STADTNACHRICHTEN FÜR MÜHLHEIM UND OBERTSHAUSEN · AUS DEM HAUSE DER DREIEICH-ZEITUNG Mittwoch, 24. Mai 2017
Nr. 21 F
Auflage 22.340
Gesamtauflage 218.420
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Schnelles Internet bis Herbst Rund 9.000 Haushalte und Unternehmen in Obertshausen profitieren
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BEILAGENHINWEIS Einem Teil unserer Auflage liegen Prospekte der folgenden Firmen bei:
POLSTER AKTUELL
OBERTSHAUSEN (tmi) – Die Telekom treibt den Breitbandausbau im Landkreis Offenbach voran. Im gesamten Stadtgebiet von Obertshausen wird das Unternehmen rund 15 Kilometer Glasfaser verlegen, 31 neue Multifunktionsgehäuse aufstellen und mit modernster Technik ausstatten. Auf ungefähr drei Kilometer Länge ist hierfür Tiefbau erforderlich. Dadurch werden rund 9.000 Haushalte und Unternehmensstandorte bis Herbst mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s versorgt. „Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s“, verspricht das Unternehmen. „Ein schneller Internet-Anschluss gehört heute zu den wichtigsten Forderungen, die von Bürgerinnen und Bürgern an
uns als Politiker gestellt werden“ erläutert Bürgermeister Roger Winter. „Deshalb freuen wir uns, dass unsere Stadt jetzt vom Ausbau-Programm der Telekom profitiert. Damit entstehen die heute notwendigen infrastrukturellen Rahmenbedingungen, um den digitalen Anforderungen in der Zukunft gerecht werden zu können“. „Wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internet-Anschluss ist, deshalb treibt die Deutsche Telekom seit Jahren den Breitband-Ausbau nach Kräften voran“, sagt Jutta Heg-
INFOS Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren. Das Ausbaugebiet ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf der Karte abgebildet. Es besteht aber die Möglichkeit, sich als Kunde einzutragen und eine frühzeitige Info zu erhalten, wenn der Ausbau abgeschlossen ist.
wein, Regionalmanagerin des Infrastrukturvertriebs. Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupferdurch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu MiniVermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Die Einwohner von Obertshausen und Hausen werden bis zum Abschluss des Ausbaus kontinuierlich über den Fortschritt informiert. Vor der Inbetriebnahme sind auch Bürgerveranstaltungen vorgesehen.
Gegenbesuch der Big Band aus Caravaca OBERTSHAUSEN (tmi) – Durch die Musik zu Freunden geworden: Junge Musiker der Big Band des Konservatoriums Caravaca waren jüngst zu Gast bei der Musikschule. Deren Leiter Dietmar Schrod freute sich sehr über den Gegenbesuch der Gäste. Stadtrat Luis Galvez begrüßte die Spanier
Erste Kreisbeigeordnete bedankt sich bei freiwilligen Helfern
Spanisches Waldfest OBERTSHAUSEN (tmi) – Der spanische Elternverein lädt am kommenden Wochenende (27./28.) zu seinem spanischen Waldfest auf den Festplatz an der Badstraße ein. Start ist am Samstag um 17 Uhr, der traditionelle Bieranstich findet um 18 Uhr statt. Anschließend sorgt Roberto Moreno („Mister Applausen Sie“) mit seinen Rumbas, Sevillanas und aktuellen Songs von der iberischen Halbinsel und aus Lateinamerika für die entsprechende südländische Stimmung. Am Sonntag geht es ab 11 Uhr mit dem Frühschoppen und der „Tom Jet Band“ weiter. Danach sorgt die Gruppe „Alma de Fuego“ für spanische, lateinamerikanische und weitere internationale Songs. Zwischendrin gibt es Folklore-Darbietungen des Elternvereins und befreundeter Vereine. An beiden Tagen werden spanische sowie deutsche Spezialitäten angeboten.
