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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 78 I 165. Jahrgang I Freitag, 30. September 2011

Angekommen

Verschiebung

Ottenbachs neuer Gemeindeschreiber Andreas Masche hat Tätigkeit aufgenommen. > Seite 3

In Affoltern läuten die Kirchenglocken nicht mehr um 6 Uhr, sondern um 7 Uhr. > Seite 5

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Jubiläum Der Wettswiler/Bonstetter Samariterverein feierte sein 100-jähriges Bestehen. > Seite 10

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«Tollster Job der Welt» Kugelfang saniert -

Affolterns Gemeindeschreiber Silvio Böni geht Mitte 2012 vorzeitig in Pension. > Seite 11

Golfplatz oder Nahrungsmittelproduktion? Wahlveranstaltung des Zürcher Bauernverbandes im Knonauer «Hörnli» Neun von zwölf Nationalratskandidaten, die der Zürcher Bauernverband zur Wahl empfiehlt, haben sich am Dienstagabend dem Publikum in Knonau vorgestellt. Aufhänger war der geplante Golfplatz im Oberamt. Fünf SVP-Kandidaten (Max Binder, Illnau; Hans Frei, Watt; Martin Haab, Mettmenstetten; Ernst Schibli, Otelfingen; Martin Suter, Rüti), ein BDP-ler (Ruedi Winkler, Ellikon an der Thür), ein FDPler (Martin Huber, Aesch), ein EVP-ler (Gerhard Fischer, Bäretswil) und ein Grüner (Urs Hans, Turbenthal), allesamt Bauern, alle mit politischer Erfahrung, nur einer in fortgeschrittenem Alter kinderlos und unverheiratet, haben sich am Dienstagabend im Knonauer Restaurant Hörnli vor 30 Zuhörern zum Golfplatzprojekt im Oberamt geäussert. Der Meinungspräsentation vorangegangen waren rund viertelstündige Referate, zuerst von Marcel Muri, Projektkoordinator des Golfplatzprojektes. Muri umriss das komplexe Planungsverfahren, da sich das Bauvorhaben über drei Gemeinden und zwei Kantone erstrecke. Sechs Jahre hätten die verschiedenen Planungsschritte, Studien und Umweltverträglichkeitsprüfungen beansprucht. Der anschliessende Vortrag von Ferdi Hodel, Geschäftsführer des Zürcher Bauernverbandes, zielte in eine andere Rich-

Schiessanlage Wissenbach, Mettmenstetten: 22,8 Tonnen Blei entfernt. > Seite 13

Spital Affoltern auf der Zuger Spitalliste Das Palliative-Care-Kompetenzzentrum am Spital Affoltern figuriert auf der Zuger Spitalliste, die sich in der Vernehmlassungsphase befindet. Dies bestätigte Fredy Furrer, Spitaldirektor in Affoltern (vgl. dazu auch «Anzeiger» vom 9. September). In den Unterlagen zur Vernehmlassung des Regierungsrates im Kanton Zug heisst es: «Für komplexe Fälle ist eine Ergänzung der Versorgung im Leistungsbereich Palliative Care durch ein Kompetenzzentrum erforderlich. Das Spital Affoltern erfüllt alle Anforderungen dieser Leistungsgruppe, weshalb der Kanton Zug einen Leistungsauftrag erteilt.»

Limmattal-Spital nicht dabei Laut Fredy Furrer hat sich auch das Limmattal-Spital in Schlieren für einen Platz auf der Zuger Spitalliste beworben – ohne Erfolg. (-ter.) ................................................... > Seite 9: Affoltern figuriert auf der Spitalliste Psychiatrie des Kantons Zürich

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Hier soll der Golfpark entstehen – mit prächtiger Aussicht auf Zugersee und Berge. (Bild Martin Platter) tung. Anhand der weltweiten Bevölkerungszunahme und Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte er die These auf, dass die Lebensmittelproduktion in den kommenden Jahren eine zunehmende Wichtigkeit ha-

ben werde. Deshalb gelte es auch in der Schweiz dem Landwirtschaftsland Sorge zu tragen. Die Kandidaten sprachen sich anschliessend mehrheitlich gegen den Golfplatz aus, da dieser zu viel wertvolles Ackerland beanspru-

che. Uneinig waren sich die Kandidaten, ob die Politik genügend gegen die zunehmende Überbauung des Kulturlandes unternehme. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

In der Maschwander Allmend werden Hunde nicht mehr überall geduldet Die Regeln der neuen Besucherlenkung gelten ab morgen Samstag Zwischen der nahe Maschwanden liegenden Allmendstrasse und Rüss-Spitz gilt ab morgen Samstag ein absolutes Hundeverbot. Der Kanton Zug setzt die Regeln des neuen Besucherlenkungskonzepts um – mit Einschränkungen und Lockerungen. Biker, Wanderer, Spazierende mit Hunden ohne Leine, die sich im Naturschutzgebiet aufhalten: Der Erholungsdruck auf die 123 ha grosse und fast vollständig auf Zuger Gebiet liegende Maschwander Allmend hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Besonders gefährdet ist das Gebiet zwischen Allmendstrasse und Rüss-Spitz mit seltenen Brutvögeln und Pflanzen. Vor diesem Hintergrund hat der Kanton Zug ein Besucherlenkungskon-

Die Spaziergängerin hat ihren Hund auf der Allmendstrasse vorschriftsgemäss angeleint. Zwischen dieser Strasse und dem Rüss-Spitz dürfen Hunde künftig nicht mehr hinein. (Bild Werner Schneiter)

zept aufgegleist, das im August vom Regierungsrat abgesegnet und in die Vernehmlassung geschickt worden ist. Einsprachen und Proteste habe es dazu erstaunlicherweise keine gegeben, sagte Martina Brennecke. Die Leiterin Natur und Landschaft des Zuger Amtes für Raumplanung orientierte Medienschaffende am Dienstag vor Ort über die neu geplanten Massnahmen. Der Rüss-Spitz ist besonders empfindlich und vom Bund – zusammen mit schweizweit weiteren 36 Gebieten – zu den ausgewählten Gebieten für das europäische Netzwerk Smaragd erklärt worden. Auf der anderen Seite gibt es auch Lockerungen von Vorschriften, die den Bedürfnissen der wachsenden Zahl von Erholungssuchenden entgegenkommt. (-ter.) ................................................... > Bericht und Kommentar auf Seite 7

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