Im Rhythmus der Esel Poste Italiane SpA - Versand im Postabonement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, CNS Bozen
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KOMMENTAR
Frei, aber ...
06
INHALT
04 THEMA
SEPP LANER
Morgen fahre ich in die Stadt, gehe zu dieser Telefongesellschaft, sage ihnen ordentlich die Meinung und verlasse das Büro erst wieder, sobald ich schriftlich in der Hand habe, dass der Vertrag gekündigt ist. So oder so ähnlich konnte man solche und ähnliche unguten Dinge früher erledigen. Damit ist es längst vorbei. Konnte man einst noch mit einem Menschen reden, steht man heute oft machtlos vor unsichtbaren Mauern. Selbst die einfachsten Sachen werden zu monströsen Hindernissen. Man denke etwa an bestimmte Grüne Nummern. Viele solcher „Problemlöser“ sind selbst zu einem Problem geworden. Es sind automatische Stimmen, die dich zum Tastendrücken einladen: wähle die Sprache, und, und, und. Gelingt es dir, die Leiter hochzuklettern, heißt es am Ende nicht selten, dass momentan kein Mitarbeiter frei ist. Nach etlichen Anläufen platzt die Geduld. „Hineingeflucht“ wird aber nicht nur in Handys und Festnetztelefone, sondern auch in so manche Computer, wenn es nicht gelingt, Dinge digital zu erledigen. Man erhält manchmal nur automatische Rückmeldungen und wird angewiesen, auf die Mails nicht direkt zu antworten. Also wieder zurück und den „ganzen Mist“ noch einmal von vorne. Neue Technologien mögen zwar unaufhaltsam und fast unersetzlich sein, doch Manches steckt noch in den Kinderschuhen. Die Freiheit, ohne Computer und Handy zu leben, gibt es zwar, aber wer sich diese Freiheit nimmt, könnte sich selbst ins Knie schießen.
Trafoi Mit der Kraft von Mensch und Tier
06 GESELLSCHAFT
St. Valentin a.d.H. Schadenersatz und endgültige Lösung gefordert
8 Schlanders „avimundus“ eröffnet 9 Glurns Zwei BM-Kandidaten 10 Naturns „Fressen und gefressen werden“ 12 Schlanders Gipfelkreuz am Hauptgipfel des Zerminiger
13 LESERBRIEFE 16 Schlanders Festival der Kreativkultur
Schlanders/Laas Die Hausberge
25 SPEZIAL
Heizen: ein warmes Zuhause
30 Graun St. Anna vorbildlich renoviert
32 KULTUR Trafoi Abenteuer „Alpenfahrt“ 34 Altfinstermünz „Der böse Weg“
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38 Vinschgau Der Ball rollt wieder
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VINSCHGER THEMA
Schritt für Schritt Schon seit Jahren tragen der „Seppele-Hubert“ und seine Esel regelmäßig Waren auf die Schutzhütte. TRAFOI - Im Frühjahr ist es in der Regel
ein Hubschrauber, der in Trafoi auf die Berglhütte fliegt, um Getränke, Dieselöl, Gasflaschen und andere schwere Dinge zur Schutzhütte zu bringen und beim Rückflug den Müll des Jahres zuvor mit ins Tal zu transportieren. Organisiert wird der Hubschrauberflug seit vielen Jahren von Alfred Thöni aus Trafoi. Weil es auf der 2.188 Meter hohen Schutzhütte aber auch während der Hüttensaison immer wieder neue Vorräte braucht, hat sich Hubert Theiner schon vor einiger Zeit entschlossen, jeden Sommer mit seinen Eseln Lebensmittel auf die Berglhütte zu bringen. Im Vorjahr bewältigte er den Aufstieg von den Heiligen Drei Brunnen bis zur Schutzhütte gleich drei Mal. Heuer war es am 21. August soweit. Zusammen mit dem Hüttenwart Günther Gutgsell aus Prad belädt der „Seppele-Hubert“, der vom Prader Berg stammt, die 16 Jahre alte Eselin Lisa und den 10-jährigen Esel Moritz mit Milch, Eiern, Zucker, Mehl, Hundefutter und anderen Waren, die es auf der Berglhütte braucht. Das kleine Eselmännchen Lori, das erst heuer Ende Mai geboren ist, darf zuschauen und braucht nichts zu tragen. Lisa und Moritz hingegen machen sich mit je rund 50 Kilogramm auf den Weg. Zusätzliche 22 Kilo trägt Hubert auf seiner Kraxe mit. Begleitet wird er von seiner Partnerin Tania Wallnöfer, die auch ihren Sohn Talin mitgenommen hat. Die Esel kennen den Weg Lisa und Moritz kennen den Steig, der hinter der Wallfahrtskirche durch den Wald in die Höhe führt, bestens. Wenn
Endlich werden Menschen und Tiere ihre Lasten los.
Dieses Bild der Schaferhütte hat Tania Wallnöfer gemalt.
steile Abschnitte anstehen, machen sie kurz Halt, nehmen sozusagen Anlauf und bewältigen die schweren Teilstücke mühelos. „Wenn man die Esel nicht zu schwer belädt, braucht man sie nicht anzutreiben. Sie sind perfekte Tragtiere. Wichtig ist, dass man ihren Rhythmus respektiert und sich ihrer Gangart anpasst“, ist Hubert Theiner überzeugt. Als Lasttiere seien Esel besser als Pferde. Mit Tieren hat er seit seiner Kindheit zu tun. Der „Seppele-Hubert“ stammt aus einer Familie mit 16 Kindern, die auf Vellnair aufgewachsen sind. 15 davon sind noch am Leben. Josef, der Älteste, ist 2016 gestorben. Die Mittelschule hat Hubert, geboren 1957, in Prad besucht. „Wir gingen täglich zu Fuß zur Schule und zurück“, erinnert er sich. Dabei habe er an der Mittelschule all das, was er in der Volksschule am Prader Berg gelernt hatte, wieder verlernt. In Trafoi ist der „Seppele-Hubert“ schon seit langem als Viehbauer tätig. Einen besonderen Bezug zur Berglhütte hat er auch deshalb, weil er im Gebiet am „Oberen Leger“ ab 2005 für 12 Jahre Schafhirte war. In früheren Zeiten seien bis zu 1.000 Schafe aufgetrieben worden.
Ein „Schnapsl“ bei der Ankunft
Günther Gutgsell (links), der „Seppele-Hubert“ und die Esel beim Aufstieg zur Berglhütte.
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DER VINSCHGER 27-28/21
Auf der Berglhütte werden die Menschen, Esel und Waren schon sehnsüchtig vom Hüttenwirt Johann Mazagg aus Trafoi und seiner Partnerin Sandra erwartet. Für die Menschen gibt es traditionsgemäß ein „Schnapsl“, für die Esel leckere Nudel. Die Tiere machen es sich auf dem Grasboden hinter der Hütte gemütlich. Sie scheinen den rund eineinhalbstündigen, 600 Höhenmeter steilen Aufstieg im Nu vergessen zu haben. Die Hüttenbesucher, die am frühen Morgen aufgebrochen waren, um den Ortler über den sogenannten Meraner Weg zu erreichen, haben den Gipfel zu diesem Zeitpunkt schon längst erklommen. In der Berglhütte, die im nächsten Jahr das 125-jährige Bestehen feiert, können bis zu 35 Leute übernachten. Bei den Gästen handelt es sich zum Großteil um Bergsteiger, die auf den Ortler wollen, aber zunehmend auch um Wanderer und Tagestouristen. Was die Corona-Pandemie betrifft, so sind die Nächtigungen laut Johann und Sandra zum Teil eingebrochen. Die Wochenendöffnungen im Frühjahr für Skitouren-
Der Schafhirte Kevin Pinggera
VINSCHGER THEMA
Wohl verdiente Rast hinter der Berglhütte
geher fielen 2021 infolge des Lockdowns vollständig aus. Johann Mazagg hatte die Berglhütte, die übrigens dem Land gehört, zunächst für 5 Jahre geführt, setzte 4 Jahre aus und ist nun wieder seit 6 Jahren Hüttenwirt, „aber wer weiß, wie lange noch, denn es ist nicht so einfach“, wie er einräumt. Bedauerlich sei, dass der aus Sicherheitsgründen seit einiger Zeit gesperrte Gletscherweg, der von der Berglhütte zur Franzenshöhe führt, noch immer nicht instandgesetzt wurde. Detail am Rande: Mit 2.188 Metern liegt das Berghotel Franzenshöhe genau auf derselben Höhe wie die Berglhütte. „Edelweißhütte wieder öffnen“ Zusätzlich zu Verbesserungen des Wegenetzes wäre es auch angeracht, die Edelweißhütte herzurichten und wieder zu eröffnen, zumindest in Form einer Selbstversorgerhütte. Die Edelweißhütte (2.481 m), von
Hüttenwirt Johann Mazagg und seine Partnerin Sandra
der aus früher eine Materialseilbahn bis zur Payerhütte in Betrieb war, gehört ebenfalls dem Land. Das neue Dach, das im Vorjahr von Johann Mazagg und Mitstreitern in Eigenregie angebracht worden war, musste auf Anordnung der zuständigen Landestellen wieder entfernt und durch das bisherige ersetzt werden, weil angeblich keine Genehmigungen eingeholt worden waren. „Es ist schade, dass es aufgrund bürokratischer Hindernisse und weiterer Schwierigkeiten nicht gelungen ist, diese Hütte wieder in Schuss zu bringen“, so Johann und Sandra. Dabei wären viele Personen bereit, mit Eigenleistung mitzuhelfen. Zusammen mit der Edelweißhütte und der Berglhütte könnte ein ansprechendes Hüttenwanderungs-Angebot geschaffen werden. Von der einstigen Alpenrosenhütte (2.029 m) im Wald oberhalb von Trafoi ist schon längst nur mehr ein Bretter- und Steinhaufen übriggeblieben. Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten
Die seit geraumer Zeit geschlossene Edelweißhütte.
an der Berglhütte hätten eigentlich schon im heurigen Sommer durchgeführt werden sollen. Die Verzögerung ist laut Günther Gutgsell auf zum Teil noch ungeklärte Besitzverhältnisse der Grundflächen im unmittelbaren Umkreis der Hütte zurückzuführen. Die Berglhütte (italienisch heißt sie Rifugio Borletti, genauer Rifugio Aldo e Vanni Borletti) steht auf einer Anhöhe unterhalb des Pleißhorngrates des Ortlers. Sie wird in der Regel von Mai bzw. Juni bis Mitte Oktober bewirtschaftet und darüber hinaus wird sie im Frühling für Skitourengeher geöffnet, die den Ortler über die Hohe Eisrinne besteigen. Die Schutzhütte ist ein wichtiger Stützpunkt für die Besteigung des Ortlers über den „Meraner Weg“ sowie ein Ausgangspunkt für Touren auf den Zebrù (3.735 m), die Thurwieserspitze (3.652 m), die Trafoier Eiswand (3.565 m) und den Großen Eiskogel (3.547 m). „Gras vom Stein“ Auf dem Tabarettakopf war am 21. August auch der Schafhirte Kevin Pinggera aus Stilfs anzutreffen. Er ist heuer im 3. Sommer als Schafhirte im Einsatz und betreut heuer genau 400 Tiere aus Prad, Stilfs, Tschengls und anderen Orten. Die Nächte verbringt er meistens in der Hirtenhütte am „Oberen Leger“. Auf die Frage, was die sichtlich gut genährten Schafe in dieser buchstäblich steinreichen Gegend zum Fressen finden, hat er rasch eine Antwort parat: „Fleisch van Boan, Gros van Stoan … und Weibr van SEPP Roan.“ DER VINSCHGER 27-28/21
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VINSCHGER GESELLSCHAFT
So sieht es derzeit in einer Garage von Daniela Licata Punt aus.
„Wir wollen vollen Schadenersatz … … und eine endgültige Lösung des Problems“ ST. VALENTIN A.D.H. - Schon seit Ende Juli sind die Eigentümer mehrerer Gebäude in St. Valentin, unter denen sich auch Beherbergungsbetriebe und Geschäfte befinden, argen Belastungen ausgesetzt. „Dass das Wasser aus dem Druckstollen stammt, der unter dem Dorf durchführt, steht mittlerweile fest“, sagte am Samstag Benno Licata, einer der Betroffenen. Er hat selbst entsprechende Messungen durchführen lassen. „Die Messungen haben ergeben, dass das Wasser im Reschenstausee dasselbe ist wie jenes, das seit Wochen austritt“, so Licata. Selbst Vertreter der Alperia, die den Stausee betreibt, hätten dies bei einem Treffen eingeräumt. War es zu Beginn der Wasseraustritte noch die Freiwillige Feuerwehr von St. Valentin, die tagelang rund um die Uhr überflutete Keller und Räume auspumpte, so wurden später mit schwerem Gerät mehrere „Ziggl“ geschlagen, aus denen laufend ca. 150 Sekundenliter abgepumpt werden. „Was es für uns als Ferienort bedeutet, wenn Mitte August Bagger auffahren und an vielen Stellen gegraben wird, kann sich jeder vorstellen“, ärgern sich Licata und seine Schwester Daniela verheiratete Punt (Geschäft Puko Sport). Zu den weiteren unmittelbar Betroffenen gehören die Residence Ledi (Fam. Hofer), das Camping am See (Alfred Waldner) und die Handlung
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DER VINSCHGER 27-28/21
Diese historische Aufnahme zeigt den Bau des Stollens in St. Valentin; rechts ist das Hotel Ortlerspitz zu sehen, links die Finanzkaserne.
Anna (Anna Stecher). Die Forderungen der Betroffenen an die Adresse der Alperia sind klar: „Es sind sämtliche Schäden zu ersetzen, zu denen es gekommen ist, und zwar im vollen Ausmaß.“ Nur mit ein paar „Pinselstrichen“ sei es nicht getan, „denn es entstanden zum Teil Schäden an der Bausubstanz bzw. den Fundamenten, die sich mit reinen Entfeuchtungsarbeiten nicht beheben lassen.“ Sogar statische
Probleme sind aufgetaucht. Zusätzlich zu den Bauschäden seien auch erlittene Ausfälle zu ersetzen und nicht zuletzt auch moralische Schäden, „denn es ist nicht gerade einfach, wochenlang mit derartigen Beeinträchtigungen und auch Ängsten zu leben“, bringt Benno Licata die Situation auf den Punkt. Nach dem Wasseraustritt unterhalb des Sitzes der Raiffeisenkasse im Vorjahr und dem jetzigen Störfall sei es höchst an der Zeit „dass Alperia dieses Problem endgültig löst, damit wir in Zukunft in Ruhe arbeiten und leben können.“ Die andauernden Wasseraustritte bescheren nicht nur dem Urlaubsort St. Valentin einen Imageschaden und große Schäden für die direkt Betroffenen, „sondern wir haben es mit einem Problem für das Oberland und den gesamten Vinschgau zu tun.“ Es könne nicht sein, „dass Einheimische und auch Gäste in Angst leben müssen.“ Als konkrete Lösung können sich Licata und weitere Betroffene vorstellen, dass das durch das Dorf führende Stollen-Teilstück gesichert wird, „indem man Stahlrohre durch den 3 Meter dicken, mittlerweile rund 70 Jahre alten Betonstollen zieht.“ Solche oder andere Maßnahmen, die das Problem einund für allemal beheben, seien seitens der Alperia ebenso unerlässlich wie der volle Schadenersatz.
VINSCHGER GESELLSCHAFT „Für alle unerträglich“ Dass das Wasser aus dem Stollen stammt, liege mittlerweile auf der Hand, bestätigte auch Bürgermeister Franz Prieth am Samstag dem der Vinschger. Dies hätten auch Messungen seitens der Alperia selbst ergeben. Die Sorgen, Anliegen und Forderungen der betroffenen Bevölkerung von St. Valentin „decken sich voll mit jenen der Gemeindeverwaltung.“ Die Situation sei äußerst ungut und „für alle unerträglich.“ Auch für die Alperia, „die den Vorfall sofort ernst genommen hat und alles unternimmt, um der Lage Herr zu werden.“ Am 18. August hatte Alperia Vipower mitgeteilt, „den Staupegel des Reschenstausees vorzeitig zu senken, um die Ursachenerforschung und die entsprechende Lösungsfindung zu fördern.“ Mit einer „Gefahrensituation für Bevölkerung und Gemeinde“ habe die Absenkung nichts zu tun. Laut Franz Prieth sinkt der Pegel derzeit um rund 20 Zentimeter pro Tag. Die Alperia übermittle ihm täglich die genauen Pegeldaten. Bis Mitte Oktober dürfte der See soweit abgesenkt sein, dass der Stollen entleert werden kann. Dann werde man feststellen können, wo genau das Wasser austritt. Der Bürger-
meister hofft, dass im Anschluss daran sofort wirksame Maßnahmen ergriffen werden. Eine dauerhafte Lösung des Problems sei für die Zukunft unerlässlich. Das Problem sei an der Wurzel zu packen. Zusätzlich zum Imageschaden, zu den Ausfällen, zu den Schäden an den Gebäuden und weiteren materiellen Schäden seien auch die psychische Belastung und die Ängste nicht zu vergessen. Prieth ist trotz allem
Genau in der Ferragosto-Woche wurde in St. Valentin gebohrt, gebaggert und gegraben.
In einer Wohnung taten sich Risse an den Wänden auf.
Benno Licata in einem Lager- und einem Kellerraum, die arg in Mitleidenschaft gezogen wurden.
