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Die Wobau hat Mieter eingeladen, die 40 oder 50 Jahre bei ihr wohnen.
Beim Strom lässt sich viel sparen, ergibt ein Check der Caritas.
Mit 70 hat Uschi Klützke das Bundesverdienstkreuz erhalten.
Landrat Thomas Hendele ruft auf zu Spenden anlässlich des Welt-Lepra-Tags.
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Dipl.-Jur. Markus Matzkeit Rechtsanwalt
Unser Wissen für Ihr Recht! Auflagenstärkster Zeitungstitel im Kreis Mettmann
31. Jahrgang • Nr. 4 • 25. Januar 2014 • Telefon Anzeigenannahme: 0 20 51 / 2 88 00 • redaktion@supertipp-online.de • anzeigen@supertipp-online.de
Mogelei oder Verschleiern?
Velbert. „Die Sekundarschule wäre eine Mogelpackung“, meint die Wählergemeinschaft UVB. Die CDU kontert: „Die UVB verschleiert Fakten und nennt dies demokratisch.“ Die Stellungnahmen dazu finden Sie auf unserer Internetseite unter www. supertipponline.de.
Lukrafka aufgestellt
Velbert. Die CDU in Velbert hat Dirk Lukrafka zu ihrem Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 25. Mai gewählt. 69 von 70 Mitglieder haben für den 45-jährigen Familienvater mit zwei Kindern gestimmt. Lukrafka zeigte in seiner Bewerbungsrede zahlreiche Schwerpunkte seiner Pläne und Ideen auf. So will er beispielsweise als Bürgermeister die Aufenthaltsqualität in den Innenstädten von Velbert Mitte, Neviges und Langenberg weiter erhöhen. Außerdem sieht Lukrafka einen Schwerpunkt in der Ausweisung und intelligenten Entwicklung sowie einem Flächenrecycling von Gewerbeflächen und die Schaffung von neuem und bezahlbaren Wohnraum. Der Fraktionsvorsitzende der CDU Velbert, Manfred Bolz, fasst die Stimmung der Mitglieder nach der Nominierung von Dirk Lukrafka zusammen: „Wir sindbegeistert. Dirk Lukrafka vereint in idealer Weise juristische und betriebswirtschaftliche Fachkompetenz, die beide zusammen unbedingt notwendig sind, um unsere Heimatstadt weiter in die richtige Richtung und eine gute Zukunft zu führen.“ Darüber hinaus hat die Partei ihre 25 Wahlkreiskandidaten, die Stellvertreter sowie ihre Reserveliste aufgestellt. „Ich bin sehr stolz darauf, dass es uns gelungen ist, ein tolles Team aus jungen Leuten und erfahrenen Kommunalpolitikern zu bilden“, sagte Marc Ratajczak, kommissarischer Vorsitzender der CDU.
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Fahrer stirbt noch am Unfallort Neviges. Tödliche Verletzungen erlitt am Mittwoch ein 28-jähriger Wuppertaler bei einem Unfall am Rosenhügel.
Nach Mitteilung der Feuerwehr war der Wuppertaler, der um kurz vor sechs Uhr die Straße Am Rosenhügel Richtung Siebeneicker Straße mit einem BMW befuhr, hinter der Einmündung Tegelfeld mit hoher Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug schleuderte rund 50 Meter weit über den Gehweg sowie über die Einmündung der Straße Schieferbruch hinweg und prallte dann frontal gegen die Sockelmauer eines Parkplatzes. Die Wucht des Aufpralls war dabei so groß, dass fast die gesamte Front des Wagens bis hinter die Windschutzscheibe ins Fahrzeuginnere gedrückt wurde. Der nicht angeschnallte Fahrer wurde durch die schwere Kollision in seinem Wagen eingeklemmt. Der Rettungsdienst, der nur Minuten später am Unfallort eintraf, begann sofort mit der Erstversorgung. Doch noch während die Einsatzkräfte der
Löschzüge die Befreiung des 28-Jährigen mit hydraulischem Rettungsgerät vorbereiteten, erlag der Mann seinen schweren Verletzungen. Neben der Bergung des Wuppertalers aus dem völlig zerstörten BMW leuchteten die Einsatzkräfte den Unfallort aus, trennten die im Kofferraum untergebrachte Bat-
terie vom Bordnetz, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, stellten bis zum Abtransport des Wagens durch ein Abschleppunternehmen den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher und befreiten die Fahrbahn von den weithin verteilten Unfalltrümmern. Die Straße Am Rosenhügel war im Bereich der Ein-
mündung Schieferbruch inklusive der Zufahrt zum Einkaufszentrum während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der nachfolgenden Unfallaufnahme komplett gesperrt. Vor der Freigabe des Verkehrs um 10.15 Uhr reinigte eine Kehrmaschine der Technischen Betriebe Velbert (TBV) die Straße.
