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Zwischen Innovation und Erfindergeist: Beton2Go feiert wichtigen Meilenstein

Der kontaktlose Verkauf von Baustoffen und Beton erfährt durch die Anlagen von Beton2Go eine stetig wachsende Nachfrage. Erst kürzlich gab der in Deutschland produzierende Hersteller aus dem Westerwald den Verkauf seiner 500. Anlage bekannt – ein wichtiger Meilenstein, der mit einer feierlichen Übergabe in Frankreich besiegelt wurde.

»Gerade der Schüttgutautomat ist eine Produktinnovation, die es so noch nicht gab.«

Das Portfolio des Baustoffexperten Beton2Go umfasst inzwischen neben der Betontankstelle auch den Schüttgutautomaten und den Baustoff-Kiosk, der die Verkaufsabwicklung weiter vereinfacht. Ende März lieferte der Baustoffexperte nun seine insgesamt 500. Anlage in die nordfranzösische Gemeinde Winnezeele. Die ersten Projekte im Nachbarland wickelte das deutsche Unternehmen in Eigen- regie ab. Seit 2020 kooperiert Beton2Go jedoch mit dem Unternehmen Selfbeton, das den Vertrieb der Anlagen von Metz aus steuert. Selfbeton hat seit 2022 das Exklusivrecht für den Vertrieb der Anlagen in Frankreich.

»Die Stärke des Konzepts von Beton2Go liegt in der Zuverlässigkeit, Robustheit und Sicherheit der Anlage. 100 % unserer Kunden sind mit ihrem Kauf sehr zufrieden«, berichtet François Behr, Geschäftsführer von Selfbeton.

Baustoffe und Beton im DIY-Verfahren beziehen

Beton2Go entwickelt, baut und vertreibt Anlagen, an denen Fachbetriebe wie Garten- und Land- schaftsbauer oder Privatpersonen innerhalb weniger Minuten die gewünschte Betonmischung zapfen oder benötigte Schüttgüter und Baustoffe beziehen können. So werden lange Wartezeiten vermieden und die anfallenden Arbeitsschritte vereinfacht.

Zudem entlasten die Betreiber der Anlagen ihr Personal. Beton, Rollrasen oder Bordsteine werden individuell im System angelegt und über den Baustoff-

Kiosk verkauft. Der Kunde bestellt kontaktlos, die Bezahlung erfolgt digital. Gesteuert werden die Beton2Go-Anlagen über eine Magnetkarte oder einen QR-Code, die der Kunde nach der Bestellung der gewünschten Produkte beim jeweiligen Händler erhält. Der Kunde fährt dann zur Anlage auf dem Gelände, liest die Karte oder den QRCode ein und entnimmt die bestellten Waren. »Das Konzept des kontaktlosen Verkaufs von Baustoffen kommt insbesondere bei Baustoffhändlern und Garten- und Landschaftsbauern gut an. Gerade der Schüttgutautomat ist eine Produktinnovati-

Unternehmen

Die Massfeller Gruppe mit Sitz in Herschbach im Westerwald hat sich auf Betontankstellen für Selbstabholer spezialisiert. Das Unternehmen wird heute in der zweiten und dritten Generation durch die Geschäftsführer Udo Massfeller und Lukas Massfeller sowie Peter Massfeller geführt. Massfeller beschäftigt inzwischen rund 80 Mitarbeiter. Am Unternehmens- und Produktionsstandort in Herschbach werden seit 2009 auf einem heute 75 000 m² großen Gelände die Betontankstellen gefertigt und weiterentwickelt.

on, die es so noch nicht gab und sich bei unseren Kunden großer Beliebtheit erfreut«, berichtet Lukas Massfeller, Beton2GoGeschäftsführer.

