Niederösterreicherin Mai 2019

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NIEDER

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MAI 2019 | 6. Jg. | Nr. 4 | € 5,00 9

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ÖSTERREICHERIN Österreichische Post AG, Zul.-Nr. MZ 02Z031267 M, Neu-Media GmbH, Bahnhofplatz 2, 4600 Wels, Retouren an „Postfach 100, 1350 Wien“

Clivia Treidl: die TV-Moderatorin & starke Frau an der Seite von Minister Gernot Blümel

Mamma mia!

So heldenhaft sind unsere Mütter

OUTDOOR IST IN

Köstliche WildkräuterRezepte für Lagerfeuer & Co.

Potenzial Kindheit Wie wir die Energie unserer Kindheit wiederentdecken

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EDITORIAL

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un sind wir ja eine kunstaffine Familie. Als wir eines unserer Kinder in New York besuchten, bestaunten wir auch die Welt der Graffitis in Brooklyn. Welch ein genialer Farbenrausch! Beeindruckt von der Schnelligkeit der Sprüher, erstanden wir auch gleich einen Kunstband über die Street Art NYC. „Nein, natürlich ist das kein Vandalismus – das ist Kunst. Eine Kunstform, die jungen Menschen die Möglichkeit gibt, sich auszudrücken, und zudem das Leben aller, die dort wohnen, bunter macht,“ erklärte ich unserem daheimgebliebenen, damals zwölfjährigen Nesthäkchen. Dann kam der Muttertag. Keine Blumen, keine Schokolade zum Frühstück, dafür eine gewisse Anspannung bei unserer Jüngsten, begleitet von einem sonderbaren Gemurmel vor dem Haus. Was war da draußen an diesem so ruhevollen Sonntagmorgen los? Der kleine Ort präsentierte sich besprüht mit Herzen in Knallrot bis Pink, sowie von Buchstaben in der simplen Abfolge M A M A, M A M A ... Erstaunt sah ich die lieben Nachbarn den „Kunst-

werken“ folgen ... Auf unserem Gartenhaus – sozusagen als Höhepunkt der Muttertagsaktion – ein „Ich liebe dir“ (was für die sprachliche Kreativität meines Kindes spricht, denn für ein „ch“ wäre kein Platz mehr gewesen). Was hatte ich gesagt? Kein Vandalismus. Graffiti ist Kunst. Dieser unvergessliche Tag wurde bestimmt von einer Entschuldigungstour bei all jenen, deren Hausmauern, Garagen, Zäune der Straßenkunst unserer Muttertagsbotschaft überbringenden Tochter zum Opfer gefallen waren. Mein guter Ehemann führte Listen über RAL-Farben, Verputzarten etc. Die folgende Zeit stand unter einer massiven Putz-, Maler- und Lackierungsaktion, der sich neben Professionisten auch – danke, danke, danke! – nachbarschaftliche Hilfe anschloss. Für die Verschönerung der Telefonzelle sowie des Trafohäuschens unserer Gemeinde setzte es von unserem Bürgermeister Sozialarbeit in den Sommerferien. Unkraut jäten, Blumen setzen und Altersheimdienst. Die Schäden waren bald allesamt behoben. Nur auf unserer Mauer ver­ blich mit den Jahren die Deckfarbe, bis – einem Fresko gleich – jene Bot-

© AQILA-PICTURE

ICH LIEBE DIR!

schaft durchblitzte, in der der Genitiv aus Platzmangel den Akkusativ schlug, und die heute noch mein Herz mit Liebe überschwappen lässt. Liebe Leserinnen und Leser, in dieser Ausgabe widmen wir uns natürlich auch dem Muttertag. Sie lesen über heldenhafte Zwillings- und Drillingsmütter, finden Geschenketipps, sowie ein wunderbar abenteuerliches Muttertagsmenü. Mit dem Bestsellerautor André Stern sprach ich über die Kraft der Begeisterung als wertvollste Ressource der Kindheit. Bei seinem Appell „Beziehung statt Erziehung“ musste ich an unsere Episode denken. Erziehung? In diesem Fall wohl ein Missverständnis. Beziehung? Die beste! Übrigens: Diese Tochter wurde Lehrerin und Hobbygärtnerin. Mit ihren Kindern bastelt sie gerade Muttertagskarten – die Herzen werden dabei mit feinen Nadeln gestanzt, ohne Lack und Farbe. Herzlichst, Ihre Angelica Pral-Haidbauer, Chefredakteurin

PINK RIBBON. Beim #sheskis2019 ÜBER DAS GRÖSSTE mit Freeride-Star Jacoba Kriechmayr 4GAMECHANGERS-FESTIVAL. GESCHENK. und Leserin Petra Halling (r.) Allround-Talent Nina Saurugg mit Unsere Kinder! André Stern & Viktória Kery-Erdélyi Angelica Pral-Haidbauer 3


Neue Unerschrockenheit Mango und Lemon. Zum Anbeißen schön! In London, Mailand und New York punkten Trend-Hotspots mit lachsrosa Tapeten, den Teppichen am Boden ist zur Grundfarbe Koralle etwas Gold und Waldgrün beigemixt. Wild. Anders. Zauberhaft! Warum wir alle jetzt „buntsehen“ und uns der Macht der Farben kaum entziehen können? Vielleicht weil es in einer Welt, die immer digitaler wird, auch ein neues Bedürfnis nach Sinnlichkeit und Fantasie gibt. Packen wir‘s an, sehen wir nicht mehr schwarz! Ich bin dabei. Und wünsche Ihnen und uns einen strahlend bunten Mai!

© Look von Jones

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itronengelb. Blitzblau. Pink. Orange. Im Leben sind die Farben zurück, und zwar mit Wumms! Jahrzehntelang hat man uns eingeredet: „Schwarz geht immer!“ Was leider schrecklich schwunglos klingt. Schwarz, Grau, Beige. Gähn, schnarch. Ich war nie ein Fan von Beton-Fußböden und schwarzen Wänden in Hipster-Hotels. Und die Manie, wehrlose Babys in mattschwarzen Kinderwägen spazieren zu fahren, finde ich beklemmend statt todschick! Aber: Jetzt! Unerschrocken leuchtet die Mode in Koralle („Living Coral“ ist die Farbe des Sommers), Kurkuma (Mischung aus Gelb und Orange),

In einer Welt, die immer digitaler wird, gibt es ein Grundbedürfnis nach Sinnlichkeit, Fantasie – und Farbe!

Impressum NIEDERÖSTERREICHERIN Das Gesellschaftsmagazin für Niederösterreich Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter der URL http://www.dieniederösterreicherin.at/de/impressum/651.html abgerufen werden. Herausgeber: Josef Rumer Co-Herausgeberin: Uschi Fellner-Pöttler Medieninhaber und Hersteller: Neu-Media GmbH Bahnhofplatz 2, 4600 Wels E-Mail: office@neu-media.at, Tel.: 07242 / 9396 8100, Fax: 07242 / 9396 8110 Geschäftsführung: Josef Rumer, Mag. Andreas Eisendle Prokuristin: Astrid Gruber, E-Mail: astrid.gruber@neu-media.at

Assistentin der Geschäftsführung: Kerstin Starzengruber E-Mail: office@neu-media.at Büroorganisation: Slavica Haminger Redaktionsleitung: Mag. Dr. Angelica Pral-Haidbauer, E-Mail: angelica@neu-media.at, Tel.: +43 (0)664 25 25 325 Redaktion: Mag. Viktória Kery-Erdélyi, Mag. Ulli Wright, Evelyn Bäck, Nicole Madlmayr, Denise Derflinger, Rebecca Mayr, Dr. Maria Russ, Sonja Elisabeth Humer Anzeigenleitung: Josef Rumer, E-Mail: anzeigen@neu-media.at Anzeigenleitung NÖin: Mag. Doris Wieder, Seren Van Zinnen, Ing. Maria Muschik Sales Director National: Marena Kopic, E-Mail: marena.kopic@bundeslaenderinnen.at Key Account National: Sabine Gallei, E-Mail: sabine.gallei@bundeslaenderinnen.at Grafik: Ana Mrvelj, Karin Rosenberger, Laura Koller, E-Mail: ana@neu-media.at

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Fotos: Mag. Viktória Kery-Erdélyi, Chris Singer, Katharina Axmann, Hilde von Mas, Angelica Pral-Haidbauer, Shutterstock, Theo Kust / www.imagefoto.at, Sebastian Blutau, Delphine Royer, Institut Arno Stern, www. foto-kraus.at, Magistrat der Stadt St. Pölten, Jan Hetfleisch / Getty Images for IRONMAN, www.spartanrace.at, Josef Bollwein, Jennifer Frank-Schagerl, www.foto-kaltenberger.com Verlags- und Herstellungsort: Bahnhofplatz 2, 4600 Wels Druck: NP Druck, 3100 St. Pölten Vertrieb: PGV Austria Trunk GmbH, 5081 Anif

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Mai 2019 Am Cover: Clivia Treidl Foto: Chris Singer Mode: Marc O‘Polo

© Peek & Cloppenburg

INHALT

MENSCHEN 09 ON AIR MIT CLIVIA TREIDL

Die starke Frau an der Seite von Minister Blümel

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MAMA, UNSERE HELDIN

Inspirierende Drillings- & Zwillingsmütter im Porträt

STYLE 18

ALL FOR YOU!

Modische Präsente & trendige Accessoires für Mama

28 SOMMER-LAUNE

18 All for you, Mama!

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40 MINI-PLÄTZE AN DER SONNE

Balkone und Terrassen gar nicht kleinkariert

LEBEN 48 EIN OZEAN DER POTENZIALE

Der Freibildungsexperte André Stern im Interview

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BLEIBEN SIE BEI SICH!

Warum Social Media Spaß macht, wo sie Gefahr birgt

FREIZEIT 67 ST. SPORTELN

Der Weg der Landeshauptstadt zur „Fittest City“

74 FRÜHLINGSGEFÜHLE

40 Mini-Plätze an der Sonne

Niedlicher Nachwuchs im Zoo Schmiding

© Jennifer Frank-Schagerl

KULTUR 78

BEBENDE BÜHNEN

Kabarett, Konzerte & andere Kulturzuckerl im Mai

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ASTRONAUT TRIFFT TRÄGERRAKETE

Die Eröffnung der Landesausstellung 2019

GENUSS 90 MUTTERTAG AM SEE

90 Muttertag am See 6

Abenteuerkochen mit ORF NÖ-Moderatorin & Erlebnispädagogin Jennifer Frank-Schagerl

Die nächste Ausgabe der NIEDERÖSTERREICHERIN erscheint am 31. Mai 2019. www.dieniederoesterreicherin.at


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MARC O’POLO Stores Wien, Rotenturmstraße 19 · Wien, Trattnerhof 1 · Wien, Auhof Center, Albert-Schweitzer-Gasse 6 · Vösendorf, Shopping City Süd · St. Pölten, Kremsergasse 27 · Tulln, Hauptplatz 28 · Krems, Untere Landstraße 20 Linz, Arkade Taubenmarkt, Landstraße 12 · Pasching, Plus City, Pluskaufstraße 7 · Wels, Schmidtgasse 24 Ried i.I., Hauptplatz 44 · Salzburg, Sigmund-Haffner-Gasse 67· Salzburg, Europark, Europastraße 1

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Es gibt für mich nichts Schöneres, als positives Feedback für meine Arbeit zu bekommen. Clivia Treidl

Links: Kleid von MARC O‘POLO um € 159,95 Rechts: Pullover von MARC O‘POLO Pure um € 189,95 8


Coverstory

ON AIR mit Clivia Treidl Ihren Kindheitstraum von einem Beruf in der Medienbranche hat sich Clivia Treidl (33) längst erfüllt und es von der Society-Journalistin zur Moderatorin des Privatsenders oe24.TV geschafft. Im Interview erzählt die gebürtige Tirolerin, die seit fünf Jahren mit Medienminister Gernot Blümel liiert ist, von lustigen On-Air-Erlebnissen und Herausforderungen bei Live-Moderationen. Text: Ulli Wright, Fotos: Chris Singer, Mode: Marc O‘Polo, Make-up: Make-up-Artist Claudia Kriechbaumer by Cambio Beautyacademy, Location: SO/ Vienna Hotel

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on der Fußball-WM über die Wahlberichterstattung bis hin zu Interviews mit Stars und Sternchen – als Moderatorin beim österreichischen Privatsender oe24.TV zeichnet sich Clivia Treidl durch ihre Vielseitigkeit und Schlagfertigkeit aus. Ihre Begeisterung für Sprachen und die Welt der Medien hat die gebürtige Tirolerin bereits sehr früh entdeckt und ist schließlich nach dem Publizistik-Studium in Wien „picken“ geblieben. Dass sie neben dem Studium als Model gearbeitet hat, merken wir bei unserem Covershooting im SO/ Vienna Hotel in Wien sofort. Souverän posiert die zierliche Schönheit in Trend-Outfits von Marc O‘Polo vor der Kamera – und das Revival in die Modelwelt scheint ihr nach wie vor zu gefallen.

NIEDERÖSTERREICHERIN: Sie sind Moderatorin, Sprecherin und TV-Redakteurin. Wann haben Sie Ihre Leidenschaft für die Medien entdeckt?

Clivia Treidl: Schon sehr früh. Erste Anzeichen gab es bereits, als ich noch ein kleines Mädchen war. Meine Mama hat mir damals einen Kassettenrecorder geschenkt und ich habe immer Radiomoderatorin gespielt. Die endgültige Entscheidung, in Richtung Journalismus zu gehen, ist gefallen, als ich nach Wien ging und begann, Publizistik und Kommunikationswissenschaften zu studieren. Gleich danach habe ich als Gesellschaftsjournalistin bei der Tageszeitung „Österreich“ zu arbeiten begonnen, und seit zweieinhalb Jahren bin ich nun bei oe24.TV beschäftigt. Sie sind damals von Jenbach in Tirol nach Wien gegangen und da geblieben. Vermissen Sie Ihre Heimat und die Berge? Natürlich vermisse ich Tirol, und ich liebe es nach wie vor, nach Hause zu fahren, meine große Patchworkfamilie mit einem Bruder und drei Halbgeschwistern zu besuchen und Ski fahren oder wandern zu gehen. Das brauche ich auch zum Energietanken. Im Prinzip fühle ich mich halb als Wienerin und halb als Tirolerin. 9


Coverstory

her c s i t n e h t u Je a nd man ist u lern eh auch mit Fdesto umgeht, r ist natürliche man.

OUTFITS VON MARC O‘POLO Links: Jacke € 129,95 Poloshirt € 69,95 Rock € 99,95 Kappe € 39,95 Rechts: Denimjacke € 159,95 Top € 59,95 Rock € 119,95 Espadrilles € 99,95

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Coverstory

Von der Society-Redakteurin bei „Österreich“ haben Sie sich zur Hauptmoderatorin des News-Senders oe24.TV hochgearbeitet und moderieren dort Live-Sendungen. Was ist dabei die große Herausforderung? Die Live-Moderationen waren vor allem am Anfang eine riesengroße Herausforderung. Live ist live: Wenn etwas schiefgeht, dann bekommt das meistens jeder mit. Das war natürlich sehr nervenaufreibend und bescherte mir vor meiner ersten Live-Sendung schlaflose Nächte. Mittlerweile nehme ich das Ganze sehr locker. Jeder verspricht sich mal! Je authentischer man ist und auch mit Fehlern umgeht, desto natürlicher kommt man rüber. Erinnern Sie sich noch an Ihren lustigsten On-Air-Moment? Da gibt es besonders beim Live-Fernsehen sehr viele. Zu lustigen und skurrilen Momenten ist es aber während der Fußball-WM gekommen. Mein Fußball-Wissen ist eher bescheiden – damit plötzlich inmitten von Profis wie Peppi Hickersberger, Frenkie Schinkels und Co. zu sitzen und eine Expertenrunde zu führen war eine richtige Herausforderung. Da hatte ich echt Bauchweh. (lacht) Aber gerade, weil ich nicht die klassische Sport-Moderatorin bin, kam das Ergebnis besonders gut an. Das Publikum hat gespürt, dass ich mit meiner Herrenrunde wirklich Spaß hatte. Während Ihres Studiums haben Sie auch als Model gearbeitet. Welche Erfahrungen haben Sie da gemacht? Das war ganz interessant. Ich bin viel herumgekommen und habe auch für coole Fotografen und Designer wie Lena Hoschek gemodelt. Aber alles zu seiner Zeit! Das Modeln ist eine nette Abwechslung, jetzt gefällt es mir jedoch, inhaltlich arbeiten zu können. Sie moderieren auch Live-Events. Kann man Sie dafür österreichweit buchen? Ja, natürlich. Es gefällt mir, wenn ich mal aus Wien rauskomme und in den anderen Bundesländern Moderationsjobs machen kann. Das ist eine tolle Abwechslung. Seit fünf Jahren sind Sie mit Medienminister Gernot Blümel liiert. Journalistin und Politiker – wie viel fließt von Ihren Berufen ins Privatleben ein? Diese Kombination ergänzt sich ganz beruflich meistens mit ähngut. Da wir uns

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Coverstory

WORDRAP Glücklich macht mich ... der Tag vor dem lange ersehnten Urlaub. Niemals vergessen werde ich, ... auf wen man in harten Zeiten zählen kann. Diese Person würde ich gerne treffen ... in einem früheren Leben: Simone de Beauvoir, Hannah Arendt oder Sigmund Freud. Gegenwärtig reichen mir die Menschen, die ich schon kenne. Schwach werde ich bei ... der Frage: Sport oder Couch? Mein Lebensmotto ... „Behandle andere so, wie du auch selbst behandelt werden willst.“

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Rechts: Polo-Kleid € 119,95 Kapuzenweste € 169,95 Logo-Gürtel € 29,95 Sandalen € 49,95

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Coverstory

lichen Themen befassen, wissen wir immer, was den anderen gerade beschäftigt. Dinge, die ich privat mitbekomme, schalte ich beim Moderieren komplett aus. In unserem Fall muss man Beruf und Privatleben strikt trennen. Mit Ihrem Lebenspartner sind Sie auf Events wie den Salzburger Festspielen oder am Opernball vertreten. Wie ist es, wenn man plötzlich in der Öffentlichkeit steht? Durch meinen Job als Society-Journalistin war ich auf sämtlichen Promi-Events vertreten und konnte diese Welt schon ein bisschen kennenlernen. Wenn ich jetzt mit meinem Freund unterwegs bin, stehe ich auf der anderen Seite. Anfangs war es ungewohnt, aber mittlerweile finde ich es recht spannend und es macht Spaß. Sie moderieren auch Nachrichtensendungen – dürften bzw. könnten Sie Minister Blümel interviewen? Nein, das würde ich nicht machen. Und es wäre auch nicht im Sinne des Senders. Das wäre extrem komisch, ich

Listen on Apple Music

wüsste nicht einmal, wie ich ihn anreden sollte. Herr Minister ...? (lacht) Sie haben viel erreicht. Was treibt Sie an? Persönlicher Ehrgeiz und die Leidenschaft für meinen Job. Es gibt für mich nichts Schöneres, als positives Feedback für meine Arbeit zu bekommen. Wo möchten Sie beruflich noch hin oder sind Sie schon dort angekommen, wo Sie immer hinwollten? Na ja, ich habe schon viel erreicht von dem, was ich mir immer vorgenommen habe, aber ganz fertig ist man natürlich nie. Ich freue mich auf die Wege, die noch kommen könnten. Das lasse ich gerne auf mich zukommen. Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit? Meine Freizeit ist eher spärlich. Wenn ich frei habe, fahre ich nach Tirol und besuche meine Familie und meinen Hund. Aber ich treffe mich auch gerne mit Freundinnen, und auch Laufen, Yoga und Sport allgemein spielen eine große Rolle in meinem Leben. Ich kann allerdings auch richtig gut entspannen, wenn ich ein ganzes Wochenende lang zu Hause bin und nichts mache.

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Mama

IST EINE HELDIN Starke Mütter: Gudrun Maurer ist seit einem tragischen Unfall Alleinerziehende von Drillingen. Der Hartnäckigkeit von Andrea Artner verdanken ihre Zwillinge einen erfolgreichen Start ins Leben.

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ünf Minuten vorher hat sie noch geweint, weil sie kein Spangerl mit hatte“, zeigt Gudrun Maurer schmunzelnd auf eines der drei zauberhaften Mädchen in blauen Kleidern auf dem Bild (siehe Foto auf S. 15). Behutsam nimmt sie es von der Wand. Es ist das letzte Familienfoto, entstanden im

Text & Fotos: Viktória Kery-Erdélyi

Urlaub auf der Insel Krk, das auch ihren Ehemann zeigt. „Wir waren eins, so etwas kommt nie wieder“, seufzt sie. Es scheint, als könnte sie das erste Mal seit Jahren innehalten, sagt sie. Endlich kann sie das Tempo reduzieren, seit sie sich dazu durchgerungen hatte, in Pension zu gehen. Die vergangenen sieben Jahre wollte Gu14

drun Maurer für ihre Drillinge da sein und parallel dazu den gemeinsamen Weinbaubetrieb gut weiterführen. „Ich glaub‘, ich wollte auch dem Hannes beweisen, dass ich das kann. Ich hab‘s geschafft, nicht einen Weinstock musste ich verkaufen“, sagt sie und ein stolzes Lächeln umspielt ihre Lippen. Auf dem Tisch flackert eine Kerze ne-


Menschen

Danke, dass du uns jeden Tag unterstützt und uns nie im Stich lässt. Wir wünschen dir einen wundervollen Muttertag. Deine Töchter Elena, Lisa und Hanna (Überraschungsgruß)

FRAUENPOWER HOCH VIER. Gudrun Maurer mit den Töchtern Elena, Lisa und Hanna (v. l.). Rechts: das letzte Familienfoto mit Papa

ben seinem Foto; unter dem Dach der Maurer-Frauen in Reith bei Schiltern geht sich neben der Trauer dennoch viel Lebensfreude aus. Sie und ihre mittlerweile 15-jährigen Töchter verreisen gemeinsam, unternehmen Tagesausflüge. „Ich will die Zeit, die mir bleibt, gesund und glücklich mit ihnen erleben“, sagt Gudrun Maurer. Im Mamawerden war sie eine „Spätberufene“. Geplant war das so nicht. Jahre hindurch versuchte das Paar mit medizinischer Hilfe der Natur auf die Sprünge zu helfen. „Die 21. künstliche Befruchtung klappte endlich, da war ich 42“, erzählt sie. „Die Schwangerschaft war die schönste Zeit – und erst danach! Es war das größte Glück, dass wir drei gesunde Kinder bekommen haben.“ Gudrun und Hannes Maurer, die zuvor gern die Welt bereisten, bewährten sich nun auch als Team in der liebevollen Versorgung der Babys. „Tagsüber habe ich mich um sie gekümmert, die Nachtschicht übernahm mein Mann.“ Als Gudrun Maurer in den Weinbaubetrieb miteinstieg, hol-

te sich die Familie Au-pair-Mädchen zur Unterstützung. „Unser Leben war wunderschön. Wir waren so viele Jahre zu zweit, plötzlich war das Haus von Kinderlachen erfüllt.“ Der Unfall. Das Familienglück sollte nicht lange halten. Zwei Tage nach dem siebten Geburtstag von Lisa, Hanna und Elena geschah der tragische Unfall. „Wir haben zusammengearbeitet. Ich bin nur für fünf Minuten ins Nachbarhaus, um den Hochdruckreiniger zu holen. Da ist Hannes in die Weinpresse gestürzt und gestorben“, beschreibt Gudrun Maurer. Noch dazu passierte es im Herbst, quasi in der „Hochsaison“ für Weinbaubetriebe. „Schon am nächsten Tag sollte ich bestimmte Anträge abgeben. Es war furchtbar.“ Die dreifache Mutter aktiviert all ihre Kräfte. „Viele haben uns geholfen, aber es war auch klar, dass ich alles irgendwann selbst schaffen muss.“ Mit einer Tagesmutter an ihrer Seite manövriert sie ihre Familie aus der schlimmsten Krise. „Dabei haben wir 15

immer über alles offen und ehrlich geredet“, erzählt sie. Der Papa bleibt präsent, sagen ihre Töchter. Und bis heute heißt es oft: „Was tät‘ der Papa jetzt sagen?“ *** Bei Familie Artner. In Bad Großpertholz im Waldviertel lebt Familie Artner – mit Sohn Alexander, 20, und den Zwillingen. Magdalena war vor 18 Jahren die erste, Michaela folgte ihr 15 Minuten später – mit den Füßen voran. „Geheißen hat‘s, ich werde sie früher mit Kaiserschnitt bekommen müssen“, schildert Andrea Artner. „Das hat es dann nicht gebraucht und sie kamen sogar erst in der 39. Woche.“ Die Mädchen, die zwar keine eineiigen Zwillinge sind, einander aber täuschend ähnlich sehen, entwickelten sich prima – mit einer Ausnahme: ihre Sprache. „Wir haben nicht viel gebraucht, um uns zu verstehen: Ein paar Worte und Blicke haben gereicht“, beschreibt Michaela Artner. Sie bastelten, spielten und lösten gar Kindersudokus, „aber wir haben nicht gesprochen“, ergänzt Magin Sätzen


Menschen

Danke, Mama, dass du für uns alles getan hast, damit unsere Zukunft leichter und besser wird. Du bist die beste Mama, die man sich wünschen kann. Deine Kinder Alexander, Magdalena & Michaela (Überraschungsgruß)

FAMILIE ARTNER. Andrea mit den Töchtern Magdalena (l.) und Michaela. Rechts: mit Sohn Alexander und Ehemann Franz

dalena Artner. Die Zwillinge waren schon fast vier Jahre alt, ihre Kommunikation veränderte sich nicht. „Da wusste ich, dass ich etwas tun muss, sonst bleiben sie später auf der Strecke“, sagt ihre Mutter. Weil es Zufälle nicht gibt: Sie begegnet der Ergotherapeutin und Osteopathin Beatrix Hahn-Kratochwil, die eine der wichtigsten Begleiterinnen der Familie wird. Zudem sucht sie mit ihren Töchtern Rat im Förderzentrum Gmünd. Ihre Vermutung bestätigt sich: Die Mädchen bedienten sich einer sogenannten Zwillingssprache. Sie hatten sich eine eigene Kommunika­ tionsform konstruiert. Mit der Kraft der Musik. Die ersten Erfolge stellen sich mit Musiktherapie ein, hinzu kommen Logopädie und Ergotherapie. Zusätzlich fördert sie ihre Mutter mit kreativen Übungen. „Dabei musste ich auch schauen, dass Alexander, unser Großer, nicht zu kurz kommt“, erzählt sie und fügt sofort hinzu: „Das alles klappte überhaupt nur, weil wir uns alle gegenseitig unterstützt haben: mein Mann, die

Großeltern im Haus, meine Schwestern, überhaupt die ganze Familie.“ Als die Zwillinge sechs Jahre alt sind, sind die Fortschritte unüberhörbar. Dennoch rät eine Expertin vom Schuleintritt ab. „Die Mädchen wurden im November geboren; sollten sie jetzt noch ein Jahr verlieren? Wir wussten ja, dass sie gescheit sind“, erzählt Andrea Artner. Also meldet sie die Kinder in der Volksschule an. „Wir haben schon im ersten Halbjahr lauter Einser gehabt“, sagt Magdalena stolz. Für ihren schulischen Erfolg und ihr soziales Leben entwickelten die Zwillinge früh kluge Strategien. „Freundinnen wurden für uns zu Botschafterinnen“, erzählt Michaela lachend. Die Volksschule absolvieren sie – auch mit Unterstützung einer ehrgeizigen Pädagogin – ohne Probleme; soziale Komplikationen rollen in der Hauptschule auf sie zu. „Da waren Streitereien, bei denen wir uns gerne verteidigt hätten. Aber wir hatten Angst, dass wir uns nicht so gut ausdrücken können und haben oft lieber nichts gesagt. Da waren wir oft traurig“, erinnert sich Magdalena. All das 16

gehört Dank dem Engagement ihrer Mutter der Vergangenheit an. Bis zu ihrem zwölften Lebensjahr fährt sie wöchentlich ins Förderzentrum nach Gmünd, besucht mit ihnen regelmäßig die Osteopathin. Erfolgreich. Die Zwillinge schlugen schließlich unterschiedliche Wege ein. Magdalena ist im dritten Jahr ihrer Lehre zur Konditorin. Kürzlich absolvierte sie in Italien ein Auslandspraktikum im Rahmen der Wirtschaftskammer-Initiative „Let‘s Walz“; beim Landeslehrlingswettbewerb errang sie Platz zwei. Derzeit übt sie eifrig Pralinen, Marzipanfiguren und kunstvolle Torten – für den Bundeslehrlingswettbewerb. Ihre Schwester Michaela brennt für die Natur. Sie besucht die Gartenbauschule in Langenlois und freut sich auf eine baldige Zukunft als Gartengestalterin. Die Zwillinge sind stolze Marketenderinnen der Trachtenkapelle Bad holz. Wenn sie gemeinsam Großpert­ unterwegs sind, ziehen sie sich bis heute gleich an. „Spaßhalber“, lachen sie. Sie bleiben unzertrennlich.


