Unser SALZBURG März 2025 gesamt

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INTERIOR-DESIGN – BAD-ARCHITEKTUR – FLIESE & NATURSTEIN – SIEMATIC KÜCHEN STUDIO – VISPRING BETTENSTUDIO – MÖBLIERUNG – DEKORATIVE BELEUCHTUNG

www.gasteiger.design

Pass-Thurn-Straße 46/47 6371 Aurach Tel.: 05356 / 6919

Gasteiger Design in Aurach bei Kitzbühel steht für eine Lebenseinstellung, die von Anfang an von der Freude am Schönen, exklusivem Design und wertvollen Materialien geprägt war. Und vor allem: von der Begeisterung, für Kunden individuell gestaltete, exklusive Oasen des Wohlbefindens zu planen und zu realisieren.

Gasteiger bietet ganzheitliche, individuell konzipierte Raumlösungen – innenarchitektonische Meisterwerke – auf höchstem Niveau. Gemeinsam mit Christina Gasteiger-Mantl von CGM Design Affairs wird die Kunst, alle Wohnbereiche zu einem harmonischen Ganzen zu vereinen, brillant zelebriert. „Wir begleiten unsere Kunden fachkundig und professionell vom Erstgespräch bis zur Abnahme der letzten Arbeiten. Wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg zum neuen Eigenheim und gehen auf die individuellen Wünsche unserer Kunden mit Freude ein.“, so Matthias Gasteiger.

März – mein Geburtstagsmonat. Ich werde 34! Ein gutes Alter, wie ich finde – obwohl mir langsam bewusst wird, dass das Älterwerden ab 30 deutlich an Coolness verliert. „Also wirst du quasi zum fünften Mal 29!“, „Ja ja, jetzt geht’s dann schon auf die 40 zu, gell?“ Ich denk’ mir immer: Was habt ihr denn alle? Vor allem für Frauen ist Altern offenbar etwas, das es tunlichst zu bekämpfen gilt. Neulich habe ich auf TikTok eine Zehnjährige (!) gesehen, die ihre Anti-Aging-Pflegeroutine gezeigt hat. Was auffällt: Viele Männer rücken mit den Jahren erst recht ins Rampenlicht, ältere Frauen dagegen verschwinden von der gesellschaftlichen Bildfläche. Dabei ist Älterwerden ein Privileg, und es hat einige Vorteile: Ich mag zum Beispiel, dass ich mich heute besser kenne als mit 24, dass ich selbstbewusster bin und weniger Wert auf die Meinung anderer lege. Anlässlich des Weltfrauentags wünsche ich mir, dass wir Frauen uns vom Altern nicht verunsichern, sondern bestärken lassen. Dass wir einander zuhören, voneinander lernen und gemeinsam dafür sorgen, dass Frauen in jedem Alter sichtbar, gehört und gefeiert werden.

ANDREA LICHTFUSS

Chefredakteurin

Unser SALZBURG

„Viele Männer rücken im Alter erst recht ins Rampenlicht. Frauen verschwinden von der Bildfläche.“
D„Im Feminismus stellt sich stetig die Frage, wie wir als Gesellschaft für mehr Gerechtigkeit sorgen können.“
GLEICHE RECHTE, GLEICHE CHANCEN

ELISABETH TRAUNER

ie Geschichte des Feminismus in Österreich ist nicht nur von rechtlichen Siegen, sondern auch von einem Wandel der sozialen Strukturen geprägt. Johanna Dohnal, die erste Frauenministerin, oder Irma von TrollBorostyáni, Schriftstellerin, Journalistin und Vorkämpferin für Frauenrechte, sind bis heute prägende Persönlichkeiten für den Feminismus. Was wir von ihnen lernen können? Den Mut, für das zu kämpfen, was noch nicht selbstverständlich ist – gleiche Rechte und Chancen. Dr. Sabine Veits-Falk, Historikerin und Amtsleiterin am Stadtarchiv Salzburg, spricht mit uns in dieser Ausgabe darüber, wie wichtig es ist, das historische Erbe der Frauenbewegung immer wieder zu hinterfragen und weiterzutragen. Sie ist davon überzeugt, dass wir von der Geschichte lernen können, um wiederum die aktuellen Herausforderungen der Gleichberechtigung besser zu verstehen. Im Feminismus bleibt eine stetige Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir als Gesellschaft für mehr Gerechtigkeit und gleiche Rechte sorgen können. In diesem Sinne: einen inspirierenden Weltfrauentag!

Kapferer, Martin
Niessl

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MÄRZ 2025

MOMENTE

18 IM WANDEL

Historikerin Dr. Sabine Veits-Falk im Gespräch über Feminismus im Laufe der Zeit

22 MUT ZUM STIL

Die erfolgreiche Influencerin Karin Teigl über Mode, Erfolg und Zukunftspläne

MODE

26 FASHION FORECAST

Die wichtigsten Modetrends der Saison

SCHÖNHEIT

34 ZYKLUSGERECHT

So pflegen wir unsere Haut im Einklang mit dem weiblichen Körper

WOHNEN

42 OUTDOOR-LIEBE

Wir machen uns bereit für die Gartensaison

GESUNDHEIT

58 SUGAR, BABY

Der Wellbeing-Trend Blutzuckertracking auf die Probe gestellt

GENUSS

62 MILCH OHNE MUH

Was die pflanzlichen Alternativen können

LEBEN

68 MEDAILLENREGEN

Wir lassen die Ski-WM 2025 in Saalbach Hinterglemm noch einmal Revue passieren

BUSINESS

76 FRISCHER WIND

Andrea Schmid verrät uns, welche Impulse sie als neue Leiterin der Caritas Salzburg setzen möchte.

AUSZEIT

82 SKIVERLIEBT

Schauspieler Manuel Mairhofer über seine aktuellen Filmund Theaterrollen

18

22

MEDIENINHABER & HERAUSGEBER

Tirolerin Verlags GmbH

Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck 0512 / 55 16 00-0 o ce@unsersalzburg.at

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Katharina Egger-Zierl

Ferdinand R. Marquez

Andreas Eisendle

CHEFREDAKTION

Katharina Egger-Zierl

Andrea Lichtfuss

SALES- UND MARKETINGLEITUNG

Ferdinand R. Marquez

ASSISTENZ DER

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Laura Jenewein

REDAKTIONSLEITUNG

BUNDESLÄNDERINNEN

Katharina Egger-Zierl

REDAKTIONSTEAM

Elisabeth Trauner | Renate Sallaberger Tjara-Marie Boine | Ricarda Laner Leonie Werus | Conny Pipal

REDAKTIONSKONTAKT 0512 / 55 16 00-0 redaktion@unsersalzburg.at

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Bettina Huber 0664 / 53 06 566 bettina.huber@unsersalzburg.at

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Bettina Huber | Sonja Henhapl-Röhrich Victoria Mayr | Ursula Meyer

ANZEIGEN BL

Samira Kurz (Prokuristin WIENERIN) Sabine Gallei (Erweiterte Geschäftsleitung) Simone Rach (Key Account Managerin)

LEKTORAT

Patricia Konrath | Melanie Knünz | Lea Hof

GRAFIK

Cheryl Kapferer | Barbara Schattanek Ines Meßnart | Lea Vogelsberger Sonja Heiser | Martina Frötscher Kristina Eckl

ABOVERWALTUNG 0512 / 55 16 00-1509 abo@unsersalzburg.at

DRUCK

Druckerei Ferdinand Berger & Söhne GmbH, Wiener Straße 80, 3580 Horn

VERTRIEB

PASTEL-CORE

Verspielte Einrichtung mit dem „Danish Pastel“-Trend

Presse Großvertrieb Austria Trunk GmbH, 5081 Anif

Die April-Ausgabe erscheint am 28. März 2025.

Informationen zur O enlegung gem. § 25 MedienG können unter www.unsersalzburg.at/info/o enlegung abgerufen werden. Weitere Infos zum Datenschutz sind unter www.unsersalzburg.at/info/ datenschutz-und-cookies/ abrufbar.

UNSERE LIEBLINGE

Jeden Monat zeigen wir hier ausgewählte Stücke, die es uns ganz besonders angetan haben. Ihre Lieblinge präsentiert diesmal Grafikerin Martina Frötscher.

REDAKTION: Martina Frötscher | FOTOS: Hersteller, Dino Bossnini

1 MINT KICK. „Rehab Salty“-Shampoo von Lush, 300 g, um € 24,95 2 SEAMLESS. Für Off-Days. Triangle-BH, aus der Serie Poetry Stellar von Mey, um € 54,99 3 SEELENWÄRMER. Perfekt mit einem Schuss Milch. Schoko-Chai von YogiTea, gefunden bei Müller, um € 3,45 4 SUMMER IN A BOTTLE. Eau de Parfum „Lost Cherry“ von Tom Ford, gefunden bei Douglas, 50 ml um € 276,94 5 WELCOME HOME. Raumduft „Orris Mimosa“ von Rituals, um € 50,90 6 ON THE GO. Taschenspiegel von Pull&Bear, um € 12,99 7 ARWEN APPROVED. Almost Lipstick in „Black Honey“ von Clinique, um € 29,90 8 PASST IMMER. Creolen „Golden Steel“ von Bijou Brigitte, um € 19,95 9 SONNENKUSS. Laguna Bronzing Powder von Nars, um € 46,–

EINFACHE

ERKENNUNG

Ein Forschungsteam hat einen neuen Bluttest namens PromarkerEndo entwickelt. Er soll Endometriose schnell und mit einer Genauigkeit von 73 Prozent diagnostizieren können. Die Markteinführung ist für das Frühjahr 2025 geplant.

SOZIALE KO NTAKEAUFREZEPT

Einsamkeit kann psychische Erkrankungen begünstigen. Um präventiv dagegen vorzugehen, verschreiben Ärzt:innen im britischen Frome soziale Kontakte und Aktivitäten auf Rezept. Initiativen wie „Dogs for Health“ oder „der Männerschuppen“ sollen Menschen mit psychischen Problemen helfen und sie mit anderen in Kontakt bringen.

Ob große und kleine Held:innengeschichten, innovative Ideen oder inspirierende Momente – in unserer Artikelreihe sammeln wir monatlich positive Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt, die ermutigen, bestärken und Hoffnung machen.

WEGWEISEN DES PROJEKT

Am 1. Oktober 2024 wurde in Vorarlberg ein Pilotprojekt gestartet, bei dem Frauen kostenlos Verhütungsmittel erhalten haben. Zusätzlich gab es Beratungsangebote rund um das Thema Verhütung. Die Verantwortlichen ziehen nun eine positive Zwischenbilanz –mehr als 800 Frauen haben bereits von dem wegweisenden Projekt profitiert.

SCHUTZ, DER WIRKT

Zum Start der Seeadler-Brutsaison gibt es gute Nachrichten: Bereits rund 90 Seeadler-Paare leben in Österreich und haben ein eigenes Territorium. Ein wichtiger Erfolg, der auch auf Artenschutzmaßnahmen zurückgeht.

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2025 ist das Jahr der modischen Nostalgie – da dürfen Polka Dots nicht fehlen. Mal retro, mal modern interpretiert, tanzen die Punkte verspielt über Laufstege und Alltagslooks.

REDAKTION: Andrea Lichtfuss | FOTOS: Lolly‘s Laundry, Hersteller

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1 KUSCHELIG. Pullover von Selected Femme, um € 99,99 2 GENIETET. Mary Janes von H&M, um € 39,99 3 FALTBAR. Seidenschal von Tatuum, um € 44,95 4 LUFTIG. Bluse und Rock und Lollys Laundry, um ca. € 110,– und € 130,– 5 HÄNGERCHEN. Schultertasche von Kate Spade, um € 395,–

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ZUR PERSON

Robert Kratky ist der bekannteste Radiomoderator Österreichs und seit über drei Jahrzehnten die Stimme der meistgehörten landesweiten Radiosendung, der Morgenshow von Hitradio Ö3. Neben dem „Ö3-Wecker“ gestaltet er unterschiedliche Radio- und TV-Formate, ist Gastautor, Kolumnist und Vortragender und lebt in

Verweile mutig in Augenblicken und schaffe so Erinnerungen, die für immer bleiben. Sie sind das Wertvollste, das du hast.

Mach deinen Schulabschluss. Ohne Abschluss ist alles (!) doppelt so schwer.

Mach am besten auch eine Lehre und/oder studiere. Und wenn, dann ...

... mach nach Möglichkeit auch hier einen Abschluss. Und hör nie auf zu lernen, sonst lehrt dich das Leben (und einen strengeren Lehrer gibt es nicht).

RATEN WÜRDE

Fehler, aus denen du keine intelligenten Schlüsse ziehst, bleiben einfach nur Fehler.

Jede (!) Erfahrung ist ein Werkzeug, das dir irgendwann helfen wird. Wirklich jede.

Geh 2005 AUF KEINEN FALL auf diese Halloween-Party!!!

Bad News: Echte Spitzenpositionen kennen keine Work-Life-Balance. Nicht mal den Begriff.

Besorge dir Bücher, lies so viele du kannst und danke mir später.

Wenn du je dein älteres Ich triffst, frag unbedingt nach den Lottozahlen und den Börsenentwicklungen der nächsten 30 Jahre. (Und wenn der alte Depp sie nicht dabei hat, schick ihn zurück, um sie zu holen.)

Prominente Österreicher:innen verraten uns zehn Dinge, die sie das Leben bisher gelehrt hat.

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WOMEN WOMEN

CHAPPELL ROAN

QUEERE POPIKONE

BUnsere Reihe widmet sich den Pionierinnen, die sich im Großen oder Kleinen für die Rechte von Frauen stark gemacht haben.

TEXT: Tjara-Marie Boine | FOTOS: Shutterstock

ei den renommierten Grammy Awards gewann Chappell Roan diesen Februar den Preis als beste neue Künstlerin – der Beweis, dass die Sängerin und Songwriterin gerade dabei ist, die Musikwelt im Sturm zu erobern. Mit ihrer einzigartigen Stimme, auffälligen Bühnenpräsenz und mutigen Persönlichkeit gilt die talentierte Musikerin als neue queere Ikone der Popmusik –was angesichts ihrer Jugend im streng christlichen Missouri alles andere als selbstverständlich ist.

Midwest Princess. Chappell Roan erblickte am 19. Februar 1998 als Kayleigh Rose Amstutz in Missouri als ältestes von vier Kindern das Licht der Welt. Ihre Eltern, eine Tierärztin und ein Krankenpfleger, schleppten sie und ihre Geschwister dreimal die Woche in die Kirche, und im Sommer verbrachten sie ihre Zeit in christlichen Ferienlagern. „Ich bin mit dem Gedanken aufgewachsen, dass es schlecht und eine Sünde ist, homosexuell zu sein“, sagte Chappell Roan letztes Jahr in einem Interview über ihre Kindheit.

Frauen schulden euch gar nichts.

Chappell Roan

Hot to Go! Mit zehn Jahren begann Roan Klavier zu spielen, mit 13 trat sie das erste Mal öffentlich auf. Geprägt von Stars wie Katy Perry und Kesha begann sie, ihre eigenen Songs auf YouTube hochzuladen, was ihr schließlich mit 17 Jahren einen Plattenvertrag einbrachte. Den Künstlernamen „Chappell Roan“ wählte sie damals zu Ehren ihres Großvaters Dennis Chappell, dessen Lieblingslied „The Strawberry Roan“ war.

Supernova. Trotz des frühen Plattenvertrags stand die junge Sängerin vor Herausforderungen. Nach der Veröffentlichung ihrer ersten EP „School Nights“

trennte sich ihr Musiklabel 2017 von ihr. Doch anstatt aufzugeben, nutzte Roan diese Zeit, um sich als unabhängige Künstlerin neu zu erfinden. Sie zog nach Los Angeles, nahm verschiedene Jobs an, um sich über Wasser zu halten, und arbeitete weiter an ihrer Musik. 2024 ging ihr Song „Pink Pony Club“ viral und auch ihr Album landete in den Top 10 der Billboard-Charts.

Good Luck, Babe! Roan wird von ihren Fans vor allem für ihr Ausbrechen aus traditionellen Rollenbildern und ihre Songtexte gefeiert, die oft von Themen wie Selbstakzeptanz, Liebe und persönlichem Wachstum handeln. Doch nicht nur ihre Musik, sondern auch ihre Auftritte sind eine einzige Performance der Freiheit: Ob mit Schweinenase-Prothese, riesigen Glitzerperücken oder Drag-Makeup – für Roan gibt es auf der Bühne keine Grenzen. Sie nutzt ihre Kunst, um sich auszudrücken. „Drag erlaubt es mir, mich frei zu fühlen und ich habe damit keine Angst, laut, queer und hyperfeminin zu sein“, sagt sie in einem Interview.

Dancing in West Hollywood. 2024 folgte schließlich eine Welttournee, die ihre wachsende Fangemeinde weiter festigte. Besonders ihr Auftritt beim Lollapalooza-Festival in Chicago sorgte für Schlagzeilen: Mit 110.000 Menschen stellte sie einen neuen Publikumsrekord auf. Mit jedem Konzert, jedem Song und jedem Statement inspiriert Chappell Roan eine neue Generation junger, queerer Menschen, die sich in ihr wiederfinden. Und eines ist sicher: Chappell Roan ist gekommen, um zu bleiben.

PINK PONY DREAMS Chappell Roans Markenzeichen bei Auftritten sind bunte Outfits und extravagante Schminke.

