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Kulturpreisverleihung: Komponierte Erinnerungen von Raffaella Chiara

Zeichnungen als komponierte Erinnerungen

Die Künstlerin Raffaella Chiara wird am 20. November an der Thuner Kulturpreisverleihung mit dem Kunstpreis der Stadt Thun geehrt. Sie arbeitet mit verschiedenen Medien, doch die Zeichnung ist ihr wichtigstes Ausdrucksmittel.

Wenn wir ein Bild betrachten, möchten wir erkennen, was es darstellt. Unsere Augen suchen also nach dem, was wir schon kennen. Und was wir kennen, erfassen wir in Sekundenbruchteilen. Wir können es einordnen. Das beruhigt uns. Bei den Zeichnungen von Raffaella Chiara fangen die Augen an zu suchen, vieles können wir nicht erfassen, wir dürfen entdecken und uns überraschen lassen. Manches bleibt in der Schwebe. Denn da sind keine bekannten Formen, Figuren oder Landschaften. Woran soll man sich festhalten? Vor lauter Suche kann man das Offensichtliche leicht übersehen: Da sind Linien, ganz viele Bleistiftlinien in den verschiedensten Formen, Längen und Intensitäten. Viele sind parallel angeordnet und sehr präzise gesetzt. Für ihre ebenso ausdrucksvollen wie fragilen Arbeiten erhält Raffaella Chiara am 20. November den Kunstpreis der Stadt Thun. Ihren Stil musste die Künstlerin erst finden: «Ich habe mit Zeichnungen angefangen, habe aber auch viel anderes ausprobiert. Unter anderem habe ich mit Collagen experimentiert und gemalt. Das war wichtig, denn darüber habe ich festgestellt, dass mir das Zeichnen doch am nächsten ist. Es ist die Technik, mit der ich mich am besten ausdrücken kann.»

Die Sinnlichkeit des Zeichnens

Ihre Faszination fürs Zeichnen habe ganz unmittelbar mit der Linie zu tun, so Chiara. «Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie man mit einem Bleistift einen Strich aufs Papier zieht. Diese Möglichkeiten möchte ich ausschöpfen. Ich suche seit Jahren stets nach neuen Wegen. Ausserdem hat Zeichnen für mich auch eine sinnliche Seite, wenn ich den Stift halte, Druck aufsetze, den Widerstand des Papiers spüre.» Gerne bezieht die ausgebildete Grafikerin auch andere Techniken und Elemente in ihre Zeichnungen ein. Sie überdruckt ganze Bereiche mit Siebdruck oder verwendet Farb- und Filzstift. Seit Kurzem experimentiert Chiara mit Graphitstaub und trägt diesen mit einem Wischer aufs Papier auf. Im Gegensatz zur Linie resultieren daraus ganz weiche Formen, die an Dunstwolken oder sanfte Hügellandschaften erinnern.

Gezeichnete Erinnerungen

Wer sich Zeit nimmt, kann in Chiaras Bildern viele Schichten entdecken. Ihre Werke sind komplexe Kompositionen. Wo schraffierte Bereiche zunächst wie undurchdringliches Schwarz anmuten, tut sich plötzlich ein Raum in die Tiefe auf. Darüber können sich angedeutete architektonische Elemente schieben, die in keiner stabilen Perspektive verankert sind, aber einen zweiten Raum sichtbar werden lassen. So lässt Chiara teils labyrinthische Raumgebilde entstehen. Figuren und Objekte deutet sie an, sie erwachsen fast organisch aus den Zeichenkompositionen, bleiben aber unbestimmt.

Öffentliche Kulturpreisverleihung

Mittwoch, 20. November 2019, 20 Uhr, KKThun. Der Eintritt ist frei. Türöffnung um 19 Uhr.

Preisträgerinnen und Preisträger:

Kunstpreis: Raffaella Chiara Kulturstreuer: Thuner Stadtorchester Kulturförderpreis: Rahel Hildbrand – Kostümdesign, Marco Gurtner – Spoken Word, Musik

Welche Idee steckt hinter ihren Zeichnungen? «Manchmal habe ich konkrete Bilder vor Augen, die ich aber nicht als solche abbilden möchte, sondern durch Abstraktion brechen will. Meistens sind Erinnerungen, Stimmungen, Energien oder Klänge mein Ausgangspunkt. Das kann ich nicht als Skizze entwerfen, um dann daraus eine Zeichnung ins Reine zu bringen. Vielmehr gehe ich prozesshaft vor und verdichte zunehmend bis zum fertigen Bild. Für mich haben meine Bilder mehr mit Erinnerung zu tun als mit Darstellung oder Abbildung», sagt Chiara.

Wann ist das Bild fertig?