MODE “Mode hat eine Funktion: uns großartig aussehen zu lassen.”

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Donatella Versace, italienische Modedesignerin

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ailand! Die Fashion-Metropole, in der zweimal jährlich die weltgrößte Schuhmesse stattfindet. Immer dabei: Christine Kladensky mit ihrem Ehemann Josef. Mit ihrem stilsicheren Auge und dem Wissen, was sich ihre Stammkundinnen wünschen, ordert sie Stilettos, Pumps, Sandalen oder Stiefeletten. Diese werden dann in Kleinstserien, teilweise in Handarbeit und manches Mal sogar ganz exklusiv für eine ihrer Stammkundinnen angefertigt – denn bei „Christine Schuhe“ wird Individualität, Qualität und Design ganz groß geschrieben. Damit man aber den perfekten Schuh für den jeweiligen Anlass findet, bedarf es eines großen Wissens und einer ausführlichen persönlichen Beratung, für die sich Christine Kladensky in ihrem kleinen, aber umso feineren Geschäft immer Zeit nimmt. Und nicht zuletzt ist es der große Vorteil des Ein-Frau-Unternehmens, dass ihre Damen als Kundin kommen und als Freundin gehen. Überglücklich, wieder einen unvergleichbaren Schuh gefunden zu haben.

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Wenn sich Romantik & Selbstbewusstsein treffen

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Ob ein großes Geschenk oder eine kleine Geste – die beste Mama der Welt freut sich über alles, was von Herzen kommt. Text: Klaus Peter Vollmann, Angelica Pral-Haidbauer

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Die neuen Trends … jetzt bei Deichmann! So geht Sommer! Nur ein paar schicke Riemchen kombiniert mit trendy Retro-Blockheels reichen aus, um aus den neuen Sandalen echte Eye-Catcher zu machen, die schier endlose Beine zaubern!

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Und beim Anblick der coolen „Pool Shoes“ spürt man fast schon die so ersehnte Abkühlung! In sanften, naturfarbenen Tönen, aber auch auffälliger mit Strass, Perlen oder XXL-Sohlen, gelten die neuen Pantoletten als perfekte Sommer-Basics. Go wild: Tierisch guter Animal Chic € 24,90

Floral bedrucktes Sommerkleid von Jake*s, € 129,99, via peek-cloppenburg.at

Shine bright: Mit coolem Silberglanz € 24,90

Ausgek(l)ügeltes Täschchen von Pimkie, € 17,99

Herz-Anhänger mit Bergkristall und Brillanten von A.E. Köchert, € 6.500

New Romance: Eleganter Sommerstyle € 22,90

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Diese und viele andere der neuen Sommertrends gibt es jetzt zum sensationellen Preis-Leistungs-Verhältnis bei Deichmann und im Online Shop unter www.deichmann.com!


Mode Moderne Pilotenbrille von Sylvie Optics Dream, € 79

SURPRISE. Was sich wohl in diesem Schachterl versteckt? Auf jeden Fall ein schmuckes Geschenk von Pandora.

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Bluse von Emily van den Bergh, € 69,99, via peek-cloppenburg.at

Bicolor-Sandaletten mit Metallic-Effekt von Guess bei Humanic, € 135

High-Waist-­ Hose im Marlene-Style von Tally Weijl, € 25,99

Tote Bag „Onthego“ von Louis Vuitton, € 1.680

Tasche von Tory Burch bei STEFFL The Department Store, € 475

Netz-Schuh um € 157 von Christine Schuhe in 2380 Perchtoldsdorf

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Mode

Ich bin fürs natürlich Schöne. „Wahre Schönheit kommt von innen – ich bin darauf spezialisiert, sie hervorzuheben. Was ich an meiner Arbeit besonders liebe? Miterleben zu dürfen, wie sich das Wohlgefühl unserer Gäste verbessert.“ (Bianca-Annegret Ohner, Kosmetikerin in den Vivea Gesundheitshotels)

So einfach kann Gesundheit sein.

Das Beste für Körper, Geist und Seele Wir verwöhnen Sie mit Therapien, köstlichen Gerichten und hervorragendem Service. Gönnen Sie sich eine erholsame Auszeit und sichern Sie sich jetzt Ihren Wunschtermin für eine wohltuende Gesundheitswoche in unseren Vivea Gesundheitshotels. Bad Schönau 02646 90500 | Bad Vöslau (02252 90600) Bad Traunstein (02878 25050)

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PREMIERE. In Kürze werden die ersten „Oscars“ für die Schmuck­ szene Österreichs vergeben.

Der Countdown

läuft

Die Spannung steigt! Am 23. Mai werden im Rahmen der „Schmuckstars“-Gala in Wien zehn Awards für herausragende Leistungen vergeben. Text: Ines Kasparek

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durch die glamouröse Veranstaltung führen. Und auch die Location könnte nicht passender sein. Das Andaz Vienna Am Belvedere bietet den perfekten Rahmen für ­einen derart glanzvollen Event. Das neue 5-Sterne-Haus beim Wiener Hauptbahnhof hat erst kürzlich als erstes „Luxury Lifestyle Hotel“ Österreichs seine Pforten geöffnet. Die „Schmuckstars“-Gala wird somit die erste Großveranstaltung mit entsprechender Medienresonanz sein, die im Ball Room des Andaz Vienna Am Belvedere stattfindet.

© Stefan Joham, beigestellt

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er die begehrten „Schmuckstars“ erhalten wird, steht noch nicht fest. Die österreichischen Fans feiner Preziosen und anspruchsvoller Zeitmesser konnten noch bis Ende April ihre Stimme abgeben. Danach ist die hochkarätige Fachjury am Zug. Die Spannung bleibt also bis zuletzt erhalten. Eines ist jedoch schon jetzt sicher: Es wird ein unvergesslicher Abend. Die charmante TV-Moderatorin und Journalistin Silvia Schneider wird

PERFEKTE WAHL. Die Star-­Moderatorin Silvia Schneider verkörpert perfekt, worum es bei den „Schmuckstars“ geht: Eleganz, Stilsicherheit, Expertise und Kreativität.


Mode Wir sind überzeugt vom Einkaufserlebnis und der Qualität, die engagierte österreichische Juweliere und heimische Kunsthandwerker bieten können. Unsere Vision ist daher mitzuhelfen, um diese Stärken zu fördern und auszubauen. Damit wollen wir einen positiven Impuls für das Image der Uhren- und Schmuckbranche setzen und den Standort Österreich stärken. Christian Lerner, „Schmuckstars“-Initiator

WIR DANKEN UNSEREN PARTNERN

TOP-LOCATION. Der Ball Room des neu erbauten Andaz Vienna Am Belvedere wird der stilvolle ­Austragungsort der „Schmuckstars“-­ Gala 2019.

Red Carpet. Zum ersten Mal in Österreich wird den Akteuren der heimischen Uhren- und Schmuckszene der rote Teppich ausgerollt. Führende Vertreter des Fachhandels, Schmuckdesigner, Goldschmied- und Uhrmachermeister aus allen Bundesländern werden sich in Wien ein Stelldichein geben, um gemeinsam zu feiern und hautnah dabei zu sein, wenn die besten ihrer Branche ausgezeichnet werden.

jene Aufmerksamkeit zuteilwerden zu lassen, die diese Szene auch verdient. Deshalb werden die Preise auch in erster Linie für herausragende Kreativität, fachliche Kompetenz und außergewöhnliche Servicequalität verliehen.

Seien Sie dabei. Freuen Sie sich auf einen Abend der Extraklasse mit Mode­ ratorin Silvia Schneider, exquisitem Drei-Gänge-Dinner und After-­ ShowParty. Treffen Sie dabei hautnah auf die Networking de luxe. Das Come-­ besten Uhren- und Schmuckhändler, together bei Champagner-Empfang, Goldschmiede und Uhrmacher und Gala-Dinner und ­ After-Dinner-Party deren ausgewählte Top-Kunden sowie bietet der gesamten Uhren- und auf geladene Prominenz aus Wirtschaft Schmuckbranche auch eine hervor­ und Kultur! Wer am 23. Mai im Andaz ragende Gelegenheit, sich in ent- Vienna Am Belvedere mit dabei sein spannter Atmosphäre über aktuelle möchte, sollte sich rasch Galakarten und zukünftige Herausforderungen sichern. Das freie Kartenkontingent ist auszutauschen. Ein Schulterschluss nahezu erschöpft. Nähere Infos unter tut immer gut. Es ist das erklärte Ziel „Gala Nacht“ auf schmuckstars.com der Veranstaltung, dem Fachhandel oder unter „Schmuckstars-Gala 2019“ und dem heimischen Kunsthandwerk auf Facebook. 23

DIE TROPHÄE. Nach dem Entwurf von Stefan Neuwirth, Goldschmiedemeister in Wien


Mode HÖHENFLUG. Glanzleder-­Sandalette um € 220, gesehen bei Humanic

FÜR MAMA. Kette von Fossil aus Edelstahl um € 35

© Swarovski

ERINNERUNG. Eintragbuch „Mama & ich“ um € 14,99, gesehen bei Depot

TRENDY. Sonnenbrille von Silhouette mit Glas-in-Glas-Technologie aus der Infinity-Kollektion um € 299

Für dich, MAMA Lieblingstablett „Love Heart“ von Vitra um € 59

Natürlich freut sich jede Mama über Selbstgebasteltes, aber auch modische Geschenke und Accessoires erfreuen das Herz. Fotos: Hersteller

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HERZIG. Tasche von Ted Baker um € 169,99, erhältlich unter www.peek-cloppenburg.at

Sexy Negligé aus Seide von Mey um € 79,95


SCHÖNHEIT „Verständnis des Schönen und Begeisterung für das Schöne sind eins.“

JUVENA

Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), Schriftstellerin

Kaviar & Seide

D Lange Wimpern & dichte Augenbrauen Dr. TEMT entwickelte dafür den neuen COMBINAL EXPERT EYELASH BOOSTER, ein Wimpern- und Brauen-Aktivserum 2 in 1. Auserlesene Wirkstoffe und jahrelange medizinische Erfahrung bringen eine bahnbrechende Errungenschaft: Bei regelmäßiger Anwendung werden die Härchen nicht nur länger sondern auch sichtbar stärker, dichter und dicker. Erste Resultate sind bereits nach vier Wochen erkennbar, Ergebnisse zeigen bei täglicher Anwendung bis zu drei Millimeter längere Wimpern in nur sechs Wochen. Online: www.drtemt.at um 80 Euro.

MEHR AROMA, BITTE! Biotherm ergänzt die BATH THERAPY-Linie mit drei neuen Duschgels: Beeren, Jasmin und Rosmarin zur Beruhigung eines rastlosen Geistes; Ingwer, Pfefferminze und Koriander beleben; ein Mix aus Grapefruit, Salbei, Rose und Moschus entgiftet und bringt Balance. Eine sinnliche Textur, welche die Haut zart wie Satin macht. BATHTHERAPY Duschgels, 400ml gesehen um ca. 22 Euro.

© Biotherm

© Dr. TEMT

Dieser Wunsch liegt nur einen Wimpernschlag entfernt!

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ie neue, kostbare Luxus-Hautpflege MasterCaviar von JUVENA verwöhnt die Haut mit hochwertigsten Wirkstoffen. So führt der luxuriöse und tiefenwirksame Kaviar-Seiden-Komplex der Haut wertvolle Proteine, Mineralien und Spurenelemente zu, wodurch das Feuchthaltevermögen der Haut entscheidend verbessert wird. Wertvolle Öle und Hyaluronsäure sowie hochwirksame Pflanzenextrakte runden diese einzigartige Pflegeformel ab. Das Ergebnis: spürbar mehr Elastizität, verbesserte Festigkeit und erhöhte Hautdichte. Die Haut wird sichtbar erneuert und widerstandsfähiger, Fältchen werden deutlich reduziert. Ein Luxus für die Sinne ist auch die Verpackung: Wie strahlend glänzende Goldbarren umhüllen moderne, individuell kreierte Designobjekte die Pflegeprodukte für Gesicht und Körper. Weiche, schmeichelnde Formen schimmern in warmem Gold, edel und außergewöhnlich wie das Pflegeprodukt selbst. Eigentlich das perfekte Muttertagsgeschenk. Das Juvena MasterCaviar-Sortiment, gesehen ab UVP 148 Euro.


Schönheit

Rundum schön: Ein umfassendes Angebot an Treatments wird im G&G Salon and Spa geboten.

Ein Fest der Sinne

DAS TEAM. Prisca Geyer (r. unten) und ihre Mitarbeiter

Einer Symbiose aus Schönheit und der Kraft der Natur einen Wohlfühlrahmen zu geben, ist das beherzte Anliegen des Teams von Prisca Geyer in Baden. Im G&G Salon and Spa erwartet Sie eine Auszeit für Körper und Seele.

NIEDERÖSTERREICHERIN: Frau Magister Geyer, Ihr Day Spa mit vielfältigen Angeboten an umfassenden Treatments ist einzigartig in der Umgebung. Welche Motivation hatten Sie, sich diesen Traum zu erfüllen?

Fotos: Katharina Axmann

Prisca Geyer: Da ich es selber liebe, in einer Therme abzuschalten, kam mir die Idee, dass es nicht immer gleich ein Thermenbesuch sein muss, und dass es einfach sehr nett wäre, einmal kurz oder auch länger abtauchen zu können, um dann wieder gestärkt in den Alltag zu treten. Daher bieten wir mehrere Dienstleistungen gleichzeitig an, sei es für Gäste, die schnell wieder in den Alltag zurück müssen, oder aber auch Einheiten für Gäste, welche einfach mal gerne für ein paar Stunden abtauchen wollen. Auch im Friseursalon bieten Sie neben klassischer Haarkunst zahlreiche Spezialthemen. Was sind die aktuell angesagtesten Looks 2019? Momentan haben wir bei AVEDA 26

eigentlich alles dabei, von Pink bis hin zur ganzen Palette der Naturtöne. Bei Looks dominiert eher der „used look“, die Frisuren sollten so einfach wie nur möglich sein, aber eine große Wirkung haben. Als Spa-Partner setzen Sie auf St. Barth und AVEDA, einer ganzheitlichen Behandlung, die ihren Ursprung in der Tausende Jahre alten Heilkunst Ayurveda hat, und im Sinne der 5-Elementen-Lehre Körper, Geist und Seele in Einklang bringt. Warum haben Sie sich für diese Linien entschieden? Da ich selbst schon sehr lange AVEDA wie auch St. Barth benutze, kamen für mich keine anderen Marken in Frage. Ich kann nur mit Marken zusammenarbeiten, von denen ich auch

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s muss nicht immer gleich ein Thermenbesuch sein. Warum nicht eintauchen in eine Rundumbehandlung, wohltuende Rituale erleben, die anregenden Kompositionen reiner Blumen- und Pflanzenessenzen genießen und zugleich die Seele baumeln lassen – weil man weiß, dass man Körper und Seele erfrischt und von Kopf bis Fuß verschönt zurück in den Alltag gehen wird?

Text: Angelica Pral-Haidbauer


Schönheit

Von der Frisur über Massagen bis hin zur Pediküre werden Kundinnen und Kunden verwöhnt.

zu 100 Prozent überzeugt bin Ihr engagiertes und bestens ausgebildetes Team verwöhnt die Kundinnen von der Frisur über Massagen bis zur Pediküre nicht nur mit einfachen „Dienstleistungen“, sondern vielmehr mit Ritualen. Wie darf man sich das vorstellen? Unsere Rituale kommen ebenfalls aus dem Ayurvedischen und sind uns als sogenannte „Inzentivs“ für unsere Gäste sehr wichtig. Jede Massage startet mit einem Fußritual, sprich mit einer Fußwaschung, welche unsere Gäste als sehr angenehm empfinden. Man fühlt sich wohler und kann somit besser entspannen. Als Begrüßung bekommt jeder Gast einen kleinen AVEDA-Tee und eine Kompresse für die Hände – je nach Jahreszeit, kalt oder warm – um so erstmals bei uns anzukommen. Nach dem Haarewaschen erhält jeder Gast eine Kopf-Nackenmassage sowie eine Handmassage oder ein Peeling in der Einwirkzeit der Farbe. Wir arbeiten sehr viel mit den sieben Chakras, welche wir je nach Stimmung im Salon indirekt einsetzten, damit sich unsere Gäste rundum wohlfühlen und abtauchen können. Thema Hochzeit. Für diesen beson-

deren Tag genügt nicht nur eine meisterliche Frisur sondern auch ein perfektes Make-up für die Braut. Gibt es da Specials im Angebot? Ja, wir haben spezielle Angebote rein für Bräute, angefangen von der Frisur und dem Make-up bis zu einem Verwöhnprogramm für die Braut als auch für die Trauzeugen, um dem Stress vor einer Hochzeit etwas entfliehen zu können. Auch kommen wir gerne mit unserem Team am Tag der Hochzeit vor Ort und bereiten dort Braut und – wenn gewünscht – auch weitere Gäste auf den großen Tag vor. Seitdem Männer den Bart wiederentdeckt und dessen Form und Pflege zum Kult erklärt haben, ist auch Mann wieder Stammgast im Salon. Welche Treatments gibt es für ihn? Wir haben ein spezielles Männerservice, klein oder groß, welches den Schnitt, die Bartpflege wie auch spezielle Harztechniken beinhaltet. Immer mehr Männer legen Wert auf ihr Äußeres wie auch auf Nachhaltigkeit, und da sind sie bei uns genau richtig! Auf Ihrer Website findet man bezaubernde Gutschein-Themen, von der „Braut, die sich traut“ über Auszeit-Angeboten bis zu „It‘s a Men‘s World“. Ei27

gentlich das perfekte Geschenk für den anstehenden Mutter- und Vatertag ... Ja, wir haben bereits vorgefertigte Gutscheine, aber wir stellen auch sehr gern einen genau auf den Wunsch des Gastes abgestimmten Gutschein zusammen, welcher dann bei uns im ganzen Haus verwendet werden kann. In der heutigen Zeit nimmt es immer mehr an Beliebtheit zu, seinen Liebsten Zeit und Ruhe zu schenken. Welche Philosophie leben Sie mit Ihrem Team? „Every day presents every one of us with the opportunity to create positive effects“ von Horst Rechelbacher. KONTAKT

G&G SALON AND SPA Strasserngasse 14 (Ecke Bahngasse) 2500 Baden bei Wien Tel.: 02252/252 837 E-Mail: office@gg-hair.at www.gg-hair.at Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 09 bis 19 Uhr Sa. von 09 bis 15 Uhr


Schönheit

Warme Bronze- und sonnige Korallen-Töne lassen Wassernixen und Beach-Beautys mit der Sonne um die Wette strahlen. Dieses Glow-Make-up mit strahlendem Teint und auffällig bunten Lippen passt perfekt zum angesagten Pixie-Cut wie auch zum klassischen Bob. © BIPA

Text: Victoria Dutter, Angelica Pral-Haidbauer, Rebecca Mayr Fotos: Hersteller, Shutterstock

Der klassische Bob: Den klassischen Schnitt haben wir bereits letzte Saison wieder für uns entdeckt. Besonders der aus den 1920er-Jahren gefeierte „Garcon-Schnitt“ feiert gerade wieder sein Debüt – eine kürzere Variante des Bobs, bei der die Haare nur bis zum Ohrläppchen reichen. Wie hier bei Bloggerin Xenia Adonts.

DER KLASSISCHE BOB

DER PIXIE-CUT

Der Pixie-Cut: Ist der Trend-Look für alle, die Kurzhaarfrisuren lieben und sich von einigen Zentimetern trennen wollen. Der Schnitt trägt den Namen Pixie (Englisch für Elfe), weil er seinen Trägerinnen nicht nur etwas Starkes, sondern gleichzeitig auch etwas Zartes verleiht. Diese Frisur betont sowohl das Gesicht – hier umschmeicheln Strähnen die Züge – als auch den Hinterkopf perfekt. Der Nacken liegt mit kürzeren Haaren frei, so wie hier bei Sängerin Katy Perry.

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Schönheit

PERFEKTE WELLE. Eyebrow Definition Pencil Nr. 10 light von Look By Bipa, € 2,45

SAND AM MEER. Puderlidschatten „Gold“ und „Mocca“ von Annemarie Börlind, 2 g, je € 12,90

ABKÜHLUNG. Gesichtsspray „summer refresh“ von Look By Bipa, € 3,95

SONNENANBETER. Flüssiger Bronzer „sunshine in my pocket“ für schimmernde und sonnengeküsste Akzente von essence, € 3,49

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Aktion


Schönheit EXPERTENBLICK. Mag. Elisabeth Bouhadana, Direktorin für wissenschaftliche Kommunikation von L‘Oréal Paris

Gutes HAUTgefühl Zwischen Tiegeln, Tuben und Texturen: Die faszinierende Welt der Schönheit ist Elisabeth Bouhadanas „daily business“. Im Talk gewährt uns die französische Kosmetikforscherin spannende Einblicke ins Labor von L‘Oréal Paris.

NIEDERÖSTERREICHERIN: Sie entwickeln für Millionen Frauen weltweit Kosmetikprodukte von L‘Oréal Paris. Wie kamen Sie dazu? Elisabeth Bouhadana: Durch mei­ ne Leidenschaft für Schönheit und Biologie. Als beautybegeisterte Frau

bin ich bei Cremen und Seren selber äußerst anspruchsvoll. Die hohen Er­ wartungen der Konsumenten kann ich bestens nachvollziehen. Unsere Chal­ lenge ist es stets, allen Frauen rund um den Erdball die höchstentwickelte Hautpflege zu einem fairen Preis zu bieten. Durch die enge Zusammen­ arbeit mit renommierten Experten, Forschern und Wissenschaftlern aus aller Welt gelingt uns das auch. Was entscheidet letztendlich die Lancierung eines Produktes? Ist es die Nachfrage, sind es die Trends, ...? L‘Oréal Paris ist eine Marke, die sich stetig weiterentwickelt und sich an den neuesten Technologien orientiert. Dabei steht die maximale Wirksamkeit immer im Vordergrund. Auch Trends spielen bei der Produktentwicklung eine große 30

Rolle. Einen großen Einfluss auf die Kosmetikbranche hatte etwa der Boom um Hautpflegebehandlungen beim Derma­tologen. Und prompt haben Pro­ dukte mit dermatologisch inspirierten Wirkstoffen oder Effekten den Markt erobert. Im Fokus unserer Lancierungen steht natürlich immer der Konsument – wichtig ist uns, dass das neue Produkt sein Leben angenehm erleichtert. Französinnen zählen zu den schönsten Frauen der Welt. Sie müssen es uns abschließend verraten: Was macht das gewisse „Etwas“ Ihrer Landsfrauen aus? Das Schönheitsempfinden gleicht ­einem Mix aus Natürlichkeit und moder­ ner Eleganz. Sie befolgen den Rat ihrer Mütter, lesen Beautyfachmagazine und vertrauen auf hochwertige Inhaltsstoffe und die neuesten Produkttrends.

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remen, peelen, pflegen – kei­ ne Frage, in unsere Beauty­ routine investieren wir gerne viel Zeit und Geld. Doch da­ mit ein Cremetiegel überhaupt im Kos­ metikregal landen darf, wird jahrzehn­ telang intensiv geforscht und getestet. Schönheitswissenschaftlerin Elisabeth Bouhadana arbeitet seit über 20 Jah­ ren bei L‘Oréal Paris und weiß genau, welche Standards eingehalten werden und was von der Idee bis zum fertigen Produkt alles passiert.

© beigestellt

Text: Moni Kulig


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Just the TWO of US!

