KAMMERMUSIKKONZERTE HONDRICH
VEREINE / MUSIK
Sonaten für Cello und Klavier der Deutschen Romantik Sonntag, 16. Februar 2020, 17 Uhr, im Inforama Hondrich
Maxime Ganz, Bettina Keller
Sonaten von Schubert und Brahms • Maxime Ganz, Violoncello • Bettina Keller, Klavier
Der Arpeggione ist ein im Jahre 1823 vom Wiener Geigenbauer Johann Georg Stauffer erfundenes Streichinstrument, das Merkmale der Gitarre und des Violoncellos in sich vereinigt. Die Inspiration lag darin, die Bauprinzipien der Gitarre mit den Ausdrucksmöglichkeiten und dynamischen Qualitäten des gestrichenen Tons zu verbinden. Der Arpeggione wäre als Kuriosum sicher längst in Vergessenheit geraten, hätte Franz Schubert nicht 1824 seine Sonate für Arpeggione und Klavier geschrieben. Heute wird der Part des Arpeggiones meistens vom Violoncello übernommen. Brahms‘ zweite Cellosonate in F-Dur erklingt im Konzertsaal viel seltener als die erste in e-Moll. Brahms komponierte sie in einer glücklichen Phase 1886 am Thunersee für einen der grossartigsten Cellisten dieser Zeit:
Robert Hausmann, der sich eigentlich ein Cellokonzert gewünscht hatte. Die F-Dur-Sonate ist in ihrer Klangfülle und Intensität einem Cellokonzert der Romantik ebenbürtig.
Eintritt
Fr. 30.– / 10.–
Reservation
www.kammermusik-hondrich.ch 078 852 63 48
Kammermusik-Konzerte Hondrich Bettina Keller Florastrasse 30 3005 Bern
Februar 2020 | Bödeli- / BrienzInfo
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