SCHWEIZER
Ausgabe 158_ 8. Jahrgang / 18. März 2013
IMMOBILIENBRIEF Das e-paper der Schweizer Immobilienwirtschaft EDITORIAL
Inhalt 2 MIPIM 2013: Bericht aus Cannes 3 Nachrichten: Mipim-Awards 6 PwC/ULI: Emerging Trends in Real Estate Europe 2013 8 Die Top Ten 2013 12 Knight Frank: Preise für Luxusimmobilien steigen 14 Marktkommentar 14 Nachrichten: bfw/Swisscanto 15 Immobiliennebenwerte 16 Immobilienfonds/-Aktien 17 Stadtentwicklung: Neues Eishockey-Stadion für Zürich 18 Impressum
Stimmungswechsel in Cannes Für viele Aussteller und Teilnehmer startete die MIPIM in Cannes in diesem Jahr mit Hindernissen: Ein erneuter Wintereinbruch und Flugausfälle verzögerten die Anreise. Auch das frühlingshafte Wetter an der Cote d’Azur, mit dem die verspätet Eingetroffenen entschädigt wurden, hielt nicht lange an: Zum Ende der Messetage verdunkelte sich der Himmel und bescherte den fliegenden Regenschirmhändlern in Cannes Konjunktur. Die Birgitt Wüst Redaktionsleiterin Wetterkapriolen während der Messe als atmosphärische Vorzeichen für eine weitere Eintrübung der Immobilienmärkte zu werten, wäre indes verfehlt: Von «Eiszeit» oder «Schockstarre» kann längst nicht mehr die Rede sein. Die Stimmung auf der diesjährigen MIPIM war, wie viele Messeteilnehmer bestätigen, nicht übermässig gut, aber auch nicht schlecht. Die Immobilienbranche scheint – bisher zwar noch verhalten, aber immerhin – Aufwind zu spüren. Dafür sprechen unter anderem die vom Veranstalter Reed Midem vermeldeten steigenden Teilnehmer- und Ausstellerzahlen. Ferner während der Messe angekündigte neue Grossprojekte, die in den kommenden Monaten an einigen Standorten angeschoben werden sollen oder bereits in Bau sind. Dass die Märkte freundlicher tendieren, dürfte mit dem leicht verbesserten Finanzierungsumfeld zusammenhängen: Kredite werden wieder vergeben; gute Projekte finden anscheinend den Weg in die Realisierung. Die bis vor kurzem herrschende Finanzierungsknappheit scheint vorbei zu sein. Mit den besten Grüssen, Birgitt Wüst
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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF
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MIPIM
Es gibt wieder Grossprojekte
Die MIPIM 2013: Die internationale Immobilienmesse zog mehr Besucher als in den Vorjahren an
In Cannes standen in diesem Frühjahr erneut eher die «sicheren Standorte» im Zentrum. Doch gab es Anzeichen dafür, dass Investoren wieder mutiger werden.
BW. Am vergangenen Freitag ging in Cannes die MIPIM zu Ende. Zur mittlerweile 24. Auflage der internationalen Gewerbeimmobilienmesse an der Cote d’Azur waren knapp 20.000 Immobilienprofis aus 79 Ländern angereist, nach Auskunft von Messeveranstalter Reed Midem ein Zuwachs von drei Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr. Die Stimmung war, wie viele Messeteilnehmer bestätigten, nicht überschwäng-
lich, aber auch nicht schlecht; die Immobilienbranche scheint – bisher zwar noch verhalten, aber immerhin – Aufwind zu spüren. Dies zeigt sich nicht nur an den gestiegenen Besucher- und Ausstellerzahlen; für mehr Optimismus in der Branche spricht auch die im Vergleich zu den Vorjahren erhöhte Zahl an Unternehmen, die sich in Cannes auf Yachten präsentieren, darunter viele Immobilienberater, Anwaltskanzleien und für ihren eher opportunistischen Investitionsstil bekannte britische und US-amerikanische Fondsgesellschaften. Zunehmende Belebung an den weltweiten und insbesondere den europäischen Immobilienmärkten belegen daneben die Ergebnisse der
jüngst von Beratungsunternehmen präsentierten Studien. So erreichte das Investitionsvolumen nach Erhebungen von CBRE auf dem europäischen Gewerbeimmobilienmarkt im vierten Quartal 2012 insgesamt 44,8 Milliarden Euro – ein Plus von 53 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2012 und gegenüber dem vierten Quartal 2011 ein Zuwachs von 25 Prozent. Deutsche Investoren stellten im zweiten Halbjahr 2012 die zweitstärkste Gruppe bei den länderübergreifenden Transaktionen. Gemäss der in Cannes vorgestellten CBRE-Studie «Real Estate Investor Intentions Survey» ist Deutschland 2013 sogar Top-Ziel für europäische Immobilieninvestoren und für mehr
// Schweizer Immobilienbrief / galledia verlag ag / IMMOBILIEN Business / 8045 Zürich / www.immobilienbusiness.ch //
Seite 3 /5_2013 /// als ein Drittel der Anleger (35 Prozent) der attraktivste Investitionsmarkt; gefolgt von Grossbritannien, dem mit 24 Prozent zweitattraktivsten Markt. Sicherheit weiterhin gefragt
Unter den Top-Ten-Investitionszielen befinden sich sogar gleich vier deutsche Städte, und deren Attraktivität ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. So steht München mit 16 Prozent an zweiter Stelle des Rankings, gefolgt von Berlin; auch Hamburg und Frankfurt sind unter den Top Ten vertreten. So schienen die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Aufenthalt in Cannes für die aus Deutschland angereisten Teilnehmer nicht schlecht – auch wenn am ersten und zweiten Messetag die Gemeinschaftsstände von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart nicht so gut besucht waren wie im Vorjahr. Dies war 2013 allerdings weniger einer ungünstigen makroökonomischen Grosswetterlage geschuldet als dem überraschenden Wintereinbruch, der die grossen europäischen Flughäfen nördlich der Alpen während der ersten Messetagen zeitweise lahmlegte. Doch mit etwas Verspätung füllten sich die Stände dann doch noch, und die Aussteller zeigten sich mit ihrem Messeauftritt zufrieden. «Das Anlegerinteresse an Deutschland ist stabil auf hohem Niveau», freute sich Peter Schreppel. Der Deutschlanchef von CBRE sieht denn auch künftig «eher mehr Investoren nach Deutschland kommen als weniger».
