Die Plattform Circunis macht Lebensmittelüberschüsse sichtbar.
Schwerpunkt
David Füger
arbeitet als Director of Business Development im Hotel Vitznauerhof in Vitznau/LU. In dieser Position ist e r für die Prozessentwicklung und optimierung verantwortlich.
Sechs junge Talente rockten den «Gusto 25» (v. l.): Tiziano Palazzo vom «The Omnia» in Zermatt/VS, Nicolas
Laupen/BE, Céline Grossmann von der Stiftung für Betagte in Münsingen/BE, Ben Cesa vom Culinarium Alpinum in Stans/NW und Lorenz
20 JAHRE VOLLER EMOTIONEN
Letzten Freitag bot das Kongresshaus in Zürich mit «Gusto – The Show» erneut eine Bühne für grosse Emotionen. Bereits im Jahr 2005 stieg dort nämlich die Spannung, als Lorenz Wegelin den ersten «Gusto» gewann. Nach Grussworten von Bundesrat Guy Parmelin, einem Rückblick mit ehemaligen Gewinnerinnen und Gewinnern sowie dem Showblock mit dem Sänger Jesse Ritch verkündet Moderator Sven Epiney spätabends die Rangliste. Die
diesjährige und zwanzigste «Gusto»Siegerin heisst Céline Grossmann. Sie ist im dritten Ausbildungsjahr bei der Stiftung für Betagte in Münsingen/BE. Im Finale trat die 18-Jährige gegen Ben Cesa, Noah Ernst, Nicolas Imholz sowie Tiziano Palazzo und Lorenz Schait an. Sie alle hatten sich mit einer selbst kreierten Hauptspeise im Vorfeld gegen hundert weitere Bewerbende im zweiten oder dritten Ausbil dungsjahr durchgesetzt. Am Tag vor
der Preisverleihung täuschte die Ruhe in der Küche der Berufsfachschule BBB in Baden/AG. Obwohl jeder Handgriff zu sitzen schien, flatterten da und dort die Nerven. Doch das gehört zum Finale der Schweizer Meisterschaft für Kochlernende, die seit 2005 von Transgourmet/Prodega unter dem Patronat des Schweizer Kochverbandes organisiert wird. «Gusto» versteht sich als Ju-
ner oder Bell, Emmi, Hügli, Kadi und Valser als Leading-Partner unterstützt wird. Die Teilnahme bei «Gusto» öffnet Türen und war für viele Talente ein Sprungbrett in ihrer Karriere. Die Hotellerie Gastronomie Zeitung hilft dabei und widmet die Titelseite «Gusto». Dies nach dem Goldenen Koch und vor Gastro Elite und La Cuisine des Jeunes, die folgen werden.
Piera Dalla Via macht sich Gedanken zum Tag der H auswirtschaft.
Genuss statt Pflicht Seit 1998 gibt die Schweizer Lebensmittelpyramide der Bevölkerung die Leitlinien für eine ausgewogene Ernährung vor. Trotz einiger Anpassungen sind die Grundsätze die gleichen geblieben: möglichst viel frisches Obst und Gemüse, dazu vollwertige Stärkeprodukte sowie Proteinquellen wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte oder pflanzliches Eiweiss und kleine Mengen pflanzliches Fett – und das alles möglichst wenig verarbeitet. So weit, so gut. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Zum Beispiel beim Mittagsmenü in der Gastronomie? Die Auswahl an gesunden Alternativen ist zwar gewachsen, aber noch immer gibt es viel Luft nach oben. Dabei bräuchte es oft gar nicht viel, um die Teller gesünder zu gestalten. Eine fettige Pizza etwa wird durch Vollkornteig, viel Gemüse und weniger Käse gleich wesentlich ausgewogener. Oder man serviert Vollkornspaghetti mit Linsenstatt Hackfleischsauce. Ein weiterer Trick: Das Menü 1 wird in der Regel am häufigsten bestellt – hier also lieber ein gemüsereiches Menü platzieren als das Schnipo. Wer ins Restaurant geht, will sich etwas Besonderes gönnen. Umso mehr bietet sich der Gastronomie die Chance, den Gästen aufzuzeigen, wie gut gesundes Essen schmecken kann. Damit eine ausgewogene Ernährung keine lästige Pflicht ist, sondern echter Genuss wird.
ANGELA HÜPPI
Imholz vom «Spannort» in Erstfeld/UR, Noah Ernst vom Betagtenzentrum in
Schait vom «The Dolder Grand» in Zürich. ZVG
PRESSESPIEGEL
GASTKOLUMNE
Es war einmal ...
Timo Albiez, Vizedirektor
Schweizerische Hotelfachschule Luzern
SHL
Mit «Es war einmal» fängt fast jede gute Geschichte an. Die Brüder Grimm haben das meisterhaft vorgemacht, und was damals als Erziehungsmassnahme für eine ganze Gesellschaft gedacht war, funktioniert heute noch genauso – nur nennt man es jetzt «Storytelling» und verkauft es als neueste Erkenntnis im Umgang mit Gästen. Dabei wussten Jacob und Wilhelm Grimm längst, was zählt: Menschen erinnern sich nicht an trockene Fakten, sondern an Geschichten, die fesseln, überraschen und Emotionen wecken. Und genau das kann auch im Berufsalltag Wunder wirken. Die Frage ist nur: Wie baut man eine Story auf, die Gäste oder Mit-arbeitende wirklich mitreisst? Eine gute Geschichte beginnt mit einer starken Einleitung. Man führt eine bekannte Welt ein, setzt die Hauptfiguren in Szene und sorgt dann für einen unerwarteten Moment, der Spannung erzeugt. Danach folgt die Reaktion: Die Hauptfigur muss sich den neuen Herausforderungen stellen, erste Lösungsversuche unternehmen und sich an die neuen Gegebenheiten anpassen. Doch es reicht nicht, nur zu reagieren. Gute Geschichten brauchen Aktion. Die Hauptfigur muss aktiv eingreifen, Entscheidungen treffen und über sich hinauswachsen. Erst dann kommt es zur entscheidenden Auflösung. Diese kann ein Happy End sein, eine lehrreiche Niederlage oder ein offenes Ende, das zum Nachdenken anregt. Wichtig ist, dass das Publikum etwas mitnimmt – eine Erkenntnis, eine Emotion oder einfach ein gutes Gefühl. Ebenfalls nicht fehlen darf natürlich eine gute Pointe! Eine Geschichte sollte nicht einfach verpuffen, sondern einen Gedanken hinterlassen. Vielleicht denken Sie beim nächsten Märchen, das Sie lesen, darüber nach, welche Geschichten Sie Ihren Gästen erzählen wollen.
Das Grandhotel Giessbach feiert sein 150-jähriges Bestehen mit einer Festwoche voller nostalgischer Aktivitäten. Z VG
150 Jahre Tradition: Diese Hotels schreiben Geschichte
Mehrere Schweizer Hotels feiern 2025 ihr 150-jähriges Bestehen – ein Anlass, ihre Geschichte und Entwicklung zu beleuchten.
Das Grandhotel Giessbach am Brienzersee im Kanton Bern öffnete 1875 erstmals seine Tore. Einst ein luxuriöses Sommerdomizil für die europäische High Society, überstand es Zeiten des Niedergangs und wurde in den 1980er-Jahren vor dem Abriss bewahrt. Dank des Engagements der Giessbach-Stiftung und des Umweltschützers Franz Weber wurde das Hotel aufwendig renoviert und präsentiert sich heute als authentisches Grand Hotel mit nachhaltigem A nsatz. Das Hotel liegt über dem Brienzersee, mit historischen Salons und einem Wasserfall in unmittelbarer Nähe – ein Ort mit langer Geschichte. Vom 12. bis 17. April verwandelt sich das Hotel in eine Festkulisse: Eine Gartenwirtschaft erinnert an d ie historische Bierhalle, und auf dem ehemaligen Tennisplatz führt die Brienzer
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Gesucht
Heimeliges Hotel mit guter Entlöhnung und liebenswerten Vorgesetzten
Sonntagszeitung
Influencer träumt vom eigenen Restaurant
«Zürich ist die kompetitivste Stadt der Schweiz. Anderswo gibt es zu wenig Konkurrenz, das wäre zu einfach», sagt Cedrik Lorenzen über seinen Traum vom eigenen Restaurant. Der 30-jährige SchweizAustralier absolvierte die Hotelfachschule in Lausanne, wo er begann die Zubereitung von Gerichten in den sozialen Medien zu posten. Heute zählt der Influencer über 14 Millionen Follower und gilt als König des «Foodporn». Weil er sich genüsslich die Finger ableckt und auch Mal ohne Hemd dasteht, wird er als eindeutig zweideutig kritisiert. Obwohl Cedrik Lorenzen selbstbewusst und lasziv auftritt, sei er eher introvertiert, sagt er über sich.
Der Bund
Absolution in Italiens Kaffeekultur
In Bern wurden herausragende Persönlichkeiten der Koch- und Backkunst in den Kreis der «Kulinarischen Meriten» aufgenommen.
Die «Kulinarischen Meriten» wurden vor sechs Jahren im Rahmen der «Semaine du Goût» ins Leben gerufen, um herausragende Leistungen in der Schweizer Gastronomie zu würdigen. Die diesjährigen Preisträger wurden von Bundesrat Guy Parmelin im Hotel Bellevue in Bern geehrt. Es sind dies die Köche Zizi Hattab vom Restaurant Kle in Zürich, Paolo Casanova von der «Stüva Colani» in Madulain/GR, Nicolas Darnauguilhem von «La Pinte des
Schule für Holzbildhauerei ein Live-Schnitzen durch. Spiele wie Pétanque, Krocket und eine Kegelbahn sorgen für Unterhaltung. Zudem können sich Kinder auf einem nostalgischen Karussell vergnügen. Im Hotel gibt es eine Ausstellung mit historischen Giessbach-Gegenständen, begleitet von Führungen und Erzählungen. Gäste reisen während dieser autofreien Woche per Schiff oder Oldtimer-Shuttle an. Ebenfalls 1875 gegründet, pflegt das Hotel Beau Séjour in Luzern seinen Charme als Boutique-Hotel mit künstlerischem Flair. Was einst als Pension Gesegnetmatt begann, entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem Ort für Kultur und Begegnung. Nach einer Renovation 2018 setzt das Hotel auf individuelles Design, kuratierte Kunst und eine enge Verbindung zur Literatur. Die jährliche Literaturresidenz, bei der Autorinnen und Autoren im Hotel wohnen u nd arbeiten, hat das Beau Séjour über Luzern hinaus bekannt gemacht. Auch das Hotel Krebs in Interlaken/BE feiert 150-jähriges Bestehen. Ursprünglich ein Anlaufpunkt für britische Bergsteiger, zieht es heute Gäste aus aller Welt an und kombiniert historische Architektur mit zeitgemässen Annehmlichkeiten. (ADE)
Anna Passi hat Nicht-Italienern in Sachen Kaffeeregeln Absolution erteilt. «Cappuccino nach zwölf Uhr ist in Ordnung», sagt die 100-Jährige, die im Dorf Nebbiuno (IT) oberhalb des Lago Maggiore eine Cafébar betreibt. Ob Cappuccino auch noch nach zwölf Uhr getrunken werden darf, gehört in der Kaffeewelt zur grossen Streitfrage und ist in vielen d er mehr als 130 000 Bars Italiens verpönt. «Wer bin ich, dass ich meinen Gästen vorschreiben muss, wann sie welchen Kaffee zu trinken haben?», sagt die älteste Barista Italiens Anna Passi.
Foodaktuell
unter: kulinarischemeriten.ch
M ehr Informationen
Mossettes» in Cerniat/VD und Franz Faeh vom «Gstaad Palace» in Gstaad/BE. Zusätzlich wurde Bernard Ravet vom «Hôtel de Ville d’Echallens» in Echallens/VD mit dem Ehrenmeritum ausgezeichnet. Er gehört zu den prägenden Figuren der gehobenen Gastronomie in der Romandie und hat m it seinem Engagement die Branche über Jahrzehnte hinweg beeinflusst und geprägt. Ehre neu auch für Konditoren-Confiseure
Erstmals wurde der Preis auch an zwei Konditoren-Confiseure verliehen. Ausgezeichnet wurden Lucien Moutarlier von der Bäckerei-Pâtisserie Moutarlier in Chexbres/VD sowie Martin Schnyder von der Confiserie Roggwiller in St. Gallen. (ADE)
Asiatische Aromen werden beliebter Die chinesische und die japanische Küche gehören nun i n allen Altersgruppen zu den fünf beliebtesten der Welt –auch koreanische und mexikanische Gerichte werden immer beliebter. Das schreibt Unilever Food Solutions zu seinem dritten «Future Menus Report 2025». Diese Verschiebung von West nach Ost und von Nord nach Süd macht sich laut Unilever Food Solutions auch in den wesentlichen Food-Trends des Jahres in der internationalen Gastronomie bemerkbar.
Kein Käse mehr aus Schaukäserei
Anfang Februar meldete die Emmentaler Schaukäserei in Affoltern/BE eine rekordhohe Besucherzahl für das Jahr 2024. Jetzt g ibt sie bekannt, dass die Produktion Ende Juni eingestellt wird. Ei n Dutzend Mitarbeitende verlieren ihre Stelle. Das Aus für die Schaukäserei hat mehrere Gründe. So müsste die Produktionsanlage saniert werden. Dann gibt es einerseits zu viel Emmentaler auf dem Markt, und andererseits würden Landwirte immer weniger silofreie Milch produzieren. Zudem hat die Cremo SA den Abnahmevertrag gekündigt. Die Emmentaler Schaukäserei bleibt weiterhin ein Schaufenster für Emmentaler-AOP-Käse. Denn die Gastronomie und der Käsereiladen würden rentieren. (GAB)
Bestes Hostel der Schweiz
Mehr Informationen unter: lcdj.ch
Ein Stück Schwein auf der Gabel
Eine Finalistin und vier Finalisten werden am 5. Mai mit Fleisch vom Schweizer Schwein um die Wette kochen.
Die Teilnehmenden am Finale des Kochwettbewerbs «La Cuisine des Jeunes» von «Schweizer Fleisch» sind bekannt: Deborah Pfister arbeitet im Berner Quartierrestaurant Du Nord; Nino Schüpbach ist Commis de cuisine im Igniv by Andreas Caminada in Zürich; Remo Messerli ist Sous-chef im Restaurant Wein & Sein in Bern; vom Restaurant Verena in Olten/ SO nimmt Louis Geser teil, und Yanis Joss arbeitet beim Cateringunternehmen Roh & Nobel in Rüfenacht/BE. Die mit der Bewerbung eingereichten Bilder versprechen ein Wettkochen auf höchstem Niveau.
Thema ist «Pork on a fork»
Für die Ausgabe 2025 von «La Cuisine des Jeunes» wurde das schmackhafteste und originellste
Hauptgericht mit einem passenden Amuse-Bouche vom Schweizer Schwein gesucht. Zur Verfügung standen ein Schweinsfilet u nd sechs Schweinskopfbäckli. Der Kreativität liessen die Teilnehmenden mit saisonalen und regionalen Produkten freien Lauf. Am 5. Mai geht es um die Wurst. Dann nämlich kochen die fünf Talente in der Welle 7 in Bern ihre Gerichte live und vor Juroren, Presse und Publikum.
Christoph Hunziker, Jurypräsident vom «Schüpbärg-Beizli» in Schüpfen/BE, legt grossen Wert auf das Handwerk und den Geschmack. Mit ihm bewerten Laura Loosli vom «Panorama Hartlisberg» in Steffisburg/BE; Martin Thommen vom Restaurant Bären in Utzenstorf/BE; Fernando Michlig vom Hotel Restaurant Tenne in Gluringen/VS und Philippe Deslarzes vom «Njørden» in Aubonne/VD. Sie alle sind Mitglieder der Vereinigung Jeunes Restaurateurs d’Europe en Suisse. Noch am gleichen Tag werden die Sieger gefeiert und mit grosszügigen Preisen geehrt. (GAB)
Das erste «La Cuisine des Jeunes»Kandidatenporträt lesen Sie auf Seite 8.