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28-Jähriger war in seinem Auto eingeklemmt
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Treffen der Prinzenpaare Die Wucht des Aufpralls zerstörte die komplette Fahrzeugfront.
Foto: Feuerwehr
Velbert. Zum ersten Prinzentreffen lädt der Festausschuss Velberter Karneval ein. Am Sonntag, 2. Februar, werden über 20 Prinzenpaare ab 11.11 Uhr im Restaurant
„Da Vinci“ an der Friedrichstraße 189 erwartet. Dazu kommen Spielmannszüge, Tanzgarden und Sangeskünstler. Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.
Fledermäuse, Licht-Projektionen und Public Viewing Förderverein und KVV haben Ideen und Pläne für die Zukunft von Schloss Hardenberg Neviges. Auch wenn derzeit nicht weitergebaut wird: „Im Schloss ist Leben.“ Das ist das Motto für den Förderverein Schloss Hardenberg. „Wir wollen, dass möglichst viele Menschen hierher kommen“, sagt Vorsitzender Dr. Peter Egen. Der Verein sieht sich in der Rolle des Ideengebers. Er
schlägt drei Projekte vor, die im Laufe des Jahres angegangen werden sollten. Zum einen ist da das Gelände der alten Gärtnerei. Hier, zwischen Vorburg und Bahntrasse, sind die früheren Gewächshäuser abgerissen worden. Auf der Freifläche kann sich der Verein Gärten und Spielflächen für die sechs
Kindergärten in Neviges vorstellen, einen Begegnungsraum für verschiedene Generationen, den auch der Landschaftsarchitekt Prof. Mehdi Mahabadi, als Gast zur Präsentation der Ideen eingeladen, sich vorstellen kann. Schon konkreter wird es beim zweiten Projekt: Das Schloss könnte Fleder-
maus-Stützpunkt werden. Denn nach Einschätzung von Frank Todt, Experte beim Naturschutzbund NABU, haben über 100 Fledermäuse in den Gemäuern rund um das Schloss ein Quartier gefunden. Diese mit Kameras zu beobachten und zu zählen, wäre der wissenschaftliche Teil des
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Kirchplatz 6 42489 Wülfrath
Auf der Freifläche zwischen Vorburg und Bahntrasse könnten ein Spielplatz und Gärten entstehen, ein Begegnungsraum für verschiedene Generationen, wenn die Ideen des Vereins umgesetzt werden. Foto: Mathias Kehren
Projekts. Todt kann sich aber auch vorstellen, ein Fledermaus-Infozentrum zu schaffen. In einem der Wehrtürme beispielsweise könnten die Besucher über die verschiedenen heimischen Arten informiert werden, die alle unter Schutz stehen, aber auch auf Bildschirmen Fledermäuse in Aktion sehen. So könnten zwei Ziele miteinander vereinbart werden: Der Schutz der Fledermäuse auf der einen Seite und das Anlocken von Besuchern für das Schloss auf der anderen. Im Stadium der Vorbereitung ist Projekt Nummer drei: Durch Lichtinstallationen und Projektionen soll der Eindruck erweckt werden, dass es Leben gibt im Schloss selbst. Mit Beamern werden Bilder von Menschen oder Kunstwerken von innen auf die Fensterscheiben des Schlosses projiziert, ist die Idee von Dieter Sander-Manzek von der Musik- und Kunstschule. In den Klassen der Schule werden diese Filmszenen
erarbeitet, die dann auf mit Milchfolie überzogenen Fensterscheiben übertragen werden. In der Dämmerung wird das Schloss somit zum Kunstobjekt. Durch die Unterstützung des Kultur- und Veranstaltungsbetriebes Velbert (KVV) kann dieses Projekt schon bald Wirklichkeit werden. Der KVV plant überdies ein Open-Air-Kino im Juni im Hof der Vorburg, Leinwand in Richtung Schloss. Das Programm wird derzeit erarbeitet, sagt Geschäftsführer Holger Syhre. Und Spiele der FußballNationalmannschaft bei der WM in Brasilien soll es als Public Viewing auch zu sehen geben. Peter Egen indes hofft, dass der Verein für seine Ideen, insbesondere die Gartenlandschaft, Unterstützung nicht nur bei der Politik findet, sondern auch Mitstreiter in der Wirtschaft: „Wenn mehr Menschen hierher kommen, geht es auch der Wirtschaft besser.“ Hans-Joachim Kling