S TA D T N AC H R I C H T E N F Ü R D R E I E I C H Donnerstag, 26. März 2015
Nr. 13 B
Musiktage Dreieich: Startschuss fällt am 24. April
Auflage: 18.450
Anzeigen: 06106 2839000 / www.dreieich-zeitung.de
Kulturkalender: Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in der Region Seite 11
Seite 3
Sonderthema: Rund um die Gesundheit
Offene Geschäfte: Großer Ostermarkt in Großheubach
Seite 6
Seite 12
Beilagen heute:
Energiespartipp der Woche Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.
Hoffnungsvoller Beginn
Eine Stunde Dunkelheit
Chorprojekt mit Dementen nimmt Fahrt auf
DREIEICH. Der Magistrat und die Geschäftsleitung der Stadtwerke weisen auf die weltweit veranstaltete „Earth Hour“ hin, während der am kommenden Samstag (28.) an vielen Orten rund um den Globus die Lichter für eine Stunde ausgeschaltet werden. Ebenso wie das Brandenburger Tor in Berlin, das Opernhaus in Sydney und das Empire State Building in New York werden nach Angaben der Stadtverwaltung von 20.30 bis 21.30 Uhr auch das Bürgerhaus Sprendlingen, das Obertor in Dreieichenhain, der Bürgertreff Götzenhain und die Philipp-KöppenHalle in Offenthal in vollkommenes Dunkel gehüllt. Nähere Infos gibt es auf der Internetseite: www.earthhour.wwf.de. (jh)
che der Wiesbadener „Clown Doktoren“ an der Taunusstraße. „Demente Menschen“, so fasst Hellweg eine wichtige Beobachtung zusammen, „können sich an sehr vieles überhaupt nicht mehr erinnern – sehr oft aber an Texte und Melodien von Liedern, die sie früher einmal gesungen haben. Musik habe sich bei vielen dementen Menschen tief in der Erinnerung festgesetzt. Sie sei dazu in der Lage, Erkrankte zumindest vorübergehend aus ihrer sehr eigenen Welt zu holen. Auf eben diesem Sachverhalt baut die Kooperation zwischen „Bürgerhilfe“ und Musikschule auf. Nachdem es sich laut Hellweg als „ausgesprochen schwie-
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Hellweg, der sich in dieser Woche gegenüber der DZ zu den in den ersten Treffen gesammelten Erfahrungen äußerte, unterstreicht den besonderen Pilotcharakter einer Aktion, die erstmals in Dreieich an Demenz Erkrankte und völlig Gesunde in einem gemeinsamen Freizeitprojekt vereint. Die Idee dafür entstand während der „Dreieicher Demenzwochen“ vor zwei Jahren. Damals hatte ein ebenfalls „gemischtes“ Ensemble die Eröffnungsveranstaltung bereichert, es blieb allerdings bei einem einmaligen Auftritt. Einen weiteren Anstoß gaben die Besu-
„Allen macht es unglaublichen Spaß, wenn Winkler sich an das Klavier setzt und altbekannte Lieder – oftmals Volkslieder, aber auch Evergreens, intoniert, manchmal den Liedtext auch erst vorspricht, damit jeder mithalten kann“, berichtet der Vorsitzender der „Bürgerhilfe“. „Da ist es dann auch völlig unwichtig, dass die Gehandicapten wenig mit den Notenblättern anfangen können. Sie machen, jeder so gut er kann, einfach mit, summen, murmeln oder singen die vertrauten Melodien von damals mit.“ Winkler schaffe es immer wieder, „sie durch seine offene und fröhliche Art zu animieren“. Der Verein „Dreieicher Weihnachtskalender“ hatte den integrativen Chor im vergangenen Jahr auf die Liste förderungswürdiger Projekte gesetzt. Somit steht laut Hellweg ein Zuschuss in Höhe von 1.500 Euro zur Verfügung. Die wöchentlichen Treffen finden donnerstags ab 16.45 Uhr im Erdgeschoss des „Hauses Dietrichsroth“, Taunusstraße 54, statt. Wer das Ensemble verstärken und mitsingen möchte, kann sich unter der Rufnummer (0160) 94772923 bei der „Bürgerhilfe“ melden. Parallel zu diesem Chorprojekt zeichnet die „Bürgerhilfe“ ab sofort auch für die Nachmittage mit „Schmidtchen Schleicher“ verantwortlich. Diese finden unter dem Motto „Komm, tanz mit mir“ im „Haus Dietrichsroth“ statt – ein Angebot für alle tanzfreudigen Senioren, ob Bewohner, Angehörige oder Gäste. Der nächste Tanztee lockt am Dienstag (28. April) von 15.30 bis 17.30 Uhr. (jh)
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DREIEICH. Sechs Wochen nach dem Start im Februar zeigt sich Klaus Hellweg durchaus zufrieden. Der Vorsitzende der „Bürgerhilfe Dreieich“ spricht von einem hoffnungsvollen Beginn und meint die gelungene Gründung eines Chores aus dementen und gesunden Frauen und Männern. Schon beim ersten Treffen des Ensembles seien über 25 Sängerinnen und Sänger mit von der Partie gewesen, Tendenz steigend. Es handelt sich bei den Chormitgliedern um Bewohner des Alten- und Pflegeheims „Haus Dietrichsroth“ der Johanniter, die von externen Teilnehmern verstärkt werden. Die Leitung der Gruppe hat Martin Winkler, der langjährige Chef der örtlichen Musikschule, übernommen.
