GTJ November 2018

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rkten

November 2018

FReD – einfach mobil und prima fürs Klima

E-Car-Sharing für alle in unserer Region Näheres auf den Seiten 8-9

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Programm:

Donnerstag, 29. 11. 2018 15:00 Uhr

Sonntag, 9. 12. 2018

15:00 - 17:00 Uhr

Samstag, 1. 12. 2018

10:00 Uhr

Freitag, 14. 12. 2018

19:30 Uhr

Sonntag, 2. 12. 2018

10:00 Uhr

Samstag, 15. 12. 2018

18:00 Uhr

Freitag, 7. 12. 2018

19:00 Uhr

Sonntag, 16. 12. 2018

19:30 Uhr

Samstag, 8. 12. 2018

18:00 Uhr

Basteln im Naturpark Dobratsch mit NaturparkrangerIn im Kulturwirt „Zum Mohren“. Gemütlicher Nachmittag für Groß und Klein. Barbaramarkt am Barbaraplatz mit Weihe der Barbarazweige, Nikolobesuch für die Kleinen. Maroni- und Glühweinstandln sowie Bauernprodukte und Fleischnudelessen. Großer Kunst- und Handwerksmarkt im Knappenhaussaal. Barbaramesse in der Perschazeche (300 m im Berginneren); Musikalische Umrahmung mit MGV „Morgensonne“ und anschl. Ledersprung (Aufnahme eines Junggewerken in den Bergmannsstand). Für Speis und Trank ist gesorgt! „Fackelwanderung zum Baronpark “ Treffpunkt: Cafe Rondeau; Geführte winterliche Fackelwanderung am Promenadenweg ins Ortszentrum zum Baronpark und Baron-Cafe. Gratisglühwein für den „Wanderer“. „Advent im Wirtshaus“ im Cafe Restaurant Holder Das „Hochtalblech“ und „Saxophonquintett der Trachtenkapelle Finkenstein/Faakersee“ spielen weihnachtliche und internationale Weisen. „Sterndlsuppe“ gratis!

„Christkindlrutschen“ in der Terra Mystica. Gratisrutschen auf der längsten Bergmannsrutsche Europas. Glühwein und Kinderpuntsch gratis! „Auf dem Weg zum Stall“ - Weihnachtskonzert im Vivea Gesundheitshotel Bad Bleiberg. Der Chor des Gauverbandes Salzburg, die Himmelfahrtsmusi, Alphörner und die „aBergcapella“ laden den Besucher zu einer winterlichen Schlittenfahrt durch Österreich ein. Eintritt: frei! „Advent im Wirtshaus“ im Kulturwirt „Zum Mohren“ Der „Hohenthurner Burschengsong“ und die „aBergkapella“ singen weihnachtliche und internationale Weisen. „Sterndlsuppe“ gratis! „Eine stille Nacht“ im Vivea Gesundheitshotel Musikalische Lesung: Wie das berühmte Weihnachtslied der Welt entstand mit Sandra Walkshofer (Autorin), Monika Hausmann und Corina Kuhs. Eintritt: frei! Der Tourismusverband Bad Bleiberg wünscht viel Freude bei den vorweihnachtlichen Veranstaltungen des Bad Bleiberger Bergmanns-Advent. Glück auf!


© Tamara Jarnig

Zum Anfang

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

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chtung Wildwechsel! Die Novembertage sind oft besonders nebelig und trüb, weshalb gerade in dieser Jahreszeit häufig Unfälle wegen Rehen, Füchsen & Co, die die Straße meist völlig überraschend queren, passieren. Gut, wenn man dann einen optimalen Versicherungspartner hat und natürlich eine Werkstatt, die in solch unerwarteten Situationen schnell und mit viel Service wie z.B. einem flotten Leihwagen punktet. Wer es noch nicht geschafft hat, seinen Winterreifen-Wechsel durchzuführen, ist bei unseren regionalen KFZund Reifen-Profis natürlich ebenfalls bestens beraten, genauso wie für einen wichtigen Winter-Check. Noch mehr rund ums Auto und Mobilität (…wie E-Carsharing „FReD“) finden Sie in dieser Ausgabe des Gailtal Journals.

schon jetzt die ersten Adventmärkte und -veranstaltungen ausfindig gemacht. Nutzen Sie diese herrlichen Angebote, die Veranstalter freuen sich auf Ihren Besuch!

Herbstlich

In den letzten Vorbereitungen für die bald startende Schisaison befinden sich die heimischen Winterprofis. Sie suchen noch einen neuen Schi? Endlich ein Paar „gescheide“ Boots? Jetzt ist die richtige Zeit dafür! Noch wenige Wochen läuft übrigens der „Family Bonus“ für Saisonkarten. Damit erhalten Sie für Ihre Familie eine Schikarte für Nassfeld, Weißbriach und Kötschach-Mauthen – und das zu einem unschlagbaren Preis (Seite 79)!

Dass der Herbst nicht nur trüb, sondern auch ganz schön bunt sein kann, beweist nicht nur die Natur, sondern auch der kulinarische Kalender vieler unserer Wirte: Traditionelles Gansl, Wild aus heimischen Wäldern oder spezielle Themenwochen begeistern unsere Gaumen. Lassen Sie sich diese Genüsse nicht entgehen! Genauso finden sich noch zahlreiche Veranstaltungen, mit denen Sie beschwingt in die nahende Vorweihnachts- und Adventszeit übergleiten können, denn wir haben für Sie

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Nötsch

Umgesehen haben wir uns diesmal in der Marktgemeinde Nötsch im Gailtal. Bürgermeister Alfred Altersberger ist vor allem wichtig, dass „seine“ Gemeinde lebenswert ist für alle Generationen, für Jung und Alt. Wir haben uns davon überzeugt und geben ihm Recht, denn Nötsch punktet mit Familienfreundlichkeit, optimaler Kinderbetreuung, besten Anbindungen in allen Himmelsrichtungen und mit einer breiten und wertschöpfenden Wirtschaft. Mehr dazu lesen Sie auf den Seiten 32 – 39.

„Oberkrainer-Sound“ im Gasthaus „Zum Theo“ in Micheldorf Die einzigartige Volksmusikform der Brüder Avsenik lädt mit der Gruppe „Die Original Oberkrainer“ zum Tanzen ein!

3. November 2018 │

Ab 20 Uhr

€ 10,- VVK und € 12,- Abendkasse. Tolle Stimmung vorprogrammiert! Bei Glühmost im beheizten Festzelt oder in den Gasträumlichkeiten wird ordentlich Gas gegeben.

Rosi mit Team freut sich auf einen tollen Abend

Gasthaus Zum Theo Micheldorf 6 | 9624 Egg | Rosi Sommeregger | Tel.: 0676/6950660 Täglich ab 17 Uhr geöffnet, für Feierlichkeiten nach Absprache

Wir sind heimischer Partner von:

Winter wird´s

Viel Lesespaß wünscht Ihnen Ihre Ruth Rauscher

Impressum und Offenlegung gem. §§ 24 und 25 Mediengesetz: Medieninhaber und Herausgeber - Verlagsort: IM Innovative Medien GmbH, FN 398300k, Gösseringlände 7, 9620 Hermagor, Tel. 04282/20472, office@gailtal-journal.at Geschäftsführerin: Ruth Rauscher, ruth.rauscher@gailtal-journal.at Tel.: 0650/69 49 283 Unternehmensgegenstand: Herausgabe und Vertrieb der monatlich erscheinenden Gratiszeitung „Gailtal Journal“ Redaktion: Gösseringlände 7, 9620 Hermagor, Tel. 04282/20472 oder 0650/6949283 office@gailtal-journal.at • www.gailtal-journal.at Grafik: Lichthof Werbegrafik DI Selina Kramer, office@lichthof.at;

Druck (Hersteller) und Herstellungsort: Oberdruck Digital Medienproduktion GesmbH Stribach 70, 9991 Dölsach Gesellschafter der IM Innovative Medien GmbH sind zu 20 % Ruth Rauscher und zu 80 % Mag. Martin Zankl. Die Beteiligungsverhältnisse entsprechen den Eigentums- und Stimmrechtsverhältnissen. Erklärung über die grundlegende Richtung des Gailtal Journal (Blattlinie): Das Gailtal Journal berichtet unabhängig und parteifrei aus und über das Gailtal, Gitsch- und Lesachtal. Der Schwerpunkt liegt auf lokaler Berichterstattung. Sämtliche Rechte, auch solche nach § 44 UrhG, vorbehalten.

Die nächste Ausgabe erscheint am 29. & 30. November 2018

GAILTAL JOURNAL · November 2018


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© KK (2)

Report

Die Mitarbeiterinnen im „JUZ“ MMag.a Karin WinklerDomenig, Dipl-Päd. Pia Greiner, Elisabeth Köchl, BA MA

Tür ffenen 18 o r e d Tag er 20 ovemb N . 9 m a hr ab 12 U

10 Jahre Jugendzentrum Hermagor

Am 7. November 2008 öffnete der Verein zur Förderung der Jugendarbeit unter dem damaligen Bgm. Vinzenz Rauscher seine Türen in der Bahnhofstraße in Hermagor. Heuer feiert der Treffpunkt für Jugendliche sein 10-Jahr-Jubiläum. fältig. Fanden in den letzten 10 Jahren unzählige Aktivitäten in Form von themenspezifischen Workshops,

„Weil im Juz immer lustig ist und nie langweilig“, Niko, 13 Jahre sich mit Freunden zu treffen, Spaß zu haben, ihren Bedürfnissen und Interessen anhand diverser Freizeitbetätigungen nachzugehen. Die Motivation jedes einzelnen Besuchers zu kommen ist unterschiedlich und reicht von sinnvoller Freizeitgestaltung bis hin zum Überbrücken von längeren Wartezeiten auf die öffentlichen Verkehrsmittel.

Immer was los

Das Angebot für die Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren ist sehr viel-

Projekten, Informationsveranstaltungen, Gesprächsrunden etc. statt. Der altersund geschlechtsspezifische Ansatz spielt für die Betreuerinnen bei der Umsetzung der Angebote eine wesentliche Rolle. Ein Beispiel sind die Mädchentage des Jugendzentrums, die Mädchen und ihre Themen im Mittelpunkt stehen lässt. Nächster Mädchentreff am 1. Dezember 2018.

Für alle Anliegen vor Ort

Der Großteil des Angebots wird von den Betreuerin-

nen, die regelmäßig Fortbildungen besuchen, selbst durchgeführt. „Externe Unterstützung holen wir uns vor allem bei unseren Bewegungsangeboten, die wir regelmäßig für die Jugendlichen anbieten“, so Karin Winkler-Domenig. Sie leitet die Jugendeinrichtung seit ihrem Beste-

„Ich verstehe mich mit allen so gut, inklusive den Betreuerinnen. Es macht die Gemeinschaft hier aus“, Sarah, 17 Jahre hen und weist ausdrücklich auf den Aspekt der Beziehungsarbeit hin, der Hauptbestandteil der Jugendarbeit ist. Ein Großteil der Beziehungsarbeit geschieht über die gemeinsame Freizeitgestaltung, die sowohl Indoor- als auch Outdoor-Aktivitäten umfasst. "Vertrauen ist letztendlich die Basis dafür, dass Jugendliche auch mit ihren Anliegen und Problemen zu uns kommen", so ist sich das Betreuungsteam einig.

Gemeinsam feiern

Neben den einheimischen Sponsoren, macht es dank der finanziellen Unterstützung seitens des Landes

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Kärnten und der Stadtgemeinde Hermagor- Pressegger See möglich, dass alle Aktivitäten im Bereich Bildung, Bewegung, Kreativität etc kostenlos angeboten werden können. Der Verein rund um Vizebgm. Dr. Christian Potocnik bedankt sich bei allen Unterstützern und Koope-

rationspartnern der letzten 10 Jahre. "Gemeinsam mit dem Jugendzentrum-Team lade ich zum Tag der offenen Tür am 9. November um 12 Uhr ins Jugendzentrum ein", freut sich der Obmann.

Verein zur Förderung der Jugendarbeit Jugendzentrum Hermagor Bahnhofstraße 5 9620 Hermagor www.jugendzentrumhermagor.at

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eit der Eröffnung haben tausende Jugendliche die Einrichtung besucht und die Möglichkeit genutzt,

GAILTAL JOURNAL · November 2018


Report

OGV Reisen - Ihre Auszeit vom Alltag © KK (2)

Ob anregender Tagesausflug, spannender Städte-Trip oder ausgedehnte Mittelmeer-Reise: OGV Reisen ist Ihr Partner für unvergessliche Reiseerlebnisse. Denn das Reisebüro der „Obergailtaler Verkehrsbetriebs GmbH“ bietet Ihnen maßgeschneiderte Urlaubspakete aus einer Hand – zu vernünftigen Preisen!

Unsere NEUE VIP-CLASS. Was Fahrkomfort und Sicherheit betrifft, genügt der „SETRA“ allerhöchsten Ansprüchen. Reisen vergehen in den Komfortschlafsesseln wie im Flug – damit beginnt der Urlaub schon im Bus

U

nsere Angebote umfassen nicht nur eine Auswahl attraktiver Reiseziele, sondern können zudem flexibel auf Ihre individuellen Bedürfnisse

abgestimmt werden: So profitieren insbesondere Reisegruppen von unseren Zusatzangeboten wie Hotelbuchungen, Eintrittskarten für Veranstaltungen, Sonder-

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ausflügen sowie Stadt- und Gebäudeführungen! Die topmodern ausgestatteten Fahrzeuge des OGV-Fuhrparks sind die optimale Voraussetzung für eine tolle Reise. Die Garanten für vollendeten Reisegenuss sind allerdings unsere Buslenker. Sie sind als Profis schon viele Jahre auf vielen Straßen Österreichs aber auch Europas unterwegs. Laufende Schulungen (sowohl im Sicherheitsbereich als auch im Umgang mit den Reisenden) gewährleisten, dass unsere Chaffeuere immer „up-to-date“ sind. Die Buchung oder Anfrage erfolgt bequem von zu Hause aus per E-Mail oder Telefon. Oder Sie besuchen uns direkt vor Ort im neu eingerichteten Reisebüro in Hermagor, Gösseringlände 7 – hier betreut Sie Geschäftsführer Christof

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Report

neues E-Carsharing-Angebot

Der Gemeindeverband „Karnische Region” ist Projektträger der „Marketing und Bewusstseinsoffensive E-Carsharing Region Hermagor”

FReD, das Elektroauto für alle Teilen liegt im Trend, spart Kosten und schont die Umwelt. In der Klimaund Energiemodellregion „Karnische Energie“ wurde ein innovatives E-Carsharing-Modell entwickelt, das ab sofort in den Gemeinden Kötschach-Mauthen, Dellach, Kirchbach, Hermagor und Weißensee startet. Einfach, flexibel und günstig können Elektroautos direkt im Ort ausgeliehen werden. Eine attraktive und nachhaltige Ergänzung zum öffentlichen Verkehr am Land.

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darf, eines der Elektroautos ausborgen, emissionsneutral Besorgungen erledigen oder Ausflüge mit der Familie machen.

Vorteile von E-Carsharing

• Flexible, regionale Mobilitätslösung aufgrund schneller Ladezeiten und verbesserter Reichweite • Weg vom Öl, hin zu erneuerbarer Energie direkt aus der Region. Die Wertschöpfung bleibt im Tal und sichert Arbeitsplätze. • Nutzen statt Besitzen bedeutet weniger Kosten fürs Autofahren. Durch das Teilen wird das Elektroauto für jeden Bürger leistbar. • Nachhaltiger Beitrag zu einem guten Klima: Die

CO2-Bilanz des Gailtales verbessert sich, mehr Lebensqualität für alle. • Mehr Fahrspaß durch bessere Dynamik. • Weniger Lärm und bessere Luft im Tal.

Elektroauto teilen und sich freuen

Damit die Flotte an Elektroautos für jeden leistbar ist, wurden attraktive Tarife ausgearbeitet. Die einmalige Anmeldegebühr für die Kundenkarte beträgt 19,90 Euro. Mit dieser kann das gewünschte Elektroauto – momentan ein leistungsstarker VW e-Golf – über eine Onlineplattform reserviert werden. In Zukunft wird auch ein Renault Zoe vom Autohaus Roth die Flotte verstärken. Danach brauchen die

Johann Weichsler, Pensionist Ich fahre Fred, weil ich etwas für ein besseres Klima in unserer Region tun will. Wir leben inmitten einer wunderschönen Natur und diese möchte ich für unsere Kinder erhalten. Wenn ich mit Fred unterwegs bin, verursache ich weder Abgase noch Lärm oder Schmutz. Für mich ist das eine neue Form der Mobilität, die das Leben in unserer Gemeinde erleichtert.

GAILTAL JOURNAL · November 2018

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rbeit, Ausbildung, Freizeit und Tourismus – in ländlichen Regionen ist es wichtig, mobil zu bleiben. In jedem Alter. Das Gailtal geht mit gutem Beispiel voran und stellt umweltfreundliche Elektroautos namens „Fred“ für alle Bewohner und Gäste zur Verfügung. Die E-Carsharing Idee wurde von der Mietwagenfirma Lets Go von FranzG. Patterer mit dem Verein Energie:autark KötschachMauthen im Rahmen eines Pilotprojektes entwickelt und so wurde die Marke Fred geboren. Ab sofort stehen für alle Gailtaler in den Gemeinden Kötschach-Mauthen, Dellach, Kirchbach, Hermagor und Weißensee Elektroautos bereit. Jeder kann sich flexibel, je nach individuellem Be-


Report

„Unsere Familie ist wie jede andere – manchmal ganz schön chaotisch. Julius will zu seinem Spielkameraden David, unsere Große zum Schwimmen, der Papa zum Meeting. Und am Wochenende? Da wollen alle raus in die Natur. Gut, dass wir jetzt Fred haben!“, freut sich Rita Saueregger

Nutzer nur noch mit ihrer Karte zur ausgesuchten Station bei der Gemeinde kommen und losfahren. Verrechnet wird nur die Zeit, in der Fred unterwegs ist. Eine Stunde gibt es ab 3,90 Euro, einen Tag ab 39,- Euro und ein Wochenende ab 59,- Euro. Aufgeladen wird Fred mit 100 Prozent Ökostrom aus der Region. Die Rückgabe der E-Autos erfolgt immer an den Abholstationen. Für die Benutzer fallen teure Werkstattrechnungen und Versicherungen weg. Carsharing als Alternative zu einem Zweitoder Drittauto kann hohe Autokosten in der Haushalts-

kassa sparen und bietet eine neue innovative Art der Mobilität. Mitglied werden unter www.fred-fahren.at. Denn Fred kann jederzeit flexibel genutzt werden. Der einzige Unterschied: Anstatt das Elektroauto selbst zu besitzen, wird es mit anderen geteilt. So hat jeder etwas davon. Vor allem aber die Umwelt.

FReD, die flotte Flotte

Je nach Fahrstil und Jahreszeit beträgt die Reichweite der Fred-Flotte zwischen 150 bzw. 300 Kilometer. Künftige Modelle sollen sogar 300 Kilometer schaffen. Aufgeladen ist Fred in ein paar Stunden, an Schnellladestationen sogar innerhalb einer halben Stunde. Während der Einkauf erledigt wird, hat Fred wieder volle Power und bringt 115 PS auf die Straße. Sollte unterwegs langsam der Saft ausgehen, brauchen sich Elektroautofahrer keine Sorgen zu machen. Im Gailtal gibt es inzwischen einige Ladestationen. Online ist auf www.e-tankstellen-finder.at mit ein paar Klicks die nächste Ladestation zu finden. Wer einmal ein Elektroauto ausprobiert hat, wird schnell merken, das Fahren macht richtig viel Spaß und das flotte Design der E-Car-Flotte erntet anerkennende Blicke auf der Straße. Testfahrten jederzeit möglich!

Siegfried Ronacher, Gemeindeverbandsvorsitzender und Bgm. von Hermagor Mit dem flächendeckenden E-Carsharing-Modell haben wir bei unseren Projekten rund um Elektromobilität und Umweltschutz eine Vorreiterrolle übernommen und geben mit Fred & Co nun noch mehr Tempo vor. Besonders in Randregionen ist die Möglichkeit, mobil und flexibel von A nach B zu kommen, ein wichtiger Faktor, um der Abwanderung entgegenzuwirken und das „Unterwegs sein“ leistbar zu machen. Familien können nun überlegen, ob sie wirklich ein eigenes Zweitauto brauchen oder im Bedarfsfall doch bei „Fred“ einsteigen.

E-Car-Sharing für Alle in unserer Region Teilen bringt‘s – das kostet Fred: Stundentarif: € 6,– für Gäste (ohne Bindung) € 3,90 für Stammkunden bei einer Jahresgebühr von € 120,– Tagespauschalen ab € 39,– Wochenenden ab € 59,– Mehr Infos online auf:

www.fred-fahren.at

Drei Schritte bis zum FReD

Verein:energie:autark

Rathaus 390 | 9640 Kötschach-Mauthen Tel.: 04715/8513-36 | info@energie-autark.at

Autohaus Patterer

Villacher Straße 14 | 9620 Hermagor Tel: 04282/2319 | patterer.hermagor@autohaus.at

Klima & Energiemodellregion „Karnische Energie“ Mag. Daniela Schelch | Hauptstraße 44 | 9620 Hermagor Tel: 0664/88941800 | www.karnische-energie.at

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ng mit Führerschein bei 1. Erstregistrierung: persönliche Anmeldu o Kötschach-Mauthen: sbür ismu Tour Ihrem E-Carsharingbetreiber: agor: Tel.:04282/231927. Tel.: 04715/ 8516; Autohaus Patterer Herm Zugangsdaten für den BuSie erhalten Ihre Kundenkarte und die chungskalender auswählen und reservieren 2. Fred online unter der Rubrik „Buchen“ und losfahren 3. Mit Ihrer Kundenkarte Fred abholen lich! Dort stehen spezielle mög dort -Stan Auftanken ist an jedem Fred einen weiteren Pkw für Sie beFred-Parkplätze plus ein Abstellplatz für einen Gutschein für eine Gratis reit. Die ersten 20 Fred-Kunden erhalten Partner Fahrschule Brunner rer unse bei Tagesfahrt und die Möglichkeit Tanken zu erfahren. Nutzen Sie alles übers E-Autofahren, Technik und die Chance und melden Sie sich an.

GAILTAL JOURNAL · November 2018

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Report eine kleine Sensation in weiSSbriach

Vierlinge beim Blienig Im Schafstall der Familie Santner vlg. Blienig kamen Anfang Oktober Lämmer-Vierlinge zur Welt! Schafe bekommen normalerweise ein bis zwei Lämmchen, Drillinge kommen auch vor, Vierlinge sind eher eine Seltenheit! Von Iris Jaritz

Herden, die von Gailtaler Seite aufgetrieben werden. Der Vater muss aus einer dieser Herden stammen, denn dort werden schwarze Schafe gehalten“, so vermutet Andrea SantnerWastian. „In meiner über 20-jährigen Tätigkeit auf der Landwirtschaftskammer ist mir eine Vierlings-Geburt bei Schafen noch nie untergekommen!“

Genetische Vermischung

Die Mutter der Lämmer ist ein starkes, gesundes

„Die Tiere werden im Mai vom Gitschtal aus auf die Alm getrieben und halten sich während der Sommermonate größtenteils im Gebiet um den Reißkofel auf. Dort treffen sie auf andere

Leben und Überleben

Tier. Allerdings ist es für sie kaum schaffbar vier Jungtiere mit Milch zu versorgen, daher muss mit dem Fläschchen zu gefüttert werden. Die Lämmer wachsen und gedeihen gut und werden von Tag zu Tag stärker und aktiver. Leider ist ein Lämmchen eines Morgens leblos im Stall gelegen. „Wir wissen den Grund dafür leider nicht! Das ist die Natur“, so Hansjörg Santner. „Natürlich hoffen wir sehr, dass

die anderen drei zu großen starken Schafen heranwachsen, wir werden unser Bestes dazu beitragen.“ © Achim Mandler (4)

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m Nachmittag des 13. Oktober 2018 ging ich auf die Weide, wo die Tiere seit dem Almabtrieb eingezäunt sind, und staunte nicht schlecht, als eines unserer Muttertiere mit vier Lämmchen da stand, alle Vier kerngesund und bereits auf ihren Beinen“, so der stolze Besitzer Hansjörg Santner. Alle vier sind wie Dalmatiner gezeichnet, ihre Mutter ist ganz weiß.

