Musikfest dreht sich heuer alles um das Thema Liebe
Gemischter Satz
Unser Festival für Musik, Literatur, Kunst und Wein ist eine erprobte Methode, die Welt zu betrachten
Raphaël Pichon
Der französische Orchesterleiter dirigiert das Originalklangensemble Pygmalion und das Mahler Chamber Orchestra
Sehr geehrtes Publikum,
danke für Ihre Unterstützung und Ihre Treue zu diesem Haus. Mit dem in dieser Ausgabe der Konzerthaus Nachrichten veröffentlichten Spielplan von Mai bis Anfang Juli vollenden wir die 112. Saison im Wiener Konzerthaus. Und schon jetzt darf ich sagen, dass diese Saison zu den erfolgreichsten in der Geschichte dieses Hauses zählen wird. Unzählige künstlerisch hochwertige, wunderbare Abende wurden durch Ihr Interesse und Ihre Unterstützung als Mitglieder in all den unterschiedlichen Mitgliedschaftsstufen der Wiener Konzerthausgesellschaft ermöglicht. Und das Haus hat seinen Dienst getan und uns alle zusammengehalten.
Das wunderbare Team dieses Hauses hat so viele größere und kleinere Herausforderungen gemeistert, dass ich diese Leistung nur mit großem Dank und Achtung vor der Professionalität begleiten kann. In einer Welt, in der Werte aus politischem Kalkül auf den Kopf gestellt werden, tut es gut daran, zu erinnern, dass nur der Frieden unser Haus lebendig hält. Jede Ihrer Begegnungen mit künstlerisch geprägter Wirklichkeit trägt ein unvergleichbares Potential an individueller Freude, aber auch an kollektiver Leistung in sich. Das 41. Internationale Musikfest der Wiener Konzerthausgesellschaft steht unter dem Titel »Liebe« und wird Sie bis zum Beginn des Sommers begleiten und, so hoffe ich, zum vielfachen Besuch anregen.
Ihr Matthias Naske Intendant
Raphaël Pichon
Unser Porträtkünstler leitet Pygmalion und das Mahler Chamber Orchestra
Schubert & seine Dichter
Andrè Schuen und Julian Prégardien widmen sich Schubert’schen Liederzyklen
Gemischter Satz
Es ist wieder Zeit für unser sinnenfreudiges Frühlingsfestival
RÜCKBLICK
11/02/25
Di, 19.30 Uhr · Berio-Saal PHACE
»Irréalités / Unrealities«
In seiner Komposition »Lost Alphabet« geht Januibe Tejera den Gefühlen zwischen Fremdheit und Neuentdeckung nach, die sich bei einem Umzug oder Ortswechsel, bei einer Änderung des Lebensmittelpunkts einstellen. Das Ensemble PHACE stellte das Werk in den Mittelpunkt eines besonderen Konzertabends, der von Thomas J. Jelinek in ein räumlich-visuelles Konzept eingebettet wurde.
Im Mai widmen sich PHACE und Cantando Admont u. a. Beat Furrers umfangreichem Vokalzyklus »Akusmata« (mehr dazu auf S. 37).
Die fulminante Eröffnung des 41. Internationalen Musikfests 16 JAZZ
Ohne Netz und doppelten Boden
Brad Mehldau und Joshua Redman bieten im Duo musikalische Sternstunden
Seelenfeuer
Virtuose Cellokonzerte von Schostakowitsch und Saint-Saëns mit Sol Gabetta
20 ORCHESTER
Mahler:
Lied & Symphonie
Das NHK Symphony Orchestra, Tokyo, das RSO Wien und die Wiener Philharmoniker spielen Mahler 24
KAMMERORCHESTER
Ein Kammerorchester in einer anderen Dimension
Die Camerata Salzburg gastiert mit Hélène Grimaud und Janine Jansen
Händels »Deborah« und die Kunst des Recyclings
Das Amsterdam Baroque Orchestra & Choir sowie Ton Koopman interpretieren das opulente
Samara Joy Octet
Eine große Jazzstimme der Gegenwart: die dreifache Grammy-Gewinnerin Samara Joy
Janine Jansen
Raphaël Pichon
Dramaturg der Klangwelten: Raphaël Pichon wird gefeiert für seine tiefgründigen Interpretationen.
Seine Porträtreihe beschließt er an den Pulten des Originalklangensembles Pygmalion und des Mahler Chamber Orchestra
LECHNER
Sein Name taucht in der Klassikwelt immer wieder auf – und das zu Recht: Raphaël Pichon. Der 40-jährige Franzose wird insbesondere für seine Kreativität in der Gestaltung außergewöhnlicher Programme, die einen dramaturgischen Bogen zwischen den einzelnen Epochen spannen, geschätzt. Er versteht es meisterhaft, das Publikum zu fesseln. Ob in der Oper, auf der Konzertbühne oder bei szenischen Aufführungen: Pichons Programme sind faszinierend vielseitig.
Untrennbar mit dem Dirigenten ist sein Ensemble Pygmalion verbunden. 2006 wurde es von Pichon, damals Anfang zwanzig, gegründet. Pygmalion besteht aus einem Chor und einem Originalklangensemble. Mit ihm hinterfragt Pichon immer wieder klassische Repertoirewerke. Mit innovativen und anspruchsvollen Projekten hat sich Pygmalion mittlerweile eine einzigartige Identität in der internationalen Musiklandschaft erspielt. Für seine CD-Produktionen hat es zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Diapason d’Or und den Gramophone Award.
Eine besondere Stellung im künstlerischen Schaffen Raphaël Pichons hat die Musik von Johann Sebastian Bach, die er als »Erweckungserlebnis« bezeichnet. Als er das erste Mal Bachs Johannespassion zum Erklingen brachte, damals als junges Mitglied im Knabenchor von Versailles, hinterließ das nachhaltige Spuren: »Bach hat mein Leben verändert«, so Pichon. Auch die ihm gewidmete Personale im Wiener Konzerthaus eröffnet der Orchesterleiter am 10. April mit der Aufführung von Bachs hochdramatischer Johannespassion –Pichon steht hier am Pult von Pygmalion, als Evangelist ist Julian Prégardien zu erleben, und auch die restliche Solist:innenbesetzung lässt nichts zu wünschen übrig.
Mit zwei weiteren Programmen, in denen Pichon einmal mehr sein dramaturgisches Geschick unter Beweis stellt, beschließt er seine Porträtreihe im Mai.
Requiem pour Ophélie
Am 17. Mai stellt Pichon mit Pygmalion eine der wohl bekanntesten Figuren der Literaturgeschichte in den Mittelpunkt
Raphaël Pichon
*1984, Savigny-en-Terre-Plaine, Frankreich
Raphaël Pichon begann seine musikalische Ausbildung mit Violine, Klavier und Gesang an verschiedenen Konservatorien in Paris. Als professioneller Sänger trat er unter der Leitung von Persönlichkeiten wie Jordi Savall, Gustav Leonhardt und Ton Koopman auf. Heute ist der ehemalige Countertenor ein gefragter Dirigent.
eines Konzertabends: Ophelia aus Shakespeares »Hamlet«. Bei seiner geistreichen Programmzusammenstellung überlässt der Franzose dabei nichts dem Zufall: So verdichtet er Auszüge aus Ambroise Thomas’ romantischer Oper »Hamlet« mit Gabriel Faurés Requiem zu einem »Requiem pour Ophélie«. Eine gelungene Werkkombination: Thomas’ »Hamlet« besticht mit einer raffinierten Mischung aus französischem Romantizismus und dramatischem Pathos. Demgegenüber steht Gabriel Faurés Requiem op. 48, das für seine nahezu beruhigende Spiritualität und zärtliche Schönheit berühmt ist. Das Requiem unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von traditionellen Totenmessen: Fauré verzichtet auf eine dramatische Vertonung des »Dies irae«, im Vordergrund seiner Komposition steht die Erlösung. Dem Komponisten war es ein Anliegen, ein tröstendes, friedvolles Bild des Todes zu zeichnen. Für vokale Glanzleistungen sorgen an diesem Abend Bariton Stéphane Degout und Sopranistin Sabine Devieilhe, die kongeniale Partnerin Raphaël Pichons.
Seelenverwandtschaften
Nur wenige Wochen später, am 26. Mai, kehrt Pichon zurück in den Großen Saal, diesmal am Pult des Mahler Chamber Orchestra. Das demokratisch strukturierte »nomadische Kollektiv«, gegründet 1997 in Berlin von Claudio Abbado und früheren Mitgliedern des Gustav Mahler Jugendorchesters, spielt in der gleichen musikalischen Liga wie Pygmalion historisch informiert und gibt weltweit Konzerte auf höchstem Niveau.
Die Werkkombinationen an diesem Abend versprechen ein nahezu poetisches Konzert voller Dramatik, Mystik und Melancholie: Erneut ist Stéphane Degout zu erleben. »Stéphane und ich, wir sind mittlerweile zwei alte Weggefährten«, so Pichon. Die beiden arbeiten seit elf Jahren regelmäßig zusammen. Für das 2022 auf CD veröffentlichte Projekt »Mein Traum« haben sie sich unter anderem intensiv mit dem Schaffen Franz Schuberts befasst: »Oft zeugen die Texte der Lieder von so einer unglaublichen Musikalität
und einer Tiefe, die über uns hinausgeht«, resümiert Degout im Interview. Der herausragende Bariton vollendet in der ersten Konzerthälfte Schuberts 7. Symphonie mit drei ausgewählten Schubert-Liedern –»Der Doppelgänger«, »Gruppe aus dem Tartarus« und »Nacht und Träume«. Deren Intensität wird durch ihre jeweiligen Orchesterbearbeitungen von Franz Liszt, Johannes Brahms bzw. Max Reger noch um ein Vielfaches erhöht.
In der zweiten Konzerthälfte stehen Werke von Richard Wagner und Felix Mendelssohn Bartholdy auf dem Programm. Das »Siegfried-Idyll« zählt zu den intimeren, persönlichen Werken in Wagners Schaffen, der es einst für
seine Frau Cosima schrieb – als Geburtstagsgeschenk. Es zeichnet sich durch eine sanfte, lyrische Qualität aus.
Kurz darauf erklingt Mendelssohn Bartholdys Symphonie Nr. 3, die »Schottische«. Mit diesem Meisterwerk der symphonischen Literatur setzt Mendelssohn die raue Schönheit der schottischen Natur in Töne: ein wildromantischer Abschluss für eine bewegende Personale.
KONZERTTIPPS
17/05/25
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Pygmalion · Pichon
»Requiem pour Ophélie«
Sabine Devieilhe Sopran
Stéphane Degout Bariton
Raphaël Pichon Dirigent
Ambroise Thomas Szenen aus »Hamlet«.
Oper in fünf Akten
Gabriel Fauré
Requiem op. 48 für Sopran, Bariton, Chor, Orgel und Orchester
26/05/25
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Mahler Chamber Orchestra · Degout · Pichon
Stéphane Degout Bariton
Raphaël Pichon Dirigent
Franz Schubert
Der Doppelgänger D 957/13 (Bearbeitung für Gesang und Orchester: Franz Liszt)
1 Satz: Allegro moderato (Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 »Unvollendete«)
Gruppe aus dem Tartarus D 583 (Bearbeitung für Gesang und Orchester: Johannes Brahms)
»Ophelia« von John Everett Millais Öl auf Leinwand (1851–52) Raphaël Pichon stellt die tragische Figur der Ophelia aus Shakespeares »Hamlet« in den Mittelpunkt seines Konzertabends »Requiem pour Ophélie«.
2. Satz: Andante con moto (Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 »Unvollendete«)
Nacht und Träume D 827 (Bearbeitung für Gesang und Orchester: Max Reger)
Richard Wagner Siegfried-Idyll Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 3 a-moll op. 56 »Schottische«
PORTRÄT RAPHAËL PICHON
10/04/25
Pygmalion · Pichon Bach: Johannespassion
17/05/25 Pygmalion · Pichon »Requiem pour Ophélie«
Franz Schubert prägte mit Zyklen wie »Die schöne Müllerin« und »Winterreise« die Liedkunst. Dabei fand er in Dichtern wie Wilhelm Müller, Ludwig Rellstab und Heinrich Heine wichtige Inspirationsquellen. Musikwissenschafter Thomas Seedorf schreibt über Schuberts Liederzyklen und ihre Dichter
Trotz der enormen Beliebtheit des »Forellenquintetts«, der »Unvollendeten« oder der Klavier-Impromptus gilt Franz Schubert bis heute vor allem als Meister des Liedes. Dabei sind es vor allem die großen Liederzyklen, die stellvertretend für Schuberts Schaffen stehen. Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert gehören »Die schöne Müllerin« und die »Winterreise« zum Kernrepertoire aller Liedsänger und seit einigen Jahrzehnten zunehmend auch vieler Liedsängerinnen, mehr noch: Sie sind Prüfsteine des Liedgesangs schlechthin. Die Gewohnheit, noch von einem weiteren großen Liederzyklus Schuberts zu sprechen, ist
eine Erbschaft des 19. Jahrhunderts: Die Zusammenstellung jener 14 Lieder, die unter dem Namen »Schwanengesang« berühmt geworden sind, stammt indessen so wenig von Schubert wie der bis heute übliche Titel. Er geht auf den Wiener Verleger Tobias Haslinger zurück, der diese Lieder aus dem Nachlass des Komponisten als »die letzten Blüten seiner edlen Kraft« herausgab. Heute sieht man in dieser Sammlung keinen zusammenhängenden Zyklus mehr, sondern eine Zusammenstellung von zwei Liedgruppen auf Gedichte von Ludwig Rellstab und Heinrich Heine und dem Einzellied »Taubenpost« auf ein Gedicht von Johann Gabriel Seidl.
Schuberts lebenslange Vorliebe für das Lied ist der kompositorische Ausdruck seines geradezu existenziellen Verhältnisses zur Dichtkunst. Literarisches Qualitätsbewusstsein zeigte sich schon früh, als Schubert die Lyrik Goethes für sich entdeckte und mit ihrer Hilfe seinen ganz eigenen Weg als Liedkomponist fand. Goethe und sein Dichterpendant Schiller traten im Laufe der Jahre zurück zugunsten von Dichtern, die zur selben Generation gehörten wie Schubert selbst. Mit einigen von ihnen wie Johann Mayrhofer und Franz von Schober war Schubert befreundet, andere waren ihm nur durch ihre Werke oder allenfalls flüchtige Begegnungen bekannt.
Auch Wilhelm Müller, Ludwig Rellstab und Heinrich Heine zählten zu dieser Generation junger Künstler. Bei aller Unterschiedlichkeit der Lebensläufe und -entwürfe verband sie eines: Sie litten, wie Schubert, unter der eisigen Atmosphäre, die Europa nach dem Wiener Kongress erfasste, einer Melange aus gesellschaftlich-politischem Stillstand und staatlicher Repression, die in fast allen Lebensbereichen zu spüren war. Die vermeintlich gemütliche Außenseite dieser Zeit ist als Biedermeier bekannt: eine Bürgerkultur des Privaten, die sorgsam darauf bedacht war, jeden Zusammenstoß mit der Staatsmacht zu vermeiden. Die andere, dunklere Seite der Restaurationszeit ist die Flucht vor einer als schwer erträglich empfundenen Wirklichkeit – als Abtauchen in den politischen Untergrund oder als Ausweichen in jene Parallelwelten, zu denen man mit den Mitteln der Kunst gelangte.
»Wer in dieser Zeit nicht handeln kann, der kann doch ruhen und trauern.« So brachte Wilhelm Müller das Lebensgefühl seiner Zeit schon 1820 auf eine Formel. Das beruflich-gesellschaftliche Leben als Bibliothekar und Lehrer, das Müller in Dessau führte, war die bürgerliche Außenseite seiner Existenz, neben der er sein eigentliches Leben, das eines Künstlers, führte. In zwei »Bändchen« erschienen 1821 und 1824 seine »Sieben und siebzig Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten«, die ein starkes Echo in der literarischen Welt hervorriefen. Von Goethe hatte Müller gelernt, dass eine Lied-Dichtung imaginäre Musik in sich tragen muss. Schon mit 21 Jahren notierte er in sein Tagebuch: »Ich kann weder spielen noch singen und wenn ich dichte, so sing ich doch und spiele auch. Wenn ich die Weisen von
kcilB p unk t Schubert & seine Dichter
mir geben könnte; so würden meine Lieder besser gefallen, als jetzt. Aber getrost, es kann sich ja eine gleichgestimmte Seele finden, die die Weise aus den Worten heraushorcht und sie mir zurückgibt.« Müller suchte Komponisten für seine Gedichte und er fand sie u. a. in der Berliner Gesellschaft, in der er sich während seiner Studienzeit bewegte. Dass auch Franz Schubert im fernen Wien die meisten seiner Gedichte von der »schönen Müllerin« vertont hat, scheint Müller in der Dessauer Provinz nicht erfahren zu haben. Und als Schubert die Gedichte der »Winterreise« auf einzigartige Weise in Musik setzte, war Müller bereits gestorben.
Zum Berliner Bekanntenkreis Müllers gehörte auch Ludwig Rellstab. Wie Müller begeisterte sich Rellstab für den Freiheitskampf der Griechen, und wie jener versuchte er sein Dichterglück zunächst auf dem Gebiet der Lyrik, arbeitete auch als Librettist und Romanautor, wandte sich dann mehr und mehr dem Journalismus zu und wurde schließlich zu einem der einflussreichsten Musikkritiker seiner Zeit. Bei einem Aufenthalt in Wien im Jahr 1825 traf Rellstab einige Male mit Beethoven zusammen. Er schickte dem von ihm verehrten Komponisten Abschriften eigener Gedichte, zu denen er in einem Begleitschreiben anmerkte: »Diese haben vielleicht das Neue, daß sie einen Zusammenhang unter sich bilden, der auf Glück, Vereinigung, Trennung, Tod und Hoffnung auf das Jenseits ahnen läßt, ohne bestimmte Vorfälle anzugeben.«
Zu einer Vertonung dieser Gedichte kam es nicht. Nach einem Bericht von Beethovens Faktotum Anton Schindler, einem freilich nicht sehr zuverlässigem Gewährsmann, ist die handschriftliche Gedichtsammlung aus Beethovens Nachlass an Schubert gelangt, der sie als Textquelle für die Rellstab-Lieder des Schwanengesangs nutzte.
Zu den Bewunderern Müllers gehörte Heinrich Heine. In einem Brief an den Dichterkollegen bekannte er, ihm sei durch die Lektüre der »Waldhornisten«-Gedichte »klargeworden, wie man aus den alten vorhandenen Volksliedformen neue Formen bilden kann, die ebenfalls volkstümlich sind, ohne dass man nötig hat, die alten
Ludwig Rellstab 1799–1860
Deutscher Journalist, Musikkritiker und Dichter. Seine Lyrik wurde vertont von Komponisten wie Franz Schubert, Franz Liszt, Giacomo Meyerbeer u. a.
Heinrich Heine 1797–1856
Deutscher Dichter, Journalist und kritischer Denker der Romantik und des Vormärz. Bekannte Werke: »Deutschland. Ein Wintermärchen« und »Buch der Lieder«
Wilhelm Müller 1794–1827
Deutscher Dichter, Redakteur und Freimaurer, dessen Nachruhm sich vor allen Dingen auf seine Gedichtzyklen »Die schöne Müllerin« und »Winterreise« gründet
Sprachholperigkeiten und Unbeholfenheiten nachzuahmen. Im zweiten Teile Ihrer Gedichte fand ich die Form noch reiner, noch durchsichtig klarer – doch was spreche ich vom Formwesen, es drängt mich mehr, Ihnen zu sagen, daß ich keinen Liederdichter außer Goethe so sehr liebe wie Sie.« Die kunstvolle Einfachheit, das Moment einer artifiziell fingierten Volkstümlichkeit, das Heine an Müllers Dichtung bewunderte, ist auch für viele seiner eigenen Gedichte charakteristisch. Hier fand Schubert einen idealen Anknüpfungspunkt für seine Musik.
