Alpenpost 18 2008

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Ausgabe Nr. 18

Alpenpost Zeitung des Steirischen Salzkammergutes

4. September 2008

32. Jahrgang

Nr. 18/08

GZ 02Z031189 W

Erscheinungsweise : 14tägig – Preis: € 1,35 E-Mail: alpenpost@aon.at Erscheinungsort: Bad Aussee, Kurhauspl.298, Tel. 03622/53118, Fax: 03622/53118-577 Verlagspostamt: 8990 Bad Aussee

Spruch: Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.

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8990 Bad Aussee Kurhausplatz 298 Andreas Zach, Tel. 03622/52551-562 www.badaussee.volksbank.at andreas.zach@badaussee.volksbank.at

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85 Jahre Musikkapelle Straßen Mit zweitägigen Feierlichkeiten wird das 85. Jubiläum der Gründung der MK Straßen gefeiert. Am Freitag, 12. September, ab 19 Uhr, gibt es ein Festkonzert der MK Straßen zu hören. Danach geben sich verschiedenste Klangkörper ein Stelldichein im Festzelt beim Musikhaus. Die „Ziaglbåchmusi“ wird ebenso dabei sein wie die „Klumpsnmusi“ und die „Straßner Krainer“. Am Samstag, 13. September, geht es dann mit der „Tour de Gallhofkogel“ weiter. Jedermann ist dazu eingeladen, beim Mountainbike 4erStaffelrennen rund um den Gallhofkogel dabei zu sein. Start: 15 Uhr. Anschließend Siegerehrung mit Musik und Unterhaltung im Festzelt beim Musihaus. Anmeldungen: waltraudkoeberl@gmx.at oder am Renntag 13 bis 14.30 Uhr.

Neues aus der Region: ■ Gäste-Plus im Juli ■ Letzte Ausseer Sommernacht ■ 24-Std.-Mountainbikerennen ...nähert sich der Herbst. Die beste Zeit, um von den Bergen aus die Schönheit unserer Heimat zu genießen.

Foto: A. Rastl

Emotionale Diskussion um die geplante Straße am Dachsteinplateau Die seit Jahren von Interessenten aus dem Kreis der Landwirte gewünschte Weiterführung der Straße vom sogenannten „Gsprång“ in Richtung Mitteralm führt immer mehr zu einer Polarisierung mit den Gegnern dieser Straße. Einerseits ist es verständlich, dass die berechtigten Landwirte Weidevieh schnellstmöglich transportieren und überwachen sowie die Windwürfe aufarbeiten wollen, andererseits ist es schwierig, das geplante Projekt in einem Naturschutzgebiet Zone A und gegenüber der EU zu rechtfertigen. Bei einer Aussprache der Parteien wird nun versucht, eine Lösung zu finden. Das Problem, das sich für die EU aus dem geplanten Projekt ergibt ist, dass es derartig unerschlossene Flächen wie am Dachsteinplateau in diesem Ausmaß in ganz Österreich nur mehr sehr wenige gibt. Der eingereichte Plan sieht einen Traktorweg vor, um die riesigen Mengen an Schadholz (rund 6.000 fm) in diesem Gebiet, die teilweise auch einen großen Teil der Weideflächen betreffen, aufzuarbeiten. Laut DI Dr. Karin Hochegger, die im Auftrag der Stmk. Landesregierung für die Betreuung des Europaschutzgebietes „Steirisches Dachstein-

plateau“ zuständig ist, ist für eine ordentliche Aufarbeitung der Windwürfe jedoch nicht nur ein Traktorweg, sondern eine Straße nötig, die auch für Rungenfahrzeuge (Holz-Lkw) befahrbar ist. Weiters würde mit der derzeitigen Trassenführung nur ein geringer Teil der Windwürfe erreicht werden. Um so weiträumige Schadholzgebiete aufarbeiten zu können, wäre ein weitläufiges Straßennetz erforderlich. In einem Karstgebiet wie dem am Dachsteinplateau ein sehr gefährliches Unterfangen. Fortsetzung auf Seite 4.

Kino im Kurhaus Nach der Sommerpause geht es im September wieder mit wirklich „großem Kino“ weiter. Dienstag, 9. September, 20 Uhr: „Die Fälscher“; Dienstag, 23. September, 20 Uhr: „Der ewige Gärtner“; Dienstag, 7. Oktober, 20 Uhr: „Auf der Suche nach dem Gedächtnis“. Karten für die Kinovorführungen sind zum Preis von EUR 5,- an der Abendkasse im Kurhaus Bad Aussee erhältlich.

Näheres im Blattinneren!

Kulturverdruss? Im heurigen Sommer gab es wieder eine sehr große Fülle an Kulturveranstaltungen. Einige davon waren sehr gut besucht, andere konnten sich oftmals keiner hohen Besucherzahlen erfreuen. Letzteres stimmt nachdenklich und war weder für die Veranstalter noch für die Akteure erfreulich. Es stellt sich die Frage, ob diese Entwicklung auf die hohe Veranstaltungsdichte, die teilweise sehr hohen Eintrittspreise oder auf die mangelnde Koordination unter den Veranstaltern zurückzuführen ist. Vielleicht ist es eventuell auch ein Zusammenspiel aller drei Probleme. Es ist anzunehmen, dass es aufgrund der heuer gemachten Erfahrungen zu einem natürlichen Ausleseprozess kommen wird. Ob dies für einen „Kultursommer“ förderlich ist, wird sich weisen.

EGO


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