Bei mehreren Lämmchen kann das Muttertier noch so stark sein – es muss dennoch zugefüttert werden

Über eine kleine Sensation freut sich Familie Santner in Weißbriach

Johann Santner, der Senior im Hause kümmert sich liebevoll um die kleinen Lämmchen


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Die Kuschel-Zeit beginnt…

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GAILTAL JOURNAL · November 2018

Nicht mehr lange und die ersten Schneeflocken werden das Gailtal bedecken. Gemütliche Abende vor dem Ofen – Herz, was willst du mehr? Wenn auch Sie Ihr Inventar um ei-

nen Kachel-, Brotback- oder Pizzaofen erweitern möchten, dann finden die Hafnermeister Zeit, um Sie umfassend zu beraten und Ihren (Wohn-)Traum zu erfüllen. Sicherheit seit 1946

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Lebenswelt.Beruf begleitet Unternehmen in der Region Hermagor kostenlos bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern

Vizepräsidentin Region Süd kommt aus Hermagor Bereits die zweite Vizepräsidentin für die Region Süd, sprich Kärnten, Steiermark und Osttirol, kommt aus den Reihen des Soroptimist Clubs Hermagor. Als 18. Club österreichweit und seit über 30 Jahren aktiv tätig, zählt der Zusammenschluss in Hermagor mit seinen 41 Mitgliedern auch noch zu einem der größten Clubs in Österreich. Die Region kann stolz auf so ein engagiertes Damenteam sein! Von Ivonne Groinig © KK (2)

© KK

Damit in EINEM Leben BEIDES möglich ist …

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m 9. Oktober 2018 hat in Hermagor bereits die zweite Sitzung im Rahmen des vom Europäischen Sozialfonds finanzierten Projektes Lebenswelt. Beruf stattgefunden, um dem Ziel, die Region als vereinbarkeitsfreundlichste Österreichs zu etablieren, in großen Schritten näher zu kommen. Politik, Vertreter/innen aus Bildung und Wirtschaft sowie Interessensvertretungen arbeiten Hand in Hand, um geeignete Maßnahmen für die erkannten Bedürfnisse zu entwickeln und auch umzusetzen. Aktuell werden die Themen Kinderbetreuung, Weiterbildung für Führungskräfte/GFs und Employer Branding bearbeitet.

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Mag.a Elke Beneke, MBA, EB projektmanagement GmbH Tel.: 0676/3176101 e.beneke@eb-projektmanagement.at

Die Maßnahme wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in der IP Gleichstellung und aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz finanziert.

Evelin Tillian übergibt die Funktion als Vizepräsidentin der Region Süd an die Kötschacherin Barbara Klauß, beide vom Soroptimist Club Hermagor

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oroptimist international ist ein weltweites Netzwerk von berufstätigen und öffentlich engagierten Frauen die sich insbesondere für Frauen und Mädchen auf verschiedenste Art und Weise einsetzen.

Beitritt ist nicht so einfach

Ihr Kontakt in der Region Hermagor:

Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts sind Frauen immer noch benachteiligt. Innerhalb des Clubs und mit internationaler Verstärkung können wir etwas bewegen“, antwortet Barbara Klauß auf die Frage warum sie sich den Soroptimistinnen angeschlossen hat. Nähere Informationen unter www.soroptimist.at

Um eine möglichst effiziente und harmonische Gruppe halten zu können, müssen etwaige Mitglieder von einer Clubschwester vorgeschlagen werden, diese werden dann nach einer einstimmigen Abstimmung in den Club aufgenommen. Projekte werden hauptsächlich im Umkreis des Clubs bzw. clubübergreifend umgesetzt. Beispielsweise engagieren sich die Hermagorer Soroptimistinnen bei den Themen Gewaltprävention in der Schule oder auch Schulausbildung für Mädchen in Afrika. Im Fo-

kus steht nicht primär eine finanzielle Unterstützung, sondern eine Umsetzung und Dienstleistung. Das nötige Geld wird durch Spenden und Veranstaltungen lukriert.

Barbara Klauß tritt Nachfolge an

Barbara Klauß ist offiziell in die Fußstapfen von Evelin Tillian getreten und hat nun das Amt der Vizepräsidentin der Region Süd inne. Im Zweijahresrhythmus wird eine neue Clubschwester für dieses Amt gewählt. „Ich persönlich möchte den Kontakt und die Zusammenarbeit von Union und den einzelnen Clubs verstärken sowie natürlich die bisherigen Projekte nach gutem Gewissen weiterführen und unter dem neuen Motto: „Gegen den Analphabetismus“ von Präsidentin Marcella Sigmund bestens arbeiten. „Auch hundert

Orange the world – Österreich Kampagne 2018

Während der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ ruft UN Woman jährlich zur Aktion „Orange the world“ auf. Zwischen dem 25. November und 10. Dezember 2018 werden Gebäude in oranger Farbe erstrahlen!

Der neue Vorstand Soroptimist International Österreichische Union mit der bereits zweiten Vizepräsidentin aus dem Bezirk Hermagor

GAILTAL JOURNAL · November 2018


Report

Der 9-jährige Elias Knapp aus Hermagor ist nicht nur der Finder einer geologischen Rarität, sondern auch ein Kind mit speziellen Bedürfnissen. Das Gailtal Journal über einen besonderen jungen Mann.

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Verständnis ist das A und O

Von Simone Tillian

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eine Familie und seine Freunde beschreiben Elias als einen aufgeweckten, feinfühligen jungen Burschen, der vor allem sozial sehr aufgeschlossen ist und seine Umgebung, vor allem Geräusche und Stimmungen, präzise wahrnimmt. Doch genau diese Sensibilität wird Elias des Öfteren zum Verhängnis. „Mein Kind kann die vielen Eindrücke oft schwer verarbeiten und braucht dann seinen Rückzug“, erklärt seine Mutter, Tanja Knapp. Sie ist alleinerziehend und versucht, den Alltag mit ihrem Sohnemann bestmöglich zu bewältigen.

Akzeptanz beginnt im Elternhaus

Elias besucht derzeit die Volksschule Hermagor, war jetzt zwei Jahre in einer Time-Out Klasse untergebracht und wird nun wieder in kleinen Schritten in das normale Klassengeschehen integriert. Oftmals wird ihm der Schulalltag zu viel, der

Zwei fröhliche Kids beim Spielen: Elias mit seinem Freund Noel Junge reagiert und es kommt zu Zwischenfällen, die durch ein einfaches Gespräch, eine Aufklärung hätten verhindert werden können. „Ich würde mir wünschen, dass die Eltern von Elias Schulkameraden mich bei Problemen einfach ansprechen“, so Tanja. Ja, der 9-Jährige hat spezielle Bedürfnisse, möchte aber genauso in die Gesellschaft integriert werden wie andere Kinder in seinem Alter.

ADHS? Fehlanzeige!

Ein Problem, welches häufiger bei lebhaften Kindern auftritt: Die Diagnose ADHS. Um die jungen Menschen „ruhig zu stellen“, werden ihnen Medikamente verabreicht, die sich oftmals eher negativ auf Körper und Psyche auswirken können. „Unser Elias wurde getestet, er hat keine psychische Krankheit, nur einen speziellen Entwicklungsbedarf“, klärt Tanja auf. Es fällt Elias schwer, sich zu konzentrieren und er leidet an einer akustischen Wahrnehmungsstörung. Das ist nichts Ungewöhnliches, viele Kinder sind mit der Umwelt überfordert, es gibt eben verschiedene Arten, wie sie damit umgehen.

Natur gibt Kraft Tanja ist stolz auf ihren Elias

GAILTAL JOURNAL · November 2018

Um einen Ausgleich zu finden, ist Elias viel in der Natur

unterwegs. Als Tanja noch ihrem Vollzeitjob nachgehen konnte, war Elias oft bei seinen Tageseltern, der Familie Oppl, untergebracht. Gemeinsam mit Karl-Heinz Oppl entdeckte Elias im Sommer 2017 einen wertvollen fossilen Fund. Da es für Elias momentan keine Möglichkeit gibt, die Ganztagesschule zu besuchen, musste Tanja ihre Arbeit aufgeben, was die ganze Situation nicht einfacher macht. „In der heutigen Gesellschaft sind Kinder einem enormen Druck ausgesetzt. Elias spürt diesen noch intensiver, deshalb sind positive Erlebnisse genau das, was der Junge braucht“, so Katrin Landsfeldt, welche gut mit den Knapps befreundet ist und sich sehr für Tanjas Sohn einsetzt.

Zukunft

Elias hat noch seine ganze Zukunft vor sich. Gemeinsam mit seiner Familie versucht er, die Dinge, an denen es noch „hunzt“, aufzuholen. Natürlich gibt es Kinder und Erwachsene, die gut mit Elias klarkommen und ihn auf seinem Weg unterstützen. Was sich Tanja und Elias wünschen? Verständnis. Nicht nur für ihre Situation, sondern für all jene, welche es im Leben nicht so leicht haben.

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Report

Ein herzlichesilt g Dankeschön en natürlich d n in te wichtigen Leuppe die ru rg te ea der Th hne alles in hinter der Bü halten! g n Schwu

Die Theatergruppe Dellach präsentiert

Die im Herbst 1992 gegründete Theatergruppe hat auch für die Spielsaison 2018 wieder ein tolles Stück an Land gezogen. Die Lachmuskeln werden beim „Hausbesuche sind auch Sprechstunden“-Lustspiel in drei Akten, wieder bis aufs Äußerste gefordert.

S

icherlich ein Highlight: Gr ü ndu ng s m itg l ie d Hans Peter Kreuzberger ist in der tragenden Rolle als Gemeindepfarrer Gustav Schwarz wieder auf der Bühne zu sehen.

Arzt ist nicht gleich Arzt

Das Lustspiel in drei Akten von Heinz-Jürgen Köhler wurde bei „mein Theaterverlag“ bestellt und lässt sicherlich kein Auge trocken. Was erwartet Sie? Ein Juwelendieb, auf der Suche nach einer ganz bestimmten Beute, bricht in die Arztpraxis von Dr. Albert Schnell und seiner (Halb)-Schwester Agnes ein und sorgt somit für ein großes Durcheinander. Der Hausarzt, der in Wirklichkeit nur ein Tierarzt ist, kann von Glück reden, dass sein Dauerpatient Paul Tölpel für seine Gesundheit bereit ist, jeden Preis zu zahlen. Die nymphomanische Patientin und Textilhändlerin Dolores,

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„Hausbesuche sind auch Sprechstunden“ die auf Männer fokussiert ist, der Gemeindepfarrer Gustav Schwarz, der eigentlich lieber Kriminalkommissar geworden wäre, unterstützt wird er von Baronin Renate von Rabenstein, sorgen ebenfalls für Verwirrung und viele Lacher.

Schauspieler: im Fenster Klaus Pichler, v.li.: Nicole Kiener, Andreas Ploner, Hans Peter Kreuzberger, Martin Ploner, Sonja Kanzian, Julia Philippitsch

www.theater.dellach.at

Lachmuskeln aufgepasst!

Sieben Schauspieler für Ihren Theaterabend

Dass es am Ende doch noch zu einem Happyend für alle kommt und kein Auge trocken bleibt, wird Ihnen die siebenköpfige Mannschaft mit ihrem schauspielerischen Talent beweisen. Klaus Pichler feiert mit diesem Stück Bühnenpremiere!

Theatergruppe Dellach Wir spielen für Sie:

Hausbe suche sind au ch S p re c h stunden Komödie von Heinz-Jürgen Köhler www.mein-theaterverlag.de

Samstag 10. Nov. 15 Uhr Samstag 10. Nov. 20 Uhr Sonntag 11. Nov. 19 Uhr

Samstag 17. Nov. 20 Uhr Sonntag 18. Nov. 19 Uhr

n: ge 57 run 346 e i 4 v 0/5 ser Re 065 . Tel

Aufführungen im Kultursaal der Gemeinde Dellach im Gailtal

Eintritt: Erwachsene € 10,Kinder (bis 16) € 5,-

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v.li.: Nicole Kiener (Schriftführer), Sabrina Schrettlinger (Obfrau), Daniela Zameter (Kassier, Reservierungen), Hans Peter Kreuzberger (Obm.Stv., Spielleiter)

GAILTAL JOURNAL · November 2018


Report Geopark Karnische Alpen

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Gailtals Vergangenheit lässt aufhorchen Der Geopark Karnische Alpen besteht nun seit fast 10 Jahren. Und dank seiner Arbeit und der von vielen Laien mit geologischem Scharfblick, gelingen immer wieder außergewöhnliche Funde, die weit über die regionalen Grenzen hinaus Aufsehen erregen.

Neuer geokultureller Spazierweg

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Als Beispiel für langjähriges Sammeln sei der geokulturelle Spazierweg in Kötschach-Mauthen genannt, dessen Bauarbeiten diesen Herbst abgeschlos-

Ein auffälliger Kalksteinblock mit zehn Zentimeter großen Ammoniten ist Teil des neuen Geoweges in KötschachMauthen

GAILTAL JOURNAL · November 2018

sen werden konnten. An mehreren Plätzen (Gailtaler Dom, Rathaus, Gailbrücke und Waldbad) werden teilweise tonnenschwere Fossilsteine in Szene gesetzt.

Eine gezielte und über viele Jahre verfolgte Aktion war die Suche nach den Ursauriern zwischen Gailbergsattel und Dellacher Alm. Die Ursaurier bevölkerten rund 50 Millionen Jahre vor den berühmten Dinosauriern die Erde. 2013 gelang es Geoparkleiterin Gerlinde Ortner den weltweit arbeitenden Ursaurierspezialist Dr. Sebastian Voigt für eine Woche ins Gailtal zu holen. Und entgegen aller Erwartungen fand Sebastian Voigt die Stecknadel, heißt eine Stelle, an der eine Grabung erfolgsversprechend erschien. 2017 konnte diese Grabung dank der Finanzierung über das Interregprojekt „GeoTrAC“ und dank der Mithilfe dutzender freiwilliger Helfer gestartet werden. Neben

Fährten sechs verschiedener Ursaurier konnte eine ca. 1,5 m2 große Platte geborgen werden, wo über eine Länge von ca. einem Meter die Einzelspur eines Ursauriers wunderbar verfolgbar ist. Solche Platten sind extrem selten.

Multimediashow

am 21. November 2018 um 19 Uhr im Kultursaal von Dellach/Gail: Bergsteigen am Dach der Welt (Mount Everest, Makalu); Vortragender: Hans Wenzel

© Leo Leitner

Die Ursaurier vom Gailtal

Gerlinde Ortner mit Gästen auf Spurensuche in der Garnitzenklamm

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uletzt durch den Fund eines Korallenstockes der Familie Oppl aus Radnig in den Schiefern der Gailtaler Alpen. Diese Gesteine, die z.B. den Guggenberg aufbauen, dürften grundsätzlich keine Fossilien enthalten, weil sie hohem Druck und Temperatur ausgesetzt waren. Nach den Geologen Peter Schönlaub und Bernhard Hubmann von der Uni Graz ein weltweit einzigartiger Fund. Konsequent sammelt der Geopark solche außergewöhnlichen Funde und sucht zielgerichtet danach. Auf den Funden aufbauend versucht der Geopark Projekte auf- und umzusetzen, so wie aktuell gemeinsam mit italienischen Partnern im Rahmen des Interregprojekts „GeoTrAC“.

Bis sieben cm große Fußeindrücke von Seymourien, ca. 50 cm lange reptilähnliche Amphibien, konnten gefunden werden – daneben eine Rekonstruktion vom Gailtal vor 285 Millionen Jahren

Vortrag: Auf den Spuren der Saurier Sebastian Voigt, der wissenschaftliche Grabungsleiter der Saurierfährtensuche 2017 im Kötschacher Berg berichtet am Sonntag, 4. November 2018 um 19 Uhr im Kultursaal Dellach über die Ergebnisse dieser Grabung, die alle Erwartungen übertraf. Allein sechs verschiedene Ursaurier konnten nachgewiesen werden. Anhand dieser und vieler wei-

terer Funde erläutert Sebastian Voigt den Lebensraum der Ursaurier vor 285 Millionen Jahren und stellt den globalen Zusammenhang her. Freier Eintritt.

Die Einschaltung wird im Rahmen des Interreg Italien-Österreich-Projekts „ITAT 2010 GeoTrAC“ durchgeführt und durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung kofinanziert.

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Report EuroSkills 2018

Mathias Lenzhofer als Trainer bei den Europameisterschaften

Von Ellen Rettenbacher

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enn Späne fliegen, ist Mathias Lenzhofer nicht weit! In der Tischlerei Exklusivmöbel Haas fand u.a. das Training für die Berufseuropameisterschaft der Bau- und Möbeltischler statt, ebenso wie in der Fachberufschule Villach I. Teilgenommen haben die Gewinner der Sparte Tischlerei in der vorangegangenen Staatsmeisterschaft.

Jubel bei Berufs-EM

Der Tischler Christian Buchegger mit der „Silbernen“ wurde von Lenzhofer „gechoached“. Mit viel Geschick und Schweiß konnte er sich bravourös gegen seine Mitstreiter durchset-

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Der Ursprung seines Seins und Schaffens liegt im Gailtal. 1976 begann der berufliche Werdegang in der Tischlerei Kofler in Reisach. Heute ist der diplomierte Pädagoge und Familienvater Trainer bei den EuroSkills und begleitete sein Team Ende September zum Vizeeuropameister. Platz Eins belegte Ungarn, Österreich erzielte Silber, dicht gefolgt von Russland an dritter Stelle. Freude aufgrund des Sieges der Silber-Medaille: EuroSkills Experte und Dipl. Päd. Mathias Lenzhofer (4.v.r.) fungiert in Ungarn als Coach zen. Es gab nur ein Ziel: Die Goldene! Knapp dran vorbei, aber nicht weniger ent-

al, welches so viele positive Eigenschaften vorweist, zB die Zirbe (lange Geschich-

„Der Enthusiasmus junger Leute fasziniert mich immer wieder aufs Neue“, Mathias Lenzhofer täuscht vom Gesamtergebnis, zeigt sich der Gailtaler Trainer nun von den EuroSkills 2018 mit vielen Erfahrungen zurück.

Der Rohstoff Holz ist seine Leidenschaft! Warum?

„Die Faszination hat viele Gründe: Das Arbeiten mit einem natürlich gewachsenen, einzigartigen Materi-

te, beruhigend) bindet mich seit jeher ein. Das Erlebnis von einer Idee bis hin zum Projekt und darüber hinaus bis zur Vollendung mitzubekommen, wie das Werkstück wächst und die Arbeit Form annimmt, das ist für mich die reine Faszination am Entstehen der Möbel“, schildert Lenzhofer in seiner Affinität dem Rohstoff gegenüber.

Als ältester von gesamt acht Geschwistern wuchs Lenzhofer am Bergbauernhof auf. Seine Mutter Elfriede besucht er nach wie vor gerne im Gailtal

GAILTAL JOURNAL · November 2018


Report

4. Kreativmarkt im Advent Am 29. November 2018 ist es wieder soweit. Von 16 – 20 Uhr findet bereits im vierten Jahr der beliebte Handwerksmarkt mit heimischen Künstlerinnen in der Wirtschaftskammer Hermagor statt.

D

as Motto hat Bestand: „Kunst & Kulinarik verbindet Menschen“. Herzlich eingeladen sind alle Kunstinteressierten und Voradvent-Begeisterte. Eintritt frei!

kennenzulernen. Vertreten sind namhafte Gastronomen und Produkterzeuger, die kleine Kost zu probieren geben. „Wir bieten unseren kreativen Unternehmerinnen eine öffentliche Präsentationsplattform, um sie in unserem Bezirk bekannt zu machen“, so Katharina Ho-

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An diesem Abend haben gewerbetreibende Künstlerinnen die Möglichkeit, ihre handgefertigten Produkte einem breiten Publikum zu präsentieren. Von selbstgemachten Köstlichkeiten, Schneiderei, Schmuck, Webund Filzarbeiten bis hin zu Glaskunst, Kräuterexpertisen und Keramik steht alles unter dem Motto: „Handarbeit“. Ein Streifzug durch die kulinarische Straße lädt die Gäste ein, Köstlichkeiten der besonderen Art

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Vielseitige Handarbeit

fer-Schillen (Bezirksvorsitzende FiW). „Der Abend eignet sich wunderbar zum Kennenlernen, Austauschen und voradventlich in Ruhe einzukaufen. Die Gäste erwartet ein ganz besonderes Ambiente, Inspiration und gute Gespräche“, freut sich Hofer-Schillen.

Die Ausstellerinnen: • Art Studio – Tamara Jarnig • Babybekleidung – Jasmin Wallner • NATURSCHATZ Kräutermanufaktur Lesachtal – Simone Matouch • Chapeau! e Co – Britta Vento-Anderluh • Landwirtschaftskammer – Gottfriede Oman • Glaskunst – Andrea Malowerschnig • Keramik – Stefanie Bryl-Vidal • Alona Art – Olena Jaschko • Imkerei Segner • Konditorei Semmelrock • Bärenwirt – Manuel Ressi • „ena näh” – Verena Egger

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Report

VERANSTALTUNGSKALENDER

BAD BLEIBERG 3.11. 2018 14 Uhr 3.11. 2018 17 Uhr

BSV Bad Bleiberg – VSV Hubertusmesse

Neben dem Apfelkomitee unter der Leitung von Helga Scheiber konnten auch weitere Ehrengäste begrüßt werden

3.11. 2018 19 Uhr

Preiswatten

Apfelfest – Nicht weit vom Baum gefallen

Ort: Pfarrkirche Bad Bleiberg; Messgestaltung: Bleiberger Jagdhornrunde; Gastchor: Quartett der Sängerrunde Zlan; Anschließend Agape vor der Pfarrkirche! Ort: Cafe Restaurant Holder; Nenngeld: € 15,00 pro Spieler; Geldpreise für Platz 1-3, weiters schöne Sachpreise! Voranmeldung unter Tel.: 04244/3191

10.11. 2018 Konzert mit Buch- und CD-Präsentation 19 Uhr 105 Jahre MGV Morgensonne; Ort: Vivea Gesund-

Jedes Jahr am ersten Sonntag im Oktober findet das Erntedankfest im Zeichen des Apfels statt. Die würdige Feier wurde mit den Kindern der Kindertagesstätte, dem Kindergarten und der Volksschule Gundersheim gestaltet. Mit einer Messe in der Pfarrkirche unter dem neuen Pfarrer Sibu Vargheese und

heitshotel; Mitwirkende: MGV Morgensonne Kreuth, Quartett des MGV Morgensonne, Dreiländereck Trio, Julia Janach (Sopran), Univ.-Doz. DDr. Peter Wiesflecker (Historiker), Heinz Müller (Liedersammler) und musikalische Gäste; Eintritt: € 6,00

11.11. 2018 Eröffnung der Faschingszeit 11:11 Uhr Ort: Gasthaus Bergwerk (Wirnsperger); Live Musik

mit 11-Finger-Willi und hausgemachten Fleischnudeln

17.11. 2018 Singen im Berg 20 Uhr Ort: Perschazeche (Bleiberg-Kreuth); Mitwirkende:

© Kathrin Jandl

Ort: Drei Lärchen Stadion

dem anschließenden Frühschoppen mit dem Musikverein Reißkofel – Reisach startete das bereits 16. Apfelfest mit Moderator Michael „Buzgi“ Buchacher. Die zahlreichen Gäste ließen sich die Schmankerln rund um den Apfel gut schmecken. Für flotte Musik sorgten am Nachmittag die Gaillier. © KK

Gailtåla3Xång, Bleiberger Viergesang, Sängerrunde Fellach Oberdörfer, Bergmännischer Gesangsverein Bleiberg-Kreuth; Telefonische Sitzplatzreservierung erforderlich unter 0650/6163447

17.11. 2018 Musikabend 21 Uhr Ort: Cafe Rondeau; Dynamite Dudes - präsentieren

Rockabilly vom Feinsten. Gäste in Rockabilly Kleidung erhalten einen Bonus.

29.11. 2018 Weihnachtsbasteln im Naturpark Dobratsch 15 Uhr Ort: Kulturwirt „Zum Mohren“; Mit Naturpark RangerInnen Weihnachtsdekoration aus Naturmaterialien basteln.

29.11. 2018 Schmuckpräsentation 16 Uhr Ort: Kunsthandwerkstatt s’Platzl; Bis 21.00 Uhr präsentiert der Gold- und Silberschmied Dieter Frierss seine handgefertigten und exklusiven Unikate.

1.12. 2018 10 Uhr

Barbaramarkt

Ort: Barbaraplatz, Großer Kunst- und Handwerksmarkt im Knappenhaus.

Für nächstes Jahr wünschen sich die Organisatoren eine Erweiterung an den angrenzenden Park

BESONDERHEITEN UND FÜR DAS LEIBLICHE WOHL

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„Baronflohmarkt“ in Bad Bleiberg ANZEIGE

Cafe Restaurant Holder MARTINIGANSL: am 11.11. 2018. (Vorbestellung erforderlich) Reservierungen unter Tel.: 04244/3191 CAFE RONDEAU Am 29. November eröffnet das GLÜHWEINSTANDL. Öffnungszeiten: Do, Fr, Sa, So: 16:00 - 22:00 Uhr. Führungen Terra Mystica & TERRA Montana Führungen von November bis April jeden Mittwoch und Samstag; Terra Mystica: 13 Uhr, Terra Montana: 15 Uhr (Kostenloser Eintritt mit der Winter Kärnten Card)

Große Freude über den ersten „Baronflohmarkt“ und den gelungenen Start der „Schmökeridee“, herrschte bei den Organisatorinnen Bärbl Altersberger und Vizebürgermeisterin El-

ke Kreuzer-Burger. Anfang Oktober luden die „Standln“ der Aussteller zum Tandeln ein. Interessierte fanden viele Schätze, die der eine oder andere noch gut gebrauchen konnte.