MOMENTE

#imwandel • #zeitgeist • #inspiration

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IM WANDELfeminis mus

REDAKTION: Elisabeth Trauner

FOTOS: Stadt Salzburg, Salzburger Stadtarchiv, Privat

Vor 170 Jahren schlossen sich Frauen in Österreich in Vereinen zusammen. Was folgt, ist Geschichte und prägt unsere Haltungen bis heute: Erstreiten des Frauenwahlrechts, erste Emanzipation am Arbeitsplatz, Klären von Rollenverteilungen … Wie hat sich der Feminismus in Österreich über die Jahre hinweg entwickelt? Welche zentralen Persönlichkeiten gibt es und was können wir von ihnen lernen? Historikerin und Amtsleiterin am Stadtarchiv Salzburg, Dr. Sabine Veits-Falk, im Gespräch.

Wie ist Feminismus überhaupt entstanden und welchen Auslöser gab es für die Gründung des ersten Frauenvereins in Österreich? Der Begri Feminismus, so wie wir ihn heute kennen, taucht erst seit den 1890er-Jahren in Frankreich auf. Bei uns in Österreich allerdings erst seit der zweiten Frauenbewegung in den 1970er-Jahren. Die Geschichte des Feminismus des 19. Jahrhunderts begann mit der bürgerlichen Revolution 1848 als Auslöser. Es wurden eine Verfassung, Pressefreiheit und das Wahlrecht gefordert. Hier gab es erstmals auch Frauen, die sich dafür eingesetzt ha-

Dr. SabineVeitsFalk

Diskriminierung aufgrund von Geschlecht und Geschlechtsidentität hat unzählige Facetten. Feminismus ist eine der größten Menschenrechtsbewegungen und hat sich im Laufe der Zeit immer wieder verändert, sodass man lange nicht mehr nur von dem einen Feminismus spricht.

ben, dass beim Wahlrecht auch Frauen berücksichtigt werden sollten. Denn wie können Bürger:innen ein allgemeines Wahlrecht wollen, wenn die Hälfte der Menschen ausgeschlossen wird?, haben sie erkannt.

Diesen Prozess für die Gleichheit mussten Frauen im Laufe der Zeit immer wieder durchsetzen. Wie entwickelte sich der Feminismus bis heute?

Feminismus hängt natürlich immer stark von den politischen Konstellationen ab. Frauen im Bürgertum hatten damals keine Möglichkeit zur berufsqualifizierenden Ausbildung und so kam etwa ab den 1870er-Jahren die Forderung nach Zugang zu Bildung und Berufsausübung. In Österreich entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts eine Frauenstimmrechtsbewegung, 1918 wurde das Frauenwahlrecht eingeführt. Während der NS-Zeit war das Frauenbild antifeministisch geprägt, nach dem Zweiten Weltkrieg ließen sich viele Frauen wieder in die Privatheit der Familie zurückdrängen. Ab 1970

AUS DER PLAKATSAMMLUNG.

„Freche Frauen“ in den Salzburger Gemeinderat

begann die sogenannte „Zweite Frauenbewegung“, hier ging es um die Opposition zu von Männern dominierter Politik, die Befreiung von patriarchalen Lebensbedingungen und das Infragestellen gesellschaftlicher Strukturen, in denen Frauen diskriminiert und benachteiligt wurden. Diese Frauenbewegung mündete 1990 in eine Institutionalisierung. Endlich gab es staatlich geförderte Einrichtungen, in denen sich Frauenrechte durchsetzten. Seit den 2000er-Jahren spricht man auch von einer dritten Welle oder von „Postfeminismus“, bei dem es verschiedene Formen gibt.

Das heißt, es gibt eigentlich nicht den einen Feminismus?

Der eine existiert nicht. Bereits im 19. Jahrhundert gab es innerhalb der Frauenbewegung verschiedene Richtungen. Es gab eine bürgerlich-konservative Richtung, eine bürgerlich-radikale Richtung und die sozialdemokratisch-proletarische Richtung. Den bürgerlich-konservativen Frauen war es wichtig, dass sie auch das Wahlrecht

bekommen, allerdings innerhalb des bestehenden Systems. Das heißt, ein Wahlrecht, das von Besitz und Steuerleistung abgeleitet ist. Oder Zugang zu Bildung, aber nicht unbedingt zu allen Studienrichtungen. Man kann also sagen: gleichberechtigt, aber nicht unbedingt gleich. Das bezeichnet man auch als Differenzfeminismus. Dann gibt es noch den bürgerlich-radikalen Feminismus, hier fordert man absolute Gleichheit, also gleiches Wahlrecht für Männer und Frauen, gleichen Bildungszugang und so weiter. In der sozialdemokratisch-proletarischen Richtung wollte man mehr Rechte und Freiheiten durchsetzen und hat dafür eine Änderung der Gesellschaft gefordert. Hier sieht man schon, wie viele unterschiedlichen Zugänge es damals bereits gab. Diese gibt es heutzutage ebenfalls, wie Radikalfeminismus, Ökofeminismus, Queerfeminismus und viele mehr.

Was bedeutet intersektionaler Feminismus?

Das bedeutet eine mehrfache Diskriminierung, die beispielsweise nicht nur auf das Ge-

IRMA VON TROLLBOROSTYÁNI . Sie gilt als die erste Salzburger Frauenrechtlerin

FÜR MEHR

FRAUENRECHTE.

Demonstration zum Internationalen Frauentag in Salzburg

schlecht bezogen ist, sondern zusätzlich auch wegen der Hautfarbe, einer Beeinträchtigung und/oder einer anderen sexuellen Orientierung.

Welche Persönlichkeit fällt Ihnen in Bezug auf die Frauenbewegung in Salzburg ein?

Man sollte nicht darauf warten, bis sich etwas ändert, sondern selbst aktiv werden und sich für eine

Idee einsetzen.

Irma von Troll-Borostyáni gilt bis heute als die erste Salzburger Frauenrechtlerin. In den 1870erJahren hat sie bereits die großen Frauenthemen angesprochen und aufgegri en, wie die Gleichstellung und gleichen Zugang zu Bildung. Sie forderte auch eine Gleichstellung in der Partnerschaft und Ehe ein. Eine Ehe sollte auch auflösbar sein. Sie forderte zudem, dass sich Ehepartner:innen auf Augenhöhe miteinander austauschen. Sie setzte sich für das Frauenwahlrecht ein. Als eine der ersten Frauen sprach sie auch das Thema Prostitution an. Sie trug Männerkleidung nicht, weil sie ein Mann sein wollte, sondern sie bezeichnete sie als ihre „weibliche“ Kleidung und provozierte in ihrer Zeit natürlich damit nach außen. Was können wir von diesen Persönlichkeiten lernen?

Frauen wie Irma von Troll-Borostyáni haben unglaublich engagiert und beharrlich ihr Ziel ver-

folgt. Sie hatten es bestimmt nicht leicht, da sie oft mit ihren Ideen aneckten. Was man sicherlich lernen kann, ist, dass man sich nicht abbringen lässt, wenn man von etwas überzeugt ist. Man sollte aber auch versuchen, nicht intolerant zu werden, wenn man nur in eine Richtung blickt, aber im Ende ekt ist es wichtig, dass man auf Themen wie Ungerechtigkeit und Benachteiligung in der Gesellschaft hinweist. Man sollte nicht darauf warten, bis sich etwas ändert, sondern selbst aktiv werden und sich für eine Idee einsetzen.

Welche Aktionen von Frauenbewegungen gab es beispielsweise in Salzburg, um auf Diskriminierung aufmerksam zu machen?

Es gab beispielsweise in den 1990ern die „Matratzendemo“ vor dem Schloss Mirabell, um auf die unerträglichen Wohnverhältnisse von Frauen aufmerksam zu machen. Dabei wurden billigere Wohnungen für Frauenhausbewohnerinnen gefordert, um misshandelten Frauen und ihren Kindern eine menschenwürdige Unterkunft bieten zu können. Schließlich gelang es, 1992 ein neues, größeres Haus zu finden.

Stichwort Sprache: Was bringt Gendern auf dem Weg zur Gleichberechtigung?

Sehr viel, weil das generische Maskulinum, bei dem Frauen mitgemeint sind, Frauen eigentlich unsichtbar macht. Es gibt viele Studien, die belegen, dass sich Frauen viel weniger angesprochen fühlen, wenn nur die männliche Form verwendet wird. Sprache scha t Bewusstsein. Wenn ich aber gendergerecht formuliere, scha e ich ein anderes Bewusstsein und eine andere Realität. Gendern gab es übrigens bereits ansatzweise im 16. Jahrhundert und ist keine Neuerscheinung.

Es gibt nach wie vor Diskriminierung aufgrund von Geschlecht und Geschlechtsidentität. Was kann jede:r Einzelne von uns tun?

Man sollte aufzeigen, dass die Vorstellung von Weiblichkeit und Männlichkeit nichts Starres ist. Sie sind nicht in Stein gemeißelt und man sollte sie für sich hinterfragen. Geschlecht darf einfach keine Barriere sein und berufliche wie soziale Möglichkeiten sollten für jede und jeden o en sein. Diese Geschlechtergrenzen gilt es, abzubauen.

BRIDGET J ONES IST ZURÜCK

Renée Zellweger ist zurück in ihrer Paraderolle als Bridget Jones. Alleine mit zwei Kindern ist sie in ihrem neuen

Abenteuer mit den Herausforderungen des Alltags und des modernen Datinglebens konfrontiert.

Bridget Jones eroberte zum ersten Mal als Hauptfigur von Helen Fieldings Bestseller-Roman „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ die Herzen des Publikums. Aus dem weltweiten Verkaufsschlager wurde wenig später der ebenso erfolgreiche gleichnamige Kinofilm. Die Titelheldin, die alleinstehende, berufstätige Bridget Jones aus London, begeisterte nicht nur mit ihren romantischen Abenteuern, sondern auch mit ihrem unnachahmlichen Gespür für Fettnäpfchen. Doch Bridgets Talent, trotz aller Widrigkeiten am Ende

zu triumphieren, führte schließlich dazu, dass sie den Staranwalt Mark Darcy heiratete und Mutter eines Sohnes wurde. Endlich glücklich!

Neuanfang. Doch in BRIDGET JONES – VERRÜCKT NACH IHM ist Bridget wieder allein: Seit Mark vor vier Jahren verstarb, kümmert sie sich als alleinerziehende Mutter um den 10-jährigen Billy und die 6-jährige Mabel. Die beiden Kinder zieht sie mit tatkräftiger Unterstützung ihrer treuen Freund:innen auf – darunter sogar ihr ehemaliger Liebhaber Daniel Cleaver (Hugh Grant).

Angetrieben von ihrer Wahlfamilie, bestehend aus Shazzer, Jude und Tom, ihrer Arbeitskollegin Miranda, ihrem ehemaligen Chef Richard Finch und ihrer Gynäkologin Dr. Rawlings (Emma Thompson), versucht Bridget, einen neuen Weg in Richtung Leben und Liebe zu beschreiten. Sie geht wieder arbeiten und probiert sogar Dating-Apps aus. Schon bald wird sie von einem charmanten und enthusiastischen jüngeren Mann (Leo Woodall) umworben.

Verzwickt. Beim Versuch, Arbeit, Haushalt und Liebesleben unter einen Hut zu bringen, muss sie sich nicht nur gegen die Vorurteile der perfekten Mütter in der Schule behaupten, sich um Billy kümmern, der mit dem Fehlen seines Vaters zu kämpfen hat, sondern auch eine Reihe peinlicher Begegnungen mit dem überrationalen Naturwissenschaftslehrer ihres Sohnes (Chiwetel Ejiofor) überstehen Endlich wieder eine romantische Komödie im Kino! BRIDGET JONES – VERRÜCKT NACH IHM ist der große filmische Abschluss der erfolgreichen Reihe und läuft jetzt nur im Kino!

BUNT

IST MEIN

MARKEN ZEICHEN

REDAKTION: Elisabeth Trauner

FOTOS: Mariia Filonenko, Jeremy Möller

Von Beruf Influencer:in – das ist für viele der Inbegriff eines Traumberufs. Auf Plattformen wie Instagram und TikTok zeigen sie ihren Lebensstil und haben sich als die neuen Werbegesichter der digitalen Welt etabliert – oft mit überdurchschnittlichen Einkünften. Zu den erfolgreichsten Vertreter:innen zählt Karin Teigl, eine gebürtige Pongauerin. Unter ihrem Instagram-Namen „Constantly_K“ folgen ihr über 330.000 Menschen. Innerhalb von nur zehn Jahren baute die Salzburgerin zwei Unternehmen auf, die mittlerweile fast zehn Mitarbeiter:innen beschäftigen.

Karin, erzähl ein wenig von deinem Werdegang als Influencerin. Warum steht bei dir Mode im Fokus?

Ich war immer schon etwas anders als andere und feiere Mode einfach. Ich bin beispielsweise in meiner Jugend in meinem Heimatort Wagrain schon mit Plateauschuhen zum Bäcker gegangen. Es gibt unzählige Fotos von meiner Kindheit, wo ich mit Kleidern und Handtaschen posiere. Deshalb war es für mich klar, dass ich meinen Fokus auf Fashion legen möchte. Damals, als ich den Blog gegründet habe, wollte ich allerdings nicht nur Mode thematisieren, sondern auch andere Menschen Schrill, exzentrisch und trotzdem bodenständig: Unter dem Namen Constantly_K sorgt Karin Teigl im Internet für Furore. Sie hat sich den Weg von der Modeinfluencerin zur erfolgreichen Unternehmerin hart erarbeitet.

inspirieren. Mutig zu sein, sich zu trauen und das Mindset zu stärken, das war immer schon mein Ziel. Was war dein „Durchbruch“ auf Social Media? Warum glaubst du, hast du so viele Follower:innen?

Einen Durchbruch hat es in dem Sinn nicht gegeben, sondern vielmehr lag es an der einen oder anderen Kampagne, die mich bekannt gemacht hat. Natürlich war das Interview mit Claudia Stöckl bei „Frühstück bei mir“ ein Ritterschlag für mich. Damit konnte man mich auch noch von einer anderen Seite kennenlernen.

Wie bist du auf den Namen „Constantly_K“ gekommen?

Ich war damals mit einer Freundin am Schober im Salzkammergut wandern und habe mir Gedanken gemacht, wie ich mich auf Social Media nennen könnte. Meine Freundin meinte dann, dass ich immer dieselbe Person sei, egal was ich mache. Und so sind wir auf den Namen „Constantly K“ gekommen. Das passt zu mir, denn ich bin einfach ich –seit Tag eins.

Du bist gebürtige Pongauerin. Inwiefern hat dich deine Heimat geprägt?

Mich hat so vieles geprägt! Ich habe früh gelernt, was es heißt, für sein eigenes Geld arbeiten zu

müssen. Ich liebe die Bodenständigkeit, den Dialekt und die Menschen am Land. Ich bin so stolz, hier aufgewachsen zu sein.

Was bedeutet Mode für dich privat?

Mode ist eine Art, sich auszudrücken. Leider lassen wir uns Menschen oft von außen sehr viel einreden und lassen uns sofort verunsichern, wenn jemand sagt, dass einem etwas nicht steht.

REINIGUNGS- & TAUSCHAKTION

15. MÄRZ BIS 24. MAI 2025

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Man sollte wieder viel mehr das machen, worauf man Lust hat. Das möchte ich auch auf meinem Instagram-Kanal vermitteln. Meine Outfits sind teilweise etwas wild, aber ich bleibe mir selbst treu, weil ich das mache, was ich cool finde.

Wie stehst du zum Thema Nachhaltigkeit in der Modebranche?

In diesem Bereich habe ich schon sehr vieles gelernt, und man lernt nie aus. Früher war mir überhaupt nicht bewusst, wie die Produktionsbedingungen in der Modebranche aussehen. Daher versuche ich auch hier mit gutem Beispiel voranzugehen und nicht mehr jedes Kleidungsstück zu kaufen, sondern in hochwertige Teile zu investieren, die man dann auch lange tragen kann.

Siehst du dich selbst in einer Vorbildrolle, insbesondere wenn es darum geht, ein Bewusstsein für (nachhaltigen) Konsum zu schaffen?

Definitiv! Ich lege Wert darauf zu vermitteln, dass man mit Bedacht einkaufen sollte. Man muss

Ich rede, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Das ist das, was mich abhebt von anderen.
Karin Teigl

nicht jedem Trend hinterherlaufen. Bei mir beginnt das auch mit der Auswahl an Kooperationspartner:innen beziehungsweise mit speziellen Kampagnen. Ich bin aber nicht perfekt, das möchte ich betonen, und auch anderen mitgeben, nicht gleich mit dem Finger auf andere zu zeigen.

Welche Ratschläge würdest du jemandem geben, der Influencer:in oder Unternehmer:in im Bereich Social Media werden möchte?

Arbeiten! Viele Leute glauben immer noch, dass man als Influencer:in nur zum Frisör geht und Fotos macht. Es hört sich immer alles sehr leicht an, aber es steckt sehr viel Arbeit dahinter, die man so nicht sieht. Wenn man langfristig erfolgreich sein möchte, dann muss man auch etwas dafür tun. Ich habe damals das Unternehmen mit meinem Mann aufgebaut, und wir hatten in den ersten fünf Jahren keinen einzigen Urlaubstag. Es gab nie einen Offline-Tag, sondern wir haben durchgehend gearbeitet.

Was sind die wichtigsten Eigenschaften, die man als erfolgreiche:r Influencer:in mitbringen sollte? Was ist dein Erfolgsgeheimnis?

Man sollte seine Nische finden und dazu auch stehen. Es sollte auch etwas sein, womit sich die Leute identifizieren können. Bei mir war es immer schon so, dass ich einfach so bin, wie ich bin: Ich schminke mich nicht gern, das langweilt mich, und ich kann es auch nicht besonders gut. Ich rede, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Ich trage gerne bunt, all das ist mein Markenzeichen. Im Jahr 2025 ist es wichtiger denn je, dass es langfristig gesehen Sinn ergibt und Mehrwert bietet.