überzeugt, „dass das Problem gemeinsam gelöst werden kann.“ Zu den Wasseraustritten wurden mittlerweile auch mehrere Anfragen im Landtag eingebracht. Sepp Noggler (SVP) will u.a. wissen, „ob es für den Reschensee eine funktionierende Rohrbruchklappe gibt, welche bei Wasseraustritt automatisch schließt, und dies auch bei vollem Speicherbecken.“ Hanspeter Staffler von den Grünen hat ebenfalls eine Anfrage eingebracht. Staffler hatte in Eigenregie Messungen durchgeführt, um herauszufinden, von wo das Wasser herkommt. Die Messungen vom 17. August ergaben z.B., dass die Leitfähigkeit des Wassers in einer überfluteten Garage bei 201,8 (Mikro S/cm) lag und jene des Wassers am Eingang der Druckleitung bei 203. Staffler: „Diese Werte sind so gut wie identisch.“ Die Grünen hatten schon im Frühjahr 2021 im Zusammenhang mit den Störfällen rund um den Reschen-Stausee eine „systematische und vorausschauende Generalsanierung“ gefordert (siehe der Vinschger 15/2021). SEPP
AUFGESPÜRT & AUSGEGRABEN (71)
Nicht nur Äpfel in Kortsch Der Vinschgau und das Schmugglerwesen verbindet seit jeher eine Liebesund Leidensgeschichte. Auf der einen Seite die gewieften Männer, die sich unerschrocken und geländekundig auf den Weg in die Schweiz machen, um ihren Familien ein finanzielles Auskommen zu sichern. Auf der anderen Seite Gesetzesbrüche, Gefahren und Gendarmen. Nicht nur in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts blühte der Schmuggel im oberen Vinschgau, schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts berichteten die lokalen Zeitungen immer wieder davon. 1901 zum Beispiel, dass eine Patrouille der Tauferer Finanzwache während eines Schneegestöbers auf eine Schmugglerbande stieß, die „ihr Heil in der Flucht suchte und nur durch das Nachfeuern mehrerer Schüsse zur Zurücklassung der Contrebandware gezwungen werden konnte“. Besonderes Aufsehen erregten die 7 Kortscher Kaffeeschmuggler. In der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember 1901 hatten sieben Kortscher versucht, Kaffee und Zigarren von der Schweiz nach Tirol zu schmuggeln. Sie hatten Taufers bereits im Rücken, als sie von zwei
Finanzwachmännern angehalten wurden. Eine Zeit lang folgten sie diesen, dann warfen sie ihre Schmuggelware – 128 kg Kaffee und 125 Zigarren – ab, fielen über die Finanzer her, nahmen ihnen Gewehr und Säbel und fesselten sie. Der Wirt in Münster, bei dem sie die Ware erhielten, hätte ihnen dazu geraten, was dieser vor Gericht allerdings vehement bestritt. Als plötzlich zwei zu Hilfe eilende Beamte auftauchten, suchten die Burschen das Weite. Nach stundenlanger Suche wurde schließlich einer der Täter gestellt. Monate und viele Verhöre später kam es in Innsbruck zum Prozess wegen Schmuggel und Aufstand gegen die k.k. Behörden. Die Kortscher, sie waren alle geständig, erhielten zwischen sechs und zehn Monate schweren Kerker. Das Andreas-Hofer-Wochenblatt dazu lapidar: „Sie Z sind kaum zu beneiden!“
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VINSCHGER GESELLSCHAFT
Der Nationalpark mitten in der Fußgängerzone Das „avimundus“ in der Schlanderser Fußgängerzone wurde feierlich eröffnet.
Willkommen im „avimundus“. SCHLANDERS - Eine Aufwertung für den Schlanderser Ortskern und gleichzeitig ein Aushängeschild für den Nationalpark Stilfserjoch: der Schlanderser Bürgermeister Dieter Pinggera freute sich am 27. August über die gelungene Eröffnung des neuen Sitzes des Nationalparkhauses „avimundus“. 2017 habe man in der Gemeinde die Grundsatzentscheidung getroffen, das Vogelmuseum von der Kapuzinerstraße in die Fußgängerzone zu verlegen – mit mehr Platz, größeren Räumen und noch spektakuläreren Ausstellungen. Die Gemeindeverwaltung habe eine Immobilie für 440.000 Euro gekauft, diese
Wolfgang Platter erklärte die Ausstellung.
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Es gibt viel zu sehen.
dann wiederum an Pohl Immobilien für denselben Preis abgetreten. Schlussendlich kaufte die Gemeinde das „fertige“ Haus für rund 1,1 Millionen Euro zurück, weitere rund 450.000 Euro wurden in Einrichtung und Ausstellung investiert. Rund 690.000 Euro der Ausgaben hatte das Land übernommen. „Wir wollen Leerstände im Ortskern vermeiden und die Fußgängerzone aufwerten. Dies ist das beste Beispiel dafür“, freute sich Pinggera bei der Eröffnung. Das bisher nur saisonal geöffnete Museum sei nun auch ganzjährig zugänglich. „Nach diesen Investitionen war es uns wichtig, hier eine Voll-
Zahlreiche Vogelpräparate finden hier Platz.
zeitstelle zu schaffen“, erklärte der Bürgermeister. Bis Jänner ist das Haus laut Internetseite von Dienstag bis Samstag von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet (Öffnungszeiten und Infos gibt es unter www.nationalpark-stelvio.it). „Eine der wertvollsten Sammlungen“ Geplant hat das Gebäude Architekt Stephan Marx. Das Haus solle einen Vogelkäfig symbolisieren. Neben allgemeinen Informationen über das Gebiet des Nationalpark Stilfserjoch gibt
das neu gestaltete Besucherzentrum einen großen Einblick in die Welt der Vögel dieses Gebietes. Herzstück der Ausstellung ist die Sammlung der Vogelpräparate von Hansjörg Götsch. Die Sammlung umfasst alle Brutvogelarten Südtirols und auch die Zugvögel. „Diese gehört zu den wertvollsten Sammlungen in ganz Südtirol“, so Wolfgang Platter, der ehemalige Direktor des Nationalparks. Gezeigt werden die Vögel in der Ausstellung in ihren Lebensräumen – vom Siedlungsgebiet bis zum Wald, von der Talsohle bis zu den Gletschervorfeldern. Auch zahlreiche Sonderthemen dürfen nicht fehlen. Einen Höhepunkt bildet der Bartgeier. „Er wurde in den 1930er Jahren von uns Menschen ausgerottet“, blickte Platter zurück. Man habe sich damals vor diesen mächtigen Vögeln gefürchtet. In den 1980er Jahren begannen im Alpenraum die Wiederansiedlungsprojekte. 2017 kehrte der Geier dadurch auch ins hintere Martelltal zurück. „Es ist spektakulär dieses Tier zu beobachten“, betonte Platter. Auch die einheimischen Fledermäuse, bedrohte Insekten-Jäger, werden im „avimundus“ vorgestellt. Erstmals wird zudem ein dreidimensionales und maßstabsgetreues Geländemodell des gesamten
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Bei der Eröffnung auf der Dachterrasse (v.l.) Bürgermeister Dieter Pinggera, Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer, Frank Weber (Direktor vom Ressort für Raumentwicklung, Landschaft und Landesdenkmalamt), Nationalpark-Amtsleiter Hanspeter Gunsch und der Marteller Bürgermeister sowie Präsident des Führungsausschusses für den Nationalpark, Georg Altstätter.
sich Südtirol immer wieder über solche Schmuckstücke freuen“, lobte Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer. Solche Projekte seien nicht nur möglich, „weil das Land Entscheidungen trifft, sondern vor allem weil die ortsansässigen Menschen so engagiert sind“. Das neue Nationalparkhaus diene der Umweltbildung und Sensibilisierung. „avimundus Fleiß und Einsatz kommt eine große Bedeutung als „Durch den Fleiß und den Ein- Bildungs-, Dokumentations- und satz der Menschen vor Ort, darf Forschungsort zu“, lobte Hoch-
Nationalparks Stilfserjoch mit seinem lombardischen, Trentiner und Südtiroler Anteil gezeigt. Nicht zuletzt sollen Schulungen und Vorträge im Haus stattfinden. Der bekannte Vinschger Fotograf Gianni Bodini stellte für die Ausstellung einige seiner bemerkenswerten Bilder zur Verfügung.
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gruber Kuenzer. Dekan P. Mathew Kozhuppakalam segnete das Gebäude. Zum Abschluss durften sich die Gäste über ein schmackhaftes Buffet mit Produkten aus dem Nationalpark freuen.
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Zwei BM-Kandidaten in Glurns GLURNS - Nachdem sämtliche Versuche für die Bildung einer Einheitsliste bereits vor einiger Zeit gescheitert sind, treten bei den Gemeinderatswahlen am 10. Oktober in Glurns wiederum zwei Listen an. Der Bürgermeisterkandidat der SVP heißt Armin Windegger. Der Unternehmer kann bereits auf eine langjährige politische Erfahrung im Gemeinde- und Stadtrat zurückblicken. Die Entscheidung, Armin Windegger als BM-Kandidat ins Rennen zu schicken, wurde kürzlich im Anschluss an mehrere Aussprachen vom erweiterten SVP-Ortsausschuss um Obmann Ernst Kuenrath gefällt. Windegger steht laut einer Aussendung der SVP für einen „Neustart für Glurns“. „Ich bin ein Teamplayer: Als Bürgermeister will ich konstruktiv mit allen Mitgliedern des Gemeinderates zusammen-
Armin Windegger
Erich Wallnöfer
arbeiten und möglichst an einem Strang ziehen, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Ich werde der Bürgermeister aller Glurnser sein“, so Windegger. Die SVP-Liste werde den Bürgerinnen und Bürgern ihre Ideen anbieten, wie man die Zukunft von Glurns am besten gestalten könnte. „Wir haben es geschafft, in dieser Hinsicht die SVP in Glurns zu erneuern“, so der BM-Kandidat weiter. Die Liste „Für Glurns“ tritt am 10. Oktober mit fast genau demselben Team an, wie sie es schon 2020 getan
hatte. Bürgermeisterkandidat ist erneut Erich Wallnöfer. Dies bestätigte Wallnöfer kürzlich dem der Vinschger. Erich Wallnöfer, der bei einem Bauunternehmen in Liechtenstein beschäftigt ist, war von 1990 bis 1995 Gemeinderatsmitglied, von 1995 bis 2000 Stadtrat und von 2000 bis 2015 Bürgermeister. Auf ihn folgte 2015 Luis Frank. Bei den Wahlen im September 2020 setzte sich Frank als Bürgermeisterkandidat zwar mit 252 Stimmen knapp gegen Erich Wallnöfer (229) durch, doch die Bildung eines Ausschusses scheiterte. Es konnte keine Mehrheit erzielt werden, denn im Gemeinderat war es mit je 6 Ratsmitgliedern der SVP und der Liste „Für Glurns“ zu einer PattSituation gekommen. Seit Ende Oktober 2020 wird die Stadtgemeinde von Toni Patscheider kommissarisch verwaltet. SEPP
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Alles frisst, fast alles wird gefressen Die Sonderausstellung „Fressen und gefressen werden“ wurde literarisch-musikalisch eröffnet. NATURNS - Darauf muss die Südtiroler Sanität erst kommen. Selma Mahlknecht, die musische Plauserin, und Kurt Gritsch, der historisch versierte Tschirlander, haben es vorgemacht. Mit einer Variante des „kleinen, grünen Kaktus draußen auf dem Balkon“ haben sie musikalisch auf die Notwendigkeit aufmerksam gemacht, den vorgeschriebenen Abstand einzuhalten. Dabei ging es nicht um eine Anti-Covid-Kampagne, sondern um die Eröffnung einer Sonderausstellung im Naturparkhaus „Texel“ in Naturns. Annemarie Gapp, verantwortlich für das Naturparkhaus Texel, wies nach ihrer Begrüßung auf den eigentlichen Grund der ungewöhnlichen Eröffnung hin. Es gehe um die Sonderausstellung „Fressen und gefressen werden“, die bis 30. Oktober zu sehen ist. „Ein spannendes Thema“, meinte Gapp. In großflächigen Bildern würden Nahrungsketten vorgestellt, die ein Nahrungsnetz ergeben. Helga Seeber, Amt für
Bürgermeister Luis Forcher, Toni Egger (Verantwortlicher Naturparke), Helga Seeber, Annemarie Gapp und Michael Ganthaler (v.l.) im ältesten Naturparkhaus Texel.
Naturparke, begrüßte als Ehrengäste Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer, Landesrat Arnold Schuler, Bürgermeister Luis Forcher aus Partschins und den zuständigen Referenten Michael Ganthaler. „Wir befinden uns hier im ältesten Naturparkhaus, das heute mit der Sonderausstellung wieder ein deutliches Lebenszeichen gibt.“ Seeber zitierte aus der Besucherstatistik und erwähnte unter anderem das Projekt „Friday for Nature“ in Zusammen-
arbeit mit Jugendamt und Umweltschutzgruppe. Als Hausherr nutzte Referent Ganthaler die Gelegenheit, Landesrätin Kuenzer für die Bereitstellung der Mittel zur Einrichtung des neuen Naturparkhauses zu danken. Aller Wahrscheinlichkeit nach könne der neue Sitz schon im Laufe des nächsten Jahres eröffnet werden. Für Landesrätin Kuenzer sind Naturparkhäuser goldene Brücken in die Natur. Sie schätze vor allem Angebote für Jugendliche,
Selma Mahlknecht und Kurt Gritsch mit beleuchtender Unterstützung durch Referent Michael Ganthaler
die noch nicht den Kopf so voll haben. „Ich hoffe, eure Begeisterung springt über“. Das Duo Mahlknecht & Gritsch beendete ihr „amüsantes, pointiert-anregendes“ Programm zum Thema „kontinuierliche Optimierung unserer selbst“ im touristischen Sehnsuchtsland Südtirol mit einer Kostprobe aus Mahlknechts brandaktuellem Buch „Berg- und Breakfest“. GÜNTHER SCHÖPF
Geballte Kunst
Im Bild (v.l.): Gianfranco Bonora, Simon Rainer, Jack Handscombe, Romina Roman, Dennis Federspiel, Carletto Bonavigo und Thomas Biedermann
Dieses Foto machte Romina Roman aus Salzburg im Blocklager der Lasa Marmo.
Für die kleinen Besucher wartete Gianfranco Bonora mit bemalten Marmor-Findlingen auf.
LAAS - Bilder, Skulpturen aus Marmor, Fotos, geschnitzte Masken, Töpferarbeiten, Kunstwerke aus Steinfindlingen und Wurzelholz, bemalte Skateboards, Kunststücke aus Lehm und Kalk, mit der
kunterbunt. 6 Künstler (Gianfranco Bonora, Simon Rainer, Jack Handscombe, Dennis Federspiel, Carletto Bonavigo, Thomas Biedermann) und eine Künstlerin (Romina Roman) hatten sich an
der Aktion „Laas Live Art“ beteiligt. Ein weiterer kultureller Höhepunkt im Rahmen von „m&m“ 2021 war die Gruppenausstellung „Freie Steinbildhauerei“ in der St. SEPP Markus Kirche.
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Motorsäge geschaffene Holzskulpturen: Die Palette an Kunstwerken, die an zwei Wochenenden im August im „Dreispitz“ der Lasa Marmo in Laas zu besichtigen waren, war vielfältig, originell und
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„Surprise“ und Zeitensprünge SCHLANDERS/KASTELBELL - Dem Konzertverein „musica viva Vinschgau“ ist es gelungen, den Musikliebhabern auch den Sommer über besondere musikalische Leckerbissen anzubieten, natürlich unter der Einhaltung sämtlicher Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen. Zu den Höhepunkten gehörte das gut besuchte Konzert von Bozen Brass am 8. August im Kulturhaus in Schlanders. Die 6 Musiker Anton Ludwig Wilhalm (Trompete, Gesang), Robert Neumair (Arrangemens, Trompete und diverse Instrumente), Manuel Goller (Trompete, Gesang), Michael Engl (Tuba, Gesang), Martin Psaier (Posaune, Gitarre) und Benjamin Premstaller (Horn, Gesang) freuten sich, endlich wieder vor Publikum auftreten zu können. Sie warteten unter dem Motto „Surprise“ mit einem
Die Auftritte von Bozen Brass in Schlanders (Bild links) und des Vokalensembles „Ingenium Ensemble“ im Schloss Kastelbell (rechts) gehörten zu den Höhepunkten des Sommerprogramms von „musica viva Vinschgau“.
aktuellen Musikprogramm auf. Das Brass Ensemble verwöhnte die Zuhörer mit einem spannenden musikalischen Bilderbogen quer durch die Musikgeschichte und alle Stilrichtungen. Das Konzert fand in Zusammenarbeit mit dem Kulturhaus Schlanders statt. Einen weiteren besonderen Musikabend hat „musica viva Vinschgau“ am 22. August in Zu-
sammenarbeit mit dem Kuratorium Schloss Kastelbell organisiert. Der Obmann des Kuratoriums, Gerold Tappeiner, und der Präsident von „musica viva Vinschgau“, Hermann Schönthaler, freuten sich, das „Ingenium Ensemble“ im Schloss begrüßen zu können. Das aus Ljubljana in Slowenien stammende Vokalensemble, das 2009 gegründet wurde, besteht
aus 2 Sängerinnen und 4 Sängern. Dem Motto des Konzertes „Zeitensprünge“ wurde das Vokalensemble mehr als gerecht, denn das Programm umfasste Lieder aus rund 500 Jahren Musikgeschichte. Die Palette reichte von slowenischen Volksliedern bis zu Songs von Paul McCartney und französischen Chansons aus dem SEPP Mittelalter.
