EMMAUS

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PFARRBLATT VÖLS 3/2019


unSEr PfarrEr

Liebe Leserinnen, liebe Leser! das titelbild zeigt einen ausschnitt eines rauchmantels. Zu diesem Bild kommen mir die Worte Jesu in den abschiedsreden des Johannesevangeliums in den Sinn, in denen Er spricht: „ich bin der Weinstock, ihr seid die reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.“ Mit Jesus verbunden zu sein ist für uns Christen ein großes Geschenk: Er schenkt uns Zeit Jeden tag vierundzwanzig Stunden. Jede Woche sechs tage zum arbeiten und einen tag besonders zur Pflege unserer Beziehungen. (gottesbeziehung in der Hl. messe, Beziehungen zu den menschen in der arbeitsfreien Zeit). dazu ist der Sonntag für den großteil der Bevölkerung arbeitsfrei. Jedes Jahr 365 tage – nächstes Jahr sogar 366 tage. Er schenkt uns die Menschenwürde Weil alle menschen von gott kommen und zu ihm zurückkehren, sind wir alle auch gleich wertvoll. gott „begeistert“ uns. Wir dürfen „kreativ“ sein. Wie vieles haben menschen im laufe der geschichte „erfunden“, das zum Wohl der menschheit genützt werden kann! Es sind früchte, die allen menschen auf der Welt zuteilwerden sollen. doch der fruchtgenuss ist in gefahr, wenn der Egoismus („ich zuerst!“ „mein land zuerst!“) sich noch mehr ausbreitet. dann entfernen wir uns immer mehr von gott und damit schwindet auch das Verantwortungsbe-

wusstsein, die Welt so zu gestalten, dass in ihr alles leben geschützt und zur Entfaltung gebracht wird. „Getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen!“ diese Warnung bedeutet, dass es ohne gemeinschaftspflege in der Welt kalt und lieblos wird. als Christen haben wir den auftrag, eine Weltgemeinschaft zu pflegen. menschen aller religionen und Kulturen sind gerufen, sich mehr und tiefer zu vernetzen und die umwelt als„mitwelt“ in den Blick zu nehmen. „getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen!“ bedeutet, dass wir immer mit Jesus als Schwestern und Brüder leben und wirken und so zum Segen für die gemeinschaft werden. um im christlichen Sinne „reiche frucht zu bringen“, sind wir gerufen, einander im glauben zu bestärken, den glauben miteinander zu feiern und aus dem glauben den alltag mutig – auch gegen den menschenverachtenden Zeitgeist – zu gestalten. Am Kirchweihsonntag, dem 20.10., sind besonders die mitglieder unserer Pfarrgruppen und alle Christen eingeladen, den gottesdienst gemeinsam zu feiern und einander zu begegnen. Es soll ein fest sein, bei dem sich die Pfarrgruppen in der Kirche präsentieren können. Im Sinne Jesu wollen wir uns in diesem arbeitsjahr tiefer mit ihm und bewusster untereinander verbinden, damit wir fähig bleiben „reiche früchte“ zu bringen. Herzliche Einladung unsere Pfarrgemeinden, die katholische und die evangelische, mitzuprägen und mit leben zu erfüllen! Pfr. Christoph

Titelbild: Weintraube – Stickerei-arbeit auf einem Pluviale (rauchmantel) in der Blasius-Kirche. Stab und Cappa (Schild an der rückseite) Seidenstoff mit maschinell hergestellter Stickerei, applikation von Pailletten. mantelstoff in goldbrokat. - Entstehungszeit: um 1900 Hildegard von Bingen: „die Kräfte eines schweren Weins sollen gemildert werden durch Zugießen von Wasser, weil er weder einem gesunden noch einem kranken menschen zum trinken nützt, wenn er nicht in dieser Weise gemildert ist.

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Bildung im Pfarrblatt

„Tu deinem Körper etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ Teresa von Ávila …orandum est ut sit mens sana in corpore sano... - „Beten sollte man darum, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper sei.“ - Diese Redewendung ist ein Zitat aus den Satiren des römischen Dichters Juvenal (etwa 60 bis 127 n. Chr.). Wegen übertriebener Körperkultur, die uns ja auch heute im Piercing und bei Tätowierungen begegnet, schlägt Juvenal vor, dass der Mensch sinnvollerweise die Götter um einen gesunden Geist und einen gesunden Körper bitten soll. Der Satz bedeutet bei Juvenal nicht, dass nur in einem gesunden Körper ein gesunder Geist stecken könne. Auch in einem beeinträchtigten Körper bei Menschen mit Unterstützungsbedarf wohnt ein gesunder Geist, denn „Der Wind weht, wo er will“ (Joh 3,8), das Pneuma, der Geist oder Hauch Gottes berührt den Menschen. Dr. Udo Zeilinger sagt: „Heilung und Erkennen des Lebens und Erfahrung der Geborgenheit von Liebe sind immer Beziehungsaussagen. Alle Heilmittel, die die Schöpfung und die ärztliche Kunst anbieten können, beruhen darauf: Auf Vertrauen, dass die Zuwendung mit den Hilfen in diesem Sinne helfen und Krankheit und Leid zu lindern vermögen und durchzutragen.“ Der Mensch soll auf natürliche Weise seinen Körper gesund erhalten, „damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“. Carina, unsere Apothekerin (Cyta-Apotheke), hat dazu gute Hinweise. PL

Tipps für den Herbst Liebe Leserinnen, liebe Leser! Die heißesten Wochen des Sommers dürften Sie beim Lesen dieser Ausgabe bereits überstanden haben. So sehr wir die langen Tage und lauen Abende auch genießen – manch eine/einer hat besonders in der warmen Jahreszeit vermehrt mit schweren Beinen und sogar Schwellungen zu kämpfen. Die Weinrebe ziert dieses Mal das Titelblatt von EMMAUS. Das rote Weinlaub ist nur eines der möglichen Helferlein aus der Natur, wenn es um Venenbeschwerden geht. Deshalb möchte ich diese Ausgabe der Venengesundheit widmen. Wann

sollten Sie zum Arzt gehen, was können Sie selbst tun und warum spielt das Thema auch für Schwangere eine Rolle?