Vielseitig, flexibel und nachrüstbar

Zum Erfolgskonzept von Beton2Go zählt allerdings auch, dass sich die einzelnen Lösungen ergänzen können: Der Baustoff-Kiosk kann autark oder in Kombination mit der Betontankstelle sowie dem Schüttgutautomaten von Beton2Go genutzt werden. Bei bereits installierten Anlagen lässt sich die Lösung problemlos nachrüsten. Auch die Anbindung eines Webshops ist möglich. Nach der Erstinstallation eines Baustoff-Kiosks kann der Betreiber selbstständig Produkte anlegen, Preise ändern oder Kundendaten bearbeiten. Das Terminal ermöglicht eine zeitsparende, benutzerfreundliche und intuitive Auftragsabwicklung. »Durch den Fachkräftemangel haben viele Unternehmen in der Baubranche mit Personalengpässen zu kämpfen. An digitalen und automatisierten Lösungen führt in Zukunft daher kein Weg vorbei. Mit dem Selbstbedienungsterminal unterstützen wir die Betriebe und entlas- ten die Mitarbeiter im Tagesgeschäft«, sagt Lukas Massfeller. Und genau das möchte Beton2Go auch auf den aktuellen Messen verdeutlichen: »Wir freuen uns unter anderem sehr auf unsere Teilnahme an der RecyclingAktiv, wofür gerade die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren laufen«, ergänzt Massfeller. Auf der RATL 2023 in Karlsruhe wird Beton2Go sowohl Aussteller als auch Ansprechpartner für all jene sein, die ihre Unternehmen mithilfe der Beton2Go-Lösungen flexibler und unabhängiger machen möchten.

Beton2Go mit Expansion und weiterem Wachstum

Ein Blick auf die Unternehmensentwicklung zeigt, dass Beton2Go deutlich zugelegt hat: Allein das vergangene Geschäftsjahr war von Expansion und Wachstum geprägt. Der Betonexperte war dabei nicht nur auf bestehenden Märkten aktiv, sondern konnte den Absatzmarkt auf elf Länder ausweiten. Im vergangenen Jahr hat Beton2Go außerdem die ersten drei Schüttgutautomaten installiert. Zudem nahm Beton2Go einen zweiten Produktionsstandort in der Größe von 50 000 m2 in Betrieb. d

Beton, Rollrasen oder Bordsteine werden individuell im System angelegt und über den Baustoff-Kiosk verkauft. Der Kunde bestellt kontaktlos, die Bezahlung erfolgt digital.

Geschäftsbereich hydraulischer Anbaugeräte unter neuer Leitung

EPIROC – Seit März verantwortet Torsten Ahr als Vizepräsident das Epiroc-Geschäftsfeld der hydraulischen Anbaugeräte. »Wir müssen in einer immer komplexer werdenden Welt unseren Fokus auf die richtigen Aufgaben legen«, so Ahr.

Seit 2013 war Torsten Ahr bereits als Vizepräsident im Marketing für die hydraulischen Anbaugeräte zuständig. Nun erweitert sich das Aufgabenfeld des 58-Jährigen auf die gesamte Organisation dieser Business Line samt der Verantwortung für P&L. »Mit der Bündelung der Kompetenzen innerhalb der Business Line wollen wir agiler werden. Unser Fokus auf unsere Kunden und unser Wachstum ermöglicht es uns so, schneller zu entscheiden, Projekte zügiger voranzubringen und mehr Innovationen in den Markt zu bringen.«

In Sachen Hydraulikhämmer und Anbaufräsen sieht sich das Unternehmen wettbewerbsfähig und auf Wachstumskurs. »Bei vielen anderen Anbaugeräten ist noch Luft nach oben«, erklärt Ahr. »Wir wollen im Bereich der Non-Impact Attachments wachsen. Dafür ist dieser Wechsel der richtige Schritt.« Die Geschäftseinheit für hydraulische Anbaugeräte hat Produktionsstandorte in Essen und Dermbach sowie Kalmar in Schweden, Kronenwetter in den Vereinigten Staaten sowie im indischen Nashik. In Essen ist auch das neue Management der Business Line angesiedelt. »Das hier ist eine Transformation, keine Umstrukturierung«, stellt Ahr klar. »Wir wollen mit dem gesamten bestehenden Team neue Wege gehen.« d

Rototilt stärkt die Vertriebsorganisation

ROTOTILT – Aufgrund der hohen Nachfrage nach ihrem Schnellwechslersystem QuickChangeTM, so die Rototilt Group, möchte das Unternehmen eine Reihe von Investitionen tätigen: Den drei Märkten Frankreich, Norwegen und Finnland wurde jeweils ein eigener Sales Manager zugeordnet. Als Geschäftsbereichsleiter für QuickChange übernimmt Hampus Jonsson auch die Leitung des neu gegründeten Teams.

