Swiss Values

Der CEO einer der wohl bekanntesten Schweizer Marken spricht im Interview daüber, was Swissness für Victorinox bedeutet.

Martin Hirzel
Der CEO einer der wohl bekanntesten Schweizer Marken spricht im Interview daüber, was Swissness für Victorinox bedeutet.
Martin Hirzel
In der öffentlichen Diskussion höre ich oft, es sei der Wille zur Innovation, die hohe Agilität sowie der Fokus auf die Kundenbedürfnisse, welche für den Erfolg der Schweizer Industrie verantwortlich zeichneten. Zweifellos trägt all dies zum Erfolg bei. Allerdings verfügen auch andere Nationen über diese Qualitäten. Es kann also nicht nur daran liegen, dass unser Land immer wieder herausragende Industrieprodukte hervorbringt. In meinen Augen liegt auch ein anderer Wert unserem Erfolg zugrunde: Offenheit. Und zwar die Offenheit gegenüber Ideen, Menschen und dem Handel.
Ein Blick in die Schweizer Industriegeschichte genügt, um dieser These Substanz zu verleihen. Im 17. Jahrhundert brachten hugenottische Flüchtlinge aus Frankreich ihr handwerkliches Wissen in die Schweiz. Sie legten den Grundstein für die Schweizer Uhrenindustrie. Der Franzose Alexander Clavel war einer der ersten, welcher in Basel synthetische Farbstoffe produzierte. Daraus entwickelte sich die Chemie- und Pharmaindustrie. Oder der Engländer Charles Brown, der mit Walter Boveri die BBC gründete, die als ABB noch heute existiert. Es gäbe noch viele weitere Beispiele.
Natürlich waren nicht nur Ausländer dafür verantwortlich, dass die Schweiz zur Industrienation aufstieg. Ich glaube aber, dass die Offenheit der Schweiz gegenüber solchen Persönlichkeiten und deren Ideen den Humus bildeten,
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auf dem wichtige Industriesektoren wachsen konnten. Und dies ist wirklich eine speziell schweizerische Qualität. Sie zeigt sich auch im gesamten Staatswesen. Ohne diese Offenheit wäre das friedliche Zusammenleben von vier Kulturen in einem kleinen Land wie die Schweiz kaum möglich.
Ich will aber nicht nur in die Industriegeschichte schauen. Angesichts der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage müssen wir nach vorne blicken und Lösungen finden. Dabei ist die Fähigkeit, offen gegenüber Menschen und Ideen zu sein, dringlicher denn je. Die technologische Komplexität nimmt laufend zu. Die Möglichkeiten der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz haben das Tempo nochmals signifikant erhöht. Um künftig erfolgreich zu bleiben, müssen Industrieunternehmen mit Drittfirmen, Hochschulen und Forschungsinstituten kooperieren. Es ist die Zusammenarbeit von Menschen aus verschiedensten Disziplinen, welche bahnbrechende Innovationen schafft. Dafür braucht es unter anderem Spezialistinnen und Spezialisten aus der Datenanalyse, Physik, Biologie, Photonik, Robotik und der Quantentechnologie. Ingenieur:innen allein schaffen das nicht mehr.
Auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft braucht es auch weiterhin eine grosse Offenheit in der Aussenhandelspolitik. Die Welt sortiert sich gerade neu. Als kleines Land können wir der neuen geopolitischen
Blockbildung und dem zunehmenden Protektionismus wenig entgegensetzen. Der einzige Weg in dieser Situation ist es, pragmatisch und agil neue Freihandelsverträge abzuschliessen – idealerweise schneller als unsere Konkurrenten auf dem Weltmarkt. Deshalb sollte das Freihandelsabkommen mit Indien rasch und möglichst ohne den Umweg über ein Referendum ratifiziert werden. Zudem braucht es ein Abkommen mit den Mercosur-Staaten. Natürlich soll auch ein solcher Vertrag mit den USA angestrebt werden. Für die Schweiz wäre das der Jackpot.
Gleiches gilt für das Verhältnis zur EU. Grundsätzlich schaue ich mit grosser Skepsis auf die Regulierungswut der EU. Sie ist eine enorme Belastung für die Unternehmen und bindet unnötig viele Ressourcen. Immerhin scheint sich diese Erkenntnis auch in Brüssel langsam durchzusetzen. Das lässt hoffen. Tatsache ist aber, dass die EU für die Schweizer Tech-Industrie der mit Abstand grösste Handelspartner ist. Und das wird auch die nächsten Jahrzehnte so bleiben. Deshalb sind wir gut beraten, wenn wir gegenüber den Bilateralen III eine grosse Offenheit zeigen. In einer Welt, in der Machtpolitik, Abschottung und erratische Entscheide überhandnehmen, wäre es töricht, die Beziehungen zur EU nicht auf eine feste neue Grundlage zu stellen.
Text Martin Hirzel, Präsident Swissmem
Lesen Sie mehr. 04 Nachhaltigkeit 06 Innovation und Tradition 06 Swiss Made 12 Interview: Carl Elsener 14 Schweizer Immobilienmarkt 18 Standort Schweiz
Fokus Swiss Values.
Projektleitung
Jeton Radi
Country Manager Pascal Buck
Produktionsleitung
Adriana Clemente
Layout Mathias Manner
Text Aaliyah Daidi, SMA, Sybille Brütsch-Prévôt
Titelbild zVg
Distributionskanal Bilanz
Druckerei Druckhaus Kaufmann GmbH
Smart Media Agency. Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel +41 44 258 86 00 info@smartmediaagency.ch redaktion@smartmediaagency.ch fokus.swiss
Viel Spass beim Lesen!
Jeton Radi
Project Manager
Vom edlen Ledersessel bis zum innovativen Holzgrill: Schweizer KMU setzen mit Leidenschaft auf Qualität und heimische Wertschöpfung. Die rote Armbrust von Swiss Label steht dabei für mehr als bloss ein Label – sie ist Ausdruck von Stolz, Innovationskraft und nachhaltiger Verbundenheit zum Werkplatz Schweiz. Ein Einblick.
Mirjam Voser Geschäftsführerin Swiss Label
Sylvia Flückiger Präsidentin
Ein hochwertiges Möbelstück kann über die Jahre hinweg zu einer Art Familienmitglied werden. «Und solchen Möbeln, die ihren Besitzerinnen und Besitzern am Herzen liegen, verleihen wir neuen Glanz und ein zweites Leben», erklärt Manuela Flückiger. Sie ist die Geschäftsführerin der «manufaktur Masch» – einer Polsterei und Möbelmanufaktur, die ihre Räumlichkeiten in Oberentfelden hat. Hier herrscht, wie die Chefin selbst betont, organisiertes Chaos. «Das entspricht meinem Naturell, denn Kreativität war mir schon immer wichtig», erzählt sie. Ursprünglich wollte Flückiger Architektin werden und damit ihre Leidenschaft für das Zeichnen zum Beruf machen. Doch dann entschied sie sich, wie ihre Schwester, für eine Lehre als Polsterin. 2016 folgte dann der Schritt in die Selbstständigkeit. Heute beschäftigt Manuela Flückiger
in ihrem Unternehmen sieben Leute, darunter zwei Lernende.
Ein Grossteil der Arbeiten, welche das Team der Manufaktur ausführt, besteht in der Restauration von Möbelstücken, darunter auch Antiquitäten. Qualität und Kundennähe bei der Beratung stehen dabei stets an erster Stelle. «Ich möchte die Leute mit unserer Arbeit zum Strahlen bringen», betont die Geschäftsführerin. Künftig möchte sie aber auch vermehrt eigene Produkte auf den Markt bringen, wie zum Beispiel hochwertige, individuell gefertigte Ledersessel – eventuell mit Firmenlogos versehen. Und da die «manufaktur Masch» ihre Wertschöpfung komplett in der Schweiz generiert, lag für die Gründerin die Zertifizierung mit Swiss Label auf der Hand. «Wir stehen wirklich für den Werkplatz Schweiz – darauf sind wir stolz und das darf man sehen.»
Ein Traum aus Feuer und Stahl
In einem ganz anderen Feld ist Benno Leu tätig. Doch auch der Zentralschweizer Unternehmer brennt für seine Produkte: Seine Firma «Lionfire» erfüllt Feuerträume, indem sie mit viel Herzblut sowie handwerklichem Geschick Eco-Grillöfen und Feuerschalen sowie Feuerobjekte und Skulpturen für Gartenoasen oder Terrassen
baut. Angefangen hat das Ganze als Hobbyprojekt: «2016 stellte ich vier Grills her und meine Tochter kreierte das Lions-Logo für mich», erinnert sich der ehemalige Landmaschinenmechaniker. Das besondere Design erregte sofort Aufmerksamkeit und der Grill-Innovator wurde an eine Frühlingsausstellung eingeladen. «Und weil ich dort ja schlecht nur mit einem einzigen Modell aufkreuzen konnte, habe ich für den Anlass noch drei weitere Varianten gebaut», erzählt der Gründer schmunzelnd.
2017 erwuchs aus dem Hobbyvorhaben eine GmbH. Drei Jahre später entwickelte man bei Lionfire den ersten charakteristischen Amphorenofen mit Seitenfeuerung – eine Innovation, die seither sämtliche Grills und Feuerschalen aus der Luzerner Manufaktur auszeichnet. Dass es sich beim Unternehmen generell auch um eine Ideenschmiede handelt, zeigt etwa das «Eco System», welches mittlerweile patentiert und geschützt ist. Die Vorteile dieser Modellreihe sind vielfältig: Der Holzverbrauch liegt bei nur 30 Prozent von anderen Holzgrills, die Modelle sind nach zehn Minuten einsatzbereit und man kann in einem Gerät rauchfrei kochen, grillieren, garen, räuchern oder backen. Die Zertifizierung mit Swiss Label sieht Benno Leu als ein Bekenntnis zum Zentralschweizer Werkplatz: «Das
Handwerk soll in der Region bleiben, dafür stehen wir mit unserem Betrieb sowie unseren Produkten.» Die Armbrust sei zudem ein tolles Symbol, um diese Werte sowie die Swissness nach aussen zu kommunizieren.
Ein Verein mit einer Mission Auch für Sylvia Flückiger, die Präsidentin von Swiss Label, ist die Armbrust ein kraftvolles Symbol. Denn diese verkörpere exakt das, was hiesige Unternehmen auszeichnet: Qualität, Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit, Herzblut, Innovation und Leidenschaft – eben echt schweizerische Werte. «Unsere Mitglieder verfügen mit der Armbrust quasi über das gewisse ‹Quäntchen mehr› – ja, man kann sagen, sie erhalten eine besondere Auszeichnung für ihre Produkte», so Flückiger. Der Vorstand von Swiss Label kann zudem auf ein ausgezeichnetes, junges, dynamisches Team zählen, das unter der Leitung von Präsidentin Sylvia Flückiger und Geschäftsführerin Mirjam Voser erstklassige Arbeit leistet. So wurde in den letzten Monaten stark am Marketing gearbeitet, womit der Bekanntheitsgrad von Swiss Label und der Armbrust stetig erhöht und verbessert wird. Auch Netzwerk-Events werden künftig eine noch zentralere Rolle spielen, um den Austausch unter den Mitgliedern zu erhöhen. Weitere Informationen unter: swisslabel.ch
ie Schweiz gilt weltweit als Vorreiterin im Nachhaltigkeits- und Qualitätsbereich. Diese Prinzipien sind tief in der Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur des Landes verankert und tragen wesentlich zum Erfolg des «Swiss Made»-Ansatzes bei. Im Immobilien- und Energiebereich setzen Schweizer Unternehmen auf energieeffiziente Lösungen und nachhaltige Konzepte. So werden CO₂-Emissionen reduziert und langfristig wirtschaftlicher sowie ökologischer Mehrwert geschaffen.
Der Grundpfeiler der Nachhaltigkeit
Die Energieeffizienz ist ein zentraler Aspekt der Schweizer Nachhaltigkeitsstrategie. Der Ausbau erneuerbarer Energien und moderne Technologien tragen zur Optimierung des Energieverbrauchs und zur CO₂-Reduktion bei. Schweizer
Immobilienunternehmen investieren in nachhaltige Energiekonzepte, darunter Photovoltaikanlagen, Geothermie und Wärmerückgewinnung. Diese Massnahmen senken den Primärenergieverbrauch und fördern die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
KI-gestützte
Energieoptimierung Mithilfe der künstlichen Intelligenz wird der Energieverbrauch optimiert, indem sie Verbrauchsdaten analysiert und den Betrieb anpasst. Zum Beispiel setzen Schweizer Unternehmen auf KI-Technologien, um Einsparpotenziale zu identifizieren und Ressourcen effizienter zu nutzen.
Schweizer Qualität als Erfolgsfaktor
Neben der Nachhaltigkeit ist natürlich die Qualität ein wesentlicher
Bestandteil des Schweizer Erfolgsmodells. Innovative Materialien, eine hochwertige Bauweise und nachhaltige Architektur prägen den Immobiliensektor. Die Schweizer Bauwirtschaft zeichnet sich durch ihre exzellente Handwerkskunst, langlebige Baustoffe und höchste Präzision aus. Dies zeigt sich nicht nur in ikonischen Bauten, sondern auch in Gewerbe- und Wohnimmobilien, die auf nachhaltige Nutzungszyklen ausgerichtet sind.
Nachhaltiges Bauen als Zukunftstrend
Die Bauwirtschaft setzt auf nachhaltige Materialien wie beispielsweise regionales Holz und recycelbare Baustoffe. Projekte wie «Greencity» in Zürich zeigen, dass sich hohe Lebensqualität mit umweltfreundlicher Architektur verbinden lässt. Verschiedene Unternehmen verfolgen eine klare Dekarbonisierungsstrategie.
