Emmaus 1-2025 Pfarrblatt Pfarre Völs

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EMM aUs

Pfarrblatt Völs

1/2025

Liebe Leserinnen und liebe Leser!

„Gedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst!“ Wer den Hintergrund dieses Zuspruches nicht kennt, wird meinen, dieser könne Hoffnungslosigkeit hervorrufen: Was du auch tust, am Ende bleibt nichts!

Diese Worte: „Gedenke Mensch, ... !“ werden in Verbindung mit der Aschenauflegung am Aschermittwoch ausgesprochen. Die Asche wird gesegnet und mit Weihwasser besprengt. Dies sind Zeichen des Lebens.

Das absolut Tote gibt es nicht. Für einen an Christus glaubenden Menschen gibt es immer Hoffnung, denn der Mensch gewordene Gott geht mit uns durch das Leben. Christus durchlebt mit den Menschen alle Lebensphasen und durchschreitet den Tod. Als der Auferstandene nimmt er uns hinein in eine Lebensrealität, die wir Christen Ewigkeit nennen. Von dieser Warte aus, der ewigen Geborgenheit in Gott, dürfen wir die Gegenwart anschauen. Der Staub, der für Tod und Vernichtung steht, wurde durch Christus gewandelt. Neues Leben ist angesagt, einmal in der Ewigkeit, aber auch schon jetzt in dieser Zeit. Neu deshalb, weil uns in der Taufe ein Leben zugesagt wird, in dem wir immer wieder neu beginnen dürfen. So liegt im Aschenkreuz die Hoffnung, „Totes“ und das Leben Vernichtendes ablegen zu können. Wir dürfen neu beginnen. Das Weihwasser steht für den lebensspendenden Glauben.

Ein Mensch, der sich die gesegnete Asche in Kreuzesform auf den Kopf streuen lässt, begibt sich unter dieses Vorzeichen des Lebens: Neubeginn in dieser Welt. Die Kraft dazu wird uns aus der Ewigkeit geschenkt. Dafür steht das Wort Gnade. Die österliche Bußzeit, wie die Fastenzeit auch genannt wird, ist von daher nicht zu allererst eine Zeit des Abnehmens, sondern eine Zeit, das Leben im Gesamten in den Blick zu nehmen, um es zu verbessern. Dabei steht nicht nur der einzelne Mensch im Mittelpunkt, sondern die Menschheit.

Wir dürfen das Leben neu einüben und versuchen, mit kleinen Schritten uns und unsere Umwelt so zu verändern, dass das Leben lebenswert bleibt. Dies ist besonders in diesen unsicheren Zeiten eine Aufgabe für uns alle, die wir an einer menschenwürdigen Gesellschaft mitbauen. Hass, Neid, Egoismus („ich/wir Österreicher zuerst“) und so viel gesellschaftsschädigendes Verhalten können wir im Glauben „zur Asche werden lassen“, um einen guten Boden für ein glückendes Miteinander zu bereiten.

Das Heilige Jahr, das Papst Franziskus in Rom ausgerufen hat, möge uns die Vielfalt und die Verschiedenartigkeit der Menschen als ein großes Geschenk für die Welt vor Augen führen. Ein friedvolles Miteinander aller Kulturen wird uns in der Weltkirche vorgelebt.

Eine gesegnete Fastenzeit, die uns zu einem tiefen Erlebnis von Osten führt, wünscht euch

Redaktionsschluss für EMMAUS 2/2025: 07.05.2024

Bildnachweis: Alle Bilder, die nicht extra ausgewiesen sind, stammen aus dem Pfarrarchiv der Pfarre Völs Offenlegung gemäß Mediengesetz: Alleininhaber röm. kath. Pfarre Völs –Informationsblatt der Pfarrgemeinde Völs, Homepage www.pfarre-voels.net, Schriftleiter: Mag. Paul Lampl (PL), Redaktionsadresse: Innsbrucker-Str. 35, E-Mail: p.lampl@chello.at – Telefon 94 02 02 – Pfarrblatt „EMMAUS“: Raiba Tirol Mitte West, Bankstelle Völs, IBAN: AT25 3633 6000 0132 0142, BIC: RZTIAT22336 – Layout & Druck: www.steigerdruck.at

Zum Titelbild: Vorbereitete Asche, die für den Ritus der Aschenauflegung geweiht wird.

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Ostern ist die Quelle des Friedens und unseres Glaubens

Interview mit Pfarrer Christoph von Dagmar Schröckenfuchs

Ostern spielt eine zentrale Rolle im Leben von Pfarrer Christoph – das ist nicht verwunderlich, denn Ostern bildet das Herzstück unseres christlichen Glaubens. Wir feiern die Auferstehung Jesu Christi und damit den Sieg des Lebens über den Tod. Aber wie passen Verzicht, Leid und Trauer zum Fest des Friedens und des ewigen Lebens? Pfarrer Christoph hat mit mir über die Bedeutung der Fastenzeit und der Karwoche gesprochen und erzählt, warum für ihn Ostern schon als Kind etwas ganz Besonderes war.

Herr Pfarrer, welche Rolle spielt die Fastenzeit vor Ostern?

Pfarrer Christoph: Den tiefen Sinn von Ostern können wir nur dann verstehen, wenn wir uns zuvor bewusst mit Leid und Tod auseinandersetzen. Eine gute Gelegenheit bietet dafür die Fastenzeit. Für mich war es bereits als Kind selbstverständlich, während dieser 40 Tage auf Süßigkeiten zu verzichten. Natürlich war das nicht immer einfach, aber auf diese Weise konnte ich lernen, was es heißt, Entbehrungen zu ertragen. Durch den Verzicht auf bestimmte Speisen, Gewohnheiten oder Konsumgüter können wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und unsere Wünsche und Sehnsüchte hinterfragen. Fasten verbindet uns mit Jesus. So können wir sein Leid besser begreifen und Mitgefühl für Menschen entwickeln, denen es schlecht geht.

Palmsonntag und endet am Karsamstag. Sie führt uns in die Feier der Osternacht. Die Liturgie dieser Heiligen Woche gibt uns die Möglichkeit, Jesus in den letzten Tagen seines Lebens zu begleiten. Dabei werden wir erkennen, dass sein Leidensweg viele Parallelen zu den Krisen und Herausforderungen in unserem Leben aufweist. Auch wir stehen oft an einem Punkt, an dem wir die Hoffnung verlieren und nicht mehr weiterwissen. Aber Gott ist stets an unserer Seite und schenkt uns Kraft. Dieses Gottvertrauen begleitet mich seit meiner Kindheit und hat mir immer wieder geholfen, die Herausforderungen des Lebens anzunehmen und auszuhalten.

Herr Pfarrer, was sind Ihre persönlichen Eindrücke und Erlebnisse zu Ostern?

Herr Pfarrer, welche Bedeutung hat die Karwoche im christlichen Glauben?

Pfarrer Christoph: Die Karwoche beginnt am

Pfarrer Christoph: Die Osternacht war für mich schon als Kind etwas ganz Besonderes. Das Entzünden des Osterfeuers und das heilige Spiel von Dunkelheit und Licht haben mich tief berührt und in ihren Bann gezogen. Auch heute noch fasziniert mich die Tradition, dass das Licht in der Osternacht von Mensch zu Mensch in der Kirche als Zeichen dafür weitergegeben wird, dass durch uns die Welt heller, wärmer und friedlicher werden kann. Wir erinnern uns an die düsteren und schwierigen Zeiten, doch das Licht vertreibt die Dunkelheit. Mit dem Palmsonntag über den Gründonnerstag, den Karfreitag und Karsamstag können wir Leid, Tod und Grabesruhe aushalten. Mit der Osternacht beginnt etwas Neues.

Ostern ist das Fest des Lebens, des Friedens und der Hoffnung – feiern wir es gemeinsam!