Wo siehst du dich in den nächsten Jahren?

Gibt es einen Herzenswunsch, den du dir erfüllen möchtest?

So wie es zurzeit ist, ist es einfach schön. Ich bin dankbar für mein Team, wir sind unsere eigene Bubble, und es fühlt sich an wie Familie. Mein Herzenswunsch wäre, dass ich noch viel mehr Gutes tun kann – wir spenden jährlich für karikative Zwecke. Das ist ein unglaublich schönes Gefühl. Hierauf möchte ich meinen Fokus weiter legen. Das macht mich glücklich.

MODE

#transformation • #dayathome • #abendroben

AUF DEN HUT GEKOMMEN

Das Trend-Piece der Saison

An diesem Fashiontrend kommen wir heuer nicht vorbei: Der Hut als stylisches Accessoire ist das It-Piece der Saison und präsentiert sich in nahezu allen Farben und Formen. Das zeigen auch die aktuellen Streetstyle-Looks auf der Fashion-Week in Kopenhagen. Vom schlichten Fischerhut über den Pillbox-Hut aus den 60ern, der gerade sein großes Comeback erlebt, bis hin zum auffälligen Fascinator – alles ist erlaubt und der Fashion-Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Was wir an diesem Trend ganz besonders lieben? Er macht jeden noch so simplen Look zu einem gekonnt gestylten Outfit mit gewissem Extra. Plus: Mit Hut-Varianten aller Art lassen sich unbändige Mähnen und nervige Bad Hair Days im Handumdrehen kaschieren. Win-Win!

Was kommt, was bleibt? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Modetrends der Laufstege für den Frühling und Sommer vor.

REDAKTION: Lana Schneider FOTOS: Hersteller

© Gucci
© Gucci

1 LAGENLOOK. Bluse mit Rollkragen von Chloé, bei net-aporter um € 2.690,– 2 ASYMMETRISCH. Seidenbluse von Mango, um € 79,99 3 FLIESSEND. Gerüschtes Maxikleid mit Spitze von &Other Stories, um € 179,– 4 GLITTER. Top von Baum und Pferdgarten, um € 199,– 5 BALLETTCORE. Rock von Vero Moda, um € 39,99 6 SPITZE. Kleid von Malina, bei Zalando um € 284,95 7 SOFTIE. Mesh-Ballerinas von AGL Shoes, um € 350,–

1 FARBSPIEL. Blazer von Cos, um € 175,– 2 VERBINDEND. Krawatte von Eterna, um € 79,99 3 DRAMATISCH. Draped Blazer von Maria Mcmanus, bei net-a-porter um € 1.710,– 4 KRAGENWEITE. Bluse mit weitem Kragen von Arket, um € 79,–

SPORTY

1 STRIKE. Rock von Baum und Pferdgarten, um € 199,–2 CROPPED. Poloshirt von Peek & Cloppenburg curated by Veronika Heilbrunner, um € 59,99 3 STRIPES. Jogginghose mit Kordelzug von Primark, um € 18,– 4 ESSENTIAL. Tanktop von Opus, um € 25,99

1 LEDRIG. Jaggy Jacket von Gestuz, um € 720,– 2 ROCKIG. Rock von Rich & Royal, um € 129,– 3 CHIC. Tasche mit Perlenbesatz von Pull and Bear, um € 29,99 4 LÖCHRIG. Strickkleid von Mango, um € 119,99

P LAIDS

1 POWERFUL. Hemd mit Schleife und Blumenprint von Zara, um € 32,95 2 SHORTY. Rock von Essentiel Antwerp, um €165,–3 SUNNY. Hemdkleid von Acne Studios, um € 850,–

DUO.

1
Kleid von Acne Studios, um € 790,– 2 UNISEX. Hose von Yourturn, bei Zalando um € 39,99 3 WILD. Hemd mit Karomuster und ausgefranstem Saum von Massimo Dutti, um 69,96

1 LANDSCAPE. Illuminate Maxi Skirt von Zimmermann, um € 1.750,– 2 RÜSCHEN. Bluse von &Other Stories, um € 89,–3 FEMININ. Kleid mit Blumen von C&A, um € 25,99 4 HANDMADE. Marta II Rosa Satin Mules von Scarosso, um € 410,– 5 SUNDOWNER. Camisole Serie Poetry Vogue von Mey, um € 49,99 6 KÖRBCHEN. Tasche von Cos, um € 195,–

Wochenende, keine Termine, vielleicht sogar schlechtes Wetter: Manchmal sind das die schönsten Tage (zumindest für uns „Drinnies“). Und mit dem richtigen Programm wird es auch nicht langweilig!

I M S P I E L

E

H

ZIP.

Cargo-Jacke von Oysho, um € 45,99

GOLDIG.

REDAKTION: Andrea Lichtfuss FOTOS: Pexels/Kate Gundareva

AUSGIEBIG DUSCHEN ODER BADEN

... mit allen Extras, für die im Alltag keine Zeit bleibt: sei es Peeling, Duschöl, Gesichtsmaske oder Haarkur.

GEMÜTLICH FRÜHSTÜCKEN

... im Bett, am Sofa oder in der Badewanne (siehe Schritt 1).

PODCAST/HÖRBUCH HÖREN

... zu einem Thema, von dem Sie glauben, (noch) zu wenig zu wissen.

Hose aus der Serie „Sparkling Rib“ von Mey, um € 79,99

FLAUSCH.

Hausschuhe von Hunkemöller, um € 19,99

ZONE OUT.

Over-Ear-Kopfhörer Beoplay HX von Bang & Olufsen, um € 599,–

SOFTIE.

Mandel-Duschöl von L’Occitane, 250 ml um € 29,–

GLOW UP. Goddess Skin Clay Mask von Charlotte Tilbury, um € 49,–

JEMANDEN ANRUFEN

... mit dem Sie schon länger nicht mehr gesprochen haben.

EINE RUNDE UM DEN BLOCK GEHEN

... und dabei versuchen, fünf neue Dinge in Ihrer Straße zu entdecken.

EINEN STRAUSS BLUMEN KAUFEN

... und selbst behalten.

LIEBLINGSSERIE SCHAUEN

... auch, wenn Sie sie bereits gefühlt 178 Mal gesehen haben. Dabei eine gute Tasse Tee oder Kaffee trinken und ein paar Kekse naschen.

ESSEN BESTELLEN

... und ein Gericht ausprobieren, das Sie noch nie zuvor gegessen haben.

SELBSTGESPRÄCHE FÜHREN

... und dabei so tun, als wäre man ein Popstar bei einem Interview.

SCHÖNHEIT

#cyclicalskincare • #notebook

GO SHORTY

Der Pixie Cut ist zurück – drei gute Gründe, ihn zu lieben

Lange Haare sind ja schön und gut – aber haben Sie schon mal den Wind in einem frisch geschnittenen Kurzhaarschnitt gespürt? Pure Freiheit! Vielleicht feiert der Pixie Cut gerade deshalb momentan sein fulminantes Comeback. Ob sleek-elegant oder messy-durchgewuschelt: Überall sieht man gerade den ikonischen Kurzhaarschnitt. Ja, der Abschied von der langen Mähne kann schmerzhaft sein (R. I. P. Pferdeschwanz), aber der Pixie belohnt dafür mit purer Coolness und einer „Ich mach, was ich will“-Attitude. Außerdem spart man sich beim Föhnen und Styling jede Menge Zeit und kann sich wichtigeren Dingen widmen, wie dem Kampf gegen das Patriarchat. Na, überzeugt?

Mal ölig, mal gereizt: Das Auf und Ab unserer Geschlechtshormone beeinflusst auch den Hautzustand. Mit einer „Cyclical Skincare“-Routine pflegen Sie Ihre Haut zyklusgerecht – und so funktioniert‘s.

TEXT: Andrea Lichtfuss | FOTOS: Hersteller, Shutterstock

1 VEGAN. The Probiotic Hyaluronic Serum von Ruhi, um € 79,– 2 NÄHREND. Nutri Restore Ampoule Serum Concentrates von Babor, 7-Tage-Kur um € 36,90 3 STAY HYDRATED. Luftbefeuchter Spa Delight von Pajoma, gefunden bei Müller, um € 39,99 4 SCHAUMPARTY. Advanced Night Cleansing Gelée von Estée Lauder, um € 46,– 5 IM GLEICHGEWICHT. Probiotisches Konzentrat von NKM, um € 34,–1 3 5 2 4

BERUHIGUNG & FEUCHTIGKEIT

Während der Menstruation sinkt der Östrogenspiegel, was dazu führen kann, dass die Haut an Feuchtigkeit verliert und empfindlich wird. Ein sanftes Reinigungsprodukt und beruhigende Inhaltsstoffe wie Kamille oder Aloe Vera sind jetzt Ihre besten Freunde; nährende Masken oder Seren mit Hyaluronsäure oder Glycerin wiederum eignen sich als Feuchtigkeitsbooster. Verzichten Sie in diesen Tagen besser auf Wirkstoffexperimente, um Ihre Haut nicht zusätzlich zu reizen.

PFLEGETIPPS

• Reinigung: Milde, pH-neutrale Reinigungsprodukte können Irritationen vermeiden.

• Feuchtigkeit: Eine reichhaltige Pflegecreme und Seren mit Hyaluronsäure sorgen für einen guten Feuchtigkeitshaushalt. Extratipp: viel Wasser trinken und Luftbefeuchter aufstellen!

• Beruhigung: Inhaltsstoffe wie Aloe Vera oder Kamille helfen, die Haut zu entspannen und Entzündungen zu mindern.

Das natürliche Schutzschild für gesundes Haar.

Anti-Pollution: Mit Kräuterkraft gegen Umwelteinflüsse.

Erhältlich in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern. rausch.ch

PollenAlarm!

GLOW & REGENERATION

Nach der Menstruation steigt der Östrogen- und Progesteronspiegel. Unsere Haut zeigt sich jetzt von ihrer besten Seite und strahlt mit einem gesunden, prallen Teint. Nun ist die ideale Zeit für Produkte, die die Haut nähren und regenerieren. Leichte Cremes, die schnell einziehen, sorgen dafür, dass die Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgt wird, ohne sie zu beschweren. Diese Phase eignet sich außerdem, um die Haut mit sanften Peelings zu verwöhnen, die abgestorbene Hautzellen entfernen und die Hauterneuerung fördern.

PFLEGETIPPS

• Peeling: Ein sanftes Enzym- oder chemisches Peeling (zum Beispiel mit Milchsäure) verfeinert den Teint.

• Antioxidantien: Vitamin-C-Seren fördern den Glow und schützen vor freien Radikalen.

• Feuchtigkeit: Leichte Feuchtigkeitscremes oder Gels mit Hyaluronsäure sorgen für den Frischekick.

1 ANTIOXIDATIV. C-2 Believe Vitamin C Brightening Moisturiser von Pai, um € 49,– 2 TIEFENWIRKUNG. Facial Brush 4 in 1 von Geske, um € 7,95 3 SAUBERE SACHE. Checks and Balances Frothy Face Wash von Origins, 150 ml um € 25,– 4 FEINARBEIT. Sérum Peeling Rénovateur von Payot, um € 47,– 5 PEEL OFF. Green Plum Refreshing Toner AHA + BHA von Beauty of Joseon, um € 17,95

1 4 B I S 18

Rund um den Eisprung erreicht der Östrogenspiegel seinen Höhepunkt. Unser Teint strahlt, aber geichzeitig kann es zu einem Anstieg der Talgproduktion kommen. Eine ausgewogene Pflege ist jetzt entscheidend: Produkte mit Niacinamid oder Salicylsäure helfen, überschüssiges Öl zu kontrollieren, zugleich sollten wir die Haut nun gut vor äußeren Einflüssen schützen.

PFLEGETIPPS

• Reinigung: Eine gründliche, sanfte Reinigung ist wichtig, um Talg und Schmutz zu entfernen. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für Double Cleansing!

• Ölfreie Produkte: Setzen Sie auf öl-freie oder mattierende Feuchtigkeits-cremes, die die Haut hydratisieren, ohne sie fettig wirken zu lassen.

• Talg regulieren: Produkte mit Salicylsäure können helfen, die Talgproduktion zu regulieren und den Glanz im Zaum zu halten.

1 MIT VITAMIN E. Suncare LSF 30 von Dr. Jetske Ultee, um € 39,95 2 MATTIERT. Effaclar Mat Feuchtigkeitspflege von La Roche-Posay, P. a. A. 3 DAILY BASIS. Niacinamide-Serum von Balea, um € 4,65 4 MIT PEPTIDEN. Pro Miracle Water Cream von Revolution, um € 13,99 5 KLÄREND. Blemish + Age Cleanser von Skinceuticals, um € 46,–

KONTROLLE VON

In der Lutealphase sinkt der Östrogen- und Progesteronspiegel, während Testosteron dominanter wird. Die Talgproduktion läuft jetzt auf Hochtouren, was Unreinheiten, Pickel oder Mitesser begünstigt. Die Haut kann in dieser Phase besonders schwierig sein, daher sind gezielte Produkte gegen Unreinheiten sowie eine beruhigende Pflege gefragt. Masken mit Tonerde etwa können helfen, überschüssiges Öl zu absorbieren und das Hautbild zu klären. Eine regelmäßige, aber sanfte Reinigung ist jetzt wichtiger denn je, um die Poren frei zu halten und Unreinheiten vorzubeugen.

PFLEGETIPPS

• Entzündungshemmende Wirksto e: Produkte mit Inhaltssto en wie Zink, Salicylsäure oder Teebaumöl helfen, Hautunreinheiten zu reduzieren und Bakterien zu bekämpfen.

• Masken: Klärende Masken mit Aktivkohle, Kaolin oder Tonerde absorbieren überschüssigen Talg und reinigen die Haut.

• Beruhigung: Achten Sie trotz allem auf eine sanfte Pflege. Übermäßig aggressive Produkte können die Hautbarriere schwächen und die Situation verschlimmern.

1 REGULIEREND. Charcoal Detox Maske von Caia, um € 24,– 2 SPOT ON. Clearing Spot Patches von Vue, 36 Pflaster um € 23,– 3 BERUHIGEND. Teebaum-Gesichtsöl von Farfalla, um € 18,90 4 PINSELSTRICH. Tonerde-Maske mit Pinsel von Junglück, um € 47,89 5 REPARIEREND. Intensive Repair Cream von Nø Cosmetics, um € 9,95

Intensive Körperpflege

UNTER DIE HAUT

Therapeutische Hautpflege für alle: Die wirksamen Produkte von CeraVe sorgen für geschmeidige Haut –auch bei a ltersbedingter Hauttrockenheit .

Der Winter kann eine echte Herausforderung für unsere Haut sein. Kalte Temperaturen und trockene Heizungsluft entziehen ihr Feuchtigkeit, was zu Spannungsgefühlen, Trockenheit und Juckreiz führen kann. Hier kommt CeraVe ins Spiel: Die dermatologische Hautpflegemarke bietet wissenschaftlich fundierte Produkte, die speziell entwickelt wurden, um die Hautschutzbarriere zu stärken und intensive Feuchtigkeit zu spenden –auch bei diabetesbedingter Trockenheit.

Natürlicher Schutz. Die Stärke von CeraVe liegt in der Kombination aus drei essenziellen Ceramiden und Hyaluronsäure, die den natürlichen Hautschutz wiederaufbauen und die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgen. Dank der MVE-Technologie werden die pflegenden Inhaltsstoffe über Stunden hinweg freigesetzt, sodass die Haut den ganzen Tag über geschützt bleibt.

Geschmeidiges Hautgefühl. Die CeraVe Feuchtigkeitscreme ist der ideale

Begleiter für normale bis trockene Haut. Mit ihrer reichhaltigen, nicht fettenden Formel eignet sie sich sowohl für das Gesicht als auch für den Körper. Sie pflegt intensiv, zieht schnell ein und sorgt für ein geschmeidiges Hautgefühl – bis zu 48 Stunden lang.

Extraleichte Textur. Wer eine leichtere Textur bevorzugt, findet in der CeraVe Feuchtigkeitslotion eine perfekte Alternative. Diese bietet ebenfalls lang anhaltende Pflege und eignet sich besonders für empfindliche Haut, die zu Neurodermitis neigt, oder trockene Partien wie die Beine und ist ideal für die tägliche Anwendung.

Intensive Pflege. Für besonders trockene und juckende Haut gibt es die neue CeraVe Intensive Feuchtigkeitslotion. Die Formulierung mit dem innovativen Wirkstoff Hydro-Urea™ spendet bis zu 72 Stunden intensive Feuchtigkeit und lindert Trockenheitssymptome sofort. So bleibt Ihre Haut mit CeraVe auch in der kalten Jahreszeit geschmeidig und optimal geschützt.

Für eine gestärkte Hautbarriere

Reichhaltige Feuchtigkeitscreme

REDAKTION: Andrea Lichtfuss

FOTOS: Hersteller, Pexels/Luca de Massis

CLEAN

UP.

Die Kombination aus AHA, BHA und Kürbisenzymen löst sanft abgestorbene Zellen und wirkt auch gegen Unreinheiten: AHA Enzyme Body Lotion von Susanne Kaufmann, um € 65,–

DA

SCHAU HAIR.

Nährt das Haar und bildet eine Schutzbarriere, ohne zu beschweren: Ultimate Smooth Miracle Oil Serum von Wella Professionals, um € 29,95

EIN TRÄUMCHEN

Die limitierte „The Dream Collection“ von Rituals lädt mit Inhaltsstoffen wie blauem Gänseblümchen und Mondstein zum Träumen ein – und hat für unterwegs auch ein Lip Oil im Angebot. Um € 15,90

STICK WITH ME.