·THOMAS SEEDORF
Thomas Seedorf, geboren in Bremerhaven, wirkt als Professor für Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft und Musikinformatik an der Karlsruher Hochschule für Musik. Seit 2011 ist er Vorsitzender der Internationalen Schubert-Gesellschaft, zudem fungiert Thomas Seedorf als Projektleiter der Neuen Schubert-Ausgabe.
Andrè Schuen
*1984, Wengen, Italien
Andrè Schuen stammt aus La Val in Südtirol, wo er dreisprachig (ladinisch, italienisch und deutsch) aufwuchs. Nachdem lange das Cello sein Hauptinstrument gewesen war, entschied er sich für ein Gesangsstudium an der Universität Mozarteum Salzburg, das er bei Horiana Brănișteanu sowie im Studiengang Lied und Oratorium bei Wolfgang Holzmair absolvierte. Seither ist der Bariton gefragter Gast auf international bedeutenden Opern- und Konzertbühnen. Seine Einspielungen der drei großen Schubert-Zyklen wurden hoch gelobt. Im Mozart-Saal widmet er sich mit Pianist Daniel Heide u. a. Schuberts Schwanengesang D 957.
Julian Prégardien
*1984, Frankfurt am Main, Deutschland
Seine erste musikalische Ausbildung erhielt Julian Prégardien in den Chören des Limburger Doms. Er studierte Gesang bei Reginaldo Pinheiro in Freiburg und bei Susanna Eken an der Gesangsakademie des Opernfestivals von Aix-en-Provence sowie in Kopenhagen. Als gefragter Opern- und Konzertsänger ist er international unterwegs. Im letzten Jahr hat er mit dem Pianisten
Kristian Bezuidenhout Schuberts
»Die schöne Müllerin« eingespielt –den Zyklus bringen beide im Mozart-Saal zur Aufführung.
»Schuberts lebenslange Vorliebe für das Lied ist der kompositorische Ausdruck seines geradezu existenziellen Verhältnisses zur Dichtkunst.«
THOMAS SEEDORF
KONZERTTIPPS
07/05/25
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Liederabend
Andrè Schuen
Andrè Schuen Bariton
Daniel Heide Klavier
Franz Schubert
Schwanengesang D 957 sowie weitere Lieder
02/06/25
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Liederabend
Julian Prégardien
Julian Prégardien Tenor
Kristian Bezuidenhout Hammerklavier
Franz Schubert
Die schöne Müllerin D 795
Mehr Schubert? In der kommenden Saison gibt es Schubert für alle – unseren neuen Vokalzyklus.konzerthaus.at/2526SFA
Der »Gemischte Satz« hat sich als fixer Bestandteil im Programm des Wiener Konzerthauses etabliert. Alljährlich vereint er eine Vielfalt an Kunstformen, eröffnet neue Perspektiven und bereitet unvergessliche Konzerterlebnisse. Kuratiert wird der »Gemischte Satz« vom Autor Christian Seiler und dem Leiter der Musicbanda Franui, Andreas Schett. Letzterer berichtet im kurzen Interview über dieses einzigartige Festival für Musik, Literatur, Kunst und Wein
Was hat Sie dazu inspiriert, den »Gemischten Satz« ins Leben zu rufen?
Andreas Schett: Tatsächlich habe ich beim Trinken einer Flasche »Gemischter Satz« gedacht: Schöner, poetischer kann man es nicht sagen, wenn man verschiedene Dinge, Disziplinen oder Persönlichkeiten zusammenbringen will. Dazu kommt, dass es den Satz sowohl in der Musik als auch in der Literatur gibt. Die Frage lag also auf der Hand: Warum gibt es in Wien nicht schon längst ein Festival mit diesem Namen?
Was ist das Besondere an diesem Festival? Das Unerwartete. Ständig kommt Musik aus einer ganz anderen Richtung daher und biegt überraschend ganz woanders hin ab. Zwischen die Klänge fügt sich ein Gedicht, eine Prosaskizze, ein Kochrezept, eine Passage aus einem Interview oder Essay. Wir alle wohnen gemeinsam einem Konzerterlebnis bei, das durch die Intervention bildender Künstler:innen verändert und weitgehend von jeder Routine befreit wurde. Es findet also in mehrfacher Hinsicht ein Perspektivenwechsel oder eine Kontextverschiebung statt. Nicht den geringsten Beitrag dazu liefert der Gemischte Satz der WienWein-Winzer, der in allen Pausen verkostet werden kann.
Wie wählen Sie die Künstler:innen aus, die beim Festival auftreten? Und welche Rolle spielt hierbei die Musicbanda Franui? Die Musicbanda Franui ist gemeinsam mit dem Wiener Konzerthaus der musikalische Gastgeber. Wir wählen gemeinsam die Künstler:innen aus, von denen wir glauben, dass sie offen für unser eigenwilliges Konzept sind. Und dann passiert etwas Außergewöhnliches: Alle Interpret:innen werfen ihre »Hölzchen« rein, also das, was sie zu dem
Zeitpunkt spielen können oder wollen. So entsteht jedes Mal ein völlig neuer Jahrgang – das Ganze funktioniert im Prinzip genau wie beim gleichnamigen Wein: Auch dort müssen die verschiedenen Rebsorten in ein- und demselben Weingarten wachsen, gemeinsam geerntet und eingekellert werden. Das war im Prinzip eine Versicherung für den Winzer. Das Ergebnis ist von vielen Umständen abhängig, zum Beispiel ist das Wetter jedes Jahr anders und bekommt nicht jeder Rebsorte gleich gut – aber der Gemischte Satz ist immer was geworden!
Wie fördern Sie die Zusammenarbeit zwischen den Künstler:innen?
Zuerst einmal, indem ich gemeinsam mit Christian Seiler aus den verschiedensten Beiträgen eine sinnvolle und dennoch frei assoziierte Dramaturgie hinbekomme. Am Ende machen dann alle Künstler:innen auf der Bühne mit dem Publikum etwas, was wir alle tatsächlich selten machen: anderen zuhören. Mehr Zusammenarbeit geht gar nicht.
Gibt es besondere Kombinationen, die Sie im Rahmen des kommenden Festivals hervorheben möchten?
Ich glaube da genügt, sich das Line-Up durchzulesen und schon geht die Fantasie mit einem durch: Ein Schispringerlied folgt auf einen Schubertsatz, eine Theremin-Improvisation auf ein Wienerlied, ein Xenakis-Schlagzeugsolo auf einen Trauermarsch usw. usf.
Wie reagieren die Besucher:innen auf das Festival?
Euphorisch. Oft mit Standig Ovations. Und die Leute sind uns sehr verbunden, viele reden uns bei Konzerten woanders darauf an, dass sie IMMER beim Gemischten Satz sind, SEIT DEM ERSTEN MAL. Einen besonders langen Nachhall gab es im letzten Jahr: Philipp Furtenbach hat an den Toren des Konzerthauses an alle Besucher:innen »Gemischte Bäume« ausgegeben. Wir haben so viele schöne Fotografien bekommen, wo die Bäume jetzt überall wachsen.
Gibt es ein bestimmtes Ereignis im Rahmen der bisherigen Festivals, das Ihnen besonders am Herzen liegt?
Da gibt es so viele Erlebnisse, die unvergesslich sind. Stellvertretend vielleicht eine kleine Geschichte: Der Pianist Alexander Lonquich hat vorgeschlagen »Mehrere kurze Walzer« von Wolfgang Rihm zu spielen – kurze Stücke, die der Komponist während seines Romaufenthalts in der Villa Massimo womöglich aus Heimweh geschrieben hat. Dörte Lyssewski hat dazu den Songtext von Falcos »Vienna Calling« gelesen, anschließend hat Alexander dann im Berio-Saal Florian Boeschs Liedgesang begleitet, Schubertländler gespielt und Elektro Guzzi zugehört. So skeptisch er vorher war, am Ende sagte er, er habe noch nie so viel über Musik gelernt. Natürlich haben wir uns dann zugeprostet!
Auftakt und ein Festivaltag nach Wahl (Freitag oder Samstag): Den »Gemischten Satz« gibt es auch im Package, damit Sie nichts verpassen: konzerthaus.at/gemischter-satz
Das 41. Internationale Musikfest startet mit der Aufführung einer halbkonzertanten
Meta-Oper: Das Klangforum Wien und die Needcompany unternehmen einen intensiven Streifzug durch 100 Jahre Operngeschichte
Amopera
Diese Musikfest-Eröffnung darf schon vorab getrost als fulminant bezeichnet werden: Es ist eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der Liebe in all ihren Facetten zwischen Konfrontation und Symbiose, ihrer Suche nach der Essenz, auf die sich das Klangforum Wien mit Dirigent Tim Anderson und die belgische Needcompany begeben. »Amopera« ist eine kaleidoskopartige Verschmelzung von Musik, Theater und Tanz.
Die Meta-Oper vereint eine musikalische Zeitreise durch die letzten 100 Jahre Operngeschichte mit der szenisch-perfomativen Arbeit der Needcompany. Dieses internationale Kollektiv wurde 1986 von Jan Lauwers und Grace Ellen Barkey in Brüssel gegründet und begeistert seither weltweit mit bahnbrechenden Bühnenproduktionen.
Bereits die Uraufführung der »Amopera« vor drei Jahren im Festspielhaus Erl wurde hochgelobt. Nun darf man sich erneut auf die künstlerische Zusammenarbeit der beiden Kollektive freuen. »Was das Klangforum Wien und die Needcompany gemeinsam haben, ist ihre Auseinandersetzung mit dem 20. Jahrhundert als einer Zeit der Dekonstruktion, übermäßiger Geschwindigkeit und Exzessen im Allgemeinen«, beschreibt Regisseur Jan Lauwers. »Wir geben nicht vor, das Archiv der modernen und zeitgenössischen Musik zu durchforsten, verlangen jedoch das Recht, eine Weile ohne Scham zu interagieren.«
In »Amopera« werden musikalische Höhepunkte aus Kompositionen wie Alban Bergs »Lulu«, Bernhard Langs »Ach ich fühl’s« und Salvatore Sciarrinos »A respirar ritorno« aus dessen Kammeroper »Luci mie traditrici« miteinander kombiniert – durch Montage und Verdichtung entstehen neue Erzählweisen, die Grenzen zwischen den einzelnen Opern verwischen.
»Die Meta-Oper fußt auf den tiefen Zusammenhängen schöpferischen Arbeitens, das über die komponierende Einzelperson hinausweist«, erklärt der Intendant des Klangforum Wien Peter Paul Kainrath. »Die Autonomie eines Kunstwerks bleibt unbestritten, aber es gibt überraschende Perspektiven, wenn wir aus einem Moment heraus eine Oper transzendieren und nach Verbindungen [zu anderen] Opern suchen. Wir suchen hörend aus der Innenperspektive heraus den tieferen Sinn einer musikalischen Botschaft nicht nur mit den Augen der jeweiligen Komponist:innen, sondern stellen das Ganze in ein einziges großes Bild, an dem viele mit unterschiedlichen Sprachen und Haltungen gearbeitet haben – eben eine Meta-Oper. Farbenreich, kurzweilig und tiefgründig ist sie eine Geschichte der Opernliteratur im Zeichen des Neuen, des Schamlosen und voll der Überraschungen.«
· ANNELIE LECHNER
KONZERTTIPP
11/05/25
So, 19.00 Uhr · Großer Saal Eröffnung des 41. Internationalen Musikfests Klangforum Wien · Needcompany · Sun · Falk · Anderson
»Amopera«
Grace Tjang, Maarten Seghers, Paul Blackmann Performance
Sarah Maria Sun Sopran Holger Falk Bariton Jan Lauwers Inszenierung Tim Anderson Dirigent Amopera. Eine halbkonzertante Meta-Oper mit Ausschnitten aus Werken von Luciano Berio, Sir Harrison Birtwistle, Alexander Zemlinsky, Alban Berg, Benjamin Britten, Peter Maxwell Davies, Iannis Xenakis, Salvatore Sciarrino, Bernhard Lang, Beat Furrer, Rebecca Saunders, Michael Wertmüller und Sara Glojnarić
Beim Internationalen Musikfest dreht sich heuer alles um das Thema Liebe: Diese wird von einer Fülle an hochkarätigen Veranstaltungen vom 11. Mai bis zum 3. Juli auf die eine oder andere Weise beleuchtet.
Nähere Informationen: konzerthaus.at/musikfest
Joshua Redman & Brad Mehldau
Ohne Netz und doppelten Boden
Jeder ist eine Klasse für sich, beide zusammen sind eine Extraklasse:
Brad Mehldau und Joshua Redman überraschen sich in jedem Duokonzert gegenseitig. Und das klingt großartig
Nachdem Brad Mehldau im Oktober letzten Jahres mit seinem Trio im Wiener Konzerthaus zu Gast war und in diesem Frühjahr sein Soloprojekt »Après Fauré« vorstellt, ist er im Juni zum krönenden Abschluss seiner Konzertreihe gemeinsam mit Joshua Redman zu erleben. Der Pianist liebt die Intimität des Duos: Für die Sängerin Renée Fleming vertonte Mehldau Gedichte von Rilke, auch für Anne Sofie von Otter schrieb er Songs und interpretierte französische Chansons und Klassiker des Great American Songbook. Mit Pat Metheny nahm er ein aufregendes Studioalbum auf und durchstreifte mit Mark Guiliana gemeinsam den schrill-bunten Dschungel rockiger Grooves und elektronischer Sounds. Ein kammermusikalisches Juwel ist weiterhin das Album »Long Ago and Far Away«, das aus einem Live-Mitschnitt eines Konzerts von Mehldau und dem mittlerweile verstorbenen Charlie Haden entstand.
Doch eine Begegnung ragt aus den vielen bemerkenswerten Zweierkon-
stellationen heraus: Wenn sich Mehldau und Redman auf der Bühne zum musikalischen Zwiegespräch treffen, dann sind sich beide sehr nahe, sogar riskant nahe. »Im Jazz geht es um Verletzlichkeit, weil wir improvisieren«, sagte Redman zu Journalist Jeffrey Brown, der beide Musiker 2016 für PBS NewsHour interviewte. Dieser Verletzlichkeit kann man sich nur stellen, wenn das musikalische Gegenüber so vertraut wie möglich ist, bei Mehldau und Redman ist das ganz sicher der Fall. Der Titel ihres aus verschiedenen Konzertmitschnitten zusammengestellten und 2016 veröffentlichten Duo-Albums ist Programm: »Nearness«.
Der Pianist und der Saxophonist teilen gemeinsame Erfahrungen, die bis weit in die 1990er-Jahre zurückreichen. Damals war Mehldau Mitglied in Redmans bahnbrechender Band, die dem Jazz zu neuer Coolness verhalf und mit dem Album »MoodSwing« großen internationalen Erfolg hatte. Seit dieser prägenden Zeit begegnen sich beide Musiker entweder in den eigenen Bands oder in anderen Konstellationen immer wieder. Wenn sie dann trotz üppig gefüllter Terminkalender ihren fragilen Kammerjazz zu zweit zelebrieren, darf man sich auf Sternstunden der Improvisationskunst freuen. Denn sie begeben sich in jedem Konzert auf ein komplett offenes Feld. Wenn überhaupt, ist nur die Setlist grob abgesteckt. Das erfordert Mut, Vertrauen und Nähe.
»Ich habe das Gefühl, dass meine besten Ideen oft nicht von mir kommen. Sie kommen von den anderen Musikern, mit denen ich spiele, und vor allem dann, wenn ich mit jemandem wie Brad spiele«, sagte Redman im Interview. Ein schöneres Kompliment kann man einem musikalischen Freund kaum machen. Und Mehldau bemerkte an anderer Stelle: »Diese Art der Kommunikation mit einem anderen Musiker in der Hitze des Gefechts zu haben, ist ziemlich aufregend.« Ob hitzige musikalische Debatte oder fragile Ballade: Bei den beiden ist wirklich alles möglich!
· MIRIAM WEISS
Reinhören spotify.com
Joshua Redman · Brad Mehldau »Nearness«
KONZERTTIPP
18/06/25
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Joshua Redman & Brad Mehldau
»The art of the duo«
Joshua Redman Tenorsaxophon
Brad Mehldau Klavier
Seelenfeuer
VON ARNO LÜCKER
Cellokonzerte mit Sol Gabetta
Sol Gabetta spielt zwei hochvirtuose, zugleich extrem emotionale
Cellokonzerte – von Schostakowitsch und Saint-Saëns
Ihr Lieblingskomponist ist Dmitri Schostakowitsch – verriet Sol Gabetta einmal in einem Interview. Sol Gabetta liebt also Schostakowitsch. Und Schostakowitsch liebte Johann Sebastian Bach. Bach wiederum liebte Gott, wusste aber um seine eigene kompositorische Genialität. Und deshalb strickte er in die Struktur so manch eines Werkes seinen eigenen (musikalischen) Nachnamen in Form der Töne B-A-C-H ein. Eine engschrittige Geste, die uns, so ganz »roh« gespielt, etwas Klagendes, Schmerzvolles vermittelt und irgendwie unzufrieden klingt. Schostakowitschs Name ist eigentlich nicht so musikalisch (klingt aber mindestens genauso unzufrieden). Der Bach-Fan Schostakowitsch behalf sich mit den Tönen D-(E)S-C-H und konnte sich mittels dieses »Klang-Autogramms« ebenfalls (heimlich) ins Bild setzen.
Am Beginn seines ersten Cellokonzerts, komponiert 1959, sind es zwar nicht exakt die D-(E)S-C-H-Töne, die wir hören, aber immerhin eine Variation dieser »persönlichen Unterschrift«. Und entsprechend privat – und doch politisch – tönt dieses Werk. Die getupften Töne vom Solo-Cello wirken schon für sich wie »mit der Gesamtsituation nicht einverstanden«. Das Orchester antwortet entsprechend »lustig« in Staccato-Tönen. Unter der harten Schale: ein Kern aus Bitterkeit. Hier äußert sich ein Individuum lediglich nach außen sarkastisch! Wie es innen aussieht, erfahren wir im Mittelsatz des Konzerts.
Am Anfang des ersten Parts kommt es bald zu »schiefen Sexten« im Cello, in unangenehm hoher Lage.
Und trotzdem macht dieses Stück, trotz oder gerade wegen so mancher »Ausraster«, extrem Spaß. Ein Erlebnis, eine Tour de Force durch das Leben eines in Russland nicht gern gesehenen Komponisten. Spott, Häme, Verzweiflung – Selbst-Erhebung: alles in einem einzigen Werk.
Das anfangs Punktuelle bei Schostakowitsch trifft nach der Pause des Konzerts am 23. Mai – Sol Gabetta wird begleitet von der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Tugan Sokhiev – auf herrlichste, erfüllte, sich in Liebe verströmende Flächigkeit, in Form von Anton Bruckners Symphonie Nr. 7 E-Dur.
Am 12. und 13. Juni ist Sol Gabetta erneut zu erleben: zunächst mit den Wiener Symphonikern und einem Dirigenten am Pult, der hier in Wien vor ein paar Jahren sein Dirigierstudium begann: Lorenzo Viotti. Das Konzert beginnt mit einem »Idyll für großes Orchester« namens »Im Sommerwind« – komponiert vom zum Schaffenszeitpunkt 21 Jahre alten Ur-Wiener Anton Webern. Das rhapsodische Werk bezieht sich auf einen Roman des Dichters Bruno Wille und entstand tatsächlich in einem Sommer, den der Komponist auf dem Familiengut Preglhof in Kärnten verlebte. Farbenreich geht es nach der Konzertpause weiter – mit Nikolai Rimski-Korsakows exotisch schillerndem Meisterwerk »Scheherazade«: für jedes Orchester ein Lieblingsstück.