„Ecclesia semper reformanda est“, ein Wort das man in der Kirche oft hört. Passt gut, denn das einzig Stete ist der Wandel auch in der Kirche. Dieses „Sich-beständige-Verändern“ ist für Strukturen eine Herausforderung. Dieser Herausforderung stellte sich die Bischofssynode im Herbst. Sie hat viele Fragen angesprochen, die einer Neuorientierung bedürfen. Univ. Prof. em. Dr. Roman Siebenrock geht auf das Wesen der Synodalität ein, die uns hoffen lässt, dass unsere Kirche einer erneuerten Weggemeinschaft entgegengeht. PL

Synodalität bedeutet Weggemeinschaft – Teil 1

Hoffnung und Sorgen der Menschen drücken sich auf dem Weg der Geschichte immer wieder in leitenden Begriffen aus. in Europa waren und sind Begriffe wie „Freiheit“, „Wissenschaft und Fortschritt“, „Solidarität“ oder heute „inklusion und Diversität“ solche Banner, die unsere Sehnsüchte bündeln. Aber alle diese ideale, das gilt grundsätzlich, bleiben ambivalent, können niemals ihr Versprechen vollständig erfüllen. Wir Menschen bleiben Menschen, einfach widersprüchlich und immer bereit, anderen die Schuld für das Versagen zu geben.

So ist es auch in der Kirche. Denn die Kirche bleibt eine Kirche der Sünder und geht immer den Weg der Umkehr und Erneuerung. Dass sie die Kirche Jesu Christi bleibt, erkennen wir nicht an ihr als „Haus voll Glorie schauet“, sondern eben an ihrer Fähigkeit, umzukehren. „Synodalität“ ist jener Begriff, den Papst Franziskus als Leitstern seiner Kirchenreform mit verschiedenen Praktiken konkretisierte und damit viele Hoffnungen auslöste, wenn auch Sorgen bleiben. Mit der Bischofssynode 2021-2024 („gemeinschaft – teilhabe – sendung“) hat er eine bleibende Erinnerung ins Gedächtnis der Kirche gestiftet: runde Tische, an denen die verschiedensten Christgläubigen aus allen Ständen und Weltgegenden wie Brüder und Schwestern einander zuhörten, dem freien Wort Raum gaben, sogar im eigenen Herzen, und sich bemühten, in dieser Stille dem Heiligen Geist die Chance zu eröffnen, die Gemeinschaft neu werden zu lassen. Dass der Bischof von Rom nicht amtlich den Vorsitz führte, sondern mitten unter den Teilnehmenden einer unter vie -

len anderen war, setzte ein deutliches Zeichen für ein neues Amtsverständnis.

Ist ein solches Bild ein geglückter Werbegag, weil die „alten Machtverhältnisse“, d.h. die überkommenen Entscheidungsverhältnisse, damit nicht geändert worden sind, oder erleben wir einen neuen Anfang unserer pilgernden Kirche aus einer Quelle, die allzu lang verschüttet war? Das werden wir nicht heute, sondern erst unsere Nachkommen in 100 Jahren entscheiden können. Was wir aber tun können, ist, diesen Prozess zu kultivieren, indem wir ihn einüben, auch in unseren Gemeinden. Denn ich bin der Überzeugung, dass „Synodalität“ das Wesen der Kirche beschreibt, und erst in diesem Rahmen sinnvoll von Amt und Charismen gesprochen werden kann. Das möchte ich hier in vier Folgen darlegen; - und auch Sie dazu ermutigen, sich synodal (innerhalb oder außerhalb der Kirche) auf den Weg zu machen.

In dieser ersten Folge möchte ich aus den Ursprüngen der Kirche erläutern, was „Synodalität/ Weggemeinschaft“ bedeutet, indem ich auf jene Praxis verweise, die die Alte Kirche geprägt hat. in der zweiten Folge gebe ich einen Überblick über die weiteren Entwicklungen. Dabei werde ich jene Faktoren ansprechen, die die Synodalität verdrängt haben. in den beiden letzten Folgen werde ich ausgehend vom Zweiten Vatikanischen Konzil vor allem die Absichten und Anliegen von Papst Franziskus auf dem Hintergrund der jüngeren Glaubens- und Kirchengeschichte erneuern. Werfen wir also jetzt einen Blick auf die Anfänge.

„Ich bin bei Euch alle Tage, bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20)

Synodalität ist nicht zuerst eine Organisationsund Entscheidungsform von Menschen, sondern gründet im Versprechen Gottes, mit seinem Volk auf dem Weg zu bleiben. Das ist die Bedeutung seines Namens, der geoffenbart worden ist, damit der Heilige israels gerufen werden kann: „ich bin, der ich bin da“ (Ex 3,14). Dieses Versprechen hat der auferstandene Herr Jesus Christus erneuert, wenn er uns versichert: „ich bin bei Euch …“ (Mt 28,20). Deshalb ist die Kirche nicht zuerst eine institutionalisierte Gesellschaft, sondern der mystische Leib Christi. Wir bilden eine Weggemeinschaft, weil wir in ihm, durch ihn und mit ihm allein leben (können). Deshalb kann es Synodalität nur geben, wenn der Geist und die Geisteshaltung Christi uns wandelt. Paulus gibt uns in seinem Umgang mit der wilden Gemeinde zu Korinth ein gutes Beispiel (1 Kor 11-13). Zuerst musste er die Feier der Eucharistie ordnen. Dann lobt er die verschiedenen Charismen und legt als Deutung ein damals politisch höchst verständliches Bild vor: das der „Körperschaft“ des politischen Leibes. Dieses Bild greift er auf und deutet es neu auf Christus hin. Dann aber ist nicht mehr dieses oder jenes Charisma für sich wichtig, sondern immer nur im Dienst für. Eine Gabe ist immer zur Auferbauung der anderen gegeben, nie allein zu meinem Vorteil. Deshalb ist die höhere Gnadengabe Glaube, Hoffnung und Liebe; - unter diesen aber bleibt allein die Liebe (1 Kor 13). Was Paulus über die Liebe dabei sagt, ist für eine synodale Kirche essentiell: „in Demut schätze jeder die anderen mehr als sich selbst“ (Phil 2,3).

Von Anfang an musste nämlich die junge Gemeinde Fragen beantworten, auf die kein überliefertes Wort Jesu angewendet werden konnte. in der Apostelgeschichte ist dies die Frage, in welcher Weise die Thora für die Christgläubigen gelten solle. Es gab großen Streit, symbolisiert in Namen Paulus und Jakobus. in der Erzählung vom sogenannten Apostelkonzil wird eine Lösung und ein Verfahren vorgelegt, das Geschichte schreiben sollte (Apg 15). Die Apostel und ältesten kommen an einem Ort zusammen. Sie stehen für unterschiedliche Optionen. Das führt natürlich in der Versammlung selbst auch zu heftigem Streit. Petrus, der für die unmittelbare Tradition zu Jesus

Christus steht, gibt eine Deutung der Geschehnisse, die alle beeindruckt. Dann können Paulus und Barnabas ihre Erfahrungen erzählen, dass Gott auch unter den Heiden Erstaunliches wirkt. Jetzt tritt Jakobus auf, der eine Schriftauslegung vorlegt und einen Vorschlag unterbreitet, wie verfahren werden kann. Wenn wir diesen Vorschlag genauer anschauen, so übernimmt die junge Gemeinde die sogenannten noachidischen Gebote; jene Vorschriften, also nach denen es Juden traditionell möglich war, Nicht-Juden anzuerkennen und mit ihnen zu verkehren.

Die Struktur für die kommende Zeit zeichnet sich deutlich ab. Weil die christliche Gemeinde immer auf neue Situationen kreative Antworten, Wege, finden muss, ist Streit um Ringen um die Einheit selbstverständlich. Alle müssen gehört werden; und sind zu freimütiger Rede aufgerufen. Gottes Wirken in der Gegenwart an ungewohnten Orten korrespondiert dann mit einer neuen Auslegung der Schrift. Der daraus erwachsene Beschluss wird dann an die Gemeinden versandt, um die Einheit zu erneuern. im Schreiben nach diesem ersten „Konzil“ heißt es wörtlich: „Denn dem Heiligen Geist und uns hat es gefallen, …“ (Apg 15,29). Eine Versammlung von sündigen Menschen ist also im Heiligen Geist versammelt. Die Kirche ist und bleibt eine Kirche der Sünder. Deshalb sei nicht übersehen, dass es in dem Schreiben heißt, dass keine weiteren Lasten auferlegt werden sollen. Also: ein Konzil ist in aller innovation grundsätzlich eher zurückhaltend und kompromissbereit.

