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Donnerstag, 25. Juli 2013

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, Postfach, 5600 Lenzburg 2 Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

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PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 30, 113. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

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Ferienausklang

Reizüberflutung

Staufberglauf

Mit musikalischen und kulinarischen Genüssen sorgen die Lenzburger Ortsbürger am 9. und 10. August für ein letztes Aufflackern von Ferienambiente.

Die Info- und Beratungsstelle «adhs20+» in Lenzburg bietet Erwachsenen Beratung und sieht sich als eigentliche Triagestelle.

Rund 1000 Teilnehmer werden den Jubiläumslauf «Rund um den Staufberg» vom 18. August zu einem sportlich regionalen Grossereignis machen.

Wenn sich HB9CIN und HB9EVF unterhalten

Salzkorn Heisse Schüsse Heute vor zwei Wochen und vielleicht sieben Jahren lernten wir uns am Zapfenstreich kennen. Du warst damals ziemlich betrunken und ich vermutlich auch. Am darauffolgenden Morgen weckte uns Herr Marchesin Rolf um 6 Uhr mit KaKromer nonenschüssen zum Jugendfest. Dem stadtbekannten Kanonier, dem gemäss dem Qualitätssender TeleM1 auch das Schloss Lenzburg gehört, haben wir Lenzburger einiges zu verdanken.

Sitzt man mit den Funkamateuren an einem Tisch, so hat man als Laie Mühe, dem Gespräch zu folgen. Im Oktober bietet sich Gelegenheit, anlässlich des HAM-Festes in Othmarsingen einen Einblick in die Funkwelt zu nehmen. Beatrice Strässle

U

m es von Beginn weg klarzustellen: Die Funkamateure sind nicht mit den CB-Funkern zu verwechseln. «Wir müssen als Funkamateure eine Prüfung ablegen und haben dann auch technisch mehr Möglichkeiten», erklärt Alfred Meyer, Präsident der Union Schweizerischer Kurzwellen-Amateure (USKA) Sektion Aargau. Er hat sich seit rund 25 Jahren dem Hobby Amateurfunk verschrieben. «Während der Schulzeit fiel mir in der Bibliothek ein Buch über die Funkerei in die Hände, die Faszination hat mich seitdem nicht mehr losgelassen», erinnert er sich. Alle Berufsgruppen sind vertreten Der regelmässige Treffpunkt, um sich über die Funkertätigkeit auszutauschen, ist der «Horner» in Hendschiken. Sitzt man mit den Funkamateuren am Tisch, muss man sich als Laie gar nicht erst die Mühe machen, dem Gespräch folgen zu wollen – es ist zu fachtechnisch und strotzt nur so von Abkürzungen. «Wir Funker sind eine bunt zusammengewürfelte Gesellschaft, vom Polizisten über den Handwerker bis zum Arzt finden sich alle Berufsgruppen», stellt Alfred Meyer, oder mit Rufzeichen HB9CIN, fest. Natürlich stellt sich auch die Frage, was denn der Reiz an der Funkerei ist, wo man doch heute bequem per Internet mit der ganzen Welt in Kontakt treten kann. «Man weiss nie genau, wo man lan-

rung, die andere war der Selbstbau von Empfängern und Sendern, da es kaum fertig gebaute Funkgeräte gab. Thomas Lienhard, HB9EVF, setzt sich gleich mit seinem kleinen Funkgerät an den Stammtisch, er ist der Tüftler und der Jüngste in der Stammtischrunde. «Unsere Mitglieder sind vorwiegend im Pensionsalter, um jüngere Mitglieder wären wir froh», hält der Präsident fest.

Seit 50 Jahren stellt er den Böllerlärm am zweiten Freitag im Heumonat sicher. Die Kanonenschüsse zeichnen sich nebst ihrer zeitlichen Exaktheit auch durch ihre erstaunliche Treffsicherheit aus. Wenn die Lenzburger Altstadt das ganze Potenzial darstellt, wo das Gemisch aus Zeitungspapier und Sägemehl hinfliegen könnte, dann braucht es tatsächlich eine geschickte Hand, damit das Stopfmaterial jährlich genau auf dem Dach meiner Grossmutter landet. Wer nun denkt, dass ich mich über diesen Umstand besonders freue, der irrt. Das Jugendfest 2013 ist für viele längst passé, dank den dächlichen Aufräumarbeiten ist der Festtag für mich weit darüber hinaus präsent. Auch das Bauamt, die Blumenschückenden, die Bar- und Beizenbetreibenden und viele weitere Beteiligte sind noch weit in die Sommerferien hinein mit der Nachbearbeitung beschäftigt.

Ein Fest für die ganze Familie Am HAM-Fest vom 5. Oktober in Othmarsingen hat man denn auch für die Jugendlichen ein spezielles Programm parat. So werden unter anderem Workshops in Peilen und Löten angeboten. «Das diesjährige HAM-Fest ist für die ganze Familie gedacht, wir möchten es spannend und interessant gestalten», schliesst Alfred Meyer. Mehr Infos über das bevorstehende Fest: www.ham2013.ch

Die weibliche Bekanntschaft von damals ist längst vergessen, die Böllerschüsse von Herrn Marchesin bleiben. Warum jedoch die ganze Stadt salopp von Luigi redet, sein Vorname während des Feuerwerks sogar die Schlossmauern zierte, weiss ich auch nicht. Vielleicht gilt für Kanoniere das Gleiche wie für Alpinisten: Ab einer gewissen Höhe redet man sich nur noch mit dem Vornamen an. Rolf Kromer, Lenzburg

Mit der Welt in Kontakt: Funkamateur Alfred Meyer. det, das heisst, mit wem man in Verbindung tritt. Meist sind es Kontakte im europäischen Raum, aber Australien und Amerika hatte ich auch schon im Äther», erklärt Meyer. Er ist vorwiegend nachts auf Empfang, dann, wenn seine Familie schläft. Vor 60 Jahren noch selber gebaut Meist schwatzt man über alltägliche Sachen, sagt kurz Hallo und sucht dann den nächsten Empfang, Privatgespräche sind eher selten, denn auf diesen Frequenzen kann jedermann mithören. Damit man aber auch die Bestätigung über die Kontakte hat, werden Karten vom jeweiligen Empfänger oder Sender verschickt. «Ich habe kistenweise davon», erklärt Meyer lachend. Die Sektion Aargau der USKA besteht seit über 60 Jahren, in den Anfängen war die Kommunikation über Funk nur ein Teil der Herausforde-

Foto: zvg

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