Thema Jan/Feb 2018

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THEMA THEATERMAGAZIN JANUAR/FEBRUAR 2018

MUSIKTHEATER

»Dantons Tod« Nach 50 Jahren wieder im Opernhaus

BALLETT

Ventura heißt Glücksfall Adrián Román Ventura in »Coppélia« und »Die Wahlverwandtschaften«

SCHAUSPIEL

Raumstation »Paradies« Blick in die Zukunft auf der Raumbühne im Schauspielhaus

KONZERT

Jung und ungestüm Die Solisten der Sinfoniekonzerte im Januar und Februar


MUSIKTHEATER

Kopf ab! Opern nach literarischen Vorlagen haben dem Musiktheater neuen Schwung und inhaltliches Gewicht gegeben. GMD Kimbo Ishii dirigiert im neuen Jahr gleich zwei Opern nach bedeutenden Schauspieldramen von Georg Büchner und Oscar Wilde und stellt sich den Fragen von Ulrike Schröder.

PREMIERE

Dantons Tod Oper in zwei Teilen von Gottfried von Einem Libretto frei nach Georg Büchner eingerichtet von Boris Blacher und Gottfried von Einem Mit Übertiteln Musikalische Leitung GMD Kimbo Ishii Regie Karen Stone Bühne/Kostüme Ulrich Schulz Choreografie David Williams Dramaturgie Ulrike Schröder Choreinstudierung Martin Wagner Mit Peter Bording, Amar Muchhala, Robert Bartneck, Stephen Chaundy, Johannes Stermann, Roland Fenes, Paul Sketris, Peter Diebschlag, Alejandro Muñoz Castillo, Frank Heinrich, Florentina Soare/Jenny Stark, Noa Danon, Uta Zierenberg, Ks. Undine Dreißig Opernchor des Theaters Magdeburg Magdeburgische Philharmonie Premiere Sa. 20. 1. 2018, 19.30 Uhr Opernhaus/Bühne Premierenfieber So. 7. 1. 2018, 11.00 Uhr Opernhaus/Wagnerfoyer Vorstellungen Sa. 27. 1./So. 11. 2./Sa. 24. 2./ Fr. 2. 3./Mo. 2. 4./Sa. 21. 4. 2018

»Dantons Tod« auf der Opernbühne Vorträge und Präsentation der Produktion Di. 23. 1. 2018, 18.00 Uhr Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Berlin Mit freundlicher Unterstützung der Gottfried-von-Einem-Stiftung Wien.

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Bühne von Ulrich Schulz (Modellfoto)

Kimbo, du beschäftigst dich in dieser Spielzeit mit zwei Literaturopern – Gottfried von Einems »Dantons Tod« (nach Büchners Schauspiel) und Richard Strauss’ »Salome« (nach Hedwig Lachmanns kongenialer Übersetzung von Oscar Wildes Drama). Wie wichtig ist es für dich, die literarischen Vorlagen zu kennen? Es ist immer sehr interessant zu sehen, wie die Komponisten Elemente der Handlung aus dem literarischen Zusammenhang herausgelöst und in ihre eigene musikalische Welt überführt haben. Der beste Weg, um herauszufinden, worauf der Komponist in seinem Werk besonderen Wert legt, besteht darin, die originale Version genau zu lesen und zu kennen. Und das habe ich natürlich auch gemacht. Es handelt sich ja um recht blutrünstige Stoffe, die sich mit der Französischen Revolution bzw. der Hinrichtung von Johannes dem Täufer beschäftigen. Welche Auswirkungen hat das auf die Musik? Gottfried von Einem setzt Atonalität in einer sehr klar strukturierten, geradezu durchsichtigen Weise ein. Dadurch wird der enorme rhythmische Impuls, der die Spannung des Dramas vorantreibt, wirklich hörbar, der ansonsten nur schwer wahrnehmbar wäre. Das Werk besteht insgesamt aus klar strukturierten Schichten und schafft es so, den Hörer in die gnadenlose Kälte der Menschheitsgeschichte hineinzuziehen. Richard Strauss wählt einen dieser Transparenz und Einfachheit genau entgegengesetzten Weg: Seine »Salome« wird durch komplexe tonale Kämpfe und eine ungestüme Instrumentation lebendig! Es ist faszinierend, wie wir uns mit diesen kompositorischen

Mitteln mitten hinein in die Welt menschlicher Raserei begeben können. Mit Gottfried von Einems Oper »Dantons Tod« eröffnet das Theater Magdeburg das Jubiläumsjahr zum 100. Geburtstag des Komponisten. Was fasziniert dich an diesem Komponisten und seinem Werk? Mich beindruckt besonders, wie schnell und plötzlich von Einem die Spannung von einer zu anderen Szene verändern kann. Dabei bedient er sich des Stils der »Wiener Moderne« – Durchsichtigkeit, Klarheit, aber auch Groteske! Eine musikalische Mischung aus Gustav Klimt, Egon Schiele und Otto Wagner! Ist das Werk, 1947 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt, eine »richtige Oper« oder ein experimentelles Musiktheater? Die Frau meines früheren Geigenlehrers Walter Barylli war Mitglied des Wiener Staatsopernchores und hat an der Uraufführungs-Produktion mitgewirkt. Damals muss das wirklich »experimentell« gewesen sein! Wir empfinden das heute anders – aber es bleibt eine große künstlerische Herausforderung für uns alle. Ich bin im positiven Sinne aufgeregt und davon überzeugt, dass wir mit dieser Erfahrung einen wichtigen Beitrag zum Musiktheater-Repertoire leisten! Im Jahr 1794 steckt die Französische Revolution in der Krise: Zwar ist die Republik gegründet, aber das Volk lebt weiter im Elend. Und über allen hängt das Damoklesschwert des Terrors. Georges Danton, früher ein enger Gefolgsmann Robespierres, stellt sich desillusioniert die Frage, ob eine freie Gesellschaft wirklich auf Grausamkeit gegründet werden kann …


MUSIKTHEATER

Karneval in Venedig oder in Magdeburg? Beides! Pünktlich zu den »tollen Tagen« im Februar holt das Theater Magdeburg den venezianischen Karneval auf die Bühne.

PREMIERE

Eine Nacht in Venedig Operette in drei Akten von Johann Strauß Libretto von Friedrich Zell und Richard Genée Musikalische Leitung Svetoslav Borisov Regie Erik Petersen Bühne Anja Lichtenegger Kostüme Kristopher Kempf Choreografie Sabine Arthold Dramaturgie Eva Bunzel Choreinstudierung Martin Wagner

Bühne von Anja Lichtenegger (Modellfoto)