In ihrem Arbeitsraum im Atelierhaus in Thun hängen Papierbögen verschiedener Grösse an der Wand, Bilder, die noch in Arbeit sind. Einige sind so gross wie dieses Magazin, andere messen

Raffaella Chiara

*1966 in Langnau, aufgewachsen in Solothurn, Ausbildung als Grafikerin, arbeitet im Atelierhaus in Thun. Seit 2003 internationale Ausstellungstätigkeit, Preise (Auswahl): Swiss Art Award 2006, Anerkennungspreis des Kantons Solothurn 2012.

www.rachiara.ch

Linke Seite: Museo Civico Villa dei Cedri, Bellinzona, Installation in der Ausstellung «Dimensione disegno», 2016. Links: «Sonntag», 2019, Bleistift, Farbstift auf Papier, A4. Ganz oben: «Frame», 2018, Bleistift, Farbstift, Gouache, Acrylmarker auf Papier, 31.2 x 21.8 cm. Oben: Raffaella Chiara erhält den Kunstpreis der Stadt Thun.

knapp 1,4 x 1 Meter. Es ist schwierig zu sagen, welches Bild fertig oder noch am Entstehen ist. Ist das für Chiara immer klar? «Nein, bei weitem nicht immer. Es gibt Zeichnungen, da weiss ich sofort, jetzt sind sie fertig. Bei anderen brauche ich mehr Zeit und betrachte sie immer wieder, um zu sehen, ob ich noch etwas daran machen muss. Dieses Betrachten ist genauso Arbeit am Bild wie das Zeichnen selbst.»

Wie zeichnet man Stimmung? Bei Raffaella Chiara kann man das sehen – zeichnerisch auf den Punkt beziehungsweise auf die Linie gebracht.

Die Stadtbibliothek Thun führt auch in diesem Winterhalbjahr die beliebte Vortragsreihe «Zur Sache» durch. Dabei referieren Persönlichkeiten aus verschiedensten Sparten. Im Fokus der Reihe liegt in diesem Jahr das Thema Nachhaltigkeit.

Nach dem grossen Erfolg der Veranstaltungsreihe «Zur Sache» im vergangenen Winterhalbjahr lädt die Stadtbibliothek Thun erneut Persönlichkeiten verschiedener Bereiche ein. Bis Mitte März findet monatlich ein Vortrag statt. Die Stadtbibliothek präsentiert dazu die passende Literatur und öffnet so Türen zu verborgenen Schätzen im Sachbuchbestand. Nach den Vorträgen haben die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich bei einem Apéro mit den Persönlichkeiten auszutauschen. «Mit der Vortragsreihe wollen wir für Themen sensibilisieren, Informationen zugänglich machen und zur Diskussion anregen. Das ist eine wichtige Aufgabe der

Bild: Christian Schmid spricht am 14. November in der Stadtbibliothek über die Bedeutung unserer Sprache.

Bibliothek», sagt Jeanne Froidevaux, Leiterin der Stadtbibliothek Thun.

Von Computern und Sprache

In diesem Jahr greift die Veranstaltungsreihe das Thema Nachhaltigkeit auf. Dabei orientiert sich die Stadtbibliothek an den UNO-Zielen für eine nachhaltige Entwicklung. Jeder Vortrag ist einem Ziel resp. dessen Themenbereich zuzuordnen. Den Anfang machte Mitte Oktober Thomas Riesen, Co-Geschäftsführer und Mitinhaber einer Thuner Informatikfirma, der mit der Digitalisierung eine Entwicklung thematisierte, welche die moderne Gesellschaft nachhaltig prägt. Auf die Entwicklung der Sprache und ihre Bedeutung für die Identität geht am 14. November der Autor und Mundartspezialist Christian Schmid ein. Er plädiert für eine echte und sorgfältige Mundartkultur.

Von Archäologie und Handwerk

Mitte Dezember zeigt Professor Dr. Alfred Hafner, Ordinarius der prähistorischen Archäologie der Universität Bern, welche Funde der Klimawandel zu Tage bringt. Jürg Zeller, der in Steffisburg eine der letzten traditionellen Ledergerbereien der Schweiz betreibt, erklärt am 9. Januar 2020, wie aus vermeintlichen Abfallprodukten hochwertige Erzeugnisse entstehen.

Von Gärten und Bäumen

Auch die grüne Natur ist Thema der Veranstaltungsreihe. Die Landschaftsarchitektin Ursula Yelin und der Gartengestalter Stephan Aeschlimann Yelin zeigen am 13. Februar auf, wie ein Garten gestaltet werden kann, damit er den Klimaveränderungen standhält. Zum Abschluss der Reihe «Zur Sache» thematisiert Markus Weibel, Leiter Stadtgrün Thun, am 12. März die Chancen und Herausforderungen im Umgang mit Stadtbäumen.

