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Shopping: Etwas steckt hinter dem digitalen Einkaufen

Etwas steckt hinter dem digitalen Einkaufen

Digital hat Hochkonjunktur. Wie das Thema in der Stadt Thun wirkt und angegangen wird ist ziemlich unterschiedlich, aber spannend.

Handys, Tablets, soziale Medien sind allgegenwärtig. Sie ersetzen die Papierform mehr und mehr. Auch in der Thuner Innenstadt. Einkaufen geht jetzt mit einer aufladbaren digitalen Geschenkkarte. Dies ist aber längst nicht alles. Die Digitalisierung macht nicht Halt und fordert.

Digital Freude bereiten

Alain Marti, Präsident der Innenstadtgenossenschaft Thun (IGT), steht am Waisenhausplatz in Thun und dreht am Zwirbelrad. Das Glücksrad symbolisiert gewissermassen den Auftakt für die digitale Geschenkkarte, die den renommierten IGT-Gutschein ersetzt. «Diese Karte wird für unsere Kunden ein interessantes Zahlungsmittel werden und

«Diese Karte wird für unsere Kunden ein interessantes Zahlungsmittel werden und viel Freude bereiten.»

Alain Marti, Präsident der Innenstadtgenossenschaft Thun (IGT)

viel Freude bereiten», sagt Alain Marti und dreht am Rad. Das Glück ist auf der Seite von Franziska Meyes aus Uttigen. Sie gewinnt die erste digitale Geschenkkarte und kann sich damit auf Shoppingtour in der Thuner Innenstadt begeben. Denn: Die digitale Geschenkkarte ist die ideale Begleiterin für eine Shopping-Tour zum Beispiel durchs Bälliz, ins Aarezentrum, über den Rathausplatz und durch die Thuner Altstadt. Mit

Oben: Das Glück war auf der Seite von Franziska Meyes aus Uttigen. Alain Marti, Präsident der Innenstadtgenossenschaft, konnte ihr die erste digitale Geschenkkarte überreichen. Rechts oben: In der Konzepthalle 6 in Thun tätigt AEKKundin Naomi Trachsel ihre Bankgeschäfte gleich digital. Rechts unten: Janik Tschanz, Geschäftsführer und Mitinhaber der Comvation AG, arbeitet digital, doch da hat auch eine ganz konventionelle Wand Platz.

ihr lässt sich in über 200 Warenhäusern, Restaurants, Fachgeschäften und Kinos bargeldlos bezahlen. Ob regionale Delikatessen, ein spannendes Buch, ein ausgewähltes Mode-Accessoire, ein erfrischender Drink in einer Bar, ein Mehrgangmenü im ausgewählten Gastronomiebetrieb, ein Spielzeug oder ein Kinobesuch, die digitale IGT-Geschenkkarte wird Beschenkten einfach Spass machen.

Wie Alain Marti weiter ausführt, bietet die neue Karte auch mehr Sicherheit und ist vorab ein zeitgemässes sowie praktisches Zahlungsmittel. Ähnliche Geschenkkarten seien zum Beispiel in Bern, Burgdorf oder Luzern mit viel Erfolg im Umlauf.

Die bestehenden Papiergutscheine der IGT werden ihre Gültigkeit auch nach der Einführung der digitalen Geschenkkarte behalten. Aber auf Papier gibt es die Gutscheine eben nicht mehr. Die digitale Geschenkkarte kann beliebig mit 20 Franken bis maximal 500 Franken geladen und auch nachgeladen werden. Und sie hat erst noch kein Ablaufdatum.

Standard in der Bankbranche

In der Bankbranche gehören Internet- und Mobile-Banking längst zum Standard. Auch bei der AEK Bank 1826 mit Hauptsitz an der Hofstettenstrasse 2 in Thun. Bei der AEK Bank sind traditionelle Dienstleistungen im Banking-Bereich heute in hohem Masse digitalisiert. «Mit der hauseigenen E-Banking-Lösung AEK NET haben Kundinnen und Kunden ihre Finanzen jederzeit im Griff», sagt Marketingleiter Simon Sutter. Sie können online nicht nur ihren Kontostand abfragen, sondern auch den gesamten Zahlungsverkehr elektronisch abwickeln. Ebenso können Börsengeschäfte online getätigt, Fremdwährungen elektronisch bestellt und Travel Cash-Karten aufgeladen werden.