Durch Modernisierung, den Einsatz erneuerbarer Energien und effiziente Energiekonzepte werden CO₂-Emissionen schrittweise gesenkt. Solche Massnahmen steigern den Immobilienwert und machen umweltfreundliche Gebäude attraktiver für Investor:innen und Mieter:innen.
Wegweiser für die Zukunft
Die Verschmelzung von Nachhaltigkeit und Qualität ist ein wesentlicher Bestandteil des Schweizer Erfolgsmodells. Schweizer Unternehmen zeigen, wie durch innovative CO₂-Reduktionsmassnahmen wirtschaftlichen Nutzen und Umweltfreundlichkeit vereint werden können. Die Schweiz beweist somit, dass nachhaltiges Wirtschaften der Schlüssel für eine zukunftsfähige Gesellschaft ist.
Text Aaliyah Daidi
Im Schweizer Telekom-Markt spielt sich seit einigen Jahren eine spannende David-gegen-Goliath-Geschichte ab: Mit grosser Kundennähe sowie authentischer Swissness stellt sich Quickline den grossen Anbietern der Branche erfolgreich entgegen. Warum das klappt und wie Quickline auch in Zukunft die Telekommunikation verändern möchte, erklärt CEO Egon Perathoner im Interview.
Egon Perathoner CEO Quickline
Herr Perathoner, Quickline ist seit über 30 Jahren in der Telekommunikationsbranche tätig. Vor zweieinhalb Jahren ist man vom regionalen zum nationalen Anbieter geworden. Wie kam es dazu?
Wir wissen seit Langem, dass unsere Kundinnen und Kunden äusserst zufrieden sind mit unseren Telekommunikationsdienstleistungen. Viele wollten ihren individuellen Serviceplan bei einem Umzug jeweils «mitnehmen» – was leider bis vor zweieinhalb Jahren ausserhalb des damaligen Verbundgebietes unmöglich war. Aufgrund der steigenden Nachfrage haben wir uns dazu entschieden, die Vorteile unseres Angebots schweizweit zugänglich zu machen. Seither verfolgen wir eine neue Wachstumsstrategie, die aber nach wie vor auf unseren Kernwerten basiert: Kundennähe sowie persönlicher Kontakt. In Kombination mit unseren erstklassigen Services mischen wir mit diesem Ansatz seit zweieinhalb Jahren den TelekomMarkt auf und stellen uns als ein KMU den «Grossen» entgegen.
Wie unterscheidet sich Quickline von anderen Anbietern auf dem Schweizer Markt?
Das Schlüsselwort lautet «persönlich». Wir sind ein KMU mit rund
Wir fokussieren auf Produktinnovationen, rennen aber nicht jedem Trend nach.
– Egon Perathoner, CEO Quickline
200 Mitarbeitenden, das sich zu 100 Prozent in Schweizer Hand befindet. Da wir kein Outsourcing ins Ausland betreiben, bleibt die Wertschöpfung ebenfalls komplett hierzulande angesiedelt. Wer bei uns anruft, landet dementsprechend nicht in einem Offshore-Callcenter, sondern bei uns in der Zentrale im Seeland oder bei einem unserer regionalen Partner. Dort erhält man dann eine fundierte Beratung in einer Eins-zu-eins-Betreuung.
Als CEO legen Sie also besonderen Wert auf die Schweizer Identität
Ihres Unternehmens?
Absolut, denn diese bildet die Essenz unseres Betriebs: Quickline entstand aus dem Zusammenschluss regionaler Netzeigentümer, welche die Idee verfolgten, der Bevölkerung etwas Gutes zu tun. Dieser Gedanke sowie die regionale Verwurzelung treiben uns weiterhin an. Daher trifft man unsere Leute zum Beispiel auch an Sportevents an, die wir sponsern. Bei unseren Schweizer «Aktionären» und Partnern handelt es sich ebenfalls um KMU, die etwa in der Energieversorgung oder der Telekommunikation angesiedelt sind. Sie werden von den gleichen unternehmerischen Werten angetrieben wie wir. Das gibt uns enorme Sicherheit, da wir dank dieses Konstrukts nicht
von internationalen Shareholdern beeinflusst werden können.
Welche Rolle spielt Innovation in Ihrer Strategie, um Quickline auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu halten? Wir fokussieren auf Produktinnovationen, rennen aber nicht jedem Trend nach. Vielmehr wägen wir jede Entwicklung sorgfältig ab und entscheiden, ob sie für unsere Kundschaft Mehrwert bringt und für unseren Markt geeignet ist. Wir waren auch schon Innovationsprimus: Schon im Jahr 2010 führten wir mit unserem «Quickline TV» als erster Anbieter die Replay-Funktion im digitalen Fernsehen ein. Einfachheit ist ein weiteres Schlüsselelement für uns, denn niemand mag komplizierte Produkte.
Die Digitalisierung schreitet rasant voran. Welche neuen Entwicklungen werden Ihrer Meinung nach die Telekommunikationsbranche in den nächsten Jahren prägen? Künstliche Intelligenz (KI) wird auch auf unsere Branche einen wesentlichen Impact haben. Wir nutzen die Technologie, um Prozesse zu analysieren und zu optimieren. Im Kundenkontakt hat KI aber unseres Erachtens nichts zu suchen: Bei uns
sprechen und schreiben Kundinnen und Kunden nach wie vor mit menschlichen Mitarbeitenden. Nebst KI wird auch das «Internet der Dinge» immer relevanter. Wir sehen heute, dass mehr Geräte denn je über Onlinefunktionalitäten verfügen, darunter etwa neuartige Heizungs- oder Lüftungssysteme. Hierfür wird mehr Bandbreite benötigt. Mit «Quickline Energy» sind wir kürzlich in den Strommarkt eingestiegen, womit wir unsere Expertise sowie unsere Erfahrung aus unserer Stammbranche in ein neues, wichtiges Feld übertragen.
Ein typischer Schweizer Wert ist Beständigkeit. Da passt es gut, dass Sie als ehemaliger COO heute als CEO das Unternehmen verantworten. Wie lauten Ihre persönlichen Ziele für Quickline?
Ich möchte unseren Verbund noch enger zusammenschweissen und sicher durch die künftigen, spannenden Zeiten lenken. Zu diesem Zweck werden wir weiterhin den Weg der Öffnung beschreiten und unsere nationale Präsenz etablieren – ohne dabei unseren regionalen Touch zu verlieren. Sie sehen: Langweilig wird es mir auf keinen Fall werden (lacht).
Weitere Informationen unter: quickline.ch
Die Schweiz hat seit vielen Jahren einen hervorragenden Ruf als weltweit führender Innovationsstandort.
Im Global Innovation Index (GII) belegt unser Land regelmässig Spitzenplätze und das aufgrund verschiedenster Faktoren: exzellente Forschungslandschaft, ein wirtschaftsfreundliches Umfeld sowie eine Kultur der kontinuierlichen technologischen Weiterentwicklung und Verbesserung. Das Land vereint jahrhundertealte Traditionen mit moderner Technologie und schafft somit eine einzigartige Grundlage für beständige Fortschritte.
Forschung und Entwicklung als Fundament
Die starke Forschungs- und Entwicklungslandschaft ist ein zentraler Baustein des Schweizer Erfolgs. Die Schweiz investiert
überdurchschnittlich viel in Forschung und Entwicklung (auch als F&E bezeichnet) und erreicht eine der höchsten F&E-Quoten im internationalen Vergleich. Die weltweit anerkannten Hochschulen wie die EPFL Lausanne und ETH Zürich belegen ebenfalls regelmässig Spitzenplätze in internationalen Rankings. Diese Institutionen sind nicht nur Ausbildungsstätten für hoch qualifizierte Fachkräfte, sondern fungieren auch als Innovationsmotoren der Wirtschaft. Zudem haben zahlreiche internationale Unternehmen ihren Sitz in der Schweiz, betreiben hier ihre Forschungszentren und arbeiten eng mit akademischen Einrichtungen zusammen.
Public-private-Partnerships: Ein Erfolgsmodell Enge Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und
Politik sind ein entscheidender Faktor für die Schweizer Innovationskraft. Bei der Förderung neuer Technologien spielen Public-private-Partnerships (PPP) eine wichtige Rolle. Unternehmen arbeiten eng mit staatlichen und akademischen Institutionen zusammen, um Innovationen auf den Markt zu bringen. Diese Zusammenarbeit zeigt sich oft in der Pharmaindustrie, Medizintechnik, Fintech und Robotik, in denen Schweizer Organisationen weltweit führend sind.
Tradition und Innovation im Einklang
Schweizer Innovation ist der Beweis, dass Fortschritt und Tradition keine Gegensätze sein müssen. Traditionelle Branchen wie die Uhrenindustrie nutzen innovative Technologien, um ihre Produkte auf
ein neues Niveau zu heben. Blockchain-basierte Echtheitszertifikate und smarte Uhren mit hightech Sensoren sind nur einige Beispiele dafür, wie Schweizer Unternehmen moderne Entwicklungen vorantreiben, ohne ihre Wurzeln und Traditionen zu vergessen.
Die Zukunft der Schweizer Innovation Dank der einzigartigen Balance zwischen exzellenter Forschung, starken Partnerschaften und einem tief verwurzelten Innovationsgeist bleibt die Schweiz auch zukünftig ein globaler Spitzenreiter im Innovationsbereich. Die Fähigkeit, Hightech und Tradition miteinander zu verschmelzen, macht die Schweiz zu einem Modell für nachhaltigen Fortschritt und wirtschaftlichen Erfolg.
Text Aaliyah Daidi
«Swiss Made» gilt weltweit als Synonym für höchste Präzision und Verlässlichkeit. Doch was macht dieses Siegel so begehrt – und wie bleibt es in einer sich wandelnden Wirtschaft relevant? Der Erfolg liegt in der einzigartigen Verbindung von Tradition, Innovationskraft und einem konsequenten Qualitätsanspruch.
Von der Handwerkskunst zum globalen Standard
Die Wurzeln von «Swiss Made» reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück, als Genfer Uhrmacher ihre Meisterwerke kennzeichneten, um sich gegen Fälschungen zu schützen. Mit der Industrialisierung festigte sich der Ruf der Schweiz als Standort für hochwertige Fertigung – nicht nur in der Uhrenindustrie, sondern auch in der Maschinen- und Medizintechnik.
Der Schutz des Labels wurde im Laufe der Jahre verstärkt: Seit 2017 dürfen Industrieprodukte nur dann als «Swiss Made» bezeichnet werden, wenn mindestens 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz
anfallen und die zentrale Fertigung im Land erfolgt. Diese strikten Vorgaben sind nicht nur eine regulatorische Massnahme, sondern ein klares Signal für Qualität und Authentizität.
Herausforderungen und wirtschaftliche Perspektiven Doch Qualität allein reicht nicht mehr aus, um sich in einem globalisierten Markt zu behaupten. Die Aufwertung des Schweizer Frankens, steigende Produktionskosten und
geopolitische Unsicherheiten erschweren den Export. 2024 verzeichnete die Industrie sinkende Bestellungen, doch laut OECD-Prognosen wird die Schweizer Wirtschaft 2025 mit 1,5 Prozent moderat wachsen. Entscheidend ist, wie Unternehmen mit diesen Herausforderungen umgehen.
Drei Schlüsselstrategien für die Zukunft
1. Technologische Exzellenz: Industrie 4.0 – Automatisierung
und künstliche Intelligenz steigern Effizienz und Präzision, besonders in der Medizintechnik und Feinmechanik.
2. Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor: Ressourcenschonende Fertigung und Kreislaufwirtschaft erhöhen nicht nur die ökologische Verantwortung, sondern auch die Marktattraktivität.
3. Digitale Transformation: Smarte Prozesse und individualisierte Produkte stärken die globale Positionierung der Schweizer Industrie.
Swiss Made bleibt ein Erfolgsversprechen Das Label «Swiss Made» steht weiterhin für Exzellenz – doch nur durch Innovation und Anpassung bleibt es international konkurrenzfähig. Die Verbindung aus Tradition, Hightech und Nachhaltigkeit stellt sicher, dass es auch 2025 ein Garant für Qualität und Vertrauen bleibt.
Graubünden ist ein bedeutender Standort für international tätige Hightech-Unternehmen im Bereich Medizinaltechnik und Lifesciences. Dank wirtschaftlicher und politischer Stabilität, moderaten Kosten sowie einer hohen Lebensqualität bietet der Kanton ideale Rahmenbedingungen für Unternehmen und Fachkräfte. Besonders die eng vernetzten Forschungseinrichtungen, Innovationszentren und Hightech-Unternehmen im Bündner Rheintal und in Davos tragen massgeblich zur technologischen Entwicklung und wirtschaftlichen Dynamik der Region bei.
Forschung und Entwicklung in Graubünden
Graubünden verbindet akademische Exzellenz mit einer innovationsfreundlichen Wirtschaft. Institutionen wie die AO Foundation, das Forschungsinstitut SIAF, die ETH Zürich in Davos, die Fachhochschule Graubünden und das Schweizer Forschungs- und Entwicklungszentrum für Mikrotechnologie CSEM in Landquart fördern gezielten Wissenstransfer und praxisnahe Innovationen. Die kantonale Standortförderung unterstützt Unternehmen durch gezielte Anreizprogrammen und fachliche Beratung, um Investitionen und Expansion zu erleichtern.
Zudem gewinnt der Kanton hoch qualifizierte Fachkräfte für sich. Ein erstklassiges Bildungssystem, attraktive Karrierechancen und eine herausragende Lebensqualität machen Graubünden zu einem bevorzugten Standort für Fachspezialist:innen aus aller Welt.
Synbone: Erfolgsmodell der Medtech-Branche Seit mehr als 37 Jahren entwickelt Synbone anatomische Trainingsmodelle und Simulatoren für die chirurgische Ausbildung. Während in Malaysia produziert wird, befindet sich das Innovationszentrum am Hauptsitz in Graubünden. Mit über 1000 Kunden in 90 Ländern verzeichnet Synbone ein jährliches Wachstum von 10 bis 15 Prozent. Partnerschaften mit der AO Foundation in Davos und Johnson & Johnson sichern den Zugang zu neusten Forschungserkenntnissen und technologischen Entwicklungen.
