DZD 27-01-2011

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Ihre Wochenzeitung für die Region

Nr. 4 D • 27. Januar 2011

Dreieich-Zeitung Dietzenbach • Heusenstamm Unsere Themen im Innenteil:

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POLITIK

Wasser auf „grüne Mühlen“?

„Zentrum, das einer Kreisstadt würdig ist“

Innenminister Boris Rhein äußert sich zum Landrat a.D. und zur Internationalen Schule...

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POLITIK

Märktebaby: Geburt im Herbst

Dietzenbach (DZ/kö) – Es soll ja Leute geben, die der Dietzenbacher Neustadt am Ende ihres grünen Bandes zwischen Hessentagspark und Bahnlinie eine VisitenFlugplatz-Fragebogen der Flugkarte der „etwas anderen Art“ gewünscht hätten. Mal lärm-Abwehrgemeinschaft für Politiker... keine Märkte-Ansammlung, denn die – so der Einwand – seien im Stadtgebiet bereits in Hülle und Fülle vorSeite 5 SPORT handen. Stattdessen: Ein Freizeitzentrum mit Kino und Bowling-Bahn. Oder ein Bildungshaus... Aber das wird Ultra-Marathon mit Europa-Premiere nun eben an der Rodgaustraße aus dem Boden gestampft. Letztendlich haben all jene, die auf ein Objekt Die „Härtesten der Harten“ gehen am Samstag in Rodgau der Kategorie „städtebaulich wertvoll(er)“ gehofft hatauf die Strecke... ten, mal (wieder) den Kürzeren gezogen. Ein weiterer Seite 7 KULTUR Einkaufskomplex hält Einzug. Vor Wochenfrist wurde auf dem Gelände zwischen Vélizystraße und Busbahnhof der erste Spatenstich beklatscht. Bis Oktober dieses Jahres soll das Werk vollendet sein: Ein Läden-Quartett, das 5.000 Quadratmeter Verkaufsfläche unter einem Dach bündelt.

Klarheit statt Worthülsen

Als Investor, der für rund zehn Millionen Euro derlei Fakten schaffen lässt, betätigt Forum für eine alte Kulturtechnik sich der Niederländer Albert ten Brinke. Dessen BaukonUnter dem Dach des DreieichMuseums wird kräftig gesponzern war bereits vor vier Jahnen... ren in der Kreisstadt aktiv. Seite 26 LOKALES Damals wurde das RathausCenter mit Fertigbauteilen Dezentral und und Klinkersteinen in die Höaufsuchend he gezogen. Jetzt, nur einen Neuer Ansatz der Langener JuHüpfer über das Kreishaus gendarbeit nach dem Wechsel der Trägerschaft... entfernt, heißt es für die Bauarbeiter: „Macht’s noch einmal.“ Unsere Sonderthemen heute: Freilich ein paar Nummern kleiner. Zwei LebensmittelBauen & Wohnen märkte, Tegut und Lidl, sowie die Drogeriekette dm und eieasy-Apotheke werden in Hochzeitsmesse Rodgau ne dem Gebäude hinterm Bahndamm, für das noch ein präGesund und fit gnanter Name gesucht wird, um Kundschaft buhlen. 230 ins neue Jahr Parkplätze flankieren die Gezu erreichen über eiFür die besten Jahre schäfte, nen Kreisel, der auf dem gut hören & gut sehen Theodor-Heuss-Ring neu entsteht. Stichwort: Verteilung der Verkehrsströme. Unsere Beilagen heute Schließlich stehen die Zeiin Teilauflagen: chen auf „Ballung“. Der Einkaufsverkehr, die KreishausBesucher, die Busse auf dem Weg zur zentralen Station: All das muss am Knotenpunkt unter einen Hut gebracht werden. Bürgermeister Jürgen Rogg erinnerte in seiner Spatenstich-Ansprache an das kom-