Schön beschenkt: schäumende Wannenfreuden, VerwöhnTreatment im Salon und neue Schminktascherl-Schätze – alles was Mamas noch mehr strahlen lässt! Text: Moni Kulig, Angelica Pral-Haidbauer

Fotos: Hersteller/Anbieter

LIKE A SWAN! Nun ist Schluss mit unschönen Fältchen am Hals! Kennen Sie die Doctorsbrand DR. GRANDEL? Mit der brandneuen Schneealgen-Beautygen-Serie RENEW bleibt Ihr Hals kein Stiefkind mehr, sondern präsentiert sich schön glatt. Also: Kinn hoch! RENEW Neck Cream, gesehen um € 71,50 im Onlineshop: www.cosmetic-gallery.at

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Sweet Dreams!

Schlummern wie die Stars: Die seidenen Schlafmasken von Slip sind der Hit in Hollywood und sorgen für eine erholsamere Nachtruhe und weniger Knitterfältchen. Um € 55 via currentbody.de 32


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Zum Muttertag!

Es fehlt noch das passende Geschenk zum Muttertag? Wir verlosen ein hochwertiges Beauty-Set, bestehend aus diesen 4 Produkten! Mitmachen und gewinnen unter www.dieniederoesterreicherin.at.

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BENEFIANCE

L’Eau d’Issey Pure Pétale de Nectar Eau de Toilette. Dank Pétale de Nectar blüht L’Eau d’Issey Pure zu einem Garten auf, dessen von der Morgendämmerung gefärbte Blumen sacht in der frischen Meeresbrise des Ambraund Cashmeranakkords wiegen – der einzigartigen Signatur der Trilogie. Eine sanfte Explosion süßer Frühlingsdüfte. Erhältlich in 30ml, 50ml und 90ml.

Diese Pflegelinie passt zu jeder Frau! Shiseido Wrinkle Smoothing Cream ist für normale und Mischhaut konzipiert. Sie kann am Tag oder nachts verwendet werden. Dieses außergewöhnliche Gesichtspflegeprodukt gibt es auch in einer cremigeren Formulierung: Wrinkle Smoothing Cream Enriched, ist für trockene Haut entwickelt. SHI-95D1AT-1902-1002_CMJN.INDD 1

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NARCISO RODRIGUEZ For her pure musc eau de parfum. Narciso Rodriguez präsentiert for her pure musc eau de parfum, einen süchtig machenden Duft der von dem Original for her inspiriert wurde. Das charakteristische Moschusherz findet seinen Ausdruck in seiner reinsten Form, betörend und sinnlich. Die perfekte Alchemie zwischen purer Sinnlichkeit

ControlledChaos MascaraInk Intensives Volumen und Präzision. Die jüngste Ergänzung der Inks Kollektion ist ein Balanceakt zwischen Exzess und Zurückhaltung, Chaos und Ordnung von meisterlicher Präzision und außergewöhnlicher Kontrolle. Die Memory Flex Borsten erhalten konstant die Funktionsfähigkeit des Bürstchens. Es bleibt stark

Die Tagescreme mit SPF 25, enthält nicht nur einen Sonnenschutzfaktor, sondern verfügt auch über ein unsichtbares Schutzschild, das eine Barriere gegen Pollen aufbaut und dafür sorgt, dass sie sich nicht auf die Haut legen.

und kräftig bis die Mascara verbraucht ist. Nach nur einmaligem Auftragen steigert die augenärztlich getestete Formel das Volumen der Wimpern nachweislich* um 250 Prozent und ihre Länge um 47 Prozent. Nähere Inormationen finden Sie unter: www.shiseido.de *Basierend auf einer In-Vitro-Studie auf ungeschminkten Wimpern.

und Schönheit. Erhältlich in 30ml, 50ml und 100ml.


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BEAUTYFUL IT-GILRL! Die Niederösterreicherin Sasa Schwarzjirg ist das neue Testomonial von IT Cosmetics Österreich. Der Hype Beauty-Brand wurde nun endlich auch in Österrreich gelauncht. Von plastischen Chirurgen und Dermatologen entwickelt, punktet IT Cosmetics vor allem mit Produkten für den Teint. TOP: Der Concealer soll eine reine Wunderwaffe sein! In ausgewählten Filialen EXKLUSIV bei DOUGLAS erhältlich, sowie Online auf www.douglas.at AUSGERUHT. Macht müde Äuglein dank kühlendem Applikator blitzartig munter: „Essential Energy Eye Definer“ von Shiseido um € 59.

Blühend schön

Reines Rosenwasser gilt seit jeher als Schönheitselixier. Voll mit natürlichen Antioxidantien und Vitaminen ein perfektes Upgrade für Muttis Pflege­routine, z. B. von Susanne Kaufmann um € 47.

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HAUCHZART & MATT. Ein traumhaftes Gefühl von einem Nichts auf den Lippen und doch ein besonders langer Halt? Die Formel von LIP MAGNET aus der LIP FREEZE COLLECTION von Armani ist einfach: Sie vereint feinste Öle, Pigmente und Wasser, das nach dem Auftragen allmählich verdunstet, bis nur mehr ein Schleier aus hochkonzentrierter Farbe auf den Lippen bleibt. In zwölf neuen, strahlend-matten Sorbet-Nuancen von frostigem Nude über polares Orange und eisiges Pink bis zu coolen Rottönen. Gesehen in den Giorgio Armani Beauty Verkaufsstellen, um ca. € 37.

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LebensTRAUM Eigenheim ter und ist damit im Vergleich zu 2012 um neun Quadratmeter „bescheidener“ geworden. Diese Daten wurden von der Integral Markt- und Meinungsforschung in einer repräsentativen Umfrage für die „Lebenswelten Wohnstudie 2018“ erhoben. Während sich gut ein Drittel für eine Wohnung entscheiden würden, haben 71 Prozent der Österreicher ein Ziel: den Erwerb eines Hauses. Die eigene Immobilie ist aber nicht nur die

Erfüllung eines persönlichen Wohntraumes, sondern – besonders in Zeiten wie diesen – eine vernünftige Geldanlage, die Wertsteigerung garantiert und Sicherheit gibt. Jede Kaufentscheidung fällt jedoch umso leichter, wenn „man die Spielregeln der einzelnen Branchen versteht. Es geht dabei um eine Beratung auf Augenhöhe“, weiß Mag. Leopold Brunner von der TPA.

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m Vergleich zu den anderen Dingen des Lebens, wie etwa das Auto, Reisen oder Sparen, hat das Eigenheim für zwei von drei Österreichern eine höhere Bedeutung. Wenn die Österreicher also könnten, wie sie wollten, würden sie gern in einem Haus leben, und zwar im eigenen, am Stadtrand und/oder im ländlichen Raum, was eine Rückbesiedelung der ruralen Gegend bedeuten würde. Die Wunschimmobilie hat im Schnitt 121 Quadratme-

© Shutterstock

Die meisten jungen Erwachsenen wünschen sich ein Haus am Stadtrand oder am Land.

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WOHNEN „Als erstes hat Gott der Allmächtige einen Garten angelegt.“

© LEONARDO

Sir Francis Verulam Bacon (1561-1626), Philosoph, Essayist und Staatsmann

Mediterrane Akzente

D Bei Sonne, Wind & Regen Erinnern Sie sich an Ihren Urlaub? Als Sie mit einem Aperitif in einem gemütlichen Sitzsack die untergehende Sonne genießen konnten? Dieses Feeling können Sie jetzt nach Hause holen! Die neue ANAEI Outdoor-Kollektion ist absolut wetterfest, lichtecht und – dank ihrer Öko-Tex zertifizierten Materialien – nachhaltig, widerstandsfähig und langlebig. Outdoor-Sitzauflagen nach Maß sind ab 109 Euro, Lounge-Sitzsäcke ab 399 Euro, Liegesäcke ab 499 Euro in vielen Farben und Designs im Onlinshop www.anaei.com erhältlich.

IM MINIGARTEN Sie möchten auch auf kleinstem Raum nicht auf Blumen oder Kräuter nicht verzichten? Dann versuchen Sie es mal mit einer Blumentreppe. Sie ist nicht nur dekorativ bepflanzbar, sondern ersetzt, neben der Outdoor-Küche im Garten oder auf Balkonien platziert, gleich ein ganzes Kräuterbeet. Blumentreppe, ca. 66 x 80 cm, aus massivem Akazienholz bei XXXLUTZ um 168 Euro.

© XXXLUTZ

© ANAEI

Wetterfestes Lounge-Feeling im eigenen Garten

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as Familienunternehmen glaskoch mit der Marke LEONARDO wird in fünfter Generation geführt. Mit der Vision „Glas neu erleben“ hat sich die Marke vom Anbieter von Glasartikeln zu einer Lifestylemarke in Glas entwickelt. Dabei ist der beliebte Werkstoff auch Outdoor vielseitig einsetzbar. Laternen, Tischkamine oder Windlichter sorgen für stimmungsvolles Licht in lauen Sommernächten, gläserne Gartenstecker werden zum Blickfang auf Rasenflächen und in Beeten. Bunte Schwimmlichter, dekoriert in großen Schalen, und gläserne Lampions in den Zweigen eines Baums verwandeln jeden Sommerabend in eine Gartenparty. Frische Blumen, arrangiert in raffinierten Glasvasen, bilden den Mittelpunkt eines Tisches. Die Ernennung zur „TOP MARKE GARTEN 2019“ zeigt, dass Designobjekte von LEONARDO nicht nur mit attraktiver Gestaltung, sondern auch mit Langlebigkeit, Funktionalität und Alltagstauglichkeit punkten. Im Bild setzt Glas aus der Kollektion ISOLA farbenfrohe, frische Akzente. Erhältlich in führenden Möbelhäusern.


Wohnen WITZIGE DRUCKE, BUNTE ACCESSOIRES UND VIEL INDIVIDIALISMUS. So kann der Sommer auf dem Balkon einziehen!

Plätze an der Sonne

© IKEA

Es muss nicht immer ein Garten für das OutdoorWohnglück sein: Balkone und Terrassen sind alles andere als kleinkariert – und kommen jetzt groß raus! Text: Denise Derflinger

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© ANAEI

© FATBOY

Wohnen

Sitzsäcke sind wahre Alleskönner und machen selbst auf dem Minibalkon eine gute Figur.

HÖCHSTER CHILLFAKTOR. Hier könnte man ganze Tage verbringen!

Kleiner Raum, große Wirkung. Auch der kleinste Balkon und die beengendste Terrasse lassen sich mit nur wenigen Handgriffen in gemütliche Ecken verwandeln. Klar, die XL-Lounge ist woanders besser aufgehoben, doch wer gut plant, dem stehen auch auf wenigen Quadratmetern eine ganze Reihe von Möglichkeiten zur Auswahl. Zuerst einmal sollte man sich

Ein gutes Konzept ist das A und O bei der Balkonund Terrassenplanung. Auch der kleinste Raum kann zur Chillout-Area mutieren.

Dipladenia

© Gärtner Starkl

© Shutterstock

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infach mal entspannt abhängen – oder sich doch lieber tief fallen lassen? Alle Jahre wieder stehen Gartenbesitzer vor der entscheidenden Frage, wie sich die Wohnfühloase auch heuer wieder aufhübschen lässt. Doch nicht nur die: Gerade in Zeiten von Landflucht und Stadtzuzug werden Wohnprojekte verwirklicht, in denen Balkone und Terrassen mehr als nur schöne Nebensache sind und sogar als wichtiges Herzstück konzipiert werden. Genau wie im Garten finden hier gemütliche Sitzecken, Lounge-Areas, Outdoor-Accessoires und vieles mehr Platz. Der einzige Unterschied: Aufgrund des Platzmangels muss ein Balkon oder eine Terrasse noch akkurater geplant werden, Minimalismus und Multifunktionalität sind hier die Zauberworte.

Dipladenien blühen in Weiß, Rosa und Rot. Sie sind als Spalier, Pyramide oder Busch erhältlich. Diese üppigen Sommerblüher sind nicht winterhart. Erhältlich bei Starkl Frauenhofen ab 4,99 Euro. www.starkl.at

selbst die Frage stellen: Hat Sonnenbaden auf dem Liegestuhl Priorität, Lesen im gemütlichen Sessel, Gärtnern im urbanen Hochbeet-Garten, Essen an einem Tisch mit der ganzen Familie – oder soll sogar der ganze Freundeskreis Platz finden? Nur wer eine Ahnung von dem hat, was er wirklich will, wird sich mit seinem Konzept am Ende wohlfühlen. Die Lage macht‘s. Norden, Osten, Süden, Westen – jede Himmelsrichtung hat ihre eigenen Vorzüge, aber auch Tücken. Und die gilt es zu beachten! Wer einen schattigen Nordbalkon besitzt, sollte zu hellen Farben greifen, die optisch einfach freundlicher wirken und das dunkle 39

WANDBEGRÜNUNG. So wird der Großstadtlärm einfach ausgesperrt.

Platzerl aufleben lassen. Der Ostbalkonbesitzer genießt schon beim Frühstück die ersten Sonnenstrahlen, somit wäre er mit einem kleinen Sitzbereich besser beraten als mit einer Sonnenliege. Im Gegenzug freut sich der Besitzer eines Westbalkons über die letzten Sonnenstrahlen und Blicke auf den Sonnenuntergang – und das am besten von der gemütlichen Lounge aus. Der Südbalkon oder die Südterrasse sind die beliebteste Variante für Sonnenanbeter: Hier kann vom Vormittag bis zum späten Nachmittag gebrutzelt werden, was das Zeug hält. Vor allem für die letzte Variante gilt: Achten Sie unbedingt auf UV-be


Wohnen

ständige Outdoor-Stoffe, wenn Sie lange Freude an Ihren Outdoor-Möbeln und -Accessoires haben wollen. Nachdem sich durch die Sonneneinstrahlung die Möbel stark aufheizen, sollte bei ihnen besser zu Holz gegriffen werden statt zu Metall. Blau- und Grüntöne wirken dem Hitzegefühl gegen.

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Pflanzen sind der perfekte Sichtschutz und halten neugierige Blicke fern.

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Multifunktionale Möbel sind echte Raumwunder und beherbergen viele Funktionen.

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Moderner Sichtschutz. Wohnräume im Freien brauchen vor allem eines: Privatsphäre. Denn wenn der nächste Wohn-

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Einfach mal abhängen. Schon in den letzten Jahren haben sich die Outdoor-Möbelhersteller einiges einfallen lassen, um einfach mal gepflegt „abhängen“ zu können: Neben der klassischen Hängematte erobern auch wetterfeste Hängesessel und -liegen den Markt, die entweder frei an einem Standbein über dem Boden schweben oder an festen Überhängen positioniert werden. Vorausgesetzt natürlich, der Haken am Mauerwerk hält dieser Belastung stand. 2019 sind es vor allem Hängesessel aus Polyrattan, die alle Augen – und Hinterteile – auf sich ziehen: Wie in einem riesigen Kokon kann man hier die Umwelt aussperren und einfach mal abschalten. Wer lange Freude an seinem Hängemöbel haben möchte, achtet auf leicht zu reinigende und UV-beständige Stoffe und Materialien. Gedeckte Farben in warmen Erd- oder Grautönen fügen sich in so gut wie jeden Wohnstil ein und lassen sich mit farbenfrohen Accessoires schnell und einfach aufpeppen.

Florale Muster und Grafiken sind 2019 auf jeder Terrasse zu finden.

block gerade eine Straßenbreite entfernt ist und der Nachbar quasi fast auf die Terrasse spucken kann, ist der Wunsch nach einem Sichtschutz groß. Vorbei sind allerdings die Zeiten, als man mit Plastikplanen sein eigenes Outdoor-Reich vor neugierigen Blicken schützte. Heut wird vielmehr darauf Wert gelegt, eine urbane Oase zu schaffen, in der sich die Natur ausbreiten darf. Luftig-leicht wirken Netze, an denen sich Kletterpflanzen „entlanghangeln“ können. Allerdings sollte man darauf achten, dass diese Sichtschutz-Methode nicht zum Urwald ausartet und Licht wegnimmt bzw. den

BEIGE, GRAU, NATUR PUR. Wer dem Boho-Chic verfallen ist, darf sich 2019 austoben! 40


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Explosiver Farbkick. Wie auch im Garten sorgen Knallfarben 2019 auch auf Balkon und Terrasse für Furore: Tomatenrot, Blau, Grün und Koralle bringen Stimmung ins Betonmeer der (Groß-)Stadt. Besonders schön und absolut im Trend sind Dschungel- und Blumenmuster aller Art, aber auch grafische Streifen geben den Ton an. Wer sich lieber an elegante Zurückhaltung als an bunte Farb­explosionen hält, greift zu klassischen Beige- und Brauntönen, motzt diese aber mit farbenfrohen Outdoor-Accessoires auf. Teppiche, Stehleuchten, überdimensionale Sitzsäcke, witzige LED-Leuchten, Lampions und Sitzpoufs tun ihr Übriges und lassen den kleinen Wohnraum zum großen Freiraum werden.

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Neuer Style im Nu Auch Terrassen, Gartenwege oder die Schwimmbadumrahmung kommen in die Jahre und zeigen sich verwittert. Doch mit einem neuen Outdoor-Look kann man im Handumdrehen neue, frische Akzente setzen. stellt werden“, so Grimme. Mit der Kraft von nur zwei Zentimetern. Gepflegte Terrassen und schöne Wege sind die Visitenkarte eines jeden Hauses und punkten natürlich auch bei den Gästen, die gerne kommen, um sich einige Tipps und Trends abzuschauen. Eine ausgeklügelte Neukonzeption der Outdoor-Gestaltung ist daher geradezu zur Marke von Fliesendorf geworden. Denn mit der Kraft von nur zwei Zentimetern technischer Innovation lassen sich nahezu alle Kundenträume verwirklichen. „Die Keramikfliesen sind extrem einfach zu verlegen, langlebig und die strukturierte Oberfläche ist zudem absolut rutschsicher“, schwärmt Grimme von den Vorteilen der monolithischen Keramikplatten. Bliebt also nur mehr der Weg ins nächst gelegene Fliesendorf, um sich die aktuellen Feinsteinzeug-Programme anzusehen, oder sich vorab auf www.fliesendorf.at zu informieren.

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Stylishe Optik in vielen verschiedenen Designs und Stilrichtungen und ebenso einfache wie auch rasche Verarbeitung“, gibt Mag. Wolfgang Grimme, Geschäftsführer von „Fliesendorf Bad & Sanitär“ Entwarnung. So entfallen etwa bei dem Gestaltungshit „step 2 easy life“ mühsame und aufwendige Vorarbeiten: Die Fliesen können direkt auf die entsprechenden Flächen zu neuen Wegen oder Plätzen verlegt werden. Großes Plus: Die reiche Auswahl an verschiedensten Optiken und Designs, die so gut wie jeden Stilwunsch perfekt abdecken. „Das ist natürlich auch bei der Gartengestaltung sehr wichtig, denn eine gute Outdoor-Fliese betont perfekt den Stil ihrer Umgebung – oder verändert ihn je nach Wunsch auch gänzlich“, weiß Grimme aus seiner Erfahrung mit unzähligen zufriedenen Kunden. Das Top-Produkt ist auch dieses Jahr die Außenfliese in täuschend echter Holzoptik. „Oft schon innerhalb nur eines Tages kann mit diesen Serien die neue Garten- oder Dachterrasse fertigge-

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ndlich ist die Zeit gekommen, wo wir wieder den Großteil unserer Zeit im Freien verbringen können. Doch ein kritischer Blick zeigt oft: Die Wege sehen schon ein wenig abgenutzt aus, der Terrasse im Garten würde ein neuer, stylisher Designlook äußerst gut tun, und die Schwimmbadumrandung ist weder schön noch sicher. Auch auf der Dachterrasse würde die angesagt neueste Holzoptik diese nicht nur harmonisch in den Wohnbereich einbeziehen, sondern auch so manche Sommernachtseinladung kräftig verschönern. Doch leider werden dann zu oft die verschönernden Renovierungsüberlegungen nicht in die Tat umgesetzt. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Zu kostbar ist die Freizeit, um sich dann auch noch mit mehr oder weniger mühsamen Outdoor-Verschönerungsprojekten „abzurackern“. „Das ist heute allerdings nicht mehr notwendig. Denn gerade für den Outdoor-Bereich stehen Fliesen-Programme zur Verfügung, die alles bieten:

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Der neue Innungsmeister Jürgen Kreibich (l.) und sein Stellvertreter Mag. (FH) Martin Widy (r.) erläutern die Trends des Schönerwohnens und Besserlebens.

Handwerk mit Vielfalt Maler und Tapezierer demonstrierten auf der WISA ihr Können.

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neuer Landesinnungsmeister der Maler und Tapezierer. Lehrlinge vor den Vorhang. Eine besonders wichtige Rolle beim Messeauftritt auf der WISA nehmen alljährlich die Lehrlinge ein. Das fing schon bei der Ausstattung des Messestandes an, denn im Mittelpunkt befand sich ein Anhänger für ein sogenanntes „tiny house“, ein transportables Haus im Miniformat. Im Rahmen des Lehrlingsprojekts „Das kleine Haus“ werden die Lehrlinge aus verschiedenen Gewerken ein Haus auf diesem Anhänger errichten. Außerdem wurde traditionell auch wieder der Lehrlingswettbewerb der Maler und Beschichtungstechniker ausgetragen. Die spannende Aufgabenstellung verlangte das maßgenaue Einzeichnen einer Comicfigur nach einem Plan. Auch ein vorgegebener

© Theo Kust / www.imagefoto.at

Sie alle haben in lebenden Werkstätten die Chance genutzt, dem interessierten Messepublikum einen Ausblick auf ein erfülltes Berufsleben mit Perspektive zu geben. Lehrlinge, Facharbeiterinnen und Facharbeiter stellten in einer nachgestellten Wohnsituation live ihre Fertigkeiten beim Polstern, in allen Spielarten der Malerei und beim Bodenlegen unter Beweis. Das Publikum konnte ganz entspannt bei einem Espresso an allen drei Messetagen die Handwerkskünste der Berufsgruppen der Maler- und Tapeziererinnung mitverfolgen. Als besondere Programmhighlights erwiesen sich dabei die kunstfertigen Arbeiten des Vergolders und der Sattlerin. „Uns ist es wichtig zu zeigen, dass alle Handwerke unserer Innung Kreativität und technisches Verständnis zu Berufen vereinen, die auch in Zukunft gefragt sein werden“, betont Jürgen Kreibich, seit Kurzem

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wei plus zwei ergibt vier – und zwar nicht nur nach Adam Riese, sondern auch, wenn es nach der niederösterreichischen Landesinnung der Maler und Tapezierer geht. Auf der WISA, Niederösterreichs größter Messe für Bauen und Wohnen in St. Pölten, standen nämlich auch heuer wieder zwei Fachgruppen mit zwei Themenschwerpunkten für die eigenen vier Wände im Mittelpunkt. Am 600 Quadratmeter großen Messestand wurde eine umfassende Leistungsschau über die Trends des SCHÖNERWOHNENs und BESSERLEBENs gezeigt. Mit von der Partie waren Vertreterinnen und Vertreter der Maler- und Beschichtungstechniker, Lackiertechniker, Vergolder und Staffierer, Beschriftungsdesigner und Werbetechniker, Tapezierer und Dekorateure sowie Taschner und Sattler.


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Kreativität und Genauigkeit verlangte die Aufgabenstellung des diesjährigen Landeslehrlingswettbewerbs.

Aus alt mach neu: Gekonnt hauchen Tapezierer in die Jahre gekommenen Polstermöbeln wieder Leben ein.

Farbton musste nachgemischt und andere, harmonisch dazu passende Farbtöne gefunden werden. Die Linierung der Figur erfolgte mit dem Linierpinsel. Wichtigstes Kriterium war die Genauigkeit bei der Ausführung der anspruchsvollen Aufgabe. Besonders die Malerinnen konnten ihr Können bei diesem Wettbewerb hervorheben: Platz eins ging an Daniela Buchegger vom Raiffeisen Lagerhaus Purgstall, Platz zwei erreichte Denis Kaufmann von der Pittoresk GmbH aus Schwechat und Platz drei konnte Celina Wippel von der Bischof GmbH aus Loosdorf für sich entscheiden. Mit ihren Erfolgen konnten sich diese drei talentierten Lehrlinge zwei Tickets für den Bundeslehrlingswettbewerb sichern, bei dem sie ihr Können abermals unter Beweis stellen werden. Ausbildung bürgt für Qualität. Zeugnis für die Qualität der umfangrei-

chen Ausbildung für die Berufsgruppen der Innung im Land Niederösterreich legten auch die Meisterschülerinnen und -schüler der HTL Baden ab. Sie ermöglichten es dem Publikum, sich einen umfassenden Eindruck alter und neuer Handwerkstechniken zu verschaffen. So wurden etwa verschiedene Lasurtechniken und Kratzputztechniken gezeigt und demonstriert, wie man gekonnt Oberflächen wie Stein oder Holz aussehen lässt. Highlight dieser Präsentation des Malerhandwerks war schließlich die Anfertigung eines freien Pinselschriftzugs mit Goldapplikation.

die frischgebackenen Jungmeister ein.

Golden blieb es schließlich auch bei einer Bodypainting-Vorführung von Gabriele Hohenegger: Das Kunstwerk wurde zum Staunen des Publikums von Vergoldermeister Markus Bauer mit Blattgold finalisiert. Das dergestalt in Handwerkskunst gehüllte Model leitete schließlich auch die Gratulation an

Nach dem gelungenen Messe-Wochenende wird natürlich bereits an den Programmhighlights für die WISA 2020 getüftelt.

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Ihren Spaß hatten selbstverständlich auch die kleineren Messebesucherinnen und Messebesucher. Einerseits gab es die Gelegenheit, beim Vergolden von Steinen die Technik zu erkunden, mit der historischen Objekten neues Leben eingehaucht wird. Andererseits konnten beim Ausmalen das eigene Gefühl für Farbharmonie erprobt werden. Zum Austoben gab es einen Kletterturm, der mit professioneller Betreuung und Sicherung durch die Naturfreunde zum Kraxeln einlud.