Unser Blutgefäßsystem ist 100.000 km lang. Durch die Kontraktionen des Herzens werden pro Minute ca. 5 Liter sauerstoffreiches Blut von der linken Herzkammer aus in all unsere Organe und alle Gewebe gepumpt, welche so mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Die Venen sammeln das verbrauchte, sauerstoffarme Blut und transportieren es zur rechten Herzkammer. Das Blut wird durch die Lunge gepumpt, wieder mit Sauerstoff angereichert und fließt zurück in die linke Herzkammer. Das Ganze beginnt von vorne.

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Bildung im Pfarrblatt

https://www.bbvb.org/pflanzenextrakte-gegen-besenreiser-und-venenleiden/

Die „Muskel-Venen-Pumpe“ ist ein komplizierter Mechanismus, der uns hilft täglich 7.000 Liter Blut entgegen der Schwerkraft von den Beinen zurück zum Herzen zu transportieren. Durch die Bewegung der Beine werden die Wadenmuskeln aktiviert, die die Venen zwischen den Muskeln zusammenpressen und das Blut nach oben zurück zum Herzen drücken. Erschlafft der Muskel, entsteht ein Sog und die leeren Venen füllen sich wieder mit Blut. Das Ganze wird durch die Venenklappen unterstützt, die wie Rückschlagventile wirken. Werden die Venenklappen zerstört oder Teile des tiefen Venensystems verschlossen, wird das Blut nur noch verzögert zum Herzen zurückgepumpt. Schwellungen an den Knöcheln und schwere Beine können ein erstes Zeichen für eine Venenfunktionsstörung sein. Während Besenreiser von 1-3 mm Durchmesser eher ungefährlich sind und nur ein kosmetisches Problem darstellen, können Krampfadern und Ödeme eine Behandlung erfordern. Es kann zu einer Entzündung der Venenwand kommen. Es bilden sich Blutgerinnsel, die man als hart und schmerzhaft ertasten kann. Dieser Zustand muss ärztlich behandelt werden, da sich das Gerinnsel weiter ausdehnen und in das

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tiefe Venensystem einwachsen kann. Ein unbehandeltes Venenleiden kann bis zur chronischen Veneninsuffizienz, Thrombose, Hautveränderungen hin zum Ulcus cruris (offenem Bein) fortschreiten. Risikofaktoren sind Alter, weibliches Geschlecht, Adipositas, Bewegungsmangel und familiäre Vorbelastung. Frauen sind häufiger von Venenerkrankungen betroffen. Jede Schwangerschaft ist ein Kraftakt für die Venen. Dies hängt mit der Hormonveränderung in der Schwangerschaft zusammen. Es kommt zu einer erhöhten Produktion von Östrogen und Progesteron. Progesteron wirkt venenerweiternd. Durch Östrogen wird vermehrt Wasser im Gewebe angelagert und das Bindegewebe erweitert. Bereits zu Beginn einer Schwangerschaft nimmt das Blutvolumen um 20% zu. Die erste Schwangerschaft führt bei jeder dritten Frau zu Schwangerschaftsvarizen. Eine Schwangere hat außerdem ein 3-5 fach höheres Risiko eine Thrombose zu erleiden als eine Nicht-Schwangere. Vorbeugen und die Venen unterstützen kann man durch das Tragen von Kompressionsstrümpfen. Dabei wird Druck auf das Gewebe und die Gefäße ausgeübt und sie werden auf

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Bildung im PfarrBlatt

den ursprünglichen durchmesser zusammengepresst. dies unterstützt die funktion der Venenklappen. der rückfluss zum Herz bessert sich, da sich das Blut nicht mehr in den Beinvenen staut. Wichtig ist, dass der Patient sich zusätzlich bewegt, da die Wadenmuskelpumpe aktiviert werden muss! Die Pflanzenwelt birgt Unterstützung bei leichten Beschwerden. Es gibt einige gut untersuchte Pflanzen, deren sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe die Beschwerden lindern können. die Samen der Rosskastanie werden zur gewinnung eines standardisierten Extraktes verwendet, dessen Hauptwirkkomponente aescin heißt. Es gibt Cremen oder auch oral einzunehmende Präparate, die den Extrakt enthalten. Er soll gefäßabdichtend wirken, sodass keine flüssigkeit ins gewebe fließt, sondern besser abtransportiert wird. Somit können Schwellung und Schweregefühl der Beine abnehmen. Extrakte aus dem roten Weinlaub werden ebenso in tabletten/Kapseln oder in Venenge-

len verarbeitet. Sie sind auch relativ gut untersucht und finden bei Ödemen, schweren Beinen und nächtlichen Krämpfen anwendung. der Steinklee ist ein weiterer Vertreter der pflanzlichen Venentherapeutika. Schon seit jeher finden Extrakte des getrockneten Krautes bei Venenleiden Verwendung. Es soll bei Schwellung, Juckreiz, lymphstau und leichten Entzündungszuständen unterstützend wirken. Präparate zum Einnehmen zeigen prinzipiell eine bessere Wirkung als Salben zum auftragen. der kühlende Effekt der gele und die pflanzlichen inhaltsstoffe wirken aber in Kombination dennoch wohltuend und können zu schneller linderung der Beschwerden führen. Es ist wie immer wichtig, auf Warnsignale des Körpers zu hören und bei andauernden Beschwerden ärztlichen Rat einzuholen. Das wird den Beschwerden Beine machen! Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch die bunte Jahreszeit! Mag. pharm. Carina Draschl

für fragen zu diesen anregungen stehen ihnen die angestellten der beiden Völser apotheken, St. Blasius und Cyta-apotheke, gerne zur Verfügung.

