SAILING JOURNAL 61 preview

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die

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f o t o a u s g abe

10 jahre Lichtbild- & Geschichtenmagazin # 61 | 05/2014 | D 6,00 € | A 6,00 € | CH 10 SFR | Benelux/E/I 7,20 €

ab dem 19.12.2014 erhältlich!



Light Line

Dorthin - will ich; und traue mir fortan und meinem Griff. Offen liegt das Meer, ins Blaue treibt mein Genueser Schiff. Alles gl채nze mir neu und neuer. Mittag schl채ft auf Zeit und Raum: Nur dein Auge - ungeheuer blickt mich's an, Unendlichkeit.

Friedrich Nietzsche, Nach neuen Meeren. aus: Joachim Sartorius. F체r die mit der Sehnsucht nach dem Meer. mareVerlag.

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EDITORIA L

Folge dem Licht Autofokusfeld sitzt eben zentral. Bildaufbau? Hintergrund? GrafischHat Sehen mehr mit Denken oder mehr mit Fühlen zu tun? Was meinen

geometrische Spannung? Fehlanzeige! Jeder, der eine Kamera halten

Sie? Elliot Erwitt sagte: „Mir ist klargeworden, dass es wenig damit zu tun

kann, nennt sich Fotograf. Es wird täglich gepostet. Geliked. Geblitz-

hat, was man sieht, sondern wie man die Dinge sieht.“ Er gehört einer

dingst. Geht es um die Motive? Eher ums eigene Ego. Ich poste, also

Fotografengeneration an, die leise Aufnahmen machte. Ich nenne sie

bin ich. Ich knipse, also bin ich. Ich bin also ich!?

leise, weil sie nicht schreien: „Schau mich an, hier bin ich, ich will wahrgenommen werden. Sofort. Ich bin grell, ich bin Action, Drama. Ich bin

Die Segelfotografie leidet unter den stets gleichen Motiven. Es

laut.“ Was soll ich sagen? Laut funktioniert. Zumindest für einen klitze-

wird geliefert: aufgeräumte Perspektiven von oben, von der Seite,

kurzen Moment. Unsere Welt ist voll davon. Egal, wann und wo wir uns

von vorn und manchmal von unten. Nicht geliefert wird dagegen:

aufhalten, es blinkt und ploppt. Wieder ein neues Foto. Mehrere Milli-

Blood, Sweat & Tears, schräge Porträts oder Aufnahmen abseits der

onen Fotos werden pro Minute hochgeladen. Da muss man laut sein.

Regatta mit kleinem, feinem und witzigen Blick. Der Mensch steht also selten im Vordergrund. Und bitte: am Grinder beschwingt grin-

Muss man? Natürlich nicht. Ein gutes Beispiel ist das von meinem Lieblings-

den oder abenteuerlich auf der Kante sitzen meine ich nicht. Was nut-

bild des vergangenen Volvo Ocean Race. Ein Segler schaut fast hypnotisch

zen uns immer ausgefeiltere Kamerasysteme, wenn der Bediener die

an, er ist kurz vorm Hineinbeißen. Das nasse, chaotische Drumherum nimmt er nicht wahr. Für diesen magischen Moment bleibt seine eigene Zeit stehen, während die um ihn herum weiterläuft. Ein Symbolbild, das das komplette Rennen auf seine emotionalen Inhalts-

Motive nicht sieht? Ein System foto // Amory Ross/PUMA Ocean Racing/VOR

seinen Schokoriegel in seiner Hand

kaufen kann jeder, den Auslöser drücken, scharfe Bilder machen auch. Wobei das für mich kein ausschließliches Kriterium für ein gutes Bild ist. Das zu finden, fand ich in diesem Jahr besonders schwierig. Nachdem ich mich durch Abertausende Auf-

stoffe ­destilliert. Wichtig ist das,

nahmen für diese Photo Issue

was man nicht sieht. Das kleine

regelrecht gearbeitet habe, fand

Glück vom großen Bissen bleibt in

ich zwar immer wieder inspirie-

meinem Kopf. Weil es leise ist. So

rende Aufnahmen. Oft genug

wie die Aufnahmen von Elliots Kollegen Robert Lebeck, der vor Kur-

aber fühlte ich mich wie ein an einer Haltestelle wartender Passant,

zem starb, Thomas Hoepker sowie Will McBride und Rene Burri, beide

an dem der Bus vorbeifährt und nicht hält.