Von einigen voll Vorfreude, von anderen mit Grausen erwartet – jedes Jahr scheidet der Karneval die Geister. Genau wie in den deutschen Hochburgen Köln und Mainz zieht auch der Karneval in der Lagunenstadt jedes Jahr die Touristen an. Das bunte Treiben in der »Stadt der Brücken« weckt Vorstellungen von aufwendigen Kostümen, außergewöhnlichen Masken und rauschenden Festen. So ergeht es nicht nur uns heute, so ergeht es auch Guido, dem Herzog von Urbino, der in der Operette »Eine Nacht in Venedig« auf der Suche nach amourösen Abenteuern jedes Jahr zum dortigen Karneval reist, um ausgelassen zu feiern. Frei nach dem Motto »Was in Venedig passiert, bleibt in Venedig«! Komponist Johann Strauß kokettierte hier mit der Wiener Venedig-Mode seiner Zeit und erschuf eine Traumstadt, die schon damals der Fantasie der Touristen näher stand als der Realität. Regisseur Erik Petersen, dem Magdeburger Publikum durch seine Inszenierungen der Musicals »Crazy for You« und »Hair« bekannt und selbst gebürtiger Magdeburger, bringt das Spektakel am Faschingswochenende auf die Bühne. Für ihn liegt der besondere Reiz bei der Inszenierung einer Operette darin, das Image zu »entstauben« und die Geschichte auch für junge Leute wieder spannend zu erzählen. Gerade »Eine Nacht in Venedig« bietet seiner Meinung nach viel Situationskomik, die er herauskitzeln will. Seine Choreografin Sabine Arthold, die das erste Mal für das Theater Magdeburg arbeitet, stimmt mit Petersen überein: »Ich mag die Verwechslungskomödie bei ›Eine Nacht in Venedig‹ sehr. Auch der Karneval mit seinen Masken und Kostümen reizt mich. Hier kann ich die ganze Lebensfreude des Volkes und

viel Komik in die Bewegungen einfließen lassen, die das ›Freche‹, das diese Operette im positiven Sinne ausmacht, unterstreichen.« Hauptdarsteller Jonathan Winell freut sich auf das Spielerische, das ihm die Dialoge – geschrieben vom Magdeburger Friedrich Zell – ermöglichen. Er ist sich mit allen einig, dass die Musik sehr einprägsam ist und einfach Spaß macht. Außerdem seien die Lieder »sehr gut zu singen«, so Winell. Dirigent Svetoslav Borisov fügt hinzu, dass die Musik zwar »leicht« klinge, vom musikalischen Anspruch her aber keineswegs leicht sei. Nach seinem Musikstudium in Österreich, in dem er sich immer wieder mit Operetten auseinandersetzte, freut sich Borisov sehr über die Möglichkeit, hier neben Opern und Balletten auch die musikalische Leitung der »Nacht in Venedig« zu übernehmen. Und Regisseur Erik Petersen setzt im Ensemble auf »alte Bekannte«, auch Publikumsliebling Peter Wittig ist wieder dabei. Viele Sänger und Musiker kennt Petersen noch aus seiner Zeit als Statist am Theater Magdeburg. Darauf, diesmal mit dem ganzen Chor zu arbeiten, ist er besonders gespannt. Einziger Gast in der Produktion ist Ralf Simon, der den Herzog von Urbino singen wird und in Magdeburg bereits als Baron Kronthal im »Wildschütz« gastierte.

Mit Ralf Simon, Peter Wittig, Frank Heinrich, Rosen Bozduganov, Regina Most, Julie Martin du Theil, Jonathan Winell, Markus Liske, Irma Mihelič/Katerina von Bennigsen, Pawel Stanislawow, Ulrike Baumbach, Gabriele Stoppel-Bachmann, Ulrika Bäume, Iris Kock, Bo Mi Lee, Jenny Stark, Bettina Wenzel, Uta Zierenberg Opernchor des Theaters Magdeburg Magdeburgische Philharmonie Premiere Sa. 10. 2. 2018, 19.30 Uhr Opernhaus/Bühne Premierenfieber So. 28. 1. 2018, 11.00 Uhr Opernhaus/Wagnerfoyer Vorstellungen So. 18. 2./Do. 1. 3./So. 18. 3./ So. 22. 4./So. 6. 5./So. 20. 5./Fr. 1. 6. 2018

Abschließend verrät Petersen noch, dass die Ausstattung von Anja Lichtenegger und Kristopher Kempf sehr opulent wird, auch wenn es keine venezianischen Masken gibt. Er ist sich sicher: »Diese Operette wird allen Spaß machen!«

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MUSIKTHEATER

Neues Dreigestirn für Karen Stones »Tosca«

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Für die Wiederaufnahme am 17. Februar wurden gleich drei neue Hauptdarsteller verpflichtet.

WIEDERAUFNAHME

Tosca Oper in drei Akten von Giacomo Puccini Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Musikalische Leitung GMD Kimbo Ishii/ Svetoslav Borisov Regie Karen Stone Bühne/Kostüme Ulrich Schulz Dramaturgie Benjamin Wäntig Choreinstudierung Martin Wagner Mit Izabela Matula, Aldo Di Toro, Peter Bording, Johannes Stermann, Paul Sketris, Manfred Wulfert, Roland Fenes, Bartek Bukowski/ Thomas Matz Opernchor des Theaters Magdeburg Magdeburger Singakademie Opernkinderchor des Konservatoriums »Georg Philipp Telemann« Magdeburgische Philharmonie Wiederaufnahme Sa. 17. 2. 2018, 19.30 Uhr Opernhaus/Bühne Vorstellungen Do. 15. 3./Fr. 30. 3./Fr. 20. 4./ Sa. 19. 5. 2018

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»Tosca«

»Karen Stone gelingt eine sehr packende Inszenierung des hochpolitischen wie hochemotionalen Dramas um die Sängerin Floria Tosca und den Maler Cavaradossi, die beide in die Fänge des skrupellos sadistischen römischen Polizeichefs geraten und beide zu Tode kommen. […] Alles erlebt man wie neu und außerordentlich fesselnd, auch und gerade im Detail. Die Personenführung ist sehr präzise, konsequent durchdacht und ohne alle Routine. Karen Stone ist nicht nur eine erfolgreiche Intendantin, sie ist auch eine fabelhafte, und eine originelle Regisseurin, wie sie mit dieser ›Tosca‹ einmal mehr unter Beweis stellt«, so der MDR. Mit Izabela Matula (Floria Tosca), Aldo Di Toro (Mario Cavaradossi) und Peter Bording (Scarpia) übernehmen drei herausragende Solisten die Hauptrollen in der Wiederaufnahme von Karen Stones »Tosca«Inszenierung. Alle drei sind dem Magdeburger Publikum bekannt: Aldo Di Toro stand hier bereits als Pinkerton (»Madame Butterfly«) auf der Bühne. Peter Bording verkörperte den Heerrufer in »Lohengrin« und ist ab dem 20. Januar in der Partie des Georges Danton (»Dantons Tod«) zu erleben. Die Titelpartie singt die polnische Sopranistin Izabela Matula, die im September in der Rolle der fremden Fürstin in Dvořáks Oper »Rusalka« am Theater Magdeburg debütierte. Die Zeitschrift »Das Opernglas« zeigte sich begeistert: »Die aus Polen stammende Izabela Matula war eine vorzügliche ›fremde Fürstin‹: Für deren Leidenschaft und erotisches Begehren war der runde, biegsame Sopran der jungen Sängerin wie geschaffen.« Die begabte junge Künstlerin gewann zahlreiche Preise und vertrat 2009 ihr Heimatland bei

dem renommierten Wettbewerb »BBC Cardiff Singer of the World«. Im gleichen Jahr gab sie an der Oper Krakau als Schwester Gabrielle in Pendereckis »Die Teufel von Loudon« ihr Operndebüt. Die Werke von Krzysztof Penderecki, die sie häufig unter der Leitung des Komponisten interpretiert hat, stehen auch im Mittelpunkt ihres umfangreichen Konzertrepertoires. In der Spielzeit 2010/2011 debütierte Izabela Matula in Deutschland in der Rolle der Liù (»Turandot«) am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken. Seit der Spielzeit 2012/2013 gehört die Sängerin zum Ensemble des Theaters Krefeld-Mönchengladbach. Die Rolle der Tosca sang sie seit 2016 bereits an den Theatern Darmstadt und Bonn sowie an der Deutschen Oper am Rhein. Über ihre Darmstädter Tosca schrieb die Fachzeitschrift »Opernwelt«: »Als Glücksfall für die Aufführung erweist sich auch die Verpflichtung von Izabela Matula als Tosca. Mit feurig durchglühtem Sopran, der auch in extremer Höhe seine Geschmeidigkeit bewahrt, verleiht sie der Titelpartie leidenschaftliche Intensität.« Mit dieser Leidenschaft ist Izabela Matula genau die richtige für die Magdeburger »Tosca«, über die das Magazin »aspekt« urteilte: »Zusammen mit einem fantastischen Bühnenbild, das insbesondere durch seine genau auf das Geschehen abgestimmte Minimalistik umso überzeugender und eindrucksvoller wirkte, […] sowie einer dramaturgisch höchst geschickten Regie von Generalintendantin Karen Stone ist eine Inszenierung am Magdeburger Theater entstanden, wie sie in den großen Häusern europäischer Hauptstädte nicht besser hätte sein können.«


