sonderausgabe
ZERMATT
DER ERSTE MASTER CHRONOMETER DER WELT Sie hat sich auf höchstem uhrmacherischen Niveau bewährt: Die OMEGA Globemaster wurde von dem Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS) strengsten Tests unterzogen und offiziell zertifiziert. Mit ihrem erlesenen Design und der Verbindung von äusserster Präzision und einem Schutz gegen Magnetfelder von 15.000 Gauss setzt sie neue Standards in der Uhrmacherkunst. Für OMEGA ist dies erst der Anfang. Entdecken Sie mehr auf www.omegawatches.com/de/globemaster
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Audi RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro, 560 PS, Normverbrauch gesamt: 9,6 l/100 km, 223 g CO₂/km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen: 139 g/km), Energieeffizienz-Kategorie: G.
EDITOrial B licken wir zurück ins Jahr 1865. In Grossbritannien regierte Victoria, Monet hatte gerade das Frühstück im Grünen gemalt, in den USA ging der Sezessionskrieg zu Ende und man versuchte, die Nilquellen zu finden. In Zermatt machten sich sieben Männer daran, die hoch über dem Dorf aufragende Felspyramide zu besteigen. Nur drei kamen lebend zurück: der Engländer Edward Whymper und die Bergführer Vater und Sohn Taugwalder. Der tragische Tod ihrer Seilbrüder trug dazu bei, dass ihr Erfolg in die Geschichte einging. 2015 feierte Zermatt mit viel Herzblut 150 Jahre Matterhorn-Erstbesteigung. So wurde beispielsweise der Hörnligrat als Route der Erstbesteiger mit einer Lichterkette beleuchtet und ein Freilichtspiel in Kostümen von dazumal liess die Ereignisse nochmals aufleben. Auch Konzerte, Aktivitäten und andere Events prägten das Jahr. Rechtzeitig zum Jubiläum wurde zudem die frisch renovierte Hörnlihütte als Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft wiedereröffnet. In den letzten 150 Jahren hat sich Zermatt grundlegend verändert. Aus der kleinen Bergsiedlung ist eine Hochburg des Alpinismus geworden.
Vor der imposanten Kulisse der 38 Viertausender wird Englisch, Russisch, Hindi und Japanisch gesprochen. Kaum ist der Gast aus dem Matterhorn-Shuttle gestiegen, werden seine Klischeevorstellungen wahr: Eine Pferdekutsche steht bereit und das schmucke Dorf strahlt einen unwiderstehlichen Charme aus. Ein paar Schneeflocken, zwei, drei Wähen und die Postkartenlandschaft ist perfekt. 30° ist stolz, dass es mithelfen kann, dieses wunderbare Bild von Zermatt in die Welt hinauszutragen. Auf den folgenden Seiten entdecken Sie ein paar der wichtigsten Wahrzeichen Zermatts. Vor allem aber begegnen Sie starken Charakteren, die Zermatt zu dem machen, was es heute ist. Kurt Lauber, der Hüttenwart der Hörnlihütte zum Beispiel, der Bergführer und Senkrechtstarter Andreas Steindl oder der unnachahmliche Gastronom und Sänger Urs Biner alias Dan Daniell und seine Freundin Frida, ehemaliges Mitglied der legendären Popband ABBA. Für sie alle und für uns ist und bleibt Zermatt das Herz der Alpen. Fröhliche Weihnachten und einen weissen Winter wünscht
C h r i s t i a n b u g n o n _ Herausgeber & Chefredaktor www.30grad.tv
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INHALT 44 News
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Gediegener Luxus im Penthouse Nabucco
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PDG Das legendäre Skitourenrennen startet in Zermatt
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Ein Königreich für ein Pferd
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LEANDER WENGER setzt die Berge ins richtige Licht
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URS BINER alias Dan Daniell, Gastronom und Sänger
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Salvatore Elefante Mediterranes im Herzen der Alpen
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SKITOUR zur Monte-Rosa-Hütte
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Gornergrat Bahn Ab in die Berge!
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Kilian Jornet Botschafter der Globetrotter-Uhr
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Air Zermatt König der Panoramen
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HÖRNLIHÜTTE Das Matterhorn zum Greifen nah
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KURT LAUBER Wächter des Matterhorns
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Andreas Steindl in Trance
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GRENZENLOSES SKIVERGNÜGEN am Fuss des Matterhorns
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Skitest Ski für maximales Schneevergnügen
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SKISCHUHTEST Der richtige Schuh für Sie und Ihren Ski
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Walliser Roggenbrot Ächt guät
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News
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SPORTTRENDS
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uhrenTRENDS
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Shops Zermatt
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Design-Trends
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45 dreissig grad zermatt sonderausgabe 2015-2016 | IMPRESSUM 30° Grad (seit 2002) Herausgeber, Verwaltung & Werbung: CB Communication sàrl | Rue du Simplon 20 – Postfach 386 | 1001 Lausanne - Schweiz | info@cbcommunication.com | www.cbcommunication.com | Tel.: +41 21 312 41 41, Fax: +41 21 312 41 11 | Chefredaktor: christian.bugnon@cbcommunication.com | Sekretariat: melissa.hertzeisen@cbcommunication.com | Redaktion: Serge Greter, Laurent Grabet, Frédéric Rein, César Deffeyes, Christian Bugnon, Guy Michel | Fotografen: Fredrik Schenholm, joe@rockzermatt.com, Christian Pfammatter, Hotel Zermatterhof, Michael Portmann, matterhorn. ultraks.com / D. Lafond, Kurt Müller, Co-o-peration, Yves Garneau, François Perraudin, Zermatterhof, Leander Wenger, Marc Kronit, Mont Cervin Palace, Zermatt, Tonatiuh Ambrosetti, François Perraudin, Gornergrat Bahn, Air Zermatt, Michel Bonvin, Laurent Grabet, Michael Portmann/Adidas Outdoor, Valais/Wallis Promotion /Pascal Gertschen, Pascal Gertschen, Christian Pfammatter, Rob Lewis, Backstage Hotel, Goldbergh Luxury Sportswear, Lykke Stjernswärd | Layout: florian.blanchard@cbcommunication.com | (DA) christian.bugnon@cbcommunication.com | Deutsche Übersetzung: Sabine Dröschel | Englische Übersetzung: Simon Till, Paul Subrenat | Litho: Images 3 | Druck: PCL Presses Centrales SA | Werbung: info@cbcommunication.com | Copyright: © 2015-2016 Magazin 30° Grad. Alle Rechte vorbehalten. Alle in diesem Magazin veröffentlichten Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ihre ganze oder teilweise Vervielfältigung ist ohne ausdrückliche Zustimmung der Berechtigten strikt untersagt. | Das Magazin 30° ist offizieller Mediapartner des Schweizer Alpen-Clubs SAC für den Wettkampfsport. | Es wurde aus FSC-Papier hergestellt. | Erhältlich auf dem iPad und im Internet: www.30grad.tv | Titelbild: Keystone | Nächste Ausgabe: Juni 2016
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SUUNTO KAILASH COPPER ADVENTURE STARTS HERE Every one of us is unique, every one born different. Yet some of us have something in common; the inexcplicable urge to explore, to know what’s around the next corner. If curiosity drives you forward and you thrive on the unknown, you might belong to the few who possess the adventure gene, 7R. Do you belong?
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Fredrik Schenholm
NEWS
Freeride-Plausch Zermatt ist ein Eldorado für die Könner unter den Skifahrern und Snowboardern. Es warten 38 Kilometer gelbe Pisten, die eigentlich gar keine sind. Die Tiefschneehänge sind durch Skilifte erschlossen, lawinensicher markiert, aber nicht präpariert. Auf dem Rothorn, am Schwarzsee oder im Gebiet Triftji/Stockhorn geht es in Neigungswinkeln, die nichts für Angsthasen sind, über Buckel und durch Rinnen. Am Stockhorn startet der Freerider bei der Bergstation auf 3405 m und hat herrliche 1200 Höhenmeter vor sich. Wem schwarze Pisten zu langweilig sind und wer sich nicht traut, auf gelb umzusteigen, der bucht einen Bergführer im Alpin-Center. Die kennen in Zermatt jeden Buckel.
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www.alpincenter-zermatt.ch
Will you Saycheese? Die Gäste verlassen den Zermatterhof mit einem Lächeln im Gesicht – nicht etwa, weil sie in eine Kamera grinsen, sondern wegen der Qualität der Walliser Käsesorten, die sie gerade im neuen Restaurant Saycheese! im Untergeschoss des Grand Hotels genossen haben. Zu den kulinarischen Highlights gehören Trockenfleisch, verschiedene Raclettes und Fondues, zu denen natürlich Fendant kredenzt wird. Besonders zu empfehlen ist das Fondue Zermatterhof, wahlweise mit Champagner, Wintertrüffeln oder Steinpilzen. Eine offene Küche, altes Holz, Sichtsteine, ein hochmodernes Cheminée und eine alpine Deko sorgen für ein gemütliches Ambiente in zeitgenössisch-traditioneller Umgebung. http://zermatterhof.ch/geniessen/restaurants-bar/saycheese
joe@rockzermatt.com
HOCHALPINE GASTRONOMIE IM CERVO Von allen 17 im Gault&Millau geführten Zermatter Restaurants ist das Cervo Puro mit seinen 14 Punkten zweifellos das verlockendste. Es beeindruckt mit neuem Interieur, das dem Restaurant einen kosmopolitischen Touch verleiht und hochalpine Gemütlichkeit ausstrahlt. Dazu passt auch die schnörkellose, minutiöse Küche aus marktfrischen Saisonprodukten nachhaltiger Produktion.
Hotel Zermatterhof
Backstage Luxus Chalet, 100% VIP Nur zwei Schritte vom Backstage Hotel entfernt hat der Architekt und Designer Heinz Julen mit dem Backstage Luxus Chalet einen Adlerhorst der besonderen Art geschaffen. Ganz aus heimischer Lärche und mit viel Glas thront es über dem Dorf und gibt einen wunderbaren 360-Grad-Blick auf die faszinierende Bergwelt frei. Das Chalet verfügt über fünf Doppelschlafzimmer und eine offene Küche mit Panoramasicht. Den Abend verbringt man beim Home Cinema oder vor einem gemütlich knisternden Kaminfeuer. Ein wahrhaft spektakuläres Erlebnis ist der auf dem Dach ausfahrbare Whirlpool. Ein eigens dafür engagiertes Team kümmert sich um das Wohl im Chalet und Ivo Adam bekocht die Gäste vor Ort. www.backstagehotel.ch
Christian Pfammatter
www.cervo.ch/de/restaurants/cervo-puro
TREFFPUNKT MATTERHORN PLAZA Auch im Winter 2015/2016 können Gäste wieder auf der Matterhorn Plaza vor dem Grandhotel Zermatterhof verweilen, an der Eisbar etwas trinken oder im Pop up-Store Souvenirs und Tickets kaufen. Der wohl beste Ort in Zermatt, um frische Winterluft zu tanken und zudem der Ort, wo das Jubiläumsjahr 150 Jahre Erstbesteigung Matterhorn weiter gefeiert wird.
Michael Portmann
NEWS
Mondscheinabfahrt vom Rothorn und vom Blauherd, zusätzliche Daten Aufgrund der grossen Nachfrage wurden in der Wintersaison 2015/2016 zwischen 25. Dezember und 26. März gleich acht Mondscheinabfahrten vom Rothorn und vom Blauherd angesetzt. Auf dem Rothorn können die Nachtschwärmer in gemütlicher Atmosphäre ein Fondue geniessen und auf dem Blauherd ein Mondschein-Überraschungsmenü kosten, bevor sie zur romantischen Talabfahrt auf brechen. Infos und Daten unter:
zVg
www.matterhornparadise.ch/de/winter/bergerlebnisse/mondscheinabfahrten
RENOVIERTE GÄSTEZIMMER IM HOTEL ALPENHOF Patiniertes Holz, natürliche Materialien und trendige Eleganz in Grau- und Beigetönen: Ab der Wintersaison 2015/16 stehen den Gästen des Hotels Alphenhof 42 neu renovierte Zimmer zur Verfügung. Die Innenarchitekten Cavigelli & Rinderknecht haben den gemütlichen Walliser Stil mit moderner Ausstattung kombiniert. Entstanden ist eine Symbiose, die Komfort und Wohlgefühl garantiert. www.julen.ch/de/hotel-alpenhof
NEUBAU SESSELBAHN HIRLI Der Skilift Hörnli war von 1962 bis April 2015 in Betrieb. Kommende Wintersaison weicht der Skilift einer komfortablen 6er-Sesselbahn. Sie überwindet eine Strecke von gut 2,1 Kilometern. Nebst der neuen Bergbahn entstehen auch eine neue Pistenführung und eine flächendeckende Beschneiungsanlage. Dadurch gewinnt das gesamte Skigebiet Schwarzsee an Attraktivität.
matterhorn.ultraks.com / D. Lafond
www.matterhornparadise.ch
Kurt Müller
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3. Matterhorn Ultraks SkiAlp Die Matterhorn Ultraks wollen Sportgeschichte schreiben und gleichzeitig Anfängern die Möglichkeit bieten, Wettkampfluft zu schnuppern. Sie umfassen zwei Events: das Skitourenrennen SkiAlp und einen Trail-Run. Wie zuvor stehen auch an dieser dritten Ausgabe des Matterhorn Ultraks SkiAlp vom 2. April 2016 drei Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden zur Auswahl: 1K (12,3 km) für Einsteiger und Breitensportler, 2K (18 km) mit steileren und technisch anspruchsvolleren Passagen und 3K (22,5 km) mit fünf Wechseln und Portagen. www.ultraks.com
Zermatt von oben Wo könnte man den Traum vom Fliegen besser verwirklichen als in Zermatt? Fühlen Sie sich frei wie ein Vogel! Ein paar Schritte durch den Schnee und schon heben Sie ab! Am Rothorn (3103 m) setzt der Gleitschirm in der kühlen Morgenluft zum Flug an, kreist mit den Dohlen, schwebt über den Skipisten und setzt dann zum Flug über die weiss gepuderten Dächer von Zermatt an. Gelandet wird (meist) sanft auf dem Schnee oder auf der Eisbahn.
Vergünstigungen für Schlittenfahrten Schlittelfans dürfen sich doppelt freuen. Diesen Winter steht zwischen dem 15. Dezember 2015 und Mitte März 2016 jeden Dienstag und Donnerstag Schlittelplausch von Furi nach Zermatt an. Inhaber eines Halbtax-Abos, eines Peak Pass oder eines Swiss Travel Pass fahren zum halben Preis bis nach Furi. www.matterhornparadise.ch/de/winter/ bergerlebnisse/schlittelplausch
zVg
www.alpine-adventures-zermatt.com
Skiguide-App Die Zermatt Bergbahnen AG lanciert die neue Gratis-App „skyguide“. Damit können sich Gäste im Gebiet orten und an einen Ort leiten lassen. Die App berechnet die Routen gemäss dem hinterlegten Fahrkönnen des Users und greift auf aktuelle Daten wie Öffnungszeiten der Bahnen und der Restaurants zu, informiert über die aktuellen Wetter- und Webcamaussichten und warnt vor allfälligen Gefahren. Zudem können die Skipässe über einen Link zum Webshop bequem online gebucht werden.
