Trendkompass-1/2-2025

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Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe

Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer

HOGA IN NÜRNBERG SEITE 8

BEAM & HENDL & HAX‘N BRATEREI DEHNER SEITE 14

DIGITALE TOOLS IN DER KÜCHE SEITE 24

NORDCAP SEITE 16

IMPRESSUM SEITE 26

Eine Branche mit Relevanz

Mit der HOGA startete die Gastwelt im Januar ins Messejahr 2025. Gute Stimmung, mehr Besucher, zufriedene Veranstalter: Der Branchentreff in der Messe Nürnberg war ein voller Erfolg. Auch bei den Ausstellern der Großküchentechnik herrschten reges Treiben und gute Stimmung – nachzulesen in der Bildstrecke ab Seite 8 dieser Ausgabe.

Genutzt wurde die HOGA aber nicht nur für die Präsentation von Geräten, sondern auch um relevante Themen der Branche in Richtung Politik zu adressieren. Angela Inselkammer, Präsidentin des DEHOGA Bayern: „Die Messe war einmal mehr der zentrale Treffpunkt für das Bayerische Gastgewerbe und eine sehr gute Möglichkeit, um unsere aktuellen Herausforderungen und daraus resultierenden Forderungen zielgerichtet

zu platzieren. Denn das Gastgewerbe ist dringend auf einen Kurswechsel angewiesen.“

Was braucht die Branche? Inselkammer weiter: „Wir brauchen sieben Prozent auf Speisen: einheitlich und fair. Die steuerliche Benachteiligung gefährdet tausende Betriebe und hunderttausende Arbeitsplätze. Es bedarf weniger Bürokratie – und damit mehr Zeit für Gäste.“ Zudem fordert sie unter anderem flexible Arbeitszeiten und mehr Netto vom Brutto für die zahlreichen Mitarbeiter im Gastgewerbe. Inselkammer: „Damit schaffen wir Anreize für Leistung, fördern die Motivation und sichern Existenzen. Es ist Zeit für echte Lösungen − damit alle gewinnen.“

Auch die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) wiederholt ge­

EKU hat zu einem Fachhändlertag eingeladen, Chromonorm hat von Manitowoc die Auszeichnung „2024 Pacesetter Award“ erhalten, während sich NordCap und Meiko für den guten Zweck einsetzten. Friedr. Dick erweitert derweil seinen Standort in Deizisau und Colged und MBM veranstalteten ein gemeinsames Event. Diese und weitere Meldungen auf den Seiten 2—7

Seit die B.PRO Catering Solutions das Thema Automatisierung zu einer der Säulen ihrer Zukunftsstrategie erklärt hat, ist viel passiert. Lennart Scherf, der den Bereich Automatisierung verantwortet, spricht im Interview über Konzepte, den Austausch mit der Kundenseite und die Potenziale maschineller Unterstützung in der Großküche ab Seite 12

Ob für warme oder kalte Speisen, für Wein oder gekühlte Getränke to go – Gastronomen brauchen flexible und modulare Präsentationslösungen in ihrem Betrieb. Neuheiten aus diesem Bereich und ein Anwendungsbeispiel auf den Seiten 16—21

betsmühlenartig ihre Forderungen gegenüber der Politik. Die Organisation sieht ein zentrales Problem hier: Obwohl die Gastwelt 13,5 Prozent aller Erwerbstätigen in der Bundesrepublik beschäftigt und flächendeckend präsent ist, spiegelt sich ihre Bedeutung nicht in der politischen Organisation auf Bundesebene wider. Die Denkfabrik schlägt daher die Schaffung eines Staatsministers im Kanzleramt vor. Nur so könnten zentrale Themen wie Digitalisierung, Investitionsstau, Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel auf höchster Ebene koordiniert und angepackt werden. Die Gastwelt sei schließlich kein Randthema, sondern eine Schlüsselbranche, die aufgrund ihrer mittelständischen geprägten Strukturen gerade jetzt politische Umsetzungspower brauche. mp

EKU GROSSKÜCHENTECHNIK

Trend und Gegentrend

Ob Sie den Januar nun trocken und vegan hinter sich gebracht haben ­ oder auch nicht ­ Dry January und Veganuary sind Trends, die in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Immer mehr Menschen starten ohne Alkohol und/ oder tierische Produkte ins Jahr und der Grund sind nicht immer ausschließlich gute Neujahrsvorsätze, sondern auch ethische Gründe und Nachhaltigkeitsgedanken.

Ob man auf diese Challanges Lust hat oder nicht ­ schon seit längerem zeigt sich: Dry January und Veganuary haben durchaus auch Einfluss aufs Gastgewerbe. Lieferdienste wie Uber Eats veröffentlichen ihre Statistiken, aus denen hervorgeht, dass im Januar deutlich mehr vegane Gerichte bestellt werden als in anderen Monaten. Und der Technologieanbieter SumUp rechnete jüngst aus: In deutschen Bars und Clubs gaben Konsumenten im Januar 2025 im Vergleich zum Dezember 28 Prozent weniger aus.

Aber zu jedem Trend gibt es einen Gegentrend und nun ist der Januar ja auch vorbei. Die Hersteller der Großküchentechnik sind ohnehin für alles gerüstet. So können auf der neuen EKU­Duplex­Grillplatte (schauen Sie einmal nach rechts) sicherlich nicht nur Burgerpatties aus Fleisch gebraten werden und in den diversen Präsentationsmöbeln, die wir Ihnen in dieser Ausgabe vorstellen, sowohl Fleisch als auch Fleischloses oder Getränke mit und ohne Alkohol angeboten werden. Und NordCap zeigt in der Hochzeits­ und Eventlocation Gmundnerberghaus mit einem individuell zusammengestellten Weinkühlschrank, wie den Gästen Wein als Genussprodukt optimal präsentiert werden kann. Also: Jeder wie er mag!

Der TRENDKOMPASS ist auch als E­Paper im Internet abrufbar

Infotag in Limburg

Anfang November lud EKU Großküchentechnik zu einem Fachhändlertag für die Mitglieder der Alpha-GT nach Limburg/Lahn. Der Hersteller für thermische Großküchentechnik informierte über innovative Optimierungsprozesse, die das Unternehmen nicht zuletzt im Hinblick auf das EKU-Produktportfolio in den vergangenen Jahren umgesetzt hat.

Den Startschuss gab EKU­Inhaber

und Geschäftsführer Manuel Kulbach mit einer kleinen Erläuterung über die 50 ­jährige Firmenhistorie. Anschließend stellte Verkaufsleiter Wolfgang Retagne insbesondere Geräte­Bestseller anhand des aktuellen EKUProduktkataloges vor, unterstützt von einem EKU­Techniker. Die Besucher hatten an dem Tag auch Gelegenheit, eine Reihe von EKU­Produkten in einer vorbereiteten Tagesausstellung in Augenschein zu nehmen. Beim Live­Cooking führte ein Profikoch die Vorteile und Features der leistungsfähigen neuen EKU­Duplex­Grillplatten vor und zauberte aus regionalen Zutaten unter anderem Burger. Auch die von der EKU­Produktentwicklung kürzlich fertiggestellte neue ElektroGroßbecken­Fritteuse – Thermik 750 und 850 – fand großes Interesse bei den Fachbesuchern.

Nach dem kleinen Imbiss ergänzte EKU­Handelspartner Panasonic Deutschland mit einer Präsentation das Programm. Vorgestellt wurde das neue Profi­Heißluft­Schnellgarsystem NE­SCV3, das insbesondere für schnelle Snack­ Anwendungen in der Gastronomie geeignet ist. Aber nicht nur Präsentationen standen auf dem Tagesplan, eine Werksbesichtigung. In den Produktionshallen konnten sich die Besucher persönlich von der Art und Weise überzeugen, wie thermische EKU­Großküchengeräte mit Sorgfalt und Knowhow produziert werden. Auch ein Blick in die effektive Lagerlogistik des Unternehmens wurde geworfen. Abgerundet wurde der Info­Tag mit einer Stadtführung durch die historische Limburger Altstadt und ein gemeinsames Abendessen.

www.eku-limburg.de

Fachhändler der Alpha GT in der für den Infotag eingerichteten EKU-Produktausstellung. In der Mitte: Thomas Simion, EKUFachhändler-Vertrieb

Bild links unten: David Theuke (links) und Rainer Engel, Panasonic Deutschland, bei der Vorstellung eines neuen Panasonic-Produktes für die Gastronomie

Beim Live-Cooking konnten sich die Fachhändler über die Vorteile der neuen EKU-Duplex-Grillplatten informieren

GUSTATUS HOLDING

Nachdem Ende Oktober 2024 private Investoren die Mehrheit an der Gustatus Holding erworben haben, mussten Teile der Gruppe einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung stellen.

Mit den Gesellschaften Palux AG (Bad Mergentheim), PhoeniKs GmbH (Gelsenkirchen), Salvis AG (Oftringen, Schweiz) und der Servator ServiceLine (Igersheim) erzielte die Gruppe zuletzt einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro und beschäftigt derzeit etwa 400 Mitarbeiter. Rund 85 Prozent der Produkte werden derzeit am Standort in Bad Mergentheim­Edelfingen bei Palux hergestellt. Die weiteren Produkte, insbesondere für Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung, werden bei PhoeniKs in Gelsenkirchen produziert. Mit der Servator ServiceLine mit Sitz in Igersheim stellt die Gruppe bundesweit den technischen Service und die Ersatzteilversorgung für Gastronomiebetriebe und Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung sicher. In der Eigenverwaltung befinden sich neben der PhoeniKs Vertriebs GmbH und PhoeniKs Produktion GmbH die Palux AG und die Servator Service Line GmbH sowie eine interne Dienstleistungsgesellschaft. Die Aurona Capital GmbH und Pentapart Beteiligungskapital GmbH hatten die Mehrheit an der Gustatus Holding erworben.

Bernd Schell, Vorstand Palux: „Wir sind sehr zuversichtlich, eine dauerhafte Lösung zum Erhalt des Unternehmens zu finden. Unsere langjährigen Mitarbeiter halten uns die

Insolvenz in Eigenverwaltung Award

Chromonorm-Geschäftsführer

Peter Dürr (links) erhält den Pacesetter Award 2024

Teil der Gustatus Holding ist auch die PhoeniKs GmbH mit Sitz in Gelsenkirchen. Hier Geschäftsführer Matthias Cleffmann auf der Internorga 2024.