BALLETT

Ventura heißt Glücksfall »Ventura« heißt auf Spanisch »Glück« oder »Glücksfall« – und tatsächlich war es ein Glücksfall für beide Seiten, dass der junge Tänzer Adrián Román Ventura vor drei Jahren seinen Weg ins Ballett Magdeburg fand. Er hat sich schnell zu einer festen Größe in der Kompanie entwickelt. Aktuell ist er mit Hauptrollen in den Wiederaufnahmen von »Coppélia« und »Die Wahlverwandtschaften« zu erleben.

Alles begann in Alzira, einem kleinen Ort nahe Valencia, wo Ventura seine ersten (Tanz-)Schritte machte: »Ich war ein sehr aktives Kind und brauchte viel Bewegung. Nachdem ich verschiedene Sportarten ausprobiert hatte, bin ich schließlich beim Tanzen gelandet. Da war ich neun Jahre alt. ›Paso a dos‹ – spanisch für: ›Pas de deux‹ – hieß die Tanzschule, wo ich zunächst einen Funky-Tanzkurs besucht habe und später dann zum Ballett gekommen bin. Meine Lehrerin dort hat meine Begabung erkannt. Als ich 16 Jahre alt war, hat sie mich zur Audition am Ballett-Konservatorium in Valencia angemeldet«. Seinen Abschluss machte Ventura schließlich am Madrider Konservatorium. Ein erfolgreiches Vortanzen ebnete ihm dann den Weg zu seinem ersten Festengagement beim Ballett Magdeburg: »Zunächst habe ich einen Praktikanten-Vertrag bekommen. Aber Gonzalo Galguera hat mich überraschenderweise schon nach einem Monat zu einem vollwertigen Mitglied der Kompanie gemacht. Als das Angebot von ihm kam, war ich natürlich überglücklich!« Seither hat Adrián Román Ventura eine steile Karriere im Ballett Magdeburg hingelegt. Immer wieder wird er mit Hauptrollen betraut, zuletzt mit der Rolle des Piraten Konrad im Ballett-Klassiker »Le Corsaire«. »Meine erste Hauptrolle in einem klassischen Ballett war der Franz in ›Coppélia‹, die erste neo-klassische Hauptrolle Eduard in ›Die Wahlverwandtschaften‹. Beide Rollen liegen mir sehr am Herzen, mit ihnen konnte ich mich weiterentwickeln und mein Potenzial voll ausschöpfen – technisch wie künstlerisch. Ich bin dankbar dafür, dass Gonzalo Galguera mir immer wieder die Chance gibt, an Aufgaben zu wachsen.« Gleichzeitig betont Ventura, wie unterschiedlich die

WIEDERAUFNAHME

Coppélia Ballett in drei Akten von Gonzalo Galguera Musik von Léo Delibes Musikalische Leitung Pawel Poplawski Choreografie/Regie Gonzalo Galguera Bühne Juan León Kostüme Stephan Stanisic Dramaturgie Thomas Schmidt-Ehrenberg Mit Ballett Magdeburg Magdeburgische Philharmonie Wiederaufnahme Sa. 13. 1. 2018 Opernhaus/Bühne Adrián Román Ventura

Vorstellungen So. 4. 2./So. 25. 2./Mi. 14. 3. 2018 Herausforderungen waren, die die beiden Rollen an ihn stellten: »Bei Franz konnte ich mich stärker auf die technischen Herausforderungen konzentrieren. Franz ist ein junger Mann, der mir vom Charakter her natürlich näher steht als Eduard. Eduard ist älter und sein Charakter ist durch einen ganz anderen Erfahrungshorizont geprägt. Die Tiefe dieser Figur tänzerisch auszudrücken – das war eine echte Aufgabe für mich.« Auf die Frage, wo er sich als Tänzer in zehn Jahre sieht, gibt Ventura eine verblüffende wie überzeugende Antwort: »Ich hoffe einfach, dass ich von Tanz, Liebe und Fröhlichkeit umgeben sein werde.«

Das Ballett Magdeburg eröffnet das Jahr 2018 mit zwei Wiederaufnahmen Ab dem 13. Januar gibt es wieder den BallettKlassiker »Coppélia« zu sehen. Nach der Premiere schrieb die »Volkstimme»: »›Coppélia‹ ist eine märchenhafte Geschichte, die Magdeburgs Ballettdirektor Gonzalo Galguera mit einem Großaufgebot seines Ballettensembles in fantasievolle und anrührende Tanzbilder umgesetzt hat. Der weltweit anerkannte Choreograf Galguera, dem modernen Ballett und neuen tänzerischen Ausdrucksformen durchaus zugewandt, hat bei ›Coppélia‹ der klassischen Romantik vollen Raum gelassen.«

Am 23. Februar erlebt dann die von Galguera entwickelte Ballett-Adaption des Goethe-Romans »Die Wahlverwandtschaften« seine Wiederaufnahme. Die Premiere 2016 erntete höchstes Lob: »Magdeburgs Kompanie in Hochform hat sich wie dem Publikum mit den getanzten ›Wahlverwandtschaften‹ ein Werk von Rang beschert. Dem schmalen Repertoire an neuen Handlungsballetten ist damit ein funkelndes Juwel zugewachsen.« (Neues Deutschland)

WIEDERAUFNAHME

Die Wahlverwandtschaften Ballett in zwei Teilen von Gonzalo Galguera nach Goethe Musik von Franz Schubert und Thomas Duda Choreografie/Regie Gonzalo Galguera Bühne Juan León Kostüme Darko Petrovic Video Jacopo Castellano Dramaturgie Thomas Schmidt-Ehrenberg Mit dem Ballett Magdeburg Wiederaufnahme Fr. 23. 2. 2018 Opernhaus/Bühne Vorstellungen So. 1. 4./Fr. 11. 5./Fr. 25. 5. 2018

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19.30–20.55 Bühne (19.00 Einblick) zlMidS

20.00–21.15 Bühne

18.00–19.10 Podium

18.00–20.10 Bühne

19.30–21.45 Bühne (19.00 Einblick)

17.00 Bühne Eintritt frei

19.00 Bühne

18.00–21.20 Bühne (17.30 Einblick)

11.00 Wagnerfoyer Eintritt frei

16.00–18.20 Bühne zlMidS

19.30–21.40 Bühne SWM-Card

14.30/18.00 Bühne

2018

6

Hänsel und Gretel

Ballett von Gonzalo Galguera Musik von Aaron Copland bis Philip Glass

America Noir

UA

»Für eine friedliche Welt« | In Erinnerung an die Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945 Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll

Gedenkkonzert

Kammeroper von Grigori Frid | Ab 13 J.