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LEBEN „Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut etwas zu riskieren?“

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Eine Region (er)findet sich nicht selbst, sondern ist das Ergebnis intensiver, mehr oder weniger überlegter und bewusster Aktivitäten ihrer Bewohner und Nutzer. Geladene Künstler öffnen mit 20 Kunstwerken und Objekten Ausblicke auf Verborgenes oder Allzu-Offensichtliches. Unter dem Motto „Wagram – mag man?“ begleiten Künstlergespräche die Ausstellung und schaffen Raum für Dialog und Reflexion: 11. und 12. Mai, von 14 bis 17 Uhr. Lössfrühling: 3. bis 26. Mai, Fr. bis So. um 10 Uhr. 47

ächtens mit Fackeln durch die Kellergasse, das hat was! In der Dunkelheit der Nacht präsentiert sich die 400 Meter lange Kellergasse ganz schön mystisch. „Auf Kardinal Franz Königs Spuren erkunden wir nicht nur die Kellergasse, es zieht uns auch erdwärts in die geheimnisvollen Keller“, erzählt die zertifizierte Kellergassenführerin Ilse Gritsch. Ein mächtiges Mundartfeuerwerk mit Autorin Elisabeth Schöffl-Pöll bildet beim Heurigen Müllner den Höhepunkt des Abends. Am 31. Mai, 20 Uhr bei der „Langen Nacht der Kellergassen“ in Dürnleis, Weinproben und Fackel, pro Person 12 Euro. Am „Tag des Kusses“, dem 6. Juli, 15 Uhr, gibt es dann unter dem Motto „Speeddating war gestern – Kennenlernen in der Kellergasse ist heute“ eine absolute Premiere: die „Single-Kellergassenführung“. In Gottes freier Natur bietet die gemeinsame Entdeckungsreise durch die „Königliche Kellergasse“ ein entspanntes Plaudern und Kennenlernen mit einem gemeinsamen Einkehrschwung, pro Person 8 Euro. Anmeldung: Ilse Gritsch, Tel.: 0664/733 133 06, E-Mail: i-gritsch@gmx.at


© Delphine Royer

Leben

Ein Ozean der Potenziale „Ich heiße André, ich bin ein Bub, ich esse keine Bonbons und ich gehe nicht zur Schule.“ Mit diesem Satz pflegte sich der Sohn des in der Nazizeit aus Deutschland geflüchteten Pädagogen, Forschers und Malort-Gründers Arno Stern als Kind vorzustellen. Wir baten den heute anerkannten Freibildungsexperten André Stern zum Gespräch über das größte Geschenk des Lebens: unsere Kinder.

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Text: Angelica Pral-Haidbauer

ndré Stern ist in Paris als Sohn zweier Pädagogen aufgewachsen. Bereits mit vier Jahren nimmt er Gitarrenunterricht beim Meister des Flamencos, dem Gitarristen Antonio Fenoy. Auf der Grundlage klassischer Musik und des Flamenco-Repertoires entwickelt er eine eigene Spiel- und Kompositionstechnik, wird Musiker, Komponist, Gitarrenbaumeister, Journalist und Autor. Einer breiten Öffentlichkeit wurde der Vater zweier Söhne (Antonin, 9, und Benjamin, 3) als Co-Autor und Protagonist des Films „Alphabet“ in Zusammenarbeit mit dem Austro-Filmemacher Erwin Wagenhofer bekannt, sowie durch seinen Bestseller „... und ich war nie in der Schule“. Sein aktuelles Buch

Fotos: Sebastian Blutau, Delphine Royer, Institut Arno Stern

„Begeisterung“ handelt davon, wie wir die Energie unserer Kindheit wieder­ entdecken können. NIEDERÖSTERREICHERIN: Sie haben nie eine Schule besucht, mit drei Jahren anhand von Eiern das Alphabet entdeckt und konnten erst relativ spät flüssig lesen ... André Stern: Also, mein Sohn Antonin konnte schon mit 2 1/2 Jahren flüssig lesen – ich erst mit 8 1/2 (lacht). Es war eben mein Zeitpunkt, reif für das Lesen zu sein, zum Glück hat man daraus keine Pathologie gemacht! Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Klasse mit Sechsjährigen und darin wären ein André und ein Antonin. Das ist ein Beispiel dafür, dass man Kinder nicht in diese künstlichen Kategorien teilen 48

kann. Wir haben gelernt, dass Lernen etwas ist, was man TUT. Das stimmt nicht. Lernen ist etwas, das mit uns passiert! Wie haben Sie Ihre Muttersprache gelernt? Zu Ihrem Zeitpunkt, mit Ihrer eigenen Didaktik, da hat Sie niemand unterrichtet. Wird Antonin eine Schule besuchen? Nein, wir schicken ihn nicht in die Schule. Aber vielleicht will ja er, so wie ich das auch hätte können. Wir ersetzen nicht ein Dogma durch ein Dogma. Das heißt, Kinder nicht in die Strukturen einer Schule zu pressen, sondern sie vielmehr einzuladen, Wissen zu entdecken? Nicht einmal einladen, das würde ja heißen, Kinder wären scheu und wollen nicht. Kinder wollen! Sie sind


Leben

Sohn Benjamin lernt spielend Zahlen.

Ein Gespräch im Zwischenstopp Paris-Innsbruck

Potenzial-Bomben! Das Problem ist, dass wir die Schule vom Leben trennen. Die wahre Welt da draußen mit all ihren Diversitäten ist die einzige reale Wirklichkeit. Die Schule entspricht nicht der Realität. Ich bin kein Schulkritiker, ich befürworte oder kritisiere keine Methode. Für viele Kinder ist diese Einrichtung ein Glück. Solange wir Glasglocken brauchen, in denen wir versuchen, Bedingungen zu schaffen, die gut sind für die Kinder, heißt das, dass ihnen unsere Welt diese Bedingungen nicht bietet. Aber auch Sie haben gelernt, stundenlang Gitarre geübt, sind ein Virtuose geworden und sprechen sieben Sprachen ... Als Kind habe ich sehr diszipliniert gearbeitet und tue das immer noch, weil mich Musik begeistert. Auch die Sprachen haben mich interessiert, bei mir funktionierte die ASSiMiL-Methode (lacht). Unsere Kinder schreien uns doch ihre Ausdauer entgegen, wenn wir sie lassen. Schauen Sie, wenn ein Kind in sein Spiel eintaucht und stundenlang Steine übereinander setzt, das ist Fleiß. Wenn etwas aus unserer inneren Begeisterung herauskommt, dann

10-SAITIG. Flamenco-Virtuose und Gitarrenbaumeister

entwickelt man eine unglaubliche Disziplin. Sie leiten das „Institut Arno Stern, Labor zur Beobachtung und Erhaltung der spontanen Veranlagungen des Kindes“ und initiierten die Bewegung „Ökologie der Kindheit“. Der erste Kongress dazu fand im Vorjahr in Mauerbach statt. Was sind Ihre Ziele? Wir haben bis jetzt die Kindheit falsch beleuchtet, und somit haben wir uns selbst verletzt. Was würde entstehen, wenn wir in eine neue Haltung gehen, die ich die „Ökologie der Kindheit“ nenne? Jeder trägt in sich ein verletztes Kind, indem ihm gesagt wurde „so wie du bist, bist du nicht in Ordnung“. Das beginnt schon mit der Frage: „Schläft das Kind durch?“ und dann die Eltern ihrem Kind mit der Haltung begegnen „Kind, ich hätte dich lieber, wenn du durchschlafen würdest“. Für das Kind bedeutet das, es muss sich verändern, damit es die Eltern ganz lieb haben. Das ist das Ende der Kindheit, denn es muss aufgeben, so zu sein, wie es seine Veranlagung ist, zugunsten dessen, was sich die Erwachsenen erwarten. Damit beginnt das Kind seine angeborenen Potenziale zu verlieren, 49

bis am Ende nur mehr der Schatten dessen bleibt, was es hätte werden können. Dieses verletzte Kind, dem damals gesagt wurde, so wie du bist, bist du nicht okay, bestimmt die Art, wie wir uns später im Leben sehen – und auch wie wir unsere eigenen Kinder sehen. Dabei wollte das Kind nur eines hören: Ich hab‘ dich lieb, weil du so bist, wie du bist. Wenn wir es schaffen, dem Kind dieses Gefühl zu geben, dann sind wir in dieser neuen Haltung. Sie sagen, Ihr Vater sei Ihr großes Vorbild, Sie möchten aber nicht so sein wie er ... Mein Vater ist wunderbar! Er ist so sehr er, dass er mich eingeladen hat, so sehr ich zu sein, wie er „er“ ist. Das ist bedingungsloses Vertrauen. In unseren Klassenzimmern finden sich Kinder vielerlei Herkünfte und Sprachen, die auf einen Level gebracht werden sollen. Haben Sie eine Idee? Nein, ich habe keine, und ich finde es immer verdächtig, wenn einer eine Idee hat und die verkaufen möchte, denn das bedeutet: Ich habe eine Idee, die für alle funktioniert. Und die gibt es nicht! Diese Kinder sind so verschieden, dass die Kategorie Kindheit nicht


Leben

© Sebastian Blutau

Statt Erziehung kann Beziehung, statt Profit kann Wert, statt Angst kann Liebe stehen. André Stern

„MEIN VATER, MEIN FREUND“. Mit dem großen Pädagogen Arno Stern

mehr genügt, um sie zusammen zu bringen. Hier wird die Unmöglichkeit, sie nach Alter zu klassifizieren und so auf einen Level zusammenzubringen, sichtbar. Stichwort digitale Welt, die zunehmend als Bedrohung empfunden wird ... Ja, man macht uns Angst. Davor, dass die Kinder zu sehr in diese digitale Welt eintauchen. Da schießt man am Ziel vorbei und sieht die Baustelle nicht. Die ist Folgende: Unsere analoge Welt ist eine, in der Kinder nicht die werden können, die sie werden wollen. Kinder wollen Helden werden! Das können sie weder zu Hause noch in der Schule werden. Das ist kein Angriff auf die Schule, aber sie hat dieselben Bestandteile wie die restliche Gesellschaft. Also nirgends kann das Kind das sein, wonach es trachtet: ein Held. In welcher Welt können sie also ein Held sein? In der virtuellen! Wenn wir es schaffen, unsere analoge Welt so zu gestalten, dass sich darin die Kinder wie Helden fühlen können, dann haben wir kein Problem mehr. Millionen Kinder in den Kriegsgebieten haben keine Chance auf Bildung. Man spricht von einer „verlorenen Generation“ ... Bildung ist die Ablagerung all dessen, was wir erleben. Schauen Sie, Kinder spielen immer, auch im Krieg, mit-

ten in den Trümmern. Spielen ist das allerbeste Lernwerkzeug. Ich arbeite eng mit dem Gehirnforscher Gerhard Hüther zusammen und wir wissen, dass Kinder nicht zwischen Spielen und Lernen unterscheiden. Sie haben diesen Trieb in sich. Über die Trümmer ihrer zerbombten Häuser fahren sie mit ihrem virtuellen Bagger und bauen neue Häuser, ihre Zukunft auf – somit bin ich sehr optimistisch. Eine glückliche Kindheit hängt nicht von den Bedingungen der Umwelt ab, sondern von der Beziehung zu ihren Eltern. Was aber entscheidend ist: Wir als Menschheit sind die Vorbilder für die Kinder dieser Welt. Wir sollten sie inspirieren, ihnen Dinge vorleben, die sie anziehend finden und die ihnen entsprechen – und sie nicht in eine Norm pressen, die wir als Standard gewählt haben. Sie sagen, es wird keinen Frieden auf Erden geben, solange wir nicht im Frieden sind mit der Kindheit. Ja, das ist mein allgemeiner Ansatz. Wir wollen eine Welt ohne Krieg, eine friedvolle Welt. Es liegt daran, wie wir mit unseren Kindern umgehen. Das Problem ist, wir führen ständig Krieg mit unseren Kindern. Allein wenn wir ihnen sagen, du musst wachsen, du musst Fortschritte machen, das ist doch ein Misstrauensantrag – das ist 50

Krieg. Wir brauchen den Frieden nicht zu schaffen, wir müssen ihn leben. Kindern kann man die Toleranz nicht beibringen, weil sie die Intoleranz nicht kennen, und somit leben sie uns eigentlich eine bessere Welt vor. Wir alle wollen Kinder, die eines Tages glückliche Erwachsene sind, und wir wollen das so sehr, dass wir darüber vergessen, ihnen vorzuleben, was glückliche Erwachsene sind. Das ist die große Einladung an uns: das zu leben, was wir für unsere Kinder wünschen; das ist kein Luxus, das kostet kein Geld.


Leben

Schnell & exakt Mehr als 6.000 Probenröhrchen pro Tag: Das Erste NÖ Medizinische Laborinstitut avancierte österreichweit zu einer der modernsten Einrichtungen. Das Credo: Es zählen fachliche und soziale Kompetenzen.

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© Eva Koch, Foto Dürr / ENML

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s besteht der Verdacht … “ – kaum etwas macht mehr Angst, als im Dunkeln zu tappen, wenn es um die Gesundheit oder gar die der eige­ nen Kinder geht. Möglichst schnell und zuverlässig sollen die Antworten sein. Unabkömmlich für die Diagno­ se von Ärztinnen und Ärzten sind die Analysen von Blut, Harn und Co. aus dem Labor. Zu einem der modernsten Partner österreichweit avancierte in den vergangenen Jahren das Erste NÖ Medizinische Laborinstitut (ENML) in St. Pölten. Mittlerweile werden dort täglich mehr als 3.000 Patientenanfor­ derungen sowie 6.000 Probenröhrchen auf vollautomatischen Laborstraßen bearbeitet. Begeistert von der Entwicklung des ENML zeigt sich Gerhard Hutter, Ob­ mann der Niederösterreichischen Ge­ bietskrankenkasse (NÖGKK). „Lange hatten wir – bis auf ein kleineres Labor in Baden – keine Möglichkeit in Nie­ derösterreich, das Blut untersuchen zu lassen; sehr viel musste an die Wiener Labors geschickt werden“, schildert Hutter. Richtiggehend eine neue Ära wurde mit der Gründung des ENML eingeläutet; 2012 eröffnete die Einrich­ tung einen modernen Neubau in St.

„ENML bietet eine sehr hohe Qualität und die Wertschöpfung bleibt im Land.“

Leiterin Angelika Leitner-Heinschink genießt nicht nur in fachlicher Hinsicht einen sehr guten Ruf; besonders Wert wird bei laufenden Schulungen auch auf soziale Kompetenzen gelegt. Eilen­ bergers Credo: „Hinter jedem Röhrchen steht ein Mensch.“ Exaktheit gilt als Grundvorausset­ zung – ENML ist ISO 9001 zertifiziert –, außerdem punktet man mit Schnellig­ keit: „Durch eine der derzeit landesweit modernsten Laborstraßen sind wir in der Lage, nahezu 100 Prozent der Ana­ lysen noch am selben Tag durchzufüh­ ren“, betont die ärztliche Leiterin Ange­ lika Leitner-Heinschink.

Gerhard Hutter, Obmann NÖGKK

KONTAKT

Pölten. Die Vorteile lagen für die NÖ­ GKK von Beginn an auf der Hand: Das ENML-Portfolio bietet eine attraktive Preisgestaltung – „und das in Kombi­ nation mit einer sehr hohen Qualität“, führt Obmann Hutter aus. „Das bringt Einsparungen, es bleibt die Wertschöp­ fung im Land, zudem bietet ENML ei­ nen Arbeitsplatz für gut 50 Menschen in St. Pölten.“ Das ENML-Team um Geschäftsfüh­ rer Georg Eilenberger und die ärztliche 51

ENML Erstes NÖ Medizinisches Laborinstitut Mathilde Beyerknecht-Straße 9 3104 St. Pölten Tel.: 02742/238 38 E-Mail: office@laborinstitut.at Hotline: 0810/081 183 Mo. bis Do. 08 bis 18 Uhr, Fr. 08 bis 17 Uhr E-Mail: hotline@laborinstitut.at wwww.laborinstitut.at


Leben

Wo

bleiben

Sie?

AGLAJA PRZYBORSKI

Zwischen Selbstoptimierung und Selbstverletzung: Wie Social Media, Selftracking-Tools und Co. genussvoll erlebt, wo sie gefährlich werden können. Auf der Suche nach Antworten an der neuen Bertha von Suttner Privatuniversität in St. Pölten.

… ist Psychologin, Psychotherapeutin, Psychotherapie-Ausbildnerin sowie habilitierte Kulturwissenschaftlerin. Sie war Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin, der Hauptuniversität sowie der Sigmund Freud Privat-Universität Wien, wo sie den Studiengang Psychologie aufbaute. Seit Anfang 2019 lehrt und forscht sie am Department Psychotherapie an der Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten. Sie ist außerdem Yoga-Lehrerin und zweifache Mutter.

Text: Viktória Kery-Erdélyi Fotos: Shutterstock, Viktória Kery-Erdélyi

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a waren zwei Wege, die sie lockten: einer ins Rampenlicht und einer, der hinter die Kulissen realer Welten führt. Wenngleich Aglaja Przyborski das Talent für Schauspiel bestätigt wurde, entschied sie sich doch für die Psychologie (siehe Kurzbio). Wir treffen an der neuen Bertha von Suttner Privatuni in St. Pölten die Psychotherapie-Professorin, die ihren Ausgleich in Yoga findet. Die erste Einheit vor 15 Jahren war ein Geschenk einer langjährigen Freundin. „Ich habe sofort Feuer gefangen“, lacht sie. NIEDERÖSTERREICHERIN: Was entfachte das Feuer?

Aglaja Przyborski: Der ausgleichende Effekt auf den gesamten Organismus. An einem Tag, der mit Yoga beginnt, kann mich nichts mehr total aus der Ruhe bringen. Yoga fördert die Lebensfreude und die Öffnung des Blicks für die Schönheit der Welt. Meditation hilft überall; ich habe gelernt, mich zu fokussieren – sei es in stressigen Zeiten oder selbst in einem vollen Warteraum. Bei Yoga ist keine Leistungssystematik inbegriffen; man arbeitet mit seinen Möglichkeiten – ohne den vergleichenden Blick auf die andere Matte. Andere können inspirieren, aber es geht nicht darum, besser oder schlechter zu sein. Also das Gegenteil von dem, das auf 52

Social Media Trend zu sein scheint … ? Ich habe mich lange der Jugendforschung gewidmet. In dieser Phase ist der Mensch habituell verunsichert. Das heißt: Selbstverständlichkeiten, in die er hineingeboren worden ist, werden fragwürdig – nicht zuletzt aufgrund der körperlichen Veränderungen. Wir leben noch immer in einer zweiwertigen Gesellschaft; es gibt weiblich und männlich. Sich hier einzuordnen, kann als Sicherheit oder als Zwang erlebt werden. In der Jugend entstehen dabei eine Verunsicherung und eine Suchbewegung. Da sind Identitätsnormen wie Mutter, Vater, rollenspezifische Normen – und viele Widersprüche.


Leben

LIKE OR NOT. Social Media vermag einen immer komplexer werdenden Alltag zu vereinfachen. Das empfinden wir als angenehm, weiß Aglaja Przyborski.

Männer sollen heute supererfolgreich sein, gleichzeitig reflektiert und einfühlsam. Wie aber sollen sich schnelles Entscheiden und langes Reflektieren ausgehen? Ähnlich verhält es sich mit Superwoman-Vorstellungen, wenn Frauen Model, Mama und was weiß ich, was noch alles sein sollen. Mit den Jahren findet man einen routinierten Weg, sich zu diesen Bildern zu verhalten; in der Jugendphase ist das schwierig. Da sind Identitätsnormen wichtig, sie werden bewertet, durch das eigene Sein kommentiert. Wie beispielsweise auf Instagram. Die Geschichten dort sind Spiele mit Identitätsnormen. … die nicht nur Junge spielen … Die „Jugendphase“ scheint sich länger zu ziehen. Wir sprechen ja auch von Life Long Learning, haben kaum fixe Berufsbilder mehr, zudem eine hohe gesellschaftliche und lokale Mobilität. Es kommt häufiger zu Veränderungen und damit zu Phasen der Verunsicherung bzw. zu Suchbewegungen. Wieso mögen wir Social Media? Sie reduziert Komplexität, die heute im Alltag immer mehr wird. Es ist super, wenn ich dann einfach sagen kann, etwas ist gut oder schlecht. Auch ein Psychotest, den wir auf den ersten Blick durchschauen, kann entspannend sein. Es bedeutet ebenso eine Reduktion von Komplexität – wie ein Fußballspiel, das zwar komplizierte Regeln haben kann, aber im Endeffekt geht es darum, wer mehr Tore schießt. Wir haben hier überall zweiwertige Logiken, die einer mindestens dreidimensionalen Welt mit der gesamten Komplexität gegenüberstehen. Das ist angenehm, aber auch eine Falle, weil es zu Verwechslungen kommen kann.

Man kann aber nicht einfach sagen, diese Medien sind allein schuld. Sondern: Je mehr Bedeutung ihnen gegeben wird, desto verhängnisvoller wird es, sich in diesen versimplifizierten Welten zu bewegen. Was ist der richtige Umgang? Ich halte die Möglichkeit, sich Bilder von anderen anzuschauen und sie zu bewerten weder für gut noch für schlecht. Das ist komplexer. Was ich für gefährlich erachte ist, dass wir mit jedem „Vote“, den wir im Internet abgeben, den Datenmoloch füttern. So lässt sich schnell herausfinden, wie Menschen politisch einzuordnen sind. All das wird für Big Data-Analysen bzw. für Kommunikationsstrategien verwendet, es wird die Masse manipulationsanfälliger. Deswegen gebe ich praktisch nie ein Like ab. Sie beschäftigen sich mit dem Spannungsfeld zwischen Selbstoptimierung und Selbstverletzung in der digitalen Welt. Was ist hier gemeint? Bilder zu machen, zu bearbeiten, zu verteilen ist heute viel leichter, der Blick auf die Zweidimensionalität damit stärker. Auch früher verglichen wir uns damit, wie Frauen auf Plakatwänden dargestellt werden – aber allein im Spiegel. Heute können wir uns im Bild vergleichen und inszenieren. Zur Selbstoptimierung werden Filter verwendet oder in weiterer Folge Selftracking-Tools, die beispielsweise die Schritte zählen. Die Frage ist: Hilft mir das im positiven Sinne, den inneren Schweinehund zu besiegen oder führt es von mir weg, so dass ich selbst nicht mehr beurteilen kann, ob mir etwas gut tut oder nicht. Ein sklavisches Sich-an-Programme-Halten kann der Weg zur Selbstverletzung sein. 53

Wie steuert man dem entgegen? Zwei Punkte sind hier wichtig. Erstens: Das Ökonomisieren als Leitbild birgt eine Falle. Es ist problematisch, wenn ich mir ständig die Frage stellen muss, ob mein Handeln den Gesetzen des Marktes dient. Selbst wenn es um einen neuen Pullover geht, heißt es schon, es sei ein tolles Investment. Warum? Wird damit meine Karriere gepusht? Klar kann Kleidung etwa bei einem Bewerbungsgespräch eine wichtige Rolle spielen. Aber gleichzeitig wird das schamlos zum übergreifenden Prinzip gemacht: Die Ökonomisierung des gesamten Weltbildes sehe ich als Bedrohung für Gesundheit, Wohlbefinden und Demokratie. Gerade deswegen bin ich sehr froh über die „Friday for Future“-Bewegung und eine junge Generation, die nach neuer Sinnstiftung sucht, sich darum bemüht, dass man sich in Gruppen wohlfühlt und dass es dem Planeten gut geht. Zweitens sind Menschen, die in einem für sie konstruktiv erlebten Umfeld aufwachsen und sich bewegen, weniger anfällig für selbstverletzendes Verhalten. Ein anderes Beispiel: Nicht Computerspiele stellen ein Problem dar. Der Knackpunkt ist: Kann ich zwischen Fantasie und Realität trennen? Und wenn ich das verwechsle? Dann ist das nicht nur ein gesellschaftliches, sondern zunächst ein psychisches Problem. Wann immer man in Familiengeschichten zurückgeht: Dort, wo es zu pathologischen, destruktiven Verläufen kommt, geht es sehr oft auf Kriegsgeschehen zurück, das über Generationen Probleme schafft. Psychotherapie kann hier ein Katalysator für weiter reichende Veränderungsprozesse in Familien sein.


Leben

Die Lehre als TÜRÖFFNER in die Welt Text: Viktória Kery-Erdélyi

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in schöner Trend im Hinblick auf den viel zitierten Fachkräftemangel: Es gibt heuer in Niederösterreich rund sechs Prozent mehr Lehrlinge als im Vorjahr. Dass ihnen möglichst viele Wege offen stehen, von Praktika im Ausland bis hin zum Studium und in die Selbstständigkeit, dafür engagiert sich auch die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). Wie die aktuelle Bildungsoffensive aussieht, worauf sie abzielt, erklärt WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl im Interview. NIEDERÖSTERREICHERIN: Der Begriff Bildung scheint im Wandel zu sein. Was verstehen Sie heute darunter? WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl: Bildung hat einen enorm hohen Stellenwert für ein Land. Ich stimme Ihnen zu: Bildung ist einem starken Wandel unterworfen. Das ist aber kein heutiger Trend, die Anforderungen an und um das Thema Bildung haben sich immer wieder geändert. Was heute anders ist, ist die Schnelligkeit, nicht zuletzt getrieben durch die Digitalisierung. Bildung bedeutet für mich, den Schülerinnen und Schülern auf der

Foto: www.foto-kraus.at

einen Seite jenes fachliche Rüstzeug mitzugeben, dass sie für das spätere berufliche Leben benötigen. Auf der anderen Seite ihnen jene Qualifikationen zu vermitteln, die sie zusätzlich zum fachlichen Know-how benötigen. Die Fachkraft von Morgen braucht auch insbesondere digitale Grundkenntnisse und soziale Kompetenzen. Welche Initiativen umfasst Ihre aktuelle Bildungsoffensive? Die Wirtschaftskammer NÖ bietet ein sehr breites Leistungsspektrum im Bildungs- und Berufsorientierungsbereich. Zwei Maßnahmen möchte ich kurz herausgreifen: Im Bereich der Berufsorientierung bieten wir den Begabungskompass an. Bei mehr als 80 Prozent aller Schülerinnen und Schülern der siebten Schulstufe werden Talente und Fähigkeiten erhoben. Darauf aufbauend finden dann individuelle Berufsberatungsgespräche in den Schulen statt. Das bietet den Jugendlichen und ihren Eltern eine gute Entscheidungshilfe. Zudem sind wir auf vielen Berufsorientierungsmessen vertreten und stellen die breite Palette der Berufe vor. Damit auch die Lehrerinnen und Lehrer ein gutes Rüstzeug haben, wur54

DRUCKFRISCH. WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und Stefan Gratzl mit dem neuen Magazin „TREIBSTOFFbildung“

de mit der Arbeiterkammer NÖ und der Pädagogischen Hochschule NÖ der Masterlehrgang Berufsorientierung initiiert; vor Kurzem startete der dritte Durchgang. Ein wichtiger Eckpfeiler ist das Magazin „TREIBSTOFFbildung“ – wen möchten Sie damit erreichen? Wir möchten mit unserem neuen Magazin der breiten Öffentlichkeit aufzeigen, wie wichtig die Themen Bildung und Berufsorientierung sind. Bildung ist der notwendige Treibstoff für den niederösterreichischen Wirtschaftsmotor. Nur mit gut ausgebildeten Fachkräften können unsere Betriebe erfolgreich wirtschaften, Arbeitsplätze erhalten und schaffen, unsere Jugend erfolgreich ausbilden und somit Wohlstand und Lebensqualität in den Regionen sichern. Wir präsentieren darin unser breites Maßnahmenspektrum Bildung und Berufsorientierung betreffend – und dies nicht nur für Unternehmerinnen und Unternehmer, sondern auch für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und viele andere. Warum Lehre? – Welche Botschaft an junge Menschen liegt Ihnen hierbei

E N T G E LT L I C H E E I N S C H A LT U N G

Von Begabungskompass bis hin zum eigenen Magazin: Wie die Wirtschaftskammer Jugendliche und ihre Eltern bei der großen Entscheidung unterstützt.