Maison Ogier Ogier ist seit 1948 Ausdruck des schicken Luxusports. Jedes vom französischen Skiwear-Hersteller entworfene Stück vereint Komfort, Raffinesse und elegante Formen in sich. Die verschiedenen Produktlinien erfüllen die Erwartungen anspruchsvollster Kunden, die den Skizirkus zur Lebensart erkoren haben. In der Schweiz sind die edlen Produkte in den neuen Shops in Zermatt, Verbier und Crans-Montana erhältlich. Weitere Shops werden 2017 in Courchevel, Aspen und Tokio eröffnet. ogier-ski.com
TIMELESS
THE SMALL GRAND HOTEL Step inside the Grand Hotel Zermatterhof and be transported to a world where time takes on a whole new meaning. Here, we believe that time is the last true luxury. While you are with us, you have all the time in the world.
www.zermatterhof.ch
NEWS zVg
ZERMATT MIT EIGENEM BIER Das Wahrzeichen Matterhorn hat einen neuen Avatar: das Zermatt Bier „Matterhorn“ mit 5,0% Vol. Alkohol. Es wird am Fuss des Berges gebraut, schmeckt fruchtig-süss, hat eine auffallend rötliche Farbe und ist weder filtriert noch pasteurisiert. Auf der Maische wird auch die lokale Treberwurst aromatisiert. Und mit jeder Flasche Zermatt Bier unterstützen Sie den Bergführerverein Zermatt mit 2 Rappen. www.zermattbier.ch
SKI-IN, SKI-OUT IM RIFFELHAUS Nicht alle 112-Jährigen sind noch so rüstig. Das mitten im Skigebiet am Gornergrat gelegene Hotel Riffelhaus mit Ski-in Ski-out scheint der Zeit zu trotzen. Hier werden die Gäste nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Im Aussen-Whirlpool des höchstgelegenen 4-Sterne-Hotels Europas (2548 m.ü.M.) mit eigenem Spa lässt es sich unter dem wachsamen Auge des Matterhorns wunderbar relaxen und auch im Innern ist für Wohlbefinden gesorgt. www.riffelhaus.ch
Kostenloses WLAN im ganzen Skigebiet Zermatt Seit dem 28. November 2015, dem Startschuss zur neuen Wintersaison, sind alle Stationen der Zermatt Bergbahnen AG mit kostenlosem WLAN ausgestattet. Sobald sich ein Gast ins WLAN einwählt, erscheint die Startseite, auf der er seine E-Mail-Adresse eingeben muss. Auf dieser Seite stehen ihm diverse Inhalte frei zur Verfügung, zum Beispiel die interaktive Panoramakarte, der Webshop, der Veranstaltungskalender, die Wettervorhersagen oder der Zugang zur eigenen Facebook-Seite. www.matterhornparadise.ch
Nochmals Kind sein... auf dem Schlitten Zermatter Jugendliche geben ihnen Namen wie „Dok, der Bob“ oder „Üz, das rote Pferd“. Die Rede ist von Schlitten, unter deren Kufen nur so die Funken sprühen. Die Schlittenfahrt vom Rotenboden dauert zwischen fünf und zehn Minuten – ein Spass in jedem Alter! Alle zehn Minuten bringt die Gornergrat Bahn die heissen Geräte und ihre Piloten wieder hinauf zum Start. Schlitteln ist auch auf anderen Wegen möglich, auf Skipisten aber verboten. Materialvermietung:
Co-o-peration
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www.bayardzermatt.ch
Zimmerli of Switzerland – The world’s finest underwear Das 1871 in Aarburg gegründete Unternehmen steht für die feinste Unterwäsche der Welt ein. Zimmerli setzt auf wertvollste Naturfasern wie reine Grège-Seide, Merinowolle und handgepflückte Baumwolle, die mit modernen Technologien allerhöchster Güte ergänzt werden. Stoffe wie Micro Modal und Lyocell bestehen aus Buchenholz, Pinien- oder Eukalyptusfasern. Aufwändige Schnitte und die Perfektion im Detail sorgen für eine optimale Passform. Feine Nähte, die nicht auftragen, erzeugen ein absolutes Wohlgefühl auf der Haut. Das Resultat: ein unvergleichlicher Touch, ein ganz spezielles Tragegefühl und eine elegante Erscheinung. Die zeitlosen Klassiker der Basic-Kollektion und die Loungewear der Saison-Kollektionen in trendigen Farben gibt’s im Zimmerli Shop an der Bahnhofstrasse. www.zimmerli.com
Gediegener Luxus
IM penthouse Nabucco In diesem Penthouse vermischen sich traditionelle Materialien mit modernem, schlichten Design ohne überflüssigen Schnickschnack. Exklusiver Rundgang durch eines der schönsten Chalets in Zermatt.
Der Lift f端hrt direkt in den grossen, holzverkleideten Eingangsbereich. Von dort ist der Essbereich erkennbar, der durch seine hohen Decken und grossen Glasfenster fast kathedralartig wirkt.
Entspannung pur: Nach dem Skifahren kann man es sich vor dem nach zwei Seiten offenen Kamin in einem der einladenden Sessel gemütlich machen.
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Das Penthouse Nabucco hat mit der Bibelwelt der berühmten Oper von Verdi nicht das Geringste gemeinsam. Vom Lift, der direkt in die DuplexAttikawohnung führt, betritt man eine Oase des Luxus. Dass die Wohnung zu den exklusivsten Objekten in Zermatt gehört, liegt auf der Hand. Der geräumige Eingangsbereich schliesst an einen grossen Wohn- und Essbereich mit hohen Decken an, wo man einen unverbauten Blick auf ihre Majestät, das Matterhorn geniesst. In dem zentral und doch ruhig gelegenen 437-QuadratmeterPenthouse herrscht eine gediegene Atmosphäre. Altholz an den Wänden und am Boden vermischt sich mit viel Weiss, Modernes verbindet sich mit Traditionellem. Der Kamin im Wohnbereich ist nach zwei Seiten offen, sodass man auch in der Küche die wohlige Wärme des knisternden Feuers spürt. Neben dem Esstisch wurde in einer Nische der Fernsehbereich mit modernstem Audio/Videosystem eingerichtet. Auf der gleichen Ebene befinden sich zwei Schlafzimmer. Eine spektakuläre Treppe führt in den 2. Stock. Auch sie besticht durch ihr warmes Ambiente. In der Master Suite mit Cheminée, eigenem Badezimmer und Balkon blickt man direkt auf das Matterhorn. Zwei weitere, ebenfalls grosszügig bemessene Schlafzimmer teilen sich ein Badezimmer. Damit das puristische Bild nicht gestört wird, wurden alle Schränke in die Wände eingebaut. Last, but not least gibt ein direkt über der Fernsehecke gelegenes balkonartiges Büro die Sicht auf den Wohnbereich frei. Luxus bis ins kleinste Detail! www.julensteigercie.ch
p Traditionelles gemischt mit Moder-
nem: Im ganzen Penthouse wird Holz geschmackvoll mit Weiss kombiniert, so auch im beidseitig begehbaren Badezimmer der Master Suite.
s Panorama mit Seltenheitswert: Bei einem Essen unter Freunden hält das Matterhorn Wache. a Kuscheliger Rückzugsort: Wenn draussen die Natur tobt, lässt es sich in der Küche gemütlich beisammensitzen. ss Sorglose Zweisamkeit: Die behagliche, helle Master Suite mit Privatbalkon verspricht unvergessliche Stunden zu zweit, weit weg von den Sorgen des Alltags.
Gerade Linien, klar abgetrennte Bereiche und Durchgänge geben den riesigen Räumen Struktur. Hier der Wohnbereich mit Kamin, Büro und Fernsehecke.
Gut verborgen hinter Holzverkleidungen: Aus Design-Gründen gibt es im Penthouse nur Einbauschränke.
Die tiefstehende Nachmittagssonne taucht das Zimmer in ein weiches Licht und bringt das ungewöhnliche Kopfende wunderbar zur Geltung. Die Aufnahme des Matterhorns stammt vom Besitzer.
Das indirekte Licht der Lampen im Gebälk sorgt für ein warmes, angenehmes Licht.
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Legendär“. Dieses Adjektiv taucht regelmässig auf, wenn von der Patrouille des Glaciers (PDG) die Rede ist. Das weltweit grösste Skitourenrennen ist zum Barometer der seit zehn Jahren boomenden Sportart geworden. Vom 19. bis 24. April 2016 ist es wieder soweit. Dann machen sich die Athleten ein weiteres Mal auf, die Strecke von Zermatt nach Verbier so schnell wie möglich zurückzulegen. 2014 war mit 1850 Patrouillen ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet worden. Aus logistischen Gründen wird ihre Anzahl diesmal auf 1700 begrenzt. Woher aber rührt die Begeisterung für diesen extrem anspruchsvollen Wettkampf? Warum ist er so legendär? Eine Antwort in vier Punkten. Ihr hohes Alter „Die PDG ist eines der ältesten Skitourenrennen der Welt (Anm.d.Red.: das zweitälteste nach der Trofeo Mezzalama mit Gründungsjahr 1933). Sie gehört zur Tradition und dem Kulturgut der Schweiz!“, betont Oberst Max Contesse, der Kommandant der PDG. Das Rennen wurde auf Initiative der Schweizer Armee erstmals 1943 durchgeführt und wird 2016 bereits zum 31. Mal ausgetragen. Damals diente es der Erprobung der Einsatzfähigkeit der Truppen im Rahmen der Mobilmachung während des 2. Weltkriegs. Nach dem tödlichen Sturz von drei Patrouilleuren in eine Gletscherspalte wurde die PDG viele Jahre verboten und erlebte erst 1984 eine Neuauflage. Seither wird sie alle zwei Jahre durchgeführt und erfreut sich steigender Beliebtheit. Manchmal ist der Andrang so gross, dass die Teams ausgelost werden müssen. Noch immer ist die Armee federführend und sorgt für die reibungslose Organisation. Ihre Schwierigkeit Die 53 Kilometer lange Strecke mit ihren 4000 Höhenmetern entspricht 110 Leistungskilometern. Damit übertrifft die PDG ihre beiden einzigen wirklichen Konkurrentinnen: die Pierre Menta im savoyischen Beaufortain (10’000 Hm über 4 Tage) und die Trofeo Mezzalama (45 km und 2862 Hm) im Aostatal. „Die Patrouille ist auch technisch anspruchsvoll“, weiss der dreifache Sieger Florent Troillet. „Schwierig sind vor allem der Gletscherabstieg am Seil von der Tête Blanche und der 200 Meter hohe Aufstieg zur Rosablanche mit den Ski auf dem Rücken.“ Für eine Teilnahme muss man vorher mindestens 20’000 positive Höhenmeter bewältigt haben. Wer sich einen Spitzenplatz ausrechnen oder sogar den Rekord von Florent Troillet, Martin Anthamatten und Yannick Ecoeur aus dem Jahr 2010 (5h52) schlagen will, sollte mindestens zehnmal so viel Höhenmeter vorweisen können. Übrigens findet ein gutes Drittel des Rennens nachts statt. Ihre alpine Schönheit Die Patrouille schlängelt sich zwischen Walliser Viertausendern und Gletscherspalten hindurch. „Der höchste Punkt liegt auf 3800 Metern. Das ist schon Hochgebirge. Entsprechend ist auch das Panorama: Gipfel, grosse, schneebedeckte Hänge, Gletscher, die adlerhorstähnliche Berthold-Hütte, der lange Stausee Lac des Dix und, nicht zu vergessen, am Start und am Ziel zwei der berühmtesten Wintersportorte der Schweiz“, zählt Max Contesse auf. Start in einer der Welthauptstädte des Alpinismus und Zieleinlauf in einem der aussergewöhnlichsten Freeride-Gebiete der Alpen: Wo sonst bekommt man so etwas geboten? Innerhalb weniger Stunden können die Teilnehmer eisige Kälte und frühlingshaft mildes Wetter erleben. Die Stimmung Die PDG wird im Gegensatz zu den meisten anderen Läufen nicht in Zweier-, sondern in Dreierteams gelaufen. „Man muss seine Teamgefährten genau kennen und sich im Training gemeinsam steigern“, erklärt Max Contesse, der selbst schon fünfmal an der PDG mitgelaufen ist. Trotz Wettkampfgeist herrscht zwischen den Patrouillen und den Patrouilleuren grosse Solidarität. Auch die Mischung aus Spitzen- und Breitensportlern macht die PDG zu etwas Besonderem. Preisgeld wird aus philosophischen Gründen übrigens keines vergeben. Alle Teilnehmer werden von den vielen hundert Zuschauern entlang der Strecke mit der gleichen Begeisterung angefeuert. Ein Motivationskick, der vor allem nach mehreren Stunden Anstrengung sehr geschätzt wird. „Das hilft uns sehr“, bestätigt Florent Troillet. Was er persönlich am meisten mag? Die Hektik am Start in Zermatt und die Bombenstimmung im Ziel in Verbier. www.pdg.ch
PATROUILLE
Im April 2016 findet das berühmte Skitourenrennen bereits zum 31. Mal statt. Eine gute Gelegenheit herauszufinden, warum sich der beinharte Wettkampf steigender Popularität erfreut.
DES GLACIERS DAS legendäre SKITOURENRENNEN STARTET IN ZERMATT
Die PDG führt von Zermatt nach Verbier und durchquert auf ihren 53 Kilometern und 4000 Höhenmetern grandiose Naturlandschaften.
Ein Königreich für ein Pferd Die Gäste des Grand Hotel Zermatterhof können sich mit Pferden durch Zermatt kutschieren lassen. Als Belohnung für die treuen Dienste werden die edlen Vierbeiner in den hoteleigenen Stallungen gehegt und gepflegt. Stallmeister Ivan Buschor gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen.
Das Grand Hotel Zermatterhof besitzt drei Pferde. Wenn sie nicht gerade Gäste durch Zermatt kutschieren, werden sie in ihrem komfortablen Zuhause gehegt und gepflegt.
Die polnischen Warmblüter des Grand Hotels Zermatterhof sind in brandneuen Stallungen untergebracht. Sie wurden erst 2013 fertiggestellt.
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mmer sachte mit den wilden Pferden. Diese Redewendung hat sich das Grand Hotel Zermatterhof zur Devise gemacht. Seine drei Polnischen Warmblüter Hidalgo (6 Jahre), Manuela (12 Jahre) und Cypria (8 Jahre) werden nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Rosskur ist für sie ein Fremdwort, sie geniessen den Komfort eines Fünfsternebetriebs. Als Gegenleistung für ihre treuen Dienste als Kutschpferde haben sie Anspruch auf das Allerbeste. Das fängt schon bei ihrem Zuhause an. Der Stall im hotelnahen Quartier Winkelmatten wurde erst 2013 fertiggestellt. Er umfasst eine Sattlerei, helle Boxen mit direktem Zugang zur Weide, auf der die Pferde täglich Auslauf haben, Tränken mit einer Heizvorrichtung, damit die Wassertemperatur im Winter nicht unter sechs Grad sinkt, sowie eine Spa-ähnliche Waschanlage mit Solarium. „Letztere hat eine Doppelfunktion: Zum einen werden die Pferde im Winter nach dem Waschen getrocknet, damit sie nicht krank werden, zum anderen können sich ihre Muskeln entspannen“, erklärt Ivan Buschor, der seit 2013 als Stallmeister tätig ist. Mit seiner polnischen Kollegin Agnieszka, die zuvor in einer Schweizer Berberzucht gearbeitet hatte, kümmert er sich fürsorglich um seine Schützlinge. „Sie erhalten nur bestes Futter und haben alle ihr eigenes Geschirr. Ich wohne ganz in der Nähe des Stalls und kann notfalls im Nullkommanichts hier sein“, fügt Ivan Buschor hinzu. Er leitete früher die Schlosser-, Schreinerund Malerwerkstatt des Zirkus Knie. Der Zermatter Stall ist aber nicht nur für die drei robusten Wielkopolski eine Wellness-Oase, sondern auch für die Gäste. Sie können dort die Pferde streicheln und beim Stallausmisten oder Striegeln helfen. Eine halbe Stunde Pferdenüstern streicheln sei viel beruhigender als jede Yoga-Lektion, heisst es auf der Website. Vertrauen ist alles Dem widerspricht Ivan Buschor bestimmt nicht. Seine Liebe zu Pferden entdeckte er als kleiner Junge. „Ich habe mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit 14 gelernt, eine Kutsche zu führen. Um die Kurse zu finanzieren, bin ich meinem Nachbarn nach der Schule und an den Wochenenden im Stall zur Hand gegangen. Mit 17 oder 18 Jahren habe ich in meiner Freizeit Kunden mit der Kutsche spazierengefahren. Damit konnte ich mei-
nen Lohn als Lastwagenmechaniker-Lehrling etwas auf bessern“, erinnert sich der St. Galler. In Zermatt, das er wegen der ruhigen Atmosphäre sehr schätzt und wo er viele Freunde hat, hat er wieder zu der in seiner Kindheit entwickelten Leidenschaft zurückgefunden. Kutschenfahrten sind im Zermatterhof im Sommer und im Winter sieben Tage die Woche möglich. Wie Ivan Buschor haben aber auch die Pferde ihre freien Tage. „Damit sie gesund und fit bleiben, arbeiten sie nie mehr als drei Tage nacheinander“, erklärt er. Ihn verbindet aber mehr als nur eine Arbeitsbeziehung mit den Pferden. Zwischen ihm und den Tieren hat sich ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. „Zu Manu habe ich ein besondere Bindung“, sagt er. „Sie bleibt oft an meiner Seite, während ihre Kameraden auf der Weide sind. Und sie versteht meine Körpersprache, fast so, als wären wir füreinander gemacht!“ Wenn die Kutsche des Grand Hotel Zermatterhof durch die Strassen von Zermatt fährt, ist diese Symbiose deutlich spürbar.
