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Dreieich-Zeitung Dreieich-Zeitung

Stadtnachrichten Langen | Egelsbach | Erzhausen Stadtnachrichten Dreieich Donnerstag, 20. September 2012

Ausgabe Nr. 38 B Premiere: Vereine richten das Äppelfest aus

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FSV Frankfurt: Bornheimer noch immer ungeschlagen

Sonderthema: Bauen, Modernisieren, Energiesparen

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Anzeigen-Hotline: 06105 98023-0 Staudinger: BI organisiert Proteste am Klima-Aktionstag

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Gartenfest: Irrwege und Einsichten

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Triumph für den Amtsinhaber Bürgermeister Dieter Zimmer deklassiert fünf Herausforderer Dreieich (DZ/hs) – Dieter Zimmer wird auch in den nächsten sechs Jahren die Geschicke der Hengstbachstadt an vorderster Front mitbestimmen. Bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag fuhr der SPD-Politiker im Vorfeld nicht für möglich gehaltene 70,7 Prozent der abgegebenen Stimmen ein und machte damit schon im ersten Wahlgang alles klar. Seine fünf Herausforderer hatten nicht den Hauch einer Chance gegen den Amtsinhaber:

W

er am Sonntag mit der Hoffnung auf einen spannenden Wahlabend in den Sitzungssaal des Rathauses gekommen war, musste sich sehr schnell eines Besseren belehren lassen. Denn als um 18.30 Uhr das Resultat des ersten ausgezählten Wahlbezirks (GerhartHauptmann-Schule) auf die Leinwand projiziert wurde, war der weitere Verlauf des Abends vorgezeichnet: 76,3 Prozent der ihrer „Bürgerpflicht“ in diesem „Sprengel“ nachgekommenen Sprendlinger hatten für den amtierenden Rathaus-Chef Zimmer gestimmt, den zweitplatzierten Veith Hamper wollten hier lediglich 15,6 Prozent künftig auf dem Chefsessel sehen: von den übrigen Kandidaten kam keiner über drei Prozent. Unsere Beilagen heute:

Der von CDU und FWG unterstützte Veith Hamper kam auf 17,3 Prozent, alle anderen errangen noch nicht einmal zweistellige Werte. Christian Klementz verbuchte 5,0 Prozent, Werner Haimerl 4,1, Daniel Brumme 1,5 und Natascha Bingenheimer 1,4 Prozent der abgegebenen Stimmen. Von den 31.000 Wahlberechtigten gingen nur rund 13.000 zu den Urnen, was einer desolaten Wahlbeteiligung von 42,2 Prozent entspricht.

die Spannung aus diesem Ur- grund der anstehenden Spar- wies, „dass die Haushaltskonnengang schneller raus war maßnahmen (Stichwort: Kien- solidierung jetzt erst richtig als die Luft aus einem platten baum) habe er schon befürch- losgeht“, einem personifizierReifen, wartete Zimmer ab, bis tet, dass er es diesmal nicht im ten Honigkuchenpferd glich, auch der letzte aller 23 Wahl- ersten Wahlgang schaffen und versuchte der Zweitplatzierte gute Miene zum bezirke ausgefür ihn (und die zählt war, ehe „Die Haushaltskonsolidierung geht übrigen Bewerer sich um jetzt erst richtig los“ ber) bösen Spiel 18.50 Uhr im zu machen. „NaSitzungssaal (Bürgermeister Dieter Zimmer) türlich hatte ich des Rathauses dem Blitzlichtgewitter der Fo- es zu einer Stichwahl kommen mir mehr ausgerechnet und auf das Erreichen der Stichtografen und dem Applaus sei- werde. „Doch die Bürger haben er- wahl gehofft“, erklärte der ner Anhänger stellte. „Mit diesem Ergebnis habe ich kannt, dass jeder seinen Bei- ziemlich konsterniert wirkenbeim besten Willen nicht ge- trag zur Gesundung Dreieichs de Veith Hamper. Aber de Zeit rechnet“, lautete der erste leisten muss. Umso schöner ist sei nicht reif für einen Wandel Kommentar des Triumpha- dieser Moment natürlich“, gab gewesen. tors, der bei seiner ersten Zimmer zu. „Dieter Zimmer ist eben sehr Wahl vor sechs Jahren auf 67,1 Während der „Titelverteidi- beliebt und volksnah“, lautet Prozent der Stimmen gekom- ger“, der noch in der Stunde ein erster Erklärungsansatz men war. Vor dem Hinter- seines Triumphs darauf hin- des von CDU und FWG unterstützten parteilosen Sprendlingers, für den überdeutlichen Sieg des sozialdemokratischen „Platzhirsches“. Ein anderer: „Alle Herausforderer sind keine Politprofis, mir und den anderen fehlte die Erfahrung im Wahlkampf und wir hatten auch nicht so einen Apparat hinter uns wie der Bür-