GÖFLAN - 33 Jahre lang Feuerwehrkommandant in Göflan, 27 Jahre lang FF-Abschnittsinspektor im Bezirk Untervinschgau. Da kann man wahrlich von einem Leben für die Feuerwehr sprechen. Für diese jahrzehntelange, ehrenamtliche Tätigkeit wurde Kurt Tappeiner aus Göflan am 15. August 2021 die Verdienstmedaille in Innsbruck verliehen. Die Feuerwehr Göflan rund um den Kommandanten Manuel Schuster organisierten einen kleinen Empfang, luden zahlreiche Weggefährten und Vertreter des Feuerwehrwesens ein. So sprachen u.a. der Landes-Feuerwehrpräsident Wolfram Gapp, der FF-Bezirkspräsident Merans, Erhard Zeuch, und der amtierende Bezirkspräsident Untervinschgaus Roman Horrer,
Fotos: Bernhard Botzner
Ein Leben für die Feuerwehr, für das Ehrenamt
Der Träger der Verdienstmedaille des Landes Tirol Kurt Tappeiner mit seiner Frau Andrea
Stephan Kostner als Bezirksinspektor und Abschnittsinspektor Othmar Alber anerkennende Worte. Sie hoben Tappeiners verlässliche, gewissenhafte und sachliche Herangehensweise hervor.
Ein bewegter Kurt Tappeiner (rechts) beim Empfang in der Feuerwehrhalle Göflan
In seine Amtszeit fallen u.a. der Neubau der Feuerwehrhalle in Göflan und die Erneuerung des Fuhrparkes. Erschienen waren auch Vize-Bürgermeister Manuel Trojer, der ehemalige Bezirks-
Kurt Tappeiner mit seiner Frau Andrea (Mitte), umrahmt von den Gästen aus dem Feuerwehrwesen (links), der Gemeinde sowie der Fraktionsverwaltung Göflan (rechts)
präsident Franz Tappeiner und Bezirksinspektor Hans Telser, sowie der Fraktionsvorsteher Erhard Alber mit seiner Verwaltung. Kurt Tappeiners ehrenamtliches Engagement blieb nicht nur auf die Feuerwehr beschränkt. Als erster Vinschger überhaupt in der über 110-jährigen Geschichte des Fischereivereins Meran war Tappeiner vier Jahre lang als Präsident aktiv und sitzt bis heute in der Funktion als Vize-Präsident im Vorstand, und das seit über 20 Jahren. Auch in der Fraktionsverwaltung Göflan arbeitete er drei Amtsperioden mit und war stellvertretender Fraktionsvorsteher. AN DER VINSCHGER 27-28/21
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Großbaustelle in der Fuzo
Gipfelkreuz am Zerminiger-Hauptgipfel
Auf eine Konstruktion wie diese wird der Baukran in der Fußgängerzone aufgesetzt. SCHLANDERS - Im Herzen der Fußgängerzone in Schlanders wird in Kürze eine große Baustelle errichtet. Es ist das Haus Gluderer (Mode und Sportmoden), das ein neues Gesicht bekommen wird. Um die Anrainer über das Bauprojekt zu informieren, luden Karin und Günther Gluderer kürzlich zu einem Treffen ein. Geplant ist im Wesentlichen die Sanierung und teilweise Umgestaltung des Hauptgebäudes in der Fußgängerzone sowie der Abbruch des Nebengebäudes und des alten Stadels hinter dem Hauptgebäude in der Josef-Daney-Gasse. Horst Thöni (Architektur und Design GmbH in Schluderns) stellte den Anrainern das Bauprojekt und die Pläne vor. Als prognostizierte Bauzeit nannten Thöni sowie Dietmar Pircher von der Baufirma Obibau 15 Monate. Die Arbeiten sollen Anfang Oktober beginnen. Es werde versucht, die Belastungen während der Bauphase möglichst gering zu halten. Der Baukran wird inmitten der Fuzo vor dem Hauptgebäude aufgestellt. Um die Durchfahrt für Autos, Lieferwagen und auch größere Fahrzeuge zu gewährleisten, wird der Kran auf eine vierfüßige Metallkonstruktion aufgesetzt, sodass man problemlos zwischen den „Füßen“ SEPP durchfahren kann.
Das Gipfelkreuz aus Stahl, das im Laufe der Zeit eine Rostfarbe, ähnlich dem Umgebungsgestein, annehmen sollte. SCHLANDERS - Viele Wanderer, die den Hausberg der Schlanderser, den Zerminiger besteigen, verweilen am Vorgipfel. Das Holzkreuz ist von Schlanders aus gut sichtbar. Der 3.109 m hohe Hauptgipfel befindet sich jedoch ca. 15 Minuten weiter nordöstlich. Anlässlich des 150-Jahr-Julibläums des Alpenvereins Südtirol unterbreitete Wegewart Florian Gassebner dem Ausschuss der Sektion Schlanders den Vorschlag, anstatt des einfachen Hinweisschildes ein Gipfelkreuz am Hauptgipfel anzubringen. Aus der Idee entspann sich ein Gemeinschaftsprojekt mit der Landesberufsschule Schlanders, Berufsfachschule Metalltech-
Viele Helfer waren notwendig, um die Einzelteile sowie das Zusatzmaterial auf den Gipfel zu tragen.
nik. Unterstützt vom Fachlehrer Siegfried Tappeiner entwarfen die Schüler der 4. Klasse Spezialisierungskurs Maschinenbau ihre Vorstellungen von Markierungsobjekten. Bedingung war u.a., dass das Objekt keinen Hubschraubereinsatz für die Montage benötigt. Vom AVS ausgewählt wurde der Entwurf von Daniel Pinggera aus Prad. Er hat 19 Vierkantprofile, versetzt angeordnet, zu einem Kreuz zusammengefügt. „Für mich ist das eine moderne Interpretation eines Kreuzes“, so Pinggera. Da Corona leider die Fertigstellung verhinderte, hatte sich Tobias Pöder aus St. Walburg bereit erklärt, die Metallteile zu fertigen
und das Kreuz zusammenzubauen, unter Mithilfe der Fachlehrer Christian Bachmann und Michael Tröger. Die Einzelteile sowie die allerhand Schrauben und Seile wurden am 15. August 2021, bei traumhaftem Wetter, von über 50 AVS-Mitgliedern von der Schlanderser Alm zum Gipfel getragen. Innerhalb von 3 Stunden wurde das Kreuz an seinem Bestimmungsort zusammengebaut und montiert. Nun markiert es den höchsten Punkt des Zerminigers, 3.109 m. Zum ersten Mal stand auch Daniel Pinggera auf dem Gipfel. „Ich bin sehr glücklich, wenn ich jetzt meinen Entwurf dort oben AN realisiert sehen“.
Im Bild (v.l.): Daniel Pinggera (Entwurf), Christian Gamper (AVS Schlanders), Christian Bachmann (LBS Schlanders, Fachlehrer Metalltechnik), Florian Gassebner (AVS Schlanders), Tobias Pöder (Ausführung), Michael Tröger und Siegfried Tappeiner (Fachlehrer)
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DER VINSCHGER 27-28/21
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Foto: LPA
GALSAUN - Immer wieder waren während der vergangenen Jahre im Gebiet rund um den Kastnknott oberhalb von Galsaun Bewegungen festgestellt worden, und zwar von bis zu einem halben Meter pro Jahr. Es wurden Schutz- und Abweisdämme am Talgrund errichtet. Nachdem im Februar 2021 einige Felsblöcke abgebrochen waren, wurde es am 23. August bei einer Koordinierungssitzung der Gemeinde mit den Geologen, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Landesforstdienst als notwendig erachtet, den vorstehenden Bereich des Kastenknotts zu sprengen. Am 27. August war es soweit. Mit 60 kg Sprengstoff wurden 300 Kubikmeter Gestein im Auftrag des Landesamtes für Geologie und Baustoffprüfung kontrolliert zum Einsturz gebracht. Das abgesprengte Gestein wurde von den Schutzdämmen aufgefangen. Der obere Teil des Felsvorsprungs, der ein Gesamtvolumen von 900 Kubikmetern hat, war im Vorfeld
Foto: LPA/G.News
Kastnknott teilweise abgesprengt
Beim Anbringen der Auffangnetze am Vortag der Sprengung
Die Sprengung des oberen Teils des Kastenknotts
mit Auffangnetzen umhüllt worden. Die Sprengung des oberen Teils der Felsnase ist als Fortsetzung der in den vergangenen Jahren umgesetzten Schutzmaßnahmen zu betrachten. Mehrere Dutzend Feuerwehrleute aus Galsaun, Kastelbell und Tschars
sowie Mitglieder der Bergrettung Gebiet im Umkreis des KastnkLatsch standen am 27. August notts betraten. Bürgermeister den ganzen Tag über im Einsatz. Gustav Tappeiner dankt allen Es mussten u.a. die Bewohner Beteiligten und ist überzeugt, von 8 Häusern vorübergehend dass es mit der Teilsprengung geaus Sicherheitsgründen evakuiert lungen ist, eine weitere dringend werden. Außerdem war darauf zu notwendige Schutzmaßnahme achten, dass keine Personen das umzusetzen. LPA/SEPP
LESERBRIEFE
Danke! Dem langjährigen und einem der dienstältesten Journalisten und Berichterstatter der Zeitschrift der Vinschger, Herrn Günther Schöpf, sei hiermit für seine gewissenhaft durchdachten und gut recherchierten Kommentare und Berichte gedankt. Von vielen Gemeinderatssitzungen und Begebenheiten aus allen Gemeinden des Vinschgaus schreibt er stets interessante Berichte. Auch bei den Sitzungen des Gemeinderates von Plaus war er in meiner 30-jährigen Dienstzeit als Gemeinderat sehr oft anwesend und hat stets genau und auch kritisch darüber berichtet. Vor Kurzem war er auch bei der Einweihung der gut renovierten alten EggerPlatzer Mühle am Melsbach in Plaus dabei und berichtete mit zusätzlich schönen Fotos darüber. Im Jahre 2013
nahm er sich auch die Zeit mit seiner Frau und mit uns gemeinsam von der Lichtenberger-Alm auf das ca. 2500 m hohe „Rifairer Schartl“ hinauf zu wandern, um von dem dort an einem Felsen angebrachten Schmuggler-Denkmal zu berichten. Nochmals Danke für seine wertvolle Tätigkeit als Journalist und alles Gute für die Zukunft! ERNST GÖGELE, PLAUS, 24.08.2021
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Offene Tür in der Seniorenstruktur in Prad PRAD - Wie wird in der Seniorenstruktur St. Antonius in Prad gearbeitet? Welche Angebote stehen den älteren Menschen zur Verfügung? Wie werden sie betreut und begleitet? Mit Antworten auf diese und viele weitere Fragen wartete das Fachpersonal der Bezirksgemeinschaft Vinschgau (Sozialdienste) am 28. August im Rahmen eines Tages der offenen Tür auf. In der Seniorenstruktur ist nicht nur das Tagespflegeheim untergebracht, sondern es gibt auch 13 Kleinwohnungen für Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Prad, die mindestens 65 Jahre alt sind. Das von der Bezirksgemeinschaft geführte Tagespflegeheim wird von rund 8 Personen pro Tag aufgesucht. Die Gesamtzahl der Gäste, die in der Regel zweimal pro Woche in das Heim kommen, liegt bei 20. Das Tagespflegeheim ist von Montag bis Freitag von jeweils 8.30 bis 17 Uhr geöffnet und ab sofort auch
Auch Gemeindevertreter aus Schluderns und Stilfs nutzten die Möglichkeit, die Seniorenstruktur in Prad näher kennenzulernen.
wieder an jedem letzten Samstag im Monat. Die Palette der Angebote für die Gäste ist kunterbunt und reicht von Gedächtnistraining und Turneinheiten bis hin zu kunterbunten Freizeitangeboten und Gemeinschaftsspielen. Auch ein sogenannter Mittagstisch wird dreimal pro Woche organisiert, wobei Seniorinnen und Senioren von außen zum Mittagessen in die Struktur
Besonders beliebt ist das Pflegebad.
kommen. „Besonders beliebt ist auch unser Pflegebad“, sagte die für den Bereich Betreuung und Pflege zuständige Dienstleiterin Annegret Polin bei einer Führung. Voll besetzt sind auch die 13 Kleinwohnungen. Sie gehören der Gemeinde und werden von ihr an die Bewohner vermietet. Die Begleitung und Betreuung liegt in den Händen der Sozialdienste. „Unser Ziel ist es, den Senioren
ein möglichst selbstständiges Wohnen zu ermöglichen“, sagt Walburg Wielander, die Leiterin des Bereichs Betreuung und Pflege innerhalb der Sozialdienste. Beim begleiteten Wohnen geht es darum, die sozialen Kontakte zu fördern, die Menschen bei Behördengängen oder Besorgungen zu unterstützen sowie ihnen einfache Hilfsleistungen und Betreuungsmaßnahmen anzubieten. Das betreute Wohnen umfasst eine viel breitere Angebotspalette. Zusätzlich zu den Leistungen des „Begleiteten Wohnens“ gibt es u.a. noch folgende Angebote: eine Mahlzeit pro Tag, Körperpflege, Reinigung der Wohnung und Wäsche. Ein besonderes Anliegen des Mitarbeiterinnen-Teams ist es außerdem, Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen und Synergien zu fördern. Das entspricht übrigens ganz dem Motto „MitMenschen wachsen“. SEPP
Ihre selbstgemachten und mit viel Liebe zubereiteten Gerichte sorgten für glückliche Kinder. Wir bedanken uns für das Vertrauen der Eltern, die begeisterte Teilnahme der Kinder und Jugendlichen und für die zahlreiche
Unterstützung. Wir wünschen allen noch einen schönen Sommer und einen guten Start in das kommende Schuljahr.
Vinzenzsommer 2021 SCHLANDERS - Auch im heurigen Sommer nutzten viele Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, sich im Vinzenzheim den Sommer zu versüßen. Wieder war das Interesse sehr groß! Das pädagogisch geschulte Personal des Vinzenzheims betreute wöchentlich ca. 35 Kinder und Jugendliche für 6 Wochen. Das Zusammensein mit Freunden und das gemeinsame Spielen sorgten für Entspannung und waren eine willkommene Abwechslung zu den vergangenen Monaten. Einfach Kind sein und der Phantasie freien Lauf lassen! Besondere Highlights
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wie ein Ausflug in den Klettergarten Schnals, Lama Trekking in Tabland oder Bogenschießen in Latsch kamen besonders gut an. Unsere Köchin Claudia begeisterte alle mit ihrem gesunden und abwechslungsreichen Essen.
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LAAS - Es ist mittlerweile Tradition, dass am Hochunserfrauentag in Parnetz das Patroziniumsfest begangen wird. So auch am 15. August dieses Jahres. Pfarradministrator P. Joseph zelebrierte den Festgottesdienst, die Parnetzer Bevölkerung umrahmte diesen mit Gesang und Gitarrenklängen. Vor wenigen Wochen wurde die Parnetzer Kapelle vom Zimmermann Stefan Angerer mit einem neuen Schindeldach eingedeckt und dadurch vor Regen und Schnee geschützt. An der Finanzierung beteiligen sich das Denkmalamt, die Raiffeisenkasse und die Eigenverwaltung von Laas sowie Einzelpersonen. - Die Kapelle in Parnetz wurde vor 150 Jahren, um 1870, unter Pfarrer Ortner von den Hofinhabern von Gafair, Vergold, Wittib, Oberegg und Pintschoar gebaut. Die Parnetzer hatten somit die Möglichkeit, Maiandachten, Rosenkranzgebete u.ä. dort abzuhalten. Auf Wunsch der Parnetzer stellte dann im Jahre 1919 der damalige Pfarrer Nikolaus Malpaga beim Ordinariat den Antrag, die Kapelle benedizieren zu dürfen, um auch hl. Messen an Werktagen lesen zu können. Dem wurde zuge-
stimmt. Diese Möglichkeit wurde allerdings nur bis zu Beginn des Zweiten Weltkrieges genützt. Von da an wurde die Kapelle vernachlässigt und zweckentfremdet. Sie diente u.a. auch als Holzschuppen. In den 1980er Jahren war die einhellige Bereitschaft und der Wille der Bewohner von Parnetz gegeben, - allen voran fungierte als treibende Kraft der nunmehr verstorbene Obereggbauer Florin Renner - die vom Verfall bedrohte Kapelle zu retten und sie auch wiederum der liturgischen Funktion zuzuführen. Pfarrer Hans Pircher, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von Laas, sowie verschiedene Vereine und Einzelpersonen unterstützten das Vorhaben. Nachdem nicht mit Sicherheit in Erfahrung gebracht werden konnte, welchem Heiligen die Kapelle ursprünglich geweiht war (wahrscheinlich war sie der Hl. Anna geweiht), wurde auf Vorschlag von Pfarrer Hans Pircher ein altes Bild „Maria Aufnahme“ restauriert und der Parnetzer Kapelle überlassen. Seither wird das Patrozinium jeweils am Fest „Maria Aufnahme“ am 15. August mit einem feierlichen Gottesdienst begangen. HS
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Festival der Kreativkultur Offene Türen in der BASIS. Lutz Leichsenring: „Kreativer Ort mit viel Potential“.
