Emmaus 2-2022 Pfarrblatt Pfarre Völs

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EMMAUS

PFARRBLATT VÖLS 2/2022


uNSER PFARRER

liebe leserinnen, liebe leser! Friede sei mit euch! Wie oft hören wir in der Osterzeit diesen Ruf im Gottesdienst! Friede im Herzen, Friede in den Familien, Friede in den Vereinen, Friede im land, Friede auf der Welt, Friede in den Gedanken! Ist dies ein frommer Wunsch, der nicht in Erfüllung geht? Einige von euch, liebe leserinnen und leser, erinnern sich an das lied, mit dem vor 40 Jahren Nicole beim Eurovision Song Contest 1982 auf den 1. Platz kam: „Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne für diese Erde, auf der wir wohnen. Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude, ein bisschen Wärme, das wünsch' ich mir. Ein bisschen Frieden, ein bisschen Träumen und dass die Menschen nicht so oft weinen. Ein bisschen Frieden, ein bisschen liebe, dass ich die Hoffnung nie mehr verlier.“ Die Hoffnung auf Frieden ist in Zeiten der unsicherheit, hervorgerufen durch Streit, Terror und Krieg, das lebenselixier der Zukunft. Da möge uns unser Glaube an ein ewiges leben, an die Auferstehung, Hoffnung und Mut zum leben geben. Der Auferstandene hat vor 2000 Jahren seinen Jüngerinnen und Jüngern den Frieden zugesagt, wissend, dass sie Zeiten der Verfolgung, von leid und Ausgrenzung auf sich nehmen müssen, weil eben Führende in der Gesellschaft anders denken und handeln. Hass, Machtgier, Angst vor Fremdem, … lassen gerade jene in unserer Weltengemeinschaft maßlos werden, die es in der Hand hätten, Frieden zu stiften. Nicole singt weiter: „Ich weiß, meine lieder, die ändern nicht viel. Ich bin nur ein Mädchen, das sagt, was es fühlt. Allein bin ich hilflos, ein Vogel im Wind, der spürt, dass der Sturm beginnt.“ Hilflos? Paulus schreibt im Brief an die Philipper im 4. Kapitel: „Sie haben mit mir für das Evangelium ge-

kämpft, zusammen mit Klemens und meinen anderen Mitarbeitern. Ihre Namen stehen im Buch des lebens. Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe. Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus bewahren. Im Übrigen, Brüder und Schwestern: Was immer wahrhaft, edel, recht, was lauter, liebenswert, ansprechend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht! Und was ihr gelernt und angenommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein.“ Immer wieder musste die Menschheit schwere Zeiten ertragen. Jene, die mit Hoffnung und Zuversicht diese Zeiten durchlebten, legten den Grundstock für ein neues Auferstehen des Friedens. An uns liegt es zu entscheiden, auf welcher Seite wir stehen. Gewalt, Terror, Krieg sind jetzt nach fast 80 Jahren Frieden in Europa wieder leidvolle Realität. Diese Realität erleben Menschen weltweit schon lange! Als Christinnen und Christen sind wir auf dem Weg zum Pfingstfest. Gottes Geist möge uns stärken, möge uns Zuversicht, Freude und Hoffnung und Humor für den Alltag schenken. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pfarre und allen, die in der Gemeinschaft der Pfarrgemeinde ein Klima des Miteinanders, des Vertrauens und der Mitmenschlichkeit schaffen. Nehmen wir uns jene zum Vorbild, die wie die ersten Jüngerinnen und Jünger es über die Jahrhunderte geschafft haben, in Treue und Beständigkeit Worte, Zeichen und Taten des Friedens zu setzen. Und der Gott des Friedens wird mit euch sein! Gesegnete Pfingsten, öffnet euer Herz und eure Gedanken dem Hl. Geist!

Zum Titelbild: unsere Rosenkranzbeterinnen und –beter pflegen dieses meditative Gebet.

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ZuM NACHDENKEN

ungewöhnliche rufe zum heiligen Geist Heiliger Geist - Quelle der Wahrheit, du Atem Gottes, Spender des lebens: Überrasche mich - mitten im täglichen leben. Erfülle mich - mit all deinen Gaben. Wecke mein Talent - damit es sich entfalte. Entzünde mein Charisma, dich zu bezeugen. Brich mich auf - wenn ich erstarre. Durchglühe mich - wenn ich erkalte. Überflute mich - wenn ich selbstgefällig bin.

Durchströme mich - wenn ich leer bin. Erfreue mich - wenn ich traurig bin. umarme mich - wenn ich einsam bin. Bete in mir - wenn ich wortlos bin. Tröste mich - wenn ich verlassen bin. Heile mich - wenn ich krank bin. Halte mich - wenn ich falle. Birg mich - wenn ich schutzlos bin. umfange mich - wenn ich vor Sehnsucht brenne. Juble in mir - wenn ich dich liebe.