Zum Nachdenken

„das tut mir nicht gut.“, das sagen wir etwa, wenn uns jemand etwas zum Essen oder trinken anbietet, wovon wir wissen, dass es Beschwerden hervorruft, wir uns dann eben nicht wohlfühlen. Wir verzichten darauf, auch wenn es uns noch so sehr schmecken würde. das halten wir aber nicht immer durch, wir„sündigen“ und müssen es danach „büßen“. Was tun? der Philosoph Spinoza empfiehlt uns: „des weisen menschen ist es würdig, sich mit maß an wohlschmeckenden Speisen und getränken zu erfreuen und zu stärken.“ das maßhalten ist also die Kunst des genießens. Sie ist Klugheit angewendet auf das Vergnügen: so viel und so gut wie möglich genießen, aber durch intensiveres Spüren und nicht durch endloses Vermehren der genussobjekte. Es hat aber nicht nur mit Essen und trinken zu tun, sondern auch mit„Wohlgerüchen, der Schönheit der Pflanzenwelt, dem Schmuck, der musik, den gymnastischen Übungen, theateraufführungen und anderen dingen dieser art ohne nachteil für den anderen“. Hans Thalhammer

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KIRCHE IST JUNG

RÜCKBLICK

Völser JUMI-Lager 2019 Auch beim diesjährigen JuMi-Lager in Hinterglemm waren alle Teilnehmer mit viel Einsatz und voller Begeisterung dabei.

Zu einer MultiMediaShow am Freitag, dem 15.11.2019, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal laden wir herzlich ein!

Startfest der Jungschar und Ministranten/innen vom 06.09.2019 Auch diesmal begannen wir das neue Schuljahr mit einem spektakulären Startfest am 06.09. von 16.00 – 21.00 Uhr im Pfarrheim. Nach einem spannenden Einstiegspiel gab es für alle selbstgemachte Kiachl und zum Abschluss wurde noch ausgiebig in der Disco getanzt.

Die Liebe, wie es in 1 Kor 13 heißt, beschämt nicht, hat Geduld, bleibt dran, weil die Liebe das Größte ist. Wir sind die Nothelfer in heutiger Zeit, weil unser Glaube vom Hören lebt, vom Bekenntnis und von der Tat. Bischof Hermann, Festpredigt 2019 beim Blasiusfest in Völs

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Kirche ist jung

Einladungen der Jungschar Völs • Sa., 12.10., 19.00 Uhr Jugendmesse unter dem Motto „Pray,Christ! Rock’n’Roll!“ mit alternativer Kirchenmusik im Rock und Metalstil • Fr., 25.10., 14.00 Uhr Kürbisschnitzen im Pfarrgarten – gemeinsam mit dem Trachtenverein Völs • So., 27.10 Sonntag der Weltkirche – Pralinenverkauf nach allen Messen • Do., 31.10., 18.00-21.00 Uhr Nacht der 1000 Lichter in der Pfarrkirche unter dem Motto „Kirche ´mal anders er-leben“ • Fr.,1.11./Sa.,2.11. Kastanienverkauf – nach allen Messen • Sa., 9.11., 19.00 Uhr Jugendmesse unter dem Motto „Bücherclub ´mal anders“ Ist die katholische Kirche ein Bücherclub, der seit knapp 2000 Jahren über das gleiche Buch diskutiert?

• Fr., 15.11., 19.30 Uhr MultiMediaShow – Rückblick JuMi-Lager 2019 mit Kuchenver- kauf zugunsten des KidZ Tirol und der Jungschar

Neu im dekanat Klara Sturm – neue Dekanatsjugendleiterin Wilten-Land Als Neue im Dekanat freue ich mich schon sehr auf die Tätigkeit als Dekanatsjugendleiterin für Wilten-Land. 10 Erfahrungsjahre als Religionslehrerin in der VS und NMS bringe ich als Schätze mit. Jugendliche und junge Erwachsene bereichern unsere Gesellschaft enorm. Sehr gerne arbeite ich mit ihnen zusammen und freue mich, die Leiter/innen in den Pfarren kennenzulernen. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen war mir schon immer ein Anliegen. In den Pfarren des Dekanats arbeite ich bei religiösen Festivals und bei Gebetskreisen gerne mit. Sehr gespannt bin ich auf die Priester und deren Mitarbeiter/innen in

den Pfarrgemeinden. Wir alle vermitteln die Unterstützung für den gelebten Glauben und jede Person auf ihre Art. Auf diese Vielfalt und Einigkeit freue ich mich schon. Jede/r trägt Schätze in sich und gemeinsam können wir sie mehr zum Leuchten bringen. Möge der Herr uns alle stärken und segnen! Klara

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Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen / TTT

Wenn nicht anders angegeben werden die Gottesdienste in der Pfarrkirche gefeiert und die Veranstaltungen sind im Pfarrheim, Werth 5 Kinder und Jugendtermine siehe Seite 7 Mittwoch, 16.10. 14.30 Uhr Bibelrunde 19.45 Uhr Pfarrgemeinderatssitzung Donnerstag, 17.10. 20.00 Uhr verpflichtender Eltern- und Patenabend zur Firmung 2020 Samstag, 19.10. 14.00 Uhr und 16.00 Uhr Taufe Kirchweihsonntag, 20.10. kein Gottesdienst am Sonntag um 8.30 Uhr! Herzliche Einladung zur Mitfeier 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Kirchenchor Kirchweihfest von 10 bis 15 Uhr bei der Kirche (siehe Seite 15)

Vom 28.10. bis 3.11. ist die kleine Totenkapelle geöffnet, in der das Deckenfresko von Hans Andre „Das Jüngste Gericht“ zu sehen ist. Freitag 1.11. Allerheiligen Gottesdienste: 8.30 Uhr, 10.00 Uhr, keine Abendmesse 14.00 Uhr ökumenische Andacht für die Verstorbenen mit Friedhofumgang und Gräbersegnung Samstag, 2.11. Allerseelen 19.00 Uhr Friedhofumgang, anschl. Requiem für alle Verstorbenen - Kirchenchor. Angehörige können bei den Gräbern warten und sich dann der Prozession in die Kirche anschließen. Nach dem Gottesdienst am 1.+2.11. Kastanienverkauf der Jungschar. Dienstag, 5.11. 20.00 Uhr Taufabend Mittwoch, 6.11. 19.45 Uhr Pfarrgemeinderatssitzung

Mittwoch, 23.10. 20.00 Uhr Stefanuskreis im Pfarrsaal, Thema: „Die geheime Geschichte des Christentums“ Pfr. Josef Ahorn, Nassereith

Samstag, 9.11. 17.00 Uhr Martinsumzug des ElternKind-Zentrums – Treffpunkt Dorfplatz 19.00 Uhr Jugendmesse