Zuvor jedoch erklingt ein weiteres Lieblingsstück vieler Cello-Fans: das erste Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 33 von Camille Saint-Saëns. Komponiert 1872 erscheint es wie ein »Konzert in einem Satz«, wiewohl man die traditionelle Dreisätzigkeit freilich spürt. Ein Konzert größter Emotionsäußerungen bei unnachahmlicher lyrisch-französischer »Sprache«. Zwei erste Cellokonzerte (fast) nebeneinander:
Schostakowitsch und Saint-Saëns. Seelenfeuer: frei!
Und für die, die vom Cello nicht genug bekommen können: Im Anschluss an das Fridays@7-Konzert am 13. Juni spielt Sol Gabetta mit den Acht Cellisten der Wiener Symphoniker im Großen Foyer weiter …
Scheherazade. Suite symphonique op. 35 Im Anschluss an das Konzert
Ausklang im Großen Foyer mit den Acht Cellisten der Wiener Symphoniker
Mahler: Lied & Symphonie
Lied und Symphonie: Bei keinem anderen Komponisten durchdringen einander diese so unterschiedlichen Gattungen so kühn und beziehungsreich wie bei Gustav Mahler –und werden auf höherer Ebene eins
»Wenn ich ein großes musikalisches Gebilde konzipiere«, so schrieb Gustav Mahler 1897, »so komme ich immer an den Punkt, wo ich mir das ›Wort‹ als Träger meiner musikalischen Idee heranziehen muß.«
Das »große musikalische Gebilde« umschreibt dabei natürlich die monumental-öffentliche Form der Symphonie. Und das Wort? Das kommt für Mahler aus den intim-privaten Gefilden des Liedes.
Diese beiden so unterschiedlichen Genres boten seiner kompositorischen Fantasie zeitlebens nicht nur die zentralen, ja nahezu ausschließlichen Betätigungsfelder, sondern sie bedeuteten für ihn auch alles andere als einen Widerspruch.
Beethovens Neunte mit dem Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude« hatte erstmals die eigent-
Fabio Luisi
Gustav Mahler
lich rein instrumentale Gattung der Symphonie durch Solostimmen und Chor gesprengt. Wann immer ein Komponist danach einen ähnlichen Schritt wagte, musste er sich dieses Vorbilds als würdig erweisen und ein gewichtiges Bekenntniswerk liefern. Gustav Mahler hat das mehrfach getan – über das Lied.
Diese eigentümliche Verbindung knüpft er dabei auf symptomatische Weise zunächst in seinen ersten vier, den in der Musikliteratur so genannten »Wunderhorn-Symphonien«: In allen diesen Werken tauchen, das eine Mal in instrumentaler Form, das andere Mal gesungen, von ihm selbst komponierte Lieder auf. Ihre Texte stammen aus der Sammlung »Des Knaben Wunderhorn«: erfundener, nachempfundener Volkston der Romantik; Schlichtheit, gespickt mit düsteren Abgründen.
Mit Gesang wagt er es freilich nicht bereits in der Ersten, sondern erst in der Zweiten, komponiert 1888 bis 1894. Darin stellt Mahler den Menschen in den Mittelpunkt – zwischen dem Schrecken des Todes zu Beginn und einer schließlich feierlich inszenierten Gewissheit der Auferstehung. »Ich trug mich damals lange Zeit schon mit dem Gedanken, zum letzten Satz den Chor herbeizuziehen und nur die Sorge, man möchte dies als äußerliche Nachahmung Beethovens empfinden, ließ mich immer und immer wieder zögern«, setzte Mahler im eingangs zitierten Brief an den Kritiker Arthur Seidl fort. Nach ergebnisloser Suche »durch die ganze Weltliteratur bis zur Bibel« sei ihm jedoch just bei der »Todtenfeier« für den Dirigenten Hans von Bülow am 29. März 1894 die rettende Idee gekommen: »Die Stimmung in der ich dasaß und des Heimgegangenen
gedachte, war so recht im Geiste des Werkes, das ich damals mit mir herumtrug. – Da intonierte der Chor von der Orgel den Klopstock-Choral ›Aufersteh’n!‹ – Wie ein Blitz traf mich dies, und alles stand ganz klar und deutlich vor meiner Seele! Auf diesen Blitz wartet der Schaffende, die ist ›die heilige Empfängnis‹! Was ich damals erlebte, hatte ich nun in Tönen zu schaffen.« Den Weg dahin bereitet der zuletzt noch eingeschobene vierte Satz (Des-Dur), das zuvor als selbstständiges »Wunderhorn«-Lied komponierte und für die Symphonie orchestrierte »Urlicht«, in dem die »rührende Stimme des ›naiven‹ Glaubens« erklingt und in schlichter Gewissheit vom »ewig selig Leben« kündet.
Was »erzählt« eigentlich Musik? Stehen deskriptive, tonmalerische Klänge auf einer niedrigeren Stufe
Marin Alsop
Franz Welser-Möst
als ein reines »Denken in Tönen«, eine nur auf sich selbst verweisende Komposition? Seit der deutschen Romantik wurde über diese Frage verstärkt nachgedacht. Hier Programmmusik, dort absolute Musik – und dazwischen alle Graustufen: Mahlers Symphonien scheinen auch diese Kontroverse in Tönen abzubilden.
Zur Zeit des Briefes an Seidl hatte Mahler gerade seine Dritte abgeschlossen. Bei der Arbeit gleichsam übrig geblieben war ihm ein letzter, siebenter Satz, überschrieben mit: »Was mir das Kind erzählt«. Als Vertonung des »Wunderhorn«-Gedichts »Das himmlische Leben« war ihm dessen kindliche Naivität und Unschuld als die einzige noch mögliche Steigerung und Fortführung allumfassender Liebe erschienen. Dann aber erkannte er, dass das die ohnehin schon monumentale Konzeption sprengen würde. Er strich ihn – und machte ihn dafür, nach einer Kompositionspause von etwa drei Jahren, zum Ausgangspunkt und zugleich zum Ziel seiner Vierten. 1901 in München unter seiner Leitung uraufgeführt, wirkte die Symphonie Nr. 4 dann von Anfang an verstörend – auch deshalb, weil sie so gar nichts mit der triumphalen Monumentalität etwa der Zweiten zu tun hatte, welche das Münchener Publikum aus dem vorangegangenen Jahr noch im Ohr gehabt hatte …
Nach den rein instrumentalen Symphonien 5, 6 und 7 und der exorbitant besetzten Achten, einer Vertonung des Pfingsthymnus »Veni, creator spiritus« und der Schlussszene aus Goethes »Faust II«, sollte Mahler zu einem ganz anderen Text finden – und zur letzten großen Verschmelzung der beiden Sphären von Wort und Ton.
Das Ergebnis nannte er im Untertitel zwar Symphonie, wollte diese aber nicht als Nummer 9 in sein Schaffen einreihen. Stattdessen entschied er sich für die literarische Überschrift »Das Lied von der Erde«. Das Werk sei »wohl das Persönlichste«, schrieb er dem Freund Bruno Walter, »was ich bis jetzt gemacht habe«. Die Texte stellte Mahler frei aus Übertragungen aus dem Chinesischen von Hans Bethge zusammen. In wechselnden Gesängen der beiden Stimmen – eher impulsiven und ekstatischen des Tenors, mehr tiefsinnigen und transzendent tönenden des Alts – stoßen ein kammermusikalischer Grundton und expressionistische Eruptionen aufeinander. Im ausgedehnten Finale scheint sich, zusammen mit der Form, zuletzt auch die Musik und damit das Dasein selbst aufzulösen – zu den Worten »Ewig, ewig«.
· WALTER WEIDRINGER
KONZERTTIPPS
14/05/25
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
NHK Symphony Orchestra, Tokyo · Fang · Buchbinder · Luisi
Ying Fang Sopran
Rudolf Buchbinder Klavier
Fabio Luisi Dirigent
Edvard Grieg Klavierkonzert a-moll op.16
Gustav Mahler Symphonie Nr. 4 G-Dur für großes Orchester und Sopran-Solo
22/05/25
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
ORF Radio-Symphonieorchester Wien · Hillebrand · Cooke · Alsop
Wiener Singakademie
Nikola Hillebrand Sopran
Sasha Cooke Mezzosopran
Marin Alsop Dirigentin
Gustav Mahler Symphonie Nr. 2 c-moll für Sopran, Alt, Chor und Orchester »Auferstehungs-Symphonie«
05/06/25
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Philharmoniker · Baumgartner · Behle · Welser-Möst
Tanja Ariane Baumgartner Mezzosopran
Daniel Behle Tenor
Franz Welser-Möst Dirigent
Joseph Haydn
Symphonie c-moll Hob. I/52
Gustav Mahler Das Lied von der Erde. Eine Symphonie für eine Tenor- und eine Alt-Stimme und Orchester
Ying Fang
Nikola Hillebrand
Daniel Behle
»Die liebe Erde allüberall. Blüht auf im Lenz und grünt aufs neu! Allüberall und ewig blauen licht die Fernen!
Ewig … ewig …«
AUS: DER ABSCHIED
»DAS LIED VON DER ERDE«
»Blühende Mandelbaumzweige« von Vincent van Gogh Öl auf Leinwand (Februar 1890) Van Gogh, ein Zeitgenosse Mahlers, war Liebhaber traditioneller japanischer Kunst, die einen großen Einfluss auf sein Werk ausübte. Neben ihm ließen sich zahlreiche weitere Künstler:innen des 19. Jahrhunderts von asiatischer Kunst inspirieren (Chinoiserie). Die Liedtexte, die Gustav Mahlers symphonischem Liederzyklus »Das Lied von der Erde« zugrunde liegen, sind Nachdichtungen chinesischer Poesien aus der Tang-Zeit.
Die Camerata Salzburg führt große Solokonzerte von Brahms und Mendelssohn mit ihren künstlerischen Partnerinnen Hélène Grimaud und Janine Jansen sowie symphonische Orchesterwerke auf
Ein Kammerorchester in einer anderen Dimension
Seit mehr als drei Jahrzehnten widmet sich Hélène Grimaud der Musik ihres »Seelenverwandten« Johannes Brahms. Als sie vor vielen Jahren als erstes Werk des norddeutschen Komponisten dessen erstes Klavierkonzert kennen lernte, öffnete sich für sie »eine ganze Welt, in die man sich ohne viel Nachdenken ganz fallen lässt«. Oft schon hat sie sich auf Konzertpodien in diese wie eine Urgewalt brausende Konzertwelt von Brahms begeben und das Werk auch schon zwei Mal auf CD aufgenommen, doch noch nie hat sie es in einer Konstellation aufgeführt wie nun in einer internationalen Konzertserie mit der Camerata Salzburg (am 5. Mai, zwei Tage vor Brahms’ 192. Geburtstag auch im Wiener Konzerthaus): nämlich ohne Dirigent:in!
Das kann Grimaud aber nur wagen, weil die Camerata in ihrer fast 75-jährigen Entwicklung zu einem vollkommen selbstbestimmten
Kammerorchester geworden ist. Wechselweise angeführt von ihren beiden Konzertmeistern Giovanni Guzzo und Gregory Ahss, musiziert jedes Mitglied in kreativer »Eigenverantwortung im höchsten Sinne der Gemeinschaft«, wie dies schon Orchestergründer und Chefdirigent Bernhard Paumgartner 1952 innovativ als grundsätzliche Ausrichtung des damals aus Lehrenden und Studierenden des Salzburger Mozarteums bestehenden Ensembles formulierte. Also ein durch und durch kammermusikalisches Musizierverständnis in orchestraler Größe, ein Verständnis, das durch den zweiten für das Orchester nachhaltig prägenden Chefdirigenten Sándor Végh (von 1978–1997) durch dessen Credo noch weiter sensibilisiert wurde: jedes Werk wie im Zusammenspiel eines Streichquartetts anzugehen.
In geradezu logischer Konsequenz seiner Entwicklung als Kollektiv von
verantwortlich agierenden Einzelmusiker:innen entschied das Orchester schließlich im Jahr 2016, die künstlerische Führung in die eigenen Hände zu nehmen und fortan auf eine:n Chefdirigent:in zu verzichten. Stattdessen musiziert die Camerata mit ihrem musikalisch-demokratischen Selbstverständnis nun meistens geleitet von ihren Konzertmeistern als »Primi inter pares«.
Im Frühjahr 2025 dringt das Salzburger Kammerorchester auf diesem konsequent eingeschlagenen Weg in einer anderen Dimension wieder weiter vor, indem es wagt, große Solokonzerte und symphonische Werke ohne Dirigent:innen u. a. auch im Wiener Konzerthaus aufzuführen: Brahms’ monumentales 1. Klavierkonzert sowie seine symphonisch konzipierte und besetzte 1. Serenade, des Weiteren das in weitem symphonischem Bogen gespannte Violinkonzert e-moll von
Mendelssohn und dessen gewichtige »Reformations-Symphonie«.
Mit den beiden Solistinnen hat die Camerata innerhalb der letzten Jahre eine für ihr kammermusikalisches Musizierverständnis ideale, innige Verbindung aufgebaut, ja eine Herzensverbindung – denn sie seien »ein Herz und eine Seele«, wie es eine Konzertkritik in Salzburg hervorhob. Dies kann man auch auf zwei CD-Aufnahmen von Grimaud und der Camerata unter der Leitung ihres Konzertmeisters Giovanni Guzzo spüren: Mozarts Klavierkonzert dmoll und Schumanns Klavierkonzert. Nun folgt der nächste – große –Schritt in diesem kreativen Kollektiv hin zu Brahms’ Sturm-und-DrangKonzert.
Mit der niederländischen Geigerin Janine Jansen, mit der die Camerata ebenso eine künstlerische Partnerschaft und intensive Zusammenar-
beit mit weltweiten Konzertauftritten verbindet, folgt nunmehr nach vielen Aufführungen von Mozart-Violinkonzerten ein Aufbruch in die Romantik hin zu Mendelssohns Violinkonzert e-moll. In diesem großen lyrischen Konzert und in der glaubensstarken 5. Symphonie Mendelssohns wird die Camerata von Gregory Ahss vom Konzertmeisterpult aus geleitet. Jansen und Ahss haben schon in einigen Kammermusikprojekten eine nahe Musiziergemeinschaft aufgebaut, die nun auch im symphonisch geweiteten Violinkonzert Mendelssohns zum Tragen kommen wird.
· RAINER LEPUSCHITZ
KONZERTTIPPS
05/05/25
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Camerata Salzburg · Grimaud · Guzzo
Hélène Grimaud Klavier Giovanni Guzzo Konzertmeister, Leitung
Ricercare à 6 (Musikalisches Opfer BWV 1079) (Bearbeitung für Kammerorchester)
Felix Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert e-moll op. 64
Symphonie Nr. 5 D-Dur op. 107
»Zur Feier der Kirchen-Reformation«
Hélène Grimaud
Janine Jansen
Unter dem Dirigat von Ton Koopman widmen sich
Amsterdam Baroque Orchestra & Choir sowie eine hervorragende Solist:innenriege dem opulenten Händel-Oratorium: Den Part der Deborah übernimmt Sophie Junker. Die belgische Sopranistin hat sich auf Barockmusik, insbesondere die von Händel, spezialisiert. Deborah zählt zu den wichtigsten Frauenfiguren des Alten Testaments. Countertenor
Jakub Józef Orliński singt die Rolle des Barak, Heerführer der Israeliten.
Händels »Deborah« und die Kunst des Recyclings
Georg Friedrich Händel –ein Meister des »musikalischen Recyclings«: In seinem frühen englischsprachigen Pasticcio-Oratorium »Deborah« verwendete er zum Großteil bereits bestehende Musik. Obwohl er seine finanziellen Probleme damit nicht lösen konnte, war das Werk ein großer Publikumserfolg
Georg Friedrich Händel war bekanntlich ein großer Freund des in seiner Zeit weit verbreiteten Parodieverfahrens. Dabei handelte es sich um die kreative Praxis, bestehendes musikalisches Material für neue Kontexte zu adaptieren und wiederzuverwenden. Wie weit Händel dieses – mit modernen Worten gesprochene – »Recycling« seiner eigenen Musik trieb, zeigt sich eindrucksvoll am Oratorium »Deborah«: Rund drei Viertel des dreiteiligen Werkes bestehen aus bereits zuvor komponierten Abschnitten.
Doch warum entschied sich Händel für diese extensive Wiederverwendung seiner Musik? Grundsätzlich stellte das Parodieren im Barock kein ethisches Problem im Sinne einer Urheberrechtsverletzung dar, denn das schöpferische Handwerk be-
gann nicht zwangsläufig beim Einfall der Melodie. Vielmehr waren auch das Rhythmisieren, Harmonisieren und Instrumentieren wesentliche Bestandteile des kompositorischen Prozesses. Zudem bot das Parodieverfahren die Möglichkeit, anlassbezogene und dem Adel vorbehaltene Kompositionen – etwa für Hochzeiten, Krönungen oder Trauerfeiern –einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, nachdem ihre ursprüngliche Verwendung obsolet geworden war. Im Fall von »Deborah« dürfte jedoch vor allem Zeitdruck ausschlaggebend für die Fülle an »recycelten« Parodiesätzen gewesen sein. Händel strebte eine schnelle Produktion an, um finanzielle Verluste seines seit 1729 bestehenden zweiten Opernunternehmens auszugleichen.
Händels Interesse am englischsprachigen Oratorium wurde durch eine Überarbeitung seiner älteren Masque »Esther« geweckt, die er im Mai 1732 erneut aufführte. In der darauffolgenden Saison folgten nach dieser Initialzündung weitere Oratorien, darunter im Winter 1733 »Deborah«, zu dem der Dichter Samuel Humphreys das Libretto verfasste. Damit legte Händel den Grundstein für die Gattung des volkssprachlichen Oratoriums, zu der er in den folgenden Jahren zahlreiche bedeutende Werke beisteuerte.
Die szenische Uraufführung von »Deborah« fand am 21. Februar 1733 im Londoner King’s Theatre statt und war ein großer Erfolg, auch
wenn die hohen Eintrittspreise das breite Publikum fernhielten. Die zahlreichen weiteren Aufführungen des ungewöhnlich groß besetzten Pasticcio-Oratoriums belegen jedoch, dass Händel den Geschmack des Publikums genau traf. Sein Talent bestand darin, bereits existierende Musik kunstvoll zu bearbeiten und zu einem harmonischen Ganzen zusammenzufügen. Sollte Ihnen beim Hören des meist unterschätzen Werks ein Satz seltsam vertraut vorkommen, werden Sie die ursprüngliche Vorlage mit etwas Detektivarbeit unter folgenden älteren Werken finden: »Il trionfo del Tempo e del Disinganno« (1707), »Dixit Dominus« (1707), »Brockes-Passion« (1716), »Ode for the Birthday of Queen Anne« (1713), »Chandos Anthems« (1717/18) und die »Coronation Anthems« (1727), um nur einige zu nennen.
Joy hat in kürzester Zeit eine Weltkarriere gemacht. Die 25-jährige JazzSängerin mit der samtweichen Stimme gastiert am 3. Juli in Oktett-Formation mit ihrem aktuellen Album »Portrait«
Spannend am Jazz ist, dass er immer wieder junge Talente hervorbringt, die dieser Musik die Frische und Leichtigkeit zurückbringen, aus der sie einmal entstanden ist. Samara Joy McLendon alias Samara Joy ist 25 Jahre jung und bereits ein Weltstar als »Three Times Grammy Award Winning Vocalist«. Mit ihrem dunklen Timbre, beeindruckender Eleganz und natürlicher Virtuosität erweckt sie Oldies und Standards kreativ zu neuem Leben und erinnert dabei mit ihrem großen Stimmumfang und lyrischen Gesangsregister oft an ihr Vorbild Sarah Vaughan.