Text: Simon Johner/cj Bild: zvg

Veranstaltungsreihe «Zur Sache» 14. November bis 12. März

jeweils von 18.30 bis 19.45 Uhr Anmeldung erforderlich: stadtbibliothek@thun.ch; Tel. 033 225 84 24.

www.thun.ch/stadtbibliothek

«Ich habe Tiere gern – und jemand muss das ja machen»

«Wasenmeister» lautete über Jahrhunderte die Bezeichnung für Personen, die Tierkadaver beseitigten. Heute ist dafür oft der Wildhüter oder die Polizei zuständig. Anders in Thun: Hier amtet zusätzlich ein Mitarbeiter des Tiefbauamts als Wasenmeister.

An diesem Mittwochmorgen muss Jürg Graf seine Arbeit in der Schlosserei des Tiefbauamts warten lassen: Er packt einen Kübel, eine Kehrichtschaufel, ein Paar Handschuhe sowie Desinfektionsspray in den Transporter und macht sich auf den Weg ins Westquartier. Dort soll er einen toten Igel abholen, der ihm am Vorabend gemeldet worden ist. «Am häufigsten muss ich wegen Igeln ausrücken – mehr noch als wegen Katzen», erklärt Jürg Graf.

Wasenmeister sind selten

Seit zwei Jahren übt er das Amt als Wasenmeister im Rahmen seiner Tätigkeit als Vorarbeiter in der Schlosserei des städtischen Tiefbauamts aus. In dieser Funktion hat er Tierkadaver zu beseitigen und zu verwerten. Früher wurden Kadaver in der Regel ausserhalb des Dorfes in eine «Wasengrube» geworfen und mit Erde abgedeckt – deshalb nannte man den Wasenmeister auch «Abdecker». Er genoss kein hohes Ansehen, meist musste er sogar ausserhalb des Dorfes wohnen. Heute gibt es nur noch in wenigen Gemeinden einen Wasenmeister, seine Aufgaben werden in der Regel vom Wildhüter oder von der Polizei übernommen. In Thun jedoch hat zusätzlich ein städtischer Mitarbeiter diese Aufgabe.

Präzise Ortsangaben sind wichtig

Bei der gemeldeten Fundstelle angekommen, beginnt die Suche nach dem Kadaver. «Ich bin dankbar für möglichst präzise Ortsangaben, am besten mit Strasse, Hausnummer und besonderen Merkmalen», meint der Wasenmeister. Denn häufig muss er lange suchen – teilweise gar vergeblich, weil jemand das Tier bereits weggeräumt hat. «Wichtig ist deshalb auch, dass die Melderin oder der Melder die eigene Telefonnummer hinterlässt, damit ich nötigenfalls nachfragen kann», sagt Graf.

Kadaver werden verwertet

An diesem Morgen dauert die Suche nicht lange: Der Igel macht sich schon von weitem durch einen unangenehmen Geruch bemerkbar. Jürg Graf hebt ihn mit der Kehrichtschaufel in den Kübel und transportiert ihn auf der Ladefläche des Transporters zur Kadaversammelstelle im Lerchenfeld. Die Kadaversammelstelle besteht aus einem Vorraum sowie einem Kühlraum mit mehreren grossen Containern. Auch Metzgereien aus der ganzen Region geben ihre Schlachtabfälle hier ab, Bauern bringen totes Vieh. Die vollen Container werden regelmässig vom GZM Extraktionswerk in Lyss abgeholt, wo der Inhalt zerkleinert, sterilisiert und zu keimfreiem Tierfett und Tiermehl verarbeitet wird, welches dann als CO2-neutraler Brenn- oder Treibstoff dient.

Um der Verbreitung von Krankheiten vorzubeugen, gilt: Was einmal in der Kadaversammelstelle ist, bleibt dort. Eine Ausnahme sind Katzen. Sie werden während zwei bis drei Tagen in einem separaten Kühlschrank gelagert für den Fall, dass die Besitzer sie doch noch abholen und zum Beispiel kremieren lassen wollen.

Wichtige Informationen

Tote Tiere können entweder der Kantonspolizei (Wache Thun: 031 638 85 81 oder Polizeinotruf 117) oder während der Bürozeiten der Telefonzentrale der Direktion Bau und Liegenschaften (033 225 83 37) gemeldet werden. Bei Meldungen sollten Name und Vorname, Telefonnummer sowie der exakte Fundort angegeben werden.

Links: Jürg Graf arbeitet einerseits als Mitarbeiter in der Schlosserei des Tiefbauamts Thun, andererseits als Wasenmeister. Oben: Durchschnittlich alle zwei Wochen rückt Jürg Graf aus, um ein totes Tier einzusammeln. Rechts: In der Tierkörpersammelstelle werden die Kadaver zur Wiederverwertung entsorgt.

