Alpenpost 14 2012

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Ausgabe Nr. 14 5. Juli 2012 36. Jahrgang GZ 02Z031189 W ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14tägig– Preis: EUR 1,40 E-Mail: redaktion@alpenpost.at Erscheinungsort: BadAussee, Kurhauspl.298, Tel. 03622/53118, Fax: 03622/53118-577Verlagspostamt: 8990 BadAussee

Ihr Trauring-Spezialist im Ausseerland! Die neuen Kollektionen sind eingetroffen!

Spruch: Behandle einen Freund so, als wenn er eines Tages dein Feind werden könnte.

Große Festtage...

Leseabend im Literaturmuseum Am Donnerstag, 12. Juli, lädt Barbara Frischmuth um 20 Uhr wieder zu einem Leseabend in das Literaturmuseum Altaussee. Der Schriftsteller Hans Eichhorn und der Schriftsteller und Kritiker KarlMarkus Gauß lesen aus ihren aktuellen Werken. Begleitet werden sie dabei von Christian Krenslehner auf seiner Zither. Eintritt: € 12,-.

Stille Post

...gingen an den letzten beiden Wochenenden in Altaussee über die Bühne. Der Landesfeuerwehrtag sowie das 160-Jahr-Jubiläum der Salinenmusikkapelle Altaussee lockten viele Besucher an, um gemeinsam mit den Florianis und den Musikanten zu feiern.

Festtage in Altaussee Gleich zu zwei Großereignissen wurde an den vergangenen Wochenenden in die Losergemeinde geladen. Der 128. Steirische Landesfeuerwehr tag mit dem 48. Landesfeuerwehr-Leistungsbewerb lockte ebenso viele Besucher an wie das 160Jahr-Jubiläum der Salinenmusikkapelle Altaussee. Bei zwei Festmärschen durch den Ort konnten die Besucher einmal die über 5.000 Floriani-Jünger und letzten Samstag dann über tausend Musikanten in Altaussee begrüßen. Ein umfangreiches Rahmenprogramm bei beiden Veranstaltungen ließ die Besucher voll auf ihre Kosten kommen und der Brunnerplatz war für jeweils einen Tag der Nabel der Musik- und Feuerwehrwelt der Steiermark und darüber hinaus. Berichte auf Seite 11 und 13

Die derzeitige Bewegung gegen das geplante NarzissenBad Aussee sowie gegen weitere Großprojekte im Zentrum von Bad Aussee können für einen Außenstehenden befremdlich aufgenommen werden. Man könnte sagen: „Endlich passiert einmal was in Aussee und dann ist man dagegen“. Durch diesen Umstand ist Bad Aussee mit seinen Projekten meist negativ in den Medien. Der Grund dieser Entwicklung ist sicherlich in einer mangelnden Infor mationspolitik zu suchen: Nur scheibchenweise erfährt man von Großprojekten die wahre Dimension, nur zögerlich werden Details bekanntgegeben, wenn nicht nur durch Dritte übermittelt. Es ist an der Zeit, mehr Offenheit bei Gemeindeprojekten an den Tag zu legen, die Bevölkerung nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen und vor allem der Bevölkerung zuzutrauen, dass sie mit dem vollen Umfang der Projekte umgehen kann. Jedem einzelnen Einwohner sei mehr Schneid’ in Hinblick auf seine eigene Meinung nahegelegt, denn nur am Biertisch alles schlecht zu reden kann nicht dienlich sein. Eine fruchtbare Diskussion wird nur schwieriger, wenn die Positionen erst verspätet bezogen werden und mit „stiller Post“ kommt man bald in EGO „Teufels Küche“.


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