Samstag, 26.10. 19.00 Uhr Hl. Messe für unser Vaterland in der Pfarrkirche

Donnerstag, 14.11. 20.00 Uhr verpflichtender Elternabend zur Erstkommunionvorbereitung

Sonntag der Weltkirche, 27.10. Verkauf von Schokopralinen nach jedem Gottesdienst. Näheres zur Jugendaktion „Fair naschen hilft“ unter www.jugendaktion.at

Freitag, 15.11. 19.30 Uhr Multi Media Show über das diesjährige JuMi Lager – im Pfarrsaal

Donnerstag, 31.10. „Nacht der 1000 Lichter“ – Eine diözesanweite Veranstaltung der kath. Jugend der Diözese Innsbruck zusammen mit den Dekanatsjugendstellen und dem Trachtenverein Völs. In Völs von 18 bis 21 Uhr in der Pfarrkirche „Kirche mal anders ER-LEBEN“

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Sonntag, 17.11. Elisabeth-Sonntag Pfarrkaffee und Handarbeitsbasar (siehe Seite 18) 10.00 Uhr Aufnahme der neuen Minis und GruppenleiterInnen und Dank an die Minis und Gruleis, die ihren Dienst beenden. Sonntag, 24.11. 10.00 Uhr Cäcilienmesse der Musikkapelle und des Kirchenchors

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BESOndErE gOttESdiEnStE und VEranStaltungEn / ttt

Sonntagsgottesdienste: Samstag 19.00 uhr Jugendgottesdienst Sonntag 08.30 uhr Hl. messe mit Orgel 10.00 uhr familiengottesdienst

mittwoch freitag

Hl. Messen am Werktag: dienstag, 16.45 uhr – Kapelle Seniorenheim mittwoch, 19.00 uhr – Pfarrkirche donnerstag, 19.00 uhr – abwechselnd abendlob, anbetung oder Vesper freitag, 15.00 uhr – Blasiuskirche bis 29.11.19

Beichtgelegenheit jeden Samstag um 18.30 uhr in der Kirche oder nach telefonischer Vereinbarung im Pfarrheim 303109.

Samstag

18.30 uhr - Pfarrkirche 14.30 uhr - von der Josefskapelle zur Blasiuskirche (im Oktober und mai) 16.45 uhr - Kapelle Seniorenheim 18.30 uhr – Pfarrkirche

Rosenkranz: montag 8.45 uhr - Kapelle Seniorenheim

Kanzleizeiten: dienstag, 09.00 – 11.00 uhr mittwoch, 17.00 – 19.00 uhr donnerstag, 09.00 – 11.00 uhr

Taufen

Todesfälle

16. Juni 2019 17. august 17. august 17. august 21. September 21. September 21. September

miriam linhofer Simon Kirchebner Hannah Kirchner dominik metz Elena Brunner linda mähr Hendrik-tobias laub

Wir freuen uns mit den Eltern!

25. mai 2019 26. mai 03. Juni 19. Juni 25. Juni 26. Juni 02. Juli 02. Juli 15. Juli 08. august 12. august 21. august

Eleonore Erharter marianna Hanny margit Jordan Johanna mair maria gogl theodora Czech franz Wirth Christine Wolf margareth Stampfl leni Schinnerl adi Kranz martin larcher

88 J. 97 J. 76 J. 81 J. 102 J. 79 J. 95 J. 95 J. 96 J. 79 J. 80 J. 64 J.

Den Angehörigen herzliche Anteilnahme!

Trauungen 01. Juni 2019 Wolfgang Petz und Julia Petz 20. Juli Christoph gruber und maria gruber 21. September Karsten Klick und Evelyne Klick Mögen die Ehepartner füreinander ein Segen sein!

Völs Völs Hall in tirol

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auS dEr PfarrE

RÜCKBLICK

Foto: Alex Posch

Blasius-Kirche und Kreuzwegstationen erstrahlen in neuem Glanz die in die Jahre gekommenen Stationen zur Blasius-Kirche und die Kirche selbst im außenbereich mussten wieder einmal saniert werden. Die Stationen und die nördliche dacheindeckung – Schindeldeckung in lärche – wurden bereits im Jahre 2018 saniert und so konnte heuer, im Jahr 2019, die Kirche außen und der Eingangsbereich im inneren wieder in Stand gesetzt werden. Nach der Einrüstung der Kirche wurde festgestellt, dass die Schindeldeckung am turm vollkommen zerstört war. So musste diese neu erstellt werden, was zu mehrkosten führte. in diesem Zuge wurden auch die zwei Kreuze mit

den Kugeln neu vergoldet und in die turmkugel wurden unterlagen von heute beigefügt. Denn bei der Neusetzung des turmkreuzes ist es Brauch, in die turmkugel informationen über wichtige Ereignisse und Begebenheiten sowie münzen, die gegenwärtig gültigkeit haben, hineinzugeben. unser Chronist Karl Pertl gestaltete einen rückblick auf die 40 Jahre von 1979 bis 2019: Persönlichkeiten, Bischöfe, Jubiläen, renovierungen, neues Emmaus-Bild, Historisches, Hl. grab, Verabschiedungen, Pfarrblatt, Wiltener, die als Pfarrer in Völs wirkten, Ökumene, neue Orgel, neue Wege in der Seelsorge…, sodass die nachfolgenden generationen, wenn die Kugel des turmkreuzes wieder einmal abgenommen wird, nachlesen können, welche Ereignisse damals Völs gestalteten und die menschen bewegten. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf € 94.697,84. dieser Betrag konnte durch die großzügige unterstützung der gemeinde Völs, der landesgedächtnisstiftung, des Stiftes Wilten, des tourismusverbandes und der diözese innsbruck voll abgedeckt werden. Erwähnt sei auch, dass alle arbeiten mit ausnahme der Schindeleindeckung durch Völser Betriebe ausgeführt wurden. Ing. Engelbert Pfurtscheller Baumeister und Pfarrgemeinderat

unser aller gemeinsames Haus wird ungestraft ausgeplündert, verwüstet und misshandelt. Ansprache beim Welttreffen der Volksbewegungen, Santa Cruz de la Sierra, 9. Juli 2015.