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MIPIM-Awards ECE gewinnt gleich zwei «Immobilien-Oscars» Die auf die Entwicklung und das Betreiben von Shoppingcentern fokussierte Hamburger ECE wurde auf der diesjährigen MIPIM mit gleich zwei MIPIM-Awards ausgezeichnet. Neben der Auszeichnung als «Best Shopping Centre» für den im Oktober 2012 eröffneten Marmara Park in Istanbul gewann die ECE zusätzlich mit dem Milaneo in Stuttgart den MIPIM Award als «Best Future Mega Project». Der MIPIM Award gilt als wichtigste Auszeichnung der Immobilienbranche, als «Immobilien-Oscar» und kürt die weltweit besten Immobilienprojekte respektive -objekte. Der Marmara Park konnte sich gegen Projekte aus Südkorea, Japan und Singapur durchsetzen, das Milaneo gegen Projekte in Grossbritannien, auf den Malediven und in China. «Wir wussten, dass wir zwei hervorragende Projekte im Rennen haben – mit gleich zwei MIPIM Awards habe ich aber nicht gerechnet», erklärte ECEChef Alexander Otto. Bürogebäude «The Squaire» ausgezeichnet Mit mehr als 180 Bewerbungen war die Konkurrenz in diesem Jahr grösser denn je. Dass gleich zwei Preise an einen einzigen Entwickler gehen, ist bei den MIPIM-Awards extrem selten. Der Immobilien-Oscar für Büro– und Geschäftshäuser ging an «The Squaire», das futuristische Bürogebäude der IVG Immobilien AG am Frankfurter Flughafen; bei den Hotels und Ferienanlagen ging Flame Towers (HOK International Ltd.) als Sieger hervor. Bei der Kategorie Industrie– und Logistikprojekte fiel die Entscheidung auf Wastewater Treatment Plant in North Alt Maresme (Baena Casamor; Agencia Catalana de lÁigua ACA) und in der Sparte Revitalisierung auf King´s Cross, London (John McAslan + Partners). Ferner wurden Culture Casbah, Malmö (MKB Fastighets AB) in der Kategorie Zukünftige Projekte und Bosphorus City, Istanbul (Mimarlar Workshop) in der Sonderkategorie Türkische Projekte ausgezeichnet.
Londons Erwiderung auf Venedig
Attraktivste europäische Stadt für Immobilien ist laut der CBRE-Studie allerdings weiterhin London >>>
Erhielt einen Immobilien-Oskar: Das IVG-Objekt «The Squaire» am Frankfurter Flughafen
SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF – München, Berlin und Paris folgen erst mit einigem Abstand. Dass das Interesse an der britischen Hauptstadt ungebrochen hoch ist, zeigte sich gleich am ersten Messetag am prall gefüllten «Grand Auditorium» des Palais des Festivals in Cannes. Geduldig warteten Hunderte Zuhörer auf die durch die bereits erwähnten Wetterkapriolen verzögerte Ankunft des Key-Note-Sprechers Boris Johnson, des nicht zuletzt für seine Eloquenz und Rhetorik berühmten Bürgermeisters von London. Seinen unterhaltsamen Vortrag nutzte Johnson denn auch, um auf neue Grossprojekte der britischen Hauptstadt aufmerksam zu machen – und dabei für Investoren für neue Grossprojekte zu werben. London ist für Johnson klar «der beste Ort zum investieren». Gelegenheit dazu könnte sich für Investoren neben Engagements bei zahlreichen Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur der britischen Hauptstadt (etwa dem Bau eines weiteren Airports) bald bieten – bei einem Hochbauprojekt der Extraklasse. Am Royal Victoria
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Keynote-Speaker Boris Johnson wirbt für neue Grossprojekte in London
Dock, mitten in den Docklands im Londoner Osten, soll auf der Themse «ein schwimmendes Dorf» entstehen. «Londons Anwort auf Venedig», so Johnson. Geplant sind Hunderte von Wohnungen, ferner Hotels, Geschäfte, Restaurants und Bars auf insgesamt rund sechs Hektar (Wasser-)Fläche. Als einen ersten Schritt in Richtung Realisierung des Megaprojekts kündigte Johnson einen
internationalen Wettbewerb für das «Floating Village» an; er soll in den kommenden Monaten ausgeschrieben werden. Im Zusammenhang mit dem künftigen «Little Venice» der britischen Hauptstadt entsteht auch eine neue Regionalexpresslinie, die «Crossrail 2», die das schwimmende Dorf an das Nahverkehrsnetz anbinden soll; «Crossrail 1» ist bereits im Bau.
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Seite 5 /5_2013 /// Neues Stadtzentrum für das «Venedig des Nordens»
Dass wieder ein frischerer Wind an den internationalen Immobilienmärkten weht, zeigt ferner die Rückkehr der Investoren und Aussteller aus Osteuropa, vor allem aus Russland, nach Cannes. Was mit Blick auf die jüngsten Wachstumsprognosen für diese Länder nicht erstaunt. So hat der Internationale Währungsfonds (IWF) jüngst die Prognose für das BIP Russlands im Jahr 2013 in Höhe von 3,75 Prozent bestätigt – für die Eurozone liegt sie in diesem Jahr bei minus 0,2 Prozent. Positives Wirtschaftswachstum bleibt bekanntlich nicht ohne Auswirkungen auf die Immobilienmärkte, und so werden in den grossen russischen Städten neue Projekte angeschoben. Manche sind schon im Bau, so etwa Neu-Holland, ein ehemaliges militärisches Sperrgebiet in St. Petersburg, welches in den kommenden Jahren zum neuen kulturellen Stadtzentrum der Newa-Metropole avancieren soll. Nach Plänen des amerikanischen Architekturbüros WorkArc sollen auf der acht Hektar grossen Insel Theater, Museen, Ausstellungsräume, Ausbildungsinstitute sowie ein multifunktionaler Komplex mit Hotels, Wohnungen, Geschäften und Bürogebäuden entstehen. Die Umnutzung der Insel zählt aufgrund
SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF ihrer zentralen Lage und historischen Bedeutung zu den wichtigsten strategischen Projekten der Stadt. Investor und Entwickler des Projekts ist die zu Roman Abramovich‘s Millhouse Group gehörende Projektgesellschaft New Holland Development. Drees & Sommer begleitet das Vorhaben seit 2011 als Vertreter des Bauherren und als Berater für die bauliche und ingenieurtechnische Entwicklung der Liegenschaft. «Nach einer wechselvollen Geschichte von mehr als 300 Jahren,
die eng mit der Entstehung des sogenannten Venedig des Nordens verbunden ist, erlebt Neu-Holland nun den Aufbruch in ein neues Leben», sagt Steffen Sendler, Partner bei Drees & Sommer, Geschäftsführer des Standortes in Moskau und seit 2011 mit dem Projekt betraut. 2014 soll die aktuell laufende Sanierung der Gebäude abgeschlossen werden, anschliessend die Arbeit am neuen funktionalen Konzept beginnen und der neue Stadtteil Gestalt annehmen. •