Warnung
In einer aktuellen Phishing-Kampagne zielen laut Microsoft Cyberkriminelle auf die Reise- und Hotelbranche ab, indem sie sich als Booking.com ausgeben. Bei entsprechenden Mails ist Vorsicht geboten.
Neuheit
Ab Ende März bietet die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein das erste komplett vegane Brunch-Schiff der Schweiz an.
Ratgeber
Der WWF veröffentlicht eine Liste für nachhaltiges Sushi. Ein Ampelsystem zeigt bei 13 typischen Sushi-Zutaten an, was eher nicht auf den Teller gehört und was eine gute Wahl ist.
KKL investiert in die Zukunft
Im KKL Luzern wurden während der Wartungstage von Ende Februar bis Anfang März der Backstage-Bereich sowie die Businessund Medienräume renoviert. Zudem wird noch in diesem Jahr eine erste Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes installiert. Damit will das KKL Luzern in die nachhaltige Entwicklung des Hauses investieren und das Kundenerlebnis verbessern. Die Renovation der Räume zielte darauf ab, ein angenehmes Ambiente mit verbessertem Raumklima und wohnlichem Charakter zu schaffen. Die Business- und Medienräume wurden mit neuen Sichtschutz-Glasscheiben, stilvollen Möbeln und modernsterKonferenztechnikausgestattet. Die Planungsarbeiten für die Montage der Photovoltaikanlage auf dem Dach laufen auf Hochtouren und die Montage kann voraussichtlich noch vor dem Sommer ausgeführt werden. (AHÜ)
Mehr Geld für Ferienhäuser
Der Jahresrückblick 2024 von E-Domizil und Home-To-Go zeigt: Schweizerinnen und Schweizer gaben deutlich mehr für Ferienwohnungen und -häuser aus. Die gefragten Destinationen blieben gegenüber 2023 etwa gleich: Nach
PEXELS
Die
beste
Glace
kommt
aus der Stadt Solothurn
Paolo Ammendolia von der Gelateria Pizzeria Italia in Solothurn gewinnt das Schweizer Finale des Gelato Festival World Masters.
Seine Kreation «Fior di Passione» überzeugte die Jury am meisten. Nun darf er an den Europameisterschaften teilnehmen. Die Kreation von Paolo Ammendolia ist eine Glace auf «Fior di Latte»-Basis mit Passionsfrucht, Milchschokolade und Meringues. Den zweiten Rang erreichte Carlo Ceccato von La Bottega di Carletto in Sant’Antonino/TI mit der Geschmacksrichtung «Biscotto Läckerli». Die weiche Glace aromatisierte er mit Basler Läckerli. Mit der Geschmacksrichtung «Zimt» erhielt
Zaher Bou Aram vom Cedar Land in Ziefen/BL den dritten Rang. Dazu stellte er eine frische BioMilchglace mit Pistazien, gerösteten Mandeln, Karamell und Salz sowie den orientalischen Gewürzen Sahlab und Mystica her. Die Schweizer Meisterschaft fand in der Tessiner Gemeinde Stabio statt. Es traten insgesamt 13 Gelatieri gegeneinander an. Die vierköpfige Jury bewertete den Geschmack, die Textur, die Kreativität sowie die Präsentation der Glace-Kreationen. Im kommenden Oktober an den Europameisterschaften kann sich Paolo Ammendolia für die Weltmeisterschaften qualifizieren, d ie im Januar 2026 in Rimini (IT) stattfinden. Die Organisatoren des Wettbewerbs sind die beiden italienischen Firmen Carpigiani und Sigep in Rimini. (DOE)
Praxiswissen für eine nachhaltige Ausbildung
Von Warenkunde bis Erster Hilfe: Kochlernende der Berufsschulen Bern und Solothurn erhielten in einem Workshop Fachwissen für die Praxis.
«Eine praxisnahe Ausbildung ist bedeutend für den Erfolg in der Gastronomie», erklärt Roland Wechsler. Er ist Geschäftsführer des Prodega-Marktes in Moosseedorf/BE, wo die Workshops stattfanden. Organisiert wurden diese durch Transgourmet/Prodega in Kooperation mit den Berufsfachschulen der Kantone Bern und Solothurn. Auch die Hotel & Gastro Union unterstützt die Initiative zur praxisnahen Ausbildung.
Vorbereitung auf den Berufsalltag
«Unser Ziel ist, den Nachwuchs nicht nur fachlich, sondern auch persönlich auf den Berufsalltag vorzubereiten», so Roland Wechsler. In den Workshops konnten die Lernenden ihr Wissen vertiefen und ein ganzheitliches Verständnis für die Branche entwickeln. Insgesamt fanden im Februar und im März fünf Kurstage statt. Die Lernenden erhielten Inputs in
Die Lernenden analysieren während des Workshops diverse Zutaten. ZVG
den Bereichen Warenkunde, Food Waste und Qualitätssicherung. Ergänzt wurde das Programm durch externe Experten: So gab es eine Schulung im sicheren Umgang mit scharfen Messern, d ie Feuerwehr Hindelbank/BE demonstrierte, wie eine brennende Fritteuse sicher gelöscht wird und ein Samariterverein vermittelte essenzielle Erste-HilfeKenntnisse. Gemeinsam wollen die Organisatoren ein starkes Zeichen für die Zukunft der Branche setzen und den Kochnachwuchs durch eine praxisnahe Ausbildung aktiv unterstützen. (AGU)
SO VIEL ALKOHOL KAUFT DIE SCHWEIZ
2023 wurden in der Schweiz im Schnitt acht Liter Reinalkohol pro Kopf verkauft. Das entspricht folgender Menge an Wein, Bier und Spirituosen:
Quelle: Bundesamt für Gesundheit, Schweizerisches Gesundheitsobservatorium; Alkoholverkauf pro Kopf
Bruno Schneider setzt sich bei Nachwuchswettbewerb durch
Acht Finalisten, eine Herausforderung und ein Gewinner: Bei der 27. Ausgabe des Waadtländer Kochlernendenwettbewerbs bewies der Nachwuchs sein Können.
Am Ende konnte sich Bruno Schneider, Auszubildender an der Berufsschule Montreux EPM, gegen die Konkurrenz durchsetzen. Den zweiten Platz holte sich Quentin Parmentier, ebenfalls von der EPM. Dritter wurde Solal Besnier vom COFOP Gymnase d’Etoy. Der Wettbewerb wird von der EPM, der Amicale Vaudoise des Cuisiniers sowie Aligro organisiert und will jungen Talenten eine Plattform bieten, um ihr Können und ihre Kreativität zu präsentieren. Hohes Niveau
Die acht Finalisten hatten fünf Stunden Zeit, um ein Hauptgericht mit Greyerzer Schwarzfusshuhn sowie eine Chaletsuppe mit Malakoffs zuzubereiten. Das Rezept dazu erhielten sie am Morgen des Wettbewerbs. Wie jedes Jahr war das Niveau hoch und der Wettbewerb intensiv. Martial Stoky, Vizepräsident des Organisationskomitees, freute sich über das grosse Engagement der Kandidaten: «Die Qualität steigt von Jahr zu Jahr. Die jungen Leute motivieren sich gegenseitig und liefern sich einen fairen Wettbewerb.» Hier würden wertvolle Kontakte für die Zukunft geknüpft. Auch die Arbeitgeber der
Gewinner Bruno Schneider bei der Arbeit an seinem Hauptgericht. ZVG
Kandidaten lobte Martial Stoky: «Sie spielen eine wichtige Rolle, indem sie die jungen Leute zur Teilnahme ermutigen.»
Beurteilt wurden die Leistungen der acht Kandidaten von einer Jury aus Fachleuten der Branche. In der Küche bewerteten unter anderem Patricia Moreira, Lou Koenig und Raphaël Cossetto die Technik und Organisation der Finalisten. Die Degustationsjury bestand aus Persönlichkeiten wie Guy Ravet, Thierry Fischer, Didier Sidot, Reto Walther und T homas Nussbaumer sowie vier
illustren Gästen: Staatsrat Frédéric Borloz, Nationalrat Laurent Wehrli, François Genoud, Präfekt des Bezirks Veveyse, sowie Nicolas Casselles von Aligro Chavannesprès-Renens.
Für Gewinner Bruno Schneider ist es nicht der erste Erfolg. B ereits Mitte Februar konnte er sich als Commis von João Coelho beim «Goldenen Koch» beweisen – das Team gewann dort den ersten Platz. Nun wird der Sieg am Waadtländer Lernendenwettbewerb dem jungen Talent weitere Türen öffnen. PATRICK CLAUDET/AHÜ
Die besten Gelatieri: Zaher Bou Aram, Paolo Ammendolia und Carlo Ceccato. ZVG
JES Ú S TENREIRO
« SO VIEL HERZBLUT MUSS UNTERSTÜTZT WERDEN»
Die Gesundheitsorganisation Swica ist seit über zehn Jahren Hauptsponsor der Schweizer Kochnationalmannschaften.
Jesú s Tenreiro erklärt, weshalb die Zusammenarbeit allen etwas bringt.
HGZ: Eine Krankenversicherung und die Schweizer Kochnationalmannschaften
– das klingt nach zwei ganz unterschiedlichen Welten. Was haben Sie gemeinsam?
JES Ú S MANUEL TENREIRO: Als erfahrener Branchenspezialist und Marktleader in der Krankentaggeld- und Unfallversicherung für das Gastgewerbe und die Hotellerie bietet Swica der Branche eine auf ihre Bedürfnisse perfekt zugeschnittene Versicherungslösung.
Mit Dienstleistungen rund um die Gesundheitsvorsorge erhalten die Mitglieder von Gastrosuisse sowie der Hotel & Gastro Union, zu der auch der Schweizer Kochverband gehört, die Zutaten für einen ganzheitlichen Versicherungsschutz. Zudem spielt für uns als Gesundheitsorganisation die gesunde Ernährung eine wichtige Rolle in der Prävention.
Jesús Manuel Tenreiro ist Experte Key Account Management sowie Mitglied des Kaders bei Swica.
Wie sieht das Angebot für HGU-Mitglieder genau aus?
Dank der Partnerschaft zwischen der Hotel & Gastro Union und der Swica profitieren Mitglieder sowie deren im gleichen Haushalt lebenden Partnerinnen oder Part-
ner und Kinder von acht Prozent Prämienrabatt auf die Zusatzversicherungen Completa Top und Completa Forte.
Die Swica unterstützt die Schweizer Kochnationalmannschaften seit über zehn Jahren. Weshalb ist Ihnen dieses Engagement wichtig?
Der Schweizer Kochverband hat die Kochnationalmannschaften ins Leben gerufen, um das Ansehen des Berufs national und international zu fördern. Mitglied der Kochnationalmannschaft zu sein, bedeutet, neben dem Berufsalltag viel Freizeit und Herzblut zu investieren – das muss unterstützt werden. Als Hauptsponsor unterstreicht Swica ihr Engagement für die Gastronomiebranche.
Was ist das Erfolgsrezept eines guten Sponsorings, von dem beide Seiten profitieren?
Emotionen, Authentizität und qualitativ hochstehende Leistungen
Die Schweizer Kochnationalmannschaft kreiert regelmässig gesunde und saisonale Rezepte für
Sponsoren der beiden Schweizer Kochnationalmannschaften:
Hauptsponsor: Swica Gesundheitsorganisation
Co-Sponsor: G. Bianchi AG, Electrolux Professional
Ausrüster: Gastroimpuls, KAI/sknife, Kentaur Work Wear, Oehrli Berufsmode
bilden die Basis für ein erfolgreiches Sponsoring. Wer schon das Privileg hatte, an einem Testessen der Schweizer Kochnationalmannschaften dabei zu sein, schwärmt noch heute davon. Das Sponsoring der Mannschaften ermöglicht unseren Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitenden die Teilnahme an einmaligen Events und bietet den Kochnationalmannschaften eine wichtige Plattform, um den Stellenwert des Kochberufs in der Gastronomie zu fördern.
Inwiefern profitieren Ihre Kunden noch vom Sponsoring?
Die Profis der Kochnati stellen regelmässig gesunde und saisonale Rezepte für Swica zusammen. Wer schon immer einmal zu Hause wie ein Profi kochen wollte, wird von den trendigen Menüs begeistert sein. Weitere Tipps und Rezepte finden sich zum Beispiel in der Benevita-App von Swica.
«Die Präzision und Ruhe der Teams begeistern mich.»
JES Ú S MANUEL TENREIRO, EXPERTE KEY ACCOUNT MANAGEMENT, SWICA
Haben Sie die Mannschaften auch schon mal live erlebt?
Ich durfte bei der Kitchenparty 2024 dabei sein. Das kulinarische Können, die Präzision, die Ruhe und der Teamgeist der Mannschaften begeisterten mich.
Gibt es bei solchen Anlässen auch Tipps oder Inspiration für die eigene Küche? Sicher. Mich inspirieren etwa die Ruhe und die Konzentration der Teams, in meiner eigenen Küche fokussiert weiterzumachen, auch wenn es mal nicht nach Plan läuft.
Und welche Tipps haben Sie für Köchinnen und Köche, um trotz stressigem Berufsalltag gesund zu bleiben?
Im hektischen Alltag kommen Erholung und Ruhe oft zu kurz. Die Balance zwischen Anspannung
Partner der Schweizer Kochnationalmannschaft: Aligro, Ben’s Original, Hero, Nectaflor, Pacojet, Saviva, Unilever Food Solutions
und Entspannung ist ein wichtiger Faktor für unsere Gesundheit. Jeder Mensch entspannt auf seine Weise. Es ist wichtig, verschiedene Entspannungsmethoden auszuprobieren, um die für sich ideale Technik zu entdecken.
Gibt es einen Koch oder eine Köchin, die Sie besonders beeindruckt?
Martin Aeschlimann vom Wirtshus zum Wyberg in Teufen/ZH w ar früher Mitglied der Kochnationalmannschaft. Seine Leidenschaft fürs Kochen und sein Engagement in der Ausbildung von jungen Köchinnen und Köchen beeindrucken mich sehr.
Welche Rolle spielt das Kochen in Ihrem persönlichen Alltag? Am Wochenende nehme ich mir Zeit, um mit der Familie zu kochen und zu essen. Das stärkt das Familienleben und sorgt jeweils für viele Lacher.
Die Schweizer Kochnationalmannschaften haben sich im Sommer 2024 neu formiert und bereiten sich derzeit auf den Culinary World Cup 2026 vor. Was trauen Sie den Mannschaften dort zu?
Die neuen Teams bestehen wieder aus Profis, die alle hauptberuflich in renommierten Restaurants und Hotels in der ganzen Schweiz kochen. Die Vorbereitungsphase ist sehr intensiv. Ich bin überzeugt, dass die neu formierten Mannschaften das Rüstzeug mitbringen, um an die glanzvollen L eistungen der letzten Jahre anzuknüpfen. ANG ELA HÜPPI
Swica
Swica ist eine der führenden Kranken- und Unfallversicherungen der Schweiz mit rund 1,7 Millionen Versicherten und 31 100 Unternehmenskunden. Das Unternehmen versteht sich nicht nur als Versicherer, sondern als Gesundheitsorganisation. Als solche versichert sie ihre Kundinnen und Kunden umfassend und engagiert sich, damit diese gesund s ind, gesund bleiben und auch mit einer Einschränkung gut leben können.
Partner der Schweizer Junioren-Kochnational mannschaft: AMC International AG, Boiron, Emmi Food Service, Hug AG, Transgourmet/Prodega, Wiberg,
HAUPTSPONSOR
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KOFFEIN: WO DER WACHMACHER ÜBERALL ZU FINDEN IST
Ohne Kaffee oder Energydrink fängt für viele Menschen der Tag gar nicht erst an. Sie brauchen Koffein, um in die Gänge zu kommen. Der beliebte Wachmacher kommt neben der Kaffeebohne auch im Teestrauch, der Kakaobohne, dem Mate-Strauch oder der Colanuss vor.
