Ausgabe Nr. 4 17. Februar 2011
Nr. 4/2011
35. Jahrgang GZ 02Z031189 W ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14tägig – Preis: EUR 1,40 E-Mail: redaktion@alpenpost.at Erscheinungsort: Bad Aussee, Kurhauspl.298, Tel. 03622/53118, Fax: 03622/53118-577 Verlagspostamt: 8990 Bad Aussee
Spruch: Momente scheinen keine Ahnung davon zu haben, wie wichtig sie zuweilen sind.
Die Skitourengeher...
8990 Bad Aussee Kurhausplatz 298 Andreas Zach, Tel. 03622/52551-562 www.badaussee.volksbank.at andreas.zach@badaussee.volksbank.at
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Pfarrball in Bad Aussee
Am Samstag, 19. Februar 201 1 mit Beginn um 20 Uhr findet der traditionelle Pfarrball im Pfarrheim Bad Aussee statt. Die AltBadSeer-Musi und die Fensageiger garantieren beste Tanzunterhaltung mit flotten Polkas, Schottischen und W alzern. Neben den Ausseer Klassikern Waldhansl, Steirer und Landler werden auch spezielle Gustostückerln wie Siebenschritt, Bummelpeter oder Neukatholischer zu hören sein. Ein Glückshafen und die „Engelbar“ werden für weitere Stimmung sorgen. Der Reinerlös kommt der Kirchen vorplatzgestaltung zugute. Kartenvorverkauf in der Pfarrkanzlei, Rastl am Meranplatz und Raum ausstattung Hollwöger.
Eine Region hält zusammen!
...finden derzeit - wie auch vor über 50 Jahren - im T oten Gebirge beste Bedingungen vor.
Foto: A. Rastl
Schifffahrt am Altausseersee gesichert Letzten Donnerstag fiel im Altausseer Gemeinderat die Entscheidung, die Schifffahrt amAltausseersee wieder aufzunehmen. Ein Schiff mit Elektroantrieb wird angeschafft und mit dem Unternehmen Stern und Hafferl, das unter anderem auch die Attersee-Schifffahrt betreibt, wurde ein Partner mit umfang reichem Erfahrungsschatz als Betreiber gefunden.
Nach dem V erkauf der „Erzherzog Johann“ im Herbst 2009 war in Altaussee ein Jahr ohne Linienschifffahrt angebrochen. Die Ge meindeführung hat sich nun in der letzten Gemeinderatssitzung klar für die Wiederaufnahme der Schif ffahrt am Altausseersee ausgesprochen. Mit einem Investitionsvolumen von rund 300.000 Euro wird in den nächsten W ochen ein besonderes Schif f angekauft. Dieses fährt nämlich ausschließlich mit Sonnenenergie bzw. Strom. Rund 60m2 Solarmodule sorgen für die benötig te Spannung, die Bauweise als Alu-Katamaran mit einem Tiefgang von nur 65 cm sorgt für die nötige Sicherheit beim Anlegen.
Da das Schif f, das derzeit noch am Bostalsee, einem Stausee im nördlichen Saarland vor Anker liegt, über einen Bug-Einstieg (Brücke von vorne) verfügt, ist auch ein behindertengerechter Zugang möglich. Das Schif f fasst insgesamt 100 Fahrgäste. 50 Sitzplätze sind überdacht, weitere 50 Sitzplätze sind am Freideck. Dadurch können problemlos die Passagiere eines großen Reisebusses plus weiterer Fahrgäste auf einmal befördert werden. Für die Finanzierung des Schif fes wurden mittlerweile rund 80.000 Euro an privaten Spenden eingesammelt, weitere 70.000 Euro kommen als Tourismusförderung aus
dem Büro von LandeshauptmannStellvertreter Hermann Schützen höfer in Form einer zweckgebundenen Bedarfszuweisung. Sobald es die Witterung zulässt soll mit den Umbauarbeiten der Schif fsanlegestellen begonnen werden. Diese werden rückgebaut, da durch den geringen Tiefgang des Schif fes die Stege nicht so weit in das Wasser reichen müssen. Da das Schif f bei regnerischen Tagen mit Strom versorgt werden muss, und ein WC an Bord ist, müssen bei der „Hafenanlage“, deren Standort noch nicht fixiert ist, auch ein Kanal-, Strom- und Wasseranschluss eingerichtet werden. Fortsetzung auf Seite 3
Im Rahmen des Informations abends über die Ausbaupläne des Skigebietes Loser sowie den Zukunftsplänen für Altaussee wurde kürzlich eindrucksvoll be wiesen, was „Zusammen gehörigkeit“ bedeutet. Nicht nur , dass sich rund 300 Interessierte alle Alters schichten aus dem Ausseerland - von Kleinstkindern über die Jugendlichen bis hin zu sportlichen Senioren - im Volkshaus eingefunden haben, auch der Bad Mittern dorfer Bürgermeister Dkfm. Dr . Karl Kaniak und der Ge schäftsführer der T auplitzer Bergbahnen, Dr . Hubert Mayr hofer stärkten mit ihrem Enthusiasmus und ihrer Erfahrung den Altausseern den Rücken. Die Pläne, den Loser und auch Altaussee für die kommenden Generationen als Er holungs- und Skigebiet weiter auszubauen, sind sehr engagiert und mit hohen Kosten verbunden. Mit dem am Präsentationsabend bewiesenen Zusammenhalt der Region wird auch dieser nächste, logische Schritt in die Zukunft umgesetzt werden können. EGO