Treue und so können wir auch in Zukunft auf die Erfahrung dieser bewährten Kräfte bauen. Wichtige Kunden und auch wichtigste Lieferanten haben bereits eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zugesagt.“

Dr. André Schröer, Vorsitzender des Aufsichtsrats Palux, ergänzt: „Der Grundstein für den Neuanfang ist bereits gelegt. Die Eigenverwaltung bedeutet, dass das Management weiterhin das Unternehmen leitet, wobei der Sachwalter eine Aufsichtsfunktion innehat. Der Beschluss des Gerichts für die Eigenverwaltung ist ein Indiz dafür, dass gute Chancen für das Sanierungskonzept bestehen. Wir freuen uns sehr, dass das Gericht unserem Wunsch nachgekommen ist, und sind trotz der aktuellen Situation zuversichtlich, dass wir eine zukunftsträchtige Lösung für die Unternehmensgruppe herbeiführen können.“ www.palux.de

CHROMONORM

Chromonorm hat von Manitowoc die Auszeichnung „2024 Pacesetter Award“ erhalten. Seit Anfang Mai 2023 ist Chromonorm offiziell exklusiver Vertriebspartner von Manitowoc Ice. Geschäftsführer Peter Dürr: „Wir danken Manitowoc herzlich für die Auszeichnung mit dem Pacesetter Award. Seit Beginn unserer Partnerschaft im Mai 2023 haben wir gemeinsam viel erreicht und blicken stolz auf unser erstes erfolgreiches und vollständiges Geschäftsjahr 2024 zurück. Auch wenn wir jetzt als Tempomacher ausgezeichnet wurden, werden wir uns nun nicht zurücklehnen. Die Eiswürfelbereiter von Manitowoc ergänzen unser Produktprogramm ideal und bereichern unser Angebot nachhaltig.“ Dürr dankte überdies besonders seinen Partnern im Fachhandel. www.chromonorm.de

Frittierpower im Dreierpack

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FRIEDR. DICK

Mit dem symbolischen Spatenstich ist der Startschuss für eine weitreichende Kapazitätserweiterung und Modernisierung am Stammsitz und Produktionsstandort des Messer- und Werkzeugherstellers Friedr. Dick in Deizisau gefallen.

Das Familienunternehmen setzt seit 1778 auf Tradition und Qualität. Mit der Investition will das Unternehmen den Standort Deutschland stärken und in die Zukunft des Unternehmens investieren. Die Baumaßnahmen von über zwölf Millionen Euro werden in einen An­ sowie Umbau und Modernisierungen vor allem in den Bereichen Logistik und Produktion einfließen.

„Mit dem Spatenstich beginnen zunächst die Bauarbeiten für den Logistikneubau, bevor daraufhin der Maschinenpark in

Messerscharfer Spatenstich: Hier entsteht ein neuer Logistikneubau der Firma Friedr. Dick in Deizisau

der Fertigung modernisiert und erweitert wird. Durch die moderne Lagertechnologie AutoStore wird die Gesamtlagerkapazität auf einer Fläche von 2.200 Quadratmetern mehr als verdoppelt. In der Logistik und der Fertigung stehen neben der Kapazitätserweiterung vor allem die Digitalisierung und die Weiterentwicklung des Automatisie­

Logistikneubau Aktion Miteinander

rungsgrades im Fokus der Investitionen“, erklärt Steffen Uebele, Geschäftsführer von Friedr. Dick. „Wir investieren als Familienunternehmen in herausfordernden Zeiten in den Standort Deutschland. Durch die Investitionen und Modernisierungen an unserem Standort können wir unsere Leistungsfähigkeit und unseren Service weiter steigern und setzen ein klares Zeichen für unsere Region sowie den Ausbau und die Sicherung der Arbeitsplätze hier am Stammsitz“, so Uebele weiter. www.dick.de

Die Weihnachtsspendenaktion von Meiko kam sozialen Einrichtungen und Vereinen zugute

Insgesamt zwölf regionalen Vereinen und gemeinnützigen Organisationen hat Meiko im Dezember für ihr Engagement gedankt: Im Zuge der Aktion Meiko Miteinander werden gezielt Projekte unterstützt, die einen nachhaltigen und positiven Einfluss auf das Freizeit- und Kulturangebot, die Umwelt und soziale Themen haben.

Dabei hatten alle Meiko­Mitarbeiter im Vorfeld die Möglichkeit, sich um eine Spende für ihren Verein oder ihre Organisation zu bewerben. 22 Anträge gingen ein. Dr. Thomas Peukert, CEO der Meiko Gruppe, begrüßte bei der Spendenübergabe zunächst die Gäste und unterstrich die immense Bedeutung ehrenamtlicher Aktivitäten – für

das Unternehmen und die Gesellschaft: „Meiko wird von den Menschen gemacht –und nicht umgekehrt. Soziales Engagement wirkt weit über den Beruf hinaus und hat einen positiven Einfluss auf unser Zusammenleben. Ich kann Sie alle nur zu Ihren Tätigkeiten beglückwünschen und ermuntern weiterzumachen.“

Insgesamt 24 Vertreter aus den zwölf prämierten Vereinen kamen in der Firmenzentrale zusammen und erhielten Spendenschecks. Dr. Peukert ehrte im weiteren Verlauf jedes einzelne Projekt; die Summen variierten zwischen 500 und 1.000 Euro je nach Bedarfsfall. So durften sich folgende Vereine und Institutionen über eine Spen­

MEIKO

Spenden für gute Zwecke

Bei ihrer alljährlichen Weihnachtsspendenaktion spendete jede der fünf NordCap-Niederlassungen einen Geldbetrag von je 700 Euro an eine wohltätige Einrichtung der eigenen Wahl.

Die Hauptniederlassung in Bremen spendete ihre 700 Euro an den Verein Brotzeit. Der Verein versorgt Kinder an Grund­ und Förderschulen mit Frühstück für einen optimalen Start in den Schulalltag. Die Hamburger Niederlassung stellte ihre Spende dem Kältebus Hamburg zur Verfügung. Dieser Bus fährt von Anfang November bis Ende März durch die Stadt, um hilfsbedürftige obdachlose Menschen in die Einrichtungen des Winternotprogramms zu bringen. Wer nicht mitfahren möchte, den versorgt das Team mit dem Nötigsten, um die Nacht zu überstehen: Schlafsack, Isomatte, Kleidung, heißes Getränk und warme Worte. In Berlin ging die Spende an die Lebenshilfe Reichenbach. Mit dem Geld und einer klei­

nen Sachspende wird die Kita MontessoriKinderhaus Reichenbach unterstützt. Die Ingelheimer Niederlassung spendet an die Stiftung Kreuznacher Diakonie. Die Stiftung betreibt Krankenhäuser und ist zudem in den Bereichen Seniorenhilfe und Hospize, Behindertenhilfe und Familien­ sowie Sozialhilfen aktiv.

Zu guter Letzt spendet die Niederlassung Erkrath an die Kinderkrebshilfe Düsseldorf.

Die Elterninitiative Kinderkrebsklinik fördert und unterstützt seit 45 Jahren die diagnostischen und therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten von krebskranken und chronisch kranken Kindern.

www.nordcap.de

de freuen: Kulturinitiative Villa Jamm Lahr, TV Appenweier, Förderverein SV Niederschopfheim, Team4winners, Tierschutzverein Offenburg­Zell, Basketball Gemeinschaft Ettenheim, Musikverein Harmonie Zusenhofen, TTC Friesenheim, Gesangverein Frohsinn Reichenbach 1928 mit ChorRiba!, Musikverein Rammersweier, Turnverein 1909

Urloffen und die Bläserjugend Musikverein Önsbach.

Bei der Vergabe der Spenden legt Meiko großen Wert auf Kriterien wie Regionalität, den Zweck oder die Vereinbarkeit mit den eigenen Unternehmenswerten – die Geehrten erfüllten die Vorgaben rundum. www.meiko.de

NordCap Bremen
NordCap Ingelheim

Seit 25 Jahren Partner

Convotherm blickt stolz auf eine über 25-jährige Partnerschaft mit dem renommierten Kochwettbewerb

Bocuse d‘Or zurück. Als Hauptpartner Equipment unterstützte das Unternehmen die Veranstaltung auch in diesem Jahr mit moderner Kombidämpfer-Technologie wie dem Convotherm maxx pro.

Das Bocuse d’Or­Finale fand am 26. und 27. Januar 2025 während der Sirha in Lyon statt, einer der weltweit wichtigsten Messen für Gastronomie und Hotellerie. Bei dem prestigeträchtigen Wettbewerb treten 24 Kandidaten aus der ganzen Welt gegeneinander an, um innerhalb von fünf Stunden und 30 Minuten ihr Können in zwei Disziplinen unter Beweis zu stellen: dem Plattengericht und dem Tellergericht.

Bocuse d’Or auf Küchentechnik von Convotherm

In diesem Jahr war das Plattengericht eine Hommage an Paul Bocuse. Die Kandidaten mussten Rehrücken, Foie Gras und Tee in einem Gericht zubereiten – eine Kombination, die die Leidenschaft des legendären Küchenchefs für lokale Produkte und Wildgerichte widerspiegelt. Das Tellergericht hingegen forderte die Teilnehmer heraus, eine harmonische Kreation aus Sellerie, Adlerfisch und Hummer zu präsentieren, wobei der Sellerie zunächst auf einer Platte präsentiert und anschließend auf dem Teller angerichtet wird. „Convotherm ist stolz darauf, die kulinarischen Talente des Bocuse d‘Or mit der fortschrittlichen Technologie des Convotherm maxx pro zu unterstützen. Unsere Kombidämpfer sind so konzipiert, dass sie den höchsten Ansprüchen von Weltklasseköchen gerecht werden und ihnen helfen, kulinarische Spitzenleistungen zu erzielen“, erklärte Claus Pedersen, Geschäftsführer von Convotherm.

www.convotherm.com

COLGED & MBM

Eine vielversprechende Zusammenarbeit

Grillweltmeister Klaus Breinig (rechts) beim Netzwerktreffen von Colged und MBM. Im Hintergrund: Peter Biermann und Andreas Bördlein von Colged

Colged & MBM arbeiten am Markt sehr eng miteinander. Beide Unternehmen wollen nicht nur gegenseitig von ihrem Netzwerk profitieren, sondern auch ihren Partnern diese Gelegenheit bieten, von diesem zu profitieren und dieses zu erweitern.