Gelungener Schweizer Auftritt An den Schweizer Ständen im «Espace Riviera» des Messegeländes zeigten sich die Veranstalter und Teilnehmer mit dem MIPIM-Aufenthalt sehr zufrieden. Tatsächlich waren die beiden Stände des «Swiss Circles» und der Genfer-See-Region an allen Messetagen auffallend gut besucht – und längst nicht nur zu den allseits beliebten Aperó-Einladungen am späteren Nachmittag. Dass der Schweizer Immobilienmarkt bei internationalen Immobilieninvestoren weiterhin auf dem Programm steht, zeigte sich in Cannes nicht zuletzt auch am offiziellen Rahmenprogramm der Messe: Erstmals fand ein eigenes Panel zum Schweizer Immobilienmarkt statt. Bei der von Reed Midem zusammen mit Immobilien Business organisiserten Podiumsdiskussion stand die Frage «Ist die Schweiz noch immer ein sicherer Hafen?» zur Debatte. Ein Thema, das offenbar den Nerv vieler Investoren traf: Trotz des nicht gerade günstigen Termins (10 Uhr morgens am ersten Messetag) und ungeachtet des in den «Katakomben» des Palais des Festivals gut versteckten Veranstaltungsraumes fanden sich viele Zuhörer ein. Das Fazit der von Intercity-CEO Roman Bolliger moderierten Podiumsdiskussion mit Nicolas Rebier (Losinger Marazzi AG), Sven Schaltegger (PwC Schweiz) und Steffen Szeidl (Drees & Sommer Schweiz GmbH): Das Preisniveau für Immobilien ist zwar hoch, doch bietet die Schweiz mit ihren nach wie vor stabilen und gesunden Fundamentaldaten, ihrem Wirtschaftswachstum und der anhaltenden Zuwanderung für Immobilieninvestoren gute Chancen – wenn sie Standort, Marktsegment und Objekt sorgfältig prüfen.
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Studie
Immobilien-Investoren setzen auf «sichere Häfen»
Im ULI/PwC-Ranking 2013 einen Platz aufgerückt: Zürich
Im jüngsten ULI/PwC-Ranking der attraktivsten Immobilienmärkte landet Zürich erneut unter den Top Ten. Die grösste Schweizer Stadt kann gegenüber dem Vorjahr sogar einen Platz gut machen.
BW/PD. Deutsche Städte stehen zuoberst auf der Wunschliste der Immobilien-investoren, die nach «sicheren
Häfen» Ausschau halten. Dies belegt die Studie «Emerging Trends in Real Estate® Europe 2013» von Urban Land Institute (ULI) und PricewaterhouseCoopers (PwC). Für die Erhebung haben PwC und ULI mehr als 500 Real-Estate-Investoren, Immobilienentwickler und -finanzierer sowie Analysten und Beratungsunternehmen befragt; das Ranking der attraktivsten Standort ist Teil der alljährli-
chen Umfrage. Mit München (Platz 1), Berlin (2) und Hamburg (5) wählen Europas Immobilienexperten im Jahr 2013 gleich drei deutsche Städte unter die fünf attraktivsten Standorte für Real-Estate-Investments in Europa. Gemischte Gefühle
«Immobilieninvestoren suchen Sicherheit, das macht die deutschen
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Seite 7 /5_2013 /// Immobilienmärkte attraktiv», sagt Jochen Brücken, Partner und Leiter des Bereichs Real Estate bei PwC Deutschland. Mit gemischten Gefühlen betrachten die befragten Real-Estate-Experten der PwC-Studie zufolge den europäischen Immobilienmarkt: Einerseits zeigt die Umfrage so viel Pessimismus wie zuletzt im Jahr 2004 über die Entwicklung der Immobilienmärkte in den 27 untersuchten europäischen Metropolen. «Mit 45 Prozent erwartet fast die Hälfte der Befragten, dass die Immobilienpreise mindestens noch bis 2017 stagnieren», beschreibt Brücken die vorsichtige Stimmung in der Branche. Vier von fünf Befragten geben allerdings an, dass die Krise der Eurozone neue Möglichkeiten für ihr Unternehmen geschaffen habe. «Die Immobilienbranche hat offenbar
SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF nach fünf Jahren der Restrukturierung allmählich einen Weg gefunden, mit der neuen, volatileren Normalität umzugehen», folgert Brücken. Finanzierung wird schwieriger
Investoren setzten gegenwärtig weniger auf Investmentstrategien für ganze Regionen oder Sektoren, stattdessen wählten sie sehr sorgfältig die Ziele für ihre Investments, die Erträge und Sicherheit versprächen, fanden die Researcher weiter heraus. Mehr als die Hälfte der Befragten erwartet, dass die Kreditfinanzierung von Immobilieninvestitionen im Jahr 2013 schwieriger wird. Denn zahlreiche Banken ziehen sich aus der gewerblichen Immobilienfinanzierung zurück. Da sie sich bei ihrem
Rückzug aber auch von hochwertigen Objekten trennten, lohne es sich, die Augen nach günstigen Gelegenheiten offen zu halten, meinen die von PwC und ULI für die «Emerging Trends in Real Estate» befragten Immobilienexperten. Als weitere «best bets» identifizierten die Autoren der Studie die folgenden Erwartungen der Umfrageteilnehmer: · Konzentration auf hochwertige Standorte in zentralen Städten · Irland and Spanien könnten wieder interessant werden · Kauf und Entwicklung von Portfolien oder Teilen von Portfolien, die Opportunity Funds in der Krise übernommen haben und von denen sie sich nun wieder trennen wollen · Der steigende Tourismus aus China und anderen Emerging Markets: Aus>>> richtung von Hotel-, Frei-
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Die Top Ten 2013 1. München: Die bayerische Landeshauptstadt punktet mit ihrer Mischung aus Global Playern und mittelständischen Unternehmen als Mieter von Gewerberäumen. Geringer Leerstand und ein eingeschränktes Immobilienangebot lassen Investoren auf steigende Mieterlöse hoffen. Dass immer mehr Touristen, insbesondere aus den BRIC-Staaten, in die Stadt kommen, stärkt die Aussichten im Bereich der Wohnimmobilien. 2. Berlin: Der Strom zahlungskräftiger Mitarbeiter der mittlerweile mehr als 15.000 Technologie-Unternehmen hat den Immobilienmarkt in der deutschen Hauptstadt beflügelt. Von der grossen Zahl der Besucher, die dem Ruf der Stadt als kulturelles Zentrum folgen, profitieren der Apartment- und der Hotelsektor. 3. London: Londons Immobilienmarkt profitiert vom Ansehen der Themse-Metropole als einer der ultimativen «safe havens» der Welt. Zwar verlieren Investments in neue Büroräume für die Finanzbranche an Attraktivität, der Finanzsektor streicht Stellen. Doch in der Entwicklung von Flächen für Londons wachsende Technologiebranche und Kreativwirtschaft sieht mancher noch Potenzial. 4. Istanbul: Das kräftige türkische Wirtschaftswachstum und der geringe Altersdurchschnitt der türkischen Bevölkerung machen Istanbul attraktiv für Immobilieninvestoren. Im Vorjahr hatte die Stadt am Bosporus wegen der verlockenden Wachstumsaussichten sogar noch an der Spitze der europäischen Immobilienmärkte gestanden. 5. Hamburg: Für die Stabilität, die insbesondere der Büro-Immobilienmarkt der Hansestadt bietet, akzeptieren Investoren hohe Preise. Weil Schnäppchen allerdings immer schwerer zu finden sind, wenden Investoren sich mittlerweile auch dem Markt für Industrie-Immobilien zu.