Erste Synoden und Konzilien

Im weiteren Verlauf der Geschichte können wir beobachten, dass dieses Modell wirksam geblieben ist. Durch Sendschreiben, die Forderung, dass drei Nachbar-Bischöfe an einer Bischofsweihe teilhaben müssen, und durch den Austausch auf verschiedensten Ebenen hat die junge Kirche versucht, die Gemeinschaft aller Getauften zu wahren und zu fördern. in Zeiten der Verfolgung war es die Möglichkeit, durch Symbole wie den Fisch vertrauensvolle Gemeinschaften zu bilden. Doch die Auseinandersetzungen blieben nicht aus. Deshalb

haben die Repräsentanten der Gemeinden, vor allem die Bischöfe, sich immer wieder zusammengefunden, um anstehende Fragen, die Spaltung hervorriefen, zu lösen. Als Beispiel möchte ich auf das Problem verweisen, ob Taufen von Amtspersonen, die in der Verfolgung vom Glauben abgefallen sind, gültig sein können. Der sogenannte „Ketzertaufstreit“ bewegte die Kirche im dritten Jahrhundert. Rigoristen und Kompromissler standen sich gegenüber. Eine Synode in Afrika (256), gestärkt und geleitet durch Tertullian und Bischof Cyprian, hielt die „Ketzertaufe“ für ungültig. Papst Stephan lehnt diese Entscheidung ab, und verbietet, eine Person nochmals zu taufen, die zuvor von einem „Ketzer“ getauft worden ist. Es kommt zum Bruch. Cyprian und Stephan sterben kurz danach den Märtyrertod. Später entscheidet die Kirche im Sinne von Stephan. Jede Taufe ist gültig, wenn sie im Sinne der Kirche und in ihrem Ritus gespendet wird. Ja, sogar ein Nicht-Christ kann im Notfall gül-

Zum Nachdenken

tig die Taufe spenden. Denn der richtig vollzogene Vollzug ist entscheidend, nicht die Würde der sichtbar taufenden Person. Denn der eigentlich Taufende ist immer Christus.

Doch bis solche Entscheidungen zum selbstverständlichen Leben der Kirche werden, braucht es Zeit, mitunter viel Zeit. Damit ist ein letzter wichtiger Aspekt zu Tage getreten. Ob Entscheidungen von Synoden und Konzilien angenommen und im Herzen lebendig werden, kann niemand befehlen. Befehlen kann man Konformismus, niemals den Glauben. Denn dieser ist frei und ereignet sich immer in jener Kraft, die wir heute heilige Geistinnenkraft nennen. Deshalb ist zu unterscheiden zwischen der Synodalität als Entscheidungsform und der Synodalität als Kultur einer pilgernden Kirche auf dem Weg der Geschichte mit allen Menschen.

Roman A. Siebenrock

Am 18. Jänner wurde der Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn, bei einem Gottesdienst im Stephansdom verabschiedet. Dieser Gottesdienst sollte „Dank und Lobpreis, Segen und Sendung“ sein. Für den Moderator von ZiB 2 war es wichtig, auf den „prunkvollen“ Rahmen dieses Gottesdienstes hinzuweisen. „Berührend, lange aber nicht langweilig, jung und kraftvoll in den Ausdrucksformen“ wäre treffender gewesen. Bedenkenswert war die Predigt, in der Kardinal Schönborn noch einmal seine Lebensgeschichte, sein Wirken, die Veränderungen in Kirche und Gesellschaft ansprach und dazu feststellend und fragend sagte: „Ich habe –vielleicht anders als andere– die Kirche als große Weite erlebt…Das Gelingen des Miteinanders von Eingesessenen und Dazugekommenen ist entscheidend für unsere Zukunft…Bleibt vom Christentum nur eine gewisse Folklore? Wird das Europa der Kathedralen ein großes Freilichtmuseum für Touristen aller Welt?“ Zum Ende seiner Predigt äußerte er als „größten Wunsch: „Das gegenseitige Wohlwollen soll nie verloren gehen, auch wenn wir miteinander Konflikte haben. Wenn es stimmt, dass Gott die Liebe ist, dann kann er nur grenzenloses Wohlwollen sein. Er ist in unserem Wohlwollen, das wir einander schenken.“ Einen Blick von außen brachte der Bundespräsident am Ende des Gottesdienstes ein, als er feststellte: „Er belehrt nicht, aber der Austausch mit ihm bereitet großes Vergnügen…Wann immer nötig standen Sie auf der Seite der Schwachen, Ausgegrenzten, Benachteiligten, nicht immer zur Freude der politisch Mächtigen.“ Zusammenfassend nannte er ihn „einen Mann des Zuhörens, des Dialogs, des Friedens, einen Pontifex Austriacus“, also einen österreichischen Brückenbauer innerhalb und außerhalb der Kirche. Hans Thalhammer

Für die Fastenzeit weist EMMAUS auf einige Impulse hin, die in unserer Pfarre angeboten werden. Zu diesen Veranstaltungen lädt EMMAUS herzlich ein!

Gedankensplitter zur Fastenzeit

Fasten liegt manchmal sogar im Trend, wenn Leute im Frühling sagen „Der Speck muss weg!“, gemeint sind einige Kilogramm, die sich im Winter angesammelt haben. Fastenkuren, Fastentipps udgl. sprießen gerade so aus dem Boden. Doch dieses Fasten zur Gewichtsreduktion meint diese Zeit nicht, wenn es aber ein Nebenprodukt des religiösen Fastens ist, ist es auch gut.

Die Fastenzeit ist eine Übungszeit, eine Zeit der Askese, also eine Übung charakterliche Festigkeit zu erlangen. Dazu dient die Reduktion, eine Rückführung aufs Wesentliche mit dem Ziel, größere Souveränität und Freiheit zu erlangen.

„Fasten“ hat etymologisch mit „fest“ / „festmachen“ zu tun. Jeder Flugpassagier kennt die Aufforderung „sich anzuschnallen“ Darum geht es auch in unserer Fastenzeit.

Es geht um Festigkeit – denn wer möchte schon eine Windfahne sein? Es geht um die Fähigkeit, sich selbst zu beherrschen und nicht von der Propaganda beherrscht zu werden. So macht die Übung auf Verzicht frei von der Bindung an das Ego und macht offen für größere und tiefere Dimensionen. Diese Festigkeit gibt Sicherheit, die Freiheit und Selbstbestimmung ermöglicht.

Wenn ich mich in der Fastenzeit beschränke, bedeutet dies eine Rückführung auf das Wesent-

Fasten – in Stille bei sich einkehren…

liche, das Beiseitelassen des Überflüssigen, Trennung von Wichtigem und Unwichtigem, Klärung, Läuterung, letztlich die alte Tugend der „Unterscheidung der Geister“.

Diese Zeit gibt dem Menschen die Möglichkeit, seine guten Seiten zum Leuchten zu bringen, indem er sich dem Positiven zuwendet. Die christliche Tradition nennt dies „metanoia“, eine Umkehr im Kopf und mit dem Herzen.

Diese Wochen vor Ostern sind eine Zeit der „metanoia“, des Sich-Festmachens mit dem Ziel, größere Freiheit zu gewinnen und erweiterte Handlungsspielräume zu eröffnen.

Es ist eine beschämende Altlast unserer Kirche, den Menschen oftmals nur ihre Sünden vorgehalten zu haben, noch dazu krampfhaft fixiert auf das sechste Gebot. Das Befreiende der Frohen Bortschaft Jesu ist dabei oft auf der Strecke geblieben. Bischof Hermann

Wie viele meiner Generation habe ich das Beten noch von meiner Mutter gelernt. Das Vorlesen am Bettrand vor dem Einschlafen und das gemeinsame Gebet waren feste Bestandteile des abendlichen Zu-Bett-Geh-Rituals. Martin Riederer OPraem.

Exerzitien im Alltag 2025

Thema: „entschieden leben - geh, wohin dein Herz dich trägt“

Lebendige Wege

Viele Wege bin ich schon gegangen: innere Wege des Herzens, Steige der Gefühle, Pfade der Empfindungen. Sie verlangen seelische Kraft; in sich zu gehen und zu schauen.

Annehmen was war, sich dem stellen, was ist und kommt.

Dies befreit schenkt den Reichtum des Lebens, der Liebe, des Glaubens. ich sage Ja: zu mir und meinem Wesen, zu meiner Geschichte und Herkunft, zu Gott.

ich lebe, ich glaube ich liebe – Gott! –

Termin: immer montags

Beginn: am 10. März.

Weitere Termine: 17. / 24. / 31. März und am 07. April 2025.