„Nur zusammen sind wir stark“, so MBMVertriebsleiter Tobias Harmuth. „Die Kooperation mit Grillweltmeister Klaus Breinig ist bereits zu meiner aktiven Zeit bei Colged entstanden und wird jetzt durch die Kooperation mit MBM erweitert. Klaus bekommt seinen eigenen MBM­Kochblock und wird auch in diesem Bereich das Marketing für uns unterstützen.“ Peter Biermann, Gebietsver­

kaufsleiter bei Colged, ergänzt: „Die Zusammenarbeit von Tobias und Klaus geht natürlich immer weiter. Klaus hat eine Colged­Spülmaschine in seinem Betrieb stehen und postet regelmäßig in sozialen Netzwerken. Ebenso machen wir von Colged unser nächstes Vertriebsmeeting im Sommer bei Klaus.“ www.colged.de www.mbmitaly.com

Sowohl der Kochnachwuchs als auch die alten Hasen setzten beim

Speisentransportlösungen für Ihre Küche

ScanBox ist ein schwedischer Hersteller in der Welt der Gemeinschaftsverpflegung. Unsere Speisentransportwagen machen in hunderten Küchen weltweit den Unterschied.

Die Aufrechterhaltung der richtigen Temperatur – ob warm oder kalt – während des Transports ist eine Herausforderung für viele Anwender.

Ob beim Ausliefern von Speisen aus einer Zentralküche an ein Pflegeheim oder beim Warmhalten von Speisen für hunderte Gäste bei einem Bankett – ScanBox hat die perfekte Lösung für Ihre Anforderungen. Dank unserer innovativen Technologie und hochwertigen Verarbeitung gewährleisten wir eine effiziente, sichere und hygienische Speisenlogistik.

Besuchen Sie uns auf der Internorga

14 März bis 18. März.

Stand Nr: B6.409

Hamburg Messe und Congress

Samir Tafticht

Gebietsverkaufsleiter Westdeutschland & Benelux samir.tafticht@scanbox.se

+49 160 23 16 953

Karsten Knabe

Gebietsverkaufsleiter Norddeutschland karsten.knabe@scanbox.se

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Oliver Schmutz

Gebietsverkaufsleiter Süddeutschland oliver.Schmutz@scanbox.se

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Starker Jahresauftakt

Nach drei Messetagen ist Mitte Januar die HOGA Nürnberg mit einer positiven Bilanz zu Ende gegangen. Rund 16.600 Besucher kamen auf die Messe, um die Angebote für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung der rund 530 Aussteller zu erkunden.

Fachlicher Partner der HOGA ist der DEHOGA Bayern, der mit einer großen Beteiligung vor Ort war. Die Geschäftsführer des Messeveranstalters AFAG, Henning und Thilo Könicke, zeigen sich sehr zufrieden: „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es umso wichtiger, über Innovationen nachzudenken und es ist uns wichtig, dass wir gleich zum Jahresbeginn Impulse in der herausfordernden Zeit für das Gastgewerbe setzen konnten. Die Aussteller haben uns eine sehr hohe Besucherqualität bestätigt, das zeigt, dass die

Rund 16.600 Besucher kamen Mitte Januar zur HOGA in Nürnberg

Betriebe die HOGA wirklich für sich und ihre Entwicklung genutzt haben.“ An drei Tagen präsentierten auf der HOGA 530 Aussteller in vier Hallen ihre Angebote rund um Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Neben Angeboten rund um die Ausstattung, wie Küchentechnik und Einrichtung sowie IT­ und Softwarelösungen, gab es auf der HOGA Food and Beverage­Angebote für die unterschiedlichen Gastbetriebe. Die FOODSpecial­Messe des Service­Bundes fand parallel statt. Highlights im Programm waren zudem Kochshows sowie fachliche Vorträge für Unternehmer im Gastgewerbe. Erstmals fand die Pizza­Europameisterschaft auf der HOGA statt.

Am dritten Messetag standen die Themen Karriere und Personal im Mittelpunkt. Der DEHOGA ­Karrieretag ist mittlerweile fest im Messeprogramm verankert und vernetzte auch 2025 interessierte Berufseinsteiger mit Gastbetrieben. Darüber hinaus war die Eingliederung internationaler Fachkräfte ein wichtiges Thema. Die Karrieremesse HOGA ­Connect fand erstmals an einem Tag parallel zur HOGA statt.

Ausblick: HOGA 2027

Die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe der Gastgebermesse HOGA laufen bereits. Die Messe findet vom 17. bis 19. Januar 2027 wieder in der Messe Nürnberg statt und bereits jetzt haben sich neue Themen und Schwerpunkte angekündigt. So soll ein neuer Schwerpunkt auf den Themen alkoholfreie Weine und Spirituosen liegen.

www.hoga-messe.de

HOGA
/ Daniel Karmann, GW Verlag/SP

t Tobias Grundke, Gebietsverkaufsleiter Unox Deutschland, zeigte in Nürnberg den Cheftop­X Digital.ID. „Ein Ofen, der Dich versteht, gleich welche Sprache Du sprichst“, sagt das Unternehmen dazu. Der Anwender muss nur „Hey Unox“ sagen und schon wird der Ofen vorgeheizt, ein Reinigungszyklus oder ein Garprogramm gestartet. Kernaussage: Mit Künstlicher Intelligenz ist in der Küche kein Platz mehr für Fehler. Für die Internorga kündigte UnoxGeneral Manager Salvatore Russo bereits eine große Neuigkeit an. www.unox.com

p Mit multifunktionalen Küchengeräten unterstützt MKN die gesamte kochende Branche und obendrein auch noch das Fleischerhandwerk bei der kommenden World Butchers‘ Challenge in Paris. Thomas Klein, Verkaufsleiter Bayern, ist als gelernter Koch sowieso nah dran, nicht zuletzt als Host des MKN­Podcasts KüchenSchnack, in dem jüngst etwa Ralf Jakumeit, Heiko Antoniewicz oder Felix Kinzenbach aus der „frechsten Imbissbude Hessens“ zu Branchenthemen plauderten. www.mkn.com

t Professionelle Trinkwasserfiltration und Wasserspender sind das Kerngeschäft von Brita. Zielgruppen in Restaurants, Großküchen und Cafés sind nicht zuletzt Wassersommeliers und Baristas – überall dort, wo es auf Wasserqualität ankommt. Key Account Manager Klaus Wittmann berichtete zu den Themen innovative Filtertechnologien, Wasserspender mit HygienePlus und Nachhaltigkeit. Im Fokus des Unternehmens aus Taunusstein stand zudem der neue Profifilter Proguard Gastronomy, der es selbst mit korrosivem Wasser aufnehmen kann. www.brita.de

p Da steht das gute Stück, das Hobart erst im September vorgestellt und das nun schon erste Preise eingeheimst hat: der Chef’s Combi, eingeführt mit dem Slogan „Yes, we cook!“ Bastian Wierwille (Mitte), Gebietsleiter Gartechnik Süd, ist einer von vier Fachmännern bundesweit, die seitdem speziell für den Neuen unterwegs sind. Auf der Messe tatkräftig unterstützt von den Vertriebsingenieuren Robert Rosenhahn (rechts) und Rainer Berger. www.hobart.de

t Colged ist spezialisiert auf die Entwicklung und den Vertrieb von professionellen Spülsystemen für die Gastronomie, Hotellerie und Industrie. Das Unternehmen bietet energieeffiziente Spülmaschinen und maßgeschneiderte Lösungen, die den Reinigungsprozess optimieren. Mit einem starken Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit sorgt Colged für zuverlässige Geräte und einen umfassenden Kundendienst. Der erfahrene Vertriebsleiter Andreas Bördlein zeigte auf der Messe die aktuellen Lösungen und freute sich über viele Besucher. www.colged.de

t Professionelle Geräte für die Gastronomie, Großküche, Hotellerie und den Lebensmitteleinzelhandel: Das Team von KBS Gastrotechnik, bestehend aus (von links) Thomas Kunde (Gebietsverkaufsleitung Außendienst), Alessandro Strano (Vertriebsleitung) und Michael Krause (Gebietsverkaufsleitung Außendienst), stand für fachkundige Beratung zur Verfügung. Ein Highlight war unter anderem der Asia Cooking Elektro­Nudelkocher, aus robustem Edelstahl und mit weiteren praktischen Features ausgestattet. ww.kbs-gastrotechnik.de

HOGA IN NÜRNBERG

t Mit seinem Konzept der „verlängerten Werkbank“ und einer erheblichen Erweiterung des Export­ wie des Projektgeschäfts hinterlässt der scheidende BartscherGeschäftsführer Andreas Heumüller ein wohlbestelltes Haus – siehe Trendkompass 11.2024 und Seite 26 dieser Ausgabe. Die aktuellen Neuheiten wurden in Nürnberg von Vertriebsleiter Deutschland Detlev Domingos Schlünder (rechts) sowie den Gebietsverkaufsleitern Steffen Sokolka (Mitte­Süd/ West, links) und Leonid Herschele (Süd) präsentiert. www.bartscher.com; www. bartscher-projects.com

p Geschäftsführer Dirk Gassen präsentierte auf der HOGA eine Bandbreite neuer alexandersolia-Produkte. Der Marktführer für universelle Großküchenmaschinen bietet eine weitere MehrzweckKüchenmaschine: Die M50 ist eine robuste, energieoptimierte Lösung aus Edelstahl, die mit einer Sicherheitsabschaltung und einer OneTouch­Steuerung ausgestattet ist. Optional ist sie mit einem Fahrgestell, Unterschrank oder als Schrankausführung erhältlich. www.alexandersolia.de

t Mit einem Fokus auf Effizienz und Langlebigkeit bietet ascobloc eine breite Produktpalette, die professionelle Kochtechnik, Kühlund Spültechnik umfasst. Zudem ist das Unternehmen dafür bekannt, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, zum Beispiel den Monobloc, der auf der Messe ausgestellt wurde. Johannes Wilhelm, geschäftsführender Gesellschafter, unterstreicht die Wichtigkeit der Nachhaltigkeit und technologischer Innovation, die für eine zukunftsfähige Ausstattung von Großküchen unumgänglich ist.