COLA-GETRÄNKE
Dass Kaffee viel Koffein enthält, ist bekannt. Es ist auch das beliebteste Heissgetränk von zahlreichen Menschen. Dennoch enthalten viele andere Getränke ebenfalls Koffein. Die natürlich vorkommende chemische Verbindung kann mittels Extraktion aus Teeblättern, Kaffeebohnen oder anderen Pflanzen gewonnen werden. Ausserdem fällt es bei der industriellen Entkoffeinierung von Kaffee an. Die Lebensmittelchemikerin Irene Chetschik erklärt, dass viele Pflanzen Koffein bilden, um Fressfeinde abzuhalten. «Koffein ist ziemlich bitter und für viele Insekten abschreckend und teilweise sogar tödlich», sagt die Professorin, die unter anderem die Forschungsgruppe Lebensmittelchemie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW in Wädenswil/ZH leitet.
Willkommener Wachmacher
Die Wirkung von Koffein spüren die einen mehr und die anderen weniger. «Bei den meisten Menschen hat Koffein eine anregende W irkung», erklärt Irene Chetschik. Es hebt den Cortisol und den Adrenalinspiegel. Wenn man gestresst sei, soll man Koffein nur in Massen zu sich nehmen. Zu viel des Wirkstoffs kann zu Herzrasen, Nervosität oder gar Depressionen führen. «Koffein ist eine psychoaktive Substanz. Daher sollte man aufpassen, wenn man mit Koffein die Leistungsfähigkeit steigern möchte, weil man unter Druck ist. Irgendwann ist ein Kipp P unkt erreicht, bei dem die Wirkung ins
Gegenteil umschlägt», sagt die Professorin. Jedoch passiere das selten. «Wenn man erschöpft ist, soll man schlafen und sich nicht extra mit Koffein wach halten.» Energydrinks sind ebenfalls beliebte Wachmacher. Sie enthalten neben dem Koffein auch Zucker. Irene Chetschik weiss, dass Zucker die Wirkung von Koffein nicht verstärkt: «Der Zucker gibt Energie, jedoch potenzieren sich die beiden Stoffe nicht.» Ausserdem wird der Gehalt von Koffein in Kaffee oder Kakaobohnen durch Verarbeitungsschritte wie die Fermentation oder die Röstung kaum beeinträchtigt.
Dehydrieren ja oder nein?
Auf die immer wiederkehrende Frage, ob Koffein dehydriert, sagt die Wissenschaftlerin: «Kaffee wirkt harntreibend, was zu einer vermehrten Ausscheidung von Mineralien und Vitaminen der B Reihe führen kann.» Sie rät , zum Konsum von koffeinhaltigen Getränken Wasser zu trinken. Wer die Wirkung von Koffein abschwächen möchte, kann Ballaststoffe zu sich nehmen. Es besteht die Annahme, dass Koffein an die Ballaststoffe gebunden werden kann. Einen hohen Koffeingehalt hat Guarana, eine Pflanzenart, die im Amazonasbecken beheimatet ist. Im Vergleich zu Kaffee ist der Koffeingehalt von Guarana drei bis viermal höher. Aus Guarana werden unter anderem Erfrischungsgetränke, Pulver oder Kapseln als Energiekick hergestellt. «Den anregenden Effekt von Koffein kann man jedoch nicht durch eine höhere Dosierung steigern», sagt Irene Chetschik. Der menschliche Körper vertrage aber eine grosse Menge Koffein, ohne Schaden zu nehmen. «Rein theoretisch kann ein Mensch 5000 bis 10 000 Milligramm Koffein zu sich nehmen. Aber um diese Menge zu erreichen, müsste man Guarana oder K affee in sehr grossen Mengen konsumieren.»
DANIELA OEGERLI
Seinen Namen hat Cola von der Colanuss, aus der früher das Koffein für das Getränk gewonnen wurde. Ursprünglich wurde Cola als Medi zin gegen Husten eingesetzt. Die Colanuss hat aufgrund ihres hohen Koffeingehaltes eine sti mulierende Wirkung. Das Koffein ist jedoch anders gebunden als dasjenige der Kaffeeboh nen, es ist für seine verdauungsanregende und schmerzstillende Wirkung bekannt. Vor allem in Afrika ist die Colanuss seit Jahrhunderten ein beliebtes Genussmittel. Mittlerweile verwenden die meisten Hersteller von Colagetränken billi geres Koffein, das bei der Herstellung von ent koffeiniertem Kaffee anfällt. Im Vergleich zu anderen koffeinhaltigen Getränken liegt der Koffeingehalt von Cola im unteren Bereich.
SCHWARZTEE/GRÜNTEE
Für Schwarztee lässt man die Teeblätter oxidie ren, beim Grüntee ist das nicht erwünscht. Bei der Herstellung von Schwarztee werden die Blätter gerollt. Dadurch brechen die Zellwände auf und Sauerstoffmoleküle aus der Luft kön nen sich an die Enzyme der Zellsäfte binden. So entsteht ein natürlicher Gärungsprozess und die ursprünglich grünen Teeblätter wandeln sich zu schwarzem Tee. Beim Grüntee werden die Blätter erhitzt, um die Farbe zu erhalten. Meis tens wird er aus anderen Teepflanzen gewonnen als schwarzer Tee. Der wichtigste Inhaltsstoff des Tees ist das anregende Koffein, das früher auch als Tein, Teein oder Thein bezeichnet wurde. Inwieweit die Ziehzeit Einfluss auf die Stärke des Tees hat, ist unklar.
Zahlen und Fakten
ENERGYDRINKS
Vor allem bei Jugendlichen sind Energydrinks sehr beliebt. Jedoch enthalten diese viel Zucker und Säuerungsmittel. Da Energiedrinks ebenfalls viel Koffein enthalten, können auch sie zu H erzrasen und Nervosität führen. Die Idee zu Energydrinks stammt aus Japan, wo nach dem Zweiten Weltkrieg japanischen Piloten Taurin zur Verbesserung der Sehleistung verabreicht wurde. Als natürlich im Körper vorkommende Verbindung hat Taurin zahlreiche physiologische Effekte. Unter anderem ist es an der Entwicklung des Gehirns und des Sehapparats beteiligt. Einer der bekanntesten Energydrinks ist Red Bull. Der österreichische Unternehmer Dietrich Mateschitz entdeckte diese Getränke in Asien und brachte sie nach Europa.
CASCARA
Cascara heisst Schale oder Hülle auf Spanisch und bezeichnet die Pulpe der Kaffeekirsche beziehungsweise einen Aufguss daraus. Der Tee aus getrockneter Pulpe wird in vielen Ländern schon sehr lange getrunken – in der EU wurde er allerdings erst 2022 als neues Lebensmittel zugelassen. Seine Verwendung hilft, unnötige Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, da die Pulpe bei der Gewinnung von Kaffeebohnen gewöhnlich als Abfallprodukt übrig bleibt. Geschmacklich erinnert Cascara eher an einen Früchtetee mit Noten von Hibiskus, Hagebutte und Kirsche als an ein Kaffeegetränk. Der Koffeingehalt variiert je nach Zubereitung, er ist jedoch kaum höher als
SCHOKOLADE
Was viele nicht wissen: Schokolade enthält ebenfalls Koffein. Die Kakaobohne enthält Koffein und Theobromin, wobei das Theobromin das Hauptalkaloid ist. Diese Substanz ist mit Koffein verwandt, hat aber eine etwas mildere aufputschende Wirkung. Theobromin erweitert die Gefässe und regt den Kreislauf an. Je dunkler die Schokolade ist, desto mehr Theobromin enthält sie. Schokolade mit einem Kakaogehalt von 90 Prozent enthält deutlich mehr Theobromin als die gleiche Portion Zartbitter oder Milchschokolade. Wer die Schokolade mit Milch mischt, konsumiert weniger Theobromin. Weiter sagt man der Schokolade nach, ein Stimmungsaufheller zu sein – das liegt aber eher am Zuckeranteil.
MATE-TEE
Mate-Tee ist im Moment in aller Munde. Der Name Mate bezeichnete ursprünglich das Trinkgefäss, aus dem er getrunken wird. Die Mate-Pflanze kommt aus Südamerika. Der Tee wird aus den Blättern des Mate-Baumes, eines Stechpalmen-Gewächses, zubereitet. Mate schmeckt erdig, süss, etwas bitter und gleichzeitig frisch. Mate-Tee hat etwas weniger Koffein als Kaffee, es wird jedoch durch die Inhaltsstoffe Theobromin und Theophyllin in seiner Wirkung verstärkt. Durch die Gerbstoffe setzt der anregende Effekt etwas langsamer ein als bei Kaffee und hält länger an. Mate ist daher eine beliebte Zutat in Energy-Drinks. Mate-Tee soll verdauungsfördernd und harntreibend sowie anregend und aktivierend wirken.
350 mg
Koffein sind in 100 Gramm Guaranapulver enthalten. So sieht es bei den anderen koffeinhaltigen Getränken (pro dl) oder Schokolade (pro 100 g) aus: Espresso 134 mg, Schwarz t ee 22 mg, Grüntee 15 mg, Mate-Tee 18 mg, Matcha-Tee 35 mg, Cascara 15 mg, Cola 11 mg, Energy-Drink 32 mg, dunkle Schokolade (70 bis 85 Prozent Kakaoanteil) 8 0 mg, Milchschokolade 17 mg. Dies sind ungefähre Angaben, da es je nach Zuber eitung der Getränke Abweichungen geben kann.
Koffein in reiner Form braucht es vor allem in der Lebensmittelindustrie.
Dieses Koffein stammt vom Entkoffeinieren von Ka ffee. In reiner Form ist Koffein ein weisses, kristallines und geruchloses Pulver mit bitterem Geschmack.
53,5 Prozent
der Getränkebestellungen in der Schweizer Gastronomie macht Kaffee aus.
Matcha ist ein zu Pulver vermahlener Grüntee, der in der japanischen Teezeremonie verwendet wird. Frisch hat er eine intensive grüne Farbe.
1820 entdeckte der deutsche Chemiker Ferdinand Runge auf Anregung von Johann Wolfgang von Goethe das Koffein. Es gelang ihm als Erster, reines Koffein aus der Kaffeebohne zu isolieren.
NINO SCHÜPBACH
« EIN GENAUER ZEITPLAN HILFT, NICHTS ZU VERGESSEN»
Bei den vielen Details
muss im Finale des Wettkochens jeder Handgriff sitzen. Nino Schüpbach hat trainiert, optimiert und hält die Zeit stets im Blick.
HGZ: Nino Schüpbach, welche Erfahrungen haben Sie mit Berufswettbewerben gemacht?
NINO SCHÜPBACH: Während meiner Zusatzausbildung zum Diätkoch hätte der Lernendenwettbewerb der Insel-Gruppe mein erster Wettbewerb werden sollen. Doch kurz vor dem Finale wurde ich positiv auf Corona getestet und konnte nicht teilnehmen. Im Juni 2023 durfte ich Janic Mühlemann als Commis am «Goldenen Koch» unterstützen. Dieses Erlebnis hat mich dermassen fasziniert, dass ich nun selbst an Wettbewerben mitmachen will.
Sie machen bei «La Cuisine des Jeunes» von «Schweizer Fleisch» mit. Weshalb?
Schweinsbäckli und die Sellerieblume mit Apfel bieten eine feine Balance aus herzhaften und fruchtigen Aromen, die perfekt zur Jahreszeit passt.
Verraten Sie uns etwas über den Hauptgang?
Da für mich Handwerk sehr wichtig ist, wollte ich etwas in Richtung Filet Wellington machen. Doch ich finde Blätterteig heutzutage etwas langweilig. Deshalb er setze ich diesen durch einen Kartoffelmantel. Anstelle der Duxelles verarbeite ich den Kopf und die Spitze des Filets zu Farce. Einen Teil davon ergänze ich mit Morcheln, den anderen mit Spinat. Mir ist sehr wichtig, dass es keinen Abfall gibt und keine Lebensmittel verschwendet werden.
Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?
Das Amuse-Bouche ist eine Abwandlung eines Hauptgangs, den w ir in einem Restaurant serviert haben. Diese Kombination gefällt mir enorm. Alle Elemente des Amuse-Bouche und des Hauptgangs habe ich einzeln kreiert und zusammen kombiniert. Dazu habe ich auch sehr viel in Kochbüchern oder auf den sozialen Medien wie Instagram oder Gronda recherchiert.
Daniel Josi kennen. Ich habe diesen Plan bei jedem Probekochen wie auch bei der Abschlussprüfung angewendet und bin sehr zufrieden damit. Mit jedem Training werde ich schneller bei der Arbeit.
Ein Kochwettbewerb erfordert viel Training, Fleiss, Leidenschaft und Durchhaltevermögen. Haben Sie noch Freizeit? Ja, auf jeden Fall. Dazu kommt, dass mein Beruf auch ein grosses Hobby von mir ist. Ich koche mit sehr viel Leidenschaft und Freude. Auch freue ich mich sehr, diese zwei Gerichte zu kochen und anzurichten.
Womit schaffen Sie Ausgleich zur Arbeit in der Küche? Ich verbringe Zeit mit meiner Familie, die für mich enorm wichtig u nd immer für mich da ist. Seit drei Jahren spiele ich Fussball. Wenn es die Zeit zulässt, gehe ich hin und kann im Training oder im Spiel komplett abschalten. Zur Entspannung höre ich auch sehr gerne Musik. G ABRIEL TINGUELY
Zur
Person
Genau. Die Schweiz hat ein strenges Tierschutzgesetz. Dass die Tiere artgerecht gehalten werden, beeinflusst die Qualität des Fleisches. Dieses schmeckt besser, wenn es aus der Region kommt und saisonal ist. Dafür bezahle ich gerne ein bisschen mehr.
einen Namen für das Amuse-Bouche?
«Frühlingshafte Schweinerei auf der Gabel» ist der Titel Ihres Gerichts. Haben Sie auch
Ich denke der Name «Frühlingserwachen» passt sehr gut zum A muse. Er verbindet den schweren Charakter des Gerichts mit der Frische des Frühlings. Die Kombination aus geschmortem
Ihre Gerichte bestehen aus zahlreichen Details. Dafür haben Sie 2,5 Stunden Zeit. Wie gehen Sie mit dem Zeitmanagement um? Ich habe einen genauen Zeitplan erstellt. Der hilft mir, nichts zu vergessen und die Zeit im Blick zu haben. Dieses Hilfsmittel lernte ich während meiner Lehre bei
HERZLICHE EINLA DUNG
GEMEINSAM AN DIE OFFA
Der Berner Nino Schüpbach lernte Koch EFZ im Altersheim Seniorama in Oberhofen und Diätkoch EFZ im Spital Belp. N ach Stationen im «Eden» Spiez und «Kursaal» Bern war er in der Küche der Stiftung Uetendorfberg tätig. Dort, im Team seines Vaters, arbeiten 21 Personen, zehn davon mit Beeinträchtigung. Heute arbeitet er im Zürcher «Igniv by Andreas Caminada».
LIEBE MITGLIEDER DES UNION CIRCLE
Wir besuchen gemeinsam den bekannten Wettbewerb «Gastro-Elite» auf dem OLMA-Gelände in St. Gallen. Komm mit uns zum exklusiven Mittagessen des Wettbewerbsmenüs mit! Weitere Infos zum Wettbewerb unter: gastro-elite.ch.
WANN
Donnerstag, 10. April 2025 WO
OFFA St. Gallen
Splügenstrasse 12 9008 St. Gallen
PROGRAMM
10.30 Uhr: Treffpunkt vor dem Eingang G (Ticketabgabe) 11.00 Uhr: Einblicke in den Wettbewerb mit Reto Walther, Geschäftsführer des Schweizer Kochverbands und Apéro 12.00 Uhr: Wettbewerbsmenü (inklusive Wasser, ein Glas Wein oder Bier, Kaffee)
Nachmittag: steht zur freien Verfügung
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Céline Grossmann gewinnt die Schweizer Meisterschaft der Lernenden
Ihre «Mystery Soup» und der Hauptgang mit Flanksteak und geschmorter Zwiebel überzeugten die Jury.