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Report

Bgm. Johann Windbichler, Georg Lexer, Josef Riegler, Simone Matouch, Nikolaus Lanner und Christian Unterguggenberger

Die Teilnehmer konnten vom 1. Kongress viel mitnehmen

Vizebürgermeister Gerald Kubin, Martin Guggenberger und Hans Madritsch

Lesachtal lud zum gesunden Kongress Anfang Oktober fand der 1. Alpine Gesundheitskongress im Lesachtal statt. Definitiv eine Veranstaltung mit Mehrwert! Von Simone Tillian

W

as wurde den zahlreich erschienenen Gästen aus ganz Kärnten geboten? Ein umfangreiches Programm aus mitreisenden Vorträgen, Workshops, die zum akti-

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ven Mitwirken animierten sowie spannende Diskussionen und Präsentationen. Im Lesachtal ticken die Uhren anders – den Teilnehmern wurde der Einblick in eine „gesüntliche“ Welt gewährt.

Aufs Ganze schauen

Hochkarätige Redner übermittelten ihre Botschaften auf eine verständliche Art, und, was besonders wichtig ist, es wurde viel miteinander gesprochen. Ideen

und Impulse wurden ausgetauscht, welche jetzt im Rahmen des Projektes „Heilsame Landschaft“ aufgearbeitet wurden. Ein erfolgreicher erster Kongress. Gratulation an alle Verantwortlichen.

Wir machen Sie mobil!

Beste Stimmung bei Jung und Junggebliebenen. Die Burschenschaft Tröpolach freut sich auf den Kirchtag 2019

Wulfeniadorf in Kirchtagsstimmung Auch dieses Jahr trug die Burschenschaft Tröpolach vom 21. bis 23. Oktober 2018 traditionell ihren Kirchtag aus. Am Sonntag, den 21. Oktober 2018 spielte nach Festgottesdienst, Segenandacht und Kirchtagssingen im Festzelt Carinthia LIVE. Am Montag sprangen die Deferegger Adler musika-

GAILTAL JOURNAL · November 2018

lisch ein und umrahmten das Festprogramm bestehend aus Burschenmesse, Kranzniederlegung und traditionellem Singen. Wer dabei war, hat sich wie alle Jahre bestens amüsiert. Alle anderen kommen nächstes Jahr, wenn die Zechburschen wieder zum Kirchtag laden.

Egal ob Arztbesuch, Einkauf oder ein Behördenweg! Zögern Sie nicht bei TAXI GRATZER anzurufen – sicher, schnell und günstig - wir bringen Sie ganzjährig an Ihr Ziel!

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Report

Frisch zurück von den Auslandspraktika haben die Schüler einiges zu erzählen

Ab ins Auslandspraktikum

Ins eisige Land der Geysire, Vulkane und Thermalquellen zog es zwei Mädels die über Freunde nach Island gekommen sind. Als erste Schüler der HLW Hermagor in Island haben sich Doris und Victoria ihr Auslandspraktikum selbst organisiert und alles drumherum geplant. Neben der langen Anreise von rund 12 Stunden waren teilweise die Arbeiten „hardcore“ und stellten auch den inneren Schweinehund vor Überwindungen. „Wir haben zu Hause einen Bauernhof, aber einige ‚Drecksarbeiten‘ wie Fischinnereien leeren usw. waren auch für mich hart“, erinnert sich die Weissenseerin Doris Winkler. „Man wird viel selbstständiger und selbstbewusster. Nebenbei entdeckt man ein wunderschönes Land und nimmt von der Sprache noch einiges mit. Einfach eine gute Entscheidung“, so Victoria Tarmann.

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Das EU-Programm „ERASMUS plus“ fördert Mobilitäts- und Innovationsprojekte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Schüler der HLW-Hermagor erhalten so die einzigartige Möglichkeit, ihr Pflichtpraktikum im Anschluss an die dritte Klasse der fünfjährigen Höheren oder zweite Klasse der dreijährigen Fachschule im europäischen Ausland zu absolvieren – und so ihr Wissen, ihre sprachlichen und sozialen Kompetenzen und Fähigkeiten zu erweitern und zu vertiefen.

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ine Projektkooperation bzw. die Möglichkeit ein Auslandspraktikum zu absolvieren besteht an der HLW Hermagor bereits seit 2002. „Dieses beliebte und mittlerweile auch sehr bekannte Projekt lief lange Zeit unter dem Namen ‚Leonardo da Vinci‘, wird aber seither im gleichen Format geführt und immer noch sehr gut angenommen“, so Koordinator Mag. Alois Maier, der von Anfang an begeistert dabei ist.

Neue Länder, neue Möglichkeiten

Eine neue Möglichkeit öff-

net sich seit kurzem auch für die Schüler der zweiten Klasse der dreijährigen Fachschule. 2018 im Som-

wahl des Landes hilfreich sein und den ersten Schritt zum Auslandspraktikum erleichtern. Des Weiteren

„Da ich 2007 selbst im Ausland mein Praktikum absolvierte, liegt mir dieses Projekt sehr am Herzen. Ganz einfach gesagt: Lernen fürs Leben“, Mag. Kathrin Käferle

mer stellten sich die Müller-Zwillinge in Malta der Herausforderung. Bekannte, Freunde und Verwandte können bei der Aus-

stehen natürlich vorhandene Kooperationspartner in einigen europäischen Ländern von Seiten der HLW Hermagor zur Verfügung.

GAILTAL JOURNAL · November 2018

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Doris Winkler und Victoria Tarmann

Erasmus+: Warum eigentlich nicht?!


Report „Der Trend derzeit geht jedoch eher zu Ländern mit englischer Muttersprache wie Island, Irland, Schottland oder Malta. Grundsätzlich überwiegt immer noch der Gastronomie- und Hotellerie-Bereich, da die HLW-Schüler hier mit einem klaren Vorteil für den Partnerbetrieb ins Praktikum gehen. Dies soll aber kein Grund sein, eine ganz andere Berufssparte zu meiden“, so die beiden Betreuungslehrer Mag. Kathrin Käferle und Mag. Alois Maier.

Erasmus+: Ein drücke und Erfahrun gen

12. Dezember 20 18, 18.30 Uhr in de r Aula der HLW Hermagor

Mag. Kathrin Käferle und Mag. Alois Maier stehen als Projektverantwortliche stets mit Rat und Tat zur Seite

Sarah und Christina Müller stellten sich ihrer persönlichen Herausforderung auf Malta

Begleitprojekt: Umfrage vor Ort

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Melina Zöhrer Melina Zöhrer wagte ein etwas anderes Auslandspraktikum. Diesmal stand zwar nicht eine andere Kultur oder Sprache im Fokus, sondern eine neue Branche. „Für mich war von Anfang an klar, ich will nicht in den Tourismus.“ Durch eine Freundin in Leipzig öffnete sich die Möglichkeit Deutschland für das Auslandspraktikum zu nutzen. Gesagt, getan und schon wurden Agenturen für Webdesign und Marketing kontaktiert. Durch bereits gesammelte Erfahrungen konnte die Weissenseerin überzeugen und sich in einer WebdesignAgentur unter Beweis stellen und viele neue „Handwerkzeuge“ kennenlernen. „Drei Wochen krank und im Krankenhaus, alleine in Deutschland – das Pfeiffersche Drüsenfieber ohne Familie durchzustehen, hat mich sehr gestärkt“, sieht Melina als ihre größte Herausforderung. Für Melina ganz klar: „Trau dich in einem anderen Land oder in einem neuen Bereich dein Praktikum zu machen!“

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Zusätzlich zu den Arbeiten innerhalb des Praktikums müssen die Schüler ein Interview in den Ländern führen. 2018 stand unter dem Thema „Reise zu den Wurzeln des guten Geschmacks“, das im Nachhinein ausführlich mit den eigenen Erkenntnissen aufbereitet wird.

Ziele

Pascal Allinger und Claudio Wanker Grundsätzlich war von Anfang an klar, dass es in den Norden gehen soll. Pascal ist erst nach kürzerer Zeit hinzugestoßen und gleich darauf machten wir uns daran alle vorhandenen Adressen anzuschreiben – eine hat zugesagt und schon ging es für uns zwei nach Youghal, Irland. Drei Monate getrennt von Familie und Freunden war dann für Pascal zum Ende hin doch etwas lang und so musste der Gailtaler mit Heimweh kämpfen – hier war die größte Herausforderung durchzuhalten! „Zieh nicht mit Tschechen in eine Wohnung“, schmunzelt Claudio bei der Frage nach der größten Herausforderung.

flichen Bildung • Mehr Mobilität für Personen in der beru und auf dem Arbeitsmarkt in der berufli• Stärkere Projektförderung für Personen chen Bildung vation in der • Höhere Qualität, Attraktivität und Inno beruflichen Bildung g von Qualifikati• Bessere Transparenz und Anerkennun onen und Kompetenzen • Förderung moderner Fremdsprachen

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Report Ing. Mag. Bernd Roth

Bei einem Wildunfall hat man wenig Chancen diesen zu verhindern. Hat es gekracht, sollte man Ruhe bewahren, die Unfallstelle gut sichtbar absichern. Anschließend die Polizei verständigen, die sich bei Bedarf um die Beseitigung des Wildes bzw. um die Nachsuche kümmert. Sollte das Fahrzeug stark beschädigt sein (z.B. Scheinwerfer oder Kühlsystem!) ist von einer Weiterfahrt abzuraten. Unser Abschleppservice ist rund um die Uhr erreichbar, bzw. ÖAMTC, ARBÖ oder die jeweiligen Dienste der Versicherungen verständigen. Wir begutachten gemeinsam mit den Kunden das beschädigte Fahrzeug und erstellen einen Kostenvoranschlag. Im Falle einer Kaskoversicherung kümmern wir uns um die gesamte Abwicklung: Zuerst fordern wir bei Ihrer Versicherung eine Besichtigung durch einen Sachverständigen an, der den Reparaturumfang festlegt. Nach erfolgter Instandsetzung rechnen wir direkt mit Ihrer Versicherung ab. Während der Reparatur erhalten Sie von uns natürlich einen Leihwagen, der Ihre Mobilität in dieser Zeit sichert!

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SCHADEN?

Achtung: Wil Wenn das Rehwild, Fuchs, Dachs und Rotwild von ihren Einständen zu den Äsungsflächen ziehen oder sich in der Brunft befinden, dann kommt es zum Wildwechsel. Wir haben uns mit Jagdaufseher Bernd Flaschberger unterhalten, was bei einem Verkehrsunfall mit PKW oder Motorrad zu beachten ist. Von Ellen Rettenbacher

H

euer kann ich als Jäger im Bereich Hermagor bis zum Pressegger See bereits 17 Einsätze mit Wildschäden bei Unfällen verzeichnen. Hier macht es allerdings keinen Unterschied, zu welcher Uhrzeit oder an welchen Stellen diese geschehen. Aufzeichnungen haben ergeben, dass Straßenwildunfälle ganzjährig und zu jeglichen Lichtverhältnissen passieren kön-

nen. Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass im Spätsommer bzw. Herbst der Nebel (auch rund um die Seen) Einkehr nimmt und die allgemeine Sicht dadurch wesentlich eingeschränkt ist. Prinzipiell wird geraten, auf das Wild „draufzuhalten“ – also nicht zu „verreißen“, um weitere schwerwiegende Lenkmanöver zu vermeiden. Der verpflichtende Polizeinotruf ist als nächstes

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Report

© Fotolia.com/OFC Pictures

abzusetzen. Hier wissen die Polizisten, welcher heimische Jäger dann diesbezüglich verständigt werden soll. Ist das Tier noch am Leben, wird es am Unfallort erlöst und in der Tierkörperverwertung im Sammelzentrum Hermagor abgegeben.“

Ganz wichtig im Unfallgeschehen, die Warnblinkanlage nicht vergessen, Selbstschutz beim Verlassen des Fahrzeuges und genaue Angabe zum Standort übermitteln

Ca. alle sieben Minuten ereignet sich ein Wildunfall in Österreich. Bei den 80.000 Unfällen mit Wild werden nicht nur beträchtliche Schäden an den Fahrzeugen verursacht, sondern auch 350 Personen verletzt und leider kommt es auch zu einigen Todesfällen. Tipps zur Unfallvermeidung gibt es viele, dass Wichtigste ist jedoch in exponierten Gebieten die Geschwindigkeit anzupassen und bremsbereit zu fahren. Ist ein Tier in Sicht, abbremsen, abblenden und mehrmals hupen! Jeden Unfall unbedingt bei der Polizei melden, sonst gibt es keine Bescheinigung, was folge dessen nicht durch eine vorhandene Kaskoversicherung beglichen werden kann. Anschließend mit Ihrem persönlichen Versicherungsberater Kontakt aufnehmen, damit dieser die Schadenmeldung weiterleiten kann. Neuerdings gibt es Kooperationen mit KFZ-Werkstätten, damit im Schadensfall ein Leihwagen mit reduziertem Selbstbehalt uvm im Interesse der Kunden zum Tragen kommen. „Wussten Sie, dass ein Versicherungsschutz bei Elementar- und Wildschäden nur knapp über € 10,- im Monat kostet? Hier lohnt sich ein Gespräch mit Ihrem Versicherungsberater immer“, so Gerald Hopfgartner.

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dwechsel!

Gerald Hopfgartner, Donau-Versicherungsberater

Meine Donau ist auf meiner Wellenlänge.

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genuss

Villacher Bier präsentiert:

Geschichtsträchtiges Hotel und Gasthaus „Alte Post“ Herzlich Willkommen heißt Sie Familie Druml im - seit den Grundmauern bestehenden 500 Jahre alten - Hause in Feistritz an der Gail. schmackvolles Ambiente zum Verweilen und Wohlfühlen an.

Angebot

Mitten im Dorfkern der Gemeinde Feistritz an der Gail und im Herzen des Dreiländerecks gelegen, bietet das Hotel neben der Einkehrmöglichkeit auch ein reichhaltiges Angebot für Sport, Kultur und Kulinarik. Das geschichtsträchtige Gailtaler Gasthaus bietet seinen Gästen auch passen-

de Räumlichkeiten für Seminare und Tagungen samt den dazugehörigen Equipments wie Beamer, Tonanlage, Leinwände etc. an.

zu bereichern und lädt seine Gäste auf eine kulinarische Reise von Kärnten bis an die Adria ein.

Restaurant

Mit einer Mischung aus Spezialitäten aus dem Kärntner Raum und des Alpe-Adria Raumes, bietet unsere à la Carte Küche eine breite Variation an Gaumengenüssen. Unser Koch ist immer bemüht, die Karte mit eigenen Kreationen

Hotel Alte Post

Familie Druml 9613 Feistritz/Gail 19 Tel.: 04256/29050 Mobil: 0664/4244021 office@altepost.biz www.altepost.biz

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GAILTAL JOURNAL · November 2018

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N

ach der Jahrhundertwende wurde das dem Verfall drohende Haus, welches zuvor als Poststation, Gasthaus, Dorfkrämer, Spar- und Darlehenskasse etc. „gedient“ hat, übernommen und zum eigentlichen Charakter mit der Renovierung behutsam zurückgeführt. Das Schmuckstück wurde quasi aus dem Dornröschenschlaf geweckt und bietet nun seinen Gästen von Nah und Fern ein ruhe- und ge-


© Robert Essl (3)

GeschmacksExplosionen bei

Die Wirtsleut´ Edith und Josef Christler freuen sich über Ihren Besuch!

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iverse Themenwochen – von Steak bis hin zu Nudeltagen – es ist einiges geplant…

Fisch-Freitag

Liebhaber von erlesenen Meeresfrüchten und Fischspezialitäten aufgepasst! Josef zaubert Ihnen ab sofort jeden Freitag diverse Fischvarianten auf den Teller.

„Gans“ schön köstlich

Was wäre der November ohne das köstliche „MartiniGansl“ von „Josef´s“? Vom 3. bis 11. November serviert Ihnen das Team Spezialitäten rund ums „Gansl“.

Pasta-Passion

Vom 17. - 25. November gibt es Nudeln in (fast) allen Variationen. Es erwarten Sie besondere Variationen... Pasta-Liebhaber kommen im Restaurant direkt neben der Dolomitenbank voll auf ihre Kosten. Garantiert!

Sie möchten feiern?

„Wir möchten unseren Gästen Erlebnisgastronomie bieten“, so der passionierte Koch, der auch für seine Dressings bekannt ist. Zu jedem Gericht wird natürlich der passende Wein serviert. Die Familie Christler versteht es, Events zu organisieren. Ob Weihnachts-, Firmen- oder private Feierlichkeiten – bei „Josef´s“ bietet sich das perfekte Ambiente dazu.

Lassen Sie sich bekochen!

Natürlich können auch Gerichte aus der herkömmlichen Speisekarte genossen werden. Besonders beliebt sind Josefs hausgemachte Pizzen. Schon mal probiert? Die Familie Christler mit Team freut sich darauf, Sie bekochen zu dürfen.

9640 Kötschach 20 │Tel.: 04715/77 321 josefs-restaurant@aon.at │www.josefs-restaurant.at Von 11.30 -21.30 Uhr durchgehend warme Küche. ACHTUNG! In den Wintermonaten haben wir Mittwoch & Donnerstag Ruhetag

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Das 18. Krautfest war ein voller Erfolg

Stimmung und „Krautscheuchen“ am Krautfest Beste Stimmung herrschte wie gewohnt am 18. Gitschtaler Krautfest. Nach dem Festgottesdienst um 9 Uhr kredenzten die heimischen Wirte ihre „krautigen Schmankerln“. Die Festgesellschaft tanzte zur Musik der Trachtenkapelle Weißbriach, bunte Kleingruppen und eine stattliche

Anzahl an lustigen „Krautscheuchen“ sorgten für ein kreatives Ortsbild. Auch für die kleinsten Gäste war mit Kinderschminken und herbstlichem Basteln bestens gesorgt. Abschließend kann man sagen: Es war für jeden Geschmack etwas dabei. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Gans´l und Jungwein von 3. – 18. November 2018 Kulinarischer Herbst bei den Rachoi´s Täglich Wild-, Kürbis- und Polentagerichte. Darf es etwas mehr sein? Zu unseren hausgemachten Gans´l Spezialitäten servieren wir Ihnen den passenden Jungwein – kulinarische Kombinationen, die Genießer-Herzen höherschlagen lassen.

Fam. Günter und Laura Rachoi Wertschach 15, 9612 St. Georgen Tel.: 0664/4251780, info@restaurant-rachoi.at ANZEIGE

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In der heurigen Wintersaison haben sich Josef und Edith gemeinsam mit ihrem Team ganz der speziellen Kulinarik verschworen.

Öffnungszeiten: Donnerstag – Freitag ab 17:00 Uhr Samstag, Sonn- und Feiertags ab 9 Uhr geöffnet

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genuss Wild auf Feuer:

Wildbret – Bester Fleischgenuss aus den heimischen Wäldern © KK (2)

Das Gute liegt oft so nahe und wird dennoch immer wieder vernachlässigt oder sogar vergessen. Wie wäre es mit frischem Wildbret aus den heimischen Wäldern? Die bekannte Köchin Cilly Höferer sowie die Brüder Christoph und Michael Kastner zeigen uns wie vielfältig Wild sein kann. mischen Wildes und dessen Zubereitungsmöglichkeiten.

Was uns die Natur bietet

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ild, egal ob Rot-, Reh- oder Gamswild sowie Wildhasen und nicht zu vergessen Schwarzwild – jedes Tier hat seine Vorzüge. Natürlich ist nicht in jedem Haus ein Jäger, oder ein Bezug zur Jägerschaft. Daher bietet die Fleischerei Kastner in Mauthen frisches, bestens aufbereitetes Wildbret zum Verkauf an.

Vom Wald auf den Tisch

Direkt von den heimischen Jägern in die Aufbereitungshalle der Fleischerei, wo das Fleisch einer langen Prüfkette unterliegt und auf Sie in der Kühlung wartet. Nur so kommt einwandfreies Fleisch höchster Qualität bei Ihnen in die Pfanne. Entdecken Sie je nach Jahreszeit und Abschuss die Vielfalt des hei-

Cäcilia „Cilly“ Höferer, Köchin und Jägerin aus Friesach gibt auf ihrem Blog „Feecilia“ altes Wissen und Rezepte aus Großmutters Küche weiter. Gerne verbindet sie altes Wissen mit neuen Methoden und gibt ihre „Geheimrezepte“ auch gerne weiter. „Die Natur bietet uns unendlich viel, das wir kennen und nutzen sollten“, ist sich die Küchenfee sicher. Hier widmet sich die Kochbuchautorin insbesondere dem Wildbret. „Am Wild aus unseren Alm- und Bergregionen fasziniert mich, dass es im Normalfall nur einmal in seinem Leben mit Menschen in Berührung kommt und daher die Chancen, es mit irgendwelchen Medikamenten, genmanipulierten Futterbeigaben oder anderem verbotenen Zeug zu vergiften, so gut wie gar nicht besteht.“

Gamssteak in der Erdäpfelkruste 600 g Gamsrücken ohne Knochen 250 g rohe speckige Kartoffeln 250 g gekochte Kartoffeln Salz, Pfeffer, Senf, Muskatnuss 2 cl. Obstler 2 Eier Nussöl zum Braten Wildjus Zubereitung

Den sauber zugeputzten Gamsrücken in acht Steaks schneiden, mit der flachen Hand etwas plattdrücken, mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und mit Senf bestreichen. Die geschälten rohen Kartoffeln fein aufreiben und das Wasser gut ausdrücken. Die gekochte Kartoffel ebenfalls fein aufreiben und dazu mischen. Mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat gut abwürzen und mit dem Obstler und den Eiern zu einer geschmeidigen Masse drücken. Die Gamsschnitzel im heißen Nussöl rasch auf beiden Seiten scharf anbraten und auf ein Backblech legen. Die Kartoffelmasse darauf streichen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C 10 Minuten (bis die Kartoffelmasse knusprig ist) bei Oberhitze backen. In der Zwischenzeit den Wildjus erwärmen. Die Steaks aus dem Ofen nehmen, mit dem Wildsaft einen Spiegel auf vorgewärmte Teller machen, das Fleisch daraufsetzen und mit frischen Kräutern bestreuen. Dazu passt ganz gut ein Rahmwirsing, ein Mangold Gemüse oder karamellisierter Fenchel.

Wie wäre es mal mit Wild? Wildbret aus der Fleischerei Kastner Kommen Sie neben den typischen Gailtaler Fleischspezialitäten auf den Genuss von Wildfleisch!

Fleischerei Kastner Christoph Kastner | Mauthen 286 | 9640 Kötschach-Mauthen info@fleischerei-kastner.at | www.fleischerei-kastner.at | Tel.: 04715/323

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GAILTAL JOURNAL · November 2018

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Ihr heimischer Fleischerbetrieb verarbeitet Wild aus heimischen Wäldern – von Mai bis Jänner


Genuss

Am Donnerstag, 11. Oktober 2018, eröffnete ADEG Kaufmann Christian Filippitsch mit nur 28 Jahren bereits seinen zweiten ADEG Markt in Kärnten. Vor allem der persönliche Kontakt zu seinen Kunden, Lieferanten und Erzeugern liegt dem jungen Unternehmer am Herzen, das will er nun auch in seinem zweiten ADEG Markt hochhalten.

© ADEG/Christian Dusek (2)

ADEG Filippitsch eröffnet neu in Hermagor

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an kommt sehr viel herum, pflegt alle Kontakte zu Erzeugern, Lieferanten sowie zu Kunden“, erzählt ADEG Kaufmann Christian Filippitsch. Und genau das ist es, das dem 28-jährigen Jungunternehmer an seinem Beruf so gefällt: das Persönliche und Familiäre. Bereits in fünfter Generation leitet er seinen ADEG Markt in Tröpolach. Hier besuchen viele Stammkunden seinen Markt, man kennt sich und die Kunden können auf die Qualität und Regionalität der Produkte vertrauen. Das soll nun auch in Hermagor so sein.