Zeit: jeweils von 9.00 Uhr bis 10.30 Uhr.

Treffpunkt: großer Pfarrsaal im Pfarrheim.

Unterlagen: Unkostenbeitrag € 10.- erbeten.

Anmeldung bis 05. März – Aschermittwoch:

Pfarrbüro: 0512 / 30 31 09

Roswitha Pittl : 0676/ 50 15 954

Margit Alberti: 0664 / 45 12 236

Bernhard von Clairvaux gibt Papst Eugen iii. einen guten Rat: „Gönne dich dir selbst. ich sage nicht, tu das immer, ich sage nicht, tu das oft, aber ich sage, tu das immer wieder einmal“. Dieser Rat ist auch eine Einladung, an unseren Exerzitien teilzunehmen, denn sie sind eine einmalige Gelegenheit wieder einmal auf sich zu schauen, aus dem Lebenskarussell ein wenig auszusteigen, um in Stille und Achtsamkeit aufmerksamer zu werden für die innere Stimme und die Stimme Gottes in mir: „Gönne dich dir selbst und tu das immer wieder einmal“.

Ökumenische Bibelwoche in Völs

„Wenn es Himmel wird …“ ist das Thema dieser Woche. Es geht dabei um „Zeichen Jesu aus dem Johannesevangelium“, die uns den Himmel auf Erden erahnen lassen. Sie sind eine Vorahnung der Fülle Gottes in der Begegnung mit Jesus. in diesen Wundern wird Gottes Macht und Herrlichkeit erfahrbar. Die einzelnen biblischen Textab -

„Wenn es Himmel wird…“

schnitte regen zur Reflexion an und machen Lust mehr von Gott zu erwarten. i n allen Zeichen wird das unbesiegbare Leben deutlich, das Gott für uns will. All das neu zu entdecken und zu erkennen, dazu lädt die ökumenische Bibelwoche ein.

Zeichen aus dem Johannesevangelium

Sonntag 23.3. 9.00 Uhr, Evangelische Kreuzkirche Völs:

Ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrer i. R. Bernhard Groß und Pfarrer Christoph Pernter - musikalische Gestaltung von den Völser Sängern

Montag 24.3., 20.00 Uhr, Evangelisches Pfarrheim, Friedensstraße

Pfarrer i.R. Bernd Hof, i nnsbruck: „Fröhlich werden – Die Hochzeit zu Kana“ sowie Einführung in die johanneische Zeichenerzählung, Joh 2, 1 – 12

Dienstag 25.3., 20.00 Uhr, Evangelisches Pfarrheim, Friedensstraße

Pfarrer i.R. Bernhard Groß, Völs: „Beweglich wer-

den – Die Heilung des Gelähmten am Teich Bethesda (Joh 5, 1 - 18)

Mittwoch 26.3., 20.00 Uhr, Evangelisches Pfarrheim, Friedensstraße

Pfarrer i. R. Richard Rotter, Landeck: „Hellsichtig werden – Die Heilung des Blindgeborenen“ (Joh 9, 1 – 41)

Donnerstag 27.3.,20.00 Uhr, Kath. Pfarrheim Völs, Werth 5:

Pfarrer Christoph Pernter: Lebendig werden –Die Auferweckung des Lazarus (Joh 11, 1 - 44)

Zur Teilnahme laden die Evangelische und die Katholische Pfarre herzlich ein!

„Füllt die Krüge mit Wasser!“

TIROLER SONNTAG – Kirchenzeitung der Diözese –informativ-kritisch-aktuell

EMMAUS lädt ein, sich zu informieren. Der TS berichtet Wissenswertes aus der Diözese und Weltkirche. Man erfährt viel Positives aus Pfarren, Diözese und Weltkirche. Die Kirche wünscht sich informierte und mündige Christen.

Liebeserklärung ans Älterwerden

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Bewusst durch die Fastenzeit mit Arnold Mettnitzer. Der Theologe und Psychotherapeut schreibt von Begegnungen, die sein Leben bereichert haben. Ab 6. März in der Kirchenzeitung Tiroler Sonntag.

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all seinen Facetten geht. Diese Achtsamkeit überwindet Sprachlosigkeit und lädt ein, sein eigenes Leben anzuschauen, um in dieser Perspektive die „Veredelung“ zu entdecken. Dies gilt für alle Lebensphasen. Die Lektüre, ermutigt und berührt zugleich, weil der Autor die Lesenden auf seine persönliche innere Reise mitnimmt. PL

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Bruder

Rückblick

Kinderfasching im Pfarrheim

Auch in diesem Jahr war der Kinderfasching wieder ein voller Erfolg. Es gab ein abwechslungsreiches Programm: Beim Basteln konnten die Kinder ihre Kreativität zeigen, beim Topfklopfen und Schokoladen-Wettessen lieferten sie sich spannende Wettkämpfe. Besonders beliebt war der Stuhltanz und Limbo, bei dem alle mit Begeisterung mitmachten.

Außerdem konnte man beim Kostüm-Laufsteg teilnehmen, auf dem man seine Verkleidung prä-

sentieren konnte. Anschließend wurden in einem Voting die beliebtesten Kostüme mit tollen Preisen belohnt. Ein besonderes Highlight war der Auftritt der Völser Dorfbuam, die als Huttler für beste Stimmung sorgten.

Zur Stärkung gab es zwischendurch Krapfen und ein paar Snacks. Der krönende Abschluss war die Disco, bei der alle auf der Tanzfläche waren.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Ausblick

Ferienlager 5. bis 12. Juli 2025 am Fuße des Hochkönigs

Anmeldungsformulare sind auf der Homepage, in der Kirche und in der Pfarrkanzlei zu finden. Kinder von 6 bis 15 Jahren sind dazu eingeladen in fünf Monaten ist es wieder soweit, dass es endlich wieder heißt: LETS GROOVE 2025!!! Direkt zu Ferienbeginn, am 05. Juli, startet unser heiß ersehntes Ferienlager. Es werden wieder sieben Tage voller Programm, mit Spielen, Challenges und tollen Erlebnissen mit euren Freunden sein. Mit gutem Essen, motivierten Gruppeleitern und

Kindern, wird es nie langweilig sein. Als Highlight gibt es wieder unser Lagerthema, welches bis zur Abfahrt ein Geheimnis bleibt. Wenn du jetzt schon wissen willst, wie eine unvergessliche Woche aussieht: Am 28. Feber um 19:00 Uhr, ist unsere Multimediashow mit einem Recap vom letzten Jahr. Also: Schnell anmelden und mit dabei sein-wir freuen uns!

Melanie und die Gruleis

Jugendleiter – ein sinnvolles Arbeitsfeld

Die Diözese Innsbruck sucht für eine ehest mögliche Mitarbeit in der Pfarre Völs unter der Leitung von Pfarrer Mag. Christoph Pernter OPraem eine/n

Jugendleiter/in (20 – 30 Wochenstunden)

DEINE AUFGABEN

• Unterstützung, Mitarbeit und Begleitung in der Sakramentenvorbereitung, Jungschar- und Ministrant:innenarbeit, Kinderliturgie

• Führung der ehrenamtlichen Jugendgruppenleiter:innen vor Ort und Unterstützung in Fragen der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit

• initiierung, Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen und Projekten in der Kinderund Jugendarbeit, z.B. Hüttenwochenenden o.ä.

• Vernetzung und Zusammenarbeit mit Verantwortlichen in der Kinder- und Jugendarbeit in Völs

DEINE VORAUSSETZUNGEN

• Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit und der Arbeit im kirchlichen Bereich

• Teamfähigkeit und Flexibilität

• identifikation mit den Werten und dem Grundauftrag der katholischen Kirche

• Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten, Abend- und Wochenenddiensten

• Führerschein B

DAS BIETEN WIR

• Wir schätzen dein eigenverantwortliches und selbstständiges Arbeiten.

• Wir bieten dir flexible Arbeitszeiten, eine abwechslungsreiche und herausfordernde Tätigkeit.

• Wir unterstützen aktiv den Wunsch nach Fort- und Weiterbildung und Supervision in der Diözese innsbruck.

• Wir bieten einen Zuschuss zur Verpflegung entsprechend dem Anstellungsverhältnis.