Leben

besonders am Herzen? Die Lehre ist eine hochwertige Ausbildung, die viel an praktischem und theoretischem Wissen vermittelt. Während der Besuch einer weiterführenden Schule die späteren Berufsmöglichkeiten vorgibt, bietet eine Lehre für das spätere Berufsleben ein enorm breites Spektrum. Menschen, die eine Lehre absolvieren, können später als für Unternehmen wichtige Fachkräfte tätig sein. Es stehen ihnen Werk- und Meisterprüfungen offen. Der Weg in die Selbstständigkeit ist genauso möglich, wie ein späteres Studium. Dass die Lehre immer mehr im Trend ist, zeigen nicht nur die steigenden Lehrlingszahlen, sondern auch der Umstand, dass sich immer mehr Maturanten für eine „Lehre nach der Matura“ entscheiden und diese als großartige Alternative zu einem Studium sehen. Spitzenreiter bei der Berufswahl sind bis heute „klassisch“ Friseurin und Bürokauffrau bei den Mädchen,

Kraftfahrzeugtechnik bei den Burschen. Würden Sie sich hier mehr Abwechslung wünschen? Mir ist es persönlich ein Anliegen, dass ein junger Mensch jenen Beruf wählt, für den er die Talente und Fähigkeiten hat – losgelöst vom Geschlecht. Wenn eine junge Frau meint, sie möchte den Lehrberuf Friseurin ergreifen – warum nicht? Wenn sie gut ist, wird sie auch erfolgreich sein. Wichtig ist, die jungen Menschen objektiv und individuell über ihre konkreten Berufsmöglichkeiten zu informieren – so wie wir es mit dem Begabungskompass machen. Was verbirgt sich hinter dem klingenden Namen „Let‘s Walz“? Let‘s Walz ist ein erfolgreiches Produkt, das wir für unsere Lehrlinge entwickelt haben und mittlerweile mit dem Sozialpartner Arbeiterkammer NÖ umsetzen: Wir entsenden Lehrlinge ab dem zweiten Lehrjahr für vier Wochen ins Ausland. Dort können sie

Ausbildertrophy Auszeichnung für Lehrbetriebe

in einem Unternehmen berufliche Erfahrungen sammeln. Zwei Durchgänge haben wir bereits durchgeführt, über 200 Lehrlinge waren in England, Irland, Italien, Deutschland oder Tschechien. Für den neuerlichen dritten Durchgang endete vor Kurzem der Anmeldeschluss, über 100 Bewerbungen sind eingelangt! Die Lehrlinge bekommen sehr viel Anerkennung für ihr Wissen und Können und kommen nach vier Wochen selbstbewusster und mit Stolz erfüllt auf ihre Ausbildung zurück. Meine Forderung ist, dass jeder Lehrling während seiner Ausbildung einmal die Möglichkeit hat, Auslandserfahrung zu sammeln. Das ist die beste Aufwertung für unsere Lehrlinge, weil sie damit auf eine Stufe mit den Studentinnen und Studenten gestellt werden. Weiters erwarte ich mir, dass die öffentliche Hand diese Initiative übernimmt, damit jeder junge Mensch diese Chance bekommt.

Landesbestenehrung Weil’s im Leben Profis braucht!

BildungsKonzil Kulturen im Wandel der Bildung

Lehrlingsfest

TREIBSTOFF bildung Lehrlingswirtschaftsparlament

Ein Fest für „ausgezeichnete“ Lehrlinge.

Die Bildungsangebote der WKNÖ

Begabungskompass

Zukunft mitgestalten

Den richtigen Beruf finden.

Let’s Walz 4 Wochen Praktikum in Europa. Für Lehrlinge. 55

www.treibstoffbildung.at


Leben

Die Sonne scheint

ÜBERALL

Heute wissen wir, dass langes Sonnenbaden und unzureichender Schutz nicht nur die Haut altern lassen, sondern zu Hautkrebs führen können. Vor allem die heutigen „Best Agers“ pflegten in ihrer Jugend einen sorglosen Umgang mit der Sonne. Dr. Johannes Neuhofer dazu: „Wir gehen davon aus, dass jeder zweite bis dritte 70-Jährige an Hautkrebs erkrankt. Hier ist besonders der weiße Hautkrebs im Steigen.“

Sonnenstrahlen bringen Freude und steigern unseren Elan, sie stellen aber auch ein Risiko für die Hautgesundheit dar. Der richtige Sonnenschutz ist nicht nur im Urlaub wichtig. Text: Christine Dominkus

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enn die Sonne nach der Winterzeit durch die Wolken blinzelt, erwacht nicht nur die Natur zu neuem Leben. Auch Jung und Alt drängt es ins Freie. Die Sonne beschwingt, steigert unsere Lebensfreude und Vitalität. Das Sonnenlicht bewirkt darüber hinaus die körpereigene Produktion von Vitamin D3 in der Haut. Doch unvorsichtiger, exzessiver Sonnenkonsum birgt auch Gefahren. Denn die Zahl der Hautkrebserkrankungen steigt jährlich. Die Früherkennung spielt deswegen eine große Rolle. Besonders der weiße Hautkrebs, aber auch der aggressive schwarze Hautkrebs, das Melanom, sind auf dem Vormarsch.

Fotos Shutterstock

Richtiger Schutz vor Sonne. In der Sonne fehlen oft die wichtigsten Accessoires: Sonnenbrille, Sonnencreme und Kopfbedeckungen. Diese Dinge sollte man immer dabeihaben. „Legen Sie eine kleine Tube Sonnencreme in Ihre Handtasche oder ins Auto – nicht nur als Cabriofahrer. So sind Sie jederzeit vorbereitet, Ihre Haut zu schützen, denn die Sonne kommt überfallsartig“, rät Medizinalrat Dr. Johannes Neuhofer, Präsident des Berufsverbandes der österreichischen Dermatologen und Fachgruppenobmann der oberösterreichischen Hautärzte. Gerade im Frühjahr rechnet man nicht mit Sonnenbränden, die helle Winterhaut ist aber gerade jetzt besonders empfänglich für die schädliche UV-Strahlung. 56

Aktion „Sonne ohne Reue“. Seit 30 Jahren informiert die Österreichische Krebshilfe mit der Fachgesellschaft der Österreichischen Dermatologen mit der Aktion „Sonne ohne Reue“ über Hautkrebsvorsorge. Trotz aller Warnungen sind die Hautkrebserkrankungen gestiegen. Obwohl neue innovative, aber auch kostenintensive Behandlungen zur Verfügung stehen, ist die Vorsorge, die schon in der Kindheit beginnen muss, der Grundstein für eine gesunde Haut. Die Früherkennung hat einen besonderen Stellenwert: Rechtzeitig erkannte und operierte Melanome können eine vollständige Heilung bedeuten. Das ist auch das Ziel der Aktion „Sonne ohne Reue“: „Die Sonne ist ein wesentlicher Faktor in der Melanomentstehung. Darüber sollte man sich gerade am Beginn der Sommermonate bewusst sein“, sagt Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda, Präsident der Österreichischen Krebshilfe. Denn der vernünftige Umgang mit der Sonne kann verhindern, dass das Melanom auftritt. „Wir möchten mit unserer Initiative vor allem jene Menschen erreichen, die täglich der Sonne ausgesetzt sind, weil sie im Freien arbeiten“, so Sevelda. „Die Sonne scheint überall, nicht nur am Strand“, lautet das diesjährige Motto. Der wesentlichste Grund für den Anstieg der Hautkrebsfälle ist die ungeschützte UV-Bestrahlung. „Dabei ist dieses Risiko am einfachsten vermeidbar“, sagt Univ.-Prof. Dr. Hubert Pe-


6 PFLEGETIPPS

FÜR DIE HAARE IM SOMMER

2. Färben vermeiden

Dr. Johannes Neuhofer, Linz

Zielgerichtete Therapie rettet Leben. Erfreulicherweise nehmen die Hautkrebs-Todesfälle im Vergleich zu den Neuerkrankungen in Österreich ab. Viele Erkrankungen werden heute früher entdeckt. Die gängige Untersuchung und digitale Dokumentation von pigmentierten Hautläsionen (Muttermale und Melanome) mittels Hautmikroskopie zur Unterscheidung, ob es sich um ein harmloses Muttermal oder ein Melanom handelt, erzielt eine deutliche Verbesserung der Früherkennung. Auch die Therapie von Hautkrebs ist durch die Errungenschaften der zielgerichteten Krebstherapie wesentlich verbessert worden. „Diese Fortschritte tragen noch mehr dazu bei, dass sich die Heilungsund Überlebenschancen bei Hautkrebs erhöhen“, so Pehamberger.

in meine Haare

1. Haare vor dem Schwimmen befeuchten

Haare mögen weder Chlor- noch Salzwasser. Die Salzkristalle des Meerwassers setzen sich fest und entziehen dem Haar Feuchtigkeit. Salzkristalle reflektieren das UV-Licht und verstärken den negativen Effekt der Sonnenstrahlen. Zusätze im Chlorwasser können auf Dauer einen unschönen grünlichen Farbstich hinterlassen. Deshalb: Haare vor dem Schwimmen nass machen. Somit kann das Haar weniger Chlor- bzw. Salzwasser aufsaugen.

Der beste Platz an der Sonne ist im Schatten.

verliebt

© Shutterstock

hamberger, emeritierter Vorstand an der Universitätsklinik für Dermatologie Wien und anerkannter Experte auf dem Gebiet des Melanoms. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat natürliche (ungeschützte) Sonnenbestrahlung und künstliche Bestrahlung zu Bräunungszwecken (Solarien) als krebserregend eingestuft. Ob der viel zitierte Klimawandel eine Auswirkung auf die Entstehung von Hautkrebs hat, ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Wichtig ist, nur mit UV-Schutz die Sonne zu genießen. „Der richtige Sonnenschutz ist das Um und Auf der Hautkrebsvorbeugung, jedoch kein Freibrief zum Sonnenbraten“, mahnt Pehamberger.

Wieder

Leben

Das Haar wird durch die Farbe noch empfindlicher.

3. Pflegen, pflegen, pflegen

Conditioner nach jeder Haarwäsche und Intensiv-Haarmasken oder -kuren zweimal pro Woche anwenden. Tipp: Das Produkt am Strand auftragen, so wird das Haar beim Sonnenbaden geschützt und die Wirkung der Pflegeprodukte durch die Wärme verstärkt.

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4. Kopfbedeckung

Sonnenhüte oder Sonnenkappen haben gleich einen dreifachen Schutzeffekt: Haare und Kopfhaut werden geschützt und der gefährliche Sonnenstich vermieden.

5. Sommerfrisuren

*erblich bedingt

Zöpfe und kreative Flechtfrisuren vermeiden, dass sich die Haare verknoten.

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6. Lufttrocknen

Minoxidil BIO-H-TIN-Pharma 20 mg/ml Spray / Minoxidil BIOH-TIN-Pharma 50 mg/ml Spray / Wirkstoff: Minoxidil Anw.: Zur Anw. auf der Haut. 20 mg/ml: Androgenet. Alopezie b. Frauen. 50 mg/ml: Androgenet. Alopezie b. Männern. Enth.: Propylenglycol. Packungsbeilage beachten. Über Wirkungen und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker. (MIN20_50/211118/LW_AT)

Übermäßige Hitze schädigt die Haare unnötig, daher besser lufttrocknen! Lassen Sie den Haartrockner zu Hause oder in der Hotelschublade. 57

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Leben

DAS MÄNNLICHE GESICHT ist anders als das weibliche ... Nicht nur Frauen werden vom Kosmetikmarkt und der Schönheitschirurgie umworben, auch Männer wollen gut aussehen. Text: Christine Dominkus

Mann und Frau haben andere Bedürfnisse. Verantwortlich für die geschlechtsspezifischen

glichen mit der Frau, deutCharakteristika der Gelich größer. „Die Stirn ist sichter von Mann und meist größer und mehr Frau sind hormonelle nach hinten geneigt, und anatomische Undas Kinn prominenterschiede sowohl im ter. Die Augen, Nase Bereich des Knound der Mund sind chens als auch bei weiter vom Kinn entMuskeln, Haut und fernt und der Abstand Fett. Das männliche zwischen Nase, Augen Sexualhormon Testosteund Mund ist größer. Das ron regt die Produktion männliche Gesicht ist von Hauttalg an. eher rechteckig, jeAufgrund ihres nes der Frau eher deutlich höheren quadratisch“, erTestosteronspieklärt Professor gels haben MänKamolz. ner mehr und größere TalgMänner aldrüsen, die rund tern kontinuier30 Prozent mehr lich, Frauen schubHautfett produDr. Veith Moser, plastischer, ästhetischer weise. Männer zieren als jene der und rekonstruktiver Chirurg, Frauen. Dieses Haut- Hand- und Nervenchirurg in Wien haben mehr Kollagenfasern als Frauen. Anders fett bildet einen Schutzals bei Frauen verlaufen sie aufilm auf der Hautoberfläche ßerdem nicht nebeneinander, sondern und sorgt dafür, dass weniger Feuchtigsind miteinander vernetzt. Das macht keit verloren geht. Die Haut wird vor die Männerhaut deutlich straffer und dem Austrocknen geschützt, sie wirkt robuster. Die Haut der Frauen ist dünglatter und geschmeidiger. Erst ab 30 ner. Bei Frauen nimmt die Dicke der produzieren die Talgdrüsen um ein Haut bis zur Menopause nur drei ProDrittel weniger Fett. Die Haut wird zent über 20 Jahre hinweg ab, danach schneller trocken und verliert an Spannallerdings rasant mehr. Bei Männern kraft und Elastizität. Der Nachteil: hingegen nimmt die Hautdicke ab dem Die fettere Haut produziert auch 20. Lebensjahr kontinuierlich ab. Wenn mehr Hautunreinheiten. Männer im Alter das Unterhautfettgewebe zusind daher mehr von Akne betrofsätzlich schrumpfe, führe dies in Komfen als Frauen. bination mit der dickeren Haut und der Im Gesicht zeigen sich die gestärker ausgeprägten Gesichtsmuskulaschlechtsspezifischen Untertur bei Männern zu mehr Faltenbilschiede vor allem im mittleren dung, erklärt Kamolz. Der sichtbare und unteren Drittel. Männer Alterungsprozess der Männerhaut setzt und Frauen wachsen in der Puzwar später ein als bei Frauen, die Albertät unterschiedlich. Im Alter tersspuren sind dann allerdings sehr verstärken sich die Unterschiede. rasch intensiver als bei Frauen: Tiefe So ist das männliche Gesicht, ver© Privat

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b Mitte 20 produziert unser Körper weniger Kollagen, gleichzeitig baut er vorhandene Fasern ab. Rauchen, zu viel Alkohol, Stress, zu wenig Schlaf, ein Mangel an Vitaminen und Nährstoffen und vor allem auch Sonnenbäder und Solariumbesuche fördern diesen Effekt. Ab 30 hinterlässt der Kollagenabbau bei den Frauen erste sichtbare Spuren, beim Mann ist das rund zehn Jahre später der Fall, nämlich zwischen 35 und 40. Das männliche Gesicht unterscheide sich komplett in Anatomie, Hautaufbau und Hautalterung vom weiblichen Gesicht, erklärt Univ.Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz, Leiter der Abteilung für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie in Graz. Da zunehmend mehr Männer auf ihr Aussehen und Anti-Aging Wert legen, müssen diese Unterschiede berücksichtigt werden, um optimale kosmetische Ergebnisse zu erzielen.

Fotos: Shutterstock

20 Prozent meiner Patienten sind Männer. Auch Männer dürfen frisch aussehen.

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Leben

Frauen benötigen weniger Botox. Genauso wie beim „schwachen“ Ge­ schlecht liegt auch beim Mann der Fo­ kus in der Schönheitsmedizin auf der Faltenbehandlung. Die Methoden sind im Grunde die gleichen wie bei der Frau. Botox, Filler oder das Microneedling kommen auch hier zum Einsatz. Aller­ dings muss der feine Balanceakt zwi­ schen der Maskulinisierung und der Feminisierung des Gesichts geschafft werden. Am häufigsten wird Botu­ linumtoxin A zur Faltenverbesserung eingesetzt. Da Männer von Natur aus auch im Gesicht mehr Muskelmasse be­ säßen und die Falten im Allgemeinen tiefer seien als bei Frauen, benötigten Männer mehr Botox, sagt Kamolz. Stu­ dien haben gezeigt, dass die Mengen an Botox, die bei Frauen wirksam sind, bei Weitem nicht ausreichen, um bei einem Mann ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erlangen. „Bei der Anwendung von

Botox im Bereich der Stirn muss man bei Männern auf die Position und Form der Augenbraue, die eher gerade als ge­ schwungen verläuft, achten. Tut man das nicht, ist eine Feminisierung des Gesichtes die Folge“, so der Schönheits­ mediziner. Auch bei der Anwendung von Fillern (Hyaluronsäure, Kollagen, Eigenfett) muss man die typisch männ­ lichen Gesichtszüge berücksichtigen. Needling stoppt Haarausfall. Microneedling beim Mann hat ein be­ sonderes Anwendungsfeld gefunden. Studien zeigen, dass die Kombination von Microneedling mit Minoxidil – ur­ sprünglich zur Behandlung von Blut­ hochdruck entwickelt – das Haarwachs­ tum signifikant verbessern konnte. Auch Frauen, die in der Menopause Haare ver­ lieren, profitieren von Needling. Ein gesunder Lebensstil mit ausge­ wogener Ernährung, regelmäßiger Be­ wegung, konsequentem Sonnenschutz und ausreichend Schlaf wirkt sich nicht nur begünstigend auf die allgemeine Gesundheit aus, sondern verlangsamt auch die Hautalterung.

© M. M. Kanizaj

Falten, Augenringe und Tränensäcke machen sich bemerkbar. Frauen weisen im Gegensatz zu Männern mehr Falten und Fältchen um die Mundregion auf.

Das männliche Gesicht unterscheidet sich in Anatomie, Hautaufbau und Hautalterung vom weiblichen Gesicht. Univ.-Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz, plastischer, ästhetischer und rekonstruktiver Chirurg in Graz

Forschung, die unter die Haut geht! 59

Foto: iStock prmins19203

www.joanneum.at/coremed


Leben

© Mo ning

© Mo Orig

Genießen Sie Ihr Leben aktiv und fit „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ – die moderne Form der Kur unterstützt Sie dabei!

Patienten profitieren von hoher Kompetenz. Das Moorheilbad Harbach beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema Gesundheitsvorsorge und Lebensstilmedizin. Sowohl erwerbsfähige Personen als auch Pensionisten können das Programm in Anspruch nehmen. Es besteht aus mehreren Modulen und ermöglicht so eine Anpassung an die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit des Splittings (Zweiteilung des Aufenthalts) für erwerbsfähige Personen. Nicht nur die hohe medizinische Kompetenz des Teams wird von den Patienten sehr geschätzt. Bei „xundem“ Genuss mit regionalen, biologischen Produkten und entlang der vielen Wander- und Laufwege aber auch der Ruheplätze in der Waldviertler Landschaft kann das Erlernte auch gleich in die Tat umgesetzt werden. 60

IN FO

WIE ERFOLGT DIE ANTRAGSTELLUNG? Der Haus- oder Facharzt füllt bei medizinischer Notwendigkeit einen Antrag für einen GVA-Aufenthalt aus. Es besteht die Möglichkeit, als Wunschort das Moor­ heilbad Harbach anzugeben. Das An­ su­ chen wird an den Versicherungsträger wei­ tergeleitet, der den Antragsteller bei erfolgter Bewilligung informiert.

KONTAKT

MOORHEILBAD HARBACH 3970 Moorbad Harbach Tel.: 02858/52 55-0 E-Mail: info@moorheilbad-harbach.at www.moorheilbad-harbach.at

© Moorheilbad Harbach

Im Zentrum des Programms: Was kann ich selbst für meine Gesundheit tun? Im Vergleich zur klassischen Kur beinhaltet die „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ (GVA) mehr Bewegungseinheiten. In Schulungen und Workshops erfahren Sie von Fachleuten Wichtiges über verschiedene Bewegungsarten, lernen Entspannungstechniken kennen und erhalten Tipps, um sich ausgewogener zu ernähren. Weitere Therapien,

wie Massagen oder Moorbäder runden das Angebot ab.

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esund sein und bleiben – das wünscht sich jeder. Welche Auswirkungen das eigene Verhalten auf die Gesundheit haben kann und dass Vorsorge wichtig ist, ist bereits lange bekannt. Im neuen Programm der Pensionsversicherung für die Kur ist dies nun umfassend berücksichtigt: Neben der Behandlung von Beschwerden im Bewegungs- und Stützapparat steht hier nämlich die Verbesserung der Lebensstilfaktoren Bewegung, mentale Gesundheit und Ernährung im Mittelpunkt.


Leben

Dramatik & stimmungsvolle Innigkeit Die Sammlung Arnold im Stift Altenburg.

© Stift Altenburg- Schewig Fotodesign

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b 1. Mai öffnet das Benediktinerstift Altenburg wieder seine Pforten für die Besucher. Dabei gibt es heuer zwei Besonderheiten: Einerseits wird das 875-Jahre-Jubiläum des Stifts gefeiert. Andererseits hat in Stift Altenburg vor wenigen Monaten mit der „Sammlung Arnold“ die bis dahin größte barocke Gemäldesammlung Österreichs Einzug gehalten. Dieser unglaubliche Kunstschatz ging vom Tiroler Sammlerehepaar Dr. Herta und Prof. Dr. Konrad Arnold als Schenkung zu Lebzeiten mit dem Wunsch, eine Ausstellung zu realisieren, an das Stift. Diese ist nun in der im Vorjahr neu geschaffenen Galerie zu bestaunen.

DIE BAROCKE BIBLIOTHEK. HOCHZEIT VON THESEUS UND PHAIDRA. Johann Georg Platzer um 1730-1740

DIE SAMMLUNG ARNOLD. Prior Michael Hüttl, Abt Thomas Renner OSB

Das Yoga Festival der Elemente

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Leben

Jedes Wunder

BEGINNT KLEIN Keine Mutter und kein Vater sollten den Schmerz erleben, ihr Baby leiden oder sterben zu sehen. Indem wir sicherstellen, dass jede Mutter und jedes Baby Zugang zu einer leistbaren und qualitativ hochwertigen Versorgung hat, kann UNICEF Neugeborene retten.

und Buben aus armen Familien sind häufig bereits durch Mangelernährung geschwächt. Jährlich sterben schätzungsweise 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren weltweit an Krankheiten, vor denen sie durch verfügbare Impfungen geschützt gewesen wären. Das dürfen wir nicht hinnehmen! Zwei Drittel der nicht geimpften Kinder leben in einem Konfliktland oder einem Staat ohne funktionierendes Gesundheitssystem. Gerade für geschwächte Kinder in Krisengebieten sind Infektionskrankheiten oft ein Todesurteil. Wir haben das Ziel fest vor Augen, dass kein Kind mehr an vermeidbaren Krankheiten sterben soll! Jedes Kind hat ein Recht auf Überleben 62

© UNICEF/UN0135360/Chute

UNICEFs Ziel: Kein Baby darf an vermeidbaren Krankheiten sterben! Noch immer erleben Eltern täglich das Schlimmste: Ihre Kinder sterben an vermeidbaren Krankheiten wie Polio oder Masern. Impfungen bilden die Grundlage für eine gute Gesundheit von Kindern, schon zu Beginn ihres Lebens. Weltweit hat fast jedes siebte Baby unter einem Jahr keinen ausreichenden Impfschutz. Betroffen sind vor allem Kinder aus den ärmsten Ländern, obwohl sie den Schutz am dringendsten brauchen. Denn Mädchen

© UNICEF/UN026618/Everett

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äglich sterben 7.000 Neugeborene. Das sind 2,6 Millionen Babys pro Jahr, die sterben, bevor sie einen Monat alt werden. Eine Million von ihnen macht ihren ersten und letzten Atemzug am Tag ihrer Geburt. Diese jungen Leben könnten jedes Jahr gerettet werden, wenn jede Mutter und jedes Baby Zugang zu einer umfassenden Grundversorgung hätte. Diese Kinder sterben nicht, weil wir nicht die Möglichkeiten haben, um sie zu retten. Mehr als 80 Prozent aller Todesfälle bei Neugeborenen werden durch vermeidbare und behandelbare Erkrankungen verursacht. Komplikationen durch Frühgeburt oder während der Geburt sowie Infektionen wie Sepsis und Lungenentzündung könnten allesamt vermieden werden.

Gut ausgebildete Gesundheitshelferinnen und -helfer retten Neugeborene und sorgen für eine sichere Geburt.


Leben

UNICEF HILFT: Mit Ihrer Hilfe schützen wir die Kleinsten. Mit Impfstoffen, Kühlketten und Ausbildung für unsere Helferinnen und Helfer. Damit Eltern keine Angst mehr um ihre Kinder haben müssen. Das schaffen wir nur mit IHRER Hilfe! Gemeinsam retten wir Leben! Bitte spenden auch Sie, damit Babys überleben.

