Dreieich-Zeitung Stadtnachrichten Mörfelden-Walldorf Donnerstag, 20. Dezember 2012
Ausgabe Nr. 51 H Sehenswert: Ausstellung beleuchtet die Historie der Migration
Wechselbad: FSV Frankfurt verliert in Berlin und verlängert mit Möhlmann
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Frohe Weihnachten allen Lesern und Inserenten wünscht das Team der Dreieich-Zeitung
Anzeigen-Hotline: 06106 28390-00 Frohe Kunde: Steuerbefreiung für Tablet-PC und Smartphone vom Chef
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Diakoniestation: Neue Leitung stellt weiterhin Qualität in den Mittelpunkt
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Bildung aus einer Hand Bündelung aller Ressourcen unabdingbar Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) – „Familien benötigen auch für ihre Kinder im Grundschulalter eine qualifizierte Betreuung mit immer höheren Ganztagsanteilen. Grundsätzliches Ziel im Bereich der Schulkindbetreuung muss alternativ zu den bisherigen verschiedenen Modellen die zeitnahe Entwicklung einer tragfähigen Ganztagsgrundschule sein, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherzustellen“, erläutert der Magistrat in einer an die Stadtverordnetenversammlung gerichteten Drucksache zum Thema Schulkindbetreuung.
U
m Kinder im Rahmen einer Bildung aus einer Hand stabil zu fördern, sei eine Zusammenführung und Bündelung aller Ressourcen – zum Beispiel personell und finanziell – im Zusammenhang mit den verschiedenen Trägerschaften und Zuständigkeiten unabdingbar. Da die örtlichen Grundschulen seitens des Schulträgers zu unterschiedlichen Zeiträumen in das Ganztagsprogramm aufgenommen würden, werde auch vor Ort eine zeitliche Differenzierung in den Abläufen notwendig sein. Ein weiteres wichtiges Kriterium sei die räumliche Ausstattung und Verfügbarkeit in den Grundschulen. Nicht alle
Grundschulen verfügten derzeit über ein ausreichendes räumliches Angebot. „Durch eine Angebotsverlagerung mit
Hilfe! Unsere Kunden sitzen auf der Straße! Dringend suchen wir für unsere Kunden Häuser und Wohnungen zur Miete oder zum Kauf. Wir beraten und begleiten Sie persönlich bis zur Übergabe Ihrer Immobilie und auch danach!
Schwerpunkt am Nachmittag könnten weitere erste Schritte einer Überleitung zur Betreuung an den Ort der Schule ge-
Liebe Leserinnen und Leser, wer in diesen Tagen auf der Suche nach Geschenken für seine Lieben ist, dem helfen nicht nur Kreativität und ein glückliches Händchen bei der Auswahl des passenden Präsents. Ein waches Auge und ein feines Gespür können dazu beitragen, dass Schenken wirklich Freude bereitet. Denn auch beim Weihnachtseinkauf lohnt es sich, gesellschaftliche Zusammenhänge nicht aus den Augen zu verlieren. Es geht um die Verlagerung von Einkäufen ins weltweite Datennetz, die den kundennahen Einzelhandel nicht nur materiell schädigt. Immer öfter ist ein Missbrauch zu beobachten, der eine der großen Stärken der Fachgeschäfte in der Heimatgemeinde schamlos ausnutzt. Man muss es „Beratungsklau“ nennen, wenn Verbraucher „um die Ecke“ ein Kaufinteresse vorspiegeln, in Parfümerien Düfte schnuppern, im Textilladen Kleidungsstücke probieren oder sich im Buchhandel Literaturtipps besorgen, um mit den so gewonnenen Erkenntnissen im Internet zu be-
stellen. Unfair und egoistisch: Anders lässt sich ein solches Verhalten nicht beschreiben. Schließlich sind es gerade die nicht anfallenden Ausgaben fürs Fachpersonal, die „Schnäppchen“-Tarife bei Onlinebestellungen erst ermöglichen. Es ist engagierten Journalisten zu verdanken, dass die Öffentlichkeit umfassende Informationen über die Arbeitsbedingungen der Internetwarenhäuser besitzt. „Zum Teil nicht menschenwürdig“ lautet ein immer wieder zu hörendes Urteil. Macht da das Schenken wirklich Freude? Ich meine „Nein“. Wir sollten uns Service, Kompetenz und Qualität des lokalen Handels immer wieder neu vergegenwärtigen. Nur wenn er uns in seiner Vielfalt erhalten bleibt, werden wir die Lebensqualität in unseren Heimatstädten dauerhaft bewahren können. Ich wünsche Ihnen von Herzen Freude beim Schenken. Christoph Günther, Herausgeber der Dreieich-Zeitung
macht werden“, meint Erster Stadtrat Franz-Rudolf Urhahn in der Begründung der Drucksache. Als Einstieg und ein erster Übergang sei eine weitere Ganztagsgruppe in der Wilhelm-Arnoul-Schule bereits zu Beginn des Schuljahres 2012/2013 gestartet. Dazu habe die Schule Ideen eingebracht, die mit den Vorstellungen der Verwaltung zusammengeführt worden seien. Urhahn: „Entwicklung kann sich im Bereich der betreuten Grundschulen nur vollziehen, indem bei der Personal- und Angebotsplanung die festen Unterrichtszeiten an allen Grundschulen als elementare Grundlage berücksichtigt werden. Nur so können Angebot und Personaleinsatzplanung zukünftig wirkungsvoll verbunden werden.“ „Grundsätzliches Ziel im Bereich der ganztägigen Angebote für Kinder im Grundschulalter muss alternativ zu den bisherigen verschiedenen Modellen die zeitnahe Entwicklung einer tragfähigen Ganztagsgrundschule sein. In diese muss sowohl die Kompetenz von Schule einfließen als auch die Kompetenz von Jugendhilfe“, wird in einem Zwischenbericht der Projekt- und Steuerungsgruppe betont. Wenn Kinder zeitlich länger an einem Ort seien, könne es nicht nur um Unterricht gehen. „Die Tagesgestaltung muss sich zu den unterschiedlichen Erfahrungshorizonten öffnen, auch Raum und Zeit für selbstverantwortliches Handeln von Kindern ermöglichen“, meint die Gruppe.