Nach »Samara Joy« (2021) und »Linger Awhile« (2022) tritt sie auf ihrem dritten Album »Portrait« (2024) in der Ästhetik eines anspruchsvollen und zugleich populären Mainstream-Jazz als Texterin, Songwriterin und Interpretin auf. Begleitet vom BackingSeptett, geschmackvoll orchestriert und arrangiert vom Trompeter, Grammy-Gewinner und musikalischen Leiter Brian Lynch im Stil der Vocal-Jazz-Sessions der 1950er-Jahre, strahlt ihre ausdrucksstarke und scheinbar mühelos eingesetzte Stimme.
Eine Herzenssache sei ihr die elektrisierende Intensität des Oktett-Projekts mit klavierbasierter Rhythmusgruppe plus Trompete, Posaune sowie Alt- und Tenorsaxophon, auf Tournee bestehend aus Trompeter Jason Charos, den Saxophonisten David Mason und Kendric McCallister, Posaunist Donavan Austin, Pianist Connor Rohrer, Bassist Paul Sikivie und Schlagzeuger Evan Sherman. Das Oktett steht für ihr Interesse an der Jazz-Orchestrierung, ursprünglich inspiriert von Duke Ellington. »Ich liebe Orchestrierung«, sagt sie. »Jede Art von Big Band, kleine Gruppe, alles. Also wollte ich einen Weg finden, das in meine Arbeit zu integrieren.«
»Portrait« bringt ein Wiederhören bekannter Songs wie »You Stepped Out of A Dream«, »Autumn Nocturn«, »Day by Day« und Antonio Carlos Jobims und Jon Hendricks »No More Blues«: Sie singt sie – nuanciert, intonationssicher und locker phrasierend – in einem geradlinigen Stil, der zuletzt in den 1950erund frühen 60er-Jahren populär war – und erreicht auch ein junges Publikum via TikTok. Aber sie verfasste auch eigene Lyrics zu den Instrumentals »Reincarnation Of A Lovebird« von Charles Mingus und »Now And Then (In Remembrance Of …)« von Pianistenlegende Barry Harris. Neben zwei Originals –»Peace Of Mind« von Samara Joy und Kendric McCallister und »A Fool In Love (Is Called A Clown)« von Donavan Austin – beleuchtet schließlich »Peace of Mind/Dreams Come True« das Klanguniversum von Sun Ra neu.
In Zukunft möchte Samara Joy wieder Texte in ihre Arbeit einfließen lassen, mehr mit Arrangeur:innen und Komponist:innen zusammenarbeiten und selber »neue Standards« schreiben, um das Repertoire zu erweitern. Schon jetzt denkt sie über das Oktett hinaus und überlegt, beim nächsten Aufnahmeprojekt mit Streicher:innen zusammenzuarbeiten. Sie hat ein Faible für abenteuerliche Arrangements. »Es geht darum, abenteuerlustig zu sein«, verriet sie dem »Downbeat«-Magazin. Und als Sängerin stehe sie zwar auf der Bühne im Spotlight, sehe sich aber als Teil des Ensembles: »Oft bin ich so etwas wie das fünfte Horn. Ich liebe einfach den Sound dieser Band.«
· WERNER ROSENBERGER
KONZERTTIPP
03/07/25
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Finale des 41. Internationalen Musikfests
Samara Joy
Samara Joy Octet
Samara Joy Gesang
Paul Sikivie Bass
Connor Rohrer Klavier
Evan Sherman Schlagzeug
Donavan Austin Posaune
Jason Charos Trompete
David Mason Altsaxophon
Kendric McCallister Tenorsaxophon
Samara Joy
Reinhören spotify.com
Samara Joy »Portrait«
06/05/24
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Philharmoniker · Wang · Gražinytė-Tyla
Yuja Wang Klavier
Mirga Gražinytė-Tyla Dirigentin
Raminta Šerkšnytė Midsummer Song
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Klavierkonzert Nr. 1 b-moll op. 23
Jean Sibelius Lemminkäis-sarja
»Lemminkäinen Suite« op. 22
Mittsommernächte
Als Tschaikowsky sein erstes Klavierkonzert seinem Freund und Mentor Nikolai Rubinstein vorstellte, lehnte dieser es als unspielbar ab. So fand die Uraufführung erst am 25. Oktober 1874 in den USA statt. Hans von Bülow fand das Werk hinreißend und übernahm mit Vorliebe selbst die Partie des Pianisten in Boston. 2007 verschaffte die Interpretation dieses Klavierkonzerts unserer Solistin Yuja Wang den internationalen Durchbruch. Mit Auszügen aus Jean Sibelius’ »Lemminkäinen Suite« und Raminta Šerkšnytės »Midsummer Song« stehen weitere Werke aus Ländern mit Weißen Nächten auf dem Programm der Wiener Philharmoniker unter Mirga Gražinytė-Tyla. Letzteres beschwört dieses Naturphänomen mit Harmonien, die »verschwimmen wie die Grenzen zwischen Tag und Nacht«, es entsteht ein »kaleidoskopisches Spektrum feinster Klänge«, so die »Die Zeit« über das Werk der litauischen Komponistin.
Mirga Gražinytė-Tyla
07 & 09/05/25
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Fr, 19.00 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker ·
Melnikov · Eschenbach
Alexander Melnikov Klavier
Christoph Eschenbach Dirigent
Antonín Dvořák
Karneval. Ouverture op. 92 (nur am 07.05.)
Sergej Rachmaninoff
Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43 für Klavier und Orchester
Antonín Dvořák
Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88
Im Anschluss an das Konzert
Ausklang im Großen Foyer mit Dolby’s Around (nur am 09.05.)
Abschluss eines Porträts
»Natur, Leben und Liebe« nennt sich Dvořáks später Ouverturen-Zyklus, aus dem »Karneval« stammt: ein Auftakt zu einem tempo- und abwechslungsreichen Konzertabend, den die Wiener Symphoniker unter Altmeister Christoph Eschenbach und Porträtkünstler Alexander Melnikov am 7. Mai gestalten. Auf das unterhaltsame Eröffnungswerk folgt Rachmaninoffs »Paganini-Rhapsodie«, die zu einem Standardwerk der Virtuos:innenliteratur des 20. Jahrhunderts wurde: Alexander Melnikov interpretiert die gleichermaßen atemberaubende wie kurzweilige Komposition als würdigen Abschluss seiner diesjährigen Porträtreihe. Entstanden war die Komposition in Rachmaninoffs letzten Lebensjahren am Vierwaldstättersee und wurde vom Komponisten selbst am Klavier uraufgeführt. Beschlossen wird das Konzert mit Dvořáks 8. Symphonie, die ihren Siegeszug bereits mit ihrer Uraufführung im Jahr 1890 angetreten hatte. Die Paganini-Rhapsodie und Dvořáks Achte sind zwei Tage später bei Fridays@7 erneut zu erleben.
Alexander Melnikov
08/05/25
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Klavierabend
Grigory Sokolov
William Byrd
John come kisse me now
The First Pavan and Galliard
Fantasia
Alman in G MB 89
Pavana »The Earl of Salisbury«
Galliard Nr. 2 »The Earl of Salisbury«
Callino Casturame. Variationen in C MB 35
Johannes Brahms
Vier Balladen op. 10
Rhapsodie h-moll op. 79/1
Rhapsodie g-moll op. 79/2
Byrd & Brahms
Grigory Sokolov hat sich wieder in sein pianistisches Labor begeben: Nun präsentiert der Klangmagier ein Programm, das Musik der englischen Renaissance jener der deutschen Spätromantik gegenüberstellt. So lässt er etwa Tänze und Fantasien aus dem rund 300 Kompositionen starken Fitzwilliam Virginal Book in neuem Glanz erstrahlen: Werke des am Elisabethanischen Hof wohlgelittenen William Byrd, dem als einer der ersten das königliche Druckprivileg verliehen wurde. Nicht minder rhythmisch pointiert ist die zweite Hälfte, in der Sokolov Johannes Brahms’ zwei Rhapsodien op. 79 interpretiert: Clara Schumann schrieb über die originellen, über ihren Gattungsbegriff hinausstrebenden Kompositionen respektvoll, sie müsse sie erst »studieren«, Elisabeth von Herzogenberg nahm sie mit »willkommen, Ihr in meinem Herzen Namenlosen im Nebelkleid der Rhapsodie« in Empfang. Die Rhapsodien wurden bereits zu Brahms’ Lebzeiten zu dessen meistgespielten Klavierwerken.
Grigory Sokolov
24 & 25/05/25
Sa & So, 19.30 & 11.00 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · Capuçon · Popelka
Renaud Capuçon Violine
Petr Popelka Dirigent
Barbara Rett Präsentation (25.05.)
Ludwig van Beethoven Ouverture C-Dur
»Die Weihe des Hauses« op. 124
Erich Wolfgang Korngold
Violinkonzert D-Dur op. 35
Josef Strauß Geheime Anziehungskräfte »Dynamiden«. Walzer op. 173
Richard Strauss
Suite (Der Rosenkavalier AV 145) (Bearbeitung: Artur Rodziński)
Ein korngoldener Strauß
Weihevoll und strahlend beginnt das Konzert mit Beethovens Ouverture, die 1822 zur Eröffnung des neuen Theaters in der Josefstadt erklang, und öffnet den Vorhang für das anschließende Violinkonzert Erich Wolfgang Korngolds. Dieser brachte u. a. in der Josefstadt erfolgreiche Opern und Operetten zur Aufführung, bevor er in die USA emigrierte und dort zum gefragten Filmmusikkomponisten avancierte. Anklänge davon finden sich auch in seinem Violinkonzert, das seine europäische Erstaufführung 1960 im Wiener Konzerthaus mit den Wiener Symphonikern erlebte. Auch die Opern von Richard Strauss waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Wien äußerst beliebt. Mit der Suite zu dessen »Rosenkavalier« hören Sie eine Hommage an Wien und den Walzer, eingeleitet von Josef Strauß’ Dynamidenwalzer, der darin aufgegriffen wird.
Petr Popelka
27 & 28/05/25
Di & Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
London Symphony Orchestra
Lisa Batiashvili Violine
Sir Antonio Pappano Dirigent
27.05.:
Hector Berlioz Le Corsaire. Ouverture op. 21 Symphonie fantastique. Episode de la vie d’un artiste op. 14
Karol Szymanowski Violinkonzert Nr. 1 op. 35
28.05.:
Richard Strauss Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 · Ein Heldenleben. Tondichtung für großes Orchester op. 40
Wolfgang Amadeus Mozart Violinkonzert A-Dur K 219
Heldenhaft
An zwei aufeinanderfolgenden Tagen ist Sir Antonio Pappano am Pult des London Symphony Orchestra zu Gast und bringt zwei unterschiedliche Programme zur Aufführung. Am ersten Konzertabend umrahmen Werke von Hector Berlioz das 1. Violinkonzert Karol Szymanowskis: Neben der Konzertouverture »Le Corsaire« erklingt Berlioz’ berühmte Symphonie fantastique. Am zweiten Tag widmen sich Pappano und das Londoner Orchester »Till Eulenspiegels lustigen Streichen« und dem »Heldenleben« von Richard Strauss. In letzterem inszeniert Strauss seine Selbstliebe, die Liebe zu seiner Gefährtin und die Friedenswerke, die er nach seinem Sieg über seine Widersacher zu leisten imstande ist. Lieben muss man auch die virtuosen Interpretationen von Lisa Batiashvili, die an beiden Konzertabenden als Solistin zu erleben ist.
Lisa Batiashvili
25/06/25
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchestre Métropolitain de Montréal · Kantorow · Nézet-Séguin
Alexandre Kantorow Klavier
Nézet-Séguin Dirigent
Maurice Ravel
La valse. Poème chorégraphique pour orchestre
Barbara Assiginaak
Eko-Bmijwang (EA)
Camille Saint-Saëns
Klavierkonzert Nr. 2 g-moll op. 22
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Symphonie Nr. 6 h-moll op. 74
»Pathétique«
Magnifique!
Eleganz, Intelligenz, Esprit: Mit diesen drei Worten beschreibt Michael Stegemann für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik die Einspielung der Klavierkonzerte von Camille Saint-Saëns mit Alexandre Kantorow. Der Preisträger des Tschaikowsky-Wettbewerbs 2019 interpretiert das beliebte 2. Klavierkonzert des französischen Komponisten in leuchtenden Farben und mit perlenden Kaskaden. Dass der Komponist selbst hervorragender Pianist war, der das im Auftrag von Anton Rubinstein enstandene Werk 1868 in Paris uraufführte, lässt sich aus dem virtuosen Klavierpart ablesen. Neben dem gut vierzig Jahre später ebenfalls in Paris erstmals erklingenden »La Valse« von Maurice Ravel steht eine österreichische Erstaufführung von Barbara Assiginaak, einer kanadischen Komponistin indigener Abstammung, auf dem Programm. In der zweiten Konzerthälfte erklingt die 6. Symphonie mit dem Beinamen »Pathétique« von Peter Iljitsch Tschaikowsky, der wenige Tage nach deren Uraufführung an der Cholera verstarb.
Alexandre Kantorow
Pianistische Eloquenz
Sir András Schiff hat Mozarts Klavierwerke auf dessen Hammerflügel gespielt, sich mit seinen Interpretationen des Neuen wie des Alten Testaments der Tastenkunst, Bachs »Wohltemperiertem Klavier« und Beethovens 32 Klaviersonaten in das Gedächtnis tausender Fans eingeschrieben und mit seiner Ausdeutung der »Goldberg-Variationen« Maßstäbe gesetzt: Er blickt auf ein pianistisches Lebenswerk, das die Hörerlebnisse unzähliger Menschen über Jahrzehnte bereichert hat. Für Musikerkolleg:innen wie auch Publikum sind seine Ausdeutungen des klavieristischen Kanons ein Beispiel an pianistischer Eloquenz, eindrücklicher Werkbetrachtung und geistiger Tiefe. Im Juni beehrt uns der Grandseigneur mit einem Programm seiner musikalischen Hausgötter Bach, Haydn, Mozart, Beethoven und Brahms.
Revolutionäre Kraft
Im Februar startete der Zyklus, in dem Jordi Savall mit seinem großartigen Originalklang-Orchester Le Concert des Nations alle neun Symphonien Beethovens zur Aufführung bringt. Der Großmeister der Alten Musik, der in historisch-informierter, vor allem aber in lebendiger und frischer Weise Werke früherer Jahrhunderte zum Erklingen bringt, widmet sich nun der Musik des frühen 19. Jahrhunderts und legt die revolutionäre Kraft der unbestrittenen Meisterwerke Beethovens frei. Um möglichst nahe an den originalen Klang heranzukommen, studierte Savall mit seinen Musiker:innen Beethovens Handschriften, die von ihm verwendeten Partituren und Einzelstimmen, beschäftigte sich mit den originalen Tempoangaben und dem Instrumentarium der Zeit. In den beiden Konzerten im Juni stehen zum glorreichen Abschluss des Zyklus neben der 1., 2. und 4. die 8. und die grandiose 9. Symphonie auf dem Programm.
24/06/25
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Le Concert des Nations · Savall
Jordi Savall Dirigent
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60
26/06/25
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Le Concert des Nations · La Capella Nacional de Catalunya · Savall
Lina Johnson Sopran, Olivia Vermeulen Mezzosopran
Martin Platz Tenor, Manuel Walser Bass
Jordi Savall Dirigent
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93
Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125
17/06/25
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Klavierabend
Sir András Schiff
Werke von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven
Sir András Schiff
Jordi Savall
Fragmente des Pythagoras
Beat Furrers umfangreicher Vokalzyklus »Akusmata« ist inspiriert von jenen enigmatischen Hörsprüchen und Lebensweisheiten, die Pythagoras zugeschrieben werden und wie ein inhomogenes Regelwerk einer fantastischen Gesellschaft erscheinen: Manche sind klar verständlich, andere erinnern an die Rätsel von Leonardo da Vinci, und manchen haftet seltsam Groteskes an. Mit einem neu erweiterten Teil der Werkreihe tritt Furrer mit der pythagoreischen Mystik in Verbindung und betreibt dabei nicht nur symbolisch eine Dekonstruktion der Verhältnisse, sondern zerlegt auch das harmonische Spektrum. Die Dichte von Gesang und Instrumenten gemeinsam mit der ständigen Transformation und Wandlungsfähigkeit des vokalen Klangs erschaffen eine neue Realität, einen neuen Raum, in dem Musik widerhallen und für sich selbst existieren kann – eine rätselhafte Welt, die nur im Ohr existiert. Sarah Nemtsovs neues Werk »WAVES« gibt sich ähnlich enigmatisch wie Furrers »Akusmata« und taucht ein in die fließenden Wechselströme zwischen individuellem und kollektivem Bewusstsein in Virginia Woolfs Roman »The Waves« von 1931.
04/05/25
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
PHACE · Cantando Admont · Bürgi »Akusmata«
Cordula Bürgi Dirigentin
Beat Furrer Akusmata (Erweiterte Fassung)
Sarah Nemtsov WAVES Kompositionsauftrag von PHACE, in Kooperation mit Osterfestival Tirol, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Geigen-Mysterien
Als den besten von »allen Violin-Spielern des letzten Jahrhunderts« bezeichnete der Musikschriftsteller Charles Burney den in Salzburg wirkenden Heinrich Ignaz Franz Biber. Sein sagenhaftes Spiel brachte ihm einen gloriosen Ruf, Goldgeschenke und einen Adelstitel ein. Eines seiner wichtigsten Werke, die um 1678 in Salzburg entstandenen »Rosenkranzsonaten« für Violine und Basso continuo, erhielt seinen Namen durch in der Handschrift jeweils vorangestellten Kupferstiche. Eine Auswahl dieser hochvirtuosen, klangvollen und abwechslungsreichen Sonaten steht im Konzert mit Sophie Gent auf dem Programm. Die aus Australien stammende und in Den Haag ausgebildete Barockgeigerin ist u. a. Konzertmeisterin des Ensemble Pygmalion von Raphaël Pichon und arbeitet auch regelmäßig mit Kristian Bezuidenhuit und Jean Rondeau zusammen. Wie schon vormals Biber spielt sie auf einer Geige von Jacob Stainer.
05/05/25
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Gent · Cheatham · Cuiller · Gallon
Biber: Rosenkranz-Sonaten
Sophie Gent Violine Josh Cheatham Viola da gamba Bertrand Cuiller Cembalo Pierre Gallon Orgelpositiv
Heinrich Ignaz Franz Biber Sonaten I, IV, IX, X, XV und XVI aus dem Zyklus über die Mysterien des Rosenkranzes
Sophie Gent
Beat Furrer
A Tale of three cities
Bei dieser musikalischen Reise führt Danny Grissett, gefeierter Pianist und Komponist, durch die Klanglandschaften, die seine persönliche Odyssee widerspiegeln – von den sonnenüberfluteten Palmen von Los Angeles zu den düsteren Seitenstraßen New York Citys und schließlich in die traditionsreiche Pracht von Wien! Das renommierte Mivos Quartet, ein Streichquartett, das sich mit seinem Engagement für zeitgenössische Musik in neue stilistische Gefilde begibt, begleitet ihn auf der Bühne: Die Synergien zwischen Grissett und dem Mivos Quartet sind genreübergreifend und vereinen Jazz sowie zeitgenössische und klassische Elemente. Diese Überschreitung musikalischer Grenzen passt zu Grissetts einzigartigem Stil – zu seiner ganz individuellen »virtuellen Geografie«, die von der Musik seiner Reisen geprägt ist. Freuen Sie sich auf einen Abend voller Geschichten, der die kulturelle Vielfalt zelebriert und zeigt, dass Migration das Lebenselixier jeder musikalischen Entwicklung ist!