© UNICEF/UN0283264/Frank Dejongh

Eine sichere Geburt um 34,60 Euro Schenken Sie Müttern und Kindern einen guten Start! Viele Frauen bekommen ihre Kinder ohne professionelle Hilfe und oft unter unhygienischen Bedingungen. Infektionen und folgenschwere Komplikationen sind deshalb eine große Gefahr. UNICEF liefert alle Materialien, die ausgebildete Geburtshelferinnen und Geburtshelfer brauchen, um werdenden Müttern zu helfen.

DIE KLEINE LILLY aus dem Kongo wurde gerade geimpft und ist jetzt gegen gefährliche Krankheiten geschützt.

100 x Polio-Impfstoff um 14,50 Euro Schenken Sie Kindern Schutz vor der gefährlichen Kinderlähmung! Polio – auch Kinderlähmung genannt – ist heute fast ausgerottet. In manchen Gegenden tötet sie aber nach wie vor Kinder. Es gibt keine Heilung, aber Schutz durch eine Impfung. Helfen Sie uns, die gefährliche Krankheit ganz auszurotten. Ihre Spende rettet Leben. Herzlichen Dank!

Impfungen gehören nachweislich zu den wirksamsten und effektivsten Maßnahmen, um das Überleben und gesunde Aufwachsen von Kindern zu sichern, und haben dazu beigetragen, dass die Kindersterblichkeit seit 1990 halbiert wurde. Impfungen sind kostengünstig und in jedem Fall viel preiswerter, als Krankheiten zu behandeln und Epidemien zu bekämpfen, wenn sie erst einmal ausgebrochen sind.

© UNICEF/UNI155431/Ohanesian

und gesunde Entwicklung. Impfungen sind ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu erreichen. Nach Schätzungen von UNICEF und WHO werden durch Impfungen jährlich bis zu drei Millionen Kinder gerettet.

IMPFUNGEN verhindern gefährliche Krankheiten wie Polio (Kinderlähmung). 63

UNICEF Österreich AT46 6000 0000 0151 6500 Online-Spende: unicef.at/spenden


© Messe Wels, Michael Graf

© Christian Keller

© Fotoagentur Dill

Leben

PFERD Wels

- Die Nr. 1 in Österreich Spitzensport, Show-Highlights, 250 nationale und internationale Aussteller, über 200 Programmpunkte und mehr als 600 Pferde unterschiedlichster Rassen lassen diese Messe für alle Besucher zum einzigartigen Erlebnis werden.

Nationales Springturnier CSN-A* Spannender Springsport auf hohem Niveau erwartet die Besucher von Freitag bis Sonntag auf der 4.000 Quadratmeter großen KRONE Reit­ arena. Hier messen sich die Reiter in Springprüfungen von 115 bis 150 Zentimeter. Bereits jetzt kündigt sich ein erstklassiges Starterfeld an.

4. Western Horse Show Wels Namhafte Westerngrößen wie Grischa Ludwig, Niklas Ludwig, Klaus Lechner, Anna Lisec und weitere Topreiter haben ihre Teilnahme am international renommierten Turnier bereits bestätigt. Präsentiert werden Reining, Trail, Pleasure, Horsemanship, Westernriding sowie Ranchriding Bewerbe der Verbände NRHA, AQHA CWN-C. NACHT DER PFERDE – Europas Pferdeshow-Highlight In drei Abendshows und einer Familienshow am Sonntag wird eine außergewöhnliche Mischung aus Akrobatik, temporeichen Stuntnummern, klassischer Reitkunst, Freiheitsdressuren, Show Acts und Comedy geboten. Topstars und Newcomer der Szene überraschen mit abwechslungsreichen Shownummern und Momenten voller Emotion, Eleganz, Komik und Har64

monie zwischen Mensch und Tier. Diese Show begeistert nicht nur Pferdeliebhaber! Tipp: An einem VIP-Tisch sitzen Sie in der ersten Reihe und erleben die Shownummern hautnah! Show-Beginn: Do. und Fr. 19 Uhr, Sa. 19:30 Uhr, So. 10:30 Uhr­

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PFERD WELS 30. Mai bis 2. Juni 2019 Öffnungszeiten: Do. bis Sa.: 09 bis 18 Uhr, So.: 09 bis 18 Uhr Infos und Tickets für Messe & Show: pferd-wels.at

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ferdefreunde erwartet an den vier Messetagen ein Programm der Extraklasse. Zu den Publikumsmagneten zählen neben der unvergesslichen Show NACHT DER PFERDE die spannenden Sportbewerbe: das erstmalig ausgetragene nationale Springturnier CSN-A* powered by Happy Horse, das neue Einspänner Fahrturnier, die 4. Western Horse Show Wels, die One-Day Hallenvielseitigkeit und das nationale Voltigierturnier.


FREIZEIT „Die Urzelle der geschichtlichen Welt ist das Erlebnis.“

© BRANDNER Schiffahrt GmbH

Wilhelm Dilthey (1833-1911), dt. Philosoph, Geschichts- und Literaturwissenschaftler

Frühstück „hoch 3“ bei BRANDNER Schiffahrt

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Morgengenuss am Fluss 13. April bis 27. Oktober, täglich Große Wachaurundfahrt mit der MS Austria und reichhaltiges Genießer-Frühstück an Bord, Inklusivpreis: € 44 pro Person

Donau Gärten Mit dem „Meister der Geschichten“ Folke Tegetthoff

Sommer.Frühstück Jeden Sonntag im Juli und August 50-minütige Morgenrundfahrt und herrliches Sommer.Frühstück unter freiem Himmel auf der MS Austria, Inklusivpreis: € 25 pro Person

Menschen lieben gute Geschichten, deswegen wird auch Storytelling im Tourismus immer wichtiger. Ein besonderes Projekt ist nun im Schloss Artstetten, auf der GARTEN TULLN, in den Schlössern Hof und Eckartsau, im Nationalpark Donau-Auen, im Alchemistenpark in Kirchberg am Wagram oder auch im Stift Klosterneuburg erlebbar: die mit Folke Tegethoff neu entwickelten Erzählungen von der Donau und der besonderen Vergangenheit der Gärten. Infos: www.donau.com

AB INS CAMP! n

Die großen Ferien nahen und die Suche nach einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung beginnt. Also warum nicht ins Nationalpark-Sommercamp? Dort erleben Schulkinder eine unbeschwerte Woche inmitten der Natur! Aber auch für Familien sowie Erwachsene, die einige Tage in der Au genießen möchten, gibt es tolle Mehrtagesangebote. Infos zu den Camps: www.donauauen.at

© NOE Werbung/Newma

© Donau Niederösterreich/Andreas Hofer

ehmen Sie sich ein Quäntchen Zeit zum Glücklichsein und genießen Sie die Wachau im Morgenlicht – an Bord der MS Austria und inmitten grüner Weingärten. Die sinnlichen Frühstücks.Variationen der BRANDNER Schiffahrt laden zum Entspannen und Genießen ein:

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Frühstück im Weingarten 13. April bis 27. Oktober, Samstag und Sonntag Schifffahrt Krems-Rossatz, kurzer Fußweg durch grüne Weingärten und liebevoll arrangiertes Frühstück in der „Flößerei BRANDNER in Rossatz“ (Rückfahrt per Fähre und Schiff) Inklusivpreis: € 34 pro Person BRANDNER Schiffahrt GmbH 3313 Wallsee, Ufer 15 Tel.: 07433/25 90-21, www.brandner.at


Familienspaß entdecken Das LEGOLAND® Deutschland ist für kleine Abenteurer und große Entdecker garantiert einen Ausflug wert!

NEU: DAS LAND DER PHARAONEN. Feuerzauber, mächtige Götter und faszinierende Prachtbauten wie im Alten Ägypten warten im neuen The­ menbereich, dem LAND DER PHARA­ ONEN. Gleich zwei neue Fahrattrak­

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jeder über eine ganze Welt aus über 25 Millionen Steinen. Mit jedem Blick auf beliebte Sehenswürdigkeiten Europas, wie die Grachten von Amsterdam, der Dogenpalast in Venedig oder der Ham­ burger Hafen, gibt es neue, liebevolle Details und bewegliche Überraschun­ gen zu entdecken. Reise-Tipp: Direkt neben dem Park bietet das Feriendorf LEGO themati­ sierte Familienzimmern in prunkvollen Burgen, Themenhäusern und im Pira­ teninsel Hotel. www.LEGOLAND.de Wir verlosen 3 x einen Familienbesuch für 4 GEWINNPersonen im SPIEL LEGOLAND Deutschland Resort in Günzburg. Das Gewinnspiel finden Sie unter www.dieniederösterreicherin. at, Teilnahmeschluss ist am 13. Mai 2019.

© 2019 The LEGO Group

tionen führen die Gäste auf die Spuren des schurkenhaften Pharaos Amset-Ra und schicken sie zu einer actionreichen Schatzjagd. In der „Pyramiden Rallye“ löschen beherzte Glücksjäger einen „Brand“ und bringen die Tempelschätze in Sicherheit, bevor sie bei der „Wüsten X-kursion“ im selbstgesteuerten Ballon in luftige Höhen entschwinden. Turbulent geht es auch in den LEGO Studios zu. Der Kinohit „The LEGO® Movie 2“ ist in voller Länge bis 6. Juli im Park zu sehen. Zudem haben Mo­ dellbauer Teile des Filmsets nachgebaut, so dass originalgetreue LEGO Modelle aus dem Film zu bewundern sind. Ab 30. Mai nehmen die Helden der LEGO City Polizei im neuen 4D-Film „LEGO® City 4D – Cops in Action“ die Zuschauer mit auf eine turbulente Jagd durch die Stadt. Echtes Wasser, Wind und Seifen­ blasen sorgen dabei für jede Menge La­ cher und fantastischen 4D-Spaß. Im MINILAND, dem Herzstück des Familienfreizeitparks, staunt einfach

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lles, was sich Familien für einen unvergesslichen Kurzurlaub nur wünschen können, finden sie im LEGOLAND® Deutschland Resort im bayerischen Günzburg. Rasante Ach­ terbahnen, witzige Shows, einzigartige LEGO® Welten und an jeder Ecke ein neues Abenteuer. 63 Attraktionen war­ ten in den zehn Themenwelten auf die Besucher. Gemeinsam mit ihren LEGO Lieblingen können Kids im Alter von zwei bis zwölf Jahren ihre kühnsten Träume wahr werden lassen. Sie trainie­ ren an der Seite der NINJAGO® Helden, treffen die LEGO Friends und tauchen in die abenteuerlichen Welten von Rit­ tern, Entdeckern, Forschern und Pira­ ten ein.


St. Sporteln

Freizeit

Da steigt der Ruhepuls: Niederösterreichs Landeshauptstadt hat hervorragende Angebote für Sportbegeisterte – zum Mitmachen und Zuschauen. Text: Evelyn Bäck Fotos: Magistrat der Stadt St. Pölten, Jan Hetfleisch/Getty Images for IRONMAN

DER IRONMAN. Jährlich ein Highlight für Teilnehmer und Zuschauer

Sportliche Vielfalt in St. Pölten: SPORT.ZENTRUM.Niederösterreich, Seengebiet und Traisental-Radweg

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eit mehr als zehn Jahren ist St. Pölten jährlich Austragungsort für einen Bewerb, dem nur die Fittesten standhalten – den Ironman. Für den Triathlon, der Tausende Athletinnen und Athleten wie Schaulustige anlockt, bietet die Seenlandschaft im Norden den perfekten Ausgangspunkt. Wesentlich dreckiger geht es beim „Spartan Race“ zu, einem Hindernislauf, der 2019 erstmals in St. Pölten gastiert. Da robben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Schlamm, springen über brennende Holzstücke oder überwinden meterhohe Wände. Unterschiedliche Schwierigkeitsstufen ermöglichen allen Sportbegeisterten die Teilnahme, auch Teams können mitmachen. Sportlicher Alltag. Neben den Großereignissen sind es aber vor allem die Angebote für jeden Tag, die St. Pöltens Sportsgeist ausmachen. Schließlich hat es sich St. Pölten zur Aufgabe gemacht, bis 2020 „Fittest City of Austria“ werden zu wollen. Da ist man auf einem guten Weg: Vom Hallenbad

über Skate-Anlagen, eine Wildwasserstrecke zum Paddeln, Eislaufplätze, einen Golfkurs bis hin zu Bowlingbahnen reicht das Angebot für alle Bedürfnisse und Jahreszeiten. Die Initiativen gehen dabei sowohl von privaten Betreibern und Vereinen wie auch der Stadt St. Pölten und dem Land Niederösterreich aus. Durch gut funktionierende Kooperationen und gegenseitige Unterstützung wächst das Angebot in Umfang und Qualität stetig weiter. Die Stadt unterstützt Vereine und Sportveranstalter etwa durch die Vergabe von Turnhallen und Bussen, das Land Niederösterreich bietet mit seinem Sportzentrum zahlreiche Möglichkeiten

für Profis und Hobbysportler. Abgerundet wird das Angebot selbstverständlich durch die zahlreichen Möglichkeiten, sich in der Natur zu bewegen: Das Naherholungsgebiet mit Ratzersdorfer und Viehofner Seen ist nur ein Highlight. Der Traisental-Radweg von Traismauer bis Mariazell lädt zum Strampeln ein, zahlreiche Lauf- und Walkingstrecken sind in und um die Stadt ausgeschildert. Die nahe gelegene Wachau und das Alpenvorland locken vor allem Wanderlustige. Kurz gesagt: Ausreden, auf der faulen Haut liegen zu bleiben, gibt es in Niederösterreichs Landeshauptstadt wenige.

Sport und Erholung gleichermaßen am Viehofner See

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Freizeit

Das SPORT.ZENTRUM.Niederösterreich bietet Infrastruktur für mehr als 40 Sportarten.

FÜR ALLE DA

Online reservieren – fertig! Ein Kickerl unter alten Freunden, ein firmeninternes Beachvolleyballturnier, eine individuelle Tennisstunde beim Profi-Trainer oder einfach mal den Trendsport Slacklining ausprobieren? Das alles und noch viel mehr ist mit nur wenigen Klicks möglich. Auf der Website des SPORT.ZENTRUM.Niederösterreich gibt es nicht nur eine umfassende Übersicht über alle verfügbaren Sportanlagen,

sie können auch direkt online gebucht werden. Fußballplätze outdoor oder in der Halle, Tenniscourts, die Kletterwand und eine Ballsporthalle sind nur einige Highlights der Infrastruktur, die auch Privatpersonen zugänglich ist. Darüber hinaus können die Boulderwand und der Slackline-Park zu den Öffnungszeiten jederzeit genutzt werden. Für Firmen und Vereine. Für Unternehmen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Themen Sport und Business zu verbinden. Ein erfolgreicher Seminartag beginnt beispielsweise in einem der vier Seminarräume und endet auf dem Beachvolleyballplatz. Dieses Angebot steht inklusive Tagungsequipment und gastronomischer Versorgung während des ganzen Tages als Package zur Verfügung. Ebenfalls buchbar ist eine Variante mit Lauftraining mit Olympiateilnehmerinnen – ideal als Vorbereitung z.B. für Fir68

menläufe. Darüber hinaus eignet sich das verkehrsgünstig gelegene Gelände optimal für Firmenevents. Vereine und Verbände können die topmoderne Infrastruktur des Sportzentrums ebenfalls nutzen – etwa für die professionelle Vorbereitung auf Wettkämpfe. So sind Trainingslager für Vereine inklusive Nutzung der ausgewählten Sportstätte, Übernachtung und Vollpension in günstigen Packages buchbar. Für Schulen gibt es Paketangebote für Sportwochen während der Sommersaison. Alle Infos dazu gibt es auf der Website des Sportzentrums. Olympia in St. Pölten. Vor kurzem ist das SPORT.ZENTRUM. Niederösterreich als Olympiazentrum lizenziert worden. Im Wesentlichen bedeutet die Zertifizierung durch das Österreichische Olympische Comité ÖOC, dass das SPORT.ZENTRUM.Niederösterreich in der Lage ist, niederösterreichischen

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ls Förderzentrum für den Spitzensport ist das SPORT. ZENTRUM.Niederösterreich im Norden St. Pöltens schon lange ein Begriff. Weniger bekannt ist, dass die topmoderne Anlage allen Sportbegeisterten offensteht – ob Hobbysportler, Verein, Schule oder Unternehmen – das SPORT.ZENTRUM. Niederösterreich hat maßgeschneiderte Angebote für alle Interessierten.

© Sport.Zentrum Niederösterreich

Das SPORT.ZENTRUM.Niederösterreich ist mit seinem breiten Angebot für alle Sportbegeisterten zugänglich – auch die Zertifizierung zum Olympiazentrum ändert daran nichts.


Freizeit

Die Kletterwand kann einfach online reserviert werden.

Kleines Match? Kein Problem!

Das SPORT.ZENTRUM.Niederösterreich spielt alle Stückln – für Profis und Hobbysportler.

Spitzensportlerinnen und -sportlern optimale Bedingungen zur Vorbereitung auf Großereignisse, wie etwa die Olympischen Spiele, zu bieten. Voraussetzung für die Lizenzierung ist die Erfüllung verschiedener Auflagen hinsichtlich Infrastruktur und Betreuung für die Sportlerinnen und Sportler. Dies wurde durch eine unabhängige, international besetzte Kommission eingehend geprüft. Das SPORT.ZENTRUM.Niederösterreich bietet dementsprechend Leistungen aus den Bereichen Sportwissenschaft, Sportmedizin, Sportpsychologie, Physiotherapie, Ernährungswissenschaft und Karriereplanung, die den höchsten Ansprüchen der Topathletinnen und -athleten gerecht werden. Das in Kombination mit der hervorragenden Ausstattung und den Sportanlagen sowie weiterer Infrastruktur qualifiziert das SPORT.ZENT-

RUM.Niederösterreich für den laufenden Olympiazyklus als Olympiazentrum. Angebote für alle. Damit wird das SPORT.ZENTRUM. Niederösterreich natürlich als Trainingsstätte für Profis attraktiver, es steht aber auch weiterhin als Trainingsstätte für Hobbysportlerinnen und -sportler sowie Vereine zur Verfügung – mit vielen Vorteilen: Die verschiedenen Leistungen aus dem Bereich Sportwissenschaft können nämlich auch von Freizeitsportlerinnen und -sportlern in Anspruch genommen werden. Das Angebot beginnt bei Muskelfunktions- oder Laktat-Leistungstests und reicht über viele weitere diagnostische Programme bis hin zu Ernährungsberatung oder individuellen Trainerstunden. Am 22. Mai wird das Olympiazentrum of69

fiziell eröffnet. Programmhighlight ist ein sportlicher Vergleichskampf österreichischer Olympiahelden aus sieben Bundesländern mit Olympiazentren. Für das Team Niederösterreich werden sich die Skilegenden Michaela Dorfmeister und Thomas Sykora sowie Ex-Radprofi und S P O R T. Z E N T R U M . N i e d e r ö s t e r reich-Geschäftsführer Franz Stocher bei den verschiedenen Geschicklichkeitsaufgaben ins Zeug legen. KONTAKT

SPORT.ZENTRUM. Niederösterreich Dr. Adolf Schärf-Straße 25 3100 St. Pölten www.sportzentrum-noe.at


Freizeit

Spartiaten & Ironwomen in der Fittest City

Gesund & fit. Der beste Weg, um für die Zukunft fit zu

sein, ist, indem man sie mitgestaltet. Die demografische und gesellschaftliche Entwicklung ist auch in St. Pölten spürbar und stellt natürlich auch die niederösterreichische Landeshauptstadt vor Herausforderungen. Diesen Herausforderungen begegnen Stadtverwaltung und –politik unter Bürgermeister Mag. Matthias Stadler schon seit vielen Jahren aktiv: Die zusätzliche Ansiedlung von Fachärzten – teilweise in eigenen Zentren – und der Ausbau des ambulanten Angebotes – von Operationen bis hin zur Rehabilitation – sowie die Schaffung eines zentra­len Gesundheitsbezirkes mit den wesentlichsten Anlaufstellen rund um den Bahnhof sind nur einige Mosaiksteine, die beste medizinische Versorgung vor Ort garantieren sollen. Der Neubau des Universitätsklini70

kums in der Höhe von mehreren hundert Millionen Euro zeigt, dass Gesundheit in St. Pölten ernst genommen wird. Aber auch die Pflege und Versorgung für alle Altersschichten – von der Kindergartenoffensive bis hin zum Ausbau von betreutem und betreubarem Wohnen – werden in der Fittest City aktiv angepackt. Aktiv werden, fit bleiben. Fast 150 Sportvereine samt Zweigvereinen und Sektionen sorgen in St. Pölten für ein umfassendes Betätigungsangebot. Menschen jeden Alters können ihren sportlichen Interessen nachgehen und sich im Verein bzw. im nationalen oder internationalen Bewerb mit Gleichgesinnten messen. Die Stadt unterstützt diese Vereine aktiv durch die Bereitstellung von

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t. Pölten hat sich im Zuge eines Visionsprozesses vor einigen Jahren zum Ziel gesetzt „Fittest City of Austria“ zu werden. Dies bedeutet einerseits, sich für die zukünftigen Anforderungen zu rüsten, andererseits aber ganz konkret beste medizinische Versorgung vor Ort und umfassende sportliche Betätigungsmöglichkeiten als präventiven Gesundheitsaspekt für alle St. Pöltnerinnen und St. Pöltner anzubieten. Auch heuer warten im Rahmen der „Fittest City Tour“ wieder zahlreiche Veranstaltungshighlights auf die sportbegeisterten St. Pöltnerinnen und St. Pöltner.

© www.spartanrace.at, Josef Bollwein

Aktiv, fit und gesund werden und bleiben! Dieses Anliegen – als beste gemeinschaftliche Vorsorge für die Menschen der Region – wird von der Stadt St. Pölten mit einem breit gefächerten Sportund Bewegungsangebot bis hin zur besten medizinischen Versorgung gefördert.


Freizeit

Infrastruktur, durch die gezielte Förderung der Nachwuchsarbeit sowie durch laufende Subventionen. Über 50 Spielplätze, 200 Kilometer Radwege und unzählige Kilometer Wegstrecke, die ebenso zum Laufen, Radfahren oder sanften Bewegen in unmittelbarer Nähe unserer Naherholungsgebiete genutzt werden können, bieten rund um die Uhr die Möglichkeit, sich direkt vor der Haustür täglich nach eigenem Ermessen zu betätigen. Abgerundet wird das Angebot natürlich vom Sportzentrum im Norden der Landeshauptstadt, den beiden Bädern, den zwei Naturseen, den Parks, Wäldern und Wiesen, der Stadtsportanlage im Süden sowie den zahlreichen Sport- und Turnhallen bzw. den Einrichtungen der vielen privaten Initiativen. Fitness fördern. Über die erwähnten Projekte will die Landeshauptstadt mit gezielten Initiativen, beispielsweise der „Fittest City Tour“, und der Unterstützung von Sportgroßveranstaltungen wie dem Ironman 70.3, dem Spartan Race, der Football-EM oder dem Davis Cup die Affinität zum Thema Sport, Gesundheit und Bewegung erhöhen. Jede St. Pöltnerin und jeder St. Pöltner soll dazu animiert werden, sich selbst fit für die Zukunft zu machen. Nur so können wir gemeinsam die „Fittest City of Austria“ werden.

FITTEST CITY TOUR 2019 An mindestens drei Events teilnehmen & garantiert einen der tollen Preise sichern! ALFRED VOGEL-GEDENKLAUF

28. 04.

OCHSENBURGER BERGLAUF

14. 07.

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28. 04.

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25. 08.

VISION RUN

05. 09.

FITTEST CITY SPRINTTRIATHLON

15. 09.

FUN & FIRMENTRIATHLON & Iron Kids 24. 05.

9. STURMLAUF PYHRA

05. 10.

IRONMAN 70.3

26. 05.

9. NV CITYLAUF

12. 10.

12. ST. PÖLTNER RADMARATHON

02. 06.

LEOPOLDILAUF

17. 11.

ASKÖ VIEHOFNER SEENLAUF

16. 06.

SPARTAN RACE

10. & 11. 05.

17. NÖ MITTELPUNKTLAUF

18. 05.

Nähere Infos unter: www.st-poelten.at

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fittest city


Freizeit

Abtauchen und das Leben genießen

DAS NEUHAUS****s

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nfang des 19. Jahrhunderts noch eine alte Mühle, ist DAS NEUHAUS seit 1928 ein gastronomischer Betrieb der Gastgeberfamilie Breitfuß, die mit viel Liebe zum Detail und jeder Menge Herzblut einen Ort geschaffen hat, der Urlaub auf ein neues Niveau hebt. Unendliche Wohlfühlstunden im neuen Design. DAS NEUHAUS präsentiert sich seit Dezember 2018 mit 14 neu er-

richteten, stylishen und trendigen Juniorsuiten sowie Doppelzimmern. Hier zeigt sich die Liebe der Familie Breitfuß zur Region, indem sie sehr viel Wert auf die Wahl heimischer Materialien wie Eiche oder satinierte Nuss legt. Spezielle Boxspringbetten sorgen für besten Liegekomfort. Auch in den Badezimmern zieht sich die Linie des frischen Lifestyle-Konzepts durch und schafft eine spannende Mischung aus Bodenständigkeit und Topmoderne.

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Wellness für alle Sinne. Gesundheit durch Wasser ist uns allen wohl bekannt, in Verbindung mit der einzigartigen Bergwelt wird Wellness im NEUHAUS neu interpretiert. Auf über 1.500 Quadratmetern ist Wohlfühlen garantiert. Ein zwölf mal acht Meter großes Sportbecken, ein Whirlpool mit energetisiertem Wasser, Saunen, Dampfbad, Infrarot-Kabinen, Solarium und eine begehbare Außenterrasse mit beheiztem Sole-Whirlbecken laden zum Entspannen und Energieaufladen ein.

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Pures Wohlbefinden, ausgezeichnete Gaumenfreuden und alpiner Lifestyle. Im 4-Sterne-Superior-Hotel DAS NEUHAUS in Saalbach Hinterglemm wird das Motto „Unendlich Urlaub für Gäste“ real.


