WÖCHENTLICHE GRATISZEITUNG Zeitung für Darmstadt
Umdenken: Doch kein neues Stadion am Böllenfalltor?
4. Jahrgang · Nummer 26 Auflage 92.000
Feiern: Das Hofgut Oberfeld gibt es seit zehn Jahren.
Seite 1-2
Seite 2
www.darmstaedter-tagblatt.de
Essen: Eine App hilft bei Lebensmittel-Unverträglichkeiten.
Babbeln: Der Mundartpreis „Spirwes“ wurde verliehen.
Seite 3
Seite 5
Trauern: Axel Mertink war mehr als nur Plattenverkäufer.
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Heinerfest-Präsident Hans-Joachim Klein im Gespräch mit dem Tagblatt
Stadtgesicht
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Das 66. Heinerfest beginnt in diesen Tagen. Und es ist das siebte Heinerfest für Hans-Joachim Klein in seiner Eigenschaft als Heinerfestpräsident. „Little“ wird Klein seit den ersten Stunden seines Englischunterrichts auf dem Gymnasium genannt. „Little“ Klein ist aber ein Großer. Als Schwimmer nahm er an zwei Olympischen Spielen teil und gewann vier Medaillen. Beruflich war der promovierte Wirtschaftsingenieur unter anderem Landrat des Kreises Darmstadt-Dieburg und zuletzt Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Versorgungsund Verkehrsgesellschaft.
Das Heinerfest-Programm und aktuelle Fotos gibt es täglich auf unserer Homepage www.darmstaedter-tagblatt.de
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DT: Woher kommt der Name Heiner und warum wurde das Fest damals so genannt?
Darmstädter Tagblatt (DT): Herr Klein, sind Sie stolz Darmstädter zu sein? Hans-Joachim Klein (HJK): Ja, und dafür gibt es viele gute Gründe: Die Stadt hat so die richtige Grö- Hans-Joachim Klein eröffnet auch 2016 das Heinerfest. ße, sie ist weltoffen, allein schon durch die internatio nalen Organisationen, die DT: Wie kamen Sie zu dem gekommen und habe aufsich hier angesiedelt haben. Amt des Heinerfestpräsi- gehört zu arbeiten. Da wurUnd was ich an Darmstadt denten? de ich gefragt, ob ich das besonders liebe, ist, dass die Amt übernehmen wollte. In Leute tolerant sind. Und na- HJK: Das ist relativ ein- Darmstadt ist es offensichttürlich ist die Umgebung fach. Ich war elf Jahre in lich immer schwer jemansehr reizvoll. Leipzig, bin dann zurück- den zu bekommen, der von
Archiv-Foto: Arthur Schönbein
allen Seiten geschätzt wird, und da ich weg war (lacht), war das Votum eindeutig. Und ich habe gesagt: „Das mache ich gerne.“
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HJK: Es ist einfach so, dass man den Darmstädter „Heiner“ nennt. Ich bevorzuge da keine von den vielen Begründungen, die es für den Begriff gibt. Nach dem Krieg wurde entschieden, ein Stadtkernfest zu feiern, und man fragte sich, wie man es nennen könnte. Die Mehrheit der Bevölkerung hat sich für „Heinerfest“ entschieden.
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Bye-bye Bölle? Standort des neuen Stadions ist fraglich Lilien
Donnerstag, 30. Juni 2016
Vereinspräsident Rüdiger Fritsch hält Bau ohne Stadt mit Sponsor für möglich
Schlossführung Die Themenführung „Historie und Histörchen“ erzählt bei einem Rundgang durch das Schlossmuseum Interessantes und Amüsantes über die Fürstenfamilie von Hessen Darmstadt. Eintritt 5 Euro, Anmeldung und Buchung möglich
■■So., 3. Juli um 15 Uhr, Schlossmuseum Darmstadt,
Von Stephan Köhnlein
www.schlossmuseum-darmstadt.de
Mit der Verabschiedung einer neuen Satzung hat der SV Darmstadt 98 eine wichtige Grundlage für eine weitere Professionalisierung geschaffen. Beim Stadionneubau, dem entscheidenden Faktor für die Zukunftsfähigkeit des Vereins, wird dagegen immer deutlicher, dass es wohl keine neue Arena am Böllenfalltor geben wird. So ganz nebenbei sprach Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch auf der Mitgliederversammlung am Montagabend erstmals offen aus, was sich in den vergangenen Wochen angedeutet hatte: Am Standort Böllenfall tor werde es wohl keine Baugenehmigung für ein neues Stadion geben. „Alle haben
Bücherbus fällt aus: Unfallschaden noch nicht behoben Wegen der Reparatur eines Unfallschadens kann der Bücherbus seine Haltepunkte nach Auskunft der Werkstatt auch in dieser Woche, seit Montag (27. Juni) bis 1. Juli, nicht anfahren. Die Leihfristen der Busmedien, die in dieser Woche das Rückgabedatum haben, werden automatisch verlängert, teilt die Stadt mit. Busmedien können während dieser Zeit auch in der Hauptstelle im Justus-Liebig-Haus sowie den Stadtteilbibliotheken Eberstadt und DT Kranichstein abgegeben werden.
Wird es auch weiterhin Fußball am Böllenfalltor geben?
sich über Jahre bemüht, den Traditionsstandort aufrecht zu erhalten. Aber wenn das nicht funktionieren sollte, dann müssen wir uns auch auf allen denkbaren Ebenen umschauen“, sagte er. Dabei schloss er nicht aus, den Neubau ohne die Stadt
Darmstadt, sondern mit einem Sponsor umzusetzen. Welcher Sponsor das sein könnte, und wo die neue Arena stehen könnte, ist allerdings offen. Mögliche Standorte wären etwa Arheilgen West oder die Eschollbrücker Stra-
Foto: Arthur Schönbein
ße – zwei Orte, die bereits in einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2013 erwogen, aber damals als zu teuer verworfen wurden. Doch damals war den Verantwortlichen nicht klar, dass es am Böllenfalltor so große baurechtliche Probleme ge-
ben würde. Klar wäre mit einem neuen Standort jedoch, dass der Einzug in eine neue Arena dann auf keinen Fall mehr wie bislang angepeilt zur Saison 2018/19 zu schaffen wäre. > Fortsetzung auf Seite 2
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