Mörfelden-Walldorf Aktuell aus dem Hause Dreieich-Zeitung Donnerstag, 5. April 2012
Ausgabe Nr. 14 H Besonderer Schutz Alte Eiche wird neues Naturdenkmal
Sonderthema: Rund um die Gesundheit
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Anzeigen-Hotline: 06105 98023-0 Frohe Ostern wünscht das Team der Dreieich-Zeitung
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Empörung und weiterer Zank Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) – „Zeit des Nachdenkens vorbei“ - unter diesem Motto präsentiert der Magistrat sein neues Kitagebührenmodell. „Die geplanten Gebühren wurden reduziert und zusätzliche Entlastungen bei der Berechnung des Einkommens und eine Familienkomponente eingeführt. Zudem gibt es im neuen Modellentwurf weniger Einkommensstufen als zuvor geplant“, wird das neue Modell gepriesen, das auch eine Anhebung der Gehälter der Erzieherinnen vorsieht.
Z
ur Erinnerung: Nach Diskussionen mit dem Stadtkitabeirat und Eltern Anfang Dezember letzten Jahres hatte der Magistrat seinen Entwurf einer neuen Gebührensatzung ausgesetzt und die Vorlage an die politischen Gremien zurückgezogen. Vereinbart wurde ein Moratorium. Danach hätten die Arbeitsgruppen des Stadtkitabeirats und der Verwaltung in vielen Sitzungen intensiv an neuen
Pons rückt für Meise nach Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) Auf ihr Amt als Stadtverordnete verzichtet Kira Meise von den Grünen. Für die restliche Wahlzeit rückt die Hausfrau Andrea Pons aus dem Deisterweg 20 in die Stadtverordnetenversammlung nach. Sie ist die nächste noch nicht berufene Bewerberin des Wahlvorschlages der Grünen.
Unsere Beilage heute:
Gebührenmodellen gearbeitet. Ein einvernehmliches Modell sei am Ende nicht gefunden worden, berichten Bürgermeister Heinz-Peter Becker und Erster Stadtrat Franz-Rudolf Urhahn. Geht es nach dem Magistrat, werden die Gebühren generell nach „sechs Jahren Gebührenstabilität“ um zehn Prozent angehoben. Leider sei man gezwungen, „die von den Eltern zu zahlenden Beiträge moderat anzupassen, wenn wir keine Abstriche an der Qualität machen wollen“, argumentieren Becker und Urhahn. So laste ein großer Druck auf der Stadt, die Entlohnung des Kita-Personals zu erhöhen, da in „vielen Nachbarkommunen bereits höhere Löhne gezahlt“ würden. Zudem sei die Doppelstadt „konsequent den Weg des Ausbaus der Kindertagesstätten“ gegangen. Allerdings habe trotz der Förderung von Bund und Land der Finanzierungsanteil der Stadt immer weiter zugenommen. Becker und Urhahn betonen, ihnen falle besagte Erhöhung nicht leicht. „Wir können aber in einer Situation, in der die Defizite auch in anderen Bereichen weiter steigen, nicht auf
eine Gebührenanpassung verzichten, solange von Bund und Land keine weiteren Mittel bereitgestellt werden.“ „Das Verhalten von Herrn Urhahn bei der letzten gemeinsamen Sitzung am 22. März war geprägt von Arroganz und Desinteresse, das wir nicht akzeptieren. Wir sind empört über den Umgang des Ersten Stadtrates mit seinen Bürgern“, meldet sich der Stadtkitabeirat zu Wort. Die Entwicklung einer gemeinsamen Gebührensatzung habe nicht stattgefunden. Urhahn habe bereits in einem der ersten Gespräche angekündigt, dass die Verwaltung an einer eigenen Gebührensatzung arbeite, aber dem Stadtkitabeirat während der Entwicklungsphase keinen Einblick in diese gewähren werde. Sophie Schmauß, die Vorsitzende des Kitabeirates, und ihre Stellvertreterin Ina Mack: „Der Stadtkitabeirat hat daraufhin, basierend auf den Umfrageergebnissen der betroffenen Eltern, konkrete Lösungsvorschläge für eine alternative Gebührenerhebung erarbeitet. Während wir noch von einer gemeinsamen Arbeit ausgegangen sind, hat Herr Urhahn seine Satzungsvorlage beschlussreif ge-
„12 POSITIONEN – 8 MALER UND 8 BILDHAUER“ – unter diesem Motto steht die erste Ausstellung, die die Kommunale Galerie in diesem Jahr in der Waldstraße 100 in Walldorf gemeinsam mit der Galerie Appel aus Frankfurt präsentiert. Besucht werden kann die Ausstellung noch am Samstag und am Sonntag jeweils von 15 bis 18 Uhr. Bei der Finissage am Ostersonntag (8.) um 18 Uhr erklingen Jazzmelodien, für die Jan Jansohns Combo sorgen wird. Die Galerie Appel vertritt nichtgegenständliche und abstrakte Malerei. Besonders engagiert sich die Galerie zudem für Bildhauerei und Skulptur. (ba/DZ-Foto: Jordan) macht.“ Erschüttert habe man feststellen müssen, dass „trotz vereinbarter Vertraulichkeit Koalitionsmitglieder die Inhalte der neuen Satzungsvorlage und der Lösung des Stadtkitabeirates offensichtlich kennen.“ Auch sei man zu der Erkenntnis gelangt, dass „die Gespräche mit dem Stadtkitabeirat seitens Herrn Urhahn nur stattgefunden haben, um die Öffentlichkeit vordergründig zu beruhigen.“
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Beihilfe für Studierende Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) Studierende, die die WilhelmArnoul-Schule oder die Waldenserschule in Walldorf besucht haben, können bei der Erfüllung testamentarisch festgelegter Voraussetzungen eine Studienbeihilfe aus der Wilhelm-Arnoul-Stiftung erhalten. Der Höchstbetrag pro Monat beläuft sich auf 90 Euro. Anträge auf die Gewährung von Studienbeihilfen für das Sommersemester 2012 müssen
bis spätestens 30. April beim Magistrat der Stadt MörfeldenWalldorf, Hauptamt, Westendstraße 8, 64546 MörfeldenWalldorf eingereicht werden. Entsprechende Antragsformulare sind in den beiden Stadtbüros zu erhalten. Weitere Auskünfte, wie zum Beispiel über die Voraussetzungen und die Höhe der Beihilfe, erteilt das Hauptamt unter den Telefonnummern 938-815 oder 938-813.
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