Für die 20. Ausgabe von «Gusto» galt, einen Hauptgang zum Thema «Special Cuts» zuzubereiten. Im Dezember erhielten die Finalteilnehmenden zudem den Warenkorb für eine Suppeneinlage. Die übrigen Zutaten der Suppe wurden erst kurz vor dem Finalkochen mitgeteilt. Nach zweieinhalb Stunden musste die Suppe angerichtet werden, eine halbe Stunde später der Hauptgang. Danach konnten die jungen Talente erst einmal aufatmen. In den Augen der Experten hatten sie grossartige Arbeit geleistet. Dennoch waren sie nicht mit allem zufrieden. Dies und jenes hätte besser sein können. Bemerkte die Jury beim Verkosten a llfällige Patzer? «Details beim Dekor fallen weniger auf als kleine Fehler beim Geschmack», sagte Jurypräsident Yanick Mumenthaler. Die Juroren und Organisatoren waren sich einig: Das Niveau der Lernenden war ausgeglichen
und auf einem extrem hohen Niveau. So stand Céline Grossmann (18) bei der Rangverkündigung zuoberst auf dem Podest. Sie ist im dritten Ausbildungsjahr bei der Stiftung für Betagte in Münsingen/BE. Zweiter wurde Nicolas Imholz (18, 3. Lj.) vom «Spannort» in Erstfeld/UR. Er wurde letztes Jahr Vierter. Den dritten Rang erreichte Ben Cesa (18, 3. Lj.) vom Culinarium Alpinum, Stans/ NW. Auf dem vierten Rang klassierten sich Noah Ernst (16, 2. Lj.) vom Betagtenzentrum Laupen/ BE, Tiziano Palazzo (17, 2. Lj.) vom «The Omnia» in Zermatt/VS und Lorenz Schait (17, 2. Lj.) vom «The Dolder Grand» in Zürich. Céline Grossmann wurde vom Publikum zudem zur «Community Winnerin» gekürt. Sie darf bei Juror Paul Cabayé im Hotel The Glacier in Grindelwald/BE in die Küche blicken.
Zu gewinnen gab es bei der «Gusto»-Jubiläumsausgabe unter anderem 14 Tage in Singapur m it Einblicken bei Julien Royer im Restaurant Odette (1. Platz), eine Woche in Salzburg inklusive Küchenbesuch bei Martin Ebert im Restaurant Ikarus (2. Platz) sowie eine Woche in der Zentralschweiz mit spannenden Tagen bei Mike Wehrle im Bürgenstock Resort (3. Platz). GABRIEL TINGUELY
1 «Gusto 25»-Siegerin Céline Grossmann im Gold-Konfetti-Regen.
2 Céline Grossmann schickt ihr Hauptgericht: Im Vordergrund stehen der Bao Bun mit sautiertem Nierenzapfen und der Mezcal-Cocktail. Von d er Glasglocke verdeckt werden das Teriyaki Flat Iron vom japanischen Grill mit Yuzu-Sauce, die gedämpfte Schwarzwurzel, die Miso-Zwiebel und die Belper-Knolle-Krokette.
3 Die drei Erstplatzierten (v. l.): Nicolas Imholz, 2. Platz, Gewinnerin Céline Grossmann, Ben Cesa, 3. Platz.
4 Noah Ernst arbeitet mit Schwung und doch sehr fokussiert.
5 Tiziano Palazzo beim Anrichten seiner Petersilienwurzelsuppe.
6 Finalteilnehmende, Juroren und Kameraleute füllten die Küche der Berufsfachschule Baden/AG.
7 Lorenz Schait konzentriert sich auf die Dekoration seines Hauptgangs. BILDER ZVG
Kaffee in allen Varianten anbieten
Die Kaffeemaschinen von Franke Coffee Systems bestechen durch benutzerfreundliche Touch-Displays, automatisierte Features und kundenbasierte Programmierungen. Damit ist es möglich, eine Vielzahl anpassbarer Getränke effizient und in höchster Q ualität anzubieten. Die Kombination aus individuell abgestimmten Kaffeegetränken und effizienter, freundlicher Bedienung sorgt für zufriedene Gäste und langfristigen Erfolg. coffee.franke.com
Dieser Stoff passt sich den Formen an
Der Kiefer-Pakkaholz-Griff des Nagare-Messers ist wasserabweisend.
So scharf wie ein Samurai-Schwert
Nagare-Kochmesser von Kai schneiden butterweich d urch Kräuter, Gemüse, Fisch und Fleisch.
Kai ist der führende Hersteller
Samurai-Schwerter entwickelte: Bis zu tausend Lagen harte und zähe Stahlsorten wurden zu die sen Klingen zusammengefaltet. Damast-Stahl hat in Japan schnell auch den Weg in die Küche gefun den. Das Bieler Unternehmen Ceco führt für den Schweizer
Die Beiträge auf den Produktseiten w erden von Jörg Ruppelt zusammengestellt und redigiert. joerg.ruppelt@ hotelleriegastronomie.ch
Cremige Joghurts zum Verfeinern
Ob auf dem Frühstücksbuffet, im To-go-Geschäft oder auf der Dessertkarte: Mit den neuen Fruchtjoghurts von Milram können
Profis ihr Angebot ideal erweitern. Die cremigen Joghurts sind schon pur ein Genuss und können mit wenigen Zutaten schnell verfeinert werden. Sie eignen sich aber auch als Grundlage für raffinierte Dessertkreationen – vom Heidelbeer-Schichtdessert mit Chiasamen bis hin zur Mango-JoghurtMousse. Darüber hinaus können Anwender mit den Neuprodukten ideal aktuelle Food Trends wie Bowls, Smoothies oder Frozen Joghurt umsetzen. Die Möglichkeiten reichen von der BreakfastB owl mit exotischen Früchten über Mango-Gurken-Lassi bis hin zu Banana-Ice-Cream. milram-food-service.de
Wenn sich Gin und Basilikum vereinen
«Mit dem Gin Basil Smash bringen wir den Sommer in jede Jahreszeit», sagt Svenja Hölter, Senior
Distilling Company. «Die eigens entwickelte Rezeptur kombiniert die frischen Aromen von Basilikum und Zitrone mit unserem Gin Knut Hansen. Damit bedienen wir die steigende Nachfrage nach vorgemixten Cocktails.» Knut Hansen Dry Gin ist ein nordischhanseatisches Produkt der Hamburg Distilling Company, für den regionale Botanicals verwendet werden. Die neue Ready-toDrink-Sorte ist eine perfekte Symbiosezweier Hamburger Erfolgsgeschichten, denn auch der Cocktail Gin Basil Smash hat hanseatische Wurzeln, wurde er doch 2007 in Hamburg erfunden.
João Coelho: von Portugal ins schweizerische Crissier
Der Gewinner des Goldenen Kochs 2025 hat seinen Platz in der Brigade des Restaurants de l’Hôtel de Ville in Crissier/VD gefunden.
Im Restaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier/VD gibt es im Untergeschoss ein kleines Museum. Eine grosse Vitrine beherbergt dort mehrere Trophäen vom Kochwettbewerb Goldener Koch. Nicht alle, die von den Köchen des Hauses gewonnen wurden, sind hier z u sehen. Aber die Sammlung ist umfangreich genug, um die Bedeutung des Wettbewerbs im Betrieb zu veranschaulichen.
João Coelho, der den Wettbewerb mit seinem Commis Bruno Schneider dieses Jahr gewonnen hat, ist sich bewusst: Wer unter dem Banner von Crissier startet, tritt in grosse Fussstapfen. Doch er betont die Unterstützung des ganzen Teams während der Vorbereitungen. «Wenn 25 Köche für einen da sind, um Ratschläge zu geben, weiss man: Man ist gut aufgehoben», sagt der 25-jährige Sous-chef, der bereits an mehreren Wettbewerben in Portugal teilgenommen hat.
Frühe Faszination
Obwohl das Kochen in João Coelhos Familie eine zentrale Rolle spielt, glaubt er nicht an eine frühe Berufung: «Mit fünf Jahren entscheidet sich niemand dafür, Koch zu werden.» Dennoch hilft er schon damals gerne in der Küche, vor allem bei der Zubereitung von Garnelen – eine Spezialität, die er heute noch liebt. Schon früh gefallen ihm die Anforderungen und die Präzision des Kochberufs. Mit 15 Jahren besucht Coelho eine Berufsschule in Portugal und sammelt anschliessend Erfahrungen
in Sternerestaurants in Porto (PT) und Budapest (HU). 2016 erschüttert ihn die Nachricht von «Crissier»-Küchenchef Benoît Violiers Tod. Damals weiss er weder etwas über die Schweiz noch über das ikonische Waadtländer Restaurant – aufgrund des tragischen Ereignisses informiert er sich und nimmt sich vor, eines Tages dort zu arbeiten.
«Durch den Sieg wird sich für mich nichts ändern.»
JOÃO COELHO, GEWINNER GOLDENER KOCH 2025
Coelhos Traum soll sich einige Jahre später erfüllen. Doch seine Ankunft in der Schweiz im Jahr 2019 ist nicht einfach. Er spricht kein Wort Französisch und muss zunächst in einem benachbarten Restaurant arbeiten, bevor er in die Crissier-Brigade aufgenommen
wird. «In einer Küche, in der alles sehr schnell geht, hat man keine Zeit, ein Wörterbuch hervorzuholen», erinnert er sich. Er eignet sich die Sprache während der Arbeit an, im Austausch mit den Kollegen.
Grosse Unterstützung zuhause
Trotz seines Siegs bleibt João Coelho bescheiden und will an der Seite von Franck Giovannini bleiben. Er schätzt Giovanninis Nähe zu seiner Brigade, seine Menschlichkeit und sein Engagement. «Alle fragen mich, was ich jetzt machen werde. Es ändert sich nichts, ich bleibe an meinem Platz», so Coelho. Bei allem, was er tut, kann João Coelho auf die Unterstützung seiner Frau Andrea zählen. «Sie hat mich immer auf all meinen Abenteuern begleitet. Diese Trophäe ist auch ihre», betont er. Zuhause kochen die beiden auch oft zusammen: «Ich habe Glück, sie kocht göttlich!» Gemeinsam bereiten sie zum Beispiel gerne Meeresfrüchte zu, sind aber neugierig auf alles: «Die Küche ist ein Fenster zur Welt.» PATRICK CLAUDET/AHÜ
Kevin Kunz
CEO
Der Verwaltungsrat der Kursaal Bern AG vermeldet, dass CEO Kevin Kunz im April 2026 in den Ruhestand treten wird. In den kommenden Monaten wird der Rekrutierungsprozess für seine Nachfolge eingeleitet. Kunz ist seit Mai 2016 Geschäftsführer des Berner Unternehmens.
Raphaël Gaudart
Schulleiter
Michèle Müller
Executive Assistant Manager
Michèle Müller übernimmt die Funktion als Executive Assistant Manager Food & Beverage im Kempinski Palace in Engelberg/ OW. In dieser Position übernimmt sie strategische und kaufmännische Aufgaben sowie d ie Stellvertretung des General Managers Andreas Magnus.
Heinz Krähenbühl
Cluster General Manager
Mehr Informationen unter: restaurantcrissier.com
Der Stiftungsrat der Hotelfachschule Thun ernennt Raphaël Gaudart zum Schulleiter und Site Manager der HF Thun und Associate Dean der EHL School of Practical Arts. Gaudart bringt fundierte Fachkenntnisse im schweizerischen Bildungssystem mit. Er wird seine neue Position am 1. Juni antreten.
Rainer M. Willa
Verwaltungsratspräsident
Nach sieben Jahren als CEO der Hotel Partner Management AG übernimmt Rainer M. Willa die Position des Verwaltungsratspräsidenten. In dieser Funktion ist er für die Aufsicht über das Schweizer Unternehmen zuständig. Willa ist bereits seit zwölf Jahren für den Revenue Management Dienstleister tätig.
Die Berliner HR Group gibt bekannt, dass Heinz Krähenbühl seit 1. März als Cluster General Manager sowohl das Mövenpick Hotel Zürich Airport als auch das Mövenpick Hotel Zürich Regensdorf leitet. Der Hotelier ist seit 2021 für die Gruppe tätig und verantwortet seither das Mövenpick Hotel in Regensdorf.
Oliver Meyer
CEO
Unternehmensgründer der Hotel Partner Management AG Oliver Meyer, der bisher Verwaltungsratspräsident war, übernimmt die Position des CEO von Rainer M. Willa. Meyer war bereits von 2006 bis 2018 CEO und hat in der Zwischenzeit andere Projekte begleitet sowie weitere Mandate verantwortet.
Im Rampenlicht: João Coelho sorgt mit seinem Sieg beim «Goldenen Koch» für einen weiteren «Crissier»-Erfolg. BILDER ZVG
David Fügers Beruf ist für ihn massgeschneidert
Als Director of Business Development ist David Füger im Hotel Vitz n auerhof in Vitznau/ LU für die Prozessentwicklung und -optimierung verantwortlich.
Auf die Frage «Was macht ein Director of Business Development?» antwortet David Füger: «Vieles. Ich bin in alle Betriebsbereiche involviert und darf überall mitwirken und mitgestalten. Ich habe eine Schnittstellenfunktion.» Aus seiner ursprünglichen Kernaufgabe Human Resources entwickelte sich sein jetziger Tätigkeitsbereich. Zuerst ging es nur darum, Arbeitsabläufe und -prozesse zu optimieren. Inzwischen ist David Füger für sämtliche Prozessentwicklungen im Betrieb zuständig. Als Beispiel für seine Arbeit nennt der 30-Jährige die Zertifizierung des «Vitznauerhof» mit dem Nachhaltigkeitslabel IbexFairstay Silber. «Ich habe den Zertifizierungsprozess betreut und die Teams bei der Entwicklung und Umsetzung von Massnahmen in ihren Abteilungen begleitet.»
«Das Spannendste an meinem Job: Ich darf überall mitwirken.»
DAVID FÜGER, DIRECTOR OF BUSINESS DEVELOPMENT
Da das Thema Nachhaltigkeit aktuell bleibt und auch Rezertifizierungen erfolgen, wird David Füger hier am Ball bleiben. Zeitgleich jongliert er weitere Projekte.
KI für Gäste und Mitarbeitende
«Wir sind gerade daran, eigene KIChatbots für den ‹Vitznauerhof› zu trainieren», erzählt der Director of Business Development. Es handelt sind um zwei Chatbots: Teo ist für die Gäste da, und TeoCoach für die Mitarbeitenden. Es geht dabei nicht nur um die Frage,
David Füger hat Restaurantfachmann gelernt, unter anderem die Swiss Skills gewonnen sowie die SHL Schweizerische Hotelfachschule Luzern absolviert.
was technisch alles möglich ist, sondern auch darum, wie weit das Hotel mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz gehen möchte.
«Ich finde es mega cool, Projekte und Entwicklungen anregen, aufgleisen, begleiten, erfolgreich umsetzen und stetig weiterentwickeln zu können.» Das tut David Füger natürlich nicht im Alleingang, sondern in Teamarbeit: mit der Geschäftsleitung, dem Kader aber auch den Mitarbeitenden. «Es ist mir wichtig, dass die Mitarbeitenden mitbestimmen können und wir die Prozesse zusammen durchlaufen. Schliesslich sind sie es, die hinter den Entwicklungen stehen sollen und diese mittragen müssen.»
Obschon David Füger als Director of Development eine besondere Position im Betrieb bekleidet, sitzt er deswegen nicht im Elfenbeinturm. Er springt im Service ein, wenn weitere Hände ge-
braucht werden, und er engagiert sich für den Berufsnachwuchs. Einerseits ist er Experte bei Berufswettbewerben wie beispielsweise bei den Swiss Skills, andererseits möchte er später einmal a ls Mentor Lernende und junge Berufsleute beim Umsetzen von Projekten begleiten. RICCARDA FREI
Zur Person
David Füger stammt aus einer Bäcker-Familie. In der Freizeit ist er am lieb s ten mit Boot oder Wakeboard auf dem Wasser oder unternimmt Touren mit seinem Gravel B ike. Er verbringt zudem gerne Zeit mit Freunden, Familie und seiner zukünftigen Ehefrau. Gemeinsam besucht das Paar oft schöne Hotels und Restaurants.
Unter dem Motto «Was macht ...?» werden Berufsleute vorgestellt, die im G astge werbe tätig sind, aber keinen typischen Gastro B eruf ausüben.
ARLETTE SCHEIDEGGER: «WIR HABEN DIESES JAHR VIEL VOR»
Der Berufsverband Hotel, Administration & Management hatte seine erste Sitzung mit dem neuen Vorstand. Die Präsidentin Arlette Scheidegger verrät, worauf sich die Mitglieder freuen dürfen.