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6) Paris: Trotz steigender Arbeitslosenzahlen und wirtschaftlicher Stagnation ist Paris immer noch ein solider Immobilienmarkt Europas. Dabei boomen vor allem Paris Luxus-Einzelhandels- und Hotelbranche. 7) Zürich: Aufgrund der hohen Zahl inländischer Investoren, ist es schwer für ausländische Anleger in Zürich Fuss zu fassen. Der Standort profitiert nicht zuletzt vom Schweizer Franken, der als sichere Währung gilt. Die Befragten sahen nur einen geringen Einfluss der Finanzkrise auf den Immobilienmarkt Zürichs. 8) Stockholm: Die Hauptstadt Schwedens gilt als eine der lebenswertesten Städte Europas; zudem begünstigt der Bevölkerungszuwachs der Stadt den Immobilienmarkt. Stockholm ist Sitz vieler internationaler Marken, wodurch sich die Stadt auch 2013 ein stabiles Wachstum versprechen kann. 9) Moskau: Zum zweiten Mal in Folge belegt Moskau den 9. Platz. In den ersten drei Quartalen des vergangen Jahres war Moskau der viert-aktivste europäische Markt und kann vor allem mit seinem Einzelhandel punkten. Dennoch werden nach Meinung ansässiger Befragter die Möglichkeiten Moskaus von ausländischen Investoren zugunsten stabilerer Märkte heruntergespielt. 10) Warschau: Die Hauptstadt Polens profitiert vom wirtschaftlichen Wachstum des Landes, das die am schnellsten wachsende Wirtschaft Europas aufweist. Zudem ist Polen der aktivste Immobilienmarkt in Mittel- und Osteuropa; auch der Einzelhandelssektor boomt.
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Als Immobilienstandort weit abgeschlagen: Athen
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Lage in Krisenländern weiter kritisch
Wertzuwächse trauen die Immobilienexperten nur vier der analysierten Metropolen zu. Insgesamt «gute» Perspektiven für Bestand, Investments und Entwicklung sehen die Befragten neben München und Berlin nur noch in London und Istanbul. Die britische Hauptstadt wird von
vielen als ultimativer Safe-HavenMarkt von Europa angesehen; 2013 rangiert die Themse-Stadt auf Platz drei. Von der Grösse und Liquidität des Londoner Immobilienmarkts sind Investoren und Anleger offenbar weiterhin fasziniert. Als weitere Pluspunkte gelten die Stabilität des Britischen Pfunds und die relative Unabhängigkeit gegenüber den wirtschaftlichen Proble-
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Seite 11 /5_2013 /// men im Rest des Vereinigten Königreichs und in Europa allgemein. Im Gegensatz zu den westeuropäischen Metropolen, die mit ihrer internationalen Anziehungskraft und besseren Wirtschaftsaussichten am höchsten bewertet sind, schneiden die Städte in den von der Euro-/Schuldenkrise am stärksten betroffenen Ländern am schlechtesten ab: so etwa Athen, Lissabon, Dublin, Madrid und Barcelona. Die Aussichten für die griechische Hauptstadt Athen und die portugiesische Hauptstadt Lissabon sowie für die spanischen Metropolen beurteilen die Branchenexperten ausgesprochen kritisch. «Auf der ande-
SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF ren Seite mehren sich die Anzeichen dafür, dass die Immobilienmärkte in Südeuropa das Schlimmste hinter sich haben: Immerhin vier von fünf Befragten sehen auf dem aktuellen Preisniveau auch Chancen für Investitionen», sagt ULI-Deutschland Geschäftsführerin Claudia Gotz. Zürich wird unterschätzt
Zürich ist dagegen eine der Städte, die gemäss der jährlichen Umfrage «Emerging Trends in Real Estate® Europe» von Anlegern häufig unterschätzt wird. Zu Unrecht: Obwohl internationale Investoren Zürich als
geschlossenen und schwer zugänglichen Markt empfinden, hat die grösste Schweizer Stadt unter den Top Ten einen Platz gut gemacht und rangiert aktuell auf Platz 8. Nicht in der Schweiz ansässige Investoren erachten den Schweizer Markt als «sicheren Hafen» für ihr Kapital – während sich Schweizer Anleger bisher nur wenig für Investitionen im krisengeschüttelten Europa begeistern können. «Generell bewerten die befragten Anleger die Aussichten für Zürich und Genf positiv - trotz des im Europavergleich hohen Preisniveaus», sagt Kurt Ritz, Leiter des Branchensektors Immobilien bei PwC Schweiz. •
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Wohnimmobilien
Preise für Luxusimmobilien steigen weiter In der Beliebtheit als Wohnstandort reicher Menschen stehen London und New York ganz oben. Dies geht aus dem aktuellen Wealth Report des britischen Maklerhauses Knight Frank hervor.