Schweizer Präzision für anatomische Schulungsmodelle
Die hoch spezialisierten anatomischen Schulungsmodelle von Synbone mit realitätsgetreuen Knochenstrukturen, Weichteilen, Nerven und Pathologien ermöglichen Fachärzt:innen, chirurgische Eingriffe realitätsnah zu simulieren und zu trainieren. Neue Materialien und Fertigungsmethoden mit modernster 3D-Drucktechnologie verbessern die Präzision und Funktionalität der Trainingsmodelle. Hoch entwickelte Polyurethane und fortschrittliche Beschichtungen sorgen zudem für eine authentische Haptik und ein realistisches Trainingserlebnis.
Digitalisierung als Innovationsmotor
Die chirurgische Ausbildung erlebt durch Augmented Reality und digitale Simulationen einen revolutionären Wandel: Im Rahmen des Innosuisse-Projekts «Smart Synbone» wird gemeinsam mit der ETH Zürich, Fachhochschulen und Universitätsspitälern interdisziplinäres Know-how gebündelt, um innovative Trainingslösungen zu entwickeln. Diese Simulatoren
erweitern die Ausbildungsmöglichkeiten und sollen zu standardisierten Zertifizierungen beitragen. Synbone investiert kontinuierlich in digitale und robotikgestützte Produktlinien, um seine Innovationsführerschaft weiter auszubauen. Gleichzeitig wird der Forschungsbereich am Standort Graubünden gezielt gestärkt, um die technologische Entwicklung voranzutreiben.
AO Foundation
Die AO Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, ein globales Netzwerk von Chirurg:innen und die weltweit führende Forschungs-, Innovations- und Bildungsorganisation, die sich auf die chirurgische Behandlung von Traumata und Erkrankungen des Bewegungsapparates spezialisiert hat. Die Stiftung verfügt über ein globales Netzwerk von rund einer halben Million medizinischer Fachkräfte. Das AO Research Institute Davos (ARI) ist ein wichtiger Eckpfeiler der AO Foundation. Das ausgezeichnete wissenschaftliche Ansehen des ARI, die weltweite Vernetzung und Kooperationen tragen wesentlich zur internationalen Reputation des Kantons Graubünden und des Standorts Davos als bedeutenden internationalen Forschungsstandort bei.
Swiss Institute of Allergy and Asthma Research Das Schweizerische Institut für Allergie- und Asthmaforschung (SIAF) in Davos beherbergt einen Lehrstuhl für Allergologie und Asthma der Universität Zürich, welcher den Forschungsstandort Graubünden massgeblich stärkt. Gegründet im Jahr 1905 als «Tuberculosis Research Institute Davos» hat sich das SIAF zu einer weltweit führenden Institution in der Allergologie- und Asthmaforschung entwickelt.
Die Vereinbarung zwischen der Universität Zürich und dem Kanton Graubünden zur Einrichtung dieses Lehrstuhls stellt einen wichtigen Meilenstein in der Umsetzung der kantonalen Innovationsstrategie dar. Sie fördert die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, ermöglicht eine gezielte Bündelung von Ressourcen und treibt zukunftsweisende Projekte voran.
Tel. +41 81 257 23 42 info@awt.gr.ch graubuenden.ch/investieren Amt
Graubünden verbindet Wirtschaft, Forschung und Natur Hoch qualifizierte Fachkräfte und Forschende arbeiten in Graubünden Tür an Tür, was den interdisziplinären Austausch und die Innovationskraft der Region stärkt. Graubünden bedeutet für zukunftsorientierte Unternehmen nicht nur wirtschaftlicher Erfolg, sondern auch für Fachkräfte eine erstklassige Lebensqualität mit direktem Zugang zu vielfältigen Freizeitund Erholungsmöglichkeiten.
Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden Ringstrasse 10 7001 Chur, Schweiz
Die innovativen Zutrittslösungen aus dem Hause dormakaba kommen weltweit zum Einsatz – und zwar überall dort, wo der Faktor «Sicherheit» besonders wichtig ist. Das passt perfekt zu einem Unternehmen, dessen Erfindergeist unter anderem den heute allgegenwärtigen Wendeschlüssel hervorbrachte. Was sich seither alles getan hat, wollte «Fokus» genauer wissen.
er die Fertigungsanlagen von dormakaba im zürcherischen Wetzikon betritt, fühlt sich ins Innere eines Schweizer Uhrwerks versetzt: Denn wohin man auch blickt, greifen maschinelle Prozesse mit absoluter Präzision ineinander. Es wird gestanzt, gefräst und versiegelt. Das Ergebnis sind smarte Schlüssellösungen diverser Art. Am Produktionsstandort Wetzikon – einem von vier dormakaba-Standorten in der Schweiz – sticht sofort auch der hohe Automatisierungsgrad ins Auge. Auf die Nutzung moderner Technologien sowie typisch schweizerische Präzision legt das Unternehmen grössten Wert: Für dormakaba ist es essenziell, Ressourcen für wachstumsorientierte Investitionen sowie nachhaltige Innovationen zu nutzen. Denn auf diese Weise lässt sich das umfassende Angebot erweitern und noch besser für die diversen Kundensegmente zum Tragen bringen.
Mit ihrem Fokus auf Innovation agiert die heutige Unternehmensführung ganz im Zeichen des Erfindergeistes, der seit jeher Teil der DNA von dormakaba ist: Bereits 1934 meldete Fritz Schori von der Firma Kaba in Zürich ein Patent für einen Wendeschlüssel an. 90 Jahre später stellt dieser noch immer eine echte Perle im Sicherheitsmarkt dar und findet sich in unterschiedlichen Varianten in unzähligen Hosen- und Jackentaschen wieder. «Und Mechanik hat selbst in der modernsten Zutrittslösung nach wie vor ihren Platz», sagt Pascal Kägi,
Mechanik hat selbst in der modernsten Zutrittslösung nach wie vor ihren Platz . – Pascal Kägi, Bereichsleiter Distribution Tür- und Schliesstechnik
Bereichsleiter Distribution Tür- und Schliesstechnik. Dies, obwohl dormakaba die Schliesssysteme natürlich seither stetig weiterentwickelt hat: Mit mechanischen Türschlössern und Schliesszylindern sichert man Wohneigentum noch immer am einfachsten, doch für Geschäfte, Sportanlagen, Flughäfen, Krankenhäuser, Büros oder Hotels bietet man heute umfassende Sicherheitslösungen sowie ein umfangreiches Produktportfolio an.
Durch Fusion besser
Die heutige dormakaba ist das Ergebnis des Zusammenschlusses der Marken Dorma und Kaba, die beide für ihre Kompetenz bei Zutrittslösungen bekannt waren. Seither steht die fusionierte Unternehmensgruppe als Sinnbild für Innovationskraft sowie für ihr Engagement, Kundinnen und Kunden echten Mehrwert zu bieten. Die dormakaba-Gruppe nahm ihre Geschäftstätigkeit am 1. September 2015 auf und hat sich zu einem der drei weltweit führenden Unternehmen auf dem Markt für Zutrittslösungen entwickelt. Doch mit Standorten in Wetzikon, Rümlang, Lausanne und
St. Gallen ist man auch nach wie vor fest in der Schweiz verankert. Dies hat mehrere Vorteile: Einerseits schafft es hierzulande Arbeitsplätze, denn der Erhalt des Produktionsorts Schweiz ist für das Unternehmen zentral. Andererseits kann man durch die Nähe zur Kundschaft eine schnelle Lieferung gewährleisten, je nach Produkt und Vertriebsweg auch über die Partner vor Ort.
Das 2015 neugebildete Unternehmen brachte auch schon früh die ersten cloudbasierten Zutrittslösungen auf den Markt. Generell beschleunige die digitale Ausrichtung die Entwicklung zahlreicher Produkteinführungen massgeblich, darunter die von «EntriWorX» – ein Ökosystem, das Tools für Planung, Installation und Betrieb verbindet, um die Benutzerfreundlichkeit und den Komfort in jeder Phase des Lebenszyklus einer Tür zu verbessern. Das zeigt, dass man sich bei dormakaba nicht auf den Lorbeeren ausruht, sondern stetig daran ist, die Vorteile neuer Ansätze für die Kundinnen und Kunden nutzbar zu machen.
Schon heute an morgen denken Ein weiteres Thema, das für das Unternehmen zunehmend relevanter wird, ist die Nachhaltigkeit. «Denn man darf nicht vergessen, dass Technologie immer im Dienste des Menschen stehen sollte», betont dormakaba-Schweiz-Geschäftsführer Stefan Amman. Darum setze man sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette für eine nachhaltige Entwicklung ein, inklusive kurzer Transportwege.
Dass es sich hierbei nicht um leere Versprechungen handelt, zeigt unter anderem der aktuelle Nachhaltigkeitsreport der dormakaba-Gruppe: So konnte man gegenüber dem Vorjahr die weltweit durch fabrikeigene Anlagen generierte Solarenergie um 550 Prozent erhöhen. Seit dem Geschäftsjahr 2019/2020 wurden zudem 12 500 Tonnen CO2 eingespart sowie 164 Lieferanten strenger Due-Diligence-Überprüfungen unterzogen. Stephanie Ossenbach, Group Sustainability Officer, bringt das Nachhaltigkeitsengagement von dormakaba folgendermassen auf den Punkt: «Die Industrie hat einen grossen Einfluss auf Nachhaltigkeitsthemen und ich bin sehr stolz darauf, dass unser Nachhaltigkeitsprogramm eines der führenden in der Branche ist.»
Weitere Informationen unter: dormakaba.ch
«Gute
IP für KMU: Irène Vogt, Programmverantwortliche «IP Academy», über das neue Informationsangebot des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum.
Irène Vogt
Programmverantwortliche «IP Academy»
Irène Vogt, weshalb sind Fragen rund um Intellectual Property (IP) so wichtig bei der Gründung eines Unternehmens?
Gute Ideen verdienen einen angemessenen Schutz. Wenn Ihnen eine technische Erfindung gelungen ist oder Sie eine Marke entwickelt haben, wollen Sie vermeiden, dass Dritte bei Ihnen Trittbrett fahren. Als erster Schritt bedarf es einer klaren Strategie, wie man in Sachen IP vorgehen will. Stellen Sie sich die Frage: Mit welchen Merkmalen hebe ich mich im Wettbewerb ab von meiner Konkurrenz? Hieraus ergibt sich das passende Schutzrecht respektive die passenden Schutzrechte. Die Anmeldung eines Patents oder eben die Eintragung einer Marke in den Registern des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum (IGE) kann dann ein nächster Schritt sein.
Viele Start-ups und KMU befassen sich zuerst
Wenn Ihnen eine technische Erfindung gelungen ist oder Sie eine Marke entwickelt haben, wollen Sie vermeiden, dass Dritte bei Ihnen Trittbrett fahren.
– Irène Vogt, Programmverantwortliche «IP Academy»
mit ihrer Marke, ihrem Erkennungszeichen am Markt. Richtig. In der Schweiz werden jährlich gut 15 000 Marken eingetragen.
Marken machen ein Unternehmen unverwechselbar. Worin besteht der weitere Nutzen? Eine Marke bildet gewissermassen ein Konto, auf das die unternehmerischen Werbe- und Marketingmassnahmen einzahlen. Ob Internetauftritt, Messebesuch oder Businesskarte: Bei jedem Kundenkontakt ergibt sich die Möglichkeit, das Unternehmen, seine Leistungen und Werte mit den gleichen Zeichen zu verknüpfen.
Wo beginnt der Weg zu einer eingetragenen Marke oder einer Patentanmeldung? Erwerben Sie zuerst das nötige
Basis-Know-how zum Thema Geistiges Eigentum. Als Einstieg empfehle ich – nebst dem vorgängigen Besuch unserer Webseite – unseren kostenlosen IP-Basisworkshop. Er verleiht in kompakter Form einen integralen Überblick über Marken, Patente, Designs und bietet zudem die Möglichkeit, im Rahmen einer kleinen Gruppe grundsätzliche Fragen zum Thema IP zu besprechen.
Und für Fortgeschrittene?
Weiterführend bieten sich unsere IP-Workshops zu spezifischen Themen an. Sie behandeln beispielsweise die Schutzfähigkeit von Marken, den Schutz von Software oder Themen des Urheberrechts. Wer hier nochmals einen draufsetzen möchte, der findet im Rahmen des eintägigen Crashkurses bei uns am IGE ein spannendes, vertiefendes Angebot.
Die IP Academy bringt Sie weiter. Das IGE bietet ein vielfältiges Informations- und Weiterbildungsangebot für verschiedenste Bedürfnisse. Für Start-ups, KMU und Privatpersonen genauso wie für Universitäten und IP-Fachleute. Informieren Sie sich und profitieren Sie vom Fachwissen von unseren IPExpertinnen und IP-Experten.
Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum ist das Kompetenzzentrum des Bundes für Patent-, Design- und Markenschutz, Herkunftsangaben und Urheberrecht. Wir unterstützen Innovative und Kreative dabei, aus ihren Ideen Werte zu machen und fördern damit Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, kulturelle Vielfalt und gesellschaftlichen Fortschritt.
www.ige.ch info@ipi.ch 031 377 77 77
Der Suissedigital-Day 2025 ist ein Treffpunkt für KMU, die in den Bereichen Telekommunikation, IT und Digitalisierung
Die rund 170 Mitglieder von Suissedigital adressieren mit ihren Angeboten zunehmend auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Im Vordergrund stehen dabei Dienstleistungen in den Bereichen Konnektivität, Kommunikation und Rechenzentren. Der Verband unterstützt seine Mitglieder, indem er an der kommenden Branchentagung Suissedigital-Day den Schwerpunkt auf KMU-Themen legt.