• Das Gehalt entspricht dem Kollektivvertrag der Diözese i nnsbruck: Bei 39 Wochenstunden mindestens € 2.619,00 brutto (A/iV/1). Eventuelle Zulagen und eine höhere Einstufung bei entsprechender Qualifikation werden zuätzlich berücksichtigt.

Die Stelle ist ab sofort verfügbar, wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Ansprechperson: Andrea Ertl-Stigger

Telefonnummer: +43 676 8730-2406

E-Mail Adresse: bewerbung@dibk.at

Die aktuelle Gottesdienstordnung ist auf der Pfarrhomepage –www.pfarre-voels.net - unter Themen – Gottesdienstordnung zu finden.

Im Monat März CARITAS-HAUSSAMMLUNG, ausschließlich für die inlandshilfe; 10 % bleiben der Vinzenzgemeinschaft Völs zur Linderung für Notfälle in Völs. Wir bitten Sie wieder um großzügige Unterstützung.

Kreuzwegandachten

Freitags 14.30 Uhr zur Blasiuskirche von der Josefskapelle weg: am 7.3., 21.3. und am 4.4. vom Dorfplatz entlang der Wegkapellen: 14.3., 28.3. und am 11.4.

Samstags 18.30 Uhr Pfarrkirche

Familienkreuzweg:

Mittwoch, 12.3., 18.00 Uhr Pfarrsaal Völs

Donnerstag, 20.3. 18.30 Uhr in der Pfarrkirche

Freitag, 28.3., 14.30 Uhr Dorfplatz

Freitag, 4.4., 17.00 Uhr Alte Kirche

Dienstag, 8.4., 17.00 Uhr Dorfplatz

Die Familiengottesdienste am Sonntag um 10 Uhr werden vom Kinderliturgiekreis inhaltlich gestaltet

Samstag, 1.3.

Verkauf von Fair Trade Produkten nach der Abendmesse

Mittwoch, 5.3. - Aschermittwoch

17.30 Uhr Beginn der Fastenzeit für Familien mit Aschenauflegung

19.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst mit Aschenauflegung

Donnerstag, 6.3. 20.00 Uhr Taufabend

Freitag, 7.3.

19.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen in der Pfarrkirche – Vrauen Vokal Völs

Samstag, 8.3.

Ehevorbereitung im Völser Pfarrheim

Dienstag, 11.3. 19.00 Uhr Kreuzweg – Pfarrkirche

Samstag, 15.3. 15.00 Tauffeier

Sonntag, 16.3. Fastensuppenverkauf nach allen Gottesdiensten

Dienstag, 18.3. 19.00 Uhr Bußgottesdienst

Mittwoch, 19.3. Hochfest des Hl. Josef, Landespatron 19.00 Uhr Festmesse

Freitag, 21.3. 17.30 Uhr Firmlingskreuzweg Pfarrkirche

Sonntag, 23.3. 8.15 Uhr Hl. Messe 9.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Beginn der ökum. Bibelwoche – Kreuzkirche –musik. gest. von den „Sängern“ 17.00 Uhr Familiengottesdienst in der Pfarrkirche (keine Hl. Messe um 10.00 Uhr) Ökum. Bibelwoche um 20.00 Uhr, i nfos siehe Seite 9 von 24.3. bis 26.3. im evang. Pfarrheim am 27.3. im kath. Pfarrheim

Dienstag, 25.3. 19.00 Uhr Kreuzweg – Alte Kirche

Samstag, 29.3. 10.00 Uhr Kindertreff für unsere Erstkommunionkinder im Pfarrheim

Sonntag, 30.3. 10.00 Uhr Familientreff Erstkommunionkinder (Kinderchor) Pfarrkaffee nach den Vormittagsgottesdiensten

Dienstag, 1.4.

19.00 Uhr Requiem (VVV) für die Verstorbenen des 1. Quartals der letzten drei Jahre 20.00 Uhr Taufabend

Donnerstag, 3.4.

18.00 Uhr Firmlingsvorbereitung (Buben und 1 Elternteil) in der Pfarrkirche

Samstag, 5.4.

17.30 Uhr Firmlingsvorbereitung (Mädels und 1 Elternteil) in der Pfarrkirche Verkauf von Fair Trade Produkten nach der Abendmesse

Sonntag, 6.4. Kuchenverkauf nach allen Gottesdiensten zu Gunsten der Jungschar

Dienstag, 8.4.

19.00 Uhr gesungene Kreuzwegandacht in der Pfarrkirche (Kirchenchor)

Freitag, 11.4.

9.00 Uhr Bibelrunde in der Kreuzkirch

Samstag, 12.4.

15.00 Uhr Palmbuschenbinden im Pfarrsaal – um Anmeldung wird gebeten bis 28.3.

15.00 Uhr Taufe

Beginn der Heiligen Woche:

Palmsonntag, 13.4.

VAM 19.00 Uhr, 8.30 Uhr Hl. Messe

9.30 Uhr Segnung der Palmzweige am Dorfplatz, Prozession zur Kirche und Hl. Messe, Schulkinder verkünden die Leidensgeschichte Jesu.

Gründonnerstag, 17.4.

17.00 Uhr Kindergottesdienst mit Vorstellung der Erstkommunionkinder (Kinder- und Jugendchor)

19.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst der Pfarrgemeinde, Gebetsnacht in der Pfarrkirche. Um 22.00 Uhr Übertragung des Allerheiligsten zur Alten Kirche, dort Meditation der Abschiedsreden Jesu aus dem Johannesevangelium bis 23.00 Uhr

Vom Karfreitag bis zum Weißen Sonntag besteht die Möglichkeit zum Gebet beim Heiligen Grab in der Alte Kirche

Karfreitag, 18.4.

14.00 Uhr Kreuzwegandacht von der Pfarrkirche zur Blasiuskirche

19.30 Uhr Karfreitagsgottesdienst der Pfarrgemeinde (Kirchenchor)

Karsamstag, 19.4.

14.00 bis 17.00 Uhr Anbetung vor dem Allerheiligsten beim Heiligen Grab, Alte Kirche

17.00 Uhr Vorösterlicher Kindergottesdienst – Pfarrkirche – (Kinderchor)

21.00 Uhr Osternachtfeier, Osterkerzen können vor der Kirche erworben werden

Ostersonntag, 20.4. Hochfest der Auferstehung des Herrn, keine Hl. Messe um 8.30 Uhr

10.00 Uhr Festgottesdienst (Kirchenchor)

17.00 Uhr Ostervesper (Alte Kirche)

19.00 Uhr österliche Familienund Jugendmesse

Ostermontag, 21.4.: Patrozinium der Pfarrkirche

6.00 Uhr Emmausgang - Treffpunkt Pfarrheim 10.00 Uhr Festmesse (Velle Vox)

Freitag/Samstag/Sonntag, 25./26./27.4. - Völs feiert 25 Jahre Markterhebung Alle Veranstaltungen auf der Blaike (Seite 22)

Freitag, 25.4.: 19.30 Konzert

Samstag, 26.4.: 14-19 Uhr Fest der Kulturen Sonntag, 27.4.: 9.00 Festgottesdienst anschl. Festakt

Dienstag, 29.4. 20.00 Uhr Bibelrunde im Pfarrheim

Donnerstag, 1.5.

19.00 Uhr Maiandacht mit Flursegnung in der Blasiuskirche (VVV)

Samstag, 3.5.

Verkauf von Fair Trade Produkten nach der Abendmesse

Dienstag, 6.5.

19.00 Uhr Maiandacht (Alte Kirche)

20.00 Uhr Taufabend

Donnerstag, 8.5.

20.00 Uhr Elternabend zur Erstkommunion –Pfarrkirche

Freitag, 9.5.

Anmeldeschluss JuMi Lager

Samstag, 10.5.

19.00 Uhr Florianigottesdienst der Feuerwehr (Musikkapelle)

Sonntag, 11.5. Muttertag Caritas Kirchensammlung

10.00 Uhr Familiengottesdienst – Zupfkapelle

Bei allen Gottesdiensten Kuchen- und Brotverkauf zu Gunsten der Jungschar

Donnerstag, 15.5.

19.00 Uhr 2. Familientreffen der Firmlinge in der Pfarrkirche

Freitag, 16.5.

15.00 Uhr Dankesgottesdienst in der Blasiuskirche

16.00 Uhr Dankesessen für Caritas- und Pfarrkalenderverteiler/innen, Pfarrblattausträger/ innen, Schaukästenbeauftragte/r im Pfarrsaal

Sonntag, 18.5.