Das Festival der Kreativkultur „DenkMal“ hatte auch den Zweck, den Menschen die Tätigkeiten in der BASIS näher vorzustellen. SCHLANDERS - Zwei Tage lange herrschte im BASIS-Hauptgebäude in Schlanders, auf dem ehemaligen Kasernenplatz und in der früheren „Palazzina Tagliamento“, in der sich Werks- und Produktionsräume sowie Ateliers befinden, reges Treiben. Es war das Festival der Kreativkultur „DenkMal“, das am 21. und 22. August vielen Menschen alles Altersgruppen anlockte. Mit dem Namen Denkmal wollten die Organisatoren vor allem zum Nachdenken anregen. Zum Nachdenken über eine sinnvolle Nachnutzung des ehemaligen Militärgeländes, aber auch zum Nachdenken über die Bedeutung von Kunst und Kultur sowie über alternative und neue Wege der Arbeit und des Wirtschaftens im ländlichen Raum. Das Programm war kunterbunt. Die Angebote reichten von Spielmöglichkeiten für Kinder und Kunstinstallationen bis hin zu Musik, künstlerischen Vorführungen, Workshops, Marktständen, Filmvorstellungen, Projektpräsentationen und vielem mehr. Frei zugänglich wa-
ren auch die Räume in der „Palazzina Tagliamento“, die derzeit von ca. 15 Nutzerinnen und Nutzern mit Leben erfüllt werden. In den Werkstätten und Ateliers wird u.a. gebastelt, restauriert und gemalt Auch Werkräume für Eventtechnik, Bildhauerei und Musik sind zu finden. Zu den Höhepunkten gehörten auch zwei Podiumsdiskussionen. „Freiräume als Basis für Diversifikation“ lautete das Thema der gut besuchten Diskussion, an der sich am 21. August im BASIS KASINO ein namhafter Referentenstab beteiligte. Mit dabei waren Lutz Leichsenring (Pressesprecher der Clubcommission Berlin, Mitbegründer von VibeLab und weltweit führender Experte für den Schutz der Nachtökonomie), die Landeskonservatorin Karin Dalla Torre, Tessa Moroder (Gründerin und CEO von Lottozero, Prato) sowie Nitzan Cohen, Dekan der Fakultät für Design und Künste an der Uni Bozen. „Das ist ein wunderbarer Ort für kreatives Schaffen. Die BASIS wirkt mit ihren Freiräumen wie ein Magnet
Jonas Wallnöfer („Zero Waste“-Kunst und Naturmaterialien „die Hand“) ist einer der Nutzer von Räumen in der „Palazzina Tagliamento“.
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Hannes Obermair, Christian Girardi, Simonetta Terzariol, Ariane Karbe und die Moderatorin Eleonora Psenner (v.l.) beim Podiumsgespräch am 22. August.
für schlaue und kreative Köpfe“, sagte Lutz Leichsenring in einem Nachgespräch dem der Vinschger. Mit der neuen Nutzung des alten Baubestandes könnte somit auch der Abwanderung kluger und kreativer Köpfe vorgebeugt werden. „Kreative Personen und vor allen auch junge Akademiker brauchen etwas Unfertiges und Wildes, etwas, was nicht zu Ende ist, sondern an dem man weiterbauen kann,“ so Leichsenring. Sollten auf dem ehemaligen Militärgelände in Zukunft auch Wohnungen entstehen, „dann ist eine gute Planung unabdingbar, denn sonst könnte es mit den Freiräumen sofort vorbei sein“, warnte er. Es gehe darum, den Ort der Kreativität als solchen anzuerkennen. Die Wohnbebauung sei im Vergleich dazu weniger wichtig. Die geplante Bebauung, wie sie im Masterplan der Gemeinde Schlanders vorgesehen ist, war auch eines der Themen, die bei der Podiumsdiskussion am 22. August zur Sprache kamen. Zu Gast waren Hannes Obermair (Senior Researcher der
Lutz Leichsenring
EURAC, Historiker und Literaturwissenschaftler), Christian Girardi (Gründungspräsident von Südstern und Gründer und Veranstalter des Global Forum Südtirol), Simonetta Terzariol von der Dienststelle für Freiwilligenarbeit beim Dachverband für Soziales und Gesundheit sowie Ariane Karbe (Kuratorin und Ausstellungsdramaturgin). Moderiert hat die Diskussion Eleonora Psenner (Forscherin am Institut für Regionalentwicklung der EURAC Research), die ein Monat lang in der BASIS gearbeitet hat. „Dieser Ort hat was, ich habe es gespürt, als ich ihn betrat“, sagte Obermair. Aus der „kalten Prosa“ der vor 85 Jahren eröffneten Drusus-Kaserne sei eine „warme Poesie der Wiederaneignung, der Transformation“ entstanden. „Man kann es nicht besser machen als hier in Schlanders“, gab sich Obermair überzeugt. Auch Girardi sprach von einer „positiven Energie“, die er in der BASIS gespürt habe. Es gehe darum, „diesen Ort mit guten Inhalten zu füllen.“ Girardi sprach sich dagegen aus, „bestimmte Bereiche zuzubauen.“ Psenner verwies darauf, dass man mit der Gemeinde im Dialog stehe und dass Kompromisse ausgelotet würden, damit den verschiedenen Bedürfnissen Rechnung getragen werden könne. Laut Terzariol wäre es wünschenswert, die Struktur auch für Menschen mit Behinderungen zu öffnen bzw. eine Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe aufzubauen. S EPP
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Verzögerung um ca. drei Monate KASTELBELL/GALSAUN - Eigentlich hätte schon Ende Juli der Durchstich des Umfahrungstunnels Kastelbell-Galsaun gefeiert werden sollen. Kurz vorher wurde aber im Tunnel ein Wasseraustritt festgestellt. Wie Bürgermeister Gustav Tappeiner am 27. August bestätigte, werde seit dem Ende der Ferragosto-Ferien verstärkt daran gearbeitet, das Problem des Wasseraustritts in den Griff zu bekommen. Wenngleich sich der Tunnelvortrieb - es fehlen derzeit nur noch ca. 18 Meter bis zum Durchstich - um rund drei Monate verzögert, werden derzeit andere Arbeiten ausgeführt. So wird nicht nur an der Errichtung der Pannenbuchten weitergearbeitet, sondern
Vor allem in den Sommermonaten - aber nicht nur - ist die Verkehrsbelastung in Kastelbell groß. Damit dürfte es nach der Fertigstellung des Umfahrungstunnels vorbei sein.
auch am Fluchtstollen Nr. 2. Es war im Zuge einer Projektänderung vereinbart worden, diesen Fluchtstollen nicht nur begeh-, sondern
auch befahrbar zu errichten. Auch weitere Arbeiten im Zusammenhang mit dem Umfahrungstunnel sind derzeit im Gang. Gustav Tap-
peiner gab sich überzeugt, dass die Arbeiten trotz allem laut Terminplan bis Ende 2022 abgeschlossen SEPP werden können.
ELMARS BLICK AUF DIE DINGE (4)
Sünde A Sünd isch wenn oaner eppas ounstellt. Ounstelln konn ma an Haufn in Lebm. I honn an Haufn schun derstellt. Ober sell isch an Beschtn, wenn is gor it derzeil. An Beschtn wars, ma tat nichts ounstelln. Wenn ma eppas ounstellt, nor kemmen di Probleme. Und die Strofn kemmen nou derzua. Di Strofn will i gor it hobm. Möglich war a beichtn gean. Beichtn bin i schun long nimmer gongen. Beichtn nutzt ba mir decht nicht. Beichtn muaß ma in an Beichtstuhl drin. Sein tean zwoa Beichtstühl, in oan sitzt der Pater drin. In ondrn sitzt der Mensch drin mit di Sündn. Die Sünd isch wia a Stroftot. Wenn ma beichtet hot, sog der Pater: gehe hin und wear gscheider. Obr gscheider wearn di Leit
nia. Inzwischn amoll bin i schun hell af der Plott. Obr nor lots holt wiedr Stich aus. I denk nia an die Sündn, i hon onderschs zu tean. Viecher kennen koane Sündn hobm. Außer die Wölf, wenn sie di Schof reißn. Tean tut der Heargott do nix. Er weart schun onders zan schaugn hobm. Für die Sündn isch die Höll zuständig. Selm gibs norr a Fuir a. Mit di Teifl isch it guat, wenn man zua tien hot. Pan Krampusrennen siech i Teifl gnua. Die Sünd hot der Heargott erfunden. Weil er woas, wie di Leit spinnen. An jeden lots amoll ummer wia a Regadoch. Rückmeldungen: werkstattprad@bzgvin.it
Elmar Rufinatscha Taufers im Münstertal
Das Wanderparadies der hochalpinen Extraklasse im Nationalpark Stilfserjoch ...
Ortlergebiet
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DER VINSCHGER 27-28/21
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ERFAHRT stag SOND m a S n e d e J daletour... hr für Ceve (wetterbedingt) um 07.00 U
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VINSCHGER WEGE
Ausblick vom Zerminiger
Die Hausberge… …von Schlanders und Laas Auf den Zerminiger
ren Vinschgau. Das Highlight, das Wald und Wiesen zur Tappeineu errichtete Gipfelkreuz am ner Alm (nicht bewirtschaftet) Eine Wanderung für Berg- Hinteren Zerminiger. und zum Aussichtpunkt Schönliebhaber mit einer idyllischen Wegverlauf: Von Vetzan aus, putz. Anschließend wird der Weg Belohnung. Der Schlanderser fahren wir mit dem Auto die schmaler und felsiger, und führt Hausberg erhebt sich über den Straße Richtung Schlandersberg stets ansteigend zum Gipfel des Vinschger Hauptort und bietet hoch, bis zur letzten Kehre vor Zerminiger, mit malerischem Paeinen wunderbaren Ausblick in dem Tappein Hof. Hier zu Fuß norama. Seit 15. August befindet den oberen als auch in den unte- auf dem Wanderweg Nr. 7 durch sich auf dem Gipfel des Hinteren
Zerminiger (3.109 m) ein neues Gipfelkreuz. Der Rückweg erfolgt über denselben Weg. Hinweis: Die Tour erfordert Ausdauer. Der „Sauriaßl“ (Saurüssel) Neben den wunderbaren Blick auf den Laaser Marmorbruch,
Genießen Sie den Herbst auf unserer großzügigen Sonnenterrasse, oder kommen Sie herein, mit „grünem Pass” in unsere gemütliche Gaststube. Wir freuen uns auf Sie... Reservierung empfohlen Unsere Küche ist von 12 bis 14:15 Uhr & 18:00 bis 20:30 Uhr geöffnet LAAS | Tel. 0473 626117 | www.krone-laas.it | Montag Ruhetag
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DER VINSCHGER 27-28/21
VINSCHGER WEGE
© Fotos: TV Schlanders-Laas
Tel. 0473 730 155 info@schlanders-laas.it
Mitarbeiterin Melanie auf dem Zerminiger
ist der Höhepunkt dieser Wanderung entlang des Laaser Tales, das originelle Edelstahl-MarmorKreuz mit ungeahntem Ausblick: in den oberen Vinschgau, auf den Vinschger Sonnenberg, die Jennwand, die Laaser Spitze, die Schluderspitze, die Lyfispitze, den Laaser Ferner und hinauf auf die
Gipfelkreuz am Sauriaßl aus Metall und Laaser Marmor
Blick ins Laaser Tal
Taitschroi. Beim Abstieg lohnt sich die Einkehr auf der Oberen Laaser Alm mit Genuss von einfachen Speisen und dem malerischen Blick auf die Gletscherwelt. Wegverlauf: Mit dem Auto fahren wir von Laas Richtung Parnetz und weiter bis zum Bremsberg. Hier beginnt die Wanderung auf
WANDERUNG ZERMINIGER
dem Weg Nr. 14, ansteigend bis zur Oberen Laaser Alm. Bei der Alm geht’s rechts vorbei, stets dem Weg Nr. 14 folgend, über Grasrücken immer weiter hoch und zum Schluss über felsiges Gelände bis zum Gipfelkreuz auf 2.727 m. Der Rückweg erfolgt über denselben Weg. Hinweis:
Die Tour erfordert Ausdauer und Trittsicherheit. Variante: mit dem Auto am Bremsberg vorbei bis Kaltboden (Gehzeit-Zeitersparnis ca. 1 Stunde).
WANDERUNG „SAURIASSL“
START UND ZIEL: Tappein Hof
START UND ZIEL: Bremsberg, Laas
LÄNGE: DAUER: HÖHENMETER:
LÄNGE: DAUER: HÖHENMETER:
SCHWIERIGKEIT:
15 km 7 Std. 1.728 hm (auf)
14 km 5,5 Std. 1.400 hm (auf)
SCHWIERIGKEIT:
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VINSCHGER GESELLSCHAFT
Ein Latscher Stein in der Schweiz LATSCH - Der Latscher Menhir, der 1992 in der Bichlkirche bei der Restaurierung von Turm und Kirche entdeckt worden war, zählt zu den bedeutendsten archäologischen Fundstücken in der Gemeinde Latsch. Das Monument wurde im späten vierten bis frühen dritten Jahrtausend v. Chr. geschaffen, wie festgestellt werden konnte. Der Menhir diente offensichtlich als Altarplatte. Am 19. August wurde dieser bekannte zirka 250 Kilogramm schwere Latscher Stein von der Nikolauskirche wegtransportiert und nach Zürich ins Nationalmuseum gebracht. Dort findet von September bis Jänner eine Ausstellung zu Menhiren statt. Der Stein musste aus einem Kubus aus Eisen und Glas geschnitten werden, in dem er seit 2017 aufbewahrt und zur Schau gestellt wurde. Die Naturnser Schlosserei Hell, die den vom Latscher Architekten Klaus Marsoner entworfenen Kubus damals gebaut hatte, kümmerte sich darum. Anschließend wurde der Menhir von einer Transportfirma in die Schweiz gebracht. Die unter anderem für Kultur zuständige Gemeindereferentin Maria Kuppelwieser betonte: „Die Schweizer wollten unbedingt unseren Menhir. Das freut uns“. Es sei ein Kompliment für Latsch, die Gemeinde werde so
Hier war der Menhir noch in der Nikolauskirche.
„Befreiten“ den Stein aus dem Kubus (v.l.): Clemens Agneli, Daniel Wilhalm und Dietmar Hell.
Eine Firma aus Mestre brachte den Stein in die Schweiz.
weitum bekannt gemacht. Neben Referentin Maria Kuppelwieser wohnten auch Bürgermeister
Mauro Dalla Barba und Heimat- weist einige Besonderheiten auf. pfleger Hannes Gamper dem Ab- Unter anderem trägt er auf seiner transport bei. Der Latscher Stein Rückseite ein spannendes Motiv. Ein Bogenschütze scheint auf eine andere Person zu zielen. Dies könnte eine Mordszene darstellen, so manch einer stellt hierbei einen Zusammenhang mit Ötzi her. Der Mann aus dem Eis war zwar einige Hundert Jahre vorher gestorben, doch Geschichten und Ereignisse wurden anno dazumal mündlich über Jahrhunderte weitergegeben. So könnte dieses Ereignis nicht ganz verborgen geblieben sein und einen Steinmetz geraume Zeit später dazu bewogen haben, die Szene festzuhalten, lautet etwa Bürgermeister Mauro Dalla Barba, Heimatpfleger Hannes Gamper, eine Hypothese des Ötzi-ExperGemeindereferentin Maria Kuppelwieser und Hubert Steiner ten und Archäologen Prof. Walter Leitner. AM vom Amt für Archäologie vor der Nikolauskirche.
Soul, Jazz und mehr mit Tracy Merano SCHLANDERS - Im einmaligen Ambiente des Innenhofes der Schlandersburg gab Tracy Merano am 17. August ein besonderes Konzert. Tracy Merano aus Meran, die mit bürgerlichem Namen Theresa Gutweniger heißt, gab nicht nur eigene Songs aus ihrem Album „Save Your Soul“ zum Besten, sondern sang auch Lieder der britischen Soul- und Jazz-Sängerin Amy Winehouse und anderer Musiker und Musikerinnen. Das zahlreich erschienene Publikum zollte der jungen Meranerin, die mit ihrer außergewöhnlichen Soulstimme alle in ihren Bann zog, viel Applaus. Begleitet wurde Tracy Merano von ihrem Bruder Thomas (Gi- Tracy Merano
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Patrick Strobl
tarre) und von Manuel De Vito (Schlagzeug). Noch einmal gesteigert wurde die Stimmung, als Tracy den Mainfelt-Frontmann Patrick Strobl aus Schlanders auf die Bühne bat, um gemeinsam einige Songs vorzutragen. Mit Patrick Strobl hat Tracy Merano schon öfters musikalisch zusammengearbeitet. Das Konzert vom 17. August gehörte zu den Höhepunkten der Schlanderser Sommerabende 2021. Raimund Rechenmacher, der Leiter der Mittelpunktbibliothek Schlandersburg, gab sich mit dem Verlauf der heurigen Sommerabende trotz der Covid-19-Sicherheitsvorgaben insgesamt zufrieden. SEPP
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Viel Kultur im Oberland OBERLAND - Die Ferienregion Re-
schenpass hat sich vorgenommen, das kulturelle Angebot für die Gäste und Einheimischen während des Sommers auszubauen. „Aus sportlicher Sicht glänzt unsere Region, aber was die Kultur betrifft, möchten wir zusätzlich zur wertvollen Tätigkeit des Vereins Oculus und des Museumsvereins Graun weitere Angebote schaffen“, stimmten die Präsidentin und der Geschäftsführer der Ferienregion, Deborah Zanzotti und Gerald Burger, am 11. August im Vereinshaus in Reschen überein. Im Beisein von Bürgermeister Franz Prieth, der Kulturreferentin Andrea Maas und weiterer Ehrengäste wurde eine Briefmarkenausstellung von Sebastian Felderer eröffnet. Bis Ende August konnten die Besucher bei freiem Eintritt die Ausstellung besuchen. Der eingefleischte, aus St. Valentin a.d.H. stammende Philatelist und Postgeschichtler Sebastian Felderer hatte aus seiner Schatzkiste Briefmarken, Ansichts-
Bis Ende August konnte die Briefmarkenausstellung im Vereinshaus Reschen besichtigt werden.
karten und Dokumente zu zwei Themen hervorgeholt: die FußballWeltmeisterschaft 1990 („Italia 90“) und die Seestauung. Die Seestauung vor 70 Jahren stand auch
im Mittelpunkt eines besonderen Kulturabends, zu dem sich am 11. August viel Publikum aus nah und fern am Ufer vor dem Turm im See versammelt hatte. Weil
Die Lesung mit Marco Balzano und der Auftritt der Sopranistin Martina Bortolotti von Haderburg gehörten zu den Höhepunkten des Kultursommers im Oberland.
das Ausflugsschiff „Hubertus“ bereits wenige Tage zuvor wegen des niedrigen Pegelstandes aus dem Wasser hatte geholt werden müssen, konnte der Erfolgsautor Marco Balzano heuer nicht vom Schiff aus Passagen aus seinem Roman „Resto qui“ (Einaudi), auf Deutsch „Ich bleibe hier“, vorlesen, sondern auf einer kleinen Bühne am Ufer. Der Roman wurde mittlerweile in 30 Sprachen übersetzt. Laut Gerald Burger ist Marco Balzano, der auch heuer wieder mit seiner Familie für einen Urlaub ins Oberland gekommen war, zu den wichtigsten Werbeträgern der Ferienregion. Ludwig Schöpf las aus der deutschen Version vor. Musikalisch umrahmt wurde die Lesung von der Sopranistin Martina Bortolotti von Haderburg, begleitet vom Pianisten Giulio Garbin. Miterlebt hat den besonderen Kulturabend u.a. auch Franca Fiacconi, die 1998 den New-York-City-Marathon in einer Zeit von 2:25:17 Stunden gewonnen hatte. SEPP
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Ein Gemeinschaftsprojekt als Krönung Ein „Monumentalfilm“ beendete die 28. Filmvorstellung des Amateurfilmer Vereins Vinschgau.