Verschmilzt mit der Haut und kann sowohl als Lippenstift als auch als Rouge verwendet werden: Cooling Water Jelly Tint im Ton „Spritz“ von Milk Make-up, um € 28,–

RUNDUM NEU.

Der Neuzugang in der Airwrap-Familie ist appkompatibel und ermöglicht personalisierte Stylingoptionen anhand eines individuellen Haarprofils: Dyson Airwrapid. Multi-Haarstyler und -trockner, um € 549,–

WOHNEN

#frühlingserwachen • #gartenzeit • #wohlbefinden

PRIVATE WELLNESSOASE

KLAFS Sauna

Wärme spüren, zur Ruhe kommen, Zeit für sich – Saunieren wird in der eigenen Gartensauna zum persönlichen Ritual in einer Atmosphäre, die nur Ihnen gehört. Eine KLAFS Sauna verwandelt den eigenen Garten in einen privaten Wellnessbereich, in dem jeder Moment zur Auszeit wird – ein ganz persönlicher Ort der Entspannung, wann immer man ihn braucht. Die Sauna fügt sich perfekt in das Gartenbild ein und schafft eine Oase, in der Sie dem Alltag entfliehen können. Genießen Sie die wohltuende Wärme und frische Luft, die Ihr Wohlbefinden fördern und neue Energie spenden. So wird Ihre Gartensauna zu einem erfrischenden Erlebnis, das Körper und Geist gleichermaßen stärkt. www.klafs.at

DEM RAUS AUS HAUS!

Inspiration für grüne Rückzugsorte gefällig?

So verwandeln Sie Ihren Garten oder Ihre Terrasse in eine persönliche Wohlfühloase unter freiem Himmel.

REDAKTION: Leonie Werus

Endlich: Die Tage werden wieder spürbar länger, die Sonne lockt uns nach draußen – der Frühling ist da! Langsam, aber sicher erwacht die Natur aus dem Winterschlaf, erste Knospen beginnen zu sprießen und wir wagen uns wieder langsam (auch ohne Pullover!) nach draußen, auf die Terrasse und in den Garten. Jetzt ist die perfekte Zeit, um aus dem eigenen Außenbereich eine wahre Wohlfühloase zu machen – und wie das geht, beschreibt die Landschaftsplanerin und Autorin Antje Krause in ihrem Buch, in dem sie „die 100 schönsten Terrassen und Sitzplätze“ präsentiert.

Den richtigen Platz finden. Ob versteckte Nischen im Grünen, großzügige Terrassen oder kleine Balkone – mit den richtigen Ideen lassen sich wahre Traumorte unter freiem Himmel schaffen. Doch bevor es an die konkrete Planung geht, steht eine zentrale Frage im Raum: Wo möchte ich in meinem Garten oder auf meiner Terrasse verweilen? Was möchte ich sehen, riechen, hören? Im Garten gilt: Der klassische Platz direkt am

Haus ist praktisch, aber oft lohnt es sich, alternative oder zusätzliche Orte zu integrieren. „Ein Sitzplatz dient vielleicht der Repräsentation, ein anderer dem persönlichen Rückzug“, so Krause. Ein Platz am Hang mit Aussicht, eine versteckte Ecke unter Bäumen oder eine Sitzgruppe mitten im Blütenmeer bieten Abwechslung und neue Perspektiven.

Materialwahl mit Charakter. Materialien geben der Gestaltung Struktur und Atmosphäre; Holz strahlt Wärme und Behaglichkeit aus, Naturstein sorgt für Eleganz und Beständigkeit. Kieswege führen ganz natürlich durch den Garten und lassen Wasser versickern, während Terrassen aus Beton oder großformatigen Fliesen für moderne Klarheit stehen. „Die kunstvolle Verbindung dieser Materialien macht Gärten zu Gartenkunst“, betont die Gartenexpertin.

Grüne Oasen schaffen. Pflanzen sind das Herzstück eines jeden Gartens und prägen die Atmosphäre maßgeblich. Großgehölze wie Platanen oder Ahorn spenden Schatten und verbessern das Mikroklima, blühende Stauden, Gräser und Kletterpflanzen bringen Dynamik und Farbe ins Spiel. „Nichts kühlt im Sommer so herrlich wie ein Blätterdach. Es schafft nicht nur Schatten, sondern erhöht durch Verdunstung auch die Luftfeuchtigkeit – was die Temperaturen erträglicher macht als bloßer Schattenwurf“, erklärt Krause und unterstreicht, wie wichtig großzügige Bepflanzung für ein angenehmes Gartenklima ist. Warum also nicht einen Lieblingsplatz unter duftenden Kletterrosen oder einem alten Apfelbaum einrichten?

Licht und Wasser als Gestaltungselemente. Vor allem in den Abendstunden verleiht Licht dem

Garten eine besondere Stimmung. Solarleuchten entlang von Wegen, sanft beleuchtete Bäume oder ein Feuerschalenplatz laden zum Verweilen ein. Wasser bringt zusätzliche Ruhe in den Garten: Ein Naturteich, ein moderner Pool oder ein kleines Wasserspiel mit plätscherndem Quellstein sorgen für Lebendigkeit und verbessern das Mikroklima. Besonders in den warmen Monaten spendet Wasser Erfrischung und zieht Vögel sowie Insekten an.

Balance aus Privatsphäre und Offenheit. Gartenbesitzer:innen wünschen sich oft Rückzugsmöglichkeiten, jedoch ohne sich einzuigeln und den offenen Charakter zu verlieren – eine Balance, die es zu finden gilt. Sichtschutz kann dabei kreativ gestaltet werden: Eine Mischung aus dichten Hecken, geschickt platzierten Pflanzkübeln oder Pergolen mit Kletterpflanzen sorgt für Geborgenheit, ohne einzuengen. Auch Hochbeete oder halbhohe Mauern können Strukturen schaffen, die Rückzugsorte definieren.

Nachhaltigkeit in der Gestaltung. Gärten und Terrassen können nicht nur schön, sondern

auch nachhaltig sein. Regenwassernutzung, natürliche Materialien, bienenfreundliche Pflanzen und ressourcenschonende Bewässerungssysteme tragen dazu bei, dass der Garten nicht nur für seine Besitzer:innen, sondern auch für die Umwelt ein Gewinn ist. Besonders klimafreundlich sind Gärten mit viel Schatten durch Bäume und mit Materialien, die sich nicht zu stark aufheizen. Wer seinen Garten naturnah gestaltet, schafft nicht nur einen Rückzugsort für sich selbst, sondern auch für Vögel, Bienen und Schmetterlinge.

Der Garten als Erweiterung des Wohnraums. Moderne Garten- und Terrassengestaltung geht oft über die klassische Bepflanzung hinaus und integriert Elemente, die den Garten und Terrasse zum „grünen Wohnzimmer“ machen. Outdoor-Küchen, bequeme Loungemöbel, wetterfeste Teppiche und sogar Outdoor-Kamine bringen Wohnlich-

„Die 100 schönsten Terrassen und Sitzplätze“ von Antje Krause Callwey Verlag ISBN: 978-3-7667-2707-7 € 46,30

ERFOLGREICHE BILANZ.

„Die erste Bauen+Wohnen Salzburg unter der Führung der Messezentrum Salzburg GmbH war ein voller Erfolg“, so Geschäftsführer DI (FH) Alexander Kribus.

IM GESPRÄCH.

Aussteller:innen schätzten den Kontakt und den Dialog mit dem Publikum.

TONANGEBEND.

Für das musikalische Unterhaltungsprogramm sorgten die Original Mitterling Baum aus dem Großarltal.

keit nach draußen. Auch mit Maßanfertigungen wie eingebauten Sitzbänken, Holzdecks oder Wasserspielen lassen sich individuelle Akzente setzen.

„Und darum finde ich den Beruf der Gartenarchitekten so reizvoll: Sie jonglieren mit architektonischen und mit natürlichen Strukturen, um im Idealfall ein Gesamtkunstwerk zu schaffen, das beide Seiten vereint“, schwärmt Krause.

Warum also nicht selbst ein wenig zu Gartenexpert:innen werden? Denn: Ob steile Hänge, beengte Platzverhältnisse oder neugierige Blicke von außen – aus jeder scheinbar noch so herausfordernden Ausgangslage lassen sich mit etwas Kreativität und Experimentierfreude individuelle Lösungen finden, die genau zum eigenen Lebensstil passen. Denn letztlich ist der Garten nicht nur ein Ort zum Entspannen, sondern auch ein Ort, an dem wir gestalten, ausprobieren und wachsen können – genau wie die Pflanzen, die wir darin hegen und pflegen.

COOKINGSTATION.

Unter der Leitung von Spitzenkoch Julian Kutos fanden täglich Kochshows und Verkostungen statt.

BERATUNG & INFORMATIONEN. Die Gäste wurden von den Aussteller:innen umfassend beraten.

IM MITTELPUNKT DER BRANCHE

Das war die Bauen+Wohnen Salzburg

Vom 6. bis 9. Februar 2025 wurde das Messezentrum Salzburg zum Mittelpunkt für alle, die sich für Bauen, Renovieren und Wohnen begeistern. Mehr als 300 Aussteller:innen und Marken präsentierten ihre Neuheiten. Die Begeisterung war spürbar: Über 20.000 Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, neue Impulse für ihre Projekte zu gewinnen.

WOHNOASE. Die Besucher:innen konnten sich viele Inspirationen für ihr Eigenheim holen.

Zukunftsweisender ERÖFFNETFLAGHIPSTORE

Wohnen, Leben und Arbeiten unter einem Dach. Besuchen Sie die P.MAX® OPEN HOUSE-Veranstaltungen und überzeugen Sie sich selbst.

Der renommierte Hersteller von maßgeschneiderten Möbeln setzt mit seinem neuen Flagshipstore in Eugendorf ein bedeutendes Zeichen für die Zukunft des Wohnens und Arbeitens. Das innovative Gebäude vereint auf eindrucksvolle Weise moderne Architektur, nachhaltige Technologien und gut proportionierte Wohnkonzepte.

Herzlich willkommen zum „OPEN HOUSE“ am 8. und am 22. März 2025 von 9 bis 18 Uhr mit Live-Kochshow, Glücksrad und exklusiven Hausführungen durch das gesamte Gebäude u.v.m.
Agnes Schrofner, Filialleiterin Eugendorf

Das Herzstück des neuen Flagshipstores ist ein einzigartiger P.MAX®-Schauraum im Wohnstudiocharakter. Hier können sich Kunden in einer realistischen Wohnsituation von vielfältigen Einrichtungsideen inspirieren lassen. Im Ausstellungsraum werden zahlreiche kreative Wohnbeispiele präsentiert, die nicht nur unterschiedliche Raumdimensionen, sondern auch innovative Arrangements zeigen. Der Schauraum vermittelt ein Gefühl des „Wohlfühlens“ inmitten eines realitätsnahen Wohnumfelds – perfekt für alle, die auf der Suche nach individuellen Einrichtungsideen sind.

Das zukunftsweisende Konzept geht jedoch weit über den Schauraum hinaus. Der Flagshipstore ist ein integrativer Teil eines modernen Gebäudes, das im oberen Bereich 14 Mietwohnungen beherbergt. Diese Wohnungen sind in unterschiedlichen Größen verfügbar und bieten auf vielseitige Weise Platz für unterschiedlichste Lebensstile. Die durchdachte Planung und Gestaltung dieser Mietwohnungen ermöglicht es, dass sich die Bewohner sowohl in einem modernen, funktionalen als auch in einem nachhaltig gestalteten Umfeld zu Hause fühlen.

In jedem Stockwerk des Gebäudes befinden sich jeweils auch eine mietbare Büro- oder Ordinationsfläche, die ebenfalls im modernen, multifunktionalen Stil konzipiert wurde. So wird das Gebäude nicht nur als Wohnraum, sondern auch als innovativer Arbeitsort genutzt, der ein völlig neues Arbeitsumfeld bietet.

Nachhaltigkeit spielt bei diesem Projekt eine zentrale Rolle: Der gesamte Neubau ist mit E-Ladestationen ausgestattet, und das Dach des Gebäudes wird von einer Photovoltaikanlage geziert, die die Energieeffizienz des Hauses noch weiter steigert. So wird der energieautarke Betrieb des Gebäudes gefördert und ein wertvoller Beitrag zum ressourcenschonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen geleistet.

vom 1. bis 31. März 2025 mit sensationellen Messe-Rabatten

Mit diesem Flagshipstore setzen wir einen neuen Maßstab für die Verschmelzung von Wohnen und Arbeiten.
Markus Max Geschäftsführer von P.MAX®

„Mit diesem Flagshipstore setzen wir einen neuen Maßstab für die Verschmelzung von Wohnen und Arbeiten. Das Gebäude und die nachhaltige Architektur stellen nicht nur hohe Anforderungen an Qualität und Design, sondern schaffen auch eine synergetische Atmosphäre für eine inspirierende Lebens- und Arbeitsweise“, so Markus Max, Geschäftsführer von P.MAX®.

Überzeugen Sie sich selbst von diesem einzigartigen Konzept: Am 8. und 22. März 2025 bei den „OPEN HOUSE“-Veranstaltungen während der Hausmesse, mit Führungen durch das komplette Gebäude, haben Interessierte die Möglichkeit, alle Facetten des neuen Flagshipstores zu erleben und sich persönlich von den innovativen Konzepten zu überzeugen.

P.MAX® begeistert mit diesem neuen Konzept von „Wohnen & Arbeiten“, das nicht nur durch seine Funktionalität besticht, sondern auch durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Grundfläche und den verfügbaren Ressourcen.

5020 Salzburg Sterneckstraße 48 Tel.: 0662/874 605

5301 Eugendorf Salzburger Straße 22 Tel.: 06225/8312  www.petermax.at

Folgen Sie uns auch auf: petermax.at

„Danish Pastel“ – sanfte Farben, organische Formen und verspielte Akzente für eine leichte Atmosphäre.

REDAKTION: Cheryl Kapferer

FOTOS: Hersteller

1 | HANG IN THERE. Hängeleuchte von Dyberg Larsen, erhältlich bei Lampenwelt, um € 120,– 2 | THIS IS ART. Stuhl von Ambia Home, gefunden bei XXXLutz, um € 129,– 3 | HAPPY HOUR. 4er-Set Gläser 350 ml von Krosno Glass, gesehen bei home24, um € 24,95 4 | MUSTARD. 3-Sitzer-Sofa von Kare, um € 2.598,– 5 | PURPLE RAIN. Beistelltisch „Marshmallow“ von &k Amsterdam, erhältlich bei Westwing, um € 139,– 6 | SNOOZE. Bettwäsche „Slånhöstmal“ von Ikea, um € 24,99 7 | STAND TALL. Kerzenständer in div. Größen und Farben von Nanu-Nana, um € 3,95 bis € 5,95 8 | FLOWERPOWER. Übertopf von Edelmann, gefunden bei Bauhaus, um € 12,95 9 | CANDLELIGHT. Tafelkerzen von Flying Tiger, um € 4,– 10 | FUNGHI. Tischlampe „Panthella“ von Louis Poulsen, gesehen bei Westwing, um € 169,– 11 | ZODIAC. Astrologisches Buch von H&M Home, um € 11,99 12 | TURN AROUND. Drehsessel „Dyvlinge“ von Ikea, um € 199,– 13 | PUSH IT. Seifenspender von H&M Home, um € 14,99 14 | IN THE LOOP. Vase „Zaida“ aus der Westwing Collection, um € 24,99 15 | TWISTED. Wandspiegel „Louma“ von Maison du Monde, um € 99,99 16 | RETRO. Kühlschrank von Smeg, erhältlich bei MediaMarkt, um € 2.039,–

GESUNDHEIT

#impulse • #wellbeing • #detox

MITEINANDER IN BEWEGUNG

17. Salzburger Frauenlauf am 16. Mai 2025

Jeder Tag in der Mozartstadt ist ein Tag, an dem „Frau läuft!“. Am 16. Mai gehört die Bühne der Lauffestspiele der Mozartstadt mehr als 1.500 Läuferinnen und Walkerinnen. Der Salzburger Frauenlauf ist ein Fest der Bewegung, der Gemeinschaft und der Stärke. Die gegenseitige motivierende Wirkung erzeugt eine einzigartige Stimmung. Fast horizontal beleuchten die Sonnenstrahlen den Volksgarten. Sie tauchen den Salzburger Frauenlauf in eine spezielle Atmosphäre. Entlang der im Sonnenuntergang glitzernden Salzach verschmelzen Lauf- und Walkingschritte zu einem Rhythmus der Verbundenheit. Der emotionale Höhepunkt: die kollektive Freude im Ziel und das stimmungsvolle Beisammensein im Volksgarten. www.frauenlauf.net/de

REDAKTION: Christine Dominkus FOTOS: Shutterstock, Manz, beigestellt

MIT LEBEN

Migräne

In Österreich leiden circa eine Million Menschen an Migräne.

MKOPFSCHMERZ

Richtig zuordnen, gezielt behandeln

Cicek Wöber-Bingöl/Christian Wöber

Medizinische Universität Wien/MANZ 2024

ISBN 978-3-214-25298-0

igräne ist eine häufige Kopfschmerzform und ein ernst zu nehmendes Leiden. Es kommt zu anfallsartigen Kopfschmerzen, die Stunden oder Tage andauern und mit einer Vielzahl an Begleitsymptomen verbunden sind. Noch immer sind die zugrundeliegenden Mechanismen nicht völlig geklärt. Das moderne Konzept der Migräne – einer über Impulse aus dem Nervensystem ausgelösten und durch Botensto e vermittelten Entzündung – hat die frühere These einer Gefäßerkrankung abgelöst. Betro ene empfinden eine Überempfindlichkeit gegenüber Außenreizen wie Licht, Geräuschen und Gerüchen. Diese verstärkte Reizwahrnehmung kann dem eigentlichen Migränekopfschmerz vorausgehen oder ihn begleiten.