Idylle pur: Zwei Pferde des Grand Hotels Zermatterhof mit Pferdepflegerin Agnieszka vor dem Matterhorn
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C h a m o n i x M e g è v e Ve r b i e r C r a n s - M o n t a n a Z e r m a t t
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Am Riffelsee herrscht totale Ruhe. Eindrücklich spiegeln sich das Matterhorn und seine Nachbarn im klaren Wasser. Der See liegt nur zehn Gehminuten von der Bergbahnstation Rotenboden entfernt.
LEANDER WENGER SETZT DIE BERGE INS RICHTIGE LICHT
Der Zermatter Fotograf enthüllt in seinen Aufnahmen den Zauber der Oberwalliser Berge und seiner Wahlheimat. Um ein Haar wären uns seine grossartigen Bilder entgangen, denn seine Eltern wollten, dass er etwas „Anständiges“ lernt.
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Text_L au r e n t G r a b e t
Fotos_L e a n d e r W e n g e r
eander Wenger war schon als Kind vom Fotografieren fasziniert. Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre knipste er mit einer einfachen Farbfilm-Kamera, deren Marke er kurioserweise vergessen hat, sein Dorf Ernem im Bezirk Goms, die Einwohner und die Umgebung. Als der Teenie eines Tages lauthals verkündete, er wolle Berufsfotograf werden, stiess er auf wenig Verständnis. Seine Eltern, Chaletbauer von Beruf, und die Erwachsenen aus seinem Umfeld holten ihn etwas unsanft auf den Boden der Realität zurück: „Davon kann man nicht leben“, wurde ihm eingetrichtert. Dem gut gemeinten Rat folgend begrub der Oberwalliser seinen Traum und landete schliesslich in Zürich in einer Bank.
Der Himalaja als Auslöser Heute, vierzig Jahre später, ist Leander Wenger neben sieben Kollegen als Berufsfotograf in Zermatt tätig. Der 55-Jährige jongliert zwischen seiner Leidenschaft und der in seiner Jugend vielbeschworenen Realität. Er arbeitet als Buchhalter in einem örtlichen Viersternehotel. Die restliche Zeit lichtet er Wohnungen und Liegenschaften ab oder schlüpft in Wander- oder Skischuhe und macht sich auf die Suche nach besonderen Lichtverhältnissen. „Im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein, um besondere Augenblicke festzuhalten, das fasziniert mich am Fotografieren. Um dieses Wechselspiel von Licht und Schatten, das meist früh morgens oder am späten Nachmittag stattfindet, vor die Linse zu bekommen, kann ich zehn Mal an den gleichen
Ort gehen, bis ich das richtige Bild gemacht habe. Aber genau das gefällt mir!“ Landschaften und Berge im Besonderen spielen in den Aufnahmen von Leander Wenger eine wichtige Rolle. Diese Vorliebe hat ihren Grund. Es waren die Berge, die ihn zur Fotografie zurückgeführt haben. Als Dreissigjähriger unternahm der begeisterte Bergsteiger eine Expedition in den Himalaja. Am Flughafen von Katmandu wurde ihm seine Leica M gestohlen. Eigentlich war dieses Malheur aber ein Glücksfall. Er kaufte sich eine der ersten auf dem Markt erhältlichen Digitalkameras und knüpfte wieder an die Leidenschaft seiner Kindheit an. Zunächst fotografierte er nur sporadisch, dann wurden seine Aufträge regelmässiger. Zwischenzeitlich war der umtriebige Weltenbummler etwas zur Ruhe gekommen und hatte sich in Zermatt niedergelassen, „damit ich möglichst viel skifahren und bergsteigen kann“. Seine Erlebnisse in den Bergen schärften seinen Blick fürs Schöne und die Natur und veranlassten ihn, immer häufiger auf den Auslöser zu drücken. Der Hype um das Matterhorn nervt und nährt ihn Wie man sich denken kann, nimmt das Matterhorn in seiner fotografischen Arbeit einen zentralen Platz ein. „Weil ich das Matterhorn mag, aber auch, weil das genau die Fotos sind, die meine Kunden wünschen“, grinst Leander, wobei er nicht ganz verbergen kann, dass ihn diese Besessenheit nervt. Sein Lieblingsberg ist allerdings fast genauso berühmt. Auch den Monte Rosa kennt fast jeder. Leander Wenger liebt die eindrücklichen Gipfel rund um Zermatt genauso, wie er sie fürchtet. Vor ein paar Jahren musste er miterleben, wie ein Freund bei einem Steinschlag auf einem der Berge ums Leben kam. Seither hat er das Bergsteigen aufgegeben, fährt aber noch immer Ski und geht wandern. Nach langem Schweigen meint er: „Was mich am Fotografieren fasziniert, ist das Festhalten eines unwiederbringlichen Moments.“ Momente wie die, als er den Erwachsenen seinen Bubentraum enthüllte, Fotograf zu werden, in der Hoffnung, er werde dabei unterstützt. www.zermattfoto.ch
Powderday am Matterhorn bei strahlendem Wetter, im Hintergrund die Dent Blanche
Der Riffelsee, bevor der Winter das Wasser endg端ltig f端r Monate zufrieren l辰sst und in ein nat端rliches Eisstadion verwandelt.
Der Weiler Findelen im tiefen Winter. Er liegt unterhalb der Station Sunnegga auf einer Terrasse 端ber der Findelschlucht.
Die Dufourspitze (4634 m) an der italienischen Grenze ist der höchste Berggipfel der Schweiz. Zu ihren Füssen liegt der majestätische Grenzgletscher, der Hauptgletscher des Gornersystems.
URS BINER ALIAS DAN DANIELL GASTRONOM UND SÄNGER Urs Biner feiert und singt für sein Leben gern. Seine ausgefallene Art hat sein Restaurant zu einem Hotspot in Zermatt gemacht. Promis lieben seine Künste als Entertainer und Sternekoch.
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Text_L aurent G rabet
Fotos_M ar c K ronit
rs Biner ist in Zermatt bekannt wie ein bunter Hund. „Aber eher unter meinem Künstlernamen Dan Daniell“, sagt er mit verschmitztem Lächeln. „Manche können sich wohl nicht einmal mehr an meinen bürgerlichen Namen erinnern!“ Der 54-Jährige mit dem sanften, spitzbübischen Blick ist nicht nur ein hervorragender Koch, sondern auch ein Sänger und Entertainer. Er hat bereits mehrere Songs aufgenommen, den letzten zusammen mit ABBA-Sängerin Frida (siehe Kasten). In sie hat er sich in seinem Restaurant „Chez Heini“ auf den ersten Blick verliebt – platonisch, versteht sich.
Lebensweg eines Zermatter Urgesteins Verhinderter Künstler, aber glücklicher Gastronom? Wie auch immer, Urs Biners Lauf bahn ist alles andere als gewöhnlich. Er kam als ältestes von vier Geschwistern auf die Welt und absolvierte in Genf eine Kochlehre. „Ich wollte eigentlich eine Artistenschule besuchen, aber mein Vater riet mir ab. Mein Akzent stehe mir dabei im Weg. Heute bedauert er den gut gemeinten Ratschlag. In Genf habe ich das Grossstadtleben, die Prostituierten und die Homosexualität entdeckt. Für mich, der ich aus einem wohlbehüteten und properen Umfeld stammte, war das eine heilsame Schocktherapie“, erzählt er, während seine Augen auf dem imposanten Familienwappen über dem Grillkamin ruhen. Es folgten mehrere Jobs in grossen Genfer, Lausanner und Londoner Hotels und eine goldene Schallplatte. Deutsche Produzenten waren bei einer Art Castingshow im Radio auf ihn aufmerksam geworden und hatten ihn unter Vertrag genommen. Mit 28 Jahren kehrte der verlorene Sohn in seine Heimat zurück, um das Familienrestaurant zu übernehmen. Eine Generation später hatte der im Gault & Millau mit 13 von 20 Punkten bewertete Koch den Betrieb nach seinem eigenen Geschmack komplett umgestaltet. „Meine Mutter musste sich zuerst daran gewöhnen. Sie hatte Mühe zuzusehen, wie ich ihre rot-weiss karierten Tischtücher entsorgte und kommt noch immer regelmässig vorbei um den Betrieb zu inspizieren“, amüsiert sich der Dandy. Bedauern tut er nichts: Heute muss man einen Tisch im „Chez Heini“ drei Monate im Voraus reservieren!
Lämmer und Lieder Der Schlüssel zu seinem Erfolg ist in der originellen Mischung aus Tradition und Exzentrik zu suchen. Urs Biner ist erfrischend schräg. Seine Gäste schwärmen von seinem Zermatter Lamm, das aus der Zucht von Urs’ Vater auf der FuriAlp stammt. Noch mehr haben es ihnen aber die halb rustikale, halb kitschige Einrichtung und das einzigartige Ambiente angetan. Das Bärlauchsüpplein wird in roten High Heels serviert. Der VIP-Bereich ist eine von Gitterstäben umgebene Kammer mit der vielsagenden Bezeichnung „La cage aux folles“ (nach dem gleichnamigen Film „Ein Käfig voller Narren“). Die gerahmten Fotos an der Wand zeugen von den vielen Promis, die hier ein- und ausgegangen sind. Robbie Williams, Sepp Blatter, Goldie Hawn, Umberto Tozzi, Luciano Pavarotti und Christian Cons-
tantin waren schon im „Chez Heini“. Wie alle anderen bekamen sie um Punkt 22.30 Uhr die traditionellen Galavorstellung geboten, die Dan Daniell vor alten Filmen aus den Sixties improvisiert. „Wenn ich alle diese Leute mit 20 gekannt hätte, hätte ich vielleicht Karriere gemacht“, grinst der Oberwalliser. Seine Überlegung stimmt ihn nostalgisch. „Als ich mit dem Singen angefangen habe, kam das im Dorf nicht sehr gut an. Die Bewohner hätten mich wohl am liebsten mit Steinen beworfen, aber ich habe einen harten Kopf und habe weitergemacht. Ich weiss, dass mein Vater auf meinen Erfolg stolz ist, auch wenn er mir nie gratuliert hat“, fügt er hinzu. „Er stammt aus einer anderen Generation. Für ihn war es nicht immer einfach, dass mir Parfum und Shows lieber sind als Lämmer und Pfaffen.“
Frida und er „Frida ist wie eine Schwester für mich“, sagt Urs Biner. Seit sie sich vor 17 Jahren das erste Mal begegnet sind, sehen sich der Gastronom und die Sängerin der legendären Pop-Band ABBA fast täglich. Die in Norwegen geborene Schwedin, mit bürgerlichem Namen Annifried Lyngstad, liess sich nach dem Tod ihres Mannes vor 16 Jahren in Zermatt nieder. „Ich bin noch immer in diesen Ort verliebt. Die kraftvolle Natur hat in schwierigen Momenten wie nach dem Tod meiner Tochter oft wie ein Heilmittel gewirkt“, erklärt sie ihre Liebe zu Zermatt. Urs Biner und Frida sind so gut miteinander befreundet, dass sie sogar den offiziellen Song zum 150. Jahrestag der Matterhorn-Erstbesteigung zusammen aufgenommen haben. „Ich habe mich mit viel Herzblut für das Projekt engagiert und es war sehr amüsant“, sagt der Weltstar. Wenn sie nicht singt, schreibt die äusserst zurückhaltende 70-Jährige oder fährt Ski, „manchmal auch abseits der Pisten, wie auf der Haute Route im Jahr 2001 oder mit dem Heliski. Ich kann der Verlockung einer schönen Abfahrt im jungfräulichen Tiefschnee einfach nicht widerstehen. Es ist für mich wie ein Tanz mit der Natur.“
ii Thunfisch-Tatar mit Artischocken-Herzen, Kartoffelcreme und Thunfisch-Rogen i Perlhuhn mit Kräutern, Kartoffeln, Steinpilzen und Cassis
Der italienische Sternekoch und seine Brigade geben seit sechs Jahren jeden Winter ein Gastspiel im Ristorante Capri im Grandhotel Mont Cervin Palace. Ihre kulinarischen Höhenflüge haben ihnen leuchtende 17 Punkte im Gault&Millau 2016 eingebracht.
Salvatore Mediterranes im Herzen Elefante der Alpen
i Salvatore Elefante im Zermatter Ristorante Capri im Grandhotel Mont Cervin Palace o HumZitronen-Tagliolini mit mer mit Kräuter-Kartoffeln, cremiger Bisque und knusprigem Gemüse p
Burrata-Käse, Queller, Austerblättern und roten Garnelen
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Text_F r é d é ric R e i n
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n den Alpen weht jedes Jahr ein mediterraner Wind. Eine bedauerliche Folge des Klimawandels? Nicht im Geringsten! Eher der Verdienst von Salvatore Elefante. Seit sechs Jahren bezieht der italienische Chef koch mit seiner Brigade sein Winterquartier im Ristorante Capri im Zermatter Grandhotel Mont Cervin Palace. Ein Alpaufzug zur falschen Jahreszeit, bei dem sonnengetränkte und jodhaltige transalpine Produkte den Weg in die Berge finden. Salvatore Elefante, der im Sommer in zwei preisgekrönten Restaurants auf Capri kocht, hat Meeresprodukte zu seiner Spezialität erkoren. „Damit und mit Pasta arbeite ich am liebsten“, erklärt er. „In einem Wintersportort, in dem viel Fleisch gegessen wird, sind Fischgerichte zu unserem Markenzeichen geworden.“ Seiner Herkunft macht der in der Kleinstadt Gragnano bei Neapel geborene Italiener alle Ehre. Dort wurden nämlich im 15. Jahrhundert die ersten handgemachten Teigwaren Italiens produziert. Dieses Jahr stehen auf der Zermatter Karte Gerichte wie Rotbarbe mit geräucherter Ricotta, Safran-Fenchel und Lakritz-Mayonnaise, eine Variation von rohen Garnelen mit Foie Gras, grü-
nem Apfel und Gin oder Spaghettoni mit Knoblauch, Olivenöl, Peperoncini, kleinen Tintenfischen und Oliven. Zum Dessert locken Ananas mit Sternanis-Mousse, Büffelmilch-Glace mit schwarzen Kirschen oder eine Haselnusscrème mit Espresso-Karamellsauce und geräuchertem Schokoladeneis. Seine Küche beschreibt der Spitzenkoch als „spontan und möglichst einfach“. „Die Gerichte holen die tief in meiner Erinnerung verborgenen Aromen meiner Kindheit an die Oberfläche. Darunter sind auch Lebensmittel, die ich nicht gegessen, sondern nur gerochen habe.“ Beste Zermatter Adresse Diese subtilen Aromen und Düfte haben Signore Elefante einen exzellenten Ruf eingetragen. Seine süditalienischen Meeresgerichte sollen die besten der ganzen Schweiz sein. Auch die Kritiker sind voll des Lobes. Im Gault&Millau 2016 erhielt er 17 Punkte. So hoch notiert ist kein anderer Betrieb in Zermatt, obwohl sich das Walliser Dorf durch eine grosse Dichte an Gourmet-Restaurants auszeichnet. Das Capri klassiert sich knapp vor dem Mirabeau von Alain
Kuster und dem After Seven von Ivo Adam (je 16 Punkte). Mit Letzterem hat Salvatore Elefante übrigens einen Michelin-Stern gemeinsam. Es sind aber nicht nur die Auszeichnungen, die Gourmets und Gourmands ins Ristorante Capri locken. Sie wissen, dass sie dort ein Fest für die Sinne erwartet – angerichtet von Salvatore Elefante und vollendet durch den Panoramablick auf das schneebedeckte Zermatt. Den Berg vor Augen, das Meer im Gaumen: Im Capri trifft das Mittelmeer auf die Alpen. Zwei so gegensätzliche Welten vereinen sich zu neuen Höhenflügen. „Ich habe in Courchevel, in Crans-Montana und in Marrakesch gearbeitet, aber in Zermatt herrscht eine ganz spezielle Atmosphäre, die sich kaum in Worte fassen lässt“, schwärmt der Virtuose, „auch für jemanden wie mich, der nicht Ski fährt. Ich gehe gerne in die Höhe, um mit meiner Frau in einem Bergrestaurant ein Glas Wein zu trinken und schlendere auch gern durch das Dorf. Zermatt ist ähnlich wie Capri: klein und magisch! www.montcervinpalace.ch
Tonatiuh Ambrosetti
Seit ihrer Eröffnung im Jahr 2009 ist der Andrang gross: Die modernste und beliebteste Berghütte zieht Neugierige in Scharen an. Warum nicht mit Skifellen hinaufsteigen und in dem Design-Schmuckstück übernachten?