Das Tagebuch der Anne Frank

Musical von Alan Menken

Der kleine Horrorladen

Ballett von Gonzalo Galguera | Musik von Léo Delibes

Coppélia

UA | WA

Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters

Festgala der »Magdeburger Volksstimme«

Magdeburger des Jahres

Oper von Giuseppe Verdi

Aida

zu »Dantons Tod« von Gottfried von Einem Einlasskarten an der Theaterkasse erhältlich

Premierenfieber

Märchenoper von Engelbert Humperdinck

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Musical von Alan Menken

Der kleine Horrorladen

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19.30–22.30 Bühne (19.00 Einblick) Netter Preis

19.30–21.00 Foyer

19.30–21.10 Studio

19.30 Eintritt frei

19.30–20.40 Foyer

11.00–12.15 Studio

18.00–19.30 Studio zlM

18.00–20.00 Bühne zlM

11.00 Foyer Abo: KM

21.30 Kantine

19.30–21.20 Bühne

19.30–21.00 Studio zlM

19.30–22.30 Bühne

19.30–21.00 Studio (19.00 Einblick)

19.30–22.20 Bühne

19.30–20.45 Studio

Januar

»It’s Showtime!«. Unterhaltsames aus Film, Musical und Operette

Neujahrskonzert 2018

Opernhaus

Opernhaus

Trilogie der Verfluchten von Sophokles und Aischylos

Antigone und Ödipus

Ein Jacques-Brel-Liederabend

Mein Lieb, mein Leid

von Ron Hutchinson

Mondlicht und Magnolien

Orhan Pamuk »Das neue Leben« Treffpunkt: Bühneneingang

Literaturklub

von Lot Vekemans

Gift. Eine Ehegeschichte

von Sergej Gößner | Ab 13 J.

Mongos UA

von Klim

Das Mädchen mit den Streichhölzern DSE

von Alan Ayckbourn

Schöne Bescherungen

mit Werken von Carl Philipp Emanuel Bach, Minako Tokuyama, Jules Massenet, Otar Taktakishvili, Alberto Ginastera und Wolfgang Amadeus Mozart

3. Kammerkonzert UA

»Kantinenquiz #6«

Nachtklub

von Peter Handke

Die Stunde da wir nichts voneinander wußten

von Daniel Mezger | Ab 14 J.

Balkanmusik

von Thomas Bernhard Anschließend Nach(t)gespräch

Vor dem Ruhestand

von Jan Koslowski Anschließend Nach(t)gespräch

Hello. It’s me Democracy UA

von William Shakespeare

Romeo und Julia

von Sergej Gößner | Ab 13 J.

Mongos UA

schauspielhaus

schauspielhaus

19.30–22.15 Bühne (19.00 Einblick) SWM-Card

19.30 Bühne (18.45 Einblick) Abo: SF

11.00–12.10 Podium

19.30 Bühne (18.45 Einblick) Abo: SD

16.00 Bühne (15.30 Einblick) Abo: S4

19.30 Bühne Abo: MP

19.30–21.40 Bühne

15.00 Podium

16.00–18.15 (15.30 Einblick)

19.30–22.05 Bühne

19.30–21.40 Bühne

11.00–11.45 Orchestersaal zlMidS

19.30–22.50 Bühne (19.00 Einblick)

UA

Oper von Giacomo Puccini

Tosca WA

mit Werken von Maurice Ravel und Claude Debussy

6. Sinfoniekonzert

Ballett für Kinder von Adam Reist | Ab 8 J.

Der Zauberlehrling

mit Werken von Maurice Ravel und Claude Debussy

6. Sinfoniekonzert

Oper von Gottfried von Einem

Dantons Tod

Operette von Johann Strauß Anschließend Premierenfeier

Eine Nacht in Venedig PREMIERE

Musical von Alan Menken

Der kleine Horrorladen

Abschlusspräsentation der Projektwochenarbeit des Feriencamps

Theaterjugendclub

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Sa

19.30

19.30 Eintritt frei

19.30 Mephisto

16.00–20.00 Bühne

19.30 Foyer

17.00–18.40 Bühne

19.30–20.45 Foyer

19.30 Foyer

19.30–22.30 Bühne

19.30–20.40 Foyer

11.00–12.40 Bühne

20.00–21.30 Foyer Eintritt frei

17.00–18.30 Foyer Eintritt frei

10.00–11.15 Foyer

Sa

Fr

21.30

19.30 RAUMSTATION PARADIES

20.00–21.30 Bühne

19.30–22.30 Bühne (19.00 Einblick) SWM-Card

Do Foyer

Di

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Februar

Ballett von Gonzalo Galguera | Musik von Léo Delibes

Coppélia UA

Operette von Emmerich Kálmán

Die Csárdásfürstin

Musical von Alan Menken

Der kleine Horrorladen

»Hänsel und Gretel« von Frank Rudhardt nach Humperdinck | Ab 6 J.

Musikgeschichten

Oper von Giuseppe Verdi

Aida

Opernhaus

Opernhaus 2018

Eröffnungsparty

von Alan Ayckbourn

Ab jetzt PREMIERE

von Oscar Wilde

Bunbury

von Thomas Bernhard

Vor dem Ruhestand

nach dem Roman von Franz Kafka Anschließend Premierenfeier

Der Prozess PREMIERE

Thomas Bernhard »Verstörung« Treffpunkt: Bühneneingang

Literaturklub

»Kiewer Gespräche«

Podiumsdiskussion

»Körpersprache« – Bewegungstheater der Biografien

Bürger Ensemble Magdeburg

Dia-Show: »Eine improvisierte Urlaubserinnerung«

Nachtklub

Schauspiel nach Astrid Lindgren | Ab 8 J.

Pippi Langstrumpf

von Sergej Gößner | Ab 13 J.

Mongos UA

Spezial: »Howie the Rookie« von Marc O’Rowe

Nachtklub

Trilogie der Verfluchten von Sophokles und Aischylos

Antigone und Ödipus

von Lot Vekemans

Gift. Eine Ehegeschichte

Schauspiel nach Astrid Lindgren | Ab 8 J.

Pippi Langstrumpf

Mit Regisseurin und Schauspieldirektorin Cornelia Crombholz und dem Schauspielensemble

Foyer-Gespräche #1 Demokratie

Geschichten und Lieder für Kinder in französischer Sprache | Ab 4 J. | Anmeldung unter: frankophone.maerchenstunde@gmail.com

Frankophone Märchenstunde

von Sergej Gößner | Ab 13 J.

Mongos UA

schauspielhaus

schauspielhaus


7

Anschließend Nachgespräch

UA

Ballett für Kinder von Adam Reist | Ab 8 J.

Der Zauberlehrling

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll u. a.

Sonntagskonzert

Podiumsdiskussion zum Kultursponsoring und Vorstellung der FEDORA Platform

Kultur ohne Geld?

19.30 Café

19.00 Wagnerfoyer Eintritt frei

18.00–20.30 Bühne

11.00 Wagnerfoyer Eintritt frei

19.30 Bühne (19.00 Einblick)

19.30 Bühne (18.45 Einblick) Abo: SF

19.30 Bühne (18.45 Einblick) Abo: SD

11.00–12.10 Podium

19.30 Café

UA

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Magdeburger Allerlei

Die Kochshow im Opernhaus Zu Gast bei Stadtmanager Georg Bandarau: Schauspielerin Iris Albrecht und Innenminister Holger Stahlknecht

Ein Vortrag von Dr. Oswald Georg Bauer

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Der Richard-Wagner-Verband lädt ein

Operette von Emmerich Kálmán

Die Csárdásfürstin

zu »Eine Nacht in Venedig« von Johann Strauß Einlasskarten an der Theaterkasse erhältlich

Premierenfieber

Oper von Gottfried von Einem

Dantons Tod

mit Werken von Peter Tschaikowsky, Jean Sibelius und Antonín Dvořák

5. Sinfoniekonzert

mit Werken von Peter Tschaikowsky, Jean Sibelius und Antonín Dvořák

5. Sinfoniekonzert

Ballett für Kinder von Adam Reist | Ab 8 J.