HGZ: Arlette Scheidegger, an der Delegiertenversammlung im November wurde Ihr Vorstand neu gebildet. Nun hat seine erste Sitzung stattgefunden. Wie lief es?
ARLETTE SCHEIDEGGER: Sehr gut. Wir haben im Vorstand die perfekte Mischung aus neuen und bewährten Mitgliedern. Die einen bringen neue Ideen ein, hinterfragen eingespielte Abläufe und decken blind gewordene Flecken auf. Die anderen sorgen mit ihrer Erfahrung und ihrem Vorwissen für Kontinuität und Effizienz, weil sie wissen, wie der Hase läuft.
Was hat der Vorstand an der ersten Sitzung gemacht?
Neben dem Vorstellen und Behandeln der pendenten Geschäfte und dem Austausch von Informationen haben wir die Ressorts aufgeteilt und uns ein Jahresthema gegeben, unter welches wir unsere diesjährigen Aktivitäten stellen.
Und wie lautet dieses Thema? «Neue Arbeitswelten». Dieser Begriff beschreibt recht gut, was uns alle derzeit beschäftigt: die Veränderungen in unserer Arbeitswelt auf verschiedensten Ebenen.
Woran denken Sie dabei?
An die revidierte Grundbildung für Kaufleute HGT, die im August startete. An familienfreundliche Arbeitszeiten, neue Führungsstile, Teilzeit und Jobsharing auf K aderstufe. Entwicklungen wie diese verändern unsere Arbeitsweise und -welt. Zudem eröffnet u ns künstliche Intelligenz noch ungeahnte Möglichkeiten – in der analogen und der virtuellen
Arbeitswelt. Das ist sehr spannend, aber auch herausfordernd.
Wie setzt der Berufsverband das Jahresthema um? Indem wir den Mitgliedern die Möglichkeit eröffnen, sich für die digitale Arbeitswelt fit zu machen: mit der Weiterbildung «Director of E-Commerce» und dem Kurs «Revenue Management». Zudem führen wir erstmals ein Cyber-Security-Training durch. Dies in englischer Sprache, damit Berufsleute aus allen Landesteilen daran teilnehmen können. Das Employer Branding Camp findet als Barcamp statt. Dieses Eventformat kommt ohne fixe Agenda und direktive Seminarleitung aus. Die Teilnehmenden bestimmen die Inhalte des Camps selber und leiten die Diskussionsrunden in eigener Regie. Auch beim Anlass HGU Fokus werden wir das Jahresthema umsetzen. Und mit der Organisation der Swiss Skills schaffen wir für den Berufsnachwuchs eine neue Arbeitswelt. (RIF)
Zur Person
Arlette Scheidegger engagiert sich seit 2015 im Vorstand des Berufsverbands Hotel, Administration & Management. Seit 2018 amtet sie als dessen Präsidentin.
Koch sucht Küche
Mehr Informationen unter: vitznauerhof.ch
ZVG
Arlette Scheidegger: «Digitalisierung darf man nicht verschlafen.» ZVG
Mehr Informationen unter: hotelgastrounion.ch
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GEMEINSAM AM FAMILIENTISCH
Die türkische Küche lebt von einfachen Zutaten, einer vielfältigen Gewürzwelt und vom geselligen Beisammensein. Im «Zuki’s» in Zürich gibt es anatolische Hausmannskost, mit viel Liebe gekocht.
Als Sükran Kara, genannt Zuki, vor 18 Jahren aus Köln (DE) nach Zürich zog, fand sie eine grosse Zahl an Restaurants und Imbissen, die hauptsächlich Döner verkauften. «Ich vermisste die traditionelle anatolische Küche.» Vor vier Jahren wagte die Betriebswirtin, die bis dahin im Marketing tätig war, den beruflichen Neustart. Sie eröffnete mit «Zuki’s» ihren eigenen Take-away. Dort kocht sie k lassische Rezepte aus Ostanatolien – der Region, in der Zukis Wurzeln liegen. «Wir bereiten alles frisch und in Handarbeit zu», erzählt sie. «Es sind schlichte, au-
thentische Gerichte, die ich aus meinem Elternhaus kenne – ohne überflüssige Extras, aber mit einer vertrauten Note.»
Unerwarteter Bestseller
Da gibt es zum Beispiel die Linsensuppe, die aus der türkischen Küche nicht wegzudenken ist. Traditionell besteht sie aus roten Linsen, Zwiebeln und Karotten. «Ich füge grüne Linsen, weiteres Gemüse sowie Minze hinzu und würze die Suppe sehr scharf, so wie ich sie mag», erzählt Kara. Ebenfalls nicht fehlen darf ein besonderes Gewürz, das sie jeweils
aus ihrem Heimatdorf mitbringt. «Ich habe noch nicht herausgefunden, wie es hier heisst», erzählt sie. Ursprünglich habe sie nicht gedacht, dass die Suppe so gut ankommt. «Doch sie wurde zum Bestseller. Ich habe Stammkunden, die seit Tag eins immer die Linsensuppe bestellen.» Ein weiteres Highlight aus der «Zuki’s»Küche sind Gözleme (Bild). Dafür wird hausgemachter Teig dünn ausgewallt, gefüllt, zu Teigtaschen gefaltet und gebraten. Zuki bietet eine fleischhaltige, eine vegetarische und eine vegane Variante an. Obwohl viele türkische Gerichte Rind- oder Lammfleisch
enthalten, sei eine vegetarische Umsetzung gut möglich. «Da wir aber häufig mit Joghurt und Käse arbeiten, bin ich bei veganen Varianten stärker gefordert.» Das «Zuki’s» an der Zürcher Morgartenstrasse spricht eine vielfältige Kundschaft an. «Ich habe viele Stammgäste, auch aus der Türkei», erzählt die Betreiberin. «Das ehrt mich besonders, weil sie die Gerichte mit einem kritischeren Blick sehen.» Besonders beliebt bei ihren Gästen ist auch Karniyarik, eines der persönlichen Lieblingsgerichte der Inhaberin. Die gefüllten Auberginen gibt es in der ganzen Türkei in
verschiedenen Variationen. Im «Zuki’s» sind sie mit Rindshackfleisch, Petersilie, Zwiebeln und Tomaten gefüllt. Als Beilage gibt es Reis und häufig einen Salat. Essen hat in der anatolischen Kultur einen hohen sozialen Stellenwert. Zuki wuchs in einer Grossfamilie mit sechs Kindern auf. «Das Abendessen war unser tägliches Ritual, bei dem wir ohne Ausnahme alle zusammenkamen.» Was ihr als Kind manchmal lästig gewesen sei, schätze sie heute. «Das vertraute Gefühl von Geselligkeit und mit Leidenschaft gekochtem Essen will ich im ‹Zuki’s› weitergeben.» ALICE GULDIMANN
Rund 3000 Lernende haben unsere Zeitung abonniert.
«Ich bin Koch aus Leidenschaft und will Applaus für die Qualität meiner Speisen.»
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Länderküchen
Die Gastronomie in der Schweiz ist vielfältig. Dies auch dank der Einwanderer, die ihre Küche mitbrachten.
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Drei Generationen und vierzehn Punkte
Das Bergrestaurant Moosalp wird von Amadé und Carmen Kalbermatten in zweiter Generation geführt. Mit ihren Kindern Jeremy und Priscilla Kalbermatten arbeitet auch die dritte Generation bereits im Betrieb mit. BILDER
Das «Moosalp» in Törbel/VS ist das ganze Jahr über ein beliebtes Ausflugsziel. Dies nicht nur der Aussicht wegen.
Der Dom (4546 Meter über Meer) ist der höchste Berg, der vollständig auf Schweizer Boden steht. Im Bergrestaurant Moosalp kann man sowohl die beeindruckende Aussicht auf den Dom und die Mischabel-Bergkette wie auch die m it 14 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete Küche geniessen. Zubereitet werden die Speisen von A madé Kalbermatten. Seine Frau
Carmen sorgt im Service dafür, dass sich jeder Gast in dem auf 2048 Meter über Meer gelegenen Restaurant wohlfühlt.
Internationale Einflüsse und kultige Cremeschnitte
Amadé Kalbermatten kombiniert Produkte und Aromen der Alpen mit mediterranen und exotischen Geschmäcken. So sind auf der aktuellen Speisekarte Gerichte zu fi nden wie: Frisotto aus Fregola sarda, Kürbis, Schnittlauch und Verjus sowie asiatisches Rindstatar mit Kaffir-Limette, Zitronengras, Mangosenf und Brioche. A ber auch «Dom 42», ein KalbsCordon-bleu mit getrockneten Aprikosen, paniert mit Nüssen und Panko, begleitet von Walliser Regiofrites oder «Hüsminäschtra»,
eine Minestrone mit Gartengemüse nach Art von Mutter Balbina, stehen auf der Karte. Bis über die Landesgrenzen hinaus berühmt ist das Restaurant Moosalp für seine Cremeschnitte. «Sie hat bei den Gästen Kultstatus erreicht und wird täglich frisch nach einem geheimen Rezept zubereitet», sagt Bruno Kalbermatten. Zusammen mit der Hotelkauffrau Christine Kalbermatten führt er eine Kommunikationsagentur. Diese vertritt unter anderem auch das familieneigene Restaurant Moosalp.
Starke Wurzeln
Das «Moosalp» öffnete am 12. Juli 1964 seine Türen und ist seither im Besitz der Familie Kalbermatten. Ursprünglich war die Küche
Die Serie «Familien sache» erscheint in loser Folge. Als Gegenpol zu kurzlebigen Pop-ups werden h ier Familienbe triebe vorgestellt, die seit mi ndestens drei Generationen bestehen.
nur 2,5 mal 2,5 Meter gross. Gekocht wurde auf einem Haushaltsofen. Das Wasser zum Trinken und Kochen wurde am nahe gelegenen Brunnentrog geholt. Die erste Menükarte warb für Fondue, Suppe mit Wienerli, Walliser- und Käseteller sowie für Raclettes vom Holzfeuer. Letztere sind seit der Eröffnung des «Moosalp» vor über 60 Jahren eine Spezialität des Hauses.
Menüs gab es 1964 nur auf Bestellung. Der Kaffee wurde mit Filtertüten aufgebrüht. Die Waren für den täglichen Gebrauch beförderte der damalige Wirt Alois Kalbermatten mit seinem Maultier oder Familienmitglieder trugen die Einkäufe mit dem Rückenkorb, der «Tschifra», auf die Moosalp.
Die dritte Generation ist bereit
Inzwischen hat sich viel im Restaurant Moosalp verändert. Das Haus wurde an die Wasserversorgung angeschlossen und die Küche modernisiert. Geblieben sind d ie familiäre Atmosphäre im Betrieb – was Gäste und Mitarbeitende zu schätzen wissen – sowie der enge Familienzusammenhalt.
Zum 60-Jahr-Jubiläum hat
Tochter Priscilla Kalbermatten das Betriebslogo und die Website neu gestaltet. Und mit Sohn Jeremy ist nun die dritte Generation fix in den Familienbetrieb eingestiegen. Jeremy Kalbermatten hat
die SHL Schweizerische Hotelfachschule Luzern abgeschlossen u nd Praktika in renommierten Häusern absolviert. Zurzeit unterstützt er seinen Vater in der Küche. Übergibt Amadé Kalbermatten dereinst den Betrieb an seinen Sohn, wird Jeremy sicher weitere neue Einflüsse mit ei nbringen. Gleichzeitig wird er eine bestimmte Familientradition sicher aufrechterhalten: das Verbinden von Bodenständigkeit mit Perfektion. RICCARDA FREI
Kurz und bündig
Sitzplätze Knapp 80 in Restaurant, Wintergarten und Lounge sowie 120 auf der Terrasse.
Öffnungszeiten Wintersaison Sonntags bis donnerstags, 9 bis 18 Uhr; freitags und samstags, 9 bis 21 Uhr. Die Sommersaison beginnt an Pfingsten, ab dann gilt: dienstags geschlossen.
Spezielles Schneeschuh-Vermietung und diverse Veranstaltungen wie Day Dance oder G-Astronomisches Sterngucker z’Nacht.
Mehr Informationen unter: moosalp.swiss
Der Wintergarten bietet 24 Sitzplätze mit Aussicht, die Terrasse weitere 120.
Schau drauf beim Brot-Kauf
Neu muss das Herstellungsland von Brot und Feingebäcken deklariert werden.
Mit UrDinkel ist dies ganz einfach: Die Marke garantiert für Spezialitäten, die aus Schweizer Getreide von zertifizierten Betrieben in der Schweiz hergestellt werden.
In Kooperation mit schweizerbrot.ch
Das wertvollste Getreide.
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Mineralität ist ein modischer Begriff für Wein-Freaks
Mineralik im Wein ist weniger eine Frage des Bodens als der Rebsorte und des Klimas.
«Der
aromatische Wein ist ein idealer Begleiter von Spargelgerichten.»
GABRIEL TINGUELY, WEINEXPERTE
Wein
Der volle Name der sehr alten Rebsorte lautet «Muscat blanc à petits grains». Von trocken bis süss keltern Winzer daraus eine Vielzahl an Weinen. Diese haben eines gemeinsam: Ihr Bouquet duftet intensiv nach Muskattrauben, Rosen und Zitrusfrüchten. Manchmal sind sogar Noten von Himbeeren dabei. Der trockene Muscat von Marc Ramu ist ein animierender Wein zum Aperitif. Hervorragend passt er zu Spargelgerichten und harmoniert auch mit orientalischen und asiatischen Speisen sowie Süsswasserfisch.
Region
Dardagny ist ein stattliches Weindorf im Kanton Genf. Im Jahr 1978 wurde ihm der Wacker-Preis des Schweizer Heimatschutzes verliehen. Bis heute hat sich nicht viel verändert, und die Kinder g ehen immer noch im Schloss zur Schule. Zahlreiche renommierte Winzerinnen und Winzer haben ihre Kellereien im Dorf. Auf Sandstein im Untergrund liegt eine dicke Schicht aus Ablagerungen des Rhonegletschers. Idealer Boden für die zahlreich angebauten Rebsorten, darunter Kerner und Scheurebe als Spezialitäten. Letztere findet sich auch im Angebot von Marc Ramu.
Produzent
Die Familie von Marc Ramu ist bereits seit mehreren Jahrhunderten mit dem Weingut verbunden. So wurde im Jahr 1321 ein gewisser Perret Ramu erwähnt. Marc Ramu führt die Domaine du Clos des Pins seit 25 Jahren. Er legt Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Reben, denn dort entsteht die Qualität seiner Weine. Marc Ramu ist Mitglied der Vereinigung Mémoire du Vin Suisse. Sein Gamaret Mandragore ist in der «Schatzkammer» vertreten.
Adresse: Domaine du Clos des Pins, Route du Mandement 464 1283 Dardagny/GE
Mehr Informationen unter: closdespins.ch
Minerale sind kristalline Verbindungen. Mineralstoffe braucht jeder Organismus zum Überleben, k ann diese jedoch nicht selber herstellen. So braucht der Mensch grosse Mengen Kalzium, aber nur winzige Dosen Eisen oder Zink. Ein Liter Wein enthält 1,5 bis 3 Gramm Mineralstoffe. Das ist vergleichbar mit Mineralwasser, jedoch weniger als in Milch. Als «mineralisch» bezeichnete Weine werden allgemein als elegant, schlank, sauber, mit klarer Säure beschrieben. Sie duften nach Kreide oder nasser Schiefertafel. Ihr Geschmack wird seidig-schmirgelnd «wie das Lecken an einem nassen Stein» wahrgenommen.
Auch Erde, Jod, Graphit und Zitrusfrüchte sowie ein frischer, feuersteinartiger, rauchiger Charakter sind Attribute. Mineralität wird in Weiss- und Rotwein wahrgenommen und sie ist kein ausgesprochener Charakterzug von Wein aus Europa. Sensoriker sagen, die Mengen an Mineralien im Wein seien so klein, dass kein Mensch diese wahrnehmen könne. Nur Kalium und Kalzium sind in
Der Begriff «Mineralität» stammt aus den 1980er-Jahren. Er wird erst in der vierten Ausgabe des «Oxford Companion to Wine» von 2015 beschrieben. ADOBE-STOCK
einer Konzentration von etwa einem Gramm pro Liter vorhanden und lösen keine sensorische Empfindung aus.