SKITOUR ZUR
MONTE-ROSA-HÜT
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Die achteckige Monte-Rosa-Hütte auf 2883 m.ü.M. liegt inmitten der Zermatter Viertausender. Der 18 Meter hohe „Bergkristall“ hält Windböen von bis zu 200 km/h stand und trägt unter anderem dank der 180 m 2 Solarzellen das Label Minergie-P.
François Perraudin
In fast 4000 m Höhe auf dem Grenzgletscher am Fuss der Dufourspitze. Im Hintergrund: Matterhorn, Dent-Blanche und Obergabelhorn.
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Text_L au r en t G r abe t
n der Region Zermatt gibt es Skitourenmöglichkeiten wie Sand am Meer. Die Tour zur neuen Monte-Rosa-Hütte ist aber etwas Besonderes. Sie ist relativ einfach, für fast jeden machbar und führt durch traumhafte Landschaften, vorbei an Gletschern und legendären Gipfeln. Oberstes Ziel der Tour ist die 2009 gebaute Hightech-Berghütte, ein Vorzeigestück der alpinen Architektur. Wer wenig Erfahrung hat, sollte die Tour nur in Begleitung eines ortskundigen Bergführers machen.
September offen, aber seit ihrer Einweihung ist der Andrang kaum zu bewältigen. Viele Wanderer und Bergliebhaber möchten die so andere Berghütte selbst erleben. Mit den traditionellen Schlafsälen aus Grossvaters Zeiten haben die Unterkünfte nichts mehr gemeinsam. Sogar warme Duschen und Innentoiletten sind vorhanden. Der Gipfel des Luxus im Hochgebirge!
Umweltschonend und architektonisch ausgefallen Der Aufstieg verlangt dem Skitourengänger nichts Übermenschliches ab. Für die gesamte Strecke von Zermatt über den Gornergletscher sollte man fünf Stunden einplanen und ab der Bergstation der Stockhornbahn sogar nur eineinhalb. Als Belohnung wartet auf 2883 Metern die achteckige, von rund zwanzig Viertausendern umgebene Monte-Rosa-Hütte. Der „Bergkristall“, wie das architektonische Juwel genannt wird, ist ein markanter Blickpunkt inmitten der Landschaft am Fuss der Dufourspitze. Er ist aus einem Projekt entstanden, das 2003 zum 150-Jahr-Jubiläum der ETH Zürich lanciert wurde. Die 18 Meter hohe SAC-Hütte wurde so konzipiert, dass sie Windböen von bis zu 200 km/h standhält. Dank einer ökologischen, mit Label Minergie-P ausgezeichneten Struktur aus Holz, Fenstern, Aluminium und 180 m 2 Solarzellen ist sie zu 92 Prozent energieautark.
Informationen über diese und andere Touren: www.alpincenter-zermatt.ch www.meteoschweiz.admin.ch http://map.geo.admin.ch/ (topografische Karten) www.slf.ch (Lawinenbulletin)
Etappenziel auf dem Weg zur Dufourspitze Auf der sonnigen Terrasse fällt der Blick auf Castor und Pollux, das Breithorn, das Matterhorn, den Gorner- und den Grenzgletscher. Einige legen hier nur einen kurzen Halt ein, bestaunen das Panorama und machen sich wieder an den Abstieg. Andere übernachten in der Hütte und brechen am nächsten Tag zur Dufourspitze auf, die mit ihren 4634 Metern über die Schweiz wacht. Man sollte jedoch reservieren oder zumindest früh genug oben sein, wenn man eines der Drei- bis Achtbettenzimmer ergattern will und die müden Knochen auf den bequemen, 75 Zentimeter breiten Matratzen ausruhen möchte. Die MonteRosa-Hütte ist von Mitte März bis Mitte Mai und von Mitte Juni bis Mitte
François Perraudin
www.neuemonterosahuette.ch
Der Zustieg zur Monte-Rosa-Hütte ab Furi über die Zunge des Gornergletschers hält einige schöne Überraschungen bereit und ermöglicht eine sanfte Höhenakklimatisierung.
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Tag f端r Tag fahren die kleinen braunen Wagen der Gornergrat Bahn AG (GGB) mit 20 bis 30 km/h durch die grandiose Alpenwelt am Fuss des Matterhorns.
Gornergrat Bahn Die Gornergrat Bahn war nicht nur die älteste elektrisch betriebene Zahnradbahn der Schweiz, sondern auch die höchste im Freien gelegene Zahnradbahn Europas. Auf der Fahrt mit der „Matterhorn Railway“ kommen die Passagiere aus dem Staunen kaum heraus. Jeder Meter bis zur Endstation, dem Gornergrat, wo 29 Viertausender Spalier stehen, ist ein Erlebnis.
Ab in die Berge!
Nach 33 Minuten und 9339 Metern erreicht die älteste elektrische Zahnradbahn der Schweiz die Endstation auf dem Gornergrat (3089 m).
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Text_S erge G re t er
Fotos_G o r n ergrat B a h n
ie bahnt sich ihren Weg durch tiefe Schluchten, Galerien und Tunnels, durchquert schneebedeckte Lärchen- und Arvenwälder und führt über eindrucksvolle Brücken und vorbei an malerischen Bergseen. Das Matterhorn ist dabei immer zum Greifen nah. Eine Reise mit der Gornergrat Bahn ist mehr als eine einfache Zugfahrt. Sie ist eine unvergessliche Erfahrung. Los geht’s am Bahnhof der Matterhorn Gotthard Bahn. Tag für Tag machen sich die kleinen braunen Wagen der Gornergrat Bahn AG (GGB) auf, mit 20 bis 30 km/h die grandiose Alpenwelt zu erklimmen. Je mehr Höhe sie gewinnen, desto weiter reist man in die Vergangenheit zurück. Die GGB nahm 1898 nach zweijährigen Arbeiten als erste elektrische Zahnradbahn der Schweiz ihren Betrieb auf. Sie zeugt noch heute von der Geschichte der Bergbahnpioniere. Rund 2400 Arbeiter waren am Bau beteiligt. Zunächst fuhr sie nur im Sommer, im Winter 1928/29 wurde dann auch die Strecke zur Riffelalp erschlossen. Zehn Jahre später folgte der Riffelberg und 1942 schliesslich der Gornergrat. Damit war der Grundstein für einen florierenden Wintertourismus gelegt.
Bilderbuchpanorama „Gornergrat, 3089 m, Endstation, bitte alle aussteigen“, heisst es nach 33 Minuten und 9339 Fahrmetern. Die Show ist damit aber noch nicht zu Ende. Beim Verlassen der höchsten im Freien angelegten Zahnradbahn stockt den Passagieren (1,5 Millionen im Jahr 2014) angesichts des traumhaften Ausblicks der Atem. Das Panorama gilt als eines der schönsten weltweit. Aus dem Monte-RosaMassiv ragt der höchste Schweizer Berg, die Dufourspitze (4634 m). Von der Aussichtsplattform auf 3131 Metern blickt man auf 29 Viertausender und auf den drittlängsten Gletscher der Alpen, den Gornergletscher. Mark Twain schrieb nach seiner Besteigung des Gornergrats im Jahr 1878 voller Begeisterung: „Ich hatte von dem hohen Sitze aus einen grossartigen Blick auf den Monte Rosa und scheinbar auf den ganzen Rest der Alpenwelt. Eine mächtige Schar von Schneegipfeln türmte den Horizont auf. Unvorstellbar war die Pracht des von der Sonne beschienenen Alpenschnees. Nirgends gibt es eine solche Ausstellung von Grösse und Schönheit, wie sie vom Gornergratgipfel geschaut werden
kann.“ Vor dieser faszinierenden Kulisse verliert man den Sinn für Proportionen, die Fantasie springt von einem Gipfel zu nächsten. Warum den Traum nicht weiterträumen und im höchstgelegenen Hotel der Schweiz, dem 3100 Kulmhotel Gornergrat, übernachten? www.gornergrat.ch
Zugfahrt nach Zermatt Reisende nach Zermatt müssen im Matterhorn Terminal Täsch umsteigen. Ab dort verkehren im 20-Minuten-Takt die roten Shuttle-Züge der Matterhorn Gotthard Bahn. 12 Minuten dauert die Bahnfahrt bis ins Dorf Zermatt. Das Matterhorn bekommt man dabei nicht zu Gesicht. Wenn man es dann aber vom Zermatter Bahnhofplatz aus entdeckt, ist der Anblick umso eindrücklicher.
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Kilian Jornet
Botschafter der Globetrotter-Uhr Der für seine Expressbesteigungen bekannte Trailläufer ist gezwungenermassen auch ein Vielreisender. Für Suunto genau der richtige Mann, um die Kailash gebührend zu repräsentieren.
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Text_S e r g e G r ete r
ilian Jornets Leben gleicht einem Wettlauf gegen die Zeit. Es ist geprägt von immer neuen und immer unglaublicheren Rekorden und Bestzeiten. Der Katalane ist dreifacher Sieger des Ultra-trails du Mont-Blanc (168 km), einem der härtesten Trailläufe der Welt, vierfacher Gewinner der Skyrunner World Series, Weltmeister im Skibergsteigen und Rekordhalter zahlreicher Speed-Begehungen, unter anderem des MontBlanc, des Matterhorns und des Mount McKinley. Im Rahmen seines Projekts „Summits of my life“ besteigt er so schnell wie möglich die bekanntesten Gipfel der Welt. Höhepunkt und krönender Abschluss wird der Mount Everest sein. Mit seinen Geschwindigkeitsrekorden ist Jornet zur lebenden Legende in der Bergtrailszene geworden. Die Rolle als Botschafter der Kailash scheint ihm auf den Leib geschnitten. Die Uhr wurde nach einem heiligen Berg in Tibet benannt. „Den Kailash darf man zwar nicht besteigen, doch hat er unter allen Bergen die wohl stärkste
53 | 30° Sonderausgabe Zermatt
Ausstrahlung. Er weckt die Abenteuerlust jedes Bergsteigers“, sagt der spanische Läufer, der 2014 von der Leserschaft von National Geographic zum Abenteurer des Jahres gekürt wurde. Laut dem finnischen Uhrenhersteller Suunto ist der heilige Berg ein Symbol für die Tatkraft der Menschen, die ihre Grenzen ständig erweitern. Dazu gehören auch Athleten wie Kilian Jornet. Sicherer Wegweiser Die Herausforderungen, denen sich Kilian Jornet stellt, haben den „Ultra-Irdischen“, wie er bewundernd genannt wird, unweigerlich zu einem Vielreisenden gemacht. Er identifiziert sich deshalb auch mit der Hightech-Uhr, die alle Bedürfnisse von Globetrottern abdeckt. „Die Kailash richtet sich vor allem an Reisende, denn sie verfügt über viele extrem nützliche Outdoor-Funktionen. Was ich am meisten mag, ist die Höhenanzeige und dass sie automatisch die Zeitzone anpasst, wenn man in einem anderen Breitengrad landet. Dank GPS weiss man zudem immer, wo man sich gerade befindet, vor allem auch, weil sie die Orte speichert, an denen man bereits war.“ Entdecker und Geschäftsleute, die auf der ganzen Welt herumreisen, werden die Uhr nicht mehr missen wollen!
Suunto Kailash, die Uhr für Abenteurer und Reisende Die Suunto Kailash wurde nach dem heiligen Berg Tibets benannt. Sie bietet eine breite Palette nützlicher Funktionen für Globetrotter wie ein GPS und ein Logbuch, das die Zahl der besuchten Städte und Länder aufzeichnet und angibt, wie weit und wie viele Tage Sie gereist sind. Die Funktion Adventure Timeline™ zeigt die aktuelle Uhrzeit plus die von Ihnen gewählten Informationen wie Höhe, Sonnenaufgang/-untergang, oder die Anzahl der zurückgelegten Schritte. Mit der Suunto 7R App für iPhone können Sie zudem Benachrichtigungen auf Ihrer Uhr erhalten. Definitiv der perfekte Reisebegleiter! www.suunto.com
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AIR ZERMATT
Air Zermatt ist in erster Linie für seinen Rettungsdienst bekannt. Das Helikopterunternehmen bietet aber auch Personenflüge an. Für das finanzielle Gleichgewicht der Firma ist diese Sparte ein wichtiges Standbein. CEO Gerold Biner erklärt warum.
KÖNIG DER PANORAMEN
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as haben Geschäftsmann Richard Branson, Sänger Robbie Williams und König Juan Carlos gemeinsam? Alle drei hatten bereits einmal das Glück, das Matterhorn an Bord einer Maschine von Air Zermatt zu überfliegen. Im Wallis ist Air Zermatt eine Legende. Das liegt an den rund 1600 Rettungseinsätzen pro Jahr. Dreimal konnte die Gesellschaft dafür schon den renommierten „Heroism Award“ entgegennehmen. Zur Finanzierung des Rettungsdienstes ist sie aber auf die Einnahmen aus Personenflügen angewiesen. Rund 10’000 Personen überfliegen jedes Jahr Gletscher, Seracs, Felsspalten und Steilhänge. Dabei können sie die Berge aus einer Perspektive in Augenschein nehmen, wie sie sogar die besten Alpinisten nicht kennen. Anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums der Matterhorn-Erstbesteigung im Jahr 2015 erlagen rund 1300 Personen pro Woche dieser Versuchung! Neuer Helikopter mit unerreichtem Komfort „Diese Flüge sind mit den Jahren immer wichtiger geworden, um die geringe Rentabilität der Rettungseinsätze zu kompensieren“, erklärt CEO Gerold Biner die Bedeutung der Personenflüge. Der 52-Jährige hat der Helikoptergesellschaft 33 Jahre gewidmet und betätigt sich neben seiner Leitungsfunktion noch immer als Pilot. Zur Verstärkung des profitablen Nischenmarkts hat Air Zermatt im Juni eine EC 130 T2 angeschafft. Der ultrakomfortable Hubschrauber für bis zu sechs Passagiere ist unter anderem mit einem AntiVibrationssystem und lärmdämmenden Hightech-Kopf hörern ausgestattet. Er wird im Sommer für Rundflüge um das Matterhorn (mit drei wählbaren Flugvarianten) und im Frühling fürs Heliskiing an drei verschiedenen Orten in der Region eingesetzt. „Ich, der in den Bergen geboren wurde, finde es grossartig, unseren Gästen Bergwände aus einer Nähe von bis zu 100 Metern zeigen zu können“, schwärmt Gerold Biner. „In manchen weckt der Anblick die Liebe zu den Bergen. Es kommt vor, dass wir sie später in Begleitung von Bergführern auf dem Weg zum Gipfel wiedersehen.“ Abwechslungsreicher Job Nach Ansicht der Zermatter Berufspiloten sind Rund- und Taxiflüge ausgezeichnete Trainingsmöglichkeiten für junge Piloten, die noch Flugstunden benötigen, aber auch für ältere, die im Notfall immer ihre volle Leistung abrufen müssen. Wie seine Kollegen mag es Gerold Biner, wenn er an einem einzigen Tag Gäste am Flughafen Genf absetzen, eine Berghütte mit Nachschub versorgen, eine Gruppe zum Heliskiing bringen und sogar noch einen Bergrettungseinsatz fliegen kann. „Diese Vielfalt macht unsere Gesellschaft zu einem Paradies für Piloten“, betont Biner. Auch die Kunden beklagen sich nicht.
www.air-zermatt.ch
Traditionsunternehmen an der Spitze der Technik Drei Basen (Zermatt, Raron, Gampel), neun Helikopter, 5000 Flugstunden pro Jahr, 1600 Rettungseinsätze und über 47 Jahre Geschichte: Die Zahlen sprechen Bände. Air Zermatt wurde 1968 vom Apotheker und Gemeinderat Beat H. Perren gegründet. Für ihn war es schlicht nicht haltbar, dass das Dorf aufgrund von Lawinen so oft von der Welt abgeschnitten war und Verletzte in solchen Situationen nicht geborgen werden konnten. Es musste ein Hubschrauber her. Er liess den Worten Taten folgen und kaufte aus eigener Tasche eine Augusta Bell 206 A. „Beat ist noch immer sehr aktiv. Gerade erst hat er einen brandsicheren Förderkorb für unsere Maschinen entwickelt“, sagt Gerold Biner bewundernd. Heute verteilt sich die Tätigkeit von Air Zermatt auf 20 Prozent Rettungseinsätze, 30 Prozent Personenflüge und 50 Prozent Transportflüge, unter anderem für die Hüttenversorgung. Das Unternehmen beschäftigt 65 Mitarbeitende und schult seit 2010 kostenlos Piloten und Rettungskräfte in Nepal.