Verfasser/-in unbekannt

Zum Nachdenken

Jemand lümmelt während eines Gottesdienstes mit übereinandergeschlagenen Beinen in der Kirchenbank. Es ist das ein schlechtes Benehmen, wenn jemand hier etwas tut, von dem er weiß, dass es sich nicht gehört. Dieses Verhalten zeugt von mangelndem Respekt vor dem, was anderen heilig ist. Jemand bleibt beim Verlesen des Evangeliums sitzen. Das ist dann ein falsches Benehmen, wenn das Wissen fehlt, wie man sich hier verhalten sollte. Religiöse Bildung bedeutet in diesem Zusammenhang nun – und damit ist ein Bezug zum heurigen Themenschwerpunkt hergestellt – sich weder schlecht noch falsch zu benehmen. Es ist also zu wenig zu wissen, wie ein Gottesdienst abläuft, wenn man aber doch den Ablauf mutwillig stört. Es ist aber auch zu wenig, zwar keine böse Absicht zu verfolgen, aber keine Ahnung vom Ablauf zu haben und darüber auch nichts wissen zu wollen. Beide Formen des Benehmens im Gottesdienst sind ein Phänomen, das die Kirche von früh an begleitet und nicht nur den Gottesdienst betrifft, sondern auch den Besuch von Kirchen, um sie sich einfach nur anzuschauen. und so legt es sich nahe, zeitweilig touristisch viel frequentierte Gotteshäuser bzw. Teile von ihnen zu schließen. „Manches muss man rar machen, um es als heilig und kostbar zu erhalten.“ (Guido Fuchs) Hans Thalhammer

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Bildung im Pfarrblatt

Im Glauben und in Gemeinschaft wachsen Religiöse Bildung konkret: TeilnehmerInnen des Theologischen Fernkurses teilen ihre Erfahrungen Anschließend an die vorige Ausgabe des Pfarrblatts, teilt auch in dieser Ausgabe eine Teilnehmerin des Theologischen Fernkurses, Pfarrhelferin Stefanie Heiß aus Zirl, ihre Erfahrungen: Als ich begann als Pfarrhelferin zu arbeiten, wurde mir von der Diözese Innsbruck angeboten, den Theologischen Fernkurs der Theologischen Kurse Wien zu besuchen, der neben dem Heimstudium der Kursunterlagen auch vier Studienwochenenden in St. Michael pro Jahr umfasst. Nun, da sich dieser Kurs nach bald 2 ½ Jahren dem Ende zuneigt, kann ich sagen, dass ich außerordentlich dankbar für diese besondere Erfahrung bin! Durch das Hineinschnuppern in die verschiedensten Themenbereiche – angefangen von der NB.: Weitere Informationen zum Kurs inkl. Ablauf, Anmeldemöglichkeiten und Kosten gibt es unter www.theologischekurse.at oder telefonisch unter 01/51552-3703. Das Institut bietet auch eine große Vielfalt an Online-Vorträgen

Kulturgeschichte Europas, über einen Streifzug durch das Alte und das Neue Testament und die abendländische Philosophie bis hin zu Themen der Fundamental- und der Moraltheologie und Vieles mehr – habe ich eine grundlegende Entwicklung meines persönlichen Glaubens erfahren und möchte auch verschiedene Themen gern noch genauer kennenlernen. Doch wofür ich am dankbarsten bin, ist die bunt gemischte Gruppe von Menschen, die ich auf dieser Reise durch die Grundlagen der Theologie kennenlernen durfte, und das Gefühl der Gemeinschaft, das vom ersten Tag an spürbar war! Zur Verfasserin: Stefanie Heiß, Pfarrhelferin aus Zirl, entdeckt beim Theologischen Fernkurs neben viel theologischem Wissen auch neue Facetten ihres Glaubens und ein Getragensein von der Gruppe.

– von Bibel-Hebräisch und einem Crashkurs Christentum bis hin zu aktuellen Themen, wie Sterbehilfe, Auseinandersetzung mit den Weltreligionen, Atheismus und Esoterik und einen kompletten Online-Fernkurs.

Frühling, deine linden Lüfte wärmen wieder Wald und Flur. Silberbächlein, Blütendüfte folgen deiner Zauberspur. Heute weckte mich gar süße einer Lerche Morgenlied. Frühling, freudig ich dich grüße! Dass doch alle Welt dich sieht. Erika Eller

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KIRCHE IST JuNG

fÜr unsere kInderGartenkInder von kG-Pädagogin maria frotschnig Beobachten, sammeln, Naturkunstwerke schaffen Liebe Kinder! Dieses Mal seid ihr eingeladen, die Schönheit unserer umgebung gut zu beobachten, achtsam Naturmaterialien zu sammeln und euch als Künstlerinnen und Künstler zu betätigen. An heißen Tagen eignen sich dafür ein Waldausflug oder ein Platz am Wasser besonders gut. Auf den Bildern seht ihr einige Anregungen, jedoch bin ich sicher, dass ihr unzählig viele Möglichkeiten entdeckt und interessante Ideen für Kunstwerke habt.

Nun wünsche ich viel unternehmungsfreude, in und mit der Natur zu spielen, und denkt daran, dass diese Naturgestaltungen vergänglich sind. Ihr könnt sie jedoch auf Fotos in Erinnerung behalten.

Puzzle raten:

auflösung/emmaus 1/2022:

Dieses Puzzleteil gehört zu einem Heiligen, der in Völs besonders verehrt wird. Im Kindergarten hast du viel über ihn gehört.

Das Puzzleteil war ein Teil der Evangelischen Kirche. Glückwunsch allen Kindern, die es erkannt haben.

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KIRCHE IST JuNG

buchtipp: „Sei wie ein Baum“ Sind Bäume nur Holz und Blätter? Weit gefehlt! Dieses Bilderbuch vermittelt leicht verständlich und mit viel Humor spannende Fakten über Bäume, die zum Staunen und Nachdenken anregen. und nebenbei können wir noch eine ganze Menge von unseren großen, grünen Freunden lernen: Wie wir über uns hinauswachsen. Wie wir aufeinander achtgeben können. Wie wir alle miteinander verbunden und doch einzigartig sind. Kommt mit auf einen kleinen Spaziergang durch die wunderbare Welt der Bäume! Bunting Philip, Baumhaus Medien, Geb. Ausgabe ab Februar 2022

mInIstranten/Innen-aufnahme Fünf Kinder wurden in der Fastenzeit in die Ministrantenschar aufgenommen. Sie ministrieren zur Ehre Gottes, zur Freude der Menschen und zur Hilfe des Priesters. Mit großer Freude sind sie bei den Festen, den Werktags- und vor allem den Sonntagsgottesdiensten mit dabei.