«Bei der aktuellen Flut der Digitalisierung ist gesunder Menschenverstand gefragt.»

Mit der kostenlosen iPhone und Android App der AEK Bank tätigen Kundinnen und Kunden seit dem Jahr 2013 ihre Bankgeschäfte sicher, schnell und überall.

«Skimming» ist ein kriminelles Vorgehen, bei dem Kartendaten illegal erlangt und auf gefälschte Karten kopiert werden. Gleichzeitig wird dabei der PIN-Code ausspioniert. Mit den gefälschten Karten werden anschliessend Bargeldbezüge an Geldautomaten in Ländern mit niedrigen technologischen Sicherheitsstandards getätigt. «Geoblocking» wiederum ist ein Schutzsystem gegen Skimming, mit welchem der Einsatz einer Maestro-Karte via AEK NET dauerhaft gesperrt und flexibel wieder freigeschaltet werden kann.

Auch vor dem Geschäftsbericht der AEK Bank macht die digitale Transformation nicht Halt: Der Geschäftsbericht 2019 wird – nebst der gedruckten Version – neu auch in digitaler Form erscheinen.

Chancen und Risiken zugleich

«Die Digitalisierung macht nicht Halt», sagt Janik Tschanz, Geschäftsführer und Mitinhaber der Comvation AG an der Burgstrasse 20 in Thun. Die Webagentur bietet sämtliche Dienstleistungen im Bereich Onlinemarketing rund um den Auftritt im Word Wide Web an. Dass der

Links: Andy Wirth, Mitglied der Geschäftsleitung der Comvation AG, ist mit der Digitalisierung bestens vertraut. Rechts: Grafiker und Art Director Beni Kern erstellt digitale Lösungen für Auftritte im Internet.

Online-Auftritt von vorwiegend regionalen Firmen stets auffindbar und aktuell ist, dafür sorgen an der Burgstrasse 19 Mitarbeitende inklusive vier Lernende der Sparte Informatik. Mit der Digitalisierung, die nicht Halt macht, spricht Janik Tschanz nicht nur die weit verbreiteten Webseiten an.

«Wir sehen uns heute vielmehr als Agentur, welche unsere Kunden durch den Dschungel der Digitalisierung begleitet», erläutert er. So ist die Webseite heute eher ein zentrales Puzzleteil, welches zur Automatisierung von Prozessen gemeinsam mit weiteren Standard-Weblösungen beiträgt.

Doch wie geht die digitale Entwicklung wirklich weiter? «Grenzen gibt es kaum», meint Andy Wirth, Mitglied der Geschäftsleitung. Und fügt an: «Mit spannenden Konzepten und der zunehmenden Standardisierung können wir die Webseite heute gezielt mit weiteren Lösungen verknüpfen.» So entstehe am Ende gar eine Art digitaler Mitarbeiter, der nebst 24-Stunden und sieben Tagen die Woche nicht einmal Ferienansprüche stelle, sagt er und schmunzelt. Dennoch sei bei der aktuellen Flut der Digitalisierung «gesunder Men-

«Der Mix macht es aus, um erfolgreich Botschaften zu kommunizieren.»

Beni Kern, Grafiker und Art Director, Weber AG

schenverstand gefragt», meint Janik Tschanz. Dieser werde auch von der fortschreitenden Technik nicht abgelöst. Eine transparente Einschätzung, ob Sinn oder Unsinn, Chance oder Gefahr, sei heute ein wichtiger Teil und Grundlage für ein bevorstehendes Projekt. Die Comvation AG zelebriert dies übrigens im eigenen Büro gleich selber. Zurück von der digitalen Projektübersicht, werden die Aufträge heute an die Mitarbeitenden über grosse, magnetische Boards von Hand und im Papierformat zugeteilt. «Wir haben damit einen Schritt zurück gemacht», sagt Janik Tschanz mit einem Lächeln. Es funktioniert.

