Dz online 042 16 c

Page 1

S TA D T N AC H R I C H T E N F Ü R N E U - I S E N B U R G Mittwoch, 19. Oktober 2016

Nr. 42 C

„Open Doors“: 13.400 Euro gehen an Ambulanz für Kinderschutz Seite 2

Auflage: 17.650

Preise gewonnen: Goethe-Schüler forschen erfolgreich

Gesamtauflage 218.420

Sonderthema: Bauen, Modernisieren, Energiesparen Seite 4

Seite 3

Anzeigen: 06106 2839000 / www.dreieich-zeitung.de

Stellenmarkt: Unser Sprungbrett für Ihre Karriere

Veranstaltungen: Kunst und Kultur in der Region

Experte referiert: Infos rund um Herzkrankheiten

Seiten 6/7

Seite 8

Seite 13

Restaurant-Führer: Neu-Isenburg Nabel der Gastronomie im Speckgürtel Seite 18

Gräber muss loslassen

Wettbewerb um Stipendien

Aus gesundheitlichen Gründen zieht er sich zurück

NEU-ISENBURG. Junge Musiker im Alter bis 18 Jahre, die an der örtlichen Musikschule Unterricht erhalten oder in NeuIsenburg wohnen, können sich an deren nächstem Stipendienwettbewerb beteiligen. Dieser findet am 19. November in der Musikschule statt, Anmeldeschluss ist der 11. November. Zu gewinnen gibt es bis zu einem Jahr kostenlosen Instrumentalunterricht. Unterstützt wird der Stipendienwettbewerb von der Stiftung „Jugend und Beruf“ und dem Lions-Club. Weitere Infos sind unter Telefon (06102) 31222 und im Internet (www.jms-ni.de). Dort stehen auch die vollständigen Teilnahmebedingungen und ein Anmeldeformular als Download zur Verfügung. (air)

Zahngold Nicht schön, aber wertvoll. Fragen Sie Ihren Zahnarzt oder Juwelier Goldberg www.dergoldberg.de

Neu-Isenburg • Frankfurter Str. 147 ( 06102 - 800099

NEU-ISENBURG. Die Mitglieder der örtlichen Schützengesellschaft und die des befreundeten Vereins Flobert Offenbach, der auf dem Gelände der Isenburger Gruppe an der Offenbacher Straße 230 trainiert, sind erfolgreich von der Kreismeisterschaft in Rodgau-Hainhausen zurückgekehrt. Insgesamt konnten sechs Meisterund drei Vizemeisterschaften gefeiert werden. Im Einzelnen gab es folgende Ergebnisse von Mitgliedern, die es auf das Podest schafften: Ralf Lepszy, Recurve Altersklasse, 1. Platz; Björn Bullinger, Schützen Compound, 1. Platz; Michel Biko, Schützen Compound, 2. Platz; Christopher Harbrecht, Schützen Compound, 3. Platz; Patrick Pauls, Altersklasse Compound, 1. Platz; Klaus Pfeifer, Senioren Compound, 1. Platz; Nico Krott, Schüler Blankbogen, 2. Platz; Gerhard Löw, Altersklasse Blankbogen, 1.Platz; Volker Kalus, Langbogen, 1. Platz und Richard Kirchner, Langbogen, 2. Platz. (air)

der Stadt Neu-Isenburg. Von der ehrenamtlichen Arbeit behält er nur sein Vorstandsamt bei der Schützengesellschaft. „Menschen wie Gerhard Gräber sehen, wo der Schuh drückt, sie hören zu und haben sofort eine Idee. Trotzdem ist die Gesundheit das Wichtigste im Leben, und deshalb verstehen wir auch seine Entscheidung, ein bisschen kürzer zu treten“, sagte Bürgermeister Herbert Hunkel bei der Verabschiedung.

Weitere Filialen: Darmstadt / Bensheim-Auerbach

Schützen zeigen sich treffsicher

Für sein Engagement über Jahrzehnte hinweg hat ihm der Ma-

Auch Hausbesuche

Marzipan-Torte

gistrat der Stadt vor Kurzem gedankt und die freien Stunden mit einer Marzipan-Torte mit seinem Namen obendrauf versüßt. Ob Sozialpate, Stadtkümmerer, Sportcoach, Integrationsbeauftragter des Schützenvereins, ehemaliger Fraktionsvorsitzender der FDP, Erzähler beim Bembeltreff, Kenner der Stadtgeschichte, Heimatforscher, Dialektförderer, Schöffe, Alt hilft Jung-Unterstützer, JOBfit-Lotse beim Kreisprojekt „JOBfit interaktiv – Sport verbindet die Region“ – seit über 40 Jahren ist Gerhard Gräber einer der engagiertesten Bürger

NEU-ISENBURG. Die Liste seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten ist so lang, dass man sich fragt, ob dieser Mann überhaupt noch Zeit für Hobbys und Lieblingsbeschäftigungen hat. Wer Gerhard H. Gräber kennt, weiß, dass seine selbst gesteckten Aufgaben seine Lieblingsbeschäftigung sind: anderen Menschen unter die Armen greifen, ihnen helfen, Hürden zu überwinden, ihnen Impulse geben oder wie beim Thema Flüchtlinge, Zuwanderer zu integrieren. Doch Gräber muss aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten und gibt deshalb die meisten seiner Ehrenämter ab. Indem er diesen Schritt gezwungenermaßen geht, stellt er sich zugleich vor eine große Aufgabe: das Loslassen.