Einfühlungsvermögen gefragt

Im Durchschnitt rückt Jürg Graf ungefähr alle zwei Wochen aus, um ein totes Tier zu beseitigen und in der Kadaversammelstelle im Lerchenfeld abzugeben. «Eine Ausbildung ist dafür nicht nötig. Wichtigste Voraussetzung ist, dass man den Anblick und den Geruch toter Tiere erträgt. Und natürlich braucht es auch Einfühlungsvermögen, vor allem, wenn man Besitzer über den Tod ihres Haustiers informieren muss.» Dies ist regelmässig der Fall bei Katzen mit Chip: Der Wasenmeister verfügt über ein Lesegerät, mit welchem er die Besitzer identifizieren kann. Er ruft diese an, informiert sie über den Fund und bespricht das weitere Vorgehen. «Es gibt Leute, die das einfach zur Kenntnis nehmen und froh sind, dass sich jemand um das tote Tier kümmert. In anderen Fällen kann das Telefongespräch auch einmal eine halbe Stunde dauern», erzählt Jürg Graf.

Zusammenarbeit mit dem Wildhüter

Bei toten Wildtieren arbeitet Jürg Graf mit dem Wildhüter zusammen. Sie müssen «egal ob mit Federn oder mit Haaren» dem Wildhüter gemeldet werden. Dieser führt Statistik. In der Regel handelt es sich um Rehe, Füchse oder Raubvögel. «Aber einmal», erinnert sich Jürg Graf, «bekam ich einen Anruf, im Schwäbis liege ein toter Biber. Er war offenbar beim Stauwerk abgestürzt und wegen des tiefen Wasserstandes auf dem Beton aufgeschlagen.» Allerdings konnte in diesem Fall der Wasenmeister nicht viel ausrichten: Der Biber musste in Zusammenarbeit mit dem Elektrizitätswerk vom Wildhüter geborgen werden, da das Stauwerk von Bern aus geregelt wird. In diesem Fall war nicht nur das Tier, sondern auch die Todesursache ungewöhnlich. Am häufigsten werden die Tiere überfahren, Vögel fliegen oft in Fensterscheiben oder Glasfronten und kleinere Tiere wie Enten oder Kaninchen können auch in der Stadt dem Fuchs zum Opfer fallen.

Nachdem Jürg Graf seinen Einsatz als Wasenmeister beendet hat, kehrt er in die Schlosserei des Tiefbauamts zurück – bereit für die nächste Meldung. Auf die Frage nach der Motivation für diese Arbeit meint Jürg Graf: «Ich habe Tiere gern. Und jemand muss das ja machen – es ist nicht angenehm, wenn tote Tiere liegen bleiben.»

In Thun putzt eine elektrische Strassenreinigungsmaschine

In Thun ist seit diesem Sommer eine neue, vollelektrisch angetriebene Strassenreinigungsmaschine im Einsatz. Mit dem umweltfreundlichen Putzfahrzeug kann die Stadt Thun die Schadstoff- und Lärmemissionen deutlich reduzieren.

Seit einem Jahr setzt die Stadt Thun bei der Kehrichtabfuhr einen elektrisch betriebenen Lastwagen ein. Sie schaffte das umweltfreundliche Fahrzeug als eine der ersten Schweizer Städte an. Von den Erfahrungen des Thuner Tiefbauamts konnten andere Gemeinden profitieren, einige haben es der Stadt Thun mittlerweile gleichgetan. «Die Anschaffung hat sich bewährt. Wir setzen als Energiestadt den eingeschlagenen Weg fort und verfolgen weiter unsere ökologische Strategie, indem wir nun auch eine umweltfreundliche Putzmaschine einsetzen», so Gemeinderat Konrad Hädener. Der Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften konnte die vollelektrisch angetriebene Strassenreinigungsmaschine am 5. Juli auf dem Waisenhausplatz feierlich in Empfang nehmen. Ganz im Sinne des Ökologiegedankens wurde die Elektromaschine nicht wie üblich mit einem LKW vom Werk in St.Blasien (D) nach Thun transportiert. Stattdessen legte sie, gesteuert von einem Thuner Werkhof-Mitarbeiter, die 171km lange Strecke vom Schwarzwald bis an den Thunersee auf eigenen Rädern zurück. «Die Leistung des Fahrzeugs ist faszinierend», sagt Urs Fahrni, der Fahrer der Rekordfahrt, «den Hügel in Goldiwil schafft die Maschine mit 40 km/h.»

Reduziert Emissionen

Mit der Elektro-Strassenreinigungsmaschine kann Thun die Schadstoff- sowie die Lärmemissionen deutlich reduzieren. «Die elektrische Putzmaschine ist sowohl für Anwohner als auch für die Fahrer viel angenehmer. Die Maschine

Bild: Die elektrische Putzmaschine «eSwingo 200+» ist seit Sommer in Thun im Einsatz.

fährt sich sehr komfortabel», sagt Urs Fahrni. Ein elektrisch betriebenes Fahrzeug ist zudem günstiger im Betrieb. «Gegenüber der dieselangetriebenen Putzmaschine, die ungefähr 40 Liter pro Tag verbraucht, kostet eine Aufladung des Elektromobils zwischen sechs und neun Franken», erzählt Fahrni. Die neue Putzmaschine ist in der Innenstadt und in den Wohnquartieren im Einsatz. «Als Fahrer der Maschine nimmt man die staunenden Blicke der Anwohner schon wahr, wenn man leise an ihnen vorbeifährt», sagt Fahrni.