Immer mehr Aspekte des Geschäftslebens finden digital statt. Dies gilt gerade auch für KMU, die dank der Digitalisierung potenzielle Kunden
Brandreport • EQS Group
AG
leichter erreichen können. Voraussetzungen dafür sind eine leistungsfähige Anbindung ans Internet, intelligente Kommunikationslösungen, eine sichere Vernetzung von verschiedenen Unternehmensstandorten und ein zuverlässiger Kundendienst. All dies bieten die rund 170 lokal tätigen Suissedigital-Mitglieder, wobei sie auf die spezifischen Bedürfnisse der KMU eingehen können.
Eigene Rechenzentren vor Ort Verschiedene Suissedigital-Mitglieder bieten zudem Dienstleistungen in den Bereichen Colocation und Rechenzentren, von denen KMU profitieren können. Dank Glasfaseranbindung und erstklassigen Sicherheitsmassnahmen wie Brandschutz, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Notstromanlagen und abschliessbaren Racks eignen sich diese Rechenzentren zur Speicherung sensibler Daten. Ein zusätzlicher Pluspunkt: Wie die Rechenzentren sind die Suissedigital-Anbieter in der Nähe ihrer regionalen KMU-Kunden.
So ist ein schneller und unkomplizierter Kundendienst möglich.
Onlinetest zur Sensibilisierung für Cybersecurity Mit zunehmender Digitalisierung steigt für die KMU das Risiko, Opfer von Cyberkriminalität zu werden. Aus diesem Grund hat Suissedigital letztes Jahr einen Onlinetest lanciert, der KMU für das Thema Cybersecurity sensibilisieren soll. Der Test, der unter www.suissedigital.ch auf Deutsch, Französisch und Englisch verfügbar ist, ermöglicht eine Selbsteinstufung und im Laufe der Zeit einen Vergleich mit anderen KMU. «Ich bin überzeugt, dass der Test dazu beiträgt, dass KMU ihr Bewusstsein für die Gefahren von Cyberkriminalität schärfen und die notwendigen Schutzmassnahmen treffen», sagt Simon Osterwalder, Geschäftsführer von Suissedigital.
Informationen und Vernetzung am Suissedigital-Day 2025 Mehr Informationen zu den
KMU-Angeboten der Suissedigital-Mitglieder sind bei den lokalen Kommunikationsunternehmen oder am Suissedigital-Day vom 19. November 2025 in Bern erhältlich. An diesem Anlass treffen sich rund 400 Vertreterinnen und Vertreter von Telekommunikations- und IT-Unternehmen mit KMU und weiteren Interessierten zu Networking und Austausch. Das Rahmenprogramm bietet spannende Referate zu aktuellen Themen aus den Bereichen IT, Digitalisierung, Cybersicherheit, künstliche Intelligenz und Telekommunikation. Wichtiger Bestandteil der Tagung ist eine umfangreiche Ausstellung mit mehr als 40 Telekommunikations- und ITDienstleistern aus der ganzen Schweiz.
Weitere Informationen und Anmeldung: info@suissedigital.ch oder Tel. +41 31 328 27 28
Sascha Meier Country Manager Schweiz
«Swiss Values» stehen für Transparenz, Verlässlichkeit und Integrität – zentrale Faktoren für nachhaltigen Unternehmenserfolg. Compliance ist dabei mehr als eine regulatorische Pflicht: Sie stärkt das Vertrauen und optimiert Prozesse. EQS bietet als führende Plattform digitale Lösungen, die Unternehmen zu mehr Rechtssicherheit und Effizienz verhelfen. Sascha Meier, Country Manager Schweiz, erklärt, wie Automatisierung dabei unterstützt.
Herr Meier, wie können Unternehmen ihre Compliance-Prozesse optimieren und gleichzeitig den Überblick behalten?
Compliance ist essenziell, um
Risiken zu minimieren und nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen.
Unser Leitmotto «Creating trusted Companies» betont die Bedeutung von Vertrauen als Grundlage erfolgreicher Unternehmen. In vielen Firmen fehlt jedoch eine zentrale ComplianceLösung, die Prozesse vereinheitlicht und Synergien schafft. Während Vertriebsabteilungen mit Salesforce und Office-Anwendungen arbeiten, sind Compliance-Programme oft fragmentiert. Um dem entgegenzuwirken, setzen wir auf integrierte Softwareplattformen, die alle relevanten Compliance-Funktionen bündeln. Dies verhindert Insellösungen, verbessert die Effizienz und minimiert Fehlerquellen.
Wie unterstützt EQS Unternehmen konkret bei der Automatisierung ihrer Compliance-Prozesse?
EQS begann mit digitalen Hinweisgebersystemen und zählt heute weltweit über zehntausend Unternehmen zu seinen Kunden. Schnell wurde klar, dass Unternehmen umfassendere Compliance-Lösungen benötigen. Das «EQS Compliance
Cockpit» integriert alle zentralen Funktionen in einer Plattform – von Hinweisgebersystemen bis hin zu Datenschutz- und Nachhaltigkeitsmanagement. Die Automatisierung vereinfacht Berichterstattung, Analyse und Risikobewertung erheblich.
Welche Vorteile bietet eine cloudbasierte Plattform wie das EQS Cockpit und welche Sicherheitsstandards werden erfüllt?
Unsere Software wird als «Software as a Service» bereitgestellt, sodass keine Installation notwendig ist. Unternehmen greifen über den Webbrowser auf die Plattform zu und arbeiten stets mit der neuesten Version. Die Plattform ersetzt keine Compliance-Fachleute, sondern unterstützt sie durch effiziente digitale Prozesse. Zudem erfüllt unsere nach ISO 27001 zertifizierte Plattform höchste Sicherheitsstandards: Sie nutzt modernste Verschlüsselungstechnologien und speichert weder IP-Adressen noch Standortdaten.
Auch unser Schweizer Standort in Zürich setzt auf strikte Datenschutz-
richtlinien und ein umfassendes Informationssicherheitsmanagement.
Wie lässt sich Compliance nachhaltig im Unternehmen verankern?
Compliance kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie aktiv in die Unternehmenskultur integriert und fester Bestandteil des Arbeitsalltags wird. Unser «Integrity Hub» dient als zentrale Anlaufstelle für Mitarbeitende. Hier können sie Richtlinien einsehen, Interessenkonflikte melden oder Geschäftspartnerinformationen hinterlegen – alles gebündelt an einem Ort und direkt mit dem «EQS Compliance Cockpit» verknüpft. So wird sichergestellt, dass Compliance nicht nur eine formale Anforderung bleibt, sondern aktiv gelebt wird.
Weitere Informationen unter: eqs.com
Die private und an der Nebenbörse kotierte WWZ-Gruppe mit Sitz im Kanton Zug gehört zu den 100 grössten Arbeitgeberinnen in der Zentralschweiz. Sie ist mit der Diversifizierung in Infrastruktur, Energie und Telekommunikation breit aufgestellt. «Fokus» sprach mit CEO Andreas Ronchetti Salomon über die Positionierung von WWZ, technologische Fortschritte und Wachstumsmöglichkeiten.
Andreas Ronchetti Salomon CEO
Andreas Ronchetti, Sie sind seit rund zwei Jahren CEO der WWZ-Gruppe – ein Traditionsunternehmen mit einer über 130-jährigen Geschichte in der Energieversorgung. Was motiviert Sie?
Wenn unsere Kundinnen und Kunden am Morgen den Wasserhahn aufdrehen oder am Abend den Fernseher einschalten, hat WWZ einen Beitrag dazu geleistet. Für ein Unternehmen tätig zu sein, das die Bevölkerung und Wirtschaft jeden Tag zuverlässig mit Strom, Wärme, Gas, Trinkwasser und Telekommunikationsdienstleistungen versorgt, ist sehr sinnstiftend. Wir sind systemrelevant für den Raum Zug und sind stolz, diese verantwortungsvolle Aufgabe täglich wahrzunehmen. Unsere Branche ist im Wandel. Ich denke da an die Dekarbonisierung der Energie oder das neue Stromgesetz. Teile unseres Geschäftes sind sehr langfristig wie der Bau von Versorgungsinfrastruktur; andere Bereiche wie Telekommunikationsdienstleistungen sind kurzlebiger und sehr wettbewerbsintensiv. Diese Dynamik und Vielseitigkeit sind herausfordernd und spannend zugleich.
Welche Herausforderungen sehen Sie?
Einerseits nehmen die regulatorischen Anforderungen zu, insbesondere im Stromsektor. Andererseits fehlen in einigen Bereichen Fachkräfte, es gibt zum Beispiel schweizweit zu wenige Netzelektrikerinnen und -elektriker. Eine der grössten Aufgaben ist aber sicherlich die Umsetzung der Energiestrategie 2050. Dazu gehören der ausreichende und rechtzeitige Zubau von
Der sorgsame Umgang mit allen unseren Ressourcen ist uns sehr wichtig.
– Andreas Ronchetti Salomon, CEO
erneuerbarer Energie und die Lösung des Speicherproblems vom Sommer in den Winter. Wir werden im Sommer grosse Stromüberschüsse haben, die wir zu vertretbaren Kosten in den Winter bringen müssen. Bereits jetzt gibt es im Sommer Stunden mit negativen Strommarktpreisen. Die Anforderungen an die Stromnetze und -beschaffung werden stark steigen. Um weiterhin eine sichere und bezahlbare Energieversorgung der Bevölkerung und Wirtschaft zu ermöglichen, investieren wir in intelligente Netze, optimierte Steuerungssysteme und innovative Eigenverbrauchs- und Preismodelle. Wir sehen in diesen neuen Anforderungen aber durchaus auch Chancen für neue Produkte und Dienstleistungen sowie profitables Wachstum.
WWZ investiert grosse Summen in den Bau von Wärmeverbunden. Welche Strategie verfolgen Sie? Die Zukunft der Wärmeversorgung in urbanen Gebieten liegt in der Fernwärme. WWZ hat dies schon früh erkannt und baut diesen Sektor seit mehreren Jahren kontinuierlich aus. Unser Fernwärmeverbund «Circulago» war ein Pionierprojekt und hat weit über die Kantonsgrenzen und sogar über die Landesgrenzen hinaus für grosses Interesse gesorgt. Heute können wir mit Energie aus dem Zugersee, aus Grundwasser oder mit Abwärme fossile Heizsysteme ersetzen und so den CO2-Ausstoss erheblich reduzieren. Solche Projekte bauen wir für Generationen. Sie brauchen einen langen Atem, doch sie lohnen sich – für die Umwelt, für unsere Kundinnen und Kunden und für die Zukunft unseres Unternehmens.
Wo legen Sie die Schwerpunkte bei der Nachhaltigkeit?
Der sorgsame Umgang mit allen unseren Ressourcen ist uns sehr wichtig. Wir streben wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit an. Dies ist ein Erfolgsfaktor in unserem langfristigen Infrastrukturund Versorgungsgeschäft. Unsere Fernwärme- und Fernkälte-Verbunde tragen wesentlich zur Dekarbonisierung der Energieversorgung bei. So sparen diese im Endausbau bis zu 50 000 Tonnen CO2 jährlich. Unser Strommix ist bereits weitgehend CO2-frei. Durch innovative Verknüpfung der verschiedenen Energieträger und -speicher können wir in Zukunft die Effizienz weiter steigern und den Verbrauch minimieren.
Innovativ und nachhaltig zeigt sich WWZ auch bei der Trinkwasserversorgung. Was hat es mit der Wasserleckortung aus dem All auf sich?
Wasser ist eine unserer wertvollsten Ressourcen. Deshalb nutzen wir modernste Technologien, um es bestmöglich zu schützen. Mit Satelliten- und Onlineortung können wir Lecks in unseren Wasserleitungen frühzeitig entdecken und beheben. Das reduziert nicht nur Wasserverluste, sondern auch die Gefahr von Verunreinigungen. Die Wasserversorgung war der Ursprung unseres Unternehmens vor rund 130 Jahren. Die damals noch arme Stadt Zug konnte sich keine Wasserversorgung leisten. Private Unternehmer gründeten die Wasserwerke Zug, heute WWZ. Wasser hat also für uns auch emotional
einen hohen Stellenwert, obwohl es mittlerweile nur noch rund vier Prozent des Umsatzes ausmacht.
Wo sehen Sie Wachstumschancen für Ihr Unternehmen?
WWZ ist gut positioniert, im Bereich Fernwärme weiter zu wachsen. Spannende Möglichkeiten ergeben sich auch mit Batteriespeicherlösungen und Dienstleistungen rund um die Regelenergie. Zudem möchten wir unser Know-how und unsere Erfahrung in der Energieoptimierung zunehmend auch Dritten für ihre Areale anbieten. Beim Absatz von Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern, welche wir in der ganzen Deutschschweiz über heizungsmacher.ch anbieten, sehen wir anhaltendes Wachstum.
In dieser Ausgabe stehen «Swiss Values» im Zentrum. Für welche Schweizer Werte steht Ihr Unternehmen?
Zuverlässigkeit, Qualität, Kundennähe, Innovation und Nachhaltigkeit – das sind Werte, die uns auszeichnen und die für mich persönlich essenziell sind, auch ein gewisser Pragmatismus und Bescheidenheit. Wir wollen ein verlässlicher Partner für unsere Kundinnen und Kunden sein und ein verantwortungsvoller Arbeitgeber für unsere Mitarbeitenden. Unsere Aufgabe ist es, die Menschen sicher und nachhaltig mit Energie, Wasser und Kommunikation zu versorgen – heute und in Zukunft.
Weitere Informationen unter: wwz.ch
Carl Elsener
«Wir
Die Geschichte von Victorinox reicht bis ins Jahr 1884 zurück. Doch zum alten Eisen gehört der Messerhersteller aus Ibach deshalb noch lange nicht: Über die Jahrzehnte hinweg konnte sich die Marke immer wieder neu erfinden. «Fokus» sprach mit CEO Carl Elsener IV. darüber, wie er den Familienbetrieb erfolgreich in die Zukunft führt – und welche Schweizer Werte hierfür das Fundament bilden.