Freizeit

Auch die Massagen und Beautyanwendungen lassen keine Ansprüche offen. Entspannt wird anschließend in der Oase der Stille. Ein neuer Ruheraum mit großzügigen Daybeds. Für eine gemütliche Atmosphäre sorgt ein langes, von drei Seiten einsehbares Effektfeuer. Rundum sportlich. Das sportliche Angebot rund um Saalbach Hinterglemm ist vielseitig: Im Sommer präsentiert sich die Gegend als Naturparadies mit viel Abwechslung für Profi- und Hobbysportler, Genießer und Familien. Unzählige Wege laden zum Wandern, Mountain- und E-Biken ein, und speziell Gäste, die mehrere Sportarten betreiben, kommen auf ihre Kosten. Der bestehende Fitnessbereich im Hotel wurde neu situiert und umgestaltet – und begeistert sportliche Gäste garantiert!

Ein starkes Team. Mit dem NEUHAUS hat die Gastgeberfamilie Breitfuß zusammen mit einem hochmotivierten Team, ein kleines Juwel geschaffen, in dem Gäste mit gelebter Herzlichkeit empfangen werden. Tauchen Sie ein in pures Wellness- und Wandervergnügen und lassen Sie sich im Superior-Haus verwöhnen! Die Kulinarik im Neuhaus steht unter dem Motto: GUT IST, WAS UNS GUT TUT. Deshalb ist unsere Küche bunt und frisch, und das meiste kommt aus der Region. Da gesellen sich frische Salatherzen zu Steaks vom heimischen Weiderind und knackiges Gemüse zum frischen Fisch. Zum Drüberstreuen ein feiner Apfelstrudel aus Omas Rezeptbuch oder die legendären Salzburger Nockerl. Tun wir also Leib und Seele Gutes, indem wir sie verwöhnen.

Unser Angebot:

KONTAKT

© Das NEUHAUS****s

BERGFRÜHLING 07.06.-05.07.2019 Entdecken Sie mit unserem Guide die Kraft des meditativen Wanderns in der erwachenden Natur auf über 1.000 Metern.

DAS NEUHAUS ****s

Oberdorf 38, 5753 Saalbach Tel.: 06541/7151-0 E-Mail: saalbach@neuhaus.co.at www.dasneuhaus.at #dasneuhaus #unendlich Urlaub

ENTHALTENE LEISTUNGEN: Alle Neuhaus-lnklusivleistungen Welcome-Drink Wanderungen & Aktivitäten laut Wochenprogramm Bergfrühlingsmenü mit frischen Wildkräutern Wanderstöcke, Wanderkarte & Rucksackverleih 10 % auf Massageanwendungen von 9 bis 12 Uhr JokerCard inklusive 3 Nächte / 4 Nächte ab € 207 bzw. ab € 277 Preise pro Person und Aufenthalt. Der angegebene Preis ist abhängig von der Zimmerkategorie und der Saison. 73

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Freizeit

Nachwuchs im Zoo Schmiding: Die frisch gebackenen Tiereltern zieht es jetzt nach draußen!

Frühlingsgefühle und

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ie Störche klappern, was die Schnäbel hergeben und verkünden den Frühling. Aber nicht nur die Störche, sondern auch viele weitere Bewohner des Zoo Schmiding balzen, bauen Nester, brüten oder zeigen bereits ihren entzückenden Nachwuchs. So zeigen sich z.B. die süßen Löwenkopfäffchenbabys, das seltene

Wollaffenjungtier, der aufgeweckter Emunachwuchs, die schnuckeligen Känguruknirpse, der muntere Kattasprössling und natürlich das anmutige Giraffenjunge. Wie jeden Frühling, ist der Babyboom in vollem Gange. Ob Kuschelstunde an Mamas Bauch bei den Kattas, Kletterübungen beim Woll­affenbaby, Vaterliebe bei den Emus, Muttermilch schlürfen bei den 74

Giraffen oder ausdauerndes Brüten bei den gefährdeten Mandschurenkranichen – der Babyboom im Zoo Schmiding zeigt die unterschiedlichsten und liebenswerten Facetten der Jungtieraufzucht. Die Kattas präsentieren, wie für die sonnenanbetenden Lemuren üblich, ihre Bäuche der Sonne entgegen und offenbaren dabei entzückende Blicke

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Der Frühling ist da – und mit ihm zeigt sich auch die Tierwelt des Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels von ihrer schönsten Seite. Ob Kattas oder Kängurus: Jeder freut sich über die warmen Sonnenstrahlen!

© Zoo Schmiding / Stefan Schnauder

NIEDLICHER NACHWUCHS


Freizeit

Die fabelhafte Welt der Tiere hält immer spannende Überraschungen bereit.

auf ihren Nachwuchs. Die winzigen Löwenkopfäffchen lassen sich lieber am Rücken der Eltern transportieren. Die Kängurubabys genießen im kuscheligen Beutel überhaupt noch die Rundumfürsorge ihrer Mütter, doch ab und zu stecken sie schon neugierig die Köpfe heraus und naschen gerne an den jungen Trieben der Äste. Beim Emu ist Brüten und Kinderaufzucht reine Männersache. Für den Emupapa hieß es 60 Tage alleine brüten und jetzt muss er auf seinen Sprössling auch noch alleine aufpassen. Zum Glück kann sich der Schmidinger Emupapa

jedoch auf hilfsbereite Tierpfleger verlassen. Sie helfen zumindest tatkräftig bei der Nahrungsbeschaffung. Giraffenbabys sind bei der Geburt bereits 1,60 bis 1,70 Meter groß und lernen in den ersten Lebensstunden sehr schnell. Nur eine Stunde nach der Geburt können sie bereits stehen und gehen. Eine wichtige Voraussetzung, um an die leckere Muttermilch zu gelangen. Sie gehören zu den absoluten Raritäten im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels, und doch führen die Wollaffen eher ein Schattendasein neben den Besucherlieblingen wie Nashörner, Go75

rillas, Giraffen oder Tiger. Dabei ist der Zuchterfolg dieser bedrohten südamerikanischen Affenart etwas absolut Besonderes. KONTAKT

ZOO SCHMIDING Schmidingerstraße 5, 4631 Krenglbach, Oberösterreich, Anfahrt über A8, Abfahrt Pichl bei Wels Tel.: 07249/462 72 www.zooschmiding.at


Freizeit

Tierisch gute Nachrichten! Berberlöwe hat sich gut integriert.

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ach dem überraschenden Tod des Berberlöwen „Giuseppe“ im vorjährigen Dezember – er verstarb an den Folgen eines Kopftumors – gelang es dem zoologischen Leiter Dr. Karl Auinger vom ostdeutschen Wildpark Johannismühle in Brandenburg, einen 14-jährigen Berberlöwen zu er-

KONTAKT

halten. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase und gegenseitigem Kennenlernen haben die beiden Löwenweibchen „Carisma“ und „Ramlah“ ihren neuen männlichen Mitbewohner akzeptiert und sind froh, einen männlichen Artgenossen um

TIERPARK STADT HAAG

3350 Haag, Salaberg 34, Info-Tel.: 07434/454 08, E-Mail: tierpark@haag.gv.at, www.tierparkstadthaag.at

#sheskis für Pink Ribbon Gastgeberin Manuela Krings-Fischer auf der Kringsalm (mit Mikro), Andrea Rohrbacher (Tourismus Obertauern), Bianca Steinegger

Bianca Steinegger (Atomic), Mario Siedler (Tourismus Obertauern), Martina Denich-Kobula (Frau in der Wirtschaft), Paul Sevelda (Österr. Krebshilfe), Marlies Raich, Mona Maier (Tourismus Obertauern), Wolfgang Mayrhofer (Atomic), Uschi Fellner (Bundesländerinnen-Herausgeberin)

Obertauern: Event für die Krebshilfe.

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onne, Skifahrerinnen und Paul Sevelda, Präsident der Österreichischen Krebshilfe, strahlten um die Wette: Beim heurigen #sheskis-Event in Obertauern – Ideengeberin war Bundesländerinnen-Herausgeberin Uschi Fellner – kamen 15.000 Euro zusammen. Organisiert wurde der pinke Tag vom Tourismusverband Obertauern und Atomic; beteiligt hatten sich daran namhafte Athletinnen, passionierte Skifahrerinnen aus ganz Österreich sowie eine Vielzahl an Tourismus-Betrieben in Obertauern. © Atomic / #sheskis

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Skistar Stephanie Venier mit Ö3-Moderatorin Kati Bellowitsch

Weinviertler Winzerin Kerstin Schüller beim Verteilen der Pink Ribbon-Torte

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Ganzjährig geöffnet: Einlasszeiten April bis September: 08:30 bis 17:30 Uhr Oktober, Februar, März: 09 bis 16 Uhr November bis Jänner: 09 bis 15 Uhr

© Herbert Stoschek

sich zu haben. Der Berberlöwe, der in Deutschland den Namen „Massai“ erhalten hat, war seit dem Tod seiner Löwenpartnerin allein, wodurch der „Ruf aus Haag“ zur rechten Zeit gekommen ist.


KULTUR „Nichts Großes ist je ohne Begeisterung geschaffen worden.“

© tww

Ralph Waldo Emerson (1803-1882), Geistlicher, Philosoph & Schriftsteller aus den USA

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Die Stimme von morgen Alexander Grassauer ist der Sieger der ZukunftsStimmen Mehr als 80 junge Künstlerinnen und Künstler hatten sich für die Initiative „ZukunftsStimmen“ beworben, aber nur einer setzte sich durch: Mit dem erst 22-jährigen Bassbariton Alexander Grassauer haben Elina Garanca und Karel Mark Chichon nicht nur einen Sieger gekürt, sondern auch einen genialen Bühnenpartner für das Klassik Open Air Konzert am 3. Juli in Göttweig gefunden.

DAS [BA]ROCKT & VIELES MEHR ... Insgesamt 66 Projekte, davon 13 Schulprojekte, werden vom 11. Mai bis 11. August beim „Viertelfestival NÖ-Industrieviertel 2019“ unter dem Motto „Schnittstelle“ begeistern. Neben Frauenthemen wird man mit der Kinderoper „Die Perle des Waldes“ ins Reich der Elfen und Kobolde entführt, und unter dem Titel „Das [ba]rockt!“ wird man ein humorvoll-interaktives Familienkonzert im Mix von Barock mit Rock ‘n‘ Roll erleben. www.viertelfestival-noe.at

© Alexander Müller

© Katharina Schiffl

33 Jahre tww!

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iederösterreichs kleinstes Theater mit Ganzjahresspielbetrieb feiert Geburtstag! Bereits ein Dritteljahrhundert lang steht tww für „Theater Westliches Weinviertel“, aber auch für „Triebfeder Weiblicher Willenskraft“, denn von der ersten Stunde an lenkte Prinzipalin, Schauspielerin und Regisseurin Franziska Wohlmann-Pfeifer die Geschicke des Theaters in Guntersdorf. Mit Herzblut, Ausdauer und einem kleinen Häufchen Idealisten entstand im Laufe der Zeit aus einem baufälligen Weinviertler Streckhof und dem dazugehörigen windschiefen Stadl ein modernes Theater- und Veranstaltungszentrum. Von der reinen Amateurbühne zum professionellen Spielbetrieb war es jedoch ein weiter Weg. Jetzt aber wird gefeiert! Vom Freitag, 17. Mai bis Sonntag, 19. Mai findet ein drei Tage dauerndes Geburtstagsfest statt. Vom Liedgut aus der Ära des Austro-Pop über eine „Lange Nacht des Kabaretts“ bis zum Frühschoppen und der Kindertheatergruppe „Harlekin“, die zum Mitspielen einlädt, wird es ein Fest für Groß und Klein! Infos: www.tww.at


Kultur

KULTUR Zuckerl Im Mai. (c) Philipp Jelenska

Text: Viktória Kery-Erdélyi Illustration: Laura Koller, www.instagram.com/laurakollerart/

Konzert. Damit haute er selbst den als konservativ geltenden Johannes Brahms um: mit seiner „Zweiten“, für die Gustav Mahler zunächst negative Kritiken erntete. Brahms zollte ihm Anerkennung und nannte ihn den „König der Revolutionäre“. Die abendfüllende Symphonie Nr. 2 in c-Moll für Sopran- und Alt-Solo, Chor und Orchester gehört heute zu den beliebtesten Werken des Komponisten. Er selbst dirigierte die sogenannte „Auferstehungssymphonie“ 13 Mal – unter anderem in Wien, Paris und New York. In Grafenegg lässt sie ein erlesenes „Team“ erklingen: Sopranistin Daniela Fally (oben), Mezzosopranistin Elisabeth Kulman (rechts), das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Yutaka Sado sowie der Slowakische Philharmonische Chor. Samstag, 18. Mai, 18:30 Uhr, Grafenegg Auditorium (Einführung: 17:30 Uhr, Reitschule), € 10 bis 45, www.grafenegg.com

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© Julia Wesely

GUSTAV MAHLER, DER MUTIGE


Kultur

IM LKW DURCH DIE LÄNDER © Nikolaus Similache

Theater. Dieses Spektakel kommt zu Ihnen: Das Lastkrafttheater, eine bemerkenswerte Initiative aus Niederösterreich, tourt bis Juli durch die Bundesländer. Gegeben wird heuer auf der Lkw-Bühne „Ein Hemd, ein Stock, ein Damenunterrock“ nach Nestroys Posse „Zeitvertreib“. Regie führt wieder Nicole Fendesack, das Ensemble um Max Mayerhofer und David Czifer wurde nunmehr auf sechs aufgestockt. Das Sahnehäubchen obendrauf: Dank Sponsoren ist das Zusehen gratis. Termine: www.lastkrafttheater.com

IN WALLAS WELTEN © Martin Vukovits

Ausstellung. August Wallas kreative Vielfalt huldigt das museum gugging mit der umfassenden Schau „walla.foto. text.=ilien.!“. Er zählt zu den interessantesten Gugginger Künstlerpersönlichkeiten. Als gesellschaftlicher Außenseiter entwickelte er schon früh eine Privat- und Geheimsprache, mit der er jede freie Fläche überzog. Abkürzungen und Codes findet man oft eingebettet in ausdrucks­starke Malereien; im Auftrag André Hellers gestaltete er etwa einen Zirkuswagen für dessen Produktion „Luna Luna“. Seine engste Verbündete war seine Mutter, die das Schaffen des vielseitigen Künstlers fotografierend dokumentierte. August Walla entkam vermutlich mit Glück den Euthana­ sie-Verbrechen „Am Spiegelgrund“, er lebte immer wieder in der Heil- und Pflegeanstalt Gugging, ehe er seinen Lebensabend im dortigen Haus der Künstler verbrachte. Bis 1. September, www.museumgugging.at

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© Pixelpartners.com

Comedy. Von wegen aufhören, wenn‘s gerade am lustigsten ist?! Nach dem ersten amüsanten Abend mit Neo-Kabarettistin SU Mathurin alias „SUperstar“ darf sich frau – Männer dürfen freilich auch mitlachen – auf den zweiten Comedy-Abend mit Ingrid Diem freuen. In ihrer Show „Wieviel Frau darf ‘s denn sein?“ rechnet die Sängerin mit Diätwahn und Dating Apps ab, erläutert die Vor- und Nachteile großer und kleiner Pöpsche und trällert dazu auch noch mit ihrer Wow-Stimme ein paar schöne Songs. Ein Zufall ist das Schmäh-Wochenende freilich nicht, die schlagfertigen Ladys sind auch privat ein eingeschworenes Team. 31. Mai, SU Mathurin: SUperstar / 1. Juni, Ingrid Diem: Wieviel Frau darf ‘s denn sein?, Kellertheater Strasshof, Einlass: 19 Uhr / Beginn: 20 Uhr; Tagesticket: € 18, Kombi: € 30, www.kellertheater.info

© Maria Frodl / Gabriela Kornfeld

BEETHOVEN GOES CHUCK BERRY Musikperformance. 1822, Wr. Neustadt: Man hält den großen Ludwig van Beethoven für einen Landstreicher und verhaftet ihn. Inspiration genug für „van Schmetthoven“, dem Ensemble für absurde und surreale Beethovengestaltung, zur kreativen Tat zu schreiten: Im Rahmen des „Viertelfestival Niederösterreich“ wird die Musikperformance „Die Verhaftung des Ludwig van Roll over Beethoven“ zelebriert. Mit dabei: Tini Kainrath, Raoul Herget und ONA B. Dabei werden einer rasanten Präsentation von Beethovens neun Symphonien Rock ‘n‘ Roll-Nummern gegenübergestellt, die den Komponisten fokussieren. Ein Song daraus: Chuck Berrys „Roll over Beethoven“. 25. Mai, 18:30 Uhr, Bürgermeistergarten Wr. Neustadt, Johannes von Nepomuk-Platz 1 (bei Schlechtwetter: Stadttheater, 19 Uhr); www.schmetthoven.com 80

© Bernhard Eder

POWERFRAUEN, DIE SICH NIX PFEIFEN


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MUS E 18.—19 Mai UMS 100 FRÜH LING 2019

über

Fotos: kollektiv fischka

Kultur

E I N E E I N S C H A LT U N G D E S L A N D E S N I E D E R Ö S T E R R E I C H

Museen in ganz Niederösterreich

Spannende Programme und Veranstaltungen

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museumsfruehling.at


Ein Festival, viele Visionen Powerfrauen bei „4GAMECHANGERS“

Live-Act Mathea

V Im Talk mit Bundesländerinnen-Herausgeberin Uschi Fellner: Andrea Lehner (A‘Secret), Nina Saurugg (Viennina), Katharina & Laura Habel (Power Fitness Snack)

om fliegenden Taxi der Zukunft bis hin zum Höschenretter: Unterm Dach des heurigen 4GAMECHANGERS-Festivals in Wien fanden einmal mehr Visionärinnen und Visionäre aus der ganzen Welt zusammen. Rund 600 Speaker und zahlreiche musikalische Live-Acts begeisterten an die 15.000 Gäste. Die NIEDERÖSTERREICHERIN entsandte zum inspirierenden Female Business-Panel Armband-Designerin Nina Saurugg aus Purkersdorf, die ihre N*spiracelets präsentierte.

Erfolgreich mit N*spiracelets: Nina Saurugg

© 4GAMECHANGERS

Tourpremiere beim 4GAMECHANGERSFestival: Parov Stelar

Welcome-Speech: Sarah Chen (The Billion Dollar Fund for Women)

Wir sind e t h c e die g n u l s h c e w Ab arabella.at


Kultur

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MAI 2019 GRAND OPENING

Landesgalerie Niederösterreich, Foto: Faruk Pinjo

Die Landesgalerie Niederösterreich eröffnet als Museum für österreichische Kunst im Zentrum der Kunstmeile Krems. Themen- und Personalausstellungen vereinen auf 3.000 m2 Werke der Landessammlungen Niederösterreich mit Leihgaben aus wichtigen Sammlungen Europas und den USA.

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Foto © Klaus Pichler, Grafik Perndl+Co

Foto © Klaus Pichler

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Mit den Händen schauen, mit den Augen begreifen – von 16. März bis 3. November 2019 öffnet sich die Schallaburg als kulturhistorische Schatztruhe, gefüllt mit handwerklichen Kostbarkeiten. Einmalige Meisterwerke, interaktive Stationen und die Handwerkstatt machen die Schallaburg zu einem Erlebnis, das in Erinnerung bleibt! WUNDERWERKZEUG HAND In der Ausstellung „Der Hände Werk“ lässt sich mit allen Sinnen erleben, dass eine moderne Welt ohne altes und neues Handwerk, ohne die Geschicklichkeit unserer Hände nie denkbar wäre. Einzigartige Meisterstücke, erfinderisches Werkzeug und erlesene Handarbeiten laden zu einer spannenden, handwerklichen Entdeckungstour ein!

Der Hände Werk – 16. März bis 3. November 2019 Mo.–Fr., 9–17 Uhr | Sa., So. und Feiertag 9–18 Uhr T +43 (0) 2754 6317 | www.schallaburg.at Schallaburg-Card 2019 um € 15,– Freier Eintritt von 16. März bis 3. November 2019 Die Schallaburg-Card für Kinder bis 18 Jahre ist inkludiert.

Foto © Tom Son

INFORMATION & KONTAKT

Informieren, mitmachen und amüsieren – jedes 1. Wochenende im Monat laden Handwerker und Handwerkerinnen zum Mitarbeiten ein! Vom Papierschöpfen, übers Fotografieren, bis zum 3D-Druck – jede Handwerkstatt steht unter einem anderen Motto. Gemeinsam legen wir Hand an und verwandeln den großen Arkadenhof in eine bunte Werkstatt. E N T G E LT L I C H E E I N S C H A LT U N G

Fühlen, tasten, formen Glatter Stein, feines Leder oder grober Stoff: Was fühlen meine Hände? Worin bin ich geschickt? An den interaktiven Stationen sind handwerkliches Geschick und Fingerspitzengefühl gefragt. Einfache Spiele und lustige Herausforderungen machen spürbar, was eine menschliche Hand zu leisten vermag.

Foto © Klaus Pichler

Foto © Klaus Pichler

HANDWERKSTATT SCHALLABURG

T IP P : ÄSST S TEN L DE E B M A N Ä H R DE ER S IC H „ E I E IN B “ K R WE G N F ÜHRU ! EN ERLEB


Foto © Klaus Pichler, Grafik Perndl+Co

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16. März bis 3. November 2019 Foto © Klaus Pichler

Schallaburg

Foto © Tom Son


Eröffnungsrede Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

Ehrengäste aus Militär: Reinhard Pieber (Theresianische Militärakademie), Karl Pronhagl (Kommandant Theresianische Militärakademie), Anna Pieber, Militärseelsorger Stefan Gugerel, Michaela Pronhagl, Johann Luif (Bundesministerium für Landesverteidigung), Hannes Kerschbaumer (Militärakademie)

Astronaut trifft „Trägerrakete“ Wiener Neustadt: Eröffnung der Landesausstellung „Welt in Bewegung!“

V

iel Geld wäre zusammengekommen, hätte er die Wetten angenommen, scherzte Bürgermeister Klaus Schneeberger: „Fast jeder zweite Wiener Neustädter hat mich in den letzten Tagen angesprochen und gesagt: ,Ich wette mit dir, dass die Kasematten nicht fertig werden.‘“ Immerhin galt es, mehr als 30.000 Kubikmeter Erde aus dem einstigen Munitionslager zu heben; erstmals wird das „unterirdische“ Objekt – gemeinsam mit dem beeindruckend erweiterten Museum St. Peter an der Sperr – als Ausstellungsort zugängig sein. Diese beiden bilden das Herzstück der Niederösterreichischen Landesausstellung „Welt in Bewegung!“. Schneebergers Anekdote war die Würze seiner Eröffnungsrede, bei der er auch in die Zukunft blickte: „In einer Stadt mit 49.000 Einwohnern herrscht viel Anonymität. Aber als in der Vorbereitung der Funke übergesprungen ist, haben sehr viele mitgemacht. Plötzlich fand Identifikation statt; ich habe mir von Beginn an gewünscht, dass die Stadt den Stolz erfährt, der ihr gebührt. Diese Landesausstellung soll Trägerrakete für die Stadt und Region sein.“ Apropos: Eröffnet wurde mit virtuosen Musik- und Tanzstücken sowie mit Stargästen wie etwa den ehemaligen Raumfahrer Franz Viehböck. © pressefoto LACKINGER

Herzlicher Empfang: Mitarbeiterinnen der Landesausstellung

Performance: Welt in Bewegung

Werner Schmitzer (Bürgermeister Pyhra a. D.) mit Sohn Claus-Stefan Schmitzer (Physiker MedAustron)

Bürgermeister aus der Region: Josef Freiler (r., Krumbach), Alfred Brandstätter (Zöbern), Alfred Schwarz (l., Vizebgm. aus Krumbach)

Alfred Riedl (Gemeindebund-Präsident) mit Ehefrau Silvia, Heidemarie Jawurek, Sonja Fragner, Martin Lammerhuber (Geschäftsführer Kultur. Region.Niederösterreich)


Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll, Guido Wirth (Geschäftsführung Landesausstellung), Landesrätin Petra Bohuslav, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Klaus Schneeberger, Karin Renner (Dritte Landtagspräsidentin), Wolfgang Sobotka (Nationalratspräsident), Kurt Farasin (künstlerischer Leiter Landesausstellung), Landesrat Gottfried Waldhäusl

AMI Promarketing-Chef Hans Holzer mit Tochter Carolin

Militärmusik Niederösterreich unter der Leitung von Adi Obendrauf mit dem Chor „Grenzenlos“

Gastro-Newcomer von den Tourismusschulen Semmering

Ehrengäste von der Polizei: Sabine Zentner (Bezirkspolizeikommandantin Bruck/Leitha), Franz Popp (Landespolizeidirektor-Stellvertreter), Manfred Tries (Stadtpolizeikommandant Wr. Neustadt)

Flammende Rede: Wiener Neustädter Bürgermeister Klaus Schneeberger

Frank Druschel (Geschäftsführer NÖ Tonkünstler Orchester), NÖKU-Chef Paul Gessl, Christian Meyer (Vizerektor für Außenbeziehungen, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)

Petra Skala (Sponsoring Hypo NOE), Bürgermeisterin Margit Straßhofer (Pöggstall) mit Mutter Elfriede Straßhofer, Simone Kaiblinger

Ehemaliger Astronaut Franz Viehböck und Verhaltensbiologin Elisabeth Oberzaucher (r.) mit Moderatorin Barbara Stöckl

Präsident Erwin Hameseder (Raiffeisengruppe NÖ-Wien), ORF Niederösterreich-Landesdirektor Norbert Gollinger

Kurt Farasin (künstlerischer Leiter Niederösterreichische Landesausstellung), Conrad Heßler (Jugendund Kulturhaus Triebwerk)

Schauspielerin Katharina Stemberger mit Ehemann Fabian Eder und Kurier-Journalist Martin Gebhart

Tanzensemble Light Movement


Kultur

#NIEDERÖSTERREICH

© NLK Burchhart

© NLK Burchhart

© NLK Reinberger

Das war los im Land ...