Die Neuen: 1. Reihe vlnr.: Anastasia, Celeste, Daniel und Felix

Zu den neuen Minis ist noch dazugekommen rechts hinten: Aileen

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KIRCHE IST JuNG

verÄnderunGen und erlebnIsse In der sakramentenvorbereItunG Zum Sakrament der Taufe: Zeitweise mussten die Taufabende online gehalten werden und die Taufen können nach wie vor noch nicht in Gemeinschaft gefeiert werden. Es ist schön, dass viele Eltern ihre Kinder zur Taufe bringen und versprechen, sie im Glauben zu erziehen. Zum Sakrament der Beichte: letztes Schuljahr musste die Erstbeichte coronabedingt ausgesetzt werden. Heuer in der Fastenzeit wurden die Erstkommunionkinder der drei Erstkommunionklassen auf dieses wunderbare Sakrament der Vergebung vorbereitet. Im Pfarrsaal konnten sie klassenweise mit der biblischen Geschichte des Zachäus auf die Beichte eingestimmt werden. Nach der Beichte wurde Versöhnung noch leibhaft mit Saft und guten Muffins gefeiert. Zum Sakrament der Eucharistie - Erstkommunion: Die Familien, die ihre Kinder zur Erstkommunion angemeldet haben, werden in die Vorbereitung mit eingebunden. Haben doch Eltern und Patinnen/Paten bei der Taufe ihres Kindes sich zur Glaubenserziehung bekannt. Mit viel Freude sind die meisten Familien trotz erschwerter Bedingungen in der Coronazeit mit dabei, an vier Sonntagnachmittagen mit den Kindern in der Pfarrkirche die Themen zur Erstkommunion zu erarbeiten. Zum Sakrament der Firmung: Auch bei diesem Sakrament sind Eltern und Patinnen/Paten dazu aufgerufen mit ihren Firmlingen mehr und mehr in den gelebten Glauben hineinzuwachsen. Mit der Firmung bekennen sich Firmling, Eltern und Patinnen/Paten aktiv den Glauben zu leben. Zum Sakrament der Ehe: Mit dem Eheseminar an einem Samstag von 9 bis 18 uhr wurden 7 Paare auf das Sakrament des Ehelebens vorbereitet. Sie erhielten Impulse zur Beziehung und Informationen über die bürokratische Vorbereitung, aber im Mittelpunkt dieses Tages stand die spirituelle, religiöse Vorbereitung. Mit einer Wallfahrt auf den Blasiusberg nach dem köstlichen Mittagessen kam der Kreislauf wieder in Schwung. Alle Paare freuen sich auf das Fest der Hochzeit, mit dem das christliche Eheleben beginnt oder bewusst fortgesetzt wird.

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BESONDERE GOTTESDIENSTE uND VERANSTAlTuNGEN

Die aktuelle Gottesdienstordnung ist auf der Pfarrhomepage – www.pfarre-voels.net – unter Themen – „Gottesdienstordnung“ zu finden. Die CARITAS-HAUSSAMMLUNG findet im Mai statt. Samstag, 14.5. 15.30 uhr 3. Treffen Firmfamilien – Pfarrkirche Dienstag, 17.5. 21.30 uhr Abendgebet mit den Mitgliedern der Alten PGR in unserem Dekanat – Pfarrkirche Donnerstag, 19.5. 20.00 uhr Taufabend Freitag, 20.5. 14.30-16.00 uhr Brunnengespräch im Pfarrsaal Montag, 23.5. 19.00 Uhr Bittgang um Frieden und Gerechtigkeit von der Pfarrkirche nach Kranebitten – dort Bittmesse Dienstag, 24.5. 19.00 Uhr Bittgang um Bewahrung der Schöpfung vom Hörtnaglhof nach Afling - dort Bittmesse Mittwoch, 25.5. 18.15 Uhr Bittgang um Vertiefung und Ausbreitung des Glaubens vom Rotentalkreuz nach Götzens, dort um 19.30 uhr Vorabendmesse (keine Vorabendmesse in Völs!)

Dienstag, 31.5. 19.00 uhr Vesper - Alte Kirche 20.00 uhr Abendbibelrunde Freitag, 3.6. 19.00 uhr Pfingstvigil in der Christuskirche Pfingstsonntag, 5.6. 10.00 uhr Festgottesdienst (Kirchenchor) Pfingstmontag, 6.6. Fest des Hl. Norbert (Ordensgründer der Prämonstratenser) 8.30 uhr Festmesse in der Blasiuskirche Mittwoch, 8.6. 20.00 uhr Taufabend Freitag, 10.6. lange Nacht der Kirchen – sie Seite 11 Samstag, 11.6. / Sonntag, 12.6. - Dreifaltigkeitssonntag Erlebnistage der Firmlinge Nach den Gottesdiensten Kuchen- und Brotverkauf zugunsten der Jungschar 10.00 uhr Festgottesdienst mit Kindersegnung (Corazon) Donnerstag, 16.6. Fronleichnam 19.00 uhr Vorabendmesse 8.30 uhr Festgottesdienst im Garten neben der Neuen Mittelschule, dann Fronleichnamsprozession zur Pfarrkirche. (Musikkapelle, Kirchenchor) Bei Schlechtwetter beginnt der Festgottesdienst um 9.00 uhr in der Pfarrkirche. 19.00 uhr Abendmesse

