Offenblatt 34/2023

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UNSER AMTSBLATT

Ausgabe Nr. 34

15. Oktober 2023

Foto: Niedick

Foto: Stadt Offenburg

www.offenburg.de/offenblatt

Seite 2: Am 16. Oktober beginnt die „Armutswoche“.

Seite 9: Gustav ist unterwegs.

Radfahren ohne Angst Neue Schilder und Symbole sollen für ein Sicherheits-Plus sorgen VERKEHR cl Radfahren ist oft

Dieser Mindestabstand gelte auch an den so genannten Radschutzstreifen. Die Abgrenzungslinie sei keine Führungslinie. Notfalls müsse der Abstand zum Fahrrad vergrößert werden, so Maldener. An Engstellen, etwa an Verkehrsinseln, weist zusätzlich ein amtliches Verkehrsschild darauf hin, dass Zweiräder hier nicht überholt werden dürfen.

Radschutzstreifen Zum Thema „Radschutzstreifen“ steuerte Tobias Dohl, Verkehrsbeauftragter der Polizei, Zahlen aus der Unfallstatistik bei. Im vorigen Jahr habe es auf dem Schutzstreifen einen einzigen Unfall mit Fahrrad-Beteiligung gegeben. Fünf weitere gab es an anderen Stellen, bei vier davon waren ausschließlich Fahrräder beteiligt. Der CHRISTOPH LÖTSCH

Nervensache. Nicht alle Autofahrer*innen halten die vorgeschriebenen Abstände ein. Auch die Radler*innen selbst machen sich gegenseitig das Leben schwer – indem sie beispielsweise in der falschen Fahrtrichtung unterwegs sind. Beide Zielgruppen werden ab sofort in Offenburg deutlich mit ihrem Fehlverhalten konfrontiert. Gemeinsam mit Vertretern der Polizei, des ADFC und der Verkehrswacht stellte der städtische Mobilitätsmanager Martin Maldener jetzt ein Poster und ein Aufsprüh-Symbol vor, die zunächst auf der Rammersweierstraße erprobt werden sollen. Das Poster weist Autofahrer*innen deutlich auf ihre Pflicht hin, beim Vorbeifahren einen Mindestabstand von anderthalb Metern einzuhalten.

Gemeinsam für Sicherheit. Von links: Ulrich Wieland (ADFC), Martin Maldener (Stadt), Tobias Dohl (Polizei), Günter Philipp Heim, Gerd Jund (beide Verkehrswacht).

Schutzstreifen könne also ohne Angst befahren werden. Bei den Vorbehalten handele es sich um ein „gefühltes“ und kein tatsächliches Problem.

Geisterradler Radfahrende, die auf dem Radweg in der falschen Richtung unterwegs sind, sollen mit einem aufgesprühten gelben Symbol „Falsche Seite!“ auf ihr Fehlverhalten aufmerksam gemacht werden. Erprobt wird es zunächst im Bereich des Rammersweirer Kreisels. Hin und wieder soll es auch Kontrollen geben. Allgemein sei der Kenntnisstand bei allen beteiligten Gruppen verbesserungsbedürftig, konstatierte Martin Maldener. Ein Aspekt sei die gemeinsame Fahrbahnnutzung. Grundsätzlich dürften Radfahrende die Straße benutzen. Ausnahme: Die Nutzung eines parallel laufenden Radwegs ist mittels Verkehrsschild ausdrücklich als verpflichtend ausgewiesen.

Fahrradstraße Auf mangelnde Kenntnisse der Regeln in Fahrradstraßen insbesondere bei Autofahrenden weist OFFENBLATT-Leser Erich Vieser hin. Deshalb an dieser Stelle noch einmal der Hinweis: Auf Fahrradstraßen gilt generell Tempo 30. Und: Radfahrende dürfen nebeneinander fahren, denn der Radverkehr hat Vorrang.

Über den „Brennpunkt Ölberg“ wird kontrovers diskutiert SEITE 3 +++ Die Frauenwirtschaftstage finden dieses Jahr auch wieder in Offenburg statt SEITE 6 +++ In Bohlsbach heißt es diese Woche wieder: Klimafit im Quartier SEITE 10 +++

Neuer Fahrstuhl Bereits seit einigen Monaten steht der Fahrstuhl im Haupteingang in der Tiefgarage Marktplatz still. Grund hierfür ist der Defekt eines elektronischen Bauteils; es ist derzeit schwierig, Ersatzteile zu beschaffen. Um den Fahrstuhl so schnell wie möglich wieder in Betrieb nehmen zu können, wurde nun beschlossen, die in die Jahre gekommene Aufzugsanlage auszutauschen und zu modernisieren. Da formale Richtlinien eingehalten werden müssen, nicht zuletzt, weil der Austausch mit hohen Kosten verbunden ist, wird sich die Inbetriebnahme voraussichtlich bis März 2024 hinziehen. Die Technischen Betriebe verweisen auf den barrierefreien Zugang zur Tiefgarage im Treppenhaus Süd (Richtung Zufahrt).

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