Toplage: Die neue Hörnlihütte wurde auf einer Felsterrasse beim Zustieg zum Hörnligrat errichtet.
Traditionelles trifft auf Modernes: Ein futuristischer Wßrfel schliesst sich direkt an das historische, innen komplett renovierte Hotel Belvèdere an.
Faszinierende Kulisse: Im Speisesaal blickt man direkt auf die eindrücklichen Berge und Gletscher.
Die neue Hörnlihütte wurde letzten Sommer nach einjährigen Bauarbeiten wiedereröffnet. Reportage direkt neben dem Einstieg zur Normalroute auf das Matterhorn in einer der beliebtesten Herbergen unserer Alpen.
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Text_L au ren t G rabe t
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m brandneuen Speisesaal oder auf der Sonnenterrasse der Hörnlihütte sitzen die Gäste buchstäblich in der ersten Reihe. Das fazinierende Theaterstück ist von Anfang Juli bis Ende September ausverkauft, die Kulisse in ständiger Bewegung: Über den Köpfen ziehen das Matterhorn und sein mal dunstiger, mal sonniger, dann wieder schattiger Nordostgrat (der berühmte Hörnligrat) die Blicke auf sich. Wie das Wetter morgen wohl sein wird? Schauspieler der Vorstellung sind die Bergsteiger. Jene Frauen und Männer, die angeseilt wie bunte Ameisen um 5 Uhr früh auf brechen. Für sie ist die neue Hütte, die in 3260 Metern auf einer Felsterrasse direkt vor dem Zustieg zum Hörnligrat liegt, vor allem Bestandteil eines atemberaubenden Bühnenbilds. Rund 3000 Personen haben die Hörnlihütte diese Saison schon besucht. Alle wollten sie das pünktlich zum 150-Jahr-Jubiläum der Matterhornerstbesteigung neu eröffnete Schmuckstück sehen. Schlicht, aber komfortabel Die alte Hütte wurde abgerissen und durch einen schlichten, futuristischen Würfel ersetzt. Er schliesst sich direkt an das historische, umfassend renovierte Hotel Belvedère an. Für den Umbau wurde die Hütte ein Jahr lang geschlossen. Den Bergsteigern stand als Ausweichmöglichkeit ein vorübergehendes Base Camp zur Verfügung. Finanziert wurde der 8,5 Millionen teure Umbau von der Stiftung Hörnlihütte. Sie war von der Matterhorn Group, einer Gesellschaft der Burgergemeinde Zermatt, eigens für das Projekt gegründet worden. Kurt Lauber, Hüttenwart seit 1995, ist vom Ergebnis begeistert. „Überall sonst wäre diese Hütte fehl am Platz gewesen, sie hätte nicht gepasst. Aber hier verbindet sie sich auf wunderbare Weise mit unserem schönen Matterhorn.“ „Die Hörnlihütte muss bescheiden sein, denn der Star ist das Matterhorn“, sagt der federführende Zermatter Architekt Hans Zurniwen. Der grosszügig verglaste, helle Speisesaal ist mit schlichten, aber modernen Holztischen und -stühlen möbliert. Hier servieren die neun Hüttenhelfer den Gästen eine
Stärkung für den nächsten Tag. Darüber befinden sich auf zwei Stockwerke verteilt 34 Zimmer mit ingesamt 130 Betten (gegenüber 170 vorher). Eine Übernachtung mit Halbpension kostet 150 Franken. Im Unterschied zu den meisten anderen Berghütten kann man sich hier dank der normalbreiten oder sogar doppelt so breiten Matratzen richtig gut erholen. Sogar Duschen stehen zur Verfügung. Ausserdem laden in zwei Leseecken bequeme Ledersessel zum Relaxen ein. Hier lässt es sich gemütlich in einem schönen Bildband über die Alpen und ihre Eroberung schmökern. Positive Reaktionen An den weissen Wänden hängt kein überflüssiger Schnickschnack. Die sich zu den Bergen öffnenden Fenster sind Bilder genug. Meisterwerke sogar. Noch schöner ist die Aussicht auf der Terrasse. Sie wird von alten, zu Geländern geknüpften Seilen eingerahmt und gibt einen 180°-Blick auf den Monte Rosa frei. An Tagen mit besonders grossem Andrang klettern bis zu 400 Wanderer hier hinauf, um das Panorama bei einem Imbiss zu geniessen. Vom Schwarzsee, wo die Luftseilbahn endet, ist man zu Fuss in zwei Stunden bei der Hörnlihütte. Die Wanderung ist mit 700 Höhenmetern nicht sonderlich schwierig, aber ein Erlebnis für die Augen. Hier und dort wurden einige Stücke des alten Dachgebälks oder Parketts als Wände wiederverwertet, aber sonst zeugt nur noch eine alte Trockenmauer von der Vergangenheit der Räume. Nicht alle sind traurig darüber. Auch Walter, ein 36-jähriger Bergführer und Matterhorn-Kenner, bedauert den Umbau nicht: „Früher musste man morgens vor dem Klo anstehen. Die Hütte war eng und feucht. Jetzt kann man sich unter optimalen Bedingungen auf die Besteigung am nächsten Tag vorbereiten.“ Das 300-seitige Gästebuch ist schon fast voll. Es spricht Bände. „Danke für die schöne Schweizer Gastfreundschaft und für den wertvollen Komfort am Vortag der Besteigung dieser grossen Dame“, schreibt zum Beispiel ein belgischer Gast.
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Kurt Laubert hat das Matterhorn schon etwas 400 Mal bestiegen. Die meiste Zeit hat der Oberwalliser aber als Hüttenwart am Fuss des berühmtesten Schweizer Berges verbracht.
KURT LAUBER
WÄCHTER DES MATTERHORNS
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Der charismatische Zermatter ist nicht nur Hüttenwart der Hörnlihütte, sondern auch Bergführer. Er hat mit 30° über seine Liebe zum Matterhorn gesprochen.
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ehr als 400 Mal stand Kurt Lauber auf dem Gipfel des Matterhorns. Das ist zwar zweimal weniger als sein Onkel Richard Andenmatten, aber der hält schliesslich den Rekord. Der 54-jährige Zermatter ist jedoch vor allem als Hüttenwart bekannt. Er wacht seit zwanzig Jahren über den legendären Hörnligrat am Fuss des Matterhorns. Zusammen mit neun Angestellten bewirtschaftet er in der drei Monate kurzen Saison die Hörnlihütte. „Ich hätte mir nicht vorstellen können, irgendwo anders als Hüttenwart zu arbeiten“, sinniert er, während er auf der Terrasse der brandneuen Hütte auf 3260 Metern Höhe sitzt. „Ich hatte in meinem Leben viel Glück. So auch 1995, als ich für den Sommer eine Alternative zu meinem Bergführerberuf suchte und man mir den Job angeboten hat.“ Matterhornbesteigung mit seinem achtjährigen Sohn Kurt Lauber kennt den Himalaja und die Anden. Das Matterhorn aber habe etwas Spezielles. „Oben ist man allein auf der Welt. Die anderen Berge halten gebührend Abstand und bei klarem Wetter sieht man in einem Umkreis von 360° bis 200 Kilometer weit. Der einzige Nachteil ist definitiv, dass man das Matterhorn nicht sieht!“, lacht der Zermatter. Das erste Mal hat er den Berg der Berge an seinem 20. Geburtstag mit seinem Onkel bestiegen. „Es war das schönste Geburtstagsgeschenk, das er mir machen konnte“, so Lauber. „Der Aufstieg war perfekt, mein Onkel kannte jeden Stein.“ Dabei hatte Lauber das Bergsteigen erst ein Jahr zuvor entdeckt. Ein Freund hatte ihn mit auf den Monte Rosa genommen und er hatte sich auf Anhieb in den Sport verliebt, der heute sein ganzes Leben bestimmt. „Fünf Jahre später war ich Bergführer. Dazwischen habe ich nicht viel anderes getan als Bergsteigen!“ An eine Besteigung aber denkt der Zermatter besonders gern zurück: An die mit seinem Sohnemann Kevin. Er war mit acht Jahren der bis dahin jüngste Matterhornbesteiger. „Seit er drei war, schaute er den Bergsteigern dabei zu, wie sie mitten in der Nacht auf brachen und weinte, weil er mit ihnen gehen
wollte. Also haben wir uns schrittweise an den Aufstieg gemacht. Wir sind jedes Mal etwas höher gestiegen, bis wir es eines Tages bis nach ganz oben geschafft hatten.“ Ein offenes Buch Ein anderes Ereignis, von dem Kurt schmunzelnd erzählt, ist die Besteigung durch einen Stadtbewohner. Er kam mit Halbschuhen und hat den Gipfel trotzdem erreicht. „Zum Glück war die Route damals nicht schneebedeckt“, lacht der Hüttenwart. Er hat so viele Anekdoten über seinen Lieblingsberg auf Lager, dass er ein Buch darüber geschrieben hat. Der Wächter des Matterhorns wurde bereits 40’000 Mal verkauft – sogar bis nach Japan. Es erzählt von Amüsantem, aber auch von Dramen. Seit seiner Erstbesteigung vor 150 Jahren haben zwischen 450 und 600 Personen auf dem Matterhorn ihr Leben gelassen. In seinen 30 Jahren als Bergretter musste Kurt Lauber viele Stürze mitansehen. „Am Anfang war es furchtbar, die zerfetzten Körper am Fuss der Nordwand zu bergen! Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und realisiert, dass man das Leben intensiver lebt, wenn man in so engem Kontakt mit dem Risiko steht. Man merkt auch, dass der Tod an sich nichts Schlechtes ist. Er gehört zum Leben“, so der Oberwalliser. Drei arbeitsintensive Monate Drei Monate lang kommt Kurt Lauber kaum zum Verschnaufen. Sieben Tage die Woche von 4 Uhr morgens bis 22 Uhr nachts schuften der Hüttenwart und seine Truppe, um den Haushalt, die Küche, die Buchungen und den Nachschub per Helikopter zu bewältigen. Ihnen bleibt kaum Zeit für die wöchentliche Dusche. Mehr liegt aufgrund des rationierten Wassers aber sowieso nicht drin. „Am Ende der Saison können wir es kaum erwarten, wieder ins Tal hinabzusteigen“, sagt er und fügt hin hinzu: „Ich freue mich auf die nächsten langen Kletterferien im Süden am Meer.“ Seine Liebe zu den Bergen hat er in all den Jahren als Bergretter und Hüttenwart nicht verloren. Noch heute betätigt er sich als Bergführer. Vor allem im Winter nimmt er seine treuen Kunden mit auf Heliski-Trips oder Skitouren nach Kanada, Grönland, Indien, vor allem aber nach Zermatt. So kann er das Matterhorn im Auge behalten.
Der junge Zermatter Bergfürher Andresas Steindl brauchte für die Besteigung von Alphubel, Täschhorn, Dom, Lenzspitze und Nadelhorn nur 7 Stunden und 45 Minuten. Dabei legte er 30,7 Kilometer und 4015 Höhenmeter zurück!
ANDREAS STEINDL
IN TRANCE Das junge Bergsteiger- und Ultra-Trail-Talent macht viel von sich reden. Einige handeln den 26-jährigen Zermatter schon als Sieger der nächsten Patrouille des Glaciers. Und der grosse Ueli Steck sieht in ihm einen Nachfolger. Ein Gipfeltreffen.
