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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 89 I 165. Jahrgang I Dienstag, 8. November 2011

Solarstrom fördern

Ins kalte Wasser

Gemeinderat Bonstetten unterstützt Initiative von Privaten und von Verein. > Seite 3

Am kommenden Sonnntag findet in Hedingen das traditionelle Martinischwimmen statt. > Seite 3

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In Bewegung Seewadel, Affoltern: Unterstützung beim Übertritt ins Alters- und Pflegeheim. > Seite 5

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Umfahrung polarisiert Die SP ist gegen das Autobahnzubringerprojekt, die SVP dafür. > Seiten 9/10

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Wieder eine Dorfmetzg Markus Frey: Neueröffnung an der Breitenstrasse in Affoltern. > Seite 13

Umstrittene Richtplanrevision Referat von Amtschef Wilhelm Natrup in Affoltern löst heftige Reaktionen aus Das Referat von Kantonsplaner Wilhelm Natrup anlässlich des Herbstanlasses des HEV Albis hat einige Gemüter erhitzt. Vor allem Aeugster wären gar nicht glücklich, würde die Richtplanänderung wie von Natrup vorgestellt tatsächlich rechtskräftig.

ten, wäre es deshalb nicht nachvollziehbar, wenn dieser Volksentscheid im revidierten Richtplan des Kantons Zürich nicht respektiert würde, führten die Redner aus. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 9

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................................................... von martin platter Ernst Stocker: «Die Landi Albis hat sich in einem dynamischen Umfeld gut angepasst». (Bild Werner Schneiter)

150-Jahre-Jubiläum: Regierungsrätliches Lob für die Landi Albis Mut, Weitsicht, unternehmerisches Flair: Mit diesen und anderen Worten lobte der Zürcher Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker die Verantwortlichen der Landi Albis. Die genossenschaftliche Organisation, mit rund 125 Angestellten und 24 Lehrlingen eine der grössten Arbeitgeberinnen im Säuliamt, feierte am Samstag in Obfelden ihr 150-jähriges Bestehen. Unter musikalischer Begleitung des Musikvereins Mettmenstetten, mit dem Kabarett «Klischee» und weiteren prominenten Rednern. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 8

Die Vorzeichen waren gut für einen interessanten Herbstanlass des Hauseigentümer-Verbandes (HEV) Albis am vergangenen Donnerstag im Saal der reformierten Kirche Affoltern. Als Gastreferent eingeladen war Wilhelm Natrup, der Chef des Amtes für Raumplanung in der Zürcher Baudirektion. Dazu ein in der Materie erfahrenes Quartett für die abschliessende Podiumsdiskussion. Zunächst erklärte Natrup Sinn und Zweck der Richtplanung, sowie deren hierarchischen Ablauf. Dann wurde der Deutsche konkret. Seine detaillierte Auflistung zu den geplanten Richtplanänderungen in den einzelnen Gemeinden des Säuliamtes löste jedoch einigen Unmut aus – obschon es sich lediglich um Absichtserklärungen handelt, die noch vom Kantons- und, als letzte raumplanerische Instanz, vom Bundesrat abgesegnet werden müssen. Am deutlichsten bekundeten Aeugster Hausbesitzer, Behördenver-

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzent-

Wird diese Parzelle in Aeugst tatsächlich ausgezont? Der Grossacher mit grossartiger Aussicht auf Rifferswil, Innerschweiz, Alpen sowie Rigi und Pilatus.

rum) und in Schlieren (gegenüber Mercedes-Garage)

(Bild Martin Platter)

kleine Preise so weit das Auge reicht. Bei der Aktion

gibt es zwischen dem 8. und 21. November wieder «1 Tag = 1 unschlagbarer Preis» ist jeweils ein Pro-

treter und Alt-Gemeindepräsident Ruedi Bieri ihren Unmut über die Pläne der Baudirektion, das Gebiet Grossacher als Reservezone abzuerkennen und aus dem Siedlungsgebiet zu entfernen. Natrup begründete dies mit der Grösse der peripher gelegenen Parzelle. Die Gemeindevertreter seien nicht kompromissbereit gewesen, nur einen Teil des Grossachers in Bauland zurückzuzonen. Zudem sei Aeugst verkehrstechnisch weniger gut erschlossen. Dem hielten Bieri und der Aeugster Gemeinderat Bruno Fuchs entge-

gen, dass der Souverän anlässlich einer Gemeindeversammlung vor Jahren entschieden hatte, das Bauland der Reservezone zuzuweisen – mit der Absicht, es zu gegebener Zeit wieder zu reaktivieren. Entsprechend habe man auch die Infrastruktur für Wasser und Abwasser bemessen und auf Kosten des Steuerzahlers gebaut. Für die Grundeigentümer im Gebiet Grossacher, den Gemeinderat und wohl auch einen Grossteil der Stimmberechtigten in der Gemeinde, die den Entscheid seinerzeit mitgetragen hat-

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Ein neues Pflegezentrum für 120 Betagte Dazu entstehen auf dem OVA-Areal in Affoltern Hotel, Gewerberaum und Wohnungen Sie nennt sich «Obstgarten», die Überbauung auf dem ehemaligen, 20 000 Quadratmeter grossen OVA-Areal in Affoltern. Die Mobimo Management AG baut dort in fünf Einheiten 48 Alterswohnungen und 42 Wohnungen für Familien, dazu Gewerberaum. Architekten sind Dachtler Partner. Das 100-Zimmer-Hotel wird von einer anderen Bauherrin realisiert. Kernstück bildet ein Alterspflegezentrum mit 120 Plätzen für Betagte, die von ebenso vielen Mitarbeitenden eine 24-Stunden-Betreuung erhalten. Das Zentrum wird von der Senevita AG betrieben. Sie verhandelt gegenwärtig mit einer vom Gemeinderat Affoltern beauftragten Arbeitsgruppe über einen Leistungsvertrag. Nachdem das Haus zum Seewadel aus Kostengründen nicht umgebaut oder saniert wird, drängt sich eine solche Lösung auf. Die rund 80 Seewadel-Betagten würden im neuen Zentrum aufgenommen, ebenfalls die Seewadel-Beschäftigten. «Wir haben ein grosses Interesse, die Gemeinde ins Boot zu holen», sagt SenevitaCEO Werner Müller. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

200 45 Das geplante Pflegezentrum an der Obstgartenstrasse in Affoltern – keine Spitalarchitektur. (Visualisierung zvg.)

9 771661 391004


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