Als regionaler Nahversorger bietet ADEG Kaufmann Christian Filippitsch in seinem neuen ADEG Markt in Hermagor frische Produkte direkt aus der Umgebung an

GAILTAL JOURNAL · November 2018

ADEG Kaufmann Christian Filippitsch freut sich mit seinen Mitarbeiterinnen über die Eröffnung

Kaufmann mit Herz

Der gelernte Touristik-Kaufmann half bereits in seiner Jugend im elterlichen ADEG Markt aus. Auch heute wird Herr Filippitsch tatkräftig von seiner Familie unterstützt, mit ein Grund, warum er Kaufmann geworden ist: „Wir helfen uns gegenseitig. Da, wo jemand gebraucht wird, springt man ein!“. Zusammen mit einem Team von 13 Mitarbeiterinnen leitet er nun seinen zweiten ADEG Markt im Gailtal. Als selbstständiger ADEG Kaufmann ist Christian Filippitsch nicht nur Nahversorger, sondern durch die

Zusammenarbeit mit Lieferanten und Produzenten aus Kärnten auch Motor der regionalen Wirtschaft. Dass ihm seine Region und seine Gemeinde am Herzen liegen, beweist der junge ADEG Kaufmann außerdem darin, dass er bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen und Festen gerne aushilft und seine Produkte zur Verfügung stellt.

Nachhaltig und regional

Neben einem starken Vollsortiment mit starken Eigenmarken wie „Ja! Natürlich“ und „clever®“ bietet er auf einer Verkaufsfläche von 790 Quadratmetern eine große Auswahl an regional hergestellten Produkten an: Hauswürste und Gailtaler Speck vom Bauernhof Lipl, Fischspezialitäten im Glas von der Fischzucht Zankl, regionale und saisonale Bierspezialitäten von der Biermanufaktur Loncium oder Gemüse von der Gemüsefarm Kollmitzer. Auf dieses große Sortiment ist ADEG Kaufmann

Christian Filippitsch stolz, auch seine Kunden schätzen das sehr.

Pläne für die Zukunft

Neben seinem gastronomischen Angebot besticht der ADEG Markt in Hermagor außerdem mit zusätzlichen Serviceleistungen: eine Lotto-Annahmestelle sowie eine „Schnelle Küche“, wo er kleine regionale Spezialitäten anbieten möchte. Eine Backstube ergänzt das Angebot. Weitere Ideen des jungen ADEG Kaufmanns sind ein Catering- und Partyservice sowie eine Hauszustellung, das befindet sich aber noch in Planung.

ADEG Filippitsch

Eggerstraße 11 9620 Hermagor Öffnungszeiten: MO bis FR: 6.30 - 18.30 Uhr SA: 7 - 17.00 Uhr

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reisen

Gailtaler unter sich: Die Hermagorer Familie Puntigam zu Gast beim Kreuzfahrtdirektor Udo Geyer

Udo Geyer – Mit Liebe zum Gewässer © KK (4)

„Seekrank sein“ – Nein, das kennt der Hermagorer Udo Geyer sicher nicht. Immerhin arbeitet und lebt der Kreuzfahrtdirektor seit über 17 Jahren auf See. Wir haben den bekannten Gailtaler zum Leben am Schiff befragt.

Udo Geyer trumpft mit seiner lebensfrohen Art bei den Gästen auf

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Von Ivonne Groinig

Wie sind Sie zur Schifffahrt / Arbeit am Schiff gekommen? Udo Geyer: Es war recht kurzfristig, ein Freund hat mich angerufen und mir erzählt, dass er am Traumschiff angeheuert hat, dies hat mich im Jahr 2001 inspiriert ebenfalls nach Salzburg zu fahren, um an einem Interview für einen Job auf der MS Deutschland teilzunehmen. Gesagt getan, bereits am nächsten Tag hatte ich meinen Arbeitsvertrag, am 20. Mai 2001 sah ich das erste Mal ein Fünf Sterne Passagierschiff in der Werft von Rendsburg vor mir, unglaublich – so viele Decks. Es war etwas Besonderes, ich kann mich noch an die Worte meines Vaters erinnern der gesagt hat: Du spinnst, für USD 750,00 pro Monat gehst Du auf ein Schiff? Ein anderer, mein Lehrherr Heli Lasser, hat gesagt – es gibt zwei

Möglichkeiten, entweder es gefällt dir, dann bleibst am Schiff picken, oder es gefällt dir nicht und du bist in drei Wochen wieder zu Hause. Ich fahre immer noch am Schiff. War der Wunsch „an Land“ zu arbeiten nie wirklich präsent? Doch, dieser Wunsch ist mittlerweile vorhanden, aber wenn ich so wie in den Wintermonaten länger zu Hause bin, freue ich mich unwahrscheinlich, bald wieder auf Reisen zu gehen. Nach 17 Jahren am Schiff sehe ich meinen Vorteil darin, dass ich mir die Reisen und die Einsätze aussuchen kann, man fragt nach, Udo kannst du für uns diese oder jene Kreuzfahrt führen.

ausforderungen des kleinen Mannes, also Reinigung nach HACCP – Amerikanische Richtlinien, die genauestens geprüft wurden. Dann waren es 12 Jahre die Herausforderungen in der Position Hoteldirektor, Planung, Verschiebungen

Welchen Herausforderungen mussten Sie sich in 17 Jahren am Schiff stellen? Anfangs waren es die Her-

GAILTAL JOURNAL · November 2018


reisen durch Hoch- oder Niedrigwasser – Verantwortung für 40 – 50 Crewmitglieder. In diesem Jahr waren die Herausforderungen stets geprägt von der Niedrigwassersituation, die Kontrolle der Wasserstände im Sechs-Stundenrhytmus und die Absprache mit dem Kapitän gehören da zur Tagesordnung. Was ist für Sie das Spannendste an der Arbeit als Kreuzfahrtdirektor? Die absolute Nähe zum Gast, ich bin da, um Spannendes über den Fluss zu erzählen, die Landschaft und Städte zu kommentieren, daneben mache ich pro Reise drei Vorträge, um den Gästen das Reisegebiet aber auch das Schiff näher zu bringen. Als Hoteldirektor auf Flussschiffen bekommt man sicherlich einiges zu sehen – erzählen Sie uns von einem Highlight! Derer gibt es einige, sind es doch die Begegnungen mit Menschen, die es so interessant machen... Mein erster Gailtaler auf einem Flussschiff hat sich auf einem Neubau böse darüber aufgeregt, dass es am ersten Tag noch keine Hosenkleiderbügel gegeben hat, ich wollte die Sache persönlich erklären, seine Frau hat die Türe geöffnet, er von hinten geschimpft, habe ihn sofort an der Stimme erkannt und

einen meiner zwei privaten Hosenkleiderbügel bereit gestellt. Ihrer Meinung nach besonders wichtig für eine Kreuzfahrt - was sollen die Gailtaler beachten? Es ist meiner Meinung nach sehr wichtig im Reisebüro des Vertrauens zu buchen, also bei Lissi Lasser, es gibt auch immer wieder sonntags die verschiedenen Anzeigen in der Beilage der Tageszeitungen – da sage ich nur VORSICHT. Es würde mich persönlich sehr freuen, wenn es mal gelingen würde einen Bus voll Gailtaler auf ein Schiff zu bekommen, das ich betreuen darf. Wie oft kommen Sie noch in die alte Heimat? Mein letzter Besuch ist rund zwei Jahre her, ich bin ständig unterwegs, habe einen Wohnsitz in Wien, eher ein Zimmer als Koffertauschzentrale für Donaureisen. Mein ordentlicher Wohnsitz ist in Zürich, da bin ich ab und zu, die meiste Zeit verbringe ich auf Schiffen. In diesem Jahr sind es gleich mehrere: MS Melodia, MS Nestroy, MY Ban, MS Excellence Princess, MS Excellense Queen, MS Excellence Allegra, MS Excellence Coral, MS Fernao Magellan; meine Fahrtgebiete sind quer über Europa verstreut, Rhein, Main, Main – Donaukanal, Donau, Mosel und Douro sowie die Inseln Kroatiens.

Programm November 2018 Wanderungen Dienstag, 6. November 2018

Herbstwanderung in Friaul

Leitung/Anmeldung: Hanni Gratzer, Tel. 0664 73648889

Mittwoch, 14. November 2018

Tour mit Uli

Nähere Infos bei Anmeldung! Leitung/Anmeldung: Uli Fink, Tel. 04282 2359

Samstag, 1. Dezember 2018

Adventwanderung im Turiawald (Mittelkärnten)

Leitung/Anmeldung: Elli und Helfried Gangl, Tel. 0699 10721574 oder 0699 10727668

AV-Jugend Seit Oktober 2018

Kinderklettern

Jeden Mittwoch gibt es das Kinderklettern welches durch unser AV-Team betreut wird. Hier sind die Eltern eingeladen ihre Kinder zu begleiten und auch zu sichern. Unser Kletter-Team steht mit Rat und Tat zur Seite. Zeit: Mittwoch von 17 bis 18 Uhr für Volksschüler und von 18 bis 19 Uhr für NMS Schüler Das Kinderklettern ist für Kinder, die eine Mitgliedschaft beim Alpenverein Sektion Hermagor haben, gratis.

Kletterhalle Die Kletterhalle ist seit Oktober 2018 zu folgenden Zeiten geöffnet: Mittwoch: 19:00 - 21:00 Uhr Freitag: 18:00 - 21:30 Uhr Samstag: 18:00 - 21:30 Uhr Sonntag: 17:30 - 21:00 Uhr

Lichtbildvortrag Dienstag, 13. Novemer 2018

Von den Anfängen bis Heute

Jeder ist herzlich willkommen! Treffpunkt: 14:30 Uhr Missionshaus Hermagor Info/Anmeldung: Elli und Helfried Gangl, Tel. 0699 10721574 oder 0699 10727668

Mit der MS Nestroy unterwegs quer durch Europa

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Nähere Informationen erhalten Sie beim jeweiligen Referenten und unter: www.alpenverein.at/hermagor

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reisen

5. Gailtal Journal Leserreise mit dem Reisebüro Bernhard Wastian Zum bereits fünften Mal fand die Leserreise vom Reisebüro Bernhard Wastian in Kooperation mit dem Gailtal Journal statt. 120 musikbegeisterte Gäste folgten der Einladung und verbrachten ein unvergessliches Wochenende im ****Hotel Crikvenica in Kroatien. Von Gailtal Journal

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it den heimischen Interpreten wie dem Wolayersee Echo, „Buzgi” Michael Buchacher sowie dem Bergland Sound, wurde die musikalische Fahrt auch dieses Jahr wieder zu einem großen Erfolg. Zahlreiche Freunde und Wegbegleiter, einige sind schon seit der ersten Stunde dabei, ge-

nossen neben dem traumhaften Wetter viele lustige Stunden und kamen beim Tanzbeinschwingen nicht zu kurz. Ein Ausflug in die Hafenstadt Rijeka sowie zum bekannten Nationalpark Plitvicer Seen rundete die Reise ab. Fürs nächste Jahr wurde die Planung für die 6. Gailtal Journal Leserreise bereits gestartet.

Tolle Stimmung bei der 5. Gailtal Journal Leserreise


9622 Weißbriach 241 Tel.: 04286 / 701 Mobil: 0676 / 607 15 74 info@wastian-reisen.at 10. - 15.11.2018 - Wellnesstage in den Thermen Zalakaros oder Hevis Busfahrt, 5 x Nächtigung mit HP, Benützung des Thermalbereichs, Saunalandschaft, Fitnessraum, Bademantel während des Aufenthaltes 4* Hotel MenDAN: € 375,ab € 4* Hotel Carbona: € 485,-

VORSCHAU 2019 375,-

23. - 25.11.2018 - Musikalische Saisonabschlussreise nach Opatija (mit dabei: Die 3 Kärntner & die Musibuam) Busfahrt, 2 x Übernachtung mit HP im 4* Hotel, mitreißende Showauftritte € 198,der Interpreten, EZ-Zuschlag € 30,02.12.2018 - Vorweihnachtliches Graz Busfahrt, Besuch des Christkindlmarktes mit einem Zwischenstopp in der Schilcher Weinstraße

€ 37,-

08.12.2018 - Vorweihnachtliches Salzburg mit Christkindlmarkt Busfahrt

€ 39,-

26.01.2019 Kitzbühel - Hahnenkamm Herrenabfahrt 2019 Busfahrt 29.01.2019 Nachtslalom in Schladming Busfahrt

je € 29,-

SAISONERÖFFNUNG 05. - 07.04.2019 U.a. musikalisch mit dabei: Marco Ventre & Band, Die Tiger, Hubert Dreier, Buzgi, Polizeichor Villach uvm.

€ 239,-

09.12.2018 – 200 Jahre „Stille Nacht“ Historien-Musical „Stille Nacht“ & Besuch des Klagenfurter Christkindlmarktes. Die Erfolgsgeschichte des berühmtesten Weihnachtsliedes als Historien-Musical (Text: Hans Müller/ Musik: Georg Stampfer) im Konzerthaus Klagenfurt in der Orchesterversion. Busfahrt & Eintrittskarte Kat. II € 63,(Aufzahlung Kat. I € 10,-)

€ 37,-

29.12.2018 - Die lebende Weihnachtskrippe – das große Weihnachtsfest in der Höhle von Postojna Busfahrt, Eintritt in Höhle Postojna € 57,mit Weihnachtskrippe 29.12.2018 – 02.01.2019 SILVESTER auf der Sonneninsel RAB EZ-Zuschlag € 50,Busfahrt, 4 x Nächtigung mit HP im 3* Hotel International, Willkommensgetränk, Silvester Gala Buffet, Glas Sekt um Mitternacht, Livemusik aus Kärnten, Neujahrsbrunch von 11:00 bis 14:00 Uhr, freie Nutzung des Saunaraumes und der Fitnessgeräte

€ 379,-

16. - 17.08.2019 - Metallica Konzert in Wien Busfahrt, 1 Übernachtung inkl. Frühstück in einem 4* Hotel, 1 Stehplatzticket PK4 am 16.08.19 € 259,im Ernst-Happel-Stadion London

20.03. - 23.03.2019

€ 645,-

Barcelona Nordkap

29.03. - 01.04.2019 14.07. - 29.07.2019

€ 590,€ 2.690,-

Hildegard von Bingen Französischer Jakobsweg Portugiesischer Jakobsweg

Reiseleitung Wastian Bernhard

22.12.2018 Advent in Laibach Busfahrt, Besuch des Christkindlmarktes

05.08. - 08.08.2018 22.08. - 03.09.2019

€ 1.870,-

03.09. - 15.09.2019

€ 1.870,-

Anfang Mai 2019 - Einsiedeln - Lourdes - Nevers mit Reiseleiter Pfarrer Martin Mrawczynski und Wastian Bernhard € 745,-

Zustiegsmöglichkeiten: Klagenfurt, Villach, Hermagor bei Anfrage auch Spittal/Drau


Bgm. Alfred Altersberger

Liebe Leser! Nötsch im Gailtal als familienfreundliche Gemeinde und Lebensgemeinschaft für Jung und Alt. Wir sind eine lebensfrohe und offene Gemeinde im Gailtal, die allen Generationen Entfaltungsmöglichkeiten bietet und die Individualität des Einzelnen fördert. Unser Kinderbetreuungs- und Bildungsangebot machen unsere Gemeinde für jede Altersgruppe lebenswert und attraktiv. Wir stehen für eine hohe Lebensqualität im ländlichen Ambiente und bieten unseren Bürgern eine exzellente Versorgung mit guter verkehrstechnischer Anbindung zu den nahgelegenen Ballungszentren. So ist es auszugsweise in unserem Gemeindeleitbild niedergeschrieben. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit den zahlreichen interessanten Beiträgen aus unserem Gemeindegebiet. Ihr Bürgermeister Alfred Altersberger

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Nötsch hat ein Herz für Kinder

Kinderbildung- und Betreuung in Nötsch im Gailtal Die Marktgemeinde Nötsch im Gailtal bietet Familien mit Kindern bzw. Pärchen mit Kinderwunsch die besten Voraussetzungen, um ihren Lebensalltag fernab von Hektik und Stress im peripheren Bereich der Stadt Villach mit optimalen Verkehrsanbindungen zu verbringen. Von Barbara Zobernig

D

ie Marktgemeinde ist als familienfreundliche sowie kinderfreundliche Gemeinde zertifiziert. Hier nimmt unter anderem die Kinderbildung und -betreuung einen wichtigen Stellenwert ein. Von den ersten Kinderjahren bis zum Pflichtschulabschluss sind die Infrastrukturen gegeben. Von der Kinderkrippe bis zur Neuen Mittelschule sind alle Einrichtungen vorhanden. In den letzten beiden Jahren wurden bereits über € 2 Millionen in die Erneuerung und Erweiterung der Kinderbildung und Betreuung investiert. In den nächsten Jahren sollen noch weitere Investitionen folgen.

Neue Infrastruktur für die Kleinsten

Die Volksschule Nötsch wurde im vergangenen Jahr zu- und umgebaut. Bei der Volksschule und beim Kindergarten Nötsch wurde in diesem Jahr eine neue Verkehrsinfrastruktur so-

wie eine kleine Eisfläche für den Bewegungsunterricht im Winter geschaffen. Im Kindergarten wird unter dem Prädikat „Gesunde Küche“ für die Kindergarten- und Hortkinder mit höchster regionaler Qualität die Verpflegung mit viel Liebe durch die Küchenchefin vorbereitet. Von der VS Nötsch zum Hort können die Kinder über den neuen Campus zu Fuß gehen. Für den Volksschulbesuch ist über die Marktgemeinde ein Bustransport eingerichtet, der die Kinder aus allen Ortsteilen abholt und auch wieder zurückbringt. Nach der Volkschule besteht die Möglichkeit die Neue Mittelschule Nötsch zu besuchen. Diese ist wie auch die Volksschule eine Naturparkpartnerschule mit zahlreichen interessanten und

spannenden Aktivitäten und Forschungsprojekten.

Interkommunale Kleinkindbetreuung

In interkommunaler Zusammenarbeit mit der Gemeinde St. Stefan/Gail wird seit diesem Jahr auch erstmalig eine Kleinkindbetreuung für 1- bis 3-Jährige angeboten. Das ist ein weiterer großer Schritt, um den heutigen Anforderungen und Angebotsnachfragen gerecht zu werden. Die Marktgemeinde Nötsch im Gailtal ist stolz auf ihr breites qualitatives Angebot und plant in Kooperation mit den Nachbargemeinden eine laufende Weiterentwicklung

GAILTAL JOURNAL · November 2018

© Fotolia.com/Robe

rt Kneschke

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Gemeinde Nötsch


© KK (2) / ANZEIGE

im Gailtal Schloss Wasserleonburg Das mächtige Schloss wurde durch ritterliche Dienstleute des Hochstiftes Bramberg errichtet und urkundlich erstmals als „Löwenburg“ 1253 erwähnt. Zum Namen kam das Schloss durch einen See, welcher durch den Dobratschabsturz gebildet wurde.

S

eit 1972 ist das Gut in Besitz der Familie Friederichs. Die Besitzerin Gisela Friederichs ist bestrebt, Wasserleonburg stets wirtschaftlich und kulturell bestens zu nutzen.

Unvergessliche Stunden

Heute steht Wasserleonburg teilweise der Öffentlichkeit zur Verfügung. Sieben Mitarbeiter sind am Gut beschäftigt, das Anwesen umfasst ein großes Jagdgebiet sowie einen beachtlichen Forstbestand. Auf Anfra-

Der große Festsaal eignet sich perfekt für Veranstaltungen aller Art

ge lässt sich Holz erwerben. Unvergessliche Stunden kann man im Anna-Neumann-Saal bei diversen Feierlichkeiten (Hochzeiten, Geburtstage und Weihnachtsfeiern) erleben. Auch eine Hochzeitssuite sowie Schlafmöglichkeiten in den unmittelbar an das Schloss angrenzenden Ferienwohnungen sind vorhanden. Genießen Sie das besondere Ambiente und verbringen Sie wunderbare Stunden in diesem geschichtsträchtigen Schloss.

Saak 1, 9611 Nötsch Tel.: 04256/ 2141 www.wasserleonburg.at schloss@wasserleonburg.at

Veranstaltungen „Christbaumsuchen“ für Groß und Klein – Weihnachten wie damals... Am 16.12.2018 von 10 bis 14 Uhr am Hermsberg (Bad Bleiberg) mit kleiner Stärkung. Stefani Messe am 26.12.2018 um 17 Uhr in der Schlosskapelle. Für Speis und Trank ist gesorgt.

GAILTAL JOURNAL · November 2018

9612 Labientschach 16 Tel.: 043 (0) 4256 / 2124, Fax DW 4 www.tarmann.net office@tarmann.net

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Gemeinde Nötsch Nach der Fertigstellung durch Familie Walker im Jahre 2017 erstrahlt der Pfarrhof in neuem Glanz

Ein Spezialist bei alten Gemäuern

Der alte Pfarrhof in Nötsch beim Kauf im Jahre 2012

Der Gailtaler Oliver Walker ist der Sohn der bekannten Galeristin Judith Walker und hat sich der Restaurierung von alten Gebäuden verschrieben. So hat er vor einiger Zeit den alten Pfarrhof in Saak bei Nötsch komplett revitalisiert und dieser dient heute als Treffpunkt für zeitgenössische Kunst. Von Wilfried Buchacher

D

iplom-Betriebswirt Oliver Walker hat eine Ausbildung als MBA (Master of Business Administration) und ist mit seiner Firma IC&E auch im Immobiliengeschäft tätig. Seine große Leidenschaft ist jedoch das Renovieren von alten Gebäuden. Hier hat er sich schon ein entsprechendes „Know-how“ angeeignet und bringt sich gerne ein. „Ich habe schon mehrere alte Objekte renoviert und das ist immer wieder eine neue Herausforderung“, so der vierfache Familienvater, welcher privat in Hermagor wohnt. Seine Mutter ist die vielfach geschätzte Kunstexpertin Judith Walker und bewohnt das Schloss Ebenau in Weizelsdorf im Rosental. Oliver organisierte die anfallenden Arbeiten sowie den Zubau an der Rückseite des Gebäudes. „Sehr viel wurde in positiver Weise mit dem Denkmalamt zusammengearbeitet und es

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ist ein beträchtlicher Betrag in die Restaurierungsarbeiten geflossen“, merkt dieser an.

Alte Bausubstanz

Das Innere des Gebäudes besticht mit Räumen die mit Stuckdecken, Holzböden oder Kaminöfen ausgestattet sind und aus der spätbarocken Bauzeit sind noch Türblätter, Kastenschlösser oder die Wandverbauungen erhalten. „Diese galt es zu bewahren und sorgfältig wiederherzustellen“, sagt er. Insgesamt fünf Jahre, davon intensives Werken über zwei Jahre, dauerten die kompletten Wiederherstellungsarbeiten und stellt das Gebäude heute den Wert eines „Kleinodes“ dar. „Besonders bedanken möchte ich mich bei meinem Freund Friedrich Wiesflecker, der mir gute Ratschläge beim Umbau gegeben hat und auch die Nachbarn Familie

Mörtl, welche mir hilfreich zur Seite gestanden sind“ so Walker. Mit seinem Freund Markus Wagenhofer hat er heuer im Sommer einen Staudamm im Garnitzenbach bei Hermagor gebaut. Wieder eine Besonderheit des „Allroundtalentes“ Oliver Walker, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.

Wissenswertes

Der ehemalige Pfarrhof wurde im Jahre 1757 von der damaligen Herrschaft Wasserleonburg errichtet und galt als „Rauchküchenhaus“, einem charakteristischen Haustyp im mittleren und unteren Gailtal. Es befindet sich noch heute eine Tafel mit der Inschrift des Erbauers, Johann Andrä Semler Baron zu Scharfenstein und die genannte Jahreszahl am Gebäude. Im Jahr 2012 wurde das denkmalgeschützte Haus von Fa-

milie Walker erworben und liebevoll saniert. Im heurigen Jahr gab es eine große Ausstellung der Künstler Max Weiler und Hans Staudacher, wobei diese auch eine jahrzehntelange Freundschaft mit Judith Walker verbindet. Sollte noch Interesse an den Werken von Herbert Unterberger, Kiki Kogelnik und Almut – Kreative Keramik bestehen, wird die Ausstellung nach telefonischer Vereinbarung (0664/ 9140377) gerne für interessierte Besucher geöffnet.

Betriebswirt Oliver Walker

GAILTAL JOURNAL · November 2018


im Gailtal Kapelle der Hl. Maria

Ein Dorf und sein Kirchlein Die Kapelle der Heiligen Maria in Saak ist eng verbunden mit der Geschichte und den Einwohnern ihres Dorfes, allen voran mit der Familie Maier. Von Barbara Zobernig

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s ist überliefert, dass um 1900 eine Familie zur Himmelsmutter flehte, sie möge ihnen ihr krankes, verschwundenes Kind wiederbringen. Die Bitte wurde erhört und die Familie spendete just an der Stelle, an der der Knabe gefunden wurde, ein liebliches Kirchlein, genannt die Kapelle der Heiligen Maria. Aus ähnlichem Motiv spendete Johann Politschnig 1926 der Kapelle eine Tuffsteingrotte, die die Heilige Lourdes Muttergottes sowie die Heilige Bernadette mit kleinem Schaf beherbergt. Auch ihm war die Heilige Maria in höchster Not zu Hilfe gekommen, und die Ausstattung der Kapelle war sein Dank.