Donnerstag, 26.5. Christi Himmelfahrt 08.30 uhr Hl. Messe 10.00 uhr - 1. Termin Erstkommunionfeier (nur für Erstkommunionfamilien) 11.30 uhr - 2. Termin Erstkommunionfeier (nur für Erstkommunionfamilien) 19.00 uhr Abendmesse

Dienstag, 21.6. 19.00 uhr Anbetung

Samstag, 28.5. 20.00 uhr Barockkonzert – Alte Kirche

Freitag, 24.6. Herz-Jesu-Fest 15.00 uhr Festgottesdienst in der Blasiuskirche;

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Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen

anschließend Dankestreffen für die Pfarrkalenderverteiler*innen und Caritassammler*innen im Pfarrheim Samstag, 25.6. 9.00 Uhr Firmung (Somesing) 19.00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 26.6. Herz-Jesu-Sonntag 10.00 Uhr Festmesse zum Schützenjahrtag (Musikkapelle) Dienstag, 28.6. Wetterherren-Bittgang 18.30 Uhr Bittgang zum Schwarzen Kreuz - Mit dem Linienbus: 18.20 Uhr Völser Seesiedlung, 18.23 Uhr Völs Mitte. Ausstiegstelle Ziegelei Haftanstalt. Dort ist um 18.30 Uhr Treffpunkt - Mit dem Auto: (um ohne Anstieg zur Kapelle zu gelangen) Auf der Götznerstrasse ca. 200 Meter nach der Abzweigung Völs/Götzens ist rechts eine Ausweiche. Auch dort Treffpunkt um 18.30 Uhr. Von beiden Seiten nähern wir uns betend der Kapelle, bei der die Andacht dann gemeinsam weitergefeiert wird. 20.00 Uhr Abendbibelrunde Mittwoch, 29.6. Hochfest der Apostel Petrus und Paulus 19.00 Uhr Festmesse in der Pfarrkirche Sonntag, 3.7. 9.00 Uhr Gottesdienst in der Pfarrkirche 10.30 Uhr Festmesse in der Stiftskirche – 30. Benediktionstag von Abt Raimund Schreier Dienstag, 5.7. 19.00 Uhr Anbetung Donnerstag, 7.7. 19.00 Uhr Requiem für die Letztverstorbenen des 2.Quartals (Kirchenchor) Samstag, 9.7. bis Sonntag, 17.7. JuMi Tage rund ums Pfarrhaus

Sommergottesdienstordnung ab 9.7. Samstag: Vorabendmesse 19.00 Uhr Sonntag: 9.00 Uhr Mittwoch: 7.00 Uhr in der Pfarrkirche Freitag: 7.00 Uhr in der Blasiuskirche Rosenkranz: Pfarrkirche: Samstag 18.30 Uhr Kanzleistunden in den Sommerferien Mittwoch 17.00-19.00 Uhr Donnerstag 09.00-11.00 Uhr und nach Vereinbarung Tel. 303109 oder Handy 0676-87307295 Sonntag, 23./24.7. Christophorussonntag „Pro unfallfreiem Kilometer einen ZehntelCent für ein MIVA-Auto“ – Kirchensammlung bei allen Gottesdiensten. Die MIVA Austria (Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft) ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche. Ihre Aufgabe ist es, für junge Kirchen und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit Fahrzeuge zu beschaffen: je nach Bedarf PKW oder Geländewagen, Motorräder, Fahrräder, Traktoren, landwirtschaftliche Geräte, fallweise auch Boote oder kleine Schiffe, Flugzeuge oder Lasttiere. Sonntag, 7.8. 19.00 Uhr Laurentihochamt in der Stiftskirche Donnerstag, 11.8. 20.00 Uhr Taufabend Sonntag, 14.8. 16.00 Uhr Kräuterbuschenbinden im Pfarrheim – HelferInnen sind herzlich willkommen! Montag, 15.8. Mariä Aufnahme in den Himmel Landesfeiertag 9.00 Uhr Festmesse mit Kräutersegnung (Kirchenchor) Mittwoch, 24.8. 19.00 Uhr Festgottesdienst mit Abt Raimund Schreier in St. Bartlmä / Wilten

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BESONDERE GOTTESDIENSTE uND VERANSTAlTuNGEN / TTT

Sonntag, 28.8. Augustinisonntag 9.00 uhr Familiengottesdienst 19.00 uhr Festgottesdienst in der Stiftskirche Wilten Dienstag, 6.9. 20.00 uhr Taufabend

Sonntag, 25.9. 9.00 Uhr Erntedankfeier mit Prozession Sonntag, 2.10. 9.00 uhr Gefallenen- und Friedensgottesdienst, anschließend Oktoberfest der Musikkapelle.

Freitag, 16.9. 19.00 Uhr Wallfahrt der Stiftspfarren nach Hl. Wasser; Treffpunkt: Olympiaexpress bei der Schweller Kapelle

taufen 13. November 2021 20. November 19. Februar 2022 26. Februar 19. März 02. April

Julia Mair Fabian Mailänder Nora Kirchner luis Gruber Marie Glätzle-Rützler Mavie Wenter

Wir freuen uns mit den Eltern!

todesfälle 29. Jänner 2022 07. Februar 08. Februar

Michael Grünauer Peter Holzinger Josef Herzleier

55J. 71J. 69J.