Eine wackere Nachwuchsphilosophie

Wacker Thun verfügt über fünf Nachwuchsmannschaften mit insgesamt 125 Spielern. Die Philosophie des Handballvereins ist vom jüngsten bis zum ältesten Spieler die gleiche. Sie bringt sowohl Chancen für die Spieler wie auch für den Verein.

Montagabend in der Sporthalle Lachen. Knapp 50 Spieler und eine Handvoll Trainer stehen in der Halle und wärmen sich für das anstehende Training auf. Die Torhüter verteidigen das Tor gegen den Torhütertrainer, in der Mitte des Feldes zeigt der Fitnesscoach Übungen vor. Alle kennen sich, es ist eine Art grosse Familie. Die Trainierenden stammen aus verschiedenen Wacker-Mannschaften, die alle zur Nachwuchsförderung gehören.

Intensive Nachwuchsförderung

Der Verein Wacker Thun besitzt insgesamt fünf Nachwuchsmannschaften: U19 Elite, U17 Elite, U15 Elite, U15 Regio und die U13. Der Handballverein bietet zudem mehrere Individualtrainings für junge Profisportler, sogenannte Rookies, an. Insgesamt befinden sich 125 Junioren in der Nachwuchsabteilung. Die Jugendförderung ist ein wesentliches Element des Erfolgs von Wacker. Dies zeigt sich am Kader der ersten Mannschaft. Über zehn Spieler der NLA-Mannschaft stammen aus dem eigenen Nachwuchs. Wacker bietet den Spielern gezielte Trainingseinheiten, eine hervorragende Ausrüstung und viel Spass.

Gleiche Philosophie von Jung bis Alt

Claudio «Buze» Badertscher ist Cheftrainer der Junioren bei Wacker. Er arbeitet dreieinhalb Tage pro Woche beim Verein, wo er vier der fünf U-Mannschaften sowie die Rookies trainiert. Insgesamt leitet er zehn bis zwölf Trainingseinheiten pro Woche. Die Philosophie des Vereins ist vom Jüngsten bis zum Ältesten die gleiche. Den jungen Spielern werden die gleichen individuellen Techniken gelehrt wie den Spielern aus der ersten Mannschaft. «Durch unsere Philosophie kann ein linker Flügelspieler in der U19 gleich spielen, wie er in der U17 spielt. Die Eingewöhnungsphase ist dementsprechend geringer», sagt Badertscher. Dies eröffnet dem Verein viele Möglichkeiten. Die Nachwuchsmannschaften spielen alle nach dem gleichen Prinzip: Das erste Ziel ist der Klassenerhalt. Ist dieser gesichert, werden die Spieler in die nächsthöhere U-Mannschaft gegeben, wo sie Erfahrungen sammeln können. «Als Nachwuchstrainer messen wir unseren Erfolg nicht an den Titeln, die wir geholt haben, sondern an den Spielern, die wir in die erste Mannschaft bringen, und an der Anzahl Junioren, die uns als Aktive erhalten bleiben», so Badertscher. Dass der ganze Verein eine einheitliche Struktur hat, bringt auch Probleme. «Die Trainer müssen ihre Ambitionen zurückstecken und untereinander kommunizieren, in welcher Mannschaft ein Einsatz sinnvoll ist», sagt Badertscher, «zudem beansprucht die Philosophie viel Zeit, bis ein Erfolg sichtbar wird.»

Ein aufstrebender Spieler

Durch die Nachwuchsförderung entwickeln sich die Spieler sehr gut weiter. Jan Recher begann mit dem Handball, als er acht Jahre alt war. Der 17-Jährige ist ein Spieler aus der Nachwuchsförderung. Er gilt als aufstrebendes Talent. Momentan studiert er an der Wirtschaftsmittelschule (WMS) und trainiert

Probetraining

Wer sich für ein Probetraining bei Wacker Thun interessiert, wendet sich an Claudio Badertscher, Telefon 079 586 54 00 oder Mail claudiobadertscher@yahoo.com

fünf Mal in der Woche, dazu kommt jeweils ein Spiel am Wochenende. «Mit einer guten Planung bringe ich Sport und Ausbildung unter einen Hut», sagt Recher. Vom Sportunterricht an der WMS kann Recher sich dispensieren lassen. Diese Zeit nutzt er zum Lernen. Er bezeichnet den Handballverein als äusserst familiär. «Man ist sehr nah an den Spielern der ersten Mannschaft», sagt er. Badertscher unterstreicht diese Aussage: «Das Menschliche ist uns sehr wichtig. Wenn die Spieler neben dem Feld mit ihrer Ausbildung zurechtkommen und sie ihre Mitspieler mögen, ist die Leistung automatisch besser.»

