UNSER AMTSBLATT
29. Oktober 2023
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Seite 7: Die Sauna des Freizeitbads hat mehr als Schwitzen zu bieten.
Foto: Siefke
Foto: Hohnwald
Ausgabe Nr. 36
Seite 2: Was tun mit dem Laub?
Das neue Programm für Salmen und Museum im Ritterhaus SEITE 3 +++ Die City Partner mit neuem Vorstand SEITE 6 +++ Die Kaninchenpopulation am Gifiz nimmt überhand SEITE 8 +++ Im November sind Friedhöfe vielbesucht SEITE 12 +++
Offenburg zeigt Verantwortung Foto: Siefke
Erste Anlaufstelle: In der Messehalle 1 ist Platz für 400 Geflüchtete/Notunterkunft für wenige Tage weiterlaufen. Die Messehalle wurde mit 200 Doppelstockbetten ausgestattet. Einheiten für jeweils vier Personen werden mit Sichtschutzelementen abgetrennt. Die Alltagsbetreuung für die Geflüchteten übernimmt der Malteser Hilfsdienst, der 100 Mitarbeitende eingestellt hat. Darüber hinaus sind Dienstleister für die Verpflegung, die medizinische Versorgung und ein Sicherheitsdienst im Einsatz. Bereits im Frühjahr und im Oktober 2022 hatte das RP auf der Messe ein Ankunftszentrum für Geflüchtete aus der Ukraine bzw. eine Anlaufstelle für Asylsuchende betrieben. Die Verantwortlichen: v.l. Landrat Frank Scherer, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Sabine Kuri (Malteser), Peter Kramer (RP), OB Marco Steffens, Messechefin Sandra Kircher, Christian Eggs (Malteser) und Alexandra Roth (LRA). ASYLPOLITIK ges Das Regie-
rungspräsidium Freiburg (RP) hat auf der Messe erneut eine Notunterkunft für Asylsuchende eingerichtet. In der Halle 1 gibt es seit Dienstag für bis zu 400 Geflüchtete Unterbringungsplätze. Die Einrichtung erfolgt in Abstimmung mit der Stadt Offenburg, dem Landratsamt Ortenaukreis und dem Ministerium der Justiz und für Migration. Die Messehalle steht bis Ende Februar 2024 für die Notunterkunft zur Verfügung. Das RP weist darauf hin, dass vor Ort keine Sachspenden benötigt werden. „Ich bin in hohem Maße
dankbar, dass wir hier sein dürfen“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer beim Vororttermin am Montag.
Für Menschen in Not
müssen uns auf alles einstellen.“ Landrat Frank Scherer ging auf das eingespielte Team von Stadt, Land und Kreis ein und hob hervor: „Offenburg zeigt Verantwortung.“
Mit der Notunterkunft auf der Messe in Offenburg sei eine sichere Anlaufstelle für Menschen in Not geschaffen worden – und für die unteren Aufnahmebehörden bei den Stadt- und Landkreisen ein dringend notwendiger Puffer. Die Notunterkunft diene Asylbewerbern als erste Anlaufstelle. Peter Kramer vom RP sprach von einer „sehr dynamischen Lage“: „Wir wissen nicht wer kommt. Wir
OB Marco Steffens freute sich, dass die Stadt keine Turnhallen schließen muss, sondern mit der Messe auf eine bewährte Infrastruktur zurückgreifen kann. Bei aller angebrachten Hilfsbereitschaft sei so langsam aber auch eine Grenze erreicht: „Die Zahlen müssen wieder sinken.“ Der Rathauschef stellte klar: „Wir helfen und unterstützen über den Winter.“ Allerdings müsse auch der Messebetrieb