06/05/25
Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Danny Grissett Trio with Mivos Quartet
»Travelogue: a tale of three cities«
Danny Grissett Trio
Danny Grissett Klavier
Vicente Archer Kontrabass
Francesco Ciniglio Schlagzeug
Mivos Quartet
Olivia De Prato, Adam Woodward Violine
Victor Lowrie Tafoya Viola
Nathan Watts Violoncello
Melissa Danas Horn
Wolfgang Lindenthal Flöte
Irem Massé Oboe
Furie
Ein bisschen Poesie, cineastische Klänge und eine einzigartige Mischung aus Musik und Performance: Die Konzerte von Alicia Edelweiss berühren und begeistern. Die Musikerin wechselt mühelos zwischen Akkordeon, Gitarre, Ukulele und Klavier, die Texte ihrer Songs sind gleichermaßen skurril und melancholisch. Der Indie-Szene ist Alicia Edelweiss bereits seit ihrem 2019 veröffentlichten Debütalbum »When I’m enlightened, everything will be better« ein Begriff. Nun präsentiert sie mit »FURIE« ihr neuestes Werk. In diesem Album verbindet Edelweiss vielschichtige Klanglandschaften mit tiefgründigen Geschichten, sie thematisiert Instinkte, Intuition und ungezähmte Emotionen. Live präsentiert sie mit ihrer Band Songs aus dem neuen Album, aber auch Highlights ihres bisherigen Repertoires.
10/05/25
Sa, 19.30 Uhr · Berio-Saal
Alicia Edelweiss
»FURIE« Album Release Show
Alicia Edelweiss
Gesang, Akkordeon, Gitarre, Ukulele, Klavier & Band
Danny Grissett
Alicia Edelweiss
Alles ist möglich …
... bei Beate Wiesingers Band ECHO BOOMER. Die Formation, die überraschend anders klingt, ist ein Herzensprojekt der österreichischen Bassistin. »Die Grundidee von ECHO BOOMER ist, dass alle Dinge, die mich irgendwie fesseln und berühren, zugelassen werden. Ein Weg ist, dass man sich auf einen bestimmten Stil fokussiert und tief in ihn eintaucht. Ein anderer wäre –und das ist der, den ECHO BOOMER praktiziert – dass man sich nicht auf einen einzelnen Stil beschränkt, sondern Elemente aus den unterschiedlichsten Richtungen verwendet und versucht, sie miteinander zu verbinden«, so die Musikerin im mica-Interview. Dabei seien alle Bandmitglieder Teil eines kreativen Prozesses: »Ich glaube, dass man – so wie in Beziehungen auch – das Gefühl braucht, dass man eine Einheit bildet und die Dinge gemeinsam macht.« Wir freuen uns auf das Debüt einer besonderen Band!
Schlag auf Schlag
Vivi Vassileva hat sich längst als würdige Nachfolgerin Martin Grubingers etabliert. Die schlagkräftige Musikerin präsentiert mit ihrem Extasi Ensemble und den der Schule Martin Grubingers entstammenden
Gäste Aaron Grünwald und Leon Lorenz moderne und zeitgenössische Percussionmusik. Auf dem Programm stehen u. a. zu Klassikern des Genres gewordene Stücke wie Iannis Xenakis’ »Okho«, »Dyu-Ha« von Maki Ishii und der erste Teil aus Steve Reichs »Drumming«, eine Bearbeitung aus Mahlers Symphonie Nr. 4 für Vibraphon sowie Werke jüngerer Komponisten wie Daníel Bjarnason und Oriol Cruixent.
16/05/25
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Vivi Vassileva · Extasi Ensemble
Vivi Vassileva Percussion
Extasi Ensemble:
Maximilian Fellermann Percussion
Alexander Georgiev Percussion
Jürgen Leitner Percussion
Valentin Vötterl Percussion
Per Rundberg Klavier
Aaron Grünwald Percussion
Leon Lorenz Percussion
Martin Grubinger präsentiert seine
Meisterstudenten Leon Lorenz und Aaron Grünwald
Maki Ishii
Dyu-Ha op. 46 (Bearbeitung: Alex Georgiev)
Thirteen drums op. 66 für Percussion solo (Auszüge)
Fazıl Say
IV Marimba - Boobams
(Concerto for percussion and orchestra op. 77)
Iannis Xenakis Psappha (Auszüge) · Okho
Gustav Mahler 4 . Adagietto. Sehr langsam (Symphonie Nr. 5 )
(Bearbeitung für Vibraphon)
Steve Reich Drumming Part One
Daníel Bjarnason Inferno für Solo-Percussion und Ensemble
Ramón »Mongo« Santamaria Afro Blue
Oriol Cruixent Èxtasi Hemiòlic (Suite Iniciàtica)
12/05/25
Mo, 19.30 Uhr · Berio-Saal
E C H O Boomer
Alois Eberl Posaune
Astrid Wiesinger Altsaxophon
Beate Wiesinger Bass, Komposition
Clemens Sainitzer Violoncello
Florian Sighartner Violine, Flöte
Philipp Jagschitz Klavier, Synthesizer
Michał Wierzgoń Schlagzeug
Vivi Vassileva
E C H O Boomer
It’s music to make your heart shine
Dem ganz großen österreichischen Fernsehpublikum ist Tobias Pötzelsberger als vielfach preisgekrönter ORF-Journalist bekannt – und einem vielleicht nicht ganz so großen Publikum auch als leidenschaftlicher Singer-Songwriter. Auf Preise kann er auch in letzterer Eigenschaft verweisen, die er übrigens – ungeachtet aller Erfolge in seinem Brotberuf – als seine eigentliche Berufung sieht. Angefangen hat Pötzelsberger mit Blues und Rock, bald aber hat er sich auf den Singer-Songwriter-Stil verlegt. Man denke an Glen Hansard, Gregory Alan Isakov, Ben Gibbard und Bright Eyes, aber auch an Fleetwood Mac und die Milk Carton Kids: Das ist handgemachte Musik, akustische Gitarren paaren sich mit sanften Klavieren, das Schlagzeug hat Drive, ist aber nie zu laut, und man hört drei Stimmen, die perfekt zusammenpassen. Auf seinem neuen dritten Album »Prudence« geht Pötzelsberger nun neue Wege: Zum ersten Mal hören wir ihn mit lauteren und kantigeren Songs. Alles in allem ist sein jüngster Wurf das anspruchsvollste Werk, das wir von Pötzelsberger bisher gehört haben. Es ist neu und doch vertraut –und die beste Gelegenheit für sein Debüt im Wiener Konzerthaus.
Sonaten-Trias
Die drei letzten Klaviersonaten Beethovens hat Publikumsliebling Elisabeth Leonskaja bereits mehrfach zur Aufführung gebracht, wobei sie sich mit den Werken unterschiedlich lang beschäftigte: »Die E-Dur-Sonate (op. 109), habe ich schon als Teenager gespielt«, erzählte die Pianistin in einem Interview (»Die Presse«). »Opus 111 habe ich dann ziemlich bald einstudiert und als einzelnes, großes Werk in anderen Programmzusammenhängen immer wieder aufgeführt. Die mittlere Sonate (op. 110) habe ich aber erst gelernt, als die Idee geboren war, die Sonaten als zusammengehöriges Ganzes aufzuführen.« Und genau das wagt Leonskaja am 25. Mai: Sie interpretiert Beethovens letzte »Sonaten-Trias«, den Abschluss dessen, was Hans von Bülow einst als das »Neue Testament« der Klavierliteratur bezeichnete – drei Werke, in denen der sonst oft so schroffe Beethoven sich von einer lyrischeren Seite zeigt.
21/05/25
Mi, 21.00 Uhr · Mozart-Saal
Tobias Pötzelsberger
Tobias Pötzelsberger Gesang, Gitarre & Band
25/05/25
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Klavierabend
Elisabeth Leonskaja
Beethoven: Die drei letzten Sonaten
Ludwig van Beethoven
Sonate E-Dur op. 109
Sonate As-Dur op. 110
Sonate c-moll op. 111
Elisabeth Leonskaja
Tobias Pötzelsberger
Kronjuwelen der Blechblasmusik
Philip Dizacks »Brass Regalia« ist eine musikalische Odyssee wie keine andere. Mit einem faszinierenden 13-köpfigen Ensemble, nämlich einem majestätischen Bläserchor, der mit seinem in den USA beheimateten dynamischen Jazzquartett harmoniert, nimmt Philip Dizack sein Publikum mit auf eine Reise von der Unschuld der Jugend bis hin zu den Tiefen eines Traumas und dem ultimativen Weg zur Heilung. Durch seine Musik webt Dizack meisterhaft eine Erzählung, die sich Schicht für Schicht entfaltet und in einer kraftvollen Offenbarung und einer herzöffnenden Transformation gipfelt. »Brass Regalia« ist eine außergewöhnliche Verschmelzung von Blechbläsern und Jazz, die tief in der Seele nachhallt, eine Erfahrung, die von der Unverwüstlichkeit des menschlichen Geistes erzählt.
Stabat mater
Der 2023 mit dem Herbert-von-Karajan-Preis ausgezeichnete junge Dirigent Oscar Jockel und eine Schar größtenteils ebenso junger Solist:innen widmen sich mit der Wiener Singakademie und dem ORF RadioSymphonieorchester Wien einem außergewöhnlichen Vokalwerk: Sein »Stabat mater« ist eine der wenigen geistlichen Kompositionen, mit denen Gioachino Rossini, dessen zahlreiche Opern aus den Spielplänen der Musiktheater nicht wegzudenken sind, gelegentlich auch im Konzertsaal präsent ist. Dabei unterscheidet sich das Werk stilistisch – mit Chören, Ensembles, Arien und sogar einem Rezitativ – von einer packenden Belcanto-Oper kaum. Für den liturgischen Gebrauch wäre diese Vertonung der Sequenz zum Fest der sieben Schmerzen Mariens allerdings ohnehin nicht geeignet. Ausschlaggebend dafür, dass das Stück heute nur noch als Konzertwerk fortlebt, ist alleine schon seine Länge: Mit fast einer Stunde Dauer ist es eine der umfangreichsten Vertonungen dieses Textes.
03/06/25
Di, 20.30 Uhr · Mozart-Saal
Philip Dizack
»Brass Regalia«
Philip Dizack Trompete
Shai Maestro Klavier
Matt Penman Bass
Kendrick Scott Schlagzeug
Dave Blaser Trompete
Lukas Thöni Trompete
Martin Eberle Flügelhorn
Christoph Ellensohn Horn
Anja Huber Horn
Andreas Tschopp Posaune
Lukas Wyss Posaune
Christina Lachberger Bassposaune
Sophia Nidecker Tuba
15/06/25
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
ORF Radio-Symphonieorchester Wien · Wiener Singakademie · Jockel
Masabane Cecilia Rangwanasha Sopran
Teresa Iervolino Mezzosopran
Edgardo Rocha Tenor
Adolfo Corrado Bass
Oscar Jockel Dirigent
Oscar Jockel asche ist weiß.
Maurice Ravel Le tombeau de Couperin (Fassung für Orchester)
Gioachino Rossini Stabat mater
Oscar Jockel
Philip Dizack
Musik Mosaik
Einblicke, Rückblicke und Vorschauen zu unserem vielseitigen
Musikvermittlungsprogramm, das sich an unterschiedlichsten Bedürfnissen orientiert
10/05/25
Sa, 11.00 & 15.00 Uhr
Mozart-Saal
ConcertinoKonzerte
Nähere Infos konzerthaus.at/ karnevaldertiere
Sa, 10.00 & 14.00 Uhr
Schönberg-Saal · Wotruba-Salon ·
Neuer Salon
Workshops
Musiker:innen der Wiener Symphoniker · Barbara Maierl, Bettina Büttner-Krammer, Eva Gesierich, Ellice Renner Workshopleitung
Schönberg-Saal
»Tanz-Klang-Labor«
Wotruba-Salon
»Tierisch gute Musik«
Neuer Salon
»Tiermasken gestalten –Ich als Tier im Karneval«
Empfohlen ab 6 Jahren
klangberührt
Marina & The Kats begeistern mit ihrer Mischung aus modernen Indie-Sounds und klassischem Swing. »Es geht uns darum, sich selbst auferlegte Grenzen zu durchbrechen, zu überraschen und sich dennoch treu zu bleiben«, so die Band.
Der Karneval der Tiere
Tierisch tolle Musik erwartet unsere jungen Konzertbesucher:innen, wenn die Orchesterinstrumente Elefanten, Löwen, Vögel, Fische und andere Lebewesen darstellen. Lili Winderlich wird als Äffchen durch die Geschichte führen, der Text stammt vom unvergleichlichen Loriot. Die Familienkonzerte werden ergänzt mit themenbezogenen Workshops, Familienführungen und einem Instrumentenkarussell.
Wiener Symphoniker, Ania Druml & Sophie Druml Klavier, Lili Winderlich Erzählerin, Katharina Wincor Dirigentin
Camille Saint Saens Le carnaval des animaux »Der Karneval der Tiere«. Große zoologische Fantasie
01 – 05/07/25
SommerMusikWoche
08/05/25
Do, 18.30 Uhr
Schubert-Saal klangberührt
Marina & The Kats
Das Angebot ermöglicht Menschen ab neun Jahren mit und ohne musikalische Erfahrung, mit und ohne Behinderung ein sommerlich-unbeschwertes Eintauchen in die Welt der Musik. Angeleitet von professionellen Musiker:innen musizieren, singen, spielen und tanzen die Teilnehmer:innen fünf Tage lang gemeinsam. Als Höhepunkt treten sie im Großen Saal auf.
Informationen und Anmeldemöglichkeit auf unserer Website unter konzerthaus.at/sommermusikwoche2025 Anmeldeschluss: 30. April 2025
SieUnterstützen unsere inklu- siven Projekte mit Ihrer Spende!
Sandra Hüller Theater-
& Filmschauspielerin
* 30. April 1978 · Suhl, Thüringen/Deutschland
Preisgekrönt
wird von ihrem Weggefährten Johann Simons (Opern- & Theater-Regisseur, Intendant Schauspielhaus Bochum) wie folgt beschrieben:
»Sandra hat die klirrend scharfe Sprache der britischen Dramatikerin Sarah Kane zum Schweben gebracht, sie hat Elfriede Jelineks Textflächen so persönlich interpretiert, wie ich es noch nie zuvor gehört hatte […] Und ihr Hamlet ist bestimmt eine der besten Interpretationen, die es von dieser Rolle gegeben hat. Sandra ist eine Schauspielerin, die wirklich immer im Moment ist. Im Moment denkt! Schauspiel ist die Kunst des Moments, und ich kenne keine Schauspielerin, die das so gut kann.«
Sandra Hüller u. a. auch als Sängerin und Singer-Songwriterin aktiv ist? 2020 hat sie mit dem Musiker Daniel Freitag die EP »Be Your Own Prince« produziert.
VERANSTALTUNGSTIPP
24/05/25
Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Sandra Hüller · Jens Harzer
Jon Fosse: Trilogie
Sandra Hüller Lesung
Jens Harzer Lesung
Mathias Eick Trompete
Håkon Aase Violine
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 01/04/25
Allgemein ab 08/04/25
01 Do
19.00 Uhr · Mozart-Saal
Auftakt
Gemischter Satz 2025
Musicbanda Franui, Simply Quartet, David Helbock's Random/Control feat. Fola
Dada, Christoph & Lollo, Patricia Nolz Mezzosopran, Lukas Sternath Klavier Great Talent, Dörte Lyssewski Lesung
Eva Schlegel Bühnenraumkunst siehe Seiten 12–13
€ 28/37/46/55/63/68,–
Kartenpreise beinhalten die zur Verkostung angebotenen Weine 50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Gemischter Satz« – Informationen unter konzerthaus.at/2425gs Verkostungen in den Pausen · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
02 Fr
18.00 Uhr · Alle Säle
Gemischter Satz 2025
Musicbanda Franui
Shake Stew
Simply Quartet
Die Strottern
Lusterboden
Pamelia Stickney Theremin
Peter Rom Gitarre
Vera-Lotte Boecker Sopran
Stephan Matthias Lademann Klavier Christoph Sietzen Marimba, Percussion
Wolfram Berger Lesung
Gerti Drassl Lesung
Dörte Lyssewski Lesung
Eva Schlegel Bühnenraumkunst siehe Seiten 12–13
Programm am 02.05. und 03.05. ident
€ 81,–
Kartenpreis beinhaltet die zur Verkostung angebotenen Weine
50% JM · VVK · Für das »Finale« um ca. 22.00 Uhr im Großen Saal werden fixe Plätze vergeben. Bei den anderen Veranstaltungsteilen gilt freie Platzwahl. · Ermäßigung im Package »Gemischter Satz« – Informationen unter konzerthaus.at/2425gs · Verkostungen in den Pausen
Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
04
19.30 Uhr · Mozart-Saal
PHACE · Cantando
Admont · Bürgi
»Akusmata«
Cantando Admont
Cordula Bürgi Dirigentin
Beat Furrer
Akusmata (Erweiterte Fassung)
Sarah Nemtsov
WAVES
So
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Gent · Cheatham · Cuiller · Gallon
Biber: Rosenkranz-Sonaten
Sophie Gent Violine
Josh Cheatham Viola da gamba
Bertrand Cuiller Cembalo
Pierre Gallon Orgelpositiv
Heinrich Ignaz Franz Biber
Sonaten I, IV, IX, X, XV und XVI aus dem Zyklus über die Mysterien des Rosenkranzes siehe Seite 37
Sa
18.00 Uhr · Alle Säle
Gemischter Satz 2025
Informationen siehe 02.05. siehe Seiten 12–13
Programm am 02.05. und 03.05. ident
€ 81,–
Kartenpreis beinhaltet die zur Verkostung angebotenen Weine
50% JM · VVK · Für das »Finale« um ca. 22.00 Uhr im Großen Saal werden fixe Plätze vergeben. Bei den anderen Veranstaltungsteilen gilt freie Platzwahl. · Ermäßigung im Package »Gemischter Satz« – Informationen unter konzerthaus.at/2425gs · Verkostungen in den Pausen
Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Kompositionsauftrag von PHACE, in Kooperation mit Osterfestival Tirol, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung siehe Seite 37
€ 28,– Zyklus NA, PHA
50% JM · Freie Platzwahl · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.45 Uhr · Schönberg-Saal
Salon PHACE
Juri Giannini im Gespräch mit Komponist:innen und Mitwirkenden des Abends
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Mozart Saal
20.00 Uhr · Großer Saal
Natasa Theodoridou
»Treffpunkt Griechenland«
Natasa Theodoridou Gesang
Sotirios Katsos Busuki
Dimitrios Liolios Busuki
Panagiotis Brakoulias Gitarre
Stefanos Popolis Gitarre
Christos Bousdoukos Violine
Vasileios Papadopoulos Percussion
Konstantinos Karasavvidis Schlagzeug
Ilias Tsapatsaris E-Bass
Michail Asikis Keyboards
Andreas Bousdoukos Keyboards
Die renommierte griechische Sängerin
Natasa Theodoridou lädt zu einem Abend voller musikalischer Highlights und bringt Griechenland und seine unvergleichliche Musikkultur direkt nach Wien.