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ndreas Steindl ist gerne „schnell und allein in den Bergen unterwegs“. Der drahtige Zermatter Bergführer mit dem jungenhaften Aussehen hat im Sommer zusammen mit Ueli Steck in nur 14 Stunden alle 18 Viertausender des Monte-RosaMassivs bestiegen. Ein Exploit? Eher „eine Trance“ oder „eine Meditation“, sagt Steindl. „Dort oben vergisst du alles andere. Es gibt nur dich und den Berg. Du lebst das Hier und Jetzt sehr intensiv.“ Da es nicht in seiner Natur liegt, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, rannte der Alpinist bereits im August wieder los. Diesmal lief er von Zermatt nach Saas Fee, quer über den Alphubel (4206 m), den Dom (4545 m), die Lenzspitze (4294 m) und das Nadelhorn (4327 m). Für die 4015 positiven und 3900 negativen Höhenmeter über 30,7 Kilometer unwegsames Gelände benötigte er nur 7 Stunden, und 45 Minuten! Damit unterbot er seinen eigenen Rekord um sagenhafte 77 Minuten. Sogar CNN berichtete darüber. „Es war eine Mischung aus Freud und Leid. Phasenweise habe ich mich gefragt, warum ich mir das antue. Ich musste auf die Zähne beissen, um durchzuhalten, aber mental fühlte ich mich stark.“ Der von Adidas gesponserte Athlet hatte sich nach nur zwei Tagen wieder erholt. Ein Wunder, das er seinem kräftigen Herz verdankt. Das schlägt im Ruhezustand nur 40 Mal pro Minute. Ritterschlag von Ueli Steck „Andreas ist sehr kräftig und körperlich stärker als ich. Auf dem Monte Rosa hatte ich Mühe, ihm zu folgen“, sagt Ueli Steck. „In einem gewissen Sinn sehe ich ihn als meinen Nachfolger. An schwierigen Hängen kann er sich noch verbessern, aber er liebt, was er macht und tut es für sich selbst.“ Andreas Steindls bisheriges Leben hat sich um Berge und Sport gedreht. Im Alter von fünf Jahren nahm ihn sein Vater, ein nach Zermatt ausgewanderter österreichischer Bergführer, zum Klettern mit. Danach betrieb er wettkampfmässig Skirennen und Eisklettern, wo er bis 20 sehr erfolgreich am Weltcup teilnahm. Zwei Jahre später, im Jahr 2011, schloss er die Bergführerausbildung ab. Schon da war klar, dass er eine besondere Begabung hat. Auch seine Berufswahl lag damals schon auf der Hand: „Da ich meine gesamte Freizeit in den Bergen verbrachte, drängte sich dieser Beruf natürlich auf, vor allem auch, weil ich im Bergsteigerparadies Zermatt lebe.“ In den letzten Jahren war Steindl 300 Tage pro Jahr in den Bergen und hat jeden Winter 150’000 Höhenmeter mit Skifellen zurückgelegt. Sein Traum wäre es, die Patrouille des Glaciers zu gewinnen. Bei diesem Rennen habe es bei ihm Klick gemacht, so Steindl. Als er nämlich an der Ausgabe 2010 seinen Zermatter Freund und späteren Sieger Martin Anthamattan mit Nahrungsmitteln versorgte, steckte er sich mit dem Ultra-Trail-Virus an. „Ihm zuzuschauen, wie schnell er bei dieser unglaublichen Stimmung und vor dieser Kulisse unterwegs war, weckte in mir den Wunsch, ernsthaft dafür zu trainieren.“ Heute ist der junge Bergführer Mitglied des Schweizer Skitouren-Nationalteams. Seine Speedrekorde wie am Matterhorn im August 2011 (2h57) sind nicht jedermanns Geschmack. „Ungefähr 5 Prozent der Leute, denen ich begegne, äussern sich negativ. Für sie ist Bergsteigen etwas anderes. Einige wissen vielleicht nicht, dass ich Bergführer bin und die Risiken, die ich eingehe, genau kalkuliert sind.“ Der Oberwalliser nimmt es mit der Ethik der Bergsteiger sehr genau. „Wann immer möglich starte ich zu Fuss und trage das Material selbst.“ Hat er manchmal nicht auch Angst? „Darüber mache ich mir wenig Gedanken, denn das würde mich eher lähmen. Doch auch wenn ich an Rennen schon mehrere Freunde verloren habe, ist meine Leidenschaft doch grösser. Die Berge geben mir so viel!“
GRENZENLOSES SKIVERGNÜGEN AM FUSS DES
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in Skigebiet mit 360 präparierten Pistenkilometern an der Grenze zwischen zwei Ländern, das man unmöglich in einem Tag befahren kann. Spektakuläre Abfahrten mit bis zu 2000 Höhenmetern. Schneesicherheit an 365 Tagen im Jahr, davon 300 bei Sonne. 20 Kilometer schneesichere Pisten im Sommer. Kein Wunder, ist das Matterhorn ski paradise für viele nicht nur das höchstgelegene, sondern auch das schönste Skigebiet der Alpen. Das zumindest findet eine Mehrheit der 48’000 Wintersportler, die im Rahmen der internationalen Studie „Best Ski Resort“ 2014 befragt wurden. Sie setzten das Oberwalliser Skigebiet ganz oben auf die renommierte Liste – vor 54 anderen Top-Destinationen der Alpen! Zermatt und das Matterhorn werden oft in einem Atemzug genannt. Die Felspyramide übt in der ganzen Welt eine Magnetwirkung aus. Auf den Pisten hat man den berühmtesten Berg der Schweiz stets vor Augen. Stolz scheint er mit seinen 4478 Metern über die Skifahrer zu wachen. An seiner Seite bilden 37 der insgesamt 82 Viertausender die atemberaubende Kulisse dieses Wintersportparadieses und machen Zermatt neben Chamonix zur Welthauptstadt des Alpinismus. Mit einem Unterschied: Als Skigebiet übertrifft die Walliser Destination im Mattertal ihre grosse französische Schwester. Und sie hat trotz der 14’000 Betten ihren beschaulichen Dorfcharme bewahrt, was nicht zuletzt daran liegt, dass Zermatt autofrei ist. Der Spitzenplatz von Zermatt als Skigebiet hat mehrere Gründe. Die 54 Bergbahnen des Matterhorn ski paradise sind alle hochmodern und sehr effizient. Schlange stehen muss man hier so gut wie nie. Vier von ihnen bringen die Gäste vom Dorf direkt auf die Gipfel. Von dort kann man über Testa Grigia oder den Theodulpass einen Abstecher in die italienischen Skiorte Breuil und Valtournenche machen. Es warten ein einmaliges Bergpanorama und die Erkenntnis, dass der höchste Punkt des Skigebiets – oh Überraschung – nicht die Bergstation des Klein Matterhorns (3883 m) ist, sondern an der Grenze zwischen dem Wallis und dem Aoastatal liegt. Genauer am Ziel des bescheidenen Skilifts Gobba di Rollin (3899 m). www.zermatt.ch | www.matterhornparadise.ch
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MAXIMALES SCHNEEVERGNÜGEN Das Angebot ist in den letzten Jahren so gross geworden, dass der Kauf neuer Skis ganz schön Kopfzerbrechen bereiten kann. 30° hat mit Unterstützung eines Fachmanns 12 hochwertige Modelle für Sie ausgesucht.
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In Zusammenarbeit mit Nicolas Costanzo
ie Temperaturen bewegen sich um den Gefrierpunkt und es liegt der erste Schnee. Nichts wie los, das weisse Gold ruft! Mehrere Monate mussten die Skifahrer warten, bis nicht nur in ihrem Kopf, sondern auch in der Realität der Winter wieder Einzug hielt. Jetzt wäre eigentlich der ideale Moment, um das alte Paar Ski gegen ein neues einzutauschen. Aber welches nur? Schliesslich sollen die Ski Fun und Sicherheit garantieren. Die Antwort ist abhängig von den Wünschen und dem Niveau des Fahrers. Wer gern schnell auf steilen Hängen unterwegs ist, braucht nicht den gleichen Ski wie ein Freerider, der sich lieber im unberührten Powder austobt oder jemand, der fernab des Trubels überfüllter Bergbahnen mit Fellen einsame Hänge hinaufsteigt. Und dann gibt es noch die immer zahlreicheren Geniesser, die je nach Bedingungen, Lust und Laune alles versuchen. Also einen Allrounder oder doch lieber einen spezifischen Ski? Der Skiverkäufer Nicolas Costanzo hilft Ihnen, die richtige Wahl zu treffen.
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A – Scott Superguide 88 128/95/116 – 1330 g bei 178 cm – R: 21/28/15 m Der Superguide 88 ersetzt den Cruz’air. Seine für Scott typische elliptische, abgeschrägte Seitenwangen-Konstruktion aus Carbon und Kevlar sorgt für mühelose Aufstiege und eine Abfahrtsperformance, die eines Alpinskis würdig ist. Trotz dieser ausgezeichneten Fahreigenschaften wiegt er bei 178 cm nur 1300 g. Unbedingt testen!
D – Movement Black Apple 118/80/107 – 1300 g bei 177 cm – R: 20,5 m Den legendären Red Apple ersetzt man nicht einfach so. Beim Testen des Black Apple realisiert man aber schnell, wie reaktiv und dynamisch ein 1300 g schwerer Ski dank moderner Technik sein kann. Der sehr vielseitige Tourenski mit leichtem Rocker an der Skispitze verhält sich bei allen Schneebedingungen hervorragend.
www.scott-sports.com
www.movementskis.com
B – Black Diamond Carbon Convert 133/105/117 – 1450 g bei 180 cm – R: 23 m Mit seinen 1450 g hat er das Gewicht eines klassischen Tourenskis. Lieblingsterrain des Carbon Convert ist der Tiefschnee. Während die breite Taille dem Ski genügend Auftrieb gibt, sorgen das weiche Skiende und der grosse Rocker für maximalen Fahrspass, ohne dem Rider zu viel abzuverlangen. Seine Carbonkonstruktion macht ihn äusserst torsionssteif, wodurch er gleichermassen stabil und präzis zu fahren ist. Tempofreaks sollten ein langes Modell wählen. Ein guter Kompromiss für alle, die einen leichten, agilen Ski suchen.
E – Scott Cascade 95 129/94/117 – 1350 g bei 175 cm – R: 11/-/10 m Ein perfekter Ski für Junge und Junggebliebene, die einen Tourenski suchen, mit dem sie sich amüsieren und springen können, und für alle, die einen technisch nicht allzu anspruchsvollen Ski mit einfacher Schwungauslösung wünschen. Sein Twintip-Rocker macht ihn zu einem echten Spielzeug mit einer für seine 1350 g verblüffenden Laufruhe. Dank der Taillenbreite von 95 mm verspricht er kurzweilige Powder-Runs und ist auch beim Aufstieg keine Last.
www.blackdiamondequipment.com
www.scott-sports.com
C – Völkl VTA 88 127/88/106 – 1230 g bei 170 cm – R: 18,9 m Ein brandneuer Tourenski aus dem Hause Völkl. Mit einer Mittelbreite von 88 mm (in der Skitourenszene aufgrund des guten Kompromisses zwischen Auftrieb und Schwungauslösung sehr beliebt) punktet er trotz seiner 1200 g mit hoher Laufruhe. Der Rocker verleiht ihm hervorragende Handling-Eigenschaften. Für Skitourengeher, die auf jedes Gramm achten, liegt der VTY 88 auch in einer Light-Version mit nur 1000 g vor.
F – K2 Pinnacle 105 137/105/121 – 1725 g bei 170 cm – R: 19 m Ein Alleskönner, der seine Vielseitigkeit in allen Schneearten und auf jedem Gelände beweist. Er ist beim Aufstieg zwar etwas schwerer als die Konkurrenzmodelle, garantiert dafür aber Präzision, Reaktivität und Stabilität bei der Abfahrt. Der Pinnacle 105 ist „fat“, mit einem Radius von nur 19 m aber trotzdem sehr wendig. Sehr zu empfehlen für gelegentliche oder gestandene Free-Tourengänger.
www.volkl.com
www.k2skis.com
G – Dynastar Cham 2.0 97 133/97/113 – 1710 g bei 178 cm – R: 15 m Dieser Ski aus dem Land des Mont-Blanc fällt durch seine imposante Breite an Schaufel und Skiende auf. Er ist im Pulverschnee sehr effizient, überzeugt aber vor allem in mitteltiefem Schnee und bei schwierigen Bedingungen. Trotz seiner Breite hat er bei einer Länge von 178 cm einen Radius von nur 15 m. Dadurch ist er sicher zu steuern und ermöglicht enge Turns in steilen Rinnen. Ausserdem ist er auch für längere Aufstiege leicht genug. Seine Präzision, sein Kantengriff und das Fahrvergnügen lassen sich nur schwer toppen! www.dynastar.com
H – Blackcrows Orb Freebird 123/90/114 – 1540 g bei 179 cm – R: 18 m Diese leichtere Version des Modells Orb mit 90 mm unter der Bindung ist der optimale Begleiter für Tagestripps im Tiefschnee und für längere Touren. Technisch ist er relativ anspruchsvoll, aber dennoch gutmütig. Die klassische Vorspannung gewährleistet einen kraftvollen Kantengriff, was besonders bei steilen Abfahrten ideal ist. Ein dynamischer und abfahrtsorientierter Tourenski, der dank des unverwechselbaren Designs bekannt ist wie ein bunter Hund. www.black-crows.com
I – Dynastar Cham Alti 85 120/85/110 – 1300 g bei 170 cm – R: 20 m Der Tourenski für Puristen, gemacht fürs Hochgebirge. Er ist leicht und griffig beim Aufstieg und sehr drehfreudig bei der Abfahrt. Ein leichter Rocker ermöglicht eine feine Schwungeinleitung und erhöht den Auftrieb im Tiefschnee. Ideal für fortgeschrittene Tourengänger und alle, die einen effizienten, körperlich nicht zu anstrengenden Ski möchten. Dank des geraden Skiendes bietet er bei langen Traversen, sowohl bergauf als auch bergab, guten Halt. www.dynastar.com
J – K2 Wayback 88 126/88/113 – 1350 g bei 174 cm – R: 17 m Dieser touren- und freeridetaugliche Allrounder ist sehr laufruhig und agil und deutlich leichter als seine Vorgängerversion. Obwohl er etwas mehr auf die Waage bringt als die Vergleichsprodukte, garantiert er dank Seitenwangen einen kraftvollen Kantengriff und präzises Handling auf hartem Schnee. Ein idealer Ski, wenn man sich auf ein einziges Paar beschränken möchte. Freetourern bietet sich sein grosser Bruder mit 93 mm unter der Bindung an.
NO S H O R TC U T S Das ist der Moment, in dem du realisierst, dass deine Anstrengungen alle Mühen wert waren: früh aufzuwachen, der Kälte zu trotzen oder etwa durch den tiefen Schnee zu stapfen. Am Ende zählt aber nur das Hier und Jetzt: der Berg, deine Passion – und dieser eine Run.
www.k2skis.com F
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SCOTT-SPORTS.COM © SCOTT SPORTS SA 2015 | Photo: Christophe Margot
DER RICHTIGE SCHUH FÜR SIE UND IHREN SKI
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Präzision beim Skifahren hängt massgeblich von der Steifheit und dem Halt der Schuhe ab. Bei dem Riesenangebot die richtige Wahl zu treffen ist nicht ganz einfach, aber entscheidend. Die folgende Auswahl soll helfen. Text_C é s a r D e f f e y e s
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In Zusammenarbeit mit Nicolas Costanzo
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er auf Skitouren beim Aufstieg und bei der Abfahrt Spass haben will, braucht den richtigen Ski (lesen Sie dazu den Artikel auf Seite 66). Was viele Skifahrer nicht wissen: Auch ein passender Schuh ist wichtig. Spitzenski mit mittelmässigem und ungeeignetem Schuhwerk zu kombinieren wäre, als würde ein gut trainierter Marathonläufer mit Flipflops oder Berluti an den Start gehen. Sie sind unbrauchbar, unpassend, unbequem und sogar gefährlich. Aber keine Panik! Damit Sie im Angebotsdschungel den Überblick behalten, haben wir zusammen mit dem Skiverkäufer Nicolas Costanzo acht Schuhe für verschiedene Skitypen ausgesucht. Was Sie allerdings beachten sollten: „Einige Schuhe wurden für spezielle Skimodelle entwickelt und es ist nicht ganz einfach, Ski und Schuhe perfekt aufeinander abzustimmen. Viel hängt von der Morphologie des Fahrers ab“, warnt der Fachmann. Wer nicht sprichwörtlich neben den Schuhen stehen möchte, sollte sich deshalb unbedingt in einem Fachgeschäft beraten lassen.
A – F1 Evo Manual von Scarpa Im Aufstieg bietet der Schuh einen Bewegungsbereich von insgesamt 62 Grad: 25 °nach vorne und 37 °nach hinten. Für maximale Steifigkeit und präzisen Sitz bei tiefem Gewicht sorgen an der Schale die Carbon Core Technology und die X-Cage Evo Technology. So bringt man den Druck präzise auf die Kanten der Ski. Beim Verschluss des F1 setzt Scarpa auf die Kombination eines breiten VelcroBandes am Schaft mit einem zentralen Boa-Drehverschluss. Dieser ist schnell und einfach zu bedienen und sorgt für definierten Halt ohne Druckstellen. Der F1 verfügt über eine völlig neue Blockierungsschnalle: Mit einer einfachen Bewegung ist man für die Abfahrt bzw. für den Aufstieg bereit! Sie ist funktionell, praktisch, leicht und in jeder Situation zuverlässig sowie mit allen Skitourenbindungen kompatibel. www.scarpa.com
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B – Spectre von La Sportiva La Sportiva hat mit diesem robusten, vielseitigen und leichten Schuh die Skitourenszene ganz schön aufgemischt und eine Vielzahl Skifahrer auf der Suche nach einem leichten Vierschnaller unter 1500 Gramm auf Anhieb überzeugt. Positiv überraschen der bequeme Innenschuh und die Robustheit dieses Skitouren- und Freeride-Modells. www.sportiva.com
C – Backland Carbon von Atomic Atomic hatte Spitzentechnik für den Breitensport versprochen – und Wort gehalten. Der Zweischnaller bietet nicht nur ein äusserst interessantes Verhältnis von Leichtgewicht (1200 g) und Fahrperformance, sondern auch restlos überzeugende Bewegungsfreiheit und Abfahrtssteifigkeit. Lobenswert sind zudem der gute Halt des Leichtgewichts sowie die schnell einsteckbare und wieder entfernbare Versteifungslasche. Mit diesem Modell dürfte sich Atomic auf dem Markt der Zweischnallenschuhe problemlos durchsetzen. Eindeutig ein Schuh für den ambitionierten Amateursportler. www.atomic.com
D – Maestrale RS von Scarpa Das Mass aller Dinge für Skifahrer, die einen optimalen Kompromiss zwischen genügend Bewegungsfreiheit beim Aufstieg und ausgezeichneten Abfahrtseigenschaften bei gutem Halt suchen. Trotz des vergleichsweise grossen Gewichts von 1600 Gramm bleibt der Maestrale nicht zuletzt dank des einfachen Ein- und Aussteigens, der Ristschnalle und der Quick Step In Inserts ein unschlagbarer Klassiker. www.scarpa.com
E – Superguide Carbon von Scott Das Neuste aus dem Hause Scott. Der Superguide baut unter anderem auf den Erfahrungen mit dem Cosmos auf. Bergauf verspricht er eine perfekte und präzise Beweglichkeit des Fusses, bergab viel Stabilität. Sein Aussenschuh besteht aus Powerlite Carbon, sein Innenschuh mit Gore-Tex sorgt dafür, dass die Füsse bei jeder Witterung trocken bleiben.