www.ascobloc.de

p Meiko verfolgt ein klares Ziel: die Entwicklung von Produkten, die den Energieverbrauch minimieren und gleichzeitig eine exzellente Reinigungsleistung bieten. Das Unternehmen setzt auf kontinuierliche Forschung und Entwicklung, um langlebige und benutzerfreundliche Lösungen anzubieten. Matteo Wollenschläger (links), Vertriebsaußendienst HoReCa/Food/Marine, und Vertriebsingenieur Stefan Schmidt standen Besuchern bei Fragen zur Spültechnik auf der HOGA beratend zur Seite. www.meiko.de

t EKU­Geschäftsführer

Manuel Kulbach (links) und Vertriebsleiter Wolfgang Retagne (Mitte) haben gut lachen: Zusammengefasst in zwei Worten steht EKU Großküchentechnik für leistungsstarke und innovative Geräte. Etwa für die Powerburner ­ Gasherde, Auftisch­Duplex­Grillplatten oder Elektro­Fritteusen, die Standkoch und Cateringbetreiber Markus Breidenbach (rechts) ausgiebig in seinem Betrieb in der Wetterau testet. EKU ist außerdem seit 30 Jahren erfolgreicher Vertriebspartner für Panasonic Mikrowellengeräte. www.eku-limburg.de

t Chromonorm bietet diverse Produkte für die Großküche. Bereits seit mehreren Jahren stellt das Großunternehmen robuste Edelstahlmöbel und ­geräte her, die einfach zu handhaben sind und sich individuell an die Bedürfnisse der Kundschaft anpassen lassen. Geschäftsführer Peter Dürr und Matthias Neumeier, Gebietsverkaufsleiter SüdOst / Österreich, waren auf der Messe Ansprechpartner für die Besucher und berieten mitunter über die Star­Black­Kühlschränke BR 650, die für ihre Qualität und Zuverlässigkeit bekannt sind. www.chromonorm.de

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„Es sind spannende Zeiten“

Seit die B.PRO Catering Solutions das Thema Automatisierung zu einer der Säulen ihrer Zukunftsstrategie erklärt hat, ist viel passiert. Lennart Scherf, der den Bereich Automatisierung seit Anfang 2024 verantwortet, spricht im Interview über Konzepte, den Austausch mit der Kundenseite und die Potenziale maschineller Unterstützung in der Großküche

Lennart Scherf leitet den Bereich Automatisierung bei B.PRO

Zahlreiche neue Kundenprojekte wurden von B.PRO bereits auf den Weg gebracht. Vor allem aber arbeitet das Entwicklungsteam daran, Stück für Stück technische Lösungen für Prozesse am Speisenverteilband in der Großküche bereitzustellen.

Herr Scherf, für welche Prozessschritte am Speisenverteilband bietet B.PRO Automatisierungslösungen an?

Lennart Scherf: Den Anfang bei der Umsetzung unserer Automatisierungsstrategie haben Lösungen für die Hauptkomponenten, also Tabletts und sämtliche Porzellanteile, gemacht. Hier sind bereits mehrere Anlagen in Betrieb oder in Planung, die das Auflegen der Tabletts und das Bestücken mit Porzellan und Patientenkarten übernehmen. Ausgehend davon erweitern wir das Portfolio nun Stück für Stück um weitere Automatisierungskonzepte.

Was können Sie uns über die neuen Komponenten sagen?

Eine der Neuerungen betrifft die Patientenkarten mit allen wichtigen Informationen zu Allergien, relevanten Erkrankungen wie Diabetes, Sonderwünschen und mehr. Die mussten bislang auf DIN A4 ausgedruckt, zugeschnitten und nach Stationen, Zimmern, Warenleistungen oder anderen Faktoren sortiert werden – ein zeitfressender und fehleranfälliger Prozess. Künftig werden sich diese Patientenkarten mit einem Etikettendrucker direkt am Band auf das Tablett applizieren lassen. Das Etikett ist dabei je nach Anforderungen in­

dividuell gestaltbar; digitale Informationen können im Barcode hinterlegt werden. Die verwendeten Etiketten lösen sich während des Spülvorgangs komplett auf und verstopfen somit keine Siebe. Auch beispielsweise für kleinere Krankenhäuser ist dieses System sehr interessant, weil es sich einfach implementieren lässt und sich schon nach kurzer Zeit amortisiert hat.

Wo spielt dieser digitale Code seine Stärken aus? Er gibt uns die Möglichkeit, das Personal über Bildschirme am Band beim Portionieren visuell zu unterstützen. Dort wird dann beispielsweise ein Teller mit Schnitzel und Bratkartoffeln angezeigt – sofort herrscht Klarheit über die Arbeitsschritte. Der Blick auf die vorbeifahrende Patientenkarte entfällt, Sprachbarrieren spielen keine Rolle mehr. Auch eine Endkontrolle ist damit spielend leicht umsetzbar, sogar mit Fotos, die in einer Datenbank abgelegt werden.

Auf mehreren Fachmessen hat B.PRO die funktionsfähige Konzeptstudie eines kollaborativen Roboters präsentiert, der am Ende des Transportbands die Beladung der Speisentransportwagen übernimmt. Wie ist dort der Stand der Dinge?

B.PRO bietet eine Individualisierung der Automatisierungslösungen und passt sich an die jeweiligen Situationen der Auftraggeber an. Die Automatisierungen

stellen eine Lösung dar, um das Personal zu entlasten

Die Resonanz aus der Branche auf die Konzeptstudie war überwältigend, der Cobot sorgte auf den Messen und auch darüber hinaus für jede Menge Gesprächsstoff, was uns sehr gefreut hat. Unser Ziel ist es, dass auch Küchen in kleineren Häusern an dieser wichtigen Stelle ihre Prozesse automatisieren können: Ein voll bestücktes Tablett kann bis zu vier oder fünf Kilo wiegen, dazu kommen die unterschiedlichen Höhen der Schienen in den Transportwagen. Die körperliche Belastung beim Beladen ist entsprechend hoch. Deswegen sehen wir dort ein riesiges Potenzial für maschinelle Entlastung.

Welche Rolle spielt bei der Entwicklung von Automatisierungslösungen der Austausch mit der Kundenseite?

Der Dialog mit unseren Kunden ist essenziell. Sie kennen die Prozesse und besonderen Herausforderungen in ihren Großküchen in­ und auswendig und können oft sehr genau einschätzen, an welchen Stellen eine Automatisierung besonders wirkungsvoll wäre. Mit genau diesen Gedanken treten sie dann an uns heran. Wir haben uns bei B.PRO zusammengesetzt, mit gebündelter Expertise erste Ideen entwickelt und sind dann an die konkrete Umsetzung gegangen. Das ist auch der bewährte Weg bei vielen weiteren Projekten.

Wie individuell können die B.PRO Catering Solutions mit ihren Automatisierungslösungen auf die jeweiligen spezifischen Situationen der Auftraggeber eingehen?

Grundsätzlich wird jede Automatisierung komplett maßgeschneidert realisiert. Die Grundfunktionen der einzelnen Bestückungsmodule sind stets die gleichen.

Die Breiten der vorhandenen Spenderwagen mit Tabletts, Geschirr und Co., die in die Module eingefahren werden sollen, variieren aber stark voneinander. Um kostspielige Neuanschaffungen der Wagen zu vermeiden, richten wir unsere Anlagen dann an diesen Maßen aus. Das Porzellan wird ebenfalls genau vermessen, damit die Greifer es optimal aufnehmen und absetzen. Das sind nur zwei Beispiele dafür, wie wir komplett individuell und projektbezogen arbeiten. So entsteht ein immer breiteres Angebot an Lösungen, mit deren Entwicklung wir zunächst Wünsche einzelner Großküchen umgesetzt haben, die dann aber natürlich all unseren Kunden zur Verfügung stehen. Ideen und Impulse sind jederzeit willkommen!

Der kollaborative Roboter übernimmt die Beladung der Speisentransportwagen und entlastet somit die Mitarbeiter

Aufgedruckte Etiketten, die auf das Tablett gedruckt werden, beinhalten wichtige Informationen und erleichtern die Arbeit

Welche Herausforderungen lösen die B.PRO Catering Solutions mit ihren Automatisierungslösungen?

Die Rückmeldungen von Betreiberseite ähneln sich: Thema Nummer eins ist überall die Personalsituation, es finden sich kaum noch Mitarbeiter für das Speisenverteilband. Durch die monotone und körperlich sehr anstrengende Arbeit, einen oft sehr frühen Arbeitsbeginn und die Tatsache, dass ein Krankenhaus niemals Betriebsferien hat, sind die Rahmenbedingungen einfach nicht die attraktivsten.

Dazu kommen Themen wie Urlaubszeiten und Krankheitsfälle, die schon erwähnte Sprachbarriere und Qualitätsprobleme durch vorübergehend engagierte Aushilfskräfte, die wiederum zu Beschwerden von Patienten führen. Für all diese Herausforderungen bieten wir mit unserer Automatisierungskompetenz eine Lösung. Dabei geht es nicht darum, Mitarbeiter zu ersetzen, sondern darum, das vorhandene Personal zu entlasten.

Welche Rückmeldungen bekommt B.PRO insgesamt von Anwenderseite für das Engagement bei der Automatisierung? Die Resonanz ist sehr gut. Wir sehen das anhand der Anwenderseminare, die wir schon seit einiger Zeit in Frankfurt und seit dem Frühjahr 2024 auch in Wien anbieten: Die Nachfrage war so groß, dass wir Zusatztermine ansetzen mussten. Und auch dafür gab es wieder ein riesiges Interesse. Mehr und mehr Betreiber und Küchenleitungen realisieren, dass ihre Prozesse ohne Automatisierung künftig gar nicht mehr funktionieren werden und sie jetzt die Weichen richtig stellen sollten. Das Thema nimmt immer weiter Fahrt auf – für die B.PRO Catering Solutions und deren Kunden sind das spannende Zeiten.

Kühl- / Tiefkühlschränke

Deutschlands sauberster Gockelgrill

Weg mit Fettspritzern, her mit hygienischem Hochglanz für Grills, Fritteusen und Auslagen. Das dachte sich das Team der Hendl & Hax’n Braterei Dehner aus Burladingen. Die Chefs Axel und Maik Dehner und Yalcin Bozkurt und ihre Mitarbeiter lassen fettigen Verschmutzungen und Putzmittelrückständen in den insgesamt vier Schlemmermobilen keine Chance mehr.