2014 gestorben. Alle um die 80 Jahre alt. Ihre Aufnahmen überdauern ihr Leben, was man von 99,9999999 Prozent der restlichen Welten-

Je lauter die Welt, desto leiser sollten die Fotos sein. Was geschieht mit

knipserei nicht sagen kann. Was auch gut so ist.

den Abermillionen Fotos? Jeder Fotograf hofft, dass er DAS Bild macht, das die (Segel-)Welt verändert. Das wird nicht geschehen. Schon gar

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Die großen, alten, weisen Männer der Fotografie haben alle eine Ge-

nicht, wenn man dieselben Motiven macht wie alle anderen auch. Wir

meinsamkeit, sie arbeiten (noch immer) mit Messsucherkameras. Dort

fotografieren viel, aber sehen nichts mehr. 72 Autofokusfelder, Filmen,

sieht man im Sucher nur einen weitergefassten Bildrahmen. So sieht

schneller, besser und teurer. Nachdem sich der Fotomarkt in einen

man, was außerhalb des eigentlichen Bildes geschieht. Diese Art der

Computermarkt verwandelte, der alle sechs Monate neue Modelle hi-

Fotografie erkennt man an einem anderen Bildaufbau und einem von

naufwürgt, die das Denken für einen übernehmen. Kaum bewegt sich

hinten nach vorn verlaufendem Schärfeverlauf. Die Schärfe ist per Hy-

ein Wassertropfen, flirren elf Bilder pro Sekunde auf die Speicherkar-

perfokaldistanz berechnet. Das ist allemal schneller als mit Autofokus,

te. Dabei hätten drei auch gelangt, wenn man denn wüsste, wann der

der auch immer komplizierter wird. Haben wir ob der apokalyptischen

richtige Moment ist. Elf Bilder und alle sehen gleich aus. Am Ende des

Bilderflut jedweden Anspruch verloren? Schließlich sind wir ja nur

Tages sitzt der arme Tropf vor 2.000 Aufnahmen und ist völlig überfor-

beim Segeln. Bei Reportagen mag ein exakter Bildaufbau wichtig und

dert. Die Löschtaste ist diesem Fall der beste Freund, man selbst ist sein

bildgestaltend sein, aber beim Sport? Dort sitzt die Schärfe oft genug

kritischster Kritiker. Aber dafür muss man sich mit seinen Aufnahmen

eben nicht auf den Seglern, sondern vorn am Bug. Tja, das zentrale

auseinandersetzen und sie nicht durchs Programm jubeln.


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Noch nie konnten wir so einfach lernen, bessere Bilder zu machen,

ihnen lernen und sie akzeptieren. Es geht um die Hingabe an den

noch nie haben wir so viel belanglosen Mist produziert. Hauptsa-

jeweiligen Augenblick, im Moment präsent zu sein. Geduld, Ruhe

che, die Industrie kann neue Märkte aufbauen, erschließen und aus-

und Zeit. Analoges Fotografieren hat viel mit einem Blick auf das

wringen. Handys werden zu Kompaktkameras, deren Markt nahezu

eigene Leben zu tun.

komplett eingebrochen ist. Dafür wurden kurzerhand, nach einem „Zwischen-Retro-Trend“, spiegellose Systeme konzipiert, die einen an

Bilder können wehtun? Fragen Sie mal Clark Little, wenn er im

besagte Messsucherkameras erinnern. Und, wenn wundert’s, angeb-

Shorebreak (an den Strand brechende Wellen) fotografierend von

lich schon fast so gute Aufnahmen liefern wie Spiegelreflexkameras.

einer brechenden Welle auf den Strand genagelt wird. Ich rede hier

Die Älteren unter uns werden mit analogen Gefühlen geködert, die

nicht von einem „knöchelhohen Wellchen“, wie man sie an der Ost-

Jüngeren mit einem unglaublichen Coolnessfaktor. Aber die alles ent-

see findet. Ich rede von mitunter drei Metern. Als ehemaliger Pro-

scheidende Frage ist doch: Werden die Aufnahmen besser?

fisurfer hat er genug Erfahrung und weiß, wann es wo wehtut. Um das zu vermeiden, taucht man normalerweise unter dem brechen-

Doch was heißt besser? Besser scharf? Besser spannend? Besser be-

den Teil der Welle durch. Am Strand ist aber Meer, also kein Platz

deutend? Vielleicht muss ich die Kirche auch im Dorf lassen. Wir sind

zum Durchtauchen. Ergo, es kann wehtun. Beim Segeln auch? Ja,

tatsächlich nicht bei National Geographic oder Geo. 90 Prozent aller

auch da. Von James Taylor gibt es in dieser Ausgabe eine Aufnahme,

Aufnahmen werden als Pressebilder genutzt, deren Kriterien anders

bei der er die Kamera vorn am Bug befestigte und mit Funkauslö-

lauten. In unserer Photo Issue möchten wir gerade den Aufnahmen

ser auslöste. Unaufdringlich und unprätentiös. Eine ­extrem seltene

etwas Raum geben, die auch außerhalb von kompletten Geschich-

Perspektive. Er wartete selbstverständlich so lange, bis eine zweite Yacht den Hintergrund

ten stehen könnten, die etwas schräger und abenteuerlicher sind. Die aber erreichen uns nicht oder es gibt sie nicht. Wir

Wir fotografieren viel, aber sehen nichts mehr.

sind auf der Suche nach neuen

bildete. Dem Bild sieht man den Aufwand nicht an, den James betreiben musste. Nachdem

schrägen Aufnahmen. Also, her damit. Warum nehmen zum Beispiel

sich der Trend der Splitlevelaufnahmen (halb Wasser, halb Boot)