Familiäres Anliegen

Echte Hingabe

In liebevoller Feinarbeit erneuerte Norbert Maier ehrenamtlich (ca. 500 Stunden) das Kapellendach und deckte es mit Lärchenschindeln. Der Turm musste völlig ersetzt werden, die Außenfassade saniert und gestrichen, zwei Sickerschächte und 3 Poller für den Schneeschutz eingesetzt werden. Zu guter Letzt fertigte GR Armin Trink einen neuen Engel fürs Dach.

Einweihung

Qualität ist unsere Passion – Kreativität unser Werkzeug. Die Malerei Kraker ist Ihr langjähriger Partner in Sachen Malerarbeiten. Wir freuen uns über Ihre Anfragen!

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Stilvoll feiern...

Nun konnte am 21. Oktober 2018 die langersehnte Einweihungsmesse stattfinden. Die Kapelle erstrahlt in neuem Glanz und die Bewohner Saaks, allen voran Norbert Maier, erfreuen sich an ihrem Anblick.

… wie Sie möchten

Feste & Familienfeiern im stilvollen Ambiente unseres Restaurants, oder ein individuelles Catering? Wir bekochen Sie mit regionalen und internationalen Spezialitäten!

© KK (2)

Bereits 1990 wurde die Kapelle von Martin Maier, Sohn Norbert und Enkel Christian unter tatkräftiger Mithilfe von Josef Fischer, Hugo Maier und dessen Sohn Thomas vollständig renoviert. Diesmal war Norbert Maier mit der dringend nötigen Renovierung betraut. Wie schon

sein Vater und Großvater vor ihm kümmerte er sich liebevoll um die Instandsetzung der Kapelle nach dem Hagelschaden 2015.

… wann Sie möchten

Norbert Maier spricht über „sein Kirchlein”

Weihnachtsfeiern sind täglich möglich, auch außerhalb der Öffnungszeiten. Unser Partyservice ebenso. Fragen Sie uns einfach.

„Willst du feiern, gustieren oder in geselliger Runde sein, dann kehr doch bei uns ein. Wir freu´n uns auf euch.“

Die Kapelle erstrahlt in vollem Glanz

GAILTAL JOURNAL · November 2018

Fam. Günter und Laura Rachoi, Wertschach 15, 9612 St. Georgen, Tel.: 0664/4251780, info@restaurant-rachoi.at Öffnungszeiten: Donnerstag – Freitag ab 17:00 Uhr Samstag, Sonn- und Feiertags ab 9 Uhr geöffnet

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Gemeinde Nötsch

Die AD-Autodienst Schnabl Werkstätte in der Marktgemeinde Nötsch ist seit 86 Jahren im Dienst der KFZ-Reparaturen und Serviceleistungen tätig

Ihre Fachwerkstätte für alle Belange Ob Pickerlüberprüfung, Jahresservice, Reifenwechsel, Lackierungs- und Karosseriearbeiten, Windschutzscheibenservice oder Reparaturarbeiten an Auto, Motorrad oder Anhänger – der AD Autodienst Schnabl ist für Ihre Anliegen „gerüstet“.

Pickerl-Überprüfung

Die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung wird vom 9-köpfigen Werkstättenteam nach Terminvereinbarung vorgenommen. Diese dauert für Kraftfahrzeuge bis zu 3,5 t im Schnitt 30 Minuten. Mitzubringen sind neben dem Fahrzeug die Zulassungspapiere.

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Winterfit?!

Nicht vergessen, seit 1. November gilt Winterreifenpflicht! Lassen Sie sich diese schnell und fachmännisch montieren und die Sommerreifen gleich einlagern! Dies bringt viele Vorteile mit sich: Der lästige Transport entfällt und Sie sparen sich Platz im Keller oder in der Garage. Wir lagern Ihre Reifen kühl und trocken ein und erinnern Sie auf Wunsch rechtzeitig an den nächsten Wechsel! Die Überprüfung der Reifen auf Luftdruck, Profiltiefe und Beschädigungen übernehmen wir zusätzlich gerne für Sie.

Frauen-Power: Janine Urbancic (17) unterstützt im ersten Lehrjahr den Fachbetrieb im Bereich Lackiertechnik

Ersatzwagen

Für Ihre Mobilität steht während der Reparatur Ihres Autos gerne ein Ersatzwagen für Sie bereit! Das Team von Auto Schnabl berät sie diesbezüglich gerne kostenlos!

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GAILTAL JOURNAL · November 2018

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I

n den acht Jahrzehnten Erfahrung hat sich reichlich Expertenwissen rund um verschiedenste Bereiche und vor allem alle Marken gesammelt. Oberste Prämisse ist für Firmeninhaber Michael Schnabl, genau dieses KnowHow im Team weiterzugeben.


im Gailtal © KK

Bauelemente Jost

Einladung zum Konzert mit Buch- und CD-Präsentation des Kärntner Bildungswerkes und des MGV Morgensonne Kreuth am 10. November 2018 um 19 Uhr im VIVEA Gesundheitshotel

Zum 105-jährigen Bestehen: „Ållerhånd“ Dem Titel der CD „Ållerhånd“ entspricht ein buntes Programm mit verschiedenen Liedgattungen, das ein breiteres Publikum anzusprechen vermag. So spannt sich der Bogen vom Bergmannslied über bergmän-

nische Blasmusik, den erwähnten alten Liedern der Wildsänger bis zu Slavko Avsenik und weihnachtlichen Stücken, ausgesucht von den Chorleitern und Kapellmeistern Robert und Christoph Glantschnig.

ns” „Wild trifft Ga BEIM CARLO - Tel.: 0660/4343444 st Jo rlo a C r a B zeria Piz

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Seit Mai RAUCHFREI! Genießen & Feiern im gemütlichen Nichtraucherlokal.

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GAILTAL JOURNAL · November 2018

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Gemeinde Nötsch Neugestaltung des Innenhofbereiches bei der VS Nötsch Der Sanierungsplan der VS Nötsch wird mit der Gestaltung des Innenhofes weitergeführt.

N

achdem im vergangenen Jahr das Hauptgebäude der VS Nötsch sowie der Turnsaal saniert und erweitert wurden, konnte dieses Jahr vom Gemeinderat der Auftrag für einen Teil der Innenhofgestaltung-Verkehrsinfrastruktur vergeben werden.

Parkplätze für ganz Nötsch

Am Standort des ehemaligen Lehrerheimes wurde in den Ferien im August eine asphaltierte Parkplatzanlage für 44 Stellplätze errichtet. Diese Parkplätze stehen primär für den Schul- und Kindergartenbetrieb, für die Besucher des Friedhofes und

der evangelischen sowie der katholischen Kirche zur Verfügung. Zudem kann der Parkplatz auch für Besucher des Nötscher Museums und der Galerie Walker genutzt werden. Vom Parkplatz ausgehend wurden hierzu Fußgängerverbindungswege errichtet. Dies bedeutet, dass die Zufahrt - ausgenommen von Berechtigten - nur mehr bis zu diesem Parkplatz möglich ist. Mit diesen Maßnahmen wird ein weiterer wichtiger Teil zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur umgesetzt. Des Weiteren wurde im Innenhof erstmalig eine kleine Eisfläche für den Bewegungsunterricht hergestellt.

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Von Barbara Zobernig

Freude über den neuen Parkplatz

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Einladung zu den Griechischen Wochen in Nötsch von Samstag, 3. November bis Sonntag, 18. November 2018

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im Gailtal © KK (2)

Advent, Advent – Adventmarkt in Nötsch Schon zum dritten Mal in Serie findet der Adventzauber in Form eines Adventmarktes am Dorfplatz in Nötsch statt.

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Marktgemeinde Nötsch im Gailtal laden Sie recht herzlich ein den Adventmarkttagen einen Besuch abzustatten und würden sich sehr freuen Sie dort persönlich anzutreffen.

02.12.2018 (Eröffnung mit Nikolo) 08.12.2018 (Christbaumverkauf) 15.12.und 22.12.2018.

© Fotolia.com/ksfotodesign

er Beginn ist jeweils ab 16 Uhr. Die örtlichen Vereine und ehrenamtlichen Organisation werden wieder, wie in den letzten Jahren mitwirken und sich unter anderem um Ihr leibliches Wohl kümmern. Als spezielle Highlights sind der Besuch des Nikolos, der Christbaumverkauf, das Handwerk der Schau-Kunstschmiede, die Adventmusik bzw. Gesang, die Kutschenfahrt und einiges mehr eingeplant.

Termine 2018

Gemeinsam Advent feiern

Der kleine aber feine Nötscher Adventzauber lädt ab 2. Dezember mit heimischen Produkten und Köstlichkeiten ein

Der Tourismusausschuss und die Gemeinderäte der

Nudeltage beim Foith „zum Lindenwirt“ 10. & 11. November 2018 Kombinieren Sie nach Lust und Laune und stellen Sie Ihren persönlichen „Nudelteller“ zusammen.

Ob deftig… Spinat-, Topfen-, Polenta-, Fleisch- & Tomatennudeln … oder süß Kletzen-, Apfel- und Heidelbeernudeln

… bei den Nudeltagen 2018 ist für jeden was dabei! Um Reservierung wird gebeten. Kosten Sie den echten, kärntnerischen Geschmack! Die Familie Foith freut sich auf Ihren Besuch.

Feiern beim Foith Ob große Feste oder Feierlichkeiten im kleinen Rahmen – die beiden Festsäle eignen sich perfekt dazu.

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Wirtschaft

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Familien- und kinderfreundlich: Was gehört dazu? Beruf und Familie zu vereinbaren stellt Erziehungsberechtigte und Beteiligte immer wieder vor große Herausforderungen. Von Ivonne Groinig

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ie Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See hat sich zum Ziel gesetzt sich als familienfreundliche und kinderfreundliche Gemeinde zu zertifizieren. Um dieses Zertifikat zu erlangen, muss ein Audit durchgeführt werden. Zur Erklärung: Das Audit familienfreundlichegemeinde ist ein kommunalpolitischer Prozess für österreichische Gemeinden, Marktgemeinden und Städte. Ziel ist es, das Vorhandensein familienfreundlicher Maßnahmen in der Gemeinde zu identifizieren und den Bedarf an zusätzlichen oder weiteren Maßnahmen zu ermitteln. In diese Prüfung oder im Fachbegriff Audit genannt, fließen alle Lebensphasen der Bevölkerung - von Schwangerschaft über Geburt, Familie mit Säugling, Kleinkinder, Kindergartenkinder, Schüler, Jugendliche, Senioren, bis hin zu Menschen mit besonderen Bedürfnissen mit ein.

Gemeinderat hat beschlossen

Die Teilnahme am Audit wurde zuerst im Ausschuss für Familie und Soziales vorberaten. Anschließend erfolgten im Gemeinderat eine ausführliche Präsentation und die einstimmige Beschlussfassung zur Durchführung des Audits.

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Einen wesentlichen Grundstein, um dieses staatliche Gütezeichen erhalten zu können, bildet die Miteinbeziehung der Bevölkerung in die Erarbeitung neuer bedarfsgerechter familienfreundlicher Angebote und Maßnahmen.

Wichtige Fakten und Vorteile

Familienfreundliche und kinderfreundliche Maßnahmen und Angebote tragen wesentlich zur Erhöhung der Lebensqualität in der Bevölkerung bei. Damit wird die Attraktivität der Gemeinde als Wirtschaftsstandort gestärkt, schafft Wettbewerbsvorteile als Tourismusdestination und wirkt der Abwanderung aktiv entgegen. Letztlich kann sich auch die Bevölkerung maßgeschneiderte, bedarfsgerechte und nachhaltige Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie erwarten.

Appell an alle Bürger

Der Projektstart wird voraussichtlich mit Beginn des kommenden Jahres erfolgen. Die Bürgerinnen und Bürger sind hiermit schon jetzt eingeladen, sich dann aktiv mit ihren Ideen und Vorschlägen zu beteiligen.

Die Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See hat sich zum Ziel gesetzt sich als familienfreundliche und kinderfreundliche Gemeinde zu zertifizieren

Familienfreundliche Gemeinde

hführung des Audits • Gemeinderatsbeschluss – zur Durc familienfreundlichegemeinde eit und Einrichtung • Projektstart – mit Öffentlichkeitsarb einer Projektgruppe familienfreundlichen • Feststellung des Ist-Zustandes – von Leistungen der Gemeinde der Bevölkerung in • Bürgerbeteiligung – zur Einbindung den Prozess von familienfreundli• Feststellung des Soll-Zustandes – e chen Leistungen der Gemeind etzung von familien• Gemeinderatsbeschluss – zur Ums freundlichen Maßnahmen • Begutachtung – des Prozessablaufes tlichen Gütezeichens • Grundzertifikat – Erteilung eines staa hegemeinde und Grundzertifikats familienfreundlic nahmen innerhalb von Maß n sene hlos besc • Umsetzung – der 3 Jahren 3 Jahren • Begutachtung – Soll/Ist-Vergleich nach Gütezeichens und • Zertifikat – Erteilung des staatlichen Zertifikats

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Wirtschaft

20 Jahre Euro Nova & 450 Jahre Industrie in Arnoldstein © KK (5)

Der Industriestandort Arnoldstein begründet sich durch das Kaufmannsgeschlecht der Fugger und besteht seit nunmehr 450 Jahren. Diese lange Zeitspanne war jedoch immer wieder von Veränderungen und Umbrüchen geprägt.

Am Anfang war die Volksbefragung Für ein starkes Arnoldstein – 20 Jahre Euro Nova

S

o kam es zu Beginn der Neunzigerjahre zum Niedergang der verstaatlichten Industrie und daraus folgend eine Neuausrichtung des Standortes. Bereits 1988 wurden operative Einheiten aus der BBU AG in GmbH’s ausgegliedert und damit der

Grundstein für den heutigen Industriestandort geschaffen. Parallel zur Entwicklung des Standortes durch die Euro Nova wurde auch eine umfassende Standortsanierung in Angriff genommen. Erste Betriebsansiedelungen erfolgten bereits 1992.

Vor genau 20 Jahren, in den Herbstmonaten des Jahres 1998, war man dann in Arnoldstein in Vorbereitung für eine Volksbefragung. „Findet eine Anlage (Restmüllverwertungsanlage) die Akzeptanz der Bevölkerung und können wir damit ein kärntenweites Problem lösen?“ mit einhergehend stellte sich den Arnoldsteinern die Frage: „Ob in der Dreiländereck-Gemeinde weiterhin eine industriefreundliche Entwicklung möglich ist?“

eller Beteiligung durch die Marktgemeinde Arnoldstein errichtet wird.

„Arnoldstein decus“ Verleihung

Im Rahmen des IndustrieEnergie-Umweltgipfels, der anlässlich der beiden Jubiläen veranstaltet wurde, fanden auch Ehrungen statt. Das Ehrenzeichen für besondere Verdienste „Arnoldstein-decus“ bekamen Eric Gotschier, Harald Tschabuschnig und Gerhard Zuschnig für ihr Engagement in Arnoldstein verliehen.

Renaissance des Industriestandortes

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Ing. Eric Gotschier GF der Euro Nova „Derzeit kann unser Industriegebiet mit 40 Unternehmen und 720 Mitarbeitern aufwarten. Aktuell gibt es nicht nur neue Interessenten zur Betriebsansiedelung, sondern auch einige Expansionsbestrebungen bereits angesiedelter Unternehmen.“

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Bgm. Erich Kessler „Ich bin mit stolz auf die Entwicklung unseres Standortes, darf jedoch gleichzeitig festhalten, dass wir immer ein wachsames Auge auf den Fortbestand des Industriestandortes Arnoldstein haben müssen.“

Nahezu 60 % der Gemeindebevölkerung stimmte für den so wichtigen Wandel am Industriestandort Arnoldstein. Im unmittelbaren Nahbereich des Standortes, in den Ortsteilen Arnoldstein und Gailitz war die Zustimmung sogar bei zwei Dritteln. Ein Standort, welcher von einer Monostruktur weg mittlerweile mit einem besonderen Branchenmix aufwarten kann. Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Marktgemeinde Arnoldstein und den angesiedelten Standortbetrieben gipfelt darin, dass derzeit ein neues Feuerwehrhaus am Industriestandort unter finanzi-

Vom Land Kärnten überbrachte Landtagspräsident Reinhard Rohr die besten Wünsche

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Wirtschaft

Gekommen um zu bleiben © KK (3)

Zwischenzeitlich siedeln sich schon viele Einwohner aus der Europäischen Union bei uns im Gailtal an und genießen die hohe Lebensqualität. Einige nur um zu arbeiten, aber es gibt auch Familien, welche sich ein neues Standbein als Unternehmer geschaffen haben. Von Wilfried Buchacher

S

o beispielsweise Dennis Ijzerman (34) mit seiner Gattin Lisa Mol (33), welche in Jenig im Oberen Gailtal das Hotel „Sonnleitn“ erworben haben. „Wir wollten immer schon nach Österreich und hier speziell in die Berge“, sagt Dennis, welcher die Idee dazu schon in seiner Jugend hatte. Er war ursprünglich in der Werbebranche tätig und auch seine Frau Lisa, sie arbeitete als Filialleiterin in einer Drogerie, war begeistert davon, beide stammen aus Amsterdam. Durch einen gemeinsamen Bekannten mit Haus in St. Stefan im Unteren Gailtal, wurde man schnell „fündig“ und erwarb das Hotel von englischen Eigentümern. „Wir wussten relativ rasch, dass es sich nur mit der Wintersaison allein nicht rechnet und investierten in den Ganzjahrestourismus“, meint Lisa, welche für die Buchungen sowie die Buchhaltung zuständig ist. Da das große Hobby von Dennis die Küche ist, wurde umgehend auf Halbpension umgestellt und gibt es heute nur mehr zufriedene Gäste. Auch Vater Dr. Eddy Ijzer-

Familie Ijzerman mit ihren drei Kindern fühlen sich im Gailtal schon richtig wohl man kommt gerne mit seiner Frau und Mutter von Dennis zu Besuch. Sie stammte ursprünglich aus Surinam, bis 1975 eine holländische Kolonie.

Positive Perspektiven

Das Hotel bietet zurzeit rund vierzig Betten und beim Umbau wurden übrigens nur Firmen aus der Region beschäftigt. Zur Familie zählen noch die gemeinsamen Kinder

Der „fliegende“ Holländer ist auch Chef in der Küche

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Alyssa (6), Jason (3) sowie „Nesthäkchen“ Nigel, welcher gerade einmal ein halbes Jahr alt ist. „Unsere Kinder wachsen zweisprachig auf und Alyssa geht schon in die erste Volksschulklasse“, sagt Lisa. Am Bezirk Hermagor schätzen sie die gute Lebensqualität und die schöne Umgebung. „Alles ist perfekt organisiert und wir fühlen uns hier wirklich wohl“. Den Schritt in die Selbständigkeit haben sie nicht bereut. „Wir haben jetzt fünf harte Arbeitsjahre

hinter uns und können nun ein wenig kürzertreten“, sagt Familienoberhaupt Dennis, nachdem nun alles aufgebaut ist und gut läuft. Für die Zukunft wünschen sie sich nur ein wenig mehr Zeit für Privates, nicht zuletzt, um noch mehr von der wunderbaren Natur im Gailtal entdecken zu können. Mit dem Gailtaler Dialekt tun sich beide noch sehr schwer, aber auch dieses „Problem“ wird über kurz oder lang hoffentlich der Vergangenheit angehören.

Das Hotel „Sonnleitn“ in Jenig ist heute ein beliebtes Feriendomizil

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Wirtschaft

Die Tischlerei und Glaserei in der Bürgerfeldstraße, am Anfang von Hermagor, versteht es seit drei Jahrzehnten die Materialien Holz und Glas gekonnt miteinander zu verbinden

Moderner Materialmix

Oskar Bodner steht mit seinem Team für Qualität und Individualität und das seit fast 30 Jahren. Ein modernes und leistungsfähiges Unternehmen für den individuellen Möbelbau, Innenausbau und Objekteinrichtungen kombiniert mit den Kundenwünschen zum Thema Glas, finden Sie mitten in Hermagor in der Glaserei und Tischlerei von Oskar Bodner.

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© Fotolia.com/Andy Dean

Holz & Glas – zwei, die sich verstehen 1975 hat der gebürtige Draschitzer seine Tischlerkarriere eher zufällig begonnen. „Ich wollte etwas lernen und Tischler war die einzig freie Lehrstelle in der

Nähe, in Gödersdorf. Heute bin ich froh über diese Entscheidung, denn er ist ein sehr individueller, kreativer Beruf, bei dem du selbst gestalten kannst“.

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Wirtschaft Abgeräumt

Kärntner Werbepreis geht nach Villach D

ie Wirtschaftskammer Kärnten verleiht den Kärntner Landeswerbepreis namens „Creos“, alle zwei Jahre an die kreativsten Werber des Landes. Der Kärntner Landespreis wird in den verschiedensten Kategorien in Gold, Silber und Bronze vergeben. Die Beurteilungskriterien der renommierten Fachjury sind vor allem Kreativität und Qualität der eingereichten Projekte.

Wenn’s krass sein soll, dann krassgrün.at

krassgrün.at-Team: Marion Puschitz, Carina Koller, Anna Nocnik, David Pirker, Marco Pham, Anesa Mehic und Michael Stefan (v.l.) mit Kärntnermilch-Marketing Melanie Raupl-Moser (Vierte v.l.) sowie ELBE-Vertrieb Klemens Terkl (Vierter v.r.) lich setzt die Agentur ihren Schwerpunkt auf Webdesign und Online Marketing sowie Kreativkampagnen. „Gleich bei der ersten Einreichung zwei Nominierungen und schließlich den Kärntner Landeswerbepreis zu gewinnen, finden wir mega!“, freut sich krassgrün.at GF David Pirker über den Creos in Silber.

© krassgrün.at (2)

Die junge Villacher Werbeagentur krassgrün.at darf sich zu den glücklichen Gewinnern zählen. Die kreativen Vögel der Agentur be-

geistern ihre Kunden mit ihren außergewöhnlichen Leistungen in den Bereichen Webdesign, Online Marketing und Grafikdesign. Das junge Team holte sich mit der Kampagne „Was dachtest du denn?“ für das Unternehmen Kärntnermilch, den Creos in Silber in der Kategorie Experimentals. Die Fachjury war begeistert von dem Mix aus provokanten Titeln, informativem Text und hervorragend durchdachter Grafik. Die Freude bei David Pirker, Geschäftsführer der Agentur krassgrün.at, und seinem Team ist sichtlich groß. Die im Jahre 2013 gegründete Agentur besteht aus einem 8-köpfigen Team. Fach-

© Jost & Bayer

In der Klagenfurter Messehalle hieß es kürzlich Bühne frei für den Landeswerbepreis CREOS 2018. Die Werbeagentur krassgrün.at holt den Creos in Silber nach Villach. Mit der Kärntnermilch Kampagne „Was dachtest du denn?“ überzeugte das kreative Team die Jury.

Man darf jetzt schon gespannt sein, mit welchen Ideen der Titel im Jahr 2020 verteidigt wird. Die Frage, die wir uns letztendlich stellen, ist aber wer wohl mehr strahlt – das Team oder der mit Swarovski Kristallen veredelte Creos.

Creos in Silber kommt nach Villach

Werbeagentur krassgrün.at

Nikolaiplatz 2 9500 Villach Tel.: 0664/53 58 401 office@krassgruen.at www.krassgruen.at

Die provokante Kampagne „Was dachtest du denn“ für Kärntnermilch begeisterte die Jury

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Wirtschaft

Michael Gruber empfiehlt den Kachelofen als eine der effektivsten und sichersten Möglichkeiten wohliger Wärme

Der kleine aber feine BauFachMarkt in der Bürgerfeldstraße bei Hermagor hat offiziell eröffnet

Ein Spezialist für alle Heimwerker

BauFachMarkt Gruber feierlich eröffnet Mit den Bau-Profi-Tagen am 5. und 6. Oktober 2018 hat Hafner- und Fliesenlegermeister Michael Gruber seinen neuen Markt in der Bürgerfeldstraße 15 offiziell eröffnet. Das Gailtal Journal wünscht gutes Wirtschaften!

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emeinsam mit dem BauProfi-Team rund um Jungunternehmer Michael Gruber konnten sich Freunde, Bekannte und Partner aus Wirtschaft, Politik und Handwerker-Kollegen einen schönen Abend gönnen.

Für das leibliche Wohl sorgte der GH Augstan

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Verschleißerscheinungen auftreten, ist Fliesen & Öfen Gruber IHR Ansprechpartner. Das kompetente Team rund um Michael Gruber steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und bessert Schäden flink & kompetent aus.

bola sorgten bei den Gästen für Unterhaltung und Information.