Ganzheitliches Arbeiten

Rund 300 Kundinnen und Kunden aus der Region und der ganzen Schweiz betreut das Team der Kommunikationsagentur Weber AG an der Gwattstrasse 144 in Thun. Von der Visitenkarte über Briefschaften, Flyers, Werbebotschaften bis hin zur Gestaltung von Messeauftritten ist vieles Programm. Angesprochen sind damit nicht zuletzt digitale Auftritte. «Bei uns ist ganzheitliches Arbeiten im Vordergrund», sagt Inhaberin Annette Weber. Mit ganzheitlicher Arbeit meint sie Texten, Grafik und viel mehr. Wie zum Beispiel auch das Optimieren von Webauftritten in Suchmaschinen. Nicht zuletzt deshalb sind im Team der Weber AG Mitarbeitende mit neun unterschiedlichen Berufsausbildungen tätig. So etwa vom Journalisten zum Bildbearbeiter und Grafiker bis hin zum Webdesigner und Korrektor. «In all diesen Bereichen zu arbeiten macht einfach Freude, bedeutet aber auch eine Herausforderung», ergänzt Annette Weber.

Einer, der sich diesen Herausforderungen stellt und auch digitale Lösungen bereit hat, ist Art Director Beni Kern. «Der Mix macht es aus, Botschaften erfolgreich weiterzugeben», sagt er. Und meint damit im digitalen Zeitalter ebenso abgestimmte Auftritte in den sozialen Medien. Sei es auf Facebook, Twitter und anderen. Und Beni Kern hat auch einen Tipp bereit: «Eine Webseite sollte möglichst einfach gestaltet sein und vor allem laufend auch aktualisiert werden.»

Neue Kunstrasenspielfelder für den Thuner Breitensport

Mitte August konnten die neuen Kunstrasenspielfelder Thun Süd neben der Stockhornarena nach knapp einjähriger Bauzeit in Betrieb genommen werden. Sie sind ein gefragter Trainingsplatz für Thuner Breitensportvereine.

Seit dem 19. August stehen die beiden neuen Kunstrasenspielfelder bei der Stockhornarena den Sportlerinnen und Sportlern zur Verfügung. Dadurch kann die Stadt Thun einem grossen Bedürfnis der Vereine nach zusätzlichem Trainingsplatz entsprechen.

In erster Linie für den Breitensport

Die Anlage ist ganzjährig täglich von 7 bis 22 Uhr zugänglich. Jeweils ab ca. 17 Uhr ist sie für die Breitensportvereine reserviert. Hauptnutzer sind der FC Allmendingen, der FC Rot-Schwarz, der FC Fortuna, der American Football Club Thun Tigers, der Turnverein Thun

Bild: Seit Mitte August stehen den Thuner Breitensportvereinen zwei neue Kunstrasenspielfelder zur Verfügung.

mit der Abteilung Rugby, sporadisch der FC Dürrenast sowie der Nachwuchs

Städtische Sportinfrastrukturen mieten

Informationen zum Vorgehen bei Belegungsanfragen der neuen Kunstrasenspielfelder sowie zu allen weiteren mietbaren Sportinfrastrukturen sind zu finden unter

www.thun.ch/sportinfrastrukturen

des FC Thun. An Wochenenden sind die neuen Plätze zusätzlich für Trainingsspiele belegt. Tagsüber von Montag bis Freitag können die Sportplätze nach Anfrage beim Amt für Bildung und Sport der Stadt Thun von Schulen oder anderen Interessierten für Einzelbelegungen gemietet werden.

Gute Trainingsbedingungen

Die neuen Spielfelder bieten den Nutzerinnen und Nutzern gute Trainingsmöglichkeiten. Spielfeld 1, das näher beim Panoramacenter liegt, ist mit querliegenden Linienmarkierungen und längeren Kunstrasenhalmen für American Football und Rugby optimiert. Spielfeld 2 ist für Fussballtrainings und -spiele bis zur 2. Liga zugelassen. Zwischen den beiden Spielflächen befinden sich ein Aufenthalts- und Materialraum für die Vereine sowie Damen- und Herrentoiletten. «Dank der neuen Spielfelder können wir den Breitensport stärken. Die Grundlage ist gelegt – darauf wollen die Mannschaften nun aufbauen», sagt Gemeinderat Roman Gimmel, Vorsteher der Direktion Bildung Sport Kultur.

Abschluss langer Planungen

Die Kunstrasenspielfelder wurden innerhalb eines knappen Jahres errichtet. Den Bauarbeiten voran ging eine längere Zeit der Planung und Sicherstellung der Finanzierung, bis schliesslich die Thuner Stimmbevölkerung im September letzten Jahres über den Baukredit befinden konnte. Die künftigen Hauptnutzervereine waren als Teil der «IG Rasenspielfelder Thun-Süd» während der ganzen Planungs- und Reali-

Text: Linus Schärer/cj Bild: Peter Jost

sierungsphase einbezogen.