Surffotografen das Meer auf, Segelfotografen aber so gut wie nie? Ge-

halbwegs abgenutzt hat, geschieht nicht mehr allzu viel. Und das

ben Erstere dem Medium, dem sie ihren Job (falls sie nicht in anderen

sieht man den meisten Aufnahmen an. Und dennoch schaffen es

Jobs ihr Geld verdienen) und Sport verdanken, einen anderen Raum?

alle Fotografen, die wir in diesem Jahr in dieser Photo Issue verei-

Weil sie in der Regel im Meer und nicht auf dem Meer sind? Haben

nen, egal ob Segler, Surfer oder Schwimmer, ihrer Sichtweise Leben

sie mehr Respekt? Ich für meinen Teil habe noch nie einen Surfer eine

einzuhauchen. Hinschauen aber müssen wir selbst.

Zigarettenkippe ins Meer schmeißen sehen. Was ich darüber denke, schreibe ich lieber nicht. Nur so viel: Es ist Zeit, endlich sein Gehirn

Im Volvo Ocean Race finden sich spannende Motive. Ob es dar-

ein- und Ego auszuschalten. Ich plädiere für ein absolutes Rauchver-

an liegt, dass die Grenzen zwischen Segler und Fotografen ver-

bot, zumindest während Regatten. Die Judges kurven doch eh ständig

wischen? Hier entstehen dieser Tage die intensivsten Momente.

wichtigtuend durch die (Regatta-) Landschaft.

Dann, wenn der objektive Fotograf durch die Augen eines subjektiven Seglers sieht. Er sieht, wie schnell oder langsam das Meer

Eine Regel besagt, dass man die besten Fotos dort macht, wo es

sein kann, wie kalt es selbst auf dem Pazifik oder wie gnadenlos

am meisten wehtun kann. Heißt nichts anderes als: Man muss sie

das Meer gegen den Rest der Welt sein kann. Die Onboard-Foto-

sich in der Regel erarbeiten. Dies bestätigt der momentan immer

grafen experimentieren mit längeren Belichtungszeiten, mit Ge-

größer werdende Analog-Hype. Die Sehnsucht nach ehrlichen

genlicht, mit Schatten mit dem Meer. Natürlich alles digital, analog

Aufnahmen, an denen man arbeitet, mit denen man sich länger be-

wäre – ehrlicherweise – Schwachsinn. Es geht auch nicht darum,

schäftigt, ist groß dieser Tage. Das kommt nicht von ungefähr. Ich

digitale Fotografie per se schlecht zu machen. Ist sie gar nicht.

für meinen Teil bin es leid, mich bei jedem zweiten Bild zu fragen,

Der Mensch ist es, der sie falsch einsetzt und mitunter den Bezug

ob es echt oder zusammengesetzt ist. Analoge suchen ihren eige-

zur Realität verliert. So wie der fragende Journalist, der bei einer

nen Weg durch die glitschige Kakophonie des „Shootens“. Auch

Pressekonferenz Elliot Erwitt folgende Frage stellte: „Waren Sie

das hat etwas mit „das Bild erarbeiten“ zu tun. Fehler machen, aus

dabei, als Sie das Foto schossen?“

Tom Körber. Chefredakteur.


Quick Click - Slow Mo

Sea

Sessions

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se a sessi o n s

Panerai Classic Yacht Challenge. Regates Royales de Cannes. Bild // Guido Cantini/seasee.com


Quick Click - Slow Mo

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Rolex Middle Sea Race. SWAN 90. Taking a shower. Bild // Rolex/Kurt Arrigo


F OTOG r a f e n E r s t e r T e i l

all killer no filler 26


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s.

a l l ki l l er n o fi l l er - pa r t 1

Als Segelfotograf braucht man neben einem wachsamen Auge auch einen ausgeprägten Instinkt. Nur so kann man aus den Augenwinkeln eine Szene erkennen, die sich auĂ&#x;erhalb des eigentlichen Blickfeldes befindet. Diesen halben Blick lernt man im Laufe der langen Jahre als Fotograf. Alle hier vorgestellten Fotografen besitzen diesen Blick und nutzen ihn. Die Kamera wirkt auf sie alle wie ein Magnet, egal, woher sie kommen und wo sie leben.

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F OTOG r a f e n E r s t e r T e i l

KA kurt arrigo

www.kurtarrigo.com

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Kurt lebt mitten im Mittelmeer. Tatsächlich liegt Malta im geografischen Zentrum des Mittelmeeres. Und Kurt mittendrin. Seine Karriere begann 1992, als er beim America's Cup seine ersten Aufnahmen machte. Seit nunmehr mehr als zehn Jahren ist er der offizielle Fotograf von großen Regatten wie dem Rolex Sydney Hobart Race oder dem Rolex Middle Sea Race. 2012 war der 45-Jährige für das Yacht Racing Image nominiert.