QuickChange ist Rototilts vollhydraulisches Schnellwechslersystem nach Open-SStandard, das einen Anbaugerätewechsel ohne Verlassen der Kabine ermöglicht. Diese Lösung soll mehr Effizienz, Flexibilität und Sicherheit bei der Arbeit bieten. »Eine Riesennachfrage nach QuickChange sehen wir im Segment Abbruch und Recycling. Mit technischem Know-how und einer gut strukturierten Organisation können wir alle Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen und unsere Position weiter ausbauen«, kommentiert Business Area Manager QuickChange, Hampus Jonsson. Mit den drei Sales Managern für Frankreich, Norwegen und Finnland stärkt Rototilt seine Position strategisch. Alle drei können auf eine solide Basis im Unternehmen zurückblicken. In Norwegen und Finnland wechseln Hans-Ronald Hohlweg und Jukka Hautala in die neu geschaffene Rolle als Sales Manager für QuickChange im Geschäftsbereich Abbruch und Recycling. In Frankreich ist Guillaume Aviles der neue Sales Manager für QuickChange mit Fokus auf die Segmente Abbruch, Recycling und Eisenbahn.»Es ist wirklich inspirierend. Das Team ist perfekt zusammengestellt. Jeder einzelne verfügt über die richtige Kombination an Erfahrungen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die individuellen Anforderungen unserer Kunden in jedem Land erfüllen können und mit kundengerechten Lösungen richtig liegen«, sagt Hampus Jonsson. Er sieht auch große Chancen dafür, dass QuickChange-Anwendern der Open-S Standard auf allen Märkten zunehmend den Arbeitsalltag erleichtern wird. »Dies macht es Unternehmern auf der ganzen Welt leichter, eine Lösung für ihre Anforderungen zu finden. Alle, die an das gemeinsame Produktsortiment der OpenS-Familie angeschlossen sind, haben Zugriff auf den mit Abstand größten Werkzeugkasten am Markt«, so Jonsson abschließend. d

Strategische Investition: Hansa-Flex übernimmt Knapheide

HANSA-FLEX – Der Hydraulik-Spezialist Hansa-Flex hat kürzlich bekannt gegeben, dass Anfang April, kartellrechtliche Genehmigungen vorausgesetzt, die Firma Knapheide in Form eines strategischen Investments übernommen werden soll.

Knapheide ist Lieferant von Hydrauliksystemen für namhafte deutsche Maschinenhersteller und beschäftigt rund 400 Mitarbeitende, die einen hohen zweistelligen Millionenumsatz realisieren. Aufgrund von Störungen in den globalen Lieferketten sowie Preissteigerungen bei den Energiekosten war Knapheide gezwungen, sich unter den veränderten Marktbedingungen neu aufzustellen. Für die Mitarbeiter und Kunden soll sich durch die Übernahme nichts ändern. Alle Geschäftsprozesse und Standorte laufen wie gehabt weiter. Zusammen mit Hansa-Flex sollen die traditionellen Werte des familiengeführten deutschen Mittelständlers zukunftsweisend fortgeführt werden. Die Familie Knapheide, die Belegschaft und der Betriebsrat haben bereits ihre Unterstützung bei der Übernahme zugesagt.

»Expansionschancen und Zukunftssicherheit für beide Unternehmen«

Thomas Armerding, CEO und Hauptanteilseigner von Hansa-Flex, ergänzt: »Wir kennen und schätzen die Firma Knapheide schon seit viele Jahren als erfolgreichen Marktbegleiter und gehen den wohlüberlegten Schritt der Übernahme vor allem mit Blick auf die Expansionschancen und die damit verbundene Zukunftssicherheit für beide Unternehmen und deren Mitarbeiter.« Die Prozesse und Schnittstellen zwischen beiden Unternehmen werden in den kommenden Monaten aufeinander abgestimmt. Der Name Knapheide bleibt im Markt bestehen und wird in der Knapheide Schlauchtechnik GmbH (KST) und der Knapheide Solutions GmbH (KHS) weitergeführt. Die Übernahme des Hydraulikanbieters Knapheide, der seit seiner Gründung auf ein organisches Wachstum zurückblicken kann, bietet für beide Seiten Synergien. »Hansa-Flex erweitert mit dieser strategischen Akquisition die Kapazitäten im Serienfertigungsbereich für das deutsche Erstausrüstungsgeschäft«, so Hansa-Flex-Vorstand Christian-Hans Bültemeier. d