Hl. Messen um 8:30 & 10.00 Uhr

15.00 Uhr Erstkommunionvorbereitung

16.15 Uhr Hl. Messe mit Tauferneuerung der Erstkommunionkinder (Kinderchor)

Dienstag, 20.5. 20.00 Uhr Bibelrunde

Freitag, 23.5.

Lange Nacht der Kirchen

18.00 Uhr Beichtmöglichkeit für Firmlinge und Jugendliche

20.30 Uhr Orgelkonzert

21.45 Uhr Abendgebet

Samstag, 24.5. 16.00 Uhr Hl. Messe mit Krankensalbung keine 19.00 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 25.5. Pfarrkaffee nach allen Gottesdiensten 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit dem Trachtenverein – Segnung der Nothburga 14.30 Uhr Familienwallfahrt nach Afling –Treffpunkt bei der Tischlerei Norer

Montag, 26.5. 19.00 Uhr Bittgang um Frieden und Gerechtigkeit von der Pfarrkirche nach Kranebitten –dort Bittmesse

Dienstag, 27.5. 19.00 Uhr Bittgang um Bewahrung der Schöpfung vom Hörtnaglhof nach Afling –dort Bittmesse

Mittwoch, 28.5. 18.15 Uhr Bittgang um Vertiefung und Ausbreitung des Glaubens vom Rotentalkreuz nach Götzens, dort um 19.30 Uhr Vorabendmesse (keine Vorabendmesse in Völs!)

Donnerstag, 29.5. Christi Himmelfahrt 8.30 Uhr Hl. Messe 9.45 Uhr Erstkommunionfeier – Einzug mit der Musikkapelle vom Dorfplatz musik. gestaltet vom Kinderchor

Todesfälle

12. November

17. November

23. November

Dezember

Dezember

12. Dezember Richard Saxer sen.

22. Dezember

J. 24. Dezember Dietmar Bachmann

J. 23. Jänner

J. 31. Jänner

J. 05. Februar

Den Angehörigen herzliche Anteilnahme!

J.

Taufen

16. November 24 Aurelio Nicoletti

14. Dezember Amaia Wenter

14. Dezember Thea Rees

19. Jänner 25 Konstantin Lang

Wir freuen uns mit den Eltern!

Ehrenamt – JA, aber…

Auf der letzten Seite unseres Pfarrblattes stellen wir heuer „pars pro toto“ vier Beispiele ehrenamtlicher Tätigkeit in Völs stellvertretend für alle Ehrenamtlichen vor.

Das Ehrenamt ist ein freiwilliges Engagement. Freiwillig heißt: ich stelle meine Zeit, meine Person, meine Fähigkeiten ohne eine Bezahlung zu fordern zur Verfügung. Da es verschiedene Talente gibt, genügt es, mein Können anzubieten und sei es, der eigenen Meinung nach, noch so klein.

Das Ehrenamt ist gelebte Solidarität in unserer Marktgemeinde. Diese ist heutzutage nötiger denn je, weil die öffentliche Hand nicht alles leisten und nicht jeder Handgriff bezahlt werden kann.

Trotz Freiwilligkeit gibt es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Einschulungen und Anforderungen. Diese sind:

Am Beginn der Bitten steht die überraschende Anrede: „Vater unser im Himmel“ –Jesus mutet uns also zu, wie er selbst das „Geheimnis, das wir Gott nennen“ auch als unseren Vater im Himmel anzurufen.

Dr. Klaus Egger

Verbindlichkeit: Wenn ich ein Amt übernehme, dann nicht nur „als ob“. Verlässlichkeit: Meiner Aufgabe, die ich übernommen habe, muss ich, so gut es geht, nachkommen.

Grenzen: eigene Grenzen erkennen (wo bin ich kompetent, wo nicht, Grenzen beachten und nicht überschreiten): Die Würde des Menschen beachten, dem das Angebot gilt.

Mit diesen vier Informationen möchte EMMAUS auf das vielfältige Spektrum ehrenamtlicher Tätigkeit hinweisen. Zugleich ist dies eine Einladung an alle, die sich eine solche sinnvolle Tätigkeit vorstellen können, sich bei den zuständigen Stellen unverbindlich zu informieren.

Das Ehrenamt schenkt Freude, Zufriedenheit und Sinn, weil es ein wertvoller Dienst ist, der sich in der Spur Jesu bewegt: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder/Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40) EMMAUS sagt Danke für dieses Engagement!

Beten ist nicht das Aufsagen frommer Texte, sondern zuerst Stille, zur Ruhe kommen, heilsames Aufhören. Bischof Hermann Glettler

Als Familie zu beten erweist sich heutzutage als eine besondere Herausforderung und scheint in der Fülle von Alltag keinen Platz zu finden. Dennoch ist ein gemeinsames Gebet möglich, wenn man sich dafür entscheidet. Margit Haider

Christliche Lebenskultur heißt achtsam leben und in der Spur des Evangeliums bleiben. Das „Gebet der liebenden Aufmerksamkeit“ (Willi Lambert) kann dafür eine entscheidende Hilfe sein. Jakob Patsch

Rü CKBLICK

Ein Rückblick bringt Dankbarkeit und Vorfreude mit

sich…

Mit dem Aufstellen der Kirchenkrippe, dem Adventkranzbinden, der Segnung der Adventkränze, den Rorategottesdiensten mit anschl. Frühstück und mit den 4 Adventsonntagen, an denen wir mit den Familiengottesdiensten auf die Geburt des Gottessohnes vorbereiteten, konnte für viele diese Zeit genützt werden, um Gott im

Weihnachten

Die stimmungsvollen Gottesdienste, die Krippenfeiern, zu denen die evangelische und katholische Gemeinde am 24.12. eingeladen haben, die Krippenandacht, der Jahresschlussgottesdienst, die Feier von Dreikönig und das Sternsingen lassen in dieser Zeit die Botschaft aufklingen: „Weihnachten ist das Fest der Liebe Gottes zu uns Menschen!“

ich danke allen, die in dieser Zeit mitgeholfen haben, dass wir so stimmungsvoll feiern konnten: dem Krippenverein für das Betreuen der Kirchen-

Herzen zu spüren. immer mehr entfliehen so der Hektik, die uns von der Gesellschaft/Wirtschaft aufoktroyiert wird.

Die Herbergssuche der Musikkapelle, der Friedenslichtgottesdienst und das Zusammensein in den Familien beim Adventkranz sind solche Stilleinseln in dieser Zeit.

krippe, den Pfarrgemeinderäti nnen für das Adventkranzbinden, dem Roratefrühstücksteam und der Lederhosenrunde für das allgemeine Roratefrühstück, allen, die die Gottesdienste musikalisch gestaltet haben, den Kindern und Jugendlichen, die mit Theresa und mit Christl die Krippenspiele aufgeführt haben, dem Kinderliturgiekreis, den Mesneri nnen für ihren vermehrten Einsatz in dieser wunderbaren Zeit und euch, die ihr die Gottesdienste mit Freude mitgefeiert habt.

Familienkreuzwege in der Fastenzeit

Das Kirchenjahr mit seinen immer wiederkehrenden Gottesdiensten und Festen ist eine große Hilfe, den Glauben so zu verinnerlichen, dass er auch in Krisensituationen trägt. Die Beziehung zu Gott und seiner Gemeinschaft wird gestärkt. Dem entgegen steht der „Konsumglaube“ ohne Verbindlichkeiten. Beziehungen, ob irdische oder himmlische, können ohne Verbindlichkeiten nicht bestehen. Es ist wichtig, Beziehungen zu pflegen und wachsen zu lassen. Dazu hilft uns auch das Kirchenjahr. Wenn wir in der Fastenzeit wöchentlich den Kreuzweg Jesu in den Blick nehmen und betrachten, werden wir sensibel für das Leid um uns und auch in unserem eigenen Leben. Dann laufen wir vor dem Leid nicht davon und stecken den Kopf nicht in den Sand, sondern nehmen es an und tragen es, um es zu überwinden.

Die Familienkreuzwege, zu denen nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern, Großeltern, also alle Familienmitglieder, eingeladen sind, mögen uns den Weg zu Gott und zu uns selbst öffnen. Die Termine sind jeweils an einem anderen Wochentag und zu verschieden Zeiten, damit möglichst viele dabei sein können. Termine siehe Seite 14.