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eINWeIHUNG - GedeNKTaFeL JoSeF HeNNINGeR

am Hohen frauentag wurde die gedenktafel für Josef Henninger (1888-1966) von Pfarrer Christoph feierlich eingeweiht. nach dem festgottesdienst war die Pfarrgemeinde eingeladen, die familie und ehemalige

Weggefährten von Henninger zur gedenktafel an der alten Kirche zu begleiten. PKr-Obmann und Ortschronist Karl Pertl hat vom leben und Wirken des lehrers und Schulleiters erzählt. musikalisch wurde der festakt vom Kirchenchor umrahmt. Dagmar Schröckenfuchs Pfarrgemeinderätin

E-Mail-Dankschreiben an Karl: Sowohl deine ansprache in der Kirche als auch deine Worte und persönlichen gedanken am friedhof haben uns sehr gerührt, berührt und natürlich auch gefreut. Vielen dank auch für euren Einsatz und die mühen, das andenken an Josef Henninger zu bewahren.

in Zeiten wie diesen sicher keine Selbstverständlichkeit! liebe grüße aus natters Brigitte und arnold. uns, und ganz besonders mich, hat es unheimlich gefreut, dass unser lieber Opa nicht vergessen ist. Herzlichen dank für alles Brigitte

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eIN FeST deR FReUde UNd deS daNKeS

am 15. September lud die evangelische mit der katholischen Pfarre zu einem gemeinsamen Pfarrfest „60 Jahre Kreuzkirche“ in Völs herzlich ein.

Pfr. Bernhard groß und Pfr. Christoph leiteten den ökumenischen gottesdienst, der von der musikkapelle Völs, dem Kirchenchor, frauen Vocal und Cantilena tirolensis wunderschön gestaltet wurde.

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Zu diesem anlass kamen viele gläubige und Ehrengäste. unter ihnen Superintendent mag. Olivier dantine, Pfr. dr. Sebastian Huber, Bgm. Erich ruetz, mmag. maria Kalcsics, Kuratorin der Pfarrgemeinde innsbruck-Christuskirche und lH a.d. ddr. Herwig van Staa.

Seiner festpredigt legte dantine das leitwort der Kirche „Fürchte dich nicht, glaube nur“ zugrunde.

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aus der pfarre

Ein Fest der Freude und des Dankes

Die Schützen und eine Fahnenabordnung des Völser Trachtenvereins gaben dem Fest einen würdigen Rahmen.

Im Anschluss spielte die Musikkapelle zu einem Frühschoppen auf, während die Faschingsgilde Völs die Gäste des ökumenischen Pfarrfestes kulinarisch verwöhnte.

Die Eucharistie ist Quelle und Höhepunkt des pfarrlichen Lebens und wird so oft wie möglich und angemessen gefeiert. Die Eucharistiefeier am Sonntag hat dabei einen zentralen Stellenwert Perspektivenpapier der Diözese Ibk S. 17.

Union des Friedens – Es ist nicht nur die großartige kulturelle Vergangenheit Europas, die weltweit bewundert und nachgemacht wird, es ist der kulturelle und historische Reichtum unseres Kontinents, der offenbar anderswo mehr fasziniert als bei uns. Helmut Brandstätter, Sonntagskurier, 17.03.2019, S.12

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VeRäNdeRUNGeN IN deR pFaRRGeMeINde

die Pfarrpraktikantin Carina mathoy konnten wir am Erntedankfest herzlich verabschieden. ihre Herzlichkeit und ihr frohsinn werden vielen von uns in Erinnerung bleiben. möge sie zum Segen für die ihr anvertrauten Schülerinnen werden.

Barbara Saurer ist als Pfarrhelferin mit Schwerpunkt Kinder/Jugend/familie eine neue mitarbeiterin in unserer Pfarrgemeinde. am 5. und 6. Oktober konnten wir sie bei den gottesdiensten willkommen heißen. Wir wünschen ihr viel freude und gottes Segen!

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unseren Pastoralassistenten thomas folie haben wir am 22./23. Juni verabschiedet. Wir können auf die neue Homepage, auf einige Schwerpunkte in der Öffentlichkeitsarbeit, auf die gründung der liVt-gruppe und vor allem auf sein Engagement in der Jugend dankbar zurückblicken und wünschen ihm in seinem neuen aufgabenbereich in der diözese feldkirch gottes Segen.

unsere Schwestern vom guten Hirten haben am 14.8.2019 unsere Pfarre verlassen und sind schweren Herzens ins Kloster nach Salzburg übersiedelt. dankbar wollen wir im gebet mit ihnen verbunden bleiben.

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aus der pfarre

Veränderungen in der pfarrgemeinde Pfarrer Christoph ist mit 1.9. zusätzlich Pfarrer vom Sellraintal. Er wird dem dortigen Seelsorger, Kooperator Leopold, mit seinem Rat zur Seite stehen. Am Samstag, dem 14.9., wurden die neuen Seelsorger beim Sonntagvorabendgottesdienst in Sellrain von den Vertretern/innen der Gemeinden und der Pfarrgemeinden Sellrain, Gries, St. Sigmund herzlich begrüßt und vom Dekan Augustinus Kühne in ihr neues Amt eingeführt. Beim Fest der Jungbauern und Landjugend Sellrain konnten die Gläubigen mit den zwei neuen Seelsorgern weiterfeiern.

Kirchweih – ein Fest der Begegnung 20. Oktober 2019 von 09.00 bis 15.00 Uhr – Pfarrkirche Völs Wir beginnen mit dem Gottesdienst um 09 Uhr. Es ist schön, dass auch die evangelische Gemeinde mit uns feiert. Die Mitglieder unserer pfarrlichen Gruppen sind gebeten vor der Hl. Messe am Kirchplatz ihren Button in Empfang zu nehmen. Nach der Hl. Messe feiern wir ein Fest in und vor der Kirche. Die pfarrlichen Gruppen stellen sich vor. Für Essen und Trinken und für Spiele mit den Kindern wird gesorgt. Mit einem Dankgebet um 15 Uhr in der Kirche und mit anschließendem Kaffee und Kuchen im Pfarrheim endet das Fest, zu dem alle Völserinnen und Völser eingeladen sind.

