Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.
aus dem bezirk affoltern I Nr. 83 I 165. Jahrgang I Dienstag, 18. Oktober 2011
In Pension
Spitex-Stützpunkt
Monique Ruckstuhl – eine Hebamme mit klaren ethischen Grundsätzen. > Seite 6
Raiffeisenbank Mettmenstetten stellt Räumlichkeiten zur Verfügung. > Seite 6
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Festtag der Züchter Gut besuchte Viehschauen in Mettmenstetten und Maschwanden. > Seite 8
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Vor letzter Legislatur Sanfter gewordener Hardliner: Ein Besuch bei Nationalrat Toni Bortoluzzi. > Seite 9
Stallikon, Bonstetten und Wettswil unter den attraktivsten Orten der Schweiz
................................................... von thomas stöckli «In Zukunft liegen die Unterämtler Gemeinden nicht mehr so weit vorne», prophezeit Standortförderer Charles Höhn. Stallikon schaffte es im diesjährigen Gemeinden-Ranking der «Weltwoche» auf Rang 7, gefolgt von Bonstetten (Rang 20) und Wettswil (Rang 34). Insbesondere Bonstetten und Stallikon haben dabei in der Teilbewertung «Dynamik» gepunktet.
Ziel: Den ländlichen Raum erhalten Entscheidend seien nicht nur die Resultate, sondern auch die Kriterien, relativiert Höhn: «Viel Bautätigkeit ist nicht nur positiv.» Schliesslich sei es eine erklärte Zielsetzung der Region, den ländlichen Raum zu erhalten. Des-
Als Wohnort begehrt: In Stallikon wird gebaut. (Bild -ter.)
«Gwärb uf de Strass» Affolterns erste Gewerbeausstellung findet im Jahr 2013 statt. > Seite 11
Massiver Abbau bei Weisbrod-Zürrer AG
Das Unteramt ist begehrter Wohnraum Im Gemeinden-Ranking der «Weltwoche» hat Stallikon die begehrtesten Zürichsee-Gemeinden überflügelt. Ein Forschungsprojekt der Hochschule Luzern belegt, dass beim Wohnortwechsel die Steuerbelastung eine untergeordnete Rolle spielt.
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Die Steuerbelastung spielt bei der Wahl des Wohnorts eine untergeordnete Rolle. Zu diesem Resultat gelangte ein Forschungsprojekt, das die Hochschule Luzern vergangene Woche publiziert hat. Das Projekt hat in 87 Gemeinden der Kantone Luzern und Aargau Umzüger befragt. Die Veränderung der Haushaltsform – ob jemand heirate, sich scheiden lasse oder Kinder erwarte – sei demnach der weitaus wichtigste Grund für einen Umzug, so Jürg Inderbitzin, Projektleiter an der Hochschule Luzern. Die Steuerbelastung spielt eine weit weniger grosse Rolle als gemeinhin angenommen.
Wirtschaftskrise und hoher Frankenkurs sind die Hauptgründe für tiefgreifende Massnahmen bei Weisbrod-Zürrer AG in Hausen. Das Traditionsunternehmen ist gezwungen, 74 der 98 Beschäftigten zu entlassen. Für sie wird ein Sozialplan erstellt, der grosszügige Abfindungen vorsieht. ................................................... > Bericht auf Seite 3
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Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (gegenüber Mercedes-Garage) gibt es vom 18. Oktober bis 7. November viele attraktive Reduktionen. – Bei der grossen Auswahl an
halb macht sich der Bonstetter alt Gemeindepräsident keine Sorgen, wenn seine Gemeinde im nächsten Jahr etwas weiter hinten liegen sollte – solange die Lebensqualität stimmt. Im Teilbereich «Arbeitsmarkt» haben die Unterämtler Gemeinden die vorderen 200 Ränge verpasst. Aus Sicht der Standortförderung sei es wichtig, dass von den Leuten, die hier wohnen, auch möglichst viele hier arbeiten, betont Höhn: «Nicht nur die Masse der Arbeitsplätze ist entscheidend, sondern das Angebot als solches.» Erstes Ziel sei es deshalb, die bestehenden Arbeitsplätze zu erhalten.
Steuerbelastung spielt eine untergeordnete Rolle Die Steuerfüsse sind im Unteramt zwar tief – insbesondere in Wettswil und Stallikon – aber doch nicht zu vergleichen mit Steueroasen in Zug und am Zürichsee. Trotzdem hat Stallikon einige dieser Gemeinden mit besseren Ergebnissen in anderen Bereichen überflügelt. Das Unteramt ist besonders bei Hochqualifizierten beliebt. Aber auch bei Leuten, denen Zürich zu teuer ist, oder Familien, die ihre Kinder auf dem Land aufwachsen sehen wollen.
Besonders für Familien interessant Zurück zum Rating der «Weltwoche»: Im Vergleich zum letzten Jahr haben vor allem familienfreundliche Orte an Boden gut gemacht. Im Teilbereich Sozialstruktur konnten sich alle drei Unterämtler Gemeinden in den besten 60 positionieren. Das Knonauer Amt scheint für Familien besonders interessant zu sein. «Wir sind im kantonalen Vergleich überdurchschnittlich jung», so Charles Höhn. ................................................... > Umfrage in der «attraktivsten Zürcher Gemeinde» auf Seite 7
Materialien und Farben ist für alle das Richtige dabei. Ebenfalls sollten Sie die folgende Aktion «Operation gut waschen und trocknen» nicht verpassen: Beim Kauf ausgewählter Wachmaschinen, Trocknern und Waschtrocknern erhalten Sie einen Einkaufsgutschein von bis zu 200 Franken. Conforama – so schön wohnen, so günstig.
Blick hinter die Kulissen der Post Der Briefzustelldienst der Post Affoltern lud zum Tag der offenen Tür Die Briefträgerinnen und Briefträger der Poststelle Affoltern bedienen täglich in fünf Gemeinden und im Ortsteil Zwillikon auf 20 Touren über 10 000 Briefkästen. Bei Wind und Wetter verteilen sie Briefe, Zeitungen und Drucksachen, die nicht schwerer wiegen als ein halbes Kilo. Der Weg vom Briefeinwurf zur Poststelle und weiter bis zum Empfänger verlangt anspruchsvolle Teamarbeit und wird über ein wohldurchdachtes «Adressmanagement Post»-System überwacht. Die Vorsortierung der Briefe und das Beladen der Fahrzeuge in der richtigen Reihenfolge, benötigen fast einen Drittel der Tätigkeit eines Zustellboten. Straffe Arbeitsabläufe und elektronische Zeiterfassung lassen den Postboten nur in seltenen Fällen Zeit für einen Schwatz mit ihren Kunden. Trotz SMS und Mails geniesst der physische Brief aber auch in der heutigen Zeit noch immer einen grossen Stellenwert. Der Beruf des Briefträgers oder – etwas moderner ausgedrückt – des Zustellboten, wird so schnell nicht aussterben. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 7
200 42 Vor dem Rundgang im rückwärtigen Bereich der Post, informiert Patrick Aregger, stellvertretender Leiter der Briefzustellregion Wädenswil, die Gäste. (Bild Martin Mullis)
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