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Ein saarländischer Domspatz

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GUNG’LS ZUGABE

GUNG’LS ZUGABE

Mia kenne scho komisch schwetze.

Andreas Schmidt, Saarland

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Fotos: BRPHIL Die Nähe zu Frankreich vermisst Andreas Schmidt. Aufgewachsen ist er in Neunkirchen im Saarland, einer Stadt mit knapp 50.000 Einwohnern. Seine Geschwister begeisterten ihn sehr jung für Klavierkonzerte von Tschaikowski und Chopin und Sinfonien von Mozart und Beethoven. Wegen seiner musikalischen Begabung nahmen ihn die Regensburger Domspatzen auf. Als er seine Heimat verließ, war er gerade einmal elf Jahre alt. In der Donaustadt verbrachte er seine Schulzeit bis zum Abitur. Dort lernte er auch sein Instrument: „Der Klang der Flöte hat mich schon immer inspiriert.“

Das Studium führte den Flötisten nach Salzburg und Wien, die Philharmoniker schließlich nach Bad Reichenhall. Wenn ihn das Heimweh packt, kocht er sich zum Beispiel Dibbelabbes, ein Pfannengericht mit Kartoffeln und Dörrfleisch. Besser bekannt ist das Saarland für die Lyoner, die Schmidt auch in der Kurstadt finden kann. Vor allem aber verbindet ihn mit seiner Geburtsstadt die Familie, die er zuletzt an Weihnachten besuchte. „Gerne erinnere ich mich an die Plätzchen, die dort zu Weihnachten gebacken werden.“

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