PD/BW. Gemäss dem Bloomberg Billionaires Index ist das Nettovermögen der reichsten hundert Milliardäre 2012 um 241 Milliarden US-Dollar auf 1,9 Billionen Dollar gestiegen – ungeachtet der europäischen Schuldenkrise und der stotternden Erholung der US-Wirtschaft. Der mexikanische Telekom-Magnat und America Movil-Eigentümer Carlos Slim gilt mit einem Nettovermögen von 71 Milliarden Dollar als reichster Mensch der Welt, gefolgt von Microsoft-Gründer Bill Gates und Amancio Ortega, Gründer des Einzelhändlers Inditex (Zara). Liam Bailey, weltweiter Leiter Residential Research bei Knight Frank, weist darauf hin, dass die globale Konjunkturabkühlung in der Schaffung von Reichtum keine Delle hinterlassen hat. Die Zahl der sogenannten «High Net Worth Individuals» (HNWIs) mit mehr als 30 Millionen Dollar sei 2012 um 8.700 respektive fünf Prozent gestiegen; das Vermögen dieser Personen ist gemäss dem Wealth Report 2013 des britischen Maklerunternehmens im vergangenen Jahr um 566 Milliarden USDollar auf insgesamt 26 Billionen US-Dollar angewachsen. In den kommenden zehn Jahren soll die Zahl der Personen, die mehr als 30 Millionen Dollar ihr Eigen nennen, um weitere 95.000 zunehmen, so die Prognose der Knight-Frank-Researcher.
London zählt zu den beliebtesten Standorten für Reiche
Die Zahl der Reichen würde damit um weitere rund 50 Prozent steigen. Wie Bailey berichtet, findet sich die grösste Konzentration von privatem Vermögen derzeit in den etablierten Zentren in Nordamerika und Europa; doch auch Asien, Latein-Amerika und der Nahe Osten holten beachtlich auf. In den nächsten zehn Jahren werde die Zahl der Reichen in Städten wie Sao Paulo, Peking und Mumbai stark steigen. Mehr Reiche - mehr Nachfrage nach Luxus
Nimmt die Zahl der Reichen zu, dürfte auch die Nachfrage nach Luxusgütern und –Immobilien steigen. «Die Nachfrage nach Topimmobilien als sichere Anlage hält an», bestätigt
Bailey. Gleichzeitig sei das Angebot an Nobeladressen in den von den HNWIs bevorzugten Wohnorten begrenzt. Aufgrund dieser Angebotsknappheit konstatiert Knight Frank für Luxuswohnobjekte, insbesondere in Grossstädten, steigende Preise – insbesondere in Jakarta, Dubai und Sao Paulo. Baileys zufolge werden die Bewertungen von Topimmobilien kurz- und mittelfristig weiter steigen. Bei der Befragung für den Wealth Report von 15.000 Kunden des Maklerhauses mit einem Gesamtvermögen von rund einer Billion US-Dollar wurden London und New York unverändert als die beliebtesten beiden Standorte für Reiche in den nächsten zehn Jahren genannt. Während der Finanzkrise galten Miami, London und New York als sichere
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Seite 13 /5_2013 /// Anlagemärkte. Investoren aus aller Welt haben in diesen drei Städten Sachwerte gekauft, um ihr Kapital vor Wirtschaftskrisen und Währungsverfall zu schützen und dem Zugriff der eigenen Regierungen zu entziehen. Gemäss Knight Frank hat sich dieser Trend 2012 fortgesetzt. Dass Asien in Sachen Reichtum zulegt, zeigt auch der ebenfalls im Wealth Report veröffentlichten «Prime International Residential Index» (PIRI), der Preisveränderungen an 80 wichtigen internationalen Standorten für Luxuswohnimmobilien erfasst. Demnach haben die Preise für Luxus-wohnimmobilien durch eine wachsenden Mittelschicht in Indonesien 2012 in Jakarta (+38%) und Bali (+20%) am stärksten zugelegt. Rund ein Drittel der insgesamt 80 im Ranking untersuchten Standorte konnten 2012 ei-
SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF nen Preiszuwachs verzeichnen. Etwa die Hälfte der Städte und Regionen wiesen allerdings ein Minus auf, was auf eine Konzentration der Reichen in bestimmten Städten und Regionen hindeutet. In Lateinamerika aber auch in Moskau findet der Preisauftrieb vor allem in den besonders geschützten Stadtteilen statt. Besonders Indonesien hat von einem anhaltend starken Wachstum des Bruttoinlandsprodukts profitiert, das in fünf der letzten sechs Jahre sechs Prozent und mehr betrug. Insbesondere die Mittelschicht ist reicher geworden und hat die Immobilienpreise in die Höhe getrieben. Da Ausländern der Zugang zu den Märkten erleichtert werden soll, könnte sich der Trend 2013 fortsetzen. Auch Thailand gehört aufgrund eines geringen Angebots bei steigenden Zin-
sen mit einem Plus von 9,4 Prozent in Bangkok und 4,7 Prozent in Phuket zu den Gewinnern. Frankreich büsst Ruf als «sichere Adresse» ein
Im Nahen Osten fällt Dubai mit einem Plus von 20 Prozent für Luxusvillen auf. Der Preisverfall seit der Krise 2008/09 und die Bedeutung als Drehkreuz haben Kapital aus dem Nahen Osten, Nordafrika, Indien und Zentralasien angelockt. Frankreich, Spanien und Portugal gelten dagegen nicht mehr als «sichere Adressen». Besonders die Reichensteuer in Frankreich hat Investoren dazu bewegt, ihre Kaufpläne zu überdenken. Im Topsegment wandern die Käufer deshalb nach Monaco, an die italienische Riviera und in die Schweiz ab. •
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SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF
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Marktkommentar NACHRICHTEN bfw Liegenschaften: Deutlich im Plus Im Geschäftsjahr 2012 erzielte bfw Liegenschaften ein EBIT von 13,4 Millionen CHF und einen Gewinn inklusive Neubewertungserfolg von 6,8 Millionen CHF (1,35 CHF/ Aktie). Bei einer Eigenkapitalquote von 46,0 Prozent (31.12.12) kündigt die Gesellschaft einen weiteren Portfolioausbau im laufenden Jahr an. Die Marktbewertung des Portfolios durch die KPMG führte per Jahresende 2012 zu einem Erfolg aus Neubewertung von 0,3 Millionen CHF (2011: 2,2 Mio. CHF). Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 13,4 Millionen CHF (2011: 18,3 Mio. CHF). Der Rückgang im Vorjahresvergleich erklärt sich durch die tieferen Erträge aus dem Verkauf von Liegenschaften und Sonderfaktoren beim Neubewertungsgewinn. Bezogen auf den Jahresendkurs 2012 strebt die Gesellschaft eine Ausschüttungsrendite von rund 4,5 Prozent an. Swisscanto Wechsel in der Chefetage Der Verwaltungsrat der Swisscanto Holding AG teilt mit, dass Reto Tarreghetta, Mitglied der Geschäftsleitung, beschlossen hat, sich beruflich neu zu orientieren. Er verlässt die Swisscanto Gruppe per 28. März 2013. Tarreghetta stiess 2006 als Verantwortlicher für den Vertrieb und als Mitglied der Geschäftsleitung zum Unternehmen und leitete die Vertriebsaktivitäten in allen Vertriebskanälen. Wie die Gesellschaft mitteilt, werden seine Funktionen werden ab sofort ad interim von Sven Wiederkehr, Leiter Vertriebsmanagement, wahrgenommen.
