Dreieich-Zeitung Stadtnachrichten Mörfelden-Walldorf Donnerstag, 23. Mai 2013
Ausgabe Nr. 21 H Wasser ist Leben: Vortrag und Fotoausstellung über ein kostbares Gut Seite 2
Dreieichbahn: Ist nach nur 15 Jahren der große Erfolg von 1998 in Gefahr?
Sonderthema: Fit und gesund bis ins hohe Alter
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FSV: Remis krönt beste Saison in der Vereinsgeschichte
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Abbau dank Bakterien Sinnvolle Verwertung des Klärschlamms
Sybille Schönberger radelt jetzt Mörfelden-Walldorf (ba) – Als gutes Beispiel in Sachen klimabewusster Mobilität geht dieses Jahr Sterneköchin Sybille Schönberger aus Walldorf voran, die in der bundesweiten Kategorie „Stadtradel-Star““ antreten wird. Dafür mottet sie ihr Auto am Sonntag (26.) um 10 Uhr am Rathaus Walldorf ein und gibt den Autoschlüssel für drei Wochen ab.
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SKV nimmt Gäste mit Mörfelden-Walldorf (ba) Die SKV-Abteilung Folklore nimmt am Sonntag, 23. Juni, für den Kreis Groß-Gerau am Hessentagsfestzug in Kassel teil. Da im Bus noch Plätze frei sind, können weitere Personen aus Mörfelden-Walldorf und Umgebung mitfahren. Der Fahrpreis pro Person beträgt für Hin- und Rückfahrt 10 Euro und für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren 5 Euro. Wer sich der Folkloreabteilung anschließt und am Festzug teilnimmt, fährt umsonst mit. Die Abfahrt des Busses in Mörfelden ist um 9 Uhr, die Rückfahrt ist zwischen 16 und 17 Uhr vorgesehen. Anmelden und informieren kann man sich unter der Rufnummer (06105) 919034 oder per E-Mail: skvfolklore@t-online.de. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird die baldige Anmeldung empfohlen.
AUCH DER NACHWUCHS kam nicht zu kurz beim Kirchfest, zu dem anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Neuen Evangelischen Kirche Walldorf an Pfingsten eingeladen wurde. Angeboten wurden neben den Schminkaktionen auch Spiele, Origami und Planwagenfahrten. Ein musikalischer Frühschoppen mit der Band Stagebreaker stand nach dem Festgottesdienst am Sonntag ebenso auf dem Programm wie die Einladung in das „Café für die Sinne.“ Der gesamte Erlös des Festes ist für die Renovierung des Gemeindezentrums bestimmt. (ba/Foto: Jordan)
zeigen kann: klimabewusst und mobil widersprechen sich nicht“. Dieser Meinung seien aktuell auch schon knapp 80 Mörfelden-Walldorfer, die sich in über 20 Teams zum Stadtradeln zusammengefunden haben, berichtet die Stadtverwaltung. Auf weitere aktive Teilnehmer hofft Bürgermeister Heinz-Peter Becker und freut sich über die kunstvoll gestalteten Stadtradel-Plakate des Kunstleistungskurses der Bertha von Suttner-Schule, die bereits an vielen Orten in der Stadt hängen. Gemeinsam wolle man das Ergebnis des vergangenen Jahres übertreffen und die Koordinatoren Stefanie Klaes und Sebastian Staudenmayer freuen sich auf eine rege Teilnahme. Weitere Informationen sind erhältlich unter www.stadtradeln.de und www.moerfeldenwalldorf.de oder auch direkt bei den lokalen Koordinatoren Stefanie Klaes, Telefon (06105) 938-831 sowie stefanie.klaes@moerfelden-walldorf.de oder Sebastian Staudenmayer, Telefon (06105) 938-400, oder Sebastian.staudenmayer@moerfelden-walldorf.de.
Beilagen:
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Sterneköchin mottet Auto ein
ährend dieser Zeit steigt Sybille Schönberger auf ein Pedelec (elektrisch unterstütztes Fahrrad) um, dass ihr von Herrmanns Radhaus 2 zur Verfügung gestellt wird. „Ob Einkauf für den Kochkursus oder Familienausflug per Rad: die Sterneköchin und Mutter zeigt so: mobil und klimabewusst ist kein Widerspruch“, stellt der Magistrat fest Sybille Schönberger sieht der Zeit komplett ohne Auto gelassen entgegen und freut sich auf die schönen Eindrücke per Rad: „Wer dieser Tage in Mörfelden-Walldorf zum Beispiel den Gesamtschulweg entlang fährt, weiß wie schön Fahrrad fahren sein kann. Auf meinen Wegen zwischen den beiden Ortsteilen sind die Streuobstwiesen immer wieder toll anzusehen. Die Fahrt per Rad bietet so eine kleine Auszeit im oft stressigen Alltag. Aber nicht nur der Erholungs-Faktor hat mich motiviert, beim dreiwöchigen Stadtradeln als Stadtradler-Star anzutreten und mein Auto einzumotten.“ Ganz pragmatisch wolle sie zeigen, dass auch größere Einkäufe, die bei ihren Kochkursen anfallen, mit dem Fahrrad zu erledigen seien. „Ich bin mir sicher, dass ich Familie und Beruf auch per Rad unter einen Hut bekomme und so