Höchste Auszeichnung des Landessportbundes Die Liste der Ehrungen und Auszeichnungen, die Gräber erhalten hat, ist umfangreich. Jüngst bekam er die höchste Auszeichnung des Landessportbundes Hessen (LSBH), den Heinz-Lindner-Preis, für seine Idee zum Projekt „Rund um die Scheibe ist niemand allein“, seinen Einsatz für erfolgreiche Integration sowie sein vereinsinternes soziales Engagement, vor allem für Jugendliche. Gräber

hat zudem bereits 2002 die Große Ehrenplakette der Stadt für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement erhalten. Das ist nach der Ehrenbürgerschaft die zweithöchste Auszeichnung der Stadt. 2004 wurde er als Stadtältester geehrt und erhielt den Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, 1997 den Ehrenbrief des Landes Hessens. Im Ältestenrat und im Aufsichtsrat Gerhard Gräber gehörte laut Magistrat vom Januar 1982 bis Mai 1989 und von April 1993 bis März 2002 der Stadtverordnetenversammlung an. Von 1989 bis 1993 war er ehrenamtliches Mitglied des Magistrats und von 1993 bis 1997 Mitglied des Ältestenrates. Zusätzlich vertrat Herr Gräber die Stadt in der Betriebskommission des Eigenbetriebs der Stadtwerke und – nach deren Umgründung in eine GmbH – im Aufsichtsrat; zeitweise auch als Vorsitzender. Darüber hinaus war er Mitglied im Aufsichtsrat der Altes Stadthaus GmbH. In den vergangenen zwölf Monaten hat Gräber es nach Auskunft der Stadt als Sport-Coach geschafft, rund 80 Interessenten zu betreuen und 24 Flüchtlinge in Vereine zu vermitteln. Die meisten gingen zum Schwimmclub, zum Tennisclub, zur Karate-Abteilung der TSG. Einige auch zum KSV, zur GymnastikAbteilung der TSG und zum Turnverein 1861. Ferner organisierte er für die Bewohner des Flüchtlingscamps Trainingskleidung von der Fraport und von JOBfit sogenannte „Welcome-Bags“. Für sein Ehrenamt als Sportcoach der Stadt, hat Gräber schon eine Nachfolgerin gefunden. Ayse Tschischka wird die Arbeit mit den Zuwanderern und den Sportvereinen fortsetzen. Sie ist laut dem Magistrat in Neu-Isenburg bestens vernetzt und verfügt selbst über einen Migrationshintergrund: „Ich kam 1970 aus Istanbul nach Frankfurt und habe selbst erfahren, wie durch das Vereinsleben eine Integration möglich ist.“ Sie begann in den 70er Jahren mit Eiskunstlaufen, hat Volleyball gespielt und war Mitgründerin der ersten Rugby-Damen-Teams in Hessen. Sportcoach als Herzensangelegenheit Seit 1993 lebt Ayse Tschischka mit ihrer Familie in Neu-Isenburg. Sportcoach sei für sie eine Herzensangelegenheit. „Ich möchte, dass sich Neubürger hier wohlfühlen. Sie sollen unser Neu-Isenburg als ihre neue Heimat kennenlernen, unseren Staat als den ihren anerkennen und sich einbringen. Durch Sport kommt man schnell zusammen und schließt Freundschaften“, sagt Ayse Tschischka, die seit September 2015 die Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg und das „Café Grenzenlos“ unterstützt. (air)

EINE TORTE ZUM ABSCHIED aus seinen Ehrenämtern bekam Gerhard H. Gräber von Neu-Isenburgs Sport- und Kulturdezernent Theo Wershoven (links) und Bürgermeister Herbert Hunkel (rechts). Gräbers Nachfolgerin als Sportcoach wird Ayse Tschischka. (Foto: air)

Einzigartige Reisen ins All

Kolping wandert auf Rheinsteig

Astronaut Thomas Reiter spricht über Raumfahrt

Drei unterschiedlich lange Strecken im Angebot

NEU-ISENBURG. Er kann von außergewöhnlichen Reisen berichten, auf die sich nur wenige Menschen begeben haben. Seine Perspektiven und Bilder, die er gesehen hat, waren dabei einzigartig und grandios, wie er sagt. Der Astronaut Thomas Reiter, aufgewachsen im Buchenbusch in Neu-Isenburg und Ehrenbürger dieser Stadt, kommt am Donnerstag (20.) in die Hugenottenhalle. Dort berichtet er ab 19.30 Uhr auf Einladung des Vereins für Geschichte, Heimatpflege und Kultur (GHK) von vergangenen Flügen durchs All, und er wagt einen Blick in die Zukunft. Wann fliegen Menschen auf den Mars? Der ESA-Astronaut hat nach Darstellung des Geschichtsvereins bei je einem Raumflug mit der russischen Raumstation MIR und der internationalen Raumstation ISS insgesamt 560-mal die Erde umrundet. Thomas Reiter verbrachte in der Summe fast ein Jahr, genau 350 Tage im Weltraum.

