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FIRMEN BERICHTEN
Bereits bestehende Anlagen finden dank der Grundidee der «Namur Open Architecture» einen unkomplizierten Anschluss an die Digitalisierung.
Konnektivität vom Feld in die Cloud
Bereits bestehende Anlagen digitalisieren Beim Neubau von Prozessanlagen lassen sich «Industrie 4.0»-Konzepte leicht verwirklichen. Bei bereits bestehenden Anlagen, die über den Standard 4…20 mA kommunizieren, war dies bisher nicht mit vertretbarem Aufwand möglich. Nun präsentiert Endress+Hauser mit dem FieldPort SWA50 ein Kommunikationsmodul für «Hart»-fähige Messgeräte, mit dem die Brücke zur digitalen Signalübertragung geschlagen werden kann, ohne die bestehenden Kommunikationskanäle zu belasten.
Der neue FieldPort SWA50 überträgt parallel zum Messwert zusätzliche digitale Daten aus Feldgeräten und ist bei Hart-fähigen Geräten leicht nachrüstbar. Mit dem Kommunikationsmodul lassen sich die Potenziale der Digitalisierung auch für Bestandsanlagen nutzen.
Daten sind die Grundlage der Industrie 4.0. Für deren Verfügbarkeit ist die Konnektivität eine Grundvoraussetzung. Anlagenbetreiber stehen dabei vor der Herausforderung, dass die meisten von ihnen ihre Anlagen seit Jahren oder gar Jahrzehnten betreiben; sie stecken also in «Brown field»-Szenarien fest. Auch aus diesem Grund hat die internationale Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie (Namur) die sogenannte «NOA-Namur Open Architecture» entwickelt und aktuell die entsprechende Namur-Empfehlung NE 175 verabschiedet. Die Grundidee der «Namur Open Architec26
Bilder: Endress+Hauser
Ein zweiter Kommunikationskanal
Mit dem drahtlosen Fieldport SWA50 lassen sich Daten aus allen Hart-Geräten in die Cloud übertragen und für verschiedene digitale Services nutzen.
3/2021