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Schilderwald auslichten Auch finanzielle Aspekte spielen Rolle Mörfelden-Walldorf/GroßGerau (ba) – Künftig sollen nur noch so viele Verkehrszeichen wie unbedingt notwendig an den Straßen im Kreis Groß-Gerau stehen. Möglich wird dies durch die im April in Kraft getretene neue Straßenverkehrsordnung (StVO). Bei einer ganztägigen Fortbildung befassten sich örtliche Straßenverkehrsbehörden mit den neuen Vorschriften. „Einerseits will man künftig nur noch solche Verkehrszeichen anordnen, die unbedingt sein müssen. Andererseits will man auch all jenen Verkehrszeichen zu Leibe rücken, die den neuen Vorschriften nicht mehr entsprechen“, berichtet der Kreisausschuss. Dafür gebe es gute Gründe. Denn bei der derzeitigen Vielzahl von Verkehrszeichen hätten es die Verkehrsteilnehmer schwer, wirklich wichtige Hinweise von weniger wichtigen zu unterscheiden. Ein „durchschnittlicher“ Autofahrer müsse die aufgestellten Verkehrszeichen mit einem bei-
läufigen Blick auch bei rascher Fahrt erfassen, verstehen und befolgen können. Entsprächen die Zeichen diesem Grundsatz nicht, so gingen wichtige Informationen verloren - und die Verkehrszeichen trügen damit eher zur Unsicherheit als zur Sicherheit im Straßenverkehr bei. Mit dem Abbau der Überbeschilderung will man einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicher-
heit leisten und Verkehrsvorschriften eindeutiger kommunizieren. Für den Schilder-Abbau sprächen auch finanzielle Gründe: Im bundesweiten Durchschnitt stehe alle 28 Meter ein Schild an einer Straße und die Kosten hierfür würden auf rund vier Milliarden Euro geschätzt. Weniger Verkehrsschilder entlasteten somit auch die öffentlichen Kassen.
Preis für Speisekammer
tigung, sondern eine Verwertung, bei der große Mengen an Strom, Gas und Wärme gewonnen werden.“ Wer sich anschauen möchte, wie die Abwasserreinigung in Mörfelden-Walldorf funktioniert, hat dazu Gelegenheit am Donnerstag, 25. Juli, um 17 Uhr bei der Besichtigung der Kläranlage Mörfelden, Am Alten Gerauer Weg (Nähe Waldschwimmbad). Anmeldungen werden unter der Rufnummer (06105) 938444 oder unter umweltamt@moerfelden-walldorf.de entgegengenommen.
Richtwerte neu ermittelt Mörfelden-Walldorf (ba) – Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte und sonstige Wertermittlungen für den Kreis Groß-Gerau hat die Bodenrichtwerte neu ermittelt. Die für den Bereich der Stadt Mörfelden-Walldorf ermittelten Werte liegen ab sofort bis zum 21. Juni im Stadtplanungs- und -bauamt zu jedermanns Einsicht offen. Geöffnet ist das Amt montags bis mittwochs sowie freitags von 8.30 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr. Die aktuellen Werte können außerdem kostenfrei auf der Internetseite www.boris.hessen.de im Bodenrichtwertinformationssystem für das Land eingesehen werden.
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Soziales Ehrenamt 2012 Mörfelden-Walldorf (ba) Der Förderpreis für das soziale Ehrenamt 2012 wird an die Speisekammer Mörfelden verliehen. „Aktuell engagieren sich 34 Personen für die wöchentliche Verteilung von Lebensmitteln an soziale und gesundheitlich benachteiligte und bedürftige Menschen. Bereits seit sechs Jahren leisten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Speisekammer Mörfelden
Mörfelden-Walldorf (ba) – „Was passiert mit unserem Klärschlamm?“- eine Antwort darauf erhielten vor kurzem Mitglieder der Betriebskommission der Stadtwerke Mörfelden-Walldorf und Mitarbeiter der Stadtverwaltung bei der Besichtigung der Biogasanlage der Firma Infraserv im Industriepark Höchst. Die ortsansässige Firma Frassur transportiert den Klärschlamm von der Kläranlage zu Infraserv und organisierte auch die Besichtigung. Infraserv ermöglichte einen Einblick in die Verwertung des Klärschlamms. „Es ist interessant zu sehen, was damit nach dem Verlassen der Kläranlage so alles passiert“, so Erster Stadtrat Franz-Rudolf Urhahn. Der Betriebsleiter der Biogasanlage von Infraserv, Roland Junker, erläuterte das Verfahren vor Ort. Bei diesem Prozess wird der Schlamm bakteriell abgebaut und es entstehen Strom und Gas. Anschließend wird der vergorene Klärschlamm in einer Presse entwässert und in einer Klärschlammverbrennungsanlage verbrannt. Die dabei entstehende Wärme wird im Industriepark Höchst genutzt. „Zu erfahren, dass unser Klärschlamm ökologisch sinnvoll verwertet wird, ist ein gute Sache“, ergänzt Gottfried Durda, Leiter der Stadtwerke Mörfelden-Walldorf. „Das von Infraserv angewandte Verfahren ist nämlich keine reine Besei-
nach dem Motto ‚Mut ist, wenn man es trotzdem tut‘ hiermit einen positiven Beitrag in der Stadtgemeinschaft“, betont der Magistrat. Der Förderpreis der Stadt für das soziale Ehrenamt wurde bereits zum zehnten Mal ausgelobt. Die Preisverleihung fand im Hof des Sozialpsychiatrischen Vereins Groß-Gerau im Zentrum Mörfelden in der Langgasse 44 statt.
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