Kinderaktivitäten beim Kirchweih-Fest

Gebet zum Kirchweihfest Guter Gott, wir sind dankbar, dass es in unserer Kirche so viele Gruppen gibt und so viele Menschen bereit sind, sich dafür einzusetzen. Wir danken dir auch für die vielen, die all unsere Unternehmungen mit ihrem Gebet begleiten, und für jene, die sich als Christen im privaten

Bereich für die Gesellschaft einsetzen. Als dein Volk wollen wir gemeinsam in die Zukunft gehen. Führe viele Menschen in unsere Pfarrgemeinde, damit deine frohe Botschaft auch an die kommenden Generationen weitergegeben werden kann.

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aBSCHIed „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst!“ augustinus aurelius der Wandel in der gesellschaft ist keine bahnbrechende neuigkeit mehr und die Kirchenzugehörigkeit gehört nicht mehr zum guten ton. deshalb stellt sich mir die frage: resignieren wir und machen einfach so weiter wie bisher? Oder erkennen wir die Zeichen der Zeit und wagen, neue Wege zu gehen? die Pfarre Völs habe ich als eine sehr lebendige und fortschrittliche Pfarre wahrgenommen. Viele menschen binden sich mit ihren talenten ein und packen an, wo es nötig ist. ich durfte menschen kennenlernen, die offen und interessiert an neuen, innovativen Wegen sind; wie zum Beispiel dem liVt-Projekt oder dem alphakurs.

sam nachzudenken und zu reflektieren. Sieben Wochen lang haben wir einander für eineinhalb Stunden in den Jugendräumen der Pfarre getroffen. das Zie,l mit kirchenfernen jungen menschen über den glauben ins gespräch zu kommen, ist auf jeden fall gelungen, obwohl wir bei den treffen oft nur eine überschaubare gruppe waren. der Wunsch und das interesse, einen weiteren Kursdurchgang für Erwachsene anzubieten, haben wir mit freude angenommen und anschließend einen fünfwöchigen Kurs angehängt. Wir konnten einen guten raum für glaubensfragen schaffen und es entstanden spannende diskussionen und gespräche.

Neue Wege wagen

Rückblick auf mein Pastoraljahr

Wo wollen wir als Pfarre hin? Was ist unsere Vision, unsere mission? Erst wenn das Ziel klar ist, kann ich über das Wie reden. aufgrund des breiten freizeitangebots muss sich auch die Kirche wieder gedanken machen, wie sie in diesen Zeiten ihren Platz behaupten kann. Es ist deshalb wichtig, neue Zugänge zum glauben zu schaffen. dafür gibt es jetzt schon zahlreiche möglichkeiten und angebote: Kleine gruppen, die auf eine neue art und Weise einen austausch über glaubensthemen anbieten. der Christ, die Christin von morgen will nicht mehr nur Konsument der frohen Botschaft sein, sondern diskutieren und fragen stellen. möglichkeiten für einen solchen austausch können meiner meinung nach alphakurse, Weggemeinschaften und glaubensstammtische an andersorten sein.

„in dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ dieses Zitat begleitet mich schon seit einigen Jahren. Wenn jemand von etwas begeistert ist, kann der funke auf andere überspringen. Begeisterung zieht an und fasziniert. man möchte hinter das geheimnis der faszination und der freude kommen. dieses innere feuer muss auch im kirchlichen Kontext wieder mehr in den mittelpunkt gerückt werden. Während des Studiums und des Pastoraljahrs wurde ich oft gefragt, warum ich theologie studiere und mich in der Kirche einbringen will. ich durfte seit meiner Kindheit eine Kirche erfahren, die für die menschen„brennt“; menschen kennenlernen, die in der nachfolge Christi eine tiefe Zufriedenheit und freude ausstrahlten. Solche menschen durfte ich auch hier in Völs kennenlernen. nach jeder Sitzung, nach jeder messe oder anderen Veranstaltungen war es üblich, noch zusammenzubleiben.

Essen – Input – Austausch = Alpha Bei der Planung des alphakurses in Völs war ich sehr dankbar, dass sich unser Pastoralassistent thomas bereit erklärt hat, mit mir den Kurs durchzurühren. Es war bereichernd und auch erleichternd, gemein-

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durch diese gemeinschaftliche atmosphäre habe ich mich sofort herzlich willkommen und angenommen gefühlt.

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aus der pfarre

abschied

Nach dem Erntedankfest wurde Carina mit „Dank und Anerkennung“ von der Pfarre herzlich verabschiedet

Danke für die vielen herzlichen Begegnungen in diesem Jahr und die erfahrungsreiche Zeit bei euch! Mein beruflicher Weg führt mich nun in die Schule und ich werde zukünftig an der HTL-Imst unterrichten. Ich wünsche Euch weiterhin Gottes Segen und ich freue mich auf ein Wiedersehen! Carina

Weglassen, was obsolet geworden ist. Es besteht die Gefahr, dass Gruppen Aktivitäten setzten, weil sie diese immer schon so gemacht haben. Da braucht es Mut, für die Zielgruppe neue Akzente zu setzen. Bischof Hermann bei der Tagung der Pfarrgemeinderäte

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HeRZLICH WILLKoMMeN neu im Pfarrteam: dipl. päd. Barbara Saurer Seit 1. September bin ich in der Pfarre Völs tätig. ab 1. Oktober bin ich dann offiziell als Pfarrhelferin mit dem Schwerpunkt Jugend und familie angestellt. ich bin in Birgitz geboren und aufgewachsen. dort war ich als Jugendvertreterin im Pfarrgemeinderat aktiv und zugleich in der Jugendarbeit engagiert. Bestärkt durch diese positiven Erfahrungen habe ich nach der matura an der Bundes-Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik und Horterzieherin beschlossen, deutsch und musik für das lehramt an Hauptschulen in

innsbruck und Stams zu studieren. anschließend unterrichtete ich an der Hauptschule und an der Polytechnischen Schule. in dieser Zeit verstärkte sich in mir der Wunsch, in der Pastoral tätig zu sein. unterstützt von meinem mann und meinen beiden töchtern, arbeitete ich ab 2016 im Seelsorgeraum Westliches mittelgebirge in götzens als Pfarrhelferin mit dem Schwerpunkt Jugend. ab September 2018 vertrat ich im Seelsorgeraum Wilten/Wilten-West die Pastoralassistentin, die in Bildungskarenz war. in diesem Jahr absolvierte ich die ausbildung zur Wortgottesdienstleiterin und Kommunionhelferin. Es ist für mich eine neue und spannende Herausforderung, in Völs als Pfarrhelferin tätig zu sein. ich freue mich, euch kennenzulernen, auf viele Begegnungen und auf die möglichkeit, mit euch das Pfarrleben zu gestalten. Barbara

aktuelles Handarbeitsbasar zugunsten der Vinzenz-Gemeinschaft Völs Wann? Zeit: Wo?