Nachfrage nach indirekten Immobilienanlagen steigt wieder Erholung auf breiter Front: Die Kurse der kotierten Schweizer Immobilien-AGs legen zu; viele Immobilienfonds sammeln erfolgreich frisches Kapital ein.
NH. Die kotierten Schweizer Immobilienaktien (REAL Index) konnten im laufenden Monat um 0,81 Prozent zulegen und weisen für das Jahr nun eine negative Performance von -0,82 Prozent auf. Die Tiefststände von Ende Februar wurden überwunden. An den Aktien, die seit geraumer Zeit auch im europäischen Immobilienaktienindex gelistet sind, zeigen sich wieder mehr internationale Käufer interessiert. Vor allem konnte sich der Kurs von Allreal nach der durch die Meldung über die Verzögerungen beim Toni-Areal in Zürich verursachten Korrektur deutlich erholen. Mit zunehmenden Währungsunsicherheiten könnten die Schweizer Immobilienaktien erneuten Auftrieb erhalten. Kapitalnachfrage bleibt hoch
Die kotierten Schweizer Immobilenfonds (SWIIT Index) haben im März 0,29 Prozent an Wert verloren und bewegen sich im bisherigen Verlauf des Jahres 2013 bisher mit 3,31 Prozent im Minus. Seit kurzem wurden, respektive werden gerade zwei Neulancierungen auf den Weg gebracht. Aufgrund der ausgesprochen hohen Nachfrage hat die Mobiliar die Zeichnungsfrist für ihren neuen «MobiFonds» vorzei-
Nicolas Hatt, Swiss Finance & Property
tig beendet. Für das neue Anlagevehikel wurden insgesamt 450 Millionen CHF eingespielt. Die Zeichnungsfrist für den neuen Fonds der Realstone S.A. läuft gerade; bis zum 23. März 2013 will das Unternehmen für seinen Fonds «Prime & Trophy» 160 Millionen CHF einsammeln. In den kommenden Wochen und Monaten stehen weitere Kapitalmassnahmen an. So will Immo 56 noch im März ungefähr 42 Millionen CHF frisches Kapital aufnehmen; Solvalor hat für April/Mai im eine Kapitalerhöhung um rund 75 Millionen CHF angekündigt. Immohelvetic und UBS Swissreal wollen ebenfalls im April und Mai 60 respektive 190 Millionen CHF einsammeln und auch der CS Hospitality prüft eine Kapitalerhöhung, die im zweiten oder dritten Quartal des Jahres stattfinden soll. Wie am Markt zu hören ist, werden in Kürze weitere Ankündigungen folgen. Die Kapitalnachfrage am Markt bleibt somit weiterhin hoch und wird wohl einiges an möglichem Auftrieb absorbieren. •
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Seite 15 /5_2013 ///
SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF
Immobilien-Finanzmärkte Schweiz KURSE NICHTKOTIERTER IMMOBILIEN-NEBENWERTE
12. MÄRZ 2013
NOM . BRUT TO - VALOREN - BESCHREIBUNG TIEFST HÖCHST GELD BRIEF WERT DIVIDENDE NUM MER
500
3490024 N AG für Erstellung billiger Wohnhäuser in WinterthuR
41,710.00
41,710.00
43405
3.00
66,900.00
1
50 140241 N Agruna AG
4,100.00 4,250.00 4100
Athris Holding AG I
1,075.00
1,080.00
1105
5.00
1,175.00
10
4986484 N Athris Holding AG N
222.00
222.00
222
30.00
245.00
50
1
0.2
50
96
4986482 I
155753 N Bürgerh aus AG, Bern
7.00 4,250.00 5
1,125.00
1,300.00
1125
9.00
1,600.00
5
6.00 10202256 N C a saInvest Rheintal AG, Diepoldsau
255.00
279.00
255
150.00
260.00
41
142.00
10
4.25
255740 N Espace Real Estate Holding AG, Biel
146.00
144.5
55.00
145.30
600
25
2.50
363758 I FTB Holding SA, Briss ago
640
20.00
700.00
60
500
150.00
191008 N Im mges Via m al a, Thusis
6200
6.00
7,200.00
5
400
80.00
257750 I Im mobiliare Phar m apark SA, Barbengo
15.00
1,550.00
9
200
50.00 11502954 N Konkordia AG N
50
10
1,210.00
1,210.00
1280
2,950.00
3,300.00
3300
3.00
4,500.00
6
154260 N Löwengarten AG
155
10.00
0.00
0
625.00
600
20.00
900.00
10
500
3264862 N Pfenninger & Cie AG, Wädenswil
2500
2.00
4,800.00
2
2989760 I Real Estate Holding
0
0.00
0.00
0
1
254593 N MSA Im mobilien, Adliswil
625.00
600
36.00
225664 I S AE Im mobilien AG, Unter ägeri
3050
20.00
0.00
0
870
80.00
228360 N Schüt zen Rheinfelden Im mobilien AG, Rheinfelden
2560
5.00
2,900.00
4
800
160.00
231303 I Sia - Haus AG, Zürich
5,050.00
1
5
1789702 I Sihl Manegg Im mobilien AG
4,950.00
5,100.00
4910
5.00
1.90
1.90
0
0.00
8,000.00
1000
172525 N TL Im mobilien AG
8,000.00
7650
20.00
100
60.00
253801 N Tersa AG
10000
1000
256969 N Tuwag Im mobilien AG, Wädenswil
17000
129.00
635836 N Zürcher Freil ager AG, Zürich
2.5 14805211 N Zug Estates N Serie A 100
112.00
6.00 11371 0.00
0
1.00
19,500.00
2
1.00
21,000.00
1
113.5
100.00
129.00
100
5000
3.00
5,450.00
3
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IMMOBILIEN BUSINESS
Das Schweizer Immobilien-Magazin
SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF
///5_2013 / Seite 16
Immobilien-Finanzmärkte Schweiz IMMOBILIENFONDS CH -VALOREN ANL AGEFONDS NA ME
15. MÄRZ 2013 RüCKNA ME PREIS
BÖRSEN - AUS- EC ART PERF. TOTAL KURSE SEIT 1.1.12 KURS SCHüT t.- Y TD UMSATZ TIEFST / HÖCHST RENDITE 2013 2012
2,672,561 BONHOTE IMMOBILIER
844,303 CS 1A IMMO PK
11,876,805 CS REF HOSPITALIT Y
BÖRSEN K APITALISIERUNG
108.00
123.00
2.35% 13.89%
-2.23%
1.25%
117.10
125.80
666,011,175
1115.00
1335.00
3.94% 19.73%
-1.48% nicht kotiert
1285.00
1385.00
3,523,538,925
96.10
104.50
1.63%
8.74%
-2.57%
1.37%
94.50
115.90
940,500,000
276,935 CS REF INTERSWISS
177.10
201.50
4.21% 13.78%
- 4.91%
1.80%
202.10
228.00
1,519,801,056
3,106,932 CS REF LIVINGPLUS
96.75
123.80
2.50%
27.96%
4.02%
1.64%
116.00
133.00
2,166,500,000
4,515,984 CS REF PROPERT Y PLUS
112.60
130.00
3.15% 15.45%
- 6.88%
2.11%
133.10
148.10
1,108,224,000
1,291,370 CS REF SIAT
125.85
166.50
3.27% 32.30%
-2.29%
2.06%
163.00
184.50
2,109,696,359
12,423,800 EDMOND DE ROTSCHILD SWISS
101.75
107.50
0.00%
5.65%
- 4.02%
3.07%
108.60
121.50
322,500,000
1,458,671 FIR
107.70
142.50
2.73% 32.31%
- 4.68%
0.99%
132.50
150.20
916,906,845
977,876 IMMOFONDS
294.50
390.00
3.52% 32.43%
-3.41%
1.84%
377.50
430.00
1,141,251,540
278,226 L A FONCIERE
604.00
825.00
2.49% 36.59%
-1.20%
0.84%
803.00
874.50
930,105,000
277,010 IMMO HELVE TIC
156.38
194.50
3.45% 24.38%
- 4.14%
1.34%
192.10
205.90
583,500,000
3,499,521 PATRIMONIUM SRE FUND
110.30
130.50
2.35% 18.31%
0.31%
2.14%
115.00
132.00
398,292,395
3,362,421 PROCIMMO SWISS COMM FUND
117.40
135.50
3.41% 15.42%
- 4.04%
1.14%
132.10
144.40
453,585,302
3,941,501 RE ALSTONE SWISS PROP FUND
112.80
128.00
3.06% 13.48%
-3.32%
1.48%
120.90
137.90
392,357,760
278,545 SOLVALOR "61"
169.50
237.00
2.51% 39.82%
- 6.69%
1.42%
230.60
269.75
841,633,452
725,141 SCHRODER IMMOPLUS
916.00
1020.00
1.67% 11.35%
-5.38%
1.60%
1025.00
1162.00
979,200,000
3,743,094 SWISSC ANTO (CH) REF IFC A
89.15
118.50
3.17% 32.92%
-3.27%
2.05%
113.60
123.20
1,249,527,516
2,616,884 SWISSINVEST REIF
110.50
136.70
3.30% 23.71%
- 0.94%
1.12%
126.50
143.50
618,362,313
1,442,082 UBS SWISS RES. ANFOS
48.65
60.80
3.32% 24.97%
-2.25%
1.85%
60.30
68.00
1,869,077,363
2,646,536 UBS CH PF DIREC T RESIDENTIAL
12.08
14.25
2.48%
17.96%
- 0.35%
2.26%
13.60
15.20
354,714,734
1,442,085 UBS LEM AN RES. FONCIPARS
64.20
78.15
3.23% 21.73%
-2.92%
1.50%
74.70
83.50
801,908,325
1,442,087 UBS SWISS MIXED SIM A
77.90
94.00
3.57% 20.67%
-5.76%
2.14%
93.55
101.40
5,745,469,034
1,442,088 UBS SWISS COM. SWISSRE AL
59.80
65.50
4.12%
- 6.29%
2.03%
66.00
73.45
1,021,856,592
9.53%
Ø(1) Ø S W I T T Ø
Total
(1) Ohne/Sans Schroder Immoplus, Edmond de Rotschild Swiss 3.08% 21.38% -3.52% 1.78% 30,654,519,684
IMMOBILIENAKTIEN
15. MÄRZ 2013
CH -VALOREN AKTIEN NA ME NAV
BÖRSEN - KURS
AUS- EC ART SCHÜT-
PERF. Y TD
MTL . UMSATZ
TUNGS- 2012 %FEB
KURSE SEIT 1.1.12 TIEFST / HÖCHST
BÖRSEN K APITALISIERUNG
RENDITE
120.80
138.80
4.12% 14.90%
-1.63%
4.86%
1,820,611 BFW LIEGENSCHAFTEN N
34.00
26.50
4.51% -22.06%
- 0.38%
20,185,305 DUAL RE AL ESTATE INV
20.05
21.50
4.10%
7.23%
1.18%
146.00
145.00
3.01%
- 0.68%
1.40%
883,756 ALLRE AL HOLDING
255,740 ESPACE RE AL ESTATE
130.80
146.50
1,394,001,555
0.70%
21.45
28.90
124,318,125
1.93%
21.25
21.25
50,525,000
0.07%
136.00
146.00
248,923,820
1,731,394 INTERSHOP
260.50
327.50
6.49% 25.72%
0.85%
2.95%
317.25
337.00
385,140,000
1,110,887 MOBIMO
192.90
216.00
4.33% 11.98%
-1.32%
4.56%
194.40
227.40
1,341,125,208
1,829,415 PSP SWISS PROPERT Y
81.10
85.45
3.88%
5.36%
-1.27%
4.61%
73.63
88.90
3,292,305,480
803,838 SWISS PRIME SITE
63.90
75.70
4.97% 18.47%
- 0.85%
3.56%
65.59
78.50
4,542,878,953
261,948 WARTECK INVEST
1415.00
1770.00
3.97% 25.09%
-2.64%
1.11%
1808.00
1915.00
194,505,300
4.78
2.52
0.00% - 47.28%
- 6.32%
1.45%
2.07
3.55
85,788,252
2,183,118 ZÜBLIN IMMOBILIEN HOLDING
Ø Ø RE AL Ø 3.94% 3.87% -1.01% 3.94%
Total
11,659,511,693
www.mvinvest.ch Tel. Nr. 043/499 24 99
// Schweizer Immobilienbrief / galledia verlag ag / IMMOBILIEN Business / 8045 Zürich / www.immobilienbusiness.ch //
Seite 17 /5_2013 ///
SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF
Stadtentwicklung/Zürich
Traumhaftes neues Eishockey-Stadion für Zürich
Das neue Eishockey-Stadion als «Theatre of Dreams»
Die Planung für Zürichs neues Eishockey-Stadion ist einen grossen Schritt weiter gekommen. Im Architekturwettbewerb für die DupleX arena ist die Entscheidung gefallen.