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rig“ erwiesen hatte, einen geeigneten Chorleiter zu finden, stieg Winkler schließlich selbst in den Ring. Das war auch deshalb möglich, weil der vielfach beschäftigte Profi und Dreieicher Kulturpreisträger des Jahres 2002 nach der Selbstauflösung des Gesangvereins „Eintracht“ Sprendlingen über freie Zeitkontingente verfügt. Sein erklärtes Ziel ist es nicht, die Gruppe zur Auftrittsreife zu führen, sondern allen Beteiligten Freude an der Musik zu vermitteln.
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In enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Musikschule hat die „Bürgerhilfe Dreieich“, der Förderverein des Alten- und Pflegeheims „Haus Dietrichsroth“ der Johanniter, erfolgreich einen neuen Chor aus der Taufe gehoben. Dem Ensemble gehören neben dementen und gesunden Heimbewohnern auch externe Sänger an. Die Leitung liegt in den Händen von Martin Winkler, dem „Mann am Klavier“. (Foto: p)
Extratouren für den Biomüll Kein Aprilscherz: Am 1.4. startet die flächendeckende Abfuhr DREIEICH/NEU-ISENBURG. Manche meinen, sie sei „das Beste für die Reste“, andere halten sie für den „Horror auf Rollen“. Doch ganz egal, ob man die Biotonne – um die es hier geht – nun aus ökologischen Gründen in den höchsten Tönen lobt oder sie wegen befürchteter negativer Begleiterscheinungen wie Ungeziefer, Gestank oder Platzproblemen verteufelt – an ihrer Einführung in den Städten Dreieich und Neu-Isenburg zum 1. April 2015 führt kein Weg vorbei. Das verlangt der Gesetzgeber. Und deshalb haben die Verantwortlichen unter dem Dach des gemeinsamen Dienstleistungsbetriebes (DLB) ein Konzept für
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die Erweiterung der Mülltrennung um diesen zusätzlichen Baustein entwickelt. „Alle Vorarbeiten sind abgeschlossen“, berichtet Frank Ullrich, Leiter der Sparte „Abfallwirtschaft“, der mit der Einführung der Biotonne beauftragt ist: „Rund 5.200 Grundstücksbesitzer in Neu-Isenburg und 6.800 in Dreieich haben sich für das neue Sammelsystem entschieden. 350 Haushalte in Neu-Isenburg und 1.100 in Dreieich haben sich über die Eigenkompostierung oder die Nachbarschaftstonne von der Biotonne befreien lassen.“ Das Konzept sieht vor, dass Garten- sowie Nahrungs- und Küchenabfälle nicht mehr in der Restmülltonne entsorgt wer-
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den, sondern in allen Dreieicher Stadtteilen wie auch in der Hugenottenstadt in Gefäße mit braunen Deckeln wandern. Dies wird in Dreieichenhain schon seit Jahren auf freiwilliger Basis praktiziert und hat sich dort laut Magistrat bewährt. Der DLB, der seit seiner Gründung für die Abfallentsorgung in den beiden Nachbarkommunen zuständig ist, wird die Bioabfälle im 14-tägigen Rhythmus abholen lassen. „Bei jährlich 7.200 Tonnen Restmüll in Dreieich können somit bis zu 2.900 Tonnen Bioabfälle getrennt gesammelt werden“, ha-
ben die Verantwortlichen mit ausgerechnet. Der DLB setzt in Sachen „Biomüll“ drei zusätzliche Teams ein. Dafür wurde ein Müllwagen angeschafft, einer gemietet und einer aus dem bestehenden Fuhrpark genommen. Laut Satzung ist es möglich, dass auf Antrag einer oder mehrere Bioabfallbehälter durch Eigentümer von bis zu drei benachbarten Grundstücken gemeinsam genutzt werden können. „Aus eigenem Erleben wissen wir, dass insbesondere kleine Haushalte keine Biotonne bitte auf Seite 2 weiterlesen
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