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Sonntag, den 23. Juli 2017 • Nr. 29/38. Jahrgang Mühlenstraße 8 A, 29221 Celle, Telefon (0 51 41) 92 43-0
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius besuchte Polizei Celle
Weitere Stellenstreichung wird vorerst nicht stattfinden CELLE. Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius hat die Polizeiinspektion Celle besucht. Nach den Hinweisen aus den Reihen der Polizeigewerkschaften hatte der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt ihn umgehend nochmals auf die Situation in Celle aufmerksam gemacht. Schmidt hatte intensiv dafür geworben, dass ein solcher Besuch auch „außer der Reihe“ kurzfristig stattfindet. Mit seinem in kürzester Zeit organisierten Besuch habe der Minister deutlich gemacht, dass er die Sorgen der Polizeigewerkschaften sehr ernst nehme und auf die Einschätzung der Kräfte vor Ort großen Wert lege, erläutert der SPD-Abgeordnete. Das Gespräch habe dabei bewusst in einem internen Rahmen stattgefunden, um die
konkrete Situation sachgerecht erörtern zu können und sich ein gemeinsames Bild der Lage zu machen. Der Minister habe dabei versichert, diese Einschätzung jetzt zusammen mit den Fachleuten im Ministerium, aber auch mit der zuständigen Polizeidirektion Lüneburg auszuwerten. Zuvor habe der Polizeipräsident in Lüneburg seine Behörde erklären lassen, dass das derzeitige Personalversorgungsmodell ausreichend und
angemessen sei und keine Polizeiinspektion im Direktionsbereich benachteiligt würde. „Diese Aussage gilt es jetzt, sehr kritisch zu überprüfen“, sagt Schmidt. „Fakt ist: Wir haben mit der SPD-geführten Regierungskoalition dafür gesorgt, dass es landesweit so viele Polizeibeamte gibt wie nie zuvor in der Geschichte Niedersachsens. Dafür haben wir mehrere Einstellungswellen gestartet, die jetzt beginnen, zu wirken. Es muss gelingen, dass
Die Polizeiinspektion Celle hat Besuch vom niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius bekommen, der sich über die aktuelle Situation informierte. Foto: Müller
diese Entlastung auch in Celle spürbar ankommt.“ So bleibe es die Pflicht des Polizeipräsidenten in Lüneburg, hierfür Sorge zu tragen diese Verantwortung werde laut Schmidt auch durch den Besuch von Minister Pistorius nicht beiseite geschoben werden. Der amtierende Polizeipräsident sei im Jahre 2010 vom damaligen Innenminister Uwe Schünemann (CDU) in der Polizeidirektion Göttingen ins Amt gesetzt worden und sei 2015 nach Lüneburg gewechselt. „Unsere Region in Nordostniedersachsen ist gekennzeichnet durch ländliche Räume mit weiten Entfernungen - das muss bei der Stellenbedarfsplanung besonders gewichtet werden. Der Landkreis Celle als Flächenlandkreis stellt hier besondere Anforderungen. Deshalb werden nach dem Besuch von Minister Pistorius weitere Schritte folgen“, erklärt Schmidt. „Ich habe mit dem Minister vereinbart, dass wir nach der Auswertung des Gesprächs nach der Sommerpause ein Fachgespräch ‚Polizei im Landkreis Celle‘ durchführen werden, zu dem ich als heimischer Abgeordneter einladen werde und für das auch der Minister seine Bereitschaft erklärt hat. Ziel muss es sein, zu einer für Celle guten Lösung zu kommen - hierfür werde ich mich weiterhin einsetzen“, so der SPD-Landtagsabgeordnete abschließend Das wichtigste Ergebnis des Ministerbesuches in Celle ist laut Schmidt, dass die weitere Stellenstreichung vorerst eingefroren sei und nicht stattfinden werde.
Das Celler Schützenfest 2017 endete am vergangenen Dienstag mit der Proklamation der fünf neuen Könige, dem anschließenden Königsball sowie einem großen Höhenfeuerwerk. Neuer Hauptkönig ist Sven Koop. Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge (links) gehörte zu den ersten Gratulanten (Bericht auf Seite 5). Foto: Müller
Gruppe „Unser Eschede“ traf sich
Konkrete Ziele für Gemeinde sind gesetzt
ESCHEDE. Die „Unser Eschede“-Facebook-Gruppe kam am vergangenen Wochenende zum ersten Mal zusammen und begrüßte im Hotel „Deutsches Haus“ in Eschede rund 30 Interessierte. Die Anfang Juni gegründete Facebook-Gruppe „Unser Eschede“, die durch neue und innovative Ideen das Dorfleben in Eschede wieder in Schwung bringen möchte, kam zu ihrer ersten Veranstaltung zusammen und konnte hauptsächlich ältere in der Vereinsarbeit tätige Escheder begrüßen. „Leider fehlen heute Abend die Jugendlichen, beziehungsweise jungen Erwachsenen, die zwar in der Gruppe im Internet sind, aber heute Abend fast gänzlich fehlen“, so der Initiator der Gruppe, der 36-jährige Sascha Alius, der sich auch als
Mittler zwischen den Generationen sieht. „In Eschede gibt es perfekte Voraussetzungen zum miteinander leben, arbeiten und feiern, das müssen wir nutzen um eine vereins- und bevölkerungsübergreifende Zusammenarbeit zu schaffen“, so Alius. Als erste konkrete Ziele hat er sich eine Dorfputz-Aktion sowie eine Veranstaltung „Kultur im Hof“ vorgenommen, die dazu beitragen sollen ins Gespräch zu kommen und zusammen weitere Veranstaltungen wie ein für 2018 geplantes Dorffest zu organisieren.
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