Lebensqualität massiv eingeschränkt. Die Lebensqualität vieler an Migräne leidender Frauen ist trotz aller moderner Behandlungsfortschritte immer noch stark beeinträchtigt, wie eine in neun Ländern durchgeführte Befragung aus dem Jahr 2024 bestätigt. Dies hat nicht nur direkte Auswirkungen auf das persönliche Lebensgefühl der Betro enen, sondern auch auf deren wirtschaftliche Leistung. Die Autoren der Studie vermuten, dass ein Hauptgrund für die nicht zufriedenstellende Behandlung der Migräne darin liegt, dass beispielsweise in Deutschland bei nur etwa 10 % der Patienten spezifische Medikamente verschrieben werden, obwohl bei einem Drittel der Betro enen aufgrund ihrer schweren Attacken

Triptane die Medikamente der ersten Wahl wären. In Ländern wie Finnland, Norwegen und Schweden erhalten dagegen zwischen 37 und 50 % der Migränepatienten Triptane. In Österreich erhalten einer Studie der MedUni Wien zufolge nicht mehr als 6 % der an Migräne Leidenden ein Triptan verordnet. Die spezifischen Migränemedikamente Triptane kamen in den 1990er-Jahren auf den Markt und wurden speziell für die Behandlung der Migräneattacken zugelassen. Sie sind sicher, gut wirksam und verträglich. Sie können unter Abwägung von Nutzen und Risiko sogar in der Schwangerschaft eingenommen werden.

Die Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin Dr. Elisabeth Harmankaya, selbst an Migräne leidend, sieht in ihrer Praxis etliche an Migräne Leidende, deren Lebensqualität aufgrund der anfallsartigen Kopfschmerzen stark reduziert ist. Betro ene Frauen ängstigen sich vor der nächsten Attacke und versuchen, mögliche Auslöser zu vermeiden. „Stress ist ein besonders häufiger Auslöser von Migräne“, erklärt Dr. Harmankaya. „Aber auch das Nachlassen von Stress kann das Migränerisiko erhöhen“, so die Fachärztin weiter. „Schlafmangel, Änderungen der Schlafenszeiten und Schlafstörungen können das Risiko erhöhen. Unter den Nahrungs- und Genussmitteln scheinen Alkohol und Ko ein den größten Einfluss auf die Migräne zu haben. Bei Migräne können die progressive Muskelentspannung nach Jacobson und das autogene Training dabei helfen, körperliche und geistige Anspannung gezielt abzubauen. Achtsamkeitsmeditation unterstützt zudem die Stressbewältigung und kann die Schmerzwahrnehmung positiv beeinflussen. Ergänzend tragen tiefes, ruhiges Atmen und gezielte Atemübungen dazu bei, Migräneattacken vorzubeugen oder ihre Intensität zu mildern“, weiß die Expertin. „Auch neue Therapien mit Antikörpern als monatliche Injektionstherapien können bei Migränegeplagten, die unter mindestens vier Migränetagen pro Monat leiden, sehr gut helfen. Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hilft, individuelle Auslöser zu erkennen, Stress besser zu bewältigen und negative Denkmuster zu verändern.“

Klares Behandlungsziel. Ziel jeglicher Migränetherapie ist es, die Attacke innerhalb von zwei Stunden zum Abklingen zu bringen und damit den alltäglichen Aktivitäten wieder nachgehen zu können. Erfüllt die derzeitige Akuttherapie dieses Ziel nicht, raten Fachärzte, mit dem Arzt des Vertrauens über weitere Behandlungsoptionen zu sprechen. Auch Injektionen mit Botulinumtoxin helfen bestimmten Migränepatientinnen, weiß der Dermatologe Dr. Kaan Harmankaya: „Die Behandlungsintervalle sind etwa alle vier Monate abhängig von der Erkrankungsintensität, wobei die verabreichte Dosis variieren kann. Die Kosten belaufen sich auf ca. 400 bis 550 €. Teilweise werden die Kosten bei der Indika-

Dr. Elisabeth Harmankaya, Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, und Dr. Kaan Harmankaya, Facharzt für Dermatologie

tion Migräne sogar von der Versicherung übernommen. So gelingt es meist sehr gut, die Attacken in den Gri zu bekommen.“

Lebensstil überdenken. Den Lifestyle zu analysieren und dementsprechend Migräneauslöser zu erkennen, ist ein wichtiger Punkt in der Prävention. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr (1,5 – 2,5 Liter/Tag), regelmäßige Mahlzeiten, guter Schlaf-Wach-Rhythmus und Ausdauersport dreimal pro Woche für 30 Minuten) sind hilfreich. Migräne kann heutzutage sehr gut behandelt werden.

Migräne oder Kopfschmerz? Unser Selbsttest hilft Ihnen, Ihre Symptome einzuordnen. aurasinakut.at/selbsttest

FRÜHLINGSKUR

für den Darm

Unser Darm ist weit mehr als nur ein Verdauungsorgan: Rund 70 % unseres Immunsystems sind im Darm beheimatet und auch unsere Stimmung wird durch die Darm-Hirn-Achse mit beeinflusst. Doch Umweltschadsto e, ungesunde Ernährung sowie Stress können unseren Darm aus der Balance bringen. Die möglichen Folgen sind Verdauungsprobleme wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall. Aber auch Probleme mit der Haut, Müdigkeit, Erschöpfungsgefühl und Konzentrationsstörungen können aufgrund von Darmproblemen auftreten. Mit ein wenig Extra-Fürsorge für Ihren Darm können Sie gegensteuern!

Darmflora im Gleichgewicht. Unter „Darmflora“ oder auch „Darmmikrobiom“ versteht man die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die im Darm leben. Dazu gehören u. a. viele unterschiedliche Bakterienarten. Dabei ist es wichtig, dass sich diese verschiedenen Mikroorganismen in einem bestimmten Gleichgewicht befinden, sonst können Probleme auftreten. Sind die Darmmikroorganismen aber in Balance, spricht man von einer gesunden Darmflora. Diese schützt unsere empfindlichen Darmschleimhäute und verhindert z. B., dass schädliche Sto e aus der Nahrung direkt in unseren Körper eindringen. Zudem können bei einer gesunden Darmflora Nährsto e besser aus der Nahrung herausgefiltert und Vitamine und Mineralsto e besser aufgenommen werden. Auch unser Immunsystem profitiert von einer ausgewogenen Darmflora.

Ein gutes Bauchgefühl sorgt für körperliches und seelisches Wohlbefinden.

REDAKTION: Nicole Gerfertz-Schiefer

FOTO: Shutterstock

So können Sie ein gutes Bauchgefühl unterstützen:

• Wenig zucker- und fettreiche Lebensmittel (wer es scha t, kann sogar eine Zeit lang ganz darauf verzichten)

• Mehr ballaststo reiche Kost

• Zufuhr von Probiotika und Präbiotika, denn diese fördern eine gesunde Besiedlung des Darms mit nützlichen Bakterien

• Ausreichend Wasser (oder ungesüßten Tee) trinken, mindestens 2 Liter täglich sollten es sein

• Tägliche Bewegung an der frischen Luft

• Ausreichend Ruhephasen im Alltag integrieren

Frühlingskur für den Darm. Natürlich ist es am besten, wenn Sie die oben erwähnten Tipps immer beachten. Aber auch eine kleine Kur für den Darm zwischendurch bringt bereits etwas. Wenn sich die dabei gesetzten Maßnahmen gut in Ihren Alltag integrieren lassen, spricht ja nichts dagegen, diese anschließend weiterhin umzusetzen … In einem ersten Schritt fällt es vielen aber leichter, sich eine vorab definierte Zeit-

spanne für eine Ernährungsumstellung und ein Bewegungsprogramm vorzunehmen. Die Fastenzeit vor Ostern bietet sich hier beispielsweise an. Diese dauert heuer vom 5. März bis 17. April. Wenn Sie Lust haben, sich etwas Gutes zu tun, können Sie Ihrer Darmflora in diesem Zeitraum besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Aber auch zu anderen Zeiten ist dies natürlich immer eine gute Idee.

Zur Motivation hier ein paar der zahlreichen positiven E ekte, die eine Darm-Kur mit sich bringen kann:

• Mehr Wohlbefinden: Viele Menschen berichten von einem gesteigerten Energielevel und erhöhter Konzentration.

• Eine bessere Verdauung: Blähungen, Verstopfung oder Durchfall treten seltener auf.

• Ein starkes Immunsystem: Eine ausgewogene Darmflora unterstützt die Abwehrkräfte und kann dabei unterstützen, Infektionen besser abzuwehren.

• Eine schöne Haut: Hautprobleme wie Akne oder Ekzeme können durch die Entlastung des Darms verbessert werden.

Tipp von der Expertin

Sandra Eisenwagen Ernährungswissenschaftlerin und Diätologin

Eine natürliche Darm-Detox-Kur ist durchaus empfehlenswert. Sie hilft, Schadsto e auszuleiten, die Darmflora sowie das gesamte Darmmilieu wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Es gibt hier verschiedene Ansätze und Anwendungsprodukte. Als eine gute Basis-Darm-Detox-Kur, z. B. in der Fastenzeit, empfiehlt sich das natürliche Vulkanmineral PMA-Zeolith. Es bindet Toxine und scheidet sie sanft über den Stuhl aus, wodurch das Verdauungssystem entgiftet und die so wichtige Schutzbarriere, unsere Darmwand, gestärkt wird. Ist der Darm rein und klar, kann er wieder wertvolle Nährsto e transportieren, eine schöne, gesunde Flora entwickeln und vor allem die Aufnahme von Vitalsto en optimieren!

Gewinnspiel

Selbstoptimierungswahn oder nützliches Gadget? Warum immer mehr Menschen ihren Blutzucker tracken – und was Redakteurin Leonie Werus nach zwei Wochen selbst herausfand.

REDAKTION: Leonie Werus

FOTOS: TIROLERIN/Martina Frötscher, Unsplash/Daria Nepriakhina, Hello Inside, Foto Hofer Innsbruck

ALLES UNTER KONTROLLE

Ein herzhaftes Frühstück, reichlich Bewegung nach dem Essen und die richtige Reihenfolge an Lebensmitteln: Ein Millionenpublikum befolgt die Ratschläge von Jessie Inchauspé, besser bekannt als „Glucose Goddess“. Ihr Buch über die Macht des Blutzuckerspiegels wurde zum weltweiten Bestseller, ihre Tipps für einen gesünderen Ernährungsstil machten sie berühmt: Die französische Biochemikerin ist fest davon überzeugt, dass ein stabiler Blutzuckerspiegel der Schlüssel

zu mehr Vitalität ist – und damit auch für sto wechselgesunde Menschen relevant. Was für Diabetiker:innen lebensnotwendig ist, betrachten andere als weiteres Gadget zur Selbstoptimierung: ein Blutzucker-Sensor am Oberarm, mit dem sich der eigene Blutzuckerwert rund um die Uhr überwachen lässt.

Die Theorie. Glukose ist eine der wichtigsten Energiequellen für den menschlichen Körper. Sie wird aus kohlehydrathaltigen Lebensmitteln wie Brot, Reis, Obst oder industriell gesüßten Produkten gewonnen und gelangt über den Blutkreislauf zu den Zellen,

wo sie als Treibstoff dient. Der Blutzuckerspiegel ist der Anteil an Glukose, der sich im Blut befindet. Nehmen wir Nahrung zu uns, steigt der Blutzuckerspiegel, bis der Körper ihn mithilfe von Insulin reguliert. Dieses Hormon wirkt wie ein Schlüssel, der die Körperzellen aufschließt, damit die Zellen ihren Treibstoff aus dem Blut bekommen, und lässt den Blutzuckerspiegel wieder sinken. Im Blutzuckerverlauf ist dieser Vorgang durch sogenannte „Peaks“ beobachtbar. Diese Peaks fallen je nach Zusammensetzung der Nahrung und anderen Faktoren unterschiedlich stark aus. Werden Kohlehydrate gemeinsam mit Fetten und Proteinen gegessen, fällt der Peak flacher aus, weil diese Stoffe die Aufnahme der Kohlehydrate im Körper verlangsamen. Essen wir dagegen Schokolade, steigt der Blutzuckerspiegel rasant an, sodass oft zu viel Insulin freigesetzt wird und der Blutzuckerwert nach dem schnellen Anstieg wieder stark abfällt, manchmal sogar unter den Ausgangswert. Auf diesen Unterzucker reagiert unser Körper mit Heißhunger – er verlangt nach mehr Zucker und der Kreislauf beginnt von vorn. Wichtig ist aber: Schwankungen im Blutzuckerspiegel sind vollkommen normal. Wirk-

lich gefährlich werden können sie nur für Diabetiker:innen, für die die kontinuierliche Messung des Glukosewerts durch Sensoren ursprünglich entwickelt wurde. Trotzdem ist ein ausgeglichener Blutzuckerspiegel ohne allzu steile Spitzen gut für die Gesundheit und beugt Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas, Diabetes oder Bluthochdruck vor. Das ist durch Studien belegbar und keine neue Erkenntnis. Woher kommt also plötzlich der Hype rund um den „Glukose-Trick“?

Wissenschaft trifft Wellbeing. Über allem schwebt unser unermüdlicher Drang nach Selbstoptimierung, gepaart mit Megatrends wie Longetivity, den heutigen Möglichkeiten der Wissenschaft und dem ewigen Wunschtraum einer Instagram-tauglichen Figur. Ob Kalorienzählen oder Intervallfasten – Trends in der Ernährungswelt kommen und ge-

hen, doch das Bedürfnis nach Kontrolle über den eigenen Körper bleibt, um letztlich gesünder, schlanker oder leistungsfähiger zu werden. Und natürlich wäre es schön, wenn das Ganze auch noch ohne Verzicht funktioniert. Klingt zu einfach, um wahr zu sein? Ich wollte es herausfinden – und habe zwei Wochen lang meine Blutzuckerachterbahn verfolgt.

Im Selbsttest. CGM-Sensoren (die Abkürzung steht für „Countinuous Glucose Monitoring“) sind im Internet verfügbar. Mittlerweile ist Glukose-Tracking eine Milliardenindustrie geworden und Firmen bieten unterschiedliche Pakete zur Blutzuckerüberwachung speziell für Nicht-Diabetiker:innen an. Rund 150 Euro kostet der Blick in den

eigenen Körper im Testpaket etwa über die Wiener Stoffwechsel-Plattform „Hello Inside“. Inkludiert sind die zweiwöchige Blutzuckermessung samt Sensor und Zugang zur App, in der sich der Blutzucker in Echtzeit überwachen lässt. Als es ans Anbringen des Sensors geht, befürchte ich einen Piekser, doch merke gar nichts, als eine kleine Nadel den drei Millimeter langen Faden mit der Mess-Elektrode in meinen Arm schiebt. Die dazugehörige App ist schnell eingerichtet und leicht zu handhaben, sie zeigt mir meine Blutzuckerkurve und damit, wie mein Körper auf Lebensmittel, Sport, Schlaf oder Stress reagiert. Nützliche Informationen, Experimente und Rezepte sollen dabei helfen, zu verstehen, was in mir vorgeht.

Tiefe Einblicke. Wie die meisten stoffwechselgesunden Menschen habe ich meinem Blutzucker bisher kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Umso faszinierender ist es, in den ersten Tagen meines Selbstexperiments wie gewohnt zu essen und zu beobachten, was man sonst nicht sieht. Wenig überraschend steigt mein Blutzuckerspiegel nach Kuchen, Keksen und Co rasant an und fällt genauso schnell wieder. Dass mein All-

tagsfrühstück – Müsli mit Milch und Obst – fast dasselbe mit meiner Kurve anstellt, ist da schon spannender. Mit der Zeit werde ich experimentierfreudiger und teste einige der Tipps aus meiner App. Manche sind einfach umzusetzen –der Spaziergang nach dem Essen oder der Salat als Vorspeise fallen mir nicht schwer – , das Glas Essigwasser vor der Mahlzeit kostet da schon mehr Überwindung, ist aber wohl auch nur Gewöhnungssache. Die Frage, die ich mir an diesem Punkt stelle: Will ich mich daran gewöhnen? Möchte ich, dass jede

Mahlzeit zur Wissenschaft und auf einer Skala von eins bis zehn bewertet wird, und mein Essverhalten zum Zusammenspiel strategischer Entscheidungen?

Ein Experiment, kein Lebensstil. Schon während der kurzen Zeit meines Selbstexperiments stellte ich fest, wie mir durch die ständige Kontrolle die Leichtigkeit abhandenkam. Blutzuckerkontrolle mag für manche, für die „Glucose Godess“ und ihre Anhänger:innen ein Lebensstil sein, für mich bleibt es ein Experiment – wenn auch ein spannendes. Ich habe gelernt, wie kleine Veränderungen einen Unterschied machen können, wie stark Ernährung und Wohlbefinden zusammenhängen, und werde durchaus einige Tricks in meinen Alltag integrieren. Trotzdem geht es letztlich um das, was sich für mich richtig anfühlt – und das ist nicht immer messbar.

Die „Hello Inside“-App fasst alle wichtigen Einblicke auf einen Blick zusammen. Weitere Infos unter helloinside.com

GENUSS

#pflanzenpower • #sonntagsbrunch • #gaumenfreuden

WANN WIRD ESSEN ZUR KUNST?

eat&meet 2025

Das Auge isst mit, lautet ein bekanntes Sprichwort. Stimmt. Was auf den Teller kommt, ist immer eine Frage des optischen Erscheinungsbildes. Das Motto der heurigen Ausgabe des Kulinarikfestivals eat&meet lautet daher: ESSTHETIK. Vom 7. bis 30. März 2025 laden 42 Altstadt-Partnerbetriebe zu 92 kreativen, visuell und sensorisch delikaten Genuss-Events in der Altstadt Salzburg. Gleich reservieren! Alle Programmhighlights unter www.altstadt-salzburg.at

Ob aus Hafer, Mandel, Soja- oder Reis: Pflanzlicher Milchersatz ist mittlerweile aus den Regalen nicht mehr wegzudenken. Doch was können die Alternativen und wie gesund sind sie wirklich? Ein Überblick.