Das Geheimnis? Die innovativen Dampfsaugsysteme von beam aus Altenstadt. Denn die HACCP­zertifizierten Dampfreiniger kombinieren heißen Trockendampf mit UVC­Bestrahlung im Wasserfilter und machen so selbst hartnäckigen Verschmutzungen schnell und einfach den Garaus. Heute können sich Axel Dehner und sein Team die Reinigung ohne die beam­Geräte nicht mehr vorstellen und haben nachgelegt: Auf den ersten Blue Evolution S+ folgten schnell vier Geräte vom Typ edition UVC, die nun ebenfalls täglich zum Einsatz kommen. „Unser Team bereitet in unseren Fahrzeugen täglich Hähnchen, Haxen und Pommes zu. Dabei bildet sich ein ganz feinporiger Fettnebel. Dieser legt sich wie ein dünner Film über alle Oberflächen. Gerade in verwinkelten Ecken und Fugen haben wir diese Verschmutzungen bisher nur langsam und mit viel körperlicher Arbeit entfernt bekommen. Mit den Systemen von beam haben wir die tägliche Reinigung in unseren Fahrzeugen, aber auch in unseren Räumlichkeiten komplett revolutioniert. Hier arbeiten wir jetzt deutlich effizienter und das Ergebnis ist sensationell“, sagt Axel Dehner, der das Familienunternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Maik in zweiter Generation führt.

Sichere, effiziente Lösung gesucht Von der anstrengenden Reinigung mit Lappen, Eimer und viel Chemie hatten Dehner und sein Team irgendwann genug und suchten nach einer Alternative. Erste Versuche mit einem klassischen Dampfreiniger gingen nach hinten los: „Einige meiner Kolleginnen und Kollegen haben sich bei der Arbeit mit diesem Gerät durch den austretenden Dampf an der Hand verbrüht. Natürlich wollten sie dann nicht mehr damit arbeiten, also habe ich mich weiter nach einer Alternative umgeschaut. Als ich dann online auf die Geräte von beam gestoßen bin und gesehen habe, dass sie mit Trockendampf bei gleichzeitiger Absaugung arbeiten, habe ich direkt Kontakt aufgenommen und einen Termin zur Probevorführung bei uns in der Firma vereinbart“, so Dehner.

Für den ersten Härtetest musste der Blue Evolution S+ von beam die bislang verhassten Ecken, Fugen und Ritzen im Hähnchenund Haxenwagen reinigen. So auch das Modul, an dem das Schauglas der Theke installiert ist: „Mit unseren herkömmlichen Reinigungsmethoden sind wir hier regelrecht verzweifelt, denn wir haben wirklich alles probiert, um diese schwer zugänglichen Stellen verlässlich zu reinigen. Von der Zahnbürste bis hin zur Stahlwolle war

da alles dabei – aber nichts hat geholfen. Als der beam­Profi jede einzelne dieser verwinkelten Stellen dann ganz einfach mit der Punktstrahldüse und dem Rundbürstenaufsatz saubergebeamt hat, habe ich nicht schlecht gestaunt. Da war eigentlich schon klar, dass wir das Gerät definitiv bestellen, aber es wurde nur noch besser“, so Dehner.

Keine Berührungsängste mehr

Auch seine Mitarbeiter waren überzeugt und ihre anfänglichen Berührungsängste, dass man sich verletzen könnte, schnell vergessen. Denn der Dampf, der von beamDampfreinigern erzeugt wird, ist trockener Dampf – und der hat weniger Wasserpartikel, die bei Kontakt mit der Haut kondensieren und Wärme übertragen könnten. So sind ein sicheres Arbeiten und eine materialschonende Reinigung gewährleistet. „Mein Team war genauso begeistert wie ich und alle wollten das Gerät direkt selbst ausprobieren. Sie haben ja auch gesehen, was es für eine unglaubliche Reinigungspower mit sich bringt“, sagt Dehner.

Den nächsten Wow ­Effekt gab’s bei den Edelstahloberflächen in seinen Fahrzeugen: „Wir haben den vorher bereits herkömmlich gereinigten Thekenbereich noch einmal intensiv mit heißem Trockendampf gereinigt

Axel Dehner und sein Team setzen die Technik in unterschiedlichen Bereichen ein.Der heiße Trockendampf sorgt zum Beispiel für Durchblick in der Auslage. Selbst verwinkelte Stellen reinigen die beam-Systeme problemlos. Auch empfindliche Technik reinigt das Team durch den Trockendampf der beam-Systeme schonend

HENDL

und waren schockiert, wieviel Restschmutz noch im Wasserfilter des Geräts gelandet ist“, so Dehner. Als er zudem bemerkte, wie sich im Wasserfilter des beam­Systems Seifenblasen bildeten, war ihm klar: „Das waren Chemie­Rückstände unserer Reinigungsmittel. Auch die konnten wir mit bloßem Auge unmöglich erkennen. Umso mehr freue ich mich, dass wir ab sofort mit gutem Beispiel vorangehen und unseren Kunden die Hygiene bieten, die sie verdienen.“ beam­Geschäftsführer Robert Wiedemann ist sich sicher, dass die Kunden von Dehners Braterei die Top­Sauberkeit seiner Fahrzeuge zu schätzen wissen: „Gerade wenn’s ums Essen geht, erwarten moderne Konsumenten größtmögliche Hygiene, ohne Kompromisse. Axel Dehner und sein Team sind hier echte Vorbilder. Ich bin fest davon überzeugt, dass Dehners Schlemmer­Mobile zu den saubersten Gockelgrills überhaupt in Deutschland zählen.“

Green Cleaning spart Wasser und Chemie

Mit den Dampfsaugsystemen aus Altenstadt haben Axel Dehner und seine Mitarbeiter zudem den Einsatz von chemischen Reinigungsmitteln auf ein Minimum reduziert. Die Bereiche, in denen noch Chemie zum Einsatz kommt, beamt das Dehner­Team im Nachgang noch einmal ordentlich sauber und geht so sicher, dass keine Rückstände mehr auf den Oberflächen anhaften. Darüber hinaus sind die beam­Systeme absolute Wassersparer: Durch die Umwandlung von Wasser in Trockendampf werden für die Reinigung von einer 100 Quadratmeter großen Fläche drei Liter Wasser benötigt. Heute setzt das Dehner­Team die Dampfsaugsysteme von beam täglich ein. Neben den Oberflächen im Hähnchenwagen ist dank des heißen Trockendampfs auch die empfindliche Kühl­ und Lüftungstechnik der Braterei so sauber wie nie zuvor. Damit verlängert Axel Dehner auch die Lebenserwartung seiner Kühltechnik, da verdreckte Kühlsysteme mit der Zeit immer mehr Leistung verlieren und sogar ganz ausfallen könnten. So funktioniert die sanfte Reinigung mit den High­End­Systemen von beam: Sie kombinieren bis zu 180 Grad heißen Trockendampf mit bis zu 10,0 bar Dampfdruck und einer Leistung von bis zu 7.200 W und machen so selbst hartnäckigsten Verschmutzungen den Garaus. Durch die innovative UVC­Bestrahlung im Wasserfilter wird zudem die Raumluft mitgewaschen: Die gelösten Schmutzpartikel werden im Wasser gebunden, das UVC­Licht tötet Keime ab und inaktiviert Viren. Seine Kaufentscheidung hat Axel Dehner nicht bereut. Der Rundum­Service von der kostenlosen Produktvorführung vor Ort über die gesonderte Anwender­Einweisung nach dem Kauf und den schnel­

len und direkten Kontakt zum Service­Team macht für ihn den Unterschied: „Das sind eben die Vorteile, wenn man einen PremiumPartner vor Ort hat und nicht blind aus dem Ausland bestellt. Wir fühlen uns bei beam richtig gut aufgehoben. Es spricht für sich, dass wir mittlerweile schon fünf beam­Geräte im täglichen Einsatz haben“, so Dehner. www.beam.de

BESTE TECHNIK FÜR SIE

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Das Dampfsaugsystem Blue Evolution S+ sorgt in den Schlemmermobilen von Axel Dehner für Hygiene

„Elevated Joy“

Mystische Stimmung und der ruhende Traunsee: So kann die Hochzeits- und Eventlocation Gmundnerberghaus beschrieben werden. Angeführt wird es von den Gastronomen Mike Süsser und David Daxner. Für ihr Restaurant setzen die beiden auch auf Technik von NordCap.

„Das hier ist ein magischer Ort“, sagt Mike Süsser. „Unsere Mission ist es, pure Lebensfreude zu schaffen und Erinnerungen, die für immer im Herzen bleiben.“ Das Gmundnerberghaus wurde 2024 neugestaltet und zeigt nun eine Mischung aus moderner Architektur und alpinem Lifestyle. So dient es als Hochzeits­ und Eventlocation auf 822 Metern Höhe. Die Mischung aus moderner Architektur und alpinem Lifestyle schafft das Ambiente für die diversen Veranstaltungen vor Ort.

Das Herzstück ist die moderne Panorama Hall, das Restaurant, in dem bis zu 130 Personen Platz finden. Von dort haben die Gäste einen einmaligen Blick auf den Traunsee und das Salzkammergut. Runde Tische fördern die Kommunikation und schaffen ein geselliges Ambiente. In der Küche im Gmundnerberghaus kombinieren die Chefköche Mike Süsser, David Daxner und die Crew Genüsse aus

Die Chefköche des Gmundnerberghaus

David Daxner (links) und Mike Süsser. Das Gmundnerberghaus wurde 2024 neugestaltet und befindet sich auf 822 Metern Höhe

aller Welt mit der alpenländischen Küche. Mit dem Gmundnerberghaus macht der bekannte TV­Koch aus „Mein Lokal, Dein Lokal“ seiner Wahlheimat, dem Salzkammergut, eine echte Liebeserklärung. Er bringt internationale Inspirationen mit heimischen Spezialitäten zusammen.