18. Februar 18. Februar 19. Februar 24. Februar 01. März 01. März 05. März 07. März 11. März 18. März 21. März 24. März 30. März 03. April

Herta Preyer Thomas Murauer Ida lutz Silvia Kofler Irmengard Matt Waltraud Auer Helmuth Göstl Rosa Kofler Maria Haberl Rosa Ostermann Sr. Elisabeth Mrkivcka Hans Fischler Maria Daubek Alfred Eller

98J. 54J. 86J. 64J. 98J. 80J. 88J. 88J. 89J. 96J. 96J. 75J. 92J. 88J.

Den Angehörigen herzliche Anteilnahme!

Beten fördert die Beziehung zu Gott Bei der Eingangstür zur Heiliggeistkirche in Sterzing fand ich folgenden Text: „Jede Kirche ist ein Ort des Gebetes und der Stille, ein Raum, in dem wir im Dialog mit Gott leben dürfen Wenn du ihn in deinem Leben bereits getroffen hast, dann bete und danke; wenn du ihn aber suchst, rufe zu ihm und mach dich bereit, ihn im Leben wirken zu lassen! Öffne dein Herz und deine Gedanken für die Begegnung mit ihm!“ Beten ist gelebte Freundschaft mit Gott. Es geht nicht um eine Pflicht oder leistung, sondern um das Pflegen der liebesbeziehung mit Gott und um das selbstverständliche Miteinbeziehen Gottes in mein Alltagsleben. Wer mit Gott rechnet, wird auch mit ihm reden Auf die Frage „Warum sollen wir beten? Gott weiß ja sowieso, was wir brauchen!“ antworte ich gerne: „Auch wenn die Menschen, die mir am nächsten stehen, wissen, was mir wichtig ist, so suche ich doch den Kontakt zu ihnen und erzähle ihnen von den täglichen Ereignissen.“ Franz Troyer, Dekan in Lienz

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Aus der Pfarre

Abschied von Sr. Elisabeth † Am 25. Oktober 1925 in Wien geboren, wuchs sie mit ihren beiden Brüdern in der Familie auf. Eine wichtige Zeit für sie war das EingebundenSein in der Canisiuspfarre in Wien, wo sie heranreifen konnte und für ihr Leben durch ihre Mitarbeit bei der Jugend Orientierung bekam. 1960 trat sie bei den Schwestern vom Guten Hirten in Graz ein. Ab 1962 war sie an der ordenseigenen Schule in Imst Lehrerin und Erzieherin, später übernahm sie das Amt der Oberin. Ende 1999 wurde sie nach Völs berufen. In unserer Pfarre war sie als geistliche Begleiterin der Vinzenzgemeinschaft tätig, hielt Bibelrunden und begleitete Menschen bei den Exerzitien im Alltag. Zusammen mit den Kreuzschwestern vom Bauhof und mit mir, dem Prämonstratenser, gestal-

tenten die Schwestern vom Guten Hirten jeden Monat das Abendgebet als Vesper in der Alten Kirche. Elisabeth war in der Emmausstube mit dabei und freute sich über die lebendigen Gottesdienste mit den Kindern und Jugendlichen. Ab dem Jahr 2000 lebte sie im Notburgaheim. Dort bemühte sie sich mit den Mitbewohnern/ innen um religiöse Gespräche und Kontakte. Sie war sehr beliebt und eine gesuchte Gesprächspartnerin. Am 21. März 2022 ist sie in die Ewigkeit zu Gott heimgekehrt. Der Herrgott lohne ihr all das Gute, das sie für so viele Menschen tun konnte, mit der Ewigen Freude!

Einladung

Katholische Pfarrkirche Völs 25 JAHRE. DAHOP – 18.00 – 20.15 Seit 25 Jahren besteht der Diözesane Arbeitskreis Homosexuellen Pastoral (DAHOP). An diesem Abend gibt es Gelegenheit zu Gespräch und Informationen mit Vertreter*Innen des Arbeitskreises über einen offenen und kreativen Zugang der Kirche zu gleichgeschlechtlichen Beziehungen und Partnerschaften. TURM.STEIGEN – 18.30 – 20.30 Über viele Stufen geht es zuerst in den Glockenstuhl und dann über eine Leiter in die Kirchturmspitze in 30m Höhe mit tollem Ausblick auf Völs. Kinder sind in Begleitung Erwachsener willkommen. Das Besteigen des Kirchturms der Alten Völser Kirche ist eine aufregende und spannende

Sache. Auf halber Höhe gibt es einen nahen Blick auf die vier Glocken und in der luftigen Kirchturmspitze sind die Feuerwehrsirene und die Karfreitagsratschen zu sehen. Schwindelfreie Besteiger genießen und bewundern den Blick von dort oben hinunter und in die Umgebung. ORGEL.KONZERT – 20.30 – 21.30 Albert Knapp, seit 2018 Domorganist in Innsbruck, spielt auf der Rieger Orgel in Domorganist Albert Knapp der Pfarrkirche Werke von Buxtehude, J.S. Bach, Flor Peeters und eigene Kompositionen. In Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis Völs. NACHT.GEBET – 21.45 – 22.00 Mit einem feierlichen Nachtgebet beschließen wir die Lange Nacht in unserer Kirche und gehen gesegnet nach Hause.