Text SMA Bilder zVg
Herr Elsener, Victorinox steht als Sinnbild für Schweizer Qualität. Was bedeutet es für Sie, das Unternehmen in vierter Generation zu führen? Für mich persönlich ist es ein grosser Ansporn, aber auch eine Verantwortung, das wertvolle Erbe der Victorinox-Pioniere, das sie mit so viel Herzblut aufgebaut haben, fortzuführen und weiterzuentwickeln. Es erfüllt mich mit Stolz, eine Marke zu vertreten, die weltweit für Verlässlichkeit steht und seit Generationen geschätzt wird. Ich erachte es daher als meine Mission, das Erbe von Victorinox zu pflegen und parallel dazu die Innovationskraft sowie den Nachhaltigkeitsgedanken des Unternehmens voranzutreiben. Eine schönere Aufgabe kann ich mir nicht vorstellen!
Diese Ausgabe trägt den Titel «Swiss Values». Welche Schweizer Werte prägen Ihr Unternehmen?
Qualität, Präzision, Verlässlichkeit sowie Innovationskraft bilden unsere Eckpfeiler. Daraus leiten wir Prinzipien ab, die unseren Alltag bestimmen. Konkret zeigt sich dies etwa in der sorgfältigen Fertigung, im nachhaltigen Umgang mit Ressourcen sowie dem umsichtigen Umgang mit Mitarbeitenden und Partnern. Bescheidenheit ist für uns ein weiteres Schlüsselelement von Swissness.
Victorinox ist weltweit für sein ikonisches Schweizer Taschenmesser bekannt. Wie gelingt es Ihnen, eine so traditionsreiche Marke immer wieder neu zu erfinden?
Unser kleines Multitalent ist tatsächlich omnipräsent und kommt sogar im Weltraum zum Einsatz. Über eine halbe Milliarde dieser Messer sind weltweit im Umlauf. Kurzum: Das Swiss Army Knife hat sich als zuverlässiger Begleiter fürs Leben etabliert. Unsere Aufgabe besteht nun darin, diese Essenz zu bewahren, uns aber gleichzeitig neuen Entwicklungen nicht zu verschliessen.
Dabei lassen wir uns von den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden inspirieren und
entwickeln innovative Lösungen, die zeitgemäss sind, ohne unsere Wurzeln zu verlieren.
Nebst dem Swiss Army Knife sowie Haushalts- und Berufsmessern produziert Victorinox heute auch Uhren und Reisegepäck. Welche Strategie verfolgen Sie bei dieser Diversifikation?
Hier haben wir uns ebenfalls von den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden leiten lassen – sogar sehr direkt, denn diese haben aktiv nach neuen Produkten aus dem Hause Victorinox nachgefragt. Zuoberst auf der Wunschliste standen Produkte für das Reisen. 1989 lancierten wir mit unseren Uhren die erste Produktlinie ausserhalb des Stammsortiments. Vom Erfolg der Zeitmesser waren wir damals ehrlich überrascht (lacht). Wie wichtig Diversifikation für uns ist, haben uns die Terroranschläge des 11. Septembers vor Augen geführt: Quasi über Nacht brach die Nachfrage aus den USA nach unseren Messern um über 30 Prozent ein. Durch die Ausweitung unserer Marke in andere Kategorien konnten wir diese Abhängigkeit reduzieren und die Ausstrahlung und Sichtbarkeit unserer Marke haben deutlich zugenommen. Wir wollen die Marke aber nicht überstrapazieren. Das Swiss Army Knife ist das Herz von Victorinox – und wird es auch bleiben.
Nachhaltigkeit ist heute ein zentrales Thema. Welche Massnahmen trifft Victorinox in diesem Feld? Ressourcenschonendes Handeln war schon immer Teil unserer DNA: So besteht unser Stahl-Rohmaterial zu über 80 Prozent aus recyceltem Material. Alle in der Messerproduktion anfallenden Stahl-Abfälle werden recycelt und zu 100 Prozent in den Kreislauf zurückgeführt. Zudem nutzen wir seit mehr als 40 Jahren die Abwärme aus unserer Fertigung, um unsere Firmengebäude und 120 Wohnungen im Winter zu heizen. Unsere Photovoltaikanlagen tragen ebenfalls zur Nachhaltigkeit bei und wir kompensieren damit jährlich mehr als 600 Tonnen CO2.
Sie sind seit 2007 CEO von Victorinox. Was war die grösste Herausforderung in Ihrer Laufbahn – und wie sehen Sie die Zukunft des Unternehmens?
Ich hatte das Privileg, 34 Jahre lang mit meinem Vater zusammenzuarbeiten. Es war eine wunderbare Zeit, von der ich keine Minute missen möchte. Wir standen gemeinsam vor vielen grossen Herausforderungen. Eine wesentliche war die Transformation vom Verkäufer- zum Käufermarkt, die eine grundlegende strategische Neuausrichtung erforderte. Auch externe Krisen wie zuletzt die Covid-19-Pandemie stellten uns vor immense Herausforderungen. Durch unsere lange Geschichte haben wir gelernt, dass ein Familienunternehmen in guten Zeiten Reserven anlegen muss, um in Krisen handlungsfähig zu bleiben. Dank dieser Strategie konnten wir auch während der Pandemie in die Zukunft investieren und unserem Team Stabilität geben. Ich blicke daher mit grosser Zuversicht in die Zukunft: Victorinox ist eine starke Marke mit Strahlkraft und ihre konsequente Weiterentwicklung wird uns helfen, unser Potenzial weltweit weiter auszuschöpfen –die Zukunft bleibt spannend!
Nützlich, partnerschaftlich, frisch – Weiterbildung mit Mehrwert. Entdecken Sie das Weiterbildungsprogramm der Universität Bern mit über 140 Studiengängen und vielen Einzelkursen.
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Erfahren Sie mehr über unsere Programme:
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Die jüngste «Immobilienumfrage 2024» des Hauseigentümerverbands Schweiz (HEV) zeichnet ein klares Bild: Der Zugang zu Wohneigentum wird hierzulande zunehmend schwieriger. Der Grund? Eine sich weiter öffnende Schere zwischen Angebot und Nachfrage, die das Marktgeschehen immer stärker prägt.
Die Ergebnisse der Umfrage liessen nicht nur Fachleute aufhorchen: Die «Immobilienumfrage 2024» des HEV, an der über 300 Immobilienexperten aus allen Regionen der Schweiz teilnahmen, zeigen eine besorgniserregende Entwicklung. Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern, Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäusern nimmt weiter zu – während das Angebot vielerorts stagniert oder gar rückläufig ist. Besonders in den urbanen Zentren der Schweiz ist diese Verknappung deutlich spürbar. Auch Lagen, die mit malerischer Aussicht, Naherholung oder guter Verkehrsanbindung glänzen, sind heiss begehrt. Die Folgen davon sind anhaltende Preissteigerungen, was den Marktzugang für breite Bevölkerungsschichten erschwert.
Bauland – eine immer teurere Mangelware Ebenfalls dramatisch präsentiert
PUBLIREPORTAGE
LDiese zunehmende Marktkomplexität macht die Kooperation mit einem oder einer professionellen Investitionspartner:in unabdingbar.
sich die Situation beim Bauland, denn auch hier trifft die steigende Nachfrage auf ein sinkendes Angebot, was dementsprechend auch hier die Preise anhebt. Ob in Basel, Bern, Baden oder Zürich – in den urbanen Gebieten gewinnt jeder unbebaute Quadratmeter stetig an Wert. Dadurch wird der Neubau von Wohnraum für Investor:innen zunehmend kostspieliger, was sich wiederum auf die Mietund Kaufpreise auswirkt.
Auswirkungen auf Immobilieninvestments
Für Immobilienanlegende birgt die angespannte Marktsituation sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Während bestehende Objekte weiter an Wert gewinnen, erschwert das hohe Preisniveau sowie zurückhaltend agierende Banken den Erwerb neuer Immobilien mit attraktiver Rendite. Zudem könnten steigende Baukosten sowie regulatorische Hürden dazu führen, dass Neubauprojekte zurückgestellt
werden. Andererseits bleibt die Nachfrage nach Mietwohnungen hoch, sodass sich Investitionen in Mehrfamilienhäuser weiterhin als lukrativ erweisen können – vorausgesetzt, sie befinden sich in den richtigen Lagen und bieten ein nachhaltiges Nutzungskonzept.
Diese zunehmende Marktkomplexität macht die Kooperation mit einem oder einer professionellen Investitionspartner:in unabdingbar: Sie sind aufgrund ihrer Erfahrung und Expertise nicht nur in der Lage, administrative Stolpersteine zu umgehen, sondern können sich zudem auf regionale oder lokale Netzwerke stützen. Dies kann sich unter anderem in Form eines besseren Marktzugangs oder attraktiverer Finanzierungsbedingungen niederschlagen.
akexclusive steht für herausragende Beratung im Premium-Immobiliensegment. Als unabhängiges, inhabergeführtes Unter nehmen vereinen wir Schweizer Präzision mit internationaler Expertise, um anspruchsvolle Klienten bei Kauf, Verkauf und strategischen Immobilieninvestitionen zu begleiten.
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Strenge Finanzierungsbedingungen, ein Dschungel an Regulierungen sowie langwierige Bewilligungsverfahren – der Schweizer Immobilienmarkt steht vor grossen Herausforderungen. Doch inmitten dieser schwierigen Bedingungen sieht man beim Immobiliendienstleister Markstein auch Chancen. «Fokus» fragte nach.
Marco Uehlinger CEO
Herr Uehlinger, als CEO von Markstein haben Sie einen umfassenden Blick auf den Schweizer Immobilienmarkt. Welche Hemmnisse sehen Sie aktuell als Bremsklötze für eine dynamische Marktentwicklung?
Marco Uehlinger: Einerseits haben wir es mit reduzierten Finanzierungsstrukturen zu tun: Die Banken agieren äusserst restriktiv in der Kreditvergabe und durch die Neuausrichtung der Credit Suisse – weg von einem offensiven, hin zu einem eher restriktiven Immobilienengagement – wurde dem Markt Kapital entzogen. Andererseits müssen wir uns mit einer hohen Regulationsdichte arrangieren, wobei die einzelnen Gesetzgebungen nicht selten im Widerspruch zueinander stehen. Ferner erschwert sich die Lage dadurch, dass die zuständigen Ämter untereinander selten koordiniert agieren, was eine gewisse Planungsunsicherheit verursacht.
Herr von Rotz, als Leiter Transaktionsmanagement stehen Sie täglich mit Investorinnen und Investoren in Kontakt. Wie haben sich deren Anforderungen verändert? Reto von Rotz: Hier zeigen sich wesentliche Unterschiede zwischen
privaten und institutionellen Anlegenden. Letztere legen grossen Wert auf ESG-Kriterien und verkaufen Immobilien, die nicht den Nachhaltigkeitsvorgaben entsprechen. Da ESG-konforme Objekte kaum angeboten werden, steigen deren Preise. Privatanlegende hingegen fokussieren sich stärker auf Rendite. Hier besteht die Herausforderung darin, dass die Banken aufgrund der neuen Eigenmittelverordnung Liegenschaften und deren Risikoprofil differenzierter betrachten und ihre Eigenmittel selektiver als bis anhin einsetzen. Vereinfacht ausgedrückt: Kredite mit höheren Risiken – namentlich für Entwicklungsprojekte – wurden teurer.
Wie beeinflussen diese Faktoren die Projektpipeline von Immobilienentwicklern und Investoren?
Reto von Rotz: Wir werden insbesondere in Projektentwicklungen gleich doppelt gefordert: Zum einen ist aufgrund der langen Genehmigungsverfahren das Kapital länger gebunden. Und zum anderen führt die neue Eigenmittelverordnung zu teureren Hypotheken.
Sie sprechen die langwierigen Bewilligungsverfahren an. Welche Massnahmen würden den Prozess beschleunigen?
Marco Uehlinger: Natürlich können wir als Immobiliendienstleister nur bedingt Einfluss auf diese Abläufe nehmen. Was wir aber tun können, ist, unseren Aufgaben penibel und effizient nachzukommen. Denn indem wir unsere «Hausaufgaben» machen, erhöhen wir von unserer Seite die Effizienz der Abläufe. Diese Resilienz im Umgang mit Behörden sind wir unseren Kundinnen und Kunden schuldig. Generell wäre es jedoch sinnvoll, wenn die Wirtschaft hier mehr Druck aufbauen würde, um Gehör zu finden. Denn pragmatische Lockerungen sind durchaus möglich: So hat das Parlament im September 2024
weitgehende Erleichterungen der Lärmschutzvorgaben beschlossen. Leider bleibt dies bis jetzt eine Ausnahme, denn die Regulierungen nehmen tendenziell weiter zu.
Reto von Rotz: Zudem ist die Lage nicht in allen Regionen oder Kantonen gleich. Generell gilt: Je grösser eine Gemeinde oder eine Stadt ist und je mehr Kommissionen sie aufweist, desto komplexer wird es.
Wie positioniert sich Markstein als Dienstleister in diesem anspruchsvollen Marktumfeld?
Reto von Rotz: Im Rahmen der aktuellen Ausgangslage sind unsere Erfahrung sowie unser Know-how besonders wertvoll und können einen Impact erzielen. Generell setzen wir uns dafür ein, Prozesse so straff wie möglich zu gestalten. Hierfür ist auch unser Netzwerk unerlässlich – man muss die Leute vor Ort kennen und wissen, wie die Dinge ablaufen. Wir agieren, wenn möglich, und reagieren, wo nötig.