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Voiles de St. Tropez. Nikon D3X. 2.8/70-200 mm.


F OTOG r a f e n E r s t e r T e i l

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What’s your background? Since I was a young

How long have you been in the business? What

child I have always been connected to the sea, wheather

are the biggest changes since then? I have been in

I was diving, swimming, windsurfing or sailing – I have al-

the business for over 25years – besides shooting digital, keeping

ways been passionate about it. Since picking up a camera

motivated, fresh and committed all contribute to the changes.

it was a natural progression to do what I am doing today. What are your favorite conditions to work Are you working just in sailing or in any

in? High or low wind? Big or low sea state? I­­

other areas as well? No, I am involved in many

am happy to work with all conditions, of course it is easier if

other current projects – underwater, sports fashion, snow

mother nature provides all the elements you want to work

skiing, working on movie sets – they are all connected to

with ... it is just harder when they are missing.

my creative side. Which are the ingredients for a good photo? What gear are you using? Why? Nikon - I started

A coffee to start with, have food and water when needed ...

on it and got married to. Reliable and good quality.

make sure your pilot or rib driver is happy and be prepared for all conditions.

Any favorite lenses? Not really – each lens has something to offer , depending on the condition. Although

What kind of reaction would you like to re-

I do like to use the 400f2.8 which is very heavy to hold

ceive from your viewers? Always great to hear a po-

and not many photographers use it whilst being thrown

sitive reaction, it makes it all worth while. I feel very fortunate

around on a boat.

to do what I love.


F OTOG r a f e n E r s t e r T e i l

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Links: Rolex Volcano Race. NILAYA. Nikon D4, 2.8/400 mm. Rechts oben: Das ist kein Wasser, sondern ein dampfendes Lavafeld des Ă„tna, der an der KĂźste Siziliens liegt. Rechts unten: Delfin.


reise

G a l a pag o s Enduring Elements

Schrift // Tom Körber Bild // Henrik Ekdahl, Photopress IWC, Jonathan Greene, Tom Körber

„Nachdem ich eine Weile gelaufen war, traf ich auf zwei enorme Schildkröten, von denen jede für sich mindestens 200 Pfund wiegen musste. Die eine verzehrte gerade Stücke eines Kaktus’; und als ich mich näherte, starrte sie mich an, um dann langsam davonzukriechen. Die andere bedachte mich mit einem heftigen Zischen und zog den Kopf ein.“ So weit Charles Darwin, zwei Tage nach seiner Ankunft auf den Galapagosinseln. Er befand sich auf einer naturwissenschaftlichen Reise an der HMS BEAGLE, die ihn 40.000 Meilen um die Welt führte. Während seines sechsmonatigen Aufenthalts auf den Inseln gelangen ihm Beobachtungen, die später die Grundlage seiner bahnbrechenden Evolutionstheorie bilden sollten.

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foto // Photopress/IWC

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foto // Photopress/IWC

g a l a pag o s - e n d u ri n g e l e m e n t s

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reise

Rund 1.000 Kilometer vom Festland entfernt liegen im Pazifik etwa 70 kleinere und grĂśĂ&#x;ere Inseln – die Galapagosinseln. Erstmals besiedelt im 15. Jahrhundert von den Inka.

Von Herman Melville als 25 unwirkliche Aschehaufen beschrieben, sind sie dennoch weit mehr als das: der Beginn der Evolutionstheorie. 58


A

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uch heute, beina-

leisten. Eine wichtige Maßnahme war dabei die Errichtung

he 180 Jahre später, hat dieser Archipel, der fast 1.000 Kilo­

einer Forschungsstation im Jahr 1964. Ihr Ziel ist es, irrepa-

meter westlich der Küste Ecuadors liegt, nichts von seiner

rable Schäden am Ökosystem zu verhindern. In diesem Jahr

Besonderheit verloren. Die gänzlich unterschiedlichen Le-

feiert die Station ihr 50-jähriges Jubiläum. Dies ist umso be-

bensbedingungen, die auf den jeweiligen Inseln herrschen,

merkenswerter, als es um ihre Zukunft – genau wie um die

sind die Voraussetzung für eine natürliche Selektion. Die-

Galapagosinseln selbst – noch vor drei Jahren sehr schlecht

se brachte Tier- und Pflanzenarten hervor, die nirgendwo

aussah. Hart getroffen von der weltweiten Krise kämpfte die

sonst auf der Welt zu finden sind. Rund 40 Prozent der Tie-

Charles Darwin Foundation ums Überleben. Die Rettung kam

re sind endemisch, also nur dort zu Hause. So die Meerech-

mit Swen Lorenz, einem 36-jährigen Investor aus Deutsch-

sen, die Darwinfinken und auch Riesenschildkröten.

land, der die Inseln als Tourist besuchte. Als ihm wurde, wie

dringend Hilfe nötig war, kehrte er seiner gut bezahlten Stelle in London den Rücken und machte sich als hauptberuflicher

Darwin Foundation zur Aufgabe gemacht, durch signifikante

neuer CEO an die Arbeit. Sein finanzielles Know-how hat die

Forschungsarbeit den Schutz der Inselgruppe zu gewähr-

Stiftung seither in eine profitable Organisation verwandelt.

foto // Henrik Ekdahl

foto // Henrik Ekdahl

Während der vergangenen 55 Jahre hat es sich die Charles


foto // Tom körber

foto // Henrik Ekdahl

reise

Es wird aber der panamesische Bischof Tómas de Berlanga als Entdecker geehrt. Lange dienten die Inseln Piraten als Unterschlupf. Heute kommen eher Surfer, die gute Bedingungen und „neue Freunde“ finden.