Ltg.Präs. Karl Wilfing, LHfrau Johanna Mikl-Leitner, FKDT Ernst Fischer, sein Stv. Hermann Rauch, Bürgermeisterin Helene Schwarz, LFKDT Dietmar Fahrafellner und LH-Stv. Stephan Pernkopf in Sooß

Gemeinsamer Kampf gegen den Fachkräftemangel: LHfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Martin Eichtinger und AMS NÖ-Geschäftsführer Sven Hergovich

Programm-GF ORF III Peter Schöber, ORF-General Alexander Wrabetz, LHfrau Johanna Mikl-Leitner, NÖKU-GF Paul Gessl und der Künstlerische Direktor der Landesgalerie NÖ, Christian Bauer

UNVERZICHTBARE FEUERWEHRHELDEN

LEHRLINGE SIND PROFIS VON MORGEN

AUFTRAG ZUR KULTURVERMITTLUNG

In der Landesfeuerwehrschule Tulln wurde an insgesamt 83 niederösterreichischen Feuerwehren, die heuer ihr 100-, 125-, 140- und 150-jähriges Bestehen feiern, Jubiläumsurkunden verliehen. Dass das erfolgreiche System des Feuerwehrwesens auch in Zukunft bestehen wird, zeigt, dass bereits das 99.000. Feuerwehrmitglied in Niederösterreich begrüßt werden konnte. Die Feuerwehren sind zudem mit einer Dichte, die einzigartig in Europa ist, aufgestellt, stehen für Kameradschaft und Zusammenhalt und sind ein großes Vorbild für die Jugend. Deshalb sei es zu begrüßen, dass das Eintrittsalter für die Feuerwehrjugend von zehn auf acht Jahre gesenkt werde, sagte die Landeshauptfrau bei der Verleihung. Im Vordergrund stehe aber, dass die „Burschen und Mädchen Spaß daran haben.“

„Die Zwischenbilanz nach den ersten drei Monaten der NÖ Lehrlingsoffensive ist äußerst positiv. Mehr als 2.700 Jugendliche haben an unserer Offensive gegen den Fachkräftemangel teilgenommen. Dieser Meilenstein kann sich sehen lassen,“ sagte Johanna Mikl-Leitner zur größten Lehrlingsoffensive, die mit einem Volumen von 46 Millionen Euro gestartet wurde. Rund 7.000 Ausbildungsplätze an 54 Standorten in den Programmen „Jugendbildungszentren“, „Auf zum Lehrabschluss“ und „Überbetriebliche Lehrausbildung“ stehen bereit, um jungen Menschen in Niederösterreich den Einstieg in die Lehre zu ermöglichen. Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr bereits um 15 Prozent gesunken, was auch Landesrat Eichtinger und AMS NÖ-Geschäftsführer Sven Hergovich freut.

Das Kulturland Niederösterreich und der ORF haben ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bis zum Jahr 2022 verlängert. Neben bewährten Highlights – wie etwa die Sommernachtsgala in Grafenegg – wird heuer auch die Eröffnung der Landesgalerie in Krems am 25. Mai um 11:20 Uhr als „zentrales Highlight“ live übertragen. „Für Niederösterreich ist damit ein ganz großer Werbe- und Imagewert verbunden“, sagte die Landeshauptfrau. „Damit unterstreichen wir, wie wichtig Kunst und Kultur für uns sind, und wir werden damit auch unserem Auftrag der Kulturvermittlung gerecht.“ Kunst, Kultur, Klassik, Dokumentation und Wissenschaft – der ORF und das Kulturland Niederösterreich werden heuer eine große Vielfalt an Produktionen realisieren und präsentieren.

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GENUSS „Der Geschmack lässt sich ebenso kultivieren wie der Geist.“

© greensheep

Baltasar Gracián y Morales (1601-1658), spanischer Jesuit und Moralphilosoph

Ein Sternderl geht auf!

„T Österreich erschmecken & Brauchtum erleben. Begleitend zur Ausstellung „Das Spiel mit dem Essen“ zeigen sich am 4. und 5. Mai, von 10 bis 18 Uhr, rund 60 GenussRegionen, vom Kleinwalsertal bis ins Südburgenland, vom Mühlviertel bis ins Kärntner Jauntal mit saisonal-regionalen Köstlichkeiten von ihrer g‘schmackigsten Seite. Ein weiteres Highlight ist die Schauküche „Kochen wie zu Kaiser‘s Zeiten“ in der barocken Marmeladenküche, sowie ein buntes Rahmenprogramm in der Kinder- und Familienwelt. Infos: www.schlosshof.at, www.genuss-region.at

EIN GOLDJUNGE! HORVATH‘S SPEZEREYEN KONTOR mit Sitz in Deutsch Wagram produziert unter dem Label KARTOFF Premium edle Tropfen aus speziell gezüchteten Kartoffeln. Nun holte das Familien-Traditionsunternehmen mit ihrem Vodka, Haselnuss-Vodka und Gin bei den World-Spirits Award 2019, die jährlich die besten Spirituosen der Welt prämieren, gleich drei Mal GOLD. Wir gratulieren CEO Andreas Horvath zu diesem Triple-Erfolg!

© KARTOFF

© SKB Gebhard Sengmüller, Shutterstock

GenussFest auf Schloss Hof

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ue Gutes – dir und anderen“, so lautet der Leitspruch von Harald Jankovits, Geschäftsführer des Kinderhospitz Sterntalerhof, als auch von Biosiruphersteller green sheep, der mit dem neuen Erfrischungsgetränk „Sternderl“ den ersten Social Drink auf Basis von Biokräutersirup auf den Markt gebracht hat. Denn der Reinerlös jeder verkauften 330ml-Dose kommt dem Sterntalerhof zugute. In einer geschützten Atmosphäre werden dort Familien mit schwer- oder sterbenskranken Kindern aus ganz Österreich auf ihrem Weg zurück in den Alltag begleitet. Um keine Familie aus finanziellen Gründen abweisen zu müssen, steht ab sofort das „Kräuter-Sternderl“ österreichweit in den Regalen bei DM, Metro und Bellaflora, sowie in Wien und Niederösterreich bei Merkur. „Frisch wie ein Kräutergarten,“ beschreibt Michael Priessnitz den Geschmack des gesunden Wohlgenusses. Ob dem Kräuter-Sternderl bald andere Geschmacksrichtungen folgen werden? „Das steht noch in den Sternderln“, sagt Priessnitz geheimnisvoll. Infos: www.greensheep.at


Genuss

Muttertag am See Für Mama im Grünen ein köstliches Menü mit Wildkräutern zubereiten – die beliebte ORF NÖ-Moderatorin und Erlebnispädagogin Jennifer Frank-Schagerl zeigt uns, wie es geht – mit jeder Menge Spaß für Mama, Papa & Kids. Text: Angelica Pral-Haidbauer

S

ie kennen ihre Stimme, denn Jennifer Frank-Schagerl begleitet Sie tagtäglich im Radio NÖ. Seit 16 Jahren ist sie fixe Mitarbeiterin im ORF und moderierte lange die Kochsendung „Köstlich Kulinarisch“. Nun hat sie ihr Erstlingswerk „Wildkräuter-Outdoorküche“ präsentiert. Ein Buch für alle Naturliebhaber, die auch auf Wanderungen oder Trekkingtouren ein abenteuerliches Miteinander-Essen schätzen und die Powerfoods am Wegesrand kennenlernen wollen. So wird gleich einmal ein Lagerfeuer, ein heißer Stein oder Gaskocher zur Feldküche, in der 30 köstliche Wildkräuter-Rezepte zubereitet werden können. Jennifer, was war Ihre Motivation für dieses Buch? Ich liebe die Natur, nütze sie als Kraftquelle und Rückzugsort und mache am liebsten Natur- und Wildnisurlaube, wo man wieder zu sich findet.

Fotos: Jennifer Frank-Schagerl

Egal, ob ich den Yukon in Kanada hinuntergepaddelt oder den Arctic Circle Trail in Grönland gewandert bin, auf allen Touren störte mich, dass man meist nur abgepackte Fertignahrung zu sich nimmt. Dem möchte ich mit dem Buch entgegenwirken. Endlich frische Vitamine direkt aus der Natur anstatt tägliche Fertigbeutel. Sanfte Bewegung gepaart mit gesundem, frischem und hochwertigem Essen, das begeistert mich. Weil es in leichtem Softcoverformat erschienen ist, passt es in jeden Rucksack, und die Wildkräuter lassen sich unterwegs gut bestimmen. Sie sind Naturvermittlerin, Erlebnis- und Käuterpädagogin, leiten Outdoor-Trainings und mit Ihrem Mann das Ausbildungsinstitut NEVEREST Lifelong Learning in Krems. Nennt man das nicht Ausbildungsjunkies? (lacht) Ja! Mein Mann und ich waren damals beide in einer Schülerorganisation und in der Landesschülerver90

Autorin Jennifer Frank-Schagerl (r.) mit Cousine und Co-Autorin Corinna Frank

tretung aktiv, haben Seminare besucht und auch selbst gehalten. In dieser Zeit ist eine gemeinsame Leidenschaft für das Unterrichten und das Arbeiten mit Gruppen entstanden. Wir haben dann beide eine Trainerausbildung absolviert und Seminare für Schüler gehalten, ich vor allem im Rhetorikbereich, mein Mann als Kommunikationstrainer. Die Begeisterung, uns selbst ständig weiterzubilden und andere Menschen bei ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten, hat bis heute angehalten. Deshalb haben wir vor sechs Jahren NEVEREST gegründet und andererseits sind wir selbst Ausbildungsjunkies, weil es einfach so viele spannende Dinge gibt. Da wir beide starke Persönlichkeiten sind, achten wir auf eine klare Arbeitsteilung und wir versuchen darauf zu achten, nicht im Privatbereich zu viele Firmengespräche zu führen. Aber es macht uns unglaublichen Spaß, zusammen zu arbeiten.


Genuss

Outdoor ist in!

Ein Dankeschön an Sandra mit Hanna & Julian und Cornelia und Wolfgang mit Sebastian & Florian, die mit uns am See für die Mamis gekocht haben.

WILDKRÄUTERBRÖTCHEN 2-4 Personen

FÜR DEN TEIG 500 g Vollkornmehl 1 TL Trockenhefe 1 große Tasse Wasser

FÜR DEN BELAG

GRILLVERGNÜGEN. Brot am Steckerl

1 kleine Zwiebel 1 Knoblauchzehe 1 Handvoll Wildkräuter Salz, etwas Öl

ZUBEREITUNG

1.

Mehl, Hefe und Wasser vermengen und gut durchkneten bis ein Teig entsteht, etwas  rasten lassen und anschließend zu Brötchen oder flachen Fladen formen. Sie lassen sich schnell auf einem heißen Stein oder auf einem Grill backen.

2.

Vor dem Backen mit einem Gemisch aus Wildkräutern, Zwiebeln, Knoblauch und  Öl belegen und als Steckerlbrot über das Lagerfeuer halten oder als dünne Fladen am Campingkocher in einer Pfanne mit etwas Öl backen.

3.

Wer den Teig erst in der Natur macht, kann die Wildkräuter auch gleich in den Teig  hineinarbeiten. Eine Handvoll fein hacken, in den Teig streuen und vermengen. 91

DA GEHT‘S HEISS HER! Cornelia Frank und Partner Wolfgang Rangl mit den Kids Sebastian und Florian Frank


Genuss

SPITZWEGERICH-DAL

2-4 Personen Für diese indische Spezialität sollte man die Gewürze von zu Hause mitnehmen.

ZUBEREITUNG

ZUTATEN 1 große Dose gekochter Linsen 1 Zwiebel scharfes Chilipulver 1 EL Kreuzkümmel 1 EL Garam Masala 1 EL Kurkuma 2 Knoblauchzehen Wasser, Öl, Salz, Pfeffer 1 Handvoll Spitzwegerichblätter Knospen und Breitwegerichsamen zum Darüberstreuen

1. 2. 3.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Öl anschwitzen, die  Gewürze dazugeben und mitrösten.  Dann die Linsen dazu und kurz mitrösten, mit etwas Wasser  aufgießen und ein paar Minuten köcheln lassen.

Am Schluss den klein gehackten Spitzwegerich einstreuen und mit  Kokosmilch aufgießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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SÜSSER COUSCOUS MIT GUNDELREBE, SCHAFGARBE & GÄNSEBLÜMCHEN

ZUTATEN PRO PERSON 100 g Couscous Zucker oder Süßungsmittel Trockenfrüchte oder frische Früchte 1/2 Handvoll zarte Schafgarben- und Gundelrebenblätter sowie einige Gänseblümchen, Löwenzahn und Taubnesseln

ZUBEREITUNG

1. 2. 3.

Couscous mit etwas heißem Wasser übergießen und aufsaugen lassen. In der Zwischenzeit Trockenfrüchte und Wildkräuter klein hacken.

lles unter den Couscous mischen. Nach Geschmack ein paar Löffel A Marmelade einrühren und mit Nüssen und Blüten bestreuen.

DEKO-QUEEN HANNA. Löwenzahn, Gänseblümchen, Taubnesseloder Gundelrebenblüten findet man gerade zur Genüge.

Mama Sandra Klaus und ihre Zwillinge Hanna und Julian

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Genuss

GUNDELREBEN-SCHOKO-BANANE AM LAGERFEUER Die Würze der Gundelrebe passt perfekt zur Schokolade.

FRIEDE, FREUDE, SCHOKOBANANE! Jetzt darf geschlürft werden ;-)

ZUTATEN PRO PERSON 1 Banane 1 Rippe Kochschokolade ein paar Blätter Gundelrebe

ZUBEREITUNG

1.

Banane in der Schale mit einem Messer oben einschneiden,  sodass die Banane innerhalb der Schale mit einem Längsschnitt eingefurcht ist. Diesen Schnitt mit gehackten Gundelrebenblättern und der Schokoladenrippe füllen.

2.

Dann die Banane in der Schale auf den Gitterrost am Grill stellen  und warten bis die Schokolade zerflossen ist. Dann kann man die weiche Schokobanane herrlich aus der Schale löffeln. Eine wahre Geschmacksexplosion!

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Freya Verlag ISBN 978-3-99025-370-0. um € 12,90 www.neverest.at


STAR MOVIE KINOTIPPS

FIRST CLASS KINO FÜR EINE FIRST CLASS ZEIT. GLAM GIRLS

Comedy mit Anne Hathaway, Rebel Wilson

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on den Männern dieser Welt enttäuscht, verbündet sich Tollpatsch Lonnie mit einer hochklassigen Trickbetrügerin. Gemeinsam wollen sie auf Millionärsjagd gehen, um IE sich zu nehmen, was ihnen eigentlich nicht gehört. Nur Lonnies V O M STAR unkultiviertes Auftreten steht dem Beutezug noch im Weg. Kurzerhand wird sie in die Kunst des Edelbetrugs eingeweiht. Auf dem Lehrplan stehen nun Highheels statt Hoodie und Tango statt Twerken. Ein waghalsiges Unternehmen - doch auch aus einem Ganoven-Entlein wird irgendwann ein durchtrieben schöner Schwan mit (ganz eigenem) Stil.

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ROYAL CORGI – LIEBLING DER QUEEN Animation, Regie: Ben Stassen

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er geliebte Hund der Königin gehört der Rasse Welsh Corgi Pembroke an und trägt den Namen Rex. Doch B IE V O auch das Haustier einer Monarchin kann verloren gehen M R STA und genau das passiert Rex: Er verliert seine Herrin aus den Augen und trifft so auf einen tierischen Clan, der sich aus verschiedensten Hundearten aller Form, Farbe und Größe zusammensetzt - und einander zu allem Übel auch noch bekämpft. Während Rex eine epische Reise antritt, um den Weg zurück nach Hause in seinen heimatlichen Palast zu finden, verliebt er sich und entdeckt darüber hinaus sein wahres Selbst. AKTUELLES FILMPROGRAMM, BEGINNZEITEN UND RESERVIERUNG UNTER WWW.STARMOVIE.AT

FIRST CLASS KINO FÜR EINE FIRST CLASS ZEIT. Neu in Tulln bei der NÖ Landes-Feuerwehrschule: Star Movie bietet Entertainment mit 5-Sterne-Service. Angenehm und freundlich, von der Ticketbuchung bis zum Kinobuffet, von der Bar bis zum Restaurant. Da bleibt man gern den ganzen Abend! Wenn‘s richtig IN TULLN klass‘ sein soll, dann Star Movie.

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BUCH-TIPPS Gerichte, die die Welt veränderten Was aßen John F. Kennedy und Konrad Adenauer bei ihrem Treffen in Berlin. Oder Nelson Mandela am Vorabend seiner Freilassung nach 27 Jahren Haft? Was aßen Jesus und seine Jünger beim letzten Abendmahl? Spanferkel, Lamm oder doch Forelle? Von Cäsars Festmahl nach seinem Sieg über die Gallier bis zum Bankett nach Obamas Amtsantritt erzählt Sarah Wiener von großen Essen und macht dabei Geschichte greifbar. Mit originellen Rezepten kochend durch die Weltgeschichte! Sarah Wiener, edition a, ISBN 978-3-99001-279-6, € 24,90

Heinz und sein Herrl Hund und Herrl leben ein ruhiges und beschauliches Leben im Gemeindebau. Sie drehen ihre Runden um den Block, sonst passiert nicht viel. Doch eines Tages kommt es zu einem Intermezzo mit dem Nachbarn, der immer schon was gegen Heinz hatte. Eins ergibt das andere, der Nachbar fällt auf den Boden und stirbt kurz darauf im Krankenhaus. Ist etwa das Herrl schuld an seinem Tod? Der Vorfall bringt so einiges ins Wanken und Heinz und sein Herrl müssen raus aus ihrer Komfortzone – aufs Revier ... Eva Woska-Nimmervoll, Kremayr & Scheriau, ISBN 978-3-218-01155-6, € 19,90

Deine Nase kann nichts dafür „Jedes Problem eines Menschen mit seinem Äußeren hat tiefere Ursachen, eine Schönheitsoperation ist deshalb sehr oft eine falsche und dekadente Lösung dafür. Psychotherapie, der Weg nach innen und die Entdeckung des Sinns im Leben wären meist die bessere.“ Der renommierte Schönheitschirurg Univ.-Doz. Artur Worseg legt nach 25 Jahren Berufserfahrung ein ehrliches Plädoyer gegen seine eigene Branche vor und zeigt die besten Wege zu mehr Selbstliebe und für ein würdevolles Altern.

lesens WERT Buchtipp von Angelica Pral-Haidbauer Chefredakteurin

Der Klosterneuburger Schüler Benjamin Hadrigan hasste das Lernen und galt als Schulversager. Bis er seine liebsten Hobbys, Snapchat, Instagram und WhatsApp, beim Lernen verwendete. Von da an schrieb er nur noch Einsen und konnte neben dem Gymnasium mit 15 Jahren bereits sein Wirtschaftsrechtsstudium beginnen. Inzwischen hat der mittlerweile 17-Jährige mehr als 200 Schülerinnen und Schüler als Lerncoach beraten. Über dieses erfolgreiche Lernsystem mit sozialen Medien legt er nun sein erstes Buch vor. Darin übt Benjamin auch Kritik am veralteten Schulsystem, gegen welches er Jugendproteste für sinnvoll hält, weil „es die natürliche Wissbegierde von Schülern zerstört und ihre Zukunftsaussichten schmälert.“ „Es ist wie Radfahren“, sagt er. „Wer es einmal kann, braucht es nicht wieder und wieder zu lernen. Irgendwann geht es von selbst. Ihr werdet euch wundern, wie leicht das mit euren Social-Media-Accounts geht“, sagt er.

#LERNSIEG Benjamin Hadrigan ISBN 978-3-99001-317-5 Edition a, € 20

Artur Worseg, edition a, ISBN 978-3-99001-311-3, € 22

AUCH DAS IST NEU SOUVERÄNE KÖRPERSPRACHE BEVOR DAS ERSTE WORT GESPROCHEN IST ...

SCHWARZE WITWEN IM WEINVIERTEL STERBENSTÖRTCHEN

Unser Körper spricht, bevor wir zu reden beginnen. In manchen Situationen ist er souverän, in anderen voller Unsicherheiten, eingelernte Gesten helfen hier nicht. Präsenz und authentische Körpersprache setzen eines voraus: das Wissen um die eigene Persönlichkeit. Eine Hilfe für den täglichen Auftritt, sei es privat oder im Beruf, aus dem reichen Erfahrungsschatz der Schauspielerin Brigitte Karner, die seit Jahren den Schauspielnachwuchs unterrichtet.

Die Krimiautorin aus Mistelbach mordet wieder! Trocken, mit herrlichem Sarkasmus und einem treffsicheren Blick für Details erzählt sie in ihrem neuesten schwarzhumorigen Roman von drei sehr unterschiedlichen Schwestern, die allesamt in lieblosen Ehen feststecken – bis ihre sterbenskranke Mutter mit Enterbung droht, sollten die Töchter ihre nichtsnutzigen Gatten nicht loswerden. Eine wunderbare Krimikomödie mit Herz!

Brigitte Karner, Ueberreuter Sachbuch, ISBN 978-3-8000-7721-2, € 19,95

Beate Ferchländer, Emons Verlag, ISBN 978-3-7408-0504-3, € 12,30

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Bundesländerinnen weiter auf Wachstumskurs BUNDESLÄNDERINNEN (monatlich, gratis)

WOMAN

5,3 %

(14-tägig, Kauf)

5,1 %

2016

4,7 %

4,9 %

2017 2018

4,6 %

4,7 %

BUNDESLÄNDERINNEN.AT * Quelle: Gegenüberstellung Reichweitenentwicklung Bundesländerinnen im Vergleich zu Woman anhand der Werte der Media-Analyse 2016 (Jän.-Dez.2016), Media-Analyse 2017 (Jän.-Dez.2017) und Media-Analyse 2018 (Jän.-Dez.2018), jeweils Nettoreichweite in Österreich in Leser pro Ausgabe. Die angeführten Werte unterliegen jeweils einer statistischen Schwankungsbreite (2016: max +/- 0,4%-Punkte, 2017 und 2018 jeweils +/- 0,3%Punkte). Der Vorsprung der Bundesländerinnen vor Woman laut Media-Analyse 2018 liegt innerhalb der statistischen Schwankungsbreite.


WORD RAP Ihr Credo: „Keinen Fehler macht nur der, der nichts tut.“ Wie Vollblutgastronomin Yeliz Zwinz ihre bald sieben Lokale in St. Pölten unter einen Hut bringt. Text: Viktória Kery-Erdélyi Foto: www.foto-kaltenberger.com

S

o klar wie der Himmel im Sommer über die türkischen Prinzeninseln war Yeliz Zwinz schon in jungen Jahren, dass sie in die Fußstapfen ihrer Familie treten möchte. Ebendort widmete sich diese bereits in den 1970ern der Gastronomie. Heute lebt Yeliz Zwinz in St. Pölten und eröffnet – mit ihrem Mann Klaus – demnächst Lokal Nummer sieben und acht. Die Vollblutgastronomin im Blitztalk. Wie war Ihr Gastronomie-Start? Wir haben mit der Familie vor 15 Jahren in Tulln einen kleinen Imbiss mit Zustellservice aufgebaut. Heute führt diesen mein Bruder. Sie eröffnen in St. Pölten zwei neue Lokale, welche betreiben sie bis jetzt? Im Einkaufszentrum Traisenpark sind es drei: Das italienische „Divino“, das österreichische Café-Restaurant „Mokka“ und im „Vamos“ servieren wir Mexikanisches und Burger. In der Aquacity betreiben wir die Saunabar sowie das Restaurant „Mokka“ und in der Innenstadt das traditionsreiche „Café Pusch“. 2019 kommen eine Italo-Bar und ein weiteres Lokal hinzu. Sie sind Mutter eines achtjährigen Sohnes. Wie geht sich das alles aus? Das ist alles nur eine Frage der Organisation. Aber ich will fair sein: Ohne unser Hauspersonal würde es nicht gehen. Zu kurz kommt mein Sohn aber sicher nicht; er und seine Erziehung liegen mir sehr am Herzen. Sie wurden in der Türkei geboren. Erlebten Sie je auch Ressentiments? Als Jugendliche wurde ich natür-

MAMA UND SOHN. Dass Klaus-Mert Deutsch und Türkisch spricht, ist sowohl Yeliz Zwinz als auch ihrem Mann ein Herzensanliegen.

lich – wie auch andere Immigranten – zum Teil negativ abgestempelt. Aber die Mehrheit behandelte mich herzlich. Sie sagen, Sie leben eine glückliche Multikulti-Ehe. Das Erfolgsgeheimnis? Mein Mann ist Österreicher, kommt aus einer erfolgreichen Unternehmerfamilie und ist seit Jahren geschäftlich international tätig. Er ist ein weltoffener, an anderen Kulturen interessierter Mensch. Welche Sprache spricht Ihr Sohn? Klaus-Mert spricht Deutsch und Türkisch, das ist uns wichtig. Worauf wir bei seiner Erziehung außerdem wertlegen: auf Glaube, Menschlichkeit, soziale Kompetenz – und Bildung. Sie beschäftigen in Ihren Lokalen 50 Menschen. Wie sind Sie als Chefin? Wir haben klare Strukturen und ein Credo: „Keinen Fehler macht nur der, der nichts tut!“ Ich glaube, wir sind ein 98

durchaus sozialer, fairer Arbeitgeber. Wie gelingt es Ihnen abzuschalten? Gar nicht. Wir sind ein typischer Unternehmerhaushalt: Privatleben und Geschäftsaktivitäten sind bei uns positiv eng verbunden. Mich ärgern … Neid, Faulheit, Falschheit und Ignoranz. Ich freue mich über … positives Denken und den Willen, etwas gestalten, aufbauen und im Team erfolgreich sein zu wollen. Der schönste Ort ist dort, … wo die Menschen sind, die einen lieben. Auf meinem Nachtkästchen liegt … mein Telefon. Das schönste Lied ist … Frank Sinatras „My way“. Das wünsche ich mir für die Zukunft: Gesundheit, weiterhin ein sehr glückliches Familienleben und natürlich auch wirtschaftliche Erfolge.


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SenseBoil® von AEG Das SenseBoil® Induktionskochfeld unterstützt Sie ­mittels eines intelligenten Sensors unter der Glasplatte beim Kochen. Es erkennt aufsteigende Luftblasen und reduziert automatisch die Temperatur des Wassers. So kocht Wasser nicht mehr über und verschmutzt die Kochfeldoberfläche. Sparen Sie Zeit und Energie, um einzigartige Ergebnisse zu erzielen.

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OCHSNER High-Tech Wärmepumpen

HEIZEN & KÜHLEN MIT DER NATUR

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Für mich und die Natur


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