hallo Schaumburg vom 3.September 2011

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Ein Sonderprodukt Ihrer Tageszeitung | Ausgabe 15 | Sonnabend, 3. September 2011

Festumzug setzt Bürgerschießen Glanzlicht auf Bückeburg: 462 Bataillonsmitglieder vor dem Rathaus angetreten, 40 mehr als zwei Jahre zuvor bei besserem Wetter Bückeburg (jp). Seinen glanzvollen und beinahe auch trockenen Abschluss hat das Bürgerschießen am Sonntagnachmittag mit dem Aufmarsch vor dem Rathaus und dem Festumzug gefunden. Bei kühler, aber zunächst trockener Witterung konnte Oberleutnant Wilfried Giesecke in seiner Eigenschaft als Chef vom Dienst 462 Bataillonsmitglieder vor dem Rathaus angetreten an Stadtmajor Peter Kohlmann melden. Deutlich mehr als noch vor zwei Jahren: 2009 lautete die Meldung: „Bataillon mit 422 Mann angetreten“, und das bei besseren Wetterverhältnissen. Kohlmann gab die Meldung an den Bürgermeister weiter, der mit zahlreichen Ehrengästen auf dem Podest vor dem Rathaus Aufstellung genommen hatte, darunter Landrat Jörg Farr, Landesbischof Karl-Hinrich Manzke, Brigadegeneral Reinhard Wolski und Ehrenkreisbrandmeister Ernst Siekmeier. „Ein tolles Bürgerschießen findet mit diesem Festumzug seinen HöFoto: jp hepunkt“, erklärte der Bür-

Bürgermeister Reiner Brombach schreitet gefolgt von Bürgerschützenkönig Reiner Wehrmann die Front ab.

germeister, der besonders die neuen Majestäten Reiner Wehrmann und Phillip von Daake begrüßte. Das Abschreiten der Front absolvierte das Stadtoberhaupt mit dem neuen König sowie Stadtmajor Peter Kohlmann, Adjutant Reiner Walter und Brigadegeneral Reinhard Wolski. Dass sowohl der Adjutant als auch die neue Majestät mit Vornamen Reiner heißen, sorgte nebenbei in der Ansprache des Bürgermeisters für einen klitzekleinen, aber nicht unmaßgeblichen und mit lautem Gelächter quittierten Versprecher, für den sich Reiner Brombach damit entschuldigte, der Adjutant habe ihn „dermaßen fasziniert“. Traditionell erfolgte anschließend der Vorbeimarsch des Bürgerbataillons, angeführt vom Stadtmajor und der dritten Kompanie in ihrer Eigenschaft als neuer Königskompanie. Nach Umrundung des Schlosshofes zog das Bürgerbataillon im großen Festumzug durch die Innenstadt, wobei Hunderte von Zuschauern die Straßenränder säumten.

Entscheidung über den König fällt schnell Bückeburg: Reiner Wehrmann benötigt auf dem Schießstand im Harrl nur einen einzigen Schuss / Hundert Schaulustige sehen Inthronisierung Bückeburg (bus). Geschwind wie selten zuvor ist auf dem Schießstand im Harrl die Entscheidung über Bückeburgs Bürgerschützenkönig gefallen. Reiner Wehrmann benötigte nur einen einzigen Schuss. Der Schütze vom zur dritten Kompanie des Bataillons gehörenden Rott Röcke-Hoch erzielte als einziger des von ursprünglich 75 Bewerbern verbliebenen Quartetts eine glatte Zwölf. Siegfried Einars (4. Kompanie, Minchenrott) erlangte die Würde des Ersten, Andreas Seele (2. Kompanie, Schmiederott) die des Zweiten Ritters.

Andreas Paul Schöniger, der das Entscheidungsquartett komplettierte, tröstete sich damit, in der Wertung „Bester Schütze der Bundeswehr“ den ersten Platz erreicht zu haben. Als Stadtmajor Peter Kohlmann das mit Eichenlaubkränzen beschmückte Siegertrio hochleben ließ, herrschte auf der Harrl-Schießanlage eine ans Münchener Oktoberfest erinnernde Stimmung. Musikalisch befeuert von den in feschen Krachledernen auftretenden Sülter Musikanten ließen es sich die schwarzbefrackten Bataillonsmitglieder gemeinsam mit zahllosen

„Zivilen“ richtig gut gehen. Vor allen Dingen die Abordnung des Schmiederotts, in dem heute überwiegend die ehemalige Abteilung „Junge Bürger“ beheimatet ist, mochte mit dem berauschten Stolz über „ihren“ Ritter nicht hinterm Berge halten und ließ Andreas Seele ein ums andere Mal hoch leben. Zur Stimmung trug der Stadtmajor bei, indem er während der Proklamation verkündete: „Siegfried Einars hat den Ersten Ritter erschossen.“ Dieses Bonmot griff der selten um einen Scherz verlegene Reiner Brombach während der

Vorstellung der Könige, Pokal- und Preisgewinner auf dem Marktplatz auf. Der Bürgermeister verstand es zudem, auf Kohlmanns Zungenkonten noch einen draufzusetzen. „Die Königskette erhält der neue Schützenkönig Reiner Walter“, sagte Brombach zur Überraschung aller Anwesenden. Das sprachliche Formulierungstohuwabohu und auch der Umstand, dass der bis dato amtierende König Claus Rechtien seiner Kette offiziell nicht entledigt worden war, kann womöglich den Unbilden der Witterung in die Schuhe ge-

schoben werden. Während des Marsches vom Harrl zum Marktplatz musste Reiner Wehrmann sich die ist Bürgerschützen- Kolonne eikönig. Foto: bus von nem üppigen Dauerregen beprasseln lassen. Zwar hatte Brombach unterwegs, im Gegensatz zu dem mit ihm in der ersten Rei-

he marschierenden Kohlmann und zu Adjutant Reiner Walter, einen Knirps dabei, aber unbenässt schien das Stadtoberhaupt die Strecke auch nicht bewältigt zu haben. Trotz der heftigen Niederschläge verfolgten knapp einhundert Schaulustige die vor dem Rathaus in Szene gesetzte Inthronisierungszeremonie. Als im Anschluss an die feierliche Ehrung eine Viertelstunde nach 17 Uhr die Sonne zwischen den Wolken hervorlugte und das Blasorchester des Instrumentalvereins Richterich zu den Instrumenten griff, füllte sich der Marktplatz zusehends.

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