Die 1. Latscher Fußballmannschaft wurde 1920 gegründet. Im Film traten drei Fußballpioniere auf: (hinten von rechts) Bibi Fuchs 1937-2019, Leo Trafoier, Jg. 1935, Serafin Heel, Jg. 1945, und Präsident Werner Kiem, Jg. 1962.
28. Filmvorstellung 2021: (von links) Helmut Pöhl, Ulrich Schwienbacher, Siegfried Schnitzer, Leo Oberdörfer, Oswald Gerstl, Leo Lanthaler, Michael Tscholl, Alois Winkler, Roman Wiesler und Daniela Lösch
LATSCH - Ein Jahr hat 365 Tage und ebenso viele Abende. Einmal im Jahre gehört einer davon den 11 Filmern des Amateurfilmvereins Vinschgau. Sie komprimieren dann ihre gesamte Jahrestätigkeit in 11 Filme und lassen sie von Moderatorin Daniela Lösch gekonnt einem inzwischen fachkundigen Publikum vorstellen. Diesmal waren es 85 kreative, einfallsreiche und technisch aufwändig gestaltete Minuten. Die 28. Vorstellung fand als Veranstaltung der Latscher Kulturtage im CulturForum statt und wurde von Gemeinde, Bildungsausschuss und Raiffeisenkasse Latsch gefördert. Den Auftakt machte die Dokumentation „Federkielstickerei“ des Meraners Christian Lintner. Das typisch Sarnerische Handwerk wurde fachkundig vom Zeitzeugen besprochen und in präzisen Einstellungen dargestellt. Sepp Gufler, Vetzan, trat nach 11 Jahren nicht mehr als Präsident, sondern als einfacher Filmer auf und verstärkte mit seiner „Verwandlung“ der Wasserläufe im slowenischen Plitvice die Lust am Reisen.
und fundiert besprochenen Film „Spargel. vom Anbau bis zum Gericht“. Dann wieder die begehrte Unterbrechung, mit der nicht nur die Sitzmuskeln, sondern auch die Lachmuskeln beschäftigt wurden. Roman Wiesler, Taufers im Münstertal, mutierte zum „Hausmann“ und verhedderte sich hoffnungslos bei verschiedenen Hausarbeiten. Nach dem Humor wieder in die weite, unbekannte Welt. Anton Blaas aus Tschars hat mit der Besteigung des höchsten Berges Afrikas, des 5.895 m hohen Kilimanjaro in Tansania, stimmungsvolle Übergänge zwischen Landschaft, Campieren, Aufsteigen und Gipfelglück gefunden.
Maria Egger aus Kaltern schaffte es in acht Minuten, Samen zum Leben und Sprießen zu bringen und dies auch noch phantasievoll zu präsentieren. Nach fast 20 Minuten Ernsthaftigkeit konnte das Publikum kurz aufatmen und mit Siegfried Schnitzer’s Frauensuche auf „Facebook“ den ersehnten Lacher abgeben. In die Kategorie Dokumentarfilm mit dem Prädikat wertvoll fiel Leo Lanthalers Streifen „Lörget“. Hans Gorfer aus Katharinaberg begab sich auf „Lörget- auch Harz- oder PechSuche“. Auf die Bedeutung des Lörget-Sammelns für die Bauern und das Leben auf dem Hof ging er im Zwiegespräch mit seiner Schwester Hanni ein. Lanthalers Film wurde für die österreichischen Staatsmeisterschaften nominiert. Nach der „Doku“ folgte der „Action-Film“ übers Eisklettern von Michael Tscholl. Ganz im Rezepte-Trend lag Alois Winkler mit seinem systematisch aufgebauten
Quer durch‘s Leben Mit den schnellen Flitzern, die Leo Oberdörfer aus Latsch über die Leinwand sausen ließ, wollte er dem verunglückten Rennauto- Der Lörget-Bohrer Hans Gorfer liebhaber Peater-Joggl Seppl (Josef in Leo Lanthalers preisgekröntem Pedross) ein Andenken schaffen. Film „Lörget“ 22
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Videofilmer in neuen Dimensionen Den abschließenden Höhepunkt d er 28. Filmvorstellung haben die Amateurfilmer unter ihrem neuen Präsidenten Leo Lanthaler zwar gemeinsam geschaffen, aber in erster Linie dem neuen Vizepräsidenten, dem Film-Profi Ulrich Schwienbacher, zu verdanken. Die Vereinsmitglieder Roman Waltthaler (Kaltern), Christian Lintner, Josef Gufler, Oswald Gerstl, Michael Tscholl (beide Latsch), Leo Lanthaler, Helmut Pöhl (Tarsch), Leo Oberdörfer und Siegfried Schnitzer (Lana) haben nach Idee und Regie und einem genialen Plan von Ulrich Schwienbacher alle ihre
Erfahrungen und Fähigkeiten in die Waagschale geworfen und das Jubiläum „100 Jahre Sportverein Latsch“ als bewegendes und spannendes Filmdokument gestaltet. 13 völlig unterschiedliche Sportarten wurden in 18 Drehtagen durch vier bis fünf Kameramännern und Drohnenunterstützung in ein eindrucksvolles Filmwerk gegossen. Schwienbacher hat dann die Fülle des Materials in 20 Achtstundentagen geschnitten und auf 20 Minuten verdichtet. „Aber wir hatten a Hetz und haben tolle Erfahrungen gemacht“, lautete Schwienbachers Kommentar. Indem Regisseur Schwienbacher immer auch für einen „Blick hinter die Kulissen“, in der Fachsprache „Kamera Making of“, sorgte und dafür fünf Filmer abstellte, konnte der Aufwand auch fürs Publikum sichtbar gemacht werden. Dass man in den Reihen des Sportvereins sehr wohl die Bemühungen der Filmer anerkannte, wurde deutlich, als Sportpräsident Werner Kiem ans Mikrophon trat und stellvertretend für die 13 Sektionsleiter den Amateurfilmern Ulrich Schwienbacher und Oswald Gerstl, der auch Rechnungsrevisor im SV Latsch ist, dankte. Im Schlusswort merkte Präsident Lanthaler an: „Diese Anerkennung und dieser Applaus werden uns Ansporn und Motivation sein.“ GÜNTHER SCHÖPF
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Willkommen auf unserer Baustelle! Juvi lädt erstmals zu einem Freilicht-Theater ein. „Sieben Dinge – 7 Things“ im Ex-Kasernen-Areal.
Das Darsteller-Team auf einem Teil der Zuschauertribünen; (vorne v.l.): Noah Frischmann und Jakob Al Hasan, dahinter (v.l.): Marian Horrer, Sonia Thöni, Martin Stocker und Matthias Gabl. SCHLANDERS - Mit der Aufführung eines Freilichttheaters betritt das Juvi (Jugendtheater Vinschgau) ein neues Terrain. „Man kann auch von einer neuen Baustelle sprechen“, sagte der Regisseur Daniel Trafoier, als wir ihn und seine Gruppe bei den letzten Proben im Ex-Kasernenareal Drusus in Schlanders trafen. In einer Zeit von nur 5 Wochen hat das sechsköpfige Darsteller-Team das Stück „Sieben Dinge – 7 Things“ einstudiert. Der Text stammt aus der Feder von Daniel Trafoier. Inhaltlich geht es um die zwei Buben Marvin und Felix, die sich zufällig im Krankenhaus kennenlernen. Sie werden Freunde und
haben Träume, die sie in einer Liste aufschreiben: sieben Dinge, die in ihrem Leben anstehen. In den Hauptrollen werden Matthias Gabl und Marian Horrer zu sehen sein. Die weiteren Darsteller sind Jakob Al Hasan, Sonia Thöni, Noah Frischmann und Martin Stocker. Die Gesamtleiterin Nadja Senoner freut sich, dass die coronabedingte Zwangspause genutzt werden konnte, „zu kreativen Ideen und zur Bündelung neuer Kräfte zu kommen.“ Das Freilichttheater „Sieben Dinge – 7 Things“ sei das Resultat der „Ruhepause“. Das Musiktheater ist die erste Freilichttheater-Produktion des Juvi überhaupt. Gespielt wird auf
einer eigens aufgestellten Bühne auf dem Ex-Kasernen-Areal. Auf den im Halbkreis aufgestellten Tribünen können bis zu 170 Zuschauer Platz nehmen. Auch auf viele Licht- und Showeffekte kann sich das Publikum freuen. Für die Regieassistenz konnte Jacob Telfser gewonnen werden, für die musikalischen Workshops Julia Horrer. Den Bühnenbau haben Marian Horrer und Stefan Schönthaler übernommen, für die Kostüme ist Sonia Thöni zuständig und für die Technik Stefan Schönthaler, Lara Peer, Julian Lesina Debiasi, Heintje (Henkl) Soncini und Fabian Müller. Außerdem wirken noch viele fleißige Helfer im Hintergrund mit. Der Parkplatz auf dem ehemaligen Exerzierplatz kann frei benutzt werden. Zugänglich ist das Ex-Kaseren-Areal über den Eingang an der Kortscherstraße. Für den Zutritt braucht es einen gültigen „grünen Pass“ (digital oder in Papierform). Für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren stellt das Juvi kostenlose Nasenflügeltests auf dem Gelände zur Verfügung. Premiere ist am 3. September um 20.30 Uhr. Weitere Aufführungen (immer um 20.30 Uhr) gibt es am 4., 5., 7., 9., 10. und 11. September. Reservierungen unter Tel. 39 348 743 9724 oder über E-Mail (mein.juvi@gmail. com). SEPP
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Freikarten an die schnellsten Anrufer am Dienstag, 7. September, um 16.00 Uhr (Tel 0473 621 715).
Im Bild (v.l.): Jacob Telfser (Regieassistent), Stefan Schönthaler (technische Leitung), Lara Peer (Sound), Gesamtleiterin Nadja Senoner und Regisseur Daniel Trafoier. DER VINSCHGER 27-28/21
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Mauerkurs erfolgreich abgeschlossen!
Maria Lourdes ist voller Musik
Aufn. Notburga Pardatscher
Im 125. Jahr ihres Bestehens hat die Wallfahrtskirche Maria Lourdes eine Orgel erhalten.
MÜSTAIR - In den nächsten Jahren sollen weitere Kurse im Rahmen eines in Müstair entstehenden Kompetenzzentrums für Denkmalpflege und altes Handwerk entwickelt werden. Naturstein und Kalkmörtel sind Materialien, die seit Jahrtausenden zum Bauen von Gebäuden verwendet werden. Damit das Wissen um den Umgang mit diesem Material im Zeitalter des Betonbaus nicht verloren geht, haben die Stiftung Pro Kloster St. Johann und der Verein Kalkwerk einen Kurs veranstaltet, der 11 Personen die Möglichkeit bot, am Bau einer Natursteinmauer im Westhof des Klosters St. Johann mitzuarbeiten. Begleitet wurde dieser praktische Teil von Vorträgen und einer Exkursion zum Thema historische Mauertechnik, Bauforschung, Restaurierung und Kalkherstellung. Entsprechend vielfältig war die Zusammensetzung der Gruppe, die aus Personen aus dem Handwerk, der Archäologie und der Bauforschung bestand. Verwendet wurden ausschließlich Materialien regionaler Herkunft: der Kalk wurde in Sur En im Unterengadin gebrannt, der Sand für den Mörtel stammte aus dem Rombach, und die Steine wurden ebenfalls in nächster Umgebung des Klosters gesammelt. Mit dieser und anderen Initiativen wollen die Veranstalter den Dialog zwischen Wissenschaft, Denkmalpflege und Handwerk sowie das Weiterleben traditioneller Handwerkstechniken fördern. Weitere Kurse im Rahmen eines in Müstair entstehenden Kompetenzzentrums für Denkmalpflege und altes Handwerk werden folgen. RED
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Pater Urban Stilhard, links, und Pfarreivertreter Sebastian Egger weihten die Aigner-Orgel in Maria Lourdes. LAAS - Nicht der Orgel-Tausch quer durch Südtirol sei die eigentliche Besonderheit, sondern die Tatsache, dass beide „verrückten Orgeln“ in die Kirchenräume passen, als seien sie dafür gebaut worden. Pater Urban Stilhard, Benediktiner in Muri-Gries und Vorsitzender der diözesanen Orgelkommission, gebrauchte das Wortspiel für die Überführung einer Aigner-Orgel aus St. Luzius in Laatsch nach Maria Lourdes in Laas und die Reinisch-Orgel aus Maria Himmelfahrt in Sand in Taufers nach Laatsch im Oberen Vinschgau. Für den Beweis, welch „kräftigen und saftigen Klang“ die Laatscher Orgel in Laas entfalten kann, ließ Pater Stilhard Konstantin Reymaier antreten. Der Organist im Stephansdom zu Wien gestaltete den Weihegottesdienst
Von den 500 Pfeifen sind die historischen Holzpfeifen besonders wertvoll.
für die Orgel in Maria Lourdes am „Hochunserfrauentag“ 15. August, mit der Orgelsolomesse von Wolfgang Amadeus Mozart. Begleitet wurde er von einem Instrumentalensemble und dem Vokalquartett „Pro Cantione Sacra“. Der Festgottesdienst wurde zu einem überwältigenden Klangerlebnis. Die Laaser Kirchenlandschaft im Allgemeinen und die respektlos „Autobahnkirche“ genannte Wallfahrtskirche Maria Lourdes im Besonderen wurden bereichert und aufgewertet. Die vom Schwazer Josef Aigner 1873 gebaute Orgel war von Glauco Ghilardi aus Lucca restauriert worden. Viele Hände aus Laas hätten zugepackt, meinte Sebastian Egger als gesetzlicher Vertreter der Pfarrei Laas. Nicht nur Pater Urban und die restaurierte
Ludwig Platter (im Bild) und Tischler Siegfried Renner erhielten die Ehrenmitgliedschaft im Verband der Kirchenmusik Südtirol.
Immaculata auf dem Orgelgehäuse hätten bewirkt, dass die Orgel heute in Laas stehe, als sei sie immer schon dagewesen. Pater Stilhard dankte am Ende des Gottesdienstes allen Betrieben, Förderern und Spendern und erwähnte sogar die Ortspolizei, die an der verkehrsreichen Vinschgaustraße für Ordnung sorgte. Stellvertretend für den Einsatz der Pfarrgemeinde und des Laaser Orgelkomitees wurden der Tischler Siegfried Renner und als Koordinator des Orgelkomitees, Ludwig Platter, zu Ehrenmitgliedern des Verbandes für Kirchenmusik. Platter erhielt dazu die Marienplakette für seinen „wertvollen und uneigennützigen Dienst“. GÜNTHER SCHÖPF
Sigfried Renner (vorne) und Ludwig Renner tüftelten am Elektromotor des Blasbalges
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Heizen: ein warmes Zuhause Bei spätsommerlich-angenehmen Temperaturen ist es noch kaum vorstellbar: Aber schon bald wird das Thema Heizen wieder aktuell. VINSCHGAU - Heizen mit Köpfchen bedeutet, nicht nur Geld und Nerven, sondern vor allem auch Energie zu sparen. Und wie jeder weiß: Kluges Heizen oder gar energetische Selbstversorgung sind untrennbar mit dem Einsatz erneuerbarer Energien verbunden. Neben Sonnen- und Windenergie haben Wasserkraft,
Biomasse und nicht zuletzt die Erdwärme bereits eine Reform in Sachen Energieversorgung eingeläutet. Sogenannte alternative Heizsysteme erlauben es, einen Teil der in der Natur vorkommenden Energie für sich zu nutzen. Das kann beispielsweise mit Photovoltaik- und Solaranlagen oder Bioheizwerken gut gelingen.