Mit seinem langjährigen Freund und Geschäftspartner Daxner ergänzt Süsser sich sehr gut. Daxner ist gebürtiger Ebenseer und nach internationalen Engagements in der Spitzengastronomie zog es ihn zurück in seine Heimat – ins Salzkammergut. Zusammen mit der Crew tüftelt Daxner an kulinarischen Verführungen und feinen Drinks, zum Beispiel an dem eigens handcrafted Gin „Salty Chamber Spirit“, der mit einer kräftigen Wacholdernote die raue Schönheit und Mystik des Salzkammerguts widerspiegeln soll. Die Alpine Lounge lädt zum Entspannen ein und rundet das Angebot für aus­

Die Alpine Lounge lädt mitsamt Bar und Stammtisch zum Entspannen ein. Hier ist auch zentral positioniert ein Weinkühlschrank von NordCap zu finden. Wein spielt im Gmundnerberghaus eine tragende Rolle Der Weinkühlschrank präsentiert die verschiedenen Weinarten und wurde individuell zusammengestellt. Bild unten: Die Panorama Hall, das Restaurant, ist das Herzstück, in dem bis zu 130 Personen Platz finden

gelassene Feiern ab. Hier befindet sich auch eine Bar, der Stammtisch sowie ein zentral positionierter Weinkühlschrank von NordCap. Wein spielt im Gmundnerberghaus eine tragende Rolle.

Entspannen bei einem Gläschen Wein

Der Schrank wurde von Mike Süsser individuell zusammengestellt und stellt somit eine ganz persönliche Präsentation des Weinangebots in seiner Eventlocation dar. Zum einen sind die Flaschen hübsch drapiert und zum anderen sind die Etiketten der Flaschen sofort für den Service und die Gäste ersichtlich. Durch unterschiedlich temperierte Schrankfächer können alle Weinarten hier präsentiert werden. In nicht temperierten Fächern konnte Süsser mit eigens ausgesuchter Dekoration das Ambiente der Alpine Lounge nochmal verstärken. „Ich kann den Weinkühlschrank geradeheraus jedem Gastronomen nur empfehlen“, sagt er.

Auch „Rooms“ ist eine Überschrift, die es im Gmundnerberghaus zu entdecken gibt. Den Gästen stehen neun Doppelzimmer, ein Einzelzimmer und eine Panorama­Suite mit zwei Schlafzimmern in alpinem Design zur Verfügung. „Das Gmundnerberghaus steht für „Elevated Joy“ – dafür steht unser ganzes Team. Wir sind hier wie eine kleine Familie und arbeiten stetig daran, den Gästen nachhaltige und schöne Erlebnisse zu schaffen – eben Erinnerungen, die im Kopf bleiben“, bestätigt Daxner. Erinnerungen für Herz und Kopf. Und welche Pläne erwartet das Gmundnerberghaus in der Zukunft? „Wir haben viele Ideen und große Träume. Wir möchten gerne das Haus erweitern, mehr Zimmer schaffen und eine offene Küche einrichten. Insgesamt wollen wir die Location noch auf ein höheres Level bringen“, so Süsser.

www.nordcap.de

www.gmundnerberghaus.at

Die Referenzmarke in Pro -Küchen

Warm oder kalt –guten Appetit!

Flexible und modulare Lösungen für die Speisenpräsentation, zusammengestellt von Karolina Treder

Scholl: Install-Hold-Line

Ob für Event­Caterer, die immer wieder an verschiedenen Lokalitäten präsent sein müssen, für Betriebsverpflegung und Schulversorgung oder Einrichtungen mit multifunktional genutzten Räumen – die Modulare Cafeteria von ascobloc bietet zur optisch ansprechenden Präsentation von Speisen und Getränken eine Lösung. Diese Produktlinie von ascobloc umfasst eine Vielzahl von Geräten und Gerätevarianten – von Warmausgaben über Kaltausgaben und Kühlvitrinen bis zum Aktionscounter. Besonders zu erwähnen ist die GlaskeramikWarmausgabe von ascobloc. Die Module sind mit zwei, drei oder vier 1/1 GN­Becken sowie optional mit Beschickungsklappen bedienseitig erhältlich. Die Beschickungsklappen ermöglichen ein komfortables Einsetzen von GN­Behältern bis zu einer Höhe von 200 Millimetern.

Die in fugenlosen Nischen eingebauten Glaskeramikfelder ermöglichen eine optimale Hygiene sowie eine sehr gleichmäßige Beheizung. Es ist keine Wasserbefüllung notwendig. Damit hat ascobloc direkt auf die Anforderungen einer solchen Warmhaltevariante für die Speisenausgabe am Markt reagiert. Alle Module gibt es als feststehende und fahrbare Variante. Diese können einzeln gestellt oder in Reihe nach Wunsch kombiniert werden. Ferner besteht die Möglichkeit der klassischen Präsentation mit einer Gast­ und einer Bedienseite sowie auch als freistehende Insel, wobei hier die Module allseitig verkleidet und vom Gast zugänglich sind. Da die Aufstellung weitgehend ohne Werkzeug erfolgen kann, schafft man mit wenigen Handgriffen ein ansprechendes Ambiente, das zum Genie­

ßen einlädt. Die Verkleidungsblenden sind in nahezu unbegrenzten Farben, Dekoren und Materialien lieferbar. Die Abdeckungen bestehen aus Edelstahl. Wahlweise kann die

ascobloc Modulare Cafeteria

Bartscher Eisvitrine 4x6,5L-F

Arbeitsplatte auch in Corian oder Naturstein ausgeführt werden. Die Tablettrutsche besteht aus miteinander verschweißten Vierkantrohren. Sie ist demontierbar bei Standgeräten und abklappbar bei den fahrbaren Modulen für einen problemlosen Eintransport. Der Hersteller nennt seine modulare Cafeteria eine Lösung, die den Anforderungen nach Mobilität und Flexibilität im Bereich Catering gerecht wird – und das zu einem moderaten Preis, ohne auf professionelle Küchentechnik verzichten zu müssen.

Bartscher hat diverse Neuprodukte im Portfolio, die sich zur Präsentation von Speisen und Getränken eignen. Die Induktionswarmhalteplatte

IW5-1 bietet 500 Watt Leistung und lässt sich mit bis zu vier Geräten in Reihe verbinden – eine ideale Lösung für Büfetts und Catering.

Die Warmhalteplatte WP230SEB 1/1S besticht durch ihr elegantes schwarzes Design und eignet sich hervorragend für Büfetts, Speiseausgaben

Bartscher Induktionswarmhalteplatte IW5-1
Mini-Kühlvitrine 75L2T in Schwarz
Bartscher Warmhaltevitrine BW20

und Frontcooking. Drei Temperaturstufen können einfach über das Touch­Control eingestellt werden.

Im Sortiment gibt es zudem drei Warmhaltevitrinen. Die Warmhaltevitrine SN10 hält Snacks warm und sorgt durch ihre LEDBeleuchtung für eine ansprechende Präsentation. Die Vitrinen BW10 und BW20 halten Backwaren dank warmer, feuchter Luft über mehrere Stunden hinweg warm und saftig. Zwei Klapptüren an der Vorder­ und Rückseite ermöglichen einfaches Entnehmen und Befüllen.

Auch eine neue Mini-Kühlvitrine 75L2T ist erhältlich, in den Farben Schwarz und Weiß. Mit gewölbten Flügeltüren auf Vorder­ und Rückseite eignet sie sich perfekt für den Thekenbereich. Die höhenverstellbaren Roste bieten Platz auf vier Ebenen bei einem Volumen von 75 Litern. Die LED­Beleuchtung sorgt für eine ansprechende Präsentation der gekühlten Speisen.

Abschließend präsentiert Bartscher die Eisvitrine 4x6,5L-F, ausgestattet mit vier herausnehmbaren Eisbehältern. Der flache Glasdeckel mit LED­Beleuchtung bietet einen schnellen Überblick und vermeidet Temperaturverluste durch unnötige Füllstandkontrollen.

Mit einem breiten Sortiment an Kühl­ und Warmhaltelösungen sowie individuellen Anpassungen bietet Hagola eine maßgeschneiderte Lösung für jede Anforderung. Die eleganten Showcases mit Umluftkühlung und Glasaufsätzen bieten eine stilvolle Lösung zur Präsentation und Kühlung von Torten, Kuchen, Snacks, Feinkost und mehr. Dank individueller Farbgebung der Edelstahlelemente und verschiedener Ausstattungsoptionen lassen sie sich optimal an bestehendes Interieur anpassen. Sie sind ideal für Bäckereien, Cafés, Restaurants und Cateringbetriebe und erfüllen höchste Qualitäts­ und Hygieneanforderungen.

SERVICE

• www.ascobloc.de

• www.bartscher.com

• www.hagola.de

• www.mobiltherm.de

• www.saro.de

• www.scholl-gastro.de

• www.kbs-gastrotechnik.de

Hagola bietet auch verschiedene Kühlwannen für die Frischhaltung von Lebensmitteln in GN­Behältern an, die leicht zu integrieren und zu warten sind. Besonders praktisch für die Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie.

Kontakt­Kühlplatten eignen sich zur Präsentation und Kühlung von frischen Delikatessen wie Käse, Aufschnitt und Rohkost, während die Wärmevitrine Ohio für die optimale Lagerung und Präsentation von warmen, verzehrfertigen Speisen sorgt. Diese ist mit einer integrierten Wärmeplatte ausgestattet und kann durch Wärmestrahler ergänzt werden. Die Wärmeplatte Texas wird häufig im Büfettbereich eingesetzt, um vorportionierte Gerichte warmzuhalten. Die neue Modellreihe Alicante der klassischen Bain Maries mit Hygieneecken bietet eine einfache Regulierung der Temperatur und ist besonders pflegeleicht.

Die Trocken-Bain-Marie nutzt heiße Umluft statt Wasser zur Warmhaltung von Speisen und ist besonders wartungsarm und leicht zu reinigen.

KBS Gastrotechnik setzt neue Maßstäbe in der Präsentation von Backwaren und Takeaway­Produkten. Mit ihrem modernen Design und den vielfältigen Ausstattungsmöglichkeiten ist die Panoramavitrine

Snelle 360 ein Hingucker in jedem Verkaufsraum. Dank der konstanten Luftfeuchtigkeit von 75 Prozent ist sie gut für die Präsentation von Kuchen geeignet, da diese so länger frisch bleiben. Die Vitrine ist in den Farben Anthrazit und Lichtgrau erhältlich.

Die energiesparende Dreifach­Isolierverglasung und die LED­Beleuchtung sorgen für eine optimale Präsentation und einen geringen Energieverbrauch. Außerdem ermöglicht die intuitive Touchscreen­Steuerung eine einfache Bedienung und die digitale Temperaturanzeige garantiert eine präzise Temperaturkontrolle. Dank der flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten mit höhenverstellbaren Böden und werkseitig wechselbarem Türanschlag lässt sich die Snelle 360 an individuelle Bedürfnisse anpassen. Die robuste Bauweise und die automatische Abtauung gewährleisten eine lange Lebensdauer und eine einfache Reinigung.