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aus der Pfarre

Allerlei aus der Pfarre Pfarrblatt EMMAUS Vor 25 Jahren erschien im März 1997 auf Vorschlag des Pfarrgemeinderates die erste Ausgabe unseres Pfarrblattes EMMAUS. Der Name EMMAUS war und ist Programm Unsere Kirche ist „Zu Ehren unseres Herrn Jesus Christus in Emmaus“ erbaut worden. Die entsprechende Bibelstelle kann beim Evangelisten Lukas 24,13-35 nachgelesen werden. Diese Ostererfahrung zweier junger Männer, die sich auf den Weg nach EMMAUS begeben haben, wurde als Leitmotiv für das Pfarrblatt gewählt. Begegnung EMMAUS ist in erster Linie Begegnung mit dem auferstandenen HERRN. ER kam hinzu und war mit den Jüngern unterwegs, redete mit ihnen und hörte ihnen aufmerksam zu. Dieser Spur will unser Pfarrblatt immer folgen. Vision Diese Erfahrung ist ein Wunsch für unser Gemeindeleben. Auch die Pfarrgemeinde ist mit den Menschen unterwegs. Laien und Priester sind das „Volk Gottes“. Sie kommen mit Menschen ins Gespräch, tauschen Gedanken und Erfahrungen aus und hören einander zu. So kann Gemeinschaft entstehen und gepflegt werden.

Beziehung abgebrochen haben, und auch alle mit einem anderen religiösen Bekenntnis. Herz und Mitte Herz und Mitte all unseres Bemühens bleibt der HERR, der mit uns unterwegs ist und sich im „Brotbrechen“ ganz zu erkennen gibt. Dank und Bitte Hinter jeder Ausgabe von EMMAUS stehen Menschen, die sich ehrenamtlich für dieses Medium einsetzen. Obwohl sich die Medienlandschaft durch die Digitalisierung grundlegend verändert hat, halten wir dennoch an einer Printausgabe fest, weil wir denken, dass sich viele Menschen persönlicher angesprochen fühlen, wenn sie das Pfarrblatt in Händen halten können. Wir bitten um Ihre Unterstützung und danken allen, die die Veröffentlichung von EMMAUS ermöglichen. PL

Zu diesen Begegnungen will das Pfarrblatt seinen Beitrag leisten, indem es Veranstaltungen ankündigt und dazu einlädt, Begegnungsangebote fördert und so die Gemeinschaft erfahrbar macht. Ziel EMMAUS will einladend für alle Menschen sein, indem es über aktuelles Pfarrleben berichtet, in der Rückschau Erlebtes vertieft, in Wort und Bild sich erinnert, religiöse Bildung anbietet, den Gottesdienstkalender bekannt macht. EMMAUS will alle ansprechen, die Gläubigen, die in der Pfarre integriert sind, jene, die aktiv mitarbeiten, die Freude haben, einfach mitzugehen, deren Beziehung zur Kirche schwach geworden ist, die ihre

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aus der Pfarre

25 Jahre DAHOP – Diözesaner Arbeitskreis für Homosexuellenpastoral Beim Diözesanforum 1994 wurde beschlossen, einen Arbeitskreis mit Menschen homosexueller Ausrichtung einzurichten. Dies geschah dann vor 25 Jahren, es ging um Toleranz leben, Informationen bereitstellen, Gespräche fördern, Spirituelle Heimat ermöglichen, Mitgestaltung von Kirche und Welt, offen, menschenfreundlich, theologisch und humanwissenschaftlich fundiert. Im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen (siehe S. 11) werden wir in Völs dieses Jubiläum feiern. Bischof Hermann hat mich 2019 zum Seelsorger dieser diözesanen Gruppe bestellt. Die Offenheit und gleichzeitig die Verletzlichkeit der gleichgeschlechtlich liebenden Menschen, die ich in Gesprächen erlebe, berühren

mich sehr. Immer wieder werden biblische Aussagen als Hindernis für ein christliches Leben gleichgeschlechtlich Liebender ins Feld geführt. Mir ist es, wie vielen Seelsorgern, wichtig, die neue theologische Sichtweise unseren Gläubigen nahezubringen. Pfr. Christoph

Die Mitglieder des DAHOP 2019

Familiengottesdienste am Sonntag um 10.00 Uhr Wie im Advent gehen wir auch in der Fastenzeit mit den Familien und ihren Kindern bei den Familiengottesdiensten einen Weg zum Fest. Im Advent zur Geburt des Gottessohnes und in der Fastenzeit den Weg zur Auferstehung. Die Kinder werden im Gottesdienst eingebunden und die Fa-

milien bekommen Impulse, mit denen sie zuhause inspiriert werden, den Glauben zu leben und zu feiern. Kinderliturgie

Vergelt´s Gott für die Altar- und Osterkerzen Jedes Jahr Unikate in unserer Pfarrkirche! Über 25 Osterkerzen hat Christa (Malle – unter ihrem ledigen Namen ist sie in Völs bekannt) für unsere Pfarrkirche verziert. 2020 im Lockdown ist Andrea Brandstätter eingesprungen, die für uns auch die Altarkerzen zu besonderen Festtagen schmückt. Dieses Amt hat Andrea vor vielen Jahren von Elli Pittl übernommen.