Turnhalle wird zum Jugendtreff

Im Winterhalbjahr öffnen die Stadt Thun und die Stiftung IdéeSport die ProgymatteTurnhalle am Samstagabend jeweils wieder für Jugendliche. Gesamtprojektleiterin Natalie Balsiger spricht über Erfolge, Herausforderungen und neue Ideen für «Midnight-Thun».

NATALIE BALSIGER, was bietet «Mid-

night-Thun» den Jugendlichen? Spass, Spiel, Sport und einen Treffpunkt am Samstagabend. Sämtliche Turngeräte, ein Töggelikasten sowie ein Kiosk mit zusammenkommen, kann dies zu Kon-

Verpflegung stehen zur Verfügung. Fussball und Basketball, die Bankschaukel, aber auch die «Chill-Ecken» sind sehr beliebt. Im Hintergrund läuft Musik.

Das Freizeitangebot ist vielfältig. Warum kommen die Jugendlichen ausge-

rechnet ins «Midnight»? Jugendlichen fehlen oft die finanziellen Mittel, oder der Zutritt zu Lokalen ist ihnen wegen Altersbeschränkungen nicht möglich. Bei uns sind sie unter Gleichaltrigen, und es vertreten.

ist kostenlos. Ausserdem werden sie bei uns nicht nur von Erwachsenen, sondern auch von jugendlichen Coaches betreut und können das Angebot mitgestalten. Ein Angebot von Jugendlichen für Jugendliche.

dass sie lieber rumhängen, statt sich aktiv zu betätigen. Wie gelingt es Ihrem

Team, sie zu motivieren? Bei uns haben sie die Möglichkeit, «eifach z’sy». Es geht nicht um Leistung, wie sie es aus der Schule oder Vereinen kennen. Die Jugendlichen dürfen, müssen aber nichts.

Gibt es auch Herausforderungen oder

sogar kritische Situationen? Wenn viele Jugendliche mit unterschiedlichem familiärem und kulturellem Hintergrund flikten führen. Das Hallenteam ist immer präsent und greift wenn nötig ein. Vieles kann im Gespräch gelöst und auch langfristig bewirkt werden. Bezüglich Drogen und Gewalt herrscht absolute Null-Toleranz.

Wie soll sich «Midnight» weiterentwi-

ckeln? Wir wollen insbesondere das Angebot für Mädchen und junge Frauen in Zusammenarbeit mit der Mädchenarbeit Thun noch attraktiver gestalten. Denn Teilnehmerinnen sind noch unter-

Jugendlichen eilt oft der Ruf voraus,

Am 9. November öffnet «Midnight» seine Tore für die breite Öffentlichkeit. Was erwartet das Publikum? Es erhält

Abend der offenen Turnhalle

Samstag, 9. November 2019, Progymatte-Turnhalle 19.15 Uhr: Projektvorstellung und Apéro in der Aula Eiger, Pestalozzistrasse 17, Thun, 20.30 – 23.15 Uhr: Midnight-Programm für Jugendliche. Keine Anmeldung nötig / Eintritt gratis. www.thun.ch/midnight

Ganz oben: Fussball und Basketball sind bei «Midnight» die Hauptaktivitäten. Oben: Natalie Balsiger, Gesamtprojektleiterin Deutschschweiz.

einen Einblick in unser Angebot. Ziel ist es, zu informieren und allfällige Vorurteile abzubauen.

Welche Vorurteile? Dass die Jugendlichen bei uns nur rumhängen, Lärm und Abfall verursachen, Alkohol konsumieren und Sport dabei nur ein Vorwand sei. Wir wollen zeigen, dass es bei «Midnight» um Bewegungsförderung, Suchtprävention und Integration geht.

Delta Spa Nights

Delta Spa Night jeweils von 18.00 – 23.00 Uhr für Fr. 49.– pro Person

Spezialangebote: Verwöhnen Basic CHF 119.–2x Teilkörpermassage à 25 min. Verwöhnen Total CHF 215.–2x Ganzkörpermassage à 50 min. Verwöhnen Kombi CHF 215.–1x Ganzkörpermassage und 1x Gesichtsbehandlung à je 50 min. Beautiful Skin CHF 319.–2x Gesichtsbehandlung à 90 min.