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ace o die Aerosp en, hat Julb Abfahrt. ahren könn r w de be i be pf ie Ko o punktet w einen kühlen es fstieg genaus im Aufstieg tellen, damit e , die beim Au Damit Sie be le ch vorn auss ril na ib h Sk ac e d die Scheib st einf un er nz e ird di ga w lt, m ch ke si ar t w ss zu lä t entwic t e ng ch ib di ni he be r der Brille ail: ihre Sc , das Sie un Cleveres Det fstiegen unte touring-Fans ave für Free rengenden Au st th an us i M be s ue m eine t. Ein ne nen beschläg nicht von in n! se üs entdecken m
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– Photos : © Marc Daviet
F – MTN Lab von Salomon Mehrere Jahre hat Salomon an einer Skitourenserie gearbeitet. Jetzt ist das Projekt ausgereift. Die französische Marke kommt diesen Winter erstmals mit einem Spezialsortiment auf den Markt: Explore für klassische Skitourengänger und Lab für Free-Tourer. Der MTN Lab überzeugt durch hohen Gehkomfort und beste Abfahrtsperformance. Seine Steif heit liegt bei beeindruckenden 120. Ausserdem lässt er sich bequem anziehen und wiegt unter 1600 Gramm. www.salomon.com
G – Dy.N.A EVO von Dynafit Seit 2009 und seinem Modell Dyna revolutioniert Dynafit die Skitourenschuhe immer wieder neu. Die neuste Evo-lution dieses Referenzmodells wiegt nur 687 Gramm, vereint aber die Quintessenz der modernen Technologie. Überzeugend ist insbesondere der innovative Thermo-Innenschuh. Er garantiert trotz seines Leichtgewichts eine exzellente Passform und damit eine optimale Kraftübertragung. Bestens geeignet als Wettkampfschuh. www.dynafit.com
H – Cosmos von Scott Mit dem Cosmos können Free-Tourengänger und Tourenskifahrer mit hohen Ansprüchen an Fahrvergnügen nichts falsch machen. Auch beim Aufstieg überzeugt der Cosmos: Die vier Schnallen sorgen für einen perfekten Sitz und trotz guter Bewegungsfreiheit und einem Gewicht von nur 1500 Gramm für guten Halt. www.scott-sports.com COL DE THORENS, FRANKREICH
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Walliser Roggenbrot Ächt guät
Walliser Roggenbrot trägt die geschützte Ursprungsbezeichnung AOP und ist im Wallis schon seit mehreren hundert Jahren ein Grundnahrungsmittel. Ein Walliser Teller ohne das säuerliche Roggenbrot ist auch heute noch undenkbar. Text_F r é d é r i c R e i n
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ie Furchen auf dem runden Laib erinnern an einen vom rauen Klima aufgerissenen Boden. Der Vergleich hat es in sich. Roggen ist nämlich eine der wenigen Getreidearten, die sich den Bedingungen in grossen Höhenlagen angepasst haben. Früher wurde die robuste Getreideart in der Region Findelen unweit von Zermatt bis auf 2200 Meter angebaut. Das Vollkornbrot mit seiner unverkennbaren brau-grauen Kruste nährt die Erinnerungen an die Vergangenheit. Es war Jahrhunderte lang das Grundnahrungsmittel der Bergbauern, die wetterbedingt ein Nomadenleben führten. Heute ist der Roggenanbau deutlich zurückgegangen. Sein Aussterben konnte aber dank der 2004 eingetragenen geschützten Ursprungsbezeichnung AOP des Walliser Roggenbrots verhindert werden. Gleichzeitig dient diese Auszeichnung dem Landschaftsschutz und dem Erhalt der alten Mühlen. Für den Herstellungsprozess gilt ein strenges Pflichtenheft. Alle Produktionsschritte – die Anpflanzung, die Vermahlung und die Herstellung des Brotes – müssen im Wallis erfolgen. „Ob das Produkt gelingt, hängt von der Temperatur, der Feuchtigkeit und der Mehlqualität ab“, sagt Philipp Fuchs, der als Chef der Zermatter Bäckereien Pius Fuchs schon seit 50 Jahren Roggenbrot herstellt. „Es gehört zur Walliser Kultur und ist Teil der Walliser Identität.“ 11% des Walliser Brotkonsums Roggenbrot darf auf keinem Walliser Teller fehlen. Es ist der Sauerteig, der ihm seinen einzigartigen Geschmack verleiht und es so lang haltbar macht. Als Rohstoffe werden 90 Prozent Roggenvollkornmehl mit maximal zehn
Prozent Weizenanteil, Hefe, Salz und Wasser verwendet. Natürlich verleiht jeder Bäcker dem Produkt noch eine persönliche Note. Und da rund elf Prozent des Walliser Brotkonsums auf Roggenbrot entfallen (gegenüber 1,2% schweizweit), werden nicht nur kleine Brötchen gebacken. „Ich persönlich mag Roggenbrot mit Butter und Raclettekäse und einem Glas Petite Arvine“, sagt Philippe Fuchs. Roggenbrot schmeckt aber nicht nur gut, sondern ist auch gesund. Es enthält viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe, trägt zur Senkung des Cholesterinspiegels bei und fördert die Verdauung. Walliser Roggenbrot ist eben durch und durch „guät“.
Biersuppe mit Roggenbrot Zutaten für 4 Personen: 350 g Walliser Roggenbrot, 0,5 l Bier, 0,6 l Rindsbouillon, 50 g Walliser Raclettekäse, Salz und Pfeffer Zubereitung: Das Roggenbrot während 30 Min. in Bier einweichen, anschliessend zu einem Brei vermengen. Rindsbouillon erhitzen, mit dem Roggenbrot und dem Bier vermischen. Während 5 Min. köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit gewürfelten Walliser Raclettekäse heiss in einem Suppenteller anrichten und ein Glas Fendant dazu servieren.
Pascal Gertschen
NEWS
DINING WITH THE STARS Es sind keine Sternschnuppen, die Abend für Abend den klaren Zermatter Himmel schmücken. Von der Kuppel des Observatoriums oben auf dem Kulmhotel Gornergrat (3100 m.ü.M.) erhält man einen spektakulären Einblick in das nächtliche Universum und kann den Ausführungen eines Astronomen lauschen. Damit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, wird danach im Restaurant ein Fondue Chinoise à discretion serviert. www.gornergrat-kulm.ch www.gornergratbahn.ch
zVg
25. Zermatter Horu Trophy Die Zermatter Horu Trophy gilt als eines der grössten Open Air Curling-Turniere der Schweiz. Vom 14. bis 17. Januar 2016 findet sie bereits zum 25. Mal statt. 76 Teams, einige aus dem Ausland, bestreiten den Wettkampf auf 19 verschiedenen Bahnen im Angesicht des Matterhorns. Wer am besten abdrückt, wischt, bumpt und platziert, steht nach fünf Durchgängen als Sieger fest. Neben dem sportlichen Aspekt wird auch viel Wert auf Kameradschaft und gemütliches Beisammensein gelegt. www.cczermatt.ch
Fuchs: Bäcker mit fast 50 Jahren Tradition Seit 1965 verwöhnt die Familienbäckerei die Zermatter und Gäste mit ihren nach hauseigenen Rezepten von Hand hergestellten Produkten. Schmackhaftes Brot und feine Spezialitäten wie das Zermatter Birnenbrot, das Bergführerbrot oder die Zermatter Nusstorte gehören zum Angebot. Perfektes Mitbringsel ist die Hausspezialität „Matterhörnli Nougat“. Sie überlebt allerdings meist nicht sehr lange. www.fuchs-zermatt.ch
Unverfälschter Sound am Zermatt Unplugged Das Zermatt Unplugged ist weltweit ein Begriff. Sein Echo hallt weit über die Grenzen hinaus. Vom 5. bis 9. April 2016 ist es wieder soweit. Dann geben nationale und internationale Stars in der klaren Luft der Walliser Alpen ihre Songs akustisch zum Besten. Auf dem Programm stehen fünf Tage Musik nonstop auf zwölf Indoor- und Outdoor-Bühnen. Auf sechs davon spielen neue Talente kostenlos auf. Höchstgelegene Location des Festivals ist übrigens die Gandegghütte 3030 m.ü.M.
Rob Lewis
Neue Skipiste „Howete“ für eine sichere Dorfrückfahrt Ab diesem Winter führt eine neue Skipiste vom Skigebiet Rothorn („Untere National“) nach Zermatt. Die Howete verläuft oberhalb des Riedwegs und beendet so die gefährliche Mehrfachbelastung durch die gemeinsame Benutzung durch die Wintersportler und die Quartierbewohner. Während Skifahrer und Snowboarder für die Dorfrückfahrt die neue Piste benutzen, gelangen die Anwender von der Gryffelblatte durch einen Fussgängertunnel nach Hause.
Backstage Hotel
Christian Pfammatter
Michael Portmann
www.zermatt-unplugged.ch
Schneeschuhwanderung Sobald der erste richtige Schnee fällt, wird zwischen Täsch und Randa ein Schneeschuhweg ausgeschildert. Die rund zweistündige Tour ist technisch einfach und daher ideal für Familien. Sie führt durch verschneite Wiesen und Wälder mit sanften Auf- und Abstiegen. Wer nach dem Hinweg genug hat, kann mit der Matterhorn Gotthard Bahn oder einem Taxi zurückfahren.
Michael Portmann
www.zermatt.ch/winterwandern/Schneeschuhtrails
Filmabend im Kino Le Vernissage Zermatt hat ein Kino und was für eines! Das Vernissage ist ein Werk des Zermatter Künstlers Heinz Julen. Im Multifunktionsraum zeigen die Veranstalter aktuelle Blockbuster und die beiden Heimatfilme Whympers Weg auf’s Matterhorn und Menschen am Matterhorn, die in den 50er-Jahren von Heinz Julens Vater August mit einer Super-8-Kamera gedreht wurden. Er hatte das Filmhandwerk von keinem geringeren als Walt Disney, einem seiner Skischüler, gelernt. Vorführungen am Dienstag und Donnerstag um 18 Uhr. Infos unter 027 966 69 70. www.backstagehotel.ch/cinema.html
TA XI CHRISTOPHE
SCOTT – LCG SKIBRILLE Die LCG Skibrille ist mit dem preisgekrönten Lens Change System von SCOTT ausgestattet und setzt jetzt noch höhere Massstäbe in Sachen Leistung und Innovation. Damit sich die Skifahrer den verschiedenen Bedingungen und Sichtverhältnissen in den Bergen optimal anpassen können, wird die in elf Versionen und Farben erhältliche LCG mit einer zweiten Scheibe (in einem dünnen Etui) geliefert. Für kleinere Gesichter bietet sich das auf der gleichen Technologie basierende neue Modell LCG Compact an. www.scott-sports.com
Ihr Partner für Taxi, Flughafen Transfers, Parking, Transporte, Pannenhilfe und Reparaturen aller Art in Zermatt
www.darioseiler.ch
MAMMUT ULTRALIGHT REMOVABLE AIRBAG: SICHERHEIT LEICHT GEMACHT Ein Rucksack mit Airbag, der weniger als zwei Kilo auf die Waage bringt? Mit dem neuen Ultralight Removable Airbag verknüpft Mammut Fliegengewicht mit Sicherheit und erfüllt so den Wunsch aller Skitourengänger. Das Removable Airbag System vergrössert nach dem Auslösen das Volumen des Trägers und kann dadurch eine Komplettverschüttung verhindern. Das System ist binnen weniger Minuten herausnehmbar und lässt sich problemlos in andere kompatible Rucksäcke einbauen. Praktisch sind zudem der Reissverschluss-Zugang am Rücken, die diagonale Skibefestigung, die Stock- und Pickelhalterung und das herausnehmbare Rückenpolster/Sitzkissen. www.mammut.ch
Tel. +41 (0)27 967 3535 | info@3535.ch |www.3535.ch
Familie Leander Imesch | CH-3929 Täsch / Zermatt
KJUS – HUBLOT JACKET LIMITED EDITION Mit dieser auf nur 200 Stück limitierten Jacke präsentieren Hublot und Kjus das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit. Die hochwertige Skijacke wurde von der legendären Hublot Big Bang Unico Uhr inspiriert und bietet innovative Details wie den weltweit ersten Zipper Puller aus Carbon oder das exklusive Uhrenfenster am Ärmel. Als Isolierung kommt PrimaLoft® Silver Down, eine Kombination aus Entendaune und Mikrofaser, zum Einsatz, die auch bei feuchten Bedingungen ihre wärmende Funktion bewahrt. Im Futter ist ein Material eingearbeitet, mit dem überschüssige Wärme im Stoff gespeichert wird und eine Carbon-Membran ermöglicht 10 Prozent mehr Wärmespeicherung. www.kjus.com
trends sport Von_C h ri stian B u g n o n
Mountain Hardwear Kelvinator® Hooded Jacket Die Kelvinator-Jacke mit Kapuze garantiert dank wasserabweisender Q.Shield™-Daunenisolierung hohe Bauschkraft und Wärme bei feuchtem Wetter. Trotz hohem Wärmeversprechen punktet die höchst komprimierbare Kelvinator mit praktischer Effizienz, sodass sie sich problemlos in ihrer eigenen Tasche verstauen lässt. www.newrocksport.ch
Ski Trab – Special Swiss Edition Die neuen Freetouren-Ski S1 und S2 des lombardischen Herstellers Ski Trab werden in der Schweiz exklusiv von New Rock vertrieben. Sie sind in zwei Farb- und Flexvarianten erhältlich, integrieren die vierzehnschichtige LeichtgewichtsTechnologie von Ski Trab und sind auf Fun, Performance und Sicherheit auf allen Schneearten ausgerichtet. Dank neuem LowOmega-Profil wird die Steuerbarkeit beim Beginn und Beenden jedes Schwungs deutlich erhöht. Der S2 mit ausgeprägterem Flex ist ideal für alle, die noch mehr Fahrspass wollen. www.newrocksport.ch
Scarpa – Primitive Souvenirs, Souvenirs… Stilistisches Vorbild dieses Scarpa Primitive ist ein Bergschuh aus den 1970er-Jahren, der heute noch von Holzfällern und Bergwerksarbeitern getragen wird. Das Design dieses Modells wurde auf eine frische Art neu interpretiert und dem täglichen Einsatz angepasst. Sein authentischer Look spricht alle Jungen und Junggebliebenen an, die Wert auf hochwertige Verarbeitung legen. www.newrocksport.ch
Julbo – AEROSPACE/UP AND DOWNHILL Goggles Mit der Aerospace bringt Julbo die erste Skibrille auf den Markt, die beim Aufstieg genauso effizient ist wie bei der Abfahrt. Darin eingeflossen sind die Beobachtungen von Ridern beim Aufstieg vor Tiefschneeabfahrten. Damit die Scheibe nicht beschlägt, kann sie dank SuperFlow-System etwas nach vorne ausgestellt werden, ohne dass die Sonnenschutzleistung der Brille beeinträchtigt wird. Zudem garantieren Julbo-Spitzentechnologien wie die sphärische Scheibe und das Minimalist-Frame-Konzept ein einzigartiges XXL-Sichtfeld. www.julbo.com
trends uhren Von_g u y mi c h el
HUBLOT – BIG BANG FERRARI CARBON KING GOLD Das heterogene Design der Lünette aus zwei nicht vermischbaren Materialien sticht ins Auge. Ebenso exklusiv ist das aus der Legierung King Gold gearbeitete Gehäuse mit besonderer Endbearbeitung: Die glänzende Glasperlstrahlung erhöht dessen Härte und verleiht ihm ein seidiges Aussehen mit metallischen Reflexen. Im Innern der auf 500 Stück limitierten Big Bang Ferrari Carbon schlägt das Manufakturwerk Unico, dessen Werkplatte, Brücken und Schwungmasse durch das Zifferblatt und den Saphirglasboden sichtbar sind. Erhältlich im Hublot Store – Zermatt.