Eine Formel für Qualität
Es gibt bisher keine einheitliche Definition von «Mineralität» und trotzdem ist der Begriff für viele Weinliebhaber nachvollziehbar.
Sam Harrop, ein neuseeländischer Weinmacher, Autor u nd Master of Wine, glaubt, dass
Weinvereinigung stärkt Netzwerk
Mit zwei neuen Betrieben wächst die Zahl der Restaurantpartner des Mémoire des Vins Suisses auf 18 an.
Zur Vereinigung Mémoire des Vins Suisses gehören Winzerinnen und Winzer, Fachleute, Weinjournalisten sowie leidenschaftliche Gastgeber, die auf Schweizer Weine setzen. Mit dem Café du
Centre von Maria und Stéphane Giroud in Chamoson/VS und dem Gourmetrestaurant von Gilles und Letizia Varone in Savièse/VS kommen zwei neue dazu.
Ungleichmässige Verteilung
Mit dreizehn Restaurants in der Deutschschweiz, fünf Betrieben in der Romandie und keinem Gastronomiepartner im Tessin sind d ie Landesteile ungleichmässig verteilt. Dies würde die Vereinigung gerne ändern. Doch was braucht es, um als Restaurant
aromatische Noten aus verschiedenen Sulfidkomplexen sowie strukturelle Komponenten wie pH-Wert, Säure, Komplexität und zu einem geringeren Ausmass auch Bitterkeit eine Rolle spielen. Die Bezeichnung «Fruchtbitter» ist in Fachkreisen ein vielverwendeter Begriff. Zudem zeigen Weine, die nur teilweise den biologischen Säureabbau durchliefen, wegen der Komplexität ihres Säureprofils ein erhöhtes «mineralisches» Potenzial. Bernsteinsäure
kann ein wichtige Rolle in der «mineralischen» Debatte spielen und ist wie die Milchsäure weinbereitungsrelevant. Höhere Mengen von Bernsteinsäure entstehen beispielsweise in unkontrollierten, spontanen Fermentationen.
«Das Geheimnis ‹Mineralität› lässt sich spielerisch in einer Formel ausdrücken.»
SAM HARROP, MASTER OF WINE
Eine «mineralische» Textur tritt deutlicher in Weinen zutage, die während der Vinifikation wenig Sauerstoff ausgesetzt waren – also reduktiv ausgebaut wurden. Vorerst können die Geheimnisse der «Mineralität» in einer Formel ausgedrückt werden: (SS+A+CC)–(E+T)–(O2) = Mineralität. In Worten: Weine von steinigen Böden (SS) und kühlen Klimazonen (CC) mit prägnanter Säure (A), mit geringen fruchtigen Aspekten der Ester und Thiole (E+T) und mit unerheblicher Sauerstoffaufnahme (O2) bei der Vinifikation sind «mineralisch». Wer diesen Weintyp liebt, kann die Begriffe als Suchwörter für solche Weine verwenden. GABRIEL TINGUELY
Maria und Stéphane Giroud vom Café du Centre in Chamoson/VS setzen auf Schweizer Weine. Yanna Delière (l.) überreichte ihnen die Mémoire-Plakette.
Mémoire-Partner zu werden? Die Bedingung ist, dass Gastronomen Schweizer Weine aktiv anbieten und bei mindestens einem Drittel der 59 Mémoire-Produzenten Weine beziehen. Davon sollte ein Drittel Schatzkammerweine sein. Bei den Weinbezügen sind alle sechs Schweizer Weinregionen zu berücksichtigen. Zudem g ilt es, die Weine auf einer separaten Liste anzubieten oder in der Weinkarte mit dem MémoireL ogo zu kennzeichnen. Dafür erhalten die Restaurants zur Kennzeichnung eine MémoirePlakette und werden auf der Website und den Drucksachen als Mémoire-Restaurant aufgeführt.
Zugang zu Schatzkammerweinen
Ein zukünftiges Projekt der Vereinigung sind die Mémoire-Wochen. Für diese können Gastronomie-
Partner gereifte Weine aus der Schatzkammer beziehen und sie im Rahmen von Wine & Dine ihren Kunden kredenzen. Gastronomen können auch als Gastgeber von Masterclasses auf gereifte Weine zurückgreifen. Es gibt viele spannende Weinkarten im Lande. Mit einigen Ergänzungen stünde einer Kandidatur als Mémoire-Partner nichts im Wege. GABRIEL TINGUELY
Mémoire des Vins Suisses
Die Vereinigung wurde im Jahr 2002 von Weinjournal isten gegründet. Das Ziel ist, aufzuzeigen, dass beste Schweizer Weine Qualität und Reifepotenzial von internationalem Niveau besitzen.
Gilles Varone und seine Frau Letizia vom gleichnamigen Gourmetrestaurant in Savièse/VS mit Sommelière Lise Donier-Meroz. BILDER WEINWELTFOTO.CH
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Heime & Spitäler
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Confiseur
Überschüsse werden sichtbar
In ihrem ersten Jahr konnte die Plattform Circunis Lebensmittelüberschüsse greifbar machen und erste Erfolge verbuchen. Doch der Wandel braucht weiterhin viel Arbeit.
Seit April 2024 werden auf der Plattform Circunis Lebensmittelüberschüsse sicht- und messbar. 500 Kilo Datteltomaten, zweieinhalb Tonnen Bohnen, eine Tonne gefrorene Erdbeeren. Das sind Produkte, die sich viele vorstellen, wenn sie an Überschüsse denken. Doch Überschüsse sind auch Fertigprodukte wie Limetten-Cake und gefüllte Laugenbrezeln. Oder 4000 Liter alkoholfreier Wein, 200 Kilo Lachs und zweieinhalb Tonnen Couverture. Produzenten können auf Circunis ihre überschüssigen Lebensmittel inserieren und sich so mit möglichen Abnehmern vernetzen.
Rund 70 Unternehmen nutzen die Plattform bereits. «Unser Ziel für 2024 haben wir erreicht. Wir haben Unternehmen verschiedener Grösse aufgenommen und das Angebot an Lebensmittelgruppen
erweitert», erzählt Geschäftsführerin Olivia Menzi. «Wir müssen den Menschen zuerst zeigen, was Überschuss überhaupt ist.» Gerade wenn es um Fleisch oder beispielsweise Tonnen an Schokolade gehe, betreffe das auch das Team. «Wenn man bedenkt, wie viele Ressourcen in diesen Produkten stecken.»
Verhandeln will gelernt sein
Kommunikation ist für das Circunis-Team zentral. «Wir wussten, dass wir schnell viele Überschüsse hereinbekommen und n icht alles verkauft werden kann. Wandel braucht Zeit.» Ihre Aufgabe sei es, die Anbietenden zu motivieren, dranzubleiben. Und möglichen Abnehmern zu zeigen, was mit Überschüssen möglich ist. Genauso wichtig sei es, mit falschen Vorstellungen aufzuräumen: «Wir haben nicht nur Produkte, die heute oder morgen verbraucht werden müssen. Eine langfristigere Planung, zum Beispiel für Gastronomiebetriebe, ist möglich.» Eine weitere Erkenntnis sei gewesen, dass viele Nutzer sich nicht trauen, zu verhandeln. «Das ist etwas, was wir in der Schweiz noch lernen müssen.» Und in den Anbieter-Betrieben brauchen die Verantwortlichen die Befugnis, die ÜberschussWare auch günstiger abzugeben.
Inspirierende Beispiele hat Circunis einige hervorgebracht: «Wir hatten zum Beispiel überschüssigen gefrorenen Kürbis auf der Plattform», erzählt Menzi. «Die Goba AG aus Appenzell hat daraus pünktlich zum Saisonstart und mit grossem Erfolg ein limitiertes Kürbisketchup produziert.»
300 Kilo Kichererbsen gerettet
Auch das Zürcher Restaurant Rüsterei rettete bereits über Circunis Lebensmittel, unter anderem 300 Kilo Kichererbsen. Um d ie Möglichkeiten für die Hotellerie und Gastronomie aufzuzeigen,
lancierte Circunis kürzlich ein Projekt gemeinsam mit Hotelleriesuisse. 20 Hotelbetriebe nutzen die Plattform für sechs Monate, dabei werden sie eng begleitet und Feedback systematisch erfasst. «Wir wollen Erfahrungen sammeln, wie Circunis aus Sicht der Hotelbetriebe funktioniert und was deren Bedürfnisse sind», sagt Olivia Menzi. Mit von der Partie ist das The Lab Hotel zusammen mit der Hotelfachschule Thun/BE – als eigenständiges Hotel fungiert es als dritter Lernort der Hotelfachschule. «Wir konnten bisher drei Einkäufe über Circunis abwickeln, was zu unserer
vollen Zufriedenheit funktioniert hat», erzählt Cécile Rösselet, Project Assistant Innovation und Lifelong Learning. Konkret ging es um 40 Kilo Fischfilet sowie 20 Kartons Raw Cakes, die das T he Lab Hotel von verschiedenen Anbietern bezogen und ins Mittagsmenü integriert hat. Die bezogenen Mengen seien zwar etwas klein gewesen, doch bei der aktuellen Auslastung des Betriebes sei das in Ordnung. «Wir nutzen die Plattform noch nicht lange», so Rösselet. «Doch wir sind bisher sehr zufrieden und würden es anderen Betrieben empfehlen, Circunis zu testen.»
ALICE GULDIMANN
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Die Nutzer der Plattform Circunis zahlen eine Jahresgebühr, die sich nach dem Umsatz des jeweiligen Betriebs richtet. ZVG
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Nichts anbrennen lassen
Mit Sicherheit!
Nach der Pensionierung weitergearbeitet? So könnte sich Ihre AHV-Rente erhöhen
Es lohnt sich, Ihre AHV-Altersrente neu berechnen zu lassen, wenn Sie nach dem ordentlichen Pensionsalter (Referenzalter) weitergearbeitet haben. AHV/IV/EO-Beiträge, welche nach dem Erreichen des Referenzalters geleistet werden, können Ihre Rente erhöhen, vor allem, wenn Sie keine volle Rente oder nicht den maximalen Rentenbetrag erhalten. Im besten Fall kann Ihre AHV-Altersrente bis zur maximalen Höhe aufgestockt werden.
Wer kann eine Neuberechnung beantragen?
Sie müssen nach dem Referenzalter weitergearbeitet haben.
Sie müssen am 1. Januar 2024 noch unter 70 Jahre alt gewesen sein.
Ihre AHV-Rente darf noch nicht die maximal mögliche Höhe erreicht haben (im Jahr 2025: CHF 2’520.– für Einzelpersonen, CHF 3’780.– für Ehepaare).
Wie funktioniert die Neuberechnung?
Stellen Sie einen Antrag mit den geforderten Beilagen bei Ihrer Ausgleichskasse.
Ihre Ausgleichskasse prüft, ob Ihr zusätzliches Einkommen zu einer Rentenerhöhung führt.
Sie werden über die neue Rentenhöhe informiert.
Denken Sie daran, dass die Neuberechnung nicht immer eine höhere Rente garantiert, aber sie kann sich auf jeden Fall lohnen!
Erfahren Sie mehr dazu: QR-Code scannen und los! gastrosocial.ch/pensionierung-rente
Rezept-Tipp:
Knuspriger Hanfsamen-Zwieback
Zutaten für 165 Stück
Zwiebackteig, mit Hanfsamen (4000 g)
12 25 g Weizenmehl 400
650 g Weizenvollkornmehl
1085 g Vollmilch, pasteurisiert
85 g Backhefe
110 g Zucker
215 g Eier
325 g Butter
35 g Speisesalz
270 g Ha nfsamen, geschält
Übrige Zutaten (100 g)
50 g Weizendunst
z um Aufarbeiten
50 g Eistreiche
z um Bestreichen der O berfläche
Zubereitung
Zwiebackteig Mehle, Milch, Zucker, Eier und Backhefe 3 Minuten mischen, dann Butter beigeben. 1 Minute vor Ende der Mischzeit Salz beigeben. Den Teig plastisch kneten und zum Schluss die ungerösteten Hanfsamen kurz daruntermischen.
Teigruhe: 90 Minuten
Aufarbeiten
Brüche von 1200 g abwiegen und aufschleifen. Teiglinge länglich r ollen und je 20 Stück mit der Verschlussseite nach unten locker in die gefetteten Formen (60 × 8 × 3 cm) legen (Bild 1).
Stückgare
30–40 Minuten zugedeckt bei Raumtemperatur gären lassen.
Backvorbereitung Vor dem Einschiessen mit Eistreiche bestreichen.
Backen
Bei 210 °C einschiessen und nach 3 Minuten dämpfen. Für 20–25 Minuten bei fallender Temperatur backen, dann Brote ausformen und auskühlen lassen. Anschliessend in Scheiben von 20 g schneiden (Bild 2).
Rösten Brotscheiben dicht auf Lochbleche mit Silikonpapier legen und im Umluftofen bei 160 °C und geöffnetem Zug knusprig rösten. Im ausgeschalteten Ofen fertig trocknen und auskühlen lassen.
RETO FRIES «TRADITION BEWAHREN UND ZUKUNFT GESTALTEN»
Richemont-Direktor
Reto Fries über die Transformation der Fachschule zu einem internationalen Kompetenzzentrum und die Pläne für die Zukunft.
HGZ: Reto Fries, welche Meilensteine gab es in der 80-jährigen Geschichte der Richemont-Fachschule?
RETO FRIES: Seit 1945 prägt Richemont die Branche. Gestartet mit zehn Mitarbeitenden, wuchs sie stetig: 1955 folgte der erste Erweiterungsbau, 1999 der Neubau in Luzern, der 2001 eröffnet wurde. 1953 erfand Richemont den heutigen Dreikönigskuchen – ein fester Bestandteil der Schweizer Kultur. Die internationale Vernetzung begann 1948 mit der Gründung des Richemont Clubs. 1977 eröffnete eine Filiale in Pully/VD für die Westschweiz. Bis 1995 zählte die Schule 50 Mitarbeitende und über 270 Kurse. 2011 wurde ein neues Finanzierungsmodell eingeführt, 2013 fusionierten die Berufsverbände SBKV und SKCV. 2019 holte die Schweiz dank Richemont erstmals Gold bei den World Skills im Bereich Bakery. Auch während der Corona-Pandemie blieb die Fachschule aktiv und setzte zum Beispiel mit der «Bildungsreform Verkauf 2022+» wichtige Impulse.
Haben sich die Aufgaben der Fachschule in den 80er-Jahren gewandelt?
Signifikant. Vor 80 Jahren war die lokale Bäckerei fester Bestandteil jedes Quartiers. Mit der Ausbreitung von Grossverteilern und Tankstellenshops sind viele dieser Betriebe verschwunden, während grosse Produktionsstätten an Bedeutung gewannen. Parallel dazu sank der Bedarf an Nachwuchskräften. Auch die Ernährungsgewohnheiten haben sich verändert. Gesunde, nachhaltige und alternative Produkte prägen heute das Sortiment. Themen wie «vegane Backwaren» oder «glutenfreie Produkte» sind fester Bestandteil der Ausbildung. Die Digitalisierung hat zudem die Wissensvermittlung revolutioniert. Digitale Lernplattformen und hybride Modelle ermöglichen eine flexiblere Weiterbildung. Die RichemontFachschule hat sich dabei vom klassischen Bildungsinstitut zu einem Innovationszentrum entwickelt, das Betriebe und Fachkräfte fit für die Zukunft macht.
Welches waren die grössten Herausforderungen für die Richemont-Fachschule?