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foto // Henrik Ekdahl

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a u s s t e ll u n g

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Years

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Faces Medical drama, sailing legends and extreme facial hair – it's all on show in '40 years, 40 faces', a new photographic exhibition to mark the Volvo Ocean Race's 40th birthday.

The exhibition is currently shown in the Volvo Museum in Gothenburg. It was at the Maritime Museum in Bilbao (Spain) in September 2014 and it will be displayed at the Maritime Museums of Abu Dhabi and Auckland during the 2014-15 Edition. Just in Alicante it´s been visited by 70.000 people.

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4 0 ye a rs - 4 0 fac es

o celebrate the Volvo Ocean Race's 40th birthday in 2013, the race presents a photo exhibition with a spectacular new take on sailing’s premier round-the-world adventure. The exhibition is running at the Volvo ocean Race Museum in Alicante, Spain from Friday, June 14 until Feb 28, 2014. It uses 40 images to tell the story of a race that began life as the Whitbread on September 8, 1973, and remains sport’s greatest test of teamwork, skill and stamina. Images have come from many sources including Onboard Reporters, former competitors and race photographers, while one stunning image was unearthed via a Facebook campaign. As the pictures show, a lot has changed in the 40 years of the race. Denim jeans and shirts have been replaced by hightech survival gear, the roomy wooden interiors are now austere carbon fibre shells and nude sailors no longer navigate by sextant and dead reckoning. But the images also make it clear that the essence of the race has not changed at all. The farewells and reunions are still as emotional and the effort and exhaustion are just as complete. Some of the sailors presented are true Legends – iconic figures like Conny van Rietschoten, Sir Peter Blake, Skip Novak and Eric Tabarly – while others have been all but forgotten. Elsewhere, we focus on fans, family members and other figures connected with a race that has touched the lives of so many. While not every great Volvo Ocean Race sailor is featured here, and it is far from being a chronological history of the race, the universal themes are all covered. “The Volvo Ocean Race has always been about courage, commitment and the trust our sailors put in each other as they race around the world – the knowledge that without each other, they couldn't possibly prevail,” said Race CEO Knut Frostad. “The images here are testament to that.”

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a u s s t e ll u n g

Race 1973-74 Photographer PPL Media

Media scrum I Eric Tabarly, skipper of Pen Duick VI, is interviewed by reporters

nology, yet viewed alongside the India shot it helps show

in Portsmouth before the start of the first edition of the race.

how some things never change. Skippers will always be surrounded by media, sports journalists always prefer to hunt

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Eric Tabarly was one of France’s greatest sailors and took part

in packs and earnest young reporters will always find a way

in four editions of the race. This picture is so evocative of the

to make even a relatively relaxed situation feel like the most

early 1970s, thanks to the clothes, the colours and the tech-

important in the world.


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Race 1973-74 Photographer Bob Fisher/PPL Media

A Study in Denim The crew of Second Life pose in stylish all-denim outfits in Australia, between Leg 2 and Leg 3 of the inaugural edition. Over to the photographer himself, Bob Fisher: “It was just before Christmas 1973 and the crew members were given these shirts as a promotion. Why else would they look so pleased to be wearing them?� At the far right is skipper Roddy Ainslie, whose son, Sir Ben Ainslie, won his fifth Olympic gold medal at London 2012.


a u s s t e ll u n g

Race 1977-78 Photographer King’s Legend/Skip Novak Collection

Images Whitbread Skip Novak keeps King’s Legend on course.

for me was seeing Table Mountain on the horizon from 50 miles out, having navigated there with a sextant and a time piece.” If

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Novak was entrusted with the navigator’s role in his first Whit-

Skip looked a little apprehensive in the iceberg shot here he is like

bread, which made the arrival into Cape Town at the end of Leg 1

a rock star. He makes sailing in the race look incredibly cool, with

a special moment for the American. “What was really vpoignant

the pose, the tan, the muscular, windswept look.