Der Zauberlehrling

Der Förderverein Theater Magdeburg lädt ein: Vorstellung der neuen Ensemblemitglieder im Opern- und Ballettensemble

ThemaTisch …

18.00 »Dantons Tod« auf der Opernbühne Vertretung des Vorträge und Präsentation der Produktion Landes SachsenAnhalt in Berlin

16.30–17.40 Podium

16.00 Bühne

14.00 Wagnerfoyer

PREMIERE

19.30 Dantons Tod Bühne Oper von Gottfried von Einem (19.00 Einblick) Anschließend Premierenfeier Abo: FA/MIX/MP

Sparkassentag

19.30–21.00

11.00–12.40 Bühne

19.30–21.00 Studio

18.00

22.30 Foyer

19.30 Studio

19.30–22.30 Bühne (19.00 Einblick)

19.30–20.40 Foyer

19.30–21.10 Studio zlM

Di

Mo 19.30 Eintritt frei

16.00 Foyer geschlossene Vorstellung

SWM-Card

So Bühne

Sa

Fr

10.00–12.50 Bühne geschlossene Vorstellung

Do Studio

Mi

Di

So

Sa

19.30–21.10 Bühne

22.45 Foyer

19.30–21.00 Studio zlMidS

UA

Hermann Hesse »Unterm Rad« Treffpunkt: Bühneneingang

Literaturklub

Die Raumstation »Paradies«: Einführung in das neue Raumkonzept des Studios Für den Förderverein Theater Magdeburg e.V.

ThemaTisch …

von Oscar Wilde

Bunbury

»Legit Love« | Die Queer-Party im Schauspielhaus

Nachtklub

»Tatort-Spezial« Mit anschließender Podiumsdiskussion

Nachtklub

von Thomas Bernhard

Vor dem Ruhestand

von Lot Vekemans

Gift. Eine Ehegeschichte

von Ron Hutchinson

Mondlicht und Magnolien

von William Shakespeare

Romeo und Julia

von Yasmina Reza

»Kunst«

Schauspiel nach Astrid Lindgren | Ab 8 J.

Pippi Langstrumpf

von Yasmina Reza

»Kunst«

Schauspiel nach Astrid Lindgren | Ab 8 J.

Pippi Langstrumpf

Spezial »Wahre Liebe« mit dem Bürger Ensemble Magdeburg

Nachtklub

von Jan Koslowski

Hello. It’s me Democracy

Anschließend Nach(t)gespräch

19.30–21.00

19.30 Bühne

18.00

19.30 RAUMSTATION PARADIES

11.00 RAUMSTATION PARADIES

19.30 Eintritt frei

Schauspiel nach Anthony Burgess | Ab 16 J.

A Clockwork Orange

Kazuo Ishiguro »Was vom Tage übrig blieb« Treffpunkt: Bühneneingang

Literaturklub

nach dem Roman von Franz Kafka

Der Prozess

Film in der »Paradies«: »A Clockwork Orange« von Stanley Kubrick

Nachtklub

Schauspiel nach Anthony Burgess | Ab 16 J. Anschließend Premierenfeier

A Clockwork Orange PREMIERE

von Oscar Wilde

Bunbury

von Bertolt Brecht Anschließend Premierenfeier

Die Kleinbürgerhochzeit PREMIERE

iere

2018 20. 1.

Prem

www.theater-magdeburg.de

Tel.: (0391) 40 490 490, E-mail: kasse@theater-magdeburg.de Änderungen vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr.

Oper von Gottfried von Einem

Otto-von-Guericke-Straße 64, 39104 Magdeburg Vorstellungskasse jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Abo- oder Vorverkauf im Opernhaus.

Kasse iM schauspielhaus

DANTONS TOD

Universitätsplatz 9, 39104 Magdeburg Mo.– Sa. 10.00 –19.30 Uhr An allen Vorstellungstagen bis 18.30 Uhr, danach nur Vorstellungskasse, kein Abo- oder Vorverkauf.

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Oper / Operette / Ballett 12 – 31 € (erm. 8 – 22 €) Musical 17 – 37 € (erm. 13 – 28 €) Sinfoniekonzerte / Konzerte Extra 15 – 30 € (erm. 10 – 19 €) Schauspiel Bühne 20 € (erm. 10 €) Schauspiel Studio 17 € (erm. 9 €) Schauspiel Foyer / Kammerkonzert / Junges Theater 15 € (erm. 8 €) SWM-Card 10 % Rabatt Sparkassentag 20 % Rabatt Netter Preis im Opernhaus jede Karte 18 €

Ballett von Gonzalo Galguera | Musik von Léo Delibes

Coppélia UA

zu »Richard Löwenherz« von Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann Einlasskarten an der Theaterkasse erhältlich

Premierenfieber

Oper von Gottfried von Einem

Dantons Tod

Abschlusskonzert des Regionalwettbewerbs

Jugend musiziert

Ballett von Gonzalo Galguera Musik von Franz Schubert und Thomas Duda

Die Wahlverwandtschaften UA | WA

»Unterwegs mit Mozart« | Ab 8 J.

Musikgeschichten WA

Oper von Giuseppe Verdi

Aida

Konzert der Magdeburgischen Philharmonie mit Studierenden der Universität der Künste Berlin

International Conducting Academy

Der Förderverein Theater Magdeburg lädt ein: »Mit dem Bürger Ensemble Magdeburg durch die Spielzeit 2017/2018«

ThemaTisch ...

Operette von Johann Strauß

Eine Nacht in Venedig

RAUMSTATION PARADIES

KarTenpreise

16.00–18.15 Bühne (15.30 Einblick) Netter Preis

11.00 Wagnerfoyer Eintritt frei

19.30 Bühne (19.00 Einblick) Sparkassentag

11.00 Gastspiel

19.30–21.45 Bühne (19.00 Einblick)

11.00–11.45 Podium

19.30–22.50 Bühne (19.00 Einblick)

19.30 UdK Berlin unterwegs

19.30 Café

18.00 Bühne Abo: WE

Foyer


SCHAUSPIEL

In der Ferne liegt das Paradies Ab Februar bricht im Schauspielhaus die Raumstation »Paradies« in zukünftige und ferne Szenarien auf.