Sonntag, 17. november 2019 08.30 bis 16.00 uhr Pfarrheim Völs

Zum Verkauf wird selbst gemachtes angeboten: verschiedene Handarbeiten, Christbaumschmuck, marmeladen, Kräutersalze, Kekse, Zelten und Vieles mehr. für Kaffee und Kuchen ist bestens gesorgt! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

die nähe zu einem menschen entsteht immer aus jenem Schritt, den du in deinem Herzen auf ihn zugehst. Gabriele Ende, deutsche Lyrikerin

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aus der pfarre

Spirituelles Allerseelen – Kein Trauertag „requiem aeternam dona eis domini“ – „Herr, gib ihnen die ewige Ruhe“ …„und das ewige Licht leuchte ihnen!“ so beten wir am Allerseelentag. Es ist der Tag, an dem wir unserer Verstorbenen in Liebe gedenken. An diesem Tag werden auch die Gräber unserer Verstorbenen gesegnet. Dies macht uns die christliche Auferstehungshoffnung bewusst. Unsere Gebete drücken die Sehnsucht aus, dass der Verewigte bei Gott eine bleibende Wohnung (Joh 14,2) bekommen hat. Mit„Ewiger Ruhe“ ist das LosgelöstSein von irdischen Dingen gemeint, denn bei Gott gibt es „sprühendes Leben“, ER schenkt uns ein „Leben in Fülle“ (Joh.10,10), ewiges Glück und unendliche Geborgenheit bei IHM. Das„Ewige Licht“ symbolisiert den„ewig bergenden

Gott“, der uns im Tod hineinnimmt in seinen Lebensraum, den wir „Himmel“ nennen. ER selber ist dieses„Licht“, das uns den Weg zum Glück, zum vollendeten Leben zeigt. Der Allerseelenmonat ist keine düstere Zeit, weil „Ewige Ruhe“ und„Ewiges Licht“ auf das Leben, die Freiheit, die Würde und das Ganz-Sein, auf das Vollendet-Sein, beim Vater im Himmel hinweisen.

Engel beim Gedenkstein

Contact Café Schon der Name ist Programm. Einerseits vermittelt er die Gemütlichkeit eines Cafés und andererseits einen Raum, um Kontakt aufzunehmen und um einander zu begegnen. Vier Jahre besteht nun diese Einrichtung, die anlässlich der Ankunft von Flüchtenden aus dem Nahen Osten bei uns in Völs ins Leben gerufen wurde. Pfarrer Christoph hatte die Idee, einen Platz außerhalb der Unterkunft im Feuerwehrhaus zu schaffen. Es sollte ein Ort sein, wo Menschen aus Völs sich mit den Ankommenden aus dem arabischen und persischen Raum treffen können. Jeden Dienstag um 18.00 Uhr sitzen die Leute in den Jugendräumen der Pfarre beisammen, um zuzuhören, zu fragen und auch um abzuschalten. Diskussionen zu den unterschiedlichen Wertvorstellungen und den religiösen Gepflogenheiten gehören genauso dazu wie die Sorgen und Bitten um Hilfe und Begleitung. Etliche Menschen warten nun schon seit vier Jahren auf die Erledigung ihres Asylantrages. Die ewigen Fragen nach dem Warum? und dem Wann ist es endlich soweit? zermürben diese Menschen. Gerade in dieser Situation ist dieser Treffpunkt eine

wichtige Stütze, damit sie den Mut und die Hoffnung nicht verlieren. Seit einiger Zeit kommen aber auch Menschen, die einfach fremd und neu hier sind, die sich mit der neuen Sprache und der neuen Lebenssituation schwertun, zu uns ins Café. Sehr oft kann man mit einem Rat das Problem lösen, aber viel wichtiger für diese Menschen ist der neu geknüpfte Kontakt zu den Einheimischen. Diese Kontakte geben das Gefühl: Ich bin angekommen. Wir laden alle herzlich ein, dienstags um 18.00 Uhr ins Pfarrheim zu kommen. Macht mit, es bereichert ungemein! Bernhard Linhofer

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auS dEr PfarrE

eMMaUS eMpFIeHLT PFARRKALENDER

VÖLS 2020

AUF DIESER WELT ZUHAUSE SEIN

unser Pfarrkalender informiert über kirchliche fest- und feiertage und über die verschiedenen aktivitäten in der Pfarre. in diesem Sinne ist er auch ein guter Begleiter durchs ganze Jahr. EmmauS lädt herzlich ein, wenn ihnen dieser Kalender im november angeboten wird, zuzugreifen, denn dann sind Sie dabei. die rückseiten der einzelnen monate bieten einen Einblick in die Erlebnisse des Weltjugendtages in Panama. Ein besonderer Höhepunkt war die Begegnung mit Papst franziskus.

dieses Buch von Klaus Egger ist eine großartige Hinführung zur messfeier. die Eucharistie ist ja eine Einladung gottes zum Zusammensein mit iHm. die feier soll nicht nur den Verstand, sondern auch das Herz erreichen. Sie soll die Hoffnungen und nöte, die Sehnsüchte und Ängste, die uns bewegen, aufnehmen. daher erklärt Klaus Egger gesten und Zeremonien in ihrer aussagekraft und der spirituelle inhalt wird gehoben, sodass die mitfeier der messe eine neue Qualität erfährt. Empfehlenswert, weil viele persönliche anregungen eine Brücke zwischen dem „geheimnis des glaubens“ und unserem lebensalltag schlagen. im Pfarrsekretariat erhältlich! Familienbibel – Buch der Bücher die Bibel, das „Buch der Bücher“, gehört in jede familie. als familienbuch ist sie mit einem Vorspann ausgestattet, der das auffinden biblischer Kerntexte erleichtert und anregungen zum persönlichen lesen gibt. Zudem findet man eine Hinführung zu den zentralen lebens- und glaubensthemen. die biblischen texte wurden möglichst genau übertragen, vor allem aber wurde bei der Übersetzung auch auf Verständlichkeit für den leser geachtet. im Sekretariat der Pfarre ist diese Bibel zum Vorzugspreis von € 26,20 erhältlich.