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Altarkerzen

Osterkerze

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aus der Pfarre

Vergelt´s Gott den Hl. Grab-Aufstellern und Mithelfern/innen! Seit 2003 wird das Hl. Grab in Völs wieder aufgestellt. Unser Pfarrkirchenratsobmann Karl Pertl hat mit seinem Buch Rund um den Blasiusberg die Restaurierung des Grabes ermöglicht. Die Schützen haben mit Hilfe der Gemeindearbeiter das Aufund Abbauen des Hl. Grabes übernommen und das Mesnerteam die Elektrifizierung. Bernhard Frotschnig hat den Kulissenwechsel übernommen. Diese Aufgabe wurde von ihm vor einigen Jahren auf Adi Salchner und Wolfi Leitner übertragen. Die Organisation der Blumen und das Reinigen der Grabkugeln lag in den Händen von Barbara Ho-

henwarter, die diese Aufgabe heuer an Maria Lösch mit Team abgegeben hat. Im Jahr 2020 konnte aufgrund der Pandemie das Hl. Grab nicht aufgestellt werden. Umso dankbarer waren die Gläubigen mit mir zusammen, dass die Grabwache schon letztes Jahr begrenzt und heuer im vollen Umfang wieder stattfinden konnte.

Ein gutes Zusammenspiel von Gemeinde und Pfarre Vergelt´s Gott der Gemeindeführung unter BGM Erich Ruetz, VBGM Toni Pertl und Walter Kathrein für die jahrelange gute Zusammenarbeit mit der Pfarre zum Wohl unserer Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger!

Dem neuen Gemeinderat unter der Führung von BGM Peter Lobenwein, VBGM Silvia Pöhli und VBGM Peter Ties wünsche ich viel Elan und Freude im Dienst an den Bürgerinnen und Bürgern verbunden mit der Bitte um eine gute Zusammenarbeit.

Unser neuer Pfarrgemeinderat Der neugewählte Pfarrgemeinderat freut sich auf die Aufgabe, in den kommenden Jahren das Pfarrleben mitzugestalten.

erste Reihe sitzend: Theresa Kapferer, Pfr. Christoph Pernter, Christl Töpfer; zweite Reihe: Sekretärin Sarah Wieser, Maria Dax, evang. Pfr. Bernhard Groß, Obfrau-Stv. Georg Rudisch, Toni Pittl; dritte Reihe: Andreas Stocker, Manuela Sonnweber, Obfrau Anita Kapferer, Paul Erler, Florian Schretter, Hannes Windhager, Clemens Bramböck; kleines Bild: Aloisa Scharinger

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aus der Pfarre

Seelsorge im Haus der Gesundheitsdienste Viele Jahre leitete und betreute Karolina Wibmer die Seelsorge für die Seniorinnen und Senioren. Vielfältig war ihr Dienst! Er beinhaltete Kontakte mit der Heimleitung, Besuche der Bewohnerinnen und Bewohner, Gottesdienste im Advent und in der Fastenzeit, Bibelrunden, … Jede Woche begleitete sie Heimbewohnerinnen

Liebe Karolina! Danke für diese jahrelangen Dienste! Du darfst dich mit mir freuen, dass mit Hans Tauscher, Sr. Jacinta von den Guthirtinnen und Trude Bucher dieser Dienst für die Menschen im

und Heimbewohner zur Hl. Messe in die Kapelle, oftmals leitete sie auch Wortgottesdienste mit Kommunionspendung, wenn der Pfarrer nicht da war, Samstags Krankenkommunionfeiern in den Zimmern. Sterbende begleitete sie auf ihrem letzten Weg.

Heim weiterhin übernommen wird! Dir, liebe Karolina, lieber Hans, liebe Sr. Jacinta und liebe Trude ein großes Vergelt´s Gott! Pfr. Christoph

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VÖlSER ORTS- & KIRCHENGESCHICHTE

In schweren ZeIten - GrÜndunG eIner nÄhschule In vÖls Pfarrer Lambert Mader hegte längst schon den Wunsch, in seiner Pfarrgemeinde einen Kindergarten und eine Nähschule ins leben zu rufen. Am 8. Juli 1931 fand die Einweihung des Kindergartens statt und am 1. Oktober 1931 begann die Nähschule, die Ausbildung der Mädchen. Eine Schwester, die als Nähmeisterin für die Nähschule beauftragt wurde, begann mit dem unterricht und meldete: „Anfangs haben sich nur 3 Mädchen gemeldet, doch waren es dann doch 13, die mit Interesse kamen. Abendkurse sind noch keine. - Aller Anfang ist schwer, doch hoffen wir, der Segen Gottes wird auch hier nicht ausbleiben.“ Erste Werkausstellung der Nähschule Zum Abschluss des Schuljahres 1932/33 veranstaltete die Nähschule eine Ausstellung. Ein Zeitungsbericht des „Tiroler Anzeiger“ vom 20. April 1933 spendete anerkennendes lob dem Eifer der Nähschulleiterin und sprach von der tadellosen Ausführung der ausgestellten Arbeiten. Die Schwestern waren im Interesse der Neugründung von Herzen froh, ihre Bemühungen anerkannt zu sehen und immer festeren Fuß zu fassen unter der Bevölkerung und besonders bei der Jugend. In der

Chronik vom „liebfrauenhof Völs“ ist darüber zu lesen: „Nähschule und Kindergarten gehen den gewohnten Gang. Der Wunsch der Schwestern wäre, dass sich der Kindergarten erweitere. Wenn es im Plane Gottes ist, wird Er es auch fügen“. Die Nähschule ist noch zaghaft besucht von den Völserinnen. Es kommen auch auswärtige Mädchen her. Die Völser sind an sich nicht sehr begeisterungsfähig für Kurse und Weiterbildung; auch scheint es, dass es den leuten etwas zu teuer ist. Abendkurse sind bisher keine. Die beiden Schwestern, die vom Bauhof aus Kindergarten und Nähschule im Dorf Völs besorgten, mussten im Winter große Opfer bringen, wenn sie den Weg hin und zurück mehrmals am Tag machen mussten. um nicht in dunkler Nacht zur Winterszeit am Heimweg zu sein, mussten sie um 4 uhr nachmittags den Heimweg antreten. Der Zweck der Nähschule konnte so aber nicht erreicht werden, denn es konnten keine Abendkurse gehalten werden. Manche junge Frauen und Mädchen aber, die gewöhnlich nur abends Zeit fanden, sich in Handarbeit und Nähen auszubilden, besuchten deshalb Abendkurse in Innsbruck. Quellen: Chronik „liebfrauenhof Völs, 1928 – 1957“ Karl Pertl Fortsetzung folgt!