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Race 1977-78 Photographer PPL Media

I n t h e S a m e B o at Sir Peter Blake is among the sailors on board Heath’s Condor during the second edition of the Whitbread. Sir Peter Blake, dressed in red and easily recognisable for his droopy moustache, is for many the greatest sailor to take part in the race. This was his second entry but it would not be until his fifth in 1989-90 that he tasted victory, skippering Steinlager 2 to a clean sweep. In a tragedy that shocked the world, Blake was murdered by pirates in in 2001 in the Amazon. He is a legend of the race and will never be forgotten.


v o lv o o c e a n r a c e

Dark& Dreamy

Will Oxley passes some time downtime with a book on his Kindle. Bild // Amory Ross/Team Alvimedica

Das Leben unter Tage ist anders. Mysteriös. Martialisch. Minimalistisch. Hier werden Legenden geboren, hier sterben Mythen. Unter Deck begegnet man den unangenehmen Wahrheiten, der erdrückenden Enge, der schweren Luft. Man begegnet sich selbst. Das kann nicht nur verstörend, sondern vor allem zerstörend sein. Kein ablenkender Horizont, kein beruhigender Blick, kein flotter Spruch. Das Echo wäre niederschmetternd. Das Dunkle war schon immer eine Anderswelt.

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da rk a n d d re a m y

Phil Harmer checking who 足足 knows what down below. Bild // Matt Knighton/Abu Dhabi Racing

Matts Crimes. Written by the Crew. Bild // Matt Knighton/Abu Dhabi Racing


v o lv o o c e a n r a c e

Morgen ist auch irgendwann vorbei. Cooking during the race. Bild // Team SCA

Ron Salthouse shows h足 is handa after rain shower. Bild // Brian Carlin/Team Vestas Wind

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Robert Salthouse fixing the outrigger that snapped Eearly morning on day 10. Bild // Brian Carlin/Team Vestas Wind

Louis Balcaen cures Jens Dolmers hand. Bild // Stefan Coppers/Brunel


technik

Barcelona World Race Preview

Schrift // Michael Walther Refitbilder // Cleo Barnham

In England wurde die aktuelle HUGO BOSS f端r das kommende Barcelona World Race vorbereitet. Die 2009 gebaute Yacht musste dem neuen IMOCA-Reglement angepasst werden. Zwar sind die Klassenvorschriften nach wie vor sehr locker, die hohe Ausfallquote der letzten Jahre f端hrte jedoch auch in dieser Klasse zu einem Umdenken.

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b a r c e l o n a w o r l d r ac e - preview

93 foto // Mark Lloyd

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technik

Das Reglement der IMOCA-Klasse wird von den aktiven Seglern weiterentwickelt. Beim vergangenen Vendée Globe 2012/2013 gab es große Probleme mit dem Kiel und der gesamten Kiel­ mechanik. Dieses Bauteil ist aus Sicherheitsgründen vereinheitlicht worden. Die Teams können nun also um einen Einheitskiel und eine Einheitskielmechanik ihre eigene Yacht herumkonstru­ ieren. Während die Yacht dem Segelstil von Alex Thomson und Pepe Ribes angepasst wird, schwebt der Kiel bereits am Hallenausgang. Neben dem vereinheitlichten Kiel und der entsprechenden Hydraulik einigte sich die Klasse auch auf einen einheitlichen Mast. Zwar nähert sich die Klasse damit einer One-Design-Klasse an, die Einschränkungen in der Konstruktionsfreiheit bleiben jedoch auf die besonders sicherheitsrelevanten Teile beschränkt.

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Die aktuelle HUGO BOSS ist sicher eines der schnellsten Mono­ hulls. Dennoch sind auch bei diesen Yachten manchmal die bekannten Arbeiten fällig. Da wird das Unterwasserschiff noch einmal geschrubbt und kleine Macken ausgebessert, bevor die Yacht dann eine gesamte neue Lackierung erhält. Die von VPLP in Frankreich konstruierte Yacht wurde jetzt in England unter dem wachsamen Auge von Guillaume Verdier überarbeitet. Der Franzose hatte seine Finger neben der HUGO BOSS auch bei Francois Gabarts MACIF, dem neuen 100-Füßer COMMANCHE und dem AC72 der Neuseeländer im Spiel.


reise

Vollmond 체ber den s체dfinnischen Sch채ren. Am Anleger Boxby sind wir allein, es ist vollkommen still und friedlich.

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o s t see l i n ksr u m

Ostsee linksherum.

Bild // Christian Irrgang Schrift // Christian Irrgang und Tom Körber

Die Idee kam mir, weil ich eine private Auszeit brauchte, dazu kam noch eine Flaute im Job. Da wollte ich einfach mal etwas anderes machen und länger segeln als eine Woche im Urlaub. 2009 kaufte ich das Boot, 2010 ging es los. Eigentlich wollte ich nur Freunden jeden Tag per Mail einige Impressionen von der Reise schicken. Das Schreiben machte jedoch zusehends mehr Spaß und verselbstständigte sich dann bald. Alle E-Mails fangen mit „Ahoi Landratten“ an und hören mit „Mast- und Schotbruch, der Alleinsegler“ auf. Sie bildeten das Gerüst für das spätere Buch. Erst dachte ich, dass niemand noch ein Buch über die Ostsee lesen will, aber dem war wohl nicht so. Ich sehe das an den Reaktionen der Leser – bis heute.