BW/PD. Mit dem Entwurf «Theatre of Dreams» konnte das Büro Caruso St. John, Zürich/London den Architekturwettbewerb für das neue Zürcher Eishockey-Stadion für sich entscheiden. Wie Jury-Präsidentin Ursula Müller vom städtischen Amt für Hochbauten mitteilte, haben sich ANZE IGE
die 15 Juroren für den Vorschlag des Londoner Architekturbüros entschieden, weil es das feingliedrigste und darüber hinaus ein sehr festliches Projekt sei. Fassade erinnert an Theatervorhang
Das Siegerprojekt für die Duplexarena für die ZSC Lions und Volero Zürich sieht vor, in der Mitte des abgestuften Gebäudes auf insgesamt 28.000 Quadratmetern Fläche eine grosse Eishockey-Arena mit 12.000 Plätzen und auf den beiden Seiten
eine Volleyball-Halle mit 3.000 Plätzen sowie ein Trainings-Eisfeld für 700 Zuschauer zu platzieren. Die Dächer der Seitenbauten bieten Platz für zwei grosszügige Terrassen, von denen eine öffentlich und die kleinere nur für Besucher des VIP-Bereichs zugänglich sein wird. Die gewellten Betonfassaden des Baus sollen nach der Planung der Architekten wie der «feingliedrige Vorhang eines Theaters» wirken. Bei der Beurteilung ist Müller zufolge auch berücksichtigt worden, dass das «Theatre of Dreams» das günstigste der vier Projekte im Finale des Architek- >>>
SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF
///5_2013 / Seite 18
turwettbewerbs war. Mit dem Entwurf konnte sich Caruso St. John gegen die Planungen von berühmten Architekturbüros wie etwa Dominique Perrault (Renens, Paris), das Kopenhagener Büro BIG, die ARGE Mathys & Stücheli/Durisch + Nolli (Bern, Massagno) und David Chipperfield (Berlin) durchsetzen.
>>>
Im Kostenrahmen
An der Finanzierung der Sportanlage hat sich nichts geändert. Den Angaben zufolge liegt das gewählte Projekt zwar um fünf Prozent über der Kostenvorgabe von 193 Millionen CHF, was etwa zehn Millionen CHF entspricht. Allerdings könnte der Aufschlag durch Optimierungen noch eingespart werden, heisst es. Die ZSC Lions beteiligen sich mit 35 Millionen CHF, Volero mit neun Millionen CHF; die restlichen 149 Millionen CHF will die Stadt in der Form eines Darlehens zu einem günstigen Zins zur Verfügung stellen (wir berichteten). Nach dem jetzigen Zeitplan soll das
Ein Eishockey-Stadion für 12.000 Zuschauer Duplexstadion 2019 oder 2020 eröffnet werden. Ob dies tatsächlich möglich sein wird, ist indes noch unklar. Wie regionale Medien berichten, könnte die Kulturlandinitiative zu Verzögerungen führen. Die neue Arena komme auf dem Schrebergartenareal Vulkanstrasse zu stehen, das um-
gezont werden muss. Die Umsetzung der Initiative wird der Kantonsrat erst noch beschliessen, dem Vernehmen nach bis spätestens Mitte 2014. Gemäss Auskünften des Stadtrats sei aber nahezu sicher, dass die Kulturlandinitiative die Pläne der Stadionbauer nicht stört. •
ANZE IGE
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Das Schweizer Immobilien-Magazin
Birgitt Wüst, Redaktionsleitung Richard Haimann, Freier Wirtschaftsjournalist Erich Schlup, Verlagsleitung Massimo Esposito, Mediaberatung Susana Perrottet, Layout Administration & Verwaltung: info@immobilienbusiness.ch WEITERE TITEL: IMMOBILIEN Business Schweizer Immobiliengespräche HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Der redaktionelle Inhalt stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion dar und entbindet den Leser nicht von seiner eigenen Beurteilung. ISSN 1664-5162
// Schweizer Immobilienbrief / galledia verlag ag / IMMOBILIEN Business / 8045 Zürich / www.immobilienbusiness.ch //
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SCHWEIZER IMMOBILIENGESPRÄCHE 49. Immobiliengespräche
Klinik-, Alters- und Healthcare-Immobilien Dienstag, 23. April 2013 um 17:30 Uhr im Restaurant Metropol Zürich Spezialimmobilien für Alter und Gesundheit rücken zunehmend in den Fokus von Immobilieninvestoren. Gemeinhin wird vermutet, dass hier aufgrund der demografischen Veränderungen grosse Potentiale liegen und aufgrund der zunehmenden Nachfrage gute Renditen erzielt werden können. Der Immobilieninvestor muss sich jedoch auch mit für ihn ungewohnten Themen befassen und sich folgende Fragen stellen: · Rolle der Immobilien für Spitäler, Alterszentren und Gesundheitseinrichtungen? · Wie sind die Schnittstellen mit dem Betreiber zu definieren werden und worauf ist zu achten? · Worauf ist bei der Vertragsgestaltung zu achten? · In welchen Segmenten liegen Chancen und wo lauern Gefahren? · Wie sehen Betreiber die Rolle der Immobilie und welche Investoren wünschen sie sich? · Welche Segmente und Konstellationen sind interessant für den Immobilieninvestor? · Worauf hat der Investor zu achten bei der Investition in Betreiberimmobilien? Experten aus Praxis und Forschung diskutieren diese und weitere Fragen rund um Gesundheitsimmobilien und zeigen Perspektiven auf.
Moderation: Prof. Dr. Markus Schmidiger, Studienleiter Immobilienmanagement, Hochschule Luzern Referenten: · Beat Fellmann, Partner, Casea AG, Luzern · Dr. Stefan Kannewischer, Partner, Kannewischer Management AG, Zug · Christoph Glutz, Reliva Patientenhotel AG, Zürich Die Veranstaltung dauert +/–90 Minuten mit anschliessendem Apéro und Networkgelegenheiten. Die Teilnahme kostet 80 Franken. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung: www.immobilienbusiness.ch oder per Mail an selina.niederberger@immobilienbusiness.ch
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Die Schweizer Immobiliengespräche finden mehrmals im Jahr zu aktuellen und spezifisch ausgewählten Themen aus der Immobilienwirtschaft statt. Namhafte ReferentInnen halten Vorträge, diskutieren auf dem Podium und beantworten Fragen zur aktuell behandelten Thematik.
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