€ 48/58/68/85,–
VVK · Veranstalter Karozas Entertainment GmbH 05 Mo
19.30 Uhr · Großer Saal
Camerata Salzburg · Grimaud · Guzzo
Hélène Grimaud Klavier
Giovanni Guzzo Konzertmeister, Leitung
Johannes Brahms
Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11
Klavierkonzert Nr. 1 d-moll op. 15 siehe Seiten 24–25
€ 26/38/52/66/77/89/97,– Zyklus VIR
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
€ 28/37/46/55/63/68,– Zyklus OK
50% JM · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
16.00 Uhr · Berio-Saal
Mini hop
»Freudensprung«
Anna Mittermeier Kontrabass
Maartje Pasman Tanz
Nina Ball Kostüme, Ausstattung
Rosa Braber Regie
Ausverkauft Zyklus MHA
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses Unterstützt von Wiener Städtische Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Philharmoniker · Wang · Gražinytė-Tyla
Yuja Wang Klavier
Mirga Gražinytė-Tyla Dirigentin
Raminta Šerkšnytė Midsummer Song
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Klavierkonzert Nr. 1 b-moll op. 23
Jean Sibelius Lemminkäis-sarja »Lemminkäinen Suite« op. 22 (Auszüge) siehe Seite 30
Restkarten nach Verfügbarkeit
50% JM · VVK · Medienpartner Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Yuja Wang · 06/05/25
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Danny Grissett Trio with Mivos Quartet
»Travelogue: a tale of three cities« siehe Seite 38
€ 26/35/44/53/60/65,– Zyklus JAU
50% JM · VVK · Unterstützt von Erste Bank Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi
11.00, 14.30 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Mini hop
»Freudensprung«
Informationen siehe 06.05. Ausverkauft Zyklus MHB, MHC bzw. MHD
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses Unterstützt von Wiener Städtische
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
12.30 Uhr · Schubert-Saal
Javus Quartett
Joseph Haydn Streichquartett B-Dur Hob. III/78 »Sonnenaufgang«
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett f-moll op. 80
€ 23/28/32,– Zyklus MM
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · Melnikov · Eschenbach
Alexander Melnikov Klavier
Christoph Eschenbach Dirigent
Antonín Dvořák Karneval. Ouverture op. 92
Sergej Rachmaninoff
Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43 für Klavier und Orchester
Antonín Dvořák
Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 siehe Seite 31
€ 24/36/49/61/73/85/92/98,– Zyklus WS
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 59)
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Liederabend
Andrè Schuen
Schubert: Schwanengesang
Andrè Schuen Bariton
Daniel Heide Klavier
Franz Schubert Schwanengesang D 957 sowie weitere ausgewählte Lieder siehe Seiten 8–11
€ 29/40/55/69/80/88,– Zyklus LIE
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
11.00 & 18.30 Uhr · Schubert-Saal klangberührt
Marina & The Kats
Marina Zettl Gesang, Drums
Thomas Mauerhofer Gitarre, Gesang
09.00 & 10.45 Uhr · Mozart-Saal Schulkonzert mit den Wiener Symphonikern
»Der Karneval der Tiere«
Wiener Symphoniker
Ania Druml Klavier
Sophie Druml Klavier
Lili Winderlich Erzählerin
Katharina Wincor Dirigentin
Camille Saint-Saëns
Le carnaval des animaux
»Der Karneval der Tiere«. Große zoologische Fantasie siehe Seite 42
Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen
Empfohlen für Schüler:innen von 6 bis 10 Jahren Ausverkauft · In Kooperation mit Open Symphony, dem Kinder- und Jugendprogramm der Wiener Symphoniker
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 59)
11.00, 14.30 & 16.00 Uhr · Berio-Saal Mini hop
»Freudensprung« Informationen siehe 06.05.
Ausverkauft Zyklus MHG, MHE bzw. MHF
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren Eine Produktion des Wiener Konzerthauses Unterstützt von Wiener Städtische
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Peter Schönbauer Bass, Bass Drum, Gesang Harald Baumgartner Drums, Gesang Lilian Genn Moderation
Ein abwechslungsreiches Konzerterlebnis für Menschen mit und ohne Behinderung mit Marina & The Kats, die klassische Swingmusik mit Indie-Pop verbinden. siehe Seite 42
11.00 Uhr: Schulkonzert (ausgebucht) 18.30 Uhr: Öffentliche Veranstaltung · € 20,–50% Ermäßigung für eine Begleitung pro Besucher:in mit Behinderung Zyklus KB Freie Platzwahl · VVK · Empfohlen für Kinder von 8 bis 12 Jahren (11.00 Uhr) bzw. ab 16 Jahren (18.30 Uhr) Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal Klavierabend
Grigory Sokolov
William Byrd John come kisse me now · The First Pavan and Galliard · Fantasia · Alman in G MB 89 · Pavana »The Earl of Salisbury« · Galliard Nr. 2 »The Earl of Salisbury« · Callino Casturame. Variationen in C MB 35
Johannes Brahms Vier Balladen op. 10 · Rhapsodie h-moll op. 79/1 · Rhapsodie gmoll op. 79/2 siehe Seite 32
€ 29/44/62/80/95/110/120/130,– Zyklus KIG 50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Danny Grissett · 06/05/25
Christoph Eschenbach · 07 & 09/05/25
Grigory Sokolov · 08/05/25
Marina & The Kats · 08/05/25
09 Fr
09.00 & 10.45 Uhr · Mozart-Saal
Schulkonzert mit den Wiener Symphonikern
»Der Karneval der Tiere« Informationen siehe 08.05. siehe Seite 42
Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen
Empfohlen für Schüler:innen von 6 bis 10 Jahren
Ausverkauft · In Kooperation mit Open Symphony, dem Kinder- und Jugendprogramm der Wiener Symphoniker
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 59)
19.00 Uhr · Großer Saal
Fridays@7 Wiener
Symphoniker · Melnikov · Eschenbach
Alexander Melnikov Klavier
Christoph Eschenbach Dirigent
Sergej Rachmaninoff
Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43 für Klavier und Orchester
Antonín Dvořák
Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88
Im Anschluss an das Konzert Ausklang im Großen Foyer mit Dolby’s Around siehe Seite 31
€ 41/55/69/80/88,– Zyklus FR@7
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 59)
Barbara Maierl, Bettina Büttner-Krammer, Eva Gesierich, Ellice Renner Workshopleitung
Musiker:innen der Wiener Symphoniker siehe Seite 42
Empfohlen für Kinder von 6 bis 11 Jahren
In Kooperation mit Open Symphony, dem Kinderund Jugendprogramm der Wiener Symphoniker
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 59)
11.00 & 15.00 Uhr · Mozart-Saal Concertino
»Der Karneval der Tiere«
Wiener Symphoniker
Ania Druml Klavier
Sophie Druml Klavier
Lili Winderlich Erzählerin
Katharina Wincor Dirigentin
Camille Saint-Saëns
Le carnaval des animaux »Der Karneval der Tiere«. Große zoologische Fantasie siehe Seite 42
€ 28,–/Kinder € 15,– Zyklus COA, COC bzw. COB
Freie Platzwahl · VVK · Empfohlen ab 6 Jahren
In Kooperation mit Open Symphony, dem Kinderund Jugendprogramm der Wiener Symphoniker
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 59)
19.30 Uhr · Berio-Saal
Alicia Edelweiss
»FURIE« Album Release Show
Alicia Edelweiss
Gesang, Akkordeon, Gitarre, Ukulele, Klavier & Band siehe Seite 38
Stehplätze € 29,– Zyklus SIN
50% JM · Stehkonzert · VVK
Medienpartner FM4 und The Gap Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.00 Uhr · Großer Saal
Eröffnung des 41. Internationalen Musikfests
Klangforum Wien · Needcompany · Sun · Falk · Anderson
»Amopera«
Grace Tjang, Maarten Seghers, Paul Blackmann Performance
Sarah Maria Sun Sopran
Holger Falk Bariton
Jan Lauwers Inszenierung
Tim Anderson Dirigent
Amopera. Eine halbkonzertante Meta-Oper mit Ausschnitten aus Werken von Luciano Berio, Sir Harrison Birtwistle, Alexander Zemlinsky, Alban Berg, Benjamin Britten, Peter Maxwell Davies, Iannis Xenakis, Salvatore Sciarrino, Bernhard Lang, Beat Furrer, Rebecca Saunders, Michael Wertmüller und Sara Glojnarić siehe Seiten 14–15
€ 36,– Zyklus NA, KFW
50% JM · Freie Platzwahl · VVK
41. Internationales Musikfest · Unterstützt von Tiroler Festspiele Erl, Haselsteiner Familien-Privatstiftung Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit dem Klangforum Wien (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 59)
21.00 Uhr · Großes Foyer
Tutti
Austausch über das Gehörte mit den Komponist:innen und Interpret:innen
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Großen Saal · Imbiss bzw. Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen
Franz Schubert Klaviertrio B-Dur D 28 »Sonate« Camille Saint-Saëns Klaviertrio Nr. 2 e-moll op. 92
Antonín Dvořák Klaviertrio f-moll op. 65
€ 26/41/49/56/60,– Zyklus KT
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Alexander Melnikov · 07 & 09/05/25
Alicia Edelweiss · 10/05/25
»Amopera« · 11/05/25
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 01/04/25
Allgemein ab 08/04/25
12 Mo
19.30 Uhr · Berio-Saal E C H O BOOMER
Alois Eberl Posaune
Astrid Wiesinger Altsaxophon
Beate Wiesinger Bass, Komposition
Clemens Sainitzer Violoncello
Florian Sighartner Violine, Flöte
Philipp Jagschitz Klavier, Synthesizer
Michał Wierzgoń Schlagzeug siehe Seite 39
€ 29,–
50% JM · Freie Platzwahl · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
13 Di
20.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener Hofburg Orchester
»Caprice Viennois«
Daniel Auner Violine, Dirigent
Daniel Auner brilliert in diesem Konzert, einer Hommage an den legendären Wiener
Geiger Fritz Kreisler, gleichermaßen als Dirigent wie als Solist – auf einem Instrument von Giovanni Battista Guadagnini aus der wertvollen Sammlung von Streichinstrumenten der Österreichischen Nationalbank.
€ 45/55/75/110,–
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
14
12.30 & 18.30 Uhr · Schubert-Saal Musik und Dichtung
Bibiana Beglau · Kiron Atom Tellian
Annie Ernaux: Der Platz
Bibiana Beglau Lesung
Kiron Atom Tellian Klavier
Mi
19.00 Uhr · Mozart-Saal Orchester der J. S. Bach-Stiftung
· Werneburg · Lutz
Marie-Luise Werneburg Sopran
Rudolf Lutz Cembalo, Leitung
Johann Sebastian Bach Ouverture / Orchestersuite Nr. 2 h-moll BWV 1067
Ich bin vergnügt mit meinem Glücke BWV 84 Konzert A-Dur BWV 1055
(Rekonstruktion der ursprünglichen Fassung für Oboe d’amore und Streicher)
O holder Tag, erwünschte Zeit BWV 210
€ 28/55/63/68,– Zyklus JSB
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal NHK Symphony Orchestra, Tokyo · Fang · Buchbinder · Luisi
Ying Fang Sopran
Rudolf Buchbinder Klavier
Fabio Luisi Dirigent
Edvard Grieg Klavierkonzert a-moll op. 16
Gustav Mahler Symphonie Nr. 4 G-Dur für großes Orchester und Sopran-Solo siehe Seiten 20–23
Restkarten € 54/70/83/104,– Zyklus OI
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
15
18.30 Uhr · Mozart-Saal Quatuor Mosaïques
Ferdinand David
Streichquartett a-moll op. 32
Ludwig van Beethoven
Streichquartett F-Dur op. 135
Franz Schubert
Streichquartett G-Dur D 887
Do
16
19.30 Uhr · Großer Saal
Vassileva · Extasi Ensemble
Vivi Vassileva Percussion
Extasi Ensemble: Maximilian Fellermann, Alexander Georgiev, Jürgen Leitner, Valentin Vötterl Percussion, Per Rundberg Klavier; Aaron Grünwald, Leon Lorenz Percussion
Martin Grubinger präsentiert seine
Meisterstudenten Leon Lorenz und Aaron Grünwald
Maki Ishii
Dyu-Ha op. 46 (Bearbeitung: Alex Georgiev) Thirteen drums op. 66 für Percussion solo (Auszüge)
Fazıl Say IV Marimba - Boobams (Concerto for percussion and orchestra op. 77)
Iannis Xenakis Psappha (Auszüge) · Okho
Gustav Mahler
4. Adagietto. Sehr langsam (Symphonie Nr. 5) (Bearbeitung für Vibraphon)
Steve Reich Drumming Part One
Daníel Bjarnason
Inferno für Solo-Percussion und Ensemble Ramón »Mongo« Santamaria Afro Blue
Oriol Cruixent
Èxtasi Hemiòlic (Suite Iniciàtica) siehe Seite 39
€ 28/38/50/62/71,– Zyklus PP
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
20.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener Hofburg Orchester
»Caprice Viennois« Informationen siehe 13.05.
€ 45/55/75/110,–
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
50% JM · 41. Internationales Musikfest · Musik und Dichtung 2024/25 steht unter dem Motto »Wa(h)re Gefühle« · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien · Unterstützt von wienerberger
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
€ 26/35/44/53/60/65,– Zyklus QM
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Schubert-Saal Wiener KammerOrchester Varga · Mengoli
Konrad Varga Violoncello
Serge Falck Moderation
Giuseppe Mengoli Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonia D-Dur K 19
Joseph Haydn
Violoncellokonzert D-Dur Hob. VIIb/2
Symphonie Es-Dur Hob. I/22 »Der Philosoph«
Leopold Mozart Symphonie F-Dur
€ 42/51,– Zyklus PT
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
11.00, 14.00 & 16.00 Uhr · Berio-Saal Allez hop »Vom Trommeln und Träumen«
Salah Ammo Busuki, Gesang
Peter Gabis Percussion
Sarah Jeanne Babits Schauspiel, Konzept, Text
Simon Schober Schauspiel
OMAi Projektionsmaler
Laura Malmberg Bühnenbild, Kostüme
Paul Sturminger Bühnenbild, Kostüme
Matthias Werner Allez-hop-Musik
Philipp Lossau Regie
Poppy und Dandelion geraten in ein lustig-verrücktes Labyrinth voller Klänge und Träume.
Ausverkauft Zyklus AHA, AHB bzw. AHC
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 3 bis 5 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses
Unterstützt von Wiener Städtische
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Bibiana Beglau · 14/05/25
17 Sa
19.30 Uhr · Großer Saal
Pygmalion · Pichon
»Requiem pour Ophélie«
Sabine Devieilhe Sopran
Stéphane Degout Bariton
Raphaël Pichon Dirigent
Ambroise Thomas Szenen aus »Hamlet«. Oper in fünf Akten
Gabriel Fauré
Requiem op. 48 für Sopran, Bariton, Chor, Orgel und Orchester siehe Seiten 4–7
€ 24/34/47/58/69/78/85/92,– Zyklus VK, G
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.00 Uhr · Schubert-Saal Musik im Gespräch
Michael Stegemann im Gespräch mit Erwin Barta
Eine Totenmesse »zum Vergnügen«. Gabriel Faurés Requiem Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Großen Saal Zyklus G
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Sissoko · Segal · Parisien · Peirani
»Les Égarés«
Ballaké Sissoko Kora
Vincent Segal Violoncello Émile Parisien Sopransaxophon
Vincent Peirani Akkordeon
Ausverkauft Zyklus WO
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Medienpartner Ö1 Club und Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So
10.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener KammerOrchester · Hakhnazaryan
Narek Hakhnazaryan Violoncello, Leitung
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Andante cantabile (Streichquartett op. 11) (Fassung für Violoncello und Streichorchester)
Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur op. 33 für Violoncello und Orchester (Bearbeitung für Violoncello und Streichorchester: David Walter)
Eduard Mirzoyan Shushanik
Dmitri Schostakowitsch Kammersymphonie c-moll op. 110a (Bearbeitung für Streichorchester nach dem Streichquartett Nr. 8: Rudolf Barschai)
€ 28/37/46/55/63/68,– Zyklus MA
50% JM
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
11.00 & 14.00 Uhr · Berio-Saal Allez hop
»Vom Trommeln und Träumen«
Informationen siehe 17.05.
Ausverkauft Zyklus AHD bzw. AHE
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 3 bis 5 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses
Unterstützt von Wiener Städtische
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal Orchester Wiener Akademie · Hampson · Haselböck
Thomas Hampson Bariton Martin Haselböck Dirigent Ludwig van Beethoven Ouverture c-moll zu »Coriolan« op. 62
Wolfgang Amadeus Mozart Hai già vinta la causa ... Vedrò, mentr'io sospiro »Der Prozess schon gewonnen?«
(Rezitativ und Arie des Grafen aus »Le nozze di Figaro« K 492)
Rivolgete a lui lo sguardo K 584 Kontretanz C-Dur K 587
»Der Sieg vom Helden Coburg«
Ein deutsches Kriegslied K 539
»Ich möchte wohl der Kaiser sein« Kontretanz C-Dur K 535 »La Bataille«
Franz Schubert
Ganymed D 544
Sei mir gegrüßt, o Sonne (Arie aus »Alfonso und Estrella« D 732)
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«
€ 10/64/74/84/99/119,–
VVK · Veranstalter Concerts Pamplona GmbH
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Company of Music
»Oracolo della Musica«
David Bergmüller Theorbe
Johannes Hiemetsberger Leitung
Claudio Monteverdi
Selva morale e spirituale SV 252-288 (Auszüge) · Madrigali guerrieri, et amorosi (Auszüge aus dem 8. Madrigalbuch)
Gerald Resch
Neues Werk (UA)
Auftragswerk der Company of Music
€ 25/30/38/45/50/54,– Zyklus COM
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit der Company of Music (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 59)
18.30 Uhr · Mozart-Saal
Vorkonzert COMpanion
The Voice of Ella Bernhard Jaretz Leitung
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Mozart-Saal
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 01/04/25
Allgemein ab 08/04/25
19.30 Uhr · Schubert-Saal
Arien- & Liederabend Aigul Shamshidenova
Aigul Shamshidenova Gesang
Sergey Kim Klavier
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Antonín Dvořák, Giacomo Puccini, Francesco Cilea, Alexander Skrjabin, Robert Schumann, Franz Schubert, Mikhail Glinka, Sergej Rachmaninoff u. a.
€ 35/45,–
VVK · Veranstalter Aigul Shamshidenova
21.00 Uhr · Berio-Saal
City Sounds Bex feat. ÆNGL
Kompromissloser Rap, starke Texte und experimentelle Soundlandschaften: Rapperin Bex trifft auf die Musikerin ÆNGL. Stehplätze € 26,–
50% JM · Stehkonzert · VVK · Ersatztermin für den 12. Februar 2025 · Medienpartner FM4 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
20 Di
19.30 Uhr · Schubert-Saal
Eva Resch · Eric Schneider
»Rot – Ein Abend über Liebe, Gewalt und Tod«
Eva Resch Sopran
Eric Schneider Klavier
Lieder von Dmitri Schostakowitsch, Richard Strauss, Max Reger, Franz Schubert, Wolfgang Amadeus Mozart, Stefan Wolpe, Wolfgang Rihm, Paul Dessau, Kurt Weill u. a.
€ 23/28/31/32,–
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Bex · 19/05/25
20.00 Uhr · Großer Saal
The Swell Season
The Swell Season sind zurück! Im irischen Independent-Drama »Once« erlangten Markéta Irglová und Glen Hansard internationale Bekanntheit: Mittlerweile sind die beiden auch solo erfolgreich unterwegs. Nun darf sich das Wiener Publikum auf eine Reunion des musikalischen Duos freuen!
Ausverkauft
VVK · Veranstalter Barracuda Music GmbH
20.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener Hofburg Orchester
»Strauss & Mozart«
Das Wiener Hofburg Orchester präsentiert mit international renommierten Opernsänger:innen sowie klassischen Balletttänzer:innen beliebte Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann und Josef Strauss sowie Franz Lehár und Emmerich Kálmán – gespickt mit musikalischen Scherzen auf hohem künstlerischen Niveau.