Holz als Energiequelle
regenerativer Brennstoff stellt eine besonders umweltfreundIn unseren Breiten mit den liche Alternative zu herkömmdichten Wäldern vor der Haustür lichen Heizanlagen wie Öl- oder ist es bereits seit Generationen Gasheizungen dar, da es bei üblich mit Holz zu heizen. Bio- der Verbrennung nur genau die masse boomt, denn wer in den Menge an Kohlendioxid freigibt, eigenen vier Wänden auf erneu- die es während seines Wachserbare Energien wert legt, nutzt tums der Atmosphäre entzogen Holz als Energiequelle. Holz als hat. Für das Heizen mit Holz
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im herkömmlichen Ofen oder in modernen Anlagen spricht zudem die Unabhängigkeit externer Energie-Lieferanten. So sind neben Hackschnitzel und Scheitholz vor allem die Holzpellets die wichtigsten Vertreter der verarbeiteten Holzbrennstoffe. Mit einer vollautomatischen Pelletsheizanlage wird Wärme sowohl für die Heizung als auch für das benötigte Warmwasser produziert und sie verfügt über
einen geregelten Saug-Zugventilator. Dabei werden die Pellets automatisch in den Heizofen befördert und gezündet, weshalb Pelletsheizanlagen längst schon denselben Komfort wie Öl- oder Gasheizungen bieten.
pumpe dar. Wärmepumpen, welche immer beliebter und auch vom Staat stark finanziell gefördert werden – holen die Wärme aus dem Erdreich und heizen damit das Gebäude; obendrein liefern sie warmes Wasser. Auf das Jahr hochgerechnet, schenkt so die Natur jedem, der sich für Wärme aus der Erde dieses Heizsystem entscheidet, Eine weitere zukunftsweisende einen großen Anteil der sonst Heizmethode mit nachhaltiger üblichen Heizenergie. Zudem Technologie stellt die Wärme- schafft die hoch entwickelte
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Technik das scheinbar Unmögliche: Aus nur etwa 25 Prozent zugeführter Energie entstehen 100 Prozent Heizleistung. In puncto Umweltfreundlichkeit ist die Wärmepumpe daher zurzeit ein wahrer Weltmeister. Der Vergleich mit Emissionswerten anderer Heizungstechnologien untermauert eindrucksvoll den Vorsprung der Wärmepumpe in Bezug auf Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit.
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Besonders wichtig: Wärmedämmung
sie verringert den Energieverbrauch für die Beheizung von Wohnungen und Häusern. Das Wer Energie sparen will, sollte Einsparpotential ist nicht zu unauch an eine möglichst effiziente terschätzen, weshalb man nicht Gebäudedämmung denken und nur an die Wärmedämmung diese bei Neubauten und anste- der Fassaden, sondern auch der henden Sanierungen von Anfang Türen und vor allem der Fenster an mit einplanen. Schließlich achten sollte. Genau aus diesem ist die sauberste aller Energien Grund ist es auch dem Staat die nicht verbrauchte Energie. schon seit langem ein Anliegen So gesehen ist die Wärmedäm- in diese Sanierungsmaßnahmen mung eine der bedeutendsten zu investieren bzw. zu unter„Energiequellen“ überhaupt, denn stützen.
Dauerbrenner Ofen Auch die natürliche Wärme und Heimeligkeit eines Kaminofens, lässt außerdem gerade im Winter viele ins Schwärmen geraten. Moderne Speicheröfen mit angenehmer Strahlungswärme und lang anhaltender Wärmespeicherung sind in Südtirols Wohnräumen immer noch beliebt, wie schon vor Jahrzehnten die Kachelöfen in keiner Stube fehlen durften.
So wie der Kaminkehrer sich jedes Jahr um Ihren Ofen und Herd kümmert, sollten auch alle anderen bestehenden Heizanlagen regelmäßig, am besten noch vor Beginn der Heizperiode, vom Fachmann gewartet werden. Zum Beispiel ein falsch eingestellter Brenner, Rußablagerungen oder andere Kleinigkeiten können die Leistung der Heizanlage beeinträchtigen.
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Tipps zum Heizen Fünf Minuten Stoßlüften kosten kaum Heizenergie und bringt aber frische Luft und Sauerstoff ins Haus. Frischluft wärmt sich rasch auf.
Das Entlüften der Heizkörper kann Heizkosten sparen. Am besten beim 1. Heizen kurz das Ventil öffnen.
Dichtungen an alten Fenstern und Türen kontrollieren. Besonders bei alten Gebäuden sind oftmals keine oder nur mäßige bzw. poröse Dichtungen angebracht. Bestenfalls alte Fenster erneuern.
Wer auf ein programmierbares Thermostat setzt, das die jeweilige Zimmertemperatur automatisch raufund runterregelt, kann seinen Verbrauch um bis zu zehn Prozent senken.
Innentüren zu wenig beheizten Räumen sollten möglichst geschlossen bleiben.
Heizkörper sollten nach Möglichkeit nicht mit Möbel zugestellt werden, die Wärme kann dann nicht mehr ungehindert in den Raum gelangen.
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Rundum vorbildlich renoviert St. Anna-Kirche erstrahlt in neuem Glanz GRAUN - Die Rückmeldungen zur Rundum-Renovierung der St. Anna-Kirche auf dem gleichnamigen Hügel in Graun sind durchwegs positiv. Sowohl Einheimische als auch Gäste sind beeindruckt von den gelungenen Arbeiten
und stimmen darin überein, dass die St. Anna-Kirche nicht nur an Sichtbarkeit gewonnen hat, sondern insgesamt eine Aufwertung erfuhr, die sich das Kirchlein zum 500-jährigen Weihejubiläum verdient hat. Angestoßen und
vorangetrieben hat die Renovierungsarbeiten eine engagierte Dreiergruppe um Robert Steiner, Valentin Paulmichl und Manuel Padöller. Die beteiligten Handwerker haben die Arbeiten mit viel Einsatz, Fleiß, Hingabe und
fachlichem Können ausgeführt. Gearbeitet wurde u.a. im Außenbereich, am Mauerwerk, am Dach und im Inneren der Kirche. Die Trockenlegung der Kirche und verschiedene Maurerarbeiten gehörten ebenso dazu wie die
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© Valentin Paulmichl
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Erneuerung des Dachs, die Gestaltung des Eingangsbereichs sowie verschiedene Holz-, Metallbau-, Schlosserei-, Tischler- und Restaurierungsarbeiten. Ende April wurden auch einige Landschaftspflegemaßnahmen
vorgenommen. Neben der Beseitigung von Bäumen und Sträuchern wurde auch der gesamte St. Anna-Hügel gesäubert. Von der Forstverwaltung wurde im Juni noch ein Bepflanzungsprojekt mit kleinen Laubbäumen und Sträu-
chern realisiert. Allen beteiligten Handwerkern und Firmen gilt ein Dankeschön für die Einsatzbereitschaft, die gute Koordination und die hervorragenden Arbeiten, die übrigens zeitgerecht ausgeführt wurden. Ein weiterer Dank gilt
der Bevölkerung für die Unterstützung des Vorhabens in Form von Spenden und allen Freiwilligen für ihren ehrenamtlichen Einsatz. RED
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Alle Fotos: Sammlung Stephan Gander
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Ein Teilnehmer auf „Ansaldo“ vor dem Hotel „Schöne Aussicht - Bella Vista“
Abenteuer „Alpenfahrt“ Vor 100 Jahren wurde erstmals wieder um den begehrten Alpenpokal gekämpft. TRAFOI/STILFSERJOCH - Vor 100 Jahren über-
querten bekannte Rennfahrer wie Max Sailer, Enzo Ferrari, Ugo Sivocci und Antonio Ascari die Alpen. Der Erste Weltkrieg hatte dieses gigantische Auto-Abenteuer durch die Alpen jäh unterbrochen. 1921 wurde erstmals wieder eine große „Alpenfahrt“ über die Alpen Pass-Straßen ausgetragen. „Während viele Gebäude an der Strecke noch in Trümmern lagen, machten sich die ersten Auto-Pioniere wieder auf dem Weg, es war ein kleines Zeichen des Wiederanfangs“, schreibt Stephan Gander (Hotel „Schöne Aussicht - Bella Vista“ in Trafoi) in einem Aufsatz. Gander hat zum Thema „Alpenfahrt“ recherchiert und auch seltene Fotos dazu gesammelt. Nachfolgend sein Beitrag. Zuverlässigkeitstest für Mensch und Maschine In den frühen August-Tagen des Jahres 1921 fand die erste große Alpenfahrt nach dem Ersten Weltkrieg statt. Zu dieser Herausforderung für Mensch und Automobil hatten sich 30 Rennfahrer und Privatfahrer gemeldet, darunter bekannte Namen wie etwa der deutsche Rennfahrer Max Sailer auf Mercedes, Privatfahrer Graf Sascha Kolowart aus Österreich auf Austro Daimler und der junge Pilot Enzo Ferrari, sein Kollege Ugo Sivocci, aber auch erfahrene Spitzenfahrer wie Antonio Ascari und Giuseppe Campari, allesamt auf Alfa Romeo. Ob Privat- oder Rennfahrer, alle waren geeint vom Pionier-Geist und dem Willen, den begehrten Alpenpokal zu gewinnen. 32
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Ein Teilnehmer auf dem Stilfserjoch mit Blick zum Ortler (3.905 m)
Rennfahrer Antonio Ascari am Stilfserjoch, vorbei an den Ruinen des Ersten Weltkriegs
Neben bekannten Marken wie FIAT, waren auch für uns heute unbekannte Automarken wie „Laurin und Klement“, „Nazzaro“, „Amilcar“, „Ansaldo“ oder „Itala“ mit ihren Fahrern gemeldet, Raritäten, die heute Höchstpreise bei Liebhabern erzielen. Bei diesen Alpenfahrten wurden Autos und Fahrer aufs härteste auf ihr Können und ihre Zuverlässigkeit getestet, denn die Straßen waren die steilsten, höchsten Pass-Straßen der Alpen und meist ohne festen Belag. Insgesamt waren 2.306 Kilometer in fünf Etappen quer durch die Alpen zurückzulegen. Am Etappenziel angekommen, durften sich Fahrer und Techniker maximal eine Stunde um Reinigung und Reparaturen am Wagen kümmern. Zum Sieger wurde derjenige Teilnehmer erklärt, der während der fünf Etappen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 48 km pro Stunde halten konnte oder diesem Durchschnitt am nächsten kam, mit so wenig wie möglich Strafpunkten.
In 5 Etappen über die Alpen und durch Südtirol Die ersten Alpenfahrten waren noch vor dem Ersten Weltkrieg vom österreichischen Automobilclub in den Jahren 1910 bis 1915 ausgetragen worden. Nachdem Österreichs schönste Alpenregionen nach dem Ersten Weltkrieg an Italien gefallen waren, machten die Italiener Gebrauch vom bekannten Begriff der Alpenfahrt. Startpunkt des Rennens war am 7. August 1921 in Mailand, denn die „Coppa delle Alpi“ wurde vom dortigen Automobil-Club organisiert. Die erste Etappe führte von Mailand nach Turin, von Turin nach Meran, von Meran nach Triest, von Triest nach Trient und von Trient zurück nach Mailand. Gestartet wurde jeweils um 5 Uhr in der Früh, in einem Intervall von 5 Minuten. Spannend sind aus Südtiroler Sicht die Etappen 2 und 3, denn diese führen durch unsere Dörfer und über unsere Pass-Straßen. Nachdem die Fahrer am 2.
VINSCHGER KULTUR vielen Gesprächen über die vergangenen und kommenden Tage. Viele Schaulustige bewundern unsere schönen Autos und die mutigen Fahrer: 7 Piloten sind dieselben Zeiten gefahren, unter ihnen: Sailer, Ascari, Sivocci und auch Minoia – Enzo Ferrari befindet sich in Meran noch auf dem 10. Platz.“ Von Meran durch das Pustertal nach Triest … Itala Wagen am Stilfserjoch 1921
Stephan Gander
Renntag den Como-See hinter sich gelassen hatten, begann ab Bormio der Aufstieg zum Stilfserjoch. „Auf der höchsten Straße der Welt“ Der 1921 teilnehmende Journalist beschreibt in seinem Bericht in einer bildlichen und heroischen Sprache die Fahrt über das Stilfserjoch: „Nun ist es an der Zeit, sich dem ‚Riesen Stelvio’ zu stellen, der uns mit seinen 2.756 m Höhe erwartet. Von Bormio (1.123m) bis aufs Joch muss ein Höhenunterschied von 1.633 Metern innerhalb von zwanzig Kilometern überwunden werden. Der Aufstieg beginnt: die Straße wirkt, wie wenn sie in den Berghang eingemeißelt worden wäre, bis zum Pass ist die Straße ein kolossaler Anstieg von Stufen, die durch enge Kurven verbunden sind, die über einem schwindelerregenden Abgrund am Berg hängen. Auf dieser Straße gleiten die Teilnehmer mit einer unglaublichen Geschwindigkeit dahin. Nur in den Kurven wird die Fahrt reduziert, aber gleich danach beschleunigt man wieder und gewinnt den Schwung zurück. Sorgen macht vor allem die Wassertemperatur unseres Autos, in den letzten Kurven war sie gefährlich auf über 100 Grad angestiegen, aber jetzt können wir aufatmen ... oben angekommen genießen wir flüchtig den majestätischen Blick auf diese einmalige Bergwelt. Hunderte von Schaulustigen und Touristen sind von diesem großartigen Schauspiel zwischen dem ‚gigantischen Stelvio’, den Autos und den Fahrern begeistert, sie jubeln uns zu und
rufen unsere Namen. Leider müssen wir weiter, die Uhr tickt. Die Abfahrt nach Trafoi ist gleichermaßen faszinierend wie beängstigend: Selbst dem kältesten und ruhigsten Fahrer kann im Angesicht des Abgrunds, der sich immer wieder auftut, schwindlig werden. Wir fahren mit Geschwindigkeiten zwischen 30 und 50 km/h und Spitzen von 70 km/h. Die Bremsen? Werden sie halten? … besser nicht daran denken! Durch den Vinschgau nach Meran … Zum Glück gibt es am Stilfserjoch keine Unfälle … unten im Tale lassen wir die Gletscherwelt mit einem wehmütigen Blick hinter uns, in Spondinig angekommen, versetzt ein warmes Licht die schmucken Dörfer, umgeben von Blumenwiesen und Obstalleen, den Betrachter wie in ein ‚Botticelli-Gemälde’. Jetzt fahren wir durch den Vinschgau zwischen Obstgärten und Marmorblöcken hindurch, unserem nächsten Ziel entgegen. Nach kurvigen 515 Kilometern und zehneinhalb Stunden Bergfahrt, kommen wir endlich in Meran an. Der Halt in Meran ist sehr angenehm. Nach der Kälte, oben auf den Bergen des Stilfserjochs, sind wir hier in der warmen und erholsamen Fröhlichkeit in der ‚Stadt der Gärten’ angekommen. Was für eine Freude jetzt ein gutes Bad zu nehmen, nach so einer strapaziösen Fahrt, nach so viel Staub. Der Ruhetag am 10. August 1921 in Meran ist bei allen Teilnehmern höchst willkommen: ein offizieller Empfang durch die lokalen Behörden, begleitet von orchestraler Musik und
Eigentlich hätte die Route von Meran nach Bozen über Klausen und Brixen führen sollen, aber aufgrund der Hochwasserkatastrophe in Klausen (09.08.1921) wurde die Route über den Jaufenpass umgeleitet. Ferrari holte bei dieser Etappe auf und platzierte sich bei den Besten. Auf der Rückfahrt von Triest nach Trient über die Pässe Falzarego und das Pordoi-Joch gab es mehrere Ausfälle, sodass bei der letzten Etappe von Trient nach Mailand nur mehr 10 Autos im Rennen blieben. Auf dieser letzten Etappe hat Antonio Ascari einen schlimmen Unfall, er hatte sich verfahren und wollte den Umweg durch eine riskante Aufholjagt wettmachen. Bei Madonna di Campiglio kreuzte er eine Pferdekutsche, vermied einen direkten Zusammenstoß, aber Ascari und sein Team kamen von der Straße ab. Der Wagen überschlug sich und landete im Wald. Max Sailer, Ugo Sivocci und Enzo Ferrari halfen den Verunglückten und brachten sie nach Madonna di Campiglio. Nun wollten alle nur noch nach Mailand, um das Rennen abzuschließen. 7 Fahrer kamen mit gleicher Zeit an. Gewonnen hat den Alpenpokal Sandonnino. Rebuffo wurde Zweiter, Minoia Dritter. Max Sailer wurde disqualifiziert, sodass Ugo Sivocci und Enzo Ferrari (Alfa Romeo) auf die Plätze 4 und 5 nachrückten. Weitere Auflagen der von Mailand aus organisierten „Coppa delle Alpi“ folgten bis zum Jahr 1925, bis schließlich 1928 wieder die wichtigsten nationalen Automobilclubs zusammenfanden, um gemeinsam die „Internationale Alpenfahrt – Coupe International des Alpes – International Alpine Trail“ auszutragen. RED
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führt das Thema Kräuter nach Martell. Welche Kräuter gehören in die pflanzliche Hausapotheke? Ein Workshop am 11.9. Fit und beweglich bleiben mit Gymnastik in der Natur ab 15.9. in Schlanders. Wissenswertes zum Räuchern erfahren Sie bei einer Exkursion in Allitz/Laas am 2. Oktober. Und am 4. Oktober gibt es einen genussvollen Blick in die
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VINSCHGER KULTUR
„Der böse Weg“ Historische Bahnprojekte in der Terra Reatica als neuer Ausstellungsteil in Altfinstermünz
lung „Der böse Weg“ ist seit dem 1. August um den Bereich über den historischen Bahnbau im Dreiländereck reicher. Präsentiert werden die nunmehr 15 Themenbereiche im Herzstück der „europäischen Verkehrsader über den Reschen“, der Zoll-Burg Altfinstermünz. Am 1. August wurde bei kaltem, regnerischem Wetter die Ausstellung „Der böse Weg. Die europäische Verkehrsader über den Reschen“ in Altfinstermünz eröffnet. Obmann Hermann Klapeer begrüßte die Redner: Mag. Ekkehard Allinger-Csollich, Leiter der Mobilitätsplanung, als Vertreter des Landes Tirol, Melanie Plangger, ARGE ALP, und Gabriele Juen, die Bereichsleiterin der Terra Raetica von RegioL. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Bass Quintett Gebläse, durch die Ausstellung führte Kuratorin Sylvia Mader. Zu den aus Schloss Landeck bekannten elf Ausstellungsbereichen sind vier weitere hinzugekommen. Die
men dem schlechten Straßenzustand im Jahre 1524 verdankt, ist zu einem Gemeinschaftsprodukt von RegioL/Terra Raetica, ARGE ALP und Land Tirol (Abteilung Mobilitätsplanung) geworden. Nachhaltige Mobilitätsplanung ist ihr Ziel, das gemeinsam mit den ARGE ALP Ländern Tirol, Südtirol, Lombardei und Graubünden realisiert werden soll. Welche Hürde die Engstelle bei Altfinstermünz für den Verkehr mit Fuhrwerken und Saumtieren bedeutet hatte, konnten jene ermessen, die am 1. August der Einladung des Vereins Altfinstermünz gefolgt waren. Regenwetter machte den steilen Weg rutschig. Die Warenkontrolle an der ehemaligen Zollstation dürfte nicht weniger beschwerlich gewesen sein. Der Finstermünzpass machte aber auch den Ingenieuren der Bahnprojekte zu schaffen. Franz Kreuter nannte sein Projekt sogar „Finstermünzbahn“. Erfolgreicher war allerdings die
Foto: Olaf Sailer
ALTFINSTERMÜNZ - Die Ausstel- Wanderausstellung, die ihren Na-
Auch diese historischen Exponate (Steigbügel) sind in Altfinstermünz zu bewundern.