IWC – PORTUGIESER JAHRESKALENDER Hinter den maskulinen Massen der Uhr verbirgt sich eine seltene Kombination von Jahreskalender und 7-Tage-Manufakturkaliber. Das blaue Zifferblatt, auf dem der feine Sonnenschliff dynamische Lichtreflexe zaubert, zeigt in zwei halbkreisförmigen Fenstern bei 9 Uhr und 3 Uhr die kleine Sekunde und die Gangreserve an. Angetrieben wird das elegante und hochkomplizierte Modell vom IWC-Manufakturkaliber 52850. Erhältlich in der Bijouterie Schindler – Zermatt. www.iwc.com VACHERON CONSTANTIN HARMONY DUAL TIME Eine Uhr für moderne Nomaden. Die Harmony Dual Time mit zweiter Zeitzone präsentiert sich in zierlichem Format in 18 Karat Weissgold mit einer quadratischen, mit 88 Diamanten von insgesamt 1,20 Karat besetzten Lünette. Blattförmige Zeiger aus Gold bzw. gebläute Zeiger sowie die aufgemalten blauen Ziffern sorgen für optimale Lesbarkeit. Die Symbole für Sonne und Mond auf dem Opalinzifferblatt sind aus purem Gold. Erhältlich in der Bijouterie Schindler – Zermatt.
www.hublot.com
OMEGA – SEAMASTER AQUATERRA 150M JAMES BOND Pünktlich zum Kinostart des 24. James-Bond-Streifens Spectre präsentiert Omega ein von der aufregenden Welt des Geheimagenten inspiriertes Sondermodell. Das Wappen der Familie Bond findet sich nicht nur auf dem blauen Zifferblatt, sondern auch an der Spitze des gelben Sekundenzeigers wieder. Auffällig ist zudem die Aufzugskrone in Form einer Revolvertrommel. Die James-Bond-Sonderedition wird vom mechanischen Master Co-Axial Kaliber 8507 angetrieben. Achtung: Die Uhr ist auf 15’007 Stück limitiert. Erhältlich in der Bijouterie Schindler – Zermatt. www.omegawatches.com
www.vacheron-constantin.com
OFFICINE PANERAI PANERAI RADIOMIR 1940 3 DAYS Die Panerai Radiomir 1940 3 Days überzeugt mit einem klassischschlichten Design und starker Persönlichkeit. Sie ist mit dem neuen Kaliber P.1000 ausgestattet. Zwei seriell angeordnete Federhäuser sichern den Gang der Uhr über drei Tage. Ihr Gehäuse aus 5NPT Rotgold ist dank einer Speziallegierung mit hohem Kupferanteil und Platin vor Oxydation geschützt. Erhältlich in der Bijouterie Schindler – Zermatt. www.panerai.com
ZENITH – EL PRIMERO CHRONOMASTER OPEN POWER RESERVE Die Chronomaster Open verbindet uhrmacherische Traditionen mit kühner Modernität. Durch ihre Zifferblattöffnung enthüllt sie das schlagende Herz des legendären Kalibers El Primero. Als würdiger Nachfolger des 1969 herausgebrachten Uhrwerks verfügt das Modell über einen zentralen Chronographenzeiger, einen 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr und eine Tachymeter-Skala als Anspielung an die Chronographen der ersten Autorennen. Erhältlich in der Bijouterie Schindler – Zermatt. www.zenith-watches.com
TAG HEUER – AQUA RACER 300 M CALIBRE 5 Ein Chronograph für Unterwasserabenteuer! Bei der bis 300 Meter wasserdichten Aquaracer 300 M trifft Zuverlässigkeit auf Präzision und elegantes Design. Damit gehen Sie schick und sportlich durch den Winter. Das Edelstahlgehäuse umschliesst ein dunkles, gestreiftes Zifferblatt, von dem sich die Leuchtindizes gut lesbar abheben. Eine modische Uhr in den Farben der Unterwasserwelt für Wassersportler, Skifahrer und Trendsetter. Erhältlich in der Bijouterie Schindler – Zermatt.
Tissot T-Touch Solar Sonderedition Zermatt Die speziell für das 150-Jahr-Jubiläum der Matterhorn-Erstbesteigung entworfene Tissot T-Touch Solar Sonderedition Zermatt zollt dem Berg der Berge Tribut. Sein weltberühmtes Profil ziert das von einer Windrose umrahmte taktile Zifferblatt. Es ist nahezu transparent und lässt die ausgeklügelten Solarzellen erkennen, die den Zeitmesser antreiben. Dank „Nachthimmel“-Effekt der LCDAnzeige wird die Uhr in der Dunkelheit unsichtbar. Erhältlich im neuen Tissot Store – Zermatt. www.tissot.ch
www.tagheuer.com
CARTIER – CLÉ DE CARTIER Bei dieser Uhr ist alles eine Frage der Präzision, der Ausgewogenheit und der Proportionen. In das harmonische Gesamtbild reiht sich auch die mit einem Saphir besetzte Krone ein. Sie wurde passend zur Bezeichnung der Uhr („Clé“ bedeutet auf Französisch Schlüssel) einem Aufziehschlüssel der alten Tisch- oder Wanduhren nachempfunden. Die Clé de Cartier mit guillochiertem Zifferblatt, blauen Zeigern und römischen Ziffern vereint alle charakteristischen Merkmale des Hauses. Im Innern tickt das Kaliber 1847 MC. Erhältlich in der Bijouterie Schindler – Zermatt. www.cartier.com
ROLEX – LADY-DATEJUST 28 Die neue Generation der Oyster Perpetual Lady-Datejust präsentiert sich mit einem neu gestalteten, auf 28 mm vergrösserten Gehäuse und einem mechanischen Manufakturwerk (Kaliber 2236). Letzteres ist mit der von Rolex patentierten Syloxispirale aus Silizium, dem Garant für chronometrische Leistungen der Superlative, ausgestattet. Ihre Genauigkeit beim Tragen ist doppelt so hoch wie für eine Zertifizierung als Chronometer erforderlich. Sternchattons in 18 Karat Roségold und die mit Diamanten besetzte Ziffer IX in 18 Karat Roségold unterstreichen die Eleganz dieses edlen Modells. Erhältlich in den Bijouterien Bucherer und Chronometrie Stäuble. www.rolex.com
BASELWORLD.COM
Einzigartig, trendsetzend und weltweit wegweisend: Die Show der Superlative für die gesamte Uhren- und Schmuckbranche. Hier kommen die Key Player aus aller Welt zusammen, um ihre neuesten Kreationen und Innovationen zu präsentieren. Seien Sie vor Ort dabei – und erleben Sie hautnah Präzision, Perfektion und pure Leidenschaft.
17. – 24. MÄRZ 2016
Shops zermatt Neuer Hublot Store in Zermatt Der Name Hublot prangt neu in Grossbuchstaben an der Fassade der Bahnhof s trasse 27 in Zermatt. Dort hat die Uhrenmarke eine alpine TopAdresse gefunden, um ihr hochkarätiges Präzisionshandwerk zur Schau zu stellen. Die in einem gemütlichen Chalet einquartierte Boutique dient auch als Schauplatz für verschiedene Anlässe, unter anderem im Rahmen des von Hublot unterstützten Zermatt Unplugged Festivals. www.hublot.com/de/ boutique/schweiz/zermatt
Schindler mit eleganten Verkaufsräumen im alpinen Stil Uhrenmarken florieren an der Bahnhofstrasse. Schindler betreibt gleich zwei im edlen Bergstil eingerichtete Boutiquen. Während Patek Philippe die Räumlichkeiten mit der Schmuckmanufaktur Wellendorff teilt, sind im zweiten Geschäft Tag Heuer und Zenith untergebracht. „Die Manufakturen pochen auf FlaghshipStores und sie werden auch von den Kunden sehr geschätzt, weil sie dort das gewohnte Universum ihrer Lieblingsmarke finden“, erklärt Elias Aufdenblatten, der Miteigner der Boutiquen, das Zwei-Marken-Konzept. www.schindler-zermatt.ch
Tissot mit eigener Boutique in Zermatt Tissot ist in Zermatt sehr aktiv. Die Uhrenmarke war nicht nur Partner des 150-Jahr-Jubiläums der Matterhorn-Erstbesteigung, sondern hat auch die Renovation der legendären Hörnlihütte mitfinanziert. Jetzt verstärkt sie ihre Präsenz im Dorf und eröffnet drei Jahre nach der höchstgelegenen Uhren-Boutique auf dem Jungfraujoch ihr zweites Geschäft in den Bergen. Dort können die Kunden die verschiedenen Kollektionen und natürlich auch das Zermatter Sondermodell der T-Touch Solar in Augenschein nehmen und an einer Uhrenausstellung mehr über das Markenuniversum erfahren. www.tissot.ch
NEWS Air Zermatt
Goldbergh: funktionell und elegant Goldbergh kreiert Mode für stilbewusste Powerfrauen. Diesen Winter setzt das holländische Fashion-Label auf funktionelle Sportswear mit modischen Akzenten, perfekt für lange Tage auf den Pisten und bei tiefen Temperaturen. Funktionell, elegant, sportlich und trendy: Mehr kann man von Sportmode nicht erwarten. Exklusiv bei Bayard Sport – Zermatt.
Lykke Stjernswärd
Bereit fürs Heliskiing? Ski-und Snowboard-Maniacs haben nichts anderes im Kopf als über unberührte Pulverschneehänge zu fahren. Sie können sich neben den Bergbahnen und den langen Aufstiegen mit Tourenskiern auch fürs Heliskiing entscheiden. Mit dem Helikopter ist man plötzlich mittendrin: spurenlose Tiefschneehänge soweit das Auge reicht! Um Zermatt gibt es hervorragende Möglichkeiten für Heliskiing und Heliboarding. Air Zermatt bietet nicht weniger als zehn von kundigen Bergführern des Alpin-Centers begleitete Abfahrten durch freies Gelände an. Am beliebtesten ist die Tour Monte Rosa. Sie startet auf 4200 m und führt über eine Höhendifferenz von 2600 m. Ebenso empfehlenswert sind das Äschhorn mit verschiedenen Abfahrtsmöglichkeiten, das Alphubeljoch und die Touren Testa Grigia und Cervinia auf der italienischen Seite, das Lysjoch mit Abfahrt über den Grenzgletscher und die Tête de Valpelline. Bereit für den Absprung? www.alpincenter-zermatt.ch
Goldbergh Luxury Sportswear
www.bayardsport.ch
Japanisches Restaurant im Land des Matterhorns In der sowohl raffinierten als auch entspannten Atmosphäre des japanischen Restaurants Fuji of Zermatt des Hotels Albana Real trifft Fernöstliches auf Schweizerisches. Umgeben von riesigen Fensterfronten mit Blick auf die verschneite Landschaft, altem Holz und XXL-Retroplakaten können Sie typisch japanische Gerichte geniessen. Hier schlemmt man mit Freunden rund um einen Teppanyaki-Tisch oder diniert romantisch zu zweit an der Sushibar. Die Gerichte der zeitlosen japanischen Küche werden vor den Augen der Gäste zubereitet. www.hotelalbanareal.com
trends design Von_C h ri stian B u g n o n
UGG Australia: Yosemity-Park als Inspirationsquelle Für ihre Herbst/Winterkollektion hat die Schuhmarke UGG Australia die grossartigen Landschaften des US-amerikanischen Yosemite-Nationalparks zum Vorbild genommen. Er stand sowohl beim Material als auch bei den Farben, den Motiven und sogar bei der Ergonomie Pate, schliesslich sollen die Stiefel auf Spaziergängen mitten in der Natur optimalen Komfort garantieren. Das schokoladenbraune Damenmodell Meadow zum Beispiel schmückt sich mit einem gut sichtbaren Fell. Ein Grund mehr, in den Wald zu gehen! www.uggaustralia.com
BeoLab 90: die Zukunft des Klangs Bang und Olufsen setzt sich mit dem BeoLab 90 ein Denkmal zu seinem 90. Geburtstag. Der intelligente Lautsprecher zelebriert die traditionelle Innovationsfreude und das zeitlose Design des Unternehmens. Er umfasst eine Vielzahl von hochmodernen Technologien, die überall für ein unerreichtes Klangerlebnis sorgen. Der BeoLab 90 ist eine perfekte Verschmelzung von Design und sensationeller Akustik und dürfte der wohl umfassendste und leistungsstärkste digitale Lautsprecher sein, der jemals für den Heimgebrauch entwickelt wurde.
Léman Kaviar: Schreiben mit Stil Die Handwerksmeister aus dem Traditionshaus Caran d’Ache haben sich für die elegante Léman-Kollektion von den unendlichen Farbvarianten des Genfersees inspirieren lassen. Ein bernsteinfarbener, transparenter und glänzender Lack umhüllt den Stift, während das Guilloche-Motiv an die Farbschattierungen zarter Kaviarperlen erinnert und schillernde Lichtreflexe entstehen lässt. Ein Schreibgerät von seltener Raffinesse mit lebenslanger Garantie. www.carandache.com
www.bang-olufsen.com
Mountain Hardwear Downtown® Coat Dank luftig-leichter Q.Shield®-Daunen insolierung, hoher Bauschkraft, weicher Fleece-Innenverstärkung und Webpelzfutter in der Kapuze hält Sie dieser Kapuzenparka kuschelig warm und verspricht angenehmen Tragekomfort. Der elegante Schnitt mit Taillierung sorgt zudem für eine schmeichelnde Passform. Der perfekte Begleiter für die Stadt oder beim Après-Ski! www.newrocksport.ch
Qlocktwo: Zeit in Worten Die beiden deutschen Designer Marco Biegert und Andreas Funk haben die Zeit neu erfunden. Sie wird nicht mehr mit Zahlen oder Zeigern, sondern in Worten angegeben. Die Präzisionsuhren mit typografischer Zeitanzeige gibt es als Armband-, Wandoder Standuhr in insgesamt 19 Sprachen, sogar in Chinesisch und Arabisch! Vor dem Bahnhof von Schwäbisch Gmünd, wo die Firma ihren Sitz hat, steht übrigens eine monumentale 5 x 5 Meter grosse Qclock. www.qlocktwo.com
BOUTIQUES GENEVE • GSTAAD • LUZERN ZURICH • ZERMATT
hublot.com
Big Bang Unico Full Magic Gold. UNICO-Chronographenwerk mit Säulenrad. Eigenes Manufakturwerk. 72 Stunden Gangreserve. Gehäuse handgefertigt aus kratzfester und nicht-oxidierender 18 Karat Goldlegierung, erfunden und entwickelt von Hublot: Magic Gold. Einfach austauschbares Armband. Auf 250 Exemplare limitierte Edition.
CLÉ DE CARTIER MANUFAKTUR- UHRWERK 1847 MC
SEIT 1847 ENTWICKELT CARTIER AUSSERGEWÖHNLICHE UHREN, DIE GEWAGTES DESIGN UND HOHE UHRMACHERKUNST PERFEKT MITEINANDER VERBINDEN. CLÉ DE CARTIER VERDANKTSEINEN NAMEN DER EINZIGARTIGEN KRONE. KLARE LINIEN UND EINE AUSDRUCKSTARKE SILHOUETTE SIND DAS RESULTAT BEACHTLICHER PERFEKTION UND BALANCE: EINE NEUE FORM IST GEBOREN.