„Wir haben dazu eine Arbeitsgruppe ,Illegale Bauten‘ eingerichtet“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger, „um in teils langwierigen Räumungsverhandlungen die Eigentümer davon zu überzeugen, die Baulichkeiten freiwillig zu entfernen. Dazu wurden Abräumverträge angeboten, die in fast allen Fällen Klageverfahren verhinderten. Außerdem hat der Kreis den Grundstücksbesitzern angeboten, sie nach Räumung bei der Entwicklung der naturnahen Flächen zu Streuobstwiesen zu unterstützen.“ Für die Anpflanzung von Obst-
bäumen wurden und werden vom Fachdienst Umwelt auf Antrag regelmäßig Beihilfen geleistet. Die Maßnahme in Mühlheim hat der Kreis im Zeitraum von 2006 bis 2017 mit insgesamt mehr als 16.000 Euro bezuschusst. Dort ist es nun eindrucksvoll gelungen, den Wandel von den illegalen Gärten zu rekultivierten Streuobstwiesen zu vollziehen. Hier war besonders der Mühlheimer Ruderverein engagierter Kooperationspartner. Auf einem 1,5 Hektar großen, zusammenhängenden Gebiet stehen nun Obstbäume, nachdem in zahlreichen freiwilligen Einsätzen der Müll beseitigt wurde. Dadurch hat auch die vereinseigene Außenterrasse des Rudervereins von 1911 an Attraktivität gewon-
nen. Immer wieder finden sich zahlreiche Freiwillige, die die Pflege der großen Fläche übernehmen, das gilt ebenfalls für den Grund und Boden, an dem die Besitzer kein Interesse hatten, aber sich mit der naturgemäßen Pflege einverstanden erklärten. Die Untere Naturschutzbehörde (UNB) hat mithilfe der Landschaftspflegetruppe des Ökomobils, bei dem zahlreiche Menschen eine Arbeitsgelegenheit wahrnehmen können, viele Instandsetzungsarbeiten erledigt. Die Baumschnitte wurden organisiert und Neuanpflanzungen gefördert. Die tiefgründigen Böden der Mainwiesen fördern aber den Wuchs beispielsweise von Brombeerranken und amerikanischen
Foto: Schäfer/Stadt Obertshausen
Obertshausens Etat ist genehmigt
Obstbäume statt illegaler Gärten MÜHLHEIM (tmi) – In den Auelandschaften am Main im Kreis Offenbach befanden sich in der Vergangenheit zahlreiche private Kleingärten. Allerdings waren sie weder bau- noch naturschutzrechtlich zulässig, denn sie lagen sowohl im Landschaftsschutz- als auch im Überschwemmungsgebiet. Da es keine Aussicht auf eine nachträgliche Genehmigung gab, mussten die Baulichkeiten beseitigt werden.
im Alter von 14 bis 19 Jahren und den Big-BandLeiter Javier Martinez im Rathaus an der Schubertstraße. Auch ein Ausflug nach Frankfurt und ein gemeinsames Konzert mit der Big Band Karl Mayer standen auf dem abwechslungsreichen Programm.
Traubenkirschen, die nur mit größeren Maschineneinsätzen bearbeitet werden können, um die Struktur der halb offenen Obstbaumlandschaft in ihrer ganzen Vielfalt zu erhalten. „Darüber hinaus beweidet auch eine Schäferin mit ihren Tieren das Gelände“, erklärt Claudia Jäger, „die Tiere sind immer wieder Attraktion bei der vorbeiradelnden oder spazierenden Bevölkerung. Mit Blick auf die Arbeit, die in den vergangenen 12 Jahren beispielhaft geleistet worden ist, sind wir optimistisch, dass diese Streuobstwiesen dauerhaft erhalten werden können. Dazu ist allerdings jedes Jahr immer wieder ein besonderes Engagement erforderlich. Dafür möchte ich abschließend allen Beteiligten danken.“
Rund acht Millionen Euro für Investitionen OBERTSHAUSEN (tmi) – Die Kommunalaufsicht des Kreises Offenbach hat den Obertshausener Etat 2017 genehmigt. Kämmerer und Bürgermeister Roger Winter: „Nur mit einem genehmigten Haushalt haben wir die Planungssicherheit, die wir brauchen, und können auch freiwillige Leistungen wie die Zuschüsse für Vereine auszahlen.“ Wichtige Weichen will die Stadt bei den Investitionen in diesem Jahr stellen: Rund acht Millionen Euro sind dafür vorgesehen. Auf der Agenda stehen das Familienzentrum, die Planung für ein neues Jugendzentrum, wichtige Straßenbaumaßnahmen, Kanalsanierungen sowie der Brandschutz des Bürgerhauses, aber auch in die Fahrzeugausstattung von Bauhof und Feuerwehr wird investiert. „Auch in den Folgejahren des Finanzplanungszeitraums bis 2020 sind Überschüsse veranschlagt, es sind jedoch noch Altfehlbeträge auszugleichen“, steht in dem Schreiben aus Dietzenbach. Aber Landrat Oliver Quilling erinnert auch daran, dass die ab dem Haushalt 2018 erforderliche Darstellung des künftigen Ausgleichs vorgetragener Altfehlbeträge aktuell noch nicht dargestellt wird. Solange Altdefizite vorhanden sind, bleibt das
Oliver Wendland Bestattungen B estattungen GmbH
Vbw wieder kommunal
Dem Abschied Raum und Zeit geben...