132 Passivhäuser laden in ganz Österreich zur Besichtigung ein - auch in Greifenburg stehen die Türen offen

Bau-Profi-Tage mit buntem Programm

Die zahlreichen Besucher konnten sich bei Ofen- und Herdausstellung sowie Produktpräsentationen bestens informieren. Fliesen-Flohmarkt, Live-Ofenbau und nicht zuletzt die große Tom-

Auch ein Ofen will gepflegt werden. Neben den regelmäßigen Besuchen des Schornsteinfegers sollte man die Feuerstätte regelmäßig überprüfen. Denn die Schamotte, welche sich im Inneren des Ofens befindet, ist ein Verschleißteil. Kleine Risse sind hier nicht das Problem, doch wenn Brocken zu lösen anfangen, sollte man handeln. Ansonsten kann es zu Hitzeschäden an den Innenwänden kommen. Falls © KK

Von Ivonne Groinig

Verschleiß bei Öfen?

Tolles Rahmenprogramm bei den Bau-Profi-Tagen

15. Internationale Tage des Passivhauses In Greifenburg stehen die Türen für Interessenten am Freitag, den 9. November 2018 ab 10 Uhr offen. Dabei stellt die Firma Weissenseer System-Bau GmbH die kompakteste Fabrik der Welt und das Bürogebäude vor. Die erste Passivhausproduktionsanlage der Welt wurde mit mehr als 3.200 m² Nutzfläche in Passivhaus-Standard gebaut. Mit einem Ge-

samtraumvolumen von 55 Einfamilienhäusern (EFH) bei einem Energieverbrauch von nur zwei Einfamilienhäusern setzt die Produktionshalle weltweit einen neuen Standard. Infos unter www.weissenseer.com. Alle teilnehmenden Gebäude in verschiedenen Städten und Regionen unter: www. passivhaus-austria.org und www.passivhausprojekte.de.

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Wirtschaft Meilenstein im Skigebiet WeiSSbriach

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Neuer Speicherteich ist erster Schritt zur Schneesicherheit Der neue Speicherteich der Bergbahnen Weißbriach sichert den ersten Schritt hin zum Traum der neuen Beschneiung. Der Teich mit einem Fassungsvermögen von rund 9.500 m³ ist der erste geschaffene Meilenstein, jedoch kein Garant für eine schneesichere Saison.

D

ie Idee zum Bau des Teichs entstand bereits vor zwei Jahren, zögerte sich aufgrund der Herausforderungen der Finanzierung und der Umsetzung etwas hinaus. Durch das Engagement aller Beteiligter konnte von der Be-

Mittels Tirolerwehr, einem simplen System, wird dem Schwarzenbach das Wasser für den Speicherteich entnommen

Betriebsleiter Georg Hubmann ist mit dem Familienskigebiet Weißbriach eng verbunden und freut sich umso mehr, dass dieser Meilenstein bewältigt werden konnte völkerung die tolle Summe von über € 300.000,-- eingesammelt werden. Dank des Zusammenhalts der Bevölkerung und der Spendenfreudigkeit der Einheimischen konnte der erste große Brocken der Finanzierung gestemmt werden. Die Bergbahnen Nassfeld Pramollo AG leistete einen weiteren Anteil am Projekt in Höhe von € 300.000 und durch die Gemeinde Gitschal und das Land Kärnten flossen jeweils € 100.000, sodass das Projekt ausfinanziert und in Angriff genommen werden konnte.

Ran an den Teich

Im Jahr 2016/17 wurde die

Planung konkreter, die Pacht des Grundstückes für den Speicherteich konnte geklärt werden und der Umsetzung stand nichts mehr im Wege. Juni 2018 – die ersten Bagger rollten an. Nach den Schlägerungsarbeiten am von der Agrargemeinschaft Weißbriach gepachteten Grundstück konnten mit schwerem Gerät angefangen werden. Zuerst mussten sämtliche Kabelleitungen, die durch das Grundstück führten, verlegt werden, danach konnte der eigentliche Aushub gestartet werden. So wurden Ende Juli an die 10.000 m³ Aushubmaterial wegge-

schafft. Rund 6.000 m³ Überschussmaterial des Aushubs wurden für die Dammschüttung des Teiches verwendet, Restliches wurde für die Pistenanschüttung „Grabisch“ weiterverwendet. An die 800 m³ Kies wurden vom Oselitzenbach bei Tröpolach zugeführt, um die Kiesschüttung bestmöglich abzuschließen.

Mehr Power im Pumpenhaus

Für den Speicherteich wurde natürlich eine neue Pumpstation angelegt. Die Xylem-Pumpe mit einem 315 kw Motor+Filter+Vorpumpe braucht auch ein passendes

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© Ingenieurbüro Kapeller

Wirtschaft

In knapp vier Monaten wurde neben beim Bau des Speicherteichs auch eine neue Pumpe der Firma Xylem Water Solutions inkl. Pumpenhaus errichtet

Ein herzliches Dankeschön gilt der Bevölkerung, die rund ein Drittel der Finanzierung stemmte. So lässt sich erkennen, dass unser Familienskigebiet den Einheimischen sehr am Herzen liegt!

Pumpenhaus. Ein wesentliches Plus für die Gemeinde Gitschtal ist sicherlich der geplante Feuerwehranschluss direkt im Pumpenhaus, somit kann bei Notfällen eine direkte Wasserentnahme vom Speicherteich erfolgen.

Ein Teich mit Mehrwert

Mittels Tirolerwehr wird das Wasser vom Schwarzen-

Ohne Profis geht nichts

Den Profis sei Dank wurde der Speicherteich mit Pumpenhaus in nur vier Monaten Bauzeit fertiggestellt und wartet auf seinen offiziellen Einsatz. Für die Pla-

nung und geotechnische Baubegleitung zeigt sich das Unternehmen Tschernutter Consulting GmbH aus Villach verantwortlich. Von der eb&p Umweltbüro GmbH wurde die ökologische Fachplanung zum naturschutzrechtlichen Einreichprojekt für den Speicherteich ausgearbeitet. Für den Eingriff in ökologisch sensible und naturschutzrechtlich geschützte Flächen wurden Ausgleichsmaßnahmen am Standort des Speicherteiches und Ersatzmaßnahmen im Europaschutzgebiet (Natura 2000) Möserner Moor geplant. Alles rund um die groben Arbeiten erledigte die kompetente Firma Winkler Bau aus Greifenburg sowie ETM Bau aus Uttendorf. Damit alles mit der Elektrik rund läuft wurde Elektro Schuller aus Hermagor beauftragt. Hinzu kommt die Kelag mit dem neuen Trafo und der verstärkten Stromleitung. Natürlich braucht es bei solch einem Vorhaben ein kompetentes Fernüberwachungssystem, für dieses zeigte sich die Cell Gmbh verantwortlich. Ob sich bei dem Speicherteich im Laufe der

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Georg Hubmann, Betriebsleiter

bach entnommen und füllt bei voller Leistung in circa sechs Tagen den Teich. 20 Liter Wasser pro Sekunde darf vom Bach entnommen werden, dies muss sich aber den Witterungsgegebenheiten anpassen. Das Teichwasser wird im Winter durch eine Belüftungsanlage, mittels Belüftungsschlauch umgewälzt und auf Idealtemperatur runtergekühlt. Bei Bedarf fließt das Wasser vom Teich in die 30 Jahre alte Beschneiungsanlage. Mit dem Bau des Speicherteiches ist eine gute Grundlage für eine ideale Beschneiung geschaffen, das „Jahrhundertprojekt“ der neuen Beschneiungsanlage steht jedoch noch aus. Des Weiteren wird bereits über eine nachhaltige Sommernutzung spekuliert. Rundweg mit Stationen, Badeteich oder Ähnliches steht hierfür im Raum – wir sind gespannt!

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Immobilien

Von Ellen Rettenbacher

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er Urgroßvater der heutigen Besitzerin war Schlossermeister und betrieb hier eine kleine Schlosserei. Beim Erdbeben 1976 wurde das überwiegend steingemauerte Objekt schwer beschädigt und stürzte teilweise ein.

Heimatbezogen

Nach vielen Jahren in Wien zog es die Besitzerin aus familiären Gründen wieder in die Heimat. So wurde das Anwesen von 2008-2012 aufwändig generalsaniert und entkernt: Dach, Fassade, Decken, Innenputz, Elektrik, Sanitär, Heizung, kurz: alles wurde erneuert. Insbesondere wurden inklusive der beiden Nebengebäude 64 maßgefertigte Lärchenfenster neu eingesetzt. Bei der Renovierung wurde trotz umfangreicher Sanierung und Modernisierung darauf geachtet, den

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Charme und das Flair eines „alten“ Hauses zu erhalten bzw. wiederherzustellen und nur passende, „echte“ Materialien zu verwenden. Gearbeitet wurde dabei wenig maschinell. Zum Beispiel wurde die Fassade mit der Hand und ohne Verwendung von Zement verputzt. Beim Herunterschlagen des alten Putzes wurde ein alter Schriftzug sichtbar, der auch auf alten Fotos ersichtlich ist.

Ob Haus oder Wohnung, Kauf oder Miete: Die Suche nach Immobilien und die Einholung von Informationen rund um den Kauf oder Bau beansprucht Zeit. Finanzierungsmöglichkeiten, Förderungen, variabler oder fixer Zinssatz, Flexibilität während der Kreditlaufzeit und Grundbucheintragungen sind nur einige Punkte, die es zu berücksichtigen gibt. Dabei ist man bei einigen Themen vor allem auf Expertenwissen und kompetente Beratung angewiesen.

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Eine Besonderheit ist sicherlich auch das Trottoir rund ums Haus: Aus den heimischen Bergen händisch gesammelte Steinplatten wurden hier im wahrsten Sinne des Wortes als Natursteine verlegt. Im Inneren wurde in jedem Raum eine Steinmauer freigelegt, damit das alte Gemäuer „atmen“ kann.

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Das Anwesen „Mlinar“ - Moosmühle in Schinzengraben, nahe Görtschach, ist eine alte Mautmühle am Schinzengrabenbach, deren ursprüngliches Baujahr keiner genau kennt. Die Moosmühle war - soweit es Aufzeichnungen gibt - immer schon da und ist seit vielen Generationen in Familienbesitz.

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alte Moosmühle

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Immobilien

Schule mit Herz feierte Umbauphase offiziell Im September vergangenen Jahres löste Mag. Elke Millonig, Direktor Mag. Christian Warmuth als neue Direktorin der HLW Hermagor ab. Hier war die Weichenstellung für den Umbau und die Adaptierungsarbeiten der Physik-, Chemie- und Zeichensäle bereits besiegelt. Nun wurden die erfolgreichen Arbeiten feierlich mit einer Ausstellung des Kurators Mag. Bernhard Gitschtaler eröffnet. Von Ellen Rettenbacher

D

gor sehr wichtig. Ein kleiner „Fleck“ in der Umkleidekabine setzte dann vor ca. zwei Jahren den Maßstab für die © KK (2)

as attraktive und heimelige Erscheinungsbild ist für die HLW sowie für das BORG Herma-

Umbaupläne. Bei der Gelegenheit wurde das gesamte Schulgebäude „durchforstet“. Mit viel Durchhaltevermögen und Nachhaltigkeit wurden Millionen aus Wien „lukriert“. An dieser Stelle herzlichen Dank Herrn Landesschulrat MMag. Siegfried Torta für die rasche Mithilfe zur Umsetzung des Begehrens.

diesen Tagen kann man die Ausstellung von Mag. Bernhard Gitschtaler mit dem Titel „Wenn ich nur bald fort könnte, von diesen verfluchten Bergen…“ bewundern.

Kultureller Auftrag

Die Verantwortlichen für den Umbau sowie Wegbegleiter der beiden Schulen HLW und BORG trafen sich zur feierlichen Eröffnung

Ein kleines Puzzleteil zum kulturellen Auftrag findet in der „Kostbar“ statt; jener Bar, die sich für Veranstaltungen hervorragend eignet. Hier möchte die Direktorin vermehrt soziale oder kulturelle Begegnungen fördern. In

Der neu gewählte Vorstand vom Elternverein der HLW

Was zählt, sind die Menschen.

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B

esonders aktiv sind Diebe in der Zeit von Oktober bis März. Auch bei uns am Land gab es schon etliche Vorfälle. Laut Bezirkspolizeikommando Hermagor wurden in den letzten drei Jahren 19 Fälle registriert und bearbeitet.

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Bauen & Wohnen

Der Stall ist auf dem neuesten Stand der Technik

Milchviehstall Neubau

Familie Wastian vlg. „Platzreiter“ investiert in Zukunft Die Großeltern Anna-Gisela „Gisi“ und Johann Wastian aus Weißbriach haben den heutigen Familienbetrieb aufgebaut. Begonnen mit einer kleinen Stückzahl der Milchviehhaltung, kann sich einer der Paradebetriebe aus dem Gitschtal mit ca. 100 Stück, sehen lassen. Den Betrieb haben die Seniorchefs Hans und Gerda seit Mai 2018 verpachtet. Nun setzt die Familie in die Zukunft ihrer Kinder. Somit kommt mit Hans-Benjamin, seiner Lebensgefährtin Linda und dem Nachwuchs Matthias neuer Schwung in das Projekt Stallneubau.

V

iele helfende Hände waren bei der Umsetzung des Neubaues beteiligt, berichtet die Familie. „Ohne unsere Freunde und Nachbarn sowie den Professionisten hätten wir dieses Bauvorhaben nicht so rasch umsetzen können. Großer Dank gilt den beteiligten Firmen; hier wurde Hand in Hand und mit technischem Knowhow ge-

arbeitet. Baubeginn war im Mai diesen Jahres, die Fertigstellung ist mit Dezember anberaumt. Auf einer Fläche von 800m² mit Güllgrube sind u.a. ein Melkstand, ein Laufstall und ein Ruhebereich für die Tiere vorgesehen. Die Gewerke Betonbehälter, Betonbau und Hallenbau wurden von den Firmen Wolf Systembau und Lehner Systembau, wel-

che beide zur Wolf- Gruppe gehören, in rekordverdächtiger Zeit und gewohnt hochwertiger Wolf- Qualität errichtet. Um ein optimales Zusammenspiel der einzelnen Gewerke zu gewährleisten, hat Herr Elmar Seiß von der Firma Wolf Systembau, sowohl die Einreichplanung als auch die technische Abwicklung der Schnittstellen zur vollsten

Das ist der Vorgängerstall direkt gegenüber des Neubaues. Zuvor hatte man die Landwirtschaft beim Haus im Ort Weißbriach geführt

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Das waren die Profis am Werk:

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Bauen & Wohnen

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Gemeinsam stehen sie hinter ihrem Betrieb: Hans und Gerda Wastian, hier mit ihrem Sohn Hans-Benjamin, Lebensgefährtin Linda und einem der Enkelkinder Matthias Zufriedenheit der Familie Wastian koordiniert. Das Lagerhaus hat den Stall mit einem neuen Milchtank und Melkstand ausgestattet. Die Errichtung der Entmistungsanlage, Gülletechnik sowie Stalleinrichtung mit Fressgittern und Liegeboxen wurden von der Firma Schauer umgesetzt. Für die perfekte und rutschfeste Be-

schichtung sorgte die Firma Sabin.

Innovation

Im Stall befindet sich über dem Technikraum in einer Höhe von vier Metern ein Bürogebäude, um die Tiere im Blick zu haben und gleichzeitig den Anforderungen des Büroalltages gerecht zu werden.

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Bauen & Wohnen

Das Feuerwehrhaus in Grafendorf freut sich nun über ein resistentes, neues Dach

Ein neues „Dach´l“ für Feuerwehren I

m Jahre 1972 wurde das Rüsthaus der FF Reisach errichtet. Nun, 46 Jahre später, ist das Satteldach an einigen Stellen undicht geworden. Auch das vor 36 Jahren errichtete Rüsthaus der FF Grafendorf-Gundersheim bedurfte einer dringenden Sanierung. Unsere Region hat im Winter oft mit enormen

Hermann Kofler, Gemeindetechniker Ein Kompliment an die Firmen und die freiwilligen Helfer. Der Bauplan wurde perfekt eingehalten.

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Schneemassen zu kämpfen und gerade bei den Feuerwehrhäusern ist es besonders wichtig, ein stabiles Dach zu haben.

Eigenleistung der Kameraden

Hervorzuheben sind unter anderem auch die Arbeiten, welche durch die Kamerad-

Mario Neuwirth, Oberbrandinspektor Als Kommandant der FF Grafendorf/Gundersheim freue mich sehr, dass wir dieses Projekt durch die Finanzierung der Marktgemeinde Kirchbach und ungefähr 220 Stunden Eigenleistung zum Abschluss gebracht haben. Durch diese Maßnahme wurde sichergestellt, dass wir wieder auf längere Zeit voll einsatzfähig sind.

Die Professionisten am Werk

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Nun sind sie wieder „ganz dicht“: Die beiden Rüsthäuser der Freiwilligen Feuerwehr Reisach sowie der Freiwilligen Feuerwehr GrafendorfGundersheim erhielten kürzlich eine neue Dachhaut. Ein Projekt, welches durch Teamwork möglich gemacht wurde.


Bauen & Wohnen

Von Betondachziegel zur modernen Stahlplatten-Variante: Das Rüsthaus der FF Reisach erstrahlt im neuen Glanze schaften erbracht wurden. Beim Entfernen der Schindel- bzw. Ziegeleindeckung packten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren kräftig mit an. Zugskommandant der FF GrafendorfGundersheim Philip Pichler setzte sich zudem aktiv bei der Organisation ein.

Kooperation auf allen Ebenen

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Christian Zerza, Gemeindefeuerwehrkommandant und Kommandant der FF Reisach Die Feuerwehren Reisach und Grafendorf-Gundersheim bedanken sich bei den ausführenden Firmen für die planmäßige und perfekte Ausführung des Umbaues.

Die Neueindeckung der Dächer wurde lange geplant. Politik und Wirtschaft zogen an einem Strang und so konnte eine perfekte Lösung für alle gefunden werden. Den Verantwortlichen war es zudem sehr wichtig, einheimische Betriebe zu beauftragen.

Reibungslose Zusammenarbeit

Besonders zu betonen ist

die reibungslose Zusammenarbeit der Betriebe. Holzbau Faltheiner fertigte die neue Dachhaut am Rüsthaus Reisach an. Die Firma Holzbau Pichler errichtete die Dachhaut am Gebäude der FF Grafendorf-Gundersheim. Die Kameraden der jeweiligen Feuerwehren halfen tatkräftig mit. Normalerweise nimmt man zur Dachdeckung Ziegel oder Aluplatten. Die Marktgemeinde Kirchbach setzte diesmal auf ein neues, innovatives Material.

Neuheit kommt aus Kärnten, und zwar von der Firma FILLI STAHL. Die Firma Ladstätter bedeckte das FF-Haus in Reisach mit dieser neuen Technologie, die Firma Schmid Dach war für das Rüsthaus in Grafendorf zuständig. Hermann Kofler, Bauleiter dieses Projektes, ist sich sicher: „Nun haben wir eine perfekte Lösung für viele weitere Jahre!“.

Eine Neuheit am Dach

Die beiden Dächer bestehen nämlich aus beschichtetem, verzinktem Stahlblech. Das Dach wird durch eine zweite Schalungsebene verstärkt und kann so den Naturgewalten besser trotzen. Diese

Hermann Jantschgi, Bürgermeister Durch die parteiübergreifende Zusammenarbeit konnte eine optimale Lösung zum Wohle aller gefunden werden. Regionalität war uns bei diesem Projekt besonders wichtig.

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kultur

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g n u z t ä h c s Ein des n e h c s i g o g „Päda Pakets“

Die Bildungsdirektion löst nach 150 Jahren den bisherigen Landesschulrat ab. Der Volkswirt und Bildungsexperte Dr. Robert Klinglmair (39) ist als Bildungsdirektor des Landes Kärnten damit künftig für alle Schultypen in Kärnten zuständig und gibt in diesem Interview eine Einschätzung zum kürzlich präsentierten und in Begutachtung befindlichen „Pädagogischen Paket“ des Bildungsministeriums ab. Von Inka Steinwender

Bildungsexperte Robert Klinglmair: „Eine Imageverbesserung der NMS ist nötig, damit sie als leistungsfähige Schule erkannt wird.“

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sogenannte „Bewertungsraster“ entwickelt, welche die Notengebung transparenter und nachvollziehbarer machen sollen. Wie stehen Sie dazu? Robert Klinglmair: Schon bisher haben Pädagogen die Entwicklung eines Kindes mit Lernzielkatalogen, Pensenbüchern oder Entwicklungskatalogen begleitet und daraus eine Beurteilung formuliert, welche den Eltern wie auch den Kindern eine genaue Erklärung über den Entwicklungsfortschritt geben konnte. Nun müssen komplexe Entwicklungen wieder verpflichtend auf eine Note reduziert werden; es scheint also bereits bei den Kleinsten ausschließlich um Leistung, die zudem objektiv nur schwer messbar ist, statt um Entwicklung zu gehen. Zudem ist die konkrete Ausgestaltung der Beurteilungsraster noch nicht bekannt, da sich diese erst in Entwicklung befinden. Sehr zu begrüßen ist jedoch die nachträgliche Entscheidung, dass Kinder künftig in der VS keine

Klasse wiederholen müssen, wenn die Leistungsanforderungen in einzelnen Bereichen nicht erreicht werden. Dies wäre das Gegenteil der Forderung(en) der Entwicklungspsychologie, wonach manche Kinder mehr Zeit zur Potenzialentfaltung brauchen. Ab der sechsten Schulstufe der Neuen Mittelschule (NMS) soll es in Deutsch, Mathematik und Englisch wieder fünf anstatt sieben Noten geben. Wie beurteilen Sie diesen Reformschritt?

Mit dem Abschaffen der siebenteiligen Notenskala an der NMS wurde ein langjähriges Anliegen der Lehrer erfüllt und diese sinnvollerweise wieder auf fünf Beurteilungsstufen zurückgeführt. Wenn Schüler von Allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) und der NMS die gleichen Noten vorweisen konnten, so waren die Kompetenzen dennoch nicht unmittelbar miteinander vergleichbar. Eine solche Notenwahrheit erscheint mir zentral, da aufgrund einer irreführenden Beurteilung Kinder und © Foto Schober

© LPD/Helge Bauer

In der VS soll es laut den Reformplänen ab dem zweiten Semester der zweiten Klasse im kommenden Schuljahr wieder Ziffernnoten sowie zusätzlich eine Verbalbeurteilung geben. Dazu werden

Roswitha Baurecht, Direktorin der NMS Nötsch

Lehrer werden natürlich auch mit fünf Noten auskommen. In der Vergangenheit war ein hoher Arbeitsaufwand nötig, um die siebenteilige Notenskala transparenter zu gestalten.

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Ich begrüße die Einführung der Leistungsniveaus Standard und Standard-AHS als neue Möglichkeit der Differenzierung zur gezielten Förderung der Schüler am Gesamtschulstandort Kötschach. Die soziale Gemeinschaft in der Stammklasse, die einen hohen Stellenwert hat, bleibt weitgehend erhalten, da die unterschiedlichen Leistungsgruppen nur auf die sogenannten Hauptgegenstände beschränkt sind. Jugendliche „falsche“ Bildungswege wählen könnten und damit die Gefahr steigt, die Ausbildung vorzeitig abzubrechen und damit möglicherweise aus dem gesellschaftlichen System zu rutschen. Dass in beiden Schularten (Anmerkung: VS und NMS) verpflichtende Eltern-Schüler-Lehrer-Gespräche als Ergänzung zur Leistungsbeurteilung, und nicht nur bei alternativen Formen der Leistungsbeurteilung wie bisher, eingeführt werden, ist durchaus zu begrüßen. Dabei wird verstärkter Berufsorientierung Rechnung getragen und spricht prinzipiell nichts gegen die Stärkung dieses Schulpartnerformats. In diesem Zusammenhang darf jedoch nicht auf die Polytechnischen Schulen (PTS) vergessen werden, die eine wesentliche Rolle an der Nahtstelle beim Übertritt in eine Lehrausbildung und in weiterer Folge den Arbeitsmarkt einnehmen. Ab der zweiten Klasse der NMS, die künftig nur mehr Mittelschule heißen wird, soll es zwei unterschiedliche Leistungsniveaus geben; „Standard“ und „Standard-AHS“. Ein Rückschritt? Vom sogenannten „A und B-Zug“ über drei Leistungsgruppen und das ak-

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tuelle Teamteaching, welches zwar erhalten bleiben soll, werden nun abermals zwei unterschiedliche Leistungsniveaus eingeführt, die es laut Ministerium ermöglichen sollen, leistungsstarke Schüler – äquivalent zur AHS-Unterstufe – zu fordern und zu fördern. Dies klingt auf den ersten Blick als Schritt in die richtige Richtung, speziell das ein flexibler und unterjähriger Wechsel zwischen den beiden Gruppen möglich sein soll. Ich warne jedoch eindringlich davor, dass eine solche Differenzierung, gerade in Kombination mit den neuen „Individuellen Kompetenzmessungen“, welche die bisherigen Bildungsstandards ersetzen sollen, dazu verwendet wird, zur Separierung von Schülern beizutragen. Wenn vermeintlich Leistungsstarke gefördert werden, jene mit größerem Unterstützungsbedarf aber ausgegrenzt werden und auf der Strecke bleiben, wäre dies ein pädagogischer Rückschritt. Aber jedes System hat seine Schwächen, und ich muss nicht alles gutheißen. Direktor Norbert Leitner von der NMS Hermagor war mit dem Argument, das Gesetz liege in seiner endgültigen Fassung noch nicht vor, zu einer Stellungnahme nicht bereit.

Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser bei der feierlichen Schlüsselübergabe des BIZ St. Stefan

Bildungszentrum erweitert Am Freitag, den 19. Oktober 2018 überreichte LH Dr. Peter Kaiser feierlich den Schlüssel zum neu angebauten KITA-Trakt des Bildungszentrums. Unter großem Aufgebot an Gratulanten aus Land, Gemeinden, Polizei, Feuerwehr und Schulen präsentierte Bürgermeister Ronny Rull stolz den KITA-Zubau. Von Barbara Zobernig

A

ls „Taufpaten“ zu erwähnen sind Altbgm. Hans Ferlitsch, der mit seiner Vision und Tatkraft stets an das Bildungszentrum geglaubt hat und Vizebgm.in Margit Gallautz, die die Fortentwicklung des Bildungszentrums unermüdlich vorangetrieben hat.

Großes Interesse an zukunftsweisendem Projekt

Veranstaltung sorgten neben dem Bläserquartett „Blechhaufen Junior“ natürlich die Kinder aus Kindergarten und Volksschule. Perfekt in Tracht gekleidet, nahmen sie ihre neuen Räumlichkeiten sofort in Beschlag und wagten zum Abschluss der Veranstaltung noch ein Tänzchen. © KK (2)

Walter Köstl, Direktor der NMS Kötschach

© LPD Kärnten Steinacher

© Christa Lagger-Bachmann

kultur

Mit der KITA verwirklichen die Gemeinden St. Stefan und Nötsch in schwesterlicher Kooperation ein zukunftsweisendes Projekt.

Bildungsangebot

Erweiterte Kindertagesstätte, Kindergarten, Volksschule mit Nachmittagsbetreuung und Musikschule sind an einem Ort vereint und stellen eine Weichenstellung für die gesamte Region dar. Den geistlichen Segen spendeten Pfarrer Marcin Mrawczynski und Claudia RosenwirthFendre, für die musikalische Gestaltung der gelungenen

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Der Bachmann Junior Literaturpreis ging nach Unterkärnten

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© KK

kultur

David Pirker (krassgruen.at) mit den begeisterten Seminarteilnehmerinnen

Revolution Instagram – 5. Bachmann Junior Literaturpreis 2018 vergeben ein gelungenes Seminar Ingeborg Bachmann hätte sich über diesen Autorennachwuchs sehr gefreut, der sich im Rahmen des 5. Bachmann Junior-Literaturpreises 2018 im vollen Stadtsaal Hermagor dem Publikum präsentierte. Die 14-jährige Wolfsbergerin Alexandra Kreuzer aus dem Stiftsgymnasium St. Paul/Lavanttal entschied diesen mit ihrem Beitrag „one perfect moment“

eindeutig für sich. Auch ihre 16 Mitstreiter lieferten tolle Werke ab. Zahlreiche regionale Firmen und Sponsoren unterstützen mittlerweile diesen Literaturbewerb, der 2019 seine 6. Auflage erfahren wird. Die Präsentation, moderiert von Werner Wölbitsch, wurde großartig umgesetzt, damit empfahl sich Hermagor als künftige Literaturstadt Oberkärntens.

Instagram ist aus der modernen Social Media Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Wie man seine Produkte bestens platziert, durften die 12 Seminarteilnehmerinnen im Rahmen eines Workshops, welcher von „Frau in der Wirtschaft“ organisiert und von Werbeexperte und Unternehmer David Pirker abgehalten wurde, (er-)lernen. Wie funktioniert

Instgram für mein Unternehmen und wie nutze ich es, um den bestmöglichsten Effekt zu erzielen? Am 18. Oktober wurde mithilfe von Übungen und theoretischen Inputs an den InstragramSkills der Teilnehmerinnen gefeilt. Die frisch gebackenen „Instagramerinnen“ haben bereits ihre (ersten) Versuche mit den Hashtags gewagt – und gewonnen.

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kultur Wetterkapriolen einst und heute

Wie wird das We er?

Dieses Thema beschäftigt uns heute noch täglich genauso wie Fragen zum Klimawandel, der Erderwärmung, den Witterungseinflüssen oder der Gefahr von Unwettern. Interessante Details, wie das Wetter in früheren Zeiten gewesen ist, liefert uns die Schul- und Pfarrchronik von Reisach. Von Wilfried Buchacher

D

ie Informationen wurden von Ing. Kurt Rodler zusammengetragen und besondere Meldungen hat auch der Reisacher Franz Eder von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik angefordert, da es in Reisach eine Wetterstation gegeben hat, welche von Familie Schwarz jahrzehntelang betrieben wurde. Die Aufzeichnungen reichen zurück bis in das Jahr 1785 und zeigen, dass es im Prinzip in den letzten Jahrhunderten schon alles gegeben hat. 1785 – im Frühjahr fiel so viel Schnee und gab es tiefe Temperaturen, dass eine Prozession am 23. April von Reisach nach Würmlach „über den Harst“ dahinziehen konnte.

1880 – in diesem Jahr gab es mehrere sehr heftige Unwetter mit Sturm und Hagel, welche den Großteil der Ernte vernichteten. An drei hintereinander folgenden Tagen Anfang August orkanartige Stürme, Hagel und Wolkenbrüche. 1885 – am 21. Juni zur Mittagszeit entlud sich ein furchtbares Hagelgewitter und verwandelte die Gegend in eine wüste Winterlandschaft. Das Getreide musste abgemäht werden und im Juli herrschte eine Trockenheit. Zum Kirchtag unterblieb deshalb die Tanzmusik. 1897 – am 7. Mai starker Schneefall, der bis 13. Mai liegen bleibt. Am 22. Mai nochmals starker Schneefall.

1914 – der Winter war trocken und kalt, dafür kam es dann zu einer Regenperiode, welche vom 26. Mai bis 30. Juni dauerte. Die Gail überflutete das ganze Tal und die Straße zwischen Reisach und Kirchbach war an der tiefsten Stelle 1,80 Meter hoch überflutet. 1916 auf 1917 – in den Dezembertagen 1916 fielen zwei bis drei Meter Schnee und die Dächer mussten „abgeschaufelt“ werden, was der 148er Landsturm besorgte. Vom 13. bis 17. Jänner 1917 setzte wieder heftiger Schneefall ein und brachte weitere zwei Meter. Am Bahngeleise wurde die Schneemenge gemessen, es waren insgesamt 6,20 Meter und Mitte April hatte es im Tal noch 1,40 Meter Schnee. Dann regnete es nicht mehr bis Ende Juni und setzte eine tropische Hitze ein. Der Schnee schmolz derart, dass die Bäche und die Gail aus den Ufern traten und das

ganze Land überschwemmten. 1921 – von Dezember 1920 bis Mai 1921 fiel kein Niederschlag, die Sonnseite aperte noch im Winter aus. Im Mai regnete es eine Woche, dann bis Mitte Juli wieder kein Niederschlag. Das Thermometer zeigte 39 und 40 Grad Celsius. Immer mehr Brunnen versiegten und auf den Almen fehlte das Wasser für das Vieh. Die Mühlen konnten nicht mehr betrieben werden und am 13. August begann es erst wieder zu regnen. Das Wintergetreide konnte vielfach nicht „ankeimen“. 1922 – wie noch nie seit Menschengedenken hatte die Trockenheit vom letzten Jahr das Gedeihen der Engerlinge gefördert. Die Ernte war miserabel und es gab kein Futter. Die Bauern schlachteten ihr Vieh lieber selbst, als es an preisdrückenden Händler und Fleischer zu verkaufen. © KK (2)

1814 bis 1816 waren für Reisach „Hungerjahre“. Erst als die Feldfrüchte des Jahres 1817 genossen werden konnten, ließ die Sterblichkeit der Bewohner nach.

1864 - am 28. Juli fiel auf der Reisacher Alm „zwei Schuh“ hoch Schnee. Pferde und Jungrinder mussten wieder abgetrieben werden.

Im November 2002 gab es bei der Gail ein Hochwasser und der Damm ist gebrochen

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Dieses Foto stammt von Freitag, dem 12. Dezember 2008 und es schneite ergiebig

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© Konrad Preßnig – DG Reisach

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kultur

Besonders bekannt sind die Bands für lässige IndiePop und JazzRockPop Musik Hochwasser in Reisach in den Jahren 1965 und 1966 Die Gemeinde schrieb vor, dass die „Steuerträger“ insgesamt 20.000 Liter Maikäfer umsonst abliefern müssen und für die übrigen 27.115 Liter wurde von Seiten der Gemeinde ein Betrag von 54 Mill. Kronen aufgewendet. 1929 – der Winter brachte viel Schnee und eine außergewöhnliche Kälte, diese hielt vom 21. Dezember bis Ende Feber. Am 2. und 3. Feber fiel das Thermometer auf –31,5 Grad. 1943 – das Wetter dieses Winters war „ausgezeichnet“ – es fiel bis 29. März überhaupt kein Schnee. 1949 – Seit Jahren war nicht mehr ein solcher milder Winter zu verzeichnen. Vom 12. Jänner bis 26. April fiel kein nennenswerter Niederschlag, am 26. April kam der ersehnte Regen. 1951 – am 3. Jänner fiel zu dem schon vorhandenen Schnee noch eine „Unmenge“ dieses weißen Segens. Der Verkehr kam zum erliegen und die Wege führten durch den ersten Stock. In diesem Winter schneite es zirka sieben Meter und kam im Februar eine Schneefräse vom Arlberg mit einem riesigen Auswurfrohr.

Meldungen ZAMG Extremwerte

bezüglich

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Schneehöhe und Niederschlag zwischen 1959 bis 2005 – zur Verfügung gestellt durch die ZAMG-Regionalstelle Kärnten – gemeldet von Familie Schwarz aus Reisach: 1961 – den ganzen Jänner strenger Frost, am 20. Jänner –20 Grad. Während der Monate Mai und Juni herrschte nasskaltes Wetter. Den ganzen September fiel kein Tropfen Regen, dafür herrschte zu Allerheiligen herrliches „Frühlingswetter“. Am 4. November fiel dann der erste Schnee.

Claudia Kocher-Peschl und Marko Peschl möchten das Schloss beleben

Live Konzerte im Schloss Greifenburg Die im Rahmen der CastleTunes - kurz cTunes - angedachten Live-Konzerte fanden dieses Jahr erstmals Ende September und Ende Oktober im Schloss Greifenburg statt. Ein Schloss der Moderne mit dem charismatischen Engagement

der „Schlossherren“, war am vergangenen Wochenende wieder Schauplatz dreier österreichischer Bands. Für 2019 sind weitere cTunes Konzerte geplant, vorerst aber findet am 2. Dezember von 11 bis 18 Uhr das Adventfenster statt.

1964 – seit Weihnachten 1963 kein Niederschlag in Form von Schnee, aber sehr kalt. Am 10. Oktober dann der erste Schneefall, ebenso starker Schneefall am 24. und 25. Oktober sowie am 29. und 30. Dezember. Den letzten „großen“ Schneefall gab es im Jänner 2014, als es ungefähr 1,30 Meter Neuschnee bei uns gegeben hat. Die ZAMG hat damals wie folgt in ihrem Monatsbericht geschrieben: „Österreichweit der fünftwärmste Jänner der letzten 246 Jahre, in Osttirol und Oberkärnten soviel Niederschlag wie zuletzt 1917. Im Großteil Österreichs jedoch deutlich zu trocken“ – so viel zur Statistik! (Quellenangabe: Konrad Preßnig, Reisach)

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kultur

Am 25. Oktober fand die feierliche Eröffnung der generalsanierten „Neuen Musikmittelschule Hermagor“ statt

NMS Hermagor

Schule wird zum Lebensraum

Die Generalsanierung der NMS Hermagor ist mehr als eine Modernisierung des ältesten Baukörpers des Schulgemeindeverbandes Hermagor – es ist eine Investition in die Jugend – in unsere Zukunft! Die Sanierungsmaßnahmen begannen im Sommer 2016 und konnten nun erfolgreich abgeschlossen werden.

E

ine Summe von € 4,5 Mio. musste aufgebracht werden, um das in den 1950er Jahren errichtete Gebäude auf den neu-

esten Stand zu bringen. Aus dem ehemaligen Musiksaal wurde ein moderner, zweigeschossiger Eingangsbereich, der den Süd- und

Westtrakt verbindet. Hier befindet sich unter anderem auch die Aula, welche für diverse Veranstaltungen genutzt wird. Das Innenleben

wurde neu adaptiert, längst fällige Maßnahmen wie u.a. die Barrierefreiheit und die Erneuerung diverser Anlagen wurden getätigt.

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GAILTAL JOURNAL · November 2018

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Ausführung der ZimmermAnnsArbeiten


kultur

Die alte Zufahrt gestaltete sich problematisch für Einsatzkräfte. Mit dem Umbau der NMS wurde hier eine optimale Lösung gefunden

Zeitgemäß

Für die 262 Schüler sowie für den Lehrkörper ist die Qualitätsverbesserung der

Durch den Zukauf des benachbarten Grundstückes konnten Parkmöglichkeiten geschaffen werden. Der Innenhof ist nun verkehrsberuhigt

NMS ein wichtiger Faktor, um auch in Zukunft den neuen Anforderungen der Pädagogik gerecht zu werden. Neu ausgestattete Lehrsäle, zeitgemäße Schulmöbel und interaktive Tafeln zählen ab nun zum Inventar. „Während der gesamten Baumaßnahmen wurden die Schüler in den bestehenden Gebäudetrakten unterrichtet“, so Projektleiter DI Mathias Gucher.

Mehrwert für Region Norbert Leitner, Direktor der NMS Hermagor

Nun ist die NMS Hermagor bestens für eine moderne Unterrichtsgestaltung optimiert – eine Maßnahme, von welcher Schüler und Lehrer profitieren.

Der Schulgemeindeverband Hermagor sieht den Rückgang der Schülerzahlen kritisch. „Mit der Modernisierung und dem verbesserten Bildungsangebot möchte man dem u.a. entgegenwirken“, so Bezirkshauptmann Dr. Heinz Pansi. Denn nur durch die Schaffung neuer Strukturen kann die Be-

völkerung in Randregionen weiterhin mit optimalen Bildungsangeboten versorgt werden. „Wir möchten die besten Voraussetzungen für unsere Kinder schaffen, deshalb ist es notwendig, in die Infrastruktur zu investieren und die Neuen Mittelschulen des Bezirkes den modernen Erfordernissen entsprechend anzupassen“, so Helmut Haas, welcher dem Schulgemeindeverband seit über 23 Jahren als Vorsitzender vorsteht.

Der Eindruck zählt

Und was sagen die Schüler zu dieser grundlegenden Veränderung? „Unsere Schützlinge sind begeistert“, weiß Direktor Norbert Leitner. Offene, helle Räume laden zum (Er-)Lernen ein, auch der „erste Eindruck“ der Schule wurde mit dem

Ing. Helmut Haas Vorsitzender Schulgemeindeverband Hermagor Wir möchten für die Schuljugend des Bezirkes Hermagor Lehr- und Lernraum schaffen, in dem die ausgezeichnete pädagogische Arbeit der Lehrer durch bestmögliche Infrastruktur unterstützt wird und für die Kinder, dieses neue motivierende Umfeld Leistung und Freude am Unterricht und bei der immer stärker genutzten ganztägigen Schulform bringt. Weiter auf der nächsten Seite

Das waren die Profis am Werk:

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kultur

Dr. Heinz Pansi Geschäftsführer Schulgemeindeverband Hermagor

Die musikalische Bildung ist ein wichtiges Standbein im pädagogischen Konzept der NMS Hermagor. Hier eine Abordnung der 3. Musikklasse Eingangsbereich wesentlich verbessert. Die neu geschaffenen Parkmöglichkeiten und die Zufahrt zum Innenhof gewährleisten beste Sicherheit für alle. Bei der Eröffnungsfeier Ende Oktober konnten sich die zahlreichen Besucher selbst ein Bild von den Veränderungen des Gebäudes machen. Fazit: Die Bauphase von rund zwei Jahren, welche unfallfrei über die Bühne ging, hat sich mehr als nur gelohnt!

Profis am Bau

Auch die heimische Wirt-

Neben den gesetzten Akustikmaßnahmen „erstrahlen“ die Räumlichkeiten dank modernster LED Beleuchtung im neuen Glanze

schaft profitierte von der Generalsanierung. Die Firma Seiwald Bau sowie die Firma LOIK führten die Baumeisterarbeiten aus, die Firma Swietelsky war für die Asphaltierungsarbeiten zuständig. Sämtliche Installationsarbeiten übernahm die Firma Zoppoth, die Malerei Wieser sorgte für das perfekte Design. Alles rund um die Fliese erledigte Fliesen Gruber. Die wunderschöne Holzfassade stammt von Holzbau Hubmann und Metallbau Ball fertigte die Stahlteile

sowie die Zaunanlage an. Das Unternehmen Marat Consulting lieferte die Büromöbel sowie die mobilen Trennwände. Die Tragwerksplanung oblag BM DI Gernot Berger und die Planung rund um Heizung, Klima und Sanitär wurde vom Ingenieursbüro Uhr übernommen. Die Elektroplanung oblag den Planungsbüro Staudacher. Die Arbeiten rund um die Elektronik erledigte die Firma Neunegger, die Firma Seppele sorgte für die fachgerechte Müllentsorgung.

Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben waren bei der Eröffnung zu Gast

Das waren die Profis am Werk:

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Es freut mich, dass neben den Neuen Mittelschulen in Kötschach-Mauthen und Lesachtal auch das Bildungsprojekt in Hermagor abgeschlossen ist. Die moderne und zeitgemäße Ausstattung bietet optimale Voraussetzungen der Wissensvermittlung sowie für sportliche, sprachliche, kreative, literarische und naturwissenschaftliche Schwerpunkte. Die Lehrer haben somit die Möglichkeit jeden Schüler, entsprechend seiner Neigung und Talente, zu fördern und so sicherzustellen, dass das schulische Angebot auch konkurrenzfähig ist!


Lithium-Batterien & Akkus Wie behandle ich sie richtig? Darauf kommt’s an!

Unbedingt vermeiden!

Passendes Ladegerät

Hohe Temperaturen

Unter Aufsicht laden

Nähe zu brennbaren Materialien beim Laden

Batterien & Akkus sind recycelbar

Vorsicht bei Erhitzung der Geräte

Beim Lagern und vor dem Entsorgen Batteriepole abkleben

Nicht in den Restmüll werfen

Vorteile von Lithium-Batterien & Akkus Handys, Laptops, Digicams, E-Bikes, Akkubohrer oder -schrauber werden mit leistungsstarken Lithium-Akkumulatoren gespeist. Sie zeichnen sich durch kürzere Ladedauer und längere Akkulaufzeit aus.

Die Gefahrenpotenziale Akkus reagieren insbesondere auf Wärmezufuhr und mechanische Beschädigungen. Fällt ein Gerät auf den Boden, können Risse in den Akku-Membranen entstehen. Bei den nächsten Ladevorgängen können dadurch Kurzschlüsse auftreten, die Brände verursachen können.

Sorgfältige Handhabung Durch sorgfältige Handhabung und richtige Entsorgung lässt sich das Auftreten von unkontrollierten Kettenreaktionen weitgehend verhindern.

Kostenlose Entsorgung Lithium-Akkus bzw. Elektroaltgeräte mit Akkus können bei den kommunalen Sammelstellen kostenlos abgegeben werden. In Geschäften, die Batterien und Akkus verkaufen, können ausgediente Energiespender ebenfalls kostenlos abgegeben werden.

Detaillierte Informationen finden Sie auf www.elektro-ade.at

Wichtig! Akkus und Batterien keinesfalls in den Hausmüll werfen! Wenn problemlos möglich, Batterien & Akkus bitte vor der Abgabe aus dem Elektrogerät entnehmen.


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gesund

Alles begann mit der Bereitschaft zur Freiwilligkeit beim Roten Kreuz

„Wir haben die passende Jacke für dich!“ Freiwilligenarbeit beim Roten Kreuz wird nach den Rotkreuz-Grundsätzen von Menschen für Menschen geleistet, wobei dies aus freiem Willen und unentgeltlich geschieht. Freiwillige beim Roten Kreuz sind Frauen, Männer und Jugendliche die einen Teil ihrer Freizeit der Mitmenschlichkeit widmen.

Simon Rauter bei der Dokumentation während der Einsatzfahrt

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die Hospizbegleitung, Sozialbegleitung, das Kriseninterventionsteam, den Essenszustelldienst, den Besuchsdienst bis hin zur Team Österreich Tafel. Die Motive sind vielfältig, verfolgen aber dasselbe Ziel: Anderen zu helfen. Aus Liebe zum Menschen. Es ist bereits Mittag und ich habe die Gelegenheit Simon Rauter, einen freiwilligen Sanitäter bei seinem Einsatz am Nachmittag zu begleiten. Alarm von der Rettungsleitstelle Kärnten in Klagenfurt. Patiententransport in das Landeskrankenhaus Villach. Schon bei der Anfahrt wird über die Maßnahmen vor Ort und eventuelle Vorbereitungen zum Transport kommuniziert. Abgeholt wird die Dame bei ihrem Hausarzt, der eine Beinvenenthrombose di-

agnostizierte. Schon bei der Übernahme fällt mir auf, mit wie viel Einfühlungsvermögen und Freundlichkeit die Patientin zum Rettungswagen gebracht wird.

Dokumentation

Ist die erste Aufregung bei der zu transportierenden Patientin abgeklungen, ist es notwendig einige Daten aufzunehmen und zu protokollieren. Im Krankenhaus angekommen wird sie dem dortigen Personal übergeben. Ein herzliches „Danke“ begleitet die Sanitäter zurück zum Auto. Liegefläche und diverse Gegenstände werden desinfiziert. Schon piepst es wieder.

Notfallkoffer wird geschultert

Dieses Mal wird auf Grund der Angaben auch der Not-

fallkoffer geschultert. Dieser hat ein Gewicht von mehreren Kilos und muss über die Stiege in eines der oberen Stockwerke getragen werden. Für das Warten auf den Lift bleibt keine Zeit. Die Frau ist fortgeschrittenen Alters und sichtlich mit der Situation überfordert. Doch die beruhigenden Worte von Simon zeigen Wirkung. Der Notfallkoffer kommt Gott sei Dank nicht zum Einsatz, aber ein Transport in das nahegelegene Krankenhaus bleibt nicht erspart.

Zuwendung und Aufmerksamkeit

Kaum im Auto wartet schon wieder ein Transport. Bei diesem Einsatz wird eine Patientin aus dem Klinikum Klagenfurt abgeholt und nach Hause gebracht.

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ie Einsatzgebiete reichen vom Rettungsdienst über


Gesund

Der Dialog mit dem Patienten ist, sofern möglich, wichtig Auch hier kann ich das Strahlen in den Augen der 92-Jährigen sehen, wenn sie die Zuwendung des Sanitäters bekommt. Zum Abschluss gibt es dann nochmals einen Transport in das Landeskrankenhaus Villach, bevor es zur Dienstübergabe um 19 Uhr kommt.

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Es war ein langer und voll ausgelasteter Tag mit vielen Kilometern, wo ich auch die Reaktionen der Autofahrer beobachten konnte, die sehr oft unsicher sind, wie sie sich verhalten sollten, entdecken sie im Rückspiegel ein Einsatzfahrzeug. Ich unterhalte mich noch mit Simon und Thomas, da ich neugierig bin, was die beiden veranlasste freiwilligen Dienst beim Roten Kreuz zu versehen. Simon Rauter arbeitet im Klinikum Klagenfurt als Radiologietechnologe und ist verantwortlich für CT und MRT. Die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolvierte er beim Bundesheer. Beeindruckt von der abwechslungseichen und verantwortungsvollen Aufgabe als Sanitäter kam er im April 2008 durch einen Freund zum Roten Kreuz nach Hermagor. Betroffen machte ihn ein schwerer Autounfall mit einem jungen Lenker, der reanimiert werden musste. „Es regt einfach zum Nachdenken an“, erinnert er sich mit gesenktem Blick. Aber es gibt auch viele positive Erleb-

Koordinaten, weitere wichtige Infos und Navigation helfen den Sanitätern auf dem Weg

nisse, wenn man nach Monaten jemanden begegnet, dem man geholfen hat und sieht wie sich der Patient erholt hat.

bilden. Neben dem Gefühl, anderen zu helfen, bringt die freiwillige Tätigkeit auch viel für die Persönlichkeitsentwicklung.