Blasiustag

Bei wunderbarem Wetter konnten wir am 3. Februar den Hl. Blasius feiern. Abt Cyril von Stams machte in seiner erfrischenden Art uns Gläu-

Familienkreuzweg

bigen Mut, gerade in dieser Zeit vertrauensvoll und froh zu glauben. Am Vorplatz gab es Blasiusbrezen und Würstln, geistige Nahrung wie Blasiusgebete und -kerzen und die Möglichkeit, zu Gesprächen zusammenzustehen. i m Alten Widum konnte der „teure“ Jahres-Mitgliedsbeitrag von € 1,50 für den Blasius-Messen-Bund bezahlt werden.

Aus den verschiedensten Gemeinden kamen Gläubige, um den Blasiussegen zu empfangen. Um 15.28 Uhr konnten die Blasiusglocken nach dem letzten Segen den Fasching einläuten, der am Platz der Volksschule mit dem Jogglaufwecken begann. Viele Brauchtumsgruppen begeisterten dabei mit ihren Aufführungen die Zuschauerinnen und Zuschauer.

Geschenk an Abt Leopold

Am 24.11.2024 konnten Karl Pertl, Pfarrkirchenratsobmann Toni Pittl, Pfarrgemeinderatsobfrau Anita Kapferer und Pfr. Christoph Abt Leopold das Geschenk der Pfarrgemeinde überreichen, eine

Karaffe und Gläser mit den drei Kirchen und dem Abtwappen als Sinnbild für ein gutes Miteinander zwischen Stift und Pfarre.

Spenden im Jahr 2024 – EMMAUS sagt DANKE

Dreikönigsaktion 2025:

25.518,00

Pfarrkalender: 5.888,90

Bruder&Schwester in Not: 2.842,08

Caritas-Elisabethsammlung: 921,22

Sonntag der Weltkirche: 427,05

Caritas Augustsammlung: 998,35

Christophorus (MiVA): 612,36 Peterspfennig: 468,51

Caritas-Frühjahrs-Kirchensammlung: 371,03

Christen & Hlg. Stätten im Hlg. Land: 1.135,76

Caritas Haussammlung: 12.223,67

Familienfasttag: 1.334,37

Beten gehört wahrscheinlich zu den intimsten Dingen, die es im Leben eines Menschen gibt. Leider ist dieser Bereich in den letzten Jahrzehnten in die Tabuzone abgerutscht.

Martin Riederer OPraem.

Ein spezielles Angebot

Deine Hilfe ist gefragt…

Wir möchten eine ansprechende Pfarrgemeinde sein, die einladend in Erscheinung tritt. Wir haben vor, einen besonderen Gottesdienst für Jung und Alt zu gestalten. Wie könnte eine schriftliche Einladung (Flyer) aussehen, dass sich die Menschen angesprochen fühlen?

Bitte versuche eine solche Einladung zu gestalten, die wir in unserer Pfarrgemeinde verteilen können! Dein Vorschlag soll das Format A5 haben.

Du hast Talent, unterstütze uns mit deiner idee (deinem Vorschlag)! Wir wären sehr dankbar für deine Hilfe.

So einfach geht es: Schreibe deinen Namen und deine Telefonnummer auf die Rückseite deines Entwurfs. Wirf ihn dann bitte in die Ideen-Box in unserer Emmauskirche!

Wir vom Pfarrgemeinderat freuen uns auf viele Vorschläge und suchen einen Preis für den Entwurf, der für die Einladung ausgewählt wird.

Anita Kapferer PGR-Obfrau

Allmächtiger Gott, du bist in der Weite des Alls gegenwärtig und im kleinsten deiner Geschöpfe, du umschließt alles, was existiert, mit deiner Zärtlichkeit.

aus der Enzyklia Laudato si

Weltgebetstag der Frauen 2025 - Einladung

Am Freitag, 7. März, wird rund um den Globus dieser Weltgebetstag gefeiert. Frauen von den Cookinseln haben aus der Perspektive ihres Landes die Gebetsvorlage gestaltet. Sie trägt den Titel: „wunderbar geschaffen!“

Dabei heben sie die Errungenschaften

und Kämpfe der Frauen in unserer Gesellschaft hervor.

Sie begrüßen einander mit KIA ORANA – heißt wörtlich übersetzt „Mögest du ein langes und erfülltes Leben führen!“.

In Völs wird mit einem ökumenischen Gottesdienst um 19.00 Uhr in der EMMAUS-Kirche für dieses solidarische Anliegen gebetet. Diese Feierstunde wird von Vrauen Vokal Völs umrahmt.

Alle, die in dieser weltweiten Gemeinschaft mitbeten wollen, sind dazu herzlich eingeladen!

Völs feiert:

25 Jahre Markterhebung 25.4. bis 27.4.2025

Völs ist bunt –

Alle Veranstaltungen finden auf und in der Blaike statt.

Das Konzert „Radio Diwanistan“ am Freitag um 19.30 Uhr wird veranstaltet vom Kulturkreis Völs, der heuer sein 35 -jähriges Bestehen feiert. Die Mitglieder von „Radio Diwanistan“, stammen aus unterschiedlichen Nationen. Radio Diwanistan vereint musikalische Einflüsse aus Osteuropa, dem Nahen Osten und vom Balkan zu einem frischen neuen Sound zwischen orientalischer Partystimmung und osteuropäischem Blues. Julia Rhomberg Gesang, Querflöte; Hassan i brahimBerzenci Oud, Tanbur, Gesang; Vincent Meller Gitarre, E-Bass; Gösta Müller E-Bass, Kontrabass; Elie

Shacra Percussion Foto Radio Diwanistan von Alena Klinger.

Das Fest der Kulturen unter dem Motto: „unsere-heimat.at@völs“ am Samstag von 14.00 bis 19.00 Uhr feiern wir mit dem Elternkindzentrum, das ebenfalls 25 Jahre alt ist.

Kinderprogramm, Essen aus verschiedenen Ländern, Musik, Tänze, Gesprächsmöglichkeiten und am Ende das Theater „Kapp´n tausch´n“ der Lernwerkstatt Ubuntu lassen diesen Nachmittag für Kinder/Familien/Jugendliche/Erwachsene bunt werden.

Umzug: Markterhebung 2000

Markterhebungsfest am Sonntag

Um 9.00 Uhr feiern wir den Festgottesdienst und anschließend einen Festakt. Am Nachmittag

Völser Orts- & Kirchengeschichte

werden sich einige Gruppen in Völs i nteressierten vorstellen. Nimm dir Zeit und feiere mit!

FüR DEN HL. KARL HATTE BILDUNG HOHEN WERT

Für Pfarrer Lambert hatte das Glasfenster mit der Abbildung vom hl. Karl, dem Patron der Seelsorger, bestimmt eine höhere Bedeutung in der Zeit, als er sich mit den Heiligen, die in den Glasmalereien abgebildet wurden, stärker befasste. Die „Braune ideologie“ war bis in die kleineren Dörfer vorgedrungen, wie zum Beispiel in Götzens unserer Nachbargemeinde, deren Pfarrer, Otto Neururer, wegen der Ausübung priesterlicher Dienste im KZ ermordet wurde. Wenn man das Predigtbuch der Pfarre Völs mit Eintragungen in dieser Zeit anschaut, sieht man, dass Lambert in seinen Predigten oft stark an die Grenze ging. Z.B.: 2.1. 1944, Namen Jesu. Aschermittwoch mitten in der Weihnachtszeit: Memento homo, ( „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staube zurückkehren wirst!“) die Herrlichkeiten der Seifenblasen, die der alte Betrüger Satan aufsteigen ließ und das Volk hält sie für Sonnen des Glücks, sind zerplatzt. Und das Volk steht da mitten im Aschermittwoch…

Hl. Karl - heim nach Mailand

Nur eines von vielen Beispielen, wie Karl mit seinem Reformeifer die Kirche viele Jahrhunderte begleteite: Er leitete die Redaktionskommission des einflussreichen Catechismus Romanus. „Die katholische Kirche gab den Seelsorgern im Catechismus Romanus Lehrstoff und Norm für den gesamten Religionsunterricht in die Hand.“ Er war somit „das Religionsbuch der Kirche.“

Von den römischen Erfahrungen entscheidend geprägt, kehrte Borromäus nach dem Tod Pius iV. 1566 nach Mailand zurück und übernahm die Leitung seines Bistums, das ihm 1560 übertragen worden war. Von persönlicher asketischer Strenge und unermüdlichem seelsorglichen Eifer erfüllt,

Das Titelblatt vom Missale (Messbuch) unserer Pfarre von 1635. Hl. Karl veranlasste mit weiteren Experten, dass das Messbuch und das Brevier verbessert wurden.

ging er nun daran, die Mailänder Kirche und ihre Gesellschaft zu reformieren.