NEU-ISENBURG. Die Herbstwanderung der Kolpingfamilie Neu-Isenburg Zentral führt die Teilnehmer am Sonntag (23.) auf die vierte Etappe des Rheinsteigs. Wer die Natur genießen möchte, muss früh aus den Federn: Der Bus in den Rheingau startet um 6.45 Uhr bei St. Franziskus an der Bahnhofstraße und um 7 Uhr bei St. Josef an der Kirchstraße. Um 8.30 Uhr feiert Präses Pfarrer Berker in der Kirche „St. Laurentius“ in Presberg mit den Ausflüglern den Sonntagsgottesdienst, bevor es mit dem Bus weiter zum Kloster Marienthal geht, dem Ausgangspunkt der Hauptwandergruppe. Diese

Drei „Spaziergänge“ Während seines Aufenthaltes auf der ISS hat er drei „Spaziergänge“ mit insgesamt 14 Stunden und 16 Minuten Aufenthalt im All absolviert. Seine Erfah-

rungen und sein Wissen stellt Reiter seit vielen Jahren der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) zur Verfügung. Seit Anfang April 2016 ist er deren Koordinator für das ISS-Programm und Berater des ESA-Generaldirektors. Landung auf dem Mars Bei seinem Besuch in Neu-Isenburg wird der Astronaut über die Zukunft der Raumfahrt in Europa sprechen. Hier geht es um weitere Missionen auf dem Mond oder die Landung auf dem Mars. Ein Thema wird auch die erfolgreiche Mission der europäischen Raumsonde Rosetta mit ihrem Roboter „Philae“, eine der spektakulärsten Missionen der unbemannten Raumfahrt, sein. Nach dem Start am 2. März 2004 war Rosetta zwölf Jahre im All unterwegs, bevor sie am 30. September 2016 auf dem Kometen Tschurijumow-Gerassimenko („Tschuri“) kontrolliert landete. Geleitet wurde die Mission vom ESA-Kontrollzentrum in Darmstadt. Reiter wird bei seinem Vortrag auch spektakuläre Aufnahmen seiner Reisen zeigen und für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen. Der Eintritt ist frei. (air)

läuft auf einer rund 16 Kilometer langen Strecke auf dem Rheinsteig nach Assmannshausen, die „Kurzwandergruppe“ nimmt einen sechs Kilometer langen Weg in Angriff. Zudem ist eine Mittelstrecke von zehn Kilometer vorgesehen. Um 16.30 Uhr findet eine gemeinsame Einkehr in einem gemütlichen Gasthof statt. Der Fahrpreis beträgt für Erwachsene 16 Euro, Kinder bis 13 Jahre fahren kostenlos und Kinder im Alter ab 14 Jahren fahren zum halben Fahrpreis mit. Die Ankunft in Neu-Isenburg ist für 20 Uhr vorgesehen. Infos und Anmeldung: Hubert Brand, Telefon (06102)23065. (air)

HAUSNOTRUF für Langen und Umgebung

Ein Knopf, der Leben rettet ! 06103 2026200

Rubin www.awo-langen.de

Juwelier

EX ROL IER T CAR

Wertermittlung Lassen Sie Ihre Immobilie kompetent, kostenfrei und unverbindlich von unserem Dekrazertifizierten Sachverständigen für Immobilienbewertung D1 bewerten. Vereinbaren Sie einen Ortstermin und erfahren Sie den Wert Ihrer Immobilien ohne Kosten. Jourdanallee 16 · 64546 Mörfelden-Walldorf Telefon 06105 - 71055 Walter-Kolb-Straße 1 · 60594 Frankfurt am Main Telefon 069 - 26 48 78 08 info@hornivius.de · www.hornivius.de

Sofort Bargeld bei Juwelier Rubin! Goldankauf und Ankauf von Top Markenuhren zu Superpreisen

An- und Verkauf Trauringe

Reparatur Sonderanfertigung

Batteriewechsel Edelsteine

IWC ING ITL BRE AP

Service Gravuren

Wir zahlen faire Preise für Ihre gut erhaltene Markenuhr! Jetzt auch Ankauf von Bernsteinen!

Wir kaufen Ihr Alt- und Zahngold sowie Barren, Ketten, Ringe, Armbänder, Bruchgold, Uhren, Omaschmuck . . . Wir nehmen auch PlatinPalladium und Silber an!

nhof 6 uptbah Am Ha t rankfur 60329 F 17 6 4 / 61 99 Tel. 069

Im Isenburg-Zentrum • Hermesstraße 4 • 63263 Neu-Isenburg Telefon 06102 / 37 29 20


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Issuu converts static files into: digital portfolios, online yearbooks, online catalogs, digital photo albums and more. Sign up and create your flipbook.