REDAKTION : Leonie Werus

FOTOS: Hersteller

PFLANZLICH ERFRISCHEND

DREI TIPPS

Milch macht stark und gesund“, sagen die einen, „Kuhmilch tut uns nicht gut“, die anderen. Kaum ein Nahrungsmittel polarisiert so stark wie Milch – und ja, aufgrund ihres hohen Nährstoffgehalts gilt sie als Grundnahrungsmittel und nicht als Getränk. Trotz ihres hohen Wasseranteils von fast 90 Prozent ist Milch kein Durstlöscher, sondern enthält neben Eiweißen, Fett und Milchzucker viele weitere Vitamine und Mineralstoffe. Nicht umsonst ist sie während der ersten Lebensmonate die einzige Nahrung für Säuglinge. Gleichzeitig verbannen immer mehr Menschen tierische Milch aus ihrem Kühlschrank. Warum? Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von Tier- und Klimaschutz bis zu Laktoseintoleranz und befürchteter Gen-Manipulation.

Über den Tassenrand hinaus. Wer keine Kuhmilch verträgt, sich pflanzlich ernährt oder tierische Milch aus anderen Gründen vom Speiseplan streicht, muss auf das Frühstücksmüsli oder den Schaum im Cappuccino trotzdem nicht verzichten. Während das Angebot an pflanzlichen Alternativen vor ein paar Jahren noch überschaubar war, hat die Industrie mit einer breiten Produktpalette auf die rasant gestiegene Nachfrage reagiert. Das Spektrum der Milchersatzprodukte ist beeindruckend und nicht nur für Veganer:innen spannend, sondern für alle, die gerne mit neuen Geschmackserlebnissen experimentieren. Offiziell dürfen Milchersatzprodukte übrigens laut einer EU-Verordnung nicht „Milch“ genannt werden, sondern tragen stattdessen meist die Bezeichnung „Drink“. Und weil die Fülle an diesen Nicht-Milch-Produkten mitunter überwältigend sein kann, bieten wir an dieser Stelle eine Orientierungshilfe zu den gängigsten Alternativen. Plus: unsere ganz persönlichen Favoriten jeder Kategorie.

SELBST GEMACHT SCHMECKT’S AM BESTEN

Wer genau wissen möchtest, was in Milchalternative steckt, hat einen sicheren Weg: Selbermachen! Und keine Sorge, das klingt aufwändiger, als es tatsächlich ist. Hafermilch zum Beispiel lässt sich mit Haferflocken, Wasser und einem Mixer in wenigen Minuten zubereiten. So hat man die volle Kontrolle über Zutaten und Geschmack –und kann sicher sein, dass keine unerwünschten Zusatzstoffe hineingeraten.

BLICK AUF DIE INHALTSLISTE

Bevor man sich für eine Milchalternative entscheidet, sollte man unbedingt einen genauen Blick auf die Inhaltsliste werfen. Viele Produkte enthalten nämlich Zusatzstoffe, die man auf den ersten Blick gar nicht vermutet. Stabilisatoren, Emulgatoren und Zuckerzusätze sind häufig vertreten, um Geschmack und Konsistenz zu verbessern. Doch nicht jeder dieser Stoffe ist notwendig oder gesund. Ein kurzer Check der Zutatenliste kann helfen, eine natürliche und gesunde Alternative zu finden.

EXPERIMENTIEREN ERWÜNSCHT

Die Welt der Milchalternativen ist riesig und wächst ständig. Neben den Klassikern finden sich mittlerweile auch exotischere Varianten wie Erbsen-, Pistazien- oder Kartoffeldrink im Regal. Warum also nicht mal etwas Neues probieren? Diese Vielfalt lädt geradezu dazu ein, den eigenen Speiseplan mit ungewöhnlichen Geschmäckern zu bereichern und herauszufinden, welche Milchalternative am besten zu einem passt.

HAFERDRINK KOKOSDRINK MANDELDRINK

GESCHMACK: Neutral, leicht süßlich

PREISSEGMENT: €€

GESCHMACK:

Mild, leicht nussig und süßlich

PREISSEGMENT: €€€

GESCHMACK: Intensiv, exotisch und süßlich

PREISSEGMENT: €€€

DAS STECKT DRIN: Haferflocken und Wasser. Reich an Ballaststoffen, niedriger Fettgehalt.

UMWELTAUSWIRKUNGEN: Öko-Champion unter den Milchalternativen. Getreide stammt meist aus Europa, sein Anbau benötigt relativ wenig Wasser.

GUT ZU WISSEN:

Aufgrund des neutralen Geschmacks vielseitig einsetzbar in der Küche.

DAS STECKT DRIN:

Gemahlene Mandeln und Wasser. Besonders Kalorienarm.

UMWELTAUSWIRKUNGEN: Weniger umweltfreundlich, weil die Kerne meist aus Kalifornien stammen und die Mandelproduktion viel Wasser verbraucht.

GUT ZUWISSEN: Ungeeignet für Menschen mit Nussallergie. Erhältlich aus gerösteten und ungerösteten Mandeln.

DAS STECKT DRIN: Kokosnuss-Fruchtfleisch und Wasser, wenige Kalorien- und Fette, aber auch wenige Nährstoffe

UMWELTAUSWIRKUNGEN: Hoher CO2-Verbrauch aufgrund langer Transportwege.

GUT ZU WISSEN: Nicht zu verwechseln mit Kokosmilch, die großteils aus Kokosnussextrakt besteht und nur mit Wasser verdünnt wird. Eignet sich gut für exotische Rezepte, Smoothies und als Erfrischungsgetränk.

REISDRINK SOJADRINK

GESCHMACK:

Leicht süßlich

PREISSEGMENT: €€

GESCHMACK: Mild, leicht erdig und nussig

PREISSEGMENT: €

DAS STECKT DRIN:

Reis und Wasser. Wenig Fett und Proteine.

UMWELTAUSWIRKUNGEN: Weniger umweltfreundlich als andere Milchalternativen, die Produktion ist sehr wasserintensiv.

GUT ZU WISSEN: Am allergenärmsten und glutenfrei, eine gute Wahl für Menschen mit Laktoseintoleranz, Zöliakie sowie einer Soja- oder Nussallergie.

DAS STECKT DRIN:

Sojabohnen und Wasser. Hoher Eiweißgehalt, der vergleichbar mit Kuhmilch ist. Oft mit Kalzium und Vitaminen angereichert.

UMWELTAUSWIRKUNGEN:

Gute Ökobilanz, solange heimische Sojabohnen zum Einsatz kommen.

GUT ZU WISSEN:

Gehört zu den beliebtesten Sorten und ist oft am leichtesten erhältlich.

BITTE ZU TISCH!

Eine der schönsten Arten, das Wochenende zu feiern: Bei einem gemütlichen Sonntagsbrunch lassen wir uns den Frühling schmecken.

REDAKTION: Julia Spielmann, Leonie Werus FOTOS: Hersteller

1 HINGUCKER. Poster „Still Life with Coffee“ von Sabina Fenn, gefunden bei desenio, um€ 17,95 2 GANZ SCHÖN NACHHALTIG. Leinenservietten von eulenschnitt, im 4er-Set um € 34,90 3 EI WIE SCHÖN. Eierbecher von Eulenschnitt, um € 12,90 4 GOLDWERT. BERNDORF-Tafelbesteck 20-teilig ONTARIO PVD gefunden bei Kastner & Öhler um € 149,– 5 COFFEE FIRST. Keramiktasse mit Perlenhenkel in Beige, von 7 o’clock, um € 29,99 6 KLEIN UND FEIN. Bambus-Aperitiftablett „Mila“ mit vier Porzellanschälchen, von Maisons du monde, um € 32,99 7 AUF DEN FRÜHLING. Kristallsektgläser „Quatrophil“, entdeckt bei Westwing, sechs Stück um € 64,99 8 GESPRENKELT. Tasse „Nódoa“ in rosa gesprenkelt, von bei Motel a Miio, um € 19,90

LEBEN

#medaillenregen • #perfectmatch • #justmarried

HAPPY EASTER

Riedel Oster-Kollektion

Gelb, Grün, Rosa & Blau – die neuen RIEDEL Happy H2O Gläser bringen Farbe auf den Tisch. Dieses Universalglas punktet durch Raffinesse, denn das maschinell gefertigte Glas mit dem auffallenden optischen Effekt bricht das Licht auf wunderbare Weise und verleiht damit jedem gedeckten Ostertisch eine besondere Note. Ideal für Wasser, Softdrinks oder auch eine kleine süße Osterleckerei. Die RIEDEL Happy H20 sind übrigens auch im Set erhältlich und können perfekt verschenkt werden – nicht nur zu Ostern, aber da ganz besonders. Weitere Informationen zum kompletten Angebot an Gläsern und Dekantern von Riedel finden Sie unter www.riedel.com

ZUHAUSE IM SCHNEE

Vom 4. bis 16. Februar 2025 war Saalbach-Hinterglemm die Bühne des internationalen Skisports. Die vierzehntägige Ski-WM war sowohl aus sportlicher Sicht als auch aus Sicht der Veranstalter:innen ein voller Erfolg.

REDAKTION: Elisabeth Trauner | FOTOS: saalbach.com

Spannende Wettkämpfe, mitreißende Stimmung und unvergessliche Momente: Elf Bewerbe standen im Februar in Saalbach-Hinterglemm am Programm, Österreich konnte dabei insgesamt sieben Medaillen holen. Wir lassen die Ski-WM 2025 noch einmal Revue passieren.

Beeindruckende Bilanz. Am 2. Februar 2025 öffnete das Home of Snow seine Pforten und markierte damit den Beginn eines einzigartigen Erlebnisses rund um die Ski-Weltmeisterschaften in Saalbach. „Mit sieben WM-Medaillen – zweimal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze – hat das österreichische Team in Saalbach-Hinterglemm eine starke Leistung gezeigt. Im Home of Snow, dem Treffpunkt für Athlet:innen, Fans und Partner:innen, wurden diese Erfolge eindrucksvoll gefeiert. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrem Einsatz und Engagement zu diesem bunten und spannenden Programm beigetragen haben“, betonte ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober.

Team-Kombi-Bewerb. Zum ersten Mal in der Geschichte der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften wurde der neu eingeführte „Team-Kombi-Bewerb“ ausgetragen. Eine Speed- und eine Slalom-Spezialistin traten gemeinsam an, um sich mit anderen Teams zu messen. Abfahrtsläuferin Stephanie Venier und die Slalomläuferin Katharina Truppe sorgten für die österreichische Medaille – ein weiterer Erfolg bei der Heim-WM in Saalbach-Hinterglemm.

Spätestens als die zweifache Olympiasiegerin und achtfache Weltmeisterin Mikaela Shiffrin gemeinsam mit der Doppelweltmeisterin Breezy Johnson im Home of Snow anmoderiert wurde, war der Medienauflauf groß. Auf die Frage, wie es möglich sei, nach einer Verletzung und nur einem Weltcup-Start Weltmeisterin zu werden, antwortete Shiffrin: „Der Grund, warum ich gewonnen habe, ist Breezy. Ohne sie wären wir heute nie Weltmeister geworden. Es war mir eine Ehre mit ihr zu fahren.“ Auch die Schweizerinnen Wendy Holdener und Lara Gut-Behrami ließen sich einen Besuch im Home of Snow nicht nehmen. Sechs Medaillen im Home of Snow sorgten für einen unvergesslichen Start in die zweite WM-Woche.

Großer Triumph für die Schweiz. Loic Meillard holte sich den ersten Platz und sorgte dafür, dass die Schweiz den Medaillenspiegel am Ende der WM mit großem Abstand anführt. Die Sportler:innen aus dem Nachbarland konnten insgesamt 13 Medaillen holen, davon fünf Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen.

Über Home of Snow. Home of Snow war bis zum Ende der Ski-WM 2025 der Ort der Emotionen, des Netzwerkens, der Gastfreundschaft und der geballten (Winter-)Kompetenz in Saalbach-Hinterglemm. Gastgeber waren der Österreichische Skiverband (ÖSV), Saalbach, SalzburgerLand und Tirol, die sich gemeinsam dafür einsetzen, die Zukunft des Wintersports nachhaltig und innovativ zu gestalten. Mit einem einzigartigen Konzept bot das Home of Snow Raum für Medaillenfeiern, regionale Kulinarik und diente als Plattform für spannende Vorträge und Interaktionen zum Thema zukunftsfähiger Wintersport.

Bronzemedaillengewinnerin im Slalom Katharina Liensberger

Mikaela Shiffrin und Breezy Johnson (Weltmeisterinnen im Team-Kombi-Bewerb)

Bronzemedaillengewinnerinnen im Team-Kombi-Bewerb Stephanie Venier und Katharina Truppe

Die Vertreter:innen der Gastgeber Österreich Werbung und SalzburgerLand Tourismus mit den anwesenden Sportlegenden.

Weltmeisterin im Super-G Stephanie Venier

Musikalisches Highlight des Abends waren Auszüge aus dem Musical „Skiverliebt“, in dem auch Alfons Haider eine Rolle spielt

ALLE INFOS zu den Ergebnissen der SKI-WM 2025 unter:

www.saalbach.com/de https://newsroom.pr/at

Weltmeister im Riesenslalom Raphael Haaser feierte seine erste Goldmedaille.

Gold für die USA, Silber für die Schweiz, Bronze für Österreich – die Medaillengewinnerinnen des Team-Kombi-Bewerbs

Weltmeisterin Federica Brignone, Bronzemedaillengewinnerin Paula Moltzan und Vizeweltmeisterin Alice Robinson

Abfahrts-Vizeweltmeisterin Mirjam Puchner

Das Home of Snow – die Hospitality Plattform der Ski WM Saalbach 2025

Lucas Pinheiro Braathen und Dave Ryding im Home of Snow

REDAKTION: Renate Sallaberger

FOTOS: Taro Ebihara

Evelyn Laimer und Helmut Wasserbacher haben genau so eine Geschichte erlebt: voller Schicksal, überraschender Wendungen und unvergesslicher Momente. Ihre Liebesreise begann auf unkonventionelle Weise, mit einem augenzwinkernden „Matchmaking“ ihres Sohnes Michael. Evelyn, die schon lange einen Sichtschutz für ihre Terrasse plante, bekam Helmut – wortwörtlich – „serviert“. Michael, der Helmut bereits kannte, arrangierte kurzerhand einen Termin und so stand Helmut eines Tages vor Evelyns Tür. „Wir sind uns sicher, Michael hatte da einen Hintergedanken“, lacht Evelyn heute. Doch was als sachliche Planung begann, wurde zu einem magischen Moment. Vom ersten Augenblick an fühlten beide eine tiefe Verbundenheit. Helmut erinnert sich: „Es war Liebe auf den ersten Blick. Eine unbeschreibliche Vertrautheit, als ob wir uns schon immer gekannt hätten.“

Abenteuer im Herzen – und auf der Straße. Ihre Verbindung wuchs schnell zu einer harmonischen Partnerschaft, die von gemeinsamen Abenteuern geprägt ist. Eines ihrer größten Highlights: der Kauf eines Wohnmobils. Für Evelyn und Helmut bedeutet das Reisen mit ihrem mobilen Zuhause Freiheit pur. „Das Campen verbindet uns zu 100 Pro-

Vom Sichtschutz...

zent. Wir sind einfach glücklich, unterwegs zu sein und dabei unser Zuhause immer bei uns zu haben“, erzählt Evelyn mit leuchtenden Augen. Von den Alpen bis ans Meer – jeder gemeinsame Ausflug ist für das Paar ein Kapitel ihres Liebesabenteuers. „Es sind diese Momente auf der Straße, in denen wir uns lebendig fühlen und wissen, dass wir am richtigen Ort sind – zusammen“, sagt Helmut.

Eine Überraschung, die alles übertraf. Der Höhepunkt ihrer Liebesgeschichte kam an einem entspannten Tag im Laschensky DaySpa. Helmut

überraschte Evelyn mit einem Heiratsantrag, der für sie vollkommen unerwartet war. Doch was Evelyn nicht wusste: Der Antrag war nur der Anfang einer noch größeren Überraschung. Auf einer Kreuzfahrt mit der „Mein Schiff 2“, die sie bereits geplant hatten, erwartete sie das nächste große Abenteuer – ihre Trauung auf hoher See. Vor der Kulisse des weiten, klaren Ozeans gaben sich Evelyn und Helmut das Jawort, rechtsgültig und unvergesslich, begleitet vom Kapitän der Kreuzfahrt. „Es war wie ein Traum“, schwärmt Evelyn.