Hilti mit Umsatzsteigerung in einem herausfordernden Marktumfeld

HILTI – Mit 10 % Wachstum in Lokalwährungen und 6,2 % in Schweizer Franken erreichte Hilti eine Umsatzsteigerung auf umgerechnet über 6,3 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis lag mit 31 Mio. Euro um 13,7 % unter dem Allzeithoch von 2021.

Gründe dafür sind der beispiellose Anstieg der Rohstoff-, Komponenten- und Transportkosten, die Abwertung des Euro und anderer Währungen gegenüber dem Schweizer Franken, die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine sowie höhere Investitionen in Innovationen und die langfristige strategische Stärke der Hilti Gruppe. »2022 war ein herausforderndes Jahr, das zwangsläufig seine Spuren in unserer Profitabilität hinterlassen hat. Dennoch haben wir unser Wachstumsziel erreicht und weiter in die Zukunft unseres Unternehmens investiert«, sagt CEO Jahangir Doongaji. In Lokalwährungen verzeichnete die Geschäftsregion Amerika mit 16,5 % das stärkste Wachstum. Europa erreichte eine Steigerung von 9,6 %. In Asien / Pazifik

Jannick Coenen verstärkt

Hägele als Key-Accounter

Trotz unruhiger Zeiten konnte Hilti ein hohes Umsatzniveau halten und 2022 weiteres Wachstum verzeichnen.

lag die Zunahme bei 8,2 %, erheblich gebremst durch die Auswirkungen der Covid-19-Restriktionen in China. Aufgrund des Ukraine-Kriegs und der Sanktionen gegen Russland resultierte für die Region Osteuropa / Mittlerer Osten / Afrika ein Umsatzrückgang von -2,3 %. d

Palfinger erzielt erneut deutlichen Umsatzrekord

HÄGELE – Zuständig für die OEMs verschiedenster Branchen in Europa hat Jannick Coenen die Hägele GmbH tatkräftig als Key-Account-Manager verstärkt. Außerdem betreut er die Importeure der Benelux-Länder. Aufgewachsen ist Jannick in einem landwirtschaftlichen Betrieb und hat seine Kenntnisse mit einem Studium der Agrarwissenschaften und des Finanzmanagements vertieft und erweitert. Sein Hintergrund hilft ihm, sich gut in den Endkunden hineinversetzen zu können: »Mein Wunsch ist, dass unsere Produkte immer mehr Anwender erreichen und damit die Produktivität sowie Effizienz ihrer Maschinen steigern. Ich möchte meine Erfahrung nutzen, um bei Hägele neue Prozesse zu entwickeln, die Produkte zu verbessern und deren Bekanntheit zu steigern.« d

Mercedes-Benz Trucks: Rainer Müller-Finkeldei übernimmt Leitung der Produktentwicklung

DAIMLER TRUCK – Ab Mai soll Rainer Müller-Finkeldei das Ruder für Mercedes-Benz Trucks in der Produktentwicklung übernehmen. In seiner neuen Position wird er die Entwicklungsbereiche von Mercedes-Benz Lkw in Deutschland, Brasilien und der Türkei leiten. Finkeldei tritt damit die Nachfolge von Uwe Baake an, der Ende April planmäßig in den Ruhestand geht.

