CIDEP - SIEDLUNGSFORMEN FÜR DIE STADTERWEITERUNG
Borneo Eiland 1
(Amsterdam, Feike de Boerlaan)
Ein Quartier mit einer neuen Interpretation des klassischen niederländischen Stadt- Reihenhauses, hohen Lagequalitäten auf den früheren Docklands, Wohnen mit Gemeinschaftshöfen auf knappem Grundstück. Beispiel für eine Balance hoher Dichte der Bebauung, sozialem Anspruch und weitem Blick auf Wasser. Lage in der Stadt, Erschließung ÖV, IV Amsterdam Sporenburg und Borneo: Vier Kilometer vom Stadtkern entfernt auf den abgeräumten Flächen früherer Docks. Soziale Infrastruktur, Nahversorgung Gemeinschaftshöfe innerhalb des Quartiers. Keine weiteren Angebote innerhalb des Quartiers, relativ weite Wege zu den Einrichtungen in den drei Blocks oder in die benachbarten Quartiere im Westen der Halbinsel. Erfolgsvoraussetzungen, Besonderheiten Lage am Wasser, Blick ins Weite. Nähe von Grünanlagen und Spielplätzen. Attraktion des neuen niederländischen Stadthauses mit sozialem Charakter. Nachbarschaft vor allem für ‚Kreative’. Zugang von den Wohnstraßen zu einem großen Hof, von hier zu den Hauseingängen. Der Hof ist Raum für gemeinschaftliche Aktivitäten oder auch individuell abgegrenzter ‚Vorgarten’. Gemeinschaftsgarage unter dem Hof. Insgesamt 1950 Stadthäuser, drei Blocks mit 150/204/214 Appartements. 5000 m2 gewerbliche Flächen, zum Teil in die Blocks integriert. Nutzungsqualität der Gebäude und Freiflächen Verzicht auf individuelle Garagen im EG ermöglicht großzügige Freiräume (Gemeinschaftshof) und individuelles Wohnen bei hoher Dichte. Orientierung der Wohnungen Gemeinschaftseinrichtungen Nachbarschaftlichkeit Aufenthaltsfläche für Jugendliche Pkw-Stellplätze Nutzungsflexibilität Stadtraumqualität
großteils nord-süd orientiert (entsprechend der Lage des Piers) Gemeinschaftshöfe Möglichkeit gegeben Möglichkeit eingeschränkt gegeben Tiefgarage gegeben gegeben