Von der Freiwilligkeit in den Hauptberuf

Thomas Steinwender, der mittlerweile als beruflicher Mitarbeiter beim Roten Kreuz seinen Dienst versieht, hat als Zivildiener beim Roten Kreuz begonnen. Auch er sagt: „Kommt zum Roten Kreuz, wir haben die passende Jacke für dich!“

Und seine Botschaft nach außen lautet: „Ich würde Jugendlichen raten, etwas auf freiwilliger Basis zu machen.“ Gerade beim Roten Kreuz hat man die Möglichkeit dazu, sich in verschiedensten Bereichen auszu-

Wir haben die passende Jacke für Dich! In Deiner Kragenweite für viele verschiedene Aufgaben.

Freiwillig im Roten Kreuz!

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Andrea Zechner, Freiwilligenreferentin „Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll!“ (Johann Wolfgang von Goethe) Aus dieser Überzeugung heraus habe ich mich vor einigen Jahren entschieden, freiwillig im Rettungsdienst des Roten Kreuzes mitzuarbeiten und die umfangreiche Ausbildung zur Rettungssanitäterin zu machen. Auch wenn man im Laufe der Jahre die eine oder andere schlimme Erfahrung macht, so überwiegt dennoch die Freude und Bereitschaft dafür, kranken Menschen zu helfen, ihnen zuzuhören und gleichzeitig sehr viel von ihnen zurückzubekommen. Für mich ist es der perfekte Ausgleich zu meinem Beruf als Hotelassistentin, Menschen, die Hilfe brauchen, beistehen zu können und meine Freizeit sinnvoll in den Rettungsdienst zu investieren. Als Freiwilligenreferentin des Roten Kreuzes Hermagor liegt es mir natürlich sehr am Herzen, neue Mitglieder in der „Rot-Kreuz- Familie“ begrüßen zu dürfen. Durch die vielen verschiedensten Leistungsbereiche, die das Rote Kreuz bietet, sind wir für jede freiwillige Mitarbeit dankbar. Wir befinden uns auch gerade in der Planung eines berufsbegleitenden Rettungssanitäter-Kurses in Hermagor und würden uns über ein reges Interesse sehr freuen. Interessenten können sich gerne unter www.passende-jacke.at melden.

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gesund

Diabetes – der Wandel zur individuellen Therapie W

ichtig im Zusammenhang mit Diabetes ist natürlich die Blutzuckersenkung, um weniger für Infekte anfällig zu sein, um das Gedächtnis zu stärken und bei HerzKreislauferkrankungen eine Besserung zu erreichen. „Jetzt besteht die Möglichkeit, mit gewissen Medikamenten sogar Leben zu retten“, so Prim. Dr. Johannes Hörmann, auf dessen Initiative der Diabetes Infotag ins Leben gerufen wurde. „Des weiteren stehen uns mittlerweile bei der Verabreichung von Insulin länger wirksame und stabilere pharmazeutische Mittel zur Verfügung.“

Individuelle Therapie

Es wird auf jeden Patienten speziell eingegangen. Übergewicht, Unterzuckerung, bestehende Nierenprobleme und Herz-Kreislaufsituationen sind nicht bei jedem Patienten gleich. „Der Wandel zur individuellen, auf die Person zentrierte Therapie lautet die Devise“, betont EOA Dr. Christian Potocnik.

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Auf dem Gebiet von Diabetes hat sich in den letzten Jahren sehr viel weiterentwickelt. So wurde in Studien bewiesen, dass es mittlerweile Medikamente gibt mit denen es möglich ist, die Sterblichkeit zu senken, sowie Herzinfarkte und Herzschwäche zu reduzieren. Viel Gewicht – wenig Bewegung

Zum Umgang mit der Erkrankung und der Einhaltung von „Regeln“ meint Diabetes-Beraterin DGKS Karin Schmid: „Wir können nicht Ihr Leben leben – wir können nur Ratschläge geben“. Da heißt es viel Eigenverantwortung zu übernehmen. Daher sind diese Informationsveranstaltungen, wie es sie im LKH Laas gibt, sehr wichtig, „weil die Betroffenen einen Motivationsschub benötigen, wenn sich ein gewisser Schlendrian einschleicht und die Erkrankung wieder aus dem Ruder gerät“, wie es Prim. Dr. Hörmann nennt.

v.l.n.r.: Prim. Dr. Johannes Hörmann, Dr. Barbara Rabensteiner, Diabetesberaterin DGKS Karin Schmid, Ernährungsberaterin Christine Orma, sowie EOA Dr. Christian Potocnik ner Mischkost und auf das 3 Mahlzeiten Prinzip und zwei Obstportionen (was in eine Hand passt) mit Essenspausen gerichtet sein. Nicht was man isst, sondern die Menge macht es aus. Beim Diabetes Info-

DIABETES -

Bewusste Ernährung

Individualität ist sicher sehr entscheidend, „aber gerade bei übergewichtigen Diabetikern sollte die Gewichtskontrolle Priorität haben“, sagt Ernährungsberaterin Christine Orma. Der Fokus sollte auf eine Ernährung von fettmodifizierter, ballaststoffreicher, ausgewoge-

tag erfahren Sie aktuelles über die neuen Mess-Systeme, über Urologisches mit dem Schwerpunkt gutartige Prostatavergrößerung, Prostatacarcinom und Blasenentzündungen, Reizblase sowie Humormedizin.

www.diabetes.or.at Walter Isopp 0680/2456524 DGKS Karin Schmid 04715/7701-73446

INFOTAG

Sonntag, 11. November 2018 Landeskrankenhaus Laas Eintritt frei! Vorträge, Ausstellung Diabetikerbedarf, Info-Stände Programm: 08.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung Diabetikerbedarf 09.00 Uhr Begrüßung

Prim. Dr. Johannes Hörmann, LKH Laas

09.15 Uhr Zielwerte bei Diabetes

Dr. Barbara Rabensteiner, LKH Laas

09.45 Uhr PAUSE mit Buffet, Ernährungsmedizinische Beratung,

Möglichkeit zur Blutzuckermessung

10.45 Uhr Humormedizin 10.55 Uhr Kontinuierliche Zuckermessung mit Glukosesensoren –

wird jetzt ALLES einfacher?

Dr. Peter Kitzler

11.30 Uhr

Urologische Erkrankungen, z.B. Tumore, Infektionen u.m.

Dr. Claudia Pitzler

12.00 Uhr Abschluss mit der Humormedizin

Am Sonntag, 11. November 2018 findet der 19. Diabetes Infotag statt

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Wir helfen Ihnen gerne, beraten Sie und bieten individuelle Lösungen an. Nutzen Sie daher während der Veranstaltung das Informationsangebot des Gesundheits-, Pflege- und Sozialservice der BH Hermagor über soziale, finanzielle Leistungen und zu Fragen der Pflege.

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ZWEIFELN UND STAUNEN

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Gesund

Hans Grollitsch

Liebe gibt nie auf

Dr. Marion Mitsche

„Die heutige Kindheit ist anders...”

Ein Mann sitzt wegen eines Gewaltdeliktes im Gefängnis und muss eine mehrjährige Strafe dafür absitzen. Ein Seelsorger versucht, mit diesem Mann zu sprechen, aber alles was ihm entgegen kommt, sind Hass, Gewalt, er wird beschimpft, getreten, angespuckt, sogar das Essen landete einmal in seinem Gesicht. Trotzdem bemüht sich der Seelsorger, diesen Mann zu erreichen, der von allen anderen schon aufgegeben und abgeschrieben wurde. Eines Tages bricht der Häftling unter Tränen zusammen und sagt: „Die ganze Zeit über behandle ich Sie wie den letzten Dreck, aber Sie haben mich immer wie ein Mensch behandelt, warum?“ Die Antwort des Seelsorgers: „Weil ich hinter der Gewalt die Angst und das verletzte Kind gesehen habe, welches nie echte Liebe erfahren hat.“ Die Augen der Wahrheit sehen, was ein Mensch ist. Die Augen der Liebe sehen, was ein Mensch werden kann, wenn er geliebt wird. Jesus sieht unsere Unzulänglichkeiten, aber er sieht dahinter auch die Verwandlung, die durch Liebe möglich wird. Die Liebe erträgt alles, verliert nie den Glauben, bewahrt stets die Hoffnung und bleibt bestehen, was auch geschieht. 1. Korinther 13,7

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Die Gründe sind vielfältig und liegen außer in familiären Veränderungen auch in gesellschaftlichen und sozialen Strukturen. Noch nie waren Kinder so arm an Möglichkeiten, sich ihrer Umwelt über die Sinne und ihren Körper selbständig zu bemächtigen. Ebenso haben soziale sowie auch ökologische Umweltveränderungen dazu geführt, dass Kindern der aktive Umgang mit der Lebenswelt immer häufiger genommen wird. Die heutige Lebenssituation verwehrt den Kindern unserer Zeit, sich körperlich-motorische, wahrnehmende Reize zu holen und schränkt sie somit in ihrer Gesamtentwicklung ein. Die Kinder werden von der Straße in die Häuser verdrängt, enge Wohnungen verlangen leises und vor allem körperloses Spielen. Bewegungs- und Spieltraditionen gehen verloren, die Spielkultur wird von älteren Kindern nicht mehr auf die jüngeren Kinder übertragen. Die Kinder dürfen nicht mehr „schmutzig“ werden, denn teure, beengende Kleidungsstücke hindern Kinder, die Welt mit allen Sinnen und mit dem ganzen Körper zu erleben beziehungsweise wahrzunehmen.

Dr. Marion Mitsche Klinische und Gesundheitspsychologin 9620 Hermagor  Neuprießenegg 8 Tel.: 0660/4198123 www.marionmitsche.at

Sonja Zwick, Gesundheitstrainerin und starQi Therapeutin

Depressive Phase? Betroffenen fällt es oft schwer, zwischen „schlechter Laune“ und einer depressiven Verstimmung zu unterscheiden. Wenn der Alltag zunehmend schwer zu bewältigen ist und man an sich selbst Wesensveränderungen feststellen kann, sollte man sich Hilfe suchen. Dies kann sich von permanenter Lustlosigkeit über Traurigkeit und Wut bis hin zu Selbstmordgedanken äußern. Besonders wenn die Tage kürzer werden, treten depressive Phasen vermehrt auf. Um Schlimmeres zu vermeiden und einem Burn Out vorbeugend entgegenzuwirken, helfen individuell abgestimmte Therapieformen. Ich arbeite nicht „oberflächlich“, sondern gehe in die Tiefe. So vielseitig wie der Mensch selbst sind auch die Methoden, welche angewandt werden können, um eine passende Problemlösung zu finden. Gegenseitiges Vertrauen ist die Grundbasis meiner Arbeit. Gerne berate ich Sie darüber ausführlich bei einem persönlichen Gespräch.

S Z onja

wick

Dipl. Gesundheitstrainerin – starQi Therapeutin

9624 Micheldorf 36 Tel.: 0650/61 11 535 s.zwick81@gmx.at

Knieprobleme beim Laufen Knieschmerzen können von den Kniegelenken selbst, aber auch von den Hüftgelenken oder der Wirbelsäule ausgehen. Belastungsabhängige Beschwerden hängen zumeist mit der Gewichtsbelastung und unzureichender Oberschenkelmuskulatur zusammen. Beginnende Abnützungserscheinungen und ein entzündlicher Reizzustand im Knie verursachen den Schmerz. Schmerzorientierte, antientzündliche Therapien und Knorpelschutztherapie erscheinen durchaus sinnvoll. Für das Verzögern von degenerativen Veränderungen gibt es einfache Rezepte: • Vermeidung von Übergewicht • Sinnvolle, vernünftige Bewegung • Sonne, Luft und Vermeidung von Dauerschäden wie Fehlhaltungen Treten dennoch Beschwerden und Schmerzen auf, werden mit Schmerztherapie, Gelenktherapie oder, wenn nötig mit operativen Methoden, ein möglichst hohes Niveau an Beweglichkeit und Komfort wiederhergestellt. Dr. Martin Kavallar Facharzt für Unfallchirurgie Privat und alle Kassen Dr. Helga Schabus-Kavallar Fachärztin für Orthopädie Wahlärztin MEDALM Nassfeld info@medalm-nassfeld.at www.medalm-nassfeld.at Tröpolach 168, A-9631 Jenig

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blitzlichter Liebe Michelle, liebe Claudia,

Neue Herausforderung

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herzlichen Glückwunsch zum gemeinsamen Geburtstag.

Mit Elan und Tatendrang gelingt der neue Job von Anfang an. Lieber Gernot Obermoser viel Glück für den neuen Aufgabenbereich als Amtsleiter in der Marktgemeinde Arnoldstein.

Ein gelungener Festtag für Jung und Alt Am 14. Oktober 2018 kamen in bester Laune alle Generationen im Kultur- und Gemeindezentrum St. Stefan zusammen, um gemeinsam ein besonderes Fest zu begehen: Der Festtag der Generationen verbindet die Gemeindebürger. Bei köstlichen Nudeln aus Moser‘s

Nudelküche sowie Kaffee und Kuchen saß man gemütlich beisammen. Für musikalische Stimmung sorgten die „Oldies für Oldies“ und Pfarrer Marcin Mrawczyski gestaltete gemeinsam mit der Jungschar die Hl. Messe. So jung kommen wir nicht mehr zusammen! © KK (2)

„Michi...Du warst immer und bist die Einzige”

Ein gelungenes Fest: Stimmung beim Festtag der älteren Generationen

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Katholische und evangelische Christen feierten gemeinsam

Weltmissionssonntag 2018 Eine „Premiere“ gab es am 21. Oktober 2018 in der Pfarrkirche zu Kirchbach. Evangelische und katholische Gläubige feierten gemeinsam den Weltmissionssonntag. Die Idee dazu hatte der neue Pfarrprovisor Sibu Vargheese und Treffpunkt war um 8 Uhr bei der evangelischen Pfarrkirche in Treßdorf. Danach „pilgerten“ die Teilnehmer der beiden Konfessionen gemeinsam von Treßdorf nach Kirchbach in die Pfarr-

kirche. Die Predigt anlässlich der ökumenischen Begegnung hielt der evangelische Pfarrer Hartwig Boek und danach lud der Pfarrgemeinderat zu einer Agape vor der Kirche ein. Musikalisch gestaltet wurde die Messe von der Gitarrengruppe. Der Weltmissionssonntag stand heuer ganz im Zeichen von Äthiopien, einer Wiege der Menschheit und eine alte Kulturnation sowie bekannt für sein urchristliches Erbe.

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© Florian Schmidt

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Blitzlichter

Illustratorin Iris Schmidt und Autorin Sandra Walkshofer

Familienbuch zum 200-jährigen Jubiläum

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ie erfolgreiche Bleiberger Autorin und Filmemacherin Sandra Walkshofer hat ein liebevoll illustriertes Familienbuch zum 200-jährigen Jubiläum des berühmtesten Weihnachtsliedes der Welt geschrieben. Am Begräbnis ihrer Großmutter lernte Sandra Walkshofer ihren Vater kennen. Dort erfuhr sie von ihm, dass wahrscheinlich großmütterlicherseits eine Verwandtschaft mit dem berühmten Dichter Joseph Mohr besteht. Dieser schrieb 1816 den Text des Weihnachtsliedes „Stil-

le Nacht, Heilige Nacht”. Selbst von Dichtung und Poesie fasziniert, begann Sandra die Geschichte um Joseph Mohr und die Entstehung des Weihnachstliedes zu recherchieren. Zusätzlich zur erzählten Geschichte ermöglichen bezaubernde Gedichte das Eintauchen in die Gefühlswelt des Dichters und seines mit Komponist Franz Xaver Gruber ins Leben gerufenen Liedes „Stille Nacht, Heilige Nacht”. Das Buch ist beim Hermagoras Verlag erschienen und im Buchhandel um € 14,90.- erhältlich (ISBN 3-978-3-7086-1017-7).

Das Gailtal Journal verlost 5 Exemplare des Familienbuches „Eine Stille Nacht”. Gewinnfrage: Wann wurde das Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht” uraufgeführt? Wer mitmachen möchte, schickt bis zum 15.12.2018 eine E-Mail mit der richtigen Antwort an: office@gailtal-journal.at

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Der einzig Wahre: Suzuki Jimny neu! © KK (2)

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ühelos erreicht der Suzuki Jimny auch Orte, zu denen keine Straße führt. Egal ob Schlammlöcher, dichtes Unterholz, felsige Hänge. Dieser kompakte Offroader trotzt den widrigsten Wetter- und Fahrbedingungen.

Der Suzuki Jimny überzeugt auf jedem Terrain

Ab ins Gelände! Mit dem Jimny an die Gail

Er überzeugt mit eigenwillig-kantigem Design, funktionalem Innenraum und seiner starken Allradtechnik. Für seine legendäre Geländegängigkeit sorgen 210 mm Bodenfreiheit sowie ein stärkerer Motor im Vergleich zum Vorgängermodell. Hervorzuheben

ist natürlich die robuste Allradtechnik.

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Achtung: Rutschgefahr durch Laub Seit 1. November gilt die Winterreifenpflicht. Aber nicht nur für Autofahrer wird der nahende Winter zur Herausforderung, auch Fußgänger sollten sich passend „bereifen“. Gutes Schuhwerk ist der Jahreszeit anzupassen. Das Laub auf den Gehwegen und die Nebelschwaden über den

Landstraßen sorgen für glatte Übergänge und Rutschunfälle. So wie auch bei der Bereifung bei den verschiedenen Automarken auf die Profiltiefe geachtet werden soll, darf auch beim Material der richtigen Winterschuhe nicht gespart werden. „Denn man weiß nie, wann es richtig rutschig wird…“

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Neben neuesten Bike Modellen findet man bei Sport SÖLLE die aktuellen Wintertrends in Sachen Wintersport nach dem Motto hohe Qualität zu besten Preisen. Christian Sölle und sein kompetentes Team beraten Sie gerne.

Garant für Bike-Qualität

Im „Showroom“ stehen Modelle vom Weltmarkenführer GIANT, Scott, KTM, Haibike und Merida parat. „In den letzten Jahren ist das Fahren auf Bike-Trails immer beliebter geworden“, weiß Marco um die aktuellen Trends. „Bei Sport Sölle bieten wir daher © Hans Jost

Bike-Experte Marco Buchacher und Chef Christian Sölle wissen, worauf es ankommt

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Wir verstärken unser Team und suchen:

1 Lehrling (m/w) im Einzelhandel für Sport und Mode

Am 14.Oktober 2018 parkten am Vorplatz der Hermagorer Schneerosenkirche etwa 20 herausgeputzte Motorräder und Quads in Reih und Glied

Biker-Gottesdienst in der Schneerosenkirche Den biblischen Worten und Gleichnissen des Gottesdienstes schloss sich auch Kurator Karl Wassertheurer in seinen Dankesworten für eine unfallfreie MotorradSaison an. „Es freut mich außerordentlich, dass meine langjährigen Biker-Freunde der Einladung so zahlreich gefolgt sind, aber nachdem auch bei unseren vielen schönen Touren im In- und

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Ausland das Gemeinsame stets im Mittelpunkt steht, ist diese Haltung auch mit der Teilnahme am gemeinsamen Gottesdienst eindrucksvoll bestätigt.“ Ehrenkuratorin Ruth Sölle feierte exakt an diesem Sonntag ihren 90.Geburtstag. Für das leibliche Wohl geht neuerlich herzlicher Dank an Erika Bock und ihre Kolleginnen.

Lohn laut Kollektivvertrag

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Wir suchen:

• 2 Verkäufer (m/w) im Einzelhandel für Sport und Mode ( Wintersaison) • 2 Mitarbeiter Skiverleih (m/w) und/oder Mitarbeiter für die Werkstatt und Skiservice (Wintersaison)

• 1 Filialleiter Assistent Skiverleih (m/w) ( Wintersaison) Entlohnung ab € 1.586,- brutto/Monat mit Bereitschaft zur Überzahlung

Tel.: 04285/7100 • service@soelle.at GAILTAL JOURNAL · November 2018

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© KK

Der Winter naht und Fans des Skisportes rüsten bereits auf. Doch dabei auch schon an ein neues Bike gedacht? Bei Sport SÖLLE kann man schon jetzt die neuesten Rad-Trends für 2019 erkunden und sich beim Ski-Kauf gleichzeitig auf die Bike-Saison freuen…


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Die jungen Rennläufer des Karnischen Schibezirkes(KSB)haben sich auf die neue Schisaison bestens vorbereitet. Ende Oktober gab es am Kitzsteinhorn schon ein 3-tägiges Trainingslager bei idealen Schneebedingungen.

© KK (3)

Bereit für die neue Schisaison Von Georg Krutzler

Ü

ber den Sommer wurde bei den einzelnen St a m m spor t vereinen eifrig an der Kondition gearbeitet. Mit Schulanfang begann das Hallentraining mit Schwerpunkt Balance, Koordination und Schnelligkeit“, so Obmannstellvertreter Karl Stampfer. Seit Ende Oktober wird am Mölltaler Gletscher die richtige Technik und das Freifahren im Gelände geübt. Den ersten Vergleich auf Landesebene gibt es Anfang Dezember mit dem Technikwettbewerb am Mölltaler Gletscher.

KSB eine Talenteschmiede

Der Karnische Schibezirk bietet seit Jahren ideale Voraussetzungen für skirennsportbegeisterte Kinder aus unserer Region. Im Herbst 2000 wurde der Verein mit Statut installiert und gibt es gleichzeitig auch eine Zusammenarbeit mit der NMS Hermagor und Kötschach. Zuvor wurde er als Dachverband von Ignaz Assinger 25 Jahre lang geleitet. Obmann seit 1997 ist Johann Kanzian.

Lohn für erfolgreiche Arbeit Laura Drau),

Brandner (Berg/ Daniel Gratzer

(Weißbriach) und Laurin Kristler (Kötschach) sind aktuelle AufsteigerInnen in den FIS-Rennsport. Stampfer: „Da gilt ein besonderer Dank an alle Funktionäre, Trainer und Sponsoren für die tatkräftige Unterstützung und Zusammenarbeit“.

Vorne mitmischen

„Natürlich möchte man an die Erfolge der letzten Jahre anschließen und wieder auf Landescupebene vorne mitmischen sowie zu österreichischen Vergleichskämpfen nominiert werden“, sagt Trainer Gernot Nussbaumer. Sebastian Malle und Konstantin Daberer belegten in der Landescupgesamtwertung jeweils den zweiten Platz, während Johannes Stampfer sich über Platz fünf freuen konnte. „Erfolge sind im Sport wichtig, wir und vor allem die Eltern wünschen uns aber auch eine unfallfreie Saison“, fügt der KSBTrainer noch hinzu.

Stammvereine sehr aktiv

Sehr gute Nachwuchsarbeit im Schisport leisten vor allem die Vereine SC-Arnoldstein, SC-Vellach/Hermagor,

SC-Vellach hat mit SC-Hermagor eine Trainingsgemeinschaft gegründet

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Gemeinsame Bergtour mit den Rennläufern und Eltern des Karnischen Schibezirkes SV-Tröpolach, GSK und OSK Kötschach. Vor allem bei Arnoldstein gibt es mit Kerstin Franzel (ÖSV-C-Kader), Lisa-Marie Titscher, Sarah Dragaschnig und Theresa Goritschnig (Landeskader), Jakob Buchacher und David Hrovat (Sichtungsgruppe) einige Talente. Bei Kötschach belegten in der letzten Saison beim Landes-Kindercup Konstantin Daberer und Sebastian Malle den zweiten Gesamtplatz.

Miteinander im Vordergrund

Miteinander steht beim SCVellach im Vordergrund. Mit SC-Hermagor wurde eine Trainingsgemeinschaft im Jahre 2016 gegründet. Sektionsleiter sind Wolfgang Grollitsch und Hans Ebenwaldner. Trainiert werden die 16 „Kid`s“ von Siegfried Kuglitsch

und SC-Vellach Obmann Bernd Regatschnig. „Ziele sind wieder die sechs Gailtalcup-Rennen und eine gemeinsame Vereinsmeisterschaft abzuwickeln. Lara Stöffler von SC-Vellach schaffte den Sprung in die Sichtungsgruppe der Schüler. Beim SV Tröpolach gehören 20 Nachwuchstalente an, die im Winter vor allem an den Gailtalcuprennen, aber auch an internationalen Rennen (Italien, Slowenien) teilnehmen. Seit Mitte Oktober wird unter der Leitung von Gabriel Warmuth einmal wöchentlich ein Konditionstraining abgehalten. Das Trainerteam besteht aus Peter Mailänder, Gabriel Warmuth und Landesschilehrerin Melissa Pehr. „Die Ziele sind beim Gailtalcup viele Einzelsiege einzufahren“, so Mailänder.

Die Schitalente von Arnoldstein beim Training am Mölltaler Gletscher mit Trainer Hannes Bruckner

GAILTAL JOURNAL · November 2018


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