JUBELARIEN BEI DER „HEIMKEHR“: Sein sensationelles Ergebnis feierte der „Offenthaler Bub“ und SPD-Mann Zimmer am Sonntagabend mit Parteifreunden und weiteren Sympathisanten auf „heimischer Scholle“ – in der Philipp-Köppen-Halle. (DZ-Fotos: Jordan) germeister.“ Werner Haimerl erklärt sich das aus seiner Sicht „ein bisschen erschrekkende Gesamtergebnis, denn es wurde ein Mann wiedergewählt, der in seiner ersten Amtszeit 80 Millionen Euro Schulden zu verantworten hat“, in erster Linie mit der „gravierend niedrigen Wahlbeteiligung“. Es sei vor allem nicht gelungen, die bürgerliche Mittelschicht an die Urnen zu lok-

ken, so Haimerl, der auf Protestwähler wegen der drohenden Straßenbeitragssatzung gehofft hatte. Da die aber nicht im erforderlichen Umfang zum „Kreuzchenmachen“ motiviert werden konnten, gibt er unumwunden zu: „Die Wahl ist in die Hose gegangen.“ Das sieht Natascha Bingenheimer etwas differenzierter, obwohl sie das schlechteste Resultat aller Bewerber verkraf-

ten musste. „Es war ja von vornherein klar, dass ich die Wahl nicht gewinnen werde, daher ging es mir vor allem darum, unsere Ziele und Visionen in die Öffentlichkeit zu transportieren“, betont die Kandidatin der Linken. Das sei gelungen, und daher betrachtet Bingenheimer („Die Bürger werden bald erkennen, was auf sie zukommt“) die ganze Angelegenheit letztendlich „nüchtern-positiv“.

natürlich. ehrlich. kompetent.

Wir ziehen um! Und in dieser Deutlichkeit ging’s weiter: Mal verbuchte der amtierende Verwaltungsboss 60,5 Prozent, mal 71,2, immer aber hatte der Offenthaler meilenweit die Nase vorn. Allein im Wahlbezirk 141 (Selma-Lagerlöf-Schule) entfielen auf Zimmer und Hamper exakt gleich viel Stimmen (325), sodass auch ihr Ergebnis (42,9 Prozent) identisch war. Dafür fuhr der SPD-Mann in den beiden Wahlbezirken der Wingertschule mit 83,2 respektive 87,8 Prozent geradezu „kommunistisch“ anmutende Resultate ein. Doch obwohl

FAIRER VERLIERER: Veith Hamper (rechts) gehörte zu den ersten Gratulanten nach der triumphalen Wiederwahl von Dreieichs Bürgermeister Dieter Zimmer.

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Ab Montag, 24. September 2012, ist die Dreieich-Zeitung wie folgt für Sie erreichbar: Philipp-Reis-Str. 7 63110 Rodgau (Jügesheim) Telefon: 06106 / 28390 - 00 Telefax: 06106 / 28390 - 10 www.dreieich-zeitung.de info@dreieich-zeitung.de

Abräumen!

Liebe Dreieicher Wählerinnen und Wähler, bei allen, die mir mit ihrer Stimme ihr Vertrauen ausgesprochen haben, möchte ich mich herzlich bedanken. Das Ergebnis ist Motivation für mich, mich weiterhin gemeinsam mit Ihnen als Bürgermeister für meine Heimatstadt Dreieich einzusetzen. Denn es gilt, den begonnenen Weg der Haushaltskonsolidierung und Stadtentwicklung unter Wahrung sozialer Gesichtspunkte fortzusetzen und weiterzuentwickeln. Mein Dank gilt auch denen, die mich in den zurückliegenden Wochen so hervorragend unterstützt haben, besonders meiner Familie, dem „Freundeskreis Dieter Zimmer“ und meinen Freundinnen und Freunden der SPD. Ihr und Euer

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