Ihre Wochenzeitung für die Region
Nr. 25 B • 22. Juni 2011
Dreieich-Zeitung Dreieich und seine Stadtteile Unsere Themen im Innenteil: Seite 5
SPORT
Wettstreit im Haaner Wald Leichtathletikgemeinschaft bittet am Samstag zum 30. Dreieich-Waldlauf...
Seite 7
KULTUR
Kult-Fete ohne Kult-Gefährt Die 38. Auflage des Ebbelwoifestes lockt vom 24. bis 27. Juni nach Langen...
Seite 12
WIRTSCHAFT
Suche nach Einspar-Potenzial Stadt Langen analysiert modellhaft den Energieverbrauch von Häusern...
Seite 22
SPORT
1,5 Millionen Besucher erwartet Frankfurt eröffnet mit „Ballzauber“ das Begleitprogramm zur Frauenfußball-WM...
Seite 24
KULTUR
Trio di Parma zu Gast Henschel-Quartett empfängt zum Kleinen Streicherfestival Gäste aus Italien...
Unsere Sonderthemen heute:
Ebbelwoifest 2011 Gesundheit, Schönheit, Wellness Frauenfußball WM 2011 KFZ: Fit in den Urlaub
Unsere Beilagen heute in Teilauflagen:
Das Öcalan-Bild:
„Im Mais“: Kultur für jedermann
Kontroverse um die Kunst
Wo Perlen neben Stängeln funkeln Dreieich (DZ/kö) – Von „Kleinkunstperlen“ spricht Wolfgang Barth, der Veranstaltungsleiter der Bürgerhäuser Dreieich. Von einem Programm, „das in dieser Aufmachung seinesgleichen sucht“. Er fügt hinzu: „Viele Künstler, die wir engagieren möchten, zeigen sich aufgeschlossen. Die sagen: ‚Das klingt interessant, da komm’ ich mal.’ Und sie bereuen es nicht.“ So wie das Publikum, das in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal Gelegenheit erhält, Entdeckungen in einer rundum grünen Umgebung zu machen. Unter der Überschrift „Im Mais“ werden in der Gemarkung „Im Höchsten“ im Stadtteil Götzenhain einmal mehr Musik, Kabarett, Literatur und Aktivitäten für Kinder zu einem Sommerreigen verknüpft. Vom 17. Juli bis 28. August ist Unterhaltung für jedermann unter familienfreundlichen Vorzeichen angesagt. Kultur und Bewirtung zu mo- Die Gruppe „Drumlet“ wird deraten Preisen, erschwing- am 20. August ein Rhythmuslich für ein vielschichtiges Pu- feuerwerk zum Mitzünde(l)n blikum, präsentiert in unkom- in Szene setzen, ehe am 27. plizierter, unkonventioneller August zum „Mitsingen oder Aufmachung: So lässt sich die Mitbrummen“ eingeladen Philosophie des Festivals auf wird. Musikschulleiter Mareinen kurzen Nenner brin- tin Winkler hat populäre Popgen. Barth ermuntert dazu, und Rock-Songs für den sich überraschen, anstecken Abend mit Chor- und Bandund begeistern zu lassen. Bei begleitung ausgewählt. Das den Auftritten auf der Zelt- Ganze firmiert unter dem Tibühne, so sein Hinweis, wer- tel „Sing along mit Martin“. de mehrfach das Begriffspaar Willkommen „Im Mais“ sind „Improvisation und Animation“ freilich nicht nur Leute mit eieine zentrale Rolle spielen. nem Faible für Mitmach-KonVerpflichtet worden seien zerte, sondern auch ruhiger Künstler der Kategorie „spon- veranlagte Zeitgenossen, die tan“. sich einfach gut unterhalten Frauen und Männer, die ein lassen möchten. fruchtbares Wechselspiel mit Ob beim Auftritt des Klangdem Auditorium zu schätzen und Wortkünstlers Marco wüssten, betont der Pro- Tschirpke am 23. Juli, bei eigrammchef. Und er meint da- ner kabarettistischen Lesung mit das Ensemble „Falscher mit Fabian Vogt am 30. Juli Hase!“, das am 22. Juli mit ei- (Titel: „Sag einfach Ja – Der ner Impro-Comedyshow zu schaurig-schönste Tag des LeGast ist, genauso wie die Sän- bens“), bei einem Musik-Sahgerin Sabine Fischmann und nehäubchen zu Ehren des den Gitarristen Ali Neander, Songpoeten Leonard Cohen die am 19. August unter dem am 12. August (der Sänger DeMotto „Die Liebe im Mais“ als nis Fischer bringt CoververDuo zu hören und zu sehen sionen zu Gehör) oder beim sind. Wiedersehen und -hören mit