Dieses Wirken, das zum Teil mit großen Widerständen zu kämpfen hatte, ließ ihn zum Symbol eines Reformbischofs werden. Er selbst fing bei sich mit der Reform an, indem er, was damals unerhört war, für das Volk predigte und vor allem, indem

er von Rom nach Mailand übersiedelte. Seine Erzdiözese bot ihm ein reiches Arbeitsfeld; denn sie war sehr heruntergekommen, da seit achtzig Jahren kein Erzbischof mehr dort residierte. Dabei war sie eine der größten Diözesen i taliens mit beiläufig 900.000 Seelen, 800 Pfarreien und mehr als 2200 Kirchen und fast 200 Klöstern.

Unwissenheit und Sittenlosigkeit herrschte überall in diesem weiten Gebiet. Manche Priester wussten nicht einmal die Absolutionsformel und manche Laien konnten das Vaterunser nicht mehr beten; in den Kirchen wurde laut geschwätzt, ja sogar getanzt und Getreide ausgedroschen. Trotz alledem verzagte Borromeo nicht. Vor allem war sein Streben darauf gerichtet, in der Durchführung der Reformdekrete des Trienter Konzils seinen bischöflichen Amtsgenossen mit dem besten Beispiele voranzugehen.

Das Konzil hatte als segensreiche Neuerung die Errichtung von Seminaren zur Heranbildung des geistlichen Nachwuchses angeordnet. Während andere Bischöfe Jahrzehnte verstreichen ließen, ohne sich an diese Aufgabe heranzumachen, ordnete Karl schon von Rom aus die Errichtung eines solchen Seminars an, weitere folgten. Einen Monat nach seiner Ankunft in Mailand rief er schon die erste Provinzialsynode zusammen, der noch weitere fünf in den zwanzig Jahren seiner oberhirtlichen Tätigkeit folgten.

Bildung war dem hl. Karl äußerst wichtig

Auf der ersten Provinzialsynode, welche der heilige Carolus Borromäus mit den Bischöfen im Jahre 1565 mit den Bischöfen in seiner Provinz abhielt, handelte es sich, unter den vielen wichtigen Gegenständen, die beraten werden sollten, fast an erster Stelle von der Schule. „Wir ermahnen,“ sprach er zu seinen Mitbrüdern, den übrigen Bischöfen, „dringend die Fürsten und Magistrate, dass sie keine Kosten scheuen, um in den Städten und Orten, Lehrer anzustellen, die sich ebenso durch ihren Glauben und ihren tugendhaften Lebenswandel, wie durch Kenntnisse und Wissenschaft auszeichnen. Das ist in der Tat die rechte Reihenfolge der Eigenschaften, die den Lehrer zieren soll, der berufen ist, die Kinder auch in jener heiligen Wissenschaft zu unterrichten, die aus dem Schoße Gottes stammt; er muss selbst vom Glauben durchdrungen sein, den er lehrt, er muss endlich die nötigen Kenntnisse besitzen“. Der hl. Karl erwarb sich auf dem Gebiete der Jugendbildung überhaupt große Verdienste und auch in der Erziehung der Mädchen verdient er rühmliche Erwähnung. Angela von Merici hatte 1535 den Orden der Ursulinerinnen gestiftet und ihm besonders die Krankenpflege zur Pflicht gemacht. Karl Borromäus gewann als Kardinal in Mailand den Orden für das Amt der Jugendbildung; der Orden änderte seine Satzungen und widmete sich ausschließlich der Mädchenerziehung. Die Bevölkerung suchte Karl zu wahrer Frömmigkeit zu erziehen und auf eine höhere Bildungsstufe zu heben; half aber darüber hinaus in großzügigster Weise überall, wo Hilfe vonnöten war.

Enorm großer Wirkungskreis

Für die Verbesserung der Kirchenmusik setzte er sich besonders ein. Es hatten sich nämlich profane Lieder in die Kirchen eingeschlichen, und man sang Psalmen nach gewöhnlichen Gassenhauern. Diese Lieder wurden dann variiert, so dass dadurch nebst der Melodie auch noch der Text abscheulich verstümmelt wurde. Darüber erhoben die Kardinäle in gerechter Entrüstung laute Klagen vor dem Konzil.

Karl verfasste auch ein Handbuch für den Bau kirchlicher Gebäude. Der Kirchenschmuck vom Altar, die Form der heiligen Gewänder, die zweckmäßige Einrichtung der Beichtstühle, alles wurde in Vorschriften festgehalten.

Unter den Männern, welche Gott auserwählt hatte, um gegenüber der so genannten Reformation im 16. Jahrhundert das große Werk der Erneuerung seiner Kirche durchzuführen, nimmt unstreitig der heilige Karl Borromäus einen der ersten Plätze ein. Karl Pertl

Karfreitagmorgen im Dom von Florenz

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Ehrenamt in der Computeria Völs

Sozialsprengel Völs – aufgenommen anlässlich des 10-Jahr-Jubiäums der Computeria Völs

Mag. Franz Rauter, Sylvia Neumair, Alois Holjevac, Margit Zimmermann, Danja Sapper

Ehrenamtliche Tätigkeit kann man in den verschiedensten Bereichen übernehmen. Oft hilft man damit älteren Mitbürgern/innen und leistet einen Beitrag zur Entlastung des Gemeindebudgets.

Wir sind vier ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in der Computeria Völs zusammengefunden haben, um älteren Mitbürgern/innen beim Umgang mit dem Computer, dem Laptop, dem Tablet oder dem Handy zu helfen.

Das Wort „Computeria“ setzt sich aus Computer und Cafeteria zusammen. Das heißt, in gemütlicher und entspannter Atmosphäre, bei Kaffee und Keksen, versuchen wir die Probleme unserer Gäste zu lösen. Wir bieten keine Kurse an, sondern gehen auf die Wünsche unserer Besucherinnen und Besucher einzeln ein. Unser Ziel ist, in langsamen Schritten unseren Gästen den Umgang mit dem Gerät ihrer Wahl näherzubringen und Probleme im laufenden Betrieb zu lösen. Berührungsängste und Hemmungen muss niemand haben. Der Einstieg in die digitale Welt ist auch im höheren Alter möglich.

Auch wir sind nicht perfekt im Umgang mit der digitalen Welt. Jeder/e Mitarbeiter/in hat einen anderen Schwerpunkt und so können die verschiedenen Anfragen abgedeckt werden. Auch für uns ist die Computeria ein Lernort. Kaum ein Montag vergeht, an dem wir nicht auch wieder etwas dazulernen. Und auch lustige Erlebnisse bleiben nicht aus.

Wir sind immer wieder überrascht, wie schnell ältere Menschen die Anwendungen lernen, sie schreiben E-Mails, sie gestalten ein Fotobuch mit ihren Urlaubsfotos, sie drucken Bahntickets aus, sie suchen Busverbindungen und vieles mehr. Die interessierten wollen mit dem Handy SMS und WhatsApp empfangen und verschicken, sie wollen fotografieren und die Fotos speichern oder auch am Handy Mails verschicken.

Es sind keinerlei Vorkenntnissee erforderlich. Jeder/e Neueinsteiger/in wird individuell betreut. Der Besuch der Computeria ist kostenlos. Es besteht kein Zwang, eine gewisse Stundenanzahl zu absolvieren. Jeder/e i nteressent/in kann kommen, wann und so oft er/sie Lust hat. Falls jemand keinen eigenen Laptop hat, stehen dafür Leihgeräte in der Computeria bereit.

Wir stehen jeden Montag von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr im Haus der Gesundheitsdienste, Bahnhofstraße 19, für alle interessierten zur Verfügung.

Wir freuen uns über ihren Besuch in der Computeria Völs!

Das Computeria Team:

Sylvia Neumair, Margit Zimmermann, Mag. Franz Rauter, Helmut Entner

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