Froh um weitere Spieler

Der Nachwuchs Wackers ist immer auf der Suche nach neuen Spielern. Interessierte Jugendliche können bei Wacker ein Probetraining absolvieren. Nach wenigen Trainings können sie sich entscheiden, ob sie dem Verein beitreten wollen. «Ungefähr acht von zehn Spielern, die ein Probetraining absolvieren, bleiben dem Verein erhalten», so Badertscher. Auch hier hat Wacker eine

Linke Seite: Ein Spieler pro Jahrgang schafft es in die erste Mannschaft. Oben: Claudio Badertscher zeigt Jan Recher die optimale Schusstechnik. Links: Als Flügelspieler ist Recher unter anderem für Torerfolge zuständig.

klare Strategie. Die Trainer wollen so schnell wie möglich eine Lizenz für die Spieler lösen, damit sie Spielpraxis erhalten. An Spielpraxis fehlt es Jan Recher nicht. Für die Zukunft hofft der 17-Jährige auf Einsatzzeiten in der NLA. «Es wäre schön, Teil der ersten Mannschaft zu sein. Viele Faktoren spielen dafür eine Rolle. Ich trainiere fleissig weiter und hoffe, das NLA-Niveau zu erreichen, um bei Wacker spielen zu dürfen», sagt er.

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Kommunikation und ihre Vielfalt sind Thema am Seniorenmarkt

Am 19. Oktober findet im und rund ums Thuner Rathaus der elfte Seniorenmarkt statt. Nebst über 50 Informationsständen gibt es ein Rahmenprogramm zum Thema Kommunikation.

«Heute stehen für den Austausch vielfältige Kommunikationsmittel zur Verfügung und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb verstehen sich Menschen zunehmend schlechter», sagt Ernst Feller, OK-Mitglied des Seniorenmarkts. Die Kommunikation ist denn in diesem Jahr auch Thema am Seniorenmarkt. Am 19. Oktober finden als Teil des Rahmenprogramms im Stadtratssaal verschiedene Fachreferate zu den Facetten der Kommunikation statt.

Ganzes Spektrum der Kommunikation Hausarzt Guy Pauchard zum Beispiel thematisiert den Dialog in Sprechstunden. Dabei geht es sowohl um die

11. Seniorenmarkt 19. Oktober 2019, 9 bis 16 Uhr

Rathaus, Rathausplatz und Obere Hauptgasse

www.thun.ch/seniorenmarkt

Kommunikation des Arztes als auch jene des Patienten. «Das Gespräch ist zur Diagnose meist wichtiger als apparative Untersuchungen», so Pauchard. Pflegefachfrau Regina Voramwald erklärt in ihrem Referat, was für eine wertschätzende Kommunikation bei Menschen mit Demenz wichtig ist. Peter Jost, Leiter der Abteilung Stadtmarketing und Kommunikation der Stadt Thun, derweilen geht darauf ein, wie sich die städtische Kommunikation durch die sozialen Medien verändert hat und welche Potenziale diese Kanäle bergen. «Die Fachreferate thematisieren ganz verschiedene Bereiche der Kommunikation und sollen den Besucherinnen und Besuchern am Seniorenmarkt auch eine Hilfestellung im Alltag geben», sagt Ernst Feller.

Informationsstände vor Ort

Neben dem Programm im Rathaus stehen interessierten Marktgängern auf dem Rathausplatz und in der Oberen

Bild: Der Seniorenmarkt bietet auch in diesem Jahr vielfältige Informationen rund ums Älterwerden.

Hauptgasse erneut über 50 Informationsstände zu diversen Themen der zweiten Lebenshälfte zur Verfügung. Im Restaurant Rathaus gibt es von 9 bis 15 Uhr wiederum die Möglichkeit, sich Tipps und Tricks im Umgang mit Handy und Tablet zu holen.

Voraussichtlich letzte Durchführung

Der Seniorenmarkt findet in dieser Form voraussichtlich zum letzten Mal statt. Geplant ist, den Anlass künftig in das Generationenfestival von «und – das Generationentandem» zu integrieren. Die Verantwortlichen werden zu gegebener Zeit informieren.

Eine Hommage an die Freiheit und den Kran

Alle zwei Jahre findet in Thun die Kulturnacht statt. Am 26. Oktober ist es wieder so weit. Eine der vielen auftretenden Künstlerinnen und Künstler ist die Seiltänzerin Sanna Zoll. Sie wird am Kran in luftiger Höhe über den Kohleweiher balancieren.