RAUMSTATION PARADIES PREMIEREN

Ab jetzt von Alan Ayckbourn Premiere Sa. 17. 2. 2018

A Clockwork Orange von Anthony Burgess Premiere Sa. 24. 2. 2018

Solaris von Stanisław Lem Premiere Sa. 24. 3. 2018

Zeit der Kannibalen

Raumbühne von Christian Hercher (Modellfoto)

von Johannes Naber Premiere Fr. 4. 5. 2018

Die Faszination von Science-Fiction erlebt einen Hype: Fast jeder zweite Blockbuster, der neu in die Kinos kommt, ist ein Science-Fiction-Werk – ob »Blade Runner 2049«, »Interstellar«, die »Die Tribute von Panem«-Trilogie oder die Kult-Space-Operas »Star Wars« – Science-Fiction ist mainstream geworden und hat seinen nerdigen Nischenstatus überwunden. »Früher haben wir zum Himmel hochgesehen und uns gefragt, wo unser Platz im Universum ist. Heute blicken wir auf den Boden hinab und zerbrechen uns den Kopf über unseren Platz im Schmutz«, monologisiert der NASA-Pilot Cooper in »Interstellar« – und bringt den Nimbus »Science Fiction« und die Idee der Raumbühne Raumstation »Paradies« im Schauspielhaus auf den Punkt. Ab Februar bietet diese ein Fundament für die ganz großen Fragen der Menschheitsgeschichte: Woher kommen wir? Was macht uns aus? Wie sieht unsere Zukunft aus? Diese Gedanken stecken auch in Christiane Herchers Entwurf dieser Raumbühne. »Die Stücke und Stoffe, die wir in diesem

Tanzbegegnungen 7 UA von Maura Morales und MarÌa Rovira Premiere Fr. 18. 5. 2018

PREMIERE

Der Prozess nach dem Roman von Franz Kafka Für die Bühne bearbeitet von Uwe Fischer und Laura Busch Eine Produktion aus der Reihe »Sprungbrett« Regie/Raum Uwe Fischer Dramaturgie Laura Busch Mit Christoph Förster, Daniel Klausner Premiere Sa. 15. 2. 2018, 19.30 Uhr Schauspielhaus/Foyer Weitere Vorstellungen folgen.

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Raum verhandeln werden, stammen aus verschiedenen Zeiten. Was sie aber vereint, ist der Blick auf die Zukunft und auf uns aus einer ›Draufsicht‹. Mit der Raumstation »Paradies« können wir uns also in eine ferne Welt bewegen und uns von oben sehen«, sagt sie. »So einen Raum zu entwerfen, bringt für mich größere Freiheit: Ich kann jenseits der Realität Figuren und Situationen auf eine abstraktere Ebene bringen, muss mir keine Gedanken machen, wo ich Wände oder Türen in einem Raum unterbringe, sondern kann gedankliche Weite in räumlicher Weite darstellen. Und für die Zuschauer wird so auch eine andere Art von Theatererlebnis geschaffen: weg von der Guckkastenbühne hin zu mehr Freiheit im Raum; ein Perspektivwechsel hin zu einer anderen Seherfahrung«. Kommen Sie also mit auf die Reise, verlieren Sie sich in fremden und neuen Welten und nie aufhörenden Fragen bei zahlreichen Stücken, Lesungen und Sonderveranstaltungen in der Raumstation »Paradies«.

Absurd, grotesk, kafkaesk Den Begriff »kafkaesk« kennt fast jeder. Er meint absurde Situationen und Erfahrungen des Ausgeliefertseins. Beispielsweise wachen Sie morgens mit einem riesigen Pickel auf, den Sie aber gar nicht gebrauchen können, weil abends ein Date auf dem Plan steht. Oder schlimmer: Sie wachen auf und werden ohne erkennbaren Grund verhaftet. So geschieht es Josef K., der Hauptfigur aus Franz Kafkas Roman »Der Prozess«. Diese Grundsituation

fasziniert Uwe Fischer, der – neu im Schauspielensemble – im Rahmen der Reihe »Sprungbrett« seine zweite Regiearbeit realisiert. »Das Besondere an diesem Abend wird sein, dass die zwei Schauspieler Christoph Förster und Daniel Klausner diesen Stoff gemeinsam mit dem Publikum ergründen und die vielen Figuren aus dem Romanfragment zum Leben erwecken.« Seien Sie gespannt und freuen Sie sich auf ein einzigartiges Erlebnis im Schauspielhaus.


SCHAUSPIEL

Wohin soll das nur führen? Mit Alan Ayckbourns skurriler Science-Fiction-Groteske »Ab jetzt« eröffnet das Schauspielhaus im Februar die Raumstation »Paradies«. Eine Woche später findet dann der Jugendstoff »A Clockwork Orange« von Anthony Burgess den Weg auf diese Bühne.

PREMIERE

Ab jetzt von Alan Ayckbourn Deutsch von Corinna Brocher und Peter Zadek Regie Stephan Thiel Bühne/Kostüme Christiane Hercher Dramaturgie Maiko Miske Mit Anne Hoffmann, Carmen Steinert, Marie Ulbricht, Marian Kindermann, Ralph Opferkuch Premiere Sa. 17. 2. 2018, 19.30 Uhr Schauspielhaus/Paradies

Roboter im Schrank

Hier kommt Alex

Weitere Vorstellungen folgen.

Sie sind von Ihrer Frau verlassen worden und wissen nicht, was Sie tun sollen? Sie wollen das gemeinsame Sorgerecht für Ihre Tochter? Vor dem Jugendamt brauchen Sie einen stabilen Alltag, eine feste Beziehung. Also nichts wie ran – eine neue Partnerin muss her! Ihr letzter Tinder- oder Parship-Klick blieb erfolglos? Dann machen Sie es wie Jerome aus Alan Ayckbourns Komödie »Ab jetzt« und engagieren Sie eine Schauspielerin. Die wird schon mitspielen, ist doch ihr Job! Und wenn sie Ihnen davonläuft, dann haben Sie wie Jerome vielleicht einen Roboter im Schrank, der einer echten Frau in nichts nachsteht. Andernfalls müssten Sie ungefähr 10.000 € aufbringen, denn so viel kostet derzeit die Standardvariante eines humanoiden Roboters. Der ist zwar vor allem für den Beischlaf konzipiert, ist aber so verblüffend echt, dass er mit Ihnen redet und interagiert. Realer geht’s nicht, Plastik war gestern! Vielleicht kriegen Sie ja so das Jugendamt rum. Die Technik schreitet voran und lässt Ayckbourns Komödie von 1989 irrwitzig aktuell werden. Was damals Zukunftsvision und Utopie war, ist heute in Zeiten von vollautomatisierten Haushaltsgeräten und Sexrobotern beinahe Realität geworden. Umso lauter lässt einen diese Farce nun auflachen. Jerome vergisst in dem skurrilen Spiel fast, was er wirklich wollte, und steht am Ende alleine da. Sollte Ihre Frau wieder an die Türe klopfen und Sie zurückwollen, seien Sie nicht dumm, treffen Sie die richtige Entscheidung!

»Die Jugend hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität und tyrannisiert die Lehrer«, wusste schon Sokrates. Anthony Burgess treibt das in seinem 1962 veröffentlichten Roman »A Clockwork Orange« so weit, dass Alex und seine Droogs auf alles einprügeln, was ihnen vor die Füße kommt. Ihnen ist egal, ob das Opfer der verwahrloste Betrunkene, das intellektuelle Schriftstellerpaar oder die vor Reichtum strotzende Nachbarin ist. Die Bande prügelt, pöbelt und protzt und erinnert uns damit an aktuelle Ereignisse wie die brutalen U-Bahn-Schlägereien in Berlin oder die sich in letzter Zeit häufenden Gewaltexzesse am Magdeburger Hasselbachplatz. Das Thema Gewalt ist immer gegenwärtig. Alex und seine Bande erheben ihre brutalen Aktionen kurzerhand zur Kunstform, werden zu Showmastern und kreieren ihre eigene Horrorshow. Doch der Staat lässt nicht lange auf sich warten, schnappt Alex und macht ihn zum Versuchsobjekt einer neuartigen Therapie: Alex wird so konditioniert, dass er mit einer Abwehrhaltung reagiert, sobald aggressive Triebe und gewaltvolle Gedanken aufkommen. Folglich kann er nur noch gewaltlos agieren. Aus dem Menschen, dem Organischen, der Orange wird ein Uhrwerk – ein Mechanismus, der perfekt zu funktionieren hat. Alex wird in die vermeintliche Freiheit entlassen. Doch eine Frage bleibt: Ist es schlechter, den Menschen zum Gutsein zu zwingen oder ihm die Freiheit zu lassen, böse zu sein? Finden Sie es heraus – in Alex’ kleiner Horrorshow!

