Donnerstag, 24. April 2014
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INHALT Amtliche Stadt Lenzburg Kirchenzettel Stellen Im Gespräch
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PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 17, 115. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden
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Neue Uniformen
Heimat für viele
Zurücklehnen
Seit ihrer Gründung 1974 bis heute tritt die Brass Band Imperial mit der gleichen Uniform auf. Es wird Zeit für eine neue – und alle können mithelfen.
Seit 25 Jahren führen Elisabeth und Daniel Haldimann das Bürgerheim in Dürrenäsch, ein Haus der etwas anderen Art.
Während eines Drittels seiner Berufszeit leitete Richard Buchmüller das Stadtbauamt Lenzburg. Nun darf er zufrieden zurücklehnen.
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Mai-Markt: Mit einem überarbeiteten Konzept will man den Maimarkt attraktiver gestalten.
Foto: Emanuel Freudiger
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Markttreiben neu auch entlang der Promenade Der Mai-Markt, er findet am 8. Mai in Lenzburg statt, erhält mehr Platz, und das am Chlausmarkt eingeführte Rahmenprogramm wird weitergeführt und ausgebaut. Beatrice Strässle
D
er Maimarkt vermochte in den vergangenen Jahren nicht gerade Menschenmassen nach Lenzburg zu locken. Mit einem attraktiven Rahmenprogramm und der Erweiterung des Marktes mit einem ausgewogenen Angebot will man die Attraktivität steigern. Lenzburg soll sich als Marktort, den man besucht haben muss, etablieren. «Wir haben am Chlausmarkt mit den Neuerungen erste Erfahrungen gesammelt, um diese nun
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am Mai-Markt konkret umzusetzen und weiter auszubauen. Die Marktfahrer sind darauf vorbereitet», erklärt Herbert Furter, Repol Lenzburg und Marktverantwortlicher. Es wurden einige der grossen und erfolgreichen Märkte besucht und das Angebot unter die Lupe genommen. Das kulinarische Angebot ist auf den Markt zugeschnitten Die Gartenbahn war am Chlausmarkt ein grosser Erfolg, sie wird auch im Mai wieder um den alten Gemeindesaal herumfahren. Ein Karussell wird ebenfalls seine Runden drehen. Der Streichelzoo wird einer Hüpfburg weichen. Im Gastrobereich auf dem Metzgplatz werden Metzgplatz- und Maimärt-Spiesse sowie Cervelats, Bratwürste und diverse Kuchen aus der Region angeboten. «Für die Kinder wird ein Ballon-Wettbewerb organisiert. Gutscheine für den Lunapark am Jugendfest gibt es für die zu-
rückgeschickten Karten», ist von Stephan Richard, Verein GenussStadt Lenzburg, zu hören. Markt führt neu auch entlang der Promenade Künftig wird auch die Promenade in die Marktstrecke integriert. «Wir haben rund 130 Anmeldungen von Marktfahrern, so, dass wir beidseits der Promenade Stände haben», weiss Herbert Furter. Eine Voraussetzung für das gewisse Marktfeeling. Mit zum guten Marktgefühl gehört nicht in erster Linie das Wetter. «Es ist die Stimmung selber, welche matchentscheidend ist», bringt es Stadtrat Martin Stücheli auf den Punkt. Bereits hat man weitere Attraktionen im Köcher, welche jedoch für den Markt am 8. Mai aus zeitlichen Gründen nicht umgesetzt werden können. Schliesslich möchte man mit Qualität in Lenzburg auftrumpfen. Und dazu gehört ein wohlüberlegtes Marktkonzept.
Verona über Ostern, mitten in der pittoresken Altstadt. Ein Balkon, eine Frauenbüste und eine Wand, an die man seinen Namen und eventuell noch denjenigen seiner Begleitung hinkritzelt. Es Rolf Kromer handelt sich um die «Casa Giulietta», dem angedichteten Elternhaus von Shakespeares Julia. Auf den ersten, auf den zweiten und wohl auch auf den hundertsten Blick nichts Besonderes. Und doch strömen jährlich Tausende in diesen Hinterhof, schauen hoch zum Balkon, greifen der Skulptur an die Bronzebrust – denn das verheisst Glück – lassen sich dabei fotografieren und sind in der Regel innert fünf Minuten wieder verschwunden. Rituale solcher Art sind nie logisch begründbar. Ähnlich absurd ist die Idee, eine Münze zur Förderung des eigenen Glücks über die rechte Schulter in den bekannten Trevibrunnen in Rom zu werfen. Die Leute finden offensichtlich grossen Gefallen daran und reisen von weit her an die Glücksschauplätze dieser Welt. Die Trennung zwischen Aberglaube und Glücksritual ist nicht möglich, weil sie nahe Verwandte sind. Warum sollte eine Person, die am Freitag, den 13. unter einer Leiter durchläuft und von rechts eine schwarze Katze kommen sieht, mehr Pech haben als eine Person, die soeben ein vierblättriges Kleeblatt von einem Kaminfeger erhalten hat? Die nüchterne Naturwissenschaft hat keine Antwort darauf. Die Stadt Lenzburg könnte das GeldwerfRitual aufnehmen und in Ergänzung zum Steuerertrag den Sodbrunnen in der Rathausgasse zum Trevibrunnen umfunktionieren. Die Wahl dieses Brunnens hätte nebst seinem grossen Fassungsvermögen den Vorteil, dass der Finanzverwalter für die tägliche Leerung keinen weiten Weg unter die Füsse zu nehmen hätte. Rolf Kromer, Lenzburg