€ 45/55/75/110,–
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
21 Mi
21.00 Uhr · Mozart-Saal
Tobias Pötzelsberger
Tobias Pötzelsberger Gesang, Gitarre & Band
siehe Seite 40
€ 29/31/33/35,–
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
22 Do
19.30 Uhr · Großer Saal
Mahler: Symphonie Nr. 2
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Wiener Singakademie
Nikola Hillebrand Sopran
Sasha Cooke Mezzosopran
Marin Alsop Dirigentin
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 2 c-moll für Sopran, Alt, Chor und Orchester »Auferstehungs-Symphonie« siehe Seiten 20–23
€ 24/36/49/61/73/85/92,– Zyklus RSO
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest
Gemeinsam veranstaltet mit RSO Wien
Medienpartner Ö1 Club und Der Standard
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Gala der Bulgarischen Kultur & Musik (Opus 2)
Donka Angatscheva Klavier, Lidia Baich Violine, Vienna Art Nouveau Orchestra, Solistinnen des Chors »The Mystery of the Bulgarian Voices«, Miriam Kutrowatz Sopran, Milena Andreeva Gesang, Clemens Unterreiner Bariton, Simeon Goshev Klavier, Teodora Miteva Violoncello, Ekaterina Frolova Violine, Valchan Valchanov Oboe, Nedyalko Nedyalkov Kaval, Marika Lichter Gesang, Schauspiel, Georgi Andreev & Konstantin Ilievski Dirigenten, Miya Santova, Georgi Toshev, Dessi Urumova Moderation
Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Strauss, Georgi Andreev und Richard Addinsell
Eine Würdigung der bulgarischen Kultur: Das Gala-Konzert bietet eine »musikalische Brücke« zwischen bulgarischer und österreichischer Klassik. Besonderer Höhepunkt ist der Auftritt des weltberühmten Chores »The Mystery of the Bulgarian Voices«.
Dmitri Schostakowitsch Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 Anton Bruckner Symphonie Nr. 7 E-Dur siehe Seiten 18–19
€ 27/40/54/70/83/95/104/111,– Zyklus VIR
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Neue Wiener Concert Schrammeln · Hans Theessink & Band
»zwa wean ans«
Neue Wiener Concert Schrammeln:
Peter Uhler Violine
Nikolai Tunkowitsch Violine
Helmut Stippich Wiener Knopfharmonika
Peter Havlicek Kontragitarre
Hans Theessink & Band:
Hans Theessink Gesang, Gitarre
Geri Schuller Keyboards
Angus Thomas Bass
Alee Thelfa Schlagzeug, Gesang
Karl Ritter Idee
Ausverkauft Zyklus SPI
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
11.00 & 14.00 Uhr · Berio-Saal Piccolo
»Der Wunderkasten«
Salah Ammo Busuki, Gesang
Peter Gabis Handpan, Percussion, Obertongesang, Valerie Klein Gesang, Tanz, Schauspiel, Alexander Medem Erzähler, Schauspiel, Regie, Sophie Reyer Text, Thaddäus Stockert Ausstattung
Ein Musiktheater frei nach einer Erzählung aus »Tausendundeiner Nacht« mit Musik vom syrischen Komponisten Salah Ammo: Der kleine Kadi möchte einer armen Frau dabei helfen, ihren geliebten Garten vom mächtigen Herrscher zurückzubekommen.
€ 26,–/Kinder € 15,– Zyklus PIA bzw. PIB
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 6 Jahren Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · Capuçon · Popelka
Renaud Capuçon Violine
Petr Popelka Dirigent
Ludwig van Beethoven
Ouverture C-Dur »Die Weihe des Hauses« op. 124
Erich Wolfgang Korngold Violinkonzert D-Dur op. 35
Josef Strauß »Dynamiden«-Walzer op. 173
Richard Strauss
Suite (Der Rosenkavalier AV 145) (Bearbeitung: Artur Rodziński) siehe Seite 33
€ 24/36/49/61/73/85/92/98,– Zyklus WS
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 59)
Tugan Sokhiev · 23/05/25
24 Sa
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Sandra Hüller · Jens Harzer
Jon Fosse: Trilogie
Sandra Hüller Lesung
Jens Harzer Lesung
Mathias Eick Trompete
Håkon Aase Violine
siehe Seite 43
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus LIT
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest
Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
25 So
11.00 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · Capuçon · Popelka
Renaud Capuçon Violine Petr Popelka Dirigent
Barbara Rett Präsentation
Informationen siehe 24.05. siehe Seite 33
€ 24/36/49/61/73/85/92/98,– Zyklus WSM, VWS
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 59)
11.00 Uhr · Schönberg-Saal · Wotruba-Salon · Neuer Salon Vorhören!
Karin Meissl, Esther Planton, Robin Prischink Workshopleitung
Eine kreative Auseinandersetzung mit Josef Strauß’ Geheime Anziehungskräfte »Dynamiden« sowie Richard Strauss’ »Der Rosenkavalier«.
Separate Einführungen für Kinder von 8–10 bzw. 11–12 Jahren und Jugendliche ab 13 Jahren
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Berio-Saal ensemble
XXI. jahrhundert
Peter Burwik Dirigent
György Ligeti
Mysteries of the Macabre. Drei Arien aus der Oper »Le Grand Macabre« für Koloratursopran oder Solo-Trompete und Orchester
Paul Hertel Abschieds-Stück op. 35
Otto M. Zykan
Kammermusik für zwölf Instrumente und was daraus wird
Mauricio Kagel
Südosten (Die Stücke der Windrose)
Gerhard Lampersberg pfeffer + salz
Ondřej Adámek Imademo
€ 24,–
Freie Platzwahl · VVK Veranstalter ensemble XXI. jahrhundert
12.30 Uhr · Mozart-Saal
Jess-Trio-Wien
Ignaz Pleyel Klaviertrio D-Dur Ben 445
Sergej Rachmaninoff
Klaviertrio Nr. 2 d-moll op. 9 »Trio élégiaque«
€ 24/30/36/39,– Zyklus JES
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Renaud Capuçon · 24 & 25/05/25
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 01/04/25
Allgemein ab 08/04/25
19.30 Uhr · Großer Saal
London Symphony Orchestra · Batiashvili · Pappano
Lisa Batiashvili Violine Sir Antonio Pappano Dirigent
Richard Strauss Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Violine und Orchester A-Dur K 219
Richard Strauss Ein Heldenleben. Tondichtung für großes Orchester op. 40 siehe Seite 34
€ 50/70/91/108/125/137,– Zyklus MW, U30
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Unterstützt von PORR
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
20.30 Uhr · Mozart-Saal Wiener Hofburg Orchester
»Strauss & Mozart« Informationen siehe 20.05.
€ 45/55/75/110,–
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
31 Sa
15.00 Uhr · Großer Saal Festliches Singen 2025
»Ein Strauss kommt selten allein« Wiener KinderStimmen, Wiener ABChöre, Wiener KinderChor, Wiener MädchenChor, Wiener CrescendoChor, Lehrer:innen der Singschule Wien, Tänzer:innen aus dem Vorbereitungslehrgang Tanz und dem Tanzstudium (an der MUK Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien), Jolantha Seyfried Künstlerische Leitung der Tanzeinlagen, Jugendsinfonieorchester Wien, Martin Reining Orchesterleitung, Astrid Hofmann Zither, Christiane Fischer Musikalische Gesamtleitung
€ 12/18/24/30,–
VVK · Für Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr sind Karten zum Einheitspreis von € 10,– (Kat 2–4) erhältlich. Veranstalter MA 13 - BA 3 Musikschulen der Stadt Wien
20.30 Uhr · Mozart-Saal Wiener Hofburg Orchester
»Caprice Viennois« Informationen siehe 13.05.
€ 45/55/75/110,–
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
01
11.00 Uhr · Großer Saal Festliches Singen 2025
»Ein Strauss kommt selten allein« Informationen siehe 31.05.
€ 12/18/24/30,-
So
VVK · Für Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr sind Karten zum Einheitspreis von € 10,– (Kat 2–4) erhältlich.
Veranstalter MA 13 - BA 3 Musikschulen der Stadt Wien
Johann Sebastian Bach Ricercare à 6 (Musikalisches Opfer BWV 1079)
(Bearbeitung für Kammerorchester)
Felix Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert e-moll op. 64 Symphonie Nr. 5 D-Dur op. 107 »Zur Feier der Kirchen-Reformation« siehe Seiten 24–25
€ 25/36/50/60/71/82/89/95,– Zyklus SCA
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Liederabend
Julian Prégardien
Schubert: Die schöne Müllerin
Julian Pregardien Tenor
Kristian Bezuidenhout Hammerklavier
Franz Schubert
Die schöne Müllerin D 795 siehe Seiten 8–11
€ 29/50/62/71/77,– Zyklus LIE
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mai/Juni
03
11.00 Uhr · Mozart-Saal
Sing Along »Blauli«
Schüler:innen und Pädagog:innen der GTVS Friedrichsplatz
Lorenzo Gangi Percussion
Karin Hopferwieser Violoncello
Mark Peter Royce Klavier
Simon Schellnegger Viola
Emanuel Toifl Saxophon, Querflöte
Monika Jeschko Moderation, Konzept Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen
Informationen auf konzerthaus.at/schulkonzerte oder unter der Telefonnummer +43 1 24200 334 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.30 Uhr · Großer Saal
Camerata Salzburg · Jansen · Ahss
Mo
Informationen siehe 02.06. siehe Seiten 24–25
€ 25/36/50/60/71/82/89/95,– Zyklus SCB
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Berio-Saal
Trio Catch
Lachenmann 90
Martin Adámek Klarinette
Eva Boesch Violoncello
Sun-Young Nam Klavier
Matthias Kranebitter whirl and pendulum
Mirela Ivičević ČAR
Sara Glojnarić sugarcoating #2
Helmut Lachenmann Allegro sostenuto
€ 28,– Zyklus NA
50% JM · Freie Platzwahl · VVK 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
20.30 Uhr · Mozart-Saal Philip Dizack
»Brass Regalia« siehe Seite 41
€ 28/46/55/63/68,– Zyklus AOB
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Trio Catch · 03/06/25
Sir Antonio Pappano · 27 & 28/05/25
Juni
Allgemein ab 08/04/25
04
19.30 Uhr · Großer Saal Film + Musik live Chaplin: City Lights
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Timothy Brock Dirigent
Film »City Lights / Lichter der Großstadt« (USA, 1931)
Regie & Musik Charles Chaplin
Ausverkauft Zyklus F, U30
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest
Gemeinsam veranstaltet mit RSO Wien Medienpartner ray Filmmagazin Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal Philharmonic Five »Groovy vibes«
Nikolai Kapustin
Klavierquintett op. 89
Auswahl (8 Concert Etudes op. 40)
Werke von Duke Ellington, Chick Corea, Michel Camilo u. a. in Bearbeitungen
€ 28/50/62/71/77,– Zyklus PH5
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
05
19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Philharmoniker · Baumgartner · Behle · Welser-Möst
Tanja Ariane Baumgartner Mezzosopran
Daniel Behle Tenor
Franz Welser-Möst Dirigent
Mi
06
19.30 Uhr · Großer Saal
SAVE THE LAST WALTZ FOR ME
Fr
Do
Verena Altenberger, Lino Camilo, Lars Eidinger, Clara Frühstück, Oskar Haag, Peaches, Naked Lunch u. a.
Oskar Haag & Oliver Welter Konzept
Gerhard Fresacher Live-Regie
Christina Bauer Ton-Regie
Ein Konzerthaus. Eine Party. Eine Liebe. Babys, der letzte Walzer soll der unsere sein!
In einer mehrstündigen Theater-Disko lässt unter der Ägide von Oliver Welter und Oskar Haag eine bunte und diverse Schar von Musiker:innen, Schauspieler:innen und Performer:innen Johann Strauss, exakt am Jahrestag seines Begräbnisses, hochleben und feiert, ausgehend vom Zentralfriedhof, im Konzerthaus seine Wiederauferstehung.
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH 09
20.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener Hofburg Orchester
»Strauss & Mozart«
Informationen siehe 20.05.
€ 45/55/75/110,–
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
Joseph Haydn Symphonie c-moll Hob. I/52
Gustav Mahler Das Lied von der Erde. Eine Symphonie für eine Tenor- und eine AltStimme und Orchester
siehe Seiten 20–23
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus MW
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.00 Uhr · Mozart-Saal
Ārt House 17 · Hell
»QueerPassion«
Markus Schäfer Tenor, Erzähler
Susanne Elmark Sopran
Yosemeh Adjei Countertenor
Julian Habermann Tenor
Dietrich Henschel Bariton
Leonhard Srajer Sprecher
Regenbogenchor Graz
Željka Hrestak Choreinstudierung
Lina Tur Bonet Konzertmeisterin
Michael Hell Cembalo, Leitung
Seht jene Menschen. QueerPassion (Johannespassion BWV 245 von Johann Sebastian Bach in Textbearbeitung von Thomas Höft)
Die »QueerPassion« ist nichts anderes als die berühmte Johannespassion von Johann Sebastian Bach, die Thomas Höft mit einem komplett neuen Libretto überschrieben hat. Dieser Text stellt statt der Leidensgeschichte Jesu die Leidensgeschichte diskriminierter und ermordeter queerer Menschen in den Mittelpunkt.
€ 28/37/46/55/63/68,–
VVK · Kofinanziert durch das EU-Programm »Creative Europe (2021–2027) sowie durch das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport · Von der Europäischen Union finanziert.
Veranstalter Verein »Beiträge zu Verständnis und Fortschritt von Kunst und Kultur«
18.30 Uhr · Mozart-Saal Symphonisches Schrammelquintett Wien
»In Wean san d’Erbsen grean«
Bekanntes und Raritäten von Johann Strauss Vater & Sohn, Joseph Lanner, Johann & Josef Schrammel, Carl Michael Ziehrer sowie zahlreichen weiteren Komponisten
€ 24/36/47/54,– Zyklus SSW
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Webern Symphonie Orchester · Rudin
Fedor Rudin Dirigent
Gustav Mahler Symphonie Nr. 1 D-Dur
Geschlossene Veranstaltung
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Symphonisches Schrammelquintett Wien · 10/06/25
Charles Chaplin »City Lights« · 04/06/25
11 Mi
12.30 Uhr · Schubert-Saal
Dorothee Hartinger ·
Su Yeon Kim
Kathrin Röggla: Wir schlafen nicht
Dorothee Hartinger Lesung
Su Yeon Kim Klavier
György Ligeti
Der Zauberlehrling. Étude Nr. 10
(Études pour piano, deuxième livre)
Ludwig van Beethoven
Sonate c-moll op. 10/1
Aaron Copland Three Moods
Paul Hindemith Sonate Nr. 2 für Klavier
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus MUD1
50% JM · Musik und Dichtung 2024/25 steht unter dem Motto »Wa(h)re Gefühle« · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien
Unterstützt von wienerberger
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Rising Stars · Klavierabend
Lukas Sternath
für den Gemeinschaftszyklus »Rising Stars« nominiert von Philharmonie du Luxembourg, Musikverein Wien und Wiener Konzerthaus · Great Talent
Sofia Gubaidulina
Chaconne
Johannes Brahms
Variationen und Fuge B-Dur über ein
Thema von Georg Friedrich Händel op. 24
PatKop
Three Pieces for Piano (EA) Kompositionsauftrag von Philharmonie du Luxembourg, Musikverein Wien, Wiener Konzerthaus und European Concert Hall Organisation
Franz Liszt
Sonate h-moll S 178
€ 29,– Zyklus RIS, GRT
50% JM · Freie Platzwahl · VVK 41. Internationales Musikfest Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Anton Webern Im Sommerwind. Idylle für großes Orchester
Camille Saint-Saëns
Violoncellokonzert Nr. 1 a-moll op. 33
Nikolai Rimski-Korsakow
Scheherazade. Suite symphonique op. 35 siehe Seiten 18–19
€ 24/36/49/61/73/85/92,– Zyklus WSF, U30
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest
Medienpartner Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 59)
10.30 Uhr · Mozart-Saal Wiener KammerOrchester · Horsch · de Vriend
Lucie Horsch Blockflöte
Jan Willem de Vriend Dirigent
Benjamin Britten Simple Symphony op. 4
Johann Sebastian Bach
Konzert F-Dur BWV 1053
Antonio Vivaldi Concerto C-Dur RV 443 für Flautino, Streicher und Basso continuo
19.00 Uhr · Großer Saal
Fridays@7
Wiener Symphoniker · Gabetta · Viotti
Sol Gabetta Violoncello
Lorenzo Viotti Dirigent
Camille Saint-Saëns
Violoncellokonzert Nr. 1 a-moll op. 33
Nikolai Rimski-Korsakow
Scheherazade. Suite symphonique op. 35 Im Anschluss an das Konzert Ausklang im Großen Foyer mit Acht Cellisten der Wiener Symphoniker
siehe Seiten 18–19
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus FR@7
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 59)
20.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener Hofburg Orchester
»Caprice Viennois« Informationen siehe 13.05.
€ 45/55/75/110,–
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
14 Sa
20.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener Hofburg Orchester
»Caprice Viennois« Informationen siehe 13.05.
€ 45/55/75/110,–
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
Johannes Bernardus van Bree Allegro für vier Streichquartette
€ 28/37/46/55/63/68,– Zyklus MA
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Rossini: Stabat mater
ORF Radio-Symphonieorchester Wien Wiener Singakademie
Masabane Cecilia Rangwanasha Sopran
Teresa Iervolino Mezzosopran
Edgardo Rocha Tenor
Adolfo Corrado Bass
Oscar Jockel Dirigent
Maurice Ravel Le tombeau de Couperin (Fassung für Orchester)
Gioachino Rossini Stabat mater siehe Seite 41
€ 24/34/47/58/69/78/85/92,– Zyklus VK
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest · Gemeinsam veranstaltet mit RSO Wien · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft 16 Mo
11.00 Uhr · Großer Saal
Schulkonzert »Blauli«
Superar Kinderchor
Lorenzo Gangi Percussion
Karin Hopferwieser Violoncello
Mark Royce Klavier
Simon Schellnegger Viola
Emanuel Toifl Saxophon, Querflöte
Stefan Foidl Dirigent
Monika Jeschko Moderation, Konzept
Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen
Informationen auf konzerthaus.at/schulkonzerte oder unter der Telefonnummer +43 1 24200 334 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Lucie Horsch · 15/06/25
Lorenzo Viotti · 12 & 13/06/25
17 Di
19.30 Uhr · Großer Saal
Klavierabend
Sir András Schiff
Werke von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven
siehe Seite 36
€ 24/36/49/61/73/85/92,– Zyklus KIG
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18 Mi
19.30 Uhr · Großer Saal
Joshua Redman & Brad Mehldau
»The art of the duo«
Joshua Redman Tenorsaxophon
Brad Mehldau Klavier siehe Seiten 16–17
€ 28/40/55/69/80/88,–
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest
Unterstützt von Erste Bank
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Boehringer
Ingelheim Orchester
Albin Rudisch Klavier
Musikalische Highlights aus Film, Klassik und Moderne
€ 27/31/35/39,–
VVK · Veranstalter Boehringer Ingelheim Orchester
19 Do
20.00 Uhr · Großer Saal KRUDER & DORFMEISTER
»play the K&D Sessions live«
Peter Kruder Live-Electronics, Synthesizer, Gitarre, Producer
Richard Dorfmeister
Live-Electronics, Gitarre, Flöte, Producer
Andreas Lettner Drums, Electronic Drums
Albin Janoska Keyboards
Max Kanzler Vibraphon, Percussion
Peter Schönbauer Bass, Synthesizer
Gerd Schneider Licht
Jascha Suess Visuals
Ausverkauft
50% JM · Konzert mit Stehplätzen im unbestuhlten Parterre · VVK · 41. Internationales Musikfest Medienpartner FM4
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
20.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener Hofburg Orchester
»Strauss & Mozart«
Informationen siehe 20.05.