munalpolitische Hick-Hack, das dem Projektstart vorausgegangen war. Lange Zeit stritten die Stadtverordneten und ten Brinke über die Frage, ob das Gelände in Erbpacht überlassen oder verkauft wird. Am Ende der Pokerpartie einigte man sich auf die Variante „Brachfläche abstoßen und zu Geld machen“. An die Treuhandgesellschaft DSK, die die städtischen Grundstücke unter der Überschrift „Entwicklungsmaßnahme“ verwaltet, musste der Investor vier Millionen Euro überweisen. Anschließend konnten die Pläne zur Umsetzung reifen. Er freue sich, dass alle Beteiligten so geduldig und ausdauernd am Ball geblieben seien, erklärte Rogg. Sein Fazit: „Der lange Atem wird belohnt. Wir können die letzte große Lücke entlang der Grünachse in der neuen Stadtmitte schließen. Abgerundet wird ein urbanes Zentrum, das Kommunen vergleichbarer Größenordnung in unserer Nachbarschaft nicht vorweisen können. Ein Zentrum, das einer Kreisstadt würdig ist.“ Ten Brinke brachte in einer Presseerklärung, die an die anwesenden Journalisten verteilt wurde, seine Freude über

Wenn (Kommunal-)Politiker ein paar Häufchen Erde fliegen lassen... Dann ertönt der Startschuss für ein Bauvorhaben. So geschehen in Dietzenbach, wo Investor Albert ten Brinke und die Gäste der Spatenstich-Zeremonie dem Projekt „Einkaufszentrum am Masayaplatz“ eine unfallfreie Realisierung wünschten. Die GrünhelmFraktion von links: Erster Stradtrat Dietmar Kolmer, Bürgermeister Jürgen Rogg, Stadtverordneten-Vorsteherin Kornelia Butterweck und Landrat Oliver Quilling. (DZ-Foto: Jordan) ein „weiteres architektonisches Highlight für Dietzenbach“ zum Ausdruck. Ein Höhe- und Glanzpunkt, der unter seiner Federführung nun rasch konkrete Formen annehmen solle. Unterdessen nutzte die auf Bio-Lebensmittel spezialisierte Marktkette Tegut die Startschuss-Zeremonie, um anzukündigen, auf was sich die Käufer von morgen freuen dürfen: Auf ein Geschäft, das mit rund 22.000 Artikeln bestückt sein wird. Eine 17 Meter lange Feinkosttheke (Fisch, Fleisch, Wurst, Antipasti, Käse) sieht die Planung vor. 30 Mitarbeiter werden im Schichtdienst tätig sein und lange Öffnungszeiten garantieren: montags bis samstags von 7 bis 22 Uhr. Mit der Anlaufstation neben dem Busbahnhof hat sich die Vélizystraße binnen eines Jahrzehnts endgültig zur Märktemeile gemausert. Mit

Auftrag: Auftrag: 009174377/082/38 009170385/082/38 Spaltigkeit/Höhe: Spaltigkeit/Höhe: 01/050 01/025 Bearbeiter: Bearbeiter: Wilfried Wilfried Bender Bender

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Dehner und Globus fing die neun Monaten soll ein weiteEntwicklung an. Es folgte das res Baby das Licht der Welt Rathaus-Center... Und in erblicken.

Besuchsdienst:

Senioren nicht alleine lassen Dietzenbach (DZ/kö) – Der Vereinsamung und der gesellschaftlichen Isolierung von älteren Menschen soll entgegengewirkt werden. Zuwendung schenken und für neuen Lebensmut sorgen: Das sind die zentralen Anliegen des Senioren-Besuchsdienstes. Ein Projekt, das die katholische Pfarrgemeinde St. Martin und die evangelische Altenseelsorge in Dietzenbach etablieren möchten. Mit ehrenamtlich tätigen Helfern soll auf den „wachsenden Bedarf“, den die Impulsgeber der Aktion konstatieren, reagiert werden. Interessenten können sich ab Mitte Februar

in die Thematik einweisen lassen. Vier Schulungsnachmittage sind vorgesehen. „Eingeladen fühlen dürfen sich Menschen aller Nationalitäten, mit und ohne Religionszugehörigkeit, unserem vielschichtigen Stadtbild entsprechend“, heißt es in einem Ankündigungsschreiben. Eine einführende Inforunde im Seniorenzentrum Steinberg, Siedlerstraße 66, wurde für kommenden Dienstag, 1. Februar (Beginn: 15 Uhr) anberaumt. Im Büro der Gemeinde St. Martin, Telefon (06074) 3659, können nähere Auskünfte erfragt werden.

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