NICHT FRÖSTELN mussten die Gäste der TGS-Glühweinparty auf dem Sportgelände an der Okrifteler Straße, wie unser Foto beweist. Das offene Feuer sorgte aber auch für eine schöne Atmosphäre. Für den kleinen Hunger der Besucherinnen und Besucher waren der Grill und ein Suppentopf in Betrieb. (ba/DZ-Foto: Jordan)
Fluglärm selbst ermitteln Umweltamt verleiht Schallmessgeräte M ö r f e l d e n -Wa l l d o r f (DZ/ba) – „Zuviel Lärm macht krank. Gerade das Dröhnen von Flugzeugen wird als besonders unangenehm empfunden. Doch wie laut ist es in der Doppelstadt tatsächlich?“ fragt das Amt für Umwelt, Nachhaltigkeit und Energie und weist auf die zur Verfügung stehenden Schallmessgeräte hin. „Wer wissen will, wie stark das eigene Heim vom Fluglärm betroffen ist, hat ab sofort die Möglichkeit, ein mobiles Schallmessgerät im Umweltamt auszuleihen“, sagt Erster Stadtrat Franz-Rudolf Urhahn. Das Schallmessgerät kann gegen Absprache und der Vorla-
ge des Personalausweises kostenfrei ausgeliehen werden. Es wird darum gebeten, vorab bei Kirsten Müller einen Termin im Umweltamt auszumachen. Mit dem Gerät kann die individuelle Lärmbelastung gemessen und das subjektive Empfinden mit den objektiven Messungen verglichen werden. Laut der errechneten Werte der hessischen Umgebungslärmkartierung von 2012 sei es in Mörfelden-Walldorf leiser geworden als noch vor fünf Jahren. Urhahn steht dem kritisch gegenüber und zweifelt diese Werte an, denn die Messwerte der offiziellen Messstationen in Mörfelden
schallpegel kann dagegen nicht ermittelt werden. Dafür sollte man sich an das Umwelt- und Nachbarschaftshaus in Kelsterbach wenden“, weiß Umweltamtsleiterin Katharina Diergarten. Infos zum mobilen Schallmessgerät werden im Rathaus Walldorf in der Flughafenstraße 37, Amt für Umwelt, Nachhaltigkeit und Energie, Kirsten Müller, Telefon (06105) 938444, erteilt.
kämen zu einem anderen Ergebnis. „Wir sind gespannt, zu welchen Ergebnissen die Bürgerinnen und Bürger bei ihren eigenen Messungen kommen werden“, so der Politiker. Er gebe aber auch zu bedenken, dass es sich bei den gemessenen Werten nur um Richtwerte handele. „Das handliche Schallmessgerät ist einfach zu bedienen. Gemessen werden kann der aktuelle Schallpegel. Der Dauer-
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Das ist Weihnachten.
Abfallkalender da Infobroschüre wird von der Post verteilt M ö r f e l d e n -Wa l l d o r f (DZ/ba) – Die neue Informationsbroschüre der Abfallberatung mit dem Abfallkalender für 2013 ist erschienen und wird von der Post bis Heiligabend an alle Haushalte verteilt. Nach der Verteilung ist die Abfallbroschüre auch in den beiden Stadtbüros Mörfelden und Walldorf sowie im
Amt für Umwelt, Nachhaltigkeit und Energie bei der Abfallberatung im Rathaus Walldorf erhältlich. Bei Fragen zur Abfallwirtschaft steht die Abfallberatung unter der Telefonnummer (06105) 938333 oder auch per Mail an die Adresse abfallberatung@moerfelden-walldorf.de zur Verfügung
Alles „rund um den Kaffee“ Kaffeevollautomaten Espressomaschinen Accessoires / Zubehör Service-Werkstatt
In diesem Jahr erwartet Sie ein Märchenland mit traumhaften Dekorationen aus Bäumen, Kugeln, Lichtern und zahlreichen Geschenkideen.
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Wir wünschen allen Kunden ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2013!