Wenn in Thun nach der Dämmerung während ein paar Stunden alle Sparten der Kultur zusammentreffen, dann ist Kulturnacht. Der zweijährlich stattfindende Anlass ist bekannt für seine Programmvielfalt, die so bunt ist wie das Kulturnacht-Chamäleon. Auch in diesem Jahr haben die Besucherinnen und Besucher die gesamte Kultur-Farbpalette zur Auswahl: Musik von Klassik über Jazz bis Rock, Literatur und Spokenword, Kunst und Architektur, Theater, Kleinkunst und Tanz. Am 26. Oktober ab 16 Uhr ertönen Alphörner, singen Saxophone, erzählen Filmemacher,

Thuner Kulturnacht 26. Oktober 2019, 16 bis 24 Uhr

An über 30 Spielorten in Thun Auftakt mit Traktorkestar am Freitag, 25. Oktober, Rathausplatz Programm/Infos: www.kulturnacht.ch schwingen Pinsel oder verzaubern magische Geschichten. Mit dabei ist auch Seiltänzerin Sanna Zoll, die in luftiger Höhe technisches Können und schauspielerisches Geschick zeigt.

Gefühl der Grenzenlosigkeit

Dreimal während des Abends wird sie am Balmholzkran über den Kohleweiher balancieren, einerseits am Kran selbst, andererseits an einem dort befestigten Schlappseil. Perkussionist Jonas Prina begleitet die kunstvolle Darbietung. Er nutzt den Kran als Instrument und gibt ihm so eine Stimme. «Meinen Auftritt sehe ich als Hommage an die Freiheit. Das Gefühl der Grenzenlosigkeit und Schwerelosigkeit, das will ich vermitteln. Die Inszenierung soll berühren und verzaubern», sagt Sanna Zoll. «Ich wünsche mir, dass sich die Leute an dieses freiheitliche Gefühl erinnern, wenn sie später wieder einmal am Kran vorbeigehen.»

Bild: Sanna Zoll will bei ihrem Auftritt an der Kulturnacht das Publikum verzaubern.

Ein Wunsch wird Wirklichkeit

Der Auftritt ist für Sanna Zoll ein lang gehegter Wunsch: «Ich bin in der Nähe aufgewachsen und immer, wenn ich an diesem Kran vorbeikam, dachte ich, da will ich hoch. Meine Inszenierung ist also auch eine Hommage an den Kran.» An der Kulturnacht wird der Wunsch nun Realität. «Es ist eine Ehre, dass ich an diesem einzigartigen Ort in meiner Heimatstadt auftreten darf.» Heute lebt Sanna Zoll in Biel und hat als professionelle Seiltänzerin und Bewegungsschauspielerin Auftritte in der ganzen Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus. 2018 zeichnete die Stadt Thun sie mit dem Kulturförderpreis aus.

Biografie Himmelwärts – Bergführerinnen im Porträt

Autorin Daniela Schwegler Titel Himmelwärts Verlag Rotpunktverlag Preis ca. Fr. 39.–Zwölf Frauen, die nur eines wollen: Himmelwärts. Daniela Schwegler porträtiert zwölf Frauen – bekannte Bergführerinnen wie die Abenteurerin Evelyne Binsack und die Vorreiterin Nicole Niquille ebenso wie eine junge Aspirantin aus Deutschland oder die Höhlenforscherin, die erklärt: «Jeder Gast ein graues Haar». Sie erzählen in diesem Buch von der Leidenschaft, die sie antreibt: Ihre Liebe zu den Bergen an andere Menschen weitergeben. Nicht nur sportliche, sondern auch persönliche Träume verwirklichen. Und nebenbei mit so manchem Vorurteil aufzuräumen.

Krebser-Buchtipps

Besuchen Sie uns im Herzen von Thun und geniessen Sie das Herumstöbern und Einkaufen in einem einzigartigen Ambiente. Unsere erfahrenen BuchhändlerInnen und PapeteristInnen beraten Sie gerne. Judith Lüthi präsentiert Ihnen hier ihre persönlichen Buchtipps:

Kinderbuch Mein Thunersee Wimmelbuch

Titel Mein Thunersee Wimmelbuch Verlag Werd&Weber Preis ca. Fr. 25.–Lernen Sie die Thunersee-Region von einer neuen Seite kennen! In den farbenfrohen und lebendigen Illustrationen von Celine Geser erwachen bekannte Szenerien rund um den Thunersee zum Leben. Die Bilder wimmeln von traditionellen und typischen Motiven des Berner Oberlandes, aber bei genauerer Betrachtung entdeckt man auch die eine oder andere Kuriosität oder gar ein kleines Geheimnis! Auf Jung und Alt warten spannende Ausschnitte von Landschaft, Mensch und Tier rund um den Thunersee.