Marco Uehlinger: Diese Bemühungen kombinieren wir mit einer grossen Kundennähe. Zudem optimieren wir unsere Projekte, indem wir möglichst viele Prozesse parallelisieren und so die Effizienz steigern. Und wie Reto richtig gesagt hat, steht für uns ebenfalls das Aufbauen von Partnerschaften im Vordergrund. Verlässlichkeit ist in einer Zusammenarbeit von höchster Bedeutung, insbesondere wenn sich Zeiten verändern. Die Immobilienwelt ist ein People-Business und Vertrauen sowie Seriosität sind wichtige Werte.
Was erwarten Sie für die kommenden Jahre für den Schweizer Immobilienmarkt?
Marco Uehlinger: Es ist nicht anzunehmen, dass die Regulationsdichte abnehmen wird. Unsere Hoffnung lautet, dass sie sich auf diesem hohen Niveau einpendelt. Gleichzeitig denke ich, dass wir auf Bankenseite eine Entspannung
erleben werden und man wieder einfacher an Kapital kommt. Der Ruf der Branche wurde vernommen und die Banken werden zusehen, dass wieder mehr Kapital in den Markt fliessen kann. Da ist auch die SNB eventuell ein Helfer der Wirtschaft. Das Tiefzinsumfeld wird für Anlegerinnen und Anleger weiterhin attraktiv bleiben in den kommenden Jahren. Und aufgrund des anhaltenden Bedarfs nach Wohnraum wird der hiesige Immobilienmarkt intakt bleiben.
Weitere Informationen unter: markstein.ch
Über Markstein
Als etablierte Immobiliendienstleisterin unterstützt die Markstein private, institutionelle sowie öffentlichrechtliche Kundinnen und Kunden. Die breite Dienstleistungspalette umfasst die Bereiche Portfoliomanagement, Bautreuhand sowie Transaktionsmanagement und Vermarktung. Somit deckt sie den gesamten Lebenszyklus einer Liegenschaft ab. Das engagierte Führungsteam, hervorragend ausgebildete Mitarbeitende sowie ein Netzwerk an Spezialisten verfügen über das Wissen und die Erfahrung, um kreative, innovative sowie attraktive Lösungen zu erarbeiten.
«Es ist wichtig, dass Makler ehrlich und offen arbeiten»
Eine Immobilie zu kaufen oder zu verkaufen, ist Vertrauenssache. Doch was macht einen guten Makler oder eine gute Maklerin aus? Wie wichtig ist langjährige Erfahrung? Und welche Rolle spielen heute digitale Tools im Immobilienmarkt? ImmoSky-CEO Francesco Nucera gibt Auskunft.
Herr Nucera, wie hat sich der Immobilienmarkt in den vergangenen Jahren verändert? Und welche Auswirkungen hatten die Veränderungen auf den Verkauf von Immobilien? Der Immobilienmarkt in der Schweiz hat sich in den letzten drei Jahren sehr verändert. Besonders die steigenden Zinsen haben den Markt stark beeinflusst. Die Hypothekenzinsen sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen, was für Käuferinnen und Käufer zu höheren monatlichen Belastungen führte und potenzielle Käufer verunsicherte. Dies hat vorübergehend dazu geführt, dass die Nachfrage nach Immobilien, insbesondere in den Hochpreissegmenten, etwas abgeschwächt wurde. In den letzten Monaten haben sich die Zinsen wieder normalisiert, was zur Stabilisierung des Marktes beigetragen hat.
Worauf müssen
Eigentümerinnen und Eigentümer achten, wenn sie einen Makler suchen?
Zunächst ist es wichtig, dass der Makler oder die Maklerin über eine
Kompetente Makler:innen sollten sowohl über fachliches Wissen als auch über zwischenmenschliche Fähigkeiten verfügen.
– Francesco Nucera, CEO, ImmoSky
umfassende Marktkenntnis verfügt und lokale Gegebenheiten kennt.
Gute Makler und Maklerinnen sind in der Lage, den marktgerechten Preis für eine Immobilie zu ermitteln und die Immobilie effektiv zu vermarkten. Dazu gehört auch, dass sie eine zielgerichtete Verkaufsstrategie entwickeln und moderne digitale Tools zur Unterstützung der Verkaufsprozesse einsetzen. Darüber hinaus sollten Makler über eine transparente Arbeitsweise und exzellente Kommunikation verfügen. Vertrauen ist in der Zusammenarbeit mit einem Makler essenziell, deshalb ist es wichtig, dass Makler ehrlich und offen arbeiten.
Was macht einen kompetenten Makler oder eine kompetente Maklerin aus?
Kompetente Makler:innen sollten sowohl über fachliches Wissen als auch über zwischenmenschliche Fähigkeiten verfügen. Wichtig sind umfassende Marktkenntnisse, die Fähigkeit, Immobilien richtig zu bewerten, sowie ein gutes Netzwerk. Ein guter Makler oder eine gute Maklerin kann nicht nur den Marktwert einer Immobilie realistisch einschätzen, sondern auch eine massgeschneiderte Verkaufsstrategie entwickeln und die Immobilie optimal präsentieren. Technische Affinität ist ebenfalls ein Plus – von digitalen Besichtigungen
über 3D-Modelle bis hin zu sozialen Medien, um die Immobilie einer breiten Zielgruppe zugänglich zu machen. Zudem sind gute Kommunikationsfähigkeiten, Verhandlungsgeschick und Integrität für die Arbeit eines Maklers unerlässlich.
ImmoSky gibt es seit 2003. Wie wichtig ist es im Immobilienmarkt, dass man seit Jahrzehnten verschiedene Marktentwicklungen erlebt hat? Langjährige Erfahrung ist im Immobilienmarkt von unschätzbarem Wert. Die Entwicklung von Immobilienpreisen und Markttrends ist stark von makroökonomischen Faktoren wie Zinssätzen und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage abhängig. Durch unsere langjährige Erfahrung bei ImmoSky konnten wir sowohl Zeiten mit hohen als auch mit niedrigen Zinsen begleiten und verstehen ihre langfristigen Auswirkungen auf den Markt.
ImmoSky bietet eine «ganzheitliche Betreuung» an. Was bedeutet das konkret? Die ganzheitliche Betreuung bei ImmoSky bedeutet, dass wir unseren Kundinnen und Kunden in allen Bereichen des Immobilienverkaufs oder -kaufs zur Seite stehen. Wir bieten nicht nur die klassischen Maklerleistungen, sondern auch
umfassende Beratungsdienste an – von der richtigen Preisfindung über die optimale Vermarktungsstrategie bis hin zur rechtlichen und steuerlichen Beratung. Ein besonders wichtiger Aspekt unserer Betreuung ist die Finanzierungsberatung. Wir unterstützen unsere Kundinnen und Kunden nicht nur beim Verkauf, sondern auch bei der Suche nach geeigneten Finanzierungslösungen. Unsere ganzheitliche Betreuung stellt sicher, dass der gesamte Prozess aus einer Hand und professionell abgewickelt wird. Bei ImmoSky kennen die Maklerinnen und Makler nicht nur den Markt, sie haben auch auf interne digitale Prozesse Zugang. Können Sie das erläutern? Ja, das ist ein sehr wichtiger Aspekt unserer Arbeit. Unsere Maklerinnen und Makler profitieren von modernen digitalen Tools, die uns helfen, den Verkaufsprozess effizienter und transparenter zu gestalten. Wir nutzen Softwarelösungen zur schnellen Erstellung von Marktanalysen, um den besten Preis zu ermitteln, sowie für die virtuelle Präsentation von Immobilien, die potenziellen Käuferinnen und Käufern eine detaillierte Vorstellung von der Immobilie geben, ohne dass sie vor Ort sein müssen. Zudem bieten wir ein transparentes Reportingsystem, durch das unsere Kundschaft jederzeit den aktuellen Stand des Verkaufsprozesses einsehen kann. Diese digitale Unterstützung ermöglicht eine schnelle, zielgerichtete und effektive Bearbeitung der Verkaufsprozesse und stellt sicher, dass alle Beteiligten stets bestens informiert sind.
Text Sybille Brütsch-Prévôt immosky.ch
Der Finanzierungsmarkt für Renditeobjekte und selbstbewohntes Wohneigentum befindet sich im Wandel. Die Nachfrage nach hoher Fremdfinanzierung bleibt ungebrochen, sowohl bei institutionellen Investoren als auch bei Privatpersonen. Gleichzeitig steigen die Margen, und Kreditbewilligungen ziehen sich in die Länge. «Die Prozesse bei den Banken dauern länger, da sie mit Anfragen überflutet werden», erklärt Dario Sauter, Geschäftsführer und Gründer von Hypopartner.
Dario Sauter
Geschäftsführer & Gründer
Yannick Dobler Partner
Genau hier setzt Hypopartner an: Das Unternehmen fungiert als Schnittstelle zwischen Kundschaft und Banken, um den Finanzierungsprozess zu optimieren. «Dank unserer engen Marktanbindung wissen wir genau, welche Bank für welche Kundschaft und welches Objekt am besten geeignet ist. Eine fundierte Bedarfsanalyse erhöht die Abschlusswahrscheinlichkeit», so Sauter. Entscheidend ist dabei die Qualität der eingereichten Dossiers: «Ein vollständiges und durchdachtes Dossier mit Tragbarkeitseinschätzungen und Finanzierungskonzepten verbessert die Chancen auf eine positive Kreditentscheidung erheblich.» Auch Verzögerungen bei Baubewilligungen sind aktuell ein grosses Thema. Die längeren Verfahren führen für Bauherren
Dank unserer engen Marktanbindung wissen wir genau, welche Bank für welche Kundschaft und welches Objekt am besten geeignet ist. Eine fundierte Bedarfsanalyse erhöht die Abschlusswahrscheinlichkeit.
und Projektentwickler zu verlängerten Baulandfinanzierungen – mit deutlich höheren Zinskosten.
Individuelle Beratung und starkes Netzwerk
Trotz digitaler Tools bleibt der persönliche Kontakt eine der Stärken von Hypopartner. «Unsere
– Dario Sauter, Geschäftsführer & Gründer
Kundinnen und Kunden wissen genau, mit wem sie sprechen. Sie erreichen uns telefonisch, online oder persönlich», betont Sauter. Auch das Netzwerk wächst: Mit Yannick Dobler verstärkt ein erfahrener Finanzexperte das Team, der wertvolle Kontakte mitbringt und zur Weiterentwicklung
von Hypopartner beiträgt. Seine engen Verbindungen zu relevanten Akteuren im Finanz- und Immobiliensektor eröffnen neue Chancen und helfen, die Kundschaft noch gezielter mit optimalen Finanzierungslösungen zu unterstützen.
Um potenziellen Kreditnehmenden einen ersten Überblick zu verschaffen, bietet Hypopartner eine einfache Offertenanfrage auf der Startseite der Webseite an. Mit wenigen Angaben können Finanzierungslösungen durchgespielt werden, bevor der nächste Schritt folgt. Hypopartner sorgt dafür, dass Interessierte früh eine erste Einschätzung erhalten und gezielt in den Finanzierungsprozess einsteigen können.
Weitere Informationen unter: hypo-partner.ch
Kontakt Müligässli 1 8598 Bottighofen
+41 71 508 55 65 info@hypo-partner.ch
Die Schweiz gilt seit Jahrzehnten als einer der weltweit attraktivsten Wirtschaftsstandorte. Eine einzigartige Kombination aus politischer Stabilität, wirtschaftlicher Offenheit und Innovationskraft hat das Land zu einem bevorzugten Ziel für Unternehmen verschiedenster Branchen gemacht. Doch welche Faktoren machen den Standort gerade in diesem Jahr besonders attraktiv und wie gelingt es der Schweiz, sich in einem zunehmend dynamischen globalen Umfeld zu behaupten?
Politische und wirtschaftliche Stabilität als Fundament Ein entscheidendes Argument für die Schweiz als Wirtschaftsstandort bleibt ihre politische Stabilität. Das Land zeichnet sich durch ein hohes Mass an Rechtssicherheit, eine liberale Wirtschaftsordnung sowie langfristig planbare Rahmenbedingungen aus. Die direkte Demokratie ermöglicht eine breite Einbindung der Bevölkerung in wirtschaftspolitische Entscheidungen und sorgt für eine Kontinuität, die insbesondere für
international agierende Unternehmen von hoher Bedeutung ist.
Gleichzeitig profitiert die Schweizer Wirtschaft von einer ausgesprochen hohen Wettbewerbsfähigkeit. Laut dem IMD World Competitiveness Ranking 2024 belegt die Schweiz den zweiten Platz, insbesondere aufgrund ihrer Verwaltungseffizienz und exzellenten Infrastruktur.
Innovationsförderung und Forschungsstärke
Die Innovationskraft der Schweiz ist ein zentrales Element ihrer wirtschaftlichen Erfolgsformel. Universitäten wie die ETH Zürich und die EPFL Lausanne zählen zu den weltweit renommiertesten Bildungseinrichtungen und sind eng mit der Privatwirtschaft vernetzt. Förderprogramme des Bundes, eine starke Forschungslandschaft und steuerliche Anreize für Forschung und Entwicklung (F&E) tragen dazu bei, dass Unternehmen kontinuierlich in neue Technologien investieren.
Dies spiegelt sich auch im Global Innovation Index 2024 wider, in dem
die Schweiz zum 14. Mal in Folge als innovativstes Land der Welt ausgezeichnet wurde. Besonders stark ist sie in den Bereichen wissenschaftliche, technologische und kreative Dienstleistungen, was ihre exzellente Innovationsfähigkeit eindrucksvoll belegt.
Finanzplatz Schweiz: Stabilität und Effizienz
Der Schweizer Finanzsektor bleibt eine tragende Säule der Wirtschaft und bietet Unternehmen ein effizientes, sicheres und international anerkanntes Umfeld. Mit einer tiefen Kapitalmarktdurchdringung, einer starken Bankenlandschaft und einem stabilen regulatorischen Rahmen sichert der Finanzplatz Schweiz Unternehmen eine nachhaltige Finanzierung und attraktive Investitionsmöglichkeiten.