„Vinschgaubahn“ der Südtiroler. Die ältesten, ausgearbeiteten Pläne von 1891, 1901, 1904, 1907 usw. kommen aus der Abteilung von Mag. Ekkehard Allinger-Csollich. Sie sind nicht nur für Techniker interessant. Einige, u.a. der Lageplan von Landeck, sind Faltpläne. Sie können im Winkel aufgelegt werden. Wer hat schon einen Plan gesehen, der um die Ecke geht? Die Voraussetzungen für eine Ausstellung in einer mittelalterlichen Burg sind anders als in einem Museum. Um schicke Ausstellungsarchitektur wie in den
großen Museen ging es auch in Landeck nicht, sondern um eine ökologisch vertretbare, möglichst gut arrangierte Präsentation mit den vorhandenen Sockeln und Vitrinen für die Dauer von einem Monat. Schuhe markierten den Ausstellungsrundgang durch drei separat situierte Räume. In Altfinstermünz erstreckt sich die Ausstellung über zwei Stockwerke: Die vielen Gesichter der Straße werden im 3. Stock gezeigt, alles rund um die Bahn befindet sich im 4. Stock. Wieder führen die Schuhe hin. Sie sind Symbol dafür, dass einst die meisten Menschen zu Fuß gingen, nur wenige ritten. Erst die Eisenbahn bescherte weiten Bevölkerungskreisen den Komfort im Sitzen zu reisen. Die Ausstellung bleibt bis zum 30. September zugänglich (Dienstag bis Sonntag von 11 bis RED 16:30 Uhr).
Besonderes Chorkonzert in Tschars TSCHARS - Ein besonderes Chor-
konzert fand am 14. August in der Pfarrkirche Tschars statt. Es war der Chor MaxVokal aus München, der Werke von John Rutter, Ēriks Ešenvalds, des Berliner Vokalensembles Comedian Harmonists, aber auch klassische Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und anderen Komponisten vortrug. Zum Konzert eingeladen hatten der Pfarrgemeinderat Tschars mit dem Präsidenten Herbert Blaas und der Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars mit der Vorsitzenden Kathi Donà. Die organisatorischen Fäden hatte Heidi Rechenmacher aus Tschars gezogen, die zum Teil selbst mit der Querflöte mitwirkte. Gerald Häußler, der den MaxChor im 34
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Der Chor MaxVokal aus München beim Auftritt in der Pfarrkirche Tschars.
Der Chorleiter Gerald Häußler an der Violine
Münchner Glockenbachviertel seit über 30 Jahren leitet und seit ca. 40 Jahren regelmäßig nach Tschars kommt und ein Freund des Dorfes ist, bedankte sich für die Einladung bei den Organisa-
die Begleitung am Piano sorgte Konstantin Esterl, Organist in St. Maximilian in München. Das Motto des Konzertes lautete: Irgendwo auf der Welt gibt‘s ein kleines bisschen Glück. SEPP
toren und bei Dekan Christoph Wiesler. Der Chor MaxVokal ist eine rund 15-köpfige Formation des MaxChors, die sich aus dem Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchor herausgebildet hat. Für
VINSCHGER KULTUR
Generationen übergreifend Die junge Kunst im SpazioRizzi war der Auftakt der Latscher Kulturtage 2021 LATSCH - Bernhard Fuchs, der Latscher, und Burnbjoern, ein ehemaliger Wrestler, also Schaukämpfer, wurden „kulturelle Außenseiter“ benannt. Von einer Außenseiterrolle war aber zur Ausstellungseröffnung im spazioRizzi weder was zu sehen, noch zu spüren. Zugegeben, es war eine ungewöhnliche Ausstellung, die auf ungewöhnliche Weise unter dem Titel „Spezi“ in wenigen Tagen an Ort und Stelle entstanden ist. Während der publikumsscheue Burnbjoern sich schon vor der Eröffnung abgesetzt hatte, stellte sich Bernhard Fuchs, Jahrgang 1985, im „spazioRizzi“ einem vorwiegend jungen Publikum. Kunstmäzen Walter Rizzi selbst prägte den Ausdruck „neue Ära“, ließ es sich aber nicht nehmen, auf Lebenslauf und künstlerische Entwicklung der Aussteller einzu-
Florian Rizzi, Bernhard Fuchs, Walter Rizzi, Kathrin Gruber und Hannes Götsch eröffneten die Ausstellung Spezi.
gehen. Während Burnbjoern sich zunehmend auf Illustration und Comic konzentrierte, trete Fuchs mit dem „Kollektiv Soybot“ auch als Buchautor auf. Zuvor hatte Sohn Florian die Ehrengäste mit Bürgermeister Mauro Dalla Barba, dem Obmann des Bildungsausschusses Hannes Gamper und einer Delegation von Basis Vinschgau Venosta in Schlanders
Musikwissenschaftlerin Katarzyna Gruszka, Künstlername „Madame Psychosis“, und der Latscher Künstler Bernhard Fuchs
begrüßt. Basis-Koordinator Hannes Götsch nannte die Ausstellung „Teil einer „Nischenkultur mit aktivierender Rolle“ und erwähnte die Zusammenarbeit zwischen der Plattform Basis und dem Künstler Bernhard Fuchs. Das generationenübergreifende Publikum genoss den Soundtrack der Künstlerin „Madame Psychosis aus Polen: Es wurde empfohlen,
die sechs großflächigen Collagen und 23 Zeichnungen gemäß Werkliste „im Uhrzeigersinn zu betrachten“. Die Ausstellung im spazioRizzi ist bis Oktober zu Bürozeiten zugänglich. Kontakte zu den Künstlern sind über die Internetadresse „hey@burnbjoern.com“ möglich. GÜNTHER SCHÖPF
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KVW sucht Verstärkung Senior Online BegleiterIn wir suchen Verstärkung Das Projekt „Senior Online“ bringt Senioren den Umgang mit neuen digitalen Medien in entspannter und lockerer Atmosphäre näher. Freiwillige, technik-begeisterte Senioren, sogenannte Senior Online BegleiterInnen unterstützen andere Senioren Ihre Hemmschwellen mit Internet, Computer oder Handy zu überwinden. Auf Landesebene sind schon über 25 freiwillige BegleiterInnen aktiv. Senioren, die eine sinnvolle freiwillige Beschäftigung suchen, die gerne neue Bekanntschaften machen und sich einbringen wollen, sind eingeladen ab September am kostenlosen Lehrgang teilzunehmen. In 8 halbtägigen Modulen erlernen die TeilnehmerInnen das Rüstzeug, um in Zukunft als Senior Online BegleiterIn tätig zu sein. Außerdem lernen sie die bereits
tätigen BegleiterInnen kennen. Dabei steht der Spaß immer an erster Stelle. Online Informationsveranstaltung am 10.09. von 10-12 Uhr, oder am 14.09. von 14.30-16.30 Uhr. Für Fragen wenden Sie sich an das KVW Seniorenbüro oder an unsere MitarbeiterInnen der KVW Bildung Vinschgau in Schlanders. KVW Senioren Tel. 0471 309 175 senioren@kvw.org KVW Bildung Vinschgau Tel. 0473 746 721
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Eine Szene aus dem Spiel zwischen Ingolstadt und Bozen.
Vieles war heuer anders Wie sich die Hockey-Profis des ERC Ingolstadt auch in Pandemie-Zeiten in Latsch wohl fühlten. LATSCH - Nein, einfach war es für die Organisatoren nicht: Trainingslager und Freundschaftsspiele, bzw. eine Mini-Ausgabe des beliebten Vinschgau Cups, in CoronaZeiten auf die Beine zu stellen bedeutete einen erhöhten Kraftakt für alle – und dies bei (Corona sei „Dank“) verhältnismäßig wenig Zuschauern. Aber: Durch gute Zusammenarbeit verschiedenster Akteure, wie dem Tourismusverein Latsch-Martell, dem Hockeyverein AHC Vinschgau Eisfix, der Latscher Gemeindeverwaltung und freilich den Gästen vom ERC Ingolstadt, konnte auch dies einmal mehr erfolgreich bewältigt werden. Und so blieb am Ende des einwöchigen Trainingslagers vor allem eines: Die Gewissheit, das Latsch ein ideales Trainingsziel für Eishockeyvereine mit höchsten Ansprüchen ist und bleibt.
Freuten sich über ein gelungenes Trainingslager und eine gute Zusammenarbeit (v.l.) Der Latscher Vize-Bürgermeister Christian Stricker, BM Mauro Dalla Barba, Gemeindereferentin Irmgard Gamper, Referent Manuel Platzgummer, EisfixPräsident Jürgen Pircher und der Geschäftsführer vom Tourismusverein David Stocker.
Steelers am Donnerstagnachmittag (26. August) setzten sich die Panther mit 6:4 durch. Im „internationalen“ Freundschaftsspiel gegen den HCB Südtirol Alperia am Zum sechsten Mal in Latsch Samstagabend (28. August), der jedoch mit Bereits zum sechsten Mal war der ERC einer Rumpftruppe angereist war (viele Ingolstadt nach Latsch gekommen. In HCB-Spieler waren unter anderem mit der Latsch finde man ideale Bedingungen, vom italienischen Nationalmannschaft unterIceForum für das Eistrainings bis hin zu wegs), ließen die Schanzer mit einem 7:1den Sportanlagen für das Off-Ice-Training, Sieg nichts anbrennen. Damit gewannen erklärte ERC-Sportdirektor Larry Mitchell. sie auch souverän diese Mini-Ausgabe des Wie optimal sich der ERC Ingolstadt, Deut- Vinschgau Cups. scher Meister von 2015 und Halbfinalist in der vergangenen Saison 2020/2021, in Viel Wertschöpfung für das Sportdorf Latsch vorbereiten konnte, stellten sie auch mit starken Leistungen in zwei hochkaräAufgrund der Corona-Bestimmungen tigen Freundschaftsspielen unter Beweis. waren lediglich knapp 140 Zuschauer zuIm DEL-Duell gegen Aufsteiger Bietigheim gelassen. Diese jedoch kamen freilich auf 36
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ihre Kosten. Und unter ihnen befanden sich auch zahlreiche Vertreter aus der Politik. „Solche Trainingslager sind eine große Wertschöpfung für die ganze Gemeinde und den ganzen Vinschgau“, betonte Sportreferent Manuel Platzgummer. Einerseits sei das Eisstadion ausgelastet, andererseits werde Latsch als Sportdorf weiter bekannt gemacht. Um diese Wertschöpfung weiß auch David Stocker, der Geschäftsführer des Tourismusvereins. „Das Trainingslager war wieder ein großer Erfolg“, freute er sich. Alles sei reibungslos abgelaufen, auch wenn in Corona-Zeiten nicht immer alles einfach sei. Auch diesmal waren wieder einige Ingolstädter Fans in Latsch zu Gast. Die größte Wertschöpfung liege jedoch im großen Werbeeffekt. So wurde auf der Website des ERC so gut wie täglich aus Latsch berichtet. Auch Podcasts, etwa direkt aus einem Apfelfeld, wurden gesendet. Die Spiele wurden live auf youtube übertragen. Bundesdeutsche Medien – wie etwa der Donaukurier – (und freilich auch die Südtiroler Medien) berichteten ausführlich über das Trainingslager und die Testspiele. Zufrieden zeigte sich auch Eisfix-Präsident Jürgen Pircher. „Durch eine optimale Zusammenarbeit ist einiges möglich“, weiß er. Mit einem Fest – stets unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsmaßnahmen – sorgten die Eisfix im Rahmen des Vinschgau Cups für ein flottes Rahmenprogramm. MICHAEL ANDRES
VINSCHGER SPORT
In Martell den Feinschliff geholt HINTERMARTELL - Am Schieß-
stand, auf Rollerskiern oder bei Bergtouren: Das Martelltal ist in diesem Sommer bei BiathlonNationalteams aus aller Herren Länder beliebt. Nicht nur die Azzurri kommen regelmäßig hier her, sondern auch Athleten aus vielen weiteren Nationen. Bereits im Juni waren wie berichtet die Schweizer National-Athletinnen im Biathlonzentrum „Grogg“ in Hintermartell zu Gast. Mitte August schlugen die Schweizerinnen hier erneut ihre Zelte auf. Ebenfalls im August waren die finnischen National-Teams zum Trainingslager in Martell. Rund zwei Wochen lang holten sie sich hier den Feinschliff Finnen in Martell (v.l.): Athletin Suvi Minkkinen, Coach Jonne Kähkönen sowie für die anstehende Wintersaison. die Athleten Jaako Ranta und Olli Hiidensalo.
Bereits vor zwei Jahren waren Jonne Kähkönen und seine Athleten und Athletinnen nach Martell gekommen und begeistert von den Bedingungen. So entschieden sie sich auch in diesem so wichtigen Vorbereitungssommer (schließlich steht eine Olympia-Saison an) für das Martelltal. „Ideale Bedingungen“, lobte der Coach. Auch das Wetter habe mitgespielt, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Vor allem setzten die Finnen auf Einheiten am Schießstand. „Dieser hier ist nämlich optimal für uns“, weiß Kähkönen. Der Trainer selber ließ sich übrigens auch eine Gipfeltour hinauf auf die Laaser Spitze nicht entgehen. „Wonderful“, so sein Kommentar. AM
Neuer Vereinsbus für ASV Ötzi Bike Team NATURNS - Vor kurzem hat das Ötzi Bike Team einen neuen Vereinsbus angekauft. „In schwierigen Zeiten eine gute Investition in die Zukunft“, so der Ausschuss einstimmig. Durch die finanzielle Unterstützung der Gemeinde Naturns und der Sponsoren, von denen viele den Verein schon mehrere Jahre unterstützen, konnte der Bus der Marke Ford Transit angekauft werden. Der Bus wurde bereits mit den Sponsoren-Logos versehen und man traf sich kürzlich vor dem Rathaus, um den Bus den Gemeindevertretern von Naturns und dem Hauptsponsor des Vereins, der Volksbank, zu präsentieren. Der Astrid Pichler (links), Gemeindereferentin, und Waltraud Weithaler (rechts), Ausschuss bedankt sich bei den Leiterin der Volksbank Filiale Naturns, mit dem Ausschuss des Ötzi Bike Teams.
Sponsoren und bei der Gemeinde Naturns. Bezüglich Vereinstätigkeit gibt es folgendes zu berichten: die zurzeit einschränkenden Maßnahmen haben auch für die Vereinstätigkeit gravierende Auswirkungen. So konnte weder im vergangenen Jahr noch heuer ein Kids Night Race durchgeführt werden. Schade, sind doch gerade solche Sportveranstaltungen, bei denen sich gleichgesinnte Kinder und Jugendliche treffen, von unschätzbarem Wert für das soziale Miteinander. Das wöchentliche Training für Kinder konnte hingegen im Frühjahr regulär gestartet werden und man freut sich über den regen Zulauf in der VSS-Gruppe. RED
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Der Fußball rollt wieder VINSCHGAU - Nach dem HalbzeitAbbruch der Fußballmeisterschaft 2019/2020 fiel nach rund zweimonatiger Spielzeit auch die darauffolgende Spielsaison 20202021 der Coronapandemie zum Opfer. Von der Landesliga bis in die untersten Jugendklassen legte das Infektionsgeschehen den Spielbetrieb lahm. Einzig für die Oberliga gab es mit sieben Mannschaften einen bescheidenen Re-Start. Wider Erwarten konnten sich die meisten Vereine trotz der existentiellen Bedrohung durch fehlende Einnahmen über die Fußballlose Zeit hinüberretten. An dieser Stelle zeigt sich einmal mehr, dass das Vereinswesen in Südtirol auf festen Fundamenten steht.