Rainer Müller-Finkeldei begann seine berufliche Laufbahn als Entwicklungsingenieur in der Forschung und Entwicklung der damaligen Daimler-Benz AG. Nach verschiedenen Aufgaben wurde er 2010 Director Mercedes-Benz Trucks Mechatronics, bevor er im April 2020 zum Senior Vice President Product Engineering and Technology bei Daimler Truck North America ernannt wurde. Karin Rådström, CEO Mercedes-Benz Trucks: »Rainer Müller-Finkeldei ist ein großartiger Ingenieur mit internationaler Erfahrung, der die Bedürfnisse unserer Kunden versteht. Außerdem ist er eine hervorragende Führungspersönlichkeit.« Uwe Baake, derzeit Leiter der Mercedes-Benz Lkw-Produktentwicklung, wird hingegen Ende April in den verdienten Ruhestand gehen: »Im Namen des gesamten Daimler Truck Vorstands danke ich Uwe für sein außerordentliches Engagement und seine großen Verdienste in den letzten 28 Jahren«, so Karin Rådström. d

PALFINGER – Die Palfinger AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Trotz anhaltender Krisen verzeichnet das globale Technologie- und Maschinenbauunternehmen 2022 einen Rekordumsatz von 2,23 Mrd. Euro und mit 150,4 Mio. Euro das zweithöchste operative Ergebnis (EBIT).

Der Angriff Russlands auf die Ukraine hatte neben einer humanitären Krise auch massive wirtschaftliche Auswirkungen zur Folge. Ressourcenknappheit, insbesondere von Lkw-Chassis und Elektronikkomponenten, führte zu erheblichen Lieferverzögerungen und Kostensteigerungen. Weiters schwächte sich die Marktnachfrage in EMEA ab dem 2. Quartal 2022 ab. Gleichzeitig sorgte die Null-Covid-Politik in China für großflächige Lockdowns, die weltweit in massiven Verzögerungen und Ausfällen bei der Auslieferung chinesischer Komponenten und in APAC in einer stagnierenden Nachfrage resultierten.

»Amerikas« als Wachstumstreiber

Als starke Wachstumsmärkte erwiesen sich hingegen die Regionen NAM und LATAM. Das Kundenfeedback zur neu eingeführten MitnahmestaplerSerie war äußerst positiv und führte zu starken Auftragseingängen. In LATAM sind Bergbau, Tiefbau und Landwirtschaft die Hauptwachstumstreiber, diese Region weist prozentuell das höchste Wachstum der Gruppe auf. Um Kostenschwankungen rascher und transparenter in der Preisbildung auszugleichen, führte Palfinger das indexbasierte und flexible Preismodell Dynamic Pricing ein. Die Profitabilität der Gruppe wird dadurch mit Wirkung Jänner 2023 planbarer und stabiler. Mit den beiden Taskforces Gas Emergency Readiness und Supply & Operations Resiliance setzte das Unternehmen unmittelbar und erfolgreich Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs und der Substitution von Erdgas sowie zur Sicherung der Supply Chain um. d

CDE baut seinen Betrieb in Europa weiter aus CDE – Der Anbieter von Nassaufbereitungslösungen für Sand und Zuschlagstoffe in den Bereichen Abfallrecycling und Primärstoffaufbereitung CDE erweitert sein europäisches Geschäftsfeld durch den Aufbau eines weiteren Regionalbüros sowie eines Ersatzteillagers und verstärkt das Team durch die Anstellung von rund 20 Branchenexperten an seinem neuen Standort. Dies sind die aktuellen Entwicklungen, die CDE in der Region realisiert hat, um seine Marktposition zu stärken und bessere, stärkere und engere Beziehungen zu seinen Kunden in Europa zu schaffen. Im vergangenen Jahr ging die CustomCare-Abteilung der CDE eine strategische Partnerschaft mit dem norwegischen Unternehmen Nordic Bulk AS ein, um den Kunden in ganz Skandinavien einen schnellen Aftersales-Service zu bieten. Das neue Büro von CDE befindet sich in Eberstalzell, in der Nähe von Linz, und ergänzt das bestehende europäische Office in Graz. Die neuen Teammitglieder werden in Eberstalzell angesiedelt sein und die europäische Niederlassung von CDE mit zusätzlichen Ressourcen versorgen, indem sie Aufgaben in den Bereichen Einkauf, Design, Technik, Afterservice und Projektleitung übernehmen. d