PRÄSENTATIONSMÖBEL

Die verschiedenen warmen und kalten Speisenausgabemöbel von Mobiltherm der Serie BWH-L sind sowohl stationär als auch mobil einsetzbar. Ob als feste Speisenausgabe in der Betriebsverpflegung oder als mobile Version im Catering. Das Angebot wird zusätzlich durch eine Vielzahl an Optionen ergänzt – beispielsweise durch einen Wärmeschrank im Unterbau und Teller­ und Tablettablagen. Zudem besteht die Möglichkeit einer Folierung in nahezu allen

SaroSalatbarPremiumLineSB-K170

gewünschten Dekoren auf dem Edelstahlkorpus.

Saro Gastro-Products stellt eine neue Reihe flexibler Büfettlösungen vor, die große Salatbüfetts für warme und kalte Speisen umfassen. Die rollbaren Elemente der Serie Premium Line SB-K170 sind stilvoll aufeinander abgestimmt und lassen sich hervorragend kombinieren. Der neue Katalog bietet zudem praktische, neutrale Ablageund Lagerflächen für Geschirr, Gläser, Besteck, Tischtücher und Servietten. Alle Elemente sind in einem modernen Design erhältlich – entweder in edler Holzoptik (Eiche oder Walnuss) oder in Hochglanzweiß mit schwarzer Granitplatte.

Je nach Modell bieten die Büfettelemente Platz für drei bis sechs 1/1 GN­Behälter. Zusätzlich umfasst das Sortiment elegante Wärmelampen in Schwarz, Warmhalteplatten mit Deckel für Frühstücksbüfetts sowie Wärmebrücken.

Scholl Apparatebau präsentiert seine induktive Warmhaltetechnik für Büfetts und Speisenausgaben. Bei der Install-Hold-Line (Foto Seite 18) überwacht das System die Temperatur dank der stufenlosen, elektronisch gesteuerten Temperaturregelung – und das von 50 bis 100 Grad, um den Anforderungen jeder Speise gerecht zu werden. Das RTCS­System sorgt dafür, dass Gerichte heiß und frisch bleiben. Zudem lassen sich leere GN­Behälter blitzschnell austauschen und durch die geschlossenen Einheiten wird eine mühelose Reinigung ermöglicht.

Wärmestrahler massiv Heiß-Kalt

Infrarot oder LED mit nur einer Lampe!

n Infrarot (250 W) für Warmhaltung, LED-Warmweiß (3000 K) für Präsentation n Stufenlos höhenverstellbar (850 – 1 700 mm, Spiralkabel) n Optional mit Rotlichtstrahler erhältlich n Schwarz oder Chrom – edles Design für jede Umgebung

SCHOLL Apparatebau GmbH & Co KG

Zinhainer Weg 4 · D-56470 Bad Marienberg Telefon: +49 2661 9868-0 www scholl-gastro de ·

de Hamburg, 14 – 18 März 2025 Halle B6 Stand B6.420

Mobiltherm Speisenausgabe Serie BWH-L

Innovatives Konzept

Für Shops und Filialen ohne Küche und Fachpersonal stellt Welbilt das smarte Konzept Fitkitchen Compact vor. Es basiert auf der Kombination haltbarer Gourmet-Convenience von bewährten Welbilt Food-Partnern und der schnellen Zubereitung im Merrychef High-Speed-Ofen.

Fitkitchen Compact vereint dabei Effizienz, Vielfalt und Qualität und soll die Zubereitung sowie Bereitstellung von Speisen revolutionieren. Mit Fitkitchen Compact wird laut Welbilt die Vision von Gastro 4.0 Wirklichkeit. Ein Hauptmerkmal ist dabei die Angebotsvielfalt: Das Convenience Food stammt von Welbilt Food­Partnern für hochwertige Produkte, die immer gelingen. Ein vielfältiges Angebot an Gerichten und Snacks kann mit maximaler Haltbarkeit und MHD sowie minimalem Garverlust angeboten werden, wodurch Verderb und Verluste vermieden werden.

Zubereitung im High-Speed Ofen

Die Bestellauswahl wird in gekühlter Front­

theke präsentiert: Convenience Food bei sechs Grad Celsius in der Fronttheke gewährleistet die HACCP­konforme und sichere Präsentation der vorbereiteten Speisen, die eine schnelle Auswahl, Bestellung und servierfertige Finalgarung garantiert. Diese Kombination sichert nicht nur die Qualität der Produkte, sondern verlängert auch die Haltbarkeit und optimiert den Personaleinsatz. Das schnelle Garen der ConvenienceMenüs oder Snacks erfolgt in Merrychef High­Speed­Öfen. Hier werden die Speisen servierfertig gegart. Anschließend können sie à la minute serviert werden. Hohe Geschwindigkeit und Qualität inklusive: Bis zu 80 Prozent schnellere Garzeiten steigern die Essensausgabe, reduzieren Warteschlangen und maximieren den Gewinn.

Welbilt: Eine breite Palette kulinarischer Möglichkeiten

Das Verfahren bietet verkürzte Zubereitungs­ sowie Servicezeiten und eliminiert Warteschlangen. Dabei wird wenig Platz benötigt, unabhängig von der FronttresenGastronomiegröße. Die Bedienung erfolgt einfach per Fingerdruck, für hochwertige Gerichte ohne Küche und Fachpersonal. Durch Energie­ und Personaleffizienz erreicht der Betreiber höhere Deckungsbeiträge. Außerdem eröffnet die Flexibilität von Fitkitchen Compact eine breite Palette von kulinarischen Möglichkeiten. Von herzhaften Sandwiches über leckere Wraps bis hin zu gesunden Bio­Menüs – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

www.welbiltde.com

Modifiziertes HandwaschAusgussbecken

Stalgast bringt ein neues Handwasch­Ausgussbecken auf den Markt, mit dem die Installation in Zukunft einfacher wird. Der Installationsbereich für den Siphon wurde vergrößert und dazu eine abnehmbare Revisionsblende eingeführt. Die größte Änderung ist jedoch die neue Positio­

nierung der Abläufe, die bei dem neuen Modell übereinanderliegen. Wie gewohnt, kann Stalgast Sonderwünsche für seine eigenproduzierten Edelstahlmöbel kostengünstig und schnell umsetzen.

www.stalgast.de

STALGAST

MIELE

Lerninhalte der Miele Academy: Von Haushalt bis Professional

Neues LernPortal

Immer auf dem aktuellen Stand zu Produkten und Technologie sein – mit dem neuen LernPortal bietet Miele ein neues Trainingsangebot für den Fachhandel. Die Softwareplattform der Miele Academy richtet sich mit Angeboten für ein individuelles Wissensmanagement an Beschäftigte im Verkauf und Service.

Nutzer können sich in ihrem eigenen Account die gewünschten Lerninhalte zusammenstellen – nach persönlichem Zeitplan, Vorlieben und relevanter Thementiefe. Das Angebot berücksichtigt alle Produktgruppen für Haushalt und Professional und reicht von Präsenz­ oder Online­Live­Trainings bis hin zu eLearningModulen. Praxisnah sind die Zugänge zu einem Media Center, das mit Videodownloads beispielsweise die Einarbeitung neuer Beschäftigter unterstützt. Lernbereiche zu Messeneuheiten finden sich auf der ersten Navigationsebene.

Sie

Der Zugang zum LernPortal ist intuitiv und orientiert sich mit thematischen Buttons am Design von Streamingdiensten. Nach der Registrierung erklärt ein kurzes Video die wesentlichen Funktionen, sodass sich die verschiedenen Zielgruppen schnell zurechtfinden. Angesprochen sind Servicetechnik sowie Verkaufspersonal im Handel, jeweils für die Bereiche Professional und Haushalt.

www.miele.de

träumen schon heute von der Küche von morgen ?

GEWINNBLICK

„Erleichtert uns das Leben extrem“

In professionellen Küchen ist eine effiziente Organisation von hoher Bedeutung. Digitale Lösungen bieten eine Chance, den Arbeitsalltag zu erleichtern, Fehlerquoten zu senken und die Servicequalität zu steigern. Gewinnblick, Spezialist für Kassen-, Bezahl- und Betriebslösungen für Gastronomie und Hotellerie, hat Küchenund Servicepersonal sowie Manager zu diesem Thema befragt.

Laut einer 2024 durchgeführten Personalumfrage von Gewinnblick ist dem Gastronomiepersonal – sowohl in der Küche als auch im Service – die Unterstützung durch mobiles Bezahlen am wichtigsten. Dahinter folgen Online­Reservierungstools und mobile Kassen sowie Küchenmonitoring. Letzteres, hier am Beispiel des Anbieters Black Pepper, bietet eine klare Übersicht über alle Bestellungen und verbessert so die Kommunikation

Fotos: Black Pepper

GEWINNBLICK

Durch digitale Tools in der Küche kann das Personal viel Zeit einsparen

zwischen Service und Küche. Dem Personal spart Küchenmonitoring Laufwege, Nerven und Zeit, was es so wertvoll für die gesamte Belegschaft macht.

Daniel Pietsch, Wirt der Max Emanuel Brauerei, erklärt Gewinnblick in einem Interview: „Das Küchenmonitoring­System von Black Pepper ist wirklich solide. Wir sehen genau, wie viel von einem Produkt noch da ist und können es, wenn es ausgeht, frühzeitig für den Kellner sperren. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Anzahl vorab einzugeben, damit es gar nicht erst zu Missverständnissen kommt. Das erleichtert uns das Leben extrem und steigert auch die Qualität des Kellners am Gast.“ Auch Konstantin Schottenhamel, ebenfalls Wirt der Max Emanuel Brauerei, kann sich nicht mehr vorstellen, ohne Küchenmonitoring zu arbeiten.

Synergie ist essenziell

Beim digitalen Küchenmonitoring arbeitet Gewinnblick eng mit gastronovi zusammen, einem Anbieter von digitalen Tools für Gastronomie und Hotellerie. So führt Gewinnblick die Software von gastronovi und die Hardware von Black Pepper und Orderman zusammen. Durch das neueste Produkt von gastronovi (gn Pay) und die Weiterentwicklung des Orderman 10 wird die Gesamtlösung zu einem noch wichtigeren und stärkeren Produkt mit hoher Nachfrage. Dadurch kann das Servicepersonal am Gast bonieren und mit dem neuen Modell Orderman 10 sogar direkt mit Tap­to­PayLösungen abrechnen.