€ 45/55/75/110,–
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
20
20.00 Uhr · Großer Saal
Fr
KRUDER & DORFMEISTER
»play the K&D Sessions live« Informationen siehe 19.06.
Ausverkauft
50% JM · Konzert mit Stehplätzen im unbestuhlten
Parterre · VVK · 41. Internationales Musikfest
Medienpartner FM4
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
21
19.30 Uhr · Großer Saal
Sonya Yoncheva
Bohuslav Martinů Philharmonic Orchestra
Sonya Yoncheva Sopran Francesco Ciampa Dirigent
Starsopranistin Sonya Yoncheva präsentiert die schönsten Momente der Oper: Mit Werken von Richard Wagner, Giuseppe Verdi, Antonín Dvořák und Giacomo Puccini
€ 10/64/99/119/159/179,–
VVK · Veranstalter Concerts Pamplona GmbH
20.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener Hofburg
»Strauss & Mozart« Informationen siehe 20.05.
€ 45/55/75/110,–
Sa
23
19.30 Uhr · Großer Saal
Orgelabend
Balázs Szabó
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Desider von Antalffy-Zsiross, Jean-Louis Florentz, Franz Liszt und Max Reger
€ 29,– Zyklus OR
50% JM · Freie Platzwahl · VVK
41. Internationales Musikfest
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener Kammerorchester
Marinescu - International Musicians Academy Gala Concert
Carina T. Xiao, Ron Maxim Huang, Wendy Huang, Joseph Rossetti, Mădălina-Claudia Dănilă Klavier , Lucas Hu, Sebastian Grand, Ovidiu Marinescu Dirigenten
Werke von Beethoven, Mozart, Haydn, Saint-Saëns, Marinescu, Bordignon u. a.
€ 14/20/26/32,–
Veranstalter SC BLAUER MOZART COMPANY SRL
Orchester
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
22
20.00 Uhr · Großer Saal
Jon Batiste
So
Bekannt als Bandleader der »Late Show« mit Stephen Colbert, ausgezeichnet mit mehreren Grammys und einem Academy Award: Jon Batiste kommt ins Wiener Konzerthaus! Mit seinem 2024 erschienenen Album »Beethoven Blues« überschreitet der gefeierte Musiker traditionelle Grenzen und erweitert zeitlose Klassiker quer durch das Genrespektrum.
€ 29/40/53/66/77/84,–
Veranstalter Cute Concerts GmbH
19.30 Uhr · Großer Saal
Beethoven:
Symphonien Nr. 1, 2 & 4
Le Concert des Nations
Jordi Savall Dirigent
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60
siehe Seite 36
Restkarten € 40/54/70/83/111,– Zyklus BJS, G 50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Medienpartner Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.00 Uhr · Schubert-Saal
Musik im Gespräch
John D. Wilson im Gespräch mit Erwin Barta
»Es ist nicht zu leugnen, dass Hr. v. B. ein Mann von Genie ist …«
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Großen Saal Zyklus G
Jordi Savall · 24 & 26/06/25
Allgemein ab 08/04/25
25
19.30 Uhr · Großer Saal
Mi
Orchestre Métropolitain de Montréal · Kantorow · Nézet-Séguin
Alexandre Kantorow Klavier
Yannick Nézet-Séguin Dirigent
Maurice Ravel
La valse. Poème chorégraphique pour orchestre
Barbara Assiginaak
Eko-Bmijwang (EA)
Camille Saint-Saëns
Klavierkonzert Nr. 2 g-moll op. 22
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Symphonie Nr. 6 h-moll op. 74
»Pathétique«
siehe Seite 35
€ 47/58/69/78/85,– Zyklus CUV
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest
Medienpartner Der Standard
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
26
19.30 Uhr · Großer Saal
Beethoven: Symphonien Nr. 8 & 9
Le Concert des Nations
La Capella Nacional de Catalunya
Lina Johnson Sopran, Olivia Vermeulen
Mezzosopran, Martin Platz Tenor, Manuel Walser Bass, Jordi Savall Dirigent
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 8
F-Dur op. 93 · Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 siehe Seite 36
Restkarten € 81/104/124/172,– Zyklus BJS
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
28
20.30 Uhr · Mozart-Saal
Sa
Wiener Hofburg Orchester
»Strauss & Mozart« Informationen siehe 20.05.
€ 45/55/75/110,–
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
50% JM · VVK · 41. Internationales Musikfest Unterstützt von Erste Bank
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzertvorschau
Höhepunkte Saison 2025/26 im Einzelkartenvorverkauf
Mi, 03/09/25 · Großer Saal
Royal Concertgebouw
Orchestra · Jansen · Mäkelä
Werke von Mozart, Prokofjew und Bartók
€ 41/64/90/117/140/163/178/193,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »Klaus Mäkelä« Informationen unter konzerthaus.at/2526klm
Do, 02/10/25 · Großer Saal
Sir András Schiff
»Schubertiade II« Klavierwerke von Franz Schubert
€ 25/37/51/64/75/87/95/102 ,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »Klavier im Großen Saal« Informationen unter konzerthaus.at/2526kig
Andrey Boreyko
Fr, 17/10/25 · Großer Saal
Radio Symphonieorchester
Wien · Capuçon · Boreyko
Werke von Escaich, Schostakowitsch u. a.
€ 27/41/50/60/70/75,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »RSO Wien« Informationen unter konzerthaus.at/2526rso
So, 14/09/25 · Großer Saal
The Constellation Choir & Orchestra · Gardiner
»A Midsummer Night’s Dream«
€ 32/56/72/91/108/115,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »Originalklang« Informationen unter konzerthaus.at/2526ok
Fr, 03/10/25 · Großer Saal
Jakub Józef Orliński
#LetsBaRock
Neue Cover-Versionen beliebter Barockarien
€ 29/43/61/77/91/100,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »Grenzenlos Musik« Informationen unter konzerthaus.at/2526gm
Sa, 18/10/25 · Großer Saal
Estonian Festival Orchester · Midori · Aavik · Randalu · Järvi
Arvo Pärt zum 90. Geburtstag
€ 27/41/50/60/70/75,–
Konzert in den Zyklen »VokalKlang« bzw. »Musik im Gespräch« Informationen unter konzerthaus.at/2526vk bzw. 2526g
Konzerte im vorgezogenen Vorverkauf
Mo & Di, 29/09 & 18/11/25 · Großer Saal
Mnozil Brass
Strau$$. Ein Tänzchen zwischen den Stühlen. Mnozil Brass & der Walzerkönig
VVK · € 31/47/67/85/101/111–
29/09/25: Eröffnungskonzert des Zyklus »Comedy & Music« Informationen unter konzerthaus.at/2526cm
Sa, 04/10/25 · Großer Saal
Junge Deutsche Philharmonie · Vassileva · Kochanovsky
Werke von Dorman und Schostakowitsch
€ 26/38/46/56/65/69,–
Konzert in den Zyklen »Percussive Planet« und »Cuvée« Informationen unter konzerthaus.at/2526pp bzw. 2526cuv
Fr & Sa, 24 & 25/10/25 · Großer Saal
Diana Krall
Die vielfach ausgezeichnete Jazz-Sängerin kehrt zurück ins Wiener Konzerthaus
€ 68/91/119/148/173/186,–
Konzerte in den Zyklen »Jazz« (24/10/25) bzw. »Cuvée« (25/10/25) Informationen unter konzerthaus.at/2526jaz bzw. 2526cuv
Mnozil Brass
Klaus Mäkelä
Diana Krall
Sir John Eliot Gardiner
Vivi Vassileva
Sir András Schiff
Jakub Józef Orliński
Paavo Järvi
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Preise und Ermäßigungen unter
+43 1 242 002 konzerthaus.at
So & Mo, 26 & 27/10/25 · Großer Saal
Herbert Pixner Projekt
»Jubiläumstour 2025«
20 Jahre »feinste, handgemachte Musik aus den Alpen« – das Herbert Pixner Projekt feiert sein Jubiläum
VVK · € 29/44/60/77/90/99,–
So, 09/11/25 · Großer Saal
Musicbanda Franui · Habjan · Boesch
»Die schöne Müllerin«
€ 29/40/53/66/77/84,–
Konzert im Rahmen des Zyklus »VokalKlang« Informationen unter konzerthaus.at/2526vk
Mi, 12/11/25 · Großer Saal
Gansch & Roses
»50 Jubilee: Happy Birthday«
Die Bläserformation wünscht alles Gute
€ 29/41/57/72/83/91,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »The Art of Brass« Informationen unter konzerthaus.at/2526aob
Konzertvorschau
Höhepunkte Saison 2025/26 im Einzelkartenvorverkauf
Di, 28/10/25 · Großer Saal
Igudesman & Joo · The Limitless Orchestra
»Sound New World«
€ 29/38/47/57/66/70,–
Konzert im Rahmen des Zyklus »Comedy & Music« Informationen unter konzerthaus.at/2526cm
Di, 11/11/25 · Großer Saal
The Ukulele Orchestra of Great Britain
Das alles singende und klimpernde Original
€ 29/40/53/66/77/84,–
Konzert im Rahmen des Zyklus »Comedy & Music« Informationen unter konzerthaus.at/2526cm
Sa, 22/11/25 · Mozart-Saal
Ernst Molden & Der Nino aus Wien »Unser Österreich ff.«
Zwei der wohl besten Singer-Songwriter des Landes
€ 29/39/52/64/74/80,–
Sa, 08/11/25 · Großer Saal
Tokyo Philharmonic Orchestra · Vengerov · Chung
Werke von Tschaikowsky und Strawinski
€ 25/37/51/64/75/87/95/102,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »Virtuos!« Informationen unter konzerthaus.at/2526vir
Stehkonzerte
Do, 09/10/25 · Mozart-Saal
MAKE A MOVE
Di, 14/10/25 · Berio-Saal
Lucy Dreams
Mi, 12/11/25 · Mozart-Saal
Wallners
Fr, 06/03/26 · Mozart-Saal
Anna Mabo & Gäste
Informationen unter konzerthaus.at/sk
Nikolaus Habjan
Herbert Pixner
Lucy Dreams
The Ukulele Orchestra of Great Britain
Thomas Gansch
Der Nino aus Wien & Ernst Molden
Anna Mabo
Igudesman & Joo
Maxim Vengerov
Subventionsgeber
Herzlichen Dank an unsere Sponsoren und Partner
Zyklus- und Festivalsponsoren
Generalpartner seit 1992
Konzert- und Projektsponsoren
Premium Sponsor
Stiftungen
Sponsoren
Kapp Hebein Partner GmbH
Kooperationspartner
Alt Wien Kaffee
Am Hof 8
Bechstein
BIP Garagen
CC Hellenic
Hotel am Konzerthaus
Hotel InterContinental
Hunger auf Kunst und Kultur
Kattus
Österreichische Nationalbibliothek Ottakringer
Yamaha
Medienpartner
Der Standard
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Ö1 Intro, der Kultüröffner
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Wiener Porzellanmanufaktur Augarten
Verkaufs- und Abonnementbedingungen
Die vollständigen Allgemeinen Verkaufs- und Abonnementbedingungen der Wiener Konzerthausgesellschaft finden Sie unter konzerthaus.at/avab. Die Wiener Konzerthausgesellschaft bietet alle Lieferungen oder Dienstleistungen, insbesondere den Verkauf von Karten bei Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft, auf Grundlage dieser Allgemeinen Verkaufs- und Abonnementbedingungen an. Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter handelt die Wiener Konzerthausgesellschaft im Namen und auf Rechnung des Veranstalters.
Kartenbestellungen bzw. -käufe sind in jeder Form verbindlich. Kartenreservierungen sind leider ebenso wenig möglich wie eine Rückgabe gekaufter bzw. bestellter Karten. Bei ausverkauften Konzerten kann ein kommissionsweiser Verkauf gegen eine Gebühr von 10 % vereinbart werden. Für die Bestellung von Abonnements und Packages beachten Sie bitte die besonderen Bedingungen für Abonnements und Packages unter konzerthaus.at/avab.
Recht auf Zutritt zur Veranstaltung, Eigentumsvorbehalt: Das Recht auf Zutritt zu der entsprechenden Veranstaltung erwerben Sie erst mit vollständiger Bezahlung der hierfür gekauften Karte samt aller damit verbundenen Gebühren und Spesen. Alle gekauften Gegenstände bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises und aller damit verbundenen Kosten und Spesen im Eigentum der Wiener Konzerthausgesellschaft.
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Ermäßigungen
Mitglieder und Jugendmitglieder erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft Ermäßigungen beim Einzelkarten- und Abonnementkauf. Nähere Informationen unter konzerthaus.at/mitgliedschaft
Rollstuhlplätze sind zum Preis von 12 Euro erhältlich. Für eine Begleitung steht ein Platz in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Die Karte für die Begleitung ist gegenüber dem Normalpreis um 50% ermäßigt. Kinder von 5 bis 16 Jahren (Stichtag Saison 2024/25: 1. September 2008) erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen, bei denen keine speziellen Kinder- und Jugendpreise angeführt sind, mit Beginn des allgemeinen Vorverkaufs 50% Ermäßigung auf eine Eintrittskarte oder bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 15 Euro an der Abendkassa. Für Kinder von 1 bis 12 Jahren werden spezielle Kinderveranstaltungen angeboten. Kinder ab 5 Jahren sind auch bei allen anderen Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft herzlich willkommen. Bitte nehmen Sie Ihre Kinder – unabhängig von ihrem jeweiligen Alter – nicht in Veranstaltungen mit, die ihren individuellen Entwicklungsstand und ihre Verhaltensreife überfordern könnten.
U30: Alle Personen unter 30 Jahren (Stichtag Saison 2024/25: 1. September 1994) erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen in der Saison 2024/25 an der Abendkassa bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 15 Euro.
Beim Kartenkauf und während der Veranstaltung ist ein gültiger Ausweis pro ermäßigter Karte bereitzuhalten. Ermäßigte Karten sind nicht übertragbar. Bei der Weitergabe von Karten muss auf den Normalpreis aufgezahlt werden.
Bitte kaufen Sie Ihre Karten an diesen Tagen auf konzerthaus.at
Abendkassa
ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn An den Abendkassen können nur Kartenkäufe und -abholungen für die Veranstaltungen des jeweiligen Tages bzw. Abends vorgenommen werden.
Kartenvorverkauf für Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft für Mitglieder ab 1 . April, allgemein ab 8 . April (soweit bei den Veranstaltungen nicht anders angegeben). Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter gelten unterschiedliche Vorverkaufsfristen. Der Veranstalter ist im Kalendarium bei den Veranstaltungen angegeben.
Mitgliedschaft
Unterstützen Sie das Wiener Konzerthaus und genießen Sie die zahlreichen Vorteile Ihrer Mitgliedschaft. Mehr Informationen unter konzerthaus.at/mitgliedschaft
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Das Sommerfestival im Süden Österreichs und in der Mitte Europas
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Konzerthaus Nachrichten Nr. 2 (35. Jg.): Alle Informationen in diesem Magazin geben den Stand bei Redaktionsschluss (4. März 2025) wieder. Änderungen vorbehalten. Täglich aktualisierte Informationen finden Sie unter konzerthaus.at
Herausgeber, Eigentümer, Verleger Wiener Konzerthausgesellschaft, 1030 Wien, Lothringerstraße 20
Für den Inhalt verantwortlich Matthias Naske, Intendant
Redaktion Annelie Lechner
Redaktionelle Mitarbeit Barbara Alhuter, Susanne Czeitschner, Susanna Fellner, Isabel Neudecker, Dominik Schweiger, Alexandra Ziane
Grafische Gestaltung Corina Gruber
Fotos & Abbildungen (soweit bezeichnet): Cover: AB+DM (McLendon), electricchair.de (Kruder & Dorfmeister), Julia Wesely (Pichon), Marco Borggreve (Jansen), S. 2: Markus Bruckner (Phace), Corina Gruber (Gemischter Satz), S. 3: Lukas Beck (Jansen), Jiyang Chen (Orliński), Kirsten Becken (Hüller), S. 4&5: Kirsten Becken (Pichon), S. 6: Julia Wesely (Pygmalion), S. 7: Google Art Project (John Everett Millais: Ophelia), S. 11: Guido Werner (Schuen), Chris Gonz (Prégardien), S. 15: Valerie Maltseva (Amopera), S. 16: Michael Wilson (Redman & Mehldau), S. 18: Julia Wesely (Gabetta), S. 20: Monika Rittershaus (Luisi), S. 21: Nancy Horowitz (Alsop), Julia Wesely (Welser-Möst), S. 22: Dario Acosta (Fang), Guido Werner (Hillebrand), Nancy Horowitz (Behle), S. 23: Corina Gruber (Sujet konzerthaus.nachts), S. 25: Mat Hennek (Grimaud), Marco Borggreve (Jansen), S. 26: JB MILLOT (Junker), S. 26: Honorata Karapuda (Orliński), S. 29: AB+DM (McLendon), S. 30: Benjamin Ealovega (Gražinytė-Tyla), S. 31: Julien Mignot (Melnikov), S. 32: Victoria Nazarova (Sokolov), S. 33: Peter Rigaud (Popelka), S. 34: @chrissingerme (Batiashvili), S. 35: Sasha Gusov (Kantorow), S. 36: Nadja Sjöström (Schiff), Philippe Matsas (Savall), S. 37: Manu Theobald (Furrer), Marco Borggreve (Gent), S. 38: Govert Driessen (Grissett), Hanna Fasching (Edelweiss), S.39: Mani Froh (E C H O BOOMER), Hugo Thomassen Photography (Vassileva), S. 40: Barnabas Wilhelm (Pötzelsberger), Marco Borggreve (Leonskaja), S. 41: @aaronlacyart (Dizack), Lucas Jockel (Jockel), S. 42: Martina Draper (Karneval der Tiere), Carina Antl (Marina & the Kats), S. 43: Kirsten Becken (Hüller), S. 44: Kirk Edwards (Wang), S. 45: Jimmy Katz (Grissett), Jonas Holthaus Photography (Eschenbach), Carina Antl (Marina & the Kats), Victoria Nazarova (Sokolov), S. 46: Julien Mignot (Melnikov), Valerie Maltseva (Amopera), Alex Gotter (Edelweiss), Neda Navaee (Boriso-Glebsky, Hakhnazaryan, Tchaizde), S. 47: Rene Fietzek (Beglau), Lukas Beck (Quatuor Mosaïques), Julia Wesely (Vassileva), S. 48: Marko Mestrovich (Bex), S. 50: Simon Fowler (Capuçon), S. 51: Eric Richmond (Pappano), Jean-Baptiste Millot (Trio Catch), S. 52: Roy Export S.A.S (Chaplin), S. 53: Jan Willem Kaldenbach (Viotti), Simon Fowler (Horsch), S. 54: Nadja Sjöström (Schiff), S. 56: Marco Borggreve (Mäkelä), Hans van der Woerd (Gardiner), melodygardot.co.uk (Gardot), Maria Frodl (Mnozil Brass), Nadja Sjöström (Schiff), Victoria Nazarova (Orliński), Hugo Thomassen (Vassileva), Michal Zagorny (Boreyko), Alberto Venzago (Järvi), S. 57: Mary McCartney (Krall), Barbara Wirl / Wirlphoto (Pixner), Julia Wesely (Igudesman & Joo), Diago Mariotta Mendez (Vengerov), Lukas Beck (Habjan), Stefan Mager (The Ukulele Orchestra of Great Britain), Lukas Beck (Gansch), Georg Buxhofer (Schneider), Julia Wesely (Mabo)
Druck Walla & Co, Druckerei GmbH, Neutorgasse 9, 1010 Wien · Erscheinungsort Wien
Wir stehen auf Kultur.
Kultur ist systemrelevant. Darum fördert die Wiener Städtische künstlerische Vielfalt und den kulturellen Dialog mit Künstler:innen, Kund:innen und Unternehmen.