Deutz steigert Gewinn im Geschäftsjahr 2022 deutlich

DEUTZ – Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Deutz in einem herausfordernden geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Umfeld Kurs gehalten und seine Ziele erreicht. Bei einem Absatzplus von 16,6 % konnte der Antriebshersteller den Umsatz um 20,8 % auf 1,95 Mrd. Euro steigern. Auch die Profitabilität konnte deutlich verbessert werden: Das EBIT vor Sondereffekten hat sich gegenüber dem Vorjahr mit 89,4 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Die EBITMarge vor Sondereffekten stieg von 2,3 % auf 4,6 %. »Wir haben in einem schwierigen Umfeld Kurs gehalten und unser Ergebnis deutlich verbessert. Darauf bauen wir auf. Mit der im Januar vorgestellten »Dual+«-Strategie reagieren wir auf die unterschiedlichen Bedürfnisse im Markt und schaffen die Voraussetzungen, um auch in den kommenden Jahren weiter zu wachsen. Die Umgestaltung der Mobilität ist für uns eine große wirtschaftliche Chance«, so Deutz-CEO Dr. Sebastian C. Schulte. Für zusätzliches Wachstum und eine höhere Profitabilität setzt Deutz im Rahmen seiner Anfang des Jahres vorgestellten »Dual+«-Strategie nicht nur auf die Optimierung des bisherigen Kerngeschäfts mit Verbrennungsmotoren, sondern auch auf die Entwicklung neuer, emissionsfreier Produkte. Durch die Umsetzung der neuen Strategie soll der Umsatz bis 2025 um knapp 30 % auf über 2,5 Mrd. Euro wachsen. Der Servicebereich soll dazu rund 600 Mio. Euro beitragen. d

Trotz Produktionsausfälle mit klarem Umsatzplus

MAN TRUCK & BUS – Der Nutzfahrzeughersteller MAN Truck & Bus konnte im Geschäftsjahr 2022 trotz eines sechswöchigen Produktionsstopps im 1. Halbjahr als Folge des Ukraine-Krieges und daraus folgenden Lieferengpässen einen leicht über Vorjahr liegenden Umsatz von 11,3 Mrd. Euro gegenüber 10,9 Mrd. Euro in 2021 erzielen.

Sinkende Neufahrzeugabsätze konnten durch einen verbesserten Markt- und Produktmix, eine bessere Preisdurchsetzung bei Neu- und Gebrauchtfahrzeugen sowie ein deutlich gestiegenes Service-Geschäft ausgeglichen werden. Das bereinigte Operative Ergebnis belief sich auf 139 Mio. Euro. »In einem wirklich turbulenten Geschäftsjahr, das von zahlreichen Herausforderungen wie beispielsweise der Corona-Pandemie, dem Ukraine-Krieg und gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen wie einer hohen Inflation geprägt war, ist es uns dank größter Anstrengungen und strenger Kostendisziplin gelungen, auf einer bereinigten Basis einen operativen Gewinn zu erwirtschaften. Daher gehen wir mit großer Zuversicht in das neue Geschäftsjahr, in dem wir unsere schon 2021 begonnene Restrukturierung weitgehend abschließen wollen«, erklärte Inka Koljonen, Vorständin für Finanzen, IT und Recht der MAN Truck & Bus SE. Die Bereinigungen des operativen Ergebnisses von MAN beinhalteten Restrukturierungsaufwendungen für die laufende Neuaufstellung des Unternehmens von 13 Mio. Euro. Zusätzlich fielen Belastungen in direktem Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine von 130 Mio. Euro an. Darin sind Aufwendungen im Zusammenhang mit der Veräußerung der russischen Vertriebsgesellschaft von 92 Mio. Euro enthalten. d

Personelle Veränderungen innerhalb des BMD Recycler-Teams

BMD – Das BMD Recycler-Team hat sich personell neu aufgestellt. Martin Kriener, Leiter der Aufbereitungstechnik, hat seinen Ruhestand angetreten. Bereits 1990 startete er in stellvertretender Position im Unternehmen durch. Im Laufe der Jahre begleitete er neben dem Tagesgeschäft auch die Entwicklung und Herstellung der eigenen BMD-Recycler-Anlagen.