Das starke Wachstum der Fachschule trotz begrenzter Platzverhältnisse führte zum Neubau am S eeburgareal – eine wichtige Investition in die Zukunft. Gleichzeitig schrumpfte die Branche durch das Verschwinden kleiner Bäckereien, was sich auf die Zahl der Lernenden und den Verkauf von Lehrmitteln auswirkte. Auch die Digitalisierung brachte Herausforderungen. Der Verkauf von Büchern ging zugunsten digitaler Angebote zurück, während globale Mitbewerber mit günstigen Online-Kursen den Wettbewerb verschärften. Die Pandemie und die wirtschaftliche Lage stellten weitere Belastungsproben dar. Steigende Energie- und Rohstoffpreise beeinflussten die Branche z usätzlich. Dennoch behauptet sich die Richemont als zentrales Kompetenzzentrum für die Bäckerei- und Confiseriebranche. Was bedeutet das 80-jährige Jubiläum für Sie und die Fachschule? Ist etwas Besonderes geplant? Richemont blickt stolz auf ihre Geschichte zurück und schätzt die Unterstützung all jener, die diesen Erfolg möglich gemacht haben. Dieses Jubiläum bietet die Gelegenheit, Traditionen zu würdigen und gleichzeitig die Zukunft aktiv zu gestalten. Die Feier wird mit einem Event für Kunden, Partner und Branchenvertreter begangen. Die Planung läuft, um ein Erlebnis zu schaffen, das die Vielfalt dieser Gemeinschaft widerspiegelt. Gleichzeitig bleibt das Jubiläum ein Ansporn, das Engagement für Ausbildung und Inno -
vation weiterzuführen und die Branche nachhaltig zu stärken.
Welche Projekte und Ziele will die Fachschule bis 2045 erreichen?
Sie soll auch 2045 für Qualität, Innovation und Passion stehen. Ein Ziel ist, sich als weltweit führendes Kompetenzzentrum für das Bäckerei-, Konditorei- und Confiseriehandwerk zu etablieren, mit i nternationalen Partnerschaften und digitalen Bildungsangeboten. Die Digitalisierung wird eine Schlüsselrolle spielen. Virtual-Reality-Trainings und KI-gestützte Tools könnten die Ausbildung individueller und effektiver m achen. Gleichzeitig bleibt die Förderung des Nachwuchses zentral, um handwerkliche Berufe langfristig zu stärken. Richemont soll auch in Zukunft ein Ort des Lernens, Forschens und Austauschs sein. Das 100-jährige Jubiläum wäre der perfekte Moment, um zu zeigen, wie Tradition und Fortschritt gemeinsam die Zukunft gestalten. (RED)
Zur Person
Reto Fries ist seit 2011 Direktor der Richemont-Fachschule in Luzern. Er absolvierte eine L ehre als Konditor-Confiseur und eine Zusatzlehre als Bäcker bei Richemont. Neben Weiterbildungen zum Betriebsökonomen NKS und Technischen Kaufmann FA schloss er ein Nachdiplomstudium zum Betriebswirtschafter HF ab.
Für Reto Fries gehen Tradition und Fortschritt Hand in Hand. ZVG
Fit im Büro: Recke und strecke dich!
Zum Telefonieren aufstehen oder auch mal am Stehpult arbeiten sind sinnvolle Präventionsmassnahmen.
Die meisten im Gastgewerbe Tätigen sind den ganzen Tag auf den Beinen. Aber eben nicht alle. Damit Bürojobs keine Beschwerden verursachen, hier ein paar Tipps.
In der Küche drohen Schnittverletzungen und Verbrennungen. Im Service herrscht Verbrühungsoder Sturz- und Ausrutschgefahr. In der Hauswirtschaft kann man sich verheben oder mit Reinigungs-
mitteln verätzen. Doch was soll denn einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter in der Administration schon passieren? Mehr als man vermuten möchte.
100 Millionen Absenzentage
Gemäss dem Staatssekretariat für Wirtschaft Seco leiden in der Schweiz 18 Prozent der Erwerbstätigen an Schmerzen im Rücken. Diese sind ganz oder zumindest teilweise durch die Arbeit bedingt. Rückenschmerzen verursachen pro Jahr allein in unserem Land mehr als 100 Millionen Arbeitsabsenzentage. Viele der von Rückenschmerzen so stark Betroffenen a rbeiten nicht körperlich schwer, sondern üben eine sitzende Tätigkeit aus. Nichtsdestotrotz belasten sie ihren Körper einseitig und
übermässig. Wer viel am Schreibtisch und am Bildschirm arbeitet, verharrt in der Regel lange in einer starren Haltung. Das kann Verspannungen der Nacken- und Schultermuskeln, Schmerzen im unteren Rückenbereich, in den Handgelenken und im Ellbogen zur Folge haben. Auch Kopfschmerzen und Augenbeschwerden sind leider keine Seltenheit.
Mausarm, steifer Nacken und gefrorene Schultern
Das pausenlose Tippen auf der Tastatur und das tausendfache Mausklicken bleiben ebenfalls nicht folgenlos. Schmerzen im Arm, Handgelenk und Ellbogen können auf einen sogenannten Mausarm hinweisen. Schmerzhaft und einschränkend ist die
Die Serie «Arbeitssicherheit» erscheint in loser Folge. An dieser Stelle wird über Präventions- und Schutzmassnahmen berichtet.
sogenannte Frozen Shoulder. Es handelt sich dabei um eine Entzündung der Gelenkschleimhaut u nd der Gelenkkapsel in der Schulter. Bei Verletzungen, die durch wiederholte Belastung entstehen, sprechen Ärzte vom RSISyndrom. Die Abkürzung steht für Repetitive Strain Injury.
Um solche Verletzungen zu vermeiden, braucht es als Erstes einen gesundheitsfördernden Arbeitsplatz. Es sollte mittlerweile ei ne Selbstverständlichkeit sein, dass Tisch- und Stuhlhöhe der Körpergrösse des Mitarbeitenden angepasst werden können. Ideal wäre ein Schreibtisch, der auch als Stehpult nutzbar ist.
Der ideale Abstand zum Bildschirm beträgt 60 bis 80 Zentimeter.
Gute Lichtverhältnisse, der richtige Abstand zum Bildschirm, F ussstützen und Auflagekissen zur Unterstützung der Handgelenke sind ebenfalls wichtige Faktoren für den Erhalt der Gesundheit. Da auch die Knie und Füsse u nter der einseitigen Sitzhaltung leiden, sollten Menschen mit Bürojobs regelmässig aufstehen, sich recken, strecken und dehnen.
Kreisen und in die Ferne schauen
Mehr Informationen unter: axa.ch
(Suchbegriff: Ergonomie am Arbeitsplatz)
Eine gute und rasche Übung besteht darin, die Gelenke ein paar Mal kreisen zu lassen und sie so zu lockern. Dies von Kopf bis Fuss, ein paarmal links und dann rechts herum. Zahlreiche Apps bieten weitere bürotaugliche Übungen und Trainings (siehe Infobox).
Kreisen ist auch für die Augen gut. Am besten stellt man sich dazu eine Uhr vor. Ohne den Kopf zu bewegen, folgt man mit dem Blick den Zeigern von ein bis zwölf Uhr. Danach den Blick von zwölf nach ein Uhr zurück wandern lassen. Die Augen freuen sich zudem, wenn sie durch Blinzeln befeuchtet werden und sie regelmässig in d ie Weite, möglichst ins Grüne, schauen dürfen. RICCARDA FREI
Unterstützende Apps
Regelmässig kurze Bewegungseinheiten in den B erufsalltag zu integrieren, ist nicht immer einfach. Es gibt hilfreiche Apps, die e inen bei der Umsetzung der guten Vorsätze unterstützen. Hier drei Beispiele:
Shortbreak Vier Coaches unterstützen die Anwender dieser App, neue Bewegungsgewohnheiten zu etablieren. Dazu stehen in Deutsch und Englisch über 200 Bewegungspausen zur Verfügung: von entspannten Dehnübungen und kurzen Meditationen bis zu raschem Auspowern. Es gibt Tagesübungen, Wochenspecials, Tutorials und Belohnungsdiamanten für absolvierte Übungen. Der GamificationFaktor und das Feedback aus der Community spornen an, die knapp 30 Sekunden dauernden Übungen regelmässig auszuführen.
Exercise at Your Desk
Diese App ist zwar nur in englischer Sprache erhältlich, aber die Übungen sind leicht verständlich erklärt und zudem mit Videos unterlegt. Es gibt kurze sieben bis elf Minuten lange Trainingseinheiten in vier Schwierigkeitsstufen für verschiedene Körperzonen.
Liebscher & Bracht
Die deutschen Schmerzspezialisten laden auf ihrer App täglich zu einem rund achtminütigen Training des Tages ein. Im Lauf der Woche wird so einmal der ganze Körper durchgearbeitet. Zudem gibt es spezielle Trainingsvideos zu einzelnen Körperbereichen wie beispielsweise Nacken und Schultern oder unterer Rücken. Der Zugang zur App ist im Monats- oder Jahresabo erhältlich.
Du bist engagiert, kreativ, lösungsorientiert und möchtest mit deinen Ideen die Hospitality Branche gestalten?
Dann werde Teil des NextGen. Hospitality Camps! Hier arbeitest du während 5 Tagen mit Gleichaltrigen an drei Business Cases aus Tourismus und Gastgewerbe.
Dir macht die Zusammenarbeit mit jungen Fachkräften aus allen Bereichen der Hospitality Branche Spass? Du gehst gerne neue Arbeitsmethoden an, wie beispielsweise Design Thinking und Rapid Prototyping? Du bist zwischen 18 und 29 Jahre alt? Dann melde dich jetzt an!
Eure Ergebnisse und Erfahrungen präsentiert ihr am zweiten Tag des Hospitality Summits den am Anlass teilnehmenden Branchenexperten.
ADOBE-STOCK
Zugelaufen: zwei
Monate Wartefrist
Gemäss dem Verband für Heimtiernahrung leben in der Schweiz rund 1,85 Millionen Katzen. Ab und zu erkunden sie mehr als nur den heimischen Garten. Heimatlos sind sie deswegen aber nicht.
Schnurrli, Nero oder Minka – Katzen sind in der Schweiz mit Abstand die beliebtesten Haustiere. Während die einen ihr Leben als Stubentiger verbringen, stromern andere als Freigänger durch Gärten, über Wiesen und Felder. Die sprichwörtliche Neugier der Katzen führt dazu, dass sich die Vierbeiner oft weit von ihrem Zuhause entfernen. Manchmal dringen sie sogar in fremde Häuser ein und machen es sich gemütlich.
Da für Katzen, anders als bei Hunden, noch keine Chip-Pflicht besteht, ist es nicht immer einfach, ihre Besitzer zu ermitteln. Einfach behalten darf man das Tier, das einem zugelaufen ist, aber auch nicht.
Es gilt eine Meldepflicht
Als Erstes muss man den Besitzer der Katze ermitteln und ihn über ihren Aufenthaltsort informieren. Weiss man nicht, wem die Katze
In drei von zehn Haushalten lebt mindestens eine Katze. PEXELS
gehört, nimmt man mit der Schweizerischen Tiermeldezentrale stmz.ch Kontakt auf. Dort können gefundene und vermisste Tiere registriert und mit ihren Besitzern wieder vereint werden. Auch Tierärzte und Tierheime in der Umgebung kann man informieren. Bis der rechtmässige Besitzer gefunden ist, darf der Finder der Katze diese bei sich zu Hause halten. Dies allerdings nur, wenn er dem Tier eine artgerechte Unterbringung bietet. Meldet sich der Eigentümer innert zwei Monaten, muss ihm die Katze ausgehändigt werden. Konnte der Tierhalter nach zwei Monaten nicht eruiert werden, darf man die zugelaufene Katze behalten. (RIF)
RECHTSBERATUNG
Arbeitszeugnis oder -bestätigung –was ist der Unterschied?
Mein Arbeitgeber will mir kein Arbeitszeugnis geben, sondern eine Arbeitsbestätigung. Was ist der Unterschied? Die Arbeitsbestätigung enthält neben Briefkopf, Titel, Personalien, Ort, Datum, Schlusssatz u nd Unterschrift des Arbeitgebers die Berufsbezeichnung des A rbeitnehmers, seine Aufgaben und Angaben zur Dauer der Anstellung. All dies enthält das Arbeitszeugnis auch, aber zusätzlich gibt es noch Auskünfte zur Q ualität der Arbeitsleistung sowie zum Verhalten des Arbeitnehmenden gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitenden. Das Arbeitszeugnis ist somit umfassender und persönlicher.
Mein Arbeitgeber hat mir gekündigt. Ich werde bis zu meinem Weggang noch arbeiten, möchte aber bereits jetzt ein Zeugnis. Kann ich das verlangen? Sie haben Anrecht auf ein Zwischenzeugnis. Dieses benötigen Sie für die Suche einer neuen Anstellung. Am Ende Ihres Arbeitsverhältnisses erhalten Sie dann das finale Arbeitszeugnis
Ich arbeite im Service, und mir ist letzthin ein Missgeschick passiert.
PIERA DALLA VIA « SIE SIND HELDINNEN UND HELDEN IM HINTERGRUND»
Am 21. März findet der internationale Tag der Hauswirtschaft statt.
Piera Dalla Via ist davon überzeugt, dass ein solcher Tag nötig ist.
HGZ: Piera Dalla Via, warum braucht es einen Tag der Hauswirtschaft?
PIERA DALLA VIA: Einen solchen Tag braucht es, damit die Menschen, die im Hintergrund arbeiten und nicht immer sichtbar sind, eine Anerkennung erhalten. Oft gehen sie vergessen oder man erachtet sie als selbstverständlich.
Das diesjährige Motto des Tages der Hauswirtschaft lautet: «365 Tage Nachhaltigkeit in der Hauswirtschaft». Welche Bedeutung hat dies? In der Hauswirtschaft hat sich in Sachen Nachhaltigkeit einiges getan. Beispielsweise haben Mikrofasertücher die Arbeit in der Reinigung in den letzten Jahren erleichtert. Man kann sie praktisch ohne Reinigungsmittel und mit weniger Wasser benutzen. Durch das Weglassen der Wassereimer müssen die Mitarbeitenden auf
ihren Reinigungswagen weniger Gewicht umherschieben.
Wie sieht es mit künstlicher Intelligenz aus? In den letzten paar Jahren wurden Reinigungsroboter oder
-sauger entwickelt, welche die Arbeit erleichtern. Anstatt täglich selber Staub zu saugen, können Räume, die nicht stark überstellt sind, mit einem Roboter gesaugt werden. So haben die Mitarbeitenden mehr Zeit, sich um andere
Dabei gingen mehrere teure Weingläser zu Bruch. Der Arbeitgeber will nun den entstandenen Schaden mit meinem Lohn verrechnen. Darf er das? Ihr Arbeitgeber darf Ihnen den Schaden nur vom Lohn abziehen, wenn Sie diesen grobfahrlässig oder absichtlich verursacht haben. Eine Grobfahrlässigkeit liegt zum Beispiel vor, wenn Sie sämtliche geltenden Vorsichtsmassnahmen verletzt haben.
Ab welchem Alter dürfen Jugendliche im Service beschäftigt werden? Jugendliche dürfen grundsätzlich ab dem 16. Altersjahr im Service beschäftigt werden. Für Bars und Clubs hingegen gilt: Jugendliche müssen mindestens 18 Jahre alt sein, um dort arbeiten zu dürfen.
Ich arbeite als Koch im Mitarbeiterrestaurant einer Firma in der Metallindustrie. Nun möchte ich wissen: Ist mein Arbeitsverhältnis auch dem L-GAV des Schweizer Gastgewerbes unterstellt ? Firmeneigene Mitarbeiterrestaurants sind dem L-GAV für das Gastgewerbe unterstellt, wenn sie für externe Gäste öffentlich zugänglich sind.
Ich wohne in einem Studio im Mitarbeiterhaus meines Arbeitgebers. Nun möchte ich mich beruflich neu ausrichten und habe deshalb meine Arbeitsstelle gekündigt. Muss ich die Miete des Studios noch separat kündigen? Nein, das ist nicht nötig. Ohne eine anderslautende vertragliche Vereinbarungen endet das Mietverhältnis der Mitarbeiterunterkunft automatisch auch m it dem Ablauf des Arbeitsverhältnisses. (RIF)
Rechtsauskunft
Roger Lang ist Leiter des Rechtsdienstes der Hotel & Gastro Union. Wenn Sie Fragen oder Probleme rund um die Arbeitsbedingungen haben und Mitglied der Union sind, erhalten Sie gratis Rechtsauskunft.