Die Spezialpreise verstehen sich für jeweils zwei Personen, ohne Eintritt Spa Night. Die Angebote sind an den jeweiligen Daten auch tagsüber buchbar. Der Eintritt für die Spa Night kann separat dazu gebucht werden. Für totale Geniesser: Private Spa Suite CHF 454.–2 Stunden in der Private Spa Suite «Asia Lagoon» oder «Swiss Chalet» inkl. Peeling, Teilkörpermassage und Eintritt Spa Night

Wenn schon, denn schon… Vor oder nach der Spa Night servieren wir leckere Drinks oder Snacks an der Hotelbar in der Deltalounge…

Die perfekte Ergänzung In Kombination mit der Spa Night gewähren wir einen Rabatt von 20% auf die Übernachtung (Zimmer/Frühstück).

Daten: 31. Oktober 2019 06. Dezember 2019 10. Januar 2020 14. Februar 2020

Spicy Spa Night Surprise Spa Night Vollmond Spa Night Romantik Spa Night

Anmeldung unter: spa@deltapark.ch oder 033 334 30 36 die Anzahl Eintritte ist beschränkt

Zeitreise per Mausklick

Für historische Recherchen war früher ein Archivbesuch unabdingbar. Heute lassen sich viele Quellen online finden. Auch das Stadtarchiv Thun hat ein Online-Angebot.

Welche Ereignisse prägten Thun vor genau 100 Jahren? Warum wurde der Thuner Stadtrat gegründet? Und was beschloss er an seiner Sitzung vom 4. Oktober 1957? Welches Inventar führte das Grandhotel Thunerhof? Was schrieb das Thuner Tagblatt zur Einführung des Frauenstimmrechts im Jahr 1971? Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen geben die Unterlagen in den Archiven – Zeitungen, Protokolle, Listen und Verzeichnisse, Akten aller Art. Vieles ist nicht nur vor Ort, sondern auch online recherchierbar. Das Stadtarchiv Thun bietet zum Beispiel die Möglichkeit, online in zwei Chroniken und in einer Fotodatenbank nach Inhalten zu suchen. Ein Verzeichnis des Archivbestands findet sich ebenfalls online. Durch ein Engagement des Vereins Zeitungsdigitalisierung der Uni-

Digitale Archive

www.thun.ch/stadtarchiv www.e-newspaperarchives.ch versitätsbibliothek Bern, der Nationalbibliothek und mit Unterstützung des Thuner Stadtarchivs sind nun zudem lokale Zeitungen wie das Thuner Tagblatt digital einsehbar.

100-jährige Zeitungen online

115 Zeitungstitel mit insgesamt fast 4,5 Millionen Seiten sind über die Plattform www.e-newspaperarchives.ch der Schweizerischen Nationalbibliothek verfügbar. Darunter sind fünf Zeitungen der Region Thun, welche zusammen die Berichterstattung der Jahre 1838 bis 1999 abdecken. Nach Medium, Datum und Thema kann man das Archiv durchsuchen, Artikel online lesen und ganze Ausgaben digital durchblättern.

Online-Chroniken durchsuchen

Zeitungsbeiträge sind auch über die sogenannte «Thun-Chronik» auf der Webseite der Stadt Thun zugänglich. Diese Online-Chronik umfasst die Jahre 1838 bis heute und basiert auf Artikeln des Thuner Tagblatts und seiner Vorläufer-

Bild: Diese historische Aufnahme aus dem Jahr 1905 ist in der digitalen Fotodatenbank des Thuner Stadtarchivs verfügbar.

zeitungen. Jeder Eintrag ist eine kurze Zusammenfassung des Artikels und mit dem exakten Publikationsdatum versehen.

Ebenfalls digital verfügbar ist die Chronik des ehemaligen Thuner Landammanns Carl Friedrich Ludwig Lohner, der Quellen bis zurück ins Jahr 1277 sammelte und sie auf rund 800 Seiten handgeschrieben zusammenstellte. In digitalisierter, computergeschriebener Form ist die Chronik via Webseite der Stadt Thun verfügbar. Die «Thun-Chronik» und die «Lohner-Chronik» dokumentieren zusammen rund 740 Jahre Thuner Geschichte. Eintauchen in diese Geschichte kann man bequem zuhause von der Couch aus.

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