Ein Fest voller Liebe und Tränen. Doch die Überraschungen endeten nicht dort. Am 12. Oktober folgte eine zweite, persönliche Feier auf der malerischen Erentrudisalm – organisiert von ihren Kindern. „Wir wussten von nichts“, erzählt Evelyn, „und es war der schönste Tag unseres Lebens.“ Die Zeremonie fand unter freiem Himmel statt, mit einem Trauredner, der die Geschichte des Paares in liebevollen Worten nachzeichnete. Evelyns Sohn führte sie zu Helmut, begleitet von Tränen der Rührung. „Es war einfach magisch“, erinnert sich Evelyn. Besonders bewegend waren die liebevollen Details, die

ZUR GROSSEN LIEBE

Manchmal schreibt das Leben die schönsten Liebesgeschichten – Geschichten, die so berührend sind, dass sie aus einem Film stammen könnten.

die Kinder, allen voran Sabrina, Tom und Anita arrangiert haben, und auch der Blumenschmuck, den Helmuts Schwiegertochter kreiert hat. Evelyn und Helmut konnten den Tag in vollen Zügen genießen – umgeben von Familie und Freund:innen, die alles dafür taten, das Paar zu feiern. „Es war die schönste, lustigste und emotionalste Hochzeit, die wir uns vorstellen konnten“, sagt Helmut. Evelyn fügt hinzu: „Wir fühlten uns so geliebt und beschenkt von allen, die diesen Tag unvergesslich gemacht haben.“

Gemeinsam in die Zukunft. Heute verbringen Evelyn und Helmut so viel Zeit wie möglich in ihrem Wohnmobil, auf der Suche nach neuen Abenteuern. „Wir wollen das Leben genießen und so viele unvergessliche Momente wie möglich sammeln“, sagt Evelyn. Ihr gemeinsamer Wunsch für die Zukunft? „Gesund und glücklich zusammen alt werden, die Welt bereisen und das Leben mit all seinen Überraschungen feiern.“

justMARRIED

Unser Salzburg freut sich mit den vielen Hochzeitspaaren, die den Bund fürs Leben eingegangen sind und ihre schönsten Hochzeitsbilder mit uns teilen. Auf diesem Wege gratulieren wir allen Brautleuten ganz herzlich und wünschen alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

GEMEINSAM.

Lisa und Dominic Häuslschmied

28. September 2024 in Laufen © Amir Kaljikovic

TRADITIONELL.

Christina Spilka-Seiler und Patrick Spilka 18. Jänner 2025 im Schloss Mirabell © Bernd Käferböck

NOCH MEHR HOCHZEITSPAARE ...

... gibt es in der nächsten Ausgabe von Unser Salzburg und auf www.unsersalzburg.at. Lassen Sie uns am schönsten Tag Ihres Lebens teilhaben und schicken Sie uns Ihren Lieblingsschnappschuss! Zusendungen unter dem Kennwort „Hochzeit“ an renate.sallaberger@gmx.at (digitale Daten/ Mindestgröße 1 MB).

BUSINESS

#neuewege • #climatequitting • #inklusion

HOME OF INNOVATION

Plattform salz21 2025 im Messezentrum Salzburg

Was ist Innovation? Wozu dient sie? Wie entsteht sie? Die Zukunfts-Expo und -Konferenz salz21 2025 im Messezentrum Salzburg bietet am 5. März 2025 eine einzigartige Plattform für Wissenstransfer, inspirierende Diskussionen und praxisnahe Einblicke. Nutzen Sie das Business Matchmaking, um gezielt Geschäftspartner:innen zu finden und lassen Sie sich von innovativen Produkten der internationalen Startup-Szene begeistern. Seien Sie dabei, wenn Ideen und Technologie aufeinandertreffen und Innovationen Wirklichkeit werden – beim salz21 Technologie- und Innovationsforum 2025! Alle Informationen und Tickets unter www.salz21.at

Andrea Schmid ist seit 2003 in der Caritas Salzburg tätig, war ab 2017 Bereichsleiterin Begleitung, Inklusion und Pflege, ab 2018 stellvertretende Direktorin und ab 2020 Geschäftsführerin der St.-Erentrudis-Stiftung der Erzdiözese Salzburg. In dieser langen Zeit konnte sie mehrere Konzepte im psychosozialen Kontext erstellen und Entwicklungen auf den Weg bringen, mit denen Menschen in besonderen Lebenssituationen unterstützt werden können. Dazu gehören unter anderem das SafeHome, der Ausbau der Altenpension oder das neue Haus

Aus eigener Erfahrung weiß ich um die Herausforderungen bezüglich Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Andrea Schmid

Andrea Schmid leitet zusammen mit Kurt Sonneck seit Anfang Jänner 2025 die Caritas Salzburg. Wir haben uns mit der gebürtigen Niederösterreicherin auf ein Gespräch getroffen und uns darüber unterhalten, welche Impulse sie für die Hilfsorganisation setzen möchte.

REDAKTION: Elisabeth Trauner | FOTO: Caritas Salzburg

für Menschen im Autismusspektrum in St. Anton. Andrea Schmid ist 1968 in Horn/Niederösterreich geboren und lebt in Elsbethen. Sie hat zwei Kinder und ein Enkelkind.

Sie übernehmen eine Organisation mit über 1.000 Mitarbeitenden. Was sind Ihre wichtigsten Ziele für die Caritas Salzburg?

Unser wichtigstes Credo ist und bleibt: Menschlichkeit – wir helfen. Es geht dabei noch mehr in Richtung Regionalisierung, wir sind vor Ort in den Regionen, nah bei den Menschen. Wir haben die gesellschaftlichen Veränderungen auch weiterhin gut im Blick und agieren mit bedarfsgerechten Angeboten. Als besonders wichtig erachte ich außerdem unsere Bestrebungen, eine attraktive Arbeitgeberin zu bleiben, gut auf unsere Mitarbeiter:innen zu schauen, ihre Identifikation mit der Caritas zu fördern und zu wahren. Denn sie sind unsere wertvollste Ressource.

Sie legen besonderen Wert auf die Unterstützung von Frauen und Familien. Welche Maßnahmen planen Sie hier?

Es geht mir um die Unterstützung von Frauen und Familien in allen Lebenssituationen. Hier arbeiten wir vor allem präventiv, um Chancen zu ermöglichen und Krisen abzufangen, zum Beispiel in Lerncafés, im Jugendstreetwork und in der Familienhilfe. Relativ jung ist unsere soziale Beratung in Kindergärten. Eltern bekommen bei Bedarf kostenlos und vertraulich vor Ort im Kindergarten eine umfassende Begleitung. Hier sind wir Vorreiter und bauen das Angebot nun weiter aus. Auch mit der Sozialberatung in Unternehmen gehen wir aktiv auf Menschen zu.

Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell für die Caritas, insbesondere in Salzburg?

Zum einen besteht Handlungsbedarf in der Pflege und Betreuung: Bis 2030 fehlen in Salzburg etwa 900 zusätzliche Fachkräfte. Um die Berufe attraktiver zu machen, müssen sich die

Arbeitsbedingungen verbessern, und es muss ein positives Bild von Pflege gezeigt werden. Besonders junge Menschen sollen wieder Lust auf Pflege bekommen. Zum anderen treffen uns die Kostensteigerungen genauso wie andere, somit sind auch weiterhin Spenden nötig. Aber wir sind zuversichtlich. Die Spendenbereitschaft, Hilfsbereitschaft, der gesellschaftliche Zusammenhalt waren und sind sehr hoch, dafür bin ich wirklich dankbar. Im März gehen unsere freiwilligen Haussammler:innen wieder von Tür zu Tür und bitten um Spenden für Hilfe in der Region. Da hoffen wir auf viele offene Türen und Herzen.

Was bedeutet die neue Position für Sie persönlich?

Für mich ist es eine besondere Ehre, in Salzburg Caritas-Direktorin zu sein. Es zeigt auch die Karrieremöglichkeiten auf, schließlich habe ich als Diplompflegekraft vor mehr als 20 Jahren begonnen. Positiv ist, dass Kurt Sonneck und ich die Caritas nun als Doppelspitze leiten dürfen. Ich möchte auch ein Beispiel für junge Frauen sein und Mut geben, denn aus eigener Erfahrung weiß ich um die Herausforderungen bezüglich Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Umso mehr freut mich, dass die Caritas Salzburg kürzlich mit dem staatlichen Gütesiegel „berufundfamilie“ ausgezeichnet wurde. Das heißt, wir setzen auch in naher Zukunft weitere Angebote um.

MENSCHLICHKEIT BEGINNT MIT … EMPATHIE, RÜCKSICHTNAHME, RESPEKT, TOLERANZ, ACHTSAMKEIT. IN SALZBURG GIBT ES … VIELE HILFSBEREITE MENSCHEN. DAS IST MIR EINE BESONDERE HERZENSANGELEGENHEIT … MENSCHEN INDIVIDUELL ZU UNTERSTÜTZEN UND DORT ABZUHOLEN, WO SIE STEHEN. EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT … IST UNERLÄSSLICH. ICH WÜNSCHE MIR FÜR DIE CARITAS … WEITERHIN SO VIELE ENGAGIERTE MITARBEITER:INNEN WIE BISHER, DENN OHNE SIE GIBT ES KEINE CARITAS.

Nachhaltigkeit als Karrierekriterium: Was es mit dem Trend „Climate Quitting“ auf sich hat und warum Nachhaltigkeit immer mehr Arbeitnehmer:innen bewegt.

REDAKTION: Tjara-Marie Boine

FOTOS: Pexels/Cottonbro Studio

Vor knapp einem Jahr zog Magdalena die Reißleine: Die studierte Marketingmanagerin kündigte ihren Job in einem großen Unternehmen, obwohl sie zufrieden war – mit der Tätigkeit und auch mit ihrem Gehalt. Doch ein entscheidender Punkt störte sie: Ihr ehemaliger Arbeitgeber zeigte nur wenig Interesse an Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Die Geschichte der 29-Jährigen ist kein Einzelfall: Immer mehr Menschen, vor allem Millenials und die Gen Z, entscheiden sich bewusst gegen Arbeitgebende, deren Werte nicht mit den eigenen Überzeugungen in Sachen Umwelt übereinstimmen.

Ein Zeichen setzen. Für eine Kündigung der Umwelt und des Klimas zuliebe hat sich der Begriff „Climate Quitting“ etabliert. Dabei handelt es sich jedoch nicht immer um radikale Brüche, wie Magdalena aus ihrer Erfahrung berichtet: „Ich wollte nicht mehr nur für Umsatzsteigerung arbeiten, während gleichzeitig der ökologische Fußabdruck des Unternehmens keine Rolle spielt. Also suchte ich gezielt nach einer neuen Herausforderung in einem Betrieb, der echte Umweltstandards setzt.“

Mittlerweile arbeitet sie bei einem Start-up, das sich auf nachhaltiges Produktdesign spezialisiert hat – und fühlt sich beruflich wie persönlich erfüllt.

ICH BIN DANN MAL WEG

Wettbewerbsfaktor. Magdalena ist eine von vielen, für die das Thema immer wichtiger wird. Laut des Kununu-Nachhaltigkeitschecks 2024 geben 62 Prozent der Mitarbeiter:innen an, dass ihnen Umweltschutz bei der Auswahl eines Arbeitgebers wichtig bis sehr wichtig ist. Doch was bedeutet das für Unternehmen, die bisher wenig oder gar nicht nachhaltig agieren? Für viele Arbeitgeber:innen wird der Klimawandel nicht nur zu einem globalen Problem, sondern auch zu einem handfesten Recruitingrisiko. Firmen, die sich glaubwürdig positionieren, haben die Chance, engagierte Talente zu gewinnen – wer jedoch beim Thema Klimaschutz auf die Bremse tritt, riskiert, junge und kompetente Arbeitskräfte zu verlieren. Für Unternehmen dürfe Nachhaltigkeit deswegen nicht mehr nur ein Marketinginstrument oder ein „Nice-to-have“ sein, sondern sei ein entscheidender Faktor im Wettbewerb um Talente. „Gerade bei Fachkräften wird es immer

wichtiger, glaubwürdig zu zeigen, wie man als Unternehmen Verantwortung übernimmt“, erklärt Sebastian Wesserle, Experte für Employer Branding und Gründer von Angeheuert Recruiting.

Stiller Protest. Das Phänomen „Climate Quitting“ ist dabei mehr als nur ein individueller Jobwechsel, es steht auch für einen Wertewandel in der Gesellschaft. Arbeit wird zunehmend als Möglichkeit gesehen, den eigenen Überzeugungen Ausdruck zu verleihen und aktiv an einer besseren Welt mitzuwirken. „Das ist eine Form des stillen Protests, der die Unternehmenswelt aufrütteln kann“, so Wesserle weiter. Arbeitnehmer:innen wie Magdalena zeigen, dass die eigene berufliche Laufbahn nicht mehr nur durch die Karriereleiter definiert wird. Stattdessen rückt die Frage in den Vordergrund: Welchen Beitrag leiste ich – und mein:e Arbeitgeber:in –zur Lösung globaler Herausforderungen?

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Climate Quitting bezeichnet den Trend, bei dem Arbeitnehmer:innen ihre Jobs kündigen oder bewusst Unternehmen meiden, die nicht ausreichend nachhaltige oder umweltfreundliche Maßnahmen ergreifen. Dieser Wandel wird oft von ethischen Überzeugungen, Klimabewusstsein und dem Wunsch nach einer sinnstiftenden Tätigkeit angetrieben.

Alles nur Greenwashing? Doch nicht alle Unternehmen, die auf den Nachhaltigkeitszug aufspringen, tun dies aus echter Überzeugung. Greenwashing, also der Versuch, sich mit oberflächlichen Maßnahmen ein umweltfreundliches Image zu geben, kommt immer häufiger vor. „Ich habe in Bewerbungsgesprächen oft nachgefragt, was Unternehmen konkret für den Klimaschutz tun“, erzählt Magdalena. „Viele konnten zwar mit tollen Marketingkampagnen punkten, aber auf Nachfrage zeigte sich schnell, dass dahinter wenig Substanz steckt.“ Ihr Rat an alle, die sich beruflich neu orientieren wollen und dabei das Klima im Blick behalten möchten: „Genau hinschauen, nachhaken und sich nicht nur von hübschen Schlagwörtern blenden lassen.“

Neue Chancen. Climate Quitting betrifft – wenig überraschend – vor allem Unternehmen mit einer schlechten Klimabilanz. Insbesondere die fossile Energiewirtschaft, die Schwerindustrie sowie stark konsumorientierte Bereiche wie die Fast-Fashion-Industrie oder die Produktion von Einwegplastik riskieren, Arbeitskräfte zu verlieren. Gleichzeitig ermöglicht der Fokus auf das Klima auch neue Berufsfelder: Energieberatung, Umwelttechnik oder Nachhaltigkeitsmanagement sind Berufe mit Zukunft, die eine aktive Mitgestaltung einer nachhaltigeren Welt ermöglichen können. Dies zeigt sich nicht nur in den Stellenangeboten, sondern auch in der akademischen Ausbildung: Immer mehr Universitäten und Hochschulen bieten spezialisierte Studiengänge für Nachhaltigkeit, Umwelttechnik oder Klimawandelmanagement an.

Die Zukunft ist grün. „Climate Quitting“ ist ein deutliches Signal: Viele Menschen wollen nicht mehr länger Teil von Unternehmen sein, die die Dringlichkeit des Klimaschutzes ignorieren. Der Trend ist jedoch nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine große Chance für Arbeitgebende, die Nachhaltigkeit ernst nehmen. Wer sich glaubwürdig für Umwelt und Gesellschaft einsetzt, kann nicht nur Talente gewinnen, sondern auch langfristig eine starke Marke aufbauen, die Veränderungen mit vorantreibt. Für Magdalena war der Wechsel zu einem nachhaltigen Unternehmen die richtige Entscheidung. „Ich habe das Gefühl, mit meiner Arbeit wirklich etwas bewirken zu können. Das motiviert mich jeden Tag aufs Neue.“ Ihr Beispiel zeigt: Die Frage nach dem Warum wird in der Arbeitswelt immer wichtiger. Und die Antwort darauf könnte die Arbeitswelt von morgen schon heute verändern.

AUSZEIT

#inaction • #kunstvoll • #rätselspaß

WO TRÄUME FLIEGEN

Toskana-Tournee 2025: Multimediashow von Wolfgang Fuchs

Die Toskana ist für Wolfgang Fuchs längst mehr als ein Reiseziel – sie ist sein Zuhause auf Zeit, ein Ort, der mit jeder Reise tiefer in sein Herz dringt. Über 100 Mal durfte er ihre einzigartige Schönheit erleben und noch immer findet der Fotokünstler stets neue Winkel und Lichtspiele, die einen staunen lassen. In seiner neuesten Multimedia-Show möchte Wolfgang Fuchs Sie in eine Toskana entführen, die nur leidenschaftliche Reisende entdecken. Begleiten Sie ihn auf dieser visuellen Reise, die die Seele berührt und die Magie dieser Landschaft mit träumerischen Bildern lebendig macht. In Salzburg findet die Multimediashow am 6.3.2025 um 19.30 Uhr im SN-Saal statt. Informationen zur Tournee 2025 und Karten unter: www.wolfgang-fuchs.at

© Wolfgang Fuchs

MIT SKI, CHARME & SCHMÄH

Die Ski-WM 2025 im Salzburger Land, das österreichische Gen der Gastlichkeit und der Leistungsdruck im Profi-Skisport prägen das Musical „Skiverliebt“. Wir trafen Schauspieler Manuel Mairhofer bei der Preview und sprachen über seine Rolle und zukünftige Projekte.

: Elisabeth Trauner
: SLT/Tobias Witzgall, Christian Hartmann

Manuel Mairhofer, 1985 in Innsbruck geboren, studiert derzeit Deutsche Philologie und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Er absolvierte eine Schauspielausbildung an der Fritz-Kirchhoff-Schule und der Royal Academy of Dramatic Art. Seit 2005 ist er auf renommierten Bühnen wie der Deutschen Oper Berlin und dem Thalia Theater/ Kampnagel Hamburg zu sehen. Zudem spielte er in TV-Serien wie „SOKO Leipzig“ und in Filmen wie „Amokspiel“. 2021 war er erstmals als Produzent tätig und er arbeitet auch an der internationalen Podcastproduktion „Exile“.

