S TA D T N AC H R I C H T E N F Ü R M Ö R F E L D E N - WA L L D O R F Mittwoch, 4. Mai 2016
Nr. 18 H
Walldorf: Figurentheater auf dem Festplatz Seite 2
Auflage: 12.930
Gesamtauflage 218.420
„Arabesque“: Isenburger Tänzer holen den Europatitel Seite 6
Anzeigen: 06106 2839000 / www.dreieich-zeitung.de
Sonderthema: Schöner Leben und Wohnen
Stellenmarkt: Unser Sprungbrett für Ihre Karriere
Veranstaltungen: Kunst und Kultur in der Region
Kinderschutzbund: Nach 22 Jahren endet die „Ära Abeln“
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Grüne kritisieren Aus für Umweltausschuss
„Inklusive“ Touren für Pedaleure Behindertenbeauftragte und WfB laden ein MÖRFELDEN-WALLDORF. Die städtische Behindertenbeauftragte Christa Kaiser und die Verantwortlichen der Werkstätten für Behinderte Rhein-Main (WfB) laden in den kommenden Wochen zu „inklusiven“ Radtouren ein, die also von behinderten und nicht-behinder-
Literarisches Frühstück MÖRFELDEN-WALLDORF. Die Philosophisch-literarische Frühstücksrunde der örtlichen „Naturfreunde“ beschäftigt sich bei ihrem nächsten Treffen am Sonntag (8.) im Domizil des Vereins, Am Zeltplatz 6, wieder mit Aspekten von Albert Einsteins Relativitätstheorie. Im Mittelpunkt stehen Auszüge aus Uwe Lehnerts Buch „Warum ich kein Christ sein will – Wie Erkennen und Denken in die Welt kamen“. Los geht’s um 10 Uhr, weitere Infos sind unter Telefon (06105) 26578 erhältlich. (hs)
ten Pedaleuren gemeinsam bestritten werden. Diese starten ab dem 9. Mai immer montags um 10 Uhr an der WfB-Werkstatt in Mörfelden, Opelstraße 19a, dauern etwa eineinhalb Stunden und führen in die nähere Umgebung der Doppelstadt. Alle, die Spaß am Radeln haben, sind willkommen, die Teilnahme ist kostenlos. Während diese Ausfahrten einmal wöchentlich über die Bühne gehen, finden die Radtouren des Wohnverbunds der NiederRamstädter Diakonie nur im monatlichen Turnus statt. Dafür dauern Letztere aber auch vier Stunden. Die Premiere steigt am Mittwoch (11.) ab 11 Uhr, weitere Termine sind 29. Juni, 27. Juli, 24. August und 21. September. Treffpunkt ist jeweils am Mörfelder Domizil des Wohnverbunds, Ludwig-Richter-Weg 2-8, und auch hierbei sind Gäste willkommen. Weitere Infos erteilt Christa Kaiser unter der Rufnummer (0176) 11938140. (hs)
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Beilagen heute:
„Rückwärtsgerichtete Politik der Koalition“
STOCKBROTE und andere Leckereien konnten am vergangenen Samstag am Vereinshaus „Rudolfsruh“ des Kreisverbandes Groß-Gerau der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald genossen werden. Dort ging nämlich anlässlich der Walpurgisnacht eine „Hexennacht“ über die Bühne, die natürlich nicht nur mit Speis und Trank aufwartete, sondern bei der auch Märchen und Geschichten für Alt und Jung vorgelesen wurden. Zudem wurde abends noch ein „Hexenfeuer“ angezündet. (hs/Foto: Jordan)
Erschütterndes Fronttagebuch Lesung aus „Mir selber seltsam fremd“
Jam Session mit Fokus auf Blues
MÖRFELDEN-WALLDORF. Anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus lädt der „Förderverein Jüdische Geschichte und Kultur im Kreis Groß-Gerau“ zu einer Gedenkveranstaltung ein, die am Montag (9.) um 19 Uhr in der ehemaligen Synagoge in Erfelden, Neugasse 43, beginnt. Dabei werden Texte aus dem Buch „Mir selber seltsam fremd“ von Willy Peter Reese vorgetragen und in ihren zeithistorischen Zusammenhang gestellt. Wie einer Ankündigung zu entnehmen ist, war Reess 20
