Alpenpost 03 2011

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Ausgabe Nr. 3 3. Februar 2011 35. Jahrgang GZ 02Z031189 W ISSN: 2079-5823 E r sc h e i n u n g sw e i se : 14t ä g i g – Pr ei s: EUR 1,40 E -M a i l : al pen po st @a o n .a t Er sc h ei n u n g so r t : Ba d A u ssee , K u r h a u spl .298,

Spruch: Selbst das Stolpern über einen Stein ist der Anfang einer Verbindung.

Der Schulweg...

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Präsentation der Studie zum Ausseer VitalBad neu Die Ausseer Kaufmannschaft, Unternehmer und Liegenschafts eigentümer des Zentrums von Bad Aussee werden herzlich zur Präsen tation der Studie von Kohl & Partner am Donnerstag, 10. Februar , um 18.30 Uhr , in das Ausseer Kurhaus (2. Stock) eingeladen. In der Studie werden die beiden Standorte Lerchenreither Plateau und Stadtzentrum (alter Standort des Bades) bewertet, Chancen und Risken aufgezeigt und hochinteressante Aussagen mit zukunftsweisenden Aspekten definiert.

Nicht die feine englische Art

...war damals über das Eis sicherlich spannender als auf dem normalen W eg.

Stadtgemeinde Bad Aussee kündigt Direktor des VitalBad Aussee

Foto: A. Rastl

Wie eine ferngezündete Bombe schlug Ende letzter Woche die Meldung ein, dass der Dienstvertrag des langjährigen Direktors des VitalBad Aussee, Dr. Josef Brückl, von der Stadtgemeinde mit W irkung 30. September 2011 aufgehoben wird.

Schon Ende Dezember letzten Jahres tauchte das Gerücht über eine bevorstehende Kündigung von Dr. Josef Brückl auf, das aber von Seiten der Gemeindeführung umgehend dementiert wurde. Brückl hat sich Mitte Dezember über die weitere Entwicklung des VitalBad zu informieren versucht. Sozusagen als „W eihnachtsgeschenk“ wurde ihm daraufhin vom Stadtrat mitgeteilt, dass sein Dienst vertrag im ersten Quartal 201 1 auf gelöst werden würde. Als Begrün dung führte man an, dass der zukünftige Betreiber des noch zu bauenden Bades, das Unternehmen Entwick -

lung und Mana gement von Freizeit systemen mbH & Co. KG (kurz GMF), aus Kostengründen das derzeitige Kurzentrum übernehmen werde. Josef Brückl, der das Bad 16 Jahre geleitet hat, war von der Ent scheidung natürlich nicht angetan, nimmt diese aber „zur Kenntnis“. „Ich habe mich auf diesen Moment vorbereitet. Da sich schon im V orfeld einiges abgezeichnet hat, habe ich mich auf die Situation einstellen können“, so der Vater von drei Söhnen. Der Beschluss über die Absetzung Brückls soll in der heutigen Ge meinderatssitzung amtlich werden.

Innerhalb der Kurbetriebsgesell schaft, die das V italBad betreibt, sind neben der Stadtgemeinde Bad Aussee (68% der Anteile) auch das Erzherzog Johann und die Steier märkische (je knapp 12%) sowie der Kurfonds Bad Aussee (knapp 8 %) vertreten. Weder bei der Steiermärkischen, noch bei der V olksbank, die im Besitz des Hotels Erzherzog Johann ist, wusste man über die Auflösung des Dienstvertrages und musste diesen Schritt über die Medien erfahren. Fortsetzung auf Seite 11

Über die Notwendigkeit, dass die Stadtgemeinde aus Kosten gründen schon lange vor dem Spaten stich zum neuen Bad den neuen Betreiber mit der V erwaltung des Kurzentrums einsetzt, kann dis kutiert werden. Aber die V orgehensweise, wie man sich eines langjährigen Mitarbeiters, den man in vielen Gemeinderats sitzungen ob seines Geschickes mit wenig Geld viel zu machen - sehr gelobt hat, entledigt, lässt einen doch erschaudern. 25 Mitarbeiter des V italBad Aussee mussten die Nachricht aus der Zeitung erfahren, dass ihr Chef gefeuert wurde und der Be troffene selbst bekam erst auf Nachfrage ein schönes Überraschungspaket unter den Christ baum gelegt. Dass die Mitarbeiter und die Gesellschafter aus den Medien von der Abberufung Brückls er fahren mussten, ist darauf zurückzuführen, dass es einerseits lecke Stellen im Arbeitsausschuss der Gemeinde gibt und andererseits die Gemeindeführung es verabsäumt hat, die T ermine so zu gestalten, dass noch vor der Publikation in T ageszeitungen die Mitarbeiter über diesen Schritt informiert werden hätten können. EGO


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