Du spielst im Stück „Skiverliebt“ den Antagonisten – einen Tiroler „Ungustl“. Was hat dich an dieser Rolle besonders gereizt?

Regisseur Andreas Gergen war für mich der erste Reiz, an diesem Stück mitzuwirken, da wir unbedingt einmal zusammenarbeiten wollten. Normalerweise spiele ich gerne Figuren, die gewisse Parallelen zu meiner eigenen Sichtweise haben, daher ist die Figur des Peppi Unterberger eine Herausforderung und steht in einem krassen Gegensatz zu meiner persönlichen Gesinnung. Es ist aber besonders spannend, das überhöhte Profil dieser Figur auszuloten und dabei gesellschaftliche Mechanismen und problematische Strukturen sichtbar zu machen. Vor meiner schauspielerischen Tätigkeit hatte ich bereits als Animateur in einem Hotel gearbeitet. Ich kenne die Après-Ski-Szene daher ganz gut und konnte mich gut in die Rolle hineinversetzen.

Mit Alfons Haider hast du einen prominenten österreichischen Kollegen auf der Bühne. Wie ist die Zusammenarbeit mit ihm?

Die Zusammenarbeit mit ihm ist super professionell! Generell finde ich die Zusammenarbeit mit dem gesamten Ensemble großartig. Man ist ja bei solchen Projekten immer geneigt zu sagen, dass man wie eine Familie zusammenwächst, aber hier ist es wirklich so. Es ist sehr harmonisch und es macht einfach sehr viel Spaß, dabei zu sein.

Das Musical ist ein Highlight für Wintersportliebhaber:innen. Bist du persönlich ebenfalls „skiverliebt“?

Ich bin auf jeden Fall skiverliebt! Als gebürtiger Tiroler, obwohl ich bereits seit knapp 17 Jahren in Berlin lebe, habe ich auch einmal als Skilehrer gearbeitet. Ich fahre selbst Ski und Snowboard und kann langlaufen.

Neben deiner Theaterarbeit hast du auch erst kürzlich für einen bekannten internationalen Streamer gedreht. Kannst du uns ein bisschen darüber erzählen?

Ich liebe die Mischung und das bunte Spektrum, das der Beruf mit sich bringt.
Manuel Mairhofer

Es handelt sich um eine Serie, die wir in Obertauern gedreht haben. Ich spiele einen Tourengeher, also interessanterweise auch ein Ski-Thema. Das scheint mich irgendwie zurzeit zu verfolgen (lacht).

Wofür schlägt dein Herz mehr, TV oder Theater?

Ich liebe einfach die Mischung und das bunte Spektrum, das dieser Beruf mit sich bringt - auf der Bühne zu stehen, vor der Kamera zu arbeiten, unterschiedliche Facetten von Unterhaltung zu erkunden und zugleich in substanzielle Stoffe und gesellschaftliche Themen einzutauchen. Gerade diese Amplituden zwischen den Ausdrucksformen machen für mich den Reiz aus.

Auf welche weiteren Projekte freust du dich beziehungsweise welche sind in Planung?

Zusammen mit der österreichischen Schauspielkollegin Vidina Popov haben wir ein Auftragswerk von der österreichischen Botschaft im Rahmen des Nationalfeiertages gemacht. Damit planen wir gemeinsam eine Tournee zu machen –also eine Mischung aus Musiktheater, Schauspiel und einer politischen Richtung. Ansonsten war ich bei mehreren Hörspiel- und Fernsehproduktionen dabei, die demnächst ausgestrahlt werden. Also, es ist schon einiges in Planung!

AUF & DAVON

Wohin geht die Reise, wenn uns wieder mal das Fernweh packt? Wie wir morgen unterwegs sind, weiß Tourismusexperte Dr. Florian Aubke.

REDAKTION: Laura Altenhofer

Der Koffer ist gepackt, die Vorfreude groß. Doch die Art, wie wir reisen, verändert sich. Während früher Last-minuteSchnäppchen und All-inclusive-Pakete die Urlaubsplanung bestimmten, stehen heute andere Fragen im Vordergrund: Wie nachhaltig ist meine Reise? Wo bekomme ich das beste Erlebnis für mein Geld? Und kann ich meinen Laptop einpacken, um zwischendurch zu arbeiten? „Das Bedürfnis zu reisen bleibt ungebrochen, auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten“, erklärt Dr. Florian Aubke, Leiter des Studienbereichs Tourismusund Hospitality-Management an der FHWien der WKW. „Allerdings achten Reisende stärker auf ihr Budget, suchen nach kostengünstigen Alternativen oder reduzieren ihre Reisedauer.“ Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Sicherheit, Individualität und sinnstiftenden Erlebnissen. Ob Workation in Bali, Solo-Trips zur Selbstfindung oder „Coolcations“ in Skandinavien, 2025 erwarten uns spannende Trends, die das Reisen nachhaltig prägen werden.

SOLO-TRIPS

Individualität wird immer wichtiger und das gilt auch für das Reisen. „Der Trend zur Selbstverwirklichung und Selbstoptimierung hat in den vergangenen Jahren bereits zur Entstehung des ‚transformativen Reisens‘ beigetragen. Die Reisemotivation liegt primär nicht mehr in der Entdeckung neuer Orte, sondern man sucht gezielt eine tiefgreifende, persönliche Veränderung“, so Aubke. Dieser Wunsch nach Selbstfindung zeigt sich auch in der wachsenden Popularität von Solo-Reisen. Gerade in Zeiten von Reizüberflutung und Stress suchen viele Menschen nach sinnstiftenden Erlebnissen. Solo-Trips bieten die Möglichkeit, sich intensiv mit sich selbst auseinanderzusetzen, neue Menschen kennenzulernen und fernab von Verpflichtungen zu reflektieren. Reiseveranstalter reagieren bereits mit Angeboten für Solo-Traveler, von Retreats bis hin zu Unterkünften mit Community-Flair, die das Kennenlernen anderer erleichtern.

Sie kennen sicherlich den Begriff „FOMO“, die „Fear of missing out“, also die Angst, etwas zu verpassen. Doch während früher jeder Sonnenuntergang fotografiert und jede Sehenswürdigkeit abgehakt werden musste, setzt sich unter Reisenden ein neuer Trend durch: JOMO, die „Joy of missing out“. Die Freude daran, eben nicht alles mitzumachen, sondern bewusst weniger zu tun. In einer Welt, die immer schneller wird und in der selbst der Urlaub oft durchgetaktet ist, wird Ruhe zum wahren Luxus. Statt Sightseeing-Marathon und Hektik sehnen sich viele nach Stille, Entspannung und dem Gefühl, einfach mal nichts zu müssen. Ob eine abgelegene Berghütte, ein Strand ohne Empfang oder eine Zugreise durch endlose Landschaften – entschleunigtes Reisen, auch als „Quietcation“ bezeichnet, wird immer beliebter. Abseits der Massen an Tourist:innen erleben Reisende einen neuen Zugang zum Urlaub. Weniger Reizüberflutung, mehr Achtsamkeit. Das Motto: Nicht sehen und gesehen werden, sondern einfach mal genießen.

Der Klimawandel beeinflusst nicht nur die Umwelt, sondern auch unser Reiseverhalten. „In der Wahl von Reisezielen ist erkennbar, dass zunehmend kühlere Destinationen gebucht werden. Das entspricht einerseits einem verstärkten Bewusstsein für die Umwelt in der Reiseentscheidung, andererseits ist es durch den Klimawandel und daraus resultierende Hitzephasen in südlichen Regionen beeinflusst“, ist sich Dr. Florian Aubke sicher. Statt tropischer Strände stehen zunehmend Reiseziele in Skandinavien, Island, Slowenien oder den Alpen im Fokus. Diese Destinationen bieten nicht nur ein angenehmes Klima, sondern auch nachhaltige Reiseangebote und abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten. Besonders beliebt sind Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Kajakfahren oder Nordlichter-Touren. Zudem setzen viele dieser Regionen auf umweltfreundlichen Tourismus mit emissionsarmen Verkehrsmitteln wie Zug- oder Schiffsreisen und nachhaltigen Unterkünften.

© Pexels/Simon

Früher reisten Großeltern an den See, Eltern in den Wellness-Urlaub und die Kinder ins Feriencamp. Doch diese klare Trennung gehört der Vergangenheit an. Heute steht das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. „Ein weiterer Trend, der sich als Folge des demografischen Wandels erkennen lässt, ist das generationsübergreifende Reisen“, meint der Tourismusexperte. „Während früher die Generationen aufgrund unterschiedlicher Interessen getrennt verreist sind, werden nun vermehrt Destinationen gewählt, die Aktivitäten für verschiedene Altersgruppen bieten.“ Ob Städtetrips mit kinderfreundlichen Museen, Natururlaube mit leichten Wanderwegen für Jung und Alt oder Resorts mit Freizeitangeboten für jede Generation – immer mehr Familien möchten ihren Urlaub gemeinsam verbringen. Der Trend zeigt, dass der perfekte Urlaub für jede Altersgruppe anders aussieht, doch gemeinsam macht es einfach mehr Spaß.

SET-JETTING

„Set-Jetting“ beschreibt den Trend, Drehorte aus Film und Fernsehen zu bereisen. Streamingdienste und Serienhits beeinflussen zunehmend unser Reiseverhalten. „Sicher ein Nischenthema, aber durch das große Medienangebot beeinflusst, ist das sogenannte ‚Set-Jetting‘. Fans besuchen Drehorte von Filmen und Serien und verbinden so den Medienkonsum mit realen Erlebnissen“, erklärt Dr. Florian Aubke. Ob die schottischen Highlands aus „Outlander“, die spanischen Drehorte von „Game of Thrones“ oder Paris als Kulisse für „Emily in Paris“ –Fans reisen gezielt zu den Orten, die sie aus ihren Lieblingsserien und -filmen kennen. Viele Destinationen reagieren darauf mit speziellen Touren, die Besucher:innen zu bekannten Drehorten führen und Einblicke in die Filmproduktion geben.

WORKATION

Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen zunehmend. Dank flexibler Arbeitsmodelle und der fortschreitenden Digitalisierung sind viele Menschen nicht mehr an einen festen Arbeitsplatz gebunden. „Flexible Arbeitswelten und eine zunehmende Digitalisierung der Aufgaben erfordern oft weniger Präsenz im Unternehmen. Ein Streben nach einer Work-Life-Balance manifestiert sich dann eben auch durch ein Work-Life-Blending“, so Dr. Florian Aubke. Dies führt dazu, dass immer mehr Berufstätige Arbeit mit Urlaub kombinieren. Unternehmen reagieren ebenfalls auf diesen Trend: Viele bieten bereits remote Arbeitsmöglichkeiten an und einige organisieren sogar eigene Workation-Retreats für ihre Mitarbeiter:innen. Auch der Tourismus passt sich an, indem Hotels und Ferienunterkünfte mit Co-Working-Spaces und Highspeed-Internet ausgestattet werden.

Neben den neuen Trends bleiben auch traditionelle Urlaubsformen wie Pauschalreisen und Kreuzfahrten weiterhin gefragt. „Sie bieten ein gewisses Maß an Sicherheit und Planbarkeit, gerade in Zeiten gesellschaftlicher und geopolitischer Verwerfungen“, weiß der Branchenkenner. Viele Reisende schätzen die Struktur und die vorab kalkulierbaren Kosten dieser Urlaubsformen, die ihnen in unsicheren Zeiten ein Gefühl von Verlässlichkeit und Sicherheit vermitteln. In Kombination mit modernen Trends wie nachhaltigen Reisen und flexiblen Arbeitsmöglichkeiten entwickeln sich auch klassische Urlaubsangebote weiter, um den Bedürfnissen der Reisenden gerecht zu werden.

OLD BUT GOLD

Astrologin Daniela Hruschka blickt monatlich für uns in die Sterne.

@danielahruschka

HOR

STEINBOCK

In den nächsten Wochen zählt eines: Effizienz. Doch nicht alles läuft nach Plan und genau das könnte Ihr Glück sein. Projekte brauchen vielleicht länger, doch gerade diese Extrazeit hilft Ihnen, Fehler zu erkennen und Abläufe zu optimieren. Geduld zeichnet Sie aus und diese Stärke bringt Sie im März voran. Gegen Monatsende nimmt die Dynamik wieder zu – dann heißt es: Durchstarten!

WASSERMANN

Sie sind gefordert, Ideen mit der Realität abzustimmen. Ihre Einfälle überschlagen sich, doch nicht alles lässt sich sofort umsetzen. Statt sich zu ärgern, nutzen Sie die Zeit, um an Ihren Plänen zu feilen. Manche Dinge brauchen einen zweiten Anlauf – und genau darin liegt Ihre Chance. Gegen Monatsende nimmt die Geschwindigkeit wieder zu und Sie können mit neuem Elan durchstarten.

FISCH WIDDER

Es kommt Bewegung in Ihr Liebesleben. Venus wird rückläufig und lädt dazu ein, ungeklärte Herzensangelegenheiten noch einmal zu überdenken. Vielleicht meldet sich eine alte Liebe zurück oder Sie spüren, dass sich Ihre Wünsche verändert haben. Nehmen Sie sich Zeit, um herauszufinden, was Ihnen wirklich guttut. Bis zum 30. März wissen Sie genau, wofür Ihr Herz schlägt.

Eines wird der März bestimmt nicht – langweilig! Die nächsten Wochen bringen eine perfekte Mischung aus Dynamik und Reflexion. Merkur betritt Ihr Zeichen am 3. März und sorgt für Klarheit, doch Vorsicht: Ab dem 15. wird er rückläufig und kann Missverständnisse auslösen. Ab dem 20. März wird gefeiert und der Neumond am 29. lädt zu einem kraftvollen Neuanfang ein. Bleiben Sie flexibel!

STIER

Achten Sie darauf, wer sich bei Ihnen meldet. Venus, Ihr Herrscherplanet, wird ab dem 1. März rückläufig –alte Beziehungsthemen könnten ein genaues Hinschauen erfordern. Üben Sie sich in Geduld, denn die finale Antwort, wer wirklich zu Ihnen passt, erhalten Sie erst im April. Ab dem 20. März lädt die WidderSonne zur inneren Reflexion ein, bevor der Neumond am 29. März neue Wege eröffnet.

ZWILLING

Es kommt Bewegung in Ihr Leben! Merkur, Ihr Herrscherplanet, wechselt am 3. März in den Widder und sorgt für frische Ideen. Ab dem 15. März wird er rückläufig, wodurch Missverständnisse oder Verzögerungen möglich sind. Venus kann alte Kontakte wieder ins Spiel bringen. Es ist der perfekte Monat zum Netzwerken – Sie treffen wichtige Menschen, mit denen Ihre Ideen Realität werden könnten.

OSKOP

KREBS

Der März bringt eine spannende Mischung aus Rückzug und Aufbruch. Sie spüren den inneren Drang, neue Wege zu gehen, doch gleichzeitig tauchen alte Themen auf, die noch geklärt werden wollen. Ob Beziehungen, Karriere oder persönliche Pläne – nicht alles verläuft sofort geradlinig. Doch wenn Sie geduldig bleiben und wirklich auf Ihr Bauchgefühl hören, werden sich wertvolle Chancen ergeben.

LÖWE

Der März verlangt Flexibilität. Sie wollen vorwärts, Neues starten und sich zeigen – doch nicht alles läuft sofort nach Plan. Alte Themen können wieder auftauchen, besonders in Beziehungen oder beruflichen Projekten. Lassen Sie sich davon nicht verunsichern und sehen Sie das Ganze als eine Überprüfung. Diese Entschleunigung ist auch eine Chance. Gegen Monatsende ergeben sich spannende Möglichkeiten!

JUNGFRAU

Der März lädt Sie ein, innezuhalten und genau hinzusehen. Merkur wird ab dem 15. rückläufig – anstatt sich über Verzögerungen zu ärgern, nutzen Sie die Zeit, um Pläne zu verfeinern und offene Fragen zu klären. Alte Themen könnten wieder auftauchen, doch hier liegt Ihre Chance: Was noch nicht ganz stimmig war, kann nun verbessert werden. Gegen Monatsende wissen Sie genau, wie es weitergeht.

WAAGE

Der März lädt Sie, ein Ihre Balance neu zu finden –besonders in Beziehungen. Venus wird rückläufig und fordert Sie auf, einen anderen Blick auf Ihre Beziehungsthemen zu werfen. Sie können gut erkennen, was nicht mehr passt, haben aber auch die Kraft, Dinge klar anzusprechen. Keine Sorge, dabei bleiben Sie wie immer diplomatisch. Gegen Monatsende wissen Sie genau, wo Sie stehen.

SKORPION

Es wird intensiv – ganz nach Ihrem Geschmack. Stellen Sie sich die Frage: Welche Kompromisse gehen Sie noch ein, die längst überholt sind? Venus rückläufig könnte alte Sehnsüchte oder Gefühle wachrütteln. Statt an Vergangenem festzuhalten, hilft es, bewusst loszulassen. Wer sich jetzt ehrlich zeigt, kann gegen Monatsende eine tiefere Verbindung –zu sich selbst oder anderen spüren.

SCHÜTZE

Denken Sie groß – aber mit Plan! Ihre Energie ist top, doch nicht alles läuft wie gewünscht. Alte Flirts oder ungeklärte Herzensangelegenheiten könnten sich zurückmelden. Jetzt den Kopf in den Sand zu stecken, ist keine Option – es ist Zeit, Farbe zu bekennen. Der Widder-Neumond zum Monatsende ist perfekt für Ihren persönlichen Neustart. Verschwenden Sie keine Zeit und legen Sie los!

RÄTSELSPASS

Das Lösungswort der letzten Ausgabe war:

GESELLSCHAFTER

SUDOKU

House music festival

21-22 MARCH 2025

Hochzillertal – Kaltenbach

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