Saison 2021-2022: Auftakt Ende August bzw. Anfang September Mit dem Abklingen des Infektionsgeschehens und Inkrafttreten von Lockerungen der Corona-Bestimmungen liefen im Hintergrund die Vorbereitungen auf die Spielsaison 2021/2022 auf Hochtouren, es gab sogar einige Sensations-
transfers. Die teilnehmenden Vinschger Mannschaften in den einzelnen Spielklassen (in alphabetischer Reihung): Landesliga: ASV Latsch, SSV Naturns und ASV Partschins; Meisterschaftsbeginn am 29. August 2021; 1. Amateurliga: ASV Plaus, ASC Schlanders und ASV Schluderns: Meisterschaftsbeginn am 29. August 2021; 2. Amateurliga, Gruppe A: ASV Goldrain, ASV Kastelbell-Tschars, ASV Mals, ASV Morter, ASV Oberland und ASV Prad. Meisterschaftsbeginn ist am 5. September; 3. Amateurliga: ASV Eyrs, ASV Glurns (neu hinzugekommen), ASC Laas, ASV Kortsch und ASV Schnals; nicht mehr dabei ist die Mannschaft Laatsch-Taufers. Meisterschaftsbeginn ist 05. September.
Landesliga - 1. Spieltag: Magere Punkteausbeute für die Vinschger Mannschaften Nicht mit Ruhm bekleckert haben sich die drei Landesligateams unseres Tales. Einzig für Naturns mit seinen prominenten Neuzugängen Hannes Kiem und Michael Cia reichte es im Heimspiel gegen den ASV Milland zu einem Punkt. Die Zuschauer in Naturns durchlebten einen richtigen Achterbahnnachmittag mit Höhen und Tiefen. In der ersten Viertelstunde lief bei den Gastgebern nicht viel zusammen. Sie wurden von den Gästen durch Tore von Alex Feltrin (9.) und Ivan Oberhofer (14.) kalt erwischt. Dies war anscheinend der richtige Weckruf, denn nun
kam die Heimelf besser in die Partie. Fußballerisch war das dann richtig spannend. Tobias Pichler (22.) und Lukas Schöpf (41.) stellten noch vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleich her. Als dann T. Pichler in der 66. den Naturnser Führungstreffer zum 3:2 erzielte und das Gästeteam durch den Ausschluss von Martin Brugger dezimiert wurde, glaubten viele, der Sieg sei in trockenen Tüchern. Doch Alex Feltrin zerstörte mit einem wahren Sonntagsschuss zum 3:3 (83.) den Traum von einem Naturnser Happyend. Noch schlimmer erging es Latsch und Partschins, die ihre Auswärtsspiele mit jeweils 2:1 verloren. Latsch ging im Auswärtsspiel gegen Voran Leifers durch Marco Paulmichl mit 1:0 in Führung, doch Alex Weger und Luca Cappelletto drehten die Partie. Buchstäblich in der letzten Minute (90.) ließen sich die Partschinser in der Begegnung bei Albeins die Butter vom Brot nehmen. Nach dem Führungstreffer von Andreas Kuppelwieser drehten Fanani Dennis und Tiziano Weiss (90.) die Partie zugunsten der Eisacktaler. OSSI
Gesucht: der Südtiroler SprintChampion 2021 MALS - Der VSS (Verband der Südtiroler Sportvereine) sucht den schnellsten Südtiroler aus den Jahrgängen 2008 und jünger. Diesmal sucht er zusammen mit dem LAC Vinschgau Raiffeisen in der Malser Fußgängerzone. Der Sprint-Wettkampf über eine Bahn von 30 Metern beginnt am 4. September um 14.00 Uhr. Bis 17.00
Uhr kann jederzeit gestartet werden. 2019 ist die Wettkampfserie zum ersten Mal durchgeführt worden. Was 2020 geschehen ist, weiß man. 2021 ist Mals die dritte Veranstaltung, zwei Wochen vor dem Landesfinale in Bozen am 19. September und einen Monat vor dem Euregio-Finale in Meran am 3. Oktober. Jedes
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Jahr wechselt das Finale zwischen den Ländern Nordtirol, Südtirol und dem Trentino. Informationen über die Telefonnummer 0471 974378 oder Internet (www. vss.bz.it). RED
Vorbeikommen und mitmachen. • am Samstag, 4. September 2021 • im Dorfzentrum von Mals • Zeit: 14.00 bis 17.00 Uhr • Start: jederzeit möglich • die Teilnahme ist kostenlos • alle Kinder der Jahrgänge 2008 und jünger
Wieder Eishockeyschule in Latsch Weitere Informationen: Tel. +39 0471 974378 www.vss.bz.it
LATSCH - Der AHC Vinschgau bietet auch heuer wieder eine Eishockeyschule an. Zielgruppe sind Fünfjährige oder jüngere Kinder. Auf spielerische Art und Weise werden die Kleinen an diese Sportart herangeführt. Als Erstes erlernen sie die richtigen Bewegungen auf dem Eis. Man lernt
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dabei aber nicht nur Schlittschuhlaufen, sondern auch den richtigen Umgang mit Stock und Puck. Mitzubringen sind lediglich ein Ski-Anzug und eventuell Schlittschuhe. Der AHC Vinschgau stellt den neuen Eishockey-Sprösslingen Helm, Stock, Trainingstrikot, Hockeyhandschuhe und
Knieschoner zur Verfügung. An der Hockeyschule kann man teilnehmen, wenn man 50 Euro für die Mitgliedschaft zahlt. Für die Ausrüstung ist eine Kaution von 45 Euro zu entrichten. Wer Interesse hat, soll sich bei der Latscher Eishockeyschule unter der E-Mailadresse hockeyschule@
ahc-vinschgau.com mit den entsprechenden Daten des Kindes (Name, Geburtsdatum, Adresse und Telefonnummer) melden. Abgehalten wird die Hockeyschule in der Eishalle Latsch, die aktuellen Trainingszeiten findet man auch im Internet (www.ahcRED vinschgau.com).
VINSCHGER SPORT
7. DYNAFIT Sesvenna Berglauf 2021 SCHLINIG - Nach einem Jahr pandemiebedingter Pause wagten sich die Organisatoren an die Austragung der siebten Auflage des DYNAFIT Sesvenna Berglaufs. Trotz schwieriger Bedingungen aufgrund der Covid-Situation beteiligten sich am 14. August insgesamt 151 Teilnehmer, die das Ziel auf der Schutzhütte Sesvenna erreichten. Jeder, der am Start war, spendete automatisch einen Teil seines Nenngeldes an eine bedürftige Vinschger Familie. Insgesamt konnten dabei 1.800 Euro übergeben werden. Gewonnen haben das Rennen in sportlicher Hinsicht die Favoriten Armin Gögele
die vielen Familien mit ihren Kindern. Voller Stolz nahmen die Kleinsten ihre wohlverdiente Medaille in Empfang und freuten sich über eine Schildkappe von der Schutzhütte Sesvenna. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die teilgenommen haben und den vielen freiwilligen Helfern. Ohne diese wäre die Organisation eines solches Events nicht möglich. Ein großer Dank geht auch an die Hauptsponsoren DYNAFIT und 1.800 Euro konnten für einen guten Zweck gespendet werden. Danke dafür an alle, die dabei waren! Schutzhütte Sesvenna. Das Team freut sich schon jetzt auf den und Tanja Plaickner, welche die und Familien wurden die Sieger nächsten Sommer, „aber vorher 5 km und 500 Höhenmeter in aus den Mittelwerten ermittelt. geht es hoffentlich mit dem DYknapp 30 bzw. 37 Minuten ab- Gewinner waren aber alle, die NAFIT Vinschgau Skitourencup solvierten. Bei den Wanderern das Ziel erreichten, besonders weiter.“ RED
Youngsters stellen sich Herausforderung SCHLANDERS - Die U12 des ASC Schlanders Raiffeisen startete im September mit Trainerin Stefanie Tavernini und Helferinnen Anna Maria Niedermair und Elisa Alber 3 Mal wöchentlich mit ihrem Training in der Halle. Leider kam allzu schnell wieder bis Ende März die Corona-Pause. Die VSS Meisterschaften wurden abgesagt und unsere Jüngsten stellten sich der Herausforderung Fipav-Meisterschaft U13, gegen die älteren Spielerinnen (6 gegen 6). Zudem starteten sie bei den Volley S3 Spielen (3 gegen 3). Motiviert starteten sie wieder mit dem Training in der Halle. Die U12 fieberte dem ersten Spiel auswärts gegen den SSV Bozen entgegen. Die große Aufregung machte den Mädels jedoch einen Strich durch die Rechnung und das Spiel endete mit 0:3 für die Mannschaft aus Bozen. Nach dem holprigen Start und der neuen Erfahrung in
Vizelandesmeister S3: Miriana, Cora, Janina, Teresa und Luise mit Trainerin Steffi und Helferin Anna Maria.
der Fipav-Meisterschaft konnten sich die Mädels neu ausrichten und zeigten in den folgenden Spielen ihr Können. Mit großem Fortschritt im Zusammenspiel und ihrem immer mutigeren Einsatz, meisterte die motivierte Mannschaft die erste Runde. In der zweiten Phase „Consolazione“ wurde schließlich ihr Mut, sich
in diesem Jahr mit den Älteren zu messen, mit dem 2. Platz honoriert. Vor Beginn der Meisterschaft Volley S3 (3 gegen 3), fanden interne Qualifikationsspiele statt, da nur eine Mannschaft des ASC Schlanders Raiffeisen an den Spielen teilnehmen konnte. Die Gewinnermannschaft spielte in Brixen um den Landesmeister-
Titel. Mit großartigen Spielzügen und der dazu gewonnenen Sicherheit aus der Fipav-Meisterschaft holten die Volley-Girls der U12 den 2. Platz nach Hause. Herzlichen Glückwunsch. SEKTION VOLLEYBALL
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Entscheidende Phase der Vorbereitung LATSCH - Mit Vollgas durch den Eiskanal: Bob und Skeleton sind zweifelsohne spektakuläre Sportarten. Während beim Bob in Zweier- bzw. Viererteams gefahren wird, sind die Skeletoni sozusagen Einzelkämpfer. Auf dem Bauch liegend und mit dem Kopf voraus rasen diese mit dem Skeletonschlitten durch den Eiskanal. Der Name des Schlittens und damit der Sportart rührt daher, dass das Gefährt an ein stählernes Skelett erinnert. Beide Sportarten sind olympisch und in beiden Sportarten zählen deutsche Athletinnen zu den besten der Welt. Kürzlich waren einige dieser National-Athletinnen in Latsch und absolvierten hier ihre sommerliche Saisonvorbereitung. „Es ist eine entscheidende Phase der Vorbereitung“, weiß Heiner Preute Leichtathletik-/Bobtrainer des TV Gladbeck. Beim Trainingslager im Vinschgau mit dabei waren die Bob-Anschieberinnen Annika Drazek, Kira Lipperheide, Neele Schuten, Bob-Pilotin
Foto: TV Latsch-Martell
Deutsche Bob- und Skeleton-Athletinnen trainieren in Latsch
Sie trainierten in Latsch (von vorne nach hinten): Paula Preute (Skeleton), Hannah Neise (Skeleton), Annika Drazek (Bob/Anschub), Kira Lipperheide (Bob/Anschub), Neele Schuten (Bob/Anschub), Jacqueline Lölling (Skeleton), Lena Böhmer (Bob/Pilotin).
Lena Böhmer sowie die SkeletonPilotinnen Paula Preute, Hannah Neise und Jacqueline Lölling. Vor allem die 26-jährige „Jacka“ Lölling gehört zu den deutschen Medaillenhoffnungen bei Olympia 2022 in Peking. 2018 hatte sie in Pyeongchang die Silbermedaille geholt. Auch 2021 bei der WM in Altenberg holte sie Silber. 2017 in Königssee hatte sie sich zur Weltmeisterin gekürt. 2019 gewann sie außerdem den Gesamtweltcup. „Sie war in den vergangenen Jahren immer ganz
vorne mit dabei. Natürlich ist das Ziel eine Medaille. Aber wir haben es in diesem Sport mit einer hohen Leistungsdichte zu tun“, so Coach Preute. Auch die weiteren Athletinnen können große Erfolge vorweisen: Annika Drazek holte 2019 als Anschieberin von Mariama Jamanka WM-Gold im Zweierbob, bei Olympia 2018 landete sie mit Stephanie Schneider auf dem vierten Rang. Kira Lipperheide holte 2020 gemeinsam mit Kim Kalicki WM-Gold. Skeleton-
Pilotin Hannah Neise krönte sich 2021 zur Junioren-Weltmeisterin. Die Athletinnen des Nordrhein-westfälischen Bob- und S ch l i tte n s p o r t v e r b a n d e s (NWBSV), die bis auf Lölling und Neise alle dem TV Gladbeck angehören, setzten in Latsch auf Kraft- und Konditionstraining. „Hier finden wir alles, was wir brauchen“, erklärte Athletiktrainer Preute. Die Saison beginnt ab Mitte September mit den ersten Tests. Die ersten internationalen Rennen stehen mit den IBSF-Rennen in Yanqing (Peking) im Oktober an. Diese gelten als wichtige Olympia-Tests. Die ersten Weltcup-Rennen finden dann im November in Innsbruck statt. „Vor allem geht es für unsere Fahrerinnen vorerst darum, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Deutschland hat zahlreiche starke Athletinnen“, so Preute. Er und sein Team waren Mitte August in Latsch angekommen und trainierten hier bis zum 26. RED August.
Zum Jubiläum eine Italienmeisterschaft NATURNS - Zum 40. Geburtstag hat die Sektion des SSV Naturns Minigolf die Ausrichtung der Italienmeisterschaft der Jugend und Senioren im Jahr 2021 übernommen. Der Höhepunkt an organisatorischer Tätigkeit der Sektion Bahnengolf liegt 10 Jahre zurück. 2011 wurde die Ausrichtung der Jugend-Europameisterschaft auf beiden Bahn-Systemen (Eternit und Beton) übernommen. Nicht mitfeiern konnte der wichtigste Pionier des Minigolf-Sports in Naturns. Sepp Zischg ist 2017 gestorben. Die Meisterschaft 2021 haben 76 Minigolfer, darunter 29 Südtiroler, bestritten. Für die Südtiroler gab es 10 Medaillengewinne
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Ehrengäste und Funktionäre der Italienmeisterschaft: Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner, Sektionsleiterin Naturns Minigolf Daniela Dall Acqua, Sportreferentin Astrid Pichler, Delegierter zur Meisterschaft Guido Mattaini, Turnierleiter Stefan Zischg und Pressevertreter Klaus Köcher (v.l.)
Minigolf Nachwuchs mit Julian Müller (Naturns), Felix Kammerlander, Robin Lang und Ramona Schmid (alle Terenten)
in den Einzelkategorien und den Gewinn der Bronzemedaille durch den MGC Terenten in der JugendMannschaftswertung. Ein Lichtblick aus Naturnser Sicht war die
lang. Er lag dabei nur zwei Schläge über dem Bahnrekord. Einen 6. Mannschaftsrang erreichte die Mannschaft Naturns I hinter dem S MV Algund.
Silbermedaille in der 2. Kategorie der U19. Sie ging an Julian Müller vom SSV Naturns, dem in der 6. Runde mit 23 Schlägen sogar die zweitbeste Runde des Turniers ge-
VINSCHGER MARKT Was die Mutter aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an ihr verloren haben, das wissen wir nur ganz allein. IM GEDENKEN
Adelheid Gurschler geb. Götsch
* 03.01.1935 † 14.08.2021
Wir sagen Danke
Unser Frau, Schnals
Danke für die tröstenden Worte gesprochen und geschrieben Danke für die Teilnahme am Rosenkranz und der Trauerfeier Danke für Kerzen und Gedächtnisspenden Danke für die schöne Gestaltung der Trauerfeier Danke für die musikalische Umrahmung und allen, die unseren Tata in guter Erinnerung behalten. Roman und Christine
Herzlichen Dank sagen wir
In lieben Gedenken an
Siegfried Fleischmann *17.09.1934 † 09.08.2021 Latsch
- dem Herrn Pfarrer für die würdevolle Gestaltung des Trauergottesdienstes, dem Mesner, den Ministranten, den Sarg- und Fahnenträgern, dem Kirchenchor sowie dem Vorbeter - für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben - für jeden Händedruck und jeder Umarmung - für alle Zeichen der Wertschätzung, Verbundenheit und Freundschaft - für die Kerzen, Blumen und Spenden - für die Kondolenzen und das Entzünden einer Kerze im Trauerportal - für die Teilnahme an dem Seelenrosenkranz und an der Beerdigung - dem Hausarzt Dr. Bauer, den Krankenschwestern, dem Hauspflegedienst des Sprengels Naturns für die liebevolle Betreuung, sowie Harald für seine Bemühungen Vergelt’s Gott für die stillen Gebete und all jene, die unsere liebe Mama in guter Erinnerung behalten. Die Trauerfamilie
Schnals, August 2021
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