Bild: Jan Ryser
DER LAUBFROSCH IN DER «SCHINTERE»
Frühlingserwachen mit einem lauten Winzling Kaum ist der Schnee geschmolzen, kehrt wieder Leben in die «Schintere» im Lerchenfeld bei Thun ein: Es blühen Hasel, Weiden und Schwarz dorn. Igel, Eidechsen, Ringelnattern, Kröten und Frösche verlassen ihr Winterquartier und wärmen sich an der Sonne auf. Einer fällt durch seine leuchtend grüne Farbe besonders auf: Es ist der nur fünf Zentimeter kleine Laubfrosch.
Wettbewerb: Exkursion im Naturschutzgebiet «Schintere» Möchten Sie den Laubfrosch aus nächster Nähe beobachten? Machen Sie bei unserem Wettbewerb mit und gewinnen Sie eine Exkursion für zwei Personen in den nicht öffentlich zugänglichen Bereich der «Schintere». Die Exkursion findet am 30. Mai 2018 von 20 bis 22.30 Uhr statt. Teilnahmeschluss ist der 13. Mai 2018. Über den
Der Frühling ist die Zeit der erwachenden und spriessenden Natur.
Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt, der Rechtsweg ist
Bienen suchen Nektar, die ersten Schmetterlinge besuchen begehrte
ausgeschlossen.
Blütenpflanzen, Vögel beginnen ihr Brutgeschäft. Auch der Laubfrosch hat seinen Unterschlupf im Wald verlassen und
Jetzt teilnehmen unter: energiethun.ch/wettbewerb_laubfrosch
verbringt die ersten Frühlingstage als ausgezeichneter Kletterer gut getarnt auf sonnigen Sträuchern oder Wasserpflanzen. Er ist auf der Suche nach Wärme und Futter. Ab Mitte Mai ist der Laubfrosch während eines Monats in Paarungsstimmung. Mit seinen lauten Rufen lockt er Weibchen an. Das Konzert der Laubfrösche beginnt in der Abenddämmerung und endet oftmals erst spät in der Nacht. Die «Schintere» als Zufluchtsort für bedrohte Arten Wie rund 70 Prozent der in der Schweiz lebenden Amphibienarten gilt der Laubfrosch in der Schweiz als stark gefährdet. Lange Zeit war die Laubfrosch-Population in der «Schintere» die einzige im Kanton
Seit 15 Jahren fliesst pro verkaufte Kilowattstunde Thuner AAREstrom 1 Rappen in den Ökofonds der Energie Thun AG. Der Ökofonds unterstützt Projekte zur Erhaltung von Naturparadiesen, Verbesserung an Gewässern oder naturnahen Gestaltung von Lebensräumen in Thun und Umgebung – wie zum Beispiel die «Schintere». Im Rahmen des Jubiläums begleiten wir den Laubfrosch durch die vier Jahreszeiten. Weitere Informationen zum Energie Thun Ökofonds finden Sie unter: energiethun.ch/oekofonds
Bern. Heute hört man den Laubfrosch teilweise auch aareabwärts. Neben dem Laubfrosch leben auch Grasfrösche, Erdkröten und Wasser frösche in der «Schintere», dem Schutzgebiet von Pro Natura im Thuner Lerchenfeldquartier. Zur Förderung der Zielart Laubfrosch wurden ablassbare Weiher mit einer Wasserversorgung installiert, Rundsteinmauern erbaut, Hecken gepflanzt, Blumeneinsaaten vorgenommen und Kleinstrukturen angelegt. Die «Schintere» besteht aus einem eingezäunten, für Flora und Fauna möglichst ungestörten Bereich sowie aus einem öffentlich zugänglichen Teil. Von dort können Besucherinnen und Besucher auch den Laubfrosch aus nächster Nähe in einem Tümpel beobachten.
Energie Thun AG
Freiwillige pflegen das Gelände unter der Anleitung der Schutzge-
Industriestr. 6, Postfach 733, 3607 Thun
bietsverantwortlichen während rund 200 Stunden pro Jahr.
Tel. 033 225 22 22, Fax 033 225 22 11 www.energiethun.ch
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