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völser orts- & kirchengeschichte

September - früher "engelmonat" Der Monat September wurde früher der „Engelmonat“ genannt, weil er im Besonderen der Verehrung der hl. Engel geweiht war. Auf den ersten Sonntag fällt das Schutzengelfest und am 29. September wird das Fest des heiligen Erzengels Michael und aller Engel gefeiert. Der kirchliche Glaube bezüglich der Schutzengel wird schon von den Kirchenvätern und -lehrern der ersten Jahrhunderte bezeugt. Das Schutzengelfest wurde als ein besonderes Fest von der Kirche eingeführt und 1608 von Papst Paul V. bestätigt. Die Lehre von den Schutzengeln, die die Menschen auf ihrem Lebensweg beschützen und begleiten, ist in der Lesung der Messe, im Graduale und in anderen Gebeten zu finden. Der Schutzengel hat für viele Menschen große Bedeutung. Auf Bitten des Kaisers Leopold I. wurde von Papst Clemens IX. 1667 das Schutzengelfest mit achttägiger Feier bewilligt. Die Verehrung der Schutzengel wurde in den Zeiten des Krieges besonders gepflegt.

Erzengel Michael - dargestellt mit Schwert und Seelenwaage. – Beide Glas-Fenster befinden sich in der alten Völser Kirche.

Schutzengelsonntag Wenn es irgendwie vertretbar war, verlegte man große Feiern auf den Schutzengel-Sonntag. So wurde 1924 die gelungene Restaurierung unserer Pfarrkirche am Schutzengel-Sonntag groß gefeiert. 1925 war die Rede von „Volksfesttagen“ in Völs, als die Weihe der „großen Glocke“, die 900 kg wog, Schwerpunkt des Schutzengel-Wochenendes war. In den Nachbargemeinden Hötting und Kematen wird das Fest mit Hochamt und Prozession gefeiert. In Völs wird an diesem Tag der gefallenen Soldaten beider Weltkriege gedacht. Die Musikkapelle, die Schützen und die Feuerwehr bilden dabei durch ihre Mitfeier den traditionellen Rahmen.

Der Schutzengel bewahrt ein Kind vor Gefahren. Die Schlange symbolisiert die Verführung zum Bösen.

In früherer Zeit wurde der Schutzengel-Sonntag mit dem Herbstbeginn gleichgesetzt. Die Schafscheid, der Almabtrieb in manchen Gegenden, das Bestellen der Äcker durch „Bauen“, Pflügen und Säen des Winterkorns wurden von diesem Festtag bestimmt. Karl Pertl

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in würde abschied nehmen schiedenster Glaubensrichtungen, den Behörden (Gesundheitsamt, Gemeinden, Sprengelärzten,…) und den Hinterbliebenen. Am Anfang steht das Begreifen und Verstehen des Todes im Kreis der Familie. Eine große Hilfe bietet auch das Getragen-Sein in der Gemeinschaft, in der wir leben. Für das Lernen mit der neuen Lebenssituation umzugehen, ist es auch wichtig, den eigenen Freundeskreis einzubinden.

Irgendwann kommt für jede/n die Zeit, Abschied zu nehmen. Liebe und Trauer sind so eng miteinander verbunden wie Leben und Tod. Nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen ist man oft auf Hilfe von anderen angewiesen. Das Leben hat sich verändert und Ratlosigkeit kann im Raum stehen. Die Aufgabe des Bestattungsinstitutes Neurauter in Zirl wird nicht nur als Dienstleistung rund um das Administrative der Beerdigung bzw. der Verabschiedung gesehen. Viel mehr steht das Verständnis für Bedürfnisse einer/s jeden Einzelnen rund um die Abschiednahme und darüber hinaus in der Trauerbewältigung im Mittelpunkt. Meine psychologische und fachliche Zusatzausbildung macht es möglich, hilfreich den Weg der Trauer ein Stück zu begleiten. Als Erleichterung in dieser schweren Zeit sehen wir uns als Bindeglied zwischen den Priestern ver-

In der Zeit rund um das Sterben sind auch viele administrative Dinge zu erledigen und Entscheidungen zu treffen. Einiges kann man schon vorbereiten, wie persönliche Dokumente und ein passendes Foto. Man sollte auch über die Art der Bestattung nachdenken (Erd- oder Feuerbestattung). Das meiste wird in Absprache mit den Betroffenen vom Bestattungsinstitut erledigt. Im Mittelpunkt steht immer die Würde des Menschen- der/des Verstorbenen und ihrer/seiner trauernden Angehörigen. Es liegt uns besonders am Herzen, dass sich jede/r auf die Weise verabschieden kann, wie es sich für sie/ ihn stimmig anfühlt. Gerne stehen wir auch für ein unverbindliches Informationsgespräch zur Verfügung und geben Einblicke in unser Unternehmen und in unsere Dienstleistungen. Dr. Karl Neurauter Bestatter in Zirl 05238/52490

Redaktionsschluss für EMMAUS 4/2019: 09. November 2019 Bildnachweis: Alle Bilder, die nicht extra ausgewiesen sind, stammen aus dem Pfarrarchiv der Pfarre Völs Offenlegung gemäß Mediengesetz: Alleininhaber röm. kath. Pfarre Völs – Informationsblatt der Pfarrgemeinde Völs, Homepage www.pfarre-voels.net, Schriftleiter: Mag. Paul Lampl (PL), Redaktionsadresse: Innsbrucker-Str. 35, E-Mail: p.lampl@chello.at – Telefon 94 02 02 – Pfarrblatt „EMMAUS“: Raiba Kematen, Bankstelle Völs, IBAN: AT75 3626 0000 0052 0148, BIC: RZTIAT22260 – Layout & Druck: www.steigerdruck.at


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