Durch die Kommunikation des Handhelds und des Küchenmonitors spart sich das Servicepersonal den Umweg in die Küche und kann sofort den nächsten Gast bedienen. Die strukturierte und digitale Anzeige auf den Küchenmonitoren minimiert zudem Missverständnisse und Fehler bei Bestellungen. Ein weiterer Vorteil für die Mitarbeiter: Statt des früheren Papier­Chaos mit all den Bons in der Küche sind Bestellungen jetzt farblich unterschiedlich markiert, damit sie immer sofort auf einen Blick sehen, was als nächstes ansteht. Das macht die Arbeit deutlich übersichtlicher, berichten die Wirte.

Rentabilität für den gesamten Betrieb

Die direkte Übertragung der Bestellungen an die Küche beschleunigt den gesamten Prozess, wodurch Speisen im Durchschnitt etwa zehn Minuten schneller zubereitet werden können. „Dank des Küchenmonitorings schaffen wir circa ein Drittel mehr Umsatz. Die Zeit

zum Sortieren aller Bestell­Bons sparen wir uns jetzt komplett!“, freut sich Osman Madan, Manager im Carls Brauhaus in Stuttgart. Laut der Gewinnblick­Umfrage gaben außerdem 85 Prozent des Gastro­Personals an, durch digitale Unterstützung eine Erleichterung im Arbeitsalltag zu bemerken. Ein weiterer positiver Effekt: Durch den sofortigen Überblick verfügbarer Speisen verbessert sich die Ressourcenplanung und weniger Lebensmittel müssen entsorgt werden. „Das spart den Betrieben hohe Anschaffungskosten und schützt zudem die Umwelt“, so Michael Ebner, CEO von Gewinnblick. Großanschaffungen, die lange halten sollen, sind häufig mit hohen Investitionen verbunden und sollten daher wohl überlegt sein. Osman Madan empfiehlt Gastronomen daher, bei der Anschaffung von neuem Equipment darauf zu achten, dass die Monitore dicht und fettverträglich sind. Schließlich kann es in einer GastronomieKüche nicht selten dampfen und spritzen. „Betriebe sollten außerdem Geräte anschaffen, die möglichst wenig Verkabelungen haben, damit die Reinigung leichter fällt“, rät Madan. „Bei der Größe gilt: Die Monitore sollten nicht zu groß sein, da sie sonst unnötig Platz wegnehmen. Zu guter Letzt ist es wichtig, dass zum einen die technische Funktionalität des Geräts verständlich ist, zum anderen die praktische Bedienung der Monitore für jeden einfach bleibt. So muss im Notfall nicht erst ein Mitarbeiter mit Know ­how anrücken.“

Was lässt die Zukunft erwarten?

„Für die nächsten Jahre ist zu erwarten, dass die Entwicklung in Richtung Künstlicher Intelligenz (KI) weiter voranschreitet und sie in vielen Bereichen der Gastronomie und Hotellerie wichtige Unterstützung leisten wird“, prognostiziert Ebner. Besonders in der Personalplanung oder im Backoffice gibt es großes Potenzial für KI. So könnte diese beispielsweise einen dynamischen Schichtplan erstellen, der sich in wenigen Schritten anpassen lässt, falls Personal ausfällt.

SERVICE

Soft- und Hardware-Anbieter:

• www.black-pepper.at

• www.gastronovi.com/de

• www.gewinnblick.de

Zitierte Gastronomien:

• www.carls-brauhaus.de

• www.ready2order.com/de/ (Orderman)

• www.max-emanuel.de

Unabhängige Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer. Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe. 33. Jahrgang

Verlag und Redaktion: GW Verlag GmbH

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Herstellung:

L.N. Schaffrath

DruckMedien GmbH & Co KG. Neue Medien GmbH Marktweg 42-50, 47608 Geldern

Druckauflage: 2.300 Exemplare, verbreitete Auflage: 1.956 Exemplare (Q4 2024). Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW)

Karrieren Kompetenzen Profile

Nach 43 Jahren hat sich Klaus Ziegler, Geschäftsführer von NordCap, in den Ruhestand verabschiedet. Der 71­jährige Gesellschafter wird weiterhin in beratender Rolle der Geschäftsleitung um Oliver Frosch und Christian Zöger zur Seite stehen, jedoch nicht mehr operativ tätig sein. Damit endet bei NordCap eine Ära. Klaus Ziegler hat am 1. April 1981 als Betriebsleiter im Bosch­Dienst Franz Seelig angefangen – lange, bevor es NordCap gab. Sein Eintritt Anfang der 1980er war begleitet von starken Strukturveränderungen und einem hohen Maß an Neuorientierung im Unternehmen. Ziegler verantwortete die Trennung von Bosch und diverse Unternehmensfusionen, aus denen schlussendlich die heutige NordCap hervorgegangen ist. www.nordcap.de

Dr. Ralf Klöpfer hat zum 1. Januar 2025 die Funktion des Chief Executive Officer (CEO) bei der B.PRO-Gruppe übernommen. Bereits seit dem 1. November 2024 ist er Mitglied der Geschäftsführung und berichtet in seiner neuen Funktion an Frank Gfrörer als Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der B.PRO­Gruppe. Als Leiter der Business Unit Catering soll Dr. Klöpfer die bereits implementierte Zukunftsstrategie kontinuierlich weiterentwickeln, die den Fokus auf die drei Säulen Automatisierung, Digitalisierung und Optimierung des Produktportfolios setzt. Zuletzt verantwortete er in einem global führenden Industrieunternehmen als Managing Director/Geschäftsführer die Regionen Deutschland und Österreich. Der bisherige Geschäftsführer Egon Kofler wird Dr. Klöpfer künftig in beratender Funktion zur Seite stehen. www.bpro-solutions.com

Nach 19 Jahren an der Spitze von Bartscher hat der langjährige Geschäftsführer Andreas Heumüller Anfang Januar die Verantwortung an seinen Nachfolger Michael Wester übergeben. Heumüller bleibt dem Unternehmen in seiner neuen Rolle als Senior Berater erhalten und wird seinen Nachfolger sowohl bei der Einarbeitung als auch bei wichtigen Projekten unterstützen, um einen nahtlosen Übergang für Mitarbeiter und Geschäftspartner zu gewährleisten. Wester war zuletzt mehrere Jahre als Geschäftsführer bei einem international führenden Unternehmen der Sanitärbranche tätig. In seiner neuen Funktion bei Bartscher möchte er die erfolgreiche Tradition des Unternehmens weiterführen und zusätzliche Impulse in der Zusammenarbeit mit Handelspartnern und Gastronomen setzen. www.bartscher.de

Die Leitung des Key Account Managements für die DACH­Region bei Rational hat zum 1. März 2024 Marco Schmitt übernommen. In dieser Position wird er gemeinsam mit seinem Team die Betreuung und den Ausbau der Groß­ und Kettenkunden weiter vorantrei­

Dr. Ralf Klöpfer
Klaus Ziegler
Andreas Heumüller
Michael Wester
Fotos: Die genannten Unternehmen

PERSONALIEN

ben. Mit mehr als 15 Jahren internationaler Vertriebs­ und Führungserfahrung bei der ABUS Security­Center und Floramedia bringt Schmitt umfassende Expertise im Key Account Management mit. www.rational-online.com

Frédéric Thil ist seit Oktober 2024 der neue Generaldirektor der Cimbali Group und wird das Unternehmen bei der Entwicklung eines strategischen Geschäftsplans für die weitere Expansion in der Kaffeemaschinenbranche unterstützen. Mit seiner umfassenden beruflichen Erfahrung soll er den Internationalisierungsprozess, den das Unternehmen bereits seit einiger Zeit vorantreibt, weiter fördern. Nach seinem Mathematikstudium begann seine Karriere 1987 im Bereich der Konsumgüter. So weist Thil eine lange und fundierte Erfahrung im B2CSektor auf, die er in Positionen erweiterter Verantwortung innerhalb von multinationalen Unternehmen erworben hat. Für seine sozialen Verantwortlichkeiten und Verdienste für seine Zeit an der Spitze von Ferrero Frankreich erhielt er 2014 die Auszeichnung „Chevalier de la Légion d‘Honneur“. www.cimbaligroup.com

Nach jahrelanger Unternehmensführung verabschieden sich Klaus­Peter Scholl und Margret Schilling­Scholl in den Ruhestand. Als neue geschäftsführende Gesellschafterin bei Scholl ist nun Dr. Stefanie Scholl tätig. Nach neun Jahren als Syndikusrechtsanwältin bei Aries Umweltprodukte tritt sie in die Familiengesellschaft ein. Gemeinsam mit Markus Müller, der bislang das Unternehmen mit dem Ehepaar Scholl geführt hat, möchte sie die Tradition des Unternehmens bewahren. Gleichzeitig wollen beide Geschäftsführer neue Impulse setzen und die Herausforderungen der Branche entschlossen angehen. www.scholl-gastro.de

Matthias Huhn ist seit dem 1. Januar 2025 als neuer Verkaufsleiter bei Cool Compact tätig. Der gelernte Hotelfachmann wechselte nach seiner Ausbildung in den Fachhandel. Dort sammelte er zehn Jahre Erfahrung und arbeitete dann bei einem Hersteller von thermischer Küchentechnik. Huhn ist für das Verkaufsgebiet vom Thüringer Wald bis zur Ostsee und Teile Hessens zuständig. Dabei betreut er die Fachhandelspartner in dem Gebiet und steht diesen mit Rat und Tat zur Seite. www.coolcompact.de

Ambach verstärkt sein Vertriebsteam mit Danny Schade, der als Verkaufsleiter Deutschland Nord & Ost für die Postleitzahlgebiete 0, 1, 2, und zum Teil von 3 verantwortlich. Der gelernte Groß­ und Einzelhandelskaufmann blickt auf 15 Jahre Erfahrung im Großküchen­Projektgeschäft. Er steht Fachplanern, Fachhändlern und Endkunden als direkter Ansprechpartner zur Verfügung. Mit seinem Expertenwissen ergänzt Schade das fünfköpfige Vertriebsteam von Ambach. So möchte der Hersteller seine Position auf dem Markt weiter ausbauen und stärken. www.ambach.com

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Matthias Huhn
Marco Schmitt
Frédéric Thil
Danny Schade

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