Telefon 041 418 22 22
Arbeiten zu kümmern. Ausserdem arbeiten immer mehr Betriebe mit einer Facility Management Software. Im Bereich der Facility Services ermöglicht die Digitalisierung den effizienten Einsatz von personellen Ressourcen.
Was kann die Branche tun, damit die Mitarbeitenden in der Hauswirtschaft mehr Wertschätzung erfahren? Für mich wäre es wichtig, dass die Grundbildung in der Hauswirtschaft genauso anerkannt wird w ie beispielsweise die des Kochs. Die Wertschätzung würde auch steigen, wenn die Betriebe mehr ausgebildete Mitarbeitende einstellen würden. Ausserdem wäre es ein positives Signal, wenn wir mehr gelernte Fachkräfte hätten oder in Kaderpositionen mehr Führungspersonen mit einer höheren Ausbildung wären. Zudem sollte man mehr über die Arbeit der Hauswirtschaft berichten und bessere Löhne zahlen.
Viele sagen, dass die Wertschätzung durch die Pandemie zugenommen hat. Sehen Sie das auch so?
Während der Pandemie hat die Wertschätzung ein wenig zugenommen, doch das hat sich wieder relativiert. Es ist sicher etwas besser als vor der Pandemie, aber das reicht noch lange nicht.
Was tut der Berufsverband Hotellerie &Hauswirtschaft, damit der Beruf mehr wertgeschätzt wird?
Wir sprechen und berichten über unseren Beruf. Ausserdem empfehlen wir den Arbeitgebern, wie
bereits erwähnt, mehr ausgebildete Mitarbeitende zu engagieren. Sie sollen Führungspersonen, die eine höhere Weiterbildung absolvieren möchten, finanziell und zeitlich unterstützen.
Denken Sie, dass der neue Beruf zur Aufwertung der Hauswirtschaft beiträgt? Ich bin mir sicher, dass der neue Beruf Fachfrau/-mann Hotellerie-Hauswirtschaft die Chance bietet, das zu zeigen, was wir wirklich sind, nämlich vielseitig und flexibel.
Warum ist es wichtig, dass sich auch Berufskolleginnen und -kollegen aus dem Gesundheitswesen vernetzen? Weil im neuen Beruf alle Bereiche abgebildet sind, so wie in unserem Vorstand. Dieser besteht aus erfahrenen und jungen Mitgliedern. Wir kommen aus der klassischen Hotellerie sowie aus dem Gesundheitswesen. Wenn ich mich in meinem Umfeld umschaue, arbeitet fast die Hälfte im Gesundheitswesen. Diese Fachleute waren früher in der klassischen Hotellerie tätig. Nun gilt es, das M iteinander zu stärken und Synergien zu nutzen. DA NIELA OEGERLI
Zur Person
Piera Dalla Via ist Präsidentin des Berufsverbandes Hotel le rie & Hauswirtschaft. Sie arbeitet als Leiterin Hotellerie im Gesundheitszentrum für das Alter Wolfswinkel in Zürich.
Piera Dalla Via setzt sich für mehr Wertschätzung der Hauswirtschaft ein. ZVG
ROGER BASLER DE ROCA
« GLI ATTACCHI HACKER SONO PIÙ SOFISTICATI»
Il Digital Business
Architect Roger Basler de Roca spiega come gli hotel possano proteggersi meglio dalle m inacce informatiche.
HGZ: Roger Basler de Roca, con quale frequenza avvengono gli attacchi informatici?
ROGER BASLER DE ROCA: Non esiste un numero esatto, ma sappiamo che nel terzo trimestre del 2024, nella regione DACH, gli attacchi informatici sono aumentati del 116 % rispetto all’anno precedente. In Svizzera, il dato è appena inferiore, con una diminuzione del 2 %. Per quanto riguarda i danni economici, si stima che entro il 2025 raggiungeranno i 10,5 trilioni di dollari a livello globale.
Quali sono le minacce informatiche più comuni per il settore alberghiero?
Una delle più diffuse è il ransomware, che prende in ostaggio i sistemi di prenotazione o di gestione
Roger Basler de Roca è fondatore dell’agenzia Analytics e Digital Architect. È inoltre c onsiderato uno dei Top 100 Speaker
delle serrature elettroniche, rendendoli inutilizzabili fino al pagamento di un riscatto. Questi attacchi sono sempre più mirati e
sofisticati. I dati sensibili dei clienti, come quelli delle carte di credito, sono un bersaglio frequente. Un esempio noto è il furto d i dati personali e finanziari di circa 500 milioni di clienti della catena Marriott tra il 2014 e il 2018.
Esistono altre forme di criminalità informatica? Sì, con l’avvento dell’IA stanno emergendo nuove minacce, come i deepfake. Un esempio? Un attaccante può imitare la voce del direttore di un hotel per ottenere informazioni riservate o ordinare trasferimenti di denaro.
Come può un hotel proteggersi dagli attacchi informatici? Consiglio un approccio multilivello. Dal punto di vista tecnico, è essenziale separare la rete degli ospiti da quella amministrativa e aggiornare regolarmente tutti i sistemi di sicurezza. I dati sensibili devono essere criptati, sia a riposo che durante la trasmissione, e per i sistemi critici è indispensabile l’autenticazione a più fattori.
Anche la gestione del Wi-Fi è fondamentale: le reti interne e per i d ipendenti devono essere separate da quella degli ospiti, che dovrebbe avere credenziali d’accesso
aggiornate quotidianamente. Inoltre, è utile implementare un sistema di controllo degli accessi alla rete (NAC) per monitorare e limitare i dispositivi connessi.
E dal punto di vista organizzativo?
Servono regole chiare per i livelli di accesso e le autorizzazioni, controlli di sicurezza periodici e protocolli documentati per la gestione delle emergenze. Ma l ’aspetto più importante è la formazione del personale. Gli impiegati devono essere in grado di r iconoscere tentativi di phishing, truffe di social engineering e nuove minacce informatiche. Simulazioni pratiche possono essere molto utili.
Come si puo individuare un attacco informatico prima che sia troppo tardi?
Un monitoraggio proattivo è fondamentale, così come personale attento e consapevole. È importante saper riconoscere segnali d ’allarme come attività insolite sulla rete, un aumento improvviso di messaggi di errore, tentativi di accesso sospetti o un rallentamento anomalo dei sistemi.
Vale la pena stipulare un’assicurazione contro gli attacchi informatici?
Sì, può essere una scelta sensata per un hotel, ma va valutata con attenzione. Bisogna controllare che copra diversi tipi di attacchi, i danni da interruzione dell’attività e i costi per l’analisi forense e il ripristino dei sistemi. Un buon pacchetto dovrebbe includere anche un servizio di assistenza.
Quali minacce informatiche potrebbero emergere in futuro?
Gli hotel dovrebbero monitorare da vicino gli sviluppi nel campo degli attacchi basati sull’intelligenza artificiale. Tra le principali m inacce ci sono deepfake ancora più sofisticati, social engineering automatizzato, malware potenziati dall’intelligenza artificiale e attacchi ai sistemi biometrici di riconoscimento. RICCARDA FREI/SEB
HGZ: Quando ha deciso di affiliarsi ad Hotel & Gastro Union?
DUILIO GORLA: Mi sono iscritto nel 2017, quando ero ancora apprendista. Ho deciso di associarmi fin da subito e con il tempo ho capito quanto fosse stata una scelta giusta. Oggi vorrei trasmettere lo stesso messaggio ai giovani che si affacciano alla nostra professione: far parte di Hotel & Gastro Union significa avere un punto di riferimento che ti sostiene e rappresenta i tuoi interessi nel mondo del lavoro.
Perchè ritiene che far parte di Hotel & Gastro Union sia importante?
tuali o burocratiche, ma offre un supporto concreto in ogni aspetto della vita professionale.
Molti giovani oggi sono scettici verso le associazioni professionali. Cosa direbbe loro?
più significativi di far parte di Hotel & Gastro Union?
Uno degli aspetti più interessanti è la possibilità di costruire relazioni. Far parte di Hotel & Gastro Union permette di entrare in contatto con colleghi di tutta la Svizzera, creando opportunità di confronto e crescita sia sul piano lavorativo che personale. Inoltre, l’associazione organizza corsi di aggiornamento e formazione, dando la possibilità di acquisire nuove competenze e restare sempre al passo con le evoluzioni del settore.
Cosa direbbe a chi sta valutando se iscriversi o meno?
oggi, ma costruisce le basi per quelli di domani. Per questo consiglio a tutti di aderire: insieme siamo più forti e possiamo davvero fare la differenza. (SEB)
Duilio Gorla
Perché uniti possiamo davvero fare la differenza. Affrontare le difficoltà del nostro settore da soli è complicato, mentre avere alle spalle un’associazione che tutela i lavoratori e si batte per i loro diritti dà forza e sicurezza. Hotel & Gastro Union non si occupa solo di questioni contrat-
Capisco il loro scetticismo, perché spesso si ha l’idea che queste rea ltà siano distanti o poco utili nella vita quotidiana. Ma la verità è che finché tutto va bene, non ci si rende conto dell’importanza di avere un’associazione al proprio fianco. Quando invece sorgono problemi – che siano legati al contratto, ai diritti sul posto di lavoro o ad altre difficoltà professionali – sapere di avere un supporto competente fa la differenza. Quando si lotta per migliori condizioni di lavoro, per salari equi o per più tutele, è Hotel & Gastro Union a farsi portavoce delle nostre necessità.
Duilio Gorla, panettiere pasticciere confettiere AFC, ha iniziato la sua carriera lavorando come demi chef presso strutture rinomate come Villa Principe Leopoldo a Lugano/TI e il B adrutt’s Palace Hotel a St. Moritz/GR. Attualmente, lavora presso la pasticceria confetteria Vanini a Lugano. «SONO
Oltre al supporto professionale, quali sono secondo lei i vantaggi
Entrare a far parte di Hotel & Gastro Union significa investire nel proprio futuro. È un’opportunità per ricevere sostegno, per ampliare le proprie conoscenze professionali e per contribuire a migliorare le condizioni di lavoro del nostro settore. L’associazione non difende solo i lavoratori di
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KI-Nutzungsrichtlinien
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Hotellerie Gastronomie Zeitung
Die Hotellerie Gastronomie Zeitung ist die auflagenstärkste und meistgelesene Zeitung im Schweizer Gastgewerbe. Mit einer von der Werbemedienforschung (WEMF) beglaubigten Auflage von 23 881 und ihren a usgewiesenen Mehrfachlesern erreicht die Zeitung in der ganzen Schweiz wöchentlich über 125 000 Fachpersonen aus dem Gastgewerbe und seinen artverwandten B ranchen. Die Druck a uflage beträgt d urchschnittlich 28 823 Exemplare (deutsch/französisch)
Hotellerie Gastronomie Magazin
Mit den zweisprachigen Magazinen, die vier Mal im Jahr in Deutsch und Französisch erscheinen, betrat der Hotellerie Gastronomie Verlag 2011 verlegerisches Neuland. Diese hochwertigen, monothematischen Gastrozeitschriften kommen wie Lifestyle-Magazine für den Endkonsumenten daher, richten sich aber ausschliesslich an den Branchenprofi. Jede Ausgabe fokussiert dabei auf ein bestimmtes Fach thema. Die Magazine werden der Hotellerie Gastronomie Zeitung lose beigelegt. Dadurch werden sie zielgruppenorientiert in der Branche diffundiert.
I ransonware colpiscono spesso le serrature elettroniche degli hotel, bloccandole fino al pagamento di un riscatto.
ADOBE-STOCK
Attraktive Vergünstigungen für Mitglieder
Aligro
Mit der Starter-Karte von Aligro profitieren Mitglieder der Hotel & Gastro Union von bis zu 20 Prozent Vergünstigung aufs ganze Sortiment. Aligro bietet mehr als 30 000 Artikel in den Warengruppen Food, Beverage und Non-Food unter einem Dach an. Jede Woche gibt es über 2000 Aktionen. Neuen Kunden offeriert Aligro zudem einen Gutschein im Wert von 50 Franken für den ersten Einkauf mit der Starter-Karte. aligro.ch
Dirty Sox
Auf schlichte, bunte und ausgefallene
Socken bietet Dirty Sox Mitgliedern der Hotel & Gastro Union 20 Prozent Rabatt. Die Custom Sox von Dirty Sox eignen sich auch für Events oder als Kundengeschenk. Ab 100 Paar kann aus acht verschiedenen
Sockentypen gewählt werden. Zudem setzt Dirty Sox personalisierte Ideen um und produziert ausschliesslich in Europa. Dazu gibt es zehn Paar Socken gratis. dirtysox.ch
Allianz
Personen- und Sachversicherungen sind ein wichtiges Thema für alle in der Schweiz lebenden Personen. Dank der Partnerschaft zwischen der Allianz und der Hotel & Gastro Union profitieren die Mitglieder von vorteilhaften Konditionen auf ausgewählte Versicherungen. So gewährt Allianz je fünf Prozent auf die Autoversicherung, die Hausratversicherung sowie den CAP Rechtsschutz für Privatpersonen. allianz.ch
Haar-Shop
Ob für die Pflege oder das Styling der Haare, Gesichts- oder Körperpflege, Make-up oder für Nagelprodukte – im Onlineshop mit über 38 000 Artikeln von haar-shop.ch gibt es für jedes Bedürfnis ein passendes Produkt. Nebst einer Expertenberatung erhalten Mitglieder der Hotel & Gastro Union zehn Prozent Rabatt auf Online-Bestellungen. Ab einem Bestellwert von 150 Franken wird portofrei ausgeliefert. haar-shop.ch
Alpamare
Im grössten Wasserpark der Schweiz warten zwölf unverwechselbare Rutschbahnen auf die Besucherinnen und Besucher. Gegen den Strom schwimmen oder in 1,20 Meter hohe Wellen tauchen ist ebenso möglich, wie sich in warmem Wasser massieren zu lassen. Alpamare – Wasserspass am Zürichsee – offeriert Mitgliedern der Hotel & G astro Union 20 Prozent auf die regulären Eintrittspreise für bis maximal vier Personen. alpamare.ch
Ifolor
Wer die schönsten Momente des Lebens auf Fotos verewigt, hält Freude fest, die bleibt. Dabei helfen Fotoprodukte von Ifolor. Ob als Fotobuch, Wanddekoration, Grusskarte, Fotogeschenk oder -kalender – mit Ifolor können alle ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Ab einem Bestellwert von 50 Franken gewährt Ifolor 20 Prozent Rabatt auf Fotos und Fotoprodukte. Einfach den Gutscheincode am Ende der Bestellung eingeben. ifolor.ch
VORBEREITUNG AUF DIE PENSIONIERUNG
Das Seminar bietet praxisnahe Informationen und konkrete Hilfestellungen für eine optimale Planung der Pensionierung. In Zusammenarbeit mit Experten von Funk Insurance Brokers AG vermittelt der Kurs ein umfassendes Verständnis für die Themen AHV, berufliche Vorsorge, Finanz- und Steuerplanung sowie rechtliche Aspekte rund um die Pensionierung.
Aus über 250 000 Artikeln auswählen, bis 19 Uhr bestellen und am Folgetag klimaneutral und portofrei geliefert bekommen. Mitglieder der Hotel & Gastro Union profitieren von zahlreichen Vorteilen beim Einkaufen auf brack.ch. Wer sich mit dem Partnercode anmeldet, erhält als Willkommensgeschenk einen Zehn-Franken-Gutschein. Für Mitglieder werden laufend exklusive Angebote aufgeschaltet und neue Vorteile entwickelt. brack.ch
Nespresso
Ob Lungo, Espresso oder Ristretto von Bohnen aus Kolumbien oder Äthiopien: Nespresso bietet eine vielfältige Kaffeeauswahl. Mitgliedern der Hotel & Gastro U nion offeriert Nespresso 50 Prozent Rabatt auf alle Maschinen der Vertuo- und Original-Linien. Dieses Angebot ist nur einmal pro Mitglied gültig. Es ist nicht mit anderen Aktionen kombinierbar und gilt nicht bei Partner-Verkaufsstellen. nespresso.com
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Hier informiert die HGU über die Aktivitäten der fünf Berufsverbände. Tägliche News f inden Sie auf unseren OnlineKanälen.