PREMIERE

A Clockwork Orange Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Anthony Burgess Bühnenversion der Royal Shakespeare Company Deutsch von Bruno Max Ab 16 Jahren Regie Cornelia Crombholz, Christiane Hercher Bühne Christiane Hercher Kostüme Freya Elisabeth Partscht Dramaturgie Maiko Miske Mit Antonia Schirmeister, Carmen Steinert, Michael Gerlinger, Marian Kindermann, Daniel Klausner, Ralph Opferkuch Premiere Sa. 24. 2. 2018, 19.30 Uhr Schauspielhaus/Paradies Weitere Vorstellungen folgen.

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SCHAUSPIEL

Von wegen schönster Tag im Leben Bertolt Brechts »Die Kleinbürgerhochzeit« nimmt den schönsten Tag im Leben auseinander.

PREMIERE

Die Kleinbürgerhochzeit von Bertolt Brecht Regie Susanne Schmelcher Bühne/Kostüme Christina Kirk Musik Viola Kramer Dramaturgie Laura Busch Mit Iris Albrecht, Pia-Micaela Barucki, Maike Schroeter, Léa Wegmann, Cornelius Gebert, Cem Göktas, Amadeus Köhli, Oliver Niemeier, Thomas Schneider Premiere Fr. 23. 2. 2018, 19.30 Uhr Schauspielhaus/Bühne Weitere Vorstellungen folgen.

»Traumhochzeit zum Schnäppchenpreis« – in der RTL-II-Primetime-Dokusoap küren Daniela Katzenberger und Wedding Planner Eric Schroth das schönste Hochzeitsfest, das sich für 3999 Euro ausrichten lässt. Die drei heiratswilligen Paare konkurrieren unter dem Motto »Viel Hochzeit für wenig Geld« um eine Traumhochzeitsreise nach Mauritius. Auch das Format »Vier Hochzeiten und eine Traumreise« funktioniert so ähnlich. Nur entscheidet hier Wedding Planner »Froonck« Matthée über die hochemotionalen Momente oder wahrgewordenen Alpträume. Letztes Jahr schlossen in Deutschland 410.000 Paare die Ehe. Das waren 12.000 mehr als im Jahr davor, aber immer noch 40 % weniger als 1964. Je weniger das Heiraten also selbstverständlich zum Lebensentwurf eines Erwachsenen dazugehört, desto besonderer, individueller und wichtiger wird der Tag der Tage.

Und seit Kurzem versucht man den auch zu begehen, ohne spießig zu sein: mit »Shabby Chic«-Deko oder Vintagestyle aus dem Edel-Concept-Store statt teuren Blumengestecken. Fängt Bertolt Brechts Einakter, den er 1919 mit jungen 21 Jahren geschrieben hat, an wie eine gescriptete Folge von Hochzeits-Dokusoap XY, endet er in einem komödiantischen Desaster – und die gespielte Idylle wird zur Parodie. Die Braut ist heimlich schwanger, der Bräutigam scharf auf eine andere, beim Hochzeitsessen brechen die Do-it-yourself-Möbel krachend zusammen (so viel zum Motto »Viel Hochzeit für wenig Geld«) und die Verwandtschaft beharkt sich misstrauisch am Ende des Abends, statt sich sektselig in den Armen zu liegen. »Froonck« hätte vermutlich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und die 0-Punkte-Tafel hochgehalten.

Zwei neue Gesichter im Schauspielensemble Wir freuen uns, zwei weitere neue Kollegen in unserem Ensemble begrüßen zu können: Uwe Fischer wurde in Bad Langensalza geboren. Er studierte von 1995 bis 1999 Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Von 1999 bis 2001 war er Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin. Außerdem arbeitete er u. a. am Staatstheater Cottbus, Anhaltischen Theater Dessau, Mainfrankentheater Würzburg und Berliner Ensemble.

Uwe Fischer

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Anne Hoffmann

Anne Hoffmann, 1983 in Saarbrücken geboren, studierte erst Politikwissenschaften in Berlin, bevor sie von 2004 bis 2008 ihr Schauspielstudium in Leipzig absolvierte. Sie spielte am Staatstheater Darmstadt und am Theater Osnabrück zahlreiche große Rollen. Andere Arbeiten führten sie u. a. an das Maxim Gorki Theater, das Europaparlament in Brüssel, die Staatsoper Stuttgart und das National Theatre in Windhoek, Namibia. Willkommen, Anne und Uwe!


KONZERT

Jung und ungestüm Junge Konzertsolisten, ein Projektchor junger Leute, das Jugendsinfonieorchester des Konservatoriums »Georg Philipp Telemann« – im Januar und Februar erobern aufstrebende Künstlerinnen und Künstler das Magdeburger Konzertpodium.

5. Sinfoniekonzert Peter Tschaikowsky »Francesca da Rimini«. Sinfonische Fantasie nach Dante op. 32 Jean Sibelius Konzert für Violine und Klavier d-Moll op. 47 Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88 Emmanuel Tjeknavorian Violine Magdeburgische Philharmonie Svetoslav Borisov Dirigent Do. 25. 1. 2018, 19.30 Uhr Fr. 26. 1. 2018, 19.30 Uhr Opernhaus/Bühne

Emmanuel Tjeknavorian

Das philharmonische Jahr 2018 startet mit zwei Solisten, die die Prädikate »jung« und »aufstrebend« wirklich verdienen – dem österreichischen Geiger Emmanuel Tjeknavorian (Jahrgang 1995) und dem brasilianischen Pianisten Fabio Martino (Jahrgang 1988). Beide haben innerhalb der letzten Monate mit neuen CD-Aufnahmen von sich reden gemacht und stellen sich nun dem Magdeburger Publikum vor: Emmanuel Tjeknavorian macht im 5. Sinfoniekonzert unter Leitung des 1. Kapellmeisters Svetoslav Borisov den Anfang mit Jean Sibelius’ Violinkonzert. Für die beste Interpretation dieses Klassikers wurde der junge Geiger 2015 beim Jean-SibeliusViolinwettbewerb in Helsinki ausgezeichnet und zog damit internationale Aufmerksamkeit auf sich. Seit September 2017 moderiert er sogar eine monatliche Sendung bei »Radio Klassik«, dem größten

Klassiksender in Österreich. Seine Debüt-CD »Solo« zeichnet technische Brillanz, ein Ton voll Eleganz und Kraft sowie bezwingende Musikalität aus, die er auch in Magdeburg ausspielen wird. Fabio Martino präsentiert dann mit Maurice Ravels Klavierkonzert G-Dur im 6. Sinfoniekonzert unter Leitung von GMD Kimbo Ishii den Höhepunkt dieses französischen Konzertprogramms. Über sein aktuelles Album »Passion« mit Werken von Beethoven, Liszt und Schumann urteilt das Online-Portal »Klassik heute«: »Das ist nicht nur virtuos, das fetzt regelrecht! Grandios!« Dieser »Zauberer am Klavier« (»Hannoversche Allgemeine«) gilt als frecher und zugleich aufgeschlossenster Herausforderer der internationalen Pianisten-Szene. Beide Künstler werden in den jeweiligen Konzertpausen ihre CDs signieren.