MÖRFELDEN-WALLDORF. „Vom inspirierten Höhenflug bis zum spontanen Absturz“ ist laut einer Ankündigung bei einer Jam Session alles möglich, die am Freitag (20.) ab 20 Uhr im Kulturbahnhof Mörfelden („KuBa“), Bahnhofstraße 38, über die Bühne geht. Gedacht ist selbiger für interessierte Musiker aus der Region, die den Alterskategorien „in den besten Jahren“ bis „leicht betagt“ angehören und ein Faible für Country und Blues haben. Der Eintritt ist auch für Zuhörer frei. (hs)
Jahre alt und wollte Schriftsteller werden, als er zur Wehrmacht eingezogen und an die Ostfront geschickt wurde. „Zu seinem eigenen Entsetzen unterwirft er sich den grausamen Spielregeln eines mörderischen Krieges und beschreibt diese ‚Verheerungen’ seiner Seele in einem erschütternden Fronttagebuch“, heißt es über das Werk des Mannes, der wohl zwischen dem 22. und 27. Juni 1944 bei Witebsk gefallen ist .Der Eintritt ist frei, weitere Informationen zum Verein sind im Internet (www.fjgk.de) erhältlich. (hs)
MÖRFELDEN-WALLDORF. Die von der neuen, aus SPD, Freien Wählern und FDP bestehenden Koalition in der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung durchgesetzte Abschaffung des parlamentarischen Umweltausschusses wird von den örtlichen Grünen scharf kritisiert. Damit mache das neue Bündnis deutlich, dass es sich um Sachgebiete wie Natur- und Klimaschutz, Wasser und Abwasser, Abfallwirtschaft, Wald, Strom- und Gasnetze, Schadstoffe, Luftreinhaltung, Straßen- und Fluglärm in Zukunft nicht mehr kümmern wolle, ist einer Pressemitteilung der Öko-Partei zu entnehmen. Die Grünen siehen darin einen „deutlichen Hinweis auf eine rückwärtsgerichtete Politik“ dieser Koalition in den kommenden fünf Jahren. „Eine solche Entscheidung wird dieser Stadt und ihren Bürgern nicht gerecht“, betont Andrea Winkler. Denn aktuell stünde eine Vielzahl wichtiger Umwelt-Themen zur Entscheidung an. Großprojekt Dazu zählt die Fraktionsvorsitzende der „Ökos“ beispielsweise den Ausbau der Kläranlage Mörfelden. „Das ist ein Großprojekt mit Baukosten in Höhe von rund 25 Millionen Euro, das in den nächsten Jahren intensiv begleitet werden muss.“ Ferner stehe die Beratung des neuen Forsteinrichtungswerks,
das für die nächsten zehn Jahre abgeschlossen werde, die Weiterentwicklung der Netzeigentumsgesellschaft im Strom- und Gasbereich, Verbesserungen beim Abfallkonzept, das bei Bürgern immer wieder auf Kritik stoße, der Lärmaktionsplan für die Bundesstraßen oder die jährlich wiederkehrenden Wirtschaftspläne für Stadtwerke und Stadtwald auf dem Programm. Themenfülle Im Übrigen sei auch der Fluglärm „nicht plötzlich verschwunden, bloß weil die neue Koalition nicht mehr darüber reden will“, betont Winkler. Sie und ihre Parteifreunde sind denn auch der Ansicht, dass all diese Themen aus dem Bereich der Umweltpolitik einen eigenen Fachausschuss benötigen, „in dem die Mitglieder bereit sind, sich zu spezialisieren und in die verschiedenen Bereiche einzuarbeiten“. In der Vergangenheit habe dieses Gremiums aufgrund der Themenfülle oftmals länger getagt als Bau- oder Sozialausschuss. „Es ist völlig illusorisch zu glauben, dass all dies zukünftig als Anhängsel an einen anderen Ausschuß sachgerecht behandelt werden kann“, ist sich Winkler sicher, die auch das Argument der neuen Parlamentsmehrheit, Einsparungen erzielen zu wollen, nicht gelten lassen will. Schließlich wurden die verbleibenden Ausschüsse vergrößert . (hs)
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