reise

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Insel auf der Grenze zwischen Finnland und Schweden, zwischen Kemi und Haparanda.

arum linksherum? Das hatte einfach

wäre, wäre da auch okay gewesen, ich musste nicht un-

mit den vorherrschenden Windrichtungen

bedingt nach Haparanda. Zweimal hatte ich Besuch: Ein-

zu tun. Ein ganz pragmatischer Grund also.

mal kam ein alter Schulfreund, mit dem ich früher schon

Wenn im Herbst stärkerer Westwind weht, ist

viel segelte, für zehn Tage und einmal kam meine Frau für

doch ganz praktisch, wenn man an der schwedi-

14 Tage vorbei. Das war sehr schön, aber wichtig war für

schen Küste Richtung Süden segeln kann. Ich bin

mich, allein loszusegeln. Es ist ein entscheidender Unter-

auf Rügen gestartet, dann ist es fast schon logisch,

schied, ob ich zu zweit starte und der Mitsegler später von

dass man Richtung Polen und Baltikum, sprich nach

Bord geht oder ob ich von Beginn an allein bin.

links segelt. Ich bin nicht nur im wörtlichen, sondern

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auch im übertragenden Sinne gegen die Uhr gesegelt.

Unterschied? Der liegt allein schon darin begründet, die

Langsam, immer schön langsam, gegen die Uhr und ge-

Entscheidung zu treffen, allein zu starten. Auf die Frage,

gen die Zeit. Ich bin ganz gemütlich von Etappe zu Etappe

welches der wichtigste Tag auf meiner Reise war, sage ich:

und habe mir wirklich Zeit gelassen. Allein und ohne fes-

„Es war der erste Tag, der Start.“ Es hat mich schon einige

tes Ziel – so wollte ich es. Einen Plan B hatte ich nicht so

Überwindung gekostet, weil ich so etwas noch nie gemacht

richtig. Wenn ich irgendwo nicht weitergekommen wäre,

hatte. Ich wusste nicht, ob ich mit dem Alleinsein klarkom-

hätte ich wieder umgedreht – das war mein Plan B. Oben

me oder durchdrehe und ob ich überhaupt mit dem Boot

am Bottnischen Meerbusen gibt es eine Engstelle (Kvar-

allein klarkomme. Mit der Zeit wuchs mein Selbstvertrauen.

ken), wo Finnland und Schweden nur 80 Meilen voneinan-

Als mein Kumpel kam, wusste ich also, wie alles läuft. 109

der entfernt liegen. Wenn ich dort nicht weitergekommen

Tage, circa dreieinhalb Monate war ich unterwegs.


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Veränderung? Ja, aber das hat sich wieder verloren. Leider

Probleme? Nicht wirklich bis auf eins. Irgendwann hatte

ist die Reise schon wieder zu lange her. Eigentlich müsste ich

ich ein Leck im Boot, das ich nicht abdichten konnte. Auf

langsam wieder los. Gelassenheit war ein relevanter Punkt,

Backbordbug lief zum Schluss ein Liter Wasser pro Minu-

der mich veränderte. Als Freiberufler leidet man schnell

te ins Boot. Auf Steuerbordbug und nachts im Hafen blieb

unter Existenzangst und Panik, wenn kein neuer Auftrag

dagegen alles trocken. Es dauerte eine Weile, bis ich mit

in Sicht ist. Als ich merkte, dass ich nach einem Vierteljahr

Fachleuten herausfand, woran es lag. Der Mast steht beim

immer noch lebe und mir noch ein Stück Brot kaufen kann,

Folkeboot auf dem Kiel. Durch den Bal-

half ebendiese Gelassenheit. Im Leben und im Segeln muss

last muss es anscheinend eine Hebel-

man auch mal abwarten können. Warten auf die richtigen

wirkung gegeben haben, die den Riss

Umstände, auf das richtige Wetter. Man muss nicht immer

vergrößerte. Sobald der Hebel nicht da

alles sofort erledigen. Vor allem durch das Alleinsein habe

war, lief auch kein Wasser rein. Im Hafen

ich sehr viel gelernt. Genau das hatte ich mir erhofft.

konnte ich suchen, soviel ich wollte – da

Zweiter Törn? Unbedingt, darüber denke ich tatsächlich nach.

kam kein Wasser. Auf Backbordbug segelnd sah ich auch Zweiter Törn? Unbedingt, darüber denke ich tatsächlich nach.

nur das Wasser von vorn nach hinten zwischen den geklin-

2016 möchte ich wieder los. Mein altes Folkeboot existiert

kerten Planken, also in den Lahningen, durchlaufen. Ich sah

zwar noch, ist aber nicht mehr in meinem Besitz. Auch das war

aber nicht, wo es herkam. Erst später, als die Stelle schwarz

ein Teil meines Plans. Auch hier spielten ganz pragmatische

wurde, sah ich, dass eine Planke einen circa sechs Zentime-

Gründe eine Rolle: Zeit und Geld. Außerdem: Besitz belastet.

ter langen Riss hatte.