Drei Chöre und zwei Orchester »für eine friedliche Welt« Schon seit fast 70 Jahren spielt die Magdeburgische Philharmonie am 16. Januar ein Gedenkkonzert mit Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie, um an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg und den geleisteten Wiederaufbau zu erinnern. Unterstützt wird der Opernchor im Finale von der Magdeburger Singakademie. In diesem Jahr sind zum ersten Mal fast 30 junge Sänger eines Projektchors dabei, den Chorleiter Martin Wagner eigens für dieses Konzert ins Leben gerufen hat. Natürlich singen sie auch

fünf Tage später am 21. Januar im Sonntagskonzert mit den anderen Chören. Beethovens Sinfonie wird im Sonntagskonzert der erste Satz der großen C-Dur-Sinfonie von Franz Schubert vorangestellt, bei der das Jugendsinfonieorchester des Konservatoriums »Georg Philipp Telemann« gemeinsam mit der Magdeburgischen Philharmonie musiziert. Beide Konzerte dirigiert GMD Kimbo Ishii. Ein generationsübergreifendes Musikprojekt, das Hoffnung macht »für eine friedliche Welt«!

6. Sinfoniekonzert Maurice Ravel »Ma mère l’oye«-Suite Maurice Ravel Konzert für Klavier und Orchester G-Dur Claude Debussy »Images« für Orchester Fabio Martino Klavier Magdeburgische Philharmonie GMD Kimbo Ishii Dirigent Do. 15. 2. 2018, 19.30 Uhr Fr. 16. 2. 2018, 19.30 Uhr Opernhaus/Bühne Einblick jeweils um 18.45 Uhr. In den Pausen signieren die Solisten ihre CDs.

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EXTRAS

Neues zum Jahresbeginn

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Kultur ohne Geld? Seit 2015 ist das Theater Magdeburg Mitglied des europäischen Opern- und Ballettfördernetzwerkes »FEDORA – The European Circle of Philanthropists of Opera and Ballet«. Die auch in Magdeburg begeistert aufgenommene deutsch-belgisch-französischitalienische Kinderoper zum Mitmachen »Milo, Maya und die Reise um die Welt« wurde vor zwei Jahren mit dem von FEDORA ausgelobten »FEDORA – Rolf Liebermann Preis für Oper« als innovative Uraufführung ausgezeichnet. Zusammen mit 18 weiteren Theatern aus 13 Ländern ist das Theater Magdeburg seit Kurzem außerdem Teil der »FEDORA Platform«. Die »FEDORA Platform« wird innovative Opern- und Ballettproduktionen und aufstrebende

Künstler unterstützen und einem breiten Publikum bekannt machen. Gleichzeitig sollen langfristig europäische Fundraising-Strukturen geschaffen werden, die im Zuge von Sparmaßnahmen der öffentlichen Hand immer wichtiger werden. Am 21. Januar 2018 veranstaltet das Theater Magdeburg um 14.00 Uhr im Wagnerfoyer eine Podiumsdiskussion, um das Zukunftsthema Fundraising im Kulturbereich mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft zu erörtern und die europäische »FEDORA Platform« vorzustellen.

Jesus, Maria Magdalena und Judas: Stars des DomplatzOpenAirs 2018 Was könnte zum Neuen Jahr als frohe Botschaft besser passen als die Bekanntgabe der drei wichtigsten Darsteller von Andrew Lloyd Webbers Erfolgsmusical »Jesus Christ Superstar« beim DomplatzOpenAir 2018? Als Maria Magdalena engagierte das Theater Magdeburg die temperamentvolle Halbspanierin Julia Gámez Martín für das beliebte Sommermusical. Sie gewann beim Bundeswettbewerb Gesang 2009 den 1. Preis und sang nach ihrem Studium u. a. im Rock-Musical »Hair«, in der Tourproduktion »Lauras Stern«, in Elton Johns »Aida« und im Erfolgsmusical »The Rocky Horror Show«. Mit ihrem MusikComedy-Duo »Suchtpotenzial« tourt sie seit 2014

erfolgreich durch Deutschland: Rund vier Monate vor den Musical-Proben ist sie mit eigenen Songs am 8. Februar in der Grünen Zitadelle zu erleben! Beim DomplatzOpenAir gibt es außerdem ein Wiedersehen mit Tobias Bieri: Nachdem er 2014 als Rocky in der »Rocky Horror Show« erfolgreich sein Magdeburg-Debüt gab, beweist er als Jesus wieder seine Qualitäten als Darsteller und Sänger. Erstmals gastiert Timothy Roller beim DomplatzOpenAir: Nach Musical-Erfahrungen in Braunschweig und auf der Freilichtbühne Tecklenburg wird er es als verzweifelter Verräter Judas nun richtig rocken lassen. Tobias Bieri

Foyer-Gespräche #1 Demokratie Unsere Produktionen »Antigone und Ödipus« und »Die Präsidentin« markieren das Alpha und Omega der Demokratie. Mit Regisseurin und Schauspieldirektorin Cornelia Crombholz sowie dem Schauspielensemble sprechen wir über Demokratie auf dem Theater. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns ins Gespräch zu kommen in unserer neuen Reihe »Foyer-Gespräche«. Do. 1. 2. 2018, 20 Uhr, Schauspielhaus/Foyer

KARTENPREISE Oper / Operette / Ballett 12 – 31 € (erm. 8 – 22 €) Musical 17 – 37 € (erm. 13 – 28 €) Sinfoniekonzerte / Konzerte Extra 15 – 30 € (erm. 10 – 19 €) Schauspiel Bühne 20 € (erm. 10 €) Schauspiel Studio 17 € (erm. 9 €) Schauspiel Foyer / Kammerkonzert / Junges Theater 15 € (erm. 8 €) SWM-Card 10 % Rabatt Sparkassentag 20 % Rabatt Netter Preis im Opernhaus jede Karte 18 €, im Schauspielhaus jede Karte 13 € Folgen Sie uns auch auf

KASSE IM OPERNHAUS Universitätsplatz 9, 39104 Magdeburg Mo.– Sa. 10.00 –19.30 Uhr An allen Vorstellungstagen bis 18.30 Uhr, danach nur Vorstellungskasse, kein Abo- oder Vorverkauf.

KASSE IM SCHAUSPIELHAUS Otto-von-Guericke-Straße 64, 39104 Magdeburg Vorstellungskasse jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Abo- oder Vorverkauf im Opernhaus. Tel.: (0391) 40 490 490, E-Mail: kasse@theater-magdeburg.de Änderungen vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr. www.theater-magdeburg.de

Bildnachweise Andreas Lander (Titelbild »America Noir«), Ulrich Schulz (S. 2 Modellfoto »Dantons Tod«), Anja Lichtenegger (S. 3 Modellfoto »Eine Nacht in Venedig«), Nilz Böhme (S. 4 »Tosca«), Adrián Ventura (S. 5 Adrian Ventura), Christiane Hercher (S. 8 Modellfoto Raumbühne Paradies), proxyminde/i-stock.com (S. 9 weiblche Puppe), shironosov/i-stock.com (S. 9 Jugendgang), rawpixel/pixabay.com (S. 10 Brautpaar Schuhe), Nilz Böhme (S. 10 Uwe Fischer), Verena Gilhaus (S. 10 Anne Hofmann), Uwe Arens (S. 11 Emmanuel Tjeknavorian), Alfredo Mena (S. 12 Opernhaus), Sabine Hillbrand (S. 12 Tobias Bieri). Impressum Hrsg: Theater Magdeburg Universitätsplatz 9, 39104 Magdeburg | Generalintendantin: Karen Stone | Redaktion: Stepha Knies | Texte: Dramaturgie, Marketing/Kommunikation | Satz und Layout: Claudia Heynen | Druck und Reproduktion: Media Print Barleben GmbH | THEMA Theaterzeitung – eine Beilage der Tageszeitung »Volksstimme« vom 3. 1. 2018


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