Sein tiefes Wissen konnte Martin Kriener bereits im letzten Jahr schrittweise an Michael Jünke weitergeben, mit dem ein erfahrener Vertriebsmitarbeiter und Disponent für das Team gewonnen werden konnte. Die Aufgaben teilt er sich zukünftig mit Uwe Pfeifer, der bereits seit 25 Jahren an Bord ist und somit über eine langjährige Erfahrung in der Aufbereitungstechnik verfügt. Im aktuellen Portfolio von BMD Recycler sind die containermobile Backenbrecheranlage RA 700/7, die raupenmobile Backenbrecheranlage RA 900T sowie die Siebanlage CS4. Darüber hinaus sind als Exklusivhändler von Resta deren Anlagen ebenso im Mietpark vertreten wie Anlagen von Rockster und Keestrack. Der BMD-Baumaschinendienst Heidelberg und die Schwab-Gruppe haben sich in der Aufbereitungs-Sparte als Hersteller ihrer eigenen Recycler-Anlagen etabliert. Die mobilen Brech- und Siebanlagen sind das Mittel der Wahl, wenn Abbruchmaterial als wertvolles Recyclingmaterial wieder in den Stoffkreislauf zurückgebracht werden soll. d

KLICKRENT – Mit 130 % mehr Kunden und einer Umsatzsteigerung von 93 % kann die Mietplattform für Baumaschinen optimistisch auf das laufende wie künftige Geschäft blicken.

Die Mietplattform Klickrent hat ihr erstes vollständiges Geschäftsjahr seit der Ausgründung aus dem Zeppelin Lab erfolgreich abgeschlossen: Mit einem Plus von 130 % konnte Klickrent im vergangenen Jahr seinen Kundenstamm mehr als verdoppeln. Die Anzahl der Aufträge stieg im gleichen Zeitraum um 71 %, der Umsatz um 93 %. Um seine Wachstumsziele zu erreichen, hatte sich der digitale und assetfreie Vermieter von Baumaschinen und Bautechnik 2022 auf die Weiterentwicklung der digitalen Systeme zur Automatisierung des Mietprozesses, Kundenbindung und Markenaufbau konzentriert. Um dies realisieren zu können, hat Klickrent sein Team von 35 auf inzwischen 75 Mitarbeiter vergrößert, die das Wachstum sowohl tragen als auch vorantreiben konnten. Damit war die digitale Plattform im letzten Jahr ein Gewinner der Baubranche: Während der Verkauf von Baumaschinen laut Klickrent rückläufig sei, würden sich immer mehr Unternehmen für Anmietungen entscheiden, die ihnen mehr Planungssicherheit und Flexibilität böten. Klickrent ist angetreten, um die Digitalisierung der Branche voranzutreiben. Für den Vorreiter ist die Automatisierung analoger Prozesse und die Weiterentwicklung der digitalen Systeme deshalb Tagesgeschäft und die Basis für Wachstum und Skalierung des Unternehmens. »Wir haben 2022 weiterhin stark in die Entwicklung unserer digitalen Systeme investiert, um den Service auf der Plattform für unsere Kunden weiter zu vereinfachen und zu beschleunigen. Wir konnten Reaktionszeiten stark verkürzen, einige manuelle in digitale Prozesse übersetzen und neue Tools entwickeln, die die Zusammenarbeit mit Kunden wie mit Vermiet-Partnern effizienter gestalten«, erklärt Tobias Sudbrock, Geschäftsführer von Klickrent und verantwortlich für digitale Produktentwicklung und Prozesse. Auch im Frontend der digitalen Plattform hat Klickrent im letzten Jahr neue Service-Angebote ergänzt. d

Künftig exklusiver Perkins Distributor

BU POWER SYSTEMS – Im April hat die BU Power Systems AG das Perkins Geschäft der Minelli AG übernommen und ist nunmehr als exklusiver Perkins Distributor für die Märkte Schweiz und Liechtenstein zuständig.

Seit 1991 war die Minelli AG als Generalimporteur von Perkins in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein Vertreterin der Marke Perkins. Seit April hat nun die BU Power Systems AG als hundertprozentige Tochter der BU Power Group GmbH das Perkins Geschäft der Minelli AG übernommen und ist für den Vertrieb sowie den After-Sales-Service von Perkins Dieselund Gasmotoren sowie von Perkins Marine Motoren in der Schweiz und Liechtenstein verantwortlich. »Mitarbeiter und Ansprechpartner bleiben erhalten«, kommentiert Franz Focks, CEO der BU Power Group in diesem Zusammenhang. d

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