Top 4 Sachbuch

1. love yourself Pascal Voggenhuber,

Verlag Giger 2. Die Kunst des digitalen Lebens Rolf

Dobelli, Verlag Piper Hardcover 3. Eine kurze Geschichte der

Menschheit Yuval Noah Harari,

Verlag Pantheon 4. Der Rikscha-Fahrer, der das Glück verschenkte Biyon Kattilathu,

Autorin Celine Geser

Verlag Gräfe und Unzer

Top 4 Belletristik

1. Das Gedächtnis des Herzens

Jan-Philipp Sendker, Verlag Blessing 2. Vernichtung David Lagercrantz,

Verlag Heyne 3. Endstation Engadin Gian Maria

Calonder, Verlag Kampa 4. Messer Jo Nesbo, Verlag Ullstein

Bücher, Papeterie, Büromöbel, Copy-Print Krebser AG, Bälliz 64, 3602 Thun Telefon 033 439 83 83, Fax 033 439 83 84 info@krebser.ch, www.krebser.ch

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Der Niesen war eines der Lieblingsmotive des Oberländer Maler und Arztes Bendicht «Bänz» Friedli. Während seiner langen Malerkarriere hat Friedli den Thuner Hausberg in jeder nur erdenklichen Stimmung und Perspektive porträtiert, hat ihn in Aquarell, Öl und Acryl sowie in kleinen Skizzenbüchern festgehalten und ihm damit ein künstlerisches Denkmal gesetzt, das so schnell nicht verblassen wird.

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Ein Leckerbissen für Krimifans und Hobbyköche

Der Thuner Autor Stefan Haenni veröffentlicht den vierten Fall für Privatdetektiv Hanspeter Feller

Oben: Stefan Haenni. Rechts: Berner Bärendreck ist serviert.

Haenni hat sich mit seinen Kriminalromanen um den Berner Oberländer Privatdetektiv Hanspeter Feller einen Namen gemacht. Nach dem Grosserfolg von «Narrentod», «Brahmsrösi» und «Scherbenhaufen» schickt er seinen Serienhelden nun zum vierten Fall auf Verbrecherjagd.

In «Berner Bärendreck» wirft der Tod eines jungen Berner Patriziers reichlich Fragen auf. Der Ermittler übernimmt den Fall und gerät in das skrupellose, undurchsichtige Milieu der Kunstfälscherszene. Zusammen mit seinem Assistenten versucht er die Drahtzieher zu enttarnen, doch dann kommt es zu weiteren Morden. Mit krimineller Raffinesse lässt der Autor die LeserInnen in einen wendungsreichen Plot eintauchen, der mit viel Thuner und Berner Lokalkolorit versüsst ist. Bärendreck findet sich nämlich in Form von acht Rezepten im Handlungsverlauf wieder und soll der Leserschaft einen veritablen Bärenhunger bescheren.

Auf einem Campingplatz am Thunersee fliegt ein Wohnmobil in die Luft. Opfer ist der Berner Patrizier Florian von Balmberg. Da sein Vater für ihn kurz zuvor eine hohe Lebensversicherung abgeschlossen hat, wird Privatdetektiv Hanspeter Feller mit weiteren Abklärungen beauftragt. Diese führen Feller und seinen Assistenten in die Berner Kunst- und Galerienszene, in der nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Als ein fragliches Gemälde von Ferdinand Hodler auftaucht, sind zwei weitere Opfer zu beklagen.

Stefan Haenni unterrichtete viele Jahre lang am Gymnasium Thun. Inzwischen lebt und arbeitet er in seiner Geburtsstadt als freischaffender Autor und Kunstmaler. Haenni publizierte zahlreiche Kriminalgeschichten in thematischen Anthologien. Im Gmeiner-Verlag erschienen seine drei bisherigen Kriminalromane um den Thuner Privatdetektiv. Mit «Berner Bärendreck» legt Haenni den vierten Fall Feller vor. Für kommendes Frühjahr ist bereits der fünfte Fall in Vorbereitung. So viel sei schon verraten: Er spielt in Interlaken.

Text: GmeinerVerlag Bild: Daniela ArbenzKramer (Porträt) und zvg

Berner Bärendreck

Stefan Haenni, 214 Seiten Ca. Fr.19.–, ISBN 978-3-8392-2484-7

DIE SCHÖNSTEN LANDSCHAFTEN DER SCHWEIZ

Unbekannt und oft verkannt: Das sind die «Landschaften des Jahres», Orten gewidmet, die häufig gerade wegen medialer Abwesenheit einen besonderen Reiz und eine unaufgeregte Authentizität behalten haben. Seit 2011 zeichnet die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz landschaftliche Schönheiten aus. Es sind zauberumwobene Moorwälder, Sakrallandschaften des SaaneBeckens, Naturidyllen inmitten der Agglomeration, das Tal eindrücklichster Panoramen des Valle di Muggio, die «Renaissance Landschaft» der Genfer Campagne, die vertikalen Wildi Flächen der Isenthaler Bergbauern. Diese charaktervollen Landschaften legen Zeugnis ab für das Engagement ihrer Bewohnerinnen und Bewohner und die Vielfalt unseres Landes, die es dringend zu erhalten gilt.

Autor: Raimund Rodewald 184 Seiten, 23 × 27 cm, gebunden, Hardcover ISBN 9783859329898

CHF 49.–

Raimund Rodewald (*1959 in Schaffhausen) ist promovierter Biologe und seit 1992 Geschäftsleiter der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz in Bern. 2008 erhielt er den Ehrendoktor der juristischen Fakultät der Uni Basel. Er ist Gastdozent an der Uni Bern und der ETH Zürich.

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