Wie vielfältig die Ausbildung bei den Kreuzschwestern in der Völser Nähschule war, zeigt dieses Bild von 1937, auf dem Mädchen und junge Frauen bei verschiedenen Arbeiten zu sehen sind. Mayr Hanni (li. neben der Schwester), vorne Rosl Zimmermann (verh. Singer) beim Sticken und re. vorne Rainer Hanni (verh. Haffner).

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uRlAuBSZEIT

Gedanken fÜr urlaub, freIZeIt und ferIen

nimm dir Zeit Nimm dir Zeit, um nachzudenken, es ist die Quelle der Kraft. Nimm dir Zeit, um zu spielen, es ist das Geheimnis der Jugend. Nimm dir Zeit, um zu lesen, es ist die Grundlage des Wissens. Nimm dir Zeit, um freundlich zu sein, es ist das Tor zum Glücklichsein. Nimm dir Zeit, um zu träumen, es ist der Weg zu den Sternen. Nimm dir Zeit, um zu lieben, es ist die wahre lebensfreude. Nimm dir Zeit, um froh zu sein, es ist die Musik der Seele. Nimm dir Zeit zum Gebet, sie bringt dich Gott näher und wäscht den Staub der Erde von deinen Augen. (Irische Weisheit)

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Immer dasselbe – ist es das? – Das Rosenkranzgebet Das Rosenkranzgebet ist das Gebet der Stillen des Glaubens. Es ist ein Gebet mit dem man sich an liebe Menschen erinnern, wo man seine Sorgen dem Geheimnis anvertrauen kann, wo man seine Hoffnung in die Anrufung hineinlegt. Dieses Gebet hat den Glauben durch die Jahrhunderte weitergetragen. Der Rosenkranz ist ein betrachtendes Gebet, in dem das Leben Jesu reflektiert wird. Immer wiederkehrend dieselbe Aussage. So kann das Geheimnis in der Seele des Beters Wohnung nehmen, ihn berühren und seine Hoffnung stärken. Er wird etwas von der meditativen Kraft spüren. Beten ist heilsame Lebenskraft, weil es die Verbindung mit Gott herstellt. Es hat das „Sich-Sammeln“ im Sinn. Im wiederholenden Gebetsrhythmus kann ich ganz bei mir sein.

Daher ist der Rosenkranz ein zeitgemäßes Gebet, weil es verweilt, weil es nicht hastet, weil ich bei einem Geheimnis ausharren kann. In seiner zeitlosen Schlichtheit ist er eingewoben in den „Gruß des Engels an Maria“, wobei das Wort „Jesus“ immer die Mitte bleibt. – Millionen und Abermillionen Menschen haben Trost, Kraft, Zuversicht und Hilfe durch dieses Gebet erfahren. Für die Pfarre sind die Rosenkranzbeter/innen ein wichtiger Rückhalt, weil in ihrem Beten die Anliegen der Pfarre mitgetragen werden. Ihr Gebet schließt alle ein und ist damit eine Kraftquelle für das spirituelle Pfarrleben. Eine Beterin sagte: „Wir beten, weil es Brauch ist!“ Eine gute Antwort, weil ein Brauch etwas ist, was wir brauchen. Das Gebet brauchen wir alle, weil vom Gebet viel Segen ausgeht.

Es ist ein Wandern in Gottes Gegenwart, weil der Mensch im Gebet mit Gott ins Gespräch kommt. In seiner Wiederholung führt dieses hin zu innerer und äußerer Ruhe. So wird es zum Resonanzraum für den Beter, wo seine Anliegen einen Widerhall finden. Die Mitte des Gebetes ist „Jesus“, um dessen Leben die Gedanken und Anrufungen kreisen, man berührt, bildlich gesprochen, den Saum Gottes, weil dieses Beten ein Aufschwingen der Seele zu Gott ist. Beten ist Innehalten in der Gegenwart Gottes. Rosenkranz-Gebet in Völs: Jeden Samstag und Mittwoch, 18.30 Uhr vor der Abendmesse Jeden Donnerstag, 16.30 Uhr Rosenkranzmeditation in der Pfarrkirche Jeden Freitag, 14.30 Uhr von der Josefskapelle hinauf zur Blasiuskirche im Mai und Oktober

Redaktionsschluss für EMMAUS 3/2022: 21. 09. 2022 Bildnachweis: Alle Bilder, die nicht extra ausgewiesen sind, stammen aus dem Pfarrarchiv der Pfarre Völs Offenlegung gemäß Mediengesetz: Alleininhaber röm. kath. Pfarre Völs – Informationsblatt der Pfarrgemeinde Völs, Homepage www.pfarre-voels.net, Schriftleiter: Mag. Paul Lampl (PL), Redaktionsadresse: Innsbrucker-Str. 35, E-Mail: p.lampl@chello.at – Telefon 94 02 02 – Pfarrblatt „EMMAUS“: Raiba Kematen, Bankstelle Völs, IBAN: AT75 3626 0000 0052 0148, BIC: RZTIAT22260 – Layout & Druck: www.steigerdruck.at


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