„Synergieeffekte“ für Vhs und Musikschule OBERTSHAUSEN (tmi) – Das vor 50 Jahren gegründete Volksbildungswerk inklusive Volkshochschule und Musikschule wird rekommunalisiert, hat das Stadtparlament beschlossen. Bürgermeister Roger Winter: „Die Vereinsstrukturen passen nicht mehr in unsere Zeit. Es wird immer schwieriger, solch einen Kleinbetrieb ehrenamtlich zu führen und zu steuern, auch bei einer permanenten Abhängigkeit des entscheidenden Geldgebers – nämlich der Stadt.“ Nach Gesprächen mit der Führungsmannschaft des Vbw und OJF_01
allen Fraktionen gab es drei Möglichkeiten: Das Weiterbestehen des Vereins, die Rekommunalisierung der Volkshochschule und ein neuer Vertragsentwurf für die verbleibende Musikschule und schließlich die Rekommunalisierung des Vereins mit Vhs und Musikschule. Für die vom Magistrat präferierte letzte Variante sprachen „die Synergieeffekte beim Personaleinsatz im Fachbereich, die Ausweitung der Musikschulförderung in Kitas und die direkte Steuerung durch Magistrat und Stadtverordnetenversammlung“.
Haushaltssicherungskonzept Pflicht. Der Höchstbetrag der Kassenkredite wird mit dem Haushalt 2017 auf 32.000.000 Euro festgesetzt. Positiv bewerte die Kommunalaufsicht die Anpassung des Gewerbesteuerhebesatzes von 357 Prozent auf 372 Prozent genauso wie die Einführung der Straßenbeitragssatzung zum 1. Januar 2017. Zugesichert hat die Stadt, die Jahresabschlüsse 2015 und 2016 bis spätestens 31. Dezember 2017 aufzustellen. Die Genehmigung erfolgte unter anderem unter der Auflage, dass zusammen mit dem Haushalt 2018 das Haushaltssicherungskonzept fortzuschreiben ist. Dabei müssen notwendige Konsolidierungsmaßnahmen genau benannt und beziffert werden. Es wird also auch für den nächsten Entwurf an der einen oder anderen Stellschraube gedreht werden müssen, um die Altschulden weiter abzubauen. „Wir müssen weiter alle Posten genau im Blick behalten. Nur dann können wir Obertshausen sicher für die Zukunft machen“, weiß Winter und ist weiter optimistisch. Das Zahlenwerk finden Interessierte auch auf www.obertshausen.de unter dem Punkt „Rathaus“, dann auf „Finanzen“ und „Haushaltspläne“ klicken.
Dozenten stellten sich und ihre Instrumente vor MÜHLHEIM (tmi) – Zum alljährlich stattfindenden Tag der offenen Tür der Musikschule fanden wie immer zahlreiche Besucher den Weg in die Dietesheimer Altstadt. Nach einer Vorführung des Elementarbereichs der Vier- bis Sechsjährigen wurden im Anschluss mehrere Kurzkonzerte der verschiedensten Instrumentalklassen gegeben. Zeitgleich hatten die Gäste auch die Möglichkeit, in den ein-
zelnen Räumen die verschiedensten Instrumente samt Lehrkräften kennenzulernen (unser Bild zeigt Gitarrendozent Norbert Schneider, links, mit einem Besucher). Ab sofort können sich Interessierte für die neuen Gruppenkurse sowie den Einzelunterricht anmelden. Sie erreichen die Musikschule unter den Rufnummern (06108) 76159 und 601607. Foto: Musikschule
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