der Rockabilly-Country-Band „Hank Cash“ am 13. August: Die Auswahl ist groß. So groß, dass ein Blick in die Programmbroschüre lohnt, um einen Überblick mit Detail-Infos zu erhalten. Im Bürgerhaus Sprendlingen, Telefon (06103) 60000, werden nähere Auskünfte erteilt und Eintrittskarten angeboten. Die Abendveranstaltungen beginnen stets um 20 Uhr. Acht Euro pro Karte werden verlangt. Ermäßigte Tickets kosten fünf Euro. Flankiert wird das Kulturpodium abermals vom Maislabyrinth der Familie Frank. Gesät wurde Anfang Mai. Derzeit lautet die Devise „wachsen, wachsen, wachsen“, so dass pünktlich zur Eröffnung am 17. Juli, kombiniert mit einer Oldtimerausstellung der Götzenhainer Schlepperfreunde, die Wegesuche im Gewirr der grünen Stängel beginnen kann. Das Labyrinth ist bis zum großen Finale am 28. August samstags von 14 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
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Mitarbeit gewünscht
Ein neues Forum für den Norden Dreieich (DZ/jh) – Unter dem Dach des Bund-LänderFörderprogramms „Soziale Stadt“ soll für den Sprendlinger Norden eine eigene Stadtteil-Zeitung aufgelegt werden. Die Initiative dazu kommt vom Stadtteilbüro „Hirschsprung-Breitensee“, das sich auf die Suche nach ehrenamtlichen Unterstützern gemacht hat. Dem Redaktionsteam können sich nach Angaben von Stadtteilmanager Bastian Heckes interessierte Zeitgenossen aus dem Wohnquartier rund um den Berliner, den Sudeten- und den KurtSchumacher-Ring anschließen. Kontaktaufnahme: Telefon (06103) 5095445 oder EMail an stadtteilbuero@paritaet-projekte.org.
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ABC
„Fischer singt Cohen“, heißt es am 12. August im Götzenhainer Maisfeld, beim Auftritt von Denis Fischer. (DZ-Foto: bhs)
Dreieich (DZ/jh) – Was ist Kunst? Was darf Kunst? Was ist der Öffentlichkeit in einem Rathaus zumutbar? Was wird aus dem kleinformatigen Bild mit dem Porträt des ehemaligen Kurdenführers Abduallah Öcalan? Um diese Fragen geht es in einer von Ulrike Holler (hr) moderierten Veranstaltung, die am Samstag (25.) um 15 Uhr in der Stadtbücherei Sprendlingen beginnt. In der Städtischen Galerie an der Fichtestraße steht an diesem Tag die seit Längerem geplante Podiumsdiskussion „Zwischen Dialog und Anpassung“ auf dem Programm. Alles dreht sich an diesem Nachmittag um das bis März 2011 im Rathaus an der Schulstraße hängende Werk des Dreieicher Künstlers Wolfgang Bagus, auf dem ein türkischer Besucher des Verwaltungsbaus durch Zufall den fingernagel-großen Kopf Öcalans entdeckt hat. Daraufhin wurde das Werk mit dem Segen von Bürgermeister Dieter Zimmer von der Wand genommen – was eine Kontroverse um die Freiheit der Kunst in deutschen Landen auslöste. Noch ist offen, ob und wo das strittige Werk künftig zu sehen sein wird. Mitdiskutieren werden neben dem Dreieicher CDU-Landtagsabgeordneten Hartmut Honka und Kim Bagus, der Tochter des Künstlers, die beiden Journalisten Klaus Hellweg und Ismail Erel, die Dreieicher Kulturpreisträgerin Anjali Göbel, Rathauschef Zimmer sowie die Ausländerbeiratsvorsitzende Betül Gülmez-Götzmann und Sefa Sahin vom Türkisch-Islamischen Verein.
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