12/08 | Nr. 404
Raumplanung
Mathematik
Praxis
Grenzen überwinden, Horizonte erweitern: Unter diesem Leitbild stand die feierliche Eröffnung des International Spatial Planning Centre.
Zahlen werden immer seine Leidenschaft bleiben. Im Rahmen eines Festaktes verabschiedete sich die Fakultät Mathematik von Professor Eberhard Becker.
Das Auto der Zukunft stand im Mittelpunkt der Vortragsreihe „Faktor Forschung“, die im Dortmunder Rathaus stattfand und von der Wirtschaftsförderung unterstützt wurde.
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Riesenfreude: Maschinenbauer untermauern Spitzenposition. Als einzige Maschinenbau-Fakultät Deutschlands ist sie nun gleich an drei SFB/TRs beteiligt.
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it dem am 20. November bewilligten neuen Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TR) untermauert die Fakultät Maschinenbau der Technischen Universität Dortmund ihre Spitzenposition in der Großforschung. Als einzige Maschinenbau-Fakultät Deutschlands ist sie gleich an drei Sonderforschungsbereichen/Transregios beteiligt. Für das Projekt „Umformtechnische Herstellung von komplexen Funktionsbauteilen mit Nebenformelementen aus Feinblechen – Blechmassivumformung“ (SFB/TR 73) stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Dortmunder Wissenschaftlern zunächst für vier Jahre Sach- und Investitionsmittel in Höhe von einer Million Euro sowie sechs wissenschaftliche Mitarbeiterstellen zur Verfügung.
DFG bewilligt Mittel in Höhe von einer Million Euro. Den Förderantrag haben die Dortmunder mit Kolleginnen und Kollegen von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Sprecherhochschu-
le) und der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover gestellt. An der TU Dortmund wird das Projekt durch das Institut für Umformtechnik und Leichtbau koordiniert, dessen Leiter Prof. A. Erman Tekkaya auch als stellvertretender Sprecher des Transregios fungiert. Zusätzlich sind drei weitere Institute der Dortmunder Maschinenbau-Fakultät sowie ein Lehrstuhl der Fakultät für Mathematik beteiligt. Die Wissenschaftler wollen in den kommenden Jahren erforschen, wie sich die Funktionalität und die Komplexität von Blechbauteilen steigern lässt. Ziel ist es, Formgebungstechniken aus dem Bereich der Massivumformung, wie beispielsweise Stauchen oder Fließpressen, so weiter zu entwickeln, dass sie auf Bleche angewendet werden können.
in der Produktion.“ Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund, gratulierte den Wissenschaftlern zu ihrem Erfolg: „Dieser neue Transregio ist ein weiterer Beleg für die Forschungsstärke des Dortmunder Maschinenbaus!“ (OL)
Sonderforschungsbereiche (SFB) sind langfristige Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Forscher fächerübergreifend zusammenarbeiten. Gefördert werden sie durch die DFG. Die TU Dortmund ist bei fünf SFBSprecherhochschulen und an drei SFB beteiligt. Transregios (SFB/TR) sind Sonderforschungsbereiche, die an mehreren Standorten angesiedelt sind. Die Beiträge der Partner müssen für das gemeinsame Forschungsziel essenziell, komplementär und synergetisch sein. Ziel ist die überregionale Vernetzung von fachübergreifenden Forschungsinteressen und materiellen Ressourcen. Die TU Dortmund ist Sprecherhochschule bei einem Transregio und beteiligt an zwei weiteren Transregios.
„Wir wollen die umformtechnische Fertigung von komplexen Funktionsbauteilen aus Blech ermöglichen“, so Prof. Tekkaya. „Dadurch ist es möglich, mehrere Funktionen in ein Bauteil zu integrieren, notwendige Prozessschritte bei der Fertigung zu verringern und das Gewicht von Bauteilen zu reduzieren. Dies bedeutet eine erhebliche Ressourcenschonung und Verbesserung der Wirtschaftlichkeit
Exzellenz heißt: Mittelmaß überwinden! Am 4. November bekräftigte das neue Rektorat feierlich seinen Amtsantritt.
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ie offizielle Feier zur Übergabe der Amtskette an die neue Rektorin sorgte für großen Auftrieb im Audimax. Statt sine tempore oder gar cum tempore strömten die zahlreichen Gäste bereits „ante tempore“ ins Audimax. Sie alle waren zunächst gespannt auf den ersten offiziellen Auftritt von Prof. Ursula Gather und ihrem Team und am Ende völlig begeistert. Schon der gekonnte Auftakt von Psychologieprofessor Bernd Gasch, der musikalisch durch das Programm führte und auch selbst in die Tasten griff, stimmte auf einen vergnüglichen Abend ein. Und auch die Grußworte des NRW-Ministers Prof. Andreas Pinkwart fielen entsprechend freundlich aus. Er zog eine Bilanz der Leistungen Eberhard Beckers für die heutige Technische Universität und würdigte unter anderem dessen Geduld und Ausgewogenheit bei der Begleitung
Freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit (v.l.): DFG-Präsident Prof. Matthias Kleiner, NRW-Minister Prof. Andreas Pinkwart, Rektorin Prof. Ursula Gather, Altrektor Prof. Eberhard Becker und der Hochschulratsvorsitzende Prof. Dr. Ernst Rank
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Das Team der unizet-Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern ein friedliches Weihnachtsfest und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr 2009!