Auf dem Rigaischen Meerbusen vor der Insel Ruhnu.


fotografen zweiter teil

LP laurent pujol

Als ehemaliger Profisurfer weiß Laurent, wo er wann zu sein hat, damit spektakuläre Aufnahmen herauskommen. Heute lebt der 42-jährige Franzose in Capbreton. Geboren am Mittelmeer, aufgewachsen in Argentinien, später in St. Martin (Karibik), dann in den USA (Florida & Kalifornien) und schließlich wieder in Frankreich. Was hätte da auch anderes aus ihm werden können?

Instagram & Facebook: laurentpujol_photographie

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P R E V I E W

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s.

a l l ki l l er n o fi l l er - pa r t 2

Benjamin Sanchis. Hossegor


fotografen zweiter teil

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Hawaii. Backdoor. North Shore. Oahu.


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What’s your background? I was a professional sur-

lower. The subject must be in a two meter radius and if not, you

fer for 20 years and spent every winter in Hawaii enjoying

get nothing. With a 70-200mm you pretty much capture it all.

the winter swells. Been shooting photos of my journeys for as long as I can remember. Using mostly throw away cameras

How long are you in the business? What’s the

and also had Yashica T4 - I think it was. Started shooting action

biggest changes since that? Been in the business

photos about five years ago. Wanted to stay close to the action

four years now. Unfortunately, the biggest change is the mags

and in the ocean. Water photography means exactly both.

slowing down due to the internet movement.

Are you working just in surfing or in any

What’s your favorite conditions to work

other areas too? Mostly surfing, selling photos to

in? High or low wind? Big or low sea state?

mags and advertisement. Also sell some numbered prints on

I like to work in big tubes and light offshore winds when

all sorts of canvas. Most recently using aluminum and that

using a fisheye. Don't mind the strong wind and moody skies

looks really cool.

for little longer lenses.

What gear are you using? Why? Using Nikon D3

What’s the worst conditions you have ever

because it works really well in low light. You can crank up

worked in? Last year in Ireland. We had rain, hail and

the ISO without getting much noise. Mostly use wideangles

snow all in one session. That was pretty heavy stuff. We

lenses. I don't own a tripod or a 600mm lens. I don't want to

couldn't see anything and it was getting dark.

be on the beach shooting photos. Which are the ingredients for a good photo? Any favorite lenses? I mostly use these three lenses:

Sunshine and not expecting too much.

16mm, 50mm and a 70-200 when shooting from a jet ski. What kind of reaction would you like to reIs it easier to work with a wideangle or a

ceive from your viewers? This guy is thinking out of

long lense? The percentage of shots with a fisheye is much

the box. That's a great compliment to me.


water

this is water Als Fotograf muss man manchmal dorthin, wo es wehtut. Das gilt vor allem als Surffotograf, wenn man nah am Geschehen sein und die besten Perspektiven einfangen will. Man schwimmt in den Wellen und taucht unter ihnen durch, man ist sozusagen mittendrin. Eine Auswahl.

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P R E V I E W

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s.

t h is is wat er

Bodysurfer Paul Has auf Hawaii. Beim Bodysurfen nutzt der Surfer seinen Kรถrper, um auf der Welle zu reiten, kein Surfboard. Bild // Ryan Foley


water

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Shane Dorian. Portugal. Nazaré. Das Bild aus dem Januar ging in die Surfgeschichte als Dorian Bomb" ein. Wer dachte, hohe Wellen brechen " Australien, sollte umdenken. An der französischen nur in den USA oder und portugiesischen Atlantikküste liegen Riffe, die bei bestimmten Swellwinkeln wahre Monster entstehen lassen. Bild // Laurent Pujol


ausblick

foto // Laurent Pujol

such und lies

Finden Sie Poseidon und gewinnen Sie ein Jahresabo des Sailing Journal unter allen einsendungen bis zum 30.01.2015 verlosen wir fünf Jahresabonnements des Sailing Journal.

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Wir verabschieden uns nun in die (wohlverdiente) Winterpause, sammeln neue Eindrücke, Geschichten und Gedanken. Natürlich nicht, ohne all unseren Lesern entspannte Feiertage und einen beglückenden famosen Jahresanfang zu wünschen. Wir lesen uns Ende März.

Sailing Journal 1/2015 erscheint Ende März. Island von oben - Aufnahmen, nicht von dieser Welt. Volvo Ocean Race - So far so good. SC Godewind - Eine Reise zu den shetland-inseln in de 1960er-Jahren Happy Island - Eine Reise in den Grenadinen Bitte beachten Sie: Themen können sich aus redaktionellen Gründen verschieben.

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Das Meer ist unser Pfad zueinander und zu allen anderen Menschen, das Meer ist unsere endlose Saga, das Meer ist ist unsere kraftvollste Metapher."

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Epeli Hau'ofa, Pazifischer Schriftsteller.


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