Auch die regulatorischen Rahmenbedingungen fördern den Standort. Die Kombination aus Unternehmensfreundlichkeit und strikter Compliance schafft ein Umfeld, das sowohl Vertrauen als auch Effizienz gewährleistet. Die Schweiz bleibt damit nicht nur für klassische Finanzdienstleister, sondern
auch für Fintech-Unternehmen ein international gefragter Standort.
Herausforderungen und strategische
Weichenstellungen
Trotz der vielen Vorteile sieht sich die Schweiz auch Herausforderungen gegenüber. Der globale Wettbewerb um Talente nimmt zu und geopolitische Spannungen können Handelsstrukturen verändern. Zudem bleibt das Verhältnis zur Europäischen Union eine entscheidende Stellschraube für die künftige wirtschaftliche Integration.
Durch gezielte Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit setzt die Schweiz jedoch strategisch kluge Akzente, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die fortlaufende Modernisierung der Infrastruktur, die Stärkung der Innovationsförderung und die Fokussierung auf nachhaltiges Wirtschaften sichern dem Standort auch in Zukunft eine führende Rolle in der globalen Ökonomie.
Der Ricola Erlebnisshop im Gründungsort Laufen lädt dazu ein, die vielfältigen Ricola-Sorten zu entdecken und eigene Lieblingsbonbons in verschiedenen Geschmacksrichtungen zusammenzustellen. Exklusive internationale Sorten, die in der Schweiz sonst nicht erhältlich sind, bieten ein besonderes Highlight. Zudem ermöglicht eine interaktive und kostenlose Erlebniswelt spannende Einblicke in die Welt von Ricola. Verschiedene
Workshops für Gross und Klein runden das Angebot ab.
Weitere Informationen unter: ricola.ch/shop
Die Küche bildet das Herzstück eines Zuhauses. Sie ist ein Raum, in dem Emotionen gelebt werden. Hier wird gelacht, gefeiert und manchmal auch gestritten – um sich anschliessend wieder zu versöhnen. Für die Orea AG stehen deshalb nicht nur Design und Funktionalität im Vordergrund, sondern die Essenz der Küche als Lebensraum. «Nebst allen gestalterischen und technischen Eigenschaften stellen wir daher immer den Menschen und seine Emotionen ins Zentrum», erklärt David Spielhofer, CEO und Mitinhaber der Orea AG.
Zu diesem Zweck verbindet Orea AG industrielle Produktion mit traditionellem Handwerk. «Denn aus der Symbiose von Mensch und Maschine entsteht Grossartiges», so Spielhofer. Gefertigt werden die Orea-Küchen im Muotathal – eine
Region, die für ihre Ursprünglichkeit, Bodenständigkeit sowie die enge Verbindung zur Heimat bekannt ist. «Schweizer Qualität, Langlebigkeit und eine zeitlose Ästhetik – das sind Werte, die unsere Arbeit auszeichnen», betont Spielhofer. Wer sich für eine Orea-Küche entscheidet,
Aus der Symbiose von Mensch und Maschine entsteht Grossartiges.
– David Spielhofer, CEO & Mitinhaber
holt sich ein Stück hiesige Handwerkskunst nach Hause. Wo auch immer in der Schweiz – oder auf der Welt – dies sein mag.
Andreas Caminada: Markenund Wertebotschafter Spitzenkoch Andreas Caminada
verkörpert als Markenbotschafter die Werte, die Orea ausmacht: Präzision, Qualität, Verbundenheit zur Region – und trotz Exzellenz eine Nahbarkeit, die nicht elitär wirkt. «Caminada zeigt in der gehobenen Gastronomie, was wir in der Küchenwelt leben: Perfektion ohne Künstlichkeit. Das passt einfach perfekt.»
Weitere Informationen unter: orea-kuechen.ch
Minergie Schweiz • Brandreport
Stefanie Steiner, Projektleiterin International und Areal bei Minergie, spricht über das neue Label Minergie-Areal, das nicht zuletzt wegen des neu geforderten Klimaberichts bei investierenden Firmen auf offene Ohren stösst.
Stefanie Steiner
Projektleiterin
Stefanie Steiner, Minergie hat mit dem Minergie-Areal letztes Jahr ein neues Label ins Leben gerufen. Wie gross ist die Resonanz? Aktuell werden rund zehn Projekte konkret geplant. In Gesprächen sind wir jedoch mit deutlich mehr Investierenden. Areale haben in der Regel sehr lange Entwicklungs- und Planungsphasen.
Welche Chancen bietet das Minergie-Areal für Investierende?
Wird ein Areal nach Minergie zertifiziert, erfüllen die Gebäude
höchste Anforderungen an Komfort, Energieeffizienz und Klimaschutz. Das Areal definiert zusätzliche Anforderungen an den Aussenraum, die Mobilität und die Organisation.
Weshalb ist ein MinergieAreal sonst noch attraktiv? Da gibt es mehrere Gründe. Die Firma kann ihr Engagement für Nachhaltigkeit prominent in ihren Sustainability-Reports abbilden. Wie dies gemacht werden kann, zeigt Minergie in seiner «Vorlage für den Klimabericht». Mit dem Zertifikat Minergie-Areal können die Themen des Klimaberichts umfassender abgedeckt werden, als dies mit einer reinen Gebäudezertifizierung möglich ist. Minergie-Areale erfüllen auch viele Vorgaben der EU-Taxonomie-Verordnung, die Unternehmen, die über die Landesgrenze hinaus tätig sind, erfüllen müssen. Mit dem Zertifikat haben die investierenden
Firmen ein geeignetes Mittel, um ihr Engagement zu belegen.
Gibt es auch finanzielle Anreize?
Die langfristigen Kosten fallen bei einem Minergie-Areal dank geringer Betriebskosten tiefer aus. Zudem können Eigentumswohnungen um einen rund 3,5 Prozent höheren, Einfamilienhäuser zu einem 7 Prozent höheren Preis, verkauft werden. Auch die Mietzinse können um durchschnittlich 7 Prozent höher angesetzt werden.
Das Minergie-Areal Minergie-Areale zeichnen sich durch höchste Anforderungen an den Energieverbrauch, die Treibhausgasemissionen und die Selbstversorgung mit erneuerbaren Energien aus. Vorgaben an die klimaangepasste Gestaltung des Aussenraums und Anreize zu einer klimafreundlichen Mobilität erhöhen die Lebensqualität im Minergie-Areal. Areale müssen für die Zertifizierung eine Energiebezugsfläche von 3000 m2 oder mehr und mindestens zwei Gebäude aufweisen sowie räumlich zusammenhängend sein.
Weitere Informationen unter: minergie.ch
Fällt der Begriff «Sicherheitsüberwachung», denken viele Menschen sofort an Kamerasysteme. Doch in vielen Anwendungsfällen ist die Alarmerkennung ungenügend. Hier kommen innovative 3D-Laserscanner wie die «Patronum 3D Lidar» ins Spiel. «Fokus» liess sich von einem Experten dessen Vorzüge erklären.
Steffen Grosse Business
Development
Am häufigsten werden Lasermessgeräte auf Baustellen eingesetzt: Dort kommen Geräte zum Einsatz, die mit einem einzigen gebündelten Lichtstrahl Entfernungen exakt messen können. «Im Gegensatz dazu weisen moderne 3D-Laserscanner, sogenannte Lidar, 16 bis 128 Laserstrahlen auf, die zwischen 120 und 360 rotieren und damit das Gelände oder einen Raum komplett vermessen können», erklärt Steffen Grosse vom Business Development des Sicherheitsspezialisten Sympatron AG. Daraus ergibt sich eine dreidimensionale Sphäre aus bis zu 700 000 Messpunkten, die auf drei Zentimeter genau sind. Jedes Objekt, das diese Sphäre betritt, wird unverzüglich registriert, wobei sowohl dessen Entfernung und Geschwindigkeit als auch die Grösse exakt erfasst werden.
Aus sicherheitstechnischer Sicht weist diese Technologie diverse Vorteile auf: «Unternehmen können mithilfe eines einzigen ‹Patronum 3D Lidar›-Scanners Fassaden, Zäune oder Grundstücke exakt absichern und vor unbefugtem
Unternehmen können mithilfe eines einzigen
‹Patronum 3D Lidar›-Scanners Fassaden, Zäune oder Grundstücke exakt absichern und vor unbefugtem Zutritt schützen.
– Steffen Grosse, Business Development
eines Scanners nicht ausreicht. «Auf diese Weise bieten wir eine erschwingliche, sichere sowie in ihrer Anwendung flexible Sicherheitslösung», erklärt Steffen Grosse.
Weitere Informationen unter: sympatron.ch
Zutritt schützen», erklärt Grosse. Dabei lassen sich verschiedene Parameter definieren, bei deren Betreten entsprechende Warnrufe erklingen – von «Bitte verlassen Sie dieses Gelände» im äussersten Bereich bis hin zu eindringlichen Warnungen, wenn jemand sensible Bereiche betritt. Das Gleiche ist auch in Innenräumen möglich, etwa zum Schutz von wertvollen Kunstgegenständen. Und im Gegensatz zur Objektsicherung mit Videoüberwachung/Videoanalytik, Zaunsensorik, Bewegungsmeldern und Trittmatten – die sehr aufwendig und fehleranfällig ist – arbeitet «Patronum 3D Lidar» datenschutzkonform, präzise und kann auch ausserhalb von Grundstücken Annäherungen detektieren. Da die Sphäre dreidimensional ist, können auch Drohnen erkannt werden. «Und zu guter Letzt verlieren die Laser-Messpunkte durch Witterungen wie Schnee
und Regen ihre Präzision nicht», führt der Fachmann aus.
Sicherheit in allen Bereichen erhöhen Durch die präzise Detektion der 3D-Scanner und der smarten Software «Patronum» wird die Betriebssicherheit erhöht. Denn die Scanner sind unter anderem in der Lage, zu erkennen, ob sich eine Person, ein Tier, ein Auto etc. in der Lichtpunkte-Sphäre bewegt. Kameras hingegen erfassen nur zwei Dimensionen. Durch die dritte Dimension der Scanner kann zum Beispiel erkannt werden, ob ein Lkw, Pkw oder eine Person vor einer Schranke steht und entsprechend die Schranke öffnen.
Für grosse Flächen erlaubt die Software zudem das Zusammenlegen mehrerer 3D-Scanner, um ein umfassendes 3D-Gesamtbild darzustellen, wenn die Reichweite
Die Vorzüge von «Patronum 3D Lidar» auf einen Blick
– Grundstücke, Baustellen, Parkplätze können mit hoher Präzision überwacht werden
– Museen oder Privathäuser mit hochwertigen Objekten in Räumen können lückenlos überwacht werden
– Fassadenüberwachung
– Dachflächenüberwachung
– Drohnen-Erkennung
– Witterungs- und lichtunabhängig
– Keine Beeinflussung durch Insekten, Regen oder Nebel
Unterhaltungssysteme erster Güte, smarte Steuerungen sowie Kinomomente, die unter die Haut gehen: Die Intellihome AG verwandelt exklusive Villen rund um den Globus in hochmoderne Erlebniswelten. CEO Mike Boch verrät, wie mit Leidenschaft, Perfektionismus – und einem Hauch Verrücktheit – Technik und Ästhetik vereint werden.
Mike Boch CEO
Geräuschlos fährt die im eleganten Sideboard verborgene Leinwand nach oben, das Raumlicht wird automatisch gedimmt und die Vorhänge ziehen sich wie von Zauberhand zu. Auf Knopfdruck wirft der in das Sideboard integrierte Ultrakurzdistanz-Projektor ein hochauflösendes Konzertvideo von Eric Clapton auf die Leinwand. Das Bild wird durch perfekten Kinosound ergänzt, der ebenfalls aus dem Möbel schallt. Für einen kurzen Moment verwandelt sich der Showroom der Intellihome AG in Baar in die Londoner Royal Albert Hall. Als dann «Tears in Heaven» erklingt, in einer Lautstärke, die man nicht nur hört, sondern auch spürt, lässt sich die Gänsehaut nicht mehr unterdrücken. «Genau solche Momente wollen wir den Menschen mit unseren hochwertigen Heimkinoeinrichtungen bieten», erklärt Mike Boch, CEO und Gründer der Intellihome AG. Getoppt wird diese Erfahrung nur noch durch das dedizierte LuxusHomecinema, das ebenfalls direkt im Showroom erlebt werden kann.
Seit 2004 realisiert Intellihome anspruchsvolle Projekte in den Bereichen Smart Home, Heimkino und Gebäudeautomation für VIP-Kundinnen und -Kunden. Dabei folgt das Unternehmen einem ganzheitlichen
Unser
Ziel ist es, einen echten Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen – mehr Komfort, mehr Sicherheit sowie ein einzigartiges Entertainment-Erlebnis.
– Mike Boch, CEO
Ansatz: «Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden alles aus einer Hand, vom Konzept über die CAD-Planung bis hin zur Umsetzung», erläutert Boch. «Dabei arbeiten wir ausschliesslich mit hochwertigen Materialien und Schweizer Partnern zusammen.» Kurze Wege, eigene Zeichner sowie eine enge Abstimmung mit Schreinern für die bauliche Anfertigung garantiert dabei höchste Qualität.
Der Mensch im Fokus Im Mittelpunkt jedes IntellihomeProjekts steht der Mensch. «Wir gehen intensiv auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kundschaft ein», betont Boch. «Denn unser Ziel ist es, für sie echten Mehrwert zu schaffen – mehr Komfort, mehr Sicherheit sowie ein einzigartiges Entertainment-Erlebnis.» Auf diese Weise entstehen massgeschneiderte Lösungen, bei denen sämtliche im Haus existieren Systeme (Licht, Heizung, Zutritt, Videoüberwachung, Wellness und Unterhaltungssysteme) perfekt zusammenspielen und über eine einzige intuitive Oberfläche bedienbar sind. Dabei kommt stets professionelle und zuverlässige Medien- und Steuerungstechnik zum Einsatz, wie sie sonst in Hotels,
Stadien oder grossen Veranstaltungsräumen verwendet wird.
Natürlich zielt man mit diesen hochwertigen Produkten und Services generell auf eine gehobene Klientel ab. «Wir richten uns bewusst an Menschen, die keine Kompromisse eingehen wollen», führt Mike Boch aus. «Sprich, wir sind die Partner für Kundinnen und Kunden, die Wert auf das Besondere legen und für die auch scheinbar kleine Details den Unterschied ausmachen.» Das bedeutet etwa, dass Technik elegant in Möbeln, Wänden oder Decken versteckt wird –eine Herausforderung, die viel Knowhow und handwerkliches Geschick verlangt. «Die letzten fünf Prozent machen den Unterschied zwischen gut und perfekt aus. Genau hier sind wir zu Hause.» Zudem sei das Team, wenn es um Details geht, im bestmöglichen Sinne ein bisschen verrückt.
Intellihome wird oft schon in der Planungsphase eines Bauvorhabens hinzugezogen und begleitet dann den gesamten Bauprozess bis hin zur Inbetriebnahme. Dabei bietet man Kundinnen und Kunden mit Visualisierungen und Virtual Reality frühzeitig Einblicke in ihr zukünftiges
Zuhause sowie in ihr Homecinema. Neben Unterhaltung und Komfort spielt dabei auch das Thema Sicherheit eine entscheidende Rolle. «Auf Wunsch übernehmen wir die Realisierung des gesamten Netzwerkes für unsere Kundschaft», betont Boch. Flexibilität und Unabhängigkeit sind für Intellihome wesentlich: «Wir kombinieren jeweils die führenden Anbieter in jedem Bereich. Über die letzten 20 Jahre hinweg haben wir konsequent alle Partner aussortiert, die unsere hohen Qualitätsstandards nicht erfüllen konnten», erläutert der CEO. Und auch nach der Installation bietet das Unternehmen erstklassigen Service: Sämtliche Systeme werden durch Fernwartung überwacht und gepflegt. «Unser Ziel ist es, unseren Kundinnen und Kunden stets das perfekte Erlebnis zu ermöglichen – und zwar jederzeit, zuverlässig und langfristig», fasst Mike Boch zusammen. «Unser Anspruch ist letztlich einfach: As good as possible.»
Weitere Informationen unter: intellihome.ch und
heimkino.ch
Ob in Meetings, bei Verhandlungen oder beim informellen Austausch nach der Arbeit: Wer sich souverän ausdrücken kann, hat in der Geschäftswelt einen klaren Vorteil. Und in einer zunehmend globalen Welt, in der Kommunikation über Grenzen hinweg alltäglich ist, werden Sprachkenntnisse sogar zu einem noch wesentlicheren Erfolgsfaktor. Genau hier setzt Flying Teachers an: Das Unternehmen bietet individuelle Sprachtrainings für Firmen und Privatpersonen an – flexibel, massgeschneidert und auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt.
«Unsere Kundinnen und Kunden haben unterschiedliche Anforderungen – sei es branchenspezifisches Vokabular, Business-Englisch oder die Vorbereitung auf eine Sprachprüfung», erklärt Viktoria
Seit 28 Jahren «fliegen» die Lehrkräfte zu ihren Kunden.
Jancso, Marketingchefin von Flying Teachers. «Unsere erfahrenen Lehrpersonen kommen daher auf Wunsch direkt ins Unternehmen, bieten Unterricht in unseren modernen Kursräumen oder alternativ auch online an – je nachdem, was am besten passt.»
Das passt perfekt zum Firmenclaim: Sprachen. Lernen. Überall.
Flexibel, praxisnah und effizient
Der Name Flying Teachers kommt nicht von ungefähr: Seit 28 Jahren
«fliegen» die Lehrkräfte zu ihren Kunden – und dieser Ansatz ist aktueller denn je. «Zeit ist ein wertvolles Gut. Deshalb ermöglichen wir unseren Teilnehmenden, ihre Sprachkenntnisse dort zu verbessern, wo es für sie am effizientesten ist», sagt Jancso. Ein besonderer Fokus bei der Unterrichtsgestaltung liegt auf praxisnahen Lehrmethoden. Anstatt nur Theorie zu vermitteln, setzen die Trainerinnen und Trainer auf realitätsnahe Szenarien, Rollenspiele und moderne Lerntechnologien. Ob für Führungskräfte, Verkaufsteams oder
Brandreport • WISS Schulen für Wirtschaft Informatik Immobilien AG
Etechnische Abteilungen, ob allein oder in der Gruppe – Flying Teachers bietet Lösungen, die direkt wirken.
Weitere Informationen unter: flyingteachers.com
Warum Flying Teachers? – Massgeschneiderte Sprachkurse für Unternehmen und Einzelpersonen – Unterricht vor Ort, online oder in zentral gelegenen Schulungsräumen – Branchenspezifische und praxisnahe Lerninhalte – 25 Jahre Erfahrung in der Sprachvermittlung
In einem dynamischen Arbeitsumfeld reicht punktuelles Wissen oft nicht aus – gefragt sind Führungskompetenz, strategisches Denken und praxisnahe Expertise. Wer sich weiterbilden möchte, steht vor einer wichtigen Entscheidung: CAS oder NDS HF?
in CAS (Certificate of Advanced Studies) vermittelt spezifisches Fachwissen, ein NDS HF (Nachdiplomstudium auf Stufe Höhere Fachschule) hingegen bereitet gezielt auf führungs- und projektbezogene Verantwortung vor. Der Unterschied? Ein CAS ist eine punktuelle Weiterbildung – ein NDS HF hingegen eine umfassende Kompetenzentwicklung mit direktem Karriereimpact.
Warum ein NDS HF statt nur ein CAS?
– Ganzheitliche Qualifikation –statt nur Fachwissen wird unternehmerisches Denken, strategisches Handeln und Führungskompetenz vermittelt.
– Direkte Anwendbarkeit – praxisnah und berufsintegriert, um erworbenes Wissen sofort in den Berufsalltag zu übertragen.
– Karriereboost – bessere Chancen auf Führungspositionen und strategische Rollen durch breitere und fundiertere Expertise.
Welches NDS HF passt zu mir? Die WISS bietet praxisorientierte Nachdiplomstudiengänge, die Fachkräfte gezielt weiterbringen:
– Dipl. Bauprojekt- und Immobilienmanager:in NDS HF Für Fachkräfte in Bau und Immobilien, die Führungs- und Projektleitungsrollen übernehmen wollen. Von Planung bis Finanzierung – strategisches Bauprojektmanagement.
– Dipl. Head of Digital Transformation NDS HF Für Führungskräfte, die Unternehmen durch die digitale Transformation
steuern. Innovationsmanagement, Prozessoptimierung und digitale Geschäftsmodelle.
– Dipl. Head of IT Security & Risk Management NDS HF Für IT-Profis mit strategischem Weitblick. Cyberrisiken erkennen, verhindern und IT-Sicherheit managen.
– Dipl. Head of Business Administration NDS HF Für Führungskräfte mit Management-Ambitionen. Strategie, Unternehmenssteuerung und Leadership.
– Dipl. Head of Agile Project Management NDS HF Für Projektleiter, die agile Methoden gezielt einsetzen. Teams effizient führen und Unternehmen strategisch ausrichten.
Die Chance nutzen und mehr über die passenden NDS-HF-Studiengänge erfahren und wie man gezielt die eigene Karriere vorantreiben kann.
Jetzt informieren und die Weichen für die Zukunft stellen!
Kontakt WISS Schulen für Wirtschaft Informatik Immobilien Bern, St. Gallen, Zürich, Online +41 58 404 42 00 wiss.ch
Tim Seithe CEO, Aeon
Warum Aeons Ganzkörper-Check-up die bestehende Vorsorge optimal ergänzt.
Herr Seithe, warum ist ein Ganzkörper-Check-up gerade jetzt so relevant? Viele Menschen kümmern sich um die finanzielle Vorsorge, dabei ist die gesundheitliche Prävention mindestens genauso wichtig. Unser Check-up liefert einen detaillierten Gesundheitsüberblick, deckt Risiken früh auf und ermöglicht gezieltes Eingreifen. Erkrankungen lassen sich so oft verhindern oder frühzeitig behandeln. Auch
Versicherungen unterstützen Prävention zunehmend finanziell.
Was genau ist der Aeon-Check-up?
Es ist ein umfassender Gesundheits- Check, der Ganzkörper-MRI und Blutanalyse kombiniert. So lassen sich über 500 potenzielle Auffälligkeiten erkennen – darunter Krebs, Aneurysmen und chronische Erkrankungen. Unser Ziel ist, Risiken früh zu identifizieren, bevor sie zu ernsten Problemen werden.
Worin unterscheidet sich Ihr Check-up von üblichen Vorsorgeuntersuchungen?
Gängige Untersuchungen fokussieren auf einzelne Tests, während viele Organe unberücksichtigt bleiben. Unser Check-up erfasst zusätzlich Gehirn, Herz, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse und Wirbelsäule. Laut dem NORC-Institut werden nur 14 Prozent der Krebsfälle durch Routineuntersuchungen entdeckt – unser MRI-gestützter
Check-up verbessert die Früherkennung erheblich.
Welche Vorteile hat Früherkennung?
Sie verbessert Heilungschancen und Prognosen erheblich. Neben Krebs lassen sich auch Diabetes und HerzKreislauf-Erkrankungen früh erkennen, sodass gezielte Massnahmen das Fortschreiten verlangsamen oder verhindern können. Unser Ziel ist es, proaktiv statt reaktiv zu handeln.
Wie läuft der Check-up genau ab?
Der Ablauf ist einfach und effizient: Kund:innen buchen online und werden in einer Partnerklinik empfangen. Nach einer Blutanalyse folgt ein 50-minütiger MRI-Scan. Innerhalb von vier Werktagen stehen die Befunde in der App bereit, gefolgt von einer Videokonsultation mit unseren Radiologen. Falls notwendig, organisieren wir eine Überweisung zu Fachärzten und Fachärztinnen.
Können Sie ein erfolgreiches Beispiel nennen?
Ein sportlicher Kunde entdeckte durch unseren Check-up ein unbemerktes Hirnaneurysma, das tödlich hätte enden können. Dank der frühen Diagnose konnte er rechtzeitig behandelt werden. Ein weiterer Kunde hatte ein Nierenkarzinom im Frühstadium – ohne Symptome. Durch die frühzeitige OP hat er heute nahezu 100 Prozent Heilungschancen.
Was plant Aeon für die Zukunft?
Wir erweitern unser Angebot nach Bern und Basel und integrieren neue Technologien, darunter genetische Tests wie den APOE4-Test zur Alzheimer- Risikobewertung. Zudem setzen wir auf KI, um Diagnosen noch präziser und effizienter zu machen. Unser Ziel ist es, die umfassende Gesundheitsprävention weiterzuentwickeln und zugänglich zu machen.
PUBLIREPORTAGE
Dr. Prisca Zammaretti Geschäftsführerin SAQ
1. Schweizer Qualität – Tradition oder Wert im Wandel?
Qualität war schon immer ein Markenzeichen der Schweiz –von Präzision und Verlässlichkeit bis hin zu ihrem tief verwurzelten kulturellen Wert. Doch sie entwickelt sich weiter: Qualität umfasst heute auch Agilität, Nachhaltigkeit und Innovationskraft. Die
Herausforderung ist, diesen Wandel aktiv zu gestalten, ohne unsere Stärken zu verlieren.
2. Wie spiegeln sich Schweizer Werte in der Arbeit der SAQ wider?
Wir fördern den Wissenstransfer in Qualitätsmanagement, Business Excellence, Kreislaufwirtschaft und mehr – branchenübergreifend und praxisnah. Unser Netzwerk mit rund 1200 Mitgliedern – von Einzelpersonen über KMUs bis zu internationalen Konzernen – stärkt die Vernetzung der Schweizer Wirtschaft. Unser Ziel: ‹Schweizer Qualität› nicht nur bewahren, sondern kontinuierlich weiterentwickeln und leben.
3. Was sind die grössten Herausforderungen für die Qualitätssicherung?
KI, Automatisierung und neue Regulierungen verändern das Feld rasant. Doch der Mensch bleibt zentral: Qualitätskultur und Fachwissen sind entscheidender denn je. SAQ gibt Unternehmen
die wichtigen Werkzeuge an die Hand, um diesen Wandel erfolgreich zu gestalten.
4. Welches Ziel verfolgt der jährlich stattfindende Event «Tag der Schweizer Qualität»? Der «Tag der Schweizer Qualität» (TSQ) bringt führende Köpfe aus Wirtschaft und Forschung zusammen. Von aktuellen Trends bis zu zukunftsweisenden Innovationsansätzen liefert der TSQ ganz viel Inspiration. Eine einzigartige Gelegenheit, Wissen zu vertiefen und sich mit Expert:innen zu vernetzen.
5. Was bedeutet Qualität für Sie persönlich? Für mich bedeutet Qualität eine Kultur, die Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt stellt und eine verlässliche Basis für Vertrauen schafft. Sie geht über reine Prozessoptimierung hinaus und umfasst auch Aspekte wie nachhaltige Entwicklung und den Einsatz neuer Technologien wie KI.
Tag der Schweizer Qualität 2025 Der Tag der Schweizer Qualität fördert einen branchenübergreifenden Austausch zum Thema Qualität als einen der Grundpfeiler der Schweizer Wirtschaft. Die öffentliche Veranstaltung bietet hochkarätige Referate und interaktive Breakout-Sessions und steht allen Interessierten offen.
Der nächste «Tag der Schweizer Qualität» findet am 13. Mai 2025 unter dem Motto «Mit Weitblick durchstarten» an der ExpoBern statt.
Weitere Informationen und Anmeldung: