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INTERNATIONALE ARBEITSGEMEINSCHAFT DER PHILATELIE DES SOUVERÄNEN MALTESER-RITTERORDENS E.V.

INTERNATIONAL STUDY - GROUP OF THE PHILATELY OF THE SOVEREIGN MILITARY-ORDER-OF-MALTA REG.SOC.

BUNDESARBEITSGEMEINSCHAFT 16.051 IM VPHA E.V. DES BDPH E.V.

MITTEILUNGSBLATT Nr. 2-3 / 2013 XXIII. Jahrgang

6,50 / ISSN 1619-9537

Heft Nr. 64

18. September 2013 Gemeinschafts-Blockausgabe SMOM - KROATIEN XX JAHRE DIPLOMATISCHE BEZIEHUNGEN „Malteser - Ritter Teodor Graf Pejačević von Virovitica, Vizekönig von Slawonien & Kroatien“

PORTUGAL 27. September 2013 Gedenk-Ausgabe MALTESER - ORDEN 900 JAHRE Auf dem Block die Magistral - Galeere von Großmeister Pinto de Fonseca; die vier portugiesischen Großmeister des Ordens auf Einzelmarken (Abb. Rückseite)

Idee, Entwurf & Ausführung: © Comm. Edgar Karl Haberer, A.I.J.P. / XII.2013 ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Portugal 27. September 2013 - Block „900 Jahre Malteser-Orden“ unter der Lupe

Auf dem Rammsporn am Bug, dem Vorderteil der Galeere, sitzt ein Matrose, der mit einem Eimer Wasser schöpft

Unten: Die dargestellte Szene auf dem Achterdeck Eine Gruppe Matrosen (?) 4 Offiziere der Ordensmarine in Uniform vor einem querliegenden Balken, der zur Aufhängung von Signallampen diente, dahinter, mit einem Ordenskreuz hinterlegt und gekrönt, möglicherweise zur Unterbringung einer großen Heckleuchte Ein Fabelwesen

Links: die Fahnen des Ordens und Großmeister Pinto über die gesamten Schiffsseiten, also Steuerbord (rechts) und Backbord (links, vom Heck betrachtet); Links, teils verdeckt, eine Fahne, darauf wohl Christus mit dem Lamm dargestellt, davor weitere Großmeister - und Ordens - Fahnen

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Oben: Auf dem Quermast (Rahe) des Vordermastes (Fockmast) mit Segel: eine Fahne mit dem Hl. Johannes d.T., dahinter, auf dem Mast sitzend, ein Matrose, auf dem Hauptmast steht eine Figur (oder ein Matrose?) und in den Seilen klettert ein Matrose, auf dem Quermast eine Marien-Fahne Betrachtet man das Gemälde der Magistral-Galeere von Großmeister Pinto, das ja das Prunkschiff eines Ordens- & Staatsoberhauptes einer seefahrenden Nation darstellt, unter der Lupe, sind eine ganze Reihe ansonsten leicht zu übersehender, interessanter Details zu erkennen:


Inhaltsverzeichnis Mitteilungsblatt Nr. 2-3/2013 01 02 03 04 05 06 - 08 08 09 - 11 12 - 13 14 - 16 17 18 19 20 - 21 22 - 23 24 - 29

Titelseite Mitteilungsblatt Nr. 2-3/2013 Gemeinschafts-Ausgabe SMOM-Kroatien & Portugal Block 900 Jahre Malteserorden Portugal Block „900 Jahre Malteserorden“ vom 27.9.2013 unter der Lupe betrachtet Inhaltsverzeichnis & Impressum / Wichtige Mitteilungen Vorwort des Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft Vorankündigung Mitgliederversammlung 2014 in Mainz Neues von Malteser-Orden Interessante Sonderstempel der Vatikan Post Die (Wieder)Entdeckung des ersten Hospitals des Ordens in Jerusalem Kroatien 18.09.2013, Gemeinschafts-Blockausgabe mit dem SMOM anlässlich des 20. Jahrestages der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen Portugal 27.09.2013, Briefmarkensatz - & Blockausgabe “900 Jahre Malteserorden” Einsatz-Zug und Helikopter-Staffel des Malteser - Hilfsdienstes auf SMOM Kat.Nr. 36 Belgien 1.03.1952: Zwei Malteser-Ritter und ein Kardinal auf einer Briefmarke Auf den Spuren des Malteserordens in Somalia 1954 - 1973 Lepraforschung und Rehabilitation im Lepra-Zentrum des Ordens in Gelib - Somalia Mittelteil: Auf den Spuren des Ordens in Frankreich 1769, Großpriorat von Toulouse Fortsetzung von Seite 19: Der Kampf des Ordens gegen die Lepra in Somalia Neuausgaben von Poste Magistrali vom 15. Juli 2013 Kostüme & Uniformen II, IV Jhrd. der Geburt von Mattia Preti, Heiliger Johannes der Täufer

30 - 34

Neuausgaben von Poste Magistrali vom 18. September 2013

35 - 38

Neuausgaben von Poste Magistrali om 18. November 2013

Gemälde alter Meister, Gemeinschafts-Ausgabe mit Kroatien, V Jhrd. des Todes von Pinturiccio Ikonographie der Hl. Drei Könige, Hl. Weihnacht 2013

39 40

Ankündigung der Neuausgabe von Poste Magistrali vom 16. Dezember 2013 Pro Philippinen - Zuschlagsmarke für die Opfer des Taifuns Haiyan Malteserorden - Themenausgaben: FDC der Gemeinschaftsausgabe aus Kroatien und Portugal Briefmarken-Satz

Für die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft liegen diesem Mitteilungsblatt das Protokoll der 22. Mitgliederversammlung vom 23.November 2013 bei. Bitte beachten Sie die 14tägige Frist für etwaige Widersprüche nach Erhalt; danach gilt das Protokoll als angenommen. Vorankündigung Mitgliederversammlung 2014 auf Seite 5. Mitteilungsblatt der „INTERNATIONALEN ARBEITSGEMEINSCHAFT DER PHILATELIE DES SOUVERÄNEN MALTESER-RITTER-ORDENS (S.M.O.M.) E.V.“ , (ISSN 1619-9537) vom vorgenannten Verein herausgegeben. Sekretariat, gleichzeitig Anschrift des Präsidenten des Vereins: Edgar Karl Haberer, Zitzergasse 11, D61250 Usingen, Tel.06081-688.991, Web.-Fax: 03212-180.7950, E-mail: >Edgar.Karl @Haberer-Usingen.de< Bankverbindung der Arbeitsgemeinschaft: Volksbank Usinger Land, Niederlassung der Frankfurter Volksbank e.G., BLZ 501 900 00, Konto Nr. 3000.04 / IBAN: DE89 5019 0000 0000 3000 04 & BIC: FFVBDEFF. Verlautbarungen des Vorstandes der ArGe erfolgen in dessen eigener Verantwortung. Namentlich gekennzeichnete Beiträge werden auf Verantwortung des Verfassers veröffentlicht und stellen nicht unbedingt die Meinung des Vorstandes dar. Der Nachdruck einzelner Beiträge in anderen Publikationen ist unter genauer Quellenangabe und bei Einsendung eines Belegexemplars an die Redaktion erlaubt und erwünscht. Die Rechte Dritter sind beim Nachdruck zu beachten. © Unberührt davon bleiben alle Rechte vorbehalten. Kleinanzeigen der Mitglieder (Vereinsbörse) bis zu 4 Zeilen je 60 Buchstaben werden kostenlos veröffentlicht. Für jede weitere Zeile werden 0,50 € berechnet, desgleichen für Nichtmitglieder ab der ersten Zeile. Großformatige Anzeigen pro Ausgabe für ½ Seite € 25,- , für die 1/1 Seite € 50,00. Mitglieder des Vereins erhalten auf großformatige Anzeigen 30% Rabatt. Das Mitteilungsblatt erscheint jeweils Ende April, August und Dezember eines Kalenderjahres und/oder nach Bedarf und wird den Mitgliedern nach Erscheinen kostenlos zugestellt. Redaktionsschluß: immer die allerletzte Minute. Druck: DIGITALDRUCK ZENDE, Usinger Straße 71c, 61250 Usingen-Eschbach, Tel.: 06081-5828737, digitaldruck@zende.de ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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XXIII Jahre Arbeitsgemeinschaft S.M.O.M. - Philatelie e.V. ! Weihnachten 2013 Liebe Mitglieder und Freunde der ArGe, Hiermit unser Mitteilungsblatt 2-3/2013, diesmal relativ früh vor dem Weihnachtsfest. Es steht zwar noch eine Nachzügler - Briefmarkenausgabe von Poste Magistrali für den 16. Dezember aus, da mir aber die Unter- bzw. Vorlagen für die Ausgabe bereits am gestrigen 4. Dezember per E-Mail zur Verfügung gestellt wurden, ist es möglich die PDF-Datei des Heftes noch am heutigen Donnerstag zur Druckerei zu geben. Unseren Dank auch an die Digitaldruckerei Zende, die jetzt, im Vor-Weihnacht - & Jahresende –Auftragsstress, am Wochenende unser Mitteilungsblatt noch einschiebt und druckt. Ich hoffe also das Heft spätestens am Montag dem 9. Dezember zur Post geben zu können. Vor 14 Tagen haben wir hier in der Geschäftsstelle der ArGe, d.h. in meiner Wohnung, unsere 22. Mitgliederversammlung durchgeführt. Eine kleine, aber laut Satzung beschlussfähige Versammlung ! Dabei kam von Gründungs - & langjährigen Vorstandsmitglied Friedrich Wernet der Vorschlag, die Mitgliederversammlung 2014 wieder in Mainz auszutragen. Einzelheiten dazu finden Sie auf der folgenden Seite dieses Heftes. Für unsere Mitglieder liegt das Protokoll der Versammlung diesem Heft bei. Philatelistisch gesehen war das 2. Halbjahr 2013 mit der Gemeinschafts-Ausgabe des Malteserordens mit Kroatien sowie der Portugal-Ausgabe „900 Jahre Malteser-Orden“ sehr interessant. Beide Ausgaben werden natürlich in diesem MB ausführlich besprochen. Falls Sie Interesse an den beiden Ausgaben für Ihre Thematik-Sammlung haben, bitte ich um Nachricht Ihrerseits. Vor einigen Monaten fragte die Magistral - Bibliothek des Ordens in Rom bei mir an, ob es möglich wäre etliche ältere Ausgaben unseres Mitteilungsblattes für den Bestand der Bibliothek zur Verfügung zu stellen. Ich bin der Bitte natürlich gerne nachgekommen, musste aber feststellen das nicht alle Ausgaben noch in Druckversion hier vorhanden waren. Ich habe also alle Mitteilungsblätter die nicht in digitaler Form vorhanden waren, digitalisiert. Aber auch ältere Digitalversionen ab etwa 1994 die bereits am PC erstellt wurden, mussten umformatiert und teils mit neuer Bebilderung versehen werden. Eine Arbeit die volle 14 Tage in Anspruch genommen hat. Haben Sie Interesse an einem kompletten Satz aller Mitteilungsblätter auf DVD ? Auf der DVD sind die Hefte der letzten Jahre in Farbe. Eine Spende von € 50,00 auf unser Vereinskonto wird erbeten ! Ausgetreten sind zum Jahresende 2013, Dr. Brütting aus Dortmund, Mitglied seit 1996 und Klaus Wotzka aus Selb, Mitglied seit 2003. Uns verbleibt nichts anderes, als beiden für Ihre langjährige Treue zur ArGe zu danken ! Zum Schluss GRATULIEREN WIR unseren Mitgliedern, die im ZWEITEN Halbjahr 2013 einen hohen, runden oder halbrunden Geburtstag feiern konnten: zum 80. Geburtstag, Herrn Gerhard Scheid, Wadern-Steinberg, am 22. Juli zum 70. Geburtstag, Herrn Dr. Rolf Brütting, Dortmund, am 27. September zum 65. Geburtstag, Herrn Friedrich Wernet, Mainz, am 04. Oktober Im Namen des Vorstandes und der Mitglieder der ArGe HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE ! Damit verbleibe ich, Ihnen Allen meine besten Wünsche für ein FROHES WEIHNACHTSFEST, einen guten Start ins neue Jahr und alles Gute für 2014, Ihr

2001 - 2005 AIJP Generalsekretär - Association Internationale des Journalistes Philatéliques Comm. Edgar Karl Haberer, Präsident

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VORANKÜNDIGUNG TERMIN MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2014 MAINZ 26. - 27. SEPTEMBER 2013 Liebe Mitglieder der ArGe, Sie konnten es bereits im Protokoll der Mitgliederversammlung vom 23.11.2013, (#TOP 6 Verschiedenes) das für Sie diesem Heft beiliegt, lesen. Für die Versammlung 2014 kommt von unserem Mitglied Friedrich „Friedel“ Wernet der Vorschlag, diese wieder einmal in Main durchzuführen. In den vergangen Jahren hatten wir ja bereits zwei Mal in Mainz getagt, zuletzt 2008 . Diesmal soll es aber eine Tagung mit mindestens einer Übernachtung, gemeinsamen geselligen Abendessen, sowie einer Mainz-Besichtigung mit Führung erweitert werden. Es wurden von Friedel die folgenden Programmpunkte vorgeschlagen: Anreise am Freitag 26.September 2014 - am Spätnachmittag/Abend Mitgliederversammlung - anschließend sind die Teilnehmer der Mitgliederversammlung von Friedrich „Friedel“ Wernet zu einem gemeinsamen Abendessen in die von ihm und seinem Geschäftspartner betriebene Cafeteria im Berufsschulzentrum am Judensand „bei Friedel & Jürgen“ eingeladen, dann am Samstag den 27. September diverse Besichtigungs-Möglichkeiten unter der ortskundigen Führung von Friedel: Rundgang durch die Mainzer Altstadt zum Mainzer Marktfrühstück, Römerschiffmuseum (Eintritt frei), Gutenberg Museum, Dom, Chagall-Fenster in der Stefanskirche, Kupferberg-Kellerei. Falls sich Interessenten finden, könnte am Sonntag ab 9 Uhr noch eine Schifffahrt nach St. Goar (Loreley, Zollburg Pfalzgrafenstein bei Kaub, Binger Loch), auch unter der Orts- & fachkundigen Leitung von Friedel Wernet durchgeführt werden. Als Hotel, in Laufdistanz zum Tagungsort, wurde das Best Western Hotel Mainz vorgeschlagen, aber auch hierbei wird es verschiedene Möglichkeiten geben. Es ist natürlich unerlässlich zu wissen, wie viele von Ihnen an einer solchen Veranstaltung interessiert sind. Wir bitten deshalb unbedingt um Nachricht Ihrerseits an die Geschäftsstelle der ArGe. Der vorgeschlagene Tagungsort. Auf dem Bild links, in der Mitte, unser Gründungsmitglied Friedel Wernet

Das Gutenberg-Museum im Haus „Zum Römischen Kaiser“ Für eine Abbildung des Mainzer Doms Sankt Martin ist leider kein Platz mehr vorhanden.

Museum für Antike Schifffahrt des Römisch-Germanischen Zentralmuseums

Stiftskirche St. Stephan mit den berühmten Chagall Chorfenstern

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Das Besucherzentrum der Kupferberg-Sektkellerei Seite 5


DER PREMIERMINISTER VON LITAUEN ZU OFFIZIELLEM BESUCH BEIM S.M.O.M. Der Premierminister von Litauen, Algirdas Butkevicius, ist am 19. September vom Großkanzler des Souveränen Malteserordens, Jean-Pierre Mazery, empfangen worden. „Wir sind hoch erfreut über die Initiativen des Malteserordens in Litauen“, sagte der Premier bei seiner Begrüßungsansprache. „Seit Jahrzehnten unterstützt der Orden durch soziale und humanitäre Werke ganz konkret die sozial schwächsten Schichten meines Landes. Mensen, Essen auf Rädern, medizinische Versorgung von Alten, das sind nur einige der Projekte, mit denen täglich Tausenden von Menschen geholfen wird. Unsere Zusammenarbeit – so sein Schlusswort – könnte besser nicht sein“. Mit Blick auf den derzeitigen Ratsvorsitz von Litauen im Europarat wurden auch einige internationale Themen erörtert, wie die Situation in Syrien und im Mittleren Osten. An der Begegnung, die in der Magistralvilla des Malteserordens in Rom stattfand, haben Enzo Moavero Milanesi, Europaminister der Republik Italien, Mons. José Avelino Bettencourt, Protokollchef des Staatssekretariats des Heiligen Stuhls sowie acht beim Souveränen Malteserorden akkreditierte Botschafter europäischer Länder teilgenommen. DER KÖNIG VON SCHWEDEN EMPFÄNGT DEN GROSSMEISTER FRA´ MATTHEW FESTING 4.10.2013 Anlässlich des Besuchs einer Abordnung des Souveränen Malteserordens in Schweden, sind der Großmeister Fra´ Matthew Festing und der Großkanzler Jean-Pierre Mazery mit einer internationalen Delegation vom schwedischen König, Carl XVI. Gustaf, im Königlichen Schloß in Stockholm empfangen worden. Der Großmeister hat danach mit der Abordnung des Malteserordens – darunter auch der Großhospitalier Albrecht Boeselager – das Hauptkrankenhaus von Stockholm besucht, in dem seit 1867 chronisch Kranke behandelt werden, sowie die City Mission, eine Organisation, die sich der Bedürftigen in der Stadt annimmt, Familien mit Behinderten, alleinlebenden Alten, Kindern aus schwierigen Verhältnissen. Die Reise endete am Sonntag dem 6. Oktober, mit einem Besuch in Vadstaena, dem Kloster der Hl. Birgitta, der Patronin von Europa. DIE BÜRGERMEISTERIN VON BETHLEHEM, VERA BABOUN, VOM GROSSMEISTER DES SOUVERÄNEN MALTESERORDENS EMPFANGEN Rom, 16.10.2013 Die Bürgermeisterin von Bethlehem, Vera Baboun, ist am heutigen Vormittag vom Großmeister des Souveränen Malteserordens, Fra´ Matthew Festing, empfangen worden. Im Mittelpunkt der Gespräche, die im Magistralpalast stattgefunden haben und an denen auch der Botschafter von Palästina beim Heiligen Stuhl, Issa Kassissieh und der Botschafter des Malteserordens beim Heiligen Stuhl, Alberto Leoncini Bartoli, teilgenommen haben, standen die Lebensbedingungen der palästinensischen Bevölkerung und die hervorragenden Beziehungen zwischen den Behörden von Bethlehem, der Wiege des Christentums, und dem Souveränen Malteserorden, der hier im Heiligen Land 1048 gegründet worden ist. Eine starke Bindung, die über die Jahrhunderte besteht Die Bürgermeisterin von Bethlehem, Vera Baboun, mit dem Großmeister des Souveränen Malteser-Ritterordens

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und die heute ihren sichtbarsten Ausdruck in der Einrichtung des Krankenhauses der Heiligen Familie erfährt, in dem die Frauen, unabhängig von ihrem religiösen Bekenntnis und ihrer Herkunft, medizinisch betreut ihre Kinder zur Welt bringen können. Vera Baboun, die Christin ist, ist Dozentin an der Universität und vor einem Jahr in das Bürgermeisteramt der Stadt gewählt worden und damit die erste Frau als Stadtoberhaupt von Bethlehem. Sie ist Mutter von fünf Kindern, von denen zwei im Krankenhaus der Heiligen Familie zur Welt gekommen sind, das in Kürze die Geburt des 60.000ten Kindes melden wird. Die guten Beziehungen zum Malteserorden wurden einmal mehr bestätigt durch die Begegnungen der Bürgermeisterin mit dem Botschafter des Souveränen Malteserordens und Geschäftsträgers der Vertretung in Ramallah, Justin Simpson, und der Leitung des Krankenhauses der Heiligen Familie in den vergangenen Monaten. Der Souveräne Malteserorden unterhält seit Juli 2011 mit der Palästina Autonomiebehörde Beziehungen auf Botschafterebene. BESUCH DES GROßKANZLERS DES ORDENS IN DER REPUBLIK MAURITIUS ZUR UNTERZEICHNUNG EINES KOOPERATIONS - ABKOMMENS Das Abkommen wurde am 21.10.2013 unterzeichnet. Während seines Besuches wurde der Großkanzler auch vom Präsidenten und dem Premierminister von Mauritius empfangen. Links: Großkanzler Jean-Pierre Mazery unterzeichnet das Kooperations Abkommen mit dem Außenminister von Mauritius Arvin Boolell; rechts der Gesundheitsminister Lormus Bundhoo. Der Orden unterhält Diplomatische Beziehungen mit Mauritius seit 1977. BEGLAUBIGUNGSSCHREIBEN VON SLOWAKEI UND BULGARIEN Rom, 30.10.2013 Großmeister Fra‘ Matthew Festing hat im Magistralpalast in gesonderten Audienzen die Botschafter von - Slowakei, S.E. Peter SOPKO - Bulgarien, S.E. Kiril Liubomirow TOPALOV zur Überreichung der Beglaubigungsschreiben empfangen. DER GROSSMEISTER EHRENGAST BEI DER 37. SITZUNG DER GENERAL VERSAMMLUNG DER UNESCO Der Großmeister des Souveränen Malteserordens ist heute, am 7. November, als Ehrengast bei der 37. Sitzung der Generalversammlung der UNESCO in Paris begrüßt worden, die alle zwei Jahre stattfindet, um den Vertretern der 195 Mitgliedstaaten das Arbeitsprogramm für die kommenden Jahre vorzustellen. Begleitet vom Großkanzler, Jean-Pierre Mazery, und vom Großhospitalier, Albrecht Boeselager, ist der Großmeister vom Präsidenten der Generalversammlung, Hao Ping, und der Präsidentin des Exekutivausschusses, Alissandra Cummins, empfangen worden. Links: Fra´ Matthew Festing bei seiner Ansprache in der Generalversammlung der UNESCO In seiner Begrüßungsansprache hat der Präsident der Generalversammlung den besonderen Beitrag zum Friedensprozess hervorgehoben, den der Souveränen Malteserorden über sein internationales medizinisches und humanitäres Netzwerk leistet. Der Präsident hat weiter daran erinnert, dass der Schutz und die Bewahrung des kulturellen Erbes, dem sich der Malteserorden in besonderer Weise widmet, zu den primären Aufgaben der UNESCO gehören. Vor seiner Rede, in der Fra´ Matthew seine Bewunderung für die Arbeit der UNESCO, die UNO sowie alle Organisationen der Vereinten Nationen leisten, audrückte, sowie die gemeinsam mit dem Malteserorden entwickelten Initiativen erinnert, ist der Großmeister von der Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova, empfangen worden um, über die Weiterentwicklung der bereits in Gang gebrachten Zusammenarbeit zu sprechen, insbesondere hinsichtlich des Schutzes der heiligen Stätten und des Katastropheneinsatzes. Ebenfalls heute hat der Großmeister am Sitz der UNESCO eine Fotoausstellung eröffnet, die dem 900-jährigen Ordensauftrag „Tuitio fidei et Obesquium pauperum“ gewidmet ist, dem sich ein Empfang für die Delegierten und weiteren Ehrengäste anschloss.

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DIE PRÄSIDENTIN VON COSTA RICA TRIFFT DEN GROSSKANZLER DES ORDENS Rom, 8.11.2013 Heute fand in Rom ein Treffen der Präsidentin der Republik Costa Rica, Laura Chinchilla Miranda mit dem Großkanzler des Souveränen Malteserordens, Jean-Pierre Mazery statt. In Begleitung des Außenministers, Jose Enrique Castillo Barrantes, des Kommunikationsministers, Carlos Roverssi, sowie des Botschafters von Costa Rica beim Souveränen Malteserorden, Fernando Felipe Sanchez Campos, hat Präsidentin Chinchilla insbesondere die erfreuliche Zusammenarbeit zwischen ihrem Land und dem Souveränen Malteserorden angesprochen. Die Projekte des Malteserordens in dem mittelamerikanischen Staat gelten vor allem dem Schutz der Kinder und den Menschen in schwierigen Lebenslagen sowie der Unterhaltung von Krankenhäusern, wie dem „Hospital de los Ninos“, das auf komplexe Krankheiten spezialisiert ist und das zu einem medizinisch-wissenschaftlichen Zentrum ausgebaut werden soll. Bei dem Gespräch, das in herzlicher Atmosphäre stattfand, wurden auch regionale Probleme gestreift, so auch die Beziehungen zu Nicaragua nach Auseinandersetzungen über bestehende Territorialfragen zwischen den beiden Staaten. Die bilateralen diplomatischen Beziehungen zwischen der Republik Costa Rica und dem Souveränen Malteserorden wurden 1957 vereinbart. BEGLAUBIGUNGSSCHREIBEN VON JORDANIEN UND POLEN Rom, 26.11,2013 Der Großmeister Fra´ Matthew Festing hat im Magistralpalast am 26.11.2013 in gesonderten Audienzen die Botschafter von: - Haschemitisches Königreich Jordanien, S.E. Zaid AL LOZI - Polen, S.E. Piotr NOWINA-KONOPKA zur Überreichung der Beglaubigungsschreiben empfangen. NEU ERNANNTE BOTSCHAFTER DES SOUVERÄNEN MALTESER-RITTERORDENS - Philippinen, S.E. Odelia Gregorio Arroyo (27.08.2013) - Ungarn, S.E. Michael Habsburg-Lothringen (1.10.2013) - Palästina National Authorität, S.E. Justin Simpson (6.10.2013) - Rumänien, S.E. Jakob Kripp (13.11.2013)

VATIKANSTADT Interessante Sonderstempel von POSTE VATICANE Themengleich mit Ausgaben des SMOM Als Lückenfüller möchte ich Ihnen noch die hier aufgeführten VATIKAN Sonderstempel vorstellen: Links, der Ersttag-Sonderstempel vom 30.August 2013 zur Ausgabe „200. Jahrestag der Geburt von Richard Wagner und Giuseppe Verdi“ sowie rechts: der Sonderstempel vom 24. November 2013 zur Schließung des am 11.10.2012 von Papst Benedikt XVI ausgerufenen „Jahr des Glaubens“. Zu beiden Anlässen gab es Markenausgaben des Vatikan sowie des SMOM. ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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DIE ÜBERRESTE DES ERSTEN HOSPITALS DES HL. JOHANNES BAPTIST IN JERUSALEM (WIEDER)-ENTDECKT Presse Mitteilung, August 2013 (leicht gekürzt): TEILE EINES RIESIGEN 1000 JAHRE ALTEN HOSPITAL GEBÄUDES IN DER ALTSTADT VON JERUSALEM WURDE DER ÖFFENTLICHKEIT VORGESTELLT. Die Israelische Altertumsbehörde (IAA) nahm vor der Erbauung eines Restaurants durch die Großer Basar - Gesellschaft Ausgrabungen in dem beeindruckenden Kreuzfahrer Gebäude vor, das mit einer Höhe von 6 Metern und im Erscheinungsbild den Ritterhallen in Akko ähnlich ist. Teile eines enormen Gebäudes das in die Kreuzfahrer Zeit (1099-1291) datiert und das ein betriebsames Hospital war, wurde jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt nach Ausgrabungen und Forschungen dort durch die IAA und in Zusammenarbeit mit der Grand Bazaar Company (Großer Basar - Gesellschaft) in Ost Jerusalem. Das Gebäude das der Waqf 1 gehört, liegt im Herzen des Christlichen Viertels in der Altstadt von Jerusalem, in einer Gegend die als „Muristan“ (von dem persischen Wort für Hospital), in der Nähe der David Straße, der Hauptstraße der Altstadt. Bis vor etwa einem Jahrzehnt diente das Gebäude als ein pulsierender und überfüllter Obst – & Gemüse Markt. Seitdem stand es jedoch leer. Im Zuge der Pläne der Großbasar- Gesellschaft den Markt zu einem Restaurant zu renovieren, führte die IAA archäologische Forschungen durch. Der Gebäudekomplex, von dem nur ein kleiner Teil durch die Ausgrabungen freigelegt wurde, scheint sich über ein Gebiet von 15 Dunams2 aus zu dehnen. Seine Konstruktion ist gekennzeichnet durch massive Stützsäulen und Rippengewölbe und ist mehr als 6 Meter hoch. Das Bild, das wir haben ist das das einer großen Halle aus Stützsäulen, Räumen und kleineren Hallen. Laut Renee Forestany und Amit Re’em, den zuständigen Grabungsdirektoren der IAA: „Wir haben von dem Hospital aus zeitgenössischen Dokumenten erfahren, die meisten davon in Latein geschrieben. Diese beschreiben ein anspruchsvolles großes Hospital das wie ein modernes Hospital organisiert ist. Das Hospital wurde erbaut und eingerichtet von einem christlichen Militär-Orden mit den Namen „Orden des Heiligen Johannes vom Hospital in Jerusalem“ und der unter seinem lateinischen Fortsetzung folgende Seite ... Photograph credit: Yoli Shwartz, courtesy of the Israel Antiquities Authority. 1 „Waqf“, eine muslimische Stiftung für Grundbesitz für religiöse und/oder karitative Zwecke. 2 Dunam (Flächenmaß); hier das metrische Dunam entspricht 1000 m². Es wird u.a. in Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten benutzt. ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Namen Hospitaller bekannt war. In einer Notfallsituation konnte das Hospital mehr als 2000 Patienten aufnehmen. Die Hospitaller behandelten kranke Männer und Frauen der verschiedenen Religionen. Es liegen Informationen vor das Kreuzfahrer sicher machten, das jüdische Patienten koscheres Essen bekamen. Ungeachtet dessen waren sie (die Kreuzfahrer) jedoch völlig unwissend was Aspekte der Medizin und Hygiene betraf: ein Augenzeuge der Zeit berichtet das ein Arzt der Kreuzfahrer ein Bein eines Kriegers amputierte, nur weil er eine kleine infizierte Wunde hatte - unnötig zu sagen, der Patient starb. Die muslimisch arabische Bevölkerung war maßgeblich in der Unterstützung der Kreuzfahrer in der Errichtung des Hospitals und lehrte ihnen Medizin. Arabische Kultur hatte immer die Ärzteschaft in hohem Ansehen und arabischen Ärzte waren weit und breit berühmt. Zusätzlich zu den medizinischen Abteilungen, diente das Krankenhaus auch als Waisenhaus, wohin verlassene Neugeborene gebracht wurden. Mütter, die ihre Kinder nicht wollten, kamen mit abgedeckten Kopf dorthin und übergaben ihre Kinder. In vielen Fällen, wenn Zwillinge geboren wurden, wurde einer von ihnen ins Waisenhaus gegeben. Die Waisenkinder wurden mit großer Hingabe behandelt und wenn sie das Erwachsenenalter erreicht hatten, dienten sie in dem Militärorden. Der Ayyubidische Herrscher Saladin wohnte nach dem Fall der Kreuzfahrer in der Nähe des Hospitals und er renovierte und unterhielt das Gebäude. Er erlaubte den Kreuzfahrer Mönchen weiter dort zu wohnen und der Bevölkerung von Jerusalem zu dienen. Das Gebäude stürzte in einem Erdbeben im Jahre 1457 zusammen, wurde unter seinen Ruinen begraben und bliebt es bis zur Zeit der Osmanen. Im Mittelalter wurden Teile der Struktur als Pferdeställe genutzt. Knochen von Pferden und Kamelen wurden bei den Ausgrabungen gefunden sowie, daneben, enorme Mengen Metall, das für die Beschlagung der Tiere gebraucht wurde. Laut Monser Shwieki, dem Projekt Manager: „Das prächtige Gebäude wird in einem Restaurant integriert werden, das hier erbaut wird und dessen Gäste werden von der zauberhaften Atmosphäre des Mittelalters beeindruckt sein, das dort vorherrscht.“ Laut Shwieki wird das Restaurant noch in diesem Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Also ich werde vor meiner nächsten Reise nach Jerusalem sicher stellen, ob das Restaurant inzwischen geöffnet hat und Sie erraten wo ich in der Altstadt essen und die mittelalterliche Atmosphäre des Orden-Hospitals genießen werde. Ich verweise hier auf meinen Reisebericht in MB 2-3/2011, Seite 8ff und stelle fest, das ich am 21. September 2011 am Eingang zu dem Gelände vorbei gelaufen sein muss:

Links: Blick zum Eingang des Hospitaller - Geländes von der David Straße in der Altstadt von Jerusalem. Bild: Yoli Shwartz, courtesy of the Israel Antiquities Authority

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Das heutige MURISTAN VIERTEL in der Altstadt von Jerusalem (Ost-Jerusalem): Die Grabeskirche: Rechts: Israel 1985, MiNr. 999 Unten: Palästina Autonomie 1994, MiNr. 9 der Vorhof der Grabeskirche ist darauf schön zu sehen

MURISTAN, gesehen von der Erlöser-Kirche; am oberen Ende der Gasse liegt der kleine St. John / Johanniter-Gedenkgarten Erlöser-Kirche, erbaut 1893-98 durch Kaiser Wilhelm II; Vorgängerbau war die Kirche Maria Latina. Daneben die Propstei (hauptsächlich aus dem 13./14. Jhd stammend) mit der Johanniter-Kapelle des Johanniter-Ordens

Kleines Tor zum Vorhof der Grabeskirche

Kirche Hl. Johannes d.Täufer, errichtet im XI.Jhd. über einem byzant. Vorgängerbau; im XII.Jhd. von den Kreuzfahrern erneuert

Karte: Google Maps

Wir erinnern uns an die Worte von Papst Paschalis II in seiner Bulle vom 15. Februar 1113 an den Seligen Gerhard: „ … das Xenodochium das Du in der Stadt Jerusalem neben der Kirche des hl. Johannes des Täufers errichtet hast ...“ (laut IAA eine Fläche von ca. 15 Dunams) Die Lage deckt sich auch mit dem Ergebnissen der Ausgrabungen der IAA, ausgegraben & erforscht wurde jetzt ein nur sehr kleiner Teil zwischen Davidstraße, Hl.Johannes d.T.-Kirche und Johanniter-Gedenkgarten. Bilder © EKH

SMOM 1968 Kat.Nr.23 Ordenssitze: Jerusalem 1099 Margat 1186 Akkon 1282 Zypern 1291 Der St. John - Gedenkgarten mit dem Gedenkstein von 1972, der an das erste Hospital des Ordens in Jerusalem erinnert ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

Der Durchgang von der Davidstraße ins MURISTAN, links auf dem Bild das Nebentor zum Johanniter-Gedenkgarten Seite 11


18. September 2013 Gemeinschaftsausgabe Kroatien - SMOM anlässlich des 20. Jahrestages der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen: Malteserritter Dr. Teodor Graf Pejačević von Virovitica Vizekönig (Ban) von Kroatien und Slawonien 1903 - 1907 Die Aktivitäten des Malteser-Ordens in Kroatien waren während des Kroatienkrieges 1991-1995 sehr intensiv, besonders die Bereitstellung von Hilfe in Vukovar sowie auch durch medizinische Hilfe für Opfer und Flüchtlinge. Ein seit 1993 aktiver Malteser-Hilfsdienst beschäftigt sich besonders mit der Hilfe für Kinder und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen. Die Anwesenheit der Malteserritter in den Gebieten Kroatiens reicht bis weit in die Vergangenheit zurück. Der Bosnische Ban Borić war der erste der den Orden in das kroatische Gebiet brachte und ihnen Landbesitz (demesne) als Geschenk überließ. Auf Kroatischen Territorium verblieben die Ritter bis zum 17. Jahrhundert im Priorat von Vrana. Einer der Kroatischen Ritter war der auf dieser Briefmarken-Ausgabe geehrte Kroatische Ban (1903-1907) Teodor Graf Pejačević von Virovitica (1855 - 1928), der, wie sein Vater, Ladislav Graf Pejačević, 1884 Malteserritter wurde. Später wurde sein Sohn Marko IV auch Malteserritter. Text: Claude Grbeša @ Kroatische Post Links: Kroatien MiNr. 1095 = Block Nr. 51 Dr. Teodor Graf Pejačević von Virovitica, nach einem Gemälde, 1903, des berühmten Kroatischen Malers Vlaho Bukovac Blockgröße: Marke: Zahnung: Nennwert: Entwurf: Druck: Auflage:

63,4 x 96,5 mm 29,8 x 35,5 mm 14 11 HRK (Verkauf zzgl. 25% MWSt. !!) Ivana Vučić und Tomislav-Jurica Kačunić, Designer aus Zagreb Vielfarben Offset, Druckerei „Zrinski“ - Čakovec 35.000

Teodor Pejačević, * 24. September 1855 in Našice; † 22. Juli 1928 in Wien, war ein kroatischer Adliger, Politiker und Staatsmann aus dem Haus Pejačević und war das zweite Kind und älterer Sohn von Ladislav Pejačević und dessen Ehefrau Gabrijela geb. Döry Freiin von Jobahaza. Sein Vater war ebenfalls Ban von Kroatien (1880-1883). Er studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten Bonn und Budapest und wurde Doktor der Rechte. Er war verheiratet mit Freiin Elizabeta (Lilla) geb. Vay de Vaya; sie hatten fünf Kinder. Pejačević war langjähriger Großgespan von Virovitica (1886-1901), Ban von Kroatien (1903-1907), sowie Minister in der ungarischen Regierung (1913-1917) von Ministerpräsident István Tisza. Anfang des 20. Jahrhunderts war er Teilnehmer einer neuen Richtung in der kroatischen Politik, die durch die Allianz zwischen Kroaten und Serben in Kroatien gekennzeichnet war, mit dem Ziel den gemeinsamen Nutzen innerhalb der Habsburgermonarchie zu erreichen. 1905 wurde eine politische Koalition zwischen kroatischen und serbischen Politiker vereinbart, die ab 1906 bis 1918 (d.h. bis Auflösung der Habsburgermonarchie) in den kroatischen Ländern regierte. Als Befürworter der regierenden Koalition, unterstützte Pejačević den Widerstand gegen die ungarische Forderung, 1907, die ungarische Sprache als offizielle in die damalige Kroatische Eisenbahnen einzuführen. Da dieser Widerstand scheiterte, war Pejačević zum Rücktritt gezwungen. Wikipedia Rechts: Vlaho Bukovac (frühe Autotypie von Georg Meisenbach, gedruckt 1885), * 4. Juli 1855 in Cavtat bei Dubrovnik als Biagio Faggioni; † 23. April 1922 in Prag) war ein aus Dalmatien stammender Maler, der lange Zeit in Prag gelebt hat. Er gilt als herausragender Vertreter des kroatischen Jugendstils. Zum ersten mal unterschrieb er ein Werk (Türkin im Harem) mit dem slawisierten Namen Bukovac, unter dem er dann berühmt wurde. ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Passend zur vorher vorgestellten Ausgabe, ist auch die Kroatien - Ausgabe vom 18. Juli 2013. In der Ausgabe „Kroatische Schlösser“ ist auch das Schloss der Grafen Pejačević in Virovitica (deutsch Wirowititz) abgebildet. Virovitica wird seit jeher zur historischen Region Slawonien gezählt. Seit Umstrukturierung des heutigen kroatischen Staates ist Virovitica die Hauptstadt der Gespanschaft ViroviticaPodravina. An der Stelle der zerstörten mittelalterlichen Burg ließ Antun Graf Pejačević (*1749 - †1802) ein großes spätbarock-klassizistisches Schloss (Baumeister N. Roth, 1800–04) errichten, das noch heute von einem Graben und Park umgeben ist. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1911 war es im Besitz der Fürstenfamilie Schaumburg-Lippe, um später von Graf Drašković gekauft zu werden. Die Gemeinde von Virovitica kauft das Schloss mit dem Park, der heute das Stadtzentrum dominiert, 1930 für den eigenen Bedarf. Links, Abbildung verkleinert auf 50%: Kroatien, 18.07.2013, Kleinbogen mit 9 x MiNr. 1089, 1,60 HRK (Hrvatska Kuna) Schloß Pejačević, Virovitica MiNr. 1087-1090 wurden laut MICHEL u.a. im Kleinbogen zu 8 Marken und 1 Zierfeld (Feld 9) gedruckt. Wie Sie aber links sehen können, sind darin 9 x 1,60 Briefmarken und KEIN Zierfeld untergebracht.

MiNr. 1089

MiNr. 1087 MiNr. 1089

Rechts, Abbildung verkleinert auf 50%: ZD-Kleinbogen mit je 8 Marken und 8 Vignetten (Wappen), je 2 x MiNr. 1087, Schloß Eltz, Vukovar MiNr. 1088, Schloß Odescalchi, Ilok MiNr. 1089, Schloß Pejačević, Virovitica MiNr. 1090 Schloß Turković, Kutjevo

Links, in Originalgröße aus dem ZD-Kleinbogen:

MiNr. 1089, Schloß Pejačević, Virovitica Auflage: 150 000 Sätze, davon 50 000 aus Zd-Kleinbogen

Interessant für die Spezialisten unter uns ist, im Zusammenhang mit den unten aufgeführten familiären Einzelheiten, auch die Marke (mit Vignette), rechts: MiNr. 1087, Schloss Eltz, Vukovar. Dieser ZD ist hier in der Geschäftsstelle der ArGe vorhanden. Bei Interesse bitte ich um Kontaktaufnahme. Übrigens: ein Nachfahre der weiblichen Linie der Familie Pejačević, Malteserritter Baron Nikola Adamović of Čepin, ist Botschafter des SMOM zur Republik Kroatien. Karl-Theodor zu Guttenberg (*1971), ist ebenfalls ein Nachfahre der weiblichen Linie dieser Familie, durch Ludwine, Gräfin Pejačević von Virovitica, die mit Jakob Graf und Edler Herr von und zu Eltz-Kempenich genannt Faust von Stromberg, (1921-2006) verheiratet war. Deren Tochter Christiane, geborene Gräfin von und zu Eltz, ist Karl-Theodor‘s Mutter. Graf Eltz war Ehren- und Devotions-Großkreuzbailli, Mitglied des Souveränen Rates des SMOM, sowie dessen langjähriger ständiger Gesandter im Botschaftsrang bei der Bundesregierung. Die enge Verbindung der Grafen Eltz zu Kroatien entstand 1736, als Philipp Karl zu Eltz, Kurfürst und Erzbischof von Mainz, Reichserzkanzler des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, das Gut Vukovar in der ostkroatischen historischen Region Slawonien erwarb, auf dem später das Schloss derer zu Eltz errichtet wurde. ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Portugal - 27. September 2013 Ausgabe „900 Jahre Malteser - Orden“ Portugal bereichert, und in diesem Fall ist die Bezeichnung bereichert wirklich angebracht, unsere Thematik - Sammlung mit 4 Porträt-Marken mit den aus Portugal stammenden Großmeistern des Ordens, sowie einem Block, auf dem die Magistralgaleere von Großmeister Pinto de Fonseca abgebildet wird. Eine Malteserorden-Ausgabe war in Portugal bereits bereits ab November 1994 (!) im Gespräch und mir von Seiten der damaligen Briefmarkenagentur in Deutschland, Georg Roll in Elsfleth, „für das kommende Jahr“, also 1995, angekündigt. Mit einer leitenden Mitarbeiterin der o.g. Agentur hatte ich bereits Absprachen für echt zu laufende Ersttagsbriefe für unsere Mitglieder und Freunde getroffen. Aber leider kam dann im Oktober 1995 die Nachricht, das es eine solche Ausgabe von Portugal doch nicht geben würde. Aber jetzt liegt die sehr gelungene Ausgabe vor:

Der Ersttag-Sonderstempel zur Ausgabe CTT Lisboa 2013.09.27 ORDEM DE MALTA 900 ANOS

V.l.n.rechts: MiNr. 3886, € 0,36 Fra‘ Alfonso de Portugal, 12. Meister des Ordens, 1203-1206, Sitz Margat MiNr. 3887, € 0,70 Fra‘ Luís Mendes de Vasconcelos, * Evora, Portugal - † 7.03.1623 wurde 1622 zum 55. Großmeister gewählt, Sitz Malta, nachfolgende ebenfalls, beide nach Gemälden im Museu Nacional de Arte Antiqa1 MiNr. 3888, € 0,80 Fra‘ António Manoel de Vilhena, *Lissabon 8.06.1663 - † 13.12.1736 wurde am 19. Juni 1722 zum 66. Großmeister gewählt; nach einem Porträt in einer Privatsammlung MiNr. 3889, € 1,00 Fra‘ Manuel Pinto da Fonseca, * Lamego, Portugal 24.05.1681 - † 24.01.1773 wurde am 18.Januar 1741 zum 68. Großmeister des Ordens gewählt; nach einem Gemälde im Museum der Schönen Künste, Valletta, Malta. Fortsetzung auf der nachfolgenden Seite. Unten: Die 4 Ordensmeister auf Briefmarken des Ordens, von links nach rechts: SMOM 1981, Kat.Nr. 197 Fra´Alphonse de Portugal SMOM 1992, Kat.Nr. 473 Fra´ Louis Mendes de Vasconcellos SMOM 1969, Kat.Nr. 42 Fra´ Manoel de Vilhena SMOM 1969, K.Nr. 41 Fra´ Emmanuel Pinto 1

Adresse des Museums: Rua das Janelas Verdes, 1249 - 017 Lissabon, Portugal Technische Einzelheiten: Größe: Marken, 30,6 x 40 mm in Bogen zu je 50 Marken, Block 125 x 95 mm Marke 31 x 80 mm; Perforation: Sicherheitszähnung „Christus-Kreuz“ 13 x 13; Auflagen: 0,36 € = 155.000 / 0,70 € = 175.000 / 0,80 € = 115.000 / 1,00 € 165.000 sowie 50.000 Blöcke Druck: Offset, Cartor. ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Links: Portugal 27. September 2013 „Ordem de Malta 900 Anos“ Block 353 mit MiNr. 3890, € 1,95 „Barca do Grão-Mestre Pinto da Fonseca“, Magistral - Galeere, 1741, von Großmeister Pinto de Fonseca. Nach einem Gemälde in der Sammlung des Museum der Schönen Künste in Valletta, Malta.

Eine motivgleiche Marken-Ausgabe des Ordens liegt uns nicht vor. Rechts: Dafür ist genau diese Galeere auf dem Thematischen ErsttagSonder-Stempel Nr. 175 zur 356. Ausgabe vom 4.12.2006 abgebildet. Auffällig ist die reichhaltige Beflaggung der Magistral-Galeere. Dazu schreibt R.L.Daubner: „Auf den Galeeren und Segelschiffen des Ordens entwickelte sich die Flaggenführung zu einem weit über den Durchschnitt der mittelländischen Schifffahrt hinausgehenden Ausmaß. Die volle Ausflaggung war bei feierlichen Anlässen aller Art, bei Flottenbegegnungen wie Paraden u.ä., beim zeremoniellen Ein– und Auslaufen in Häfen üblich. Auf Schiffen des Großmeisters wurde die Ordensflagge abwechselnd mit der persönlichen Flagge des Großmeisters ausgeflaggt. Eine Besonderheit der auf den Galeeren geführten Standarten und Flaggen war, daß sie nicht an Fangleinen gesetzt, sondern an Mast und Flaggenstöcken angenagelt oder angebunden wurden“. Flaggenschmuck einer Malteser -Capitana des XVI. Jhds. Nach Furttenbach, Ulm 1629 1 & 2 Toppstander des Groß– & Vormastes, 3 & 4 Kapitänsstander (am Kopf der Großantenne), 5 Windstander, 6 Signalstander, 7 Parade-Relingsflaggen, 8 Ordensstandarte, 9 & 10 Galeerenflammen (am Nock der Groß-& Fockantenne, 11 & 12 Galeerenflammen (am Topp des Groß-& Vormastes

Links: Das Wappen von Pinto als Großmeister des Malteserordens. Am 25. Mai 1743 verlieh Großmeister Pinto der Ortschaft Qormi auf Malta die Stadtrechte und seinen Namen; rechts: sein Familien Wappen überlebt bis heute im Stadtwappen von Qormi und der volkstümlichen Bezeichnung der Stadt als „Città Pinto“. Die fünf roten ruhenden Halbmonde auf einem silbernen Schild des Familienwappens gehen zurück auf Don João Gracia de Sousa “o Pinto” (1220-1254) einem Vorfahren Pintos‘ der während der Rückeroberung (Reconquista) von Portugal fünf maurische Anführer in einem einzigen Angriff tötete und mit deren Blut durchtränkt (pinto) wurde. ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Oben & rechts, Abbildungen verkleinert: FDC Satz der Ausgabe

Links und unten, Abbildungen verkleinert: CTT Portugal gab auch ein Faltblatt „Folder“ zur Ausgabe heraus, Größe gefaltet etwa A5, unten die Außenseite des geöffneten Blattes mit einer Darstellung der Ordensgeschichte in Englisch, sowie die Aufführung der technischen Einzelheiten der Ausgabe;

oben, die Innenseite, der Text jetzt in Portugiesisch, Marken-Satz und der Block sind eingeklebt und mit dem Ersttag-Sonderstempel versehen, der zusätzlich auch noch einmal unter dem Text eingedruckt ist. Im Text wird auch auf die Assembleia dos Cavaleiros Portugueses da Ordem Soberana Militare de Malta, eingegangen, der Vereinigung der Portugiesischen Ritter des SMOM, die 1899 gegründet wurde. Weiterhin hebt darin der Verwaltungsrat der Assembleia die Bedeutung dieser Briefmarken-Ausgabe hervor, sowie die des am 27. September 1985 abgeschlossenen Postvertrages zwischen Portugal und dem SMOM. Galeeren des Ordens finden wir u.a. auch auf den folgenden Ausgaben:

Oben: SMOM 2.12.1985 Kat.Nr. 268-267ZD Zum Postvertrag des SMOM mit Portugal

Rechts, Abbildung vergrößert: Malta 7.01.1965 Bei der unteren Galeere bin ich überzeugt, das es sich dabei um eine vereinfachte Abbildung der Magistral-Galeere von Großmeister Bulgarien 14.07.1980 Pinto handelt. Malteser-Galeere XVII.Jhd

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SMOM - Briefmarken Ausgabe Nr. 36 vom 04. 10.1976 Einsatz-Zug und Helikopter-Staffel des Malteser - Hilfsdienstes auf der 4 Tarí - Wertstufe Als ich vor etlichen Monaten von unserem Mitglied Detlef Potempa aus Sigmaringen die unten abgebildete (Malteser-) Postkarte erhielt, erkannt ich auf den ersten Blick das die darauf abgebildete und rückseitig auch so beschriebene „KatastrophenEinsatzstaffel des Malteser-Hilfdienstes e.V.“ als Vorlage für die SMOM Briefmarke Hab.Nr. 126 (aus Satz 123-127) genutzt wurde. Die künstlerischen Änderungen, die für die Gestaltung der 4 Tarí - Marke vorgenommen wurden sind interessant und hatten mich veranlasst, weitere Nachforschungen anzustellen. Aber von Herrn Potempa war lediglich zu erfahren das die Einsatzstaffel auf dem Titelblatt der MHD -Mitteilungen Nr.3/1972 abgebildet war, und Mitglied Dietmar Gawlinski aus Dortmund teilte mit das das Bild vermutlich im Raum Köln entstanden sei. EKH Unten, verkleinert: Postkarte mit MHD - ADAC Helikopter und Einsatz-Zug

Aus dem einzelnen Helikopter wurden auf der Marke eine 3er Staffel. Unten, verkl.: Titelseite der MHD Mitteilungen Heft 3 Juli - September 1972 mit Beschreibung des Titelbildes (Scan aus dem Innenteil)

Der Text auf der Rückseite:

Das auf der Postkarte hinter dem letzten Fahrzeug abgebildete Gebäude ist auf der Marke nicht mehr vorhanden; es wurde wegretuschiert eingebaut wurde eine Hügelkette als Hintergrund.

Unten, vergr.: Kat.Nr. 126. 4 Tarí vom 4.10.1976 „Einsatz-Zug und Helikopter-Staffel des MHD 1974“

Unten: der Originaltext der Ausgabe-Ankündigung „SMOM Helikopter für Erste Hilfe der Deutschen Assoziation, Jahr 1974“; der Einsatz-Zug wird nicht einmal erwähnt !

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Belgien 1. März 1952 25. Jahrestag der Erhebung Erzbischofs J. E. van Roey zum Kardinal; Einweihung der Basilika von Koekelberg in Brüssel 14.10.1951 Ein Facebook Malteser-Freund aus Belgien, Serge de Radzitzky, machte mich auf die links vergrößert abgebildete Marke von 1952 aufmerksam: gleich zwei Malteser-Ritter in Uniform auf einer Briefmarke ! Links: Belgien, MiNr. 924, 8FR+4FR Und bei näherer Betrachtung unter der Lupe fiel mir auch das Wappen auf der Kirchenfahne von Kardinal van Roey auf, das diesen als weiteren Würdenträger des Ordens auf dieser Briefmarke aufweist. Nachforschungen ergaben dann auch das der Kardinal Großkreuz-Bailli des Ordens war. Auf dem unten abgebildeten Sterbebild ist das Wappen mit aufgesetzten Ordenswappen „im Schildhaupt“ 1 und hinterlegten Malteserkreuz2 deutlich zu sehen ist:

Links: Prinz Albert de Ligne, Bailli-Präsident der Assoziation von Belgien des Ordens, in Ordensuniform Rechts: Kardinal van Roey, sowie direkt unter der Kirchenfahne, Malteserritter Graf Gaston de Ribeaucourt, auch in Ordensuniform.

Dem frommen Gedenken an Seine Eminenz den Kardinal JOSEPH-ERNEST van ROEY XVIIter Erzbischof von Mechelen * 13. Januar 1874 6. August 1961

Satz MiNrn 922-924, Block 24 = 925-927in der Anordnung 926(4FR+75C) - 927(8FR+4FR) - 925(1FR+25C) Auflage: MiNr. 922-924 = 131 147 Sätze, Block 24 = 40 000 Blocks, Gültig bis 30.9.1953 Von den Satzwerten sind in der Geschäftsstelle einige wenige vorhanden; bei Interesse bitte melden ! ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Auf den Spuren des Malteserordens in Somalia 1954 - 1973 Der Kampf des Malteserordens gegen die Lepra Lepraforschung und Rehabilitation im Lepra-Zentrum des Ordens in Gelib - Somalia Wir kennen alle die nachfolgend abgebildete Briefmarken-Ausgabe von Italienisch Somalia mit den Angaben „11. November 1953“ sowie u.a. dem Malteserkreuz im Spitzschild. Aber was war der Grund für diese Ausgabe ? Hier einige Spuren aus Veröffentlichungen des Ordens, sowie auf einem vor kurzen von uns angekauften, thematisch passenden Briefumschlag von 1973.

Italienisch-Somaliland Poste Somalia MiNr. 291-294 vom 1.6.1954 C. 25 / 60 & 1,20 / 2 So. Abkommen zwischen der A.F.I.S.* - & S.M.O.M. 11. November 1953 Für den Kampf des Ordens gegen die Lepra. * „Amministrazione Fiduciaria Italiana della Somalia Italienische Treuhandverwaltung in Somalia“ Links, verkleinert:

Bulletin des Großmagisteriums des SMOM, 1.Jahrgang, Nr. 3, November 1954 Hier finden wir die folgende Mitteilung: Der Orden im Dienst der Leprakranken in Somalia und Eritrea Am 11. November 1953 wurde in Mogadischu von Bailli Graf Nasalli Rocca di Corneliano, Delegierter für die Werke für Zivilhilfe des Ordens, und der A.F.I.S., der Italienischen Treuhandverwaltung von Somalia, ein Abkommen unterzeichnet. Gemäß dieser Vereinbarung verpflichtet sich der Orden zur Behandlung und Pflege der an der Lepra Erkrankten in Somalia, sowie zur Übernahme der auf der Insel Alexandra im Gebiet des Gelib errichteten Leprastation. Ratifiziert vom Souveränen Rat des Ordens (der Ordensregierung) und dem Territorialrat von Somalia, trat des Abkommen am 15. März 1954 in Kraft. Der S.M.O.M. genießt auf dem Hoheitsgebiet Somalias das international anerkannte Vorrecht, seine eigene Flagge über der Leprakolonie aufzuziehen. Um das Abkommen zu feiern, dessen Bedeutung klar der ruhmreichen Tradition der Hilfe durch die Ritter des Heiligen Johannes entspricht, gibt die Post von Somalia eine Sonderausgabe von 4 Briefmarken heraus (zwei für den normalen Postverkehr, zwei für den Luftpostverkehr) auf denen das Datum 11. November 1953, die Wappen von Somalia und dem achtspritzigen Kreuz der Ritter von Jerusalem dargestellt wird. Dies ist das erste Mal in der Geschichte der Philatelie das das Emblem des Ordens auf einer Briefmarke erscheint als das einer souveränen Macht - nach den bisherigen britischen Ausgaben der Insel Malta Fortsetzung auf Seite 22 ... ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Auf den Spuren des Malteser - Ordens in Frankreich: Ein Brief an den Großprior des Malteserordens, Bailli de Gardouch, im Hôtel Saint - Jean in datiert + Drulhe, 13. Februar 1769

Am 21. April 2001 erfreute uns LA POSTE, die Post unseres Nachbarlandes Frankreich, mit einer Briefmarke Ausgabebezeichnung „Hôtel des Chevaliers de Saint-Jean de Jérusalem - Palais der Ritter des Heiligen Johan Jerusalem, Toulouse“. Dargestellt wird darauf der Hl. Jakobus von Compostela mit einem Engel, eine Wandmal der Frühzeit des Gebäudes. (Vergl. MB 1-2/2001, Seite 5ff) Jetzt konnten wir, d.h. die ArGe, spottbillig einen perfekt zur Briefmarke passenden Brief aus dem Jahr 1769 ben, also aus der Vormarkenzeit (auch als Vorphilatelie bezeichnet), der gefaltet, mit der Adress-Seite hervorragen sere Malteser-Orden Thematik-Ausstellung passt. Der Inhalt des Schreibens ist für uns belanglos. Karte © Google Maps

Geschrieben wurde der Brief in (A) Drulhe, heute Teil der Stadtbe zirkes von Montbazens im Distrikt Villefranche-de-Rouergue, datier 13.Februar 1769 und dann ins etwa 18 km entfernte, südlich gelegene (B) VILLE FRANCHE DE ROUERGUE, eine Gemeinde im Départe ment Aveyron in der Region Midi-Pyrénées, befördert, dort gestempe und dann nach Toulouse weiter geleitet. Von Drulhe sind es heute etw 145 km Straßenentfernung. Neben Adresse und dem schon genannten Ortsstempel sehen wi zwei Gebührenvermerke: eine durchgestrichene 4 und links davon eine 6 Beide Zahlen stehen vermutlich für den niedrigste Münzbezeich nung Frankreich dieser Zeit, den Denier, wobei 6 Deniers auch als 2 Li ard bezeichnet werden können. Die Gebühr für die Postbeförderung und Zustellung zahlte damal der Empfänger, in diesem Fall also das Großpriorat des Ordens i Toulouse.

Empfänger des Schreibens war der Ord Louis-Hippolyte de Varagne-Bélesta-G Großprior der Großpriorates Toulouse von

Oben, Reiseweg des Briefes: von Drulhe über Ville Franche de Rouerque nach Toulouse Bildnachweis © Traumrune 2010 / Wikimedia Commons / CC-BY-3.0

Zum Großpriorat Toulouse gehörten etwa 25 - 28 Kommenden. Toulouse war eines von zwei Großprioraten der Zunge der Provence. Das zweite was das von St. Gilles. Rechts: SMOM Nr. 17 vom 15.05.1967 Das Banner der Zunge der Provence

Das Schreiben ist wie folgt unte Votre tres humble et tres obeissan Ihr sehr bescheiden und sehr gehor Richard curé (=Gemeindep

Links: Frankreich MiNr. 3525 vom 21.04.2 Hôtel des Chevaliers de Saint-Jean de Jérusalem - Toulou Links: Das Hauptportal des Palais (Hôtel) in der Rue de la Dalbade im historischen Stadtzentrum von Toulouse

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dens - Bailli Gardouch, n 1768 bis 1772.

Links, in Originalgröße, der gefaltete Brief, adressiert an: Herrn Bailli de Gardouch Großprior des Malteser - Ordens Hôtel (Stadtpalais) Hl. Johannes in Toulouse

erzeichnet: nt serviteur rsamer Diener riester)

2001

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und der italienischen der Ägäis. Die Leprastation von Alexandra, wo derzeit 185 Kranke beider Geschlechter hospitalisiert sind stehen unter der Leitung von Doktor Imerio Tonelli, einer der wichtigsten italienischen Spezialisten für die Behandlung der Lepra. Während des jüngsten Besuch in Ostafrika traf sich Bailli Nasalli Rocca mehrmals mit Vertretern der Regierung von Äthiopien mit dem Ziel der Schaffung einer neuen Leprakolonie in Eritrea, um die zu ersetzen, die in Selaclaca während des Krieges zerstört worden war. Links und unten: Ersttagsbriefe verschiedener Hersteller zu dieser Briefmarken - Ausgabe.

Auf dem oben abgebildeten FDC wird links unten auch das Abkommen vom 11. November 1953 zwischen der A.F.I.S. und dem S.M.O.M. erwähnt. In einer weiteren Ausgabe des BULLETIN MENSUEL, diesmal aus der Ausgabe Januar 1955, finden wir den folgenden, in französisch verfassten Beitrag: ein Schreiben des Chaouch (Titel/Amtsbezeichnung??) Abdo Hassan, Vorsteher der arabischen Gemeinde von Djélib (Djouba), an den schon erwähnten Delegierten des Ordens für die Zivilen Hilfswerke, Bailli Graf Nasalli Rocca di Corneliano, „Exzellenz, im Namen der gesamten Bevölkerung möchte ich unseren tiefen Dank ausdrücken. Auch möchte ich diese Gelegenheit nutzen, mein persönliche Bewunderung für die humanitäre Arbeit zu übermitteln, die Ihre edle Bruderschaft hier in Djouba leistet. Wir hören nicht auf zu Gott dafür zu beten, den Souveränen Malteserorden zu beschützen und zu helfen, seine karitative und humanitäre Arbeit, ohne Interesse auf eigenen Profit, in unserem Land weiterzuführen.“ Da der Chaouch damit fortfährt, dem Delegierten anlässlich dieser Gelegenheit seine besten Wünsche für das Neue Jahre auszudrücken, lässt sich dieses Schreiben auf die Jahreswende 1954/1955 datierten. In den offiziellen Veröffentlichungen des Ordens der nachfolgenden Jahre finden wir immer wieder Berichte über den Kampf des Ordens gegen die Lepra in Somalia; es würde zu weit führen, diese in unserem Heft aufzuführen. Eines sei aber noch erwähnt: im BULLETIN OFFICIEL, VIII.Jahrgang, Ausgabe April-Mai 1961 ist zu lesen, das der Ministerrat der Republik Somalia am 19. April der Aufnahme voller diplomatischer Beziehungen zum Souveränen Malteser-Ritterorden zugestimmt hat. Die guten Beziehungen die den SMOM und Somalia verbinden, spiegelten sich auch im Abschluss des Postvertrages vom 12.11.1983 wieder, der nach wie vor gültig ist. SMOM, 24. Mai 1988 Links: SMOM Nr. 334, Ludwig Amadeus von Savoyen - Aosta, Herzog der Abruzzen, war der Gründer der landwirtschaftliche Kolonie in Italienisch-Somaliland. Er gründete 1920 das Dorf „Herzog der Abruzzen“ jetzt Jowhar. Rechts: SMOM Nr. 333, die Residenz des Herzogs in Jowhar ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

Rechts: SMOM 20.2.84 Nr. 233 (aus ZD 233-34) Zum Postvertrag mit der Republik Somalia Seite 22


Lepra-Hilfe & Forschung durch den SMOM, Dakar/Senegal, Gelib/Somalia, Asmara/Äthiopien. Reihe oben: SMOM Nr. 86, 88-90 vom 29.09.1973 „Anlässlich des ersten Jahrhunderts der Entdeckung des Lepra Bazillus durch den Wissenschaftler Armauer Hansen“ Links, vergrößert: aus dem Satz oben, SMOM Nr. 87, 6 Grani, „Ricerche e riabilitazione nel Lebbrosario dell‘Ordine a Gelib Somalia / Forschung und Rehabilitation im Lepra-Zentrum des Ordens in Gelib - Somalia“ Genau dazu passend habe ich diesen Briefumschlag gefunden: (Absender) Sovrano Militare Ordine di Malta Delegation für Zivile Hilfe Sanatorium - (Lepra-) Dorf Insel Alexandra Gelib Giuba Somalia Besser lässt sich das auf der SMOM Marke Nr. 87 dargestellte Thema, die Lepra - Forschung des Ordens, nicht thematisch dokumentieren und darstellen. EKH

Mi tS c de hreib se m a t „E was schin ins sch e, ch ief üb rei en er ben C di Lu ouve e Ec ftp rts ke ost : “

Somalia Demokratische Republik, MiNr. 165, 2,80 Sh.So., (aus 162-165) vom 1.08.1970 „10.Jahrestag der Unabhängigkeit“ mit Motiv „Junge melkt Kamel“

Poststempel Mogadiscio -3.-8.1971 R - (Einschreiben) Nr. 891 Mogadiscio - GPO Adressiert an Chemie Grünenthal GmbH Abteilung Medizini(s)che Forschung 5190 Stolberg Rhdl (Germania) ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

Grünenthal Chemie war eines der führenden Unternehmen in der Erforschung und Herstellung von Medikamenten zur Behandlung von Lepra.

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S.M.O.M. - Neuausgaben ..... S.M.O.M. - Neuausgaben 450.Ausgabe, 15. Juli 2013, Kat.Nr. 1263-1266 als Zusammendruck im Kleinbogen KOSTÜME UND UNIFORMEN DES ORDENS II Auflage: Nennwert: Zahnung: Größe: Druck: Sonstiges: Thema:

16.000 Marken als ZD im Kleinbogen (KEIN BLOCK) zu je 4 Marken = 1 Satz 4 x 0,70 €uro 13 x 13, 40 x 52 mm, Offset; CARTOR Sicherheitsdruckerei, La Loupe, Frankreich FDC, Thematischer Ersttags-Sonderstempel Nr. 266 Illustriertes Sammelbulletin Nr. 08/07/292 Hospitalritter des XV - XVI Jahrhunderts in Rüstung. Nach Wasserfarben von Michael Stroud*, aus dem Satz „Historische Kostüme der Mitglieder des Souveränen Malteser-Ritterordens“, der in einer limitierten Auflage von 499 Exemplaren von S.P. Spanu herausgegeben wurde. *Michael Stroud, Kurator der Waffenkammer (Palace Armoury) im Großmeister-Palast in Valletta, Malta

Kat.Nr. 1263 - 1266 ZD , 4 x € 0,70: Hospitalritter des XIII - XIV Jahrhunderts in Rüstung. Die Marken dieser Ausgabe sind motivgleich mit denen der 288. Ausgabe, Kat.Nr. 764-767, vom 18.11.2001. Hintergrundfarbe jetzt hellblau und Nennwerte jetzt natürlich in €uro. Rechts: Kleinbogen mit den Kat.Nrn.: 1263 - 1266 Abgebildet sind die Tafeln Nr. 1, 2, 3, und 4 aus dem oben erwähnten Werk, das aus insgesamt 12 Tafeln besteht. Unter jeder Darstellung ist eine Schriftrolle, in der die Reihenfolge beschrieben wird: Kat.Nr. 1263: (Tafel 1), 1200-1250, Hl. Land Kat.Nr. 1264: (Tafel 2), 1250-1300, Hl. Land Kat.Nr. 1265: (Tafel 3), 1300-1350, Zypern Kat.Nr. 1266: (Tafel 4), 1350-1400, Rhodos Seit der Ausgabe von MB 1-2013 konnte ich Dank der Magistral Bibliothek des Ordens in Rom auch den Text des Schriftbandes klären; hier war die römische Jahreszahl nicht zu entziffern; diese liegt jetzt vor und wird nachfolgend vervollständigt bzw. berichtigt: Schriftrolle auf Tafel 8 mit dem Text:

„1550-1600 A.D. Malta Achte einer Serie von zwölf Wasserfarben … MCMXCIV (= 1994)“ (Text ansonsten wie in MB 1-2013 beschrieben)

Links: Thematischer Ersttag - Sonderstempel Nr. 266 zur 450. Ausgabe vom 15.VII.2013, Motiv: Detail aus Tafel 4, Marke Nr. 1265, der rechte Ritter mit (Topf-)Helm im rechten Arm ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Die vier Tafeln der Ersten BriefmarkenAusgabe vom 7. Juni 2013: OBEN Links: Tafel 5 Rhodos 1400-1450 Rechts: Tafel 6 Rhodos 1450-1500 UNTEN Links: Tafel 7 Malta 1500-1550 Rechts: Tafel 8 Malta 1550-1600 Unten Mitte: Wappen von S.E. GroßkreuzBailli in Obedienz, Graf Don Carlo Marullo,

sowie, ganz unten: Das vergrößerte und jetzt lesbare Schriftband der achten Tafel 1550-1600 A.D. Malta mit dem Datum MCMXCIV (1994) der Zeichnungen.

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Links: Titelseite des Ausstellungskataloges des Museum des Malteser-Ordens im Großmeisterpalast in Rhodos, Rechts: die Haupthalle des Museums.

Unten, verkleinert: Kat.Nr. 1263 & 1264 vom 15. Juli 2013

Oben: Die südöstliche Ecke der Halle mit den 3 rechts beschriebenen Zungen, links folgt Aragon ...

… und weiter nach links, die Zunge von Deutschland:

Kat.Nr. 1261 vom 7. Juni 2013 mit dem Motiv des rechten Druckes. ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

Im Ausstellungskatalog: Nach der Beschreibung der Büste eines Malteser-Ritters in Uniform (franz. Schule des 17. Jhds.), die in der südöstlichen Ecke des (Ausstellungs-) Saales aufgestellt ist, sowie der Beschreibung der Wappenschilder von drei der alten Zungen des Ordens, von rechts, der ehrwürdigen Zunge von Italien, der Zunge von Kastilien und der Zunge von England, folgt die der: „Drei der zwölf Farbdrucke mit Militäruniformen des Ordens aus dem XV und XVI Jhd; platziert an den Wänden der Haupthalle des Museums, Reproduktionen, gedruckt zu Ehren des Großkanzlers des Ordens, Botschafter Graf Don Carlo Marullo di Condojanni, dem wir die Initiative zur Gründung des Museums verdanken.“

Kat.Nr. 1260 vom 7. Juni 2013 mit dem Motiv des linken Druckes. Seite 26


S.M.O.M. - Neuausgaben ..... S.M.O.M. - Neuausgaben 451.Ausgabe, 15. Juli 2013, Kat.Nr. 1267 IV JAHRHUNDERT DER GEBURT VON MATTIA PRETI Auflage: Nennwert: Zahnung: Größe: Druck: Sonstiges:

16.000 Marken 1,75 €uro 13 x 13, 52 x 40 mm, Offset; CARTOR Sicherheitsdruckerei, La Loupe, Frankreich FDC, Thematischer Ersttags-Sonderstempel Nr. 267, Illustriertes Sammelbulletin Nr. 09/07/293

Thema: IV. Jahrhundert der Geburt von Mattia Preti Kat.Nr. 1267, € 1,75: „Das Konzert“, Gemälde von Mattia Preti, ca. 1630-1635

Links: Kat.Nr. 1267, € 1,75: „Das Konzert“, Gemälde von Mattia Preti, ca. 1630-1635

Links: Thematischer Ersttag - Sonderstempel Nr. 267 zur 451. Ausgabe vom 15.VII.2013, Motiv: Nach der rechts abgebildeten Zeichnung von Rajola, gestochen von Morghen*, aus „Da L'Omnibus Pittoresco - enciclopedia letteraria ed artistica“ Nr. 14, Neapel, vom 21.Juni 1838 (Band 1) Bildnis Mattia Preti *Raffaello Morghen 1768–1833, italienischer Bildhauer und Kupferstecher

Links: Mattia Preti „Das Konzert“ ca. 1630-1635 Öl auf Leinwand, 107 x 145 cm Museum Thyssen-Bornemisza, Madrid INV. Nr. 327 (1977.25) © Mattia Preti, Thyssen-Bornemisza Collection Foundation, Madrid”. Mit frdl. Genehmigung.

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S.M.O.M. - Neuausgaben ..... S.M.O.M. - Neuausgaben 452.Ausgabe, 15. Juli 2013, Kat.Nr. 1268-1270 & 1271-1272 = Block 105 HL. JOHANNES DER TÄUFER Auflage: Block: Nennwert: Zahnung: Größe: Druck: Sonstiges: Thema:

10.000 Marken in Bogen zu je 12 Marken 5.000 fortlaufend nummerierte Blöcke Bogenmarken: €uro 0,85 / 2,10 / 3,20 €uro Marken im Bock: €uro 3,20 / 5,20 Bogenmarken: 13 x 13¼, im Block: € 3,20 = 13¼ x 13, € 5,20 = 13½ x 13½ Bogenmarken 40 x 30 mm, Block: 130x190mm, Marken im Block: € 3,20 = 24 x 29 mm, € 5,20 = 34 x 34 mm Offset; CARTOR Sicherheitsdruckerei, La Loupe, Frankreich FDC, Thematischer Ersttags-Sonderstempel Nr. 268, Illustriertes Sammelbulletin Nr. 10/07/294 Hl. Johannes der Täufer, Schutzpatron des Ordens, nach dem Gemälde „Die Taufe Christi“, XVII-XVIII Jhd., in der Hl.Johannes d.T.– Kirche in Bagnaia *, Viterbo.

* Bagnaia ist ein Stadtteil von Viterbo in der italienischen Provinz Viterbo. Bagnaia liegt 78 km nördlich von Rom und 6 km östlich des Stadtzentrums von Viterbo. Es liegt am Fuß der vulkanischen Monti Cimini und ist für seine Thermalquellen bekannt, woher auch der Namen rührt. Bagno steht italienisch für Bad. (Wikipedia) Kat.Nr. 1268, 0,85 €: Detail, der Hl. Geist Kat.Nr. 1269, 2,10 €: Detail, der Hl. Johannes, Jesus taufend Kat.Nr. 1270, 3,20 €: Detail, Jesus in Block 105: Kat.Nr. 1271, 3,20 €: Detail, ein Engel Kat.Nr. 1272, 5,20 €: Detail, der Hl. Johannes, Jesus taufend

Kat.Nr. 1268, 0,85 €: Detail, der Hl. Geist

Kat.Nr. 1269, 2,10 €: Detail, der Hl. Johannes, Jesus taufend

Kat.Nr. 1270, 3,20 €: Detail, Jesus

Rechts: Thematischer Ersttag - Sonderstempel Nr. 268 zur 452. Ausgabe vom 15.VII.2013, Motiv: Der Hl. Johannes der Täufer, Jesus taufend, Zeichnung nach Marke Nr. 1269 ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Block 105 mit den Katalog Nummern 1271 - 1272 rechts unten: Kat.Nr. 1271, 3,20 €: ein Engel Mittig: Kat.Nr. 1272, 5,20 €: der Hl. Johannes, Jesus taufend, nach dem Gemälde „Die Taufe Christi“, XVII-XVIII Jhd., in der Hl. Johannes d.T.– Kirche in Bagnaia, Viterbo. ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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S.M.O.M. - Neuausgaben ..... S.M.O.M. - Neuausgaben 453.Ausgabe, 18. September 2013, Kat.Nr. 1273-1275 & 1276-1277 = Block 106 GEMÄLDE ALTER MEISTER - Antoine Caron: Augustus und die Sibylle Auflage: Block: Nennwert: Zahnung: Größe: Druck: Sonstiges: Thema:

10.000 Marken in Bogen zu je 12 Marken 4.000 fortlaufend nummerierte Blöcke Bogenmarken: €uro 0,70 / 2,60 / 3,20 €uro Marken im Bock: €uro 3,20 / 5,20 Bogenmarken: 13¼ x 13, im Block: 13 x 13¼ Bogenmarken; 0,70 & 2,60 € = 30x40mm, 3,20 € = 40x30mm Block: 165x135mm, Marken im Block: € 3,20 = 40x30 mm, € 5,20 = 30x40 mm Offset; CARTOR Sicherheitsdruckerei, La Loupe, Frankreich FDC, Thematischer Ersttags-Sonderstempel Nr. 269, Illustriertes Sammelbulletin Nr. 11/09/295 Meistergemälde: Nach einem Gemälde (etwa 1580/85) von Antoine Caron: „(Kaiser) Augustus und die (Tiburtinische) Sibylle“, Öl auf Leinwand, 125 x 170 cm, Louvre-Museum, Paris

Antoine Caron, (* um 1521 in Beauvais; † 1599 in Paris) war ein französischer Maler des Manierismus und ein Meister der Schule von Fontainebleau. Er ist einer von den wenigen französischen Malern seiner Zeit mit einer ausgeprägten künstlerischen Persönlichkeit. Seine Arbeit spiegelt die raffinierte aber wenig stabiQuelle: Wikipedia le Atmosphäre am Hof der Valois während der Religionskriege (1560-98) wider. Kat.Nr. 1273, 0,70 €: Detail, Kaiser Augustus Kat.Nr. 1274, 2,60 €: Detail, die Sibylle Kat.Nr. 1275, 3,20 €: Detail, Madonna mit dem Kind in Block 106: Kat.Nr. 1276, 3,20 €: Detail, Augustus und die Sibylle Kat.Nr. 1277, 5,20 €: Detail, Madonna mit dem Kind Links: Kat.Nr. 1273, 0,70 €: Detail: Kaiser Augustus Rechts: Kat.Nr. 1274, 2,60 €: Detail: die Sibylle Unten: Kat.Nr. 1275, 3,20 €: Detail: Madonna mit dem Kind

Links: Thematischer Ersttag - Sonderstempel Nr. 269 zur 453. Ausgabe vom 18.IX.2013, Motiv: Ausschnitt aus Block 106, Ein Baldachin, hier als eine auf Säulen ruhende Überdachung, mit einem Pferdemotiv (?) in einem stehenden Oval. ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Meistergemälde, Antoine Caron: „(Kaiser) Augustus und die (Tiburtinische) Sibylle“ Block Nr. 106 mit den Briefmarken Katalog Nummern: 1276 = 3,20 € „die Sibylle offenbart Kaiser Augustus eine Madonnenvision im Himmel“, und 1277 = 5,20 € „Die Madonnenvision im Himmel, Madonna mit dem Kind“. Durch eine aus Byzanz stammende Legende, die Sibylle von Tibur habe am Tag der Geburt Christi Kaiser Augustus die Muttergottes mit dem Jesuskind in einer Vision gezeigt (christliche Deutung des VergilTextes der 4. Ekloge) und damit das Nahen des „Goldenen Zeitalters“ sowie der Erlösung prophezeit, fand diese sibyllinische Weissagung Eingang in das kirchliche Schrifttum und die tiburtische Sibylle Eingang in die christliche Kunst. Quelle: Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann Beitrag wird auf der folgenden Seite fortgesetzt ...

Eine Sibylle (griechisch σίβυλλα), auch fälschlich Sybille, ist dem Mythos nach eine Prophetin, die im Gegensatz zu anderen göttlich inspirierten Sehern ursprünglich unaufgefordert die Zukunft weissagt. Wie bei vielen anderen Orakeln ergeht die Vorhersage meistens doppeldeutig, teilweise wohl auch in Form eines Rätsels. Im Religionsverständnis des Römischen Reiches, vor allem in Provinzen mit vorwiegend hellenischem oder orientalischem Kultureinfluss, war die Sibylle (oder die Sibyllen) als Medium der Gottheit ein vielen vertrautes Konzept. Quelle: Wikipedia Links: Porträt von Antoine Caron, Gravur, 1599 Quelle: Thomas De Leu @Wikipedia; Bulletin 26 (1975) National Gallery of Canada from the Bibliotheque Nationale, Paris ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Zur Erklärung des auf Block 106 dargestellten Werkes, habe ich den nachfolgenden Text gefunden: Sibyllendarstellung im Italien der frühen Neuzeit Über die Identität und den Bedeutungsgehalt einer heidnisch-christlichen Figur Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades im Fachbereich III – Kunstgeschichte, Universität Trier von Wolfger Stumpfe, Kapitel 1.3.1, Seite 90ff Tag der mündlichen Prüfung: 25.07.2005

Antoine Carons Kaiser Augustus und die Sibylle von Tibur Das im Zusammenhang mit den Fresken des Oratorio del Gonfalone aufschlußreichste Bildzeugnis zur Verbindung von Sibylle, salomonischem Tempel und goldenem Zeitalter bietet vielleicht ein Gemälde des französischen Malers Antoine Caron. Es befindet sich seit 1938 im Louvre, entstand zeitgleich mit den römischen Fresken in den 1570er Jahren und ist unter dem Namen Kaiser Augustus und die Sibylle von Tibur bekannt. Abgebildet ist eine der seltenen Episoden, in denen die Sibylle in narrativem Zusammenhang erscheint, und ihr bei weitem bekanntester christlicher Auftritt überhaupt, die sogenannte ara coeliSzene. Nach dieser Legende sollte der römische Kaiser Augustus zum Gott-Kaiser ausgerufen werden. Unsicher, ob ihm tatsächlich solche höchste Ehre gebührte, fragte er die Sibylle von Tibur (Tivoli) um Rat, ob nach ihm noch ein größerer Mensch auf Erden leben würde. Sie zeigte ihm als Antwort eine Himmelserscheinung der Muttergottes mit dem Kind auf dem Arm und weissagte, daß der Jesusknabe größer als Augustus sein werde. Während der Vision ertönte eine Stimme vom Himmel und verkündete die Worte: haec est ara coeli (dieser ist der Himmelsaltar), nach denen die Episode ihren Namen erhielt. Augustus erkannte augenblicklich die Wahrhaftigkeit der Weissagung und ließ am Ort der Vision, auf dem römischen Kapitol, an der Stelle, an welcher sich heute die Kirche S. Maria in Aracoeli erhebt, einen Altar errichten. Carons Gemälde präsentiert dem Betrachter die ara coeli-Szene in einer antikisiert dargestellten Stadtlandschaft. Seine theaterähnliche Bildkomposition baut sich aus mehreren hintereinander gelegenen ‘Bühnen’ auf, und tatsächlich sind Anleihen beim zeitgenössischen religiösen Theater durchaus denkbar. Im Vordergrund von Carons Komposition erkennt man den vor der Prophetin knieenden Imperator. Die himmlische Vision ist in die rechte obere Ecke der Leinwand abgedrängt. Links hinter dem Kaiser, ebenfalls auf der vorderen ‘Szenenbühne’, nimmt ein Architekturelement einen prominenten Platz ein. Es besteht aus einem Paar mit Weinlaub umwundener gedrehter Säulen, auf deren Kapitellen eine überdimensionale Krone ruht. Die Säulen sind durch eine Girlande verbunden, an welcher eine Plakette mit den Worten Pietas augusti hängt. Obenauf thront ein Adler mit ausgebreiteten Flügeln. Dieses Architekturelement, genau wie drei ähnli-

che Gebilde im Hintergrund, erinnert stark an temporäre Dekorationen, wie sie anläßlich festlicher Stadteintritte neuer Herrscher errichtet wurden. In der Tat ist im Hintergrund der antikisierenden Stadtlandschaft das Gebäude mit den zwei Giebeln rechts der Bildmitte als der in den Jahren 1570-1572 von Jean Bullant errichtete Pavillon des neuen Flügels des Tuilerienpalastes identifiziert worden. Rechts davon schließen sich die zu jener Zeit noch zwischen Louvre und Tuilerien bestehende alte Stadtmauer, die tour de bois, und auf der anderen Seite des Flusses, den wir nun als Seine ansprechen können, die tour de Nesle an. Die festlichen Spielakte, das Reitturnier auf der Linken und die nach dem Vorbild antiker Galeeren vermutlich in einer Art Wasserschlacht auf dem Fluß kreuzenden Schiffe rechts im Hintergrund passen ebenfalls zum üblichen Szenario eines Herrschereintritts. Bei dem erwähnten Säulenpaar im Vordergrund der Darstellung handelt es sich um die bildliche Wiedergabe des persönlichen Emblems des französischen Königs Karl IX, der 1571 in seine Hauptstadt Paris einzog. Der emblematische Charakter des Säulenmonuments wird u.a. darin sichtbar, daß im Gegensatz zu den anderen drei Säulenarchitekturen des Bildes nur zwei statt vier Säulen erscheinen. Caron hat die normalerweise glatten Säulenschäfte des Emblems in gedrehte, weinlaubgeschmückte Exemplare umgewandelt, ein klarer Hinweis auf die Assoziation mit dem Jerusalemer Tempel, welche im sechzehnten Jahrhundert beinahe so etwas wie ein Allgemeinplatz war. In Carons Interpretation des königlichen Emblems klingt die Verheißung des goldenen Zeitalters an, das nach der Weltkaisersage mit dem Sieg des Weltherrschers und der Eroberung Jerusalems beginnt. Die Hoffnung auf ein neues Zeitalter wurde beim Antritt eines Herrschers teilweise ganz konkret faßbar, z.B. durch die Einführung des sogenannten königlichen Jahres, d.h. einer neuen Zeitrechnung in den offiziellen Dokumenten. Die messianische Komponente der Heilserwartung war, ähnlich wie beim Kaiser, beim französischen König besonders ausgeprägt. Traditionell trug er den ehrwürdigen Titel des Roi très chrétien oder rex christianissimus, dessen besondere geistliche Funktion u.a. auf dem heiligen Charakter der französischen Königssalbung beruhte. Der Legende nach war das Krönungsöl zur Einsetzung Chlodwigs durch den heiligen Remigius in der sainte ampoule direkt vom Himmel geschwebt.

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Durchaus lesenswert und informativ !

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S.M.O.M. - Neuausgaben ..... S.M.O.M. - Neuausgaben 454.Ausgabe, 18. September 2013, Kat.Nr. 1278 = Block 107 GEMEINSCHAFTS-AUSGABE MIT KROATIEN: PORTRÄT VON TEODOR PEJAČEVIĊ, Malteser-Ritter Auflage: Nennwert: Zahnung: Größe: Druck: Sonstiges:

Thema:

10.000 fortlaufend nummerierte Blöcke €uro 2,60 13¼ x 13, Block: 63,4 x 96,5 mm, Marke: 30x40mm, Offset; CARTOR Sicherheitsdruckerei, La Loupe, Frankreich FDC, Thematischer Ersttags-Sonderstempel Nr. 225b, Illustriertes Sammelbulletin Nr. 12/09/296 20. Jahrestag der Diplomatischen Beziehungen zwischen dem SMOM und Kroatien

Teodor Pejačević, * 24. September 1855 in Našice; † 22. Juli 1928 in Wien, war ein kroatischer Adliger, Politiker und Staatsmann aus dem Haus Pejačević und war das zweite Kind und älterer Sohn von Ladislav Pejačević und dessen Ehefrau Gabrijela geb. Döry Freiin von Jobahaza. Sein Vater war ebenfalls Ban von Kroatien (1880-1883).

Block 107 mit Marke Kat.Nr. 1278, 2,60 €: Detail, Porträt von Dr. Teodor Pejačeviċ

Links: SMOM Block Nr. 107 mit Marke Katalog Nr. 1278 € 2,60 Dr. Teodor Graf Pejačević von Virovitica, nach einem Gemälde, 1903, des berühmten Kroatischen Malers Vlaho Bukovac Siehe Kroatien - Ausgabe auf Seite 12 für weiteren Text sowie Angaben über den Maler.

Rechts: Thematischer Ersttag - Sonderstempel Nr. 225b (40mm lang) zur 454. Ausgabe vom 18.IX.2013, Motiv: Malteserkreuz im Spitzschild

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S.M.O.M. - Neuausgaben ..... S.M.O.M. - Neuausgaben 455.Ausgabe, 18. September 2013, Kat.Nr. 1279 - 1280 V JAHRHUNDERT DES TODES VON PINTURICCIO Auflage: Nennwert: Zahnung: Größe: Druck: Sonstiges: Thema:

10.000 Sätze Marken in Bogen zu je 12 Marken €uro 0,70 / 1,75 13 x 13 40 x 52 mm Offset; CARTOR Sicherheitsdruckerei, La Loupe, Frankreich FDC, Thematischer Ersttags-Sonderstempel Nr. 270, Illustriertes Sammelbulletin Nr. 13/09/297 „Die Verkündigung“, Gemälde von Bernardino di Betto, genannt Pinturicchio „der Kleine“, 1454–1513 ; in der Kirche Santa Maria Maggiore, Spello, Provinz Perugia, Italien

Kat.Nr. 1279, 0,70 €: Detail, der Erzengel Gabriel Kat.Nr. 1280, 1,75 €: Detail, die Jungfrau Maria

Links: Kat.Nr. 1279, 0,70 €: Detail, Erzengel Gabriel

Kat.Nr. 1280, 1,75 €: Detail, Jungfrau Maria Rechts oben: Pinturicchios‘ „Die Verkündigung“, in der Kirche Santa Maria Maggiore, Spello, Rechts: Bernardino di Betto, genannt Pinturicchio, Selbstporträt, Fresko, 1501, Baglioni - Kapelle der Kirche Santa Maria Maggiore, Spello. Links: Thematischer Ersttag - Sonderstempel Nr. 270 zur 455. Ausgabe vom 18.IX.2013, Motiv: der Erzengel Gabriel

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S.M.O.M. - Neuausgaben ..... S.M.O.M. - Neuausgaben 456.Ausgabe, 18. November 2013, Kat.Nr. 1281-1282 & 1283-1284=Block Nr. 108 IKONOGRAPHIE DER HEILIGEN DREI KÖNIGE Auflage: Block: Nennwert: Zahnung: Größe: Druck: Sonstiges: Thema:

10.000 Sätze Marken in Bogen zu je 12 Marken 4000 fortlaufend nummerierte Blöcke Bogenmarken: €uro 0,70 / 2,10 Block: € 3,20 / 5,20 Bogenmarken: 13 x 13; Marken im Block: € 3,20 = 13x13, € 5,20 = 13½x13½ Bogenmarken: 40 x 52 mm ; Marken im Block: € 3,20 = 40x52mm, € 5,20=40x40mm Block: 138x105mm Offset; CARTOR Sicherheitsdruckerei, La Loupe, Frankreich FDC, Thematischer Ersttags-Sonderstempel Nr. 271, Illustriertes Sammelbulletin Nr. … 298 (Original liegt noch nicht vor) „Anbetung der Heiligen Drei Könige“ , Gemälde von Masaccio, um 1425-1428, Teil der Predella des Polyptychon der Kirche Santa Maria del Carmine in Pisa, Gemäldegalerie der Staatlichen Museen Berlin

Kat.Nr. 1281, 0,70 €: Detail, die Reittiere, Gruppe Pferde Kat.Nr. 1282, 2,10 €: Detail, die betenden Könige Marken im Block: Kat.Nr. 1283, 3,20 €: Detail, die betenden Könige (die „Weisen aus dem Morgenland“) Kat.Nr. 1284, 5,20 €: Detail, die Jungfrau Maria mit dem Kind und dem Hl. Joseph Links: Kat.Nr. 1281, 0,70 €: Detail, die Reittiere, Gruppe Pferde rechts: Kat.Nr. 1282, 2,10 €: Detail, die betenden Könige

Links: Thematischer Ersttag - Sonderstempel Nr. 271 zur 456. Ausgabe vom 18.XI.2013, Motiv: stilisiert, die Hl. Drei Könige, betend

Tommaso di Ser Cassai, genannt Masaccio (Spitzname, bedeutet in etwa „Thomas, der Koloss“) * 21. Dezember 1401 in San Giovanni Valdarno in der Provinz Arezzo; † 1428 in Rom) gilt als wichtigster italienischer Maler der Frührenaissance. Rechts: Selbst-Porträt, (um 1424-1427), Santa Maria del Carmine, Cappella Brancacci, Florenz ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Block Nr. 108 mit Marken Haberer-Katalog rechts: Nr. 1283 = € 3,20 Ausschnitt, die betenden Könige (die „Weisen aus dem Morgenland“) links: Nr. 1284 = € 5,20 Ausschnitt, die Jungfrau Maria mit dem Kind und dem Hl. Joseph Unten: Das Gesamtwerk „Anbetung der Weisen“ von Tommaso di Ser Cassai, genannt Masaccio Predella, Tempera auf Papelholz, 21 x 61 cm, um 1425-1428 Polyptychon für die Kirche Santa Maria del Carmine in Pisa

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S.M.O.M. - Neuausgaben ..... S.M.O.M. - Neuausgaben 457.Ausgabe, 18. November 2013, Kat.Nr. 1285-1286 & 1287-1288=Block Nr. 109 WEIHNACHTEN 2013, Murillo - Anbetung der Hirten Auflage: Block: Nennwert: Zahnung: Größe: Druck: Sonstiges: Thema:

10.000 Sätze Marken in Bogen zu je 12 Marken 4.000 fortlaufend nummerierte Blöcke Bogenmarken: €uro 1,90 / 2,60 Block: € 3,20 / 5,20 Einheitlich 13 x 13 Marken einheitlich 40 x 52 mm; Block: 140x115mm Offset; CARTOR Sicherheitsdruckerei, La Loupe, Frankreich FDC, Thematischer Ersttags-Sonderstempel Nr. 272, Illustriertes Sammelbulletin Nr. … 299 (Original liegt noch nicht vor) „Anbetung der Hirten“ , Gemälde von Bartolomé Estaban Murillo, Prado Museum, Madrid

Kat.Nr. 1285, 1,90 €: Detail, die Hirten Kat.Nr. 1286, 2,60 €: Detail, die Madonna mit dem Kind Marken im Block: Kat.Nr. 1287, 3,20 €: Detail, die betenden Hirten Kat.Nr. 1288, 5,20 €: Detail, die Madonna mit dem Kind

Links: Kat.Nr. 1285, 1,90 €: Detail, die Hirten rechts: Kat.Nr. 1286, 2,60 €: Detail, die Madonna mit dem Kind

Rechts: Thematischer Ersttag - Sonderstempel Nr. 272 zur 457. Ausgabe vom 18.XI.2013, Motiv: die Madonna mit dem Kind, Nach Marke Nr.1286

Bartolomé Esteban Murillo * 1. Januar 1618 in Sevilla, Andalusien; † 3. April 1682 ebenda Zur Signatur seiner Werke benutzte er den Geburtsnamen seiner Mutter „Murillo“. Murillo gilt neben Diego Velázquez als der volkstümlichere Maler in Spaniens Goldener Zeit, Links: Selbstporträt, um 1670-73, Öl auf Leinwand, National Gallery, London ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Oben: SMOM Block Nr. 109, Murillo: Adorazione dei pastori - Anbetung der Hirten mit Marken Haberer-Katalog rechts, Nr. 1287, 3,20 €: Ausschnitt, die betenden Hirten links, Nr. 1288, 5,20 €: Ausschnitt, die Madonna mit dem Kind Unten: Natürlich ist das Gemälde auch auf einer ganzen Reihe weiterer Briefmarken zu finden, nachfolgend nur drei Beispiele, von links nach rechts: Ras al Khaima, 02.01.1970, MiNr. 351, 3.50 R, (Titel nicht benannt) Christmas 1969 Tschad, 15.12.1975, MiNr. 725, 40 F, Adoration des bergers, Noel 1975 Uruguay, 14.12.2004, MiNr. 2848, 16 $, La adoración de los pastores, Navidad 2004 Bei meinen Nachforschungen zu motivgleichen Ausgaben anderer Länder bin ich im MICHEL ONLINE KATALOG auf eine Marken-Ausgabe von Spanien, MiNr. 1896 zu 2 Peseten vom 30.10.1970, gestoßen, auf der zwar auch die „Anbetung der Hirten“ von Murillo abgebildet ist, aber in einer anderen Version. Es scheint das auch Murillo gewisse Gemälde in mehreren Versionen gemalt hat. Ich bilde diese Marke in Originalgröße unten rechts ab. Abbildungen MICHEL ONLINE KATALOG, mit frdl. Genehmigung

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S.M.O.M. - Neuausgaben ..... S.M.O.M. - Neuausgaben 458.Ausgabe, 16. Dezember 2013, Kat.Nr. 1289, Zuschlagsmarke PRO PHILIPPINEN - FÜR DIE TAIFUN - OPFER AUF DEN PHILIPPINEN Auflage: Nennwert: Zahnung: Größe: Druck: Sonstiges:

10.000 Sätze Marken in Bogen zu je 9 Marken €uro 0,70 + €uro 1,00 Zuschlag Einheitlich 13¼ x 14 30 x 40 mm; Offset; CARTOR Sicherheitsdruckerei, La Loupe, Frankreich FDC, Thematischer Ersttags-Sonderstempel Nr. 273, Illustriertes Sammelbulletin Nr. … 300 (Original liegt noch nicht vor)

Thema:

Zuschlagsmarke: für die Opfer der Taifun-Katastrophe auf den Philippinen. Am 8. November 2013 zog der Taifun „Haiyan“ über den Inselstaat und hinterließ ein Notstandsgebiet riesigen Ausmaßes. Vier Millionen Menschen wurden vertrieben und sind auf Hilfe angewiesen. Drei Wochen nach der Katastrophe werden über 5.600 Tote gezählt und über 1.750 Menschen werden noch vermisst. (Meldung Heute.de vom 30.11.2013)

Kat.Nr. 1289, €uro 0,70 + €uro 1,00 Zuschlag für die Taifun Opfer auf den Philippinen Links: Kat.Nr. 1289, €uro 0,70 + €uro 1,00 Zuschlagsmarke PRO PHILIPPINEN Rechts: Thematischer Ersttag - Sonderstempel Nr. 273 zur 458. Ausgabe vom 16.XII.2013, Motiv: Malteserkreuz im Schild PRO PHILIPPINEN Philippinen: das internationale Hilfswerk des Malteserordens schickt 3 Tonnen Medikamente, Rom, 13.11.2013 Malteser International, das internationale Hilfswerk des Souveränen Malteserordens, hat 3 Tonnen Medikamente für die vom Taifun heimgesuchte Bevölkerung auf den Philippinen geschickt. In der Provinz von Leyte sind die meisten Krankenhäuser geschlossen und die Menschen warten dringend auf medizinische Hilfe. „Es fehlen Antibiotika, Mittel gegen Grippe und Husten, gegen bakterielle Infektions- und Ruhrerkrankungen“, so der Hilferuf von Odelia Gregorio Arroyo, der Botschafterin des Malteserordens auf den Philippinen. Malteser International hat überdies einen ersten Betrag von 100.000 € bereitgestellt, damit rasch erste Hilfsmaßnahmen für die betroffene Bevölkerung auf den Weg gebracht werden können. „Mit der langsamen Wiederherstellung der Kommunikationssysteme wird erkennbar, dass die Lage schlimmer ist als man sie sich vorstellen konnte“, fügte die Botschafterin hinzu. „Von vielen Städten und Ortschaften entlang der Küste, die vom Taifun betroffen sind, haben wir noch gar keine Nachrichten. Derzeit kennen wir erst die Situation in den größeren Städten“. Auf der nahen Insel Samar unterstützt Malteser International 1.000 Familien mit Lebensmittel und Hygienesets. Seitdem die Brücke San Juanico wieder geöffnet ist, können die Inseln wieder auf dem Landweg erreicht werden „Die derzeitige Lage in Leyle ist vergleichbar mit der Lage in Sri Lanka und in Indien nach dem Tsunami 2004“, sagt Gregorio Arroyo. Weitere Hilfseinsätze auf den Inseln Samar und Bohol, Köln/Manila, 19.11.2013 Malteser International wurde auch auf den noch nicht von der humanitären Hilfe erreichten Inseln aktiv. Bis jetzt haben sich die Hilfsmaßnahmen auf die Region um Tacloban auf der Insel Leyte konzentriert. Das Hilfsteam von Malteser International befindet sich in Bantayan, nördlich von Cebu, auf der Bahn, auf der der Taifun am vergangenen Freitag mehrfach über die Insel hereingebrochen ist. „Die Menschen berichten, dass der Taifun der schlimmste war, der jemals über das Land hinweg gezogen ist. Über 90% der Häuser sind zerstört und etwa 30.000 Menschen benötigen sofort eine Unterkunft“, so der Notruf von Mel Capistrano, dem Koordinator des Hilfsteams von Malteser International, der sich vor Ort befindet. Die Hilfsmaßnahmen von Malteser International konzentrieren sich auch auf die Inseln Samar und Bohol. Samar, eine der Inseln, die am schlimmsten vom Taifun getroffen worden ist, kann nur vom Norden über das Meer erreicht werden. Derzeit benötigt man dazu aber über 36 Stunden. Zusätzlich zu den 1.000 Nahrungsmittelpakten und Hygienesets, die in den nächsten Tagen verteilt werden, bemüht sich Malteser International auch um die Auslieferung weiterer lebensnotwendiger Güter: Wasser, Reis, Bohnen, Kochgeschirr, Decken und Kissen. Die philippinische Assoziation des Malteserordens hat inzwischen ein mobiles Team mit Ärzten und Krankenpflegern in die Städte Basey, Marabut und San Sebastian in Samar entsandt. Auf der Insel Bohol, wo die Menschen schon im vergangenen Oktober von einem Erdbeben heimgesucht worden sind, organisiert Malteser International die Verteilung von Gutscheinen, womit die Familien Baumaterial für den Wiederaufbau erwerben können. ArGe SMOM-Philatelie e.V. - Mitteilungsblatt Nr. 2-3 / 2013, Heft Nr.64

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Gemeinschafts - Ausgabe KROATIEN - SMOM 18. September 2013 und PORTUGAL - Ausgabe 27. September 2013 „900 Jahre Malteser-Orden“

Im Format 160 x 160 mm: Der Ersttagsbrief aus Zagreb mit Block Nr. 51 = MiNr. 1095, 11 Kuna Malteserritter Teodor Graf Pejačević von Virovitica Ban / Vizekönig von Kroatien & Slawonien 1903-1907

Die vier portugiesischen Großmeister des Malteser - Ritterordens: € 0,36, Fra‘ Alfonso de Portugal, 1203-1206 € 0,70, Fra‘ Luís Mendes de Vasconcelos, 1622-1623 € 0,80, Fra‘ António Manoel de Vilhena, 1722-1